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Donnerstag, April 3, 2025
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Nordholland – Oraniens Waterloo an schöner Küste

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Vor über 220 Jahren zeigte sich vor der Küste bei Callantsoog eine Flotte mit rund 35.000 britischen und russischen Soldaten. Sie fielen in das Land ein, in der Absicht, die damalige batavische Republik zu beenden und das zuvor vertriebene Herrscherhaus der Oranier wieder einzusetzen. Letzten Endes mussten die Besatzer nur drei Monate später das Feld wieder räumen. Schon damals wäre es eine weitaus bessere Idee gewesen, statt einer Invasion einfach Ferien in und um Callantsoog zu machen, vielleicht in einem Ferienhaus mit Hund an der Nordsee. Genau dafür ist Nordholland wie geschaffen.

Nordholland, das ist, einfach gesagt, alles was nördlich von Amsterdam liegt. Die niederländische Metropole ist praktisch das Einfallstor für die dahinter liegende, zauberhafte Landschaft einer Halbinsel, die im Osten durch Markermeer und IJsselmeer sowie im Westen und Norden durch die Nordsee begrenzt wird. Nördlich der Halbinsel schließen sich die Waddeneilanden, die Inseln Texel, Vlieeland, Terschelling, Kooiplats und Schiermonnikoog an.

Wo das Meer ein See und der See ein Meer ist

Callantsoog, Niederlande
In Callantsoog die Nordsee genießen, Bild: Wut_Moppie / shutterstock

Der erste Blick lässt es vielleicht nicht vermuten, aber das IJsselmeer wie auch das Markermeer sind Süßwasserseen. In Holland bedeutet „Meer“ eben See oder Binnensee und was wir als Meer bezeichnen, wird in den Niederlanden „Zee“ genannt. Wie auch immer, Nordholland ist eine vom Wasser geprägte Landschaft. Von der Weite des Meeres mit seiner frischen Brise wie ebenso von dem flachen Gewässer des IJsselmers, das nur etwa 2 bis 5 m tief und das Paradies schlechthin für Segler und Kitesurfer ist.

Ein weiterer touristischer Schwerpunkt ist das an der Nordseeküste gelegene Callantsoog, das, wie bereits erwähnt, wenig für Invasoren geeignet ist, wohl aber für Gäste, die ein Ferienhaus in Callantsoog mieten möchten. Wer den Begriff „endlos langer Sandstrand“ in die Realität umgesetzt sehen will, der ist in Callantsoog genau richtig. Keines der hübschen Ferienhäuser, die hier vorwiegend von Gästen aus den Niederlanden und Deutschland bezogen werden, ist weit weg von einem Strand, der diesen Namen wirklich verdient. Sehr breit und in seiner Ausdehnung in südlicher wie nördlicher Richtung schier endlos. Vergleichbar mit dem Strand von Malibu in Kalifornien und das ist keine Übertreibung.

Nordholland, kein Platz für trübe Gedanken

Zugegeben, mit den Temperaturen an der südlichen US-Pazifikküste lässt sich in Nordholland nur schwer konkurrieren, dafür aber bietet die Landschaft rund um Callantsoog ein Ambiente des Friedens und der Freiheit von den Zwängen des Alltags. Übrigens auch von andern Zwängen. In Callantsoog entstand 1973 der erste niederländische FKK-Strand, der noch heute besteht und 2,5 Kilometer lang ist. Auch für andere Vergnügungen ist gesorgt. Der Ort mit seinen 2440 Einwohnern bietet seinen Gästen eine recht große Auswahl an unterschiedlichsten Restaurants. Von brasilianisch bis chinesisch sind fast alle Kontinente zumindest kulinarisch vertreten.

Die Niederlande sind Fahrradland, das gilt auch für Nordholland. Wer kein eigenes Velo mitbringt, kann es vor Ort mieten. Körperliche Anstrengung durchs Pedaletreten kann sein, muss aber nicht, denn es gibt keine nennenswerten Steigungen. Eingefleischte Städter werden vielleicht von so viel Idylle und endlose Weite erschreckt werden, aber keine Angst, Amsterdam ist von Callantsoog gerade einmal 70 Kilometer entfernt, die Dank hervorragend ausgebauter Straßen in knapp einer Stunde bewältigt sind. Nordholland, das sind Ferien mit dem Gefühl für Freiheit von allem, was stört.

Quito – Entdeckungen zu Füßen der Feuerberge

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Wer auf dem Globus nach dem Äquator sucht, der findet ihn unter anderem in Ecuador. Dieses Land trägt seinen Namen zurecht, denn es ist so etwas wie der Gürtel des Planeten oder auch die Naht der Erde. In Ecuador ist es üblich, überall dort, wo man sich mit der “Null-Linie” identifiziert, Häuser und Brunnen an den Wegen zu markieren. Das ist in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, nicht möglich, denn die Anden-Metropole liegt ziemlich genau 25 Kilometer südlich des Äquators. Bis zu einer Höhe von 2.850 Metern zieht sich das Stadtgebiet zu Füßen des aktiven Vulkans Pichinga, und da der Airport von Quito von weiteren Bergen umgeben ist, stellt die Landung für die Piloten eine gewisse Herausforderung dar. Aber eines ist gewiss: Diese faszinierende Stadt ist eine Reise wert, und wenn sich die Regenwolken über Quito verziehen, landen dort Flugzeuge sicher und im Takt von Minuten.

“Centro Histórico” – die koloniale Vergangenheit

Bunt und wie durcheinander gemischt – so wirkt das Häusermeer dieser Millionenstadt. Doch da bildet das koloniale Zentrum von Quito eine Ausnahme, denn die rund dreihundert Häuser wurden bereits im Jahr 1978 durch die UNESCO geadelt und von dieser Organisation in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. “Perle des Kontinents” nennen die Einwohner von Quito ihr geschichtsträchtiges Sahnestück. Als vor einem halben Jahrhundert die Altstadt zu verfallen drohte, griffen die Behörden ein und waren erfolgreich in ihrem Bemühen, den alten Glanz dieser Gebäude aufzupolieren und für künftige Generationen zu erhalten. Die ursprünglichen Markthallen wurden aktiviert und es entstanden etliche Restaurants und Hotels. Das “Centro Histórico” ist einzigartig auf dem südamerikanischen Kontinent. Mit nicht weniger als vierzig Kirchen und 16 Klöstern.

Die Ruhestätte des Nationalhelden de Sucre

Basilika del Voto Nacional, Quito
Basilika del Voto Nacional, Bild: f11photo / shutterstock

Von ihrer verordneten Schönheitskur hat Quito ohne jeden Zweifel profitiert. Die alte Stadt durfte an den Quellen dieses “Gesundbrunnens” nippen und Quita hat mittlerweile sein architektonisches Wirrwarr gebändigt. Die Vielzahl der barocken Gotteshäuser beeindruckt jeden Besucher und sie sind Zufluchtsorte der strenggläubigen Einwohner, die sich der katholischen Kirchen zugehörig fühlen. Ursprünglich war die Kathedrale von Quito ein schlichter Lehmbau, die sich nur allmählich vom schweren Erdbeben erholte, das im Jahr 1755 diese Stadt in Schutt und Asche legte. In “La Catedral” ruhen die sterblichen Überreste des Nationalhelden Antonio José de Sucre, der in der Schlacht von Pichincha die spanischen Truppen besiegte und später zum Präsidenten des soeben gegründeten Staates Bolivien gewählt wurde.

