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Montag, Februar 2, 2026
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Unter den Sternen Schlafen: Ihr Einstiegs-Guide zum Camping

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Die Freiheit der Natur, das Funkeln der Sterne über Ihnen, und die beruhigende Stille, die nur durch das Zirpen der Grillen unterbrochen wird – Camping bietet eine einzigartige Möglichkeit, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Für Anfänger mag der Einstieg in die Welt des Campings jedoch ein wenig überwältigend wirken. Dieser Guide soll Ihnen dabei helfen, Ihr erstes Campingabenteuer unvergesslich und stressfrei zu gestalten.

1. Die richtige Ausrüstung

Die Campingausrüstung umfasst eine breite Palette von Ausrüstungsgegenständen, die für das Campen im Freien benötigt werden. Die Auswahl der richtigen Ausrüstung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Campingstil, die Jahreszeit, die Dauer des Aufenthalts und persönliche Vorlieben. Hier sind einige grundlegende Informationen über Campingausrüstung:

  1. Zelt: Das Zelt ist eine der wichtigsten Komponenten der Campingausrüstung. Es bietet Schutz vor Witterungseinflüssen und Insekten. Zelte gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Materialien. Einige wichtige Überlegungen bei der Auswahl eines Zeltes sind die Größe (für wie viele Personen es Platz bieten muss), das Gewicht, die Aufbauzeit und die Wetterbeständigkeit.
  2. Schlafsack: Ein Schlafsack ist entscheidend, um warm und bequem zu schlafen. Schlafsäcke sind nach Temperaturbereichen bewertet, also wähle einen, der zu den erwarteten Temperaturen passt. Es gibt auch Schlafsäcke in verschiedenen Formen, wie Mumienform oder Deckenschlafsäcke.
  3. Isomatte oder Luftmatratze: Eine Isomatte oder Luftmatratze dient dazu, den Schlafkomfort zu erhöhen und dich vor Kälte vom Boden zu isolieren. Sie sind in verschiedenen Dicken und Größen erhältlich.
  4. Kochausrüstung: Wenn du vor Ort kochen möchtest, benötigst du Campingkocher, Töpfe, Pfannen und Geschirr. Es gibt tragbare Gaskocher, Holzöfen und andere Optionen.
  5. Essgeschirr und Besteck: Campinggeschirr und Besteck sollten leicht und langlebig sein. Es gibt spezielle Campingsets, die aus Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl bestehen.
  6. Beleuchtung: Stirnlampen, Taschenlampen oder Campinglaternen sind wichtig, um in der Dunkelheit zu sehen und das Camp zu beleuchten. Wähle Modelle mit langer Batterielaufzeit oder wiederaufladbare Optionen.
  7. Rucksack: Ein geeigneter Rucksack ist wichtig, insbesondere beim Rucksack-Camping. Er sollte bequem zu tragen sein und ausreichend Stauraum für deine Ausrüstung bieten.
  8. Erste-Hilfe-Ausrüstung: Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mit Verbandsmaterial, Medikamenten, Scheren, Pinzetten und anderen wichtigen Gegenständen sollte immer dabei sein.
  9. Kleidung: Packe wetterangepasste Kleidung ein, die in Schichten getragen werden kann. Denke an Regenjacken, warme Kleidung und wetterfeste Stiefel.
  10. Werkzeuge und Zubehör: Ein Taschenmesser, Seile, Heringe, eine Axt (wenn erlaubt) und Reparatursets für Zelte und Schlafsäcke können hilfreich sein.
  11. Umgebungsschutz: Müllsäcke und Umweltschutzprodukte sind wichtig, um sicherzustellen, dass du keinen Müll hinterlässt und die Natur respektierst.
  12. Karten und Navigation: Karten, GPS-Geräte oder Kompass können dir helfen, dich in der Natur zu orientieren.
  13. Persönliche Ausrüstung: Dazu gehören Dinge wie eine Wasserflasche, Sonnenschutzmittel, Insektenschutzmittel, Toilettenartikel und persönliche Medikamente.

2. Campingplatz auswählen

Die Wahl des richtigen Campingplatzes ist entscheidend für einen erfolgreichen und angenehmen Campingurlaub. Hier sind einige wichtige Faktoren, die du bei der Auswahl eines Campingplatzes berücksichtigen solltest:

  1. Lage: Die Lage des Campingplatzes ist von großer Bedeutung. Überlege, ob du in einer abgelegenen, naturnahen Umgebung oder in der Nähe von Annehmlichkeiten und Aktivitäten in der Nähe der Stadt campen möchtest. Die Entfernung zu Sehenswürdigkeiten, Wanderwegen und anderen Aktivitäten kann ebenfalls wichtig sein.
  2. Zugänglichkeit: Stelle sicher, dass der Campingplatz leicht erreichbar ist, insbesondere wenn du mit einem Wohnmobil oder einem Anhänger anreist. Überprüfe die Straßenbedingungen und ob es ausreichend Parkplätze gibt.
  3. Ausrüstung und Annehmlichkeiten: Untersuche, welche Einrichtungen der Campingplatz bietet. Dazu gehören Toiletten, Duschen, Wasserstellen, Müllentsorgung und Elektrizität. Einige Campingplätze bieten auch Grillstellen, Picknicktische, Feuerstellen und Spielplätze.
  4. Kosten: Kläre die Kosten für die Campingplatznutzung, Reservierungsgebühren und eventuelle Zusatzgebühren für spezielle Dienstleistungen. Vergleiche die Preise mit deinem Budget.
  5. Reservierungen: Überprüfe, ob der Campingplatz Reservierungen erfordert oder ob es möglich ist, spontan anzureisen. In der Hochsaison und bei beliebten Campingplätzen, insbesondere in Frankreich und Italien ist eine Reservierung oft ratsam.
  6. Campingregeln: Informiere dich über die Regeln des Campingplatzes, einschließlich der Ruhezeiten, Lagerfeuervorschriften, Haustierregelungen und anderer Bestimmungen. Stelle sicher, dass du diese Regeln respektierst.
  7. Sicherheit: Achte auf die Sicherheit des Campingplatzes. Überprüfe, ob es Notfallausrüstung, Feuerlöscher und Notrufnummern gibt. Kläre auch, ob es Wildtiere in der Umgebung gibt und wie man sich bei Begegnungen verhalten sollte.
  8. Natur und Umwelt: Beachte die Umweltauflagen und schütze die Natur. Hinterlasse keinen Müll, verwende umweltfreundliche Produkte und respektiere die natürlichen Ressourcen.
  9. Aktivitäten und Unterhaltung: Prüfe, ob der Campingplatz Aktivitäten oder Unterhaltung bietet, die deinen Interessen entsprechen. Dies kann Wandern, Angeln, Radfahren, Wassersport oder organisierte Aktivitäten sein.
  10. Bewertungen und Empfehlungen: Lies Bewertungen und suche nach Empfehlungen von anderen Campern, um mehr über die Erfahrungen anderer auf diesem Campingplatz zu erfahren.
  11. Saison und Wetter: Berücksichtige die Jahreszeit und das erwartete Wetter. Einige Campingplätze sind saisonabhängig oder schließen im Winter.
  12. Gruppen und Familie: Wenn du mit einer Gruppe oder deiner Familie campst, stelle sicher, dass der Campingplatz ausreichend Platz für alle bietet und kinder- oder gruppenfreundlich ist.

Die Wahl des richtigen Campingplatzes kann einen großen Einfluss auf dein Campingabenteuer haben. Wenn du diese Faktoren berücksichtigst und sorgfältig planst, kannst du sicherstellen, dass dein Aufenthalt sicher und angenehm wird.

3. Sicherheit geht vor

  • Wetter: Checken Sie die Wettervorhersage und planen Sie entsprechend.
  • Wildtiere: Informieren Sie sich über möglicherweise in der Gegend vorkommende Wildtiere und wie Sie sich verhalten sollten.

4. Nachhaltigkeit und Respekt

  • Müll: Produzieren Sie so wenig Müll wie möglich und nehmen Sie ihn wieder mit.
  • Natur: Respektieren Sie die Flora und Fauna. Bleiben Sie auf den Wegen und pflücken Sie keine Pflanzen.
  • Lärm: Seien Sie rücksichtsvoll gegenüber anderen Campern und der Tierwelt.

5. Kleidung und Wetter

Die Wahl der richtigen Kleidung beim Campen ist entscheidend, um komfortabel und sicher in der Natur zu sein, unabhängig von den Wetterbedingungen. Die Kleidung sollte in Schichten getragen werden, um sich den wechselnden Bedingungen anzupassen. Hier ist eine Liste von Kleidungsstücken, die du beim Campen unbedingt einpacken solltest:

  1. Basisschicht (Unterwäsche):
    • Hochwertige Funktionsunterwäsche aus atmungsaktivem Material, das Schweiß von der Haut ableitet, um dich trocken und warm zu halten.
  2. Mittelschicht (Isolierung):
    • Isolierende Kleidung wie Fleece-Pullover oder -Jacken, die die Wärme speichern, aber gleichzeitig atmungsaktiv sind.
  3. Außenschicht (Schutz vor den Elementen):
    • Eine wasserdichte und winddichte Außenschicht, die vor Regen, Schnee und Wind schützt. Dies kann eine Regenjacke, eine Hardshell-Jacke oder eine Wetterschutzjacke sein.
  4. Hosen:
    • Langlebige, wasserabweisende Hosen oder Thermohosen für zusätzliche Isolierung. Wanderhosen mit abnehmbaren Beinen können bei wechselnden Temperaturen praktisch sein.
  5. Kopfbedeckung:
    • Eine warme Mütze oder ein Stirnband, um den Kopf vor Kälte zu schützen. Eine Sonnenmütze oder ein Hut mit breiter Krempe bietet Schutz vor Sonne.
  6. Handschuhe:
    • Warme, wasserabweisende Handschuhe oder Fäustlinge, um die Hände vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen.
  7. Socken:
    • Hochwertige, feuchtigkeitsableitende Socken aus Merinowolle oder synthetischem Material. Trage bei kaltem Wetter eventuell auch eine zusätzliche Schicht dünnerer Socken.
  8. Wanderschuhe:
    • Stabile, wasserdichte Wanderschuhe oder Stiefel mit gutem Halt und einer rutschfesten Sohle, die auf unterschiedlichen Untergründen Halt bieten.
  9. Sonstiges Zubehör:
    • Eine Schals oder ein Buff-Tuch, um Hals und Gesicht zu schützen.
    • Gamaschen, um Wasser, Schnee und Schmutz aus den Schuhen fernzuhalten.
    • Regenhülle für den Rucksack, um Ausrüstung bei Regen trocken zu halten.
    • Schwimm- oder Neoprenschuhe für Wasseraktivitäten oder feuchte Bedingungen.

