Samstag, September 19, 2020
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Moorea in Französisch-Polynesien ist die „kleine Schwester“ Tahitis

Mont Rotui, Moorea
Der Mont Rotui auf Moorea, Bild: Martin Valigursky / shutterstock

Obwohl schon vor ihm erste Europäer die über 100 Atolle und Inseln der fünf Archipel im südlichen Pazifik entdeckten und erkundeten, gilt heute die Ankunft des Marineoffiziers, Seefahrers und Schriftstellers Louis Antoine de Bougainville (1729-1811) im April 1786 auf Tahiti als die Geburtsstunde des gut 4.100 km² großen Überseegebietes Französisch-Polynesien. Dessen insgesamt 118 bewohnte und unbewohnte Eilande verteilen sich über ca. 4.000.000 km² Wasserfläche und zählen zu den Austral-, Gambier-, Gesellschafts- sowie Marquesasinseln und zum Tuamotu-Archipel mit aktuell zusammen knapp 276.000 Einwohnern.

Von diesen leben mit 243.000 fast 90 Prozent auf den 14 sowie in die beiden Untergruppen „Îles du Vent“ und „Îles sous le Vent“ aufgeteilten „Îles de la Société“ (Gesellschaftsinseln) rund um Tahiti als die mit 1.042 km² Fläche größte und aktuell fast 193.000 Einwohnern auch bevölkerungsreichste Insel Französisch-Polynesiens. Auch touristisch ist Tahiti mit seinen typischen schwarzen Sandstränden die mit Abstand bei ausländischen Besuchern bekannteste, beliebteste und meistbesuchte Destination der Region. Von den ca. 165.000 Gästen pro Jahr zieht es über 80 Prozent dorthin.

Fernreisende aus Europa zieht es vor allem nach Tahiti, Bora-Bora und Moorea

Moorea Strand
Traumhafte Südsee auf Moorea, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Doch auch die restlichen Eilande Französisch-Polynesiens und der Gesellschaftsinseln im Speziellen sind unter Urlaubern sehr populär. Die meisten Besucher verzeichnen dabei in den letzten Jahren insbesondere der 38 km² große, 1880 von Frankreich annektierte Bora-Bora-Atoll rund um den 727 Meter hohen Berg Mont Otemanu mit gut 10.000 Einwohnern vorwiegend in dessen Hauptstadt Vaitape sowie die mit 134 km² Fläche und zurzeit fast 18.000 Einwohnern deutlich größere Insel Moorea. Während das kleinere Bora-Bora als eine der Inseln unter dem Winde mit seinen traumhaft tropischen Bilderbuchstränden und Buchten samt zahlreichen auf Stelzen im Wasser erbauten Hotels und Bungalows schon lange zu den exklusivsten und luxuriösesten, mit hohen dreistelligen Tagespreisen (Euro) jedoch auch teuersten Reisezielen und Urlaubsorten der Erde gehört, ist das Preisgefüge auf Moorea (Inseln über dem Winde) zumindest im Ansatz und Vergleich stellenweise ein wenig günstiger. Bereits im frühen 19. Jahrhundert schwärmten europäische Reisende von der landschaftlichen Schönheit der auch als „kleine Schwester von Tahiti“ bekannten Insel. Der englische Autor William Ellis (1794-1872) rühmte das in Sichtweite Tahitis gelegene und nur durch eine 17 Kilometer breite Meerenge von dessen Westküste getrennte Eiland als die Schönste unter allen Gesellschaftsinseln.

Auf Moorea brauchen Besucher mitunter Regenschutz, aber keine warme Kleidung

In der Tat können Moorea und seine umliegenden sowie unbewohnten „Motus“ (Riffinseln) Fareone und Tiahura eine wahrlich beeindruckende Anzahl an majestätischen Natur-, aber auch imposanten Kulturdenkmälern vorweisen. Geografisch wird die laut einer Legende der Ureinwohner aus der Rückenflosse eines Fisches entstandene und nahezu dreieckig geformte Insel von den beiden weit ins Binnenland reichenden Buchten „Baie de Cook“ und „Baie d’Opunohu“ an der Nordküste sowie einem v-förmigen Gebirge im Zentrum mit dem höchsten Berg Mont Tohiea (1.207 Meter) geprägt.

Genau wie dieser sind auch der Mont Rōtui (899 Meter) und der Mont Tautuapae (769 Meter) Überreste eines erloschenen Vulkans, der vor zwei Millionen Jahren die Insel formte. Als Ziele für Besteigungen oder Wanderungen sind die steil bis senkrecht aufragenden Berge Mooreas ungeeignet, dafür aber umso mehr als Fotomotive. Das typisch tropische Klima vor Ort ist feucht und warm, die monatlichen Durchschnittstemperaturen bewegen sich zwischen angenehmen 24 bis zu 30 Grad Celsius im Jahresverlauf. Relativ viel Regen fällt von Dezember bis Februar, weitaus trockener ist es zwischen Juli und September. Für Erfrischung sorgt der beständig vom Meer wehende Wind.

Für Freizeitspaß an den Küsten Mooreas sorgen Traumstrände und Wassersport

Tauchen Moorea
Moorea ist ein Tauch- und Schnorchelparadiesm Bild: Martin Valigursky / shutterstock

Für den Fremdenverkehr und Tourismus deutlich bedeutsamer als das gebirgige und teils gar nicht oder nur mit Geländewagen oder Eseln und Pferden zugängliche Inselinnere ist die dicht besiedelte Küste mit den Orten ‚Āfareaitu, Ha’apiti, Maharepa, Paopao, Papeto’ai, Te’avaro sowie Ti’ai’a und Vai’are, in denen die meisten Einwohner Mooreas leben und wo sich auch die meisten Unterkünfte befinden.

Die größten Ortsteile der Gemeinde Moorea-Maiao sind Paopao an der Nordostküste mit 4.600 Einwohnern, von wo aus interessante Tauchgänge durch die Korallenriffe in der Baie de Cook angeboten werden, Ha’apiti an der Südwestküste mit aktuell gut 4.200 Einwohnern und dem bei Surfern beliebten Tiahura Beach sowie ‚Āfareaitu mit 3.600 Einwohnern an der Südostküste, in dessen Nähe auch die als schöne Wanderziele bekannten Wasserfälle von Atiraa, Putoa und Vaioro liegen. In Maharepa am Ostufer der Baie de Cook leben aktuell etwa 4.200 Menschen größtenteils vom Tourismus, für Bootsausflüge bietet sich die winzige vorgelagerte Insel Motu Ahi an. Papeto’ai am Westufer der Baie de Cook zählt zurzeit gut 2.300 Einwohner. Delfin- und Walbeobachtungen sowie Jet- und Wasserskitouren werden vom lokalen Moorea Activities Center angeboten.

Moorea ist auch häufig Station von Segelschiffen bei deren Trips durch die Südsee

Te’avaro an der Nordostküste ist ein angenehm ruhiger Ferienort mit zahlreichen schön gelegenen Hotels. Nur wenige Kilometer nördlich liegt auch die Ortschaft Tema’e mit dem Flughafen der Insel sowie einem breiten Sandstrand und einem großen Golfplatz („Green Pearl“). Ein Publikumsmagnet mit touristischer Infrastruktur an der zentralen Ostküste ist auch der Ferienort Vai’are, dessen Lage an einem Naturhafen viele Segler anzieht. Noch als Geheimtipp gilt hingegen die nicht ganz 9 km² große „verbotene Insel“ (l’île interdite) Maiao ca. 80 Kilometer vor der Westküste Moorea. Deren zurzeit ca. 350 Einwohner leben bis heute fast ausschließlich von Fischfang und Landwirtschaft und wehren sich bislang erfolgreich gegen den Bau von Hotels, weshalb das isolierte Eiland nur im Rahmen eines Tagesausflugs besucht werden kann.

Koh Lanta – kleine, aber feine Insel an Thailands Westküste

Nui, Koh Lanta
Blick auf die Bucht von Nui auf Koh Lanta, Bild: Jussi Paakkinen / shutterstock

Einen wunderbaren Ort für einen erholsamen Urlaub stellt die thailändische Insel Koh Lanta dar. Sie zählt zu Siams schönsten Inselparadiesen und bietet ihren Gästen reichlich Ruhe und Entspannung. So eignet sich das idyllische Eiland vorzüglich für Reisende, die ihren Urlaub jenseits des üblichen Party-Tourismus verbringen möchten. Die Insel Koh Lanta verzaubert mit ihren prachtvollen weißen Sandstränden, ihrem kristallklaren Wasser sowie ihren tropischen Palmen.

Aber auch ältere Urlauber sowie Familien mit Kindern kommen wegen des ruhigen Ambientes der Insel auf Koh Lanta auf ihre Kosten.