Die “Geflügelte Jungfrau” im Konvent

Einem Franziskaner, der nicht nur ein frommer Mönch sondern auch ein genialer Architekt und Künstler war, verdankt Quito die Iglesia y Convento de San Francisco. Der flämische Gründer des Konvents, Fray Jodoco Rike, schuf in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein bauliches Wunderwerk. San Francisco ist die älteste und wohl auch die größte Kirche aus der kolonialen Vergangenheit der Stadt Quito. Eindrucksvoll ist dort unter anderem die Mudéjar-Holzdecke, die im spanisch-maurischen Stil entstand und das Mittelschiff des Konvents ziert. Dass Quito im 17. Jahrhundert eine weltoffene Stadt war, beweisen in der Kirche die chinesischen Pagoden. Ein vielbeachtetes Motiv ist aber auch die sogenannte “Geflügelte Jungfrau”. Weltweit gibt es sie nur hier.

Über Quito wacht die “Virgen del Panecillo”

Virgen del Panecillo, Quito
Virgen del Panecillo, Bild: Ecuadorpostales / shutterstock

Angesichts der tiefen Gläubigkeit der Menschen, die in Quito heimisch sind, ist es nicht verwunderlich, dass die Kirchen das Bild der Metropole bestimmen. An der Plaza San Francisco erhebt sich mit der Jesuiten-Kirche La Compania nicht nur das älteste christliche Gotteshaus Amerikas sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel für die aus Spanien importierte koloniale Ästhetik. Zahlreiche Kirchen Quitos wurden aus vulkanischem Gestein errichtet und verweisen auf die Nachbarschaft der Feuerberge. Über das verwirrende Häusermeer der Stadt wacht auf einem der Hügel die “Virgen el Panecillo”. Die Inkas gaben dieser Erhebung den Namen “Herzhügel”, doch die Menschen in Quito meinten, dieser habe eher das Aussehen eines Brötchens. Und so nannten sie das Monument aus Aluminium in der Gestalt einer Madonna “Jungfrau des Brötchens”.

Museen in der “Stadt des ewigen Frühlings”

Wer sich die Mühe macht, bis zum Fuß der 45 Meter hohen Madonnenstatue zu wandern, der kann von dort – bei idealen Wetterbedingungen – den schneebedeckten Gipfel des fernen Vulkans Cotopaxi entdecken. Wer es aber vorzieht, in Quito zu bleiben, der sollte sich den Besuch von drei Museen nicht entgehen lassen. Die Casa del Alabado verspricht einen interessanten Spaziergang durch die Geschichte und der präkolumbianischen Kunst Ecuadors. Auf mehreren Etagen werden einzigartige Exponate früherer Hochkulturen verwahrt. Dagegen versteht sich das Museo Casa de Sucre als eine Art Ahnengalerie. Hier wurde das frühere Wohnhaus des Generals in einem originalgetreuen Zustand errichtet. Das Nationalmuseum wurde in einem gigantischen Bau aus Spiegelglas untergebracht. Eindrucksvoll sind dort die Sammlungen archäologischer Fundstücke. Unter anderem ist die zweitausend Jahre alte Goldmaske des Sonnengottes Dios-Sol aus der La Tolita Kultur zu sehen. Angenehm sind in Quito die Temperaturen, und das milde Klima gab der Metropole Ecuadors den hübschen Beinamen “Stadt des ewigen Frühlings”.

Der Hunsrück – malerisches Mittelgebirge

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Beim Hunsrück handelt es sich um ein beliebtes Mittelgebirge, das sich über die beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland erstreckt. Teil des Gebirges ist auch der Erbeskopf, der es auf 816 Meter bringt und damit der höchste Berg von Rheinland-Pfalz ist.

Der Hunsrück bildet den südwestlichen Abschnitt des Rheinischen Schiefergebirges und gehört damit zu Deutschlands älteren Gebirgen. Im Vergleich zur angrenzenden Mittelmosel verfügt der Hunsrück bislang über weniger touristische Infrastruktur und gilt damit als unberührter. Trotzdem sind in dem Mittelgebirge viele touristische Highlights und Übernachtungsangebote vorhanden.

Touristische Highlights im Hunsrück

Geprägt wird der Hunsrück durch seine malerischen Landschaften und interessanten Sehenswürdigkeiten. Auch Wanderer kommen in dem Mittelgebirge auf ihre Kosten wie zum Beispiel auf dem Ausoniusweg mit einer Länge von 118 Kilometern. Der Wanderweg enthält zahlreiche Wald- und Feldwege, die durch den Hunsrück führen. Zum größten Teil geht er entlang der historischen Römerstraße, durch die das Mittelrheintal bei Bingen mit der Obermosel bei Trier verbunden wurde.

Weitere schöne Fernwanderwege sind der Soonswaldsteig, der Sponheimer Weg, der Sirona-Weg sowie der Saar-Hunsrück-Steig.

Zahlreiche Tourismus-Highlights sind an der Hunsrück-Höhenstraße, der Burgenstraße, der Hunsrück-Schieferstraße sowie der Deutschen Edelsteinstraße zu finden. Dazu zählen vor allem Burgen, Schlösser, Museen und Kirchen.

Sehenswerte Städte im Hunsrück

Felsenkirche Idar-Oberstein im Hunsrück
Die Felsenkirche in Idar-Oberstein, Bild: Harald Lueder / shutterstock

Zu den bekanntesten Städten im Hunsrück gehört Idar-Oberstein im rheinland-pfälzischen Landkreis Birkenfeld. Die Edelsteinstadt bildet ein Mittelzentrum und wird auch als Nationalparkstadt bezeichnet. Als überregionale Attraktion bekannt ist das Deutsche Edelsteinmuseum, das sich in einer Gründerzeitvilla befindet. Darin ausgestellt werden auf drei Etagen über 10.000 Exponate wie Diamanten, Skulpturen und Gravuren. Im Gewölbekeller finden außerdem regelmäßige Sonderausstellungen rund um das Thema Edelsteine statt.

Ein beliebter Erholungsort im Hunsrück ist Hermeskeil. Er befindet sich im Schwarzwälder Hochwald im rheinland-pfälzischen Abschnitt des Naturparks Saar-Hunsrück. Als besonders interessant gelten die Museen von Hermeskeil wie das Erlebnismuseum „Mensch und Landschaft“, das Dampflok-Museum sowie die Flugausstellung Hermeskeil. Letztere präsentiert in vier Hallen mehr als einhundert Militär- und Zivilflugzeuge.

Freunde älterer Bauwerke kommen in Kirchberg auf ihre Kosten, dessen Rathaus aus dem 17. Jahrhundert stammt. Ein weiteres historisches Bauwerk stellt die Pfarrkirche St. Michael dar, bei der es sich um eine der wichtigsten und ältesten Hunsrücker Kirchen handelt.

Einen Abstecher wert sind zudem die Städte und Gemeinden Saarburg, Gemünden, Merzig, Mettlach und Losheim am See.

Burgen und Schlösser im Hunsrück

Burg Eltz
Eine halbe Autostunde von Koblenz entfernt liegt Burg Eltz, Bild: leoks / shutterstock

Der Hunsrück ist reich an Burgen und Schlössern. Als besonders schön und gut erhalten gilt die Burg Eltz, die in einem Moselseitental zwischen Koblenz und Cochem zu finden ist. Die Wohntürme der Burg an dem kleinen Fluss Eltz bringen es auf eine Höhe von 35 Metern und bieten ein beliebtes Motiv für Fotoaufnahmen.

Eine weitere bekannte Burg stellt die Burgruine Kastellaun dar. In der Unterburg ist das Haus der Geschichte untergebracht, in der Multimediavorführungen über die Vergangenheit stattfinden. Ferner werden auf dem Gelände der Burg viele mittelalterliche Darbietungen wie Bogenschießen oder Theaterstücke veranstaltet.