Denke daran, dass das Wetter je nach Ort und Jahreszeit stark variieren kann. Plane daher entsprechend und passe deine Kleidung an die speziellen Anforderungen deines Campingausflugs an. Es ist besser, zu viele Schichten mitzunehmen und sie bei Bedarf ablegen zu können, als unzureichend vorbereitet zu sein und sich unwohl zu fühlen.

6. Essen und Trinken

  • Vorrat: Packe ausreichend Lebensmittel und Wasser ein. Berücksichtige dabei die Dauer und Art Deiner Aktivitäten.
  • Konservierung: Denken Sie an eine Kühlmöglichkeit für verderbliche Lebensmittel.

7. Unterhaltung und Aktivitäten

  • Wanderungen: Erkunde die Gegend zu Fuß und genießen Sie die Natur.
  • Spiele: Packe Brettspiele, Karten oder andere Outdoor-Spiele für vergnügliche Abende ein.

8. Gesundheit und Wohlbefinden:

  • Erste Hilfe: Ein gut ausgestatteter Erste-Hilfe-Kasten und Basiskenntnisse in Erster Hilfe sind unerlässlich.
  • Sonnenschutz: Denke an Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung.

Alle Inseln der Karibik im Überblick

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Die Karibik verfügt über viele traumhafte Reiseziele. Bei der Wahl für die passende Karibikinsel tut sich der ein oder andere jedoch sicher schwer. Im nachfolgenden Artikel stellen wir die einzelnen Inseln kurz vor. Für weitergehende Informationen haben wir die detaillierten Artikel jeweils verlinkt.

Anguilla

Anguilla, Karibik
Naturbelassene Bucht auf Anguilla, Bild: Nikolay Tranov / shutterstock

Anguilla gehört zu der Inselgruppe der Kleinen Antillen in der Karibik und ist britisches Überseegebiet. Sie ist die Hauptinsel des Archipels, zu dem noch weitere unbewohnte Koralleninseln zählen und besteht selbst aus Korallen und Kalkstein. Anguilla ist circa 25 Kilometer lang, maximal fünf Kilometer breit und hat eine Gesamtfläche von 91 Quadratkilometern. Crocus Hill ist ihr höchster Punkt, der sich lediglich 65 Meter über dem Meeresspiegel befindet.

Antigua und Barbuda

Strand Antigua und Barbuda
Idyllischer tropischer Darkwood-Strand in Antigua-Insel in Karibischen Meeren mit weißem Sand, Türkisozeanwasser und blauem Himmel, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Der Wahl- und Werbeslogan des Inselstaates Antigua und Barbuda könnte auch als Programm für einen gelungenen Urlaub dienen: „Erlebe es, um es zu glauben“. Zweifellos ist es ein besonderes Erlebnis, einen der faszinierenden Sonnenuntergänge auf diesen sogenannten „Inseln über dem Winde“ zu erleben. Rosarot schimmern dort einige der insgesamt 365 Strände zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean.

Aruba

Aruba gilt als erste der sogenannten ABC Inseln (Aruba, Bonaire und Curacao). Bewohnt wurde die Insel bereits vor mehr als 3000 Jahren. Die als Arawak bekannte Bevölkerungsgruppe sind, so wird angenommen über die vorgelagerten und benachbarten Inseln Bonaire und Curacao jedoch auch von Venezuela her eingewandert.

Bahamas

Die Bahamas sind so etwas wie ein Zauberwort für Urlauber, die sich dem Fernweh nicht entziehen können. Das Meer glitzert türkis, an den Stränden wiegen sich die Palmen in einem warmen Wind und der weiße Sand lädt ein zu langen Wanderungen. Für Kenner dieser Inselgruppe ist dies alles eine betörende Mischung aus Luxus und einem heiteren Charme.

Barbados

Barbados verfügt im Vergleich zu den meisten anderen Inseln der Region über eine recht flache Topografie, da sie nicht vulkanischen Ursprungs ist und ist somit nicht nur zum Sonne tanken, sondern auch für Aktivitäten wie Fahrrad- oder Wandertouren geeignet. Es ist berühmt für seine weißen Sandstrände, das türkisfarbene und klare Wasser, leckere Kokosnüsse sowie einen unschlagbaren Rumpunch. Trotz all dieser verlockenden Eigenschaften ist dieses Paradies eine vom Tourismus vergleichsweise unberührte Insel, die meisten Besucher kommen aus Großbritannien.

Britische Jungferninseln

Norman Island, Britische Jungferninseln
Norman Island, Bild: Andy Deitsch / shutterstock

Die Britischen Jungferninseln sind zweifellos der Inbegriff aller Klischees, die sich Urlauber von einem exotischen Traumziel machen. Bis zu den Gipfeln der Berge ziehen sich grüne Regenwälder hinauf, und an den Stränden biegen sich die Palmen in einem zumeist milden Wind. Und wenn man sich nicht gerade die Hurrikan-Saison als Termin für seinen Trip gen Westen ausgesucht hat, darf man auf unbeschwerte Tage ohne nennenswerte Niederschläge und auf Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius hoffen.

Bonaire

Bonaire, welche zu den sogenannten ABC-Inseln (früher Niederländische Antillen) gehört (Aruba, Bonaire und Curacao) kann auf eine lang zurückliegende, wenn auch nicht ruhmreiche Geschichte verweisen. Als Ureinwohner zählen die Arawak, welche auch heute noch einen Großteil der Bevölkerung stellen. Daraus ergibt sich auch, das die in der Hauptsache verwendete Sprache das »Papiamentu« ist. Verständigungsschwierigkeiten sind deswegen aber nicht gegeben. Denn neben dem Niederländisch wird auch noch hinreichend Englisch gesprochen. Angenommen wird, das sich die Arawak, von anderen Inseln aus auf Bonaire angesiedelt haben.

Cayman-Inseln

Schneeweiße, endlos wirkende Sandstrände, im Hintergrund lässt sich das Rauschen der Wellen vernehmen, die nur wenige Meter vor den eigenen Füßen am Strand ausrollen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen blauen Himmel herab und es duftet sachte nach süßlich tropischen Früchten. An den Palmen nebenan hängen große Kokosnüsse. Mitten im karibischen Meer zwischen Kuba und Mexiko liegen die Cayman Islands, die malerisch schöner kaum sein könnten. Wer das Paradies auf Erden sucht, der findet es auf der dreiteiligen Inselgruppe.

Curaçao

Niederländische Antillen, Curacao
Türkisblaues Wasser in Curacao, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Curacao stellt unter den ABC-Inseln, neben Aruba und Bonaire, ein besonderes Juwel dar. Bereits 4.000 vor Christus wurde die Insel von den Vorfahren der Arawak-Indianer besiedelt. Bemerkenswertes Zeugnis geben noch heute die Höhlenmalereien in der Hatohöhle ab, welche auch besichtigt werden können. Nach und nach erging es der Insel dann genauso wie ihren benachbarten Inseln. Sie wurde zuerst von Spaniern, danach von den Niederländern, Engländern und Amerikanern in besitzenden Anspruch genommen. Wobei es allen gemein war, das sie vornehmlich an der Ausschlachtung der naturgegebenen Ressourcen interessiert waren.

Dominica

Wavine Cyrique Wasserfall Dominica
Wavine Cyrique Wasserfall am schwarzen Strand auf Dominica, Bild: david blais / shutterstock

Zwischen den bekannten Karibikinseln Martinique und Guadeloupe liegt die eher unbekannte Insel Dominica. Das Inselparadies bietet noch ursprüngliche Karibikatmosphäre abseits des Massentourismus. Urlauber, die nach Dominica kommen, erleben Abenteuer pur: Spektakuläre Landschaft, aufregende Wanderungen und eine mystische Kulisse, die aus Hollywoodfilmen bekannt ist, machen die Insel zu einer wahren Perle der Karibik. Ein wichtiger Faktor für diese prächtige Natur ist sicher auch der Naturschutz. Dieser wird auf Dominica sehr ernst genommen. So gibt es etwa einen „Cleaning Day“ und bereits in der Grundschule wird den Kindern der Respekt vor Tieren gelehrt.

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist in der Welt des Tourismus eine Großmacht. Sehr viel früher als die karibischen Nachbarn verstand es das Land, sich für Urlauber zu öffnen. Mit einer guten Infrastruktur, einem akzeptablen Wegenetz, modernen Hotelanlagen und einer überwältigenden Natur. Im Gegensatz zu Haiti, mit dem man sich die Perle der Antillen teilt, ist die Republik grün, und wer durch das Land reist, der begegnet riesigen Plantagen mit Zuckerrohr, Kaffee und Bananen.

Grenada

Saint George's, Grenada, kleinen Antillen
Saint George’s, die Hauptstadt von Grenada, Bild: Claudio306 / shutterstock

Die Karibikinsel Grenada ist die südlichste der Inseln über dem Wind. La Grenade nannten die Franzosen zur Kolonialzeit die Insel: das Juwel. Und ein Juwel ist sie in der Tat. Sie ist vulkanischen Ursprungs, nur 18 Kilometer breit und etwa 34 Kilometer lang, doch bis zu 840 Meter ragen die erloschenen Vulkane aus dem Meer.

Die Insel ist fast vollständig mit Regenwald bedeckt. Traumhafte Strände laden zum Verweilen ein, im Landesinneren locken unberührte Natur, Kraterseen, Wasserfälle und heiße Quellen. Und bei alledem gilt Grenada noch als Geheimtipp und ist nicht von Touristenmassen überschwemmt.

Guadeloupe

Über ein Dutzend vulkanische Inseln gehören Guadeloupe an, von diesen sind sechs bewohnt – Basse-Terre, Grande-Terre, Marie-Galante, La Désirade und die Îles des Saintes. Von einsamen Sandstränden bis hin zu bewaldeten Bergen erstreckt sich die landschaftliche Vielfalt des Archipels. Die beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre formen zusammen die Flügel eines Schmetterlings. Sie trennt ein Mangrovensumpf, der von einigen wenigen Brücken überspannt wird.

Haiti

Jamaika

Strand Montego Bay
Am Strand von Montego Bay, Bild: Sheri Swailes / shutterstock

Auf der paradiesischen Insel Jamaika gibt es so etwas wie ein „magisches Dreieck“: Reggae, Rastafari und Rum! Doch es sind nicht nur die heißen Rhythmen, die ungewöhnlichen Frisuren und die alkoholischen Getränke, die Gäste aus allen Teil der Welt in diese tropische Region locken. Vielmehr sind es die wunderbaren Strände, das zu allen Jahreszeiten warme Meer und die die faszinierende Unterwasserwelt an den Korallenriffen vor der Haustür Jamaikas. Aber der Sound des Reggae wird bei vielen Urlaubern im Gedächtnis bleiben, wenn sie längst wieder vom Alltag eingeholt worden sind.

