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Dienstag, März 31, 2026
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Wanderparadies Georgien: Camping & Trekking im Kaukasus

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Georgien ist für mich eine Liebe auf den ersten, zweiten und auch auf jeden weiteren Blick. Das Land im Kaukasus hat es sehr weit in mein Herz geschafft. Das liegt zum einen an den gastfreundschaftlichen Einheimischen und der leckeren georgischen Küche – vor allem aber an den überragenden und vielseitigen Landschaften. Insbesondere die Berge in Georgien haben es mir angetan. Sie sind wunderschön, mit zum Teil über 5.000 Meter sehr hoch und in vielen Regionen einfach noch sehr wild. Die schönste Art & Weise das Land zu entdecken ist meiner Meinung nach daher definitiv mit Zelt und Trekkingrucksack! So kann man auf mehrtägigen Wanderungen die beeindruckendsten Seiten des Kaukasus entdecken und die Natur Georgiens noch intensiver erleben.

Bei der Auswahl lohnenswerter Wandergebiete haben Trekkingfreunde die Qual der Wahl:

Historische Wehrtürme und charmante Bergdörfer in Swanetien

Die Region Swanetien ist das wohl bekannteste touristische Trekkinggebiet in Georgien und das hat auch seine guten Gründe. Zahlreiche Touren in allen möglichen Längen und Schwierigkeitsstufen warten hier auf Wanderreisende. Eine sehr schöne und beliebte Mehrtageswanderung führt z.B. von Mestia nach Ushguli, dem höchstgelegenen Bergdorf Europas. Der Weg nach Ushguli verläuft über einen Pass von knapp 3.000 Metern, vorbei an Gletschern, Bergflüssen und atemberaubenden Aussichten. Unterwegs kann an traumhaften Stellen gezeltet oder in gemütlichen, familiengeführten Unterkünften übernachtet werden. Eine charakteristische Besonderheit in Swanetien sind auch die historischen Wehrtürme, die hier das Bild der kleinen Dörfer prägen und als ideales Foto-Motiv herhalten. In den hochliegenden Bergsiedlungen geht das Leben sehr gemütlich und ursprünglich zu. An Annehmlichkeiten fehlt es trotzdem nicht – nach kräftezehrenden (Mehrtages-) Wanderungen kann man hier wunderbar mit gutem Gewissen in einem der urigen Gasthäuser ein paar deftige georgische Spezialitäten genießen, wie z.B. Chatschapuri, ein unglaublich sättigendes und sehr leckeres Käse-Fladenbrot. In Kombination mit der traumhaften Natur sind die Dörfer in Swanetien daher der perfekte Ort für einen erholsamen Aktivurlaub.

Eine wilde Fahrt in das wilde Tuschetien

Abanopass Tuschetien
Der Abano-Pass in Tuschetien, Bild: Marco Schätzel

Auf der Suche nach einer Portion Abenteuer verschlug es mich bei meiner zweiten Reise nach Georgien in die wenig erschlossene und schwer zugängliche Bergregion Tuschetien. Allein die Anreise nach Tuschetien ist ein Erlebnis an das sich jeder, der sie hinter sich gebracht hat, noch lange erinnern wird. Der Weg führt über den Abano-Pass, dem mit über 2.800 Meter höchsten befahrbaren Gebirgspass im Kaukasus. In hunderten Serpentinen schlängelt sich die Schotterstraße durch die Berge. Die steilen Abhänge und Blicke hinab in das Tal, lassen dem ein oder anderen sicher das Herz in die Hose rutschen. Die lange und nervenaufreibende Fahrt nach Tuschetien lohnt sich aber! Die Region ist noch ursprünglicher als andere Wandergebiete in Georgien, da sie touristisch noch wenig erschlossen ist und allein die Anfahrt viele Reisende abschreckt. Wer sich dennoch auf den Weg nach Omalo, dem größten Dorf der Region macht, der findet Wanderungen der Extra-Klasse, wie z.B. die mehrtägige Trekkingtour über den Borbalo-Pass oder der schöne Tagesmarsch von Ghele in das Dorf Parsma. Eine Reise nach Tuschetien ist aber übrigens nur in den Sommermonaten möglich – der Abano-Pass ist nämlich die größte Zeit des Jahres eingeschneit und nicht befahrbar.

Kazbegi: 5000er besteigen und Postkarten-Fotos schießen

Gergeti Kirche, Georgien
Gergeti-Kirche, Bild: Marco Schätzel

Nördlich von Tiflis, auf dem Weg nach Russland, liegt eine weitere landschaftliche Perle Georgiens – die Region Kazbegi, mit dem gleichnamigen Berg Kazbek. Der Mt. Kazbek ist mit 5.054 Metern der dritthöchste Berg des Landes und achthöchste im Kaukasus! Wer einen 5.000er in Georgien besteigen will, der kann sich hier ausprobieren, zumal zur Gipfelbesteigung nicht zwangsläufig alpine Vorerfahrung nötig ist und der Aufstieg in der Regel nicht länger als drei Tage dauern sollte. Die Stadt Stepanzminda ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Mt. Kazbek. Von hier führt seit neustem zudem eine Asphaltstraße hinauf zur wohl berühmtesten Kirche des Landes – die Gergeti Trinity Church. Malerisch umthront von den Gipfeln des Kaukasus, ist die Dreifaltigkeitskirche in ein unglaublich schönes Panorama eingebettet und eines der spektakulärsten und beliebtesten Foto-Motive in Georgien.

Wer nicht genug Zeit oder Kraft für eine Gipfelbesteigung hat, kann von der Gergeti-Kirche auch hinauf zum Kazbek-Gletscher wandern und wird ebenso mit traumhaften Ausblicken belohnt. Die ganze Region um Kazbegi bietet auf jeden Fall ein enormes Potential für Hiker, sowohl was Tageswanderungen als auch mehrtägige Trekkingtouren angeht. Sehr empfehlenswert und verhältnismäßig wenig bewandert ist z.B. der Pfad von Sno in das pittoreske Bergdorf Juta. Der Weg von Tiflis nach Stepanzminda, über die alte Heerstraße, ist übrigens durchgängig asphaltiert und die Anreise daher nicht so langwierig und abenteuerlich wie nach Tuschetien. Landschaftlich reizvoll ist die Fahrt dennoch!

Die beste Wanderzeit? Jetzt!

Allein über Georgien zu schreiben, lässt mein Wanderherz höherschlagen und ziemlich sicher wird es mich ziemlich bald wieder in den Kaukasus ziehen – es gibt nämlich noch viele andere schöne Wanderregionen zu entdecken! Eine gute Reisezeit für Wanderungen in Georgien ist der Zeitraum Mai bis Ende September, wobei Trekkingtouren über hohe Gebirgspässe erst ab Mitte bis Ende Juni schneefrei sind. Übrigens ist Georgien insbesondere aktuell, zu Zeiten von Covid-19, ein sehr interessantes Reiseziel. Das Land hat eine der niedrigsten Infektionsraten in der Region und für deutsche Staatsbürger ist die direkte Einreise aus Deutschland seit 8. Juli offiziell erlaubt (Stand: 23.08.2020).

Zelten und Wandern in den Bergen Georgiens ist wohl einer der besten und schönsten Wege, trotz Virus, verhältnismäßig sicher Urlaub zu machen. Aber Achtung: das Infektionsrisiko für ein bleibendes Georgien-Reisefieber ist natürlich trotzdem extrem hoch!

 

Wie findet man das richtige Reisegepäck?

Egal ob Kurztrip, Städtereise oder ein zweiwöchiger Mallorca Urlaub, wichtig ist das passende Gepäckstück. Doch bevor man die Reise überhaupt antritt, ergeben sich viele Fragen zum Thema Gepäck. Es darf weder zu groß, noch zu klein und auch nicht zu schwer sein. Wer außerdem mit dem Flugzeug verreist, muss bestimmte Normen einhalten. In den folgenden Abschnitten findest du wichtige Informationen zum Thema Reisegepäck. Des Weiteren stellen wir verschiedene Gepäckarten vor, damit auch du deinen passenden Reisebegleiter findest.

