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Samstag, April 5, 2025
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Die schönsten Reiseziele in Malaysia: Exotik pur!

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Malaysia ist zwar kein Newcomer mehr im Tourismus, allerdings gilt der Staat als absoluter Insider unter den Südostasienfans. Als Highlights zählen vor allem die atemberaubenden Strände und traumhaft schönen Inseln. Außerdem warten abwechslungsreiche Schnorchel- und Tauchreviere, eine blühende Natur sowie tropische Regenwälder darauf, entdeckt zu werden. Durchzogen wird die Landschaft durch majestätische Gipfel, die einem den Atmen rauben können. Malaysia ist ein Ort zum Entdecken und Entspannen. Ein echter Traum eben! Als Überblick für die schönsten Reiseziele, sind nachfolgend einige Destinationen beschrieben. So fällt die Entscheidung nicht ganz so schwer!

Kuala Lumpur

Malaysia Kuala Lumpur
Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur, Bild: Patrick Foto / shutterstock

Ein überaus faszinierendes Reiseziel in Malaysia ist die Millionen-Metropole Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Die Großstadt beeindruckt Touristen vor allem durch die hohen Wolkenkratzer, die eine unglaubliche Skyline bilden. Unter den Gebäuden befinden sich die sogenannten Petronas Towers, die höchsten Wolkenkratzer der Welt. Gleichzeitig gelten diese als Wahrzeichen von Kuala Lumpur. Neben diesen Giganten hat es aber durchaus auch Platz für geschichtsträchtige Bauwerke, Chinatown und das indische Viertel. Ein Mix aus bunten Märkten macht sich hier breit. Zu finden sind exklusive Clubs, riesige Einkaufszentren sowie Bars und Restaurants, in denen ausgelassen getrunken und gegessen werden kann. Gegensätze und bunte Mischungen machen den Reiz und das einzigartige Flair von Kuala Lumpur aus. Wer hier eine Unterkunft sucht, findet diese in allen Preissegmenten.

Cameron Highlands

Die Cameron Highlands sind ein attraktives Ziel für jegliche Wanderbegeisterte, die eine kühle Bergregion lieben. Das beliebte Wanderziel ist bekannt für seine angenehmen Temperaturen und die verschiedensten Angebote für sportliche Aktivitäten. Aber nicht nur das! In den Cameron Highlands gibt es vieles zu sehen, unter anderem wird hier leckerer und begehrter Tee angebaut. Die Tee Plantagen und auch die Tee Fabrik sind besonders für Teeliebhaber ein Muss, denn bei einer Führung durch die Plantagen erhält jeder Besucher spannende Informationen über den allgemeinen Teeanbau sowie die Weiterverarbeitung. Die Landschaft in dieser Region verführt das Auge mit einem tiefen Dschungel, hohen Wasserfällen und duftenden Blumengärten. Außerdem sind zu finden: Die Butterfly Farm mit Amphibien und Reptilien, eine Bienenfarm sowie der schöne Rose Garden.

Insel Borneo

Borneo, Pulau Bohey Dulang
Pulau Bohey Dulang, die Insel gehört zum malaysischen Teil Borneos, Bild: Nokuro / shutterstock

Sehr interessant sind auch die Bundesstaaten Sabah und Sarawak auf der bekannten Insel Borneo. Da die Insel ebenfalls zum malaiischen Gebiet gehört, können Urlauber auch diesen Ort auf ihre Reiseziel-Liste setzen. Zu sehen gibt es hier verträumte Inseln sowie beliebte Strandareale für Wassersportler und Badeurlauber. Empfehlenswert sind die Strände in Kuchung und Kota Kinabalu. Ein sagenhafter Naturschatz und ein Taucherparadies zeigt sich aber vor allem in Lankayan und Mabu Island. In Lankayan befinden sich traumhafte weiße Strände und der tropische Regenwald direkt nebenan. Zu den lohnenswerten Ausflugszielen zählen auf der Insel Borneo zudem die Nationalparks Tunku Abdul Rahman und Bako.