Geographische Aspekte Koh Lantas

Koh Lanta liegt im südlichen Thailand und ist Teil der Provinz Krabi. Die Insel befindet sich am Übergang zwischen der Straße von Malakka und der Andamanensee. Bei Koh Lanta handelt es sich um eine Doppelinsel, die in Groß-Lanta (Lanta Yai) und Klein-Lanta (Lanta Noi) unterteilt wird. Die Trennung der beiden Inselteile erfolgt durch einen natürlichen Meerwasserweg, der eine Breite von einem Kilometer erreicht. Klein-Lanta ist beinahe unbewohnt. Das touristische Leben spielt sich auf Groß-Lanta ab.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für einen Besuch auf Koh Lanta liegt zwischen Dezember und April. In diesen Monaten ist auf der Andamaneninsel Hauptsaison. Die Temperaturen erreichen um die 33 Grad Celsius und meist ist es sonnig und trocken.

Das Klima auf Koh Lanta ist das ganze Jahr über tropisch mild mit Durchschnittstemperaturen zwischen 28 und 32 Grad Celsius. Die Mindesttemperaturen schwanken zwischen 22 und 26 Grad Celsius.

Besonders schön ist es hier in den Monaten Januar und Februar. Generell fällt zwischen Dezember und März der wenigste Regen. Aber auch zwischen Mai und Juli lässt es sich auf der Paradiesinsel gut Urlaub machen, auch wenn das Wetter nicht mehr ganz so optimal ist wie in den Monaten zuvor. Mit kürzeren Regenschauern ist allerdings das ganze Jahr über zu rechnen. Sie werden jedoch meist als angenehme Abkühlung empfunden.

Anreise nach Koh Lanta

Strände Koh Lanta
Koh Lanta bietet traumhafte Strände, Bild: MrQLanTa / shutterstock

Mit dem internationalen Flughafen Krabi befindet sich der nächste Airport etwa 75 Kilometer von Koh Lanta entfernt. Von Bangkok aus wird der Flughafen mehrmals am Tag angesteuert. Von Krabi aus geht es mit einem Minivan weiter, was ungefähr 90 Minuten in Anspruch nimmt. Es werden auch kombinierte Flug- und Fährmöglichkeiten angeboten. Als Alternative steht zudem der Flughafen Trang zur Verfügung.

Eine andere Möglichkeit ist eine Fahrt von Thailands Hauptstadt Bangkok aus mit dem Bus. Die Busfahrt nimmt ca. 12 Stunden in Anspruch. Über eine Autofähre besteht von Krabi aus eine direkte Verbindung nach Koh Lanta. In den Monaten Mai bis Oktober sind die Autofähren sogar der einzige Weg auf die Insel, weil sie in der Nebensaison von den Schiffsfähren nicht angesteuert wird.

Auf Koh Lanta selbst besteht die Möglichkeit, sich einen Roller zu mieten. Auf diese Weise lässt sich die Insel ausgezeichnet unter die Lupe nehmen.

Unterkünfte auf Koh Lanta

Koh Lanta bietet eine reichhaltige Auswahl an Unterkünften, die von simplen Hütten bis hin zu Luxushotels reichen. Findet der Urlaub in der Hauptsaison statt, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung der Unterkunft.

Koh Lantas paradiesische Strände erleben

Koh Lanta ist wunderbar für einen Strandurlaub geeignet. Vor allem im Westen der Insel finden die Besucher paradiesische Strände mit ihren Urlaubsresorts. Wer es weniger belebt mag, kann in den Süden der Insel fahren und dort die unberührten Strände jenseits des touristischen Trubels genießen.

Klong Dao Beach

Einer der beliebtesten Strände auf Koh Lanta ist der Klong Dao Beach. Er gilt als touristisch gut erschlossen. In seiner Nähe befinden sich allerlei touristische Einrichtungen wie Familienhotels samt eigenem Swimmingpool, Bungalows, Restaurants und Bars. Der Klong Dao Beach eignet sich auch wunderbar für Familien mit Kindern. So präsentiert sich der Sand weich und der Strand fällt flach ab. Außerdem lassen sich dort verschiedene Strandsportarten wie zum Beispiel Beachvolleyball betreiben.

Klong Nin Beach

Zu den kleineren Stränden auf Koh Lanta zählt der Klong Nin Beach, der in den Klong Hin Beach übergeht. Er ist rund 15 Kilometer von der kleinen Hafenstadt Baan Saladan entfernt. Selbst in der Hauptsaison zeigt sich der Klong Nin Bach nur selten überfüllt. Er bietet neben seinem Sandstrand auch einige Felsenabschnitte. Beide Strände eignen sich ausgezeichnet zum Sonnenbaden, Schwimmen und Schnorcheln.

Phra Ae Beach

Der Phra Ae Beach wird auch Long Beach genannt. Er bringt es auf eine Länge von fast vier Kilometern. Im südlichen Abschnitt geht er in den Klong Dao Beach über. Der Strand ähnelt in seiner Form einem Halbmond und lädt zu einem ausgiebigen Strandspaziergang ein. Es ist zudem eine Strandpromenade vorhanden, an der einige Restaurants und Bars zu einem Abstecher einladen.

Weitere empfehlenswerte Strände sind der Mai Pai Beach im Norden, der Ba Kann Tiang Beach in Dschungelnähe sowie der Kawkwang Beach, der als behagliche Wohlfühloase gilt und ausgezeichnete Fotomotive liefert.

Sehenswürdigkeiten auf Koh Lanta

Nationalpark Mu Ko Lanta
Strand im Nationalpark Mu Ko Lanta, Bild: Victoria_Hunter / shutterstock

Eine besondere Sehenswürdigkeit Koh Lantas stellt der Nationalpark Mu Ko Lanta dar. Er setzt sich aus Ko Lanta und mehreren kleinen Inseln zusammen. In ihm werden seltene Tier- und Pflanzenarten geschützt. Zu den Attraktionen zählen die beiden Karsthöhlen Tigerhöhle und Kai Mai Kaeo. Außerdem gibt es ein Seenomadendorf.

Ebenfalls einen Besuch wert sind der Leuchtturm an der Südspitze von Mu Ko Lanta, der Butterfly-Garden mit seinen Schmetterlingen, der Khlong-Chak-Wasserfall, der durch Elefanten-Trekking oder eine Wandertour zu erreichen ist, sowie verschiedene Tempel und Schreine.

Marseille: Hafenstadt mit Charme, Kultur und Köstlichkeiten

Marseille
Saint Jean Castle und Kathedrale de la Major und der Vieux Hafen in Marseille, Bild: S-F / shutterstock

In der wunderschönen Hafenstadt Marseille treffen französischer Charme und maritimes Flair aufeinander. Sie ist einer der ältesten Städte Frankreichs und liegt am Golf du Lion. Neben der traumhaften Landschaft bietet Marseille interessante kulturelle Eindrücke, durch die sie 2013 sogar zur Kulturhauptstadt wurde. Die Hafenmetropole verzaubert ihre Besucher mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer unverwechselbaren Atmosphäre, die besonders am Vieux Port, dem alten Hafen der Stadt spürbar wird.

Marseille maritim am Vieux Port

Alter Hafen, Marseille
Der alte Hafen in Marseille, Bild: Vieux Port / shutterstock

Im Wasser schippern die Jachten der Reichen und Schönen, der salzige Meeresduft verbindet sich mit kulinarischen Gerüchen aus den umliegenden Restaurants. Auf dem Hafenkai findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt, bei dem der Tagesfang der Fischer bestaunt und natürlich auch erworben werden kann. Frischer geht es kaum. Vieux Port zieht nicht nur Touristen an. Er ist auch ein Treffpunkt für viele Einheimische. Hier genießt man das Leben bei einem guten Essen und einem Glas Wein. Besonders stimmungsvoll ist es am Abend. Dann versprüht das Gebiet seinen ganzen Charme. Die Restaurants sind mit romantischen Windleuchten dekoriert und auf den Jachten finden Candlelight-Dinner statt. Für Liebhaber des maritimen Flairs ist der Alte Hafen der perfekte Ort zum Bummeln und Entspannen. Zudem gelangt man von hier aus schnell zu vielen umliegenden Sehenswürdigkeiten.

Marseille besticht durch Museenvielfalt

Mehr als 20 Museen bieten reichhaltige geschichtliche Abwechslung. Das Musée d’Histoire de Marseille gewährt beispielsweise einen attraktiven und sehr lebendigen Einblick in die Stadtgeschichte. Neben historischen Nachbildungen und Filmen gibt es Vorschläge für spezielle Spaziergänge, Kinderprogramme oder virtuelle „Zeitzeugen“.

La Vieille Charite, Bild: Pani Garmyder / shutterstock

Die Vieille Charite war einst ein Armenhospiz und wird heute als Kultur- und Museumszentrum genutzt. Hier befinden sich das Musée d’Arts Africains, Océaniens, Amérindiens und die archäologische Sammlung des Musée d’Archéologie Méditerranéenne.
Ein Sammlwerk von 850 Kunstwerken gibt es im Musee Regards de Provence zu bestaunen. Die Kunstobjekte reichen von der Moderne bis heute. Vertretene Künstler sind unter anderem Marcel Dyf, Joseph Garibaldi und Adolphe Monticelli. Biker, die in Marseille Urlaub machen, sollten unbedingt das Le Musée de la Moto besuchen. Ausgestellt sind diverse Motorräder aus den 70er und 80er-Jahren, besondere Prototypen und auch Plakate sowie Zeitungsartikel.