Trolley, Reisekoffer oder Backpacker Rucksack – Was eignet sich am besten?

Im Grunde genommen ist diese Frage von deinem Reisestil ab. Wer wochenlang durch Asien reist, möchte garantiert keinen Reisekoffer mitschleppen. Wer jeden zweiten Tag das Hostel wechselt und in unbequemen Zügen und Bussen reist, sollte unbedingt zu einem Backpacker Rucksack greifen. Globetrotter möchten die verrücktesten Orte sehen und dabei stets ihre Ausrüstung dabei haben. Ein Backpacker Rucksack bietet Hüftflossen und Brustgurte für den perfekten Sitz. Dabei bleiben sie zu jederzeit flexibel. Je nach Größe können sie bei Flugzeugreisen sogar als Handgepäck mitgeführt werden. Ansonsten muss man sie eben einchecken.

Ein Trolley eignet sich am besten für Städtereisende und Wochenendtrips. Wer nur wenige Tage durch Europas Hauptstädte reisen möchte, freut sich über den Koffer mit integrierten Rollen. Egal ob harte oder weiche Schale, dein Gepäck ist immer bei dir in der Nähe. Dank der kompakten Maße kann der treue Begleiter fast immer mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Mit Hilfe des ausziehbaren Gestänges kann ein Trolley bequem gezogen werden. Etwas kompliziert werden kann es aber bei Städten mit viel Kopfsteinpflaster, wie zum Beispiel Rom. Dann muss man den Reisetrolley mittels Griff tragen.

Reisekoffer eignen sich für längere Urlaubsreisen. Eine oder zwei Wochen dominikanische Republik? Kein Problem mit dem richtigen Rollkoffer. Wie auch Trolleys verfügen Reisekoffer in der Regel über zwei oder vier Räder. Trotz des Inhalts können sie so leicht befördert werden. Besonders auf langen Strecken an Flughäfen oder Bahnhöfen zeigen sie ihr ganzes Können. Je nach Einsatzzweck kann man zwischen einem kleineren oder größeren Fassungsvermögen wählen. Wer mit dem Flugzeug verreist, kann oftmals 20 oder 23 Kilogramm aufgeben.

Wie packt man einen Koffer schnell und platzsparend?

Dass man einen Koffer anders packt, als ein Backpacker Rucksack sollte wohl klar sein. In diesem Abschnitt beziehen wir uns auf das Packen eines klassischen Rollkoffers oder Trolleys. Wer mit etwas Grips packt, wird sich später viel Ärger ersparen.

Vor dem eigentlichen Packen solltest du zunächst folgende Fragen beantworten:

  • Wie lange ist mein Aufenthalt?
  • Welches Wetter herrscht am Reiseziel?
  • Welche Kleidung eignet sich?

Damit das Volumen des Koffers am besten ausgenutzt werden kann, sollten einige Kleidungsstücke eng gerollt werden. T-Shirts, Hosen, Röcke oder Kleider benötigen sie weniger Platz. Achte allerdings darauf, den Koffer nicht bis zum Rand vollzustopfen. Erstens könnte dieser Schaden davon tragen und zweitens möchte man oft ein Souvenir vom Urlaubsort mitbringen. Wer mit Übergewicht an den Flughafen ankommt wird oftmals bestraft. Viele Fluggesellschaften kennen keine Gnade und verlangen für jedes Kilogramm horrende Gebühren.

Des Weiteren empfehlen wir dir schwerere Gegenstände wie Schuhe und Hosen nach unten in den Koffer einzupacken. Leichte Sachen wie Hemden, Kleider und Blusen werden zum Schluss eingepackt. Wenn sie ganz oben liegen, zerknittern sie außerdem weniger. Um den Stauraum besser zu nutzen, kann man außerdem Socken und kleinere Gegenstände in Schuhen verstecken. Kosmetik- und Hygieneartikel müssen sicher vor dem Auslaufen verpackt werden. Dafür eignet sich am besten Frischhaltefolie. Wer den Verschluss mit Folie stramm umwickelt, hat später keine Probleme mit ausgelaufenen Shampoos.

Wer mit technischen Geräten verreisen möchte, sollte diese als Handgepäck mitführen. Dort hast du sie zu jederzeit im Auge. Außerdem gehen Aufgabekoffer oftmals verloren. Wichtige Dokumente, Unterlagen, Reisepässe und Medikamente gehören ebenfalls ins Handgepäck.

Wie sichert man sein Reisegepäck?

Reisekoffer renommierter Hersteller haben meist ein Sicherheitsschloss integriert. In der Regel handelt es sich dabei um drei- oder vierstellige Zahlenschlösser, die sich individuell programmieren lassen. Trolleys oder kleinere Koffer werden meist ohne Schloss gefertigt. Dann lohnt es sich ein zusätzliches Kofferschloss zu kaufen.

Wellington – die Hauptstadt der Kiwis

Wellington liegt an der untersten Spitze der Nordinsel Neuseelands und zählt mit ihren rund 200.000 Einwohnern zu den Ballungsgebieten des Landes. Trotz der für neuseeländische Verhältnisse relativ hohen Bevölkerungsdichte, hat die Hauptstadt einiges zu bieten und lädt zu vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten ein. Ein Besuch der Kiwi-Hauptstadt lohnt sich auf jeden Fall – nicht umsonst wurde Wellington 2011 zur „coolsten kleinen Hauptstadt der Welt“ gekürt.

Wellington Cable Car

Wellington Cable Car
Wellington Cable Car, Bild: Robert CHG / shutterstock

Wer sich über Wellington informiert, kommt an dem berühmten Cable Car nicht vorbei. Eine Fahrt mit der niedlichen roten Bahn gehört zu einem Besuch einfach dazu. Das Cable Car transportiert ihre Besucher direkt vom Zentrum zu der Kelburn Aussichtsplattform und dem Haupteingang vom botanischen Garten. Während der 5-minütigen Fahrt können die Fahrgäste den atemberaubenden Ausblick auf die schöne Stadt sowie den pittoresken Hafen genießen.

Die Natur in und um Wellington

Genauso wie der Rest Neuseelands hat auch die Hauptstadt einiges an Natur zu bieten und lockt mit zahlreichen Wanderungen und Action für Naturliebhaber. Wie bereits erwähnt gibt es zum einen den botanischen Garten zu bestaunen, in welchem die typischen neuseeländischen Farne wachsen und man durch das satte Grün verzaubert wird. Wer es ein bisschen actionreicher mag, kann sich im Rimutaka Waldpark austoben und mit Mountainbikes die Gegend erkunden. Auch eine Wanderung durch die schönen Buchenwälder bietet sich hier an. Auch hier gibt es ganz viele verschiedene Pflanzen zu bestaunen und einiges zu entdecken.

Ein weiterer Hotspot für Naturfreunde in Wellington ist der Makara Track, welcher direkt an der wilden Westküste langführt. Das Besondere dieser Strandwanderung ist die spektakuläre Aussicht weit in die Ferne. Start und Endpunkt dieses Weges liegen am Makara Beach, der auch Namensgeber für diese Wanderung ist. Die Wege sind gut befestigt und daher ist dieser Rundweg auch gut für Familien mit Kindern geeignet. Für die Wanderung sollte man ungefähr 4 Stunden einplanen und festes Schuhwerk einpacken.

Die Wellington Walkways

Auch direkt in der Stadt gibt es einiges zu entdecken und zu erleben. Die sogenannten Walkways sind gut ausgeschilderte Spaziergänge mitten in der Stadt, die einen auf interessante und abwechslungsreiche Weise durch die Stadt führen.

Mitten durch Wellingtons Naherholungsgebiete und Parks führen diese Spazierwege und man vergisst schnell, dass man sich eigentlich in der Hauptstadt befindet. Je nachdem in welchem Teil der Stadt man sich befindet, kann man zwischen dem Northern, Southern und Eastern Walkway wählen. Alle drei Routen haben eine unterschiedliche Länge und führen zu den unterschiedlichsten Zielen.

Northern Walkway, 16 km und 4 Stunden Dauer

Dieser Wanderweg startet in Johnsonville und führt durch viele grüne Parks (unter anderem den botanischen Garten) mitten in die Innenstadt. Die Wege sind relativ einfach begehbar, allerdings gibt es einige steilere Abschnitte. Diese lohnen sich aber jedes Mal, da es unterwegs viele beeindruckende Aussichtspunkte gibt und man sich einen guten Überblick über die Stadt verschaffen kann.

Southern Walkway, 11 km und 5 Stunden Dauer

Beehive Wellington
Beehive, eines der neuseeländischen Parlamentsgebäude, Bild: JoshuaDaniel / shutterstock

Dieser Weg startet im Hafenvorort Oriental Bay und führt ganz weit hinauf zum Gipfel des Mount Victoria. Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht über Wellington und die schroffe Küste. Weiter geht es durch den Wald, welcher auch durch den Film „Herr der Ringe“ bekannt ist und eine wunderschöne Kulisse bietet. Vorbei am Zoo vom Wellington führt der Weg dann letztendlich zur Island Bay und damit wieder an die Südküste der Insel.

Eastern Walkway, 2,5 km und 2 Stunden Dauer

Dieser etwas kürzere Weg eignet sich super dafür, sich einen ersten Eindruck über die Stadt zu verschaffen. Im Süden der Halbinsel Miramar entlang bis zum Tarakena Bay werden einige schöne Ausblicke auf den Hafen Wellingtons geboten. Außerdem gelangt man auf dieser Route zu einigen Maori-Stätten und kann sich einen Eindruck von der neuseeländischen Kultur machen.

Abseits der Natur – eine echte Metropole

Wellington hat trotz dem Charme einer Kleinstadt auch echtes Metropolenfeeling zu bieten. Man sagt sogar, dass Wellington mehr Restaurants und Bars pro Kopf hat als die Metropole New York. Man kann also auch gut und gerne einige Zeit in den verschiedensten Lokalitäten verbringen und sich über leckeres Essen und einmalige Drinks freuen. Schließlich ist Wellington auch kulinarisch gesehen die Hauptstadt Neuseelands.

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Mehr Informationen

Auch auf kultureller Ebene kann Wellington mit anderen Metropolen mithalten. Nahezu täglich finden in der Stadt Konzerte und Live-Shows statt, sodass den Besuchern wirklich einiges geboten wird.

Die Tierwelt rund um Wellington

Aufgrund der Lage direkt am Wasser und der schroffen Felsküste, fühlen sich vor allem Seelöwen in Wellington pudelwohl. Wer diese also gerne einmal in ihrem natürlichen Umfeld erleben möchte, kann eine der vielzähligen Touren mitmachen und die Natur von einer ganz anderen Seite erleben.

Sowohl per Boot als auch mit einem Jeep kann die abenteuerreiche Fahrt unternommen werden.

Belfast – Sehenswürdigkeiten in Nordirlands Hauptstadt

So vielfältig wie die Stadt selbst, so vielseitig sind auch ihre Sehenswürdigkeiten. Belfast ist so geschichtsträchtig wie kaum eine andere Stadt im Norden von Irland. Zahlreiche Museen, und Monumente erinnern an stürmische Zeiten, die eine ganze Nation spaltete. Genauso wie Gebäude, Gemälde und Skulpturen an den Frieden und die Toleranz erinnern. Gerade in den letzten Jahren etablierte sich Belfast als ein spannendes und interessantes Reiseziel. Was die Stadt ausmacht und welche Sehenswürdigkeiten bei einem Urlaub nicht fehlen dürfen, haben wir hier zusammengefasst.

Belfast Titanic Experience

Im März 2012 eröffnete in Belfast das Monument für das ehemals größte und wohl berühmteste Passagierschiff der Welt. Schon von außen ist das Gebäude sehenswert, denn es erinnert mit seiner glänzenden Außenfassade aus Aluminium stark an den verhängnisvollen Eisberg, der die Titantic 1912 zum Sinken brachte. Die Titanic fand ihren Ursprung in Belfast. In Erinnerung an das Bauprojekt und das dramatische Ereignis können Besucher auf insgesamt sechs Stockwerken durch die damalige Zeit reisen. Exponate, Nachbauten und Artefakten warten hier.

St. George’s Market

St. George`s Markt, Belfast
St. George`s Markt, Belfast, Bild: Friemann / shutterstock

Es ist die wohl älteste Sehenswürdigkeit Belfast: Der St. George’s Market wird sowohl von Reisenden als auch von Heimischen gerne besucht. Wirkt das viktorianische Bauwerk von außen noch etwas unscheinbar, herrscht im Inneren buntes Treiben. Es warten frisches Obst, irische Köstlichkeiten, leckeres Streetfood und typisch irische Musik. Während die Künstler für die passende Stimmung sorgen, locken rund 250 Marktstände mit ihren Angeboten. Ein Besuch auf diesem Markt darf bei einem Urlaub in Belfast nicht fehlen.

Der Crown Liquor Saloon

Crown Liquor Saloon, Belfast
Crown Liquor Saloon, Bild: Min Jing / shutterstock

Es ist das wohl berühmteste und älteste Pub Nordirlands: Der Crown Liquor Saloon. Der erste Besitzer ließ die gesamte Kneipe von Künstlern aus Italien mit Gaslampen, korinthischen Säulen und Holzvertäfelungen verzieren. Die Sitzecken werden dabei von imposanten Greifen und Löwen bewacht. Dazu kommen Stoffe aus Brokat mit Lilien und Federmuster. Insgesamt: es handelt sich wahrscheinlich um eines der schönsten Pubs weltweit, welches bei einem Besuch in Belfast auf jeden Fall für ein Guinness besucht werden sollte. Die passenden stimmungsvolle Musik gibt es hier natürlich ebenfalls regelmäßig.

Crumlin Road Goal

Das Crumlin Road Goal zählt ebenfalls zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Belfast und darf bei einem Besuch auf keinem Fall auf der Liste fehlen. Aufständische, Straftäter, Kämpfer für Freiheit und Feministinnen. Sie alle sind im Gefängnis im norden Irlands eingesperrt worden. In dieser Zeit saßen hier selbst Kinder hinter Gitter. Auch Unschuldige fanden hier oft den Tod durch den Galgen, obwohl einige davon nachweislich unschuldig waren. Noch heute sollen ihre Seelen durch die alten Gemäuer spuken. Tagsüber können Besucher das Haus auf eigene Faust besuchen, abends gibt es besondere Gruseltouren, bei denen es auf die Suche nach den rastlosen Poltergeistern geht.

Belfast City Hall

Belfast City Hall
Belfast City Hall, Bild: Nahlik / shutterstock

Dank der regierenden Königin Victoria wurde Belfast 1888 als Stadt anerkannt. Erst 20 Jahre später wurden die damaligen Pläne für ein Rathaus umgesetzt, welcher heute Gewerbegebiet vom Geschäftsviertel trennt. Mit der gigantischen Kuppel und den grünen Türmen ist die City Hall ein eindrucksvolles Bauwerk. Skulpturen und Marmor zieren die Innenräume und Säle. Die Gartenanlage um das Gebäude herum landen im Sommer mit den großen Gärten zum Verweilen ein. Die Belfast City Hall ist mit einer modernen Lichttechnik ausgestattet. So erstrahlt das Gebäude zu besonderen Anlässen in einer atemberaubenden Lichtkulisse.

Ulster Museum und Grand Opera House

Als Mischung aus Kunst, Gesichte und Naturheilkunde könnte man das Ulster Museum beschreiben. Es gehört heute zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine Million Objekte warten hier auf die Besucher. Von der Mumie, über spannende Kunstsammlungen bis hin zu Dinosauriernachbauten. In diesem Museum wird es einem also sicher nicht langweilig.

In der Great Victoria Street, und damit mitten in der Innenstadt, befindet sich das irische Grand Opera House. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1895 und brachte damals ein orientalisches Flair in die Stadt. In den folgenden Jahren wurde das Haus mehrmals saniert. Mittlerweile bietet es die perfekte Kulisse für Oper, Tanz, Theater, Musical und Comedy.

St. Anne’s Cathedrale und botanischer Garten

Wo bis Ende des 19. Jahrhunderts eins eine alte Kirche stand, steht heute die St. Anne’s Cathedral. Ab 1899 wurde diese gebaut und es gingen ganze 80 Jahre ins Land, bis das imposante Werk fertiggestellt wurde. Besucher können hier die Messe besuchen oder einfach das prunkvolle Innere bewundern. Beeindruckende Malereien und Artefakte sind hier genauso Zuhause. Als Zeichen der Hoffnung wird der hohe Kirchturm jede Nacht beleuchtet, was ein schönes Fotomotiv für Urlauber ist.

Eine weitere Pflichtstation für Urlauber in der nordirischen Stadt ist der botanische Garten. Hier findet man vor allem Erholung und Ruhe. Der Garten befindet sich direkt neben der Universität von Belfast und bietet auf über 100.000 Quadratmetern eine willkommene Abwechslung zum Trubel der Stadt. Hier warten vor allem tropische Gewächshäuser, Rosen, Orchideen, ein Palmenhaus und Skulpturen. Besonders für ein gemütliches Picknick eignet sich das Stückchen Grün in der grünen Stadt.

Das Belfast Castle

Das prachtvolle Belfast Castle am unteren Rande des Cave Hills ist das letzte Schloss Belfasts. Es wurde im 12. Jahrhundert im Herzen der Stadt errichtet, ein Gebäude aus Holz und Steinen ersetzte es jedoch 400 Jahre später. Grund dafür war ein Brand, was die Planer dazu veranlasste, das Schloss am Rande der Stadt neu aufbauen zu lassen. Das Schloss kann nach einer kleinen Fahrt aus dem Stadtzentrum heraus besichtigt werden. Nicht nur eine grandiose Aussicht auf Belfast, sondern auch geschichtsträchtige Innenbauten und ein gemütlicher Park laden zum Verweilen ein. Danach kann gleich der Cave Hill besucht werden.

Sóller – Tal des Goldes

Im “Tal des Goldes” liegt die Kleinstadt Sóller im Nordwesten auf der Insel Mallorca. Mit seinen rund 13.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 43km² ist dieser Ort sicherlich nicht einer der größten, jedoch an Schönheit nur schwer zu übertreffen.

Weitreichende Orangenplantagen runden den natürlichen Look von Sóller ab und stellen eine bunte Abwechslung zum üppigen grün der Kleinstadt. Man könnte meinen, dass der Name “Tal des Goldes” den Orangen zu verdanken ist, doch nach kurzer Recherche war klar, dass damals flüssiges Gold aus den Olivenhainen gewonnen wurde, welche heute nur noch vereinzelt zu sehen sind.

Nach diesem kurzen geschichtlichen Exkurs, widmen wir unsere volle Aufmerksamkeit aber wieder auf die Sehenswürdigkeiten der Kleinstadtidylle.

Sehenswürdigkeiten in Sóller

Sóller liegt zwar 3 Kilometer landeinwärts der Küste, doch mit dem Ortsteil Port de Sóller bietet es einen direkten Zugang zum Mittelmeer. Der kleine Hafenort bietet eine wunderschöne Aussicht auf das Wasser und erstrahlt gerade bei Dämmerung in vollem Glanze. Die zahlreichen Restaurants und Bars laden zu einem gemütlichen Abendessen unter Freunden ein und bieten einen traumhaften Ausblick auf die untergehende Sonne vor Mallorcas Küsten.

Straßenbahn, Sóller
Alte Straßenbahn in Sóller, Bild: Karol Kozlowski / shutterstock

In Stadtkern von Sóller kommen Kultur-Fans voll auf Ihre Kosten. Die Kirche Sant Bartomeu liegt im Herzen der Stadt, auf dem Plaza Constitutión, auf dem sich auch das Leben abspielt. Schon von außen beeindruckt Sant Bartomeu durch außergewöhnliche Architektur und imposante Details. Aber auch das Innere der Kirche birgt viel Detailverliebtheit und ist einen Rundgang auf jeden Fall wert. Auch auf dem Plaza Constitutión befindet sich eine schöne Dauerausstellung in der nicht nur einheimische Künstler ausgestellt werden, sondern auch Schwergewichte wie Kandinsky oder Picasso. Zudem kann man noch das balearische Museum der Naturwissenschaften besichtigen oder sich an Flora und Fauna des Jordí Botànic, ein Garten mit vielen Pflanzenarten nur wenige Gehminuten von Stadtkern Richtung Hafen, erfreuen.

Einkaufen & Essen in Sóller

Kirche Sant Bortomeu, Soller
Die Kirche Sant Bortomeu, Bild: schoppino / shutterstock

Wenn man aber lieber zum Shoppen oder gemütlichen Essen mit Freunden nach Sóller kommt, wird man nicht enttäuscht. Rund um den Plaza Constitutión befinden sich lauter Bars und Restaurants. Niedliche Cafés laden bei gemütlicher Atmosphäre zum entspannen ein. Natürlich ist das Spektrum an Designer-Läden hier nicht so groß wie beispielsweise auf Palma, jedoch sollte man seinen Tagesausflug auf einen Samstag legen. Samstag ist Markttag in Sóller. Der Platz wimmelt nur so von kaufinteressierten Einheimischen und Touristen. Händler bieten allerlei Ware an, wie zum Beispiel begehrte Designer-Mode. Handbemalte Möbel oder selbstgeschneiderte Textilwaren findet man hier zu genüge. Ein perfektes Mitbringsel und Erinnerungsstück für die Heimat also.

Auch Sportler oder Hobby-Wanderer können sich hier austoben. Der Fernwanderweg GR221 oder auch Trockensteinroute führt durch die Stadt und den Hafen und bietet somit für Anfänger und auch geübte Wanderer oder Mountainbiker eine perfekte Alternative zu Kultur und dem Saus und Braus in Sóller. Auch geführte Wanderungen können für kleines Geld gebucht werden.

Hotels findet man in der schönen Kleinstadt nicht viele aber doch ausreichend. Dort ist die Auswahl jedoch überraschend groß. Sowohl kleine Ferienwohnungen im Landhausstil, als auch moderne, stylische Appartements zählen zum Repertoire von Sóller.

Als Geheimtipp sollten Sie unbedingt das Eisspeiselokal Sa Fábrica de Gelats besuchen. Dort erwarten Sie köstliche Eiscreme mit vielen verschiedenen, außergewöhnlichen Aromen. Allgemein können Sie sich auf die regionalen Produkte hier verlassen. Durch die vielen Orangenplantagen liegt es nahe, dass es hier auch hervorragenden Orangensaft gibt und allerlei Produkte der leckeren Frucht. So unterstützen Sie doch die regionalen Unternehmer und nehmen sich ein Glas Marmelade mit in die Heimat.

Abschließend kann man Sóller nur ans Herz legen. Ob für längere Dauer oder für einen Tagestrip auf Ihrem nächsten Mallorca Urlaub. Diese kleine aber feine Stadt bietet alles was das Reise Herz begehrt und wird Sie nicht enttäuschen.

Urlaub in Kenia – Paradies im Osten Afrikas

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Hakuna Matata – Alles in Ordnung. Der berühmte Spruch aus dem Film „König der Löwen“ ist in Kenia das Lebensmotto. Alles läuft dort ein wenig entspannter und ohne den Druck und die Hektik ab, die wir aus Deutschland nur zu gut kennen. Das ist aber nicht das einzige, was Kenia zu einem wahren Urlaubsparadies im Osten Afrikas macht. In den endlosen Savannen des Landes begegnet man den Big 5 – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Und an den endlosen weißen Sandstränden des Indischen Ozeans vergisst man dann vollends alle Sorgen und allen Stress aus Deutschland.

Die besten Reisziele in Kenia

Der Großteil der Touristen, der jedes Jahr nach Kenia kommt, freut sich natürlich auf eine Safari. Und das völlig zu Recht. Denn Löwe, Elefanten und Nashorn einmal im Leben aus nächster Nähe gesehen zu haben ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht mehr vergisst. In Kenia trifft man die wilden Tiere in unberührter Natur heute in den Nationalparks. Der bekannteste Park ist dabei Massai Mara, der direkt an die Serengeti grenzt. Dort kann man jedes Jahr einer gewaltigen Migration von Wildtieren dabei zusehen, wie diese auf der Suche nach besseren Weideplätzen den Fluss Mara überschreiten.

Ein weiteres, ganz anderes Highlight des Landes ist die Küstenstadt Mombasa direkt am Indischen Ozean. Stark durch die Swahili Kultur geprägt, ist die Küstenregion Kenias ganz anders als der Rest des Landes. Endlose weiße Sandstrände laden zu Spaziergängen entlang des türkisfarbenen Meers ein. Natürlich kann man in dem lauwarmen Ozean auch wunderbar schwimmen oder sogar tauchen. Anschließend sind die köstlichen, frisch gefangenen Meeresfrüchte, die man in den vorzüglichen Restaurants der Stadt findet, der perfekte Abschluss eines wundervollen Tages.

Wenn es doch nicht so weit weggehen soll: Alternativen innerhalb Europas

Vielleicht wollen Sie dieses Jahr aber doch nicht gleich in einen anderen Kontinent reisen. Das verstehen wir und haben deshalb ein paar tolle Alternativen zu einem Urlaub in Kenia bereitgestellt.

Urlaub in Dänemark

Strand Dänemark
In Ruhe entspannen an Dänemarks Stränden, Bild: Ioana Catalina E/shutterstock

Der Ferienhaus-Urlaub an Dänemarks Ost- oder Nordseeküste ist ein echter Klassiker. Und das völlig zu Recht. Schließlich verspricht ein Urlaub im Ferienhaus in Dänemark dann, das Beste aus gleich zwei Welten zu vereinen. Erstens kann man im Ferienhaus den Komfort des eigenen Hauses genießen, ohne von anderen Gäste gestört zu werden. Außerdem hat man dann direkt vor der Haustür das Urlaubsparadies Dänemark. Lange Sandstrände, ein angenehm mildes Klima und die sehr freundlichen Gastgeber lassen einen Urlaub dort unvergesslich werden.

Urlaub in London

London ist als eine der ältesten Hauptstädte Europas auch nach wie vor eines der kulturellen Zentren des Kontinents. Erstklassige Museen, Galerien und historische Sehenswürdigkeiten reihen sich in London dicht an dicht. Weiterhin findet man dort einige der besten Restaurants der Welt. Das perfekte Ziel also für einen Genuss-Urlaub voller kultureller Highlights.

Sommerurlaub auf Dänemarks größter Insel Seeland

Urlauber die ähnlich ticken wie ich, indem sie ihre Ferien nicht nur zur Erholung an immer dem gleichen Ort verbringen möchten, finden auf der dänischen Insel Seeland ein ideales Urlaubsrevier vor. Die rund 7.000 km² große Insel, die man auch gern als „Ostseeland” bezeichnen könnte, bietet ihren Besuchern den Vorzug, den Urlaubsaufenthalt ganz nach individuellen Vorlieben und Bedürfnissen gestalten zu können. Gern teile ich Ihnen dafür einige, aus meinen bisherigen Aufenthalten in einem Ferienhaus auf Seeland abgeleiteten Vorschläge zur abwechslungsreichen Gestaltung Ihres Urlaubs mit.

Familienurlaub an den Stränden Südseelands

Karrebaeksminde, Seeland
Karrebaeksminde, Bild: Gestur Gislason / shutterstock

Es bleibt Ihnen überlassen, ob sie Seeland per Autofähre von Rostock oder der Insel Fehmarn aus erreichen oder die Anfahrt auf dem Landweg über Flensburg und die Brücke über den Großen Belt wählen. Da die Insel eine große Anzahl an Ferienhäusern zu bieten hat, haben Sie außerdem die Möglichkeit das Urlaubsquartier entsprechend Ihres Geldbeutels und Ihrer Ansprüche auszuwählen.

Südseeland hat sich für mich als idealer Urlaubsort gezeigt, der ideale Bedingungen für eine Familie mit Kindern bietet. So bietet die über eine Klappbrücke erreichbaren kleinen Insel Enö breite Sandstrände, die vor allem vor Karrebaeksminde in seichtes Wasser münden und dort einen besonders kinderfreundlichen Untergrund bilden. An den Abenden bieten die Sonnenuntergänge ein zusätzliches romantisches Erlebnis. Recht wohl hat sich meine Familie an den Stränden der im östlichen Bereich Seelandes befindlichen Faxe Bucht gefühlt.
Weiße Sandstrände verlaufen kinderfreundlich flach ins klare Wasser, eine Badebrücke begeistert die älteren Semester und Bernstein sowie kleinere Fossilien lösen nie geahnte Sammelleidenschaften aus. Sollte Sie Ihr Urlaub an die Nordküste von Seeland führen, bieten sich einige, an der Dänischen Riviera gelegene Strände wie der mit Kinder erfreuenden Wasserlöchern ausgestattete Strand vor Ebbelökke oder der benachbarte, niemals überlaufene Strand von Sonnerup für einige erholsame Stunden im Kreis der Familie an.

Sehenswerte Orte auf Seeland

Schloss Frederiksborg, Hilleröd, Seeland
Schloss Frederiksborg in Hilleröd, Bild: Kiev.Victor / shutterstock

Nicht ohne Grund wird Seeland als Insel der Schlösser und Herrenhäuser bezeichnet. Während Kopenhagen oder auch Roskilde als attraktive Städte weithin bekannt sind, gelten Orte wie die mittelalterliche Hafenstadt Köge an der Ostküste Seelands, das in der Nähe von Roskilde gelegene Lejre oder das im Nordosten der Insel befindliche Hilleröd zu den Geheimtipps der Ausflugsziele. Köge überzeugt mit einem historischen Stadtkern, der unter anderem von Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert und der Nicolaikirche aus dem 14. Jahrhundert gebildet wird. Wenige Kilometer südlich des Ortes lädt das malerisch gelegenen Schloss Vallö zu einem Besuch ein. Lejre bietet interessante Einblicke in die Siedlungsgeschichte der Wikinger und hält mit dem Freizeitzentrum Land der Legenden und dem Rokoko-Schloss Ledreborg zwei lohnenswerte Sehenswürdigkeiten bereit. Hilleröd ist vor allem für sein gewaltiges Renaissanceschloss Frederiksborg bekannt, in dem das Dänische Nationalhistorische Museum ein absolutes Muss für Museumsfreunde darstellt.

Ein Tag im Freizeitpark Dyrehavsbakken

Obwohl der Dyrehavsbakken nicht zum Besuchsprogramm meiner Urlaubsreise auf die Insel Seeland gehört hatte, konnte mich mein jüngstes Familienmitglied vom Gegenteil überzeugen. So fuhren wir dann doch in diesen nördlich von Kopenhagen liegenden ältesten Freizeitpark der Welt und haben diesen Entschluss letztendlich nicht bereut. Ausgerüstet mit dem nötigen Kleingeld – die einzelnen Fahrgeschäfte verlangen Einzelpreise – passierten wir die Büste des hier 30 Jahre erfolgreich wirkenden Gauklers Professor Tribini und stürzten uns ins Vergnügen. Dabei gehörten die Fahrt auf einer der ältesten Holz-Achterbahnen Europas und der Besuch im 5D-Erlebniskino zu den vergnüglichen Highlights, während wir uns in einem der Park-Restaurants kulinarisch verwöhnen ließen.

Ein Ausflug an die Jammerland Bucht

Ein Urlaub auf Seeland ermöglicht es Ihnen, auf relativ kurzen Wegen an Orte zu kommen, die abseits der touristischen Zentren landschaftliche, kulturelle oder auch kulinarische Highlights zu bieten haben. Ich war beispielsweise begeistert von der Hafenstadt Kalundborg, die im Nordbereich des Großen Belts und am Nordufer der Jammerland-Bucht liegt. Hier lohnt ein Besuch in dem mit fünf Türmen bestückten Backsteinbau der aus dem Mittelalter stammenden Frauenkirche und ein Abstecher an die Spitze der Halbinsel Rösnaes.
Südlich von Kalundborg und der Jammerlandbucht, die übrigens einen sehr schönen Uferwanderweg besitzt, liegt die kleine Halbinsel Reersö. Auf dieser können Sie mit etwas Glück eine der seltenen, hier beheimateten schwanzlosen Katzen entdecken und eine kleine Zeitreise durch den historischen Ortskern des Städtchens Reersö unternehmen. Und vergessen Sie bitte nicht Ihren Ausflug mit einem Besuch der reetgedeckten, mehr als 300 Jahre alten Gaststätte Reersö Kro zu krönen, die als Spezialität gebratenen Aal mit weißen Kartoffeln zu bieten hat.

Wanderung entlang der Steilküste von Seeland

Kirche Hojerup, Stevns Klint
Die zusammengebrochene Kirche Hojerup an Stevn Klints Brücke, Bild: kimson / shutterstock

Sie gehört zum UNESCO-Welterbe, die als Stevns Klint bekannte Steilküste im Südosten Seelands. Etwa 15 Kilometer lang erhebt sich der aus steilen Kreidefelsen bestehende und bis zu 40 Meter hohe Küstenabschnitt aus dem Meer. Ihn können Sie auf einer Art Trampelpfad, der jedoch trittsicheres Schuhwerk erfordert, erwandern. Dabei erwartet Sie am Leuchtturm Stevns, dem höchsten Punkt der Klippe, ein begeisternder Ausblick. Neben der im 13. Jahrhundert erbauten Kirche von Højerup lassen sich verschiedenste sichtbare und unterirdische Bauten aus der Zeit des Kalten Krieges entdecken. Neben der Kirche führt ein Pfad hinunter an den Strand der Kliffküste. Im Besucherzentrum, das in einem Kreidebruch angelegt wurde, können Sie eine von zahlreichen Informationen begleitete informative Rast einlegen.

Brisbane: Die Perle an Australiens Ostküste

Es dauerte nicht einmal 150 Jahre seit der Gründung einer einsamen Strafkolonie am Brisbane River bis heute: Brisbane ist eine moderne Stadt, die wegen ihrer traumhaft schönen, sonnenbeschienenen Lage am Meer und der zahlreichen Ferienparadiese ringsum als ein touristischer Hotspot Australiens gilt.

Vielmehr noch: Der gesamte östliche Teil Australiens ist ein beliebter Dreh- und Angelpunkt für Besucher aus der ganzen Welt. In erster Linie sind es die beliebten Bundesstaaten Queensland und New South Wales, die Australiens Osten ausmachen. Ganz im Gegenteil zum australischen „Wilden Westen“, der so dünn besiedelt ist, das eine Reise von einem Ort zum anderen zuweilen Tagesreisen dauern kann. An der Ostküste geht es dagegen weitaus lebhafter zu – und eine Attraktion folgt auf die andere.

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Mehr Informationen

Auch klimatisch gibt es einige Unterschiede zu anderen Landesteilen: So sorgt das ausgeprägte subtropische Klima in Australiens Osten für sehr angenehme Temperaturen – und zwar über das ganze Jahr. Gebirgszüge ragen bis zu 2.200 Meter in die Höhe.
Also: Volle Punktzahl für Brisbane! Während die Weltstadt Sydney mit ihrem Reichtum an Sehenswürdigkeiten punktet, fühlen sich die Besucher Brisbanes darüber hinaus von kulturellen Highlights en masse angezogen.

Brisbane – Australiens drittgrößte Stadt

Rathaus Brisbane
Das Rathaus von Brisbane, Bild: SchnepfDesign / shutterstock

Brisbane ist mit seinen etwa 2,2 Millionen Einwohnern die Hauptstadt des besonders beliebten Bundesstaats Queensland. Populär wurde Brisbane durch sein umfassendes Angebot kultureller Attraktionen: Besonders als Konzertliebhaber oder Theaterfreund wird man die reichhaltigen Offerten an Brisbanes Kulturstätten schätzen.

Als drittgrößte Stadt hinter den Metropolen Sydney und Melbourne ist Brisbane ein besonders beliebtes Ziel für Touristen aus allen Teilen der Welt. So ist die Internationalität Brisbanes gleichermaßen charakteristisch wie das von vielen Subkulturen geprägte Stadtbild. Zudem hat sich eine starke, bedeutende Kulturszene etabliert, die Anziehungspunkt ist für Künstler aus allen Teilen der Welt.

Quirlig und bunt ist auch Brisbanes Nachtleben. CBD, der „Central Business District“ Brisbanes liegt auf einer Halbinsel in einer Biegung des Brisbane River. Die Innenstadt ist mit nur etwa 2,2 Quadratkilometern flächenmäßig recht überschaubar, doch das Überangebot an Sightseeing-Highlights und Shopping-Offerten fasziniert alle Besucher dermaßen, dass das individuelle Zeitbudget für so manchen Besucher recht schnell unbedeutend wird. Benannt sind alle Straßen im CBD nach Mitgliedern des britischen Königshauses, so etwa die berühmte Queen Street mit der riesigen Queen-Street-Mall. Die Queen Street erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten und gilt als renommiertester Boulevard Brisbanes.

Jede Menge Freizeitspaß

Shopping in der City, Besuch von Kunstausstellungen, Galerien und Theatervorstellungen, Bootstouren mit vielen anderen Menschen oder ganz romantisch zu zweit in der Sommernacht: Brisbane überhäuft seine Besucher mit interessanten Angeboten für den großen und den kleinen Freizeitspaß:

Schiffswrack Maheno, Fraser Island
Das Schiffswrack der Maheno in Fraser Island, Bild: karegg / shutterstock

So finden Kulturfreunde und Kunstliebhaber im renommierten Queensland Cultural Centre zahlreiche Galerien, Theater und Museen verschiedenster Genres. Während die South Bank Parklands herrliche Gelegenheiten zum Schwimmen, für viel Sportspaß, für Spaziergänge und Fahrradtouren oder ganz einfach zum Relaxen bieten, gehören Besuche der Fraser Islands zum „Pflichtprogramm“ der Brisbane-Besucher:

Die Fraser Islands liegen vor Queensland und gelten mit ihrer Längsausdehnung von über 120 km als die größte Sandinsel der Welt. Dort erwarten den Urlauber Sandsteinfelsen mit tollen Aussichtspunkten, einem Schiffswrack, eine faszinierende Flora und Fauna und einzigartige Traumstrände.

Brisbanes Traumstrände

Von Brisbanes Innenstadt aus gemessen sind es nicht einmal 20 Kilometer bis zur Pazifikküste und zu den schönen Stränden rund um die Stadt. Obwohl der Streets Beach in den South Bank Parklands durchaus schönes Strandleben bietet, empfehlen sich Besuche der Meeresstrände in Brisbanes Norden und Süden denn doch sehr: Besonders schön und sehr beliebt ist die Sunshine Coast. Auf dem Weg dorthin passieren Besucher die Moreton Bay und die Bribie Island sowie die Badestrände der Gold Coast. Die Gold Coast gilt als erstklassiger Hotspot der Surfer-Community. Dort gibt es zudem viele Einkaufsmöglichkeiten und ein ebenso amüsantes wie aufregendes Nightlife.

Prima Klima

Ein milder Südostpassat gilt als charakteristisch für das milde, warme Klima im Osten Australiens. Weiter im Landesinneren ragen bis 2.200 Meter hohe Gebirgszüge auf, deswegen gibt es in der Region hin und wieder auch Steigungsregen. Zu verzeichnen sind keine ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Während es hinter dem Gebirge bei Canberra zu Temperaturschwankungen kommt, hat Brisbane ein leicht humides, subtropisches Ostseitenklima. Während die Sommermonate von November bis April von Niederschlag und Wärme geprägt sind, verzeichnet man im Winter von Mai bis Oktober wie überall auf der auf der Südhalbkugel der Erde ein trockenes Klima mit milden Temperaturen. Durchschnittlich gibt es an 125 Tagen im Jahr Regen und die Sonne scheint durchschnittlich 3.000 Stunden jährlich.

Insgesamt gilt der Januar als wärmster und der Juli als kältester Monat. Die durchschnittliche Jahreshöchsttemperatur beträgt 26,4 °C. Dabei liegt die niedrigste Temperatur immer noch bei wunderbar milden 16,2 °C. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Meeres beträgt 24 °C. Das alles sind die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub in und um Brisbane

Urlaub mit Familie in Mallorca – Trotz Corona

Urlaub im Jahr 2020 auf Mallorca – Wir haben es trotz Corona gewagt und wurden nicht enttäuscht. Welche Vorbereitungen hierzu nötig waren und welche Erfahrungen wir auf der Insel gesammelt haben haben wir einmal zusammengefasst.

Vorbereitung der Reise

Natürlich gehören bei einer diesjährigen Reise die Gesichtsmasken zum Handgepäck dazu wie der Reisepass und die Reiseapotheke. Bevor man jedoch auf Mallorca einreisen darf, muss man sich zuvor bei der spanischen Gesundheitsbehörde registrieren, seine Kontaktdaten daheim und am Urlaubsort angeben sowie ein paar kurze Gesundheitsfragen beantworten. Die Beantwortung dieser Gesundheitsfragen ist ab 48 Stunden vor der Anreise möglich. Eine Registrierung kann bereits ein paar Tage früher vorgenommen werden. Hierzu benötigt man lediglich seinen Personalausweis oder Reisepass. Das Formular ist leicht verständlich und nachvollziehbar aufgebaut. Ein bisschen nervig ist es jedoch, dass man als vierköpfige Familie das Formular auch viermal vollständig neu anlegen und ausfüllen muss da es keine Option für eine mehrköpfige Reisegruppe gibt.

Flughafen und Flug

Frankfurter Flughafen Corona
Nichts los am Frankfurter Flughafen, Bild: Reisemagazin Online

Wer in diesen Tagen aus Frankfurt wegfliegt erlebt den Airport so leer wie selten zuvor. Kaum Starts und Landungen und somit auch nur wenige Passagiere. Der Check-in verlief absolut reibungslos mit geringen Wartezeiten bei der Gepäckaufgabe. Am Gate die üblichen Verdächtigen, die schon beim ersten Boardingaufruf Angst haben, der Flieger könnte ohne sie starten und deshalb beim drängeln auch auf kleine Kinder keine Rücksicht nehmen. Wenigstens etwas normales in diesen verrückten Tagen. Um unsere Kinder zu schützen haben wir auf unserem Condor Flug gegen Aufpreis „Business Class“ gebucht. Somit waren die Reihen um uns herum frei und natürlich blieb auch der Mittelsitz leer.

Die Boeing 737 selbst schien auch in der Economy Class nicht vollbesetzt zu sein so dass mir auch hier keine Hygienemängel aufgefallen sind. Während des Fluges durften keine offenen Getränke ausgegeben werden. Die Stewardessen und Stewards verteilten stattdessen in einer Tüte einen Mix aus verpackten Süßigkeiten, Knabberkram, Joghurt und Feuchtigkeitstüchern. In der Business Class inklusive kostete der angebotene Mix bei den Standardsitzen 6,50 Euro.

Ankunft in Palma de Mallorca

Flughafen Palma de Mallorca, Corona
Auch am Flughafen in Palma de Mallorca ist wenig los, Bild: Reisemagazin Online

Entgegen den weit verbreiteten Meldungen hatten wir morgens um 10 Uhr am Flughafen keinerlei größeres Passagieraufkommen, so dass wir schnell und ohne Anstehen durch die Sicherheitskontrollen kamen. An der Gepäckausgabe war es etwas voller, jedoch hielten alle Urlauber den nötigen Mindestabstand zueinander ein. An den Mietwagenschaltern musste man ein wenig Geduld mitbringen. Anscheinend vertrauen viele Reisende hier mehr auf den selbst organisierten Hoteltransport. Dies sieht man auch wenn man das Flughafengebäude verlässt. Wo sonst ein Transportbus neben dem andern steht klafften dieses Jahr große Lücken.

Ablauf im Hotel

Unsere diesjährige Wahl fiel auf das Protur Biomar Gran Hotel in Sa Coma. Da wir das Hotel von früheren Mallorca-Reisen bereits kennen, können wir die Situation zu Covid-19-Zeiten ganz besonders gut mit früheren Aufenthalten vergleichen.

Bewegt man sich auf dem Hotelgelände, z.B. vom Zimmer zum Pool herrscht Maskenpflicht ab dem 6. Lebensjahr. Dies ist für kleine Kinder sicherlich ein wenig lästig, als Erwachsener ist man die Maske von daheim jedoch bereits gewöhnt. Am Pool sowie am Tisch im Restaurant kann die Maske selbstverständlich ausgezogen werden.

Ablauf am Buffet

Im Restaurant wird – wie üblich … ein großes Live-Cooking-Angebot präsentiert. Inhaltlich ist das Restaurant bemüht den gleichen Umfang und Qualität bereitzustellen wie in früheren Jahren. Das Buffet wird klassisch aufgestellt. Der einzige aber deutliche Unterschied: Servicekräfte geben den Gästen nach der Wahl die Speisen auf den Teller. Man kann sich das Essen also nicht wie gewohnt selbst portionieren. Das schränkt das kulinarische Glücksgefühl ein wenig ein, da man sich nicht traut von allem ein bisschen was zu probieren. Darüber hinaus serviert das Hotel jedoch noch portionierte Vor- und Nachspeisen im Glas oder in der Schale welche man sich selbstständig nehmen darf. Insgesamt lässt sich festhalten dass ein Restaurantkonzept ausgearbeitet wurde, welches dem Gast dennoch ein besonderes Erlebnis liefert.

Die Situation im Ort und am Strand

Sa Coma Strand
Ganz so leer wie auf diesem Foto ist es am Strand von Sa Coma auch in Corona-Zeiten nicht, Bild: Diego Blanco / shutterstock

Eins vorweg: Bewegt man sich im Ort, herrscht auf Mallorca strenge Maskenpflicht (Stand: 30. Juli 2020). In Sa Coma, im Südosten der Insel gelegen, sind die Corona-Folgen sehr deutlich zu spüren. Viele Geschäfte sind geschlossen. Offene Läden sind nur schwach frequentiert. Bislang waren wir hier immer in der Vorsaison unterwegs und haben einen lebhaften Urlaubsort vorgefunden. Dies ist dieses Jahr absolut nicht der Fall. Dies sorgt einerseits für eine gewisse Sicherheit, macht jedoch auch andernfalls ein wenig traurig weil absehbar ist, wie hart die Covid-Krise die Menschen auf Mallorca trifft. Insbesondere diejenigen die vom Tourismus abhängig sind.