Kuba

Kubas Sehenswürdigkeiten sind zum einen die Städte mit ihren prunkvollen, teils verfallenen Kolonialbauten. Andererseits kann man auf Kuba eine traumhafte Natur mit endlosen, weißen Stränden und exotischen Nationalparks erleben und genießen.
Die Mentalität der Kubaner, die zugleich durch Lebensfreude und Schwermut geprägt ist, ist überall spürbar, sogar in der traditionellen Musik und Tänzen des Landes, dem Son Cubano.

Martinique

Martinique ist eine der vielen Trauminseln der Karibik. Überzeugen kann nicht nur ihre politische Zugehörigkeit zur Europäischen Union, sondern auch die Freundlichkeit der Menschen und die einzigartige Kultur. Die Insel gehört zu Frankreich, weshalb auch Französisch gesprochen wird. Martinique liegt zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Karibischen Meer. Entfernt ist die Insel rund 6.000 Kilometer von Frankreich. Die Insel zählt zu den teureren Karibikinseln. Der Vorteil von Martinique: Hier kann man in Euro bezahlen! Für die Einreise wird zudem nur ein Personalausweis benötigt, was ebenfalls von Vorteil ist.

Montserrat

Montserrat
Ein typisches Bild auf Montserrat: Steinebedeckte Strände, Bild: t.m. urban / shutterstock

Aus der Luft beeindruckt Montserrat durch seine üppig grüne, tropische Vegetation und die drei vulkanischen Massive. Man unterscheidet die Silver Hills im Norden, die Centre Hills im Inneren der Insel und die Soufrière Hills im Süden. Der Soufrière ist einer der aktivsten Vulkane der Karibik und bekannt für eine Serie von desaströsen Ausbrüchen in den Jahren 1995 und 1997. Damals wurde die Hauptstadt Plymouth von einem verheerenden Aschestrom fast komplett verschüttet und wird darum auch oft als ein modernes Pompeji bezeichnet. Etwa zwei Drittel der damals rund 12.000 Einwohner mussten Montserrat aus Sicherheitsgründen verlassen – der gesamte Südteil der Insel wurde zur Sperrzone erklärt.

Puerto Rico

Puerto Rico ist die östlichste und kleinste Insel der Großen Antillen, zu denen auch Kuba, Jamaika und Hispaniola gehören. Das, unter US-amerikanischer Verwaltung stehende Land, ist ein Reiseziel, das bei Europäern noch relativ unbekannt ist, obwohl es alle Klischees der Karibik erfüllt. Der Hafen von San Juan, der Hauptstadt, wird allerdings täglich von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, deren Passagiere Puerto Rico dann an einem Tag entdecken möchten und für ein paar Stunden in Gruppen durch die malerische Altstadt geführt werden.

Saba

Saba, The Bottom
The Bottom auf Saba, Bild: Wandering Lexicon / shutterstock

Saba, stellt mit ihren Nachbarn Green Island ein tropisches Paradies dar. Desgleichen trifft auch auf die etwas weiter entfernten Inseln, wie Bonaire und Curacao zu. Das dies so bleibt, darum kümmert sich die von der niederländischen Krone eingesetzten Räte der jeweiligen Inseln. Tatsächlich gilt die Isel als ganzheitliches Naturschutzgebiet auf denen rigorose Regeln zum Schutz der Fauna und Flora, über und unter Wasser, herrschen. Nichtsdestotrotz finden viele Taucher und Segler, vereinzelt Jachten den Weg nach Saba.

Saint-Barthélemy

Die auch unter dem Namen St. Barts bekannte Insel ist als Teil des Überseedépartements ein wenig Frankreich inmitten der Kleinen Antillen. Die Insel vulkanischen Ursprungs gilt als Geheimtipp für erholsamen Urlaub abseits großer Menschenmengen. Sie nimmt nur eine Fläche von etwa 21 Quadratkilometern ein und ist die kleinste Insel der französischen Antillen, besticht dafür aber mit einer großen Vielfalt an Landschaften. St. Barts besitzt endlose feine, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, schillernde Korallenriffe, verschlungene Wanderwege im Landesinneren, eine exotische Blumenwelt sowie pittoreske Städte.

Saint Lucia

St. Lucia ist der Himmel auf Erden. Hier darf man sich auf einen unglaublichen Mix aus Natur und fantastischen Stränden freuen. Wer einmal in St. Lucia war, wird die Karibikinsel mit Sicherheit noch einmal besuchen. Geprägt ist St. Lucia von malerischen Landschaften, die mit ihrer satten, grünen Farbe und der bezaubernden Natur überzeugen können. Traumhafte Strände und ein tropisches Klima das ganze Jahr über überzeugen außerdem.

Saint-Martin & Sint Maarten

Eine der Besonderheiten der Karibik ist es, dass die Entfernung zwischen zwei Inseln nur eine Stunde betragen kann und man sich trotzdem in einer komplett neuen Welt befinden kann. Dieser Kontrast wird besonders deutlich, wenn man sich von einem Ziel zur Insel Sint Maarten begibt. Die Ruhe und Beschaulichkeit, die auf vielen der kleineren Inseln gefunden werden kann, wird hier ausgetauscht gegen Weltoffenheit und ein dauerhaft aktives Nachtleben. St. Maarten hat sich zum Puls der Karibik entwickelt und ist inzwischen bei Urlaubern aus der gesamten Welt ein begehrtes Ziel. Die Insel selbst kann dabei mit einigen interessanten Besonderheiten auftrumpfen.

Sint Eustatius

St. Eustatius, SSS-Inseln
Blick auf St. Eustatius, Bild: EQRoy / shutterstock

Bei einer Aufzählung der karibischen Insel würde mit Sicherheit ein großer Teil der Deutschen St. Eustatius völlig vergessen. Sofern sie denn überhaupt einmal vom Namen der Insel gehört haben welche früher zu den Niederländischen Antillen zählte. Anders könnte es da schon in den Niederlanden aussehen. Immerhin ist die kleine Insel in der Karibik bis heute eine besondere Gemeinde der Niederlande und hat eine lange Geschichte in der Kolonialisierung hinter sich. Die kleine Insel ist zu einem Mekka für jene Touristen geworden, die karibischen Flair ganz ohne Massentourismus erleben wollen. Es zieht vor allem die Liebhaber der Natur auf das kleine Inselparadies.

St. Kitts und Nevis

Der Inselstaat St. Kitts und Nevis gehört zu den zwölf kleinsten Staaten der Welt und beherbergt gerade einmal 55.000 ständige Einwohner. Dabei werden sich hier bei jedem Besuch deutlich mehr Menschen finden lassen. Die Inseln in der Karibik gehören nämlich zu den Geheimfavoriten von Urlaubern, die es nicht auf die touristisch stark erschlossenen Inseln wie die Dominikanische Republik zieht. St. Kitts und Nevis haben einen ganz eigenen Flair und sind, ganz im Gegensatz zu den Vorurteilen, nicht nur ein Ziel für Menschen mit einer dicken Brieftasche. Auch Urlauber mit dem Anspruch an eine besondere Kultur und tolle Sehenswürdigkeiten werden hier einen tollen Urlaub verbringen können.

St. Vincent und die Grenadinen

Eine beliebte Destination für Kreuzfahrten durch die Karibik, und trotzdem etwas abseits der überlaufenen Touristenpfade – die Insel St. Vincent, Hauptinsel des Inselreichs St. Vincent und die Grenadinen, lockt mit ihrem Kontrast aus idyllischen Stränden und menschenleeren Buchten sowie wildem Urwald, bergiger Wildnis und Vulkanlandschaften. St. Vincent mit seiner Hauptstadt Kingstown, einer Fläche von 346 Quadratkilometern und etwa 25.000 Einwohnern ist Teil des Commonwealth of Nations und sein Name geht auf das Jahr 1498 zurück, als Christopher Kolumbus am Sankt-Vinzenz-Tag dort an Land ging. Die atemberaubende karibische Landschaft zieht nicht nur Urlauber und Naturliebhaber, sondern auch Filmteams an, sodass mehrere Orte der Insel zu Kulissen der berühmten „Fluch der Karibik“-Filme wurden.

Trinidad und Tobago

Strand Trinidad & Tobago
Traumhafter Strand von Trinidad & Tobago, Bild: Claudio306 / shutterstock

Direkt vor der Küste von Venezuela befindet sich der oft genannte aber selten besuchte Inselstaat Trinidad & Tobago. Die beiden südlichsten Inseln der Antillen haben eine lange und kuriose Geschichte und gelten bis heute aufgrund ihres exotischen Namens als eine Kuriosität im Alltag und in den verschiedenen Foren und Berichten für Reisen. Dabei lässt sich der Charme der Karibik hier auf eine ganz besondere Weise erleben. Es sind nicht zuletzt die Menschen selbst, die diesen Ort zu einem besonderen Ziel für Reisende und Urlauber aus der gesamten Welt machen. Darüber hinaus gibt es auf den beiden Inseln eine Menge Dinge zu entdecken.

Turks And Caicos Islands

Unbekannte, traumhafte Schönheiten wie die Turks- und Caicosinseln besitzen gerade wegen ihrer Unbekanntheit so viel Charme und Reiz. Noch ist die Idylle ein weniger bekanntes Urlaubsziel und eigentlich möchte man über solch einen Ort gar nicht so viel berichten, das Geheimnis lieber bewahren. Andererseits aber soll jeder Mensch die Möglichkeit bekommen, einmal ins Paradies und wieder zurück zu können.

Virgin Islands / Amerikanische Jungferninseln

Der Archipel der Amerikanischen Jungferninseln gehört zu den Kleinen Antillen. Die US Virgin Islands, wie sie offiziell heißen, bestehen aus ca 68 Inseln. Nur die 3 größten unter ihnen, St. Thomas, St. John und St. Croix, sind ständig bewohnt. Die Inselgruppe ist ungefähr 70 km von Puerto Rico entfernt. Auch bis zur Dominikanischen Republik ist es nicht so weit.

Grüne Oasen Deutschlands: Entdecken Sie die Naturwunder der Eifel

Wenn es darum geht, den nächsten Urlaub zu planen, konzentrieren sich viele Menschen auf Ziele, die sich in der Ferne befinden. An sich ist dagegen natürlich nichts einzuwenden, dennoch sollte man auch mal Gegenden ansteuern, die etwas näher liegen, weil auch diese so einiges zu bieten haben. Das trifft etwa auf die Eifel zu, die neben interessanten Städten auch mit einer spannenden Natur aufwarten kann, die entdeckt werden möchte.