Die Seifenfabrik Savonnerie du Midi mit ihrem Seifenmuseum führt Gäste in eine der letzten historischen Seifenfabriken und bringt die Herstellung und die Geschichte der Seife näher.

Von imposanter Architektur bis zum historischen Viertel – lohnenswerte Sehenswürdigkeiten in Marseille

Nicht nur die Museenvielfalt sorgt für reichlich Abwechslung. Auch an anderen Sehenswürdigkeiten hat die malerische Hafenstadt viel zu bieten. Für eine davon ist der Schweizer Architekten Le Corbusier verantwortlich. Seine Wohnanlage Cité radieuse besticht durch imposante Architektur, die optisch an ein Passagierschiff erinnert. Farbakzente komplettieren den außergewöhnlichen Anblick.

Im Inneren der Wallfahrtskirche Basilika Notre-Dame de la Garde finden sich schöne Mosaike, Mobiles mit Schiffen und Dankesschilder. Die Kirche befindet sich auf einer Anhöhe und bietet so neben ihrer eigenen Schönheit auch noch einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt.

Direkt am Alten Hafen fällt der Blick auf Fort Saint-Jean. Die Festung wurde 1660 erbaut. Ihre Türme ermöglichen einen wunderbaren Meerblick.

Wer dem Stadttrubel ein wenig entfliehen will, flaniert gemütlich durch den Parc Borély. Hauptattraktion ist hier die Schlossanlage Château Borély. Zudem gibt es eine Reihe von Freizeitangeboten und die Möglichkeit, den angrenzenden botanischen Garten zu besuchen.
Zauberhafte Gebäude, wunderschöne Plätze, bunte Häuser und antike Schilder gibt es beim Schlendern durch die steilen Gassen von Le Panier zu entdecken. In diesem ältesten Stadtviertel erlebt man den Alltag von Marseille.

Bouillabaisse und andere Köstlichkeiten

Basilica Notre-Dame de la Garde, Marseille
Basilica Notre-Dame de la Garde, Bild: Sergey Novikov / shutterstock

Frankreich ist Genuss und somit gibt es auch in Marseille Gerichte und Spezialitäten, die man bei einem Urlaub in der Hafenmetropole unbedingt kosten sollte. Ganz oben steht dabei die Bouillabaisse. Es handelt sich um einen Meeresfrüchte-Eintopf, der mit Knoblauch gewürzt ist. Eine Paste mit Olivenöl, Kapern und verschiedenen Kräutern wird besonders gerne auf frischem Baguette verzehrt. Ihr Name: Tapenade.

Auch aus der deftigen Küche gibt es in Marseille eine besondere Spezialität. Das Schmorgericht Daube besteht aus in Wein geschmortem Rindfleisch mit Karotten, Zwiebeln und Tomaten. Naschkatzen werden Navette de Marseille lieben. Die kleinen Biskuits schmecken durch die Herstellung mit Orangenblütenaroma und gutem Olivenöl einfach verführerisch.

Auf der Suche nach einem traditionellen alkoholischen Drink wird man in Marseille immer wieder auf Pastis treffen. Die Spirituose schmeckt nach Lakritz und Anis. Es handelt sich um ein typisches Sommergetränk, welches aber durchaus auch zu anderen Jahreszeiten schmeckt. Serviert wird es in der Regel auf Eiswürfeln und mit Wasser aufgegossen.
Diese und viele weitere Köstlichkeiten machen Marseille auch kulinarisch zu einem attraktiven Urlaubsziel. Geht man vor der Heimreise noch in der Boutique „Comptoire Mathilde“ einkaufen, kann man sich einige Gaumenfreuden wie hochwertige Olivenöle, Gewürze oder Schokoladenaufstriche auch in der Heimat gönnen.

Nicht typisch und dennoch wunderschön: Urlaub in Paraguay

Cerro Negro, Paraguay
Cerro Negro, Bild: Jan Schneckenhaus / shutterstock

Paraguay zählt sicherlich nicht zu den klassischen Urlaubsländern. Allerdings nur dann, wenn Urlaub nur Wind, Wasser und Wellen bedeutet. Alle anderen Schönheiten bekommt man bei einem Urlaub in Paraguay aber auf jeden Fall geboten. Das südamerikanische Land ist ein unterschätztes Reiseziel mit vielen wunderschönen Orten und Sehenswürdigkeiten, die wir in diesem Artikel zusammengefasst haben.

Die Wasserfälle von Iguazú

Iguazu-Wasserfälle
Iguazu-Wasserfälle, Bild: sharptoyou / shutterstock

Die Tatsache, dass Paraguay nicht von Touristen überrannt wird hat einige Vorteile. So finden sich hier etwa noch viele unberührte Naturabschnitte, die bewundert werden können. Allein die knapp 40 Naturschutzgebiete sprechen da für sich. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen dabei die Wasserfälle von Iguazú. Sie liegen im Dreieck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Direkt neben dem atemberaubenden Naturschauspiel befindet sich das Wasserkraftwerk, welches gerade für Technikinteressierte einen Besuch wert sein sollte.

Jesuitenreduktionen in Paraguay

Jesuitenreduktionen Paraguay
Jesuitenreduktionen, Bild: RPBaiao / shutterstock

Am Fluss Paraná erschufen die Jesuiten ab 1610 Siedlungen auf, die sogenannten Jesuitenreduktionen. Im Süden des Landes können diese von Touristen besucht werden. Mittlerweile sind die Ruinen der Siedlung zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden. Wer in die Stadt fahren möchte, sollte Asunción einen Besuch abstatten. Die Innenstadt stammt aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde vom Diktator Francia komplett abgerissen und dann neu wieder angelegt. Dabei achteten die Architekten auf ein typisches Schachbrettmuster. Hier warten viele Kirchen und Museen auf Besucher. Die Stadt ist weltweit als die wohl grünste Hauptstadt überhaupt bekannt.

Cordillera-Caacupe

Wer rund 50 Kilometer gen Osten aus der Hauptstadt fährt, trifft auf Caacupé, die Hauptstadt des Cordillera. Hier treffen Besucher auf eine der wenigen bergigen Landschaften in der Umgebung. Der Ort ist einer der bekanntesten und ist jeden Dezember Schauplatz des Festes Madonna de los Milagros. Dazu kommen jedes Jahr Einheimische und Menschen aus den angrenzenden Ländern. Im Herzen der Stadt befindet sich auch die größte Kirche des Landes, die 1988 vom Papst für heiliggesprochen wurden. Die Wallfahrtskirche Basilica San Francisco strahlt im neuromantischen Stil und sollte auf jeden Fall besucht wurden. Gerade die riesige Kuppel der Kirche laden für ein gutes Fotomotiv ein.

Das Franziskaner-Kloster in Atyrá

Paraguay hat auch jede Menge Geheimtipps auf Lager. Eine davon befindet sich bei Atyrá. Das Franziskaner-Kloster ist ein Neubau im klassischen Stil mit starken Elementen aus Südamerika. Viele kunsthandwerkliche Feinheiten und ein lebensfroher Baustil landen hier zum Bewundern ein. Das Kloster hat es sich zum Ziel gemacht, Begegnung zu ermöglichen und sich nicht vollkommen abzuschotten. Daher finden im Kloster auch oft Veranstaltungen statt. Sogar Gästezimmer werden dort angeboten. Für eine Übernachtung oder einen Tagesausflug bietet sich das heilige Kloister in jedem Fall an.

Ciudad del Este

Ciudad del Este, Paraguay
Ciudad del Este, Bild: Tupungato / shutterstock

Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt Ciudad del Este im Osten des Landes. Genauer gesagt im Dreiländereck gemeinsam mit Argentinien und Brasilien. Auch wenn Asunicion eigentlich der wirtschaftliche Hauptpunkt des Landes ist, wird in Ciudad del Este der mit Abstand meiste Umsatz generiert. Wenn auch nicht immer ganz legal, erlaubt die Nahe Lage zu den Nachbarländern viele Geschäfte. Über die sogenannte „Brücke der Freundschaft“ ist der Ort mit Brasilien verbunden. Ein Fluss bildet hier die Grenze. Inmitten des Flusses liegt eine Insel, die bislang noch keinem der beiden Länder zugesprochen wurde. Gerade für uns Westeuropäer ist das enorme Chaos auf den dortigen Straßen spannend und imposant. Als Ausgangspunkt für Besuche des Kraftwerkes ITAIPU ist der Ort beliebt.

Weitere spannende Orte in Paraguay

Wer sich im Land befindet, sollte die Plaza Juan de Salazar besuchen. Die Kathedrale der Stadt stammt aus dem Jahr 1845. Direkt vor dem Bauwerk steht ein spannendes Denkmal des ersten Gouverneurs von Paraguay. In der Umgebung findet sich zudem ein erzbischöfliches Museum. Hier finden sich Gemälde. Reliquien und historisch wertvolle Gegenstände der sakralen Kunst. Im Stadtzentrum liegt der Sitz des Kongresses – der Palacio Legislativo. Zudem findet man den Regierungspalast, welcher dem Pariser Louvre nachempfunden ist. Im Jardin Botanvio fühlen sich besonders die tier- und naturverbundenen Fans wohl – dort kann der gesamte Artenreichtum der paraguayischen Pflanzenwelt und Tierwelt beobachtet und bestaunt werden. Im Zentrum des Landes hingegen schätzen Touristen die Shoppingstraßen Palma, Olivia und Estrella.

Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man auch dem gigantischen Markt Mercado Cuatro. Hier gibt es Lebensmittel aller Arten in frischer Qualität zu enorm günstigen Preisen. Leckere Früchte, Gemüse und verschiedene Fleischsorten werden zum Kauf angeboten. Gerade dank des Viehmarktes im Land gibt es ein besonders großes Angebot an Rindfleisch. Wer es nicht mehr bis nach Hause ins Hotel oder zum Wohnwagen schafft, kann auch direkt vor Ort die köstlichen Gerichte von lokalen Anbietern kosten. Authentischer können die regionalen Lebensmittel kaum probiert werden.

San Bernardino

Die Stadt wurde bereits 1881 von deutschen Siedlern aufgebaut. Sie liegt am wunderschönen Ypacarai-See und ist für die Bevölkerung vor Ort eine der wichtigsten Tourismuszentren. Zudem ist dieser Ort mit rund 5000 Einwohnern der Sterbeort des antisemitischen Hetzers Bernhard Förster, der im Jahr 1886 nach Paraguay ausgewandert war. Von Asunción aus liegt die Stadt rund 40 Kilometer weit entfernt.

Die besten Reisetipps für Alanya

Seilbahn Alanya
Blick aus der Seilbahn auf Kleopatra Beach, Bild: SvetlanaTestova / shutterstock

Alanya ist ein charmantes Küstenviertel in der türkischen Provinz Antalya und ein beliebtes Reiseziel für deutsche Touristen. Der Ort welcher in der Antike Pamphylien und Kilikien genannt wurde bietet viele Erholungsmöglichkeiten: Baden Sie in der Bucht in der Kleopatra einst geschwommen ist, erkunden Sie die alten Ruinen und entspannen Sie in den erstklassigen Hotels.

Alanya ist im Norden vom Toros-Gebirge und im Süden vom Mittelmeer umgeben und befindet sich 130 Kilometer (2 Autostunden) vom Stadtzentrum von Antalya entfernt und gehört zum asiatischen Teil der Türkei.

Anreise nach Alanya

Strandpromenade Alanya
Die Strandpromenade von Alanya, Bild: Strannik_fox / shutterstock

Aufgrund des ganzjährig angenehmen Klimas zieht Alanya Millionen Touristen aus aller Welt an. Günstige Direktflüge nach Alanya gibt es vom Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen. Der Flug dauert ca. 1 Stunde 20 Minuten.

Transport vom Flughafen Gazipaşa Alanya ins Stadtzentrum

Der Flughafen Gazipaşa Alanya liegt 41 Kilometer vom Stadtzentrum von Alanya entfernt. Sie können vom Flughafen mit direkten per Bus, Taxi oder Auto in die Innenstadt gelangen.

Direktbusse befinden sich direkt vor dem Flughafen und verkehren alle 25 Minuten. Die Fahrt dauert ungefähr 60 Minuten und kostet 20 türkische Lira.

Am Flughafen finden sich selbstverständlich auch eine Großzahl an Taxis, die Sie in die Innenstadt bringen. Taxis kosten 6 Lira pro Kilometer. In Alanya können Sie die Stadt außerdem auch wunderbar mit einem Mietwagen erkunden.

Die Beste Reise-Zeit für Alanya

Alanya hat ein typisches mediterranes Klima und verzeichnet mehr als 300 Sonnentage im Jahr. Die Sommer sind warm und trocken und die Winter angenehm mild aber auch ein wenig regnerischer.

Der wärmste Monat ist der Juli, der kühlste Monat ist der Januar. Da die Stadt im Sommer ein beliebtes Touristenziel ist, kann sie sehr überfüllt sein. Entspannter ist es, Alanya im späten Frühling oder Frühherbst zu besuchen. Mindestens drei oder vier Tage sollten Sie bleiben um die Stadt mit all ihren Facetten erleben zu können.

Sehenswürdigkeiten in Alanya

Obwohl Alanya mit seinen wunderschönen Stränden und dem warmen Meer ein fantastisches Sommerziel ist, bietet die Stadt mit vielen großartigen historischen und landschaftlichen Attraktionen, die über die ganze Stadt verstreut sind, noch viel mehr als nur die pure Erholung.

Kizil Kule – Der rote Turm

Kizil Kule, roter Turm von Alanya
Kizil Kule, roter Turm von Alanya, Bild: Oleg_P / shutterstock

Der Rote Turm ist das Wahrzeichen der Stadt, die im 14. Jahrhundert vom seldschukischen Reich erbaut wurde. Der Turm ist ein Muster-Beispiel des mittelalterlichen seldschukischen Baustils. Sie können den Roten Turm von 9.00 bis 17.00 Uhr für einen Eintrittspreis von 5 Lira besuchen.

Das Schloss von Alanya

Das Schloss von Alanya war seit seiner ersten Gründung das Zuhause vieler Piraten. Später wurde die Burg ein bedeutender Hafen für das römische, byzantinische, seldschukische und osmanische Reich. Das Schloss dient heute als riesiges Freilichtmuseum mit verschiedenen Denkmälern und Artefakten. Sie können das Schloss täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr besuchen. Das Schloss ist mit einer Luftstraßenbahn erreichbar. In den Schlossstraßen finden sich viele Restaurants und Souvenirläden.

Die Dunkle Höhle – Dim Cave

Die Dim Cave ist die bekannteste landschaftliche Attraktion von Alanya. Die zweitgrößte Höhle ider Türkei bietet ein spektakuläres Innenleben aus Kalkstein. Die Dim Cave liegt 11 Kilometer von Alanya entfernt.

Kleopatra Beach

Kleopatra Beach ist ein ungefähr zwei Kilometer langer Sandstrand und hat seinen Namen von der ägyptischen Königin Kleopatra. Es wird erzählt, dass sie von der Schönheit des Strandes so beeindruckt war, dass sie hier auf ihren Reisen extra zum Schwimmen einen Halt einlegte. Der Strand ist öffentlich zugänglich und kostet keinen Eintritt.

Die antike Stadt Syedra

20 Kilometer von Alanyas Stadtzentrum entfernt liegt die antike Stadt Syedra. Ihre Geschichte reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Syedea bietet Ruinen einer Säulenallee, eines Badekomplexes, einer Kapelle und einer Basilika. Der Eintritt ist frei.

In Alanya übernachten

Alanya bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, von günstigen Hostels bis hin zu Luxusresorts. Wenn Sie in Alanya sind, um Tag und Nacht in vollen Zügen zu genießen, ist es am besten, in Hotels im Stadtteil Çarşı zu übernachten.

Wenn Sie auf der Suche nach einem entspannenden Alanya-Urlaub sind, ist es am besten, in Hotels im Stadtteil Kargıcak zu übernachten. Am Ufer des Mittelmeers findet man viele Boutique-Hotels.

Essen in Alanya

Essen in der Türkei ist ein kulinarisches Erlebnis – da macht natürlich auch Alanya keine Ausnahme. Die Alanya-Küche bietet einige Spezialitäten der türkischen Küche. Fisch, Gemüse und Olivenöl sind wesentliche Bestandteile vieler Gerichte. In der Stadt finden Sie jedoch auch viele internationale Restaurants, welche von der russischen bis zur mexikanischen Küche für jeden Geschmack etwas bieten.

Einkaufen in Alanya

Alanya ist eine Tourismusstadt und in fast jedem Teil der Stadt finden Sie Souvenirs oder traditionelles Kunsthandwerk. Die Dörfer rund um Alanya sind berühmt für ihre köstlichen hausgemachten Marmeladen. Sie machen einzigartige Auberginen- und Wassermelonenmarmeladen. Ein beliebtes Mitbringsel für Ihre daheimgebliebenen Liebsten sind die traditionellen Seidenschals.

 

Nachtleben in Alanya

Im Sommer schläft Alanya nicht. Es gibt viele Veranstaltungsorte in Alanya mit verschiedenen Musikrichtungen und Speisen. Tanzen Sie die nacht in dreistöckigen Nachtclubs durch oder genießen Sie einen entspannten Abend in ruhiger Atmosphäre bei einem guten Glas Wein.

Die meisten Party-Orte sind im Hafengebiet des Bezirks Çarşı verstreut. Die „Aloha Tiki Bar“ bietet ihren Besuchern einen unterhaltsamen Abend mit großartigem Service. Der „Havana Beach Club“ in der Nähe des Kleopatra Beach ist der beliebteste Nachtclub von Alanya. Die „Reggea Bar Alanya“ hat eine entspannte Atmosphäre mit fantastischem Essen.