Melaka

Die Stadt Melaka ist bekannt dafür, dass sie zahlreiche Kulturen vereint. Dies ist unter anderem auch in der Architektur zu erkennen. Melaka sollte von allen Sightseeing-Fans und Urlaubsentdeckern besucht werden, denn hier wartet eine große Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und alten Schauplätzen. Die ehemals wichtige Hafenstadt zeigt Erinnerungsstücke aus der Kolonialzeit wie beispielsweise das älteste Gebäude in ganz Asien, der holländische Stadthuys. Grundsätzlich bergen in der Stadt unzählige Ecken neue Überraschungen, somit bekommt jeder Tourist die verschiedensten Facetten zu Gesicht. Wie wäre es mit dem Cheng-Hoon-Teng-Tempel in der Altstadt oder einer Fahrt auf einem Dschunkenboot? Jeder kann auf eine ganz besondere Art und Weise die Schönheiten der Stadt entdecken.

Insel Langkawi

Vor der Nordwestküste Malaysias befindet sich das Naturidyll Langkawi. Diese Insel überzeugt mit einem Geopark, in dem grandiose Naturlandschaften und Strände zu erleben sind. Der Park lädt zu sportlichen Aktivitäten, aber auch zum Entspannen ein. Eine Mischung aus Wasserfällen, Dschungel, Bergen und Mangrovenwäldern lässt das Herz der Urlauber höher schlagen. Für Athleten gibt es jedes Jahr im Februar ein ganz besonderes Highlight, nämlich den Triathlon Ironman Malaysia. Ein absoluter Hingucker auf der Insel ist außerdem der schwarze Sandstrand, die südöstliche Landspitze, mit herumspringenden Affen, sowie die Mangroven-Sümpfe. Ein vielfältiges Naturspektakel, welches für immer in Erinnerung bleibt. Für einen Panoramablick über den sogenannten Andamensee steht die Fußgängerbrücke Langkawi Sky-Bridge zu Verfügung. Für wirklich jeden Urlauber beeindruckend!

Tioman Island

„Paradiesisch“ ist der richtige Begriff für die Insel Tioman. Kein Wunder, denn die Insel hat einiges zu bieten: Glasklares Wasser, wunderschöne Korallenriffe, goldgelb schimmernde feine Sandstrände, hohe Berge und ein tropischer Dschungel. Hier möchte jeder Besucher so lange wie möglich verweilen und die herrliche Landschaft genießen. Die Insel Tioman im Südchinesischen Meer zählt zu den beliebtesten und schönsten Zielen für Schnorchler, Naturfreunde, Taucher, Badetouristen und Abenteurer. Übrigens: Erreicht werden kann die Insel mit der Fähre oder inländischen Flügen.

Cherating an der Ostküste

Der Ort Cherating ist relativ verlassen und deshalb für diejenigen, die Ruhe suchen, das richtige Reiseziel. Die Stille und Leere spürt jeder Tourist bereits bei der Anfahrt. Ruhesuchende Strandurlauber lieben es hier und genießen den weitläufigen und weichen Sandstrand. Früher war Cherating ein Hippie-Ort, heute ist davon nicht mehr viel zu spüren. Die wenig besuchte und ruhige Strand-Stadt verfügt über Geschäfte, Restaurants und Unterkünfte, die sehr günstig sind. Tipp: Die Bar Little Bali, die direkt am Wasser liegt. Erholung pur!

Insel Penang & Georgetown

Reisende, die sich für Architektur und Kultur interessieren, aber auch Baden möchten, sind dagegen auf der Insel Penang genau richtig. Jedes Jahr zieht es hier Wassersportler und Strandliebhaber an die Strände Teluk Bahang und Batu Ferringhi. Wer auf der Insel Penang Zeit verbringt, sollte zudem einen Besuch in der Hauptstadt Georgetown einplanen. Dort warten beeindruckende chinesische Häuser und Gassen sowie farbenfrohe Märkte und Tempel. Einer der prachtvollsten Tempel ist mitunter der Khoo Kongsi. Ein Fotospot zum Träumen! Inmitten der Stadt befindet sich außerdem das Fort Cornwallis aus dem späten 18. Jahrhundert. Sehenswert für alle Historie-Fans! Für eine unvergessliche Aussicht über der Stadt eignet sich der Penang Hill, welcher ganz einfach mit einer urigen Zahnradbahn zu erreichen ist. Die Fahrt nach oben lohnt sich!

Zu Besuch auf der grünsten Insel der Nordsee: Pellworm

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Grün, grüner, Pellworm könnte man sagen. Die kleine Nordseeinsel, die im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt weist nämlich eine beträchtliche Dichte an satten Wiesen und Weiden auf. Dafür sucht man Sandstrände auf Pellworm vergeblich. Das tut dem Erholungsfaktor, den Urlauber hier verspüren, jedoch keinerlei Abbruch. Denn hier lässt es sich herrlich mit dem Rad fahren, spazieren oder durchs Watt wandern. Zuweilen fühlt man sich inmitten von Grün und weidenden Schafen fast wie in Irland und weniger in Deutschland. Doch genau das macht den besonderen Charme Pellworms aus.