Deutschland hat eine Menge Urlaubsgebiete, in denen man genauso wie im Ausland entspannen oder faszinierende Dinge erblicken kann. Dazu gehören ebenso die Naturwunder der Eifel, die es einem ermöglichen, dass man eine schöne Zeit und – wieder zu Hause angekommen – auch etwas zu erzählen hat. So sollte man beispielsweise auf jeden Fall einmal den Nationalpark Eifel besucht haben, der mit dichten Naturwäldern genauso lockt wie mit wunderschönen Bachläufen, der bunte Wiesen mit einer großen Artenvielfalt bietet und über tolle Felsenlandschaften verfügt. Und der außerdem die Heimat von Mooren und Heiden ist.

Landschaften, die von Vulkanen gestaltet worden sind

Wer im Nationalpark Eifel wandern möchte, dem werden diverse Wanderwege mit einer Länge von insgesamt knapp 250 Kilometern geboten. Möglichkeiten genug also, um den Alltag hinter sich zu lassen und in die Natur einzutauchen, was auch daran liegt, dass dieser im Jahr 2004 gegründete Nationalpark eine Fläche von bemerkenswerten 11.000 Hektar hat. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Wildnis-Trail, dessen Länge 85 km beträgt. Hier kommt man nicht nur in Bezug auf verschiedene Aussichten auf seine Kosten, sondern kann sich auch der Herausforderung von großen Steigungen und Gefällen stellen.

Doch auch sonst weiß die Eifel mit Naturwundern zu begeistern. So befinden sich dort etwa mehrere Hundert Vulkane. Dass diese die Landschaft entscheidend geprägt haben, sieht man beispielsweise an den über 70 Maaren. Ein Maar ist eine trichter- oder schüsselförmige Mulde, die entweder trocken geblieben ist oder sich mit Wasser füllte, sodass dort ein See entstand. Viele dieser Maare – etwa das Pulvermaar, das Eichholzmaar oder das Immerather Maar – laden zum Verweilen ein, um nicht nur die Natur selbst, sondern ebenso die Ruhe der ansprechenden Umgebung zu genießen.

Die abenteuerliche Natur erleben

Ebenfalls empfehlenswert ist die Teufelsschlucht, die sich vor vielen tausend Jahren aufgrund von sich abwechselnden Witterungen bildete, durch die sich riesige Felsen lösten und zu Boden stürzten. Dadurch entstand eine Landschaft, die eine abenteuerliche Wanderung möglich macht und in der es viel zu entdecken gibt. Denn neben Wasserfällen findet man dort auch bemooste Felsen, die wiederum in den unterschiedlichsten Formationen zu bestaunen sind und teils beachtliche Höhen aufweisen. Langeweile kommt auch hier jedenfalls nicht auf!

Noch ein erwähnenswertes Naturwunder der Eifel stellt der Wallende Born dar. Dabei handelt es sich um einen Kaltwassergeysir in Wallenborn. Falls bei der Ankunft dort gerade nichts zu sehen ist, muss man etwas warten, denn der Geysir bricht ungefähr jede halbe Stunde aus und ist dann für circa fünf Minuten aktiv. Und wer für spannende Wanderungen auf Holzstegen zu begeistern ist, dem sei das Hochmoor Hohes Venn ans Herz gelegt, das eines der letzten Hochmoore in Europa ist.

Die Eifel lohnt sich

Wer Lust auf ganz besondere Naturwunder hat, sollte sich in die Eifel begeben. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet viel fürs Auge und lässt keine Langeweile aufkommen.

Kreditkarten im Vergleich: Welche ist die Richtige für den Urlaub?

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, eine Rechnung zu begleichen. Besonders im Ausland machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie sie am besten zahlen könnten. Die Verwendung einer Kreditkarte ist meistens die passende Lösung. Doch welche ist eigentlich besser für den Urlaub und worauf müssen Reisende dabei achten? In diesem Artikel erfahren Urlauber, warum eine Kreditkarte vorteilhaft ist und welche verschiedenen Optionen existieren.

Verschiedene Kreditkartentypen

Kreditkarten können verschiedene Konditionen, Zinssätze und Limits haben. Daher ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Kreditkartentypen auseinanderzusetzen. Diese zwei unterschiedlichen Karten gibt es:

  • Debitkarten: Debitkarten sind in der Regel direkt mit dem Girokonto verknüpft und ziehen das Geld sofort vom Konto ab, sobald eine Zahlung erfolgt ist. Sie sind wie elektronische Schecks und recht bequem bei der Anwendung. Sie bieten jedoch nicht immer die gleichen Schutz- und Belohnungsvorteile wie bei einer Kreditkarte.
  • Kreditkarten: Bei der Kreditkarte läuft das System etwas anderes ab. Kunden erhalten einen Kreditrahmen, den sie bis zu einem gewissen Punkt ausreizen können. Das bedeutet, sie leihen sich Geld von der Bank, um die Einkäufe zu tätigen, und zahlen sie später zurück.
  • Reisekreditkarten: Das sind speziell darauf ausgelegte Karten, die Reisenden besondere Vorteile ermöglichen. Urlauber können Belohnungen erhalten, wenn sie ihre Reisekäufe mit ihnen tätigen. Aber sie können auch mit Jahresgebühren und Zinsen verbunden sein, wenn Kunden ihr Guthaben nicht monatlich vollständig ausgleichen.

Reiseziele und Bedürfnisse berücksichtigen

Die Auswahl der richtigen Reisekreditkarte hängt stark von den individuellen Reisezielen und Bedürfnissen der Reisenden ab. Im Netz können Verbraucher bei tarifcheck.de kostenlos die Angebote miteinander vergleichen, um das beste Angebot für sich zu finden. Dort sind alle relevanten Informationen aufgelistet, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können und die Kreditkarte einfach zu beantragen. Hier sind zwei Schlüsselfaktoren, die in Betracht gezogen werden sollten:

  • Einfluss des Reiseziels auf die Kreditkartenwahl: Jedes Reiseziel kann einzigartige finanzielle Anforderungen und Überlegungen mit sich bringen. Manche Regionen bevorzugen es, dass mit Bargeld gezahlt wird, wie beispielsweise in Griechenland, während andere bargeldlose Abwicklungen befürworten, wie Frankreich oder Italien.

Selbstverständlich spielen die Währungen und die Wechselkurse dabei eine große Bedeutung. Letztes Jahr haben sehr viele Touristen Urlaub in der Türkei gemacht, aufgrund des optimalen Wechselkurses. Viele Reisende sind daher bedacht, Ziele auszuwählen, wo sie am meisten etwas für ihr Geld bekommen. Die Auswahl einer Kreditkarte, die im Urlaubsort weitgehend akzeptiert wird und günstige Wechselkurse bietet, kann die finanzielle Reiseerfahrung erheblich verbessern.

  • Reisebudget und Ausgabenplanung: Bevor die Ferien antreten, ist es ratsam, ein Reisebudget aufzustellen. Die essenziellsten Punkte sind dabei die geplanten Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung, Aktivitäten und Einkäufe. Die Kreditkarte sollte diesem festgelegten Budget angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mehr ausgegeben wird. Urlauber müssen sich vorab über die jährlichen Gebühren und Zinssätze informieren. Auf diese Weise können Reisende ihren Kreditrahmen nicht überschreiten und hohe Zinsen vermeiden.

Belohnungen und Vorteile

Ein großer Anreiz bei der Auswahl einer Reisekreditkarte sind die zusätzlichen Belohnungen, mit denen viele Banken und Kreditinstitute werben. Einerseits wird dadurch der Reiz gesetzt, mehr zu kaufen, als eigentlich nötig. Während auf der anderen Seite viele Vorzüge auf die Kunden warten. Diese Vorteile haben Nutzer von Kreditkarten:

  • Cashback-Angebote: Dieses System existiert seit geraumer Zeit und zieht sehr viele Kunden an. Das Konzept des Cashbacks sieht folgendermaßen aus: Verbraucher nutzen die Karte für jeden Einkauf und erhalten dafür Geld. Mit einigen Kreditkarten ist das tatsächlich möglich. Das bedeutet, die Nutzer erhalten einen Prozentsatz ihres Einkaufsbetrags zurück, was sich im Laufe der Zeit zu erheblichen Einsparungen summieren kann. Ob im Ausland eingekauft oder lokale Geschäfte besucht werden – Cashback ist wie ein kleines Geschenk, das bei den Reisekosten zugutekommen kann.
  • Meilen- oder Punktebelohnungen: Das Prinzip der Meilen kennen viele Menschen aus Amerika. Es ist eine andere beliebte Art der Belohnung, wenn Urlauberihre Reisekäufe mit der Kreditkarte tätigen. Wer eine bestimmte Meilen- oder Punktzahl erreicht hat, kann damit später für kostenlose Flüge, Hotelübernachtungen oder andere Reiseerlebnisse die Belohnung einlösen. Auf diese Weisen können sich Leute, die normalerweise nicht in der Lage wären, mehrmals im Jahr zu vereisen, diesen Traum erfüllen.
  • Reiseversicherung und Schutzleistungen: Reisen kann unvorhersehbare Ereignisse mit sich bringen, von verspäteten Flügen bis hin zu medizinischen Notfällen. Viele Reisekreditkarten bieten Schutzleistungen wie Reiserücktrittsversicherung, Mietwagenversicherung und medizinische Notfalldeckung. So können Urlauber beruhigt ihren Urlaub antreten und sind viel gelassener, da sie wissen, dass sie in Notfällen geschützt sind.

Kosten und Gebühren

Neben den ganzen Prämien und Belohnungen existieren selbstverständlich auch Gebühren und Zusatzkosten, die mit einer Kreditkarte umhergehen. Folgende Abzüge sind dabei zu berücksichtigen:

  • Jahresgebühren: Die Jahresgebühren fallen regelmäßig an, wenn Kunden die Karte weiterhin nutzen möchten. Manche Kreditkarten erheben keine Jahresgebühr, während andere dafür verlangen, die je nach Kartentyp variieren kann. Viele Karten, bei denen eine Jahresgebühr fällig ist, werden mit zusätzlichenVorteilen verbunden, die die Kosten wieder hineinbringen können. Die Kreditinstitute möchten ihre Kunden halten und kommen ihnen daher auf diese Weise entgegen.
  • Wechselkursgebühren: Für Menschen, die ins Ausland reisen, indem eine fremde Währung existiert, wird beim Kauf mit der Kreditkarte eine Gebühr für die Umrechnung erhoben. Wenn Personen im Ausland mit der Kreditkarte bezahlen, dann kann es vorkommen, dass Wechselkursgebühren anfallen. Diese Gebühren werden berechnet, wenn die Heimwährung in die Währung des Landes umgerechnet wird. Es ist sinnvoll, nach Kreditkarten Ausschau zu halten, die niedrige oder keine Wechselkursgebühren erheben. Denn diese Gebühr kann mitunter sehr hoch ausfallen.
  • Bargeldabhebungsgebühren: Manchmal benötigen Urlauber im Ausland Bargeld, sei es für kleine Ausgaben oder weil Karten nicht überall akzeptiert werden. Das Abheben von Bargeld am Geldautomaten ist oft nicht gebührenfrei. Sie können sich sowohl aus einem festen Betrag als auch einem prozentualen Anteil des abgehobenen Betrags zusammensetzen. Diese Gebührenzahlung ist unabhängig vom Geldautomatenbetreiber im Ausland.