Wissenswertes vor der Reise nach Alanya

Da die Stadt bei europäischen Touristen ein beliebtes Reiseziel ist, wird der Euro fast überall als Zahlungsmittel akzeptiert.

Achten Sie bei Ihrem Aufenthalt in Alanya auf jeden Fall darauf, dass Sie Ihre Haut mit leichtem, atmungsaktivem Stoff bedecken und regelmäßig Sonnenschutz auftragen, da das Wetter sehr heiß und sonnig ist.

Bayreuth – die historische Bilderbuchstadt

Bayreuth, Franken
Unterwegs in der Altstadt von Bayreuth, Bild: Oleksiy Mark / shutterstock

Die bayerische Stadt Bayreuth in Oberfranken nahe Nürnberg liegt zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz und wird durch den roten Main durchquert. Knapp 75.000 Einwohner finden heute in der historischen Bilderbuchstadt ihre Heimat. Die Stadt besteht offiziell aus 74 Ortsteilen auf rund 66km². Die bemerkenswerte Innenstadt ist das historische Zentrum Bayreuths und sollte unter keinen Umständen mit dem Stadtteil „Altstadt“ verwechselt werden.

Bayreuth wurde bereits im 12. Jahrhundert von den Andechs-Meraniern gegründet. 1457 wurde durch Markgrad Albrecht Achilles von Brandenburg das Stadtwappen verliehen. Nach einer bewegenden langen Stadtgeschichte zwischen dem 12. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert, blieb Bayreuth während des vergangenen Weltkrieges anfangs weitestgehend unversehrt. Im Verlauf des Krieges wurde allerdings einiges der Innenstadt zerstört. Das international bekannte Festspielhaus wurde dabei verschont.

Sehenswürdigkeiten in Bayreuth

Richard-Wagner-Festspiele

Festspielhaus Bayreuth
Das Festspielhaus in Bayreuth, Bild: Likee68 / shutterstock

Vielen Menschen ist Bayreuth wohl überwiegend durch die berühmten alljährlichen Richard-Wagner-Festspiele bekannt. Hierbei handelt es sich um ein Festival für Musiktheater, welches Richard Wagner (1813-1883) gewidmet wird. Die Konzerte finden auf dem Grünen Hügel, einer Anhöhe in Bayreuth, im eigens für die Konzerte errichteten Festspielhaus statt. Normalerweise werden die Festspiele von 25. Juli bis 28. Juli aufgeführt. Das dazugehörige Richard-Wagner-Museum präsentiert in einer Dauerausstellung das Leben und die Werke des Richard Wagners. In wechselnden Sonderausstellungen werden vielfältige Themengebiete dargestellt. Im Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung findet sich die größte Sammlung an Briefen, Manuskripten und Notenschriften weltweit. Aufgrund der Corona-Pandemie findet im Jahr 2020 ein Ersatzprogramm statt.

Marktgräfliches Opernhaus

Das zur UNESCO Weltkulturerbe anhängige marktgräfliche Opernhaus ist eines der am besten erhaltenen barocken Hoftheater weltweit. Es wurde von 1744 bis 1748 errichtet und zuletzt 2018 umfangreich restauriert. In den historischen Hallen werden überwiegend Konzerte klassischer Musik gespielt. Aufgrund der einzigartigen Akustik und des geschichtsträchtigen Ambientes sind die Veranstaltungen im markgräflichen Opernhaus Bayreuth bis heute gut besucht.

Burg Zwernitz

Burg Zwernitz
Burg Zwernitz, Bild: Jan Hendrik / shutterstock

Unweit außerhalb der Stadt Bayreuth liegt die Burg Zwernitz. Sie wurde im Jahre 1156 erbaut und zunächst als Stammsitz der Walpoten benutzt. Später, um 1300, wurde die Burg der Amtssitz der Burggrafen von Nürnberg und Kulmbach. Innerhalb der Burg findet sich spannende Dokumentation über die Burggeschichte und deren Bewohner. Weiterhin werden die Räumlichkeiten bis heute für Empfänge und Vorträge genutzt.

Ökologisch-Botanischer Garten

Der Ökologisch-Botanische Garten in Bayreuth zeigt die Vielfältigkeit der unterschiedlichsten Pflanzenarten auf. Hier finden sich systematisch sortiert nach Herkunft der Pflanzen viele Erklärungen und Aufschlüsse zu den verschiedenen Lebensräumen. Zum Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird durch die Universität Bayreuth umfangreich daran geforscht. Es werden regelmäßige Führungen für Besucher angeboten. Außerdem finden abwechselnd weitere Veranstaltungen im Sinne von Konzerten oder Ausstellungen statt.

Bayreuther Katakomben

Die Bayreuther Katakomben bieten eine spannende Atmosphäre in den Sandstein geriebenen Gängen. Hier erfährt man Spannendes zur historischen Brauereigeschichte und deren Bräuche. Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert sind die Gänge im Untergrund entstanden. Zunächst wurde durch Abbau von Erz immer tiefer gegraben. Später wurden die entstandenen Gänge zur Lagerung genutzt. Im Krieg diente die Anlage als Schutzbunker und zeitweise sogar als Küche, Lazarett und sogar als Gefängnis. Informative Führungen und Besichtigungen sind jederzeit nach Absprache möglich.

Altes Schloss Eremitage

Eremitage Bayreuth
Eremitage, Bild: Harald Lueder / shutterstock

Ein kleines Stückchen außerhalb der Stadt Bayreuth ist das 1715 erbaute Schloss Eremitage von Markgraf Georg Wilhelm zu finden. Es war ein Geschenk an seine Ehegattin Wilhelmine, die sich gerne mit erweiternden Umbaumaßnahmen beschäftigte. So entstanden auf dem Terrain ein imposanter Hofgarten und nach und nach ein zusätzliches neues Schloss. Der Bau des neuen Schlosses begann 1749 und wurde 1753 fertiggestellt. Die gesamte Anlage besticht durch barocke Elemente und eindrucksvolle Gartenarchitektur. Teile des neuen Schlosses werden heute für Konzerte, Ausstellungen und Lesungen verwendet.

Bayreuther Besonderheiten

Tipp: Sicher ist Ihnen Alexander Herrmann aus zahlreichen Kochsendungen im TV ein Begriff. In seinem Posthotel in Wirsberg vor den Toren Bayreuths lassen sich kulinarische Highlights mit einem entspannten Urlaub mit der Familie kombinieren. Dieses Jahr gibt es ein besonderes Sommer Special. „Die glorreichen Acht“. Was sich dahinter verbirgt erfahren Sie auf der Internetseite des Posthotels.
Kulinarisch besticht die Stadt durch hochwertige regionale Küche aus Franken. Das Landhaus Gräfenthal in Bindlach wurde zum Beispiel bereits mehrfach für seine traditionelle Küche ausgezeichnet. Klassisch modern treffen sich die Bayreuther in Dötzer Restauration, welches die italienische, französische und die heimische Küche elegant und geschickt kombiniert. Die Universitätsstadt ist sowohl für junge Mitbürger und zuziehende Studenten attraktiv als auch für ureingesessene Bewohner, die sich seit jeher dort heimisch fühlen. Die kleine gemütliche Stadt strahlt ein außergewöhnliches Urlaubsflair mit viel Tiefe und Hintergrund aus, das zum Verweilen, Entdecken und Erkunden einlädt. Abgesehen von den Einheimischen finden auch viele Touristen aus aller Länder den Weg nach Bayreuth und fühlen sich auf Anhieb in den atemberaubenden historischen Bann der Stadt gezogen. Interessant ist die Erkundung der Geschichte und Kultur für alle Altersklassen und für alle, die sich im weitesten Sinne für deutsche Geschichte interessieren.

Ausflug auf die Osterinsel

Ahu Tongariki, Osterinsel
Ahu Tongariki, das größte Ahu auf der Osterinsel, Bild: Bryan Busovicki / shutterstock

Die Steinriesen der Osterinsel sind für viele Menschen ein Begriff. Bis heute ist nicht geklärt, was es mit den ikonischen Figuren auf sich hat, die aus tonnenschweren Stein bestehen und der Insel in Polynesien ihre Bekanntheit gegeben haben. Neben den berühmten Steinfiguren hat die Insel, die ganz offiziell zu Chile gehört, aber noch mehr für Reisende zu bieten. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur für Touristen ausgebaut, wobei darauf geachtet wurde, den einzigartigen Charme der Insel nicht zu stören. So finden Urlauber auch heute noch ein beinahe komplett natürliches Paradies mit Geheimnissen, Mythen und der Möglichkeit, einen mit Sicherheit einzigartigen Urlaub zu erleben.

Der Urlaub auf der Osterinsel als besonderes Highlight

Strand von Anakena auf der Osterinsel
Strand von Anakena auf der Osterinsel, Bild: Olga Danylenko / shutterstock

Generell reisen die meisten Touristen für einen bis drei Tage auf die Insel. Am Ende ist das Eiland schließlich nur 179 Quadratkilometer groß und wer nicht gerade eine der geführten Touren für die Entdeckung der Natur auf der Insel anstrebt, wird irgendwann mit den Sehenswürdigkeiten durch sein. Das ist allerdings auch ein großer Vorteil für die Besucher. Da sich die Osterinsel nicht auf lange Aufenthalte von Touristen eingestellt hat, ist sie in vielen Teilen noch genau so erhalten, wie es vor dem Boom der Kreuzfahrtschiffe der Fall war.

