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Samstag, Januar 10, 2026
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Wo alles begann – eine Reise durch den US-Bundesstaat Pennsylvania

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In den Vereinigten Staaten von Amerika weiß jedes Kind, was am 4. Juli 1776 in Pennsylvanias größter Stadt Philadelphia geschah. In der dortigen „Hall of Independence“ (Unabhängigkeitshalle) wurde an diesem Tag die maßgeblich vom späteren US-Präsidenten Thomas Jefferson verfasste Unabhängigkeitserklärung der USA unterzeichnet.

In ihr proklamierten 13 englische Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent ihre Loslösung vom britischen Mutterland. Pennsylvania gilt daher als Geburtsstätte der Vereinigten Staaten von Amerika, wie wir sie heute kennen, und trägt auch den Beinamen „State of Independence“ (Staat der Unabhängigkeit). Nur elf Jahre später, am 17. September 1787, wurde übrigens am selben Ort auch die neue Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Heute ist die Hall of Independence Teil des UNESCO Weltkulturerbes und außerdem auf der Rückseite des US-amerikanischen 100 Dollar-Scheins abgebildet.

Geschichte, Kultur, Innovation – das ist Philadelphia

Independance Hall
Independance Hall in Philadelphia, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Doch Philadelphia bietet noch viel mehr! Weitere Sehenswürdigkeiten sind etwa die berühmte Freiheitsglocke, Symbol der amerikanischen Demokratie, die nur wenige Meter neben der Hall of Independence zu finden ist. Oder die wahrscheinlich berühmteste Treppe Amerikas hinauf zum Philadelphia Museum of Art, dessen 72 Stufen einst Sylvester Stallone als „Rocky“ erstürmte. Oben angekommen sollte man, anders als Rocky damals, auch die Ausstellungen des Museums besuchen. Über 240.000 Exponate aus den verschiedensten Kunstrichtungen wollen bestaunt werden. Weitere Museen und Galerien, wie das Rodin Museum oder die Pennsylvania Academy of Fine Arts, sind ebenfalls einen Besuch wert. Doch in Philadelphia muss man nicht ins Museum gehen, um Kunst zu erleben. Die Metropole gilt auch als Welthauptstadt der Wandmalerei, „Mural Arts“ genannt. Mehr als 4000 solcher Wandmalereien sind in der gesamten Stadt verteilt an Hauswänden und Mauern zu finden.

Darüber hinaus erwartet den Besucher ein reiches Angebot an Kultur, außergewöhnlichem Essen und natürlich (fast) unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten. Denn im gesamten Staat Pennsylvania werden, anders als im Rest der USA, keine Steuern auf den Verkauf von Kleidung und Schuhen erhoben. So ist einkaufen hier besonders geldbeutelschonend und macht Philadelphia mit seinen vielen Geschäften und Boutiquen zu einem wahren Shoppingparadies. Wer eine Pause braucht, kann in einem der unzähligen Straßencafés entspannen oder gleich den Reading Terminal Market besuchen. Der älteste noch betriebene Bauernmarkt der USA bietet mit seinen fast einhundert Ständen eine gewaltige Auswahl an verschiedenen Spezialitäten aus aller Welt.

Grün und Fußgängerfreundlich: Philadelphia ist seiner Zeit voraus

Erkunden sollte man das alles am besten zu Fuß. Für die autobegeisterten USA ist das sicher ungewöhnlich. Aber „Philly“, wie Philadelphia von den Einheimischen liebevoll genannt wird, verfügt über das größte öffentliche Stadtparksystem der Welt und ist damit nicht nur die grünste Stadt der USA, sondern wurde auch mehrfach als besonders fußgängerfreundlich ausgezeichnet.

Auch für Familien geeignet: Pennsylvanias wunderschöne Natur erleben

Doch auch abseits der großen Städte ist Pennsylvania eine Reise wert und vor allem für Wanderer ein echtes Eldorado. Endlose Wälder, sanfte Hügel, Wasserfälle und Seen prägen das ländliche Pennsylvania. Zahlreiche Wildnistrails in verschiedenen Längen laden ein, die Flora und Fauna zu entdecken. Sie sind meist gut ausgebaut und daher auch für Familien mit Kindern bestens geeignet. Besonders schön präsentieren sich die ausgedehnten Laubwälder während des „Indian Summer“.

In den Monaten September und Oktober verfärben sich die Blätter der Bäume und lassen die Wälder in warmen Gelb- und Rottönen erstrahlen. Seinen Namen verdankt Pennsylvania übrigens genau diesen Wäldern – und einem Mann namens William Penn. Dieser bekam 1681 vom englischen König ein größeres Gebiet in der amerikanischen Wildnis übertragen und wurde zum dortigen Gouverneur ernannt. Aus seinem Namen „Penn“ und dem lateinischen Wort für Wald „Silva“ wurde schließlich Pennsylvania.

Tradition entdecken und erhalten: die Amish People

William Penn selbst war Quäker und verfügte entsprechend weitgehende Religionsfreiheit in seinem neuen Staat, was zahlreiche Anhänger religiöser Minderheiten anlockte, die in ihren europäischen Heimatländern unterdrückt oder verfolgt wurden. Die bekannteste Gruppe sind sicher die „Amish People“. Diese wanderten ab 1709 von Süddeutschland und der Schweiz nach Amerika aus und ließen sich vorwiegend im liberalen Pennsylvania nieder. Noch heute leben ihre Nachfahren dort nach den Regeln der Glaubensgemeinschaft und sind bekannt für ihren weitestgehenden Verzicht auf moderne Technik und Medien. In den Dörfern und auf den Bauernhöfen der Amish kann man mehr über ihre Lebensweise erfahren. Auch ihre Sprache hat sich als „Pennsylvania Dutch“ bis heute erhalten. Hierbei handelt es sich nicht um Holländisch, sondern um einen deutschen Dialekt, den man, wenn man sonst Hochdeutsch spricht, mit ein wenig Konzentration ganz gut verstehen kann.

Ein besonderes Erlebnis: die Klangsteine von Upper Black Eddy

Ringing Rocks County Park Pennsylvania
Ringing Rocks County Park, Bild: Jim Bogosian / shutterstock

Etwa 70 Kilometer nördlich von Philadelphia liegt der kleine Ort Upper Black Eddy. Doch nicht der Ort selbst ist eine Attraktion, sondern der nahegelegene Ringing Rocks County Park. Auf einer Fläche von etwa drei Hektar erstreckt sich dort ein riesiges Findlingsfeld. Das Besondere: wenn man mit einem Hammer auf einen der Steine schlägt, erklingen verschiedene Töne. Allerdings erzeugen nur etwa ein Drittel der Steine Töne, die für den Menschen wahrnehmbar sind. Alle anderen erzeugen Tonhöhen, die für das menschliche Gehör zu tief sind. Warum die Klänge überhaupt entstehen, konnte übrigens bis heute nicht vollständig geklärt werden. Wer möchte, kann bei seinem Besuch einen Hammer mitbringen und sein eigenes „Rock“- Konzert geben.

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Mehr Informationen

Abwechslungsreiches Pennsylvania – immer eine Reise wert

Vor allem in Philadelphia und Pittsburgh findet sich ein riesiges kulturelles Angebot, wie etwa Museen, Konzerte, Veranstaltungen und die Möglichkeit, US-amerikanische Geschichte hautnah zu erleben. Darüber hinaus gibt es unzählige Restaurants und beste Einkaufsmöglichkeiten. Außerhalb der Zentren laden 121 State Parks zum familienfreundlichen Wandern, Kajaken oder Radfahren ein. In Pennsylvania kommt wirklich jeder voll auf seine Kosten!

Allgemeine Informationen zu Pennsyvania

Pennsylvania, einer der 13 Gründungsstaaten der USA, liegt im Nordosten des Landes und grenzt an New Jersey, New York, Ohio, West Virginia, Maryland und Delaware. Die Hauptstadt ist Harrisburg, aber die bekanntesten und größten Städte sind Philadelphia und Pittsburgh.

Klima

Pennsylvania hat ein gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Die Sommer sind typischerweise warm und können in einigen Teilen des Staates feucht sein, während die Winter kalt sind, besonders in den nördlichen und westlichen Regionen, die Schneefälle erleben. Der Herbst ist bekannt für seine lebhaften Laubfärbungen und der Frühling für milde Temperaturen und Blütenpracht.

Sehenswürdigkeiten

  • Philadelphia: Die Stadt der brüderlichen Liebe ist reich an amerikanischer Geschichte. Zu den Highlights gehören die Liberty Bell, Independence Hall und das Philadelphia Museum of Art.
  • Pittsburgh: Bekannt für seine Stahlindustriegeschichte, bietet die Stadt heute eine lebhafte Kulturszene und ist berühmt für ihre einzigartige Geographie, eingebettet in drei Flüsse und zahlreiche Hügel.
  • Gettysburg National Military Park: Ein wichtiger Ort des amerikanischen Bürgerkriegs, wo die entscheidende Schlacht von Gettysburg stattfand.
  • Amish Country: Das Lancaster County bietet Einblicke in das Leben der Amish-Gemeinschaft, die für ihre einfache Lebensweise ohne moderne Technologie bekannt ist.
  • Hershey: Die Stadt ist berühmt für ihre Schokoladenproduktion und den dazugehörigen Vergnügungspark.

Aktivitäten

  • Wandern und Outdoor-Aktivitäten: Der Appalachian Trail und zahlreiche Staatsparks bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Camping.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Besuchen Sie Musikfestivals, Theateraufführungen und Museen wie das Andy Warhol Museum in Pittsburgh oder das Barnes Foundation in Philadelphia.
  • Historische Erkundungen: Pennsylvania hat eine reiche Geschichte, die in vielen historischen Stätten und Museen erkundet werden kann.

Kultur

Pennsylvania ist ein Schmelztiegel der Kulturen, mit starken Einflüssen von deutschen, irischen, italienischen und polnischen Einwanderern sowie einer bedeutenden Amish-Gemeinschaft. Diese Vielfalt spiegelt sich in der lokalen Küche, den Festivals und dem täglichen Leben wider.

Gastronomie

Pennsylvania ist bekannt für seine vielfältige Küche, einschließlich Philadelphia Cheesesteak, Pretzels und der Pennsylvania Dutch Cuisine. Pittsburgh bietet einzigartige kulinarische Kreationen wie Pierogi und Primanti-Brüder-Sandwiches.