Dolce Vita an der Amalfiküste

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Über mediterrane Glücksgefühle auf der Halbinsel von Sorrent und den Sehnsuchtsorten an der Amalfiküste

Wer die italienische Amalfiküste südlich von Neapel auf der Sorrentinischen Halbinsel besucht wird sie so schnell nicht mehr vergessen können. Allein die Fahrt auf der Küstenstraße „Amalfitana“, einer der weltweit schönsten Panoramarouten überhaupt, verzaubert mit ihren grandiosen Ausblicken auf das Meer und die spektakuläre Küste. Die pittoresken kleinen Orte, die sich entlang der Halbinsel an die Felsen schmiegen, verzaubern mit ihrem unverwechselbaren Ambiente und ihrer weitgehenden Unverfälschtheit. Schon Goethe ließ sich davon verführen und schuf mit seiner Frage „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn…“ ein frühes schwärmerisches Manifest für Italien und damit auch für eine Region, die zu den populärsten Urlaubsgebieten in Europa zählt. Natürlich wachsen auch in anderen Ländern Zitronen, aber mit diesem poetischen Denkmal lässt sich die Amalfiküste als Sehnsuchtsort auf besondere Art beschreiben.

Die Halbinsel von Sorrent

Die Stadt Sorrent, die der Halbinsel am Golf von Neapel seinen Namen gibt, strahlt mit Ihrem südlichen Charme mit der Sonne um die Wette. Der wunderbare Blick über den Golf von Neapel, auf die markante Silhouette des Vesuvs und hinüber zur Insel Ischia zählen zu den einmaligen Momenten, die es zu genießen gilt. Am besten gleich bei einem jener rot- oder orangefarbigen Aperitivi, die am späten Nachmittag zum äußerst angenehmen Pflichtprogramm gehören, und zu denen oft eine köstliche Auswahl von kleinen Leckereien dazugereicht wird. Das ist italienische Kultur, hat Stil und Niveau und ersetzt gelegentlich sogar das Abendessen. Mindestens genauso wichtig sollte der Besuch eines kühlen Zitronenhains sein. Die Zitronen haben hier mehr oder weniger das ganze Jahr über Saison und Besucher dürfen sich auf so manche unbekannte Überraschung in Größe und Geschmack der gelben Zitrusfrüchte freuen.

Oberhalb von Sorrent erstreckt sich eine hübsche bäuerliche Landschaft mit kleinen Weilern, einzelnen Bauernhäusern und Villen, Zitronenpflanzungen und Olivenhainen. Oft sieht man aufs Meer, manchmal auch gleichzeitig auf den Golf von Neapel und gegenüber auf den Golf von Salerno im Süden. Hier bieten sich hübsche Spaziergänge und Wanderungen an. Die Touren sind mühelos zu gehen, allerdings nicht ganz so abwechslungsreich und spannend wie die Wege an der Amalfiküste auf der anderen Seite der Halbinsel.

Die spektakuläre Amalfiküste

Blick auf Positano, Amalifiküste
Blick auf Positano, Bild: Josef Bauer

Drüben an der südlichen Küstenlinie bietet die Amalfiküste dann die wohl spektakulärsten Ausblicke auf das glitzernde Meer im Golf von Salerno. Eine Fahrt auf der Amalfitana, wie die Küstenstraße zwischen Salerno und Positano heißt, gleicht einem faszinierenden Abenteuer. Auch dank ihrem kühnen Verlauf entlang der steilen Felswände gehört sie zu den aufregendsten Küstenstraßen der Welt. Zu Recht, denn die Schönheit dieser steil abfallenden Felsenküste, in deren Schluchten und Einbuchtungen kleine zauberhafte Städtchen liegen, ist einzigartig.

Von Salerno, der alten Hafenstadt, deren Charme sich einem gerne erst auf den zweiten Blick erschließt, führt die Amalfitana durch kleine Städtchen wie Vietri sul Mare, Maiori, Atrani, dem namengebenden Hauptort Amalfi und dem berühmten Positano mit seiner grandiosen 180-Grad-Panoramalage am Berghang. Der überwiegende Teil dieses Küstenabschnittes gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und jedes dieser Städtchen hat seinen eigenen Charakter und Charme. Strände gibt es hier leider nur wenige und wenn, dann sind diese klein und im Sommer oft sehr frequentiert.

Dann vielleicht doch lieber einen Abstecher in das markante Hinterland der gebirgigen Halbinsel mit ihrer bis zu 1.400 Metern hohen Bergkette, denn oberhalb der Amalfitana laden zahlreiche Wander- beziehungsweise ehemalige Maultierwege sowie ein populärer Fernwanderweg zum Erkunden und Entdecken ein. Die Gebirgsgruppe ist teilweise Naturschutzgebiet und gehört zum Regionalpark Parco regionale dei Monti Lattari.

Ausflüge nach Capri und Pompeji

Keramik Amalfiküste
Keramikliebhaber fühlen sich an der Amalfiküste sehr wohl, Bild: Josef Bauer

Wie wäre es mit einem interessanten Tagesausflug zum Vesuv mit den berühmten Ausgrabungsstätten von Pompeji oder Herculaneum? Der Vulkan und die historischen Ausgrabungsstätten liegen zwar nicht am direkten Weg, bieten aber bestes Anschauungsmaterial aus einer spannenden Phase des Römischen Reiches und sind in kurzer Distanz erreichbar.

Ganz nah liegt die weltbekannte Insel Capri. Nicht nur wegen der besungenen Fischer und der roten Sonne, die dort zuverlässig allabendlich im Meer versinkt, ist die Fahrt dorthin mit einem der vielen Ausflugsschiffe ein absolutes „Must“. Das sieht auch der internationale Jetset so, der sich in den letzten Jahren wieder stark von diesem Sehnsuchtsort und seinen Schönheiten angezogen fühlt. Aber wem zum Beispiel die Blaue Grotte auf Capri zu überlaufen ist hat mit der Grotta della Smeraldo in der Nähe von Amalfi eine echte Alternative, die dort ebenfalls mit kleinen Ruderbooten besichtigt werden kann. Wer Glück hat wird neben den faszinierenden blauen Lichtspielen auch dort mit einem italienischen „Oh Sole mio“ in guter Akustik überrascht.

Auch bei diesen Ausflügen begegnen einem die Zitronen: Gerne in Form von Bonbons oder in flüssiger Form als Limoncello, dem bekannten süßen Zitronenlikör, der sich ebenso als originelles Urlaubssouvenir eignet wie eine der typischen Keramikarbeiten aus der Gegend, die in vielfältigen Ausführungen angeboten werden und in jedem Fall bruchsicher verpackt sein wollen bevor es wieder nach Hause geht.

Die Halbinsel von Sorrent sowie die Inseln und die beschriebenen Orte im Golf von Neapel lassen sich bequem durch ein gutes Netz von täglichen Verbindungen mit Linien- und Ausflugbooten erreichen. Die besten Reisezeiten um diese wunderbare süditalienische Region zu besuchen sind Mai und Juni sowie ab Ende August bis weit in den Oktober hinein, wo es noch sehr stabile Phasen mit spätsommerlichem Wetter gibt. Vielleicht blühen dann die Zitronen nicht mehr, aber das Dolce Vita, das sprichwörtliche italienische Lebensgefühl, lässt sich dann auf ganz entspannte Weise genießen.

Moderne Kreuzfahrtschiffe für tolle Reiseerlebnisse

Wenn man sich Gedanken um die nächste Reise macht hat man oft eine grobe Zielregion vor Augen. Manche lieben es, den ganzen Tag am Strand zu liegen und sich in der Mittelmeersonne zu bräunen, andere wiederum genießen auch in den Sommermonaten den Anblick der Berge und wandern stundenlang in den Alpen umher. Oftmals kann man sich jedoch nicht entscheiden in welches Land die Reise letztendlich gehen soll. Hier bietet es sich an, verschiedene Kreuzfahrt Angebote einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich beschränken sich Kreuzfahrten selten nur auf ein Land sondern steuern viele Zielhäfen an.

Beliebte Kreuzfahrtrouten

Um verschiedene Kreuzfahrtrouten kennen zu lernen haben wir uns das Angebot auf der Internetseite des beliebten und etablierten Anbieters MSC Cruises einmal genauer angeschaut und uns zwei Routen herausgesucht:

Kreuzfahrt durch Nordeuropa

Eine Kreuzfahrt durch Nordeuropa ist ein echtes kulturelles Highlight – Wo sonst lernt man innerhalb von wenigen Tagen so viele verschiedene Nationen kennen? Zudem eignet sich die Nordeuropa-Tour auch für Passagiere welche unter Flugangst leiden oder den Flug lieber vermeiden möchten. Schließlich starten und enden viele Touren in den bekannten deutschen Häfen von Hamburg und Kiel.

Entscheidet man sich für die Reise mit der MSC Euribia lernt man innerhalb von nur 14 Tagen die Städte Kopenhagen, Brügge, Le Havre, La Rochelle, Bilbao, Brest, Southampton und Rotterdam kennen. Da es in Southampton nicht allzu viel zu erkunden gibt, kann man eine der angebotenen Tagesausflüge buchen. Da bietet es sich an, dass neben London beispielsweise auch Schloss Windsor oder Stonehenge innerhalb von nur ca. 1- bis 1,5 Stunden Fahrt erreichbar sind.

Ab in die Karibik

Unendlicher Sommer, weiße Strände, Sonne pur. Insbesondere in den kalten Wintermonaten entfliehen viele Urlauber gerne dem Frost und entscheiden sich für eine Fernreise. Und wer dabei Lust hat verschiedene Inseln und ihre Bewohner zu erkunden dem bleibt die Wahl zwischen dem Indischen Ozean oder der Karibik. Wir schauen uns letztere einmal genauer an. Wir wollen es direkt warm haben und entscheiden uns deshalb für Miami als Zielflughafen. MSC Cruises bietet auch Karibikreisen ab New York an – In unseren Koffer kommt auf jeden Fall nur sommerliche Kleidung.

Die 14-tägige Tour führt uns über Jamaika, die Caymaninseln und Mexiko auf die Bahamas. Dort wartet exklusiv für die Reisenden eine besondere Destination: Ocean Cay MSC Marine Reserve – ausgezeichnet mit dem TPG-Award. Ob Schnorcheln oder Sonnenbaden, hier ist Entspannung pur angesagt.