Die Osterinsel gehört zu Polynesien und ist somit offiziell Teil des Staatsgebietes von Chile. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass eine Reise auf die Insel mit dem Flugzeug von Santiago de Chile rund fünf Stunden dauert. Schon immer war die Insel abgelegen und hat sich vor allem auf die Selbstversorgung eingestellt. In den letzten Jahren ist sie bei Touristen vor allem durch die boomende Kreuzfahrt beliebter geworden. Viele der großen Reedereien halten als Teil der Reise für einen Tag auf der Insel und bieten verschiedene Touren rund um die Insel und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.

Wer sich als Individualtourist für eine Reise zur Osterinsel entscheidet, sollte sich vorher mit den Gegebenheiten der Insel vertraut machen. Zwar gibt es einige Hotels auf der Insel, diese haben aber begrenzte Kapazitäten. Auch sollte man sich bereits vorher darüber informiert haben, welche Touren zu welcher Jahreszeit möglich sind. Vor allem Freunde der Natur und Wanderer zieht es in den kühlen Monaten Juli und August auf die Insel, um zu Fuß den Vulkan der Insel zu erkunden oder durch die wunderschöne Landschaft zu laufen.

Ein kulturelles Kleinod mitten im Ozean

Die Geschichte der Osterinsel ist bewegt und bis heute ist „Rapa Nui“ nicht nur für Touristen, sondern auch für Wissenschaftler von besonderer Bedeutung. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier für eine sehr lange Zeit vollkommen autonom gelebt haben und somit viele Entwicklungen der westlichen Welt erst im 20. Jahrhundert auf der Insel ankamen. Nachdem Chile die Insel für sich beanspruchte begann ein langer Kampf mit der Regierung in Santiago der Chile, damit die Menschen auf der Insel Rechte bekamen, die den anderen Einwohnern des Landes nahe kamen.

In vielen Reiseführern wird die Osterinsel als ein riesiges Freilichtmuseum beschrieben und das scheint in der Tat der Fall zu sein. Wer hier auf der Suche nach einem entspannten Urlaub oder nach Party ist, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Die Insel verfügt zwar in der HHauptstadt Hanga Roa über einige Bars und Discos, diese sind aber mehr etwas für die Einheimischen als für die Touristen. Dazu sei erwähnt, dass die Insel vergleichsweise teuer ist. Durch ihre abgelegene Lage sind viele Lebensmittel teuer und das spiegelt sich auch in den Besuchen der Restaurants wieder. Auch das sollte bei der Planung der eigenen Reise beachtet werden.

Ohnehin kommen die meisten Menschen aufgrund der vielen Spuren der einstigen Einwohner der Osterinsel hierher. Immerhin hat die Insel eine bewegte Geschichte und es sind vor allem die Spuren der einstigen Einwohner, die das Eiland so berühmt gemacht haben. Die riesigen Felsköpfe, die Moai, sind an verschiedenen Stellen der Insel zu finden. In der Regel sind sie Teil von größeren Kultstätten und können in Verbindung mit einem Museum besucht werden. Darüber hinaus haben Archäologen in den letzten Jahren viele Teile der ehemaligen Kultstätten freigelegt und rätseln noch heute über die Religion, die damit verbunden war. Sicher ist nur, dass die Insel wohl erst im 18. Jahrhundert das erste Mal Kontakt mit Europäern hatte und die entsprechenden Kulturen völlig frei von äußeren Einflüssen entstanden sein müssen.

Neben den besonderen Stätten, die sich über die Insel verteilen, sind auch die drei Vulkane der Insel besonders zu erwähnen. Sie sind wohl der Grund für die Entstehung der Osterinsel und haben dafür gesorgt, dass das fruchtbare Eiland im Laufe von Millionen von Jahren entstanden ist. Heute führen verschiedene Touren entlang der Vulkane und auf die Gipfel. Auch hier war früher eine Kultstätte zu finden, die in den letzten Jahren mit aufwendigen Arbeiten neu errichtet worden ist. Von besonderer Schönheit ist der erloschene Vulkankrater des Rano Kau, der von verschiedenen Führern auf der Insel das gesamte Jahr für Wanderungen angeboten wird.

Zuletzt gibt es auch noch den Südsee-Strand Anakena. Es handelt sich dabei um den einzigen Ort auf der Insel, auf dem gebadet werden darf. Dafür findet sich hier wunderbares Wasser und ein toller Strand, der sich über einige Kilometer zieht und mit Tauchkursen auch die beeindruckende Unterwasserwelt der Insel zugänglich macht.

Lohnt sich der Besuch auf der Osterinsel?

Rano Kau, Vulkan Osterinsel
Der Vulkan Rano Kau, Bild: IURII BURIAK / shutterstock

Die Osterinsel ist von einer besonderen Schönheit. Wenn man weiß, was man vom Urlaub erwartet, wird man hier eine schöne Zeit verbringen können. Während die Inseln eher weniger für die Erholung und für Pauschaltouristen gedacht sind, bieten sie eine wunderschöne Landschaft und eine einmalige Kultur, die sich den westlichen Einflüssen bis heute entzieht und somit eine ganz eigene Welt bietet. Gerade in Verbindung mit einem generellen Besuch in Südamerika lohnt sich ein Trip auf die Insel.

Agia Napa – mehr als eine Partyhochburg

Agia Napa, Zypern
Agia Napa auf Zypern, Bild: leoks / shutterstock

Agia Napa ist ein bekanntes Ferienzentrum an der Südostküste der Republik Zypern. Der lebhafte Badeort, der unter partyfreudigen Urlaubern für sein vielseitiges Nachtleben berühmt ist, war bis in die 1970er Jahre noch ein kleines, beschauliches Fischerdorf. Erst nach der Teilung des Landes entstanden hier, sozusagen als Ersatz für die „verlorengegangenen“ Touristenregionen im türkisch besetzten Norden, mehr und mehr Hotels und Ferienanlagen. Heute ist Agia Napa wegen der traumhaften Strände und der ausgezeichneten touristischen Infrastruktur sowohl bei Familien als auch bei jungen und junggebliebenen Urlaubern, die die vielseitigen Unterhaltungsangebote schätzen, äußerst beliebt.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten in Agia Napa

Kloster Agia Napa
Das Kloster von Agia Napa, Bild: kirill_makarov / shutterstock

Agia Napa ist ein relativ junger Ferienort, der sich erst im Laufe der letzten fünfzig Jahre entwickelt hat. Es gibt hier keine historisch eindrucksvolle Altstadt wie in anderen zypriotischen Städten aber doch einige interessante Sehenswürdigkeiten, die man sich unbedingt ansehen sollte. Das Wahrzeichen von Agia Napa ist das uralte Gründungskloster, welches sich am zentralsten Platz befindet. Historiker schätzen, dass die ältesten Teile des Gebäudes bereits aus dem 11. Jahrhundert stammen und sich schon damals Gläubige dort zusammenfanden.

Viele Besucher empfinden das Kloster heute als eine wahre Oase der Ruhe inmitten des lebhaften Getümmels der umliegenden Gassen. Unterwegs kann auch ein Blick auf das Agia Napa Aquädukt geworfen werden, das eines der beliebtesten Fotomotive der vielen Spaziergänger darstellt. Auch die Panagia Kirche steht im Herzen der Stadt und ihre Besichtigung sollte auf dem Urlaubsprogramm nicht fehlen, denn die verschiedenen Ikonen und Wandmalereien sind absolut sehenswert. Für geschichtlich interessierte Feriengäste sind auch die westlich von Agia Napa gelegenen Makronissos Gräber ein spannendes Ausflugsziel.

Die Grabanlage aus hellenistischer und römischer Epoche umfasst 19 verschiedene Kammern, die vor vielen Jahrhunderten in den Felsen gehauen wurden. Agia Napa besitzt auch mehrere kleine Museen, die bei Gästen, die ihren Urlaub in der Gegend verbringen, sehr beliebt sind. So lohnt sich beispielsweise das nautische Museum Thalassa (griechisches Wort für Meer) für Kinder ebenso wie für Erwachsene, denn zu den ausgestellten Objekten zählen unter anderem versteinerte Fische, Muscheln und Schnecken sowie kleine und große Schiffsmodelle.

Kap Greco, Zypern
Kap Greco, Bild: Oleg_P / shutterstock

Ein landschaftliches Highlight liegt ebenfalls in der Nähe von Agia Napa: Das Kap Greco – der östliche Punkt der Republik Zypern. Von den eindrucksvollen Kalksteinklippen bietet sich ein fantastischer Blick auf das türkisblaue Wasser des Mittelmeers. Die spektakuläre Naturlandschaft umfasst eine Fläche von 385 ha und ist Teil des Schutzprogrammes Natura 2000. Das Gelände wird von ausgezeichneten Radwegen, die sogar von professionellen Radrennfahrern zum Training genutzt werden, durchkreuzt. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Pfaden, auf denen wanderbegeisterte Urlauber durch die vielfältige Flora und Fauna der Region marschieren können. So wurde unter anderem ein Naturpfad namens Aphrodite eingerichtet, auf dem über viele der hier heimischen Pflanzen und Tiere informiert wird. Auf dem weitläufigen Gelände wachsen mehr als 400 verschiedene Pflanzenarten und zu den am häufigsten vorkommenden Tieren zählen außer Füchsen und Hasen auch diverse Reptilien, Amphibien und Vögel. Naturfreunde werden in diesem Schutzgebiet mit Sicherheit eine unvergessliche Zeit erleben.

Die meisten Touristen besuchen Zypern und speziell Agia Napa wegen der fantastischen Strände und dem sauberen, kristallklaren Meer aber gerade für Familien mit Kindern gehört zu einem gelungenen Urlaub oftmals auch ein Tag voller Spaß in einem Wasserpark dazu. Der WaterWorld Waterpark wurde an den antiken griechischen Baustil angelehnt und bietet unzählige feuchtfröhliche Attraktionen wie zum Beispiel Rutschen, ein riesiges Wellenbecken und zahlreiche Pools mit Spielgeräten auch für Kleinkinder. Eine fantastische Möglichkeit, um einen ganzen Ferientag mit Planschen und Toben zu verbringen.

Allgemeine Informationen zu Agia Napa

Agia Napa, Strand
Am Strand von Agia Napa, Bild: Michael715 / shutterstock

Die beste Reisezeit für einen Bade- und Strandurlaub in Agia Napa liegt zwischen den Monaten Mai und Oktober, wenn die Sonne häufig bis zu 13 Stunden am Tag scheint. Im Hochsommer zeigt das Thermometer nicht selten Werte von weit über 30° C und so herrschen auch für alle Wassersportarten ideale Bedingungen. An den Stränden des Ferienzentrums gibt es immer wieder Felder für Beachvolleyball und auch Taucher, Schnorchler und Windsurfer kommen auf ihre Kosten. Besonders beliebt sind die vielen unterschiedlichen Touren mit Piratenschiffen oder Glasbodenbooten, die vor Ort gebucht werden können, denn ein paar Stunden auf See zählen bei vielen Touristen zu den spannendsten Attraktionen während ihres Urlaubes.

Wer zum Wandern und Radfahren nach Agia Napa kommt, sollte die heißeste Jahreszeit meiden und eher im Frühling oder im Herbst anreisen, wenn die Temperaturen für solche Aktivitäten wesentlich angenehmer sind.

Es ist zwar so, dass Agia Napa ein extrem vielseitiges Angebot an Bars, Discos und Clubs hat und jeden Abend irgendwo eine Pool-, Schaum- oder Mottoparty stattfindet aber das bedeutet auf keinen Fall, dass sich Familien mit Kindern oder Ruhe suchende Paare hier nicht wohlfühlen können. Der Ort ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass hier Reisende mit den unterschiedlichsten Wünschen aufeinander treffen und jeder seinen persönlichen Traumurlaub verleben kann.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Teneriffa Urlaubsorte
Playa de Las Teresitas mit dem malerischem Dorf San Andres, Bild: leoks / shutterstock

Wer nach Teneriffa kommt, sollte sich keinesfalls nur an den Strand legen und die Sonne genießen. Die Insel hat wunderschöne Ausflugsziele zu bieten, die einen unvergesslichen und vielseitigen Urlaub garantieren.

Loro Parque – Willkommen im Reich der Flora & Fauna

Eine der beliebtesten Touristenattraktionen ist der Loro Parque bei Puerto de la Cruz im Norden der Insel. Ein Tag hier verspricht Spaß und Abwechslung pur. Der berühmte Tierpark beherbergt über 4.000 Tiere aus aller Welt, unter anderem eine der größten Papageiensammlungen der Erde. Verschiedene Themenwelten nehmen die Besucher mit auf eine Reise ins Tierreich, während wunderschön angelegte Landschaften und Gärten den Gästen auch die Pflanzenwelt näher bringen. Verschiedene Shows runden das vielfältige Angebot ab.

Teide Nationalpark – ein Vulkan als Star

Teneriffa, Teide
Blick auf den Teide, Bild: Mikadun / shutterstock

Wahrzeichen und höchster Berg Spaniens ist der Pico del Teide mit 3.718 Metern, der im gleichnamigen Nationalpark liegt. Mit der Seilbahn kommt man bis auf eine Höhe von 3.555 Meter und kann von dort aus eine fantastische Aussicht genießen. Doch auch Wandertouren sind möglich, der Nationalpark verfügt über Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen. Star des Parks ist natürlich der Vulkan mit seiner schneebedeckten Kuppe, aber auch die Kraterlandschaften, die weiten Ebenen und bizarre Steinformationen beeindrucken den Besucher.

Siam Park – Spaß & Abenteuer im Wasser

Bester Wasserpark der Welt – bereits mehr als 5x hat sich der Siam Park an der Costa Adeje diese Auszeichnung verdient. In thailändischem Ambiente angelehnt an das frühere Königreich Siam, können Besucher sich in 17 Attraktionen vergnügen, darunter Riesenrutschen und Wasser-Achterbahnen. Der „frei Fall“ einer 28m hohen, fast senkrechten Rutsche sorgt für ordentlich Adrenalin, für Ruhepausen gibt es einen extra angelegten Strandabschnitt. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche gastronomische Einrichtungen.

Cueva del Viento – Mysterium vulkanischen Ursprungs

Die „Höhle des Windes“ in der Nähe von Icod de los Vinos ist die längste Lavahöhle Europas und besticht mit geheimnisvollen Steinformationen und einem riesigen Höhlensystem. Vor über 27.000 Jahren entstand die Höhle vulkanischen Ursprungs und ermöglicht einen spannenden Einblick in die Entstehungsgeschichte der Insel. Maximal 4 Führungen dürfen am Tag stattfinden, um das fragile Ökosystem zu schützen.

Drago Milenario – Naturdenkmal der Jahrhunderte

Drachenbaum Teneriffa
Der Drago Milenario, Bild: Karol Kozlowski / shutterstock

Der älteste Drachenbaum der Welt im Parque del Drago in Icod de los Vinos ist wohl eine der schönsten Attraktionen Teneriffas, denn er strahlt eine besondere Mystik aus. Mit knapp 17 Metern Höhe ist er zudem der größte Drachenbaum der Erde. Der umliegende Park mit heimischen Pflanzen Teneriffas oder der Kanaren dient als perfekte grüne Kulisse für das berühmte Wahrzeichen und nationale Naturdenkmal.

Santa Cruz de Tenerife – Hafenstadt mit Herz

Teneriffs, Santa Cruz de Tenerife
Blick auf den Strand von Santa Cruz de Tenerife, Bild: Olena Tur / shutterstock

Die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert, denn sie hat einiges zu bieten. Ein absoluter Hingucker ist die direkt am Meer gelegene Konzert- und Kongresshalle Auditorio di Tenerife, ein Kunstwerk moderner Architektur. Das Innere kann man bei Führungen besichtigen, oder aber man besucht eine der hier stattfindenden Veranstaltungen. Die Plaza de España im Zentrum von Santa Cruz ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch Ausgangspunkt für einen Stadtbummel. In der Markthalle Nuestra Senora de Africa gibt es leckere, regionale Produkte zum Kaufen und Probieren, während die Kirche Nuestra Señora de la Concépcion ein kulturell historisches Highlight darstellt.

Puerto de la Cruz – Koloniales Erbe & Meerwasserpools

Das touristische Zentrum im Norden Teneriffas bietet eine wunderschöne, koloniale Altstadt mit bunten Gassen, der Plaza del Charco als Zentrum sowie vielen netten kleine Cafés und Restaurants. Einzigartig ist außerdem das Meerwasserschwimmbad Lago Martiánez mit 7 Salzwasser-Pools und einem künstlich angelegten See. Das Areal ist das größte seiner Art in ganz Europa und verfügt zudem über Restaurants sowie weitere Unterhaltungsmöglichkeiten wie en Casino.

La Laguna – kanarischer Charme

Die Stadt La Laguna im Inselinneren besticht durch ihren historischen Stadtkern, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Enge Gassen, alte Villen und traditionelle Innenhöfe prägen das malerische Bild. Besonders die Kirche Concepción und der Hauptplatz Plaza del Adelantado sollte man sich ansehen, doch auch ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich, denn in La Laguna finden häufig Volksfeste statt.

La Orotava – Stadt voller Geschichte

Zu den schönsten Städten der Insel gehört La Orotava, die mit ihren historischen Bauten wie dem Rathaus, der Kirche und zahlreichen alten Herrenhäusern einen ganz besonderen Charme versprüht. Sehenswert sind hier vor allem die Casas de los Balcones mit kunstvoll verzierten Balkonen und herrlichen Innenhöfen. Eine Oase der Ruhe ist der botanische Garten Hijuela del Botanico, während Wanderliebhaber im anliegenden Orotava-Tal voll auf ihre Kosten kommen. Letzteres verzaubert mit tropischer Vegetation und bizarren Felsformationen.

