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Samstag, November 29, 2025
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Nouvelle Aquitaine – Der Südwesten Frankreichs

Nouvelle Aquitaine Lage
Die Lage von Nouvelle Aquitaine in Frankreich, Bild: Turkas / shutterstock

Eine der landschaftlich attraktivsten Urlaubsregionen Frankreichs, liegt im Südwesten des Landes. Die Nouvelle-Aquitaine wartet mit kontrastreichen Landschaftsformen, authentischen Orten und einer atemberaubend schönen Flora auf. Mit ihrem milden Klima, einladenden Stränden, charmanten Städten und einzigartigen Sehenswürdigkeiten ist die Region ein unvergessliches Reiseziel.

Wandern und Fahrradfahren umgeben von traumhafter Natur

„Natur pur“ – so lässt sich die einladende Region Nouvelle Aquitaine perfekt beschreiben. Wer den Südwesten Frankreichs besucht, sollte sich viel Zeit für Outdooraktivitäten einplanen, denn kaum ein anderes Reiseziel bietet so viele zauberhafte naturbelassene Ausflugsziele. Besonders Fahrradtouren, denn sie ermöglichen die Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Doch auch wer sich mit Wanderstiefeln und Rucksack auf den Weg macht, der wird sehr schnell verzaubert sein, von der natürlichen Schönheit, die es in der gesamten Region zu entdecken gilt.

Die herrlichen Wälder der Region locken ebenso wie der Wasserfall in Gimpel oder der See von Vassivière. Im Landesinneren wirken besonders die zahlreichen Seen sehr anziehend. Unter anderem lädt der See von Soustons zum Segeln, Rudern, Surfen und Stehpaddeln oder Yoga-Paddeln ein. Ruhiger und romantischer präsentiert sich der See von Seignosse. Traumhaft für Familien ist ein Ausflug zum See von Arjuzanx, denn hier lassen sich Kraniche ganz aus der Nähe beobachten. Grundsätzlich bietet die Region herrlich ruhige Orte, die zum Entspannen und Genießen einladen, sodass jeder seine ganz persönlichen Highlights für sich entdecken kann.

Atlantikküste – schöne Strände treffen auf traditionsreiche Kur- und Badeorte

Basta Rock in Biarritz
Basta Rock in Biarritz, Bild: Luke SW / shutterstock

Auf gut 720 Kilometern Küste verteilen sich neben feinsandigen Stränden zahlreiche Bade- und Kurorte. Für maritimes Flair sorgen zahlreiche Jachthäfen. Die Strände der Region Nouvelle Aquitaine locken nicht nur Badegäste, die sich an den ruhigen Strandabschnitten entspannen und erholen möchten, sondern auch Surfer wissen die Hotspots um Lacanau, Hossegor und Biarritz zu schätzen. Sehr beliebt sind natürlich Ausflüge zu den Inseln Île de Ré und Île d’Oléron.

Bei Touren entlang der Küste locken Orte wie La Rochelle und Hendaye. Doch auch die Thermalbäder von Cambo Les Bains, Saujon, Evaux-les-Bains und Dax sind sehr beliebt und zählen zu den besten des Landes. In der Region Nouvelle Aquitaine wird zudem die Vinotherapie angeboten, die für Wellnessbegeisterte ein besonderes Erlebnis ist. Eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region ist die 102-106 m hohe Dune du Pilat (Stand 2024), die als Europas höchste Düne bekannt ist und an der Bucht von Arcachon liegt.

Die Weltkulturerbestätten der Region Nouvelle Aquitaine

Dordogne, Nouvelle Aquitaine
Dordogne, Bild: Francisco Javier Gil / shutterstock

Wer Nouvelle Aquitaine als Reiseziel wählt, sollte sich den kulturellen Reichtum der Region nicht entgehen lassen. Weltkulturerbestätten wie die Grotte von Lascaux zählen zu den atemberaubenden Sehenswürdigkeiten der Region. Besonders sehenswert ist das Tal der Vezère, welches gemeinsam mit dem benachbarten Tal der Dordogne 15 Weltkulturerbestätten bietet. Die Täler werden deshalb auch gerne als „die Wiege der Menschheit“ bezeichnet.

Doch Nouvelle Aquitaine hält noch zahlreiche weitere historische Stätten bereit, die einzigartige Einblicke in die Geschichte bieten. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des Schlosses Henri IV in Pau. Heute wird das Schloss als Ausstellungsfläche durch das Nationalmuseum genutzt. Ein weiteres Highlight ist das Nationalmuseum für Porzellan (Musée National Adrien Dubouché) in Limoges. Ein besonderes Schmuckstück sind die Kirchen Saint Léonard de Noblat bei Limoges und Saint-Front in Périgueux. Diese liegen auf der Via Lemovicensis und sind Anlaufpunkt für viele Pilger, die auf dem Weg nach Santiago di Compostela sind.

Unter den zahlreichen sehenswerten Dörfern und Städten der Region findet sich auch Bordeaux. Gut die Hälfte der Fläche der bekannten Stadt gilt als besonders schützenswert und wurde von der UNESCO als „außergewöhnliches urbanes und architektonisches Ensemble“ gelistet.

Unvergessliche Ausflugsziele in der Region Nouvelle Aquitaine

Auch wer eher außergewöhnliche Orte liebt, wird von einem Aufenthalt im Südwesten Frankreichs auch noch lange nach dem Urlaub schwärmen. Ein ganz besonderer Ort ist unter anderem der Bambuspark im Périgord in Le Buisson de Cadouin. Er bietet tropisches Ambiente und lädt zu langen Spaziergängen, denn hier sind ganze Wälder aus Bambus gewachsen. Zudem bietet der Park einen Zen-Steingarten, der zum Meditieren anregt und auch ideal ist, um einfach die friedliche Ruhe dieses Ortes zu genießen.

Aubazine
Aubazine, Bild: Francky38 / shutterstock

Die Höhle von Proumeyssac mit der Kristall-Kathedrale hingegen ist ein Ort, der mit seiner unbeschreiblichen Schönheit brilliert. In einem 40 m hohem Gewölbe findet sich ein traumhaft ausgeschmückter Raum. Einzigartig schöne Natursteinornamente, versteinerte Brunnen schmücken die Tropfsteinhöhle.

Auf den Spuren von Coco Chanel können Besucher des Ortes Aubazine wandeln. Die hier gelegene Klosteranlage zählt zu den ältesten Frankreichs. Zu der mittelalterlichen Abtei gehörte einst ein Waisenhaus in dem Gabrielle Chanel von ihrem 12. Lebensjahr bis zu ihrem 18. Geburtstag lebte. Mit traumhaften Buntglasfenstern und detailreicher Kirchenkunst ist die Klosteranlage ein Schmuckstück, welches Gabrielle Chanel inspirierte und prägte.

Die Genussregion Nouvelle Aquitaine

Südwestfrankreich ist jedoch auch eine wahre Oase für Genießer. Besonders bekannt ist Novelle Aquitaine für hervorragende Rotweine, die unter anderem in Bordeaux, Bergerac, Cognac, Dura und Armagnac gekeltert werden. Entsprechend empfehlenswert sind Besuche direkt bei den Winzern vor Ort, die natürlich auch Verkostungen anbieten und gerne auch einen Blick in die Weinkeller gewähren.

Die Region ist kulinarisch genauso abwechslungsreich wie landschaftlich, denn während die Küstenregion mit Austern aufwartet, wird im Baskenland der legendäre Schinken von Bayonne hergestellt. Ossau Iraty hingegen ist für Schafskäse bekannt, während in Espelette scharfe Pfefferschoten angebaut werden. Doch auch Melonen, Erdbeeren und vieles mehr wird in der Region angebaut.

Aufgrund der Vielfalt an regionalen Produkten war die Küche der Nouvelle Aquitaine schon immer vielschichtig und so wundert es nicht, dass sich in der Region heute über 50 Restaurants finden, die sich mit einem oder gleich mehreren Michelin Sternen hervortun. Doch gutes Essen ist in der Region Novelle Aquitaine nicht von Sternen abhängig und so gibt es so gut wie in jedem Lokal köstliche Weine und hervorragende Speisen.

Die Pyrenäen und ihre Naturwunder

Die südliche Grenze der Nouvelle-Aquitaine bildet das imposante Gebirge der Pyrenäen. Hier eröffnen sich unzählige Möglichkeiten für Naturliebhaber und Aktivurlauber. Im Sommer laden Wanderwege wie der GR10 zu mehrtägigen Touren durch die malerischen Berglandschaften ein, während im Winter Skigebiete wie Gourette oder La Pierre Saint-Martin Wintersportler begeistern. Im Parc National des Pyrénées erwartet Besucher eine beeindruckende Biodiversität – seltene Greifvögel, Murmeltiere und Bergblumen sind hier zu entdecken. Die Bergregion bietet einen ganz eigenen Kontrast zur Atlantikküste und macht den besonderen Reiz der Region aus.

Pilgerwege nach Santiago de Compostela

Natur rund um den Pilgerweg Via Lemovicensis in der Region Nouvelle-Aquitaine
Natur rund um den Pilgerweg Via Lemovicensis, Bild: David Ferdigg / shutterstock

Die Region spielt seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle für Pilger, die auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela unterwegs sind. Mehrere Routen – darunter die Via Lemovicensis – durchqueren die Nouvelle-Aquitaine und führen an bedeutenden Pilgerstätten wie Saint-Léonard-de-Noblat, Saint-Front in Périgueux oder Saint-Jean-Pied-de-Port vorbei. Letztere Stadt gilt als eines der wichtigsten Tore zum berühmten Jakobsweg über die Pyrenäen. Noch heute prägt der Pilgertourismus viele Orte der Region, die mit historischen Kirchen, Klöstern und liebevoll geführten Herbergen ausgestattet sind.

Die internationale Surfkultur an der Atlantikküste

Surfen ist längst ein Synonym für die Strände der Nouvelle-Aquitaine. Besonders die Orte Hossegor, Lacanau und Biarritz haben sich als wahre Hotspots etabliert. Hossegor gilt sogar als europäische Hauptstadt des Wellenreitens und ist regelmäßig Austragungsort internationaler Surf-Wettbewerbe. Die langen, feinsandigen Strände und die kräftigen Atlantikwellen bieten ideale Bedingungen für Anfänger und Profis gleichermaßen. Zahlreiche Surfschulen entlang der Küste vermitteln das nötige Know-how, sodass auch Urlauber spontan in die Faszination des Wellenreitens eintauchen können.

Feste und Veranstaltungen in der Nouvelle-Aquitaine

Die kulturelle Vielfalt der Region spiegelt sich in ihren Festen wider. In Bordeaux lockt das Fête du Vin tausende Besucher an, die an den Ufern der Garonne edle Tropfen probieren. In Bayonne zieht das farbenfrohe Fêtes de Bayonne mit Musik, Tanz und Straßenparaden jedes Jahr über eine Million Menschen an und gilt als eines der größten Volksfeste Frankreichs. La Rochelle wiederum ist Gastgeber des berühmten Musikfestivals Francofolies, bei dem Künstler aus aller Welt auftreten. Ob kulinarisch, traditionell oder musikalisch – die Festkultur der Nouvelle-Aquitaine begeistert Gäste zu jeder Jahreszeit.

Burgen und Schlösser in der Dordogne

Die Dordogne-Region ist berühmt für ihre Vielzahl an Burgen und Schlössern, die majestätisch über Flusstälern und Dörfern thronen. Oft wird sie als „Land der 1001 Schlösser“ bezeichnet. Zu den bekanntesten zählen das Château de Beynac, das hoch über der Dordogne auf einem Felsen thront, sowie das Château de Castelnaud, das heute ein Museum für mittelalterliche Kriegsführung beherbergt. Malerische Dörfer wie Domme oder La Roque-Gageac liegen eingebettet zwischen Felsen und Flüssen und laden zu Entdeckungen ein. Wer die Region besucht, taucht in eine Zeitreise ins Mittelalter ein.