Wem 7 Tage Karibik reichen, der kann bereits in Miami wieder das Schiff verlassen. Alle anderen setzen die Reise fort und erkunden Nassau – die Hauptstadt der Bahamas. Weitere Ziele auf der Rundreise sind der beliebte Badeort Puerto Plata in der Dominikanischen Republik sowie San Juan, die Hauptstadt Puerto Ricos.

Zwischendrin gibt es immer mal wieder auch reine Seetage die man nutzen kann, um den umfangreichen Service an Bord zu genießen. Doch was bietet ein Kreuzfahrtschiff eigentlich an Unterhaltung?

Unterhaltung an Board

Eins vorweg: Natürlich können Sie auf einer Kreuzfahrt auch einfach nur auf der Liege Platz nehmen und in ein gutes Buch versinken. Macht man beim Urlaub mit festem Boden unter den Füßen ja auch ab und an.

Wer sich jedoch gerne bewegt und ein wenig erleben möchte dem bietet MSC Cruises ein umfangreiches Entertainment-Programm an.

Aktivitäten für Kinder

Fangen wir einmal bei den jungen Reisenden an. Generell gibt es für alle möglichen Altersklassen eigene Clubangebote. So sind die Angebote perfekt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Alters angepasst. Während die Kleinsten im Baby Club besondere Aufmerksamkeit erfahren freuen sich die „Minis“ im Alter zwischen drei und sechs Jahren insbesondere auf den LEGO® Erlebnistag.

Kinder im Grundschulalter messen sich mit Ihren Altersgenossen in spannenden Wettkämpfen während im Young Club der 12-14jährigen ein umfangreiches Spieleangebot zur Verfügung gestellt wird.

Die Teenager messen sich zusätzlich in digitalen Wettkämpfen auf aktuellen Spielekonsolen.

Sport, Spa & Fitness

Sie sind passionierter Tennisspieler und wollen das Training während des Urlaubs nicht schleifen lassen? Sie lesen richtig: Mit Ausnahme der Schiffe MSC Opera, MSC Lirica und MSC Preziosa finden Sie auf der Flotte von MSC Cruises einen Tennisplatz um an Ihren Grundschlägen zu feilen.

Aber auch bei Volleyball, Fußball, Squash & Minigolf können sich Freunde des Ballsports aktiv betätigen. Wer lieber auf Fitness steht und durch die Power-Walking Runde um das Schiff nicht ausgelastet ist wird sich sicherlich mit den modernen Gyms anfreunden. Diese findet man auf allen Schiffen der Flotte.

Outdoor

Erfrischung findet Jung & Alt natürlich in den Poolanlagen Kreuzfahrtschiffe. Auf einigen ausgewählten Reisen werden je nach ausgewähltem Schiff aber auch Wasserparks, Hochseilgärten, Rutschen und an Bord der MSC Seascape sogar das roboterbasiertes Action-Fahrgeschäft Robotron angeboten.

Abendunterhaltung

Natürlich gibt es auch auf allen Schiffen der MSC Cruises ein umfangreiches Showprogramm und Minidisco für die Kleinen. Die meisten Schiffe haben jedoch auch noch einmal ganz besondere Extras. Es lohnt sich also vorab auch einen Blick auf die Ausstattung der Schiffe zu legen bevor man die Reise bucht.

Herbstwanderungen: Die Schönheit der Herbstlandschaften und ihre Anziehungskraft

Der Herbst, eine Jahreszeit der faszinierenden Veränderungen in der Natur, bietet die idealen Bedingungen für unvergessliche Wanderungen. In diesem Artikel erkunden wir die prächtigen Herbstlandschaften und die Gründe, warum der Herbst die perfekte Zeit für Outdoor-Abenteuer ist.

Die wunderschönen Herbstlandschaften

Der Herbst ist zweifellos eine der schönsten Jahreszeiten für Wanderungen. Die Natur präsentiert sich in ihrer ganzen Pracht, wenn sich die Blätter der Bäume in ein leuchtendes Farbenspiel verwandeln. Die warmen Rottöne, lebhaften Orangetöne und beruhigenden Gelbtöne der Blätter zaubern eine atemberaubende Kulisse. Die Herbstlandschaften sind ein Fest für die Sinne, ein wahrer Augenschmaus.

Ein Spaziergang durch den Wald im Herbst lässt die Herzen höher schlagen. Das raschelnde Laub unter den Wanderstiefeln erzeugt ein beruhigendes Geräusch, das den Stress des Alltags vertreibt. Die klare Herbstluft ist erfüllt von einem Duft nach frischen Blättern und Erde, der die Lungen belebt und die Sinne erfrischt.

Neben den Wäldern bieten auch die herbstlichen Berge und Täler atemberaubende Aussichten. Die Berggipfel sind oft von einer dünnen Schneedecke bedeckt, die in der Morgensonne glitzert. Die Täler sind mit Nebel durchzogen, der sich langsam über die Landschaft legt und ein geheimnisvolles Ambiente schafft. Herbstliche Seen spiegeln die umliegenden Bäume und den blauen Himmel wider, und die Reflexionen auf der Wasseroberfläche sind schlichtweg faszinierend.

Warum im Herbst wandern?

Warum sollten Sie im Herbst wandern? Es gibt viele Gründe, die diese Jahreszeit besonders attraktiv für Outdoor-Aktivitäten machen. Erstens ist das Wetter im Herbst oft angenehm mild. Die Hitze des Sommers ist vorbei, aber die bittere Kälte des Winters hat sich noch nicht eingestellt. Dies schafft ideale Bedingungen für Wanderungen, bei denen man weder ins Schwitzen gerät noch friert.

Zweitens sind die Herbstlandschaften weniger überlaufen. Im Vergleich zum Sommer, wenn die meisten Menschen wandern gehen, sind die Wege im Herbst ruhiger und friedlicher. Sie haben die Möglichkeit, die Natur in ihrer vollen Pracht zu genießen, ohne von Menschenmassen umgeben zu sein.

Drittens sind die herbstlichen Farben einfach bezaubernd. Die Fotografie-Enthusiasten unter uns werden die Gelegenheit zu schätzen wissen, atemberaubende Bilder von den leuchtenden Blättern und den malerischen Landschaften einzufangen.

Wie man sich auf Ausflüge vorbereitet

Eine Wanderung im Herbst erfordert eine gründliche Vorbereitung. Da die Temperaturen stark schwanken können, ist es unerlässlich, Kleidung im Lagenlook, warme Jacken und Accessoires wie Handschuhe, passende Socken mitzunehmen. Man könnte nämlich meinen, dass die beiden letzten Punkte nicht so wichtig sind, aber das sind sie. Daher sollten Sie diese Accessoires mit Bedacht auswählen, vor allem, wenn Sie vorhaben, große Wanderungen zu unternehmen. Zögern Sie deshalb nicht, sich an Marken zu wenden, die für die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Produkte bekannt sind. Sie finden taktische Jacken bei Beretta, einer zuverlässigen Marke für Outdoor-Bekleidung, die qualitativ hochwertige Produkte anbietet.

Außerdem sollte sich jeder Wanderer für Wanderschuhe entscheiden, die für solche Ausflüge und die Jahreszeit geeignet sind, da die Wege aufgrund von fallenden Blättern und Feuchtigkeit rutschig sein können. Obendrein nimmt das Licht im Herbst früher ab, sodass es sinnvoll ist, Ihre Aktivitäten entsprechend zu planen. Planen Sie Ihre Abfahrten lieber am Morgen und kehren Sie am Nachmittag zurück, lange bevor die Sonne untergeht, damit Sie jede Verzögerung voraussehen können und nicht im Dunkeln stehen.

Für Wanderfreunde bieten die Pfade durch die farbenfrohen Wälder ein unvergessliches Erlebnis. Achten Sie darauf, dass Sie eine Karte der Wanderwege dabei haben und befolgen Sie zu Ihrer Sicherheit die Richtlinien der Nationalparks. Nehmen Sie ausreichend Wasser und energiereiche Snacks mit, um sich auf Ihren Wanderungen zu halten. Und vergessen Sie nicht, eine Kamera mitzunehmen, um die herrliche Landschaft, die sich Ihnen bietet, festzuhalten.

 

Fabelhaft: Mauritius, Seychellen, La Réunion und der Ferne Osten

Mit seiner Buchreihe “Fabelhaft” (hier erhältlich bei Books on Demand) nimmt uns Dr. Stefan Stadtherr Wolter regelmäßig mit auf Reisen zu den schönsten Flecken der Erde. Wir haben mit ihm über seine Kreuzfahrt rund um Mauritius, Seychellen, La Réunion und den Fernen Osten gesprochen:

In Ihrer Fabelhaft-Reihe reisen die Leser mit Ihnen in aktuell sechs verschiedenen Bänden an viele traumhafte Reiseziele. Gerne auch mit dem Kreuzfahrtschiff. Was macht für Sie den Reiz der Kreuzfahrt aus?

Zunächst fällt mir da die Geborgenheit ein, die viele Menschen in einem „Schiffsbauch“ empfinden. Da müssen Urgefühle eine Rolle spielen. Viele berichten, dass sie auf dem Schiff tatsächlich besonders gut schlafen – wie in einer Wiege. Das kann ich nicht so ganz bestätigen, dafür bin ich innerlich wohl zu sehr auf dem Sprung, um ja nichts zu verpassen. Nach Reisen durch Dschungel und Steppe, wie etwa per Zeltsafari durch Namibia oder Uganda, ist es vergleichsweise angenehm, sich nach den Tagesausflügen in die Komfortzone zu begeben. Und am Essen mangelt es auch nie. Sich um kaum etwas kümmern zu müssen, weil so gut wie alles im Vorfeld organisiert werden kann, hat einen nicht zu unterschätzenden Erholungswert. Für mich aber spielt bei einer Kreuzfahrt vor allem auch die Erreichbarkeit eine  Rolle. Die Kleinen Antillen einzeln anzufliegen wäre ökonomisch wie ökologisch unsinnig. Das gilt auch bezüglich unserer bereisten Länder und Städte im Fernen Osten. Wie Perlen auf einer Schnur steuerte unsere AIDAbella Shanghai, Ishigaki, Taiwan, Vietnam, Hongkong und Singapur an. Atemberaubende Eindrücke in kurzer Zeit.

In der Ausgabe „Kreuzfahrt um Mauritius, Seychellen, La Réunion und in den Fernen Osten“ beschreiben Sie, wie Sie an nur einem Tag (samt turbulenter Anreise mit dem Cat Coco) die beiden Seychelleninseln Praslin und La Digue erkundet haben. Bereuen Sie es manchmal, viele Orte auf einer Kreuzfahrt nur oberflächlich kennenzulernen? 

Praslin, Anse Lazio
Der wundervolle Strand Anse Lazio auf Praslin, Bild: Micha Rosenwirth / shutterstock

Ja, das ist auf jeden Fall ein Thema, mit dem man sich auseinandersetzen sollte. Allzu schnell ist solch ein Landgang vorbei und tatsächlich stellte ich mir unterwegs und anschließend im Buch schon die Frage, was eigentlich über das Aufblättern eines Kataloges hinausgeht. Da sind auf jeden Fall Stimmungen und Gerüche und mancherlei mitmenschliche Begegnungen zu nennen. Die lassen sich nicht so leicht durch Medien vermitteln. Auch auf unseren Gruppenreisen durch viele Länder bedauerte ich es oft, nur wenige Stunden an einem bestimmten Ort verweilen zu können. Um wirklich etwas davon zu haben, im Sinne der Nachhaltigkeit, ist die Nachbereitung einer Reise sehr wichtig. Hier fängt es an anstrengend zu werden, doch auf lange Sicht, hat man dann einen unglaublichen Mehrwert. Es müssen ja nicht gleich Bücher dabei herauskommen.

Auf der Reise haben Sie viele paradiesische Inseln im Indischen Ozean besucht. Welche der Inseln ist ihr Favorit und warum?

Unsere Reise begann auf Mauritius und führte nach La Réunion und die Seychellen. Alle Inseln sind unbedingt eine Reise wert. Mauritius haben wir binnen 10 Tagen recht gut kennengelernt. Auf La Réunion beeindruckt die wilde Natur in Kombination mit europäischer Infrastruktur. Es ist ja ein Überseedepartement Frankreichs. Doch auch da meinen wir, an zwei Tagen einen Eindruck bekommen zu haben. Wenn man eher auf Strandparadies steht, dann sollte es nochmals auf die Seychellen gehen. Dort scheint es mir eine noch harmonischere Möglichkeit des Relaxens zu geben. Es fehlen die durch den Zuckerrohranbau geschädigten Landstriche wie auf Mauritius und die landschaftlich wilde Dramatik auf La Réunion. Möglicherweise geht es dorthin noch einmal zurück.

Sprechendes Schaufenster in Büdingen
Das sprechende Schaufenster der Bäckerei Ripke in Büdingen: Hier werden Gegenstände aus aller Welt präsentiert welche Dr. Stefan Stadtherr Wolter und Michael Stadtherr auf Ihren Reisen entdeckt haben, Bild: Dr. Stefan Stadtherr Wolter

Die Ruhe vor dem Sturm: 2019 ging es dann noch ein wenig weiter östlich. Singapur, Japan, Vietnam, Hongkong & Taiwan. Wenn man diese Reise tatsächlich direkt im Anschluss getätigt hätte wäre dies wohl wirklich ein Kulturschock gewesen. Welche Eindrücke haben Sie auf dieser Reise gesammelt?  

Es war mein großer Wunsch, Weltmetropolen oder Länder zu sehen, die manches verkörpern, was über unseren Denk- und Erfahrungshorizont hinausgeht. Insbesondere interessiert mich das Bauen der Zukunft – das heißt begrünte Hochhäuser, künstlich geschaffene Biotope. Auch das freiheitlichere Hongkong konnten wir noch erleben. Eindrücklich, wie die Lettern „Facebook“ an einem der Towers erstrahlten, was in China ja verboten ist. All diese großen Städte lassen sich wunderbar selbstständig erkunden, etwa mit dem BigBus.

Ihre Reisebücher sind sehr unterhaltsam. Da werden auch mal die Nachbarn genauer unter die Lupe genommen. Man merkt welche Freude Sie am schreiben haben. Ist denn bereits die siebte Ausgabe der Fabelhaft-Reihe in Planung – und wenn ja wohin wird die Reise diesmal gehen?

Eigentlich wollte ich mit 6 Büchern der „Fabelhaft-Reihe“ an den Start gehen. Aber da unterschätzte ich die Kunst des Schreibens. Das ist harte Arbeit und man wird eigentlich nie fertig. Es gibt ja heutzutage allein schon so viele Befindlichkeiten, sei es das Erwähnen der  Hautfarbe, sei es die Beschreibung einer Dame mit Sexappeal. Und dann immer die Frage, wie viele historische Hintergründe dürfen es sein, ehe es langweilig wird. So kam ich rasch zur Erkenntnis, dass die Situation des Erlebens die geeignetste Form der Wiedergabe ist. Also die umgangssprachliche Erläuterung der Inhalte durch die Reiseleiter bei gleichzeitiger Schilderung der Befindlichkeiten der Zuhörenden, die eben auch mal durch ihre Umgebung abgelenkt sind. Dennoch habe ich kompetente Einordnungen über das vor Ort Erfahrene hinaus vorgenommen.

Nachzuliefern ist jetzt noch unsere spannende Reise durch Myanmar – bis hin zu den autark lebenden Bergvölkern. Das war neben dem Besuch der Karamojong in Uganda (Bd. 2) eines der großartigsten Erlebnisse meines Lebens.

Eine Frage zum Abschluss: Wohin führt Sie ihre nächste Reise?

Wenn alles nach Plan läuft, wird es eine Mittelamerika-Kreuzfahrt werden, diesmal mit „Mein Schiff“. Hier bin ich auf den Unterschied zur AIDA gespannt – und natürlich auf die Mayastätten in Mexiko, das Belize Barrier Reef  (zweitgrößtes Riffsystem der Welt) und eine Zugfahrt entlang des Panama-Kanals. Auch Kolumbien und Jamaika werden wir ansteuern. Und natürlich werde ich wieder alles notieren wollen, ich kann gar nicht anders. Also wird es eine Fortsetzung der „Fabelhaft-Reihe“ geben.

Anmerkung der Redaktion: Ein Jahr später ist es bereits soweit. Die Fabelhaft-Reihe wurde fortgesetzt. Mehr Infos finden Sie hier >> 

 

Las Grietas – Die Spalten auf Lanzarote

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Lanzarote, eine der sieben Hauptinseln der Kanarischen Inseln, ist bekannt für ihre atemberaubende Landschaft und einzigartige geologische Formationen. Eines der bemerkenswertesten Naturwunder auf dieser Vulkaninsel ist zweifellos Las Grietas. In diesem Blogartikel werden wir uns näher mit diesem faszinierenden Ort befassen, der jeden Besucher in seinen Bann zieht.

Die Entstehung von Las Grietas

Las Grietas, was übersetzt so viel wie “Die Spalten” bedeutet, ist ein natürlicher Felsschlitz oder eine Grotte, die in der Nähe des Dorfes El Golfo im Südosten von Lanzarote liegt. Dieses geologische Wunder ist das Ergebnis von Millionen von Jahren der Erosion und geologischer Aktivität. Lanzarote selbst ist vulkanischen Ursprungs und geprägt von einer einzigartigen Landschaft, die von Lavaströmen, Vulkankratern und beeindruckenden Höhlen geformt wurde.

Las Grietas wurde durch das Auseinanderdriften von Lavaströmen und die Einwirkung des Meereswassers auf das vulkanische Gestein gebildet. Das Ergebnis ist eine lange, schmale Felsspalte, die von kristallklarem, türkisfarbenem Wasser gefüllt ist und von hohen Klippen und Felswänden umgeben ist. Die tiefste Stelle in Las Grietas erreicht eine Tiefe von etwa 15 Metern.

Ein einzigartiges Badeerlebnis

Las Grietas ist nicht nur ein Ort von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, sondern auch ein beliebtes Ziel für Besucher, die sich nach einer erfrischenden Abkühlung sehnen. Das Wasser in den Spalten ist erstaunlich klar und bietet die Möglichkeit, zu schwimmen und zu schnorcheln. Die Wassertemperatur ist das ganze Jahr über angenehm, und die Sicht unter Wasser ist ausgezeichnet.

Die Felswände rund um Las Grietas sind mit üppiger Vegetation bedeckt, und die Sonnenstrahlen, die durch die Öffnungen in den Felsen dringen, schaffen ein magisches Lichtspiel unter Wasser. Die Fischvielfalt in diesem Bereich ist beeindruckend, und es ist nicht ungewöhnlich, bunte Papageienfische und andere Meeresbewohner zu beobachten, während man durch die Spalten gleitet.

Wie man Las Grietas erreicht

Der Zugang zu Las Grietas ist nicht schwierig, aber es erfordert eine kurze Wanderung durch die Küstenlandschaft von Lanzarote. Der Ausgangspunkt für die Wanderung ist das Dorf El Golfo, von wo aus man einen etwa 30-minütigen Spaziergang entlang der Küstenlinie bis zu den Spalten unternimmt. Der Weg bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Vulkanlandschaft und ist an sich schon ein Erlebnis.

Es ist ratsam, bequeme Wanderschuhe und ausreichend Wasser mitzubringen, da es in der Umgebung von Las Grietas nur begrenzte Einrichtungen gibt. Das Schwimmen in den Spalten ist sicher, aber man sollte vorsichtig sein und die örtlichen Sicherheitshinweise beachten.

Es gibt jedoch auch an der Hauptstraße einen kleinen Parkplatz den man mit einem Mietwagen nutzen kann. Dann ist man in ca. 5 Minuten am Ziel angekommen.

Fazit

Las Grietas auf Lanzarote ist zweifellos ein einzigartiges Naturwunder, das jeden Besucher faszinieren wird. Die Kombination aus klarem Wasser, beeindruckenden Felsformationen und der reichen Meereswelt macht diesen Ort zu einem Must-See auf der Insel. Wenn Sie Lanzarote besuchen, sollten Sie unbedingt einen Ausflug zu Las Grietas in Ihre Reiseplanung aufnehmen. Es ist ein Ort, den Sie nie vergessen werden und der Ihnen die Schönheit der Natur auf eindrucksvolle Weise näherbringt.

Schottland – “Munros” in Europas letzter Wildnis

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Ein gewisser Sir Hugh Munro hat sie tatsächlich anno 1891 gezählt – die Berge Schottlands, die höher sind als 914,4 Meter. 914,4 Meter deshalb, weil dies dem Maß von genau dreitausend Fuß entspricht. Und weil dies eine Fleißarbeit war, nennt man die Berge zu Ehren des Sir Hugh Munro seither “Munros”. Sie werden von Bergwanderern nicht nur in Schottland geschätzt und manche von ihnen geraten bei ihrer Tour ins Schwärmen. Vor allem in der abgelegensten Landschaft Europas, der Isle of Skye mit ihren zwölf “Munros”. Und wer gut zu Fuß ist und höher hinaus möchte, der sollte sich zu den anspruchsvolleren “Corbetts” oder gar zu den strapaziösen “Grahams” begeben. Und zu Füßen all’ dieser Hügel und Berge liegen die malerischen smaragdgrünen Seen, von denen einige Schauplätze historischer Schlachten waren. Schottland ist ein Refugium für Menschen, die sich in ihrem Urlaub das ganz große landschaftliche Kino erhoffen.

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edinburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Schottlands Licht trägt zuweilen dramatische Züge – wenn der Himmel nicht gerade seine Schleusen öffnet. Wer sich einige Tage im Hochland aufhält, der speichert die Bilder, die er dort in sich aufgenommen hat, vermutlich für ein ganzes Leben. Dies ist eine Region, in der schon allein das sich ständig wechselnde Wetter für eine gewisse Spannung unter den Urlaubern sorgt. Wenn sich die Strahlen der Sonne ihren Weg durch die Wolken bahnen, strahlt auch die Landschaft, die sich vorher von ihrer eher rauen Seite gezeigt hat und nun plötzlich sanft und mild daher kommt.

Als der Herrgott nach der Schöpfung noch ein paar Steine übrig hatte, soll er dieses Land geschaffen haben. So sagt es eine Legende Schottlands, und wer hier lebt, der liebt seine Heimat voller Inbrunst und betrachtet das Wandern in den Bergen als Genuss und nicht als Qual. In ihren Werbebroschüren preisen die Tourismus-Manager Schottland häufig als “die letzte Wildnis Europas”. Daran ist mehr als nur eine Spur Wahrheit. Hoch oben im Nordwesten der britischen Insel führen viele Wege zur Glückseligkeit. Viele dieser Wege sind recht schmal, und man muss sie ausnahmslos auf der linken Seite befahren, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

Die St. Andrews Cathedral, Bild: Susanne Pommer / shutterstock

Wer von Schottland spricht, dem kommen stets Klischees in den Sinn. Da sind die Schottenröcke aus dem groben Karostoff, von denen die Welt rätselt, was die Schotten darunter tragen. Da sind die Klänge der Dudelsäcke, die nicht jedermanns Ohr erfreuen. Da ist natürlich der Whisky, der hier eine ganz besondere Bedeutung hat. Da ist der Nebel, der häufig eine geradezu mystische Stimmung herbei zaubert. Und da ist das Monster von Loch Ness, das manche tatsächlich gesehen haben wollen und von dem Wissenschaftler noch immer beharrlich behaupten, ein solches Wesen gebe ist nicht. Was eine schottische Brauerei dazu ermunterte, für den Fang des Fabelwesens immerhin 500.000 Pfund auszuloben. Wie dem auch sei: Loch Ness ist auch ohne “Nessie” eine Visite wert.

Die angestammte Heimat der Galloway-Rinder präsentiert sich im Licht der aufgehenden Sonne in einer geradezu außerirdischen Schönheit. Es ist das Galloway-Tal im Südosten Schottlands. In seiner Nachbarschaft finden sich zahlreiche Castles, von denen sich etliche auch als Ruine ihren fotogenen Charme in dieser einzigartigen Umgebung bewahrt haben. Die kleinen Fischerdörfer an den Küsten zeigen sich von ihrer schönsten Seite, weil sie sich in jüngster Zeit herausgeputzt haben. Und ihre Pubs sind mehr als nur Trinkstuben. Sie sind der traditionelle Treffpunkt der Bevölkerung und natürlich eine beliebte Nachrichtenbörse.

Beliebte Städtereisen in Glasgow

Edinburgh ist gleichermaßen der Stolz Schottlands und das Zeugnis einer interessanten Geschichte. Geniale Architekten haben sich hier ein Denkmal gesetzt – unter anderem auf dem Charlotte Square, einem der schönsten Plätze Europas. Ein Bummel durch Edinburgh, das so ganz anders ist, als das geschäftige Glasgow, ist ein Spaziergang auf historischem Boden. Wo der Zauber um Harry Potter begann, ließen sich viele Autoren zu ihren Romanen inspirieren. Auch Inverness, die “Hauptstadt der Highlands” hat einige hübsche Flecken zu bieten.

Die größten Städte Schottlands

  1. Stockbridge Edinburgh
    Elegante georgianische und viktorianische Reihenhäuser in Stockbridge, Bild: Doubleclix / shutterstock

    Glasgow: Mit mehr als 600.000 Einwohnern ist Glasgow die größte Stadt Schottlands und die viertgrößte im Vereinigten Königreich. Die Stadt ist bekannt für ihre kulturelle Vielfalt, Architektur und ihre reiche Musikszene.

  2. Edinburgh: Die Hauptstadt Schottlands ist die zweitgrößte Stadt des Landes und beherbergt das schottische Parlament und das berühmte Edinburgh Castle. Die Stadt hat etwa 540.000 Einwohner.
  3. Aberdeen: Aberdeen ist Schottlands drittgrößte Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern. Sie ist ein wichtiger Industriestandort, insbesondere für die Öl- und Gasindustrie in der Nordsee.
  4. Dundee: Dundee liegt an der Ostküste Schottlands und hat rund 150.000 Einwohner. Die Stadt ist bekannt für ihre Universität und ihre Rolle in der Videospielindustrie.
  5. Inverness: Als Hauptstadt der Highlands ist Inverness die größte Stadt im Norden Schottlands. Sie hat etwa 65.000 Einwohner und ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die die umliegende Landschaft erkunden.
  6. Stirling: Stirling liegt in der Nähe des geografischen Zentrums Schottlands und hat etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist bekannt für ihr historisches Erbe, darunter das Stirling Castle.
  7. Perth: Perth ist eine Stadt mit rund 50.000 Einwohnern und liegt am Ufer des Flusses Tay. Sie ist eine wichtige Einkaufs- und Handelsstadt.
  8. St. Andrews: St. Andrews ist eine kleine Stadt mit etwa 17.000 Einwohnern und ist berühmt für ihre historische Universität und den berühmten Golfplatz, auf dem Golf erfunden wurde.

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Schottland

  1. Edinburgh Castle: Dieses majestätische Schloss thront über der Hauptstadt Edinburgh und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Besucher können die Geschichte des Schlosses erkunden und die atemberaubende Aussicht auf die Stadt genießen.
  2. Die Royal Mile: Diese historische Straße erstreckt sich vom Edinburgh Castle bis zum Holyrood Palace und ist gesäumt von Geschäften, Restaurants und historischen Gebäuden.
  3. Loch Ness: Der berühmte See in den schottischen Highlands ist nicht nur für seine natürliche Schönheit bekannt, sondern auch für das sagenumwobene Ungeheuer, das angeblich in seinen Tiefen lebt.
  4. Die Isle of Skye: Diese atemberaubende Insel in den Inneren Hebriden bietet spektakuläre Landschaften, darunter steile Klippen, grüne Täler und malerische Fischerdörfer.
  5. St. Andrews: Dieses historische Städtchen an der Ostküste ist bekannt für seine Universität, den berühmten Golfplatz und die charmante Altstadt.
  6. Die Cairngorms: Dieses Gebirgsmassiv ist ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten und bietet Wandermöglichkeiten, Skifahren, Mountainbiken und vieles mehr.
  7. Die Orkney-Inseln: Diese Inselgruppe im Norden Schottlands ist reich an archäologischen Stätten, darunter die berühmten steinzeitlichen Siedlungen von Skara Brae.
  8. Die schottische Whisky-Destillerien: Schottland ist weltweit bekannt für seinen Whisky. Besucher können verschiedene Destillerien besichtigen und die Vielfalt dieses edlen Getränks entdecken.
  9. Die West Highland Way: Dieser berühmte Fernwanderweg erstreckt sich über 150 Kilometer von Glasgow bis nach Fort William und bietet spektakuläre Ausblicke auf die schottische Landschaft.
  10. Das Wallace Monument: Dieses imposante Denkmal in der Nähe von Stirling erinnert an den schottischen Nationalhelden William Wallace und bietet einen großartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Fakten über Schottland

  1. Teil des Vereinigten Königreichs: Schottland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs, das zusammen mit England, Wales und Nordirland die britische Nation bildet.
  2. Edinburgh und Glasgow: Die beiden größten Städte Schottlands sind Edinburgh, die Hauptstadt, und Glasgow. Beide Städte haben ihre eigenen einzigartigen Charaktere und sind kulturelle Zentren.
  3. Reiche Geschichte: Schottland hat eine lange und bewegte Geschichte, die von keltischen Stämmen bis zu den schottischen Königen und dem berühmten Kampf um die Unabhängigkeit unter William Wallace und Robert the Bruce reicht.
  4. Whisky: Schottland ist weltberühmt für seinen Scotch Whisky. Es gibt mehr als 120 aktive Brennereien im ganzen Land, und Scotch Whisky wird in alle Welt exportiert.
  5. Kilts und Dudelsäcke: Schottland ist berühmt für seine traditionelle Kleidung, den Kilt, und das charakteristische Musikinstrument, die Dudelsack.
  6. Lochs und Berge: Schottland ist für seine atemberaubende Landschaft bekannt, darunter die schottischen Highlands, zahlreiche Seen (Lochs) wie Loch Ness, und beeindruckende Berge wie der Ben Nevis, der höchste Berg im Vereinigten Königreich.
  7. Schloss Edinburgh: Das Edinburgh Castle ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Schottlands und thront majestätisch über der Stadt. Es beherbergt die schottischen Kronjuwelen.
  8. Unabhängige Bildung: Schottland hat ein eigenes Bildungssystem und unterscheidet sich in einigen Bereichen von dem in England, Wales und Nordirland.
  9. Haggis: Haggis ist ein traditionelles schottisches Gericht aus Innereien, Hafer und Gewürzen. Es wird oft am Burns Supper serviert, einem Festmahl zur Feier des Dichters Robert Burns.
  10. Gaelische Sprache: Schottisch-Gälisch ist eine der Amtssprachen Schottlands, neben Englisch. Es wird in einigen Teilen des Landes gesprochen und hat eine reiche kulturelle Tradition.
  11. Edinburgh Festival Fringe: Das Edinburgh Festival Fringe ist das größte Kunstfestival der Welt und zieht Künstler und Besucher aus aller Welt an.
  12. Folklore und Legenden: Schottland ist reich an Folklore und Legenden, darunter die Geschichte von Loch Ness und seinem angeblichen Seeungeheuer, dem Nessie.
  13. Sport: Schottland ist stolz auf seine sportlichen Traditionen, insbesondere im Fußball und im Rugby. Das Nationalgetränk des Landes ist Irn-Bru, ein beliebtes Erfrischungsgetränk.

Reiseinformationen Schottland

Hauptstadt Edinburgh
Staatsform parlamentarische Monarchie
dezentrales Parlament innerhalb der parlamentarischen Monarchie
Währung Pfund Sterling (GBP)
Fläche ca. 77.910 km²
Bevölkerung ca. 5.347.600 (2014)
Sprachen Englisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +44
Zeitzone UTC±0 WEZ
UTC+1 WESZ