Los Gigantes – Imposantes Naturwunder

Die Klippen von Los Gigantes sind eine beeindruckende Steilküste im Westen Teneriffas, welche man am besten vom Wasser aus bestaunt. Auf geführten Bootsausflügen hat man eine perfekte Sicht auf das imposante Naturwunder, doch nicht nur das: Vor dem Archipel tummeln sich das ganze Jahr über auch Wale und Delfine. Der gleichnamige Badeort mit schwarzem Sandstrand lädt zum Entspannen und Sonnenbaden ein.

Playa de las Teresitas – Karibik-Feeling auf Teneriffa

Obwohl Teneriffa über einige schöne Strände verfügt, so ist die Playa de las Teresitas doch etwas ganz Besonderes. Im Nordosten der Insel gelegen ist er mit seinem hellen Sand der Inbegriff eines Traumstrandes. Durch seine geschützte Lage bietet er wunderbares Badevergnügen und verfügt außerdem über ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten und Gastronomie.

Anaga-Gebirge – märchenhafte Natur

Ursprünglichkeit und Ruhe zeichnen das Anaga-Gebirge im Nordosten aus. Während einer Wanderung durch die unberührte Natur entdeckt man eine riesige Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die hier beheimatet sind. Besonders hervor stechen die Lorbeerwälder, die zweifellos zu den Highlights dieses einzigartigen Naturgebiets zählen. Einige Aussichtspunkte ermöglichen eine traumhafte Aussicht auf die sanften Hügel und Täler.

Masca – kanarische Ursprünglichkeit

Traditionelles Dorfleben findet man im kleinen Bergdorf Masca in den Bergen von Teno im Nordwesten, in dem kaum 100 Menschen leben. Typisch kanarische Architektur und die Abgeschiedenheit des Ortes versprühen Ruhe und Frieden. Wer möchte, kann sich durch die Masca-Schlucht auf eine Wanderung bis hin zum Meer aufmachen und dabei die atemberaubende Natur bewundern.

Britische Jungferninseln – Paradies am Ende des Regenbogens

Norman Island, Britische Jungferninseln
Norman Island, Bild: Andy Deitsch / shutterstock

Wer auf dem Globus nach dem nördlichen Ende des Antillenbogens fahndet, der stößt unweigerlich auf sechzig paradiesische Inseln. Die Britischen Jungferninseln oder auch British Virgin Islands – sie sind zweifellos der Inbegriff aller Klischees, die sich Urlauber von einem exotischen Traumziel machen. Bis zu den Gipfeln der Berge ziehen sich grüne Regenwälder hinauf, und an den Stränden biegen sich die Palmen in einem zumeist milden Wind. Und wenn man sich nicht gerade die Hurrikan-Saison als Termin für seinen Trip gen Westen ausgesucht hat, darf man auf unbeschwerte Tage ohne nennenswerte Niederschläge und auf Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius hoffen.

Kolumbus und die Erinnerung an die Heilige Ursula

Virgin Gorda, Jungferninseln
Atemberaubender Strand mit weißem Sand, einzigartigen Granitfelsen, türkisfarbenes Meerwasser und blauer Himmel in Virgin Gorda, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Zweimal reiste Ihre Majestät, die englische Königin, zu ihrer fernen Enklave auf den Britischen Jungferninseln. Sehr viel früher als die Queen setzte dort Christoph Kolumbus seinen Fuß an den schneeweißen Strand der Inselgruppe. Und in einem romantischen Anfall erinnerte er sich dabei angesichts der Schönheit der Antillen an die elftausend jungfräulichen Begleiterinnen der heiligen Ursula auf deren Pilgerfahrt nach Rom. Und so manifestierte sich der Name der Britischen Jungferninseln von diesem Tag an bis in alle Ewigkeit.

Zuckerrohr-Plantagen und Orchideen im Regenwald

Auf dem paradiesischen Territorium der Queen, dem britischen Überseegebiet in der Karibik, gleichen die Kleinen Antillen einem Regenbogen. Von den sechzig Inseln sind längst nicht alle bewohnt. Die Mehrzahl der kaum 32.000 Einwohner leben in Tortola, der Hauptinsel der British Virgin Islands. Dies ist dann der Startpunkt für Segeltörns zu den benachbarten winzigen Inseln und deren einzigartigen Stränden. Zuckerrohr-Plantagen prägen fast überall die Landschaft, und sie verdrängten im Laufe der Zeit mehr und mehr den einstmals dichten Regenwald. Wer auf den Pfaden des Sage Mountain Nationalparks unterwegs ist, der berauscht sich dennoch an der Pracht von Orchideen und Bromelien.

Knallbunte Fische an den Korallenbänken

Wer auf den Britischen Jungferninseln Sonne, Sand und ein warmes Meer genießt, der wird sich auch an den zahlreichen Versionen des dort angebotenen Wassersports begeistern. Insbesondere Taucher und Schnorchler kommen in den Korallengärten vor der Haustür der Antillengruppe vollends auf ihre Kosten. Dies ist das Revier der großen und kleinen Bewohner des Meeres. Hier gibt es Schwärme knallbunter Fische aber auch Langusten, Schlangensterne und See-Aale. Es fällt wohl jedem Besucher schwer, eine Rangliste der schönsten Inseln am Regenbogen zu erstellen. Wer die wichtigsten erleben möchte, sollte sich diese Namen merken: Beef Island, Cooper Island, Anegada, Jost van Dyke, Norman Island, Peter Island, Ginger Island, Salt Island und vor allem Virgin Gorda und Tortola. Um sich einen Überblick über die British Virgins zu verschaffen, ist den Besuchern zu empfehlen, den 534 Meter hohen Mount Saga zu erklimmen. Von hier aus bietet sich ein eindrucksvolles Panorama über den tropischen Wald bis hin zu den eindrucksvollen Buchten.

Tauch-Exkursionen zu einem gesunkenen Dampfer

Road Town auf Tortola,  Britische Jungferninseln
Road Town auf Tortola, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Die Strände auf den Britischen Jungferninseln sind nicht nur kilometerlang sondern auch so gut wie menschenleer. Hier findet jeder seinen Platz an der Sonne oder unter dem Dach einer Palme. Virgin Gorda zählt zu jenen Inseln, die sich in einem besonderen Maße für den internationalen Tourismus geöffnet haben. Schnorcheln an einem der Strände ist hier ein genussvoller Zeitvertreib. Salt Island macht seinem Namen alle Ehre, denn der wurde von einem salzigen Becken abgeleitet. Dort finden Taucher vor der Küste ein besonderes Ziel – ein Dampfschiff aus dem 19. Jahrhundert, dem eine Korallenbank das Ende bedeutete. Wer sich ein wenig weiter aufs Meer traut, der darf sich auf die Begegnung mit Delfinen und Walen freuen, die sich in den blauen Wellen vor der Haustür dieses britischen Übersee-Territoriums tummeln.

Eine besondere Mixtura: Natur und Kultur

Ob vor einigen hundert Jahren die berüchtigten Piraten ebenfalls einen Blick für die exotische Pracht dieser Landschaft hatten, ist nicht überliefert. Tatsache ist, dass sie auf Virgin Island einige ihrer geheimen Schlupflöcher fanden. Die Wracks gesunkener Schiffe sind stumme Zeugen dieser Zeit. Spuren legendärer Freibeuter der Meere finden sich vor allem auf Norman Island. Virgin Gorda ist stolz auf eine geologische Attraktion ersten Ranges, denn das dortige System aus Höhlen ist einzigartig auf den Antillen. Einem Vulkan verdankt die Insel Anegada ihre Entstehung. Überhaupt sind alle Inseln dieser Gruppe vulkanischen Ursprungs. In einem sehenswerten Botanischen Garten auf Tortola vereinigten sich Natur und Kultur zu einer ganz besonders interessanten Mixtura.

Fangfrische Meeresfrüchte zu karibischen Klängen

Die Sonnenuntergänge gibt es auf den Britischen Jungferninseln natürlich gratis. Mit einem kühlen Drink in einem der zahlreichen angenehmen Resorts lässt sich ein Tag sehr gut beschließen. Aber auch mit einem Dinner bei Kerzenschein am Meer. Auf den Terrassen der Restaurants werden fast überall fangfrische Meeresfrüchte serviert, und zu den karibischen Klängen, die stets aus den Lautsprechern zu vernehmen sind, wird ein Urlaub in dieser Region der Karibik vollkommen. Die British Virgins sind ein Ganz-Jahres-Ziel, doch die beliebteste Zeit für die Touristen aus aller Welt sind die Monate zwischen Dezember und April. Auf allen Inseln wird Englisch gesprochen, doch zuweilen ist dies mit einem schwer verständlichen kreolischen Dialekt vermischt. Ängstliche Kreaturen unter den Urlaubern sollten außerdem wissen, dass es auf den Inseln keine gefährlichen Tiere und auch keine Schlangen gibt.