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Dienstag, März 31, 2026
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Costa de la Luz – In der Sonne Südandalusiens

Der Lage an der Atlantikküste im äußersten Südwesten Andalusiens an der Grenze zum Nachbarland Portugal verdankt die 200 Kilometer lange Costa de la Luz ihre malerischen Sonnenuntergänge, welche die Region allabendlich in warmen Goldtönen leuchten lassen. Zwischen der lebendigen Hafenstadt Huelva und der berühmtem Surferhochburg Tarifa finden Urlauber unzählige feinsandige Strände, majestätische Dünen und würzig duftende Pinienwälder sowie authentische Ferienorte mit einer großen Auswahl an Unterkünften.

Obwohl die Costa de la Luz vielerorts stark touristisch geprägt ist, verfügt sie doch auch über ausgesprochen ruhige und nahezu menschenleere Gebiete, in denen sich Fauna und Flora ungestört entwickeln können. Hierzu zählt in erster Linie der knapp 550 km² große Nationalpark „Coto de Doñana“ im Mündungsbereich des Flusses Guadalquivir, dessen periodisch überschwemmtes Feuchtgebiet Tausenden Vogelarten als Lebensraum dient. Bei Wanderungen ab Palacio del Acebron, El Rocío und Matalascañas oder Schiffstouren auf dem Guadalquivir ab Sanlucar de Barrameda bekommt man mit etwas Glück vielleicht sogar den seltenen Pardelluchs zu Gesicht.

In den regionalen Naturschutzgebieten gibt es viele breite und lange Sandstrände

Playa de la Hierbabuena
Playa de la Hierbabuena, Bild: Luis Jimenez Benito / shutterstock

Ein weiteres sehenswertes Schutzgebiet, welches mit der gut einen Kilometer langen „Playa de la Hierbabuena“ auch einen populären Badestrand vorweist, ist der gut 5.000 Hektar große Nationalpark „La Breña y Marismas del Barbate“ auf dem Gebiet der beiden Gemeinden Barbate und Vejer de la Frontera in der Provinz Cádiz. Das Feuchtgebiet ist aufgrund seiner Nähe zur Straße von Gibraltar ein unter Zugvögeln bevorzugter Rastplatz, hier finden diese als Nahrung auch genug Fisch sowie kleine Amphibien und Reptilien. Mit dem historischen Taubenschlag „Palomar de La Breña“ aus dem 18. Jahrhundert in San Ambrosio (Barbate) verfügt dieser Nationalpark auch den größten seiner Art weltweit. Mit aktuell über 10.000 Hektar Fläche deutlich größer ist der Naturpark „Bahía de Cádiz“ in der Bucht der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Die vielen Radwege machen den Park unter sportlichen Aktivurlaubern attraktiv. Zum Baden beliebt ist die erst seit den 1980er Jahren vollständig für die Öffentlichkeit zugängliche, bis dahin als Manövergelände vom spanischen Militär genutzte „Playa de Camposoto“ bei San Fernando (Cádiz).

Der stetige Seewind macht die Costa de la Luz zum global berühmten Surfparadies

Mindestens ebenso bekannt und beliebt wie für ihre Naturdenkmäler ist die Costa de la Luz aber auch als Bade- und Wassersportparadies. Die zuverlässig fast das ganze Jahr über kräftig wehenden Winde sorgen nahezu überall für ideale Bedingungen speziell für den Surfsport. Neben dem weiter oben bereits erwähnten, unter Surfern aus aller Welt gerühmten Tarifa besitzen vor allem die Strände von Caños de Meca (Barbate) und La Fontanilla (Conil) einen ausgezeichneten Ruf unter Kite- und Windsurfern. Gleiches gilt für die Playa de los Bateles (Conil), Playa de la Cortadura (Cádiz) und Playa Yerbabuena (Barbate) sowie die Playa del Carmen (Barbate), Playa de Punta Umbría (Huelva) und Playa de Mazagón (Huelva). Traditionsreiche Badeorte mit entsprechender Infrastruktur in Form von vielen Unterkünften und Ausleihstationen für Ausrüstung sind zum Beispiel Novo Sancti Petri (Chiclana) sowie El Palmar (Vejer de la Frontera) und Zahara de los Atunes (Barbate).

Mildes Klima und fischreiches Meer machten die Gegend als Lebensraum attraktiv

Costa de la luz, Römer
Römische Ruine in Bolonia, Bild: elRoce / shutterstock

An sehenswerten historischen Kulturdenkmälern in teils Jahrtausende alten Städten und Gemeinden herrscht an der Costa de la Luz ebenfalls keinerlei Mangel. Schon die Römer schätzten die schöne Landschaft und gründeten seinerzeit bis heute als Ruinen erhalten gebliebene Siedlungen wie etwa „Baelo Claudia“ bei Bolonia nordöstlich von Tarifa in der Provinz Cádiz. Häufig besucht und fotografiert werden auch der einstige römische Hafen „Barbesula“ bei Sotogrande-San Roque (Cádiz), die bronzezeitliche Totenstadt „Necrópolis de los Algarbes“ bei Tarifa (Cádiz) und das Kap Trafalgar (Cabo Trafalgar), wo im Oktober 1805 die legendäre Schlacht von Trafalgar stattfand, in der Admiral Nelson die spanisch-französische Flotte vernichtend schlug, aber auch seinen Tod fand. Besonders zahlreich vertreten sind in der Region in der Steinzeit als Wohnraum genutzte Höhlen, die mit noch immer sichtbaren sowie beeindruckenden prähistorischen Felsmalereien geschmückt sind. Exemplarisch an dieser Stelle genannt seien die „Cueva de la Laja Alta“ bei Jimena de la Frontera (Cádiz), die „Cueva de Bacinete“ bei Los Barrios (Cádiz) und die „Cueva de las Bailadoras“ bei Los Barrios (Cádiz).

Frischeren Fisch als an der Costa de la Luz wird man in Spanien kaum finden

Die Costa de la Luz präsentiert sich also als landschaftlich ungemein reizvolle und auch sehr vielseitige Feriengegend mit zahlreichen Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten. Einen Abstecher lohnen auch die vielen historischen Kirchen, Klöster und Paläste in Ayamonte an der Mündung des Guadiana in den Atlantik an der Grenze zu Portugal in der Provinz Huelva. Nicht weit entfernt liegt auch die Stadt Isla Cristina mit der populären Flaniermeile „Paseo de las Palmeras“ sowie dem Badeort „Playa de Islantilla“ und dem Wandergebiet „Marismas de Isla Cristina“. Punta Umbría hält das UNESCO-Biosphärenreservat im Naturpark „Marismas del Odiel“ sowie die Badestrände La Bota, Los Enebrales, El Portil und Matanegra parat, die „Playa de Matalascañas“ ist für ihre Golfanlagen bekannt. In Sanlúcar de Barrameda begann Christoph Kolumbus 1498 seine dritte Amerikafahrt, in El Puerto de Santa María empfangen viele gemütliche Sherry-Bodegas sowie Restaurants für Fisch und Meeresfrüchte.

Urlaub in Griechenland – ein paar Tipps für die Touristen

Wegen des warmen Klimas, der schönen Strände und der Geschichte wählen die Touristen sehr gerne billige Flüge nach Griechenland. Denn das ist gerade dieser Ort, der die Wiege unserer Zivilisation ist. Wunderbare Architektur, aus der man in den nächsten Epochen geschöpft hat, die Geburt der Philosophie, der Anfang der Olympischen Spiele oder die Entstehung der Grundlagen der Wissenschaft sind nur einige der Leistungen, die wir den alten Griechen zu verdanken haben. Wenn wir noch die wunderbaren Naturumstände erwähnen, bekommen wir einen fertigen Grund, um so schnell wie möglich, billige Flüge nach Griechenland zu buchen und dort den Urlaub zu planen.

Warum sind die Flüge nach Griechenland so populär

Wenn man eine Reise nach Griechenland plant, sollte man den Charakter des Aufenthaltes im voraus festlegen. Es ist gut zu entscheiden, ob man sich während der Reise eher auf die Geschichte des Landes oder auf die sorglose Erholung unter Meereswellen konzentrieren will. Man empfiehlt den Reisenden, dass sie am Anfang die Hauptstadt besichtigen. Für die Liebhaber des mediterranen Klimas schlägt man einen Ausflug zu einem griechischen Insel, wie z.B. Kreta, Zakynthos oder Samos vor.