Aus dem Mittelalter stammt die Schlossruine Dhaun, die im Jahre 1215 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bis heute erhalten geblieben sind Ruinen von zwei Bastionen, der Ringmauer samt Wehrtürmen, der St.-Georgs-Kapelle sowie das Eingangsportal des früheren Palas.

Als Wahrzeichen von St. Goar gilt die Burg Rheinfels, die auf einer Anhöhe über dem Rhein angesiedelt ist. Es lohnt sich, zur Burganlage zu wandern, da sich eine hervorragende Aussicht über den Hunsrück und das Mittelrheintal bietet. Außerdem lässt sich neben der Burg ein dazugehöriges Museum besichtigen.

Von besonderer Schönheit präsentiert sich das Schloss Stolzenfels, das sich auf der linken Rheinseite befindet. Zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten des prächtigen Schlosses gehören der Palas mit seinem Rittersaal, der gotische Wohnturm, der Bergfried, der Pergolagarten sowie die Torgebäude. Im Rittersaal lassen sich historische Trinkgefäße und Waffen bewundern. Bei der Besichtigung müssen die Besucher allerdings Filzpantoffeln anlegen.

Andere sehenswerte Burgen und Schlösser im Hunsrück sind das Schloss Dagstuhl bei Wadern, Schloss Gemünden, die Ruine Schmidtburg und die Ehrenburg.

Sehenswürdigkeiten im Hunsrück

Natürlich hat der Hunsrück noch weitere touristische Attraktionen zu bieten. So punktet die Region mit herrlichen Landschaften und imposanten Kirchenbauten. Zu empfehlen ist das Nahetal, das zwischen dem Soontal, dem Hügelland von Rheinhessen und dem Nordpfälzer Bergland liegt.

Die Landschaft mit ihren waldreichen Höhen, idyllischen Weinbergen, Felsen und Tälern hat ihren Besuchern einiges zu bieten wie zum Beispiel Deutschlands umfangreichste Burgruine, die Burg Lichtenberg in Thallichtenberg oder die Nahebrücke, das Wahrzeichen von Bad Kreuznach mit ihren Brückenhäusern, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. In Bingen sind die Rochuskapelle und der Mäuseturm einen Besuch wert.

Die Hängeseilbrücke Geierlay

Geierlaybrücke, Hunsrück
Ein atemberaubender Anblick – auch von unten: Die Geierlay-Brücke, Bild: Cengiz Deniz / shutterstock

Die Fußgängerbrücke Geierlay, die sich zwischen Mörsdorf und Sörsberg befindet, gehört ebenfalls zu den Attraktionen des Hunsrücks. Die Brücke ist Teil der Geierlay-Rundwege und verfügt über ein Besucherzentrum mitsamt Bistro. Die Hängeseilbrücke ist das ganze Jahr über geöffnet und lässt sich gratis betreten. Den Besuchern bietet sich ein phantastischer Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Tierpark Rheinböllen

Tierfreunde können dem Hochwild-Schutzpark Rheinböllen einen Besuch abstatten. Er bringt es auf eine Größe von 100 Hektar und liegt an einem idyllischen See. Der weitläufige Naturpark lässt sich gut durchwandern. Außerdem können die Wölfe bei der Fütterung beobachtet werden. Einige andere Tiere dürfen die Besucher sogar per Hand füttern.

Sportliche Aktivitäten im Hunsrück

Feriengäste, die gerne Sport treiben, finden im Hunsrück verschiedene Möglichkeiten wie den Klettergarten am Erbeskopf, die Sommerrodelbahnen am Peterberg bei Nonnweiler sowie zahlreiche wunderbare Routen zum Radfahren. In den Wintermonaten steht das Skigebiet am Erbeskopf zur Verfügung.

Reisen in der Corona Zeit – jetzt ist Initiative gefragt

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Natürlich macht es keinen Spaß, seinen Urlaub nicht am gewünschten Strand oder in den Bergen des Nachbarlandes verbringen zu können. Corona hat unser Leben in allen Bereichen im Griff, aber es kommt immer auf den Blickwinkel an. Auf das eigene Land oder die Region im Umfeld begrenzt zu sein, bedeutet noch lange nicht, eingesperrt zu sein. Es geht lediglich um die richtige Interpretation.

Warum wir so gerne verreisen

Fernreisen geben uns das Gefühl, dem Arbeitsalltag für eine gewisse Zeit den Rücken zu kehren. Je weiter entfernt und je fremdländischer das Reiseziel, desto größer ist der vermeintliche Abstand, den wir zur täglichen Routine spüren. Corona verringert unseren Aktionsradius und gibt uns damit paradoxerweise die Möglichkeit, innere Entspannung und den Abstand zum Alltäglichen gleich “um die Ecke” zu finden – wenn wir das wollen.

Wir erholen uns im Urlaub, weil wir frei von Gedanken des Arbeitsalltages sind. Kein zeitlicher Druck, keine unangenehmen Mitarbeiter, keine stereotypen Arbeitsabläufe und endlich freie Zeit, die nach eigenem Belieben gefüllt werden kann. Erholung ist in erster Linie etwas Psychologisches. Ein anderes Umfeld macht es leichter, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen, zwingend notwendig ist eine räumliche Veränderung jedoch nicht.

Umdenken und die Natur im heimischen Umfeld nutzen

Abseits des Massentourismus ist jetzt Initiative gefragt. Entweder wird die nahe Umgebung zum nächsten Ausflugsziel erklärt oder der Besuch bei Verwandten und Freunden (sofern möglich) wird genutzt, um Körper und Geist zu entspannen. Abstandsregeln und eine Maskenpflicht an belebten Plätzen sorgen dafür, dass sich jeder mit sich selbst beschäftigen muss.

Gemeinsames Wandern wird schwierig, wenn mehrere Haushalte zusammenkommen wollen, da private Zusammenkünfte derzeit auf fünf Personen begrenzt sind. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird diese Regelung auf maximal zehn Personen des engsten Familienkreises erweitert, mit Ausnahme im Bundesland Berlin. Hotels für einen Kurzurlaub sind geschlossen und öffnen möglicherweise nur über Weihnachten und auch der kleine Hunger zwischendurch kann nur mit einem Snack aus dem Supermarkt bedient werden.

Der nächste Urlaub kommt bestimmt!

Trans Bayerwald
Den Bayerischen Wald mit dem Mountainbike genießen, Bild: jaroslava V / shutterstock

Dennoch – es gibt Schlimmeres. Die Situation sorgt dafür, dass wir uns mehr mit uns selbst beschäftigen und auseinandersetzen müssen. Der Urlaub als Höhepunkt des Jahres entfällt – was machen wir jetzt miteinander? Zur Not werden die Reisepläne für das nächste Jahr geschmiedet. Da wir aber davon ausgehen sollten, dass sich Corona erst Mitte kommenden Jahres auf dem Rückzug befinden wird, sollte der nächste Urlaub möglichst nicht dort geplant werden, wo sich Touristenzentren oder große Ferienresorts befinden.

Werden die Temperaturen wieder wärmer, lassen sich für den Anfang ausgedehnte Mountainbike-Touren im Bayerischen Wald unternehmen. Die Trans-Bayerwald (ein staatlich gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Ostbayerns) stellt ein Starterpaket für die knapp 350 Kilometer langen Routen zur Verfügung, um auf der Fahrt über alle Unterkünfte, Nahverkehrsmittel, Restaurants und Sehenswürdigkeiten informiert zu sein.

Können wir derzeit ins Ausland verreisen?