Anreise

Pennsylvania ist durch große Flughäfen wie den Philadelphia International Airport und den Pittsburgh International Airport gut zugänglich. Zudem ist der Staat über ein ausgeprägtes Netz von Autobahnen und Bahndiensten leicht zu erreichen, was Reisen innerhalb der USA erleichtert.

Music City Nashville

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Ein Besuch in Nashville ist der Traum eines jeden Elvis- und Country-Fans. Die Stadt ist seit jeher ein Tummelplatz von aufstrebenden Bands, viel versprechenden Country-Sternchen und Musikproduzenten mit dem richtigen Riecher – ein Ort der Träume, das Hollywood der amerikanischen Musikszene. Es gibt sogar einen Witz über die Immobilienanzeigen der Stadt: In anderen Städten erwarten Sie “zwei Schlafzimmer plus Büro”. In der Hauptstadt von Tennessee ist der Bonusraum ein hinter der Garage verstecktes Musikstudio… und Ihr Lieblingsalbum wurde wahrscheinlich dort aufgenommen.

Music City kurz zusammen gefasst: Die besten Viertel in Nashville sind voller versteckter Juwelen und überraschender Besonderheiten. Von außergewöhnlichen Restaurants und Bars bis hin zu Live-Musik-Locations und kinderfreundlichen Aktivitäten – die Stadt wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Die folgenden fünf Stadtteile sind die besucherfreundlichsten und überraschen mit unerwarteten Sehenswürdigkeiten. Und das Beste daran? Wenn Sie hier übernachten, brauchen Sie kein Auto zu mieten, denn Sie erreichen alles zu Fuß.

1. Stadtzentrum von Nashville

Parthenon in Nashville
Der Parthenon in Nashville, Bild: STLJB / shutterstock

Downtown ist Nashvilles wirtschaftliches und touristisches Zentrum sowie der geografische Mittelpunkt der Stadt. Hier schlägt das Herz von Music City. Manche sagen, der Broadway sei zu einer Art Bourbon Street von New Orleans geworden, und es stimmt, dass der Lower Broad von sogenannten “Honkytonks” gesäumt ist, die fast zu jeder Tageszeit Western-Swing-Musik schmettern. Aber diese Gegend zieht nicht nur Partygänger an. Neben einigen der größten Attraktionen der Stadt beherbergt Downtown auch glamouröse Hotels, Restaurants und einen großartigen Ausblick auf den Cumberland River. Diese Lage ist besonders für Touristen interessant, die Music City zu Fuß und ohne Auto erkunden möchten.

Tipp: Gray & Dudley’s saisonales Menü stillt den Appetit, während die Lage im 21c Museum Hotel mit seinen anspruchsvollen, innovativen (und kostenlosen) Kunstausstellungen die Seele anregt.

2. Im Osten von Nashville

East Nashville hat eine Hassliebe mit dem “hippen” Beinamen, den es sich im Laufe der Jahre erworben hat. Dieses gentrifizierte Viertel östlich der Innenstadt beherbergt stilvolle Vintage-Boutiquen und Anbieter handgefertigter Waren, ganz zu schweigen von vielen der leckersten Restaurants und besten Kneipen der Stadt. An seinen Ufern liegt das Nissan Stadium, in dem NFL-Footballspiele und Konzerte stattfinden. Das benachbarte Inglewood ist nicht ganz so dicht besiedelt, bietet aber zunehmend die gleichen ausgefallenen Restaurants und Vintage-Läden.

Tipp: Holzofenpizza mit essbaren Blumen – das ist die Art von Abwechslung, die Sie im Folk finden, einem saisonal ausgerichteten Restaurant in einem alten Lebensmittelladen. Auch das Untergeschoss des The Fox Bar & Cocktail Club lädt zum Verweilen ein: ein Speakeasy, das besonders bei Veganern beliebt ist.

3. The Gulch

“Gulch” bedeutet “Schlucht” und nach dieser wurde der Stadtteil auch benannt: in dieser Schlucht befinden sich die Eisenbahnschienen, die durch dieses Gebiet verliefen. Es ist vielleicht das modernste Viertel Nashvilles, wenn es um die Bauweise geht, mit Hochhäusern, hektischem Stadtleben kombiniert mit Einzelhandelsflächen. The Gulch ist nur wenige Gehminuten von Downtown, SoBro und Midtown entfernt, aber vollgepackt mit eigenen Attraktionen, die vor allem auf Shopping, Essen und Trinken ausgerichtet sind (was braucht man sonst noch?).

Tipp: Gertie’s Bar ist eine der wenigen Kneipen in Nashville, die sich an der Westküste orientieren, mit einer beeindruckenden Spirituosenkollektion und einem ansprechenden Design. Kaufen Sie im Two Old Hippies ein, einem Laden mit Souvenirs, Gitarren, Kleidung und mehr. Und weil wir hier in Nashville sind, dient der Laden an fünf Abenden in der Woche auch als Veranstaltungsort für Live-Musik (wie in der Fernsehserie Nashville zu sehen).

4. SoBro

Broadway Street in Nashville
Broadway Street in Nashville, Bild: CrackerClips Stock Media / shutterstock

Der Beiname bedeutet “südlich des Broadways” und dieses Viertel in Downtown hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Es beherbergt die Eishockey-Arena, die Symphonie, das Kongresszentrum und vieles mehr. Wie sein nördlicher Nachbar ist es ein für Touristen sehr zugängliches Viertel , aber mit einem etwas ausgefalleneren Vibe.

Tipp: Keine Reise nach Tennessee ohne ein leckeres Barbecue. Holen Sie sich Ihre Portion bei Martin’s Bar-B-Que. Folgen Sie dem Leuchtreklame-Schild, um sich mit butterweichem Fleisch verwöhnen zu lassen.

Genießen Sie anschließend eine erstaunliche Sammlung zeitgenössischer Kunst (die alle zum Verkauf steht) und die genauso gut ist wie die Spezialitäten-Cocktails auf der Speisekarte dieses Juwels namens Bar Sovereign. In SoBro erfahren Interessierte auch etwas über die Geschichte der Country-Musik. Sowohl das Johnny Cash Museum als auch die Country Music Hall of Fame and Museum geben Ihnen einen tiefen Einblick in die Wurzeln des Genres. Ob Sie nun ein bekennender Country-Musik-Fan sind oder nicht, Sie werden diese kulturellen Ziele lieben.

5. Germantown

Das historische Germantown ist vollgestopft mit Boutiquen, von Köchen geführten Restaurants und Bars, die von Einheimischen gerne besucht werden. Die angrenzende Buchanan Street ist ein aufstrebendes Viertel mit Restaurants, Künstlerateliers, Galerien und Geschäften. Die begrünten Straßen eignen sich perfekt für einen entspannten Spaziergang.

Tipp: Stöbern Sie durch die Marktstände mit lokal angebauten Waren und schlemmen Sie anschließend auf dem Nashville Farmers’ Market.

Holzofenpizzen und Barbecue gehören zu den Favoriten. Die Patio-Bar an der 5th and Taylor ist ein gemütlicher, clubbiger Ort, an dem man Craft-Cocktails schlürft und neue Freunde kennenlernen kann. Das Baseballteam der Stadt, die Nashville Sounds, spielen in einem Stadion mit einer gitarrenförmigen Anzeigetafel und einem Minigolfplatz direkt an der Jefferson Street. Und wen die Shopping-Lust packt: In Germantown gibt es hübsche Boutiquen, darunter “Wilder”, wo Sie eine Vielzahl von hippen Haushaltswaren finden werden.

Nashville ist in jedem Fall einen Besuch wert und überzeugt auch Nicht-Musikfans mit zahllosen Kuriosiäten und Sehenswürdigkeiten, die Ihren Aufenthalt sehr kurzweilig werden lässt.

Wichtige Informationen rund um Nashville

Klima

Nashville erlebt ein feuchtes subtropisches Klima mit heißen, feuchten Sommern und milden bis kühlen Wintern. Die durchschnittlichen Sommertemperaturen liegen oft über 30 °C, während die Wintertemperaturen normalerweise zwischen -1 °C und 10 °C schwanken.

Sehenswürdigkeiten

  • Grand Ole Opry: Eine berühmte Bühne und Radioshow, die als Herzstück der Country-Musik gilt. Die Opry bietet regelmäßige Konzerte und ist ein Muss für Musikliebhaber.
  • Country Music Hall of Fame and Museum: Dieses Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken, die mit der Geschichte und den Stars der Country-Musik verbunden sind.
  • Ryman Auditorium: Eine historische Veranstaltungsstätte, bekannt als die „Mutterkirche der Country-Musik“, die auch für ihre außergewöhnliche Akustik geschätzt wird.
  • The Parthenon: Eine vollständige Replik des Parthenons in Athen, gelegen im Centennial Park, ist sowohl ein Kunst-Museum als auch ein beliebtes Fotomotiv.

Aktivitäten

  • Musikveranstaltungen: Neben den bekannten Orten wie der Grand Ole Opry und dem Ryman Auditorium gibt es zahlreiche kleinere Veranstaltungsorte, an denen täglich Live-Musik gespielt wird.
  • Kulinarisches Erlebnis: Nashville ist bekannt für seine spezifische Variante des Southern Comfort Food, einschließlich Hot Chicken, einem würzig frittierten Hühnchen, das ein lokales kulinarisches Highlight ist.
  • Shopping: Die Stadt bietet eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten, von trendigen Boutiquen bis hin zu großen Einkaufszentren.

Kultur

Nashville hat eine lebendige Kunst- und Kulturszene, die weit über die Musik hinausgeht. Es gibt zahlreiche Galerien, Theaterproduktionen und ein aktives Nachtleben.

Gastronomie

Nashvilles Küche ist stark von der südlichen Kochtradition geprägt, mit einem besonderen Fokus auf Grillgerichte, Soul Food und innovative Fusionsküche. Restaurants und Straßenstände bieten eine breite Palette von Geschmackserlebnissen.

Anreise

Nashville ist über den Nashville International Airport zugänglich, der Direktflüge von vielen großen Städten in den USA und einige internationale Destinationen bietet. Auch die Anreise mit dem Auto oder per Zug ist möglich, da die Stadt gut an das nationale Verkehrsnetz angebunden ist.

