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Detroit, Michigan
Blick auf die Motor CIty Detroit in Michigan, Bild: harry mtike / shutterstock

Michigan – Heimat der Autostadt Detroit

Michigan ist der Staat der großen Seen, der industriellen Revolution Amerikas und die Heimat der Autostadt Detroit. Umgeben von den Great Lakes hat der Bundesstaat nicht nur eine beeindruckende Geschichte hinter sich, sondern ist darüber hinaus durch seine Grenze zu Kanada und einige der schönsten State Parks besonders bei Urlaubern beliebt, die die Vielfalt der amerikanischen Natur entdecken wollen. Mit Detroit hat man hingegen einen hervorragenden Kontrast zu der Ruhe auf den Seen und kann mühelos in das pulsierende Leben einer Großstadt eintauchen. Viele gute Gründe also, warum man sich mit einem Besuch in dem Staat beschäftigen sollte.

Vom Handelszentrum zur Amerikas Autoschmiede

Fort Mackinac, Michigan
Fort Mackinac, Bild: Charles Butzin III / shutterstock

Michigan war einer der ersten Staaten, der auf der Reise nach Westen von Siedlern erkundet wurde. Vorbei an den großen Seen traf man hier in großer Zahl auf die Stämme der amerikanischen Ureinwohner, die allerdings bekanntlich zum großen Teil vertrieben worden sind. Über viele Jahre dachten die Siedler, dass es sich bei den großen Seen um ein Meer handelte und erst nach und nach begriff man, dass es eigentlich eine natürliche Grenze zu den kanadischen Staaten im Norden darstellte. Es sind eben diese Seen wie der Lake Michigan, die heute für einen großen Teil der Besucher im Staat sorgen. Die vielen Möglichkeiten für Ausflüge und der einfache Transit nach Kanada sind reizvoll und bieten viele interessante Möglichkeiten.

Sonnenaufgang im Tahquamenon Falls State Park
Sonnenaufgang im Tahquamenon Falls State Park, John McCormick / shutterstock

Das Fort Mackinac ist ein historisches Zeugnis der Entwicklung des Staates. Es wechselte im Laufe der Jahrzehnte mehrfach den Besitzer, war aber zu jedem Zeitpunkt ein wichtiger Handelsknoten für den Handel zwischen den Kolonialstaaten und später ein wichtiger Wegpunkt auf dem Weg nach Westen. Das Fort wurde in den 1960ern unter Denkmalschutz gestellt und kann heute von Touristen besucht werden. Hier findet man nicht nur einige interessante Andenken sondern auch viele Informationen über den Handel und den Umgang mit den Ureinwohnern, die einst zahlreich in der Region der großen Seen gelebt haben.

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Zwischen Dünen und Amerikas größten Seen

Die Landschaft von Michigan ist überaus vielseitig, auch wenn man in der Regel immer nur von den großen Seen hört. Natürlich spielen diese die größte Rolle. Der Lake Michigan bietet viele interessante Optionen und alleine der Ausbau der Wanderwege an seinen Ufern, die vielen Fahrradwege im gesamten Staat und die anderen Optionen für Ausflüge auf dem Wasser sind gute Gründe, sich mit einer Reise an den See zu beschäftigen. Besonders empfiehlt sich dabei der Besuch in einem der vielen State Parks. In den Naturschutzgebieten wird für den Erhalt der Natur gekämpft und wer beispielsweise im Holland State Park auf Wanderschaft geht, wird einige der schönsten Ufer der großen Seen entdecken können.

Da die großen Seen aber in verschiedensten Staaten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören, lohnt sich auch ein Blick darauf, was in Michigan einzigartig ist. So bietet der Sleeping Bear Dunes National Lakeshore beispielsweise gerade für Wanderer eine tolle Abwechslung. Es geht einige Höhenmeter nach oben über die Dünen und wer kein Profi beim Wandern ist, sollte sich vorher vielleicht in das Training begeben. Dafür wird man nach einem erfolgreichen Aufstieg mit einem der schönsten Ausblicke über die großen Seen und die Landschaften von Michigan belohnt.

Ein Besuch auf Mackinac Island sollte auf jeden Fall zur eigenen Planung gehören. Da es sich um eine autofreie Insel handelt, kann man sich hier Fahrräder mieten und einen der vielen Wander- und Erkundungswege nutzen, um sich auf der Insel einen Überblick zu verschaffen. Dass der Zugang der Insel unter anderem durch eine der größten Hängebrücken der Welt erlaubt wird, ist das ein weiterer Grund für den Besuch im Norden des Staates. Wer jetzt genug von der Natur hat und lieber ein wenig Dynamik erleben möchte, sollte den Blick in den Süden richten – vielleicht hat man die Skyline von Detroit ja bereits einmal aus der Ferne gesehen.

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Detroit – die Hauptstadt des amerikanischen Autos

Die enge Verbindung zwischen Detroit und der amerikanischen Autoindustrie ist vor allem dadurch entstanden, dass General Motors die Stadt für sich auserkoren hat. Der einst wichtigste Hersteller für PKW und LKW in den Vereinigten Staaten ist noch heute an jeder Ecke zu sehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Detroit in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen wirtschaftlichen Einbruch erlebt hat. Nicht umsonst gibt es Geschichten über den Zustand des Trinkwassers und ganze Stadtviertel im Speckgürtel, die heute nicht mehr bewohnt sind.

Besonders im Kern der Stadt gibt es aber immer noch viel zu erleben. Historische Wolkenkratzer wie das Guardian Building oder das Fisher Building dominieren die Skyline und geben einen guten Eindruck darüber, wie mächtig und bedeutend die Stadt einst gewesen sein muss. Heute findet man in der Innenstadt vor allem viele Möglichkeiten für den Einkauf und einige der besten Restaurants des Staates. Wer darüber hinaus auf amerikanischen Sport steht, wird viele Möglichkeiten finden – vom Michigan Stadium bis hin zu den verschiedenen Profi-Teams der Stadt Detroit, hier wird einiges in diese Richtung für Besucher geboten.