Familienfreundliche Attraktionen

Auch für Familien mit Kindern bietet die Region zahlreiche Höhepunkte. In Poitiers lockt das Futuroscope, ein futuristischer Freizeitpark mit 3D- und 4D-Kinos, interaktiven Attraktionen und spektakulären Shows. Der Zoo de La Palmyre an der Atlantikküste zählt zu den beliebtesten Tierparks Frankreichs und beherbergt über 160 Tierarten. An heißen Sommertagen bieten zudem Wasserparks wie Atlantic Park in Seignosse oder Erlebnisbäder in den Kurorten eine willkommene Abkühlung. Damit ist die Nouvelle-Aquitaine auch für Familien ein ideales Reiseziel.

Montreux – Szenischer Urlaub am Genfersee

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Traumhaften Ausblick auf den malerischen Genfersee verspricht die städtische Uferszenerie bei Montreux. Die schweizerische Stadt am See gehört zu den beliebten touristischen Destinationen an den Ufern des Gewässers, das sich im Südwesten der Schweiz befindet. Gelegen am größten See der Schweiz, wird Montreux vom majestätischen Panorama der Waadtländer Alpen umgeben. Neben den örtlichen Sehenswürdigkeiten bietet sich Montreux wunderbar an, die Umgebung des faszinierenden Genfersees genauer kennenzulernen. Wer Urlaubsidyll an den Ufern des Sees sucht, bekommt in Montreux eine hervorragende Szenerie mit See- und Bergpanorama sowie kulturellem Flair geboten.

Die kulturellen Wurzeln von Montreux

Bereits in prähistorischer und römisch-antiker Zeit galt die Region des Genfersees und des heutigen Montreux als lebhaftes Gebiet – so wurde in der Region beispielsweise eine historische römische Villa entdeckt. Ihrem Namen verdankt die Stadt Montreux nach heutigen Vermutungen dem lateinischen Wort monasterium, das so viel wie Kloster bedeutet und auf die sakrale Vergangenheit der Stadt hinweist – so war die Region im Mittelalter zwischenzeitlich der Abtei Saint-Maurice unterstellt. Das moderne Montreux hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert, schon früh entwickelte sich die faszinierende Gemeinde als ein touristischer und kultureller Hotspot am Genfersee. So übte die heutige Stadtregion von Montreux schon lange eine magnetische Aura auf große Persönlichkeiten aus – zwischenzeitlich waren hier im 18. und 19. Jahrhundert Jean-Jacques Rousseau und Lord Byron anzutreffen. Denn das Idyll am Genfersee gehört fraglos zu den faszinierendsten Orten bei Europas Seenlandschaften.

Die wichtigsten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bei Montreux

Wenn sich der wunderbare Alpen- und Seeblick in Montreux entfaltet, haben viele Besucher vor allem einen Gedanken: auf einem entspannten Spaziergang das Panorama genießen. In Montreux bietet sich dafür kaum ein Ort besser an, als die szenische Uferpromenade, die einen malerischen Ausblick auf die Region gewährt. Sie gehört zu den Highlights innerhalb der Stadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Doch ein weiterer Gedanke drängt sich auf: Warum nicht den Genfersee selbst kennenlernen? So bietet sich für Besucher eine Boots- oder Schiffstour entlang des Genfersees an, um die Region aus einer zentralen Perspektive kennenzulernen.

Unweit der Ufer von Montreux liegt die kleine Insel Île de Chillon, die eines der faszinierendsten Bauten der Region zu bieten hat. Hier thront das Schloss Chillon, eine mittelalterliche Wasserburg, deren Wurzeln bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Das beliebte Fotomotiv zählt nicht nur zu den beeindruckendsten historischen Gemäuern der Region, vor dem Hintergrund der mächtigen Alpen hat das Bauwerk schon zahlreiche historische Gemälde inspiriert. Als Gegenpol zum Schloss Chillon thront auf den Erhebungen bei Montreux ein weiteres historisches Gemäuer – das Château du Châtelard, eine kleine Burg aus dem 15. Jahrhundert, die von begrünter Landschaft mit Reben umgeben ist.

Als Hausberg von Montreux gilt die an Kalkstein reiche Erhebung des Rochers de Naye, der sich bis zu 2042 Meter über das Panorama des Genfersees und von Montreux erhebt. Zu den beliebten Ausflügen vor Ort zählt daher eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Berglandschaft des Rochers de Naye. Hier präsentiert sich ein traumhafter Ausblick auf die bergige Seenregion. Ein letztes Highlight der Stadt ist eng mit der magnetischen Aura für Stars verbunden: die Statue von Freddy Mercury. Mercury hatte eine große Passion für die Stadt und Region, lebte hier lange Jahre – auch am Ende seines Lebens – und hatte hier mit seiner legendären Band Queen ein Tonstudio, in dem einige ihrer berühmten musikalischen Werke entstanden. Nicht nur bei Fans des berühmten Sängers der Band Queen hat die Statue Kultstatus gewonnen. Heute gilt das Freddie Mercury Memorial als eine zentrale Sehenswürdigkeit von Montreux.

Musik und Stars in Montreux

Statue Freddie Mercury, Montreux
Statue von Freddie Mercury vor der traumhaften Kulisse des Genfersees, Bild: Emanuela Vigna / shutterstock

Musikfans ist die Stadt Montreux am Genfersee auch aus einem anderen Grund bekannt – das Montreux Jazz Festival. Ins Leben gerufen durch den Musik- und Kulturmanager Claude Nobs, findet die Festivität seit 1967 jährlich im Juli in Montreux statt. Es gehört heute zu den bedeutendsten Jazzfestivals der Welt und hat über die Musikrichtung hinaus einen großen musikalischen Einfluss. Hier performten nicht nur Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald, Herbie Hancock oder Pat Metheny, auch weltberühmte Künstler und Bands wie Deep Purple, Frank Zappa, Led Zeppelin, James Brown oder Simon & Garfunkel ließen sich einen Auftritt auf dem Festival in Montreux nicht nehmen. Die schweizerische Stadt Montreux beweist damit, dass sie so viel mehr ist, als bloß ein idyllischer Urlaubsort am Genfersee. Montreux ist ein kulturelles und kulturhistorisches Highlight unter den Städten der Schweiz.

Schöne Ausflugsziele in der Umgebung

Zu den prominenten Nachbarorten von Montreux zählt die Ansiedlung Vevey, die knapp 8 km entfernt liegt. Die Stadt gilt als Höhepunkt der Weinkultur am Genfersee – daran erinnert auch das traditionsreiche Winzerfest Fête des Vignerons, das hier etwa alle 25 Jahre stattfindet. Vevey hat eine ähnlich bedeutende Geschichte wie Montreux, was die Stars und Sternchen angeht. Hier verfasste nicht nur Dostojewski Segmente seiner Erzählung Der Idiot, der britische Schriftsteller Graham Greene verbrachte hier seine letzten Lebensmomente – wie auch Charlie Chaplin, der hier in einer Villa lebte und dem heute eine Chaplin-Statue vor Ort gewidmet ist. Von Montreux nach Vevey bietet sich auch eine Wanderung an. Grundsätzlich präsentiert der Genfersee ideale Bedingungen für ausgeprägte Wanderungen. Ob Kultur oder szenische Natur – Montreux und Umgebung versprechen einen Urlaub in traumhafter Umgebung. Hier fühlten sich auch die Stars wohl.

Kulinarik und Weinkultur rund um Montreux

Genuss zwischen Lavaux-Weinbergen und Seeufer

Wer Montreux besucht, taucht nicht nur in ein Panorama aus See und Bergen ein, sondern auch in eine traditionsreiche Genussregion. Direkt vor den Toren der Stadt liegen die weltbekannten Weinberge von Lavaux, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Auf den terrassierten Hängen wachsen seit Jahrhunderten Reben, die vom milden Klima des Genfersees profitieren. Besucher können auf zahlreichen Wanderwegen durch die Weinberge spazieren und dabei herrliche Aussichten mit Weinverkostungen verbinden. Besonders beliebt sind die weißen Chasselas-Weine, die hervorragend zu den regionalen Spezialitäten passen.

Kulinarisch überzeugt Montreux zudem mit einer vielfältigen Gastronomieszene: Von Gourmetrestaurants in eleganten Grandhotels bis hin zu kleinen Bistros, die regionale Speisen servieren, findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Traditionelle Schweizer Klassiker wie Käsefondue oder Rösti sind ebenso präsent wie mediterran inspirierte Gerichte. Der Genuss am Seeufer, mit Blick auf die Alpen, gehört dabei zu den unvergesslichen Erlebnissen.

Wellness und Luxus in Montreux

Entspannung mit Seeblick

Montreux hat sich seit dem 19. Jahrhundert einen Namen als mondäner Kur- und Erholungsort gemacht. Noch heute prägen prächtige Grandhotels mit Palmengärten und Uferterrassen das Stadtbild. Viele dieser Häuser bieten moderne Wellness- und Spa-Bereiche, in denen sich Gäste mit Massagen, Thermalbädern und Schönheitsanwendungen verwöhnen lassen können. Ein Aufenthalt in Montreux bedeutet daher nicht nur kulturelle Entdeckungen, sondern auch wohltuende Momente der Entspannung.

Die Kombination aus klarer Bergluft, dem glitzernden Wasser des Genfersees und hochwertigen Wellnessangeboten macht Montreux zu einem idealen Ort für Erholungssuchende. Ob romantisches Wochenende, exklusive Auszeit oder Kuraufenthalt – die Stadt versteht es, Luxus und Naturerlebnis harmonisch miteinander zu verbinden.

Outdoor-Aktivitäten und Naturerlebnisse

Zwischen Weinbergen, Bergen und See

Neben kulturellen Höhepunkten ist Montreux ein Paradies für Aktivurlauber. Die Region bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten, die Natur zu erkunden: Entlang des Genfersees führen zahlreiche Rad- und Wanderwege, die herrliche Ausblicke auf das Alpenpanorama bieten. Beliebt sind auch Schifffahrten, die Montreux mit den Nachbarstädten Lausanne und Genf verbinden und vom Wasser aus ganz neue Perspektiven eröffnen.

Blick auf das Gipfelplateau des Rochers de Naye mit dem Genfersee im Hintergrund
Blick auf das Gipfelplateau des Rochers de Naye, Bild: Keitma / shutterstock

Für Bergfreunde ist der Rochers de Naye ein Muss. Hier locken im Sommer alpine Wanderungen und ein Alpenblumengarten mit seltenen Pflanzenarten. Im Winter verwandelt sich das Gebiet in ein kleines, familiäres Skigebiet. Abenteuerlustige können zudem Paragliding-Flüge über den Genfersee unternehmen oder die Region auf einer E-Bike-Tour erkunden. Die abwechslungsreiche Landschaft macht Montreux zu einem perfekten Ausgangspunkt für Naturliebhaber.

Beste Reisezeit für Montreux

Ein Reiseziel für alle Jahreszeiten

Montreux ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis, denn jede Saison hat ihren besonderen Reiz. Im Frühling erblühen die Uferpromenaden in farbenfroher Blumenpracht und laden zu Spaziergängen ein. Der Sommer ist geprägt vom Montreux Jazz Festival und sonnigen Tagen am Genfersee, die sich perfekt für Schifffahrten oder Badeausflüge eignen. Im Herbst locken die Weinberge von Lavaux zur Zeit der Weinlese mit stimmungsvollen Festen und Degustationen.

Auch im Winter ist Montreux einen Besuch wert: Der berühmte Weihnachtsmarkt am Seeufer zählt zu den schönsten der Schweiz. Festlich geschmückte Stände, regionale Spezialitäten und ein winterliches Alpenpanorama sorgen für eine märchenhafte Stimmung. Ob Kultur, Natur oder Kulinarik – Montreux begeistert das ganze Jahr über mit einem einzigartigen Flair.

Entrümpeln wie auf Reisen – Klarheit für Zuhause und unterwegs

Das Entrümpeln von Haus und Wohnung ist mehr als nur eine Frage der Ordnung. Ein aufgeräumtes Zuhause bringt Klarheit, schafft Platz und steigert das Wohlbefinden. Wer schon einmal für eine längere Reise gepackt hat, kennt das Prinzip: Man reduziert auf das Wesentliche und merkt, wie befreiend es sein kann, mit weniger auszukommen. Genau dieses Gefühl lässt sich auch in den Alltag übertragen – mit einem durchdachten Entrümpelungsprozess.