Die Insel Hydra – Kulturschatz im Südwesten von Athen

Griechenlands Inselwelten sind vielfältig und voller touristischer Besonderheiten. Zahlreiche von ihnen sind bekannte und äußerst beliebte Reiseziele. Hydra ist eher ein sommerlicher Hotspot der Einheimischen, aber dennoch einer dieser scheinbar verborgenen Orte, welche einen ganz besonderen Reiz ausmachen, den es zu entdecken gilt. Auf Hydra findet sich kein Flughafen, kein Autoverkehr und der klassische Party-Urlauber wird auf der Insel nicht auf seine Kosten kommen. Dafür hält Hydra einen ganz eigenen Charme bereit, bietet neben jeder Menge Erholung einen wunderbaren Eindruck von Kunst und Kultur.

Von Piräus zur Saronischen Insel

Hydra (griechisch Iydra) verdankt seinen Namen dem einstigen Wasserreichtum, der eine frühe Besiedlung möglich machte und einen fruchtbaren Boden bescherte. Im Laufe der Jahrhunderte versiegten die kostbaren Quellen und heute wird das unverzichtbare Trinkwasser durch eine moderne Entsalzungsanlage gewonnen. Das rund 50 Quadratkilometer große Eiland gehört zur Gruppe der Saronischen Inseln und ist mit der im Nordwesten direkt angrenzenden Nachbarinsel Dokos ein Teil der Region Attika.

Im gleichnamigen Hauptort, wo auch die größeren Fähren aus Piräus anlegen, leben die meisten Einwohner. Im Sommerhalbjahr herrscht mitunter ganz schön Trubel, denn dann wird Hydra zum Erholungsort für Erholungs-Suchende Großstädter aus der Metropolregion Athen. Etwa 65 Kilometer trennen die Insel vom Hafen Piräus. Die kleine gebirgige Insel ist auf der nördlichen, dem Peloponnes zugewandten Landseite am stärksten bebaut, während der im Süden und Osten liegenden Teil nahezu unbewohnt sind.

Zwischen glamourösem Flair, aufregender Kunstszene und traditionelle Idylle

Hydra, Saronische Inseln
Gemütliches Flanieren auf Hydra, Bild: Theastock / shutterstock

Ein wenig Jetset-Flair strahlen Hauptort oder einige Strandabschnitte schon aus. In den zahlreichen Ladengeschäften und kleinen Boutiquen werden Mode, Schmuck und Souvenirs angeboten. Besonders das Kunstgewerbe hat einen hohen Stellenwert auf der Insel und so entstanden vermehrt eigenständige Kreationen, Accessoires, Designerstücke und Kunstgegenstände aus unterschiedlichen Bereichen. Hydras Kulturszene ist lebendig und belebt die Insel bereits seit den frühen 1930er-Jahren mit einer umfangreichen Kreativität. Dabei hielten bereits alle Sparten künstlerischer Gestaltungskraft schon auf Hydra inne und ließen nicht nur das Zeitalter der Moderne in die griechische Kultur einfließen. Intellektuelle, Gelehrte und Künstler nutzten die inspirative Kraft Hydras, wie beispielsweise der griechische Dichter und Nobelpreisträger Giorgos Seferis.

Bei den Besuchern äußerst beliebt sind die zahlreichen Ausstellungen, etwa im „Lazaros Koundouriotis National Museum“, dem „Historical Archive Museum of Hydra“ oder der „Melina Merkouri“- Kunsthalle auf der östlichen Hafenseite des Hauptortes. Entlang der Küstenstraße Richtung Vlychos liegt das „Hydrama Theater“, ein bezaubernder Aufführungsort für Schauspielkunst und Tanz. Auch die Kraft der Musik nimmt auf der Insel eine wesentliche Rolle ein. In vielen lokalen Strandbars können die Gäste das hautnah und live miterleben.

Gigs und kleine Festivals finden besonders an Sommerabenden großen Anklang. Neben etlichen einheimischen Musikern ließen sich schon internationale Stars wie Leonard Cohen oder David Gilmour von der Magie Hydras inspirieren. In der ehemaligen historischen Teppichfabrik aus dem 18. Jahrhundert ist heute ein Tonstudio untergebracht, das neben einem tollen Ausblick über die Insel auch einen informativen Einblick in die Musikszene offenbart.

Hydra – Sightseeing, Entspannung und Strandurlaub

Hydra
Bild: photo stella / shutterstock

Die Mehrzahl der Besucher auf Hydra sind Tagesgäste, doch es lohnt sich länger auf der Insel zu verweilen. Alle wichtigen Informationen erhalten die Reisenden im Tourismusbüro unweit des Fähranlegers. Die Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort beinhalten eine genauso große Bandbreite wie die vielen Restaurants und Bars, welche frische lokale Spezialitäten, traditionelle Mittelmeerküche mit einem Hauch Internationalität oder einen erfrischenden Cocktail mit direktem Meerblick bieten. Jede Menge Abwechslung stellt sich bei einer Erkundungstour der Insel ein. Da es keinen Autoverkehr gibt, bleibt viel Raum zur Entspannung. Ausgiebige Wanderungen oder geführte Routen mit dem Pferd sind typische Freizeitvergnügungen auf Hydra.

Die zahlreichen, zum Teil sehr abgelegenen Kirchen und Klöster, die eleganten Herrenhäuser, die Windmühlen, Festungsruinen und der Leuchtturm gehören zum Sightseeing-Programm. Während einige Urlauber ihre innere Ruhe beim Yoga oder Pilates finden, erfreuen sich andere an den hervorragenden Bedingungen für den Wassersport. Ob Segelturn oder eine rasante Fahrt mit dem führerscheinfreien Schnellboot, das Freizeitangebot ist von großer Vielfältigkeit. Bei einer romantischen Sonnenuntergangskreuzfahrt verzaubert die atemberaubende Schönheit der Region. Das Seetaxi bringt die Gäste zu entlegenen Strandabschnitten oder kleinen Badebuchten. Neben den zahlreichen Stränden, die landschaftstypisch aus Felsplattformen oder Kieseln bestehen, gibt es sogar Bereiche mit Sand. Kristallklares Wasser, Sonnenbad und traumhafte Kulissen sind ohnehin inklusive.

Gran Canaria – Der perfekte Urlaubsort

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Warmes Wetter, Sonne, 60 Kilometer Strand, grüne Pinienwälder, atemberaubende Dünen und zahlreiche kleine Städtchen und Ortschaften mit jeder Menge Kultur machen Gran Canaria zu einem der beliebtesten Reiseziele. Die kanarische Insel hat viele Facetten und bietet für jeden Urlauber das richtige Angebot. Welche Sehenswürdigkeiten, Ortschaften und Aktivitäten man hierbei auf keinen Fall verpassen darf, gibt es hier zu lesen.

Die traumhaftesten Strände auf Gran Canaria

Wer sich nach Strand- und Badeurlaub sehnt, sollte sich für Unterkünfte auf den Kanarischen Inseln entscheiden, die sich direkt an einem der schönen Strände befinden. Ganz egal, ob naturbelassen, mit Strandpromenade, touristisch oder für die ganze Familie – Gran Canaria bietet für jedermann den passenden Strand.

Playa de Amadores

Gran Canaria, Amadores
Der Strand von Amadores, Bild: Kalin Eftimov / shutterstock

Die Bucht der Romantiker ist eine fast kreisrunde Bucht, die flach ins Wasser geht und gut von den Wellen geschützt ist. Am Abend kann man hier die schönsten Sonnenuntergänge genießen. Direkt nebenan befindet sich außerdem ein Kinderspielplatz und Wasserpark, sodass es bestimmt nicht langweilig werden kann.

Playa de las Canteras

Jene die Bade-Urlaub und Städtetrip vereinen möchten, sollten den Playa de las Canteras, der sich an der Westküste der Hauptstadt Las Palmas befindet, definitiv in Erwägung ziehen. Der 4 Kilometer lange Strand bietet wunderbare Bademöglichkeiten, zahlreiche Surfschulen und eine Promenade mit Restaurants und Cafés.

Playa de Maspalomas

Maspalomas zählt aufgrund seiner atemberaubenden Dünen-Landschaften zu einem der beliebtesten Urlaubsorten der Insel. Der 6km lange Sandstrand bietet zahlreiche Bademöglichkeiten mit Liegestühlen und Sonnenschirmen zum Ausleihen, Bistros, eine Strandpromenade, sowie Kamelritte durch die Dünen. Östlich befindet sich außerdem das Wahrzeichen von Gran Canaria, der Leuchtturm Faro de Maspalomas.

Die beliebtesten Freizeitmöglichkeiten

Gran Canaria bietet nicht nur entspannten Strandurlaub, sondern auch aufregende und vielfältige Freizeitmöglichkeiten, wie Surfen, Tauchen, Wandern, Radfahren, Segeln und vieles mehr. Der Pass Cruz de Tejede ist ein guter Ausgangspunkt für eine Wandertour und Mountainbiker haben in den Vulkanbergen und Wäldern vielfältige Routen für jedes Level zu erkunden. Das Wassersportangebot ist auf Gran Canaria riesengroß, denn die Lage mitten im Atlantik bietet hierfür die besten Bedingungen. Zum Tauchen ist die Bucht von El Cabron als Geheimtipp bekannt.

Kulinarische Köstlichkeiten auf Gran Canaria

Die Kanarische Insel ist bekannt für eine große Auswahl an typischer Köstlichkeiten aus spanischer, lateinamerikanischer und afrikanischer Küche, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Grundlage bilden hierbei Fisch, Gemüse und Obst. Zu den typischen Vorspeisen gehören Tapas in verschiedensten Variationen und zu den regionalen Fischgerichten caldo de pescado (=Fischsuppe), sowie Cherne al cilantro en escabeche (= Wrackbarsch mit Koriander in scharfer Soße).

Noch ein paar letzte Geheimtipps

Das atemberaubende Poema del Mar Aquarium bietet die ideale Abwechslung vom Strandalltag und zählt zu einem der Highlights auf Gran Canaria. Für jene, die auf Wild West Abenteuer stehen, können wir den Sioux City Freizeitpark empfehlen. Weitere einzigartige Aktivitäten auf Gran Canaria sind Whale Watching, U-Boot Touren, das Elder Museum of Science and Technology, sowie der über 27 Hektar große botanische Garten, Jardín Canario.