Wir fangen an, Griechenland zu besichtigen – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Athen

Die Bucht von Balos auf Kreta, Bild: leoks / shutterstock

Die Geschichte der Stadt Athen reicht etwa 7000 Jahre zurück. Die wichtigste Sehenswürdigkeit und zugleich ein Pflichtpunkt jedes Reiseprogramms ist die Akropolis – der Hügel, der sich über die Stadt ausbreitet. Am Anfang sollte die Akropolis eine Schutzfunktion erfüllen, aber im Laufe der Zeit wurde sie zum Kulturzentrum der Antike. Das ist eine der am besten aufbewahrten Tempelkomplexe. Der wichtigste Tempel auf dem Hügel ist der Parthenon. Symmetrische Gestalt und von Phidias geschaffene wunderbare Baudekorationen geben dem Gebäude Leichtigkeit und Harmonie. Auf der Akropolis befinden sich auch Dionysostheater, Niketempel und Odeon des Herodes Atticus –  ein griechisches Theater aus Stein, aufbewahrt in einem guten Zustand. Zu besichtigen sind auch Tempel des Hephaistos, eine wiederaufgebaute klassische Stoa und ein Park.

Athen bedeutet nicht nur die Akropolis. Der zweite Ort, der am liebsten von den Reisenden besucht wird, ist die Agora. In der Vergangenheit war das ein Versammlungsplatz – ein Äquivalent des heutigen Markts. Hier fand das Alltagsleben, Volksversammlungen sowie Handel statt. Der Platz ist wegen Platons Dialoge berühmt geworden, der die Agora zum Ort machte, wo Sokrates seine philosophischen Fragen stellte.

Bevor man nach Griechenland kommt, sollte man im Reiseprogramm auch andere Sehenswürdigkeiten berücksichtigen. Das können z. B.  Hadriansbibliothek, Hadriansbogen, Olympieion oder der ältesten Stadtteil Plaka mit den klassischen Gebäuden und zahlreichen Restaurants sein. Gut zu wissen ist, dass der Eintritt in die Museen in Athen an manchen Tagen kostenlos ist. Man sollte das beachten, wenn man billige Flüge nach Griechenland bucht.

Griechische Strände und andere Touristenattraktionen

Athen Parthenon
Der Parthenon-Tempel, Bild: anyaivanova / shutterstock

Die griechischen Inseln sind zauberhaft. Für die schönste Insel gilt Zakynthos. Sie ist ein Teil der Ionischen Inseln. Sie ist bekannt für azurblaues Wasser, goldenen Sand, Grotten und wuchernde Flora. Das ist eine gute Richtung für die Wassersportanhänger und die Straßenfeste- Liebhaber. Eine große Aufmerksamkeit sollte man der Insel Samos schenken. Sie liegt in der Ägäis und ist eine der schönsten Inseln in diesem Bezirk. Paradies-Buchten, Kliffe und blaues Meer geben der Insel einen immanenten Zauber. Außerdem blühen hier im Frühling die Wiesen mit Orchideen, was einen magischen Charakter verleiht. Wenn das Ziel der Reise nach dem Balkan die Natur ist, sollte man eine der oben erwähnten Inseln besuchen.

Die beste Zeit für billige Flüge nach Griechenland

Das mediterrane Klima ist bedeutend wärmer als das Klima in der Mehrheit der europäischen Länder. Die beste Zeit für die Reise nach Griechenland ist der frühe Frühling, d.h. zwischen April und Juni oder der Herbst, zwischen September und Oktober. Dann ist das Wetter meistens warm und es regnet nicht, was eine große Bedeutung für die Besichtigung hat. Zusätzlich sind die Flugtickets billiger, weil weniger Touristen den Urlaub in diesem Zeitraum planen. Die Flugtickets nach Griechenland sind im Sommer erheblich höher, wenn viele Menschen die griechischen Inseln für den unvergesslichen und erholsamen Urlaub wählen.

Quelle: eSkyTravel.ch.

 

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Oberbayrische Seen – Touristische Kleinode im Alpenraum

Die weitgehend mit dem gleichnamigen, 17.500 qkm großen Regierungsbezirk Oberbayern deckungsgleiche Region Oberbayern gehört zu den wichtigsten touristischen Zielen Deutschlands. Zu dieser Attraktivität haben neben der Landesmetropole München und weiteren oberbayerischen Städten wie Freising und Ingolstadt vor allem die Naturschönheiten der Region beigetragen. Dabei kommt den zahlreichen, in alpine und voralpine Landschaften eingebetteten Oberbayrische Seen der Region herausragende Bedeutung zu.

Mehr als 250 Seen verteilen sich über Oberbayern. Neben sehr großen Seen wie dem Chiemsee (80 qkm), dem Starnberger See (56 qkm) und dem Ammersee (47 qkm) gibt es einer Vielzahl kleiner und kleinster Seen wie z. B. den fünf Hektar großen Weitsee bei Traunstein, den wärmsten See Oberbayerns in Waging oder der Ampersee (8 ha) bei Olching.

Chiemsee – Das Bayrische Meer

Der zwölf Kilometer lange und acht Kilometer breite Chiemsee ist der größte See Bayerns. Er ist Zentrum der zu den Landkreisen Rosenheim und Traunstein gehörenden Urlaubsregion Chiemgau. Umgeben ist der See von den beeindruckenden Felsmassiven der Chiemgauer Alpen mit Gipfeln wie dem Hochfelln (1674 m). Kur- und Badeorte an der über 60 km langen Uferlinie sind u. a. die „Fair-Trade-Stadt“ Prien am Chiemsee, der mit einem Römermuseum aufwartende Yachthafenort Seebruck sowie Bernau am Chiemsee mit seinem Torfbahnhof. Der Chiemsee hat einen ausgezeichneten Ruf als Revier für Wassersportarten wie Segeln, Tauchen oder Surfen.

Touristisch prominent sind auch zwei Seeinseln, die von den über den See fahrenden Dampfern angelaufen werden. Die mit 285 ha mit Abstand größte dieser beiden Eilande ist die autofreie Herreninsel mit dem in den 1870er und 1880er Jahren erbauten Schloss Herrenchiemsee, dem „Märchenschloss“ von König Ludwig II., als Hauptattraktion. Die benachbarte, ebenfalls autofreie Fraueninsel (15 ha) hat 300 Einwohner und ist mit seinem Kloster Frauenchiemsee ein wichtiger Wallfahrtsort.

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Fünfseenland – Kultur- und Naturlandschaft bei München

Das bei Münchnern und Augsburgern als Naherholungsgebiet sehr beliebte Fünfseenland erstreckt sich etwa 30 km südwestlich der Landeshauptstadt innerhalb des Bereichs des Münchner S-Bahn-Netzes. Zu dieser Seenlandschaft gehören außer den fünf namensgebenden Hauptgewässern Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See zahlreiche kleine Seen. Der landschaftliche Reiz des hügeligen bis teilweise gebirgigen Fünfseenlands mit Wald- und Wiesenzonen wird durch kulturelle Sehenswürdigkeiten und etliche touristische Angebote ergänzt. Die bekanntesten am Ufer des Starnberger Sees (früherer Name: Würmsee) liegenden Gemeinden sind die Kreisstadt Starnberg mit ihrer Seepromenade, die Fremdenverkehrsgemeinde Tutzing und Feldafing. Knapp vor Feldafing kann die zwei Hektar große einzige See-Insel, die Roseninsel, besucht werden. Hier kann auf den Spuren von Kaiserin Sisi, die in der Nähe in Possenhofen zuhause gewesen war und die Insel regelmäßig als Sommerfrische aufgesucht hat, gewandelt werden. An einem anderen Monarchen, nämlich Ludwig II., erinnern im Seeort Berg das Schloss Berg sowie eine Gedenktafel an der Uferstelle, wo der Bayern-König 1886 umgekommen ist. Fünf Kilometer westlich vom Starnberger See lädt der 16 Kilometer lange und bis zu 80 Meter tiefe Ammersee zum Baden, Surfen, Angeln und Segeln, Radwandern, Laufen und, Biergartenspaß ein.

Für Schiffs-Fans ist eine Fahrt mit der 1906 vom Stapel gelaufenen Schaufelrad-Veteranin DIESSEN ein Muss. Für Sakralbau-Fans ist dagegen am Ammersee der Besuch des Marienmünsters im Seeort Dießen ein Muss. Am vier Quadratkilometer großen, im privaten Adelsbesitz stehenden Wörthsee ist nur ein kleiner Uferstreifen öffentlich zugänglich. Der Weßlinger See (17 Hektar) befindet sich dagegen in Kommunalbesitz und gilt als wärmster Badesee im Fünfseenland. Zur Schloss-Gemeinde Seefeld zählt der im Uferbereich teils als Naturschutzgebiet geschützter, zum Teil dem Badebetrieb geöffnete, zwei Quadratkilometer große Pilsensee.

Tegernsee – Bayern pur

Tegernsee
Der Tegernsee, Bild: Rishiken / shutterstock

Die Tourismus-Fachleute der 50 km südlich von München gelegenen Region beim Städtchen Tegernsee werben mit der Behauptung, dass Bayern nirgendwo bayerischer sei als im Tegernsee-Gebiete Tatsächlich haben der am gleichnamigen See liegende Heilklima-Kurort Tegernsee mit seinem Klosterschloss und dem Rathaus, das einen eigenen Bootsanleger hat, seiner bodenständigen Gastronomie und seiner reichen Brauchtumspflege viel Lokalkolorit. Der Tegernsee, an dem auch die Kurorte Bad Wiessee und Kreuth ihren Standort haben, ist bekannt für seine ausgezeichnete Wassersauberkeit. Der See ist nicht nur bei Touristen und Gesundheitssuchenden beliebt, sondern auch ein Hotspot für Kongresse und Seminare.

Königssee und Walchensee – tiefe Alpenseen

Wie der Tegernsee weist der von Gebirgshängen flankierte, smaragdgrüne Königssee (5 qkm) im Nationalpark Berchtesgadener Land ebenfalls ausgezeichnete Wasserqualitäten auf. Er eignet sich somit hervorragend für einen Urlaub im Berchtesgadener Land. Mit stellenweise 190 Meter Tiefe gehört der Königssee wie der um zwei Meter tiefere Walchensee (16 qkm, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) zu den drei tiefsten Seen Deutschlands. Die auf der zur Gemeinde Schönau gehörenden Halbinsel Hirschau im Königssee im Schatten des Watzmann-Massivs erbaute, zweitürmige Wallfahrtskapelle St. Bartholomä ist das architektonische Wahrzeichen des Königssees. Hirschau, zu der auch ein heute als Gaststätte genutztes Jagdschloss gehört, ist nur über gebirgige Pfade oder per elektroangetriebener Seedampfer zu erreichen.

Empfehlenswert bei einem Königssee-Besuch ist unbedingt ein Abstecher zum Obersee-Abschnitt, um dort den 400 m hohen Röthbach-Wasserfall zu erleben. Wie im Königssee liegen auch im Walchensee einige Wracks von Kraftfahrzeugen und Flugzeugen, die in den sauerstoffarmen Tiefzonen nicht verrostet sind und im klaren Wasser gut erkennbar sind. Wegen seiner windgünstigen Lage in den Bayerischen Voralpen ist der Walchensee ein bei Seglern und Surfern hochgeschätztes Revier.

Turkmenistan – Reise in ein unentdecktes Land

Zwischen Tadschikistan im Osten und dem Kaspischen Meer im Westen, zwischen Usbekistan im Norden und Afghanistan und dem Iran im Süden gelegen, will Turkmenistan als Reiseziel erst noch entdeckt werden. Das zentralasiatische Land hat phantastische Landschaften und eine reichhaltige, alte Kultur zu bieten. Immerhin liegt es an der legändären antiken Seidenstraße. Ihr verdankt das Land zahlreiche archäologischen Ruinen.

Besonderheiten Turkmenistan

Aschgabat, Turkmenistan
Blick auf die Hauptstadt Aschgabat, Bild: gonetothemoon / shutterstock

Turkmenistan ist ein junger Staat mit einer alten Geschichte. Es ist eine ehemalige Sowjetrepublik und seit 1991 unabhängig. Durch seine Lage an der Seidenstraße kam das Land früh mit vielfältigen Einflüssen anderer Kulturen in Kontakt, die es bis heute prägen. Heute ist Turkmenistan eine Republik, die von ihrem Staatspräsidenten mit diktatorischer Machtfülle regiert wird. Das Land lebt im Wesentlichen vom Export seiner immensen Öl- und Gasvorkommen.

Die Turkmenen sind zu etwa 90 Prozent muslimischen Glaubens. Sie sind von ihrer Vergangenheit als Nomaden geprägt und entsprechend gastfreundlich. Reisende werden mit offenen Armen empfangen, willkommen geheißen und gar nach Hause eingeladen, wo sie die – nicht nur kulinarischen – Traditionen der Einheimischen kennenlernen können.

Landschaftlich begeistert Turkmenistan mit Geröll- und Sandwüsten, diese Wüsten machen über 95 Prozent des Landes aus. Es gibt aber auch überwältigende Gebirgsketten, tiefe Schluchten, uralte Wälder und natürlich die Küste des Kaspischen Meeres. Zahlreiche bedrohte Tierarten haben sich in den einzigartigen Landschaften des Landes niedergelassen. Das Land ist ein Paradies für Wanderer, Abenteurer und Naturliebhaber.

Es herrscht ein ausgesprochen kontinentales Klima mit sehr heißen Sommern und ebenso kalten Wintern. Im Sommer verzeichnet Turkmenistan mit Abstand die höchsten Temperaturen in ganz Zentralasien; wegen der sehr geringen Luftfeuchtigkeit sind sie aber gut auszuhalten. Die besten Reisezeiten sind von April bis Juni sowie die Zeit von September bis Mitte November.

Bekannte Städte in Turkmenistan

Unabhängigkeitsdenkmal Aschgabad
Der Park rund um das Unabhängigkeitsdenkmal in Aschgabat, Bild: Jakub Buza / shutterstock

Für die meisten Touristen beginnt eine Reise durch Turkmenistan sicher mit der Ankunft in der Landeshauptstadt Aschgabad, denn hier liegt einer der drei internationalen Flufhäfen des Landes. Aschgabad, der “Wohnsitz der Liebe”, hat etwa 800.000 Einwohner und ist ist mit Abstand die größte Stadt Turkmenistans. Die 1881 gegründete Stadt liegt in einer Oase in der Karakum-Wüste in der Nähe der iranischen Grenze. Es gibt eine Universität, Museen, Theater und einen Zoo.

Im Jahr 1948 wurde Aschgabad bei einem schweren Erdbeben fast vollständig zerstört, daher fehlt es nahezu völlig an alter Bausubstanz. Stattdessen wurde die Stadt im pompösen Stil der stalinistischen Architektur mit kolossalen Großbauten und breiten Prachtstraßen und mit mit vielen öffentlichen Parks wiedererrichtet. Auch nach dem Ende der Sowjetunion haben sich die neuen Regierenden Turkmenistans mit Statuen und Reiterstandbildern architektonisch verewigen lassen.

Einen Besuch wert sind das Historische Museum, das Museum für Bildende Kunst und das Landeskundemuseum. Das Teppichmuseum zeugt von der alten Tradition des turkmenischen Kunsthandwerks, insbesondere eben der Teppichweberei, die in der gesamten zentralasiatischen Region bedeutend ist. Noch aus der Zeit der sowjetischen Herrschaft stammt eine Leninstatue, die von einem Sockel aus Teppichmustern aus die Stadt überblickt. Der Botanische Garten ist die wichtigste der vielen Parkanlagen und verfügt über eine Sammlung sowohl einheimischer als auch exotischer Pflanzen. Andere wichtige Parks sind etwa die Grünanlage rund um den Unabhängigkeitsturm und der Park zum Gedenken an das zehnjährige Jubiläum der Unabhängigkeit.

Eine weitere sehenswerte Stadt ist Turkmenabad, mit etwas mehr als einer Viertelmillion Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem der Dunya-Basar mit breitem Warenangebot aus Turkmenistan und angrenzenden Ländern, das Allamberdar-Mausoleum aus dem 11. Jahrhundert, die Ruinen der Siedlung Amul aus dem 10. Jahrhundert und die Überreste der Karawanserei Dayakhatyn.

Sehenswürdigkeiten in Turkmenistan

Ganz Turkmenistan ist mit seinen großartigen Landschaften eine einzige Sehenswürdigkeit, und ein Tagesausflug per Kamel in die Wüste oder zum Umbar-Dere-Wasserfall empfiehlt sich unbedingt. Hier aber doch ein paar ausgewählte Ziele:

Kyrk Gyz

Kyrk Gyz, die “Höhle der 40 Mädchen”, befindet sich etwa 400 Kilometer von Aschgabad entfernt. Der Legende nach haben sich hier besagte 40 Mädchen vor einer Räuberbande versteckt, sie wurden dort von einer geheimnisvollen alten Frau versogt und fanden nach Gebeten zu den Göttern einen Ausgang aus der Höhle, den die Räub nicht kannten. Die Stalaktiten in der Höhle entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Stoffstreifen. Die Tradition sagt, dass, wer einen solchen Streifen hochwirft, einen Wunsch erfüllt bekommt, wernn er an der Höhlendecke hängen bleibt.

In der Nähe der Höhle lassen sich Dinosaurier-Fußspuren bestaunen, die die letzten 65 Millionen Jahre unbeschadet überstanden haben.

Weltkulturerbe Merw

Merw an der Seidenstraße war neben Bagdad, Kairo und Damaskus eine der wichtigsten Städte der islamischen Welt. Seinen größten Wohlstand erreichte Merw im 11. und 12. Jahrhundert, als die Stadt die Hauptstadt des Seldschukischen Reiches war. Ihr Imperium reichte vom Fluss Amuderya bis ans Mittelmeer. Merw zog Wissenschaftler und Händler aus aller Welt an. Die Stadt konnte sich jedoch den Überfällen der anstürmenden Mongolen im Jahr 1221 nicht widersetzen und wurde mit allen Monumenten und Bibliotheken völlig zerstört.

Kunyaurgench

Berühmte Wissenschaftler wie etwa Ali Biruni und Avicenna haben in dieser Stadt gelebt und geforscht. Hier hat der Kampt gegen Dschingis Khan und seine Armee stattgefunden. Aus dieser Zeit gibt es einige architektonische Denkmäler und Gebäude. Der Ort ist für Muslime nach wie vor heilig.

Derveze

Der 70 Meter durchmessende und etwa 40 Meter tiefe Gaskrater von Derveze liegt mitten in der Karakum-Wüste und enstand 1971, als bei Probebohrungen ein großer, gasgefüllter Hohlraum angebohrt wurde. Die Gesteinsdecke brach ein und das Gas begann, auszutreten. Die Ingenieure beschlossen, das Gas abzubrennen, aber anders als erwartet, ist das Feuer seitdem nicht mehr erloschen. Ein besonders nachts beeindruckendes Schauspiel, das die Einheimischen nicht von Ungefähr das “Tor zur Hölle” nennen.

Traumurlaub statt Albtraum: Rechte von Urlaubern

Dank Billigflieger, Reise-Deals und Last-Minute-Schnäppchen boomt der Tourismus wie selten zuvor und Reisen (vor allem zu günstigen Preisen) liegt absolut im Trend. Mit einem Klick zum Urlaubsglück – auf zahlreichen Reiseportalen im Internet ist der nächste Traumurlaub zum Greifen nah. Bei den vielen Angeboten und Anbietern werden Urlauber jedoch immer häufiger mit unseriösen Veranstaltern oder beachtlichen Reisemängeln konfrontiert. Damit aus dem Traumurlaub am Ende kein Albtraum wird und es nicht zu einem Rechtsstreit kommt, sollten Urlauber ihre Rechte kennen und nutzen.

Augen auf beim Reisekauf: Seriosität und Preischeck des Anbieters

Noch nie war Urlaub buchen so einfach: In der schnelllebigen Zeit des Internets können wir bequem in Jogginghose von der Couch unsere nächste Reise buchen – ganz egal an welchem Wochentag, völlig egal zu welcher Uhrzeit. Neben den großen Reiseveranstaltern gibt es zudem viele unbekannte Urlaubsportale, die mit tagesaktuellen Schnäppchen locken. Warum also woanders mehr bezahlen, wenn es die gleiche Reise zum deutlich günstigeren Preis gibt? Denn: Dank aussagekräftigen Angebotsbeschreibungen und Hotelbildern kann doch eigentlich nichts schiefgehen? Oh doch, so einiges!

Die Hochkonjunktur von Online-Urlaubsportalen nutzen immer wieder schwarze Schafe aus, von denen es im Internet genügend gibt. Zu hohe Reisepreise, überbuchte Flüge oder Reisemängel im Hotel sind keine Seltenheit. Im schlimmsten Fall ist die Reise bezahlt und der Anbieter samt Geld längst über alle Berge, und zwar bevor der Urlaub begonnen hat. Daher gilt: Wer online eine Reise bucht, sollte sich nicht nur von günstigen Angeboten und schönen Hotelbildern blenden lassen. Ein Blick auf den Reiseveranstalter sowie in die Kundenbewertungen ist hilfreich, damit der nächste Badeurlaub nicht ins Wasser fällt.

Pleiten, Pech und Pannen: Geld zurück bei Insolvenz des Reiseveranstalters

Der Urlaub ist gebucht, die Vorfreude groß und plötzlich ist der Reiseveranstalter pleite! Die gute Nachricht vorab: Bei der Buchung einer Pauschalreise steht der Veranstalter in der Pflicht und kommt für die Entschädigung auf. Der jüngste Fall des Reisegiganten Thomas Cook zeigt allerdings, dass die Versicherungssumme nicht zwingend ausreichend ist und Urlauber nur einen Teil oder keine Rückzahlung erhalten. Allerdings trifft dieser Fall eher selten ein, sodass Pauschalreisen grundsätzlich gut abgesichert sind – sofern der Sicherungsschein bei Reisebuchung ausgehändigt wurde.

Meldet die Airline Insolvenz an, muss der Reiseveranstalter seine Kunden üblicherweise auf eine andere Fluggesellschaft umbuchen, und zwar ohne zusätzliche Kosten zu berechnen. Der Sicherungsschein der Pauschalreise gilt nämlich nicht nur für die Unterkunft, sondern auch für den Flug. Bei einer Insolvenz der Fluggesellschaft kann allerdings auch der Reisevertrag gekündigt werden – in diesem Fall wird aber die geleistete Zahlung erstattet. Wurde der Flug direkt über die Airline gebucht, gestaltet sich die Entschädigung schwieriger und es ist wichtig, seine Fluggastrechte zu kennen.

Reisemängel beanstanden: Entschädigung bei unzureichender Leistung

Ein Hotel in Strandlage oder ein Zimmer mit Meerblick wünschen sich viele Urlauber. Doch Vorsicht: Die Beschreibung in Reiseangeboten lässt viel Interpretationsspielraum – oftmals mehr, als Urlaubern lieb ist. Das Zimmer mit Meerblick bedeutet nun einmal nicht der freie Blick aufs weite Meer, genauso handelt es sich bei Strandlage nicht um eine Unterkunft direkt am Meer. Von Reisemängeln ist hier aber nicht die Rede. Und wie sieht es mit Lärmbelästigung von Autos auf der Straße vor dem Hotel aus? Auch das fällt in der Regel unter „zumutbare Unannehmlichkeiten“.

Anders sieht es beispielsweise bei Kakerlaken im Hotelzimmer aus: Für Mängel, die das Preis-Leistungs-Verhältnis negativ beeinträchtigen, sind Reisepreisminderungen oder Vertragskündigungen des Reisenden möglich. Wer sein Rechte im Urlaub in Anspruch nehmen möchte, sollte sich zuerst an den Reiseveranstalter wenden. Eine detaillierte Auflistung sowie Fotos der Mängel sind hilfreich. In der Regel sind seriöse Reiseanbieter bemüht, ihre Kunden mit Entschädigungen oder Umbuchungen zufriedenzustellen. Ein Streit vor Gericht lohnt sich selten und ist meist eine Enttäuschung für den Urlauber.

Fazit: Stressfrei verreisen dank Urlauberrechten 

Manchmal bedeutet weniger deutlich mehr Stress: Wer bei unbekannten oder unseriösen Veranstaltern seine Reise bucht, darf sich nicht wundern, wenn der Badeurlaub ins Wasser fällt. Reisemängel und fehlende Leistungen machen aus dem vermeintlichen Traumurlaub schnell einen Albtraum. Und: Je höher der Reisepreis, desto niedriger ist natürlich auch die Toleranzgrenze. Daher sollten Urlauber ihre Rechte als Kunde kennen und in Anspruch nehmen – egal ob es sich um ein Reiseschnäppchen oder einen Luxusurlaub handelt.

Usbekistan – fremde Kultur & spektakuläre Naturwunder

Zugegeben, Usbekistan mit seiner Hauptstadt Taschkent ist kein klassisches Ziel, das man bei der Beratung im Reisebüro finden würde. Die ehemalige Sowjet-Republik, die im Zentrum von Asien liegt, dürfte nur auf den wenigsten Schirmen von deutschen Urlaubern sein. Dabei hat das Land eine beeindruckende Historie, die schon viele tausend Jahre in die Vergangenheit reicht. Zu den Zeiten der Seidenstraße war das Land ein Zentrum für europäische Händler und Pilger, heute ist es ein absoluter Geheimtipp für Urlauber auf der Suche nach fremden Kulturen und spektakulären Wundern der Natur. Der Urlaub in Usbekistan ist ein Abenteuer – und verbunden mit beeindruckenden Bildern, die wohl nur die wenigsten Menschen je zu Gesicht bekommen werden.

Usbekistan – Das Land aus 1001 Nacht

Der Chimgan See und das Chimgan Gebirge
Der Chimgan See und das Chimgan Gebirge, Bild: Dave Primov / shutterstock

Wer an den Orient denkt, hat meistens Länder wie Syrien, Saudi-Arabien oder den Iran vor Augen. Dort, wo die Wüste die Großstädte trifft und die Geschichte mit Ruinen und alten Wüstenstädten kombiniert wird. Dabei steht der Orient viel mehr für die Länder von Zentralasien. Hier haben die Autoren und die Historiker den tatsächlichen Ursprung der Geschichten gefunden und gerade Usbekistan ist mit seinen Bauwerken typisch für das, was viele vor allem aus Filmen wie Aladin oder Lawrence von Arabien kennen. Das liegt auch daran, dass das Land über viele Jahre abgeschottet war und die Urlauber erst in der jüngsten Vergangenheit damit begonnen haben, die Städte zu erkunden.

Usbekistan hat eine lange Geschichte und wie kaum ein anderes Land in der Region einen Wandel im Laufe der Jahrhunderte erlebt. Die Blütezeit erlebte die Region als die Seidenstraße, der Handelsweg von Europa bis nach China, seinen Höhepunkt erlebte. Das Land war reich und war das Zentrum von Händlern und Kulturen aus aller Welt. Mit progressiver Weitsicht haben die Herrscher nicht nur den Islam, sondern jede andere Religion der Welt verehrt. Das zeigt sich noch heute in den Oasenstädten, den monumentalen Bauten in Taschkent und den vielen Palästen, die von dem einstigen Wohlstand des Landes zehren.

Die usbekische Kultur hautnah erleben und in die Geschichte eintauchen

Usbekistan war in der Zeit der Sowjetunion beinahe gänzlich von den Karten der westlichen Welt verschwunden. Noch heute zeugen viele Bauwerke in der Hauptstadt Taschkent, das ebenfalls von einem starken Erdbeben gezeichnet ist, von der brutalistischen Bauweise der Sowjets, die in vielen Nationen des einstigen Reiches zu finden sind. Seit dem Ende des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhangs hat sich aber viel geändert. Heute steht Usbekistan für den modernen Einfluss islamischer Länder und die Kulturen haben sich erneut gemischt. Usbekistan ist ein klassischer Schmelztiegel, was sich auch auf den Straßen der großen Städte wie Taschkent oder Samarkand zeigt. Gastfreundlichkeit, Traditionen und Weltoffenheit mischen sich hier auf eine beeindruckende Weise.

Die Kultur von Usbekistan ist auch durch die lange Geschichte des Landes gezeichnet. Als eine der Hauptstädte der Seidenstraße und gleichzeitig eine bedeutende islamische Nation ist das Land eng verbunden mit der Verbindung von Kulturen und Traditionen. Dabei ist das Land nicht alleine auf seine Großstädte angewiesen. Die Natur von Usbekistan ist vielfältig und Städte wie Samarkand oder Taschkent sind nur die Highlights auf einer Entdeckungsreise durch diese einmalige Nation.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Reise durch Usbekistan

Taschkent, Usbekistan
Blick auf den Fernsehturm von Taschkent, Bild: Lukas Bischoff Photograph / shutterstock

Bei den Sehenswürdigkeiten muss zwischen den historischen Großstädten des Landes und den kleinen Schätzen inmitten des Landes unterschieden werden. Ab der größten Städte sind beispielsweise die Oasen mit ihren Kleinstädten von besonderer Schönheit. In Orten wie Buchara oder Chiwa finden sich wunderschöne Paläste, Moscheen und Tempel, die schon vor Hunderten von Jahren entstanden sind. Es ist ein Beispiel für das Zeugnis, das von Usbekistan in der Geschichte hinterlassen hat. Von hier aus lässt sich auch in die abwechslungsreiche Natur des Landes aufbrechen. Die endlose Wüste wechselt sich mit interessanten Tälern und beeindruckenden Bergen ab, die die Landschaft von ganz Usbekistan zeichnen.

Die Höhepunkte einer Reise nach Usbekistan sind aber mit Sicherheit die beiden Städte Taschkent und Samarkand. Samarkand hat eine so lange Geschichte wie Städte wie Rom oder Istanbul und schon Herrscher wie Dschingis Khan und Alexander der Große wollten sie beherrschen. Grabstätten, Moscheen und Basare säumen heute die Straßen und besonders die Bibi Khanum Moschee ist beeindruckend. Sie gilt als die schönste Moschee des Ostens und außerhalb des direkten arabischen Raums. Der Registan-Platz ist das Highlight der Stadt und vielleicht des Landes und bietet beeindruckende Bauwerke in jede Himmelsrichtung.

Taschkent ist zwar gezeichnet vom Beben in den 1960er Jahren und der sowjetischen Herrschaft aber hier pulsiert das Leben. Ruinen, monumentale Bauwerke und die Bauweise der Sowjets prägen das Stadtbild, während die Stadt selbst wie eine westliche Metropole erscheint und auch ein beeindruckendes Nachtleben bietet. Shopping, Erholung, Hotels und Kultur – all das wird in Taschkent geboten.

Usbekistan ist nicht das typische Reiseziel für Deutsche aber es ist ein Abenteuer für jeden, der sich ein Hotel in der Region bucht. Das Land hat eine lange Geschichte und eine eigene Form von Schönheit, die viele tolle Motive bietet.

Die beliebtesten Reiseziele für Backpacker

Backpacking, also zu Deutsch Rucksackreisen, erfreuten sich schon immer großer Begeisterung. Im Unterschied zu alltäglichen Wanderungen dauern Backpackingtrips oft mehrere Tage mit Übernachtungen. Nicht selten finden diese auf Campingplätzen oder irgendwo mitten in der Wildnis statt. Auf der ganzen Welt locken Naturwunder und Nationalparks sportliche Wanderer an. In dieser Auflistung werden einige Reiseziele näher erläutert von den beliebtesten Reiseziele für Backpacker, in denen sowohl Neulinge als auch erfahrene Wanderer spannende Abenteuer erleben können. Diese elf faszinierenden Orte finden sich Inspirationen für einen Urlaub auf anderen Kontinenten. Aber auch der ein oder andere Ort hier in Europa ist vertreten der einen, mit seinen Sehenswürdigkeiten, den Atem stocken lässt.

 

USA

Yellowstone

Geysire, Wasserfälle und über 1500 km Wanderstrecke bietet dieser Nationalpark nicht nur erfahrenen Backpackern. Von etwa 300 Campingplätzen aus lässt sich Yellowstone, auch für Neulinge, auf und neben den offiziellen Wanderwegen erforschen. Eine der beliebtesten Strecken sind die Firehole Meadows. Entlang an Geysiren, heißen Quellen und Almwiesen kann man so einiges der heimischen Tierwelt entdecken. Viele weitere Wanderstrecken führen vorbei an tiefen Schluchten, Flüssen und versprechen wunderbaren Aussichten auf den Grand Canyon.

Grand Canyon

Grand Canyon, Toroweap Point
Toroweap Point im Grand Canyon National Park, Bild: sumikophoto / shutterstock

Nur eine Tagesreise vom Yellowstone Nationalpark entfernt liegt der Grand Canyon Nationalpark. Der Großteil der über 400 km langen Schlucht befindet sich hier. Von mehreren Aussichtspunkten überblickt man große Teile des Canyons. Wanderungen um, in und im Canyon versprechen unvergessliche Eindrücke. Für Übernachtungen muss um Erlaubnis angesucht werden. Wer es etwas wilder mag, kann sich auf dem Wildwasser des Coloradorivers, mit Raftingbooten oder Kanus in die Fluten werfen.

Utah Park

Mehrere Nationalparks laden in Utah Backpacker auf spannende Abenteuer ein. Am bekanntesten ist wohl der Arches National Park mit dem Delicate Arch. Dieses findet sich auch auf den Nummernschilder Utahs wieder. Aber auch die restlichen Nationalparks stecken voller Naturwunder, die es zu bestaunen gilt. Der Wanderweg Angels Landing im Zion Nationalpark bietet eine herausfordernde Strecke für sehr geübte Wanderer. Für Anfänger bietet der Snow Canyon State Park eine nette einfache Strecke die, in nicht ganz einem Tag, geschafft werden kann und dabei alle Highlights des Parks umfasst.

Vietnam

Reisterrassen in Hoang Su Phi

Ein beeindruckendes Bild bieten die zahlreichen Reisfelder, Bild: Blue Planet Studio / shutterstock

Diese liegen im Norden von Vietnam in der Provinz Ha Giang. Als nationale Landmarke ist sie ein besonderer Stolz der Einwohner. Über kurvenreiche Wege, entlang der Terrassen, erhascht man einen atemberaubenden Blick über weitläufig am Hang angelegte Reisfelder. Vor allem zur Erntezeit bietet das Gebiet besondere Bilder. Auch die Landschaften um die Reisterrassen herum bieten Berge, Täler und Gewässer, die erkundet werden wollen.

Ban-Gioc-Wasserfälle

Diese Wasserfälle liegen je zur Hälfte in China und Vietnam. Er wird vom Quay Son Fluss gespeist, welcher die Grenze zwischen den beiden Ländern bildet. Um den bekanntesten Wasserfall Vietnams zu besichtigen, muss man ein Ticket vor Ort kaufen. Auf Bambusbooten kommt man so nah wie nur möglich an das Naturschauspiel heran. Ein paar Kilometer entfernt vom Ban-Gioc Wasserfall befinden sich wunderschöne Höhlensysteme. Vom Massentourismus noch nicht erreicht trifft man, vor allem an Werktagen, am Wasserfall und seiner Umgebung nur wenige andere Wanderer.

Österreich

Kitzbühel

Österreich Kitzbühl
Kitzbühl ist ein beliebter Wintersportort, Bild: gevision / shutterstock

Über 1000 km Wanderstrecke laden Wanderer auf herausfordernde Strecken sowie auf gemütliche Spazierwege ein. Die beliebtesten Strecken führen auf den Hahnenkamm oder das Kitzbüheler Horn. Mehrere Berghütten bieten in den Pausen wunderbare Ausblicke und heimische Köstlichkeiten. Im Winter werden auch geführte Skitouren angeboten, bei denen man die Schönheit der Berge unter einer dicken Schneedecke bewundern kann. 2019 wurde Kitzbühel mit dem europäischen Wandergütesiegel ausgezeichnet.

Ellmau

Über 200 Wandertouren können Wanderer in Ellmau erwarten. Diese Touren führen vorbei an Wäldern, Almen und wunderschönen Panoramas. Mehrere Bergbahnen führen auf unter anderem auf den Hartkaiser oder die Hohe Salve. Mit Attraktionen wie dem Hexenwasser, ist dieses Ziel für Familien mit wanderbegeisterten Kindern besonders gut geeignet. Auch hier kann man in den zahlreichen Berghütten österreichische Kost genießen.

Australien

Blue Mountains

Dieser Nationalpark, in der Nähe von Sydney, Australien hat auf 11.000 Qkm alles zu bieten was, das Backpackerherz begehrt. Auf geführten Touren werden Canyoning, Abseilungen und viele andere spannende sportliche Aktivitäten angeboten. Natürlich kann man die Gegend auch ohne Führung selbstständig erkunden. Bei erhöhter Waldbrandgefahr ist es jedoch ratsam sich, als unerfahrener Backpacker, einer Gruppe anzuschließen. Mit mehreren Aussichtspunkten, Highlights und Höhlenbesuchen sind die Blue Mountains kein Ausflugsziel für einen Kurztrip. Wer mehrere Tage Zeit hat, sollte diese auch hier verbringen, um die ganze Größe der Gegend aufzunehmen.

Wilsons-Promontory-Nationalpark in Melbourne

Ein besonderes Highlight für die Wildtierfotografen unter den Backpackern ist der Wilsons-Promontory-Nationalpark in Melbourne. Wombats, Emus, unzählige Vogelarten und natürlich Kängurus können hier in ihrem Heimatland beobachtet werden. Auch hier werden geführte Wanderungen angeboten und stark empfohlen. Diese können als Kurztrip oder mehrtägigen Ausflug quer durch den Nationalpark gebucht werden. Als ganz besonderes Highlight gelten Führungen zum und in den Regenwald.

Nepal

Kathmandu

Kathmandu
Kathmandu, Bild: yotily / shutterstock

2000 Jahre alte Kulturgeschichte erwarten begeisterte Backpacker in Kathmandu. Die Hauptstadt Nepals bietet nicht nur traditionelle Wanderwege, sondern lädt auch zu stundenlangen Trips durch die Stadt ein. In dieser sind der Affentempel (Swayambunath), der Garden of Dreams oder auch die Einkaufsstraße in Thamel Pflichtpunkte. Verpflegung und Unterkunft werden hier so billig geboten wie sonst kaum wo. Mit wenig Geld kann man hier einige Wochen damit verbringen, die Stadt und die umliegenden Berge zu erkunden.

Chitwan Nationalpark

Ungefähr 5 Stunden von Kathmandu entfernt liegt der erste Nationalpark Nepal. In Lodges und Hotels kann man hier zwischen den Ausflügen verweilen. Durch die hohe Wildtieranzahl sollten unerfahrene Backpacker hier ausschließlich geführte Führungen unternehmen und vom Campen in der Wildnis Abstand nehmen. Durch den Dschungel können mehrere Safaritrips gebucht werden die sich auf die Sichtung bestimmter Tiere spezialisieren. Elefantensafaris gehören zu den beliebtesten Attraktionen im Nationalpark. Aber auch zu Fuß werden Abenteuer mit Guides erlebt. Eine Begegnung mit dem Tharu Stamm, den Ureinwohnern des Dschungels, verspricht tiefe Einblicke in das Leben in der Wildnis.

Kassel – Die documenta Stadt

Kassel, mit rund 200.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Hessens und documenta-Stadt, ist immer eine Reise wert. Natürlich ist das größte Highlight die alle fünf Jahre stattfindende weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst, doch Kassel hat das ganze Jahr über lohnenswerte Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist der größte Bergpark ganz Europas und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer ihm mittwochs, sonntags oder an einem Feiertag einen Besuch abstattet, kann außerdem die Kasseler Wasserspiele bestaunen, immer von Mai bis Oktober ab 14 Uhr. Der Park für sich ist schon eine Tagesreise wert, denn hier gibt es zahlreiche Attraktionen, die es zu erkunden gilt.

Der Herkules

Herkules in Kassel
Der Herkules in Kassel, Bild: Angela Rohde / shutterstock

Neben der documenta ist der Herkules das unbestrittene Wahrzeichen der nordhessischen Großstadt. Er thront bereits seit 300 Jahren über dem Bergpark und sieht vom Schloss Wilhelmshöhe am beeindruckendsten aus.

Das Oktogon, auf dem der Herkules steht, kann in der Saison von März bis Mitte November auch von innen besichtigt werden.

Schloss Wilhelmshöhe

Auch das Schloss Wilhelmshöhe darf bei keinem Kassel-Besuch fehlen. Die Kunstausstellung Alte Meister im Inneren des eindrucksvollen Gebäudes präsentiert Künstler wie Rubens oder Van Dyck. Der Weißensteinflügel hingegen zeigt anschaulich, wie die Schlossherren im 18. und 19. Jahrhundert gelebt haben und hat sich in all den Jahren seine historische Einrichtung bewahrt.

Die Löwenburg

Löwenburg
Die Löwenburg, Bild: Sergey Novikov /shutterstock

Anders, als es der Name vermuten lassen mag, handelt es sich bei der Löwenburg nicht um eine echte Burg. Vielmehr ist sie eine künstliche Ruine, die man zur Verschönerung des Bergparks errichtet hatte. Dennoch haben ihre Räumlichkeiten historischen Wert und lohnen den Besuch.

Fridericianum

Das Fridericianum ist eine der Hauptattraktionen der Kasseler Innenstadt. Dieses Kulturzentrum am Friedrichplatz ist von außen wie von innen beeindruckend. Hier finden stets verschiedenste Ausstellungen statt und auch die documenta bindet das altehrwürdige Gebäude intensiv in die Feierlichkeiten ein. Der Zwehrenturm am Ende des Fridericianums ist zudem eines der letzten noch erhaltenen Mittelalterbauwerke, die es in Kassel zu sehen gibt. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist damit rund 400 Jahre älter als das Fridericianum selbst.

Grimmwelt

Statue Grimm Kassel
Die Statue der Gebrüder Grimm in Kassel, Bild: Marc Venema / shutterstock

Kassel gilt als Grimmstadt, haben hier doch die beiden berühmten Brüder einige ihrer bekanntesten Werke geschrieben. Die Grimmwelt am Kasseler Weinberg bringt Besuchern ihr Leben und Wirken anschaulich nahe. Zu den schönsten Ausstellungsstücken zählen die persönlichen Exemplare der Märchen der beiden Brüder, die mit vielen handschriftlichen Anmerkungen versehen sind.
Wer danach weiter auf den Spuren der beiden wandeln möchte, kann sich zu ihrem Denkmal auf dem Brüder-Grimm-Platz aufmachen. Es befindet sich direkt neben der Torwache, wo die Brüder Grimm früher gelebt haben. Darin wird heute der Hessische Verwaltungsgerichtshof beherbergt.