Warum Entrümpeln und Reisen zusammenpassen

Beim Reisen nehmen wir meist nur einen Koffer oder Rucksack mit. Jeder Gegenstand, der mitkommt, wird genau überlegt: Brauche ich das wirklich? Diese Denkweise ist ideal, um auch den Alltag daheim leichter und strukturierter zu gestalten. Ein aufgeräumtes Zuhause bedeutet weniger Stress, mehr Übersicht und vor allem mehr Zeit – Zeit, die man besser in Erlebnisse wie einen Wochenendtrip oder die nächste Fernreise investieren kann. Studien zeigen zudem, dass Ordnung die mentale Gesundheit stärkt und für Entlastung sorgt.

Die Vorteile des Entrümpelns – zuhause und auf Reisen

  • Mehr Platz schaffen: Weniger Ballast in den eigenen vier Wänden – und weniger Übergepäck im Urlaub.

  • Ordnung und Struktur: Ein klarer Überblick daheim erleichtert auch das Packen für die nächste Reise.

  • Kosteneinsparung: Wer Ordnung hat, vermeidet unnötige Neuanschaffungen – das spart Budget für den nächsten Städtetrip oder Strandurlaub.

  • Nachhaltigkeit fördern: Verkaufen, spenden oder recyceln – ähnlich wie beim bewussten Reisen trägt auch bewusstes Entrümpeln zu einem nachhaltigeren Lebensstil bei.

Vorbereitung: Entrümpeln wie eine Reiseplanung

Wie bei einer guten Reisevorbereitung lohnt sich auch beim Entrümpeln ein klarer Plan.

  • Ziele setzen: Möchten Sie nur einen „Kurztrip“ durch den Kleiderschrank machen oder eine „Weltreise“ durchs ganze Haus?

  • Zeitplan erstellen: Setzen Sie sich Etappenziele – ähnlich wie bei einer Reiseroute.

  • Hilfsmittel bereitstellen: Kisten für „Behalten“, „Spenden/Verkaufen“, „Wegwerfen“ und „Unsicher“ sind so wichtig wie ein guter Reisekoffer.

Schritt für Schritt zum leichteren Zuhause

1. Zimmer für Zimmer – wie Etappen einer Reise

Beginnen Sie in kleinen Bereichen, etwa Küche oder Bad. So sammeln Sie schnell Erfolge, die motivieren – wie die ersten Tage einer Reise, wenn man neue Energie schöpft.

2. Die „Vier-Kisten-Methode“ – Ihr Gepäcksystem

Stellen Sie sich vor, Sie packen für eine Weltreise: Alles muss in eine der vier Kategorien. Diese Methode macht Entscheidungen einfacher und verhindert „Übergepäck“ im Alltag.

3. Kleiderschrank entrümpeln – wie beim Packen

Stellen Sie sich die Frage: Würde dieses Kleidungsstück mit in den Urlaubskoffer kommen? Wenn nicht, ist es vielleicht Zeit, es abzugeben.

4. Küche und Speisekammer – wie die Reiseproviant-Kontrolle

Abgelaufene Lebensmittel oder ungenutzte Geräte sind wie vergessene Snacks im Rucksack: Sie belasten nur und nehmen Platz weg.

5. Keller, Dachboden, Garage – die „Langstrecke“

Hier liegen die meisten Altlasten. Wie beim Heimkommen von einer Reise gilt: Alles, was seit Jahren ungenutzt ist, kann in die nächste Runde Richtung Recycling, Spende oder Verkauf gehen.

Nachhaltiges Entrümpeln – wie bewusstes Reisen

So wie viele Menschen nachhaltiger reisen möchten, lässt sich auch Entrümpeln umweltbewusst gestalten. Gut erhaltene Dinge können über Flohmärkte oder Plattformen wie eBay Kleinanzeigen ein neues Zuhause finden. Kleidung und Haushaltswaren sind wertvolle Spenden für gemeinnützige Organisationen. Und kaputte Gegenstände gehören ins Recycling, nicht auf den Dachboden.

Nach dem Entrümpeln: Ordnung halten wie eine Reiseerinnerung

Nach einer Reise bringt man oft nur ausgewählte Souvenirs mit – nicht alles. Dieses Prinzip lässt sich auch nach dem Entrümpeln anwenden:

  • Monatliche Aufräumrunden: Kleine Routine-Trips durchs Zuhause.

  • One In, One Out: Für jeden neuen Gegenstand geht ein alter. So bleibt das „Reisegepäck des Alltags“ leicht.

Fazit: Entrümpeln als Reise zu mehr Lebensqualität

Entrümpeln ist nicht nur ein praktischer Schritt für mehr Ordnung, sondern auch eine Art Reise – hin zu Klarheit, Leichtigkeit und einem bewussteren Leben. Wer sein Zuhause entrümpelt, schafft Freiraum für Erlebnisse, Abenteuer und Erinnerungen, die wertvoller sind als jeder materielle Besitz. Packen Sie Ihr „Reisegepäck fürs Leben“ bewusst und genießen Sie die Freiheit, die entsteht, wenn man Ballast hinter sich lässt.

Texas – atemberaubende Landschaften und eine vielseitige Kultur

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Der Bundesstaat Texas ist sowohl flächenmäßig als auch von der Bevölkerungsanzahl der zweitgrößte Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die über 29 Millionen Einwohner des Bundesstaates leben in einer abwechslungsreichen Landschaft, welche Gebirge, Wüsten und Küstengebiete beheimatet. An der Südseite von Texas grenzt westlich der Staat Mexiko und östlich die Meeresbucht Golf von Mexiko. Zudem blickt Texas auf eine bewegte Geschichte zurück, in welcher der Bundesstaat unter dem Einfluss von verschiedenen Staaten stand.

Geschichte und Kultur des Bundesstaates Texas

Die Bevölkerung von Texas ist aufgrund der Geschichte des Bundesstaates vielseitig: Während fast die Hälfte der Einwohner zur weißen Bevölkerung zugeordnet werden können, haben ungefähr 40 % einen hispanischen Hintergrund. Bei der weißen Bevölkerung handelt es sich um Nachfahren ehemaliger europäischer Einwanderer. Der größte Anteil ist dabei deutscher Abstammung, gefolgt von irischer und englischer Abstammung. Bei der hispanischen Bevölkerung handelt es sich in der Regel um Nachfahren der spanischen Besatzer. Nachdem sich Texas im Jahr 1821 von den spanischen Besatzern lösen konnte, traten sie dem Staat Mexiko bei. Im Jahr 1936 gelang dem heutigen Bundesstaat jedoch der Weg zur unabhängigen Republik. Wiederum 9 Jahre danach wurde Texas in den US-amerikanischen Staatenbund aufgenommen, dessen Zustand bis heute anhält.

Wirtschaftlich bereichert sich Texas insbesondere an den Erdöl- und Erdgasvorkommen im Bundesstaat. Von allen Bundesstaaten der USA kann Texas die größte Förderquote beim Erdöl vorweisen. Zusätzlich ist die Land- und Viehwirtschaft stark ausgeprägt. In der Folge entstand auch eine große Nahrungsmittelindustrie, welche sich der Land- und Viehwirtschaft örtlich angesiedelt hat. Insgesamt hat Texas einen Anteil von über 8 % am Gesamt-BIP der Vereinigten Staaten.

Die texanische Küche ist direkt von der Geschichte des Bundesstaates geprägt: Die Gerichte zeichnen sich u.a. durch den großzügigen Einsatz von Chili aus, was einen mexikanischen Ursprung hat. Zudem spielt das Barbecue eine relevante Rolle im Alltag der Texaner, was eine besondere Garmethode darstellt. Aufgrund der Relevanz findet jährlich das “International Barbeque Cookoff” statt, wo den weltweiten Besuchern diverse Barbecue-Speisen angeboten werden.

Aber auch der Sport hat einen großen Stellenwert im südlichen Bundesstaat der USA. Texas kann im Basketball, im American Football, im Baseball, im Eishockey und seit kurzem auch im Fußball mindestens ein Team in der jeweiligen höchsten nationalen Liga aufweisen. Bei dem Basketballverein Dallas Mavericks war bis 2019 der deutsche Starspieler Dirk Nowitzki aktiv.

Großstädte in Texas

Alamo, San Antonio
Das Alamo in San Antonio, Bild: Dean Fikar / shutterstock

Während in Texas insgesamt 41 Städte über Hunderttausend Einwohner beherbergen, weisen lediglich drei Städte über eine Million Einwohner auf: Houston, San Antonio und Dallas.

Mit über 2,3 Millionen Einwohnern bildet Houston die größte Stadt von Texas. Die Stadt ist direkt am Golf von Mexiko angesiedelt und ist dank des regen Schiffsverkehrs in der Größe gewachsen. Noch heute werden große Mengen an Ölprodukten über den Hafen von Houston verschifft. Diverse Großunternehmen haben sich aufgrund der infrastrukturellen Lage angesiedelt.

Bei der Stadt San Antonio handelt es sich um die älteste texanische Stadt, welche im Jahr 1735 vom spanischen Kolonialreich gegründet wurde. Aufgrund der südlichen Lage ist San Antonio bis heute stark von spanischen, mexikanischen, deutschen und angloamerikanischen Einflüssen geprägt. Die Stadt gilt als Aushängeschild der kulturellen Vielfalt, welche in Texas vorhanden ist.

Mit über 1,3 Millionen Einwohner ist Dallas die drittgrößte Stadt in Texas. Eine Vielzahl von Eisenbahnlinien macht die Stadt zum texanischen Zentrum beim Transport von Öl und Baumwolle. Allerdings ist auch die Computer- und Finanzdienstleistungsbranche in Dallas stark vertreten.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Austin ist lediglich die viertgrößte Stadt in Texas. Besonders geprägt ist die Stadt von der hohen Anzahl der Studenten. Zusätzlich beheimatet die Stadt viele Musikclubs und ist der Austragungsort von Konzerten und Livemusik.

Sehenswürdigkeiten im texanischen Bundesstaat

Dallas Downtown
Dallas, Bild: digidreamgrafix / shutterstock

Texas ist die Heimat einer atemberaubenden Natur, welche sich unter anderem in den Nationalparks widerspiegelt. Insbesondere der Big-Bend-Nationalpark und der Guadalupe-Mountains-Nationalpark beeindrucken mit einzigartigen Gesteinsformationen, reißenden Flussläufen und Canyons, welche zum Wandern und Besichtigen einladen. Zudem lässt sich der zweitgrößte Canyon in den Vereinigten Staaten antreffen – den Palo Duro Canyon. Mit einer Länge von 193 Kilometern und eine durchschnittliche Breite von 10 Kilometern handelt es sich um eins der größten Exemplare der Welt.

Die Historie und Kultur des Landes findet sich vor allem in den Museen Alamo in San Antonio und dem Museum of Fine Arts in Houston. Während es sich beim Erstgenannten um ein ehemaliges Fort handelt, welches sich mit der jüngeren texanischen Vergangenheit auseinandersetzt, umfasst das Zweitgenannte eine Sammlung von über 60.000 Objekten, die aus aller Welt stammen und zum Teil bis zur Antike zurückreichen.

Zur Vergnügung bietet sich beispielsweise der River Walk in San Antonio an. Am Fluss befinden sich eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und Hotels, welche aufgrund der Lage und Gestaltung eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlen. In Houston befindet sich ein weltbekannter Zoo, welcher die Heimat von diversen Wildtieren wie zum Beispiel Affen, Giraffen und Löwen ist. Das Motto des Zoos ist das nähere Zusammenleben von Mensch und Tier. Außerdem ist Texas die Heimat des Freizeitparks Six Flags Over Texas, welcher sich auf Achterbahnen mit verschiedenen Gestaltungsthemen spezialisiert hat.

Es lässt sich festhalten, dass Texas sowohl aus kultureller und geschichtlicher Sicht als auch in Bezug auf die Freizeitgestaltung einen spannenden Urlaubsort darstellt, welcher sich aus touristischer Sicht unter dem Radar befindet.