Allgemeine Informationen über Gran Canaria

Gran Canaria, Mogán
Der Hafen von Mogán, Bild: Aleksandar Todorovic / shutterstock

Gran Canaria ist eine der sieben Hauptinseln der Kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören. Sie liegt im Atlantik, südwestlich von Marokko und nordwestlich der Westsahara. Die Hauptstadt der Insel ist Las Palmas de Gran Canaria.

Klima

Das Klima auf Gran Canaria ist subtropisch, was bedeutet, dass es das ganze Jahr über milde Temperaturen gibt. Die Insel ist bekannt für ihr ausgeglichenes Klima, das oft als “ewiger Frühling” beschrieben wird. Die Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 18 °C im Winter und 26 °C im Sommer.

Geographie und Natur

Gran Canaria ist geologisch vielfältig und bietet eine beeindruckende Landschaft, die von sandigen Stränden bis zu hohen Bergen reicht. Der höchste Punkt ist der Pico de las Nieves mit 1.949 Metern. Die Insel ist auch für ihre vielfältige Flora und Fauna bekannt, einschließlich der einzigartigen Lorbeerwälder und der Wüstenvegetation im Süden.

Sehenswürdigkeiten

  • Roque Nublo: Ein ikonischer Felsmonolith, der als eines der Wahrzeichen der Insel gilt.
  • Dunas de Maspalomas: Ein ausgedehntes Dünengebiet im Süden der Insel, das für seine einzigartige Landschaft bekannt ist.
  • Cueva Pintada: Ein archäologisches Museum und Park in Gáldar, das die prähistorischen Höhlenmalereien und Artefakte der Ureinwohner zeigt.

Aktivitäten

  • Wandern und Radfahren: Es gibt viele Wander- und Radwege, die durch die abwechslungsreiche Landschaft führen.
  • Wassersport: Aufgrund der Lage im Atlantik sind Wassersportarten wie Surfen, Windsurfen und Tauchen sehr beliebt.
  • Golf: Die Insel bietet mehrere erstklassige Golfplätze.

Kultur

Die Kultur Gran Canarias ist eine Mischung aus spanischen Einflüssen und den Traditionen der Ureinwohner, der Guanchen. Es gibt das ganze Jahr über zahlreiche Feste und kulturelle Veranstaltungen, einschließlich des berühmten Karnevals in Las Palmas.

Gastronomie

Die Küche von Gran Canaria ist eine Mischung aus spanischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Einflüssen. Typische Gerichte umfassen „Papas arrugadas“ (runzelige Kartoffeln) mit „Mojo“-Sauce, frischen Fisch und Meeresfrüchte sowie „Gofio“, ein Mehl aus gerösteten Körnern, das in vielen traditionellen Gerichten verwendet wird.

Anreise

Gran Canaria ist über den internationalen Flughafen Gran Canaria, der sich in der Nähe von Las Palmas befindet, leicht zugänglich. Es gibt regelmäßige Flüge von den meisten großen europäischen Städten.

Der Teutoburger Wald: Wandern im Reich der Sagen und Mythen

Zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erstreckt sich die Region Teutoburger Wald. Ein Höhenzug, der sich nicht nur mit einer einzigartigen Natur hervorhebt. Zwischen bizarren Felsformen, duftenden Wäldern und ausgedehnten Wasserlandschaften verbergen sich zahlreiche Mythen und Sagen. Die Römer zogen hier in eine verlustreiche Schlacht und zahlreiche Schlösser versprühen ein märchenhaftes Ambiente. Der Teutoburger Wald lockt Gäste mit erstklassigen Wanderwegen, entspannten Wellnessangeboten und einer familienfreundlichen Gastlichkeit. Viele gute Gründe, den Teutoburger Wald zu entdecken.

Orte, an denen Wasser der Entspannung dient

Velmerstot, Teutoburger Wald
Die Velmerstot-Route im Teutoburger Wald, Bild: Wlad74 / shutterstock

Die kurze Auszeit vom Alltag ist nachhaltig, wenn sie an einem Wohlfühlort genommen wurde. Traditionelle Kurorte haben den Sprung in moderne Zeiten gemacht ohne ihre Wurzeln zu kappen. Allen voran Bad Pyrmont, Bad Lippspringe und Bad Driburg bieten tolle Wellnesseinrichtungen und sind das richtige Ziel zum Entspannen und Regenerieren. Das heilende Wasser lässt sich in verschiedenen Formen genießen. Römische Thermen, Salzgrotten und Solekammern sorgen für Stunden, in denen Gäste die Seele baumeln lassen können.

In der freien Natur ist das Wasser überall präsent. Es gibt kaum etwas Angenehmeres, als die Seen und Flüsse auf Radtouren oder bei entspannten Wanderungen zu entdecken. Der Werreradweg leitet Radfahrer auf über 70 Kilometern durch die abwechslungsreichen Landschaften und erlaubt immer wieder einen Abstecher in die Städte der Region. Der Radweg ist wenig befahren und ideal für Familien. Die Werre eignet sich auch hervorragend für Kanutouren. Etwas geschäftiger ist eine Tour entlang der Weser. Der Weserradweg passiert den Teutoburger Wald mit einem schönen Teilstück und erfreut sich großer Beliebtheit.

Auf den Spuren der Hanse

Wer die Kaufleute der Hanse ausschließlich mit den norddeutschen Küstenstädten verbindet, für den gibt es in Westfalen viel zu entdecken. Die Region zwischen Herford und Lübbe hatte enge Verbindungen zur Hanse und sorgte auf dem Landweg für den Warennachschub aus Belgien und Amsterdam für die Schiffe an den Küsten. Leinen und andere Textilien wurden direkt in Herford gewebt. Viele Museen erzählen die Geschichten aus der Zeit der großen Kaufleute. Die prächtigen Fassaden sind ein Zeichen, das die wohlhabenden Bürger gesetzt haben. Besucher können in der Region auf Zeitreise gehen und der blühenden Epoche nachspüren.

Das Land des Hermann

Hermannsdenkmal, Teutoburger Wald
Das Hermannsdenkmal, Bild: Christian Wittmann / shutterstock

Eine der größten Statuen Europas steht hoch erhoben über dem Land, dessen Namensgeber sie ist. Das Hermannsdenkmal erinnert an die große Schlacht zwischen den Römern und den Germanen. Das Land zu Füßen des lächelnden Arminius mit dem gezogenen Schwert ist mystisch und verbirgt attraktive Ziele. Die zerklüfteten Externsteine in Horn-Bad Meinberg geben Archäologen bis heute Rätsel auf. Haben sich hier dunkle Gestalten getroffen, um ihre magischen Kräfte zu messen? Niemand konnte das Geheimnis lüften, das sich um die bizarren Felsen rankt. Ein Geheimnis, das Besucher anzieht und auffordert, der Vergangenheit entgegenzutreten.

Wandern auf dem Hermannsweg

Der Hermannsweg führt einmal durch den ganzen Teutoburger Wald. Wanderer werden auf dem Kamm vom Rheine bis nach Leopoldstadt geführt. Es sind insgesamt über 150 km Strecke, die als eine der schönsten Wanderstrecken Deutschlands gilt. Unterteilt ist der Hermannsweg ich acht Etappen, je nach Zeit und Kondition können Wanderer überall einsteigen und pausieren. Der Startpunkt in Rheine lässt die Wanderung sacht beginnen. Das Land ist noch flach und für erfahrene Wanderer unspektakulär. Der Weg wir nach und nach anspruchsvoller und der Buchenwald wird dichter. Richtung Bielefeld und Detmold bis hin zu den Externsteinen sind bereits einige Steigungen und Schluchten zu überwinden. Es geht vorbei an rauschenden Bächen und märchenhaften Felsen, wie zum Beispiel das hockende Weib. Atemberaubend schön sind die Panoramapunkte, die an der Strecke liegen. Die Sparrenburg, die Schwedenschanze und der Eiserne Aton bieten gute Möglichkeiten für eine Rast.

Gibt es nicht? Doch, und es ist einen Besuch wert!

Es ranken sich viele Witze und Anekdoten um die Stadt, die es angeblich nicht gibt: Bielefeld. Besucher des Teutoburger Waldes können den Gegenbeweis antreten. Ein Tag Bielefeld lohnt sich. Zwischen Kultur und Industrie hat die Stadt viel zu bieten.
Jeder hatte bestimmt schon einmal die Tüte mit dem Backpulver in den Händen, das in einer Apotheke dieser Stadt erfunden wurde. Mit dem Backpulver kam der Welterfolg. Besucher können den Duft des Puddingpulvers folgen und die Geschichte des erfolgreichen Apothekers erkunden.

Bielefeld ist eine Stadt zum Flanieren. Über gepflegtem Kopfsteinpflaster geht es durch die ansprechende Bummelmeile. Charmante Geschäfte, die weit entfernt sind von den üblichen Ketten, die häufig das Stadtbild prägen, sorgen für einen entspannten Einkauf. Bielefeld ist eine Stadt, dessen Bild geprägt ist von den gepflegten Fassaden der geschichtsträchtigen Häuser und Kirchen. Den Wohlstand brachten die Leineweber in die Stadt, denen mit einer Bronzeskulptur ein Denkmal gesetzt wurde. Die Geschichte der Textilindustrie hat die Stadt Bielefeld in einem Museum interessant aufgearbeitet.

Wo sich Gegensätze ergänzen

Der Teutoburger Wald ist eine Region, in der Dorfidyll und Weltkonzerne eine Symbiose bilden. Weitläufige Wälder und unzählige Wasserlandschaften schmiegen sich um Städte mit geschichtsträchtigem Boden. Das macht den Teutoburger Wald zu einem attraktiven Ziel für Reisende, die eine individuelle Gestaltung ihrer Auszeit wünschen. Aktiv sein in der Natur ist ebenso erfüllend, wie sich einen Tag im Wellnessbad verwöhnen zu lassen. Familien können in der Natur gemeinsame Erlebnisse sammeln und in die Welt der Sagen und Mythen eintauchen.