Ein Urlaub im EU-Ausland ist derzeit möglich, aber mit vielen Auflagen verbunden. Aufgrund der Pandemie existieren länderspezifische Reisewarnungen, die im Internet bei den Auswärtigen Ämtern der jeweiligen Länder eingesehen werden können. Bei der Rückkehr nach Deutschland gelten unter Umständen Quarantäneregelungen, die sich aber auch in regelmäßigen Abständen ändern. Der Gesundheit zuliebe sollte daher besser auf einen Auslandsurlaub verzichtet werden.

Zur Ruhe kommen

Ganz so trostlos sieht die Reisesituation trotzdem nicht aus. Besinnen wir uns auf Goethe, der richtig erkannte, dass man gar nicht weit gehen muss, um das Schöne zu sehen. Vielleicht sind der Stadtwald oder die angrenzenden Felder keine touristischen Attraktionen, frische Luft und Sonnenschein für die Seele werden hier ebenfalls und sogar gratis geboten. Vielleicht ist diese Corona-Situation auch die Möglichkeit, mehr auf seine Bedürfnisse zu lauschen. Viele Freizeitmöglichkeiten sorgen dafür, dass man ständig äußeren Reizen erliegt oder bewusst abschalten muss. Diese Zwangspause erlaubt es uns, für einen Moment innezuhalten, durchzuatmen und unsere Prioritäten zu prüfen. Immerhin können wir in Eigenregie folgenden Aktivitäten nachgehen:

  • Joggen
  • Radfahren
  • Wanderungen
  • Eisangeln, wenn die Gewässer zugefroren sind

Was gibt es Interessantes in der Nähe?

Geierlay Hängebrücke
Die Geierlay Hängebrücke, Bild: OE993 / shutterstock

Wer in einer wasserreichen Umgebung wohnt, kann Tagesausflüge mit dem Auto planen. Durch die unterschiedlichen Jahreszeiten sehen die Landschaften immer verändert aus und sorgen für optische Abwechslung. Hundehalter können ihre Tiere jetzt mit ausgedehnten Spaziergängen glücklich machen und neue Wege durch Felder, Wald und Wiesen erkunden.

Wer in der Stadt beheimatet ist, muss deswegen nicht zu Hause sitzen und Langeweile fristen. Im Internet gibt es viele Webseiten, auf denen Partner für Outdoor-Unternehmungen gesucht und gefunden werden. Wer auf einschlägigen Internetseiten sucht, findet möglicherweise in direkter Nachbarschaft einen Wanderinteressierten, Radfahrenthusiasten oder Laufwilligen.

Unternehmungen in Deutschland

Das Internet dürfte in diesen Tagen ein gefragter Partner für Ausflugsziele sein. Wer in der glücklichen Lage ist, in unmittelbarer Nähe zu besonderen Naturplätzen zu leben, sollte sich seine Umgebung genauer ansehen. Beispielsweise gibt es im Hunsrück eine Hängeseilbrücke, die als “Geierlay” bekannt ist. Diese Brücke hat eine Länge von 360 Meter und schwebt 100 Meter über dem Erdboden. Wer nepalesische Hängeseilbrücken kennt, kommt hier auf seine Kosten. Da sich diese Attraktion in der Luft befindet und genügend Sicherheitsabstand zu anderen Menschen bietet, dürfte ein Ausflug zur obendrein bombensicheren Geierlay sehr interessant und lehrreich sein.

Open Air geht immer

Die Museen sind zwar geschlossen, aber wo ein Wille ist, findet sich auch in Corona-Zeiten ein Weg. In Berlin gibt es in der Ruschestraße (direkt vor dem Stasimuseum) eine Open-Air-Ausstellung, die das Thema des Mauerfalls aufgreift. Von der friedlichen Revolution in den Jahren 1989 und 1990 sind Informationen dieser Zeit in Form von Bildern, Filmen und Zeitdokumenten zu sehen.

Auch wenn unser Aktionsradius im Moment begrenzt ist, Bewegung, Sport und Spaß gibt es auch in den heimischen vier Wänden. Wer gerne unterwegs ist, muss zwar auf Begleiter verzichten, kann dafür aber Orte und Landschaften unter die Lupe nehmen, die bisher zu kurz gekommen sind. Schöne Dinge finden sich überall, manchmal direkt um die Ecke.

Algier – Nordafrikanische Metropole am Mittelmeer

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Algier – Die Hauptstadt und zugleich Namensgeberin von Algerien ist mit ihren knapp 4 Millionen Einwohnern das Zentrum des Landes. Die direkt am Mittelmeer gelegene Stadt hat seit jeher eine führende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gespielt. Durch die Verbindung von französischem Kolonialstil und orientalischem Charme ist Algier auch bei Touristen sehr beliebt.

Anreise nach Algier

Der internationale Flughafen Houari Boumedienne ist von den meisten europäischen Städten in etwa drei Stunden zu erreichen. Ein bewährtes ausgebautes Bus- und Bahnnetz sorgt für bequeme Verbindungen in die Stadt. Mit der Fähre kann man überdies von südlicheren Orten in Spanien (Alicante), Frankreich (Marseille) und Italien in nicht ganz einem Tag nach Algier gelangen. Bei einer Mittelmeer-Kreuzfahrt ist der Hafen eine gern gesehene Anlaufstelle und lädt zu Landgängen ein.

Die Flugzeit von Deutschland nach Algier, Algerien, hängt stark vom jeweiligen Abflugort in Deutschland ab. Direktflüge von Deutschland nach Algier sind meist von größeren Flughäfen wie Frankfurt oder Berlin verfügbar. Ein Direktflug dauert ungefähr 2 bis 3 Stunden.

Geographische Besonderheiten

Algier
Blick auf Algier, Bild: mehdi33300 / shutterstock

Algier wird von mehreren Flüssen und Flüssen durchzogen, die allesamt im Mittelmeer münden. Da Algier an den Berghängen eines Ausläufers des Atlas-Gebirges liegt, fällt die Küste kaskadenartig auf über 300 Metern zum Ufer hin ab. Hier können heftige Regenfälle die beschaulichen Flüsse durchaus einmal in reißende Ströme verwandeln und Überschwemmungen die tiefer gelegenen Gebiete bedrohen.

Die Gebiete in und um Algier liegen in einer durch Erdbeben gefährdeten Zone, da das Atlas-Gebirge eine plattentektonische Grenze zwischen Europa und Afrika bildet. Weil sich die Eurasische mit der Afrikanischen Platte aneinander reibt, kann es immer mal wieder zu mehr oder minder heftigen Erschütterungen kommen.

Sehenswürdigkeiten

Märtyrer-Denkmal Algier
Das Märtyrer-Denkmal, Bild: Leonid Andronov / shutterstock

Die wichtigsten Touristenorte sind mit der Metro oder den Bussen zu erreichen. Ein Auto ist zur Erkundung in der Regel unnötig, wenn nicht die weitere Umgebung erforschen werden soll, da alles Sehenswerte fußläufig oder mit Bus und Bahn gut zu entdecken ist. Für einen Badeurlaub ist der Ort Sidi Fredj, etwa 20 km westlich von Algier ein schöner Anlaufpunkt, inklusive des relativ hohen Leuchtturms.

Sehenswert ist das imposante, 92 Meter hohe Märtyrer-Denkmal, das an die Unabhängigkeit von Frankreich erinnert. In Form von stilisierten Palmenblättern gestaltete Betonmonument umfasst es in seiner Mitte in etwa 14 Metern Höhe einen Turm im islamischen Stil.

Die Basilika Notre Dame d’Afrique wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im romanisch-byzantinischen Stil erbaut. Im Inneren ist sie geschmückt mit orientalischen, aber ebenso westlichen Elementen. Sie liegt auf einer 124 Meter hohen Klippe, von der man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und die Bucht hat. Sie ist auch mit einer weiteren Attraktion, nämlich mit der Seilbahn, zu erreichen.

Front de Mer ist eine prächtige Promenade an der Hafenbucht. Am besten mit der U-Bahn und einem gemütlichen Fußweg aufzufinden. Vorbei an den typischen, malerischen weißen Häusern ist von dort ein herrlicher Ausblick auf das Mittelmeer zu genießen.

Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich die Kasbah. So wird die 1992 zum Weltkulturerbe ernannte Altstadt genannt. Hier ziehen einen die engen Gassen und historischen Gebäude in den Bann. Zahlreiche Moscheen und Paläste aus maurischer Zeit befinden sich hier.
La Grande Poste ist ein von den Franzosen Anfang des 19. Jahrhunderts erbautes Postamt und gilt als eines der schönsten überhaupt. Es befindet sich mitten in der Stadt und ist per U-Bahn leicht aufzuspüren.

Der ebenfalls einfach mit der U-Bahn zu erreichende Jardin d’Essai ist ein 80 Hektar großer Botanischer Garten mit einem Vergnügungspark unweit des Märtyrer-Denkmals. Er ist einer von zahlreichen Parks und Gärten in Algier. Vor allem wenn die Sonne brennt, ist ein Spaziergang unter Palmen und exotischen Stauden hier eine gern genutzte Alternative.
Darüber hinaus sind in Algier eine Oper und etliche Museen zu besichtigen. Diese befinden sich größtenteils im moderneren Teil der Stadt. Etwas außerhalb ist ein Wasserpark für die ganze Familie ein beliebtes Ausflugsziel. Für Liebhaber der Fauna ist östlich der Stadt ein Zoo einen möglichen Trip wert.

Klima in Algier

Im Sommer ist das Klima in Algier angenehm warm und trocken. Die Winter sind recht frisch. Die ergiebigsten Niederschläge sind zwischen Oktober und April zu verzeichnen. Die beste Reisezeit ist dementsprechend im Frühling und Sommer, wo die Sonne bis zu 14 Stunden am Tag scheint. Das Klima an der Mittelmeerküste ist vergleichbar dem in Südspanien. Selbst Temperaturen um die 30 Grad lassen sich durch die leichte Meeresbrise gut ertragen.

Klimatabelle für Algier
Monat Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) Niederschlag (mm)
Januar 17 6 81
Februar 18 6 72
März 19 7 58
April 20 9 58
Mai 24 13 25
Juni 28 17 13
Juli 32 20 3
August 32 20 8
September 29 18 28
Oktober 25 14 58
November 20 10 89
Dezember 17 7 88

Sonstiges

Auch wenn die Amtssprache Arabisch ist, sind Kenntnisse in Französisch vorteilhaft, da Englisch fast immer nur von der jüngeren Generation gesprochen und verstanden wird. Öffentliche Bezeichnungen von Plätzen und Straßen sind jedoch in lateinischer Schrift, sodass man hier sicherlich zurechtkommt.

In Algier gibt es eine reichhaltige Auswahl an Restaurants, die überwiegend französische oder italienische Gerichte anbieten. Obgleich sich die zum Teil scharf gewürzten Soßen doch von der europäischen Küche unterscheiden

Kulinarische Köstlichkeiten aus und in Paris

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“Schlemmen und genießen wie Gott in Frankreich” – dies ist mehr als nur eine bekannte Redensart. Nicht ohne Grund ist die feine Küche auf französische Traditionen aufgebaut. Noch heute lernt jeder Koch in seiner Ausbildung die Saucen, Suppen und viele andere Köstlichkeiten nach alter, französischer Manier herzustellen. Doch was genau ist das Besondere an der französischen Küche und welche Highlights sollten Sie zum Beispiel in Paris nicht verpassen? Die kulinarischen Höhepunkte der französischen Hauptstadt haben wir für Sie zusammengefasst und bereits beim Lesen wird Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Was Sie in Paris unbedingt probieren sollten

Wenn Sie an einen Franzosen denken, dann haben Sie garantiert einen Menschen mit neckischer Baskenmütze auf dem Kopf und einem Baguette unter dem Arm vor Augen. Und die französischen Baguettes sind auch wirklich etwas Besonderes. Sie sind außen knusprig und resch und inner fluffig und weich. In Paris warten zahlreiche kleine Bäckereien, sogenannte Boulangeries auf Ihren Besuch. Kaufen Sie das Baguette wirklich in kleinen, alten und traditionellen Betrieben und nicht im Supermarkt. Sie werden schnell den Unterschied erkennen.

Auch wenn es sich bei dem Croissant eigentlich um eine österreichische Spezialität handelt, dieses weiche, buttrige und himmlische Gebäck ist untrennbar mit der französischen Küche verbunden. Seit den 1830-er Jahren verführen französische Bäcker mit diesem Plundergebäck. Ob zum Frühstück, oder als Snack zwischendurch, für ein Croissant sollte immer noch Platz sein. Unbedingt sollten Sie auch ein Pain au chocolat versuchen. Hierbei handelt es sich um ein typisches französisches Croissant, das mit köstlicher Schokolade gefüllt ist. Ein Tipp: am besten schmecken die schokoladigen Croissants frisch aus dem Ofen.

Le Grenier à Pain ist eine Kette mit mehreren Bäckerei-Filialen in Paris. Bei einem Aufenthalt in der Stadt der Liebe sollten Sie unbedingt eine dieser Filialen besuchen. Eine beliebte Filiale befindet sich im Stadtteil Montmartre und ist für das vielleicht beste Baguette der ganzen Stadt bekannt.

Auch das Le Pétrin Médiéval befindet sich in Montmartre. Baguettes und Brote werden hier traditionell im Steinofen gebacken. Auch kleine, typische Snacks sind in dieser idyllischen Bäckerei erhältlich.

Die besten Suppen Frankreichs

Natürlich darf die französische Zwiebelsuppe nicht fehlen, wenn es um die kulinarischen Köstlichkeiten in Paris geht. Die kräftige, aromatische Suppe wird von einem mit Käse überbackenen Weißbrot verfeinert und steht auf beinahe jeder Speisekarte in Pariser Lokalen.

In Paris ist es üblich, zu Mittag ein kleines, leichtes Menü zu essen. Diese Menüs werden in den meisten der Brasseries der Stadt angeboten. Sie bestehen meist aus einer kleinen Suppe, einem Hauptgang, einem Salat und etwas Süßem.

Ebenfalls beliebte traditionelle und authentische Suppen in Paris sind die Kartoffelsuppe und die Erbsensuppe. Auch die Soupe au Pistou, eine würzige Suppe mit Gemüseeinlage, wird hier gerne serviert. Diese Suppe wird an heißen Tagen auch gerne kalt serviert.

Die Bouillabaisse ist die vielleicht bekannteste französische Suppe. Sie stammt zwar ursprünglich aus Marseille, wird jedoch in den meisten Restaurants auch in Paris angeboten. Diese Köstlichkeit besteht aus vielen Fischen und Meeresfrüchten und ist eine Berühmtheit in Frankreich. Diese sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die Bouillabaisse ist jedoch sehr sättigend und sollte nicht als Vorsuppe, sondern als Hauptgang gegessen werden.

Die besten Sternerestaurants in Paris

Paris ist auf dem Gebiet der Sterneküche absoluter Spitzenreiter. Reservieren Sie während Ihres Aufenthalts in Paris einen Tisch in einem der Gourmet-Tempel. Paris weist eine hohe Dichte an Restaurants auf, die mit einem oder mehreren Michelin Sternen ausgezeichnet sind. Besorgen Sie sich doch einen Guide Michelin. Hier können Sie nachlesen, welche Restaurants in Paris mit Sternen ausgezeichnet sind.

Unmittelbar neben der berühmten Champs Élysées befindet sich das Le Taillevent. Das ehemalige Herrenhaus des Herzogs von Morny ist mit zwei Micheline-Sternen ausgezeichnet.

Das Le Pré Catelan ist sogar mit drei Sternen ausgezeichnet. Dieses Feinschmecker-Restaurant befindet sich im Zentrum des Bois de Boulogne und ist in einem Pavillon untergebracht. Hier speisen Sie in absolut elegantem Ambiente.

Das mit zwei Sternen ausgezeichnete Sur Mesure par Thierry Marx befindet sich im eleganten und luxuriösen Hotel Mandarin Oriental. Das Restaurant punktet mit avantgardistischem Flair und tollen, mehrgängigen Menüs.

Street Food und mehr in Paris

Street Food Paris
Street Food wird auch in Paris immer beliebter, Bild: Ekaterina Pokrovsky / shutterstock

Auch wenn Paris für Sterneküche berühmt ist, so hat sich hier in den letzten Jahren eine beeindruckende Street Food Szene entwickelt. Pariser Street Food unterscheidet sich massiv von Garküchen und Straßenküchen in Asien oder auch England und Amerika. In Paris zeichnet sich Street Food als leistbare Gourmet Küche aus.

Falls Sie dieses atemberaubende Essen hautnah erleben möchten, begeben Sie sich am besten in das Jüdische Viertel. Entlang der Rue des Rosiers reihen sich unzählige Bistros und Delis aneinander, die Street Food to go anbieten. Ein absolutes Highlight sind hier die Falafel und Shwarmas.

Im ersten Arrondissement sollten Sie sich auf der Jagd nach Pariser Street Food auf den Markt Marché Saint-Honoré begeben. Hier können Sie zauberhafte Burger verspeisen, die zwar typische amerikanische Burger sind, die jedoch sehr viel Gourmet-Flair enthalten.

In Saint Denis in der Rue du Faubourg finden Sie Street Food aus der ganzen Welt. Hier erleben Sie hautnah, wie multikulturell Paris auch kulinarisch sein kann. Ob indische Köstlichkeiten, Spezialitäten aus dem Libanon, asiatisch, türkisch, afrikanisch oder Snacks aus dem mittleren Osten, hier erwarten Sie abwechslungsreiche Food Trucks, Bistros und Verkaufsstände.

Kulinarisch bietet Paris Abwechslung pur. Ob Gebäck oder süße Verführungen in den Boulangeries, Gourmet Menüs oder Snacks und Street Food, jeder der gerne isst, wird sich in Paris garantiert wie im siebten Himmel fühlen.

Unser kulinarischer Buchtipp: Verliebt in Paris

Verliebt in PAris, Hölker Verlag
© Julia Hoersch, Hölker Verlag.

Wer auf der Suche nach einem hochwertigen und liebevoll gestalteten französischen Kochbuch ist – und dabei auch Einblicke in die schönsten Plätze der französischen Hauptstadt bekommen möchte, dem empfehlen wir das Buch “Verliebt in Paris”.

Anne-Katrin Weber präsentiert auf 176 Seiten Pariser Rezepte & Geschichten.

Inhalt:

Ein Spaziergang durch das belebte Montmartre, ein romantisches Picknick unter dem Eiffelturm oder ein schönes Glas Rotwein in einem kleinen Bistro machen jeden Paris-Besuch unvergesslich. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Romantik und entdecken Sie die schönsten Orte und berühmtesten Liebesgeschichten der Stadt. Erleben Sie das französische Savoir-vivre und genießen Sie die beliebtesten Klassiker der französischen Küche – von Croque Madame über Coq au vin bis hin zu Madeleines.

© Julia Hoersch, Hölker Verlag.

Anne-Katrin Weber ist gelernte Köchin und arbeitet als Autorin und freie Foodstylistin in Hamburg. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Koch- und Backbücher bei GU – darunter die Bestseller “Kleine Kuchen”, “Käsekuchen” und “Kuchen backen”. Ihr zuletzt zusammen mit Sabine Schlimm veröffentlichtes Buch “Backschätze” bei GU weist sie als wandelbare und kreative Backspezialistin aus.

Erscheint am 01. Januar 2021, ISBN: 978-3-88117-239-4, Hölker-Verlag

Umweltfreundliches Reiseequipment

Sicherlich stellst Du Dir bei jeder Reise die Frage, wie umweltfreundlich diese wohl ist. Auf der einen Seite steigt das Umweltbewusstsein, indem Du eher das Fahrrad als das Auto nutzt oder von Plastikflaschen auf Glas umsteigst und auf der anderen Seite würdest Du natürlich gerne verreisen. Wohlwissend, dass bei einem Langstreckenflug pro Person soviel Emission verursacht wird, als wenn Du das ganze Jahr mit dem Auto fahren würdest.

Keine Angst Du musst nicht zu Hause bleiben, um möglichst jede Emission zu vermeiden.

Du kannst vieles für die Umwelt tun. Sorge bei Deinen Reisen dafür, dass Du möglichst wenig Müll verursachst und auch sonst keine Spuren hinterlässt. Verzichten beim Reisen möglichst auf Plastiktüten und lassen vor allen Dingen wie Steine, Pflanzen und Muscheln dort, wo sie herkommen.

Was zählt zu den umweltfreundlichen Reiseequipments?

Moskito Netz Urlaub
Greifen Sie wenn möglich auf ein Moskitonetz anstelle von chemikalischen Sprays zurück, Bild: GrooveZ / shutterstock

Zum einen kannst Du viele Dinge Second Hand kaufen oder auf einen Versandhändler zurückgreifen, der besonders umweltfreundlich versendet. Bei der Ausrüstung kannst Du anstatt auf Chemie auf ein Moskitonetz zurückgreifen und Dein Rucksack sollte aus einem recycelten Material bestehen. Kannst Du das Moskitonetz nicht nutzen, dann setze auf ein Bio-Mückenspray. Anstatt eines Plastikbestecks nutze einfach ein Campingbesteck, das Du nach jeder Nutzung säuberst. Ähnlich sieht es auch bei Deinen Getränken aus. Nutze anstatt der Plastikflaschen eine wiederverwendbare Thermosflasche. Auch bei Pflegeprodukten kannst Du umweltfreundlich handeln, indem Du auf Deine Reise ein biologisch abbaubares Waschmittel und biologisch abbaubare Duschgele zurückgreifst. Selbst bei Deiner Kleidung kannst Du zu Merinowolle oder zu Bio-Baumwolle greifen. Sehr schöne Outfits bekommst Du bei Soulcover. Hier kannst Du auch das praktische FAIR-Reisen Package bekommen, das mit allem bestückt ist, was Du für Deine Reise benötigst. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass Soulcover dafür sorgt, dass für jedes verkaufte FAIR-Reisen Package ein Baum gepflanzt wird. Somit stellt das FAIR-Reisen Package die sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Plastik -Reise Package dar.

So kannst Du nachhaltig Deinen Koffer packen

Auf den ersten Blick scheint das gar nicht so einfach zu sein, denn viele der Outdoor-Produkte werden chemisch imprägniert, um trocken zu bleiben. Dies wiederum schadet jedoch der gesamten Biosphäre. Hier erfährst Du wie Du nachhaltig Deinen Rucksack oder Trolley aus einem recycelten Material packen kannst, sodass Du ohne schlechtes Gewissen durch die Welt reisen kannst.