Golfküste, Inseln und Strände

Die texanische Golfküste erstreckt sich über mehr als 600 Kilometer und bietet eine Vielfalt, die von lebhaften Badeorten bis zu naturbelassenen Küstenabschnitten reicht. Galveston, nur eine Autostunde von Houston entfernt, zählt zu den beliebtesten Zielen. Neben langen Stränden finden Besucher hier viktorianische Architektur, ein lebendiges Hafenviertel und Attraktionen wie den Pleasure Pier. Wer es ruhiger mag, steuert Mustang Island an. Die vorgelagerte Barriereinsel ist ein Paradies für Angler, Kajakfahrer und Naturliebhaber. Südlich davon schließt sich der Padre Island National Seashore an, eine der längsten unbebauten Inseln der Welt. Hier brüten im Sommer Meeresschildkröten, und die Küste ist ein international bekanntes Vogelbeobachtungsgebiet. Am südlichsten Punkt schließlich liegt South Padre Island, das besonders bei Familien und Wassersportlern beliebt ist. Neben Strandurlaub gibt es Delfinbeobachtungstouren, Kitesurf-Spots und einen lebhaften Mix aus Restaurants und Bars.

Texas Hill Country: Wein, Wildblumen und Badestellen

Das Texas Hill Country gilt als eine der schönsten Landschaftsregionen des Bundesstaates. Zwischen Austin und San Antonio ziehen sich sanfte Hügel, klare Flüsse und ausgedehnte Eichenwälder durch die Szenerie. Im Frühling ist die Region ein Blütenmeer: Die texanischen Bluebonnets färben ganze Landstriche blau und locken Fotografen aus dem ganzen Land an. Wanderer und Naturfreunde finden in State Parks wie Pedernales Falls oder Enchanted Rock abwechslungsreiche Routen. Auch kulinarisch hat das Hill Country einiges zu bieten: Die Stadt Fredericksburg, gegründet von deutschen Auswanderern, ist heute das Zentrum der texanischen Weinszene. Zahlreiche Weingüter öffnen ihre Tore für Verkostungen und bieten regionale Küche an. In heißen Sommern locken natürliche Wasserstellen wie Hamilton Pool oder Krause Springs, wo sich Besucher unter Wasserfällen erfrischen können. Das Hill Country ist damit ein perfektes Ziel für alle, die Kultur, Natur und Genuss miteinander verbinden möchten.

Wüste, Canyons und der Panhandle

Westtexas ist die Region der großen Weite. Im Big Bend National Park verschmelzen Wüste, Gebirge und Flusslandschaften zu einer spektakulären Naturkulisse. Wanderer können hier auf einsamen Trails durch Kakteenfelder, entlang des Rio Grande oder hinauf zu den Gipfeln der Chisos Mountains ziehen. Auch für Astronomiebegeisterte ist Big Bend ein Traumziel, da die Region zu den dunkelsten Himmeln Nordamerikas zählt. Im Norden schließt sich der Guadalupe Mountains National Park an, wo der Guadalupe Peak als höchster Berg des Bundesstaates majestätisch über die Ebene ragt. Weiter im Panhandle wartet der Palo Duro Canyon. Mit fast 200 Kilometern Länge und einer Tiefe von bis zu 250 Metern gilt er als zweitgrößter Canyon der USA. Seine bunten Felswände leuchten im Morgen- und Abendlicht besonders intensiv. Neben Wanderungen sind auch Reitausflüge und Mountainbike-Trails möglich, sodass Besucher die beeindruckende Landschaft auf vielfältige Weise erleben können.

Musik, Festivals und Live-Kultur

Austin trägt mit Stolz den Titel „Live Music Capital of the World“. Über 250 Veranstaltungsorte sorgen dafür, dass fast täglich Konzerte stattfinden – von kleinen Bars bis zu großen Open-Air-Bühnen. Das Austin City Limits Music Festival lockt im Herbst internationale Stars und tausende Besucher in die Stadt. Im Frühjahr zieht South by Southwest (SXSW) Künstler und Kreative aus aller Welt an und verbindet Musik, Film und Technologie. Doch nicht nur Austin bietet Musik pur: San Antonio ist bekannt für seine Tejano- und Mariachi-Klänge, während in Dallas und Houston Jazz- und Bluesclubs lebendig sind. Besonders authentisch erlebt man die texanische Musikszene in Honky-Tonks und historischen Dance Halls wie der Gruene Hall. Hier wird noch der Two-Step getanzt, und Countrymusik trifft auf moderne Einflüsse – ein Erlebnis, das Besucher tief in die Kultur des Bundesstaates eintauchen lässt.

Roadtrips und Outdoor-Abenteuer

Texas ist ein klassisches Roadtrip-Ziel. Die Distanzen sind groß, die Landschaften abwechslungsreich und die Straßen oft endlos gerade. Eine besondere Route führt über die River Road entlang des Rio Grande zwischen Presidio und Lajitas – eine der schönsten Panoramastraßen der USA. Auch die historische Route 66, die den Panhandle durchquert, ist ein Muss für Nostalgiker. Unterwegs laden kleine Diners, Murals und kuriose Roadside-Attraktionen zu Stopps ein. Aktivurlauber finden in Texas zahlreiche Möglichkeiten: Kajak- und Raftingtouren auf dem Guadalupe River oder Colorado River, Klettern im Hueco Tanks State Park oder Birdwatching an der Golfküste, wo jährlich Millionen Zugvögel rasten. Camping ist in vielen State Parks erlaubt, und wer abends den Blick gen Himmel richtet, erlebt ein unvergleichliches Sternenpanorama – besonders in Westtexas.

Kulinarik: Barbecue, Tex-Mex und mehr

Die texanische Küche ist so vielfältig wie der Bundesstaat selbst. Zentraltexas gilt als Mekka für Barbecue-Fans: In Orten wie Lockhart, Luling oder Austin duftet es nach langsam geräuchertem Brisket, würzigen Würstchen und zarten Rippchen. Die Zubereitung über Holzfeuer, oft mit Mesquite oder Eiche, ist eine jahrhundertealte Tradition. In San Antonio und entlang der Grenze zu Mexiko dominiert die Tex-Mex-Küche: Tacos, Enchiladas und Fajitas sind fester Bestandteil des Alltags. Besonders beliebt sind Frühstückstacos, die es in unzähligen Variationen gibt. In Houston wiederum trifft die texanische Küche auf internationale Einflüsse – von vietnamesischer Pho bis zu karibischen Spezialitäten. Abseits der großen Städte haben sich deutsche und tschechische Einwanderer mit ihren Bäckereien einen Namen gemacht, die „Kolaches“ – süße Hefeteigteilchen mit Füllungen – anbieten. So wird jede Mahlzeit in Texas zu einer kulinarischen Entdeckungsreise.

Rodeo, Cowboy-Kultur und Western-Geschichte

Texas ist eng mit der Cowboy-Kultur verbunden. Rodeos gehören zu den größten Spektakeln des Bundesstaates. Die Houston Livestock Show and Rodeo ist mit über zwei Millionen Besuchern jährlich das größte Event dieser Art weltweit. Hier messen sich Cowboys im Bullenreiten, Lasso-Werfen und Barrel Racing, begleitet von Konzerten internationaler Stars. In Fort Worth sind die historischen Stockyards ein lebendiges Freilichtmuseum. Besucher können dort Viehtriebe beobachten, durch alte Saloonstraßen schlendern und Westernshows erleben. Viele kleinere Städte veranstalten eigene County Fairs und Rodeos, die einen authentischen Einblick in das ländliche Leben bieten. Die Cowboy-Kultur ist jedoch nicht nur Show – auf vielen Ranches wird sie bis heute gelebt. Gäste können in Gästehäusern übernachten, Ausritte unternehmen und mehr über das harte, aber traditionsreiche Leben der texanischen Viehhirten erfahren.

Moderne Highlights: Raumfahrt, Wissenschaft und Sport

Lyndon B. Johnson Space Center, Houston
Unterwegs im Lyndon B. Johnson Space Center, Bild: amadeustx / shutterstock

Neben Tradition bietet Texas auch hochmoderne Attraktionen. Das Space Center Houston ist eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten des Staates. Hier können Besucher originale Raumkapseln bestaunen, Trainingsmodule der Astronauten betreten und sogar die historische Mission Control besichtigen. Auch die Museumslandschaft ist beeindruckend: Das Perot Museum of Nature and Science in Dallas kombiniert moderne Architektur mit interaktiven Ausstellungen, während das Museum of Fine Arts in Houston Werke aus allen Epochen und Kontinenten zeigt. Sportfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Ob im gigantischen AT&T Stadium der Dallas Cowboys, bei einem Heimspiel der San Antonio Spurs oder einem Baseball-Match der Houston Astros – Sport ist in Texas immer ein Spektakel. Tailgating vor den Stadien gehört ebenso zum Erlebnis wie die mitreißende Stimmung während der Spiele.

Beste Reisezeit und praktische Hinweise

Texas kann ganzjährig bereist werden, doch Frühling und Herbst gelten als besonders angenehm. Von März bis Mai blühen im Hill Country die Wildblumen, und Festivals wie SXSW ziehen Besucher aus aller Welt an. Der Herbst punktet mit milden Temperaturen und klaren Nächten, ideal für Wanderungen oder Sternenbeobachtung in Westtexas. Im Sommer hingegen kann es im Landesinneren extrem heiß werden, was Städtetouren erschwert. An der Küste herrscht zwischen Juni und November Hurrikansaison, weshalb es ratsam ist, Wetterberichte im Blick zu behalten. Für Rundreisen empfiehlt sich ein Mietwagen, da die Distanzen zwischen den Städten und Naturparks enorm sind. Bargeld wird in ländlichen Regionen geschätzt, auch wenn Kreditkarten weit verbreitet sind. Mit guter Planung lassen sich die Vielfalt und Kontraste Texas’ optimal erleben – von pulsierenden Metropolen bis hin zu einsamen Landschaften.

Skopje – eine Städtereise für Individualisten und Neugierige

Skopje, die Hauptstadt Nordmazedoniens, ist eine Stadt voller Kontraste und Überraschungen. Wer hierher reist, findet keine klassische Schönheit wie in Paris oder Rom, sondern eine Metropole, die ihre Reize aus Gegensätzen und Vielfalt zieht. Moderne Bauten im neoklassizistischen Stil stehen Seite an Seite mit sozialistischen Plattenbauten, osmanische Basare treffen auf hippe Cafés, und über allem thront die Festung Kale mit Blick auf den Fluss Vardar. Skopje ist ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind – geprägt von Römern, Osmanen, dem sozialistischen Jugoslawien und einem verheerenden Erdbeben, das die Stadt 1963 fast vollständig zerstörte.

Heute zeigt sich Skopje als facettenreiches Reiseziel, das abseits der bekannten Touristenpfade spannende Entdeckungen bereithält: lebendige Märkte, eindrucksvolle Museen, religiöse Vielfalt und eine lebendige Kulturszene mit Festivals und Musikveranstaltungen. Wer sich auf Skopje einlässt, entdeckt eine Stadt, die so widersprüchlich wie faszinierend ist – und genau darin liegt ihr besonderer Charme.

Skopje ist die Hauptstadt des Balkanstaates Nordmazedonien, zwischen Serbien, Bulgarien, Griechenland, Albanien und dem Kosovo gelegen. Diese Stadt, die stolze 2000 Jahre alt ist, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie ist multiethnisch und multireligiös und bietet schon deswegen viel Interessantes an Sehenswürdigkeiten und Kultur, wenn Reisende bereit sind, auch Ungewohntes und Fremdes kennenzulernen.

In Skopje befindet sich auch die Regierung und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Sowohl die Kirche (orthodoxes Christentum) als auch die islamische Glaubensgemeinschaft (Sunniten) haben in der Stadt ihre Hauptsitze.

Lage von Skopje

Boatmen of Thessaloniki in Skopje
Das Monument: Boatmen of Thessaloniki, Bild: Leonid Andronov / shutterstock

Skopje liegt im Norden des Landes, nur knapp 20 Kilometer von der Grenze zum Kosovo entfernt. Durch die Stadt schlängelt sich der Fluss Vardar, der Berg Vodno liegt in unmittelbarer Nähe.

Klima und Reisezeit Skopje

Feuchte und kalte Winter machen eine Reise hierher zu dieser Jahreszeit nicht erfreulich. Die Sommer dagegen sind warm und trocken und bescheren der Stadt ein fast mediterranes Klima. April bis Oktober sind gute Reisemonate; August und September bieten ideale Wetterverhältnisse.

Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Kultur

Römer und Osmanen haben ihre Spuren hinterlassen, in jüngerer Zeit das sozialistische Regime des ehemaligen Jugoslawien.

Auch das große Erdbeben von 1963 hat das Gesicht der Stadt verändert. Die eurasische und die afrikanische Platte stoßen hier zusammen und bedingen tektonische Aktivitäten, die in den Jahren 518, 1515 und 1963 zu großen Beben geführt haben. Das letzte hat den größten Teil der Altstadt in Schutt und Asche gelegt, mehr als 1000 Menschen ließen ihr Leben, drei Viertel der Bevölkerung verlor ihre Bleibe. Der Wiederaufbau dauerte nur wenige Jahre und wurde mit internationaler Hilfe unter federführender Planung des japanischen Architekten Kenzo Tange verwirklicht.

Sehenswert und einmalig in ihrer Ausdehnung ist die Roma-Siedlung Shutka, eine vollkommen andere Welt als die Innenstadt von Skopje.

Den Basar dürfen sich Reisende keinesfalls entgehen lassen, ergänzend dazu das in einer Karawanserei aus dem 15. Jahrhundert untergebrachte Museum des alten Basars, das Fotografien und Karten aus dieser Zeit zeigt sowie Waren aus der osmanischen Epoche.

Museen

Archäologisches Museum Skopje
Das Archäologisches Museum, Bild: Andrii Lutsyk / shutterstock

Die größte Kunstsammlung des Landes ist im Museum der zeitgenössischen Kunst zu bewundern.

An der Stelle, an der sich der 1938 erbaute und durch das Erdbeben 1963 zerstörte Bahnhof befand, steht heute eine kleine Galerie und das Museum der Stadt, das Zeugnisse der Besiedlung ausstellt, angefangen mit den ersten Spuren aus prähistorischen Zeiten.

Das Mutter-Teresa-Gedenkhaus berichtet über Leben und Wirken der Ordensschwester und Friedensnobelpreisträgerin und ihr humanistisches Engagement.

1991 verschmolzen das Archäologische, das Historische und das Ethnologische Museum zum Museum von Mazedonien. Es ist in einem osmanischen Bau aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet und zeigt Ausstellungsstücke, deren älteste aus der Antike stammen, auf einer Fläche von ca. 6000 Quadratmetern.

An den Zoo, den Botanischen Garten und den Stadtpark schließt sich das Naturwissenschaftliche Museum an, das ca. 4000 Exponate beherbergt, vor allem Fossilien, Pflanzen und Insekten.

Ebenso viele Ausstellungsstücke aus dem Reich der Mineralien, der Pflanzen und der Tiere finden sich im Naturhistorischen Museum.

Bibliotheken, Literatur und Theater

Die National- und Universitätsbibliothek in der Innenstadt ist die größte Bibliothek des Landes, in der Stadtbibliothek sind etwa 60.000 Bücher, Noten und Zeitschriften untergebracht.

Das Linden-Festival, gegründet 1997 vom mazedonischen Schriftstellerverband, gilt als eine der bedeutendsten literarischen Veranstaltungen des Landes. Es findet jedes Jahr im Juni während der Lindenblüte statt. Mazedonische und internationale Autoren nehmen teil.

Das Open Youth Theatre Festival bietet eine Plattform für experimentelle Aufführungen und Improvisationstheater der jungen Szene.

Musik

Die May Opera Evenings im Nationaltheater sind der klassischen Musik gewidmet.
Lieber Blues, Soul, Jazz? Das Blues and Soul Festival findet im Juli statt, das Skopje Jazz Festival im Oktober.

Ein- und Anreise

Deutsche Staatsangehörige brauchen kein Visum, sondern nur einen Personalausweis oder Reisepass. (Stand: Juni 2019)

Es gibt viele sehr preiswerte Flüge. Der Flughafen von Skopje liegt ein wenig außerhalb der Stadt, mit der ihn preisgünstige Busse verbinden oder Taxis für höchstens 20 Euro.

Sonst wird in mazedonischen Dinar bezahlt. Geldautomaten gibt es am Flughafen. Nordmazedonien gehört nicht zur EU und nicht zur europäischen Währungsunion!

Skopje, die Hauptstadt der ehemaligen jugoslawischen Republik Nordmazedonien, ist mehrere tausend Jahre alt. Rein optisch aber erscheint sie nur wenige Jahre jung. Der Grund: 1963 zerstörte ein kapitales Erdbeben die Stadt nahezu vollständig. Das kontrovers diskutierte Bauprojekt “Skopje 2014” verschaffte der Stadt ein neues Antlitz im neobarocken und neoklassizistischen Stil. Für Touristen bedeutet das: Die größte Sehenswürdigkeit ist damit die Stadt Skopje selbst.

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Mehr Informationen

Skopje vereint die ganze Welt

Auf kleinstem Raum tummeln sich in Skopje architektonische Highlights aus der ganzen Welt. Der französische L’Arc de Triomphe steht in einer nur unwesentlich kleineren Ausgabe, als das Original, an der Pforte zum Herzen der Innenstadt, dem Macedonia Square. Hier heißt das Bauwerk Porta Makedonija. Hin gelangen können Besucher mit einem roten Doppeldeckerbus, der genauso aussieht, wie die berühmteren Beispiele aus London. Und der Wall Street Bulle ist ebenso vertreten wie eine Riesenausgabe des Griechen Alexander der Große.

Diese Aufzählung ließe sich endlos weiter führen. In Skopje wimmelt es nur so von Skulpturen, die mehr oder minder weltweit bekannte Persönlichkeiten abbilden und im Zuge des Stadterneuerungsplanes “Skopje 2014” errichtet wurden. Insgesamt mehr als 70 Skulpturen tummeln sich in der ganzen Innenstadt verteilt, wobei viele Künstler und Gelehrte die Art Bridge vor dem Opernhaus bevölkern. Über den Fluss Vardar gespannt, und in recht idyllischer Nachbarschaft von zahlreichen Bars und Restaurants gelegen, die den Blick auf Brücke und monumentale Bauwerke auf der Gegenseite des Flusses freigeben, ist sie ein beliebtes Fotomotiv.

Erst funktional, dann schick

Ebenso wie die Skulpturen ziehen sich auch die antik anmutenden Gebäude durch die komplette Innenstadt, und laden zu einem Architektur-Spaziergang ein. Nach den großen Zerstörungen von 1963 wurde die Innenstadt Skopjes im osteuropäischen Schnellbauverfahren in Waschbeton wieder errichtet. Das war funktional, sah aber nicht besonders schön aus. Die Gebäude im sozialistischen Einheitsgrau stehen immer noch. Allerdings sind ihre Fassaden nun verkleidet und symbolisieren Prunk und Protz. Bestes Beispiel hierfür ist der Regierungssitz Nordmazedoniens.

Früher reiner Zweckbau, glauben Besucher heute sich vor dem Weißen Haus in Washington zu befinden. Wer mehr über diese teils schon absurd anmutende Wandlung Skopjes, vom Katastrophenschauplatz zum modernen Disneyland, erfahren möchte, kann eine geführte Walking-Tour buchen. Gut ausgebildete Fremdenführer erklären in allerlei Fremdsprachen die Hintergründe des Wandels und geben nebenbei auch Informationen zum politischen System und zur gesellschaftlichen Lage des Landes.

Sozialistischer Brutalismus

Ein weiteres Highlight ist das ehemalige Hauptpostamt Skopjes, das in den 1970er Jahren im Stil des sozialistischen Brutalismus errichtet wurde. Es sieht aus wie eine Lotusblüte aus Beton. Vor einigen Jahren hat es in der Haupthalle des Postamtes gebrannt. Seither werden nur noch die Büros sowie ein Nebentrakt als Postfiliale genutzt. Die Haupthalle bleibt gesperrt, ist jedoch im unveränderten Zustand für alle zu “besichtigen”, die es wagen durch die gläserne Eingangstür zu spitzen.

Der Bit-Pazar

Von dort aus geht es über die Steinerne Brücke, die seit dem 15. Jahrhundert die beiden Flussseiten des Vardar miteinander verbindet, zum Alten Bazar, dem Bit-Pazar. Hier sprechen viele der Händler nicht, wie die Mehrheit des Landes, Mazedonisch, sondern Albanisch. Die albanische Minderheit, die knapp ein Viertel des Bevölkerung des Landes ausmacht, ist hier ganz in ihrer muslimischen Tradition. Spaziergänger fühlen sich an berühmte osmanische Bazarstraßen erinnert. Kleine Läden vertreiben viel Goldschmuck und muslimische Trachten.

Tee, türkischer Kaffee und Süßigkeiten sind an jeder Ecke zu haben. Ein ehemaliger Hammam wird inzwischen als Museum genutzt. Die fünf Moscheen des Areals, wie die Mustafa Pascha Moschee, sind zugänglich und können zum Teil besichtigt werden. Im Garten der Mustafa Pascha Moschee finden zudem dann und wann Foto- oder Kunstausstellungen statt.

Die Festung Kale

In unmittelbarer Nähe des Bazars thront die Festung Kale hoch über der Altstadt. Oder besser gesagt das, was von ihr übrig ist. Heute stehen nur noch die Außenmauern der früher stattlichen Festungsanlage. Die jedoch sind mit Steinen aus dem 6. Jahrhundert bestückt. Auf dem Festungsareal finden seit Jahren archäologische Ausgrabungen statt. Die Festungsmauer ist auf einem Rundweg zu begehen und bietet einen herrlichen Ausblick über Alt- und Neustadt.

Mutter Teresa – die berühmteste Tochter der Stadt Skopje

Weltbekannt war Mutter Teresa, die 1910 in Skopje als Mitglied der albanischen Minderheit geboren wurde. Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, wie ihr bürgerlicher Name lautet, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr zu Ehren wurde 2008 das Mutter Teresa Gedenkhaus, nebst römisch-katholischer Kirche, errichtet. Im Inneren des Gedenkhauses sind originale Einrichtungsgegenstände aus Mutter Teresas Elternhaus zu besichtigen. Auch einige Handschriften und Dokumente aus ihrem Leben, sowie zahlreiche Fotos bringen Besuchern das Wirken der berühmten Heiligen nahe.

Ausflug zum Hausberg Vodno

Nicht verpassen sollte man einen Ausflug auf Skopjes Hausberg Vodno. Von der Innenstadt aus kann der Berg innerhalb von etwa drei Stunden erwandert werden. Der Weg führt durch recht steile Wälder, die immer wieder Ausblickmöglichkeiten auf halber Strecke bieten. Wer nicht so gut zu Fuß ist nimmt den roten Doppeldeckerbus bis zur Mitte des Vodno. Von da führt eine Seilbahn zum Gipfel. Dort angekommen blickt man weit hinab auf die Stadt, und erkennt erst hier wie lang gestreckt sie sich komplett links und rechts an den Fluss Vardar anschmiegt. Vom Gipfelkreuz des Vodno aus können zahlreiche Wanderwege zu den umliegenden Bergen und Canyons gewählt werden. Aber Vorsicht: in Nordmazedonien gibt es noch Bären.

Bradenton – Florida mal anders

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Bradenton scheint auf den ersten Blick eine unscheinbare 50.000 Einwohner Stadt im US-Bundesstaat Florida zu sein. In Wirklichkeit hat man hier die Möglichkeit, das richtige Florida kennenzulernen – abseits von Menschenmassen und Unterhaltungstourismus. Die Stadt gilt nicht als Haupttourismusziel, ist aber dennoch bestens zu erreichen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Flughafen Sarasota/Bradenton und nicht allzu weit entfernt der größere Tampa International Airport.

In der bezaubernden Innenstadt kann man die lokalen Restaurants und zahlreiche Geschäfte besuchen oder man genießt beim Flanieren den Mix aus historischer und moderner Architektur. Im Bereich des Bradenton Flussufers gibt es Parks, um in die Natur einzutauchen, ein Amphitheater, sowie finden hier zahlreiche Konzerte und Events statt. Es gibt eine Vergnügungszone für Familien, Sportplätze und einen Skateboardpark. Für eine kurze Verschnaufpause gibt es ein „Wohnzimmer im Freien“ mit Sesseln und Sicht auf den Fluss.

Viele Firmen in Bradenton haben sich auf Touren spezialisiert, die den Touristen das Meeresleben Floridas näher bringen. Wer also Lust hat Delfine oder Seekühe aus der Nähe zu sehen, sollte eine solche Bootstour organisieren. In Bradentons Umgebung befinden sich auch die sonnigen Inseln Anna Maria Island und Longboat Key und laden zum Sonne genießen auf weißen Sandstränden ein.

So viel zu entdecken!

Historisches Pier Bradenton
Historisches Pier zur Insel Anna Maria, Bild: Mark Winfrey / shutterstock

Der Myakka River State Park gehört zu den größten und ältesten State Parks Floridas, die Sümpfe und Feuchtgebiete sind nicht nur voller Virginia-Eichen und Sabalpalmen, hier leben auch Alligatoren und Rotluchse. Es ist auch die Heimat vieler Schildkröten- und Vogelarten. Im Besucherzentrum kann man Ausstellungen besuchen und Informationen sammeln, z.B. über die Route des Boylston Nature Trails, der zu einem Aussichtsturm mit atemberaubender Aussicht über den Park, führt.

Die Robinson Preserve besteht aus 682 Hektar, die endlose Möglichkeiten zur Unterhaltung bieten. Wandern, Kayak- oder Kanufahren, Rollschuh fahren, Picknicken, Campingplätze und die Tierwelt beobachten – alles auf einem Platz. Vom Aussichtsturm erblickt man vier Counties und fünf Gewässer.

Der Nationalpark De Soto National Memorial wurde nach Hernando de Soto benannt, der erste Europäer, der den Süden der USA umfassend erforschte und dabei Hunderte Indianer versklavte und ermordete. Das Denkmal soll an die kontroverse Geschichte der USA erinnern, Besucher können Rüstungen probieren oder einen nachgebauten Weg der Konquistadores nachgehen. Auch das Wandern durch Naturwanderwege, das Fischen und Vögel beobachten sind beliebte Aktivitäten.

Kunst und Kultur

Besonders sehenswert ist das Künstlerviertel „Village of the Arts“ in Downtown Bradenton mit seinen bunten Häuschen und bezaubernden Dachverzierungen; der ideale Platz für Kunstliebhaber, um Inspiration zu tanken. Hier befinden sich über 40 Galerien, die auch von den zahlreichen Künstlern, Bildhauern und Fotografen bewohnt werden. Das macht das „Village of the Arts“ zur größten Künstlergemeinde der Golfküste. Jedes Monat öffnen die Künstler für zwei Tage ihre Ateliers zur Besichtigung an Kunstinteressierte. Natürlich können hier einzigartige Gemälde, Möbel und Mode auch gekauft werden. Die Bewohner des Viertels wollten eine Gemeinschaft bilden, in der Künstler in Harmonie leben und arbeiten können und dies ist ihnen gelungen.

Der erste Anlauf bei einer Museumstour sollte das South Florida Museum sein, das größte Natur- und Kulturgeschichtsmuseum an der Golfküste – auch ein Planetarium, das Bishop Planetarium, gibt es hier zu entdecken. Liebhaber des Meeres wird es in das Parker Manatee Aquarium in unmittelbarer Nähe schlagen. Hier lebte das Maskottchen, Seekuh Snooty, die als älteste Seekuh in Gefangenschaft (und vielleicht überhaupt) bekannt wurde. Sie verstarb mit 69 Jahren. An nur einem Ort kann man also über die Geschichte Floridas lernen, Multimedia-Shows erleben und Vorlesungen besuchen.

Einen Besuch ist auch das ArtCenter Manatee wert, ein 930m² großes Zentrum für Kunst und Kunstgeschichte. Innerhalb befinden sich drei Galerien, Klassenräume und eine spezialisierte Bibliothek mit einer beträchtlichen Anzahl an Werken.

Das ganze Jahr über finden in Bradenton Veranstaltungen statt, durch welche sie für Kunst- und Kulturliebhaber noch interessanter wird: das jährliche Bradenton Blues Festival, das Kunstfestival ArtSlam und viele kleine Kunst- und Musikevents.

Sport bei Schönwetter

Walking Trail Boardwalk Robinson Naturschutzgebiet Bradenton, Florida
Walking Trail Boardwalk Robinson Naturschutzgebiet, Bild: Dennis MacDonald / shutterstock

Klimatechnisch überzeugt die größte Stadt in Manatee County mit typischem Florida-Wetter: feuchte, subtropische Sommer und warme Winter. Fast 250 Tage im Jahr scheint hier die Sonne, Tiefsttemperaturen herrschen im Januar mit 11° C. Für ausreichend Bewegung wird in Bradenton natürlich auch bei schönem Wetter gesorgt. In der Nick Bollettieri Tennisakademie haben schon Legenden wie Andre Agassi und Marija Scharapowa trainiert, aber auch für Besucher stehen die Türen offen.

Der Bradenton Riverwalk führt, wie der Name schon verrät, anderthalb Kilometer den Manatee River entlang. Der beleuchtete Weg am Flussufer lädt zum stundenlangen Spazieren ein, aber auch Fischen oder Volleyball spielen sind hier erlaubt.

Der LECOM Park ist der bekannteste Baseballplatz der Zone. Viele Mitglieder der Baseball Hall of Fame haben hier bereits gespielt. Auch Tennis- und Golfspieler kommen in Manatee County auf ihre Kosten, für Letztere ist besonders der River Run Golf Links zu empfehlen.
Das wunderschöne Wetter lädt besonders zum Schwimmen, Tauchen, Jetski fahren oder Windsurfen ein. Auch Kanufahrten am Peace River oder das Mieten eines Segel- oder Motorsportbootes sind ausgezeichnete Ideen – die Möglichkeiten scheinen in Florida beinahe endlos zu sein.

Auch ein Shoppingmarathon kann als Sport angesehen werden: Zum Shoppen in der „Friendly City“ ist das Ellenton Premium Outlet das richtige Ziel, hier findet man Designermarken zu erschwinglichen Preisen. Vintageschmuck findet man im Village of the Arts, einzigartige Souvenirs in den süßen Shops an der Küste.

Ein Blick in die Geschichte

Bradenton trägt den Namen des Pioniers Dr. Joseph Braden, der im 19. Jahrhundert eine befestigte Plantage in der Region errichten ließ. Aus diesen Anfängen entwickelte sich nach und nach eine kleine Gemeinde, die zunächst vom Anbau von Zitrusfrüchten und Zuckerrohr lebte. Mit dem Aufschwung der Eisenbahn im frühen 20. Jahrhundert gewann die Stadt an Bedeutung und wuchs stetig. Heute ist Bradenton ein lebendiger Ort, der Tradition und Moderne verbindet und dabei seinen entspannten Charakter bewahrt hat.

Kulinarische Erlebnisse und Braukultur

Die Stadt ist auch ein Treffpunkt für Genießer. Frischer Fisch und Meeresfrüchte gehören zu den Klassikern der lokalen Küche und werden in zahlreichen Restaurants fangfrisch serviert. Besonders beliebt sind die kleinen Fischlokale rund um das historische Cortez Fishing Village. Wer Abwechslung sucht, findet in Bradenton auch eine lebhafte Craft-Beer-Szene. Ein Highlight ist Motorworks Brewing, die größte unabhängige Brauerei an Floridas Golfküste, die ihre Gäste mit preisgekrönten Bieren, Foodtrucks und Live-Musik begeistert.

Leben am Riverwalk

Der Bradenton Riverwalk ist nicht nur ein Ort für Spaziergänge, sondern auch Bühne für zahlreiche Veranstaltungen. Ob Open-Air-Konzerte, Yoga-Kurse bei Sonnenaufgang oder kleine Food-Festivals – am Flussufer wird Kultur und Gemeinschaft großgeschrieben. Besonders abends verwandelt sich der Riverwalk in eine lebendige Flaniermeile, auf der sich Einheimische und Besucher gleichermaßen wohlfühlen.

Natur pur rund um Bradenton

Neben den bekannten State Parks laden auch kleinere Naturgebiete zum Erkunden ein. Die Emerson Point Preserve liegt auf einer Landzunge zwischen Manatee River und Tampa Bay und bietet Wanderwege mit Aussicht auf das Wasser sowie archäologische Fundstätten. Ein weiteres Kleinod ist der Palma Sola Botanical Park, in dem exotische Pflanzenarten, bunte Blüten und ruhige Teiche zu entdecken sind. Diese grünen Oasen zeigen die Vielfalt der Region und sind perfekte Ziele für eine entspannte Auszeit.

Familienfreundliche Angebote

Für Familien mit Kindern hält Bradenton viele Attraktionen bereit. Neben den Stränden und Naturparks begeistert vor allem das Bishop Museum of Science and Nature, das ein Planetarium, interaktive Ausstellungen und ein Manatee-Habitat vereint. Kleinere Abenteuer bieten Spielplätze am Riverwalk, während die flachen Strände von Anna Maria Island ideal für Kinder sind. Auch Freizeitparks und Wasserwelten in der Nähe sorgen dafür, dass Bradenton ein vielseitiges Ziel für Familienurlaube ist.

Highlight im Mittleren Westen: Kansas City

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Der Mittlere Westen wird vor allem kulturell häufig unterschätzt. Dabei haben viele Städte eine reiche Kulturszene. Ein gutes Beispiel ist Kansas City in Missouri, das wegen seinen über 200 Brunnen den Beinamen City of Fountains trägt, und von den Einheimischen schlicht KC genannt wird. Naturliebhaber schätzen die Umgebung, die vor allem durch den Fluss Missouri River geprägt wird. Nicht zuletzt ist die Metropole mit knapp einer halben Million Einwohnern bekannt als Wiege des Jazz.

Ausgehen in Downtown KC

Das Stadtzentrum von Kansas City wird auch als „Power & Light District“ bezeichnet. Hier finden Anwohner und Besucher alles, was es für einen kurzweiligen Abend braucht. Ganze neun Straßenblocks wurde hier vor einigen Jahren ausschließlich für Gastronomie, Shopping und Entertainment ausgebaut. Aus den Bars schallt meist Livemusik und auch auf den öffentlichen Plätzen können Passanten den Darbietungen von Musikern lauschen. Eine Besonderheit in KCs Downtown: Alkoholische Getränke aus den umliegenden Bars und Restaurants dürfen mit nach draußen genommen und konsumiert werden – keine Selbstverständlichkeit in den USA.

Kulinarische Highlights in Kansas City

Scout Statue, Kansas City
Die Scout Statue in Kansas City, Bild: f11photo / shutterstock

Die Metropole gilt als Welthauptstadt des Barbecues. Dieses wird in über 100 Restaurants zubereitet und sollte unbedingt auf jeder To-do-Liste eines Aufenthaltes vor Ort stehen. Bei der typischen Zubereitung wird das Fleisch nur sehr langsam geräuchert und saftig mit einer fruchtigen Soße serviert. Grillfans, die im September in der Stadt sind, können die legendäre World Series of Barbecue besuchen. Der größte Grillwettbewerb der Welt ist Teil des Festivals American Royal. Wer auf der Suche nach regionalen Leckerbissen ist, wird zudem auf dem Kansas City River Market fündig. Der Markt südlich des Missouri River begeistert mit etwa 140 Ständen und jeder Menge lokalen Spezialitäten.

Sehenswerte Museen in der City of Fountains

Kunstliebhaber finden in KC gleich zwei renommierte Museen. Das Nelson-Atkins Museum of Art zeigt mit seinen über 30.000 Werken eine der umfangreichsten Sammlungen der Region, die Kunst von der Antike bis zur Moderne präsentiert. Einen Schwerpunkt bilden amerikanische, europäische und asiatische Kunst. Auf dem weitläufigen Gelände, der den modernen Bau umgibt, können Besucher durch einen Skulpturenpark flanieren. Das Kemper Museum of Contemporary Art ist spezialisiert auf zeitgenössische Künstler. Unter den bekanntesten Namen sind Andy Warhol und Jackson Pollock.

Neben der Dauerausstellung zeigt das Haus jedes Jahr zehn bis zwölf Sonderausstellungen, die hochkarätige Werke präsentieren. An Geschichte Interessierte erkunden das National WWI Museum and Memorial. Dieses beherbergt eine beeindruckende Sammlungen an Exponaten aus dem Ersten Weltkrieg. Der zum Museum gehörende Liberty Memorial Tower sollte unbedingt mit besichtigt werden, denn er bietet einen herrlichen Blick über das Stadtgebiet. Der in den 1920er Jahren in der Metropole entstandene Jazz-Stil – der Kansas-City-Jazz – ist hier immer noch lebendig. Zu entdecken gibt es beispielsweise das American Jazz Museum mit einer interaktiven Ausstellung. Hier werden die Geschichte, die Musik und die Künstler dieses Genres gewürdigt.

Kulturelle Abendunterhaltung erleben

Jc Nichols Memorial Brunnen, Kansas City
Jc Nichols Memorial Brunnen, Bild: Wallace Weeks / shutterstock

Jazzfans pilgern für Live-Performances nicht nur nach KCs Downtown. Vor allem auch der quirlige Stadtteil 18th & Vine ist Programm. Früher schufen hier große Jazz-Legenden wie Count Basie oder Charlie Parker den Sound ihrer Zeit. Doch der Jazz ist rund um das Stadtgebiet allgegenwärtig – überall sorgen zahlreiche Klubs und Bars mit Live-Konzerten für ausgelassene Stimmung. Kulturellen Genuss verspricht zudem das erst im Jahr 2011 eröffnete Kauffman Center for the Performing Arts. Hier begeistern fantastische Darbietungen aus Ballett, Theater und Orchester das Publikum. Unter anderem spielt hier das Kansas-City-Symphony-Orchester auf.

Unternehmenskultur in Kansas City

Für Unterhaltung und eine lebendige Würdigung der ansässigen Traditionsunternehmen sorgen die Firmen Hallmark und Harley-Davidson. Bei ersterem handelt es sich um ein bekanntes Grußkartenunternehmen. An sechs Tagen die Woche können Interessierte im Firmensitz eine spannende Ausstellung zur inzwischen knapp 100 Jahre langen Firmengeschichte bewundern. Zudem gibt es im Nelson-Atkins Museum of Art auch noch eine historische Fotosammlung von Hallmark zu sehen. Liebhaber von legendären Bikes werden in der Harley-Davidson Factory glücklich. Dort können sie an einer geführten Tour teilnehmen und sehen, wo die Motorräder der Kultmarke entstehen.

Highlights für Familien in Kansas City

Besucher mit Kindern finden in der sympathischen Stadt eine fülle an familienfreundlichen Attraktionen. Wer mit kleinen Tierfreunden unterwegs ist, der kommt an einer Tour durch das SEA LIFE Aquarium nicht vorbei. Die interaktive Welt der Meere befindet sich im Crown Center und verfügt über zehn nach Themen gestaltete Zonen. In diesen tummeln sich tausende von Wasserlebewesen. Kinder haben vor allem an den Touch-Pools Spaß. Ein weiteres Must-see ist der Kansas City Zoo. Dieser wurde bereits 1909 im im Swope Park angelegt und lädt zu langen Spaziergängen ein.

Dabei gilt es Elefanten, Leoparden, Riesenschildkröten oder Mendesantilopen und sichten. Einen kunterbunten Indoor-Unterhaltungspark bildet das Legoland Discovery Centre. Dort dreht sich alles um die farbenfrohen Bausteine aus Dänemark. Rasante Lego-Fahrten, ein Softplay-Bereich sowie ein 4D-Kino sorgen hier für Spaß und Unterhaltung. Ein riesiger Freizeitpark für Actionliebhaber ist mit dem Worlds of Fun geboten. Hier bringen Achterbahnen, Karussells und andere Fahrgeschäfte das Blut in Wallung. Direkt nebenan befindet sich das Oceans of Fun. Der Wasserpark hat alles, was Wasserratten glücklich macht. Vor allem die unzähligen Rutschen sind bei großen und kleinen Gästen beliebt. Wer davon nicht genug bekommen kann, hat mit dem The Bay Water Park noch eine weitere Option zum aufregenden Planschen.

Architektur und Stadtbild zwischen Historie und Moderne

Kansas City beeindruckt mit einer abwechslungsreichen Architektur, die vom Glanz vergangener Epochen ebenso geprägt ist wie von moderner Stadtentwicklung. Die prächtige Union Station, ein imposantes Beispiel für die Beaux-Arts-Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert, ist heute weit mehr als ein historischer Bahnhof. Sie dient als kulturelles Zentrum mit Museen, Restaurants, einem IMAX-Kino und Veranstaltungsflächen. In der Innenstadt und in den Wohnvierteln finden sich zahlreiche Art-Deco-Gebäude, die an die wirtschaftliche Blütezeit der Stadt erinnern. Gleichzeitig entstehen in ehemaligen Lagerhallen und Industriebauten neue Kreativräume, die durch ihre Mischung aus Backstein, Glas und Grünflächen ein modernes, urbanes Flair schaffen.

Sportbegeisterung als Lebensgefühl

Sport hat in Kansas City einen festen Platz im Alltag vieler Einwohner. Die Stadt ist Heimat der Kansas City Chiefs in der NFL, die mit dem Arrowhead Stadium eines der lautstärksten Football-Stadien der Welt besitzen. Auch die Kansas City Royals, das Baseballteam der Stadt, sind mit spannenden Heimspielen im Kauffman Stadium ein Publikumsmagnet. Besucher können nicht nur bei Spielen die leidenschaftliche Atmosphäre erleben, sondern auch Stadionführungen buchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das sogenannte Tailgating – gemeinsames Grillen und Feiern auf dem Parkplatz vor dem Spiel – gehört hier zur festen Sportkultur und ist ein Erlebnis für sich.

Festivals und besondere Veranstaltungen

Über das Jahr verteilt lockt Kansas City mit einem bunten Veranstaltungskalender. Beim Kansas City Jazz & Heritage Festival kommen Musikliebhaber voll auf ihre Kosten und erleben Live-Auftritte renommierter Künstler. Das Boulevardia-Festival vereint Craft-Biere, Streetfood und Musik in einem urbanen Sommererlebnis. Im Winter erstrahlt die Country Club Plaza im Lichtermeer – eine Tradition, die seit den 1920er-Jahren gepflegt wird und zu den schönsten Weihnachtsbeleuchtungen der USA zählt. Hinzu kommen kulinarische Events, Kunstmärkte und Foodtruck-Festivals, die die Vielfalt der Stadt lebendig widerspiegeln.

Shoppingerlebnisse von elegant bis alternativ

Wer in Kansas City shoppen möchte, hat die Wahl zwischen edlen Boutiquen und kreativen Einzelstücken. Die Country Club Plaza begeistert mit ihrer von spanischer Architektur inspirierten Gestaltung und beherbergt eine Mischung aus internationalen Marken, gehobenen Geschäften und gemütlichen Cafés. Wer es individueller mag, sollte das Westport-Viertel besuchen. Hier finden sich Vintage-Läden, kleine Galerien, Second-Hand-Shops und Kunsthandwerk – perfekt für alle, die besondere Souvenirs suchen.

Craft-Bier und Kaffee in Spitzenqualität

Kansas City hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Mekka für Craft-Bier-Fans gemacht. Die Boulevard Brewing Company ist die bekannteste Brauerei der Stadt und bietet informative Führungen mit Verkostungen an. Daneben haben sich zahlreiche kleinere Brauereien etabliert, die kreative Bierstile und experimentelle Aromen anbieten. Auch Kaffeeliebhaber kommen auf ihre Kosten: Die Third-Wave-Coffee-Szene ist hier stark vertreten, mit lokalen Röstereien, die Wert auf nachhaltigen Anbau und handwerkliche Zubereitung legen.

Natur und Naherholung in und um die Stadt

Trotz ihrer urbanen Struktur bietet Kansas City viele Möglichkeiten zur Erholung im Grünen. Der Missouri River prägt nicht nur das Landschaftsbild, sondern ist auch Ausgangspunkt für Rad- und Wanderwege entlang des Wassers. Zahlreiche Parks laden zu Picknicks, Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten ein. Wer mehr Natur erleben möchte, findet in der Umgebung idyllische Seen wie den Longview Lake oder den Smithville Lake, die im Sommer ideale Ziele für Wassersport, Angeln oder einfach entspannte Stunden am Ufer sind.

San-Blas-Inseln – Tropisches Paradies vor der Küste Panamas

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Die San-Blas-Inseln gehören zu den letzten echten Paradiesen der Karibik, in denen Natur, Kultur und Ursprünglichkeit harmonisch zusammenfinden. Vor der Karibikküste Panamas gelegen, besteht der Archipel aus rund 365 kleinen Inseln – für jeden Tag des Jahres eine. Nur ein Bruchteil davon ist bewohnt, und viele Inseln sind kaum größer als ein Fußballfeld. Kokospalmen, weißer Sand und türkisblaues Wasser prägen das Bild. Doch San Blas ist weit mehr als nur ein Postkartenmotiv – es ist auch die Heimat des indigenen Volkes der Guna Yala, das hier seit Jahrhunderten nach eigenen Regeln lebt und seine Kultur bewahrt.

Die Kultur der Guna Yala – Herz und Seele von San Blas

Die San-Blas-Inseln liegen in der autonomen Region Guna Yala, die von den Guna selbst verwaltet wird. Besucher reisen hier nicht nur in ein Naturparadies, sondern auch in eine eigene Welt, in der traditionelle Lebensweisen den Alltag bestimmen. Die Guna sprechen ihre eigene Sprache, tragen farbenfrohe Kleidung und verzieren ihre Arme und Beine mit kunstvollen Mustern aus Perlen. Besonders bekannt sind die handgefertigten „Molas“ – bunte Textilkunstwerke aus mehreren Stofflagen, die aufwendig vernäht werden. Touristen, die hierherkommen, sind Gäste in einem Gebiet, in dem Gemeinschaft und Naturverbundenheit noch wichtiger sind als moderner Komfort. Der Respekt vor den Bräuchen und Regeln der Guna ist Teil des Erlebnisses.

Anreise – Der Weg ins Inselparadies

Segelyachten lagern an der Küste der San-Blas-Inseln in Panama
Segelyachten lagern an der Küste der San-Blas-Inseln in Panama, Bild: Stefan Neumann / shutterstock

Die Anreise zu den San-Blas-Inseln ist bereits ein kleines Abenteuer. Die meisten Besucher starten von Panama-Stadt und fahren zunächst mit einem Geländewagen durch das bergige Landesinnere. Die Straßen sind kurvig und steil, doch unterwegs bietet sich immer wieder ein spektakulärer Blick auf den Dschungel. Vom kleinen Hafen Cartí aus geht es mit einem Motorboot weiter, oft vorbei an kleinen Sandbänken und Palmeninseln. Wer etwas mehr Komfort möchte, kann auch eine Segeltour buchen, die von Panama oder Kolumbien aus direkt zu den Inseln führt. Für Inselhopping innerhalb von San Blas stehen ebenfalls Boote zur Verfügung. Alternativ gibt es kleine Charterflüge, die von Panama-Stadt aus auf einigen Inseln landen – eine besonders schnelle, aber auch teurere Option.

Unterkünfte – Einfach, traditionell und mitten in der Natur

Luxushotels sucht man auf den San-Blas-Inseln vergeblich – und das ist Teil des Charmes. Die meisten Besucher übernachten in einfachen Holzhütten, oft direkt am Strand. Diese Unterkünfte werden von Guna-Familien betrieben und sind bewusst schlicht gehalten: Matratzen, Moskitonetze und Kerzenlicht statt Klimaanlage und Fernseher. Wer es etwas komfortabler mag, findet auf einigen Inseln Cabañas mit Solarduschen und Ventilatoren. Eine weitere Möglichkeit ist, auf einem Segelboot zu übernachten – ideal für Reisende, die mehrere Inseln erkunden möchten.

Natur und Unterwasserwelt – Ein Eldorado für Entdecker

Die San-Blas-Inseln sind von glasklarem Wasser umgeben, das reich an Meereslebewesen ist. Schnorchler können bunte Korallenriffe erkunden, an denen sich Papageienfische, Rochen und Schildkröten tummeln. Zwischen den Inseln liegen oft flache Sandbänke, die sich bei Ebbe in kleine Naturpools verwandeln. Auf den unbewohnten Inseln nisten Seevögel, und im dichten Küstengrün leben Leguane und Krabben. Die Guna achten streng darauf, ihre Umwelt zu schützen – deshalb sind große Hotelanlagen, Jetskis oder motorisierter Wassersport hier tabu. Wer die Natur in ihrer reinsten Form erleben möchte, ist hier genau richtig.

Aktivitäten – Von Inselhopping bis Segeln

Langeweile kommt auf San Blas nicht auf, auch wenn der Alltag hier deutlich langsamer verläuft als in anderen Urlaubszielen. Ein Highlight ist das Inselhopping – mit dem Boot kann man in wenigen Stunden mehrere traumhafte Eilande besuchen. Wer lieber länger an einem Ort bleibt, genießt den Tag beim Schwimmen, Schnorcheln oder einfach in einer Hängematte unter Palmen. Beliebt sind auch mehrtägige Segeltouren durch den Archipel, bei denen man unberührte Strände und einsame Buchten ansteuert. Auf einigen Inseln kann man am Abend am Lagerfeuer sitzen und den Sternenhimmel ohne jede Lichtverschmutzung beobachten.

Praktische Tipps – Vorbereitung für den San-Blas-Urlaub

Wer die San-Blas-Inseln besucht, sollte auf Komfort verzichten können und offen für Einfachheit sein. Strom gibt es oft nur für wenige Stunden am Tag, Handyempfang ist eingeschränkt. Bargeld ist unerlässlich, da es keine Geldautomaten gibt. Die Guna erheben für den Besuch ihres Gebietes eine kleine Gebühr, die direkt bei der Einreise bezahlt wird. Am besten packt man leichte Kleidung, Badesachen, Sonnencreme, Mückenschutz und eine wiederbefüllbare Trinkflasche ein. Für Fotoausrüstung empfiehlt sich eine wasserdichte Tasche.

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Mehr Informationen

Beste Reisezeit – Sonnige Monate und klare Sicht

Die beste Reisezeit für die San-Blas-Inseln ist in der Trockenzeit zwischen Dezember und April. In diesen Monaten gibt es viel Sonne, wenig Regen und eine ruhige See – ideal zum Segeln und Schnorcheln. Die Regenzeit von Mai bis November bringt zwar häufigere Schauer, sorgt aber auch für satteres Grün und weniger Touristen. Hurrikans sind hier deutlich seltener als in anderen Teilen der Karibik, dennoch sollte man in der Regenzeit den Wetterbericht im Blick behalten.

Die San-Blas-Inseln sind ein Reiseziel für alle, die Authentizität schätzen, auf Massentourismus verzichten können und das Leben in seiner einfachsten Form genießen möchten. Hier erlebt man nicht nur traumhafte Strände, sondern auch eine lebendige Kultur, die im Einklang mit der Natur existiert – ein Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht und jeder Tag wie ein kleiner Ausflug in eine andere Welt wirkt.

Gewinne 1 Set zum Start des Kinofilms WIE DAS LEBEN MANCHMAL SPIELT

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Gewinnen Sie 1 wunderschönes Set, bestehend aus 2 Kinofreikarten für den Film “WIE DAS LEBEN MANCHMAL SPIELT” sowie einer hochwertigen Duftkerze von „Happysoy Original“. Ab 2. Oktober in den deutschen Kinos.

Copyright: © 2025 Lighthouse / Foto-Credit: Caroline Bottaro

WIE DAS LEBEN MANCHMAL SPIELT erzählt von zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch auf wundersame Weise zueinander finden.

Ein berührender und manchmal hinreißend komischer Film über zweite Chancen, stille Freundschaften und die zarte Hoffnung, dass das Leben trotz aller widrigen Umstände immer noch etwas Gutes bereithält.

In den Hauptrollen: Der unvergessliche Michel Blanc („Es sind die kleinen Dinge“) in einer seiner letzten großen Rollen, die er wie immer mit tiefer Menschlichkeit, feinem Humor und berührender Verletzlichkeit ausfüllt – und an seiner Seite trifft Frankreichs Musik- und Kino-Superstar Louane Emera („Verstehen Sie die Béliers?“) mit einer kraftvollen, nuancierten Darstellung mitten ins Herz.

 

Teilnahmebedingungen

Zu gewinnen gibt es 1 Fanpaket bestehend aus 2 Kinofreikarten für den Film “Wie das Leben manchmal spielt” sowie einer hochwertigen Duftkerze von „Happysoy Original“. Bitte füllt das nachfolgende Formular vollständig aus. Es ist zwar keine Teilnahmebedingung, doch ein Like auf der Facebookseite ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Teilnahmeschluss ist der 26.09.2025 um 00:01 Uhr.

Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserem Gewinnspiel gespeichert, entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nach dem Teilnahmeschluss automatisch entsprechen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelöscht. Die GewinnerInnen erhalten im Fall des Gewinns eine E-Mail.

Ein Sachgewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Gewinn. Reisemagazin Online behält sich das Recht vor, TeilnehmerInnen, die gegen Strafgesetze, die guten Sitten oder diese Spielbedingungen verstoßen, mit sofortiger Wirkung von der Teilnahme auszuschließen, wobei in diesem Fall eine allenfalls erworbene Berechtigung zum Gewinnbezug erlischt.

Happysoy Original – Duftkerze – Es gibt Freunde im Leben und es gibt Freunde fürs Leben.

Nachhaltigkeit trifft auf liebevolles Design

Jede Kerze ist mit einem besonderen Graspapieretikett versehen, das nicht nur nachhaltig ist, sondern auch eine inspirierende Botschaft trägt. Diese Kerze trägt die herzliche Aufschrift:
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Das Gewinnspiel wurde beendet

 

Verschiedene Arten, die Karibik zu bereisen – Von Kreuzfahrt bis Segeltörn

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Die Karibik gilt als Inbegriff von türkisblauem Meer, palmengesäumten Stränden und entspanntem Lebensgefühl. Doch die Region zwischen Florida, Mittelamerika und Südamerika hat weit mehr zu bieten als nur klassische Badeurlaube. Wer einen Karibik Urlaub plant, kann zwischen verschiedenen Reisearten wählen – von der luxuriösen Kreuzfahrt über individuelles Inselhopping bis zum aktiven Segeltörn. Jede Art der Reise eröffnet einen eigenen Blick auf die Vielfalt dieser Inselwelt.

Kreuzfahrt Karibik – Mehrere Inseln in kurzer Zeit entdecken

Kreuzfahrtschiff Harmony of the Seas am Hafen von Nassau auf den Bahamas
Kreuzfahrtschiff Harmony of the Seas am Hafen von Nassau auf den Bahamas, Bild: Sandra Foyt / shutterstock

Eine Kreuzfahrt in der Karibik ist die wohl bequemste Möglichkeit, gleich mehrere Inseln auf einer Reise kennenzulernen. Bekannte Reedereien bieten spezielle Angebote wie AIDA Karibik oder Mein Schiff Karibik. Hier kombinieren sie entspannte Seetage mit Stopps in unterschiedlichen Häfen. So lassen sich in einer oder zwei Wochen Highlights wie Barbados, St. Lucia, Antigua oder die Dominikanische Republik miteinander verbinden.

An Bord genießen Reisende modernen Komfort, abwechslungsreiche Kulinarik und ein umfangreiches Freizeitangebot – ideal für alle, die eine Kombination aus Erholung und Entdeckung suchen. Besonders beliebt sind Routen, die sowohl die östliche Karibik mit Inseln wie St. Barth und Saba als auch westliche Ziele wie Jamaika oder die Cayman Islands ansteuern.

Vorteile einer Kreuzfahrt Karibik:

  • Bequeme Anreise zu mehreren Inseln ohne ständiges Kofferpacken

  • Große Auswahl an Routen und Reisedauern

  • Attraktiv für Familien, Paare und Alleinreisende

Segeltour Karibik – Unterwegs mit Wind und Wellen

Jachthafen von English Harbour auf Antigua
Jachthafen von English Harbour auf Antigua, Bild: Lucia.Pinto / shutterstock

Für alle, die Freiheit und Abenteuer schätzen, ist Segeln in der Karibik eine besondere Erfahrung. Ob auf einer privaten Yacht, einem Katamaran oder als Teil einer kleinen Segelcrew – beim Segeltörn in der Karibik erlebt man die Inseln aus einer ganz anderen Perspektive.

Zwischen kleinen Ankerbuchten und unbewohnten Stränden geht es flexibel von Insel zu Insel. Besonders reizvoll ist das Segeln rund um die Antilleninseln in der Karibik – von den Britischen und Amerikanischen Jungferninseln bis hin zu Guadeloupe, Martinique oder den Grenadinen. Auch weniger bekannte Ziele wie Saba Karibik oder Montserrat Karibik lassen sich so entspannt erreichen.

Segelreisen sind ideal für alle, die Wassersport lieben, gerne aktiv sind und abseits der großen Touristenströme unterwegs sein möchten.

Inselhopping und Direktflüge – Flexibel von Insel zu Insel

Wer lieber auf eigene Faust reist, kann in der Karibik wunderbar Inselhopping betreiben. Mit Fähren, kleinen Passagierbooten oder Inlandsflügen lassen sich auch entlegene Inseln problemlos erreichen. So kann man die eigene Route individuell gestalten und größere Urlaubsregionen mit kleineren, weniger bekannten Inseln kombinieren.

Alternativ bieten viele internationale Airlines Direktflüge auf Hauptinseln wie Barbados, Jamaika, Puerto Rico oder Guadeloupe an. Von dort aus starten dann oft regionale Fluggesellschaften, die fast jede Insel in kurzer Zeit ansteuern – perfekt, um auch entlegenere Ziele wie Saba oder Montserrat in die Reise einzubinden.

Karibik Schiffsreisen – Vielfalt jenseits der klassischen Kreuzfahrt

Neben den großen Kreuzfahrtschiffen und Segelbooten gibt es auch kleinere Expeditionsschiffe oder Themenkreuzfahrten, die sich auf bestimmte Interessen konzentrieren – etwa Tauch- und Schnorchelreisen, kulinarische Touren oder Kulturreisen. Diese Karibik Schiffsreisen legen häufig in Häfen an, die von großen Schiffen nicht angefahren werden können. So entdeckt man auch kleinere Inseln, versteckte Buchten und authentische Hafenstädtchen.

Inseln abseits der bekannten Pfade – St. Barth, Saba und Montserrat

Kleine (Niederländische Antillen), SSS-Inseln, Saba
Ein malerisches Dorf auf Saba, Bild: Erika Bisbocci / shutterstock

Neben den großen Urlaubszielen gibt es in der Karibik auch echte Geheimtipps:

  • St. Barth Karibik: Französische Überseeinsel mit exklusiven Boutiquen, traumhaften Stränden und gehobener Gastronomie. Ideal für Genießer.

  • Saba Karibik: Winzige Vulkaninsel mit steilen Küsten, bekannt für ihre Unterwasserwelt und als Paradies für Taucher.

  • Montserrat Karibik: Von Vulkanen geprägt und landschaftlich spektakulär. Teile der Insel sind noch Sperrgebiet, was ihr einen ganz eigenen Reiz verleiht.

Diese Inseln sind vor allem für Reisende interessant, die bereits häufiger in der Karibik waren und etwas Neues entdecken möchten.

Karibik beste Reisezeit – Wann lohnt sich die Reise?

Das Klima in der Karibik ist ganzjährig warm, mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Die beste Reisezeit für die Karibik liegt in der Trockenzeit von Dezember bis April. In diesen Monaten ist das Wetter stabil, die Luftfeuchtigkeit niedriger und das Meer angenehm warm.