Wichtige Informationen rund um den Teutoburger Wald

  1. Wo liegt der Teutoburger Wald? Der Teutoburger Wald ist ein Mittelgebirge in Deutschland, das sich über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erstreckt. Er erstreckt sich etwa von Osnabrück im Westen bis Horn-Bad Meinberg im Osten.
  2. Was sind die Hauptattraktionen im Teutoburger Wald? Die Hauptattraktionen im Teutoburger Wald sind die landschaftliche Schönheit, die historischen Städte und die zahlreichen Wander- und Radwege. Zu den Highlights gehören der Hermannsdenkmal, die Externsteine, das Adlerwarte Berlebeck und die malerischen Fachwerkstädte wie Detmold und Bad Salzuflen.
  3. Welche Aktivitäten bietet der Teutoburger Wald? Der Teutoburger Wald bietet eine Vielzahl von Aktivitäten für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Dazu gehören Wandern, Radfahren, Nordic Walking, Klettern, Reiten, Vogelbeobachtung und im Winter sogar Skifahren in den Skigebieten wie z.B. am Hiddeser Bent und am Silberbachtal.
  4. Wie kann man den Teutoburger Wald am besten erkunden? Besucher können den Teutoburger Wald am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da es ein gut ausgebautes Netz von Wander- und Radwegen gibt. Es gibt auch zahlreiche geführte Touren und Themenwege, die es den Besuchern ermöglichen, die Geschichte, Kultur und Natur des Gebiets besser kennenzulernen.
  5. Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Teutoburger Wald? Der Teutoburger Wald ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Die Frühlings- und Sommermonate eignen sich besonders gut zum Wandern, Radfahren und für Outdoor-Aktivitäten, während der Herbst mit seinen bunten Laubwäldern besonders malerisch ist. Im Winter bietet der Teutoburger Wald Möglichkeiten für winterliche Aktivitäten wie Skifahren und Schlittschuhlaufen.
  6. Gibt es Unterkünfte und Gastronomie im Teutoburger Wald? Ja, entlang des Teutoburger Waldes gibt es eine Vielzahl von Unterkünften, darunter Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze. In den Städten und Dörfern des Gebiets gibt es auch eine breite Auswahl an Restaurants, Cafés und Gaststätten, die regionale Spezialitäten und internationale Küche servieren.

Die Sporaden – ein Inselparadies mit über 300 Inseln

In der nördlichen Ägäis gelegen umfassen die Sporaden über 300 Inseln, die zum größten Teil unbewohnt sind. Die Bezeichnung Sporaden entstammte der Antike und bedeutet so viel wie „verstreute“ Inseln. Auch wenn die meisten Inseln der Inselgruppe unbewohnt sind, so zählt die Inselgruppe mit ihren grünen Inseln doch zu den schönsten Griechenlands.

Unterteilt in die nördlichen und südlichen Sporaden lockt die Inselgruppe mit attraktiven Inseln, von denen einige touristisch bedeutsam sind. Unter anderem zählen zu den nördlichen Sporaden die Inseln Alonnisos, Skopelos, Skiathos und Skyros. Im südlichen Teil der Inselgruppe locken Karpathos, Samos, Kos und Rhodos. Einige der Inseln zählen somit zu den beliebtesten Reisezielen Griechenlands und dies nicht ohne Grund, denn jede dieser Inseln hat ihre Besonderheiten.

Naturparadies Sporaden

Heute sind zahlreiche der kleinen Sporaden-Inseln komplett unbewohnt und viele von Ihnen stehen unter Naturschutz. Während einige Inseln noch nie bewohnt waren, ist Kyra Panagia ein schönes Beispiel dafür, wie die Natur vergessen macht, dass die Insel einst bewohnt war. Vor Gut 50 Jahren gab es noch circa 100 Bewohner auf Kyra Panagia und im Jahr 2000 waren es gerade noch 10 Bewohner. Ähnlich erging es vielen einst bewohnten Inseln, darunter auch Peristera. Heute sind die Inseln ein schönes Ziel für Naturliebhaber, denn zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten, darunter auch seltene Exemplare gilt es zu entdecken. Aber auch seltene Meeresbewohner tummeln sich rund um die unbewohnten Inseln. Nördlich von Alonissos befindet sich das größte Wasserschutzgebiet Griechenlands, wo sich unter anderem seltene Robben, Möwen, Delfine und Fischarten beobachten lassen.

Die beliebtesten Urlaubsinseln der Sporaden im Überblick

Nördliche Sporaden

Lindos, Rhodos, Sporaden
Die Sporaden-Insel Rhodos ist eine traumhafte Insel und lässt sich in zwei Wochen schön erkunden, Bild: Katvic / shutterstock

Bestehend aus 135 Inseln und Felseneilande bilden die nördlichen Sporaden. Skyros, Skopelos, Skiathos und Alonnisos sind die größten Inseln und touristische Anziehungspunkte.

Die Insel Skyros begeistert mit ihren steilen Granitfelsen und einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie dem Kastro, einer burgartigen Befestigungsanlage. Historische Klosteranlagen, sehenswerte Kirchen, archäologische Ausgrabungsstätten, Museen, traumhafte Olivenhaine prägen die Insel. Bekannt ist die Insel für den Marmorabbau, aber auch dafür, dass hier altes Brauchtum gepflegt wird, wobei ein besonderes Highlight die Karnevalsbräuche der Inselbewohner sind.

Die Insel Skopelos ist durch die 2007 stattfindenden Dreharbeiten zu dem Film „Mamma Mia!“ Bekannt geworden. Doch die landschaftliche Schönheit und die malerischen Dörfer und Siedlungen sowie die zauberhaften Strände, haben schon weitaus früher dafür gesorgt, dass Skopelos als Reiseziel begeisterte.

Skiathos begeistert Sonnenanbeter mit über 60 Stränden und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Besondere Highlights sind das Kloster Evangelistria und die Halbinsel Bourtzi sowie die Ruinen der einstigen Hauptstadt Kástro. Besonders reizvoll ist auch ein Bummel durch den Hauptort Skiathos-Stadt, der für seinen malersichen, historischen Hafen bekannt ist.

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Beliebt bei Naturliebhabern präsentiert sich die von Kalkstein geprägte Insel Alonnisos mit naturbelassenen Ständen, an denen sich Robben sonnen und über denen wilde Tauben ihre Bahnen ziehen. Als äußerst sehenswert gilt der lebhafte Hafenort Patitiri.

Südliche Sporaden

Strand Potami, Samos, Sporaden
Der Strand Potami auf Samos, Bild: Pawel Kazmierczak / shutterstock

Zu den südlichen Sporaden zählen über 170 Inseln, darunter 30 bewohnte. Zu den größten und bekanntesten Inseln zählen Samos, Ikaria, Kos und Rhodos.

Samos, war in der Antike ein wichtiges Handelszentrum und zählt heute zu den beliebtesten Urlaubsinseln Griechenlands. Als grünste Insel der Ägäis ist Samos mit seinen Wiesen, Wäldern und Feldern und zahlreichen Wasserläufen besonders sehenswert. Antike Sehenswürdigkeiten wie die Überreste des Hera-Tempels oder die Stadtmauer von Pythagório begeistern ebenso wie die Höhle des Pytagoras, Ano Vathy (älteste Inselsiedlung) oder die wunderschönen Strände.

Die Insel Ikaria ist durch die Ikarus-Sage weltweit bekannt. Geprägt von schönen Stränden, kleinen Fischerdörfern, lebhaften Hafenstädten und jeder Menge Natur verzaubert die Insel ihre Besucher. Highlights wie die Thermalquellen, historische Klosteranlagen und die Überreste des Artimes-Tempels begeistern Reisende aus der ganzen Welt.

Kos begietert nicht nur mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie den Überresten des Asklepieion von Kos oder der Platane des Hippokrates, sondern die auch die Strände der Insel begeistern. Doch die Insel mit ihrer lebhaften Inselhauptstadt Kos-Stadt ist auch bekannt für ihr Geisterdorf Agios Dimitrios, das verlassene Dorf Palio Pyli, das zauberhafte Bergdorf Zia und den Salzsee Alykes.

Zu den südlichen Sporaden zählt mit Rhodos auch eine der bekanntesten griechischen Inseln. Die beliebte Urlaubsinsel verzaubert Ihre Besucher mit fantastischen Sehenswürdigkeiten wie dem Großmeisterpalast, maritimen Häfen, historischen Festungsanlagen und zahlreichen kulturellen Highlights. Doch die Insel mit den Traumstränden, bietet auch lebhafte Städte und malerische Dörfer sowie sehenswerte Klosternalgen im Landesinneren, wo sich die Landschaft eher rau präsentiert.

Sporaden – das perfekte Ziel für einen individuellen und flexiblen Urlaub

Wer eine Reise zu den Sporaden plant und sich zwischen den zahlreichen Inseln nicht entschieden kann, sollte Inselhopping ins Auge fassen. So lassen sich Streifzüge durch die traumhafte Natur Alonisos ebenso genießen, wie ein Bummel durch die Altstadt von Skopelos oder einen Spaziergang durch die Pinienhänge von Skiathos. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig und so kann jeder seinen ganz persönlichen Traumurlaub auf der Inselgruppe Sporaden planen.

Größte Stadt im Süden der Vereinigten Staaten – Space City Houston

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Die USA gehören nach wie vor zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Das “Land of the free” besitzt eine magische Anziehungskraft und zieht jedes Jahr Touristen aus aller Welt an, die das amerikanische Lebensgefühl, die unendliche Weite des Landes und die große Geschichte dieses Kontinents entdecken und erleben wollen. Neben der kolonial angehauchten Ostküste, der sonnigen Westküste und den vielen Naturwundern dazwischen hat auch der Süden des Landes viel zu bieten. In diesem Beitrag wird Houston, das im südlichsten Bundesstaat Texas liegt, für Sie vorgestellt.

Historisches und Wissenswertes

Skyline von Houston
Skyline von Houston, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Hinter den Riesen New York, Los Angeles und Chicago ist Houston die insgesamt viertgrößte Stadt der USA und die größte Stadt im Bundestaat Texas. In der Metropolregion leben rund 7 Millionen Menschen, was einem doppelten Berlin gleichkommt. Da es sich bei Texas jedoch um den flächenmäßig zweitgrößten Bundesstaat der USA handelt (hinter Alaska), verteilt sich diese Menschenmenge auf ausreichend Raum.

Im August 1836 erwarben zwei Immobilienunternehmer aus New York das Land und gründeten die Stadt, die am 5. Juni 1837 schließlich in die Register eingetragen wurde. Sie benannten die Stadt nach dem texanischen General Sam Houston, der in der Schlacht von San Jacinto Berühmtheit erlangte.