Das Wahrzeichen der Insel: der Pellwormer Leuchtturm

Leuchtturm auf Pellworm
Leuchtturm auf Pellworm, Bild: PRILL / shutterstock

Das Wahrzeichen der Insel ist ohne Frage ihr berühmter Leuchtturm. In Deutschland kennt ihn nahezu jedes Kind, zumindest diejenigen, die noch richtige Post verschicken. 2014 zierte der Leuchtturm eine Briefmarke der Serie Leuchttürme der Deutschen Post. Wer den Leuchtturm von Pellworm nun ganz aus der Nähe, und nicht nur auf eine Postkarte geklebt in Augenschein nehmen möchte, begibt sich ganz in den Süden der sechs Kilometer langen und sieben Kilometer breiten Insel. Dort wurde der 41,5 Meter hohe Leuchtturm im Jahre 1907 eingeweiht. Für einen sicheren Stand des Leuchtturms wurden seinerzeit nicht weniger als 127 Pfähle aus Eichenholz in den Boden gerammt, die bis heute das Fundament für den 130 Tonnen schweren Turm bilden.

Angemalt ist der Pellwormer Leuchtturm klassisch, rot und weiß. Sein Leuchtsignal ist noch in 42 Kilometern Entfernung erkennbar. In einer Höhe von 37 Metern liegt die Aussichtsplattform des Leuchtturms. Wer fit ist und 140 Stufen nach oben steigen möchte kann von dort aus nicht nur ganz Pellworm, sondern auch das umliegende Wattenmeer aus der Vogelperspektive überblicken. Je nach Wetterlage reicht der Blick auch bis zum Festland und zu den Nachbarinseln Hooge oder Nordmarsch. Und wer es ganz romantisch mag kann sich im Leuchtturm von Pellworm sogar standesamtlich trauen lassen.

Kein Besuch auf Pellworm ohne standesgemäße Wattwanderung

Das Wattenmeer rund um Pellworm gehört dem UNESCO Weltnaturerbe an. Kein Wunder, dass viele Touristen primär deswegen nach Pellworm kommen. Bei Ebbe können hier spannende Wattwanderungen unternommen werden. Die Wattführer der Insel Pellworm bieten unterschiedliche Themenführungen an. So können Besucher hier zum Beispiel nach Bernstein suchen, alles über die im Watt lebenden Muscheln und Krebse erfahren oder zur sechs Kilometer entfernten Hallig Süderoog wandern. Egal für welche der unterschiedlich langen und intensiven Wanderungen man sich entscheidet: Unterwegs erklären die Wattführer interessante Fakten zum Lebensraum Wattenmeer.

Pellworm per Rad umrunden

Auf Grund ihrer Größe ist es kein Problem die Insel Pellworm in wenigen Stunden komplett per Rad zu umrunden. Fahrräder können an mehreren Stationen ausgeliehen werden. Damit begibt man sich entweder auf eigene Faust, oder im Rahmen einer geführten Radtour auf Entdeckungsreise. Der Kur- und Tourismusservice Pellworm hält eine Radwanderkarte bereit, die kostenlos an Gäste ausgegeben wird. Die Außendeichrunde umrundet Pellworm auf einer Strecke von 28 Kilometern einmal komplett. Startpunkt ist der romantische Inselhafen, in dem noch heute traditionelle, bunt angemalte, Krabbenkutter liegen.

Halt machen sollte man unbedingt an der sogenannten Vogelkoje. Von 1905 bis 1946 wurden hier Enten zum Verzehr gefangen. Heute handelt es sich dabei um ein Naturschutzgebiet. Ansonsten führt die Tour immer an der Küste entlang und bietet herrliche Ausblicke auf Insel und Meer. Neben der großen Inselrunde sind noch mehrere kürzere Touren ausgewiesen, die die Sehenswürdigkeiten des Inselinneren aufgreifen. Hier radelt man etwa am Leuchtturm, der aus dem elften Jahrhundert stammenden Alte Kirche Sankt Salvator und dem Rungholtmuseum vorbei.