Wie bereits erwähnt greifst du zu einem recycelten Produkt. Vielleicht kannst Du die benötigten Gepäckstücke auch leihen und musst sie nicht extra neu kaufen. Des Weiteren solltest Du beim Packen darauf achten, dass Du möglichst wenig mitnimmst, denn jedes Kilo mehr erhöht den CO2-Ausstoß, da mehr Energie verbraucht wird. Deine Wäsche sollte zwar outdoor-tauglich sein, aber möglichst aus Merinowolle bestehen, da diese deutlich weniger riecht auch nach längerem Tragen. Bei der Oberbekleidung greifst Du am besten zu Bio-Baumwolle. In Deinen Kulturbeutel gehören möglichst eine Bambus-Zahnbürste sowie biologisch abbaubare Shampoos und Duschgele und ein umweltfreundlicher Mückenschutz. Auch Dein Schlafsack sollte möglichst ökologisch sein. Gleiches gilt für Trinkflaschen und Geschirr. Mit einem Camping-Kocher, den Du mit Zweigen oder Tannenzapfen befeuerst, kannst Du Deine Mahlzeiten ganz einfach selbst zubereiten und hinterlässt so kaum Spuren in der Umwelt. Vorausgesetzt, Du nimmst Deinen Müll wieder mit und lässt ihn nicht achtlos in der Natur liegen.

Riad – Gigantismus hart am Rande der großen Wüste

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Rätselhaft ist dieses Land, und aufregend ist seine Hauptstadt. Saudi-Arabien zählt zu jenen Regionen auf dem Globus, die häufig missverstanden werden. So ist es natürlich Unfug, wenn man glaubt, jeder Saudi sei ein Ölscheich. Richtig ist, dass die meisten Einwohner der Metropole Riad streng in ihrem Glauben sind, doch hier leben nicht nur die Superreichen sondern auch recht normale Menschen. Diese Stadt befindet sich auf der Suche nach der Balance zwischen der Bewahrung ihrer reichen Kultur und dem Fortschritt einer neuen Zeit. Riad ist zweifellos ein Farbtupfer eines Landes, das sich dem Tourismus sehr lange und erfolgreich verschloss. Diese Stadt ist voller Kontraste und allein deshalb eine Visite wert. Sie liegt nicht an einer der Küsten des Königreichs sondern im Landesinnern. Dennoch ist die Metropole am Rande der Wüste der Nabel dieses Landes auf der Arabischen Halbinsel.

Einst eine Handelsstation der Seidenstraße

Über einen langen Zeitraum der Geschichte war Riad eine wichtige Handelsstation der legendären Seidenstraße, und wer heute durch die breiten Straßen der Hauptstadt Saudi-Arabiens bummelt, der entdeckt zwischen den gigantischen Wolkenkratzern etliche historische Gebäude. Urlauber sollten sich auf eine der diversen Aussichtsplattformen begeben, um sich einen Überblick zu verschaffen. Aus dem Meer der Häuser ragen die schlanken Minarette der Moscheen heraus, denn der Islam prägt das Leben in Riad. Auch die supermoderne Kulisse dieser Stadt und die Fülle des technischen Know-How, die man dort antrifft, konkurriert keineswegs mit der intensiven Gläubigkeit der Menschen. Beim Verbot, alkoholische Getränke zu sich zu nehmen, gibt es auch in Riad keine zwei Meinungen unter den Bewohnern. Die Regeln sind streng, doch die Menschen in der Hauptstadt geben sich Fremden gegenüber aufgeschlossen und gastfreundlich.

Am Rande der Wüste ein Gigant aus Stahl und Stein

Kingdom Centre, Riad
Das Kingdom Centre, Bild: Fredy Thuerig / shutterstock

Riad ist das arabische Wort für “Garten”. Und für die Menschen in dieser Stadt mutet die Millionen-Metropole wie in alten Zeiten an wie eine grüne Oase am Rande der Wüste. Jener abweisenden Leere, von der der französische Dichter und Mystiker Edmond Jabès einst meinte, sie sei wie eine Schrift und in jedem Sandkorn stecke ein überraschendes Zeichen. Wer die Pisten dieser riesigen Wüste im Herzen Saudi-Arabiens verlässt und schon von Ferne die markanten Kulissen der Hochhäuser Riads wahrnimmt, der wird von diesem Kontrast fast überwältigt. So wird es auch Urlaubern ergehen, die sich für einen der in Riad angebotenen Wüsten-Trips entscheiden. Es war die Familie al-Saud, die sich im Jahr 1924 für Riad als Herrschersitz entschied. Was ehemals nur ein ummauerter Garten am Rande der Wüste war, entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einem ultramodernen Giganten aus Stahl und Stein.

Al Olaya – das exklusive Geschäftsviertel

Edge of the World, Riad
Edge of the World, ein Naturdenkmal und beliebtes Reiseziel in der Nähe von Riad, Bild: AFZAL KHAN MAHEEN / shutterstock

Al Olaya ist das exklusive Geschäftsviertel Riads. Hier befinden sich die interessantesten Wolkenkratzer der Stadt: Das Kingdom Centre, das mehr als dreihundert Meter in den zumeist blauen Himmel ragt und dessen zwei Türme durch eine 65 Meter lange und voll verglaste Brücke miteinander verbunden sind. Wer sich mit dem Fahrstuhl dort in luftige Höhe begibt, sollte schwindelfrei sein. Ein Meisterwerk der Architektur ist auch das Al Faisaliyah Centre in der Form eines Obelisken. Im Geschäftsviertel von Riad erhielten viele luxuriöse Weltmarken ihren Verkaufsraum. Aber es wimmelt dort auch an erstklassigen Restaurants. Aber auch die rustikalen Schawarma-Gaststätten sind hier anzutreffen.

Historische Rolls Royce im Königspalast

Sehenswert ist in der Hauptstadt von Saudi-Arabien auch das Fort Masmak an der Thumairi Street. Es entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde einst ausschließlich aus Lehmziegeln errichtet und schimmert nach Anbruch der Dunkelheit noch immer ein wenig rötlich. Heute markiert die ehemalige Befestigungsanlage den Mittelpunkt der Altstadt von Riad. Dies ist ein Zeugnis der Geschichte dieser Stadt. Innerhalb der Mauern gibt es nun eine Moschee und ein Museum. Der Murabba-Palast ist der traditionelle Sitz der königlichen Saud-Dynastie. Er befindet sich rund zwei Kilometer abseits der Altstadt. In der King Abdul Aziz Memorial Hall sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Monarchen zu sehen. Unter anderem eine Sammlung altertümlicher Rolls Royce.

Das Nationalmuseum gleicht einer Schatzkammer

Das Nationalmuseum von Saudi Arabien ist eine wahre Schatzkammer. Die Exponate aus mehreren arabischen Ländern werden unter anderem durch Filme erklärt. Nach einer Besichtigung der City lohnt sich außerdem ein Besuch des National-Zoos von Riad. Er wurde im Jahr 1957 eröffnet und hatte zunächst die Aufgabe, jene Tiere zu beherbergen, die das Königshaus als Geschenke aus vielen Teilen der Welt erhielt. Heute ist dies die Heimstatt für rund 1.400 Tiere. Wer das umfangreiche Areal nicht zu Fuß bewältigen möchte, kann sich dort einer Kleinbahn bedienen. Urlauber sollten wissen, dass es im Zoo getrennte Besuchstage für Frauen und für Männer gibt.