Als zum Beginn des 20. Jahrhunderts in der Umgebung Öl gefunden wurden, begann der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt und bis 1930 wuchs die Bevölkerung so stark an, dass Houston noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die bevölkerungsreichste Stadt in Texas wurde. Die Ölpruduktion ist auch heute noch der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt und der Hafen ist ein wichtiger Knotenpunkt. Zudem verfügt die Stadt über drei Flughäfen, der internationale und größte ist nach dem früheren Präsidenten George Bush benannt.

Lebensgefühl und Atmosphäre in H-Town

Die Texaner sind ein ganz eigenes Volk innerhalb der USA und vermitteln dem Besucher eine ganz andere Sicht auf das Land und die Welt. Durch die Geschichte und Unabhängigkeitskämpfe geprägt, besitzen die Texaner einen gewissen Stolz, ohne dabei jedoch arrogant zu wirken. Dieser Außenposten vor der Grenze zu Mexiko zeichnet sich durch robuste und hart arbeitende Menschen aus, die dabei ihre Freundlichkeit und Wärme jedoch nicht verloren haben. Gegenüber Fremden und Besuchern wird eine raue Herzlichkeit an den Tag gelegt, die einen ganz besonderen Charme besitzt.

Schließlich ist Texas bis heute als Land der harten Kerle bekannt, der Bundesstaat wird bis heute mit den viehtreibenden Cowboys und echten Männern assoziiert. Nicht umsonst besitzt Texas das liberalste Waffengesetz und man darf sich nicht daran stören, wenn man in den Straßen Männern begegnet, die eine Waffe am Gürtel tragen. Allerdings entsteht dadurch ein Wild-West-Gefühl, das Sie wohl in keiner anderen Gegend in Amerika so lebendig fühlen können wie hier, alle Nostalgie-Fanherzen werden höher schlagen.

Sehenswürdigkeiten in Houston

Lyndon B. Johnson Space Center, Houston
Unterwegs im Lyndon B. Johnson Space Center, Bild: amadeustx / shutterstock

Die Sehenswürdigkeiten in Houston sind einzigartig und jeder Besucher sollte sich unbedingt ausreichend Zeit nehmen, um die Facetten der Stadt kennenzulernen und um alles Wichtige sehen zu können.

In Houston befindet sich das “Lyndon B. Johnson Space Center (JSC)”, welches sich kein Tourist entgehen lassen darf. Hier ist auch der Sitz des Mission Control Centers der NASA, welches seit 1961 das bemannte Raumfahrtprogramm der USA koordiniert. Weltbekannt wurde es durch den Satz “Houston, wir haben ein Problem”, welcher seitdem oft zitiert und parodiert wird. Diese Einrichtungen haben der Stadt auch den Spitznamen “Space City” gegeben und locken bis heute Luft- und Raumfahrtfans aus aller Welt an.

Die Downtown der Stadt, der Stadtkern, bietet atemberaubende Wolkenkratzer als beliebte Fotomotive und sollte unbedingt erlebt werden. Wie in jeder amerikanischen Großstadt ist es ein unglaubliches Gefühl, in den Straßenschluchten zwischen den riesigen Häusern einkaufen zu gehen oder ein Eis zu essen. Zudem bietet die Downtown eine Menge an Restaurants, Theatern und Museen, wie das “Museum of Fine Arts”, welches das größte texanische Kunstmuseum ist.

Zum Shoppen eignet sich die Mall “The Galleria”, die keine Wünsche offen lässt, egal ob es um Mode oder um kulinarische Freuden geht. Hier kann man nach Lust und Laune einkaufen und konsumieren wie ein echter Amerikaner und das Gefühl der großen Shopping Malls hautnah erleben.

Auch die historische Rice University lohnt sich für einen Besuch, genauso wie der umtriebige und wuselige Hafen der Stadt. Hier erleben Sie das Gefühl, in einer Metropole zu sein, die alle Tore zur Welt bietet und bestens vernetzt ist.

Hotspot für alle Sportfans

Wer den amerikanischen Sport liebt, kommt in Houston voll und ganz auf seine Kosten. Die Stadt ist in vier der fünf wichtigsten Sportligen des Landes vertreten und besitzt jeweils ein Team in der NFL (American Football), MLB (Baseball), NBA (Basketball) und MLS (Fußball). Ein Besuch eines Sportevents in den USA ist ein unvergessliches Erlebnis und wird Sie für den amerikanischen Sport begeistern. Am bekanntesten sind die Basketballer um die Houston Rockets, die ihre Heimspiele im Toyota Center austragen.

Wichtige Fakten über Houston

  1. Überblick und Geschichte: Houston ist die viertgrößte Stadt der USA und bekannt für ihre bedeutende Rolle in der Raumfahrtindustrie, was ihr den Spitznamen “Space City” eingebracht hat. Die Stadt wurde 1836 gegründet und hat eine reiche Geschichte, die eng mit der Ölindustrie verbunden ist.
  2. Kulturelle Vielfalt: Houston ist eine der ethnisch vielfältigsten Städte in den USA. Diese Diversität spiegelt sich in den Stadtvierteln, der Gastronomie und den kulturellen Festivals wider. Besucher können eine Vielzahl von Speisen aus aller Welt genießen und kulturelle Veranstaltungen besuchen, die von Rodeos bis hin zu traditionellen Festen reichen.
  3. Kulinarisches Angebot: Die Stadt ist berühmt für ihre ausgezeichnete Küche, insbesondere für Barbecue, Tex-Mex und Meeresfrüchte. Houston ist auch bekannt für sein innovatives Restaurantangebot und wurde von einigen als die „neue kulinarische Hauptstadt Amerikas“ bezeichnet.
  4. Sehenswürdigkeiten: Zu den wichtigsten Attraktionen zählen das Houston Space Center, das eine Vielzahl von Exponaten und Attraktionen zum Thema Raumfahrt bietet, sowie das Museum District, das 19 Museen umfasst, darunter das Houston Museum of Natural Science und das Museum of Fine Arts.
  5. Freizeit und Natur: Houston bietet viele Parks und Grünflächen, darunter der Hermann Park und der Memorial Park. Der Buffalo Bayou Park bietet Wander- und Radwege, Paddeln auf dem Bayou und wunderschöne Ausblicke auf die Skyline der Stadt.
  6. Shopping: Die Stadt ist ein Paradies für Shopaholics mit zahlreichen Einkaufszentren und Bezirken. Das Highlight ist die Galleria, eines der größten Einkaufszentren in Texas, das eine riesige Auswahl an High-End-Boutiquen und Einzelhandelsgeschäften bietet.
  7. Veranstaltungen: Houston ist Gastgeber vieler großer Veranstaltungen, einschließlich des Houston Livestock Show and Rodeo, des größten Rodeos der Welt, das jährlich Millionen von Besuchern anzieht.
  8. Transport: Informationen über den öffentlichen Nahverkehr, insbesondere über das METRORail und METROBus-System, das die Navigation in der Stadt erleichtert, sind für Touristen besonders wichtig.
  9. Klima: Houston hat ein feuchtes subtropisches Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Dies kann besonders für Besucher aus kälteren Regionen attraktiv sein.
  10. Wirtschaftliche Bedeutung: Neben der Raumfahrt ist Houston ein Zentrum für Energie, insbesondere für Öl und Erdgas, Biotechnologie und Gesundheitswesen, was auch geschäftlich Reisende anzieht.

Urlaub auf Limnos in der Ägäis

Die griechischen Inseln in der Ägäis erfreuen sich schon seit vielen Jahrzehnten großer Beliebtheit. Viele von ihnen sind touristisch erschlossen und die liebsten Ziele von Urlaubern aus der gesamten Welt. Je mehr Besucher aber auf den bekannten Inseln wie Kos, Rhodos oder Mykonos zu finden sind, desto mehr richtet sich der Blick auf die Eilande, die bisher nur wenig entdeckt worden sind. Limnos ist dabei ganz ohne Frage einer der interessantesten Geheimtipps. Die Insel hat erst in den letzten Jahren damit begonnen, sich auf die Reisenden wirklich einzustellen und Urlauber finden hier nicht nur eine beinahe unberührte Natur, sondern verschiedenste historische Schätze, die im Laufe der Zeit beinahe in Vergessenheit geraten sind.

Was hat es mit der Ägäis-Insel Limnos auf sich?

Auch wenn Limnos in vielen Reisekatalogen erst in den letzten Jahren zu finden ist, hat die Insel eine lange Geschichte, die aber selbst innerhalb Griechenlands beinahe in Vergessenheit geraten ist. Bereits vor 15.000 Jahren sollen hier die ersten Siedler aktiv gewesen sein. Ob das nach oder vor der Geschichte aus der griechischen Mythologie war, nachdem Hephaistos auf die Insel verbannt wurde, kann natürlich nicht historisch nachgestellt werden.

Gesichert ist aber, dass beispielsweise die Griechen vor ihrem Angriff auf Troja einen Halt auf der Insel eingelegt haben und hier einige Wochen verbracht haben. Auch sonst zeugt Limnos vor allem von einer langen Historie, die aber im Laufe der Zeit ein wenig im Nebel der Geschichte verschwunden ist. Erst in den letzten Jahren entdeckten Urlauber die beinahe unberührte Insel wieder für sich.

Poliochni, Limnos
Ausgrabungsstätte in Poliochni, Bild: JOAN PHOTO / shutterstock

Zeitweise befand sich die Insel, wie so viele andere, unter türkischer Herrschaft und erst im 20. Jahrhundert eroberten die Griechen die Insel zurück. Seitdem hat sich das Leben der Menschen auf der Insel nicht wirklich verändert. Eine ganze Weile spielte die Landwirtschaft eine Rolle, ebenso der Handel mit den anderen Inseln in der unmittelbaren Umgebung. Zwar waren schon immer Gäste auf der Insel zu finden, eine wirkliche Zunahme an Touristen hat es erst in den letzten Jahren gegeben. Dabei hilft auch ein kleiner regionaler Flughafen, der immer mehr Gäste abfertigt. Die meisten Besucher entscheiden sich aber immer noch für die klassische Anreise mit dem Schiff und manche von ihnen kommen auch nur für einen Tag auf die Insel, um sich ein wenig an den verlassenen Stränden zu entspannen.

Was hat Limnos für die Besucher zu bieten?

Generell sollte man wissen, dass die Insel sich eigentlich nur in den Monaten zwischen Juni und September auf die Besucher einstellt. In dieser Zeit sind die meisten Einheimischen in den Restaurants und Hotels tätig. Danach und davor gehen sie in der Regel wieder anderen Tätigkeiten nach, kümmern sich um die Felder oder sind eher im Handwerk zu finden. Das erzählt schon eine Menge über die Selbstverständlichkeit auf der Insel, auf der die Touristen nun einmal nicht den Ton angeben. Genau das suchen viele Besucher bei einer Reise nach Limnos.

Man sollte sich darüber hinaus darauf einstellen, dass es zwar inzwischen einige Übernachtungsmöglichkeiten gibt, diese aber vielleicht nicht ganz dem Komfort entsprechen, den man typischerweise in Griechenland erwartet. Viele ehemalige Häuser und sogar Festungen wurden zu Möglichkeiten für die Übernachtung umgebaut. Die eigentlichen Kerne der Stadt sind weiterhin so, wie sie immer waren. Das ist auch ein Teil der Faszination, die von der Insel ausgeht – alles scheint deutlich unberührter und unverändert und somit kann man hier noch einen echten Teil von Griechenland entdecken, der eben nicht vom Tourismus dominiert wird.

Was kann man auf der Insel entdecken und erleben?

Myrina, Limnos
Myrina, die Hauptstadt von Limnos, Bild: hsunny / shutterstock

Wer nach Limnos reist, möchte in der Regel vor allem einen Blick auf die beinahe unberührte Natur werfen. Eigentlich ist die Insel ein einziger großer Strand und viele der wunderschönen Küsten sind selbst in den Zeiten zwischen Juni und September beinahe wie ausgestorben. Das bedeutet, dass man hier das Meer einmal ganz alleine genießen kann. Wer noch ein wenig mehr von der Natur der Insel sehen möchte, kann natürlich auch in das Innere gehen und dabei einen der vielen Wanderwege nutzen, die als einer der wenigen Kompromisse für die Touristen angelegt worden sind. Zwischen Dünen und kleinen Felsen, einer Kirche auf einem Berg und den Spuren der einstigen Zivilisationen auf der Insel versteht man, warum die Einwohner ihr Eiland mit Argusaugen bewachen und dafür sorgen, dass der Tourismus hier nicht zu viel verändert.

In Poliochni findet sich angeblich eine der ältesten Siedlungen Europas und in der Hauptstadt der Insel, Myrina, findet man nicht nur einen wunderschönen Hafen, sondern auch eine Vielzahl von Restaurants mit der traditionellen Küche der Inseln aus der Ägäis. Wenn man dann auch noch die Ruinen der einstigen Tempel und der Akropolis besichtigt, hat man vielleicht schon verstanden, warum es immer mehr Besucher auf diese beinahe unberührte Insel zieht. Entscheidet man sich für eine Übernachtung auf Limnos, wird man zudem noch mehr von dem Charme der Einwohner kennen lernen und fast immer in einem der alten Wohnhäuser übernachten, die hier für die Dauer der Saison zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Klimatabelle für Limnos

Monat Durchschnittstemperatur (°C) Niederschlag (mm) Sonnentage
Januar 10 80 20
Februar 11 50 18
März 13 40 22
April 17 30 25
Mai 21 20 27
Juni 25 10 29
Juli 28 5 30
August 28 5 31
September 25 15 27
Oktober 20 40 25
November 15 60 20
Dezember 12 90 18

 

Oklahoma – Land der Büffel und Cowboys

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Ja, die Büffel streifen noch immer, wenn auch vereinzelt, durch die Prärien und Hügel von Oklahoma. Tatsächlich sind sie ein großes Highlight für jeden, der die überraschend schöne Naturlandschaft im Osten des amerikanischen Bundesstaates erkunden möchte. Kulturell gesehen ist Oklahoma der Inbegriff eines Reiseziels für Menschen, die einen Faible für Cowboys und Indianer oder den Wilden Westen haben. Beide spielen eine große Rolle im sozialen Gefüge Oklahomas und die Geschichte beider gehörten zu den Highlights eines jeden Besuchs im Staat der Büffel.

Oklahoma City und Tulsa

Skyline von Oklahoma City
Die Skyline von Oklahoma CIty, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Es gibt nur wenige urbane Attraktionen in Oklahoma, aber glücklicherweise sind diese günstig rund um Oklahoma City und Tulsa gelegen. Die beiden Städte sind ehemalige Viehtreiber-Städte und bieten viele lohnenswerte Sehenswürdigkeiten für Touristen. Sie überzeugen durch ihre großartige Western-Küche und vielen unterhaltsamen Attraktionen für Groß und Klein, wie z. B. Zoos, Kunstmuseen und historischen Stätten. In den ausgezeichneten Kulturzentren von Oklahoma City können Sie eine Menge über die Ursprünge der amerikanischen Cowboys und die zum Teil sehr traurige Geschichte der amerikanischen Ureinwohner erfahren. Oklahoma ist nach wie vor die Heimat von etwa 40 indigenen Stämmen, die 25 verschiedene Sprachen sprechen.

Mentalität der Sooners

Die meisten Oklahomaner, oder Sooners, wie sie lieber genannt werden, sind entspannte, authentische Menschen, die Fremden gegenüber zuweilen etwas misstrauisch gegenüber treten. Das westliche Erscheinungsbild und Lebensgefühl dieses amerikanischen Bundesstaates ist auf Schritt und Tritt zu spüren, aber das macht auch einen großen Teil seines Reizes aus. Während luxuriöse Resorts und Restaurants rar sind, sind komfortable Hotels und alteingesessene Diners entlang der historischen Route 66 gut vertreten. Oklahoma ist preislich sehr erschwinglich und zieht demnach viele Touristen in diesem Preissegment an.

Natur pur

Büffel-Weide in Oklahoma
Büffel-Weide im Wichita-Gebirge, Bild: angie oxley / shutterstock

Im östlichen Teil des Staates wartet eine wirklich beeindruckende Natur. Vier Gebirgszüge füllen das flache Prärieland mit sanften bewaldeten Hügeln und jeder Menge Wildtieren. Sie können auf dem Talimena Scenic Byway eine der landschaftlich schönsten Straßen Amerikas befahren oder im Wichita Mountains Wildlife Reserve, wo die Bisons noch immer frei umherziehen, mitten in die Natur eintauchen. Es gibt zudem einige schöne Seen in Oklahoma, die einen Ausflug wert sind: Der Lake Hefner wurde 1947 erbaut und gilt als die erste Adresse für Segelboot fahren in Oklahoma City. Neben Angeln, Picknicken und Golfen ist Lake Hefner auch für seinen großen Naherholungs-Wert im Freien bekannt. Wanderwege ziehen sich um den gesamten See und erstrecken sich über insgesamt etwas mehr als 14 Kilometer. Der Lake Thunderbird, der in den frühen 1960er Jahren als städtisches Wasserreservoir gebaut wurde, ist ein beliebter Ort in der Stadt zum Boot fahren, Angeln, Radfahren und für andere Freizeitaktivitäten im Freien. Er besteht aus 6.070 Hektar und umfasst mehr als 80 Meilen Uferlinie. Die kurze Fahrt von Oklahoma City lohnt sich, wenn man bedenkt, was der See alles zu bieten hat.

Ohne eigenes Fahrzeug ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Sie in Oklahoma viel zu sehen bekommen. Attraktionen liegen oft außerhalb der Stadt, und die Städte sind weit voneinander entfernt. Autofahren ist in Oklahoma eigentlich ein Highlight, denn die Straßen sind flach und meist leer. Mit dem Auto können Sie einmalige Orte wie den Trail of Tears besuchen, auf dem so viele amerikanische Ureinwohner Leid, Tod und Elend bei der Umsiedlung in ein Reservat erleben mussten, oder im Wildreservat nach Bisons Ausschau halten. Noch besser ist es, eine lange Fahrt entlang der Route 66 zu unternehmen und Diner-Hopping für klassisches All-American Food und Dessert zu betreiben.

Höhepunkte in Oklahoma

  • Halten Sie nach wilden Bisons im Wichita National Wildlife Reserve Ausschau, während Sie durch eine der schönsten Gegenden des Staates fahren
  • Erfahren Sie mehr über die Kultur der amerikanischen Ureinwohner und der Cowboys im faszinierenden National Cowboy & Western Heritage Museum
  • Fahren Sie ein paar Tage auf der legendären Route 66 und machen Sie Halt in alten Diners zum Essen und in coolen Motels der alten Schule zum Schlafen
  • Besorgen Sie sich einen neuen Cowboyhut und ein Paar Stiefel in legendären Westernläden wie Langston’s in Oklahoma City
  • Versuchen Sie Ihr Glück in einem der 70 Casinos in den Indianerreservaten des Staates
  • Verbringen Sie eine Nacht im Blue Dome District in Tulsa, einem der coolsten Orte Amerikas zum Essen und Trinken
  • Schauen Sie sich Oklahoma Citys renoviertes Lagerhausviertel Bricktown an, ein angesagter Ort mit trendigen Bars nach einem Essen im legendären Cattlemen’s Steakhouse oder den unzähligen Restaurants im Viertel
  • Im Robbers Cave State Park können Sie so tun, als wären Sie in Jesse James’ Bande von Gesetzlosen.

Informationen über Oklohoma

  1. Gründung: Oklahoma wurde offiziell am 16. November 1907 als 46. Bundesstaat in die Union aufgenommen. Der Name “Oklahoma” stammt aus der Choctaw-Sprache und bedeutet “Rotes Volk”.
  2. Land der Indianerstämme: Oklahoma wird oft als “Land der Indianerstämme” bezeichnet, da es die Heimat vieler indigener Völker ist. Vor der Besiedlung durch europäische Siedler im 19. Jahrhundert lebten hier zahlreiche Stämme, darunter die Cherokee, Choctaw, Chickasaw, Creek und Seminolen.
  3. Trail of Tears: Oklahoma spielte eine tragische Rolle in der Geschichte der Indianer in den Vereinigten Staaten. Während des “Trail of Tears” wurden viele indigene Völker aus ihren angestammten Gebieten im Südosten der USA vertrieben und zwangsweise nach Oklahoma umgesiedelt.
  4. Ölindustrie: Oklahoma hat eine lange Geschichte in der Ölindustrie und war einst ein führender Ölproduzent in den USA. Die Entdeckung großer Ölvorkommen im frühen 20. Jahrhundert trug zur wirtschaftlichen Entwicklung des Bundesstaates bei und führte zur Entstehung von Städten wie Tulsa und Oklahoma City.
  5. Tornado Alley: Oklahoma liegt in der sogenannten “Tornado Alley”, einer Region in den zentralen USA, die häufig von schweren Stürmen und Tornados heimgesucht wird. Oklahoma ist bekannt für seine turbulenten Wetterbedingungen und erfährt jedes Jahr eine beträchtliche Anzahl von Tornados.
  6. Kulturelle Vielfalt: Oklahoma ist geprägt von einer vielfältigen kulturellen Landschaft, die die Traditionen der indianischen Völker, der Pioniere des Wilden Westens und der afroamerikanischen Gemeinschaft widerspiegelt. Der Staat beherbergt eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen, Festivals und Museen, die diese Vielfalt feiern.
  7. Sport: Sport hat in Oklahoma eine große Bedeutung, insbesondere College-Football und Basketball. Die Universität von Oklahoma und die Oklahoma State University haben erfolgreiche Sportprogramme und verfügen über treue Fan-Gemeinden im ganzen Staat.

Die größten Städte

  1. Oklahoma City: Oklahoma City ist die Hauptstadt des Bundesstaates und auch die größte Stadt. Mit einer geschätzten Einwohnerzahl von über 650.000 ist sie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Oklahoma. Die Stadt beherbergt auch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, darunter das Oklahoma City National Memorial & Museum und den Bricktown Entertainment District.
  2. Tulsa: Tulsa ist die zweitgrößte Stadt in Oklahoma mit einer Einwohnerzahl von mehr als 400.000 Menschen. Die Stadt hat eine reiche Geschichte in der Ölindustrie und ist heute ein wichtiges Zentrum für Energieunternehmen. Tulsa ist auch für seine kulturellen Einrichtungen wie das Philbrook Museum of Art und das Tulsa Performing Arts Center bekannt.
  3. Norman: Norman ist die drittgrößte Stadt in Oklahoma mit einer Einwohnerzahl von über 125.000. Sie ist die Heimat der University of Oklahoma und hat eine lebendige Universitätskultur. Norman ist auch bekannt für seine grünen Parks, darunter der Lake Thunderbird State Park und der Fred Jones Jr. Museum of Art.
  4. Broken Arrow: Broken Arrow ist eine Vorstadt von Tulsa und die viertgrößte Stadt in Oklahoma mit einer Einwohnerzahl von mehr als 110.000. Die Stadt hat eine schnell wachsende Bevölkerung und eine starke Wirtschaft, die von Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Gesundheitswesen und Einzelhandel geprägt ist.
  5. Lawton: Lawton ist die fünftgrößte Stadt in Oklahoma mit einer Einwohnerzahl von über 90.000. Die Stadt liegt im Südwesten des Bundesstaates und ist bekannt für ihre Nähe zum Fort Sill Military Reservation und den Wichita Mountains Wildlife Refuge.

Sainte Anne ist eines der schönsten Eilande der Seychellen

Die nach fast 180 Jahren als britische Kolonie seit 1976 unabhängige Republik Seychellen vor der ostafrikanischen Küste besteht aus insgesamt etwa 115 Inseln mit zusammen ca. 450 km² Fläche auf über 430.000 km² Seegebiet, die nach ihrer jeweils genauen Lage in die beiden Hauptgruppen „Inner Islands“ oder „Outer Islands“ eingeteilt werden.

Engländer betraten Saint Anne als erste Europäer, was die Franzosen bestreiten

Über den Beginn der dauerhaften menschlichen Besiedlung auf den Eilanden herrscht bis heute bei Forschern und Historikern weitgehend Unklarheit. Als erwiesen gilt mittlerweile aber, dass arabische und persische Seefahrer die von diesen genannten „Hohe Inseln“ oder „Zarin“ (Schwestern) spätestens im 14. und 15. Jahrhundert entdeckten, wovon auch die im Jahr 1910 gefundenen Gräber aus dieser Zeit zeugen.

Die ersten Europäer waren Portugiesen unter Leitung von Vasco de Gama, die dem Archipel 1501 den Namen „Amirantes“ gaben. Im selben Jahr wurden die Inseln erstmals durch den Italiener Alberto Cantino auf einer Karte eingezeichnet. Die Küste der späteren Seychellen wurde 1609 von dem britischen Seemann John Jourdan das erste Mal beschrieben.

Blick auf Sainte Anne
Blick auf Sainte Anne, Bild: bayazed / shutterstock

Außer dessen Schilderungen der Inseln Mahé, Silhouette und Praslin sowie deren über 30 Nachbarinseln findet sich in seinem Bericht auch die erstmalige Erwähnung der heute als Île Sainte Anne bekannten Insel ca. 5 Kilometer vor der Ostküste von Mahé. Jourdan lobte die nur 2,9 km² große Insel als schön grün und dicht bewachsen sowie sehr wasserreich, die einst so zahlreichen Bäumen bedecken das bis zu 246 Meter hohe Eiland bis heute.

In der französischen Geschichtsschreibung wird die Entdeckung und Erstbetretung hingegen dem Seefahrer und Erforscher der Seychellen Lazare Picault (1700-1748) zugeschrieben, der Sainte Anne im Jahr 1742 erreicht hat. Diese Version wird von vielen Wissenschaftlern allerdings angezweifelt, auch wenn nach Lazare Picault auf den Seychellen neben vielen Stränden und Hotels auch der gut 12 km² große Distrikt Baie Lazare an der Südwestküste der Hauptinsel Mahé benannt ist. Zweifellos dokumentiert ist hingegen, dass ab 1770 die erste permanente Siedlung auf Sainte Anne existierte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab für kurze Zeit eine Walfangstation, deren Ruinen bis heute besichtigt werden können.

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Mehr Informationen

Heute ist die Île Sainte Anne eine private Hotelinsel für den exklusiven Luxusurlaub

Mit der schrittweisen Etablierung des Tourismus auf den Seychellen in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren wurde sukzessive auch die von Mahé so einfach und schnell per Boot erreichbare sowie nach der angeblichen Großmutter Jesu Christi benannte Île Sainte Anne als traumhaft tropisches Reiseziel immer bekannter. Insbesondere die sechs schneeweißen und von Palmen gesäumten Sandstrände wie aus dem Bilderbuch entlang ihrer gut sieben Kilometer langen Küste sorgen für Popularität und Publikumsandrang.

Im Einzelnen sind dies die Strandabschnitte „Grande Anse“ im Südwesten rund um das 2002 eröffnete Luxushotel „Beachcomber Sainte Anne Resort & Spa“ mit 87 Villen und der als Brutgebiet für Seeschildkröten bekannte „Anse Royale“. Die restlichen und gleichermaßen malerischen Strände der Insel liegen im Nordwesten („Anse Cabot“) und Südosten („Anse Cimitiere“) sowie an der Ostküste („Anse Tortues“ und „Anse Manom“). Überregional und international erlangte Saint Anne speziell auch als Namensgeberin des 1973 gegründeten und heute gut 14 km² großen Sainte-Anne-Marine-Nationalparks einige Bekanntheit.

Ein britischer Journalist sorgte für Aufforstung und Schutz von Seeschildkröten

Zu dem maritimen Schutzgebiet für seltene Fische, Meerestiere und gefährdete Korallen gehören neben Sainte Anne auch die benachbarten und noch kleineren Inseln Île au Cerf (1,27 km²) mit aktuell ca. 100 Einwohnern, drei Hotel-Resorts und einem Restaurant, die einst als Staatsgefängnis und Quarantänestation genutzte Long Island (0,212 km²), die unbesiedelte Moyenne Island (0,089 km²), der Brut- und Nistplatz für Seevögel Île Cachée (0,021 km²) sowie die frühere Leprakolonie Round Island (0,018 km²), die heute ein 5-Sterne-Resort mit 10 Villen beherbergt, die Bakeninsel Sèche Island (0,04 km²) und der Seefelsen Harrison Rock (Grand Rocher).

Angeln und Wasserski sind im Bereich des Meeresparks verboten, die Inseln sind jedoch eines der wichtigsten touristischen Ziele der Seychellen für Schnorcheln, Tauchen und Tagesausflüge mit dem Glasbodenboot zu den Korallenriffen und in die farbenfrohe Unterwasserwelt mit beeindruckenden Riffhaien und vielen weiteren tropischen Fischarten. Besonders bekannt als Ausflugsziel ist die weiter oben genannte Insel Moyenne, die sich von 1962 bis 2012 im Privatbesitz des britischen Journalisten Brendon Grimshaw befand. Dieser lebte dort bis zu seinem Tod dauerhaft, pflanzte Tausende von Bäumen an und empfing seine Besucher in der legendären „Jolly Roger Bar“.

Informationen und Fakten über Saint Anne

  1. Lage: Sainte Anne liegt etwa 4 Kilometer östlich von Mahé, der größten Insel der Seychellen. Sie gehört zur Gruppe der Inner Islands und ist Teil des Sainte Anne Marine National Parks.
  2. Naturschutzgebiet: Die Insel Sainte Anne ist ein Naturschutzgebiet, das von der Regierung der Seychellen geschützt wird. Das Marine National Park umfasst nicht nur Sainte Anne, sondern auch sechs weitere Inseln sowie die umliegenden Meeresgebiete.
  3. Tourismus: Sainte Anne ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die die natürliche Schönheit der Seychellen erleben möchten. Die Insel bietet luxuriöse Resorts und Hotels, die den Gästen exklusive Unterkünfte, erstklassige Restaurants und eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Kajakfahren und Bootsausflüge anbieten.
  4. Strände: Die Strände von Sainte Anne sind berühmt für ihren feinen weißen Sand und das klare, warme Wasser. Beliebte Strände auf der Insel sind die Anse Tortue und die Anse Manon, die perfekte Orte zum Entspannen, Sonnenbaden und Schwimmen sind.
  5. Unterwasserwelt: Die Gewässer rund um Sainte Anne bieten eine atemberaubende Unterwasserwelt mit einer Vielzahl von Korallenriffen, bunten Fischen, Meeresschildkröten, Rochen und anderen Meeresbewohnern. Das Schnorcheln und Tauchen ist eine beliebte Aktivität für Besucher, um diese faszinierende Unterwasserwelt zu erkunden.
  6. Natur: Neben den Stränden bietet Sainte Anne auch eine reiche natürliche Vielfalt mit üppiger tropischer Vegetation, endemischen Pflanzenarten und einer Vielzahl von Vogelarten. Die Insel ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Vogelbeobachten und Erkunden der Natur.