Am Strand sammeln sich dann doch ein paar Urlauber, jedoch bleibt die deutliche Mehrzahl der Offiziellen Strandliegen leer. Die Mindestabstände werden jedoch von allen Strandbesuchern eingehalten, so dass auch hier ein sicheres Urlauben möglich ist.

Ist ein Urlaub auf Mallorca 2020 möglich?

Unsere Erfahrungen zeigen dass ein Urlaub auf Mallorca auch während Corona möglich ist. die Mallorquiner sind sehr bemüht dass die Einschränkungen nicht ins Gewicht fallen und die Gäste ihren Urlaub möglichst unbeschwert genießen können. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Geschäften (insbesondere in großen Supermärkten) sind mindestens genauso streng verglichen mit Deutschland. Wir bereuen unsere Entscheidung zu fliegen nicht und würden jederzeit wieder buchen.

Ausflug auf die Osterinsel

Die Steinriesen der Osterinsel sind für viele Menschen ein Begriff. Bis heute ist nicht geklärt, was es mit den ikonischen Figuren auf sich hat, die aus tonnenschweren Stein bestehen und der Insel in Polynesien ihre Bekanntheit gegeben haben. Neben den berühmten Steinfiguren hat die Insel, die ganz offiziell zu Chile gehört, aber noch mehr für Reisende zu bieten. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur für Touristen ausgebaut, wobei darauf geachtet wurde, den einzigartigen Charme der Insel nicht zu stören. So finden Urlauber auch heute noch ein beinahe komplett natürliches Paradies mit Geheimnissen, Mythen und der Möglichkeit, einen mit Sicherheit einzigartigen Urlaub zu erleben.

Der Urlaub auf der Osterinsel als besonderes Highlight

Strand von Anakena auf der Osterinsel
Strand von Anakena auf der Osterinsel, Bild: Olga Danylenko / shutterstock

Generell reisen die meisten Touristen für einen bis drei Tage auf die Insel. Am Ende ist das Eiland schließlich nur 179 Quadratkilometer groß und wer nicht gerade eine der geführten Touren für die Entdeckung der Natur auf der Insel anstrebt, wird irgendwann mit den Sehenswürdigkeiten durch sein. Das ist allerdings auch ein großer Vorteil für die Besucher. Da sich die Osterinsel nicht auf lange Aufenthalte von Touristen eingestellt hat, ist sie in vielen Teilen noch genau so erhalten, wie es vor dem Boom der Kreuzfahrtschiffe der Fall war.

Die Osterinsel gehört zu Polynesien und ist somit offiziell Teil des Staatsgebietes von Chile. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass eine Reise auf die Insel mit dem Flugzeug von Santiago de Chile rund fünf Stunden dauert. Schon immer war die Insel abgelegen und hat sich vor allem auf die Selbstversorgung eingestellt. In den letzten Jahren ist sie bei Touristen vor allem durch die boomende Kreuzfahrt beliebter geworden. Viele der großen Reedereien halten als Teil der Reise für einen Tag auf der Insel und bieten verschiedene Touren rund um die Insel und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.

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Mehr Informationen

Wer sich als Individualtourist für eine Reise zur Osterinsel entscheidet, sollte sich vorher mit den Gegebenheiten der Insel vertraut machen. Zwar gibt es einige Hotels auf der Insel, diese haben aber begrenzte Kapazitäten. Auch sollte man sich bereits vorher darüber informiert haben, welche Touren zu welcher Jahreszeit möglich sind. Vor allem Freunde der Natur und Wanderer zieht es in den kühlen Monaten Juli und August auf die Insel, um zu Fuß den Vulkan der Insel zu erkunden oder durch die wunderschöne Landschaft zu laufen.

Ein kulturelles Kleinod mitten im Ozean

Die Geschichte der Osterinsel ist bewegt und bis heute ist “Rapa Nui” nicht nur für Touristen, sondern auch für Wissenschaftler von besonderer Bedeutung. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier für eine sehr lange Zeit vollkommen autonom gelebt haben und somit viele Entwicklungen der westlichen Welt erst im 20. Jahrhundert auf der Insel ankamen. Nachdem Chile die Insel für sich beanspruchte begann ein langer Kampf mit der Regierung in Santiago der Chile, damit die Menschen auf der Insel Rechte bekamen, die den anderen Einwohnern des Landes nahe kamen.

In vielen Reiseführern wird die Osterinsel als ein riesiges Freilichtmuseum beschrieben und das scheint in der Tat der Fall zu sein. Wer hier auf der Suche nach einem entspannten Urlaub oder nach Party ist, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Die Insel verfügt zwar in der HHauptstadt Hanga Roa über einige Bars und Discos, diese sind aber mehr etwas für die Einheimischen als für die Touristen. Dazu sei erwähnt, dass die Insel vergleichsweise teuer ist. Durch ihre abgelegene Lage sind viele Lebensmittel teuer und das spiegelt sich auch in den Besuchen der Restaurants wieder. Auch das sollte bei der Planung der eigenen Reise beachtet werden.

Ohnehin kommen die meisten Menschen aufgrund der vielen Spuren der einstigen Einwohner der Osterinsel hierher. Immerhin hat die Insel eine bewegte Geschichte und es sind vor allem die Spuren der einstigen Einwohner, die das Eiland so berühmt gemacht haben. Die riesigen Felsköpfe, die Moai, sind an verschiedenen Stellen der Insel zu finden. In der Regel sind sie Teil von größeren Kultstätten und können in Verbindung mit einem Museum besucht werden. Darüber hinaus haben Archäologen in den letzten Jahren viele Teile der ehemaligen Kultstätten freigelegt und rätseln noch heute über die Religion, die damit verbunden war. Sicher ist nur, dass die Insel wohl erst im 18. Jahrhundert das erste Mal Kontakt mit Europäern hatte und die entsprechenden Kulturen völlig frei von äußeren Einflüssen entstanden sein müssen.

Neben den besonderen Stätten, die sich über die Insel verteilen, sind auch die drei Vulkane der Insel besonders zu erwähnen. Sie sind wohl der Grund für die Entstehung der Osterinsel und haben dafür gesorgt, dass das fruchtbare Eiland im Laufe von Millionen von Jahren entstanden ist. Heute führen verschiedene Touren entlang der Vulkane und auf die Gipfel. Auch hier war früher eine Kultstätte zu finden, die in den letzten Jahren mit aufwendigen Arbeiten neu errichtet worden ist. Von besonderer Schönheit ist der erloschene Vulkankrater des Rano Kau, der von verschiedenen Führern auf der Insel das gesamte Jahr für Wanderungen angeboten wird.

Zuletzt gibt es auch noch den Südsee-Strand Anakena. Es handelt sich dabei um den einzigen Ort auf der Insel, auf dem gebadet werden darf. Dafür findet sich hier wunderbares Wasser und ein toller Strand, der sich über einige Kilometer zieht und mit Tauchkursen auch die beeindruckende Unterwasserwelt der Insel zugänglich macht.

Lohnt sich der Besuch auf der Osterinsel?

Rano Kau, Vulkan Osterinsel
Der Vulkan Rano Kau, Bild: IURII BURIAK / shutterstock

Die Osterinsel ist von einer besonderen Schönheit. Wenn man weiß, was man vom Urlaub erwartet, wird man hier eine schöne Zeit verbringen können. Während die Inseln eher weniger für die Erholung und für Pauschaltouristen gedacht sind, bieten sie eine wunderschöne Landschaft und eine einmalige Kultur, die sich den westlichen Einflüssen bis heute entzieht und somit eine ganz eigene Welt bietet. Gerade in Verbindung mit einem generellen Besuch in Südamerika lohnt sich ein Trip auf die Insel.