Urlaub im Jahr 2021

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In diesem Jahr ist durch die Corona-Krise für viele Leute der wohlverdiente Urlaub leider ausgefallen. Schließlich waren die Grenzen aufgrund der Epidemie für einige Monate geschlossen und aufgrund der Reisewarnungen verzichteten viele Leute auf Urlaubsreisen in andere Länder. Einen Boom erlebten teilweise die verschiedenen Regionen in Deutschland, die sich in den Phasen ohne Lockdown über einen großen Zulauf freuen durften. In nächsten Jahr werden aber mit Sicherheit besonders viele Leute in den Schulferien wieder auf eine Reise gehen. Aus diesem Grund könnte es durchaus passieren, dass es in einigen beliebten Urlaubsregionen im In- und Ausland besonders eng werden könnte. Daher ist es absolut empfehlenswert sich jetzt schon Gedanken über den Urlaub im Jahr 2021 zu machen. Schließlich ist es nicht besonders angenehm, wenn der Urlaubsort in der schönsten Zeit des Jahres total überlaufen ist und der Urlaubsspaß dadurch erheblich getrübt wird.

Deutschland wird sicher auch in 2021 Jahr beliebt sein

Föhr, Nordseeinsel
Die Nordseeinsel Föhr, Bild: Axel Fischer / shutterstock

Bereits in der jüngeren Vergangenheit zeichnete sich ein deutlicher Trend zu einem Urlaub im eigenen Land ab. Das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, weil immer mehr Leute erkennen, wie schön und abwechslungsreich das Heimatland ist. Bei der Planung für den nächsten Urlaub sollte man sich unbedingt den Kalender genau anschauen. Schließlich kann man zum Beispiel direkt im Januar bei einer cleveren Nutzung von Brückentagen bis zu 10 Tage frei machen und muss dafür in einigen Bundesländern nur vier Urlaubstage einsetzen. Dadurch kann man dann gleich zu Beginn des Jahres einen längeren Urlaub einplanen. Je nach Geschmack kann man dann beispielsweise an die deutsche Küste oder in die Berge verreisen. Sollte sich die Situation rund um die Corona-Krise deutlich verbessern, ist vielleicht auch schon wieder ein unbeschwerterer Urlaub im Ausland möglich.

In den Sommerferien 2021 verreisen

In diesem Jahr haben viele Menschen ihren Sommerurlaub aus bekannten Gründen abgesagt. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass im nächsten Jahr wahrscheinlich noch mehr Leute in ihrem Urlaub verreisen wollen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, dass man sich schon möglichst früh mit der Planung des nächsten Urlaubs beschäftigt. Denn in vielen Regionen könnt es in 2021 vor allem in den Sommerferien ziemlich eng werden. Aber trotzdem sollte es mit frühzeitiger Planung kein Problem sein, sich den Wunsch nach einem erholsamen Urlaub zu erfüllen. Wichtig ist an dieser Stelle, dass viele Reiseveranstalter aufgrund der Geschehnisse in diesem Jahr mit erweiterten Rücktrittsmöglichkeiten arbeiten. Das hat aus Kundensicht den Vorteil, dass man eine bereits gebuchte Urlaubsreise bei doch andauernden Reisebeschränkungen im Jahr 2021 deutlich einfacher stornieren kann. Durch diese Möglichkeiten macht es Sinn, dass man sich frühzeitig mit dem kommenden Urlaub auseinandersetzt und die eigene Reise bucht.

Reisen nach Südeuropa könnten wieder gefragt sein

Für den nächsten Urlaub nehmen viele Leute jetzt schon wieder die Länder im Süden Europas ins Visier. Das ist verständlich, weil beispielsweise in Spanien, Portugal und Italien die Aussichten auf einen tollen Urlaub bei ansprechenden Temperaturen relativ hoch sind. Abzuwarten bleibt noch, wie es im kommenden Jahr bei den Fernreisezielen aussehen wird. Auch hier könnte es einen starken Zuwachs bei den Buchungen geben, wenn man die Epidemie zeitnah in den Griff bekommen kann.

Diese technischen Geräte dürfen auf keiner Reise fehlen!

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Ob Geschäftsreise oder Vergnügen: Sich auf einen Urlaub vorzubereiten ist nie einfach. Trotz seitenlanger Packlisten gibt es immer etwas, das man vergisst mit einzupacken. Vielflieger und erfahrende Reisende haben allerdings in den letzten Jahren viel Expertise, was das effiziente und beste Packen angeht, gesammelt. Neben essenziellen Dingen wie dem Reisepass und die richtige Kleidung, gibt es auch einige technische Geräte, die für Reiseexperten auf keiner Reise fehlen dürfen.

Lärmunterdrückende Kopfhörer

Kopfhörer Urlaub
Entspannt fliegen mit lärmunterdrückenden Kopfhörern, Bild: GaudiLab / shutterstock

Es gibt kaum etwas Nervigeres als schreiende Babys in einem Flugzeug, laute Konversationen im vollgepackten Reisebus oder die lauten Geräusche eines älteren Modells eines Regionalzuges der Bahn. Glücklicherweise gibt es heutzutage eine breite Auswahl an verschiedenen Kopfhörern, die dafür sorgen, dass statt nervenreibendem Lärm ganz nach Geschmack beruhigende klassische Musik oder die neuesten Pop-Hits angehört werden können. Zu den besten Modellen gehört hierbei der Bose QuietComfort 35.

Powerbank

Ein externer Akku ist etwas, ohne das man niemals auf Reisen gehen sollte. Ob zum Aufladen des Smartphones oder anderer technischer Geräte, wie kabellosen Kopfhörern oder das Tablet, bieten sogenannte Powerbanks durch die starke integrierte Batterie die Möglichkeit, das Mobiltelefon am Leben zu erhalten. Zudem können in vielen tragbaren Ladegeräten durch mehrere USB-Anschlüsse gleich mehrere Geräte aufgeladen werden. Für regelmäßig Reisende lohnt es sich also, hier in ein Qualitätsprodukt zu investieren. Zu den besten Geräten gehören hierbei die Modelle von Varta und Ansmann.

Laptop

Computer sind heute mehr denn je in unser Leben integriert. Egal, ob ein Laptop für die Arbeit, die Universität oder zum Spielen von Videospielen genutzt wird, sollte es ebenfalls auf jeder Reise dabei sein. Denn in Zeiten von Netflix gibt es nichts schöneres, als es sich nach einem langen Tag auf dem Hotelbett gemütlich zu machen und die neuste Episode der Lieblingsserie anzuschauen. Mit einem HDMI-Kabel lässt sich dies auch ganz einfach an das TV-Gerät anschließen. Doch Vorsicht: Gerade beim Reisen in andere Länder mit anderen Steckdosen, sollte hier nicht nur ein einfacher Reiseadapter zum Aufladen des Gerätes genutzt werden. Oft sind technische Voraussetzungen in verschiedenen Ländern nicht dieselben. Deshalb empfehlen führende Anbieter in der Elektronikbranche wie RS Components in ein passendes Netzkabel zu investieren. So kann sichergegangen werden, dass das teure Laptop nicht beschädigt wird oder es sogar zum Kurzschluss kommt.

E-Book Reader

Vorbei sind die Tage, in denen man einen großen Teil des erlaubten Gewichts des Gepäcks auf Flugreisen durch das Einpacken mehrerer Bücher verschwendet. E-Book Reader gelten heute als Alternative für den fleißigen Leser, denn oft sich die digitalen Versionen eines Buches günstiger. So kann mit dem Kauf des Amazon Kindle oder einem ähnlichen Gerät auf Dauer sogar Geld gespart werden und der neueste Teil einer Krimi-Serie auch unterwegs heruntergeladen werden.