Informationen zur Grimmwelt

Öffnungszeiten

(Stand 12/2019)

Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Freitag 10 – 20 Uhr
Montag geschlossen
Ostermontag 10 – 18 Uhr
Pfingstmontag 10 – 18 Uhr
24.12. 10 – 14 Uhr
25.12. 10 – 18 Uhr
26.12. 10 – 18 Uhr
31.12. 10 – 14 Uhr
01.01. geschlossen

An allen hessischen Feiertagen (außer Neujahr) zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Eintrittspreise

Präsentation Sonderpräsentation Kombiticket Jahreskarte
Erwachsene 8 € 5 € 10 € 35 €
Ermäßigt 6 € 3 € 7 € 25 €
Familienkarte 20 € 12 € 25 € 85 €
In Gruppen ab 8 Personen 6 € 3 € 7 €
In Gruppen ab 40 Personen 5 € 3 € 6 €

Familie
Eltern mit Kindern und Großeltern mit Enkeln

Eintritt frei
Kinder < 6 Jahre, notwendige Begleitperson zu Schwerbehinderten, Meine Card+, Museumskarte des Deutschen Museumsbundes

Ermäßigt
Kinder und Jugendliche < 18, Schüler, Studenten, Senioren > 65 Jahre, Schwerbehinderte, Bundesfreiwilligendienstleistende und freiwillig Wehrdienstleistende, Auszubildende, Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger (mit entsprechendem Nachweis) bzw. der »Mittendrin! Teilhabe Card«, Kassel Card, GEO-Card, artCard

(Stand 12/2019)

Rundgänge

Rundgänge Individueller Rundgang
90 Minuten
nach Vereinbarung
Öffentlicher Rundgang
Dauerpräsentation
60 Minuten
samstags und sonntags 15 Uhr
Öffentlicher Rundgang
Sonderpräsentation
60 Minuten
sonntags 16 Uhr
Preis 95 €* Erwachsene 5 €*
Ermäßigt 3 €*
Erwachsene 5 €*
Ermäßigt 3 €*
Zusatzangebot: Fremdsprache 20 €

* zzgl. Eintritt

Museum für Sepulkralkultur

Als Kunst- und Kulturstandort bietet Kassel mit dem Museum für Sepulkralkultur
etwas weltweit Einzigartiges. Dieses Museum dreht sich ganz um Sterben, den Tod und das Gedenken daran. Die Spanne der Epochen reicht dabei bis in das Mittelalter zurück und umfasst zahlreiche Kulturen rund um den Globus. Immer wieder bietet das Museum auch spannende Sonderausstellungen, die sich entweder historisch oder künstlerisch mit der Sepulkralkultur auseinandersetzen.

Karlsause

Kassel ist auch als grüne Oase bekannt. Nach dem Bergpark ist die Karlsaue der größte Park der Stadt. Dreh- und Angelpunkt der grünen Lunge ist die Orangerie mit dem Schloss. Außerdem befinden sich hier das Astronomisch-Physikalische Kabinett und das Planetarium, in denen verschiedene kulturelle Veranstaltungen abgehalten werden.

Marmorbad

Das Marmorbad liegt in unmittelbarer Nähe der Karlsaue und weiß mit seinem spätbarocken Stil zu begeistern. Es ist das letzte noch erhaltene Bad Deutschlands in diesem Stil. Gebadet wurde hier aber nie. Stattdessen nutzte es der Landgraf für rauschende Feste.

Insel Siebenbergen

Wer zwischen Frühling und Herbst nach Kassel kommt, sollte der Insel Siebenbergen unbedingt einen Besuch abstatten. Diese Blumeninsel am südlichen Ende der Karlsaue wechselt ihre Bepflanzung mit jeder Saison und eignet sich bestens für ausgiebige Fotosessions.

documenta

Die documenta ist die unangefochtene Nummer eins in Kassel. Kein Wunder, gilt sie doch als größte und bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst überhaupt. Zwar findet die nächste documenta erst wieder 2022 statt, ihre Spuren hinterlässt das Event in der Stadt aber dennoch. Kassel hat einige der eindrucksvollsten Kunstwerke gekauft, sodass sie nun dauerhaft besichtigt werden können. Das bekannteste dieser Werke ist wohl der Himmelsstürmer, der vor dem Kasseler Hauptbahnhof aufgestellt ist. Dabei handelt es sich um ein geneigtes Stahlrohr mit einer Länge von 25 Metern, auf der eine bemalte Figur aus Fiberglas befindet, die gen Himmel zu schreiten scheint.

Auch die Spitzhacke des Herkules am Ufer der Fulda sowie die Skulptur die Fremden sind Überbleibsel der documenta.

Busreisen – Komfortabel die Welt entdecken

Wenn man verreisen möchte, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten – auch bezüglich der Verkehrsmittel. Aufgrund der immer leichter erreichbaren und leistbareren Busstrecken, ist das Verreisen mit dem Bus zu einer realistischen Option geworden und rückt immer öfter in den Fokus. Mittlerweile sind sogar die Langstreckenfahrten in einem Bus verhältnismäßig günstig und komfortabel. Solange es eine Straße gibt, spielt es also keine Rolle mehr, wohin man möchte.

Über die Vorteile vom Reisen mit dem Bus

Abfahrtsorte in der Nähe

Anders als bei Reisen mit dem Flugzeug, befinden sich die Haltestellen der Busse oft nur in geringer Entfernung. Auch ist man nicht verpflichtet ewigen Wartezeiten über sich ergehen lassen.
Meistens muss man nicht mehr umsteigen und kann so schließlich direkt aus dem Bus in das Hotel einziehen.

Komfort

Busreise Komfort
Eine Busreise bietet viel Komfort, Bild: VGstockstudio / shutterstock

Die meisten Busse bieten heutzutage schon alle nötigen Annehmlichkeiten. Moderne Sitze mit Beinfreiheit gehören zum Standardangebot und oft sind auch Fernseher bereits integriert.
Zudem sind auch Pauschalreisen eine Möglichkeit. So kümmert sich das Busunternehmen um Reise, Führungen und Unterkunft, während der Reisefreudige sich entspannt zurücklehnen kann.

Der Umweltfaktor

Wer mit Bus oder sogar Bahn verreist, schont die Umwelt. Im Vergleich schneidet der Bus mit seinem verhältnismäßig geringen CO2-Ausstoß immer besser ab, als Auto oder Flugzeug. Dabei ist es auch nicht ausschlaggebend, ob es sich um eine Langstreckenreise oder einen Kurztrip handelt. Miteinzubeziehen sind natürlich auch die Mitreisenden und hier gilt: Je mehr, desto besser.

Menschen kennenlernen

Eine Busreise bietet auch immer die Gelegenheit andere Menschen zu treffen. Besonders auf einer längeren Reise werden gerne Kontakte geknüpft. So manch einer entscheidet sich gerade aufgrund der sozialen Komponente für diese Form des Reisens.

Die schönsten Reiseziele Deutschlands für Busreisende

Nachfolgend haben wir schöne Bus-Reiseziele in Deutschland aufgeführt. Darüber hinaus finden Sie aktuelle Tipps für Busreisen auf den Seiten des Busreiseveranstalters Reisebus24.de. Hier kann aus einer großen Auswahl an Reiseangeboten für Singles, Paare, Familien und Gruppen gewählt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen eigenen Bustransport über das überregionale Netzwerk an lokalen Busunternehmen anzufragen. Perfekt geeignet für Gruppenausflüge und Klassenfahrten.

Die Sächsische Schweiz

An der Grenze zu Tschechien liegt ein grünes Juwel – die Sächsische Schweiz. Beeindruckende Felsformationen, wie man sie aus den Mythen kennt, ragen aus den Wäldern empor und erwecken ein erstaunliches Panorama.

Kletter- und Wanderwege durchziehen das Gebiet und laden Reisende in die Natur ein.

Auch die Geschichte scheint allgegenwärtig. Durch historische Schiffsfahrten, das mittelalterliche Zentrum der Stadt Pirna und Theateraufführungen auf der Felsenbühne Rathen könnte man nahezu dem Gedanken erliegen, weitab der Realität gelandet zu sein. Und dennoch: Auch in diesen verwunschenen Teil Deutschlands führen die Strecken der Busunternehmen.

Der Schwarzwald

Busreise Irland
Auf einer Busreise lässt sich die Natur und die Umgebung ganz besonders genießen, Bild: Irina Fischer / shutterstock

Auch dieses Gebiet kennt man aus diversen Sagen. Die bekannteste Figur ist wohl das Glasmännlein aus dem Märchen “Das kalte Herz”.

Atemberaubende Naturlandschaften sind auch hier überall anzutreffen. Daneben ist auch der, vielerorts noch heute gelebte, Brauchtum zu bestaunen.

Die Busreisen können ebenso vielfältig ausfallen. Angefangen bei Tagesausflügen, bis hin zu 8-tägigen Rundreisen ist alles möglich. Manchmal sogar inklusive Flusskreuzfahrt. Auch schwerpunktmäßig liegt die Wahl beim Reisenden. Ob Stadtführung in Heidelberg und Baden-Baden oder doch lieber ein Ausflug zum Titisee und den Triberger Wasserfällen.