Pellworm vom Ausflugsschiff aus bewundern

Alte Kirche St. Salvator Pellworm
Die Alte Kirche St. Salvator, Bild: Prill / Shutterstock

Wasserratten haben auf Pellworm die Qual der Wahl. Gleich mehrere Reedereien bieten Schiffsausflüge von der Insel Pellworm aus an. Wer möchte kann sich so zum Beispiel zu einer Inselrundfahrt aufmachen und Pellworm einmal vom Wasser aus bewundern. Darüber hinaus werden unterschiedliche Touren in Richtung Festland oder zu den Nachbarinseln angeboten. Ein Ziel kann etwa das nahe Husum auf dem Festland sein, wo das Emil Nolde Museum zu einer Besichtigung einlädt. Außerdem lassen sich auch die um Pellworm herum angesiedelten Halligen prima per Schiff entdecken. Auch Fahrten zu den Seehundsbänken, wo sich Seehunde und Kegelrobben tummeln, sind sehr beliebt: vor allem bei Familien mit Kindern. Wer ein wenig mehr Zeit investieren möchte fährt von Pellworm aus mit dem Schiff sogar bis nach Helgoland, Sylt, Amrum oder Föhr.

Pellworm zu Fuß entdecken

Pellworm ist so klein, dass sich die Insel prima per pedes erschließen lässt. Es gibt zahlreiche ausgewiesene Spaziergangs- und Wanderwege, die ein verzweigtes Netz über ganz Pellworm knüpfen. Wie es sich für eine Nordseeinsel gehört ist Pellworm flach und die Wanderungen eignen sich somit für die ganze Familie.

Massachusetts – New England erleben

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Der Bundesstaat Massachusetts mit seiner Hauptstadt Boston ist der Kern der sogenannten “New England” Region der USA. Von hier aus begann die Geschichte der USA und von hier aus hat die Geschichte der Vereinigten Staaten ihren Lauf genommen. Der grüne Staat, der laut seinen eigenen Namen bei den großen Hügeln liegt, ist bekannt für sein mildes Klima, für die weitläufige Natur und nicht zuletzt die vielen historischen Bauten, die noch aus der Gründerzeit der Vereinigten Staaten stammen. Ein Besuch in Massachusetts ist ganz automaisch mit einem Besuch in Boston verbunden. Aber auch darüber hinaus gibt es so einiges im Staat zu sehen.

Cape Cod und mehr – Massachusetts das Naturparadies

Cape Cod, Massachusetts
Cape Cod, Bild: lunamarina / shutterstock

Massachusetts gehört zu den Gründungsstaaten der USA und an kaum einem anderen Ort wird dieser Umstand auf die gleiche Weise zelebriert. Als die ersten Siedler an den Küsten gelandet sind, genauer gesagt in Cape Cod, trafen sie auf ein blühendes Land voller Grün und Flüsse. Bis heute ist die wilde Natur von Massachusetts einer der wichtigsten Gründe für einen Besuch in dem Staat. Mit Boston lockt zwar eine der interessantesten Städte der USA, man sollte sich aber die Zeit nehmen, New England auch abseits der bekannten Straßen zu erkunden und das Lebensgefühl hier im Staat einfach ein bisschen auf sich wirken zu lassen.

Die Geschichte des Staates ist natürlich eng mit der amerikanischen Geschichte überhaupt verbunden. Es war die Boston Tea Party, die den letzten Auslöser für den Unabhängigkeitskrieg gegeben hat und von hier aus wurde der Widerstand gegen die Angreifer aus der englischen Heimat organisiert. Viele Zeugnisse im Staat weisen auf die ersten Schlachten und die Entwicklungen dieser Jahre hin. Nach dem Ende des Bürgerkriegs entwickelte sich in Boston und Umgebung ein neues Selbstverständnis und die Region New England war über viele Jahre der Gegensatz zu der Kultur im Süden oder den neu entdeckten Gebieten im Westen der USA. Daher besteht bis heute ein gewisser kultureller Unterschied zwischen diesen Regionen.

Die wunderschöne Natur zwischen Cape Cod und Boston entdecken

Freilichtmuseum in Plymouth, Massachusetts
Freilichtmuseum in Plymouth, Bild: Alexander Sviridov / shutterstock

Wer sich auf die Pfade der Natur von Massachusetts begibt, wird in der Regel in Cape Cod anfangen. Hier ist nicht nur das John F. Kennedy Museum, das von diesem berühmtesten aller amerikanischen Präsidenten erzählt, weil er ursprünglich aus diesem Gebiet kommt. Vor allem ