Sambia wird bei Touristen immer beliebter

Sambia

Nach und nach bekommt Afrika in den letzten Jahren die touristische Aufmerksamkeit, die es schon lange verdient hat. Ab von den Touristenregionen im Norden des Kontinents finden sich besonders im Herz von Afrika viele wunderschöne Länder mit einer ganz eigenen Kultur und beeindruckenden Schätzen der Natur. Sambia ist hierfür ein gutes Beispiel. Im Gegensatz zu Namibia, das schon eine ganze Weile bei Touristen aus der gesamten Welt beliebt ist, finden noch nicht viele westliche Touristen den Weg in das Land. Dabei bietet es genau die richtige Grundlage für einen Urlaub voller Spannung und Abenteuer.

Die wichtigsten Fakten über Sambia

Sambia Lage
Bild: Tudoran Andrei / shutterstock

Zwischen Namibia, dem Kongo und einigen anderen Ländern befindet sich Sambia zentral im Süden des afrikanischen Kontinents. Ein Großteil des Landes befindet sich auf verschiedenen Hochebenen, die auch die Natur des Landes dominieren. Von den Plateaus geht es hinab in die Täler, vorbei an den vielen kleinen und großen Flüssen, die sich durch das gesamte Land ziehen. Es sind auch jene Flüsse, die das Land verhältnismäßig grün machen und dafür sorgen, dass das Klischee vom trockenen Kontinent auf Sambia nicht so wirklich zutreffen möchte. Die Vielfalt der Natur ist der wohl größte Schatz des Landes und der Grund dafür, dass sich Touristen inzwischen auch hierher wagen.

Bild: Phillip Allaway / shutterstock

Wo es schon um die Kulturen geht: Typisch für Afrika ist auch hier das Stämme-System, das überall im Land zu sehen ist. Während viele der ursprünglichen Völker noch heute mit ihren Stämmen in Dörfern leben, hat sich nur nach und nach so etwas wie eine Kultur der Großstadt etabliert. Die Hauptstadt des Landes, Lusaka, ist nicht nur das kulturelle Zentrum des Landes, sondern auch der Ort, der am ehesten vom Fortschritt erzählt, der in den letzten Jahrzehnten im Land erreicht wurde. Verschiedene ausländische Investoren sorgen für einen kleinen Boom und so entstand auch die Branche für Touristen.

Natürlich ist es möglich das Land auf eigene Faust zu entdecken. Gerade die Beschaffenheit der Straßen und der Umstand, dass ein großer Teil im Herz des Landes bis heute nicht wirklich ausgebaut ist, sorgt aber dafür, dass dringend die geführten Touren empfohlen sind. Sie führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes und garantieren nicht nur Sicherheit, sondern auch, dass man keinen Teil von Sambia verpasst – denn es gibt so viel zu entdecken.

Livingstone und andere Sehenswürdigkeiten

Südluangwa-Nationalpark Sambia
Elefanten im Südluangwa-Nationalpark, Bild: paula french / shutterstock

Sambia hat durch den geringen Ausbau der touristischen Infrastruktur bisher viele Orte zu bieten, die noch beinahe unberührt sind und sich dem Besucher so präsentieren, wie die Natur sie geschaffen hat. So kann es auch einmal sein, dass wilde Tiere die Straße im Herz des Landes überqueren. Touren für Safaris werden inzwischen natürlich auch angeboten und geben einen tiefen Einblick in das charakteristische Tierreich von Sambia. Anders als in vielen anderen Ländern sind es hier aber vor allem die Wander-Safaris, die einen besonders guten Ruf haben. Gemeinsam mit ortskundigen Begleitern – die im Zweifel auch bewaffnet sind – werden die Täler des Landes auf der Suche nach den Tieren erkundet.

Überhaupt gibt es hier eine Menge zu entdecken und zu erleben. Kanutouren auf den vielen Flüssen sind ebenso möglich wie Ausflüge zum Angeln auf dem Sambesi. Viele der touristischen Anbieter machen noch immer den Versuch, den Besuchern das Land nahe zu bringen und nicht das Land für die Besucher zu verändern. Luxusurlaub außerhalb der Hauptstadt ist eher nicht möglich – das wollen die meisten Menschen aber auch gar nicht die ihren Weg nach Sambia finden. Stattdessen sind Abenteuer und ein tiefer Einblick in die hiesigen Kulturen und Schätze der Natur gefragt.

Das größte Highlight des Landes sind Livingstone und die berühmten Victoriafälle. Es war der britische Entdecker mit dem gleichen Namen, Livingstone, der einst vor dieser imposanten Fläche stehen blieb. Auf über 1,5 Kilometer ziehen sich die Wasserfälle und mehr als 3000 Tonnen werden jede Sekunde durch die Fälle bewegt. Ein einmaliges Schauspiel der Natur, selbst für afrikanische Verhältnisse, wo es so viel zu entdecken und zu erleben gibt.

Kultur und Tradition beim Urlaub in Sambia

Victoria-Wasserfälle Sambia
Victoria-Wasserfälle, Bild: Yana Zubkova / shutterstock

Wer so weit weg von der Heimat ist und sich auf das Abenteuer Sambia einlässt, der will natürlich auch eine Erinnerung von der Kultur haben. Das geht am besten in der Hauptstadt. Auf den unzähligen Märkten, die sich durch die Stadt ziehen, kann munter gehandelt und das eine oder andere Souvenir gefunden werden. Auf manchen Märkten ist es übrigens üblich, dass nicht mit Geld, sondern mit Waren gehandelt wird. Wenn man also von einem Einheimischen angesprochen wird, ob man die eigene Baseball-Cap nicht gegen etwas von seinem Stand tauschen möchte, ist das durchaus etwas, das man ausprobieren kann.

Die typisch afrikanische Küche ist natürlich besonders hier sehr stark vertreten. Sie mischt sich mit den Einflüssen aus dem Westen, konnte den eigenen Charakter aber über die Jahre bewahren. Wer sich auf einen Urlaub in Sambia einlässt, sollte die Gelegenheit nutzen und sich auch die eine oder andere kulinarische Erinnerung mit auf den Weg in die Heimat nehmen.

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