Hamburg

Hamburg ist mit seinem Zugang zum Meer das Tor zur Welt. Sehenswürdigkeiten gibt es dort alle naselang. Der große Hafen entlockt eigentlich jedem erstmal ein Staunen. Auch die Speicherstadt mit den Lagerhäusern aus Backstein ist durchaus sehenswert. Schon allein deshalb, weil sie der größte derartig Komplex auf der ganzen Welt ist, aber auch wegen der eigenartig romantischen Stimmung, die ein Spaziergang durch die Gassen und vorbei an den Kanälen erzeugt.
Auch bekannt ist Hamburg für seine spektakulären Musicalaufführungen. “Tarzan” und “Der König der Löwen” lockten schon tausende Zuschauer an.

München

München – Die Landeshauptstadt Bayerns ist aus den verschiedensten Gründen ein beliebtes Ausflugsziel.
Zum einen ist sie ein Magnet für Fußballfans und Oktoberfestbesucher, zum anderen bietet sie aber auch Gartenfreunden und Geschichtsinteressierten eine Bühne.

Das Schloss Nymphenburg, die Frauenkirche oder der alte Herzogspalast strahlen noch heute Erhabenheit aus und bieten einen kleinen Einblick in die Vergangenheit der Stadt.

Der Englische Garten Münchens ist stolze 375 Hektar groß und seine Wegenetz erspannt sich über 78 km. Der chinesische Turm und das japanische Teehaus inmitten des Grüns sind echte Highlights. Seit 1990 wird im Amphietheater des Englischen Gartens jeden Juli eine klassische Komödie dargeboten. Eintritt frei.

Ostsee

Tatsächlich ist die Ostsee das beliebteste Busreiseziel deutscher Touristen. Besonders die Gebiete der ehemaligen DDR stehen hoch im Kurs. Rügen und seine malerischen Kreidefelsen, Usedom und seine romantischen Seebrücken. Und wer noch etwas weiterfahren will, der kann auch der polnischen Ostsee einen Besuch abstatten.

Auch im Winter ist die Ostsee einen Abstecher wert, denn abseits der Strände gibt es zahlreiche Schwimmbäder, Tierparks und Museen.

Sölden – Weltcuport im Herz des Ötztals

Der Ort Sölden liegt in der gleichnamigen Gemeinde im Herzen des Ötztals in Österreich. Zur Gemeinde gehören die Ortschaften Gurgl, Heiligkreuz, Vent, Zwieselstein und Sölden. Der Hauptort liegt auf einer Höhe von 1368 über dem Meeresspiegel und ist somit prädestiniert für den Urlaub im Sommer wir im Winter. Der frühere Charakter des Ortes als Bergbauerndorf wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts durch einen Baustil, welcher touristisch-alpin geprägt ist, verdrängt.

Sölden ist mit seinen Hotels, Pensionen und Gaststätten das touristische Zentrum der Gemeinde. Von hier aus kann man Gletscher, Gipfel, Almen und Wälder erobern.

Geschichte von Sölden

Die Geschichte des hinteren Innerötztales konnte durch den Fund der Gletscherleiche Ötzi noch einmal belegt werden. Schon in der Steinzeit wurde dieses Tal von Hirten und Jägern bewirtschaftet. Sie kamen aus dem Süden über den Alpenhauptkamm und vergrößerten die nutzbaren Weideflächen an der Waldgrenze durch Brandrodung. Die Besiedelung des Tales begann vom Süden her aus dem Vinschgau.

Im Jahr 1166 wurde „Seldon“ erstmals in der Chronik des Klosters Ottobeuren genannt. Infolge der Lautwandlung, bei dem sich das „e“ zu einem „ö“ wandelte, wurde Seldon zu Sölden.

Die Lebensgrundlage der Talbewohner war hauptsächlich die Viehzucht und Handel, bis sich das Tal zu einem Wintersportzentrum wandelte. Die ersten Lifte wurden 1948 gebaut und etwa 25 bis 30 Jahre später, folgte die Erschließung des Rettenbach- und Tiefenbachferners.

Sölden im Winter

Tiefenbachbahn auf über 3.000 Meter Höhe
Tiefenbachbahn auf über 3.000 Meter Höhe, Bild: Goran Vrhovac / shutterstock

Sölden ist ein sehr beliebter Wintersportort der Alpen. Hier reiht sich ein Höhepunkt an den anderen. Nicht nur das Skigebiet am Gaislachkogl und am Giggijoch, sondern auch zwei Gletscherskigebiete am Rettenbachfernen und am Tiefenbachferner laden mit einem großzügigen Pistenangebot ein.

Das Gletscherskigebiet liegt auf einer Höhe von 3340 Meter. Hier kann die Saison schon im September beginnen und geht manchmal bis in den Mai hinein. Dieses Gletscherskigebiet erschließt drei, über 3000 m hohe, Berge. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal dieses Skigebietes in Österreich und wird als „Big 3“ bezeichnet. Die längste Abfahrt führt über 15 Kilometer vom 3340 m hohen Schwarzen Schneide bis ins Tal.

Insgesamt sind im Skigebiet 148,3 km Piste zu finden. Diese gehen von einfachen Anfängerpisten bis zu schwarzen Pisten für den Profi. Das ganze Skigebiet besitzt 39 Seilbahnen, die bis auf 3250 m gehen. Für die kleine Pause während eines langen Skitages laden 38 Hütten den hungrigen Skifahrer ein. Auf dem Tiefenbachferner und dem Giggijoch finden sich auch 2 Funparks.

Das Skigebiet von Sölden eröffnet jedes Jahr den Ski-Weltcup, wobei die Damen hier die Nase vorn haben. Sie eröffnen die Saison mit ihrem Riesentorlauf. Aber auch der Gletscherschauspiel „Hannibal“ zieht aller zwei Jahre die Zuschauer an. Hier wird die Alpenüberquerung des Hannibal mit seinem Heer mit modernen Mitteln nachgestellt.

Sölden im Sommer

Sölden im Sommer
Sölden im Sommer, Bild: Johannes Rigg / shutterstock

Obwohl Sölden das Wintersportparadies schlecht hin ist, ist es auch im Sommer immer einen Besuch wert.

Vor allem Urlauber, die gern wandern, sind hier am perfekten Ort. Auf rund 300 km Wanderwegen kann man von Sölden aus die Bergwelt erkunden. Durch Wälder, über Almen bis hin durch den karge Landschaft aus Gneis und Granit führen verschiedene Wanderrouten.

In den zahlreichen Jausenstationen oder auf den Almen kann man innehalten und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Noch höher hinaus geht es bis zu den Gletschern, wobei man an spritzigen Alpbächen vorbei wandert und auch denen einen oder anderen Schmelzwassersee in seiner Türkisen Pracht sehen kann.

Im Ötztal gibt es für Jeden die richtigen Touren. Die leichten Wanderwege sind für Familien oder den Genusswanderer und die knackige Touren und Klettersteige für den geübten Alpinisten wie gemacht. Und wer sich mal auf ungewohnte Strecken wagen möchte, der findet in den Söldner Bergführern den perfekten Begleiter.

Sölden ist aber nicht nur ein Wander-Eldorado, sondern bietet auch den Radfahrern die perfekte Strecke. Im Tal führt ein gemütlicher Radweg entlang der Ötztaler Ache und auf den Bergen findet sich der ein oder andere Trail im BIKE REPUBLIC SÖLDEN.

Weitere touristische Höhepunkte

Ötztaler Gletscherstraße

Die Gletscherstraße führt von Sölden zu den beiden Gletschern Rettenbachferner und Tiefenbachferner. Die Straße wurde 1972 erbaut und erreicht seinen höchsten Punkt auf 2829 m über dem Meeresspiegel. Dies ist der höchstgelegene Punkt in den Alpen, den man auf einer asphaltierten Straße erreichen kann. Diese Stelle erreicht man, wenn man durch den Rosi-Mittermaier-Tunnel bis zum Tiefenbachferner fährt. In den Sommermonaten kann man die mautpflichtige Straße mit dem eigenen Auto, Motorrad und Fahrrad befahren. Aber auch zu Fuß kann die Straße erklommen werden.

Auf den Spuren von 007

Sölden James Bond
Cocktail a la James Bond, Bild: DucMityagov / shutterstock

Im Jahr 2015 wurde Sölden zum heimlichen Star des James Bond Filmes SPECTRE, als hier einige Szenen des Filmes gedreht wurden. Dieses Ereignis wird in 007 ELEMENTS, einer Installation in einem neu errichteten Gebäude auf dem Gaislachkogl, am Leben erhalten. Diese Ausstellung konzertriert sich zwar auf den Film SPECTRE, aber auch an Kapitel aus dem bis dahin gedrehten 24 Filme der Reihe werden bedacht.

Zu finden sind interaktive Hightech-Galerien, dramatische Klangkulissen und technische Spielereien. Hier geht jedem Fan des britischen Agenten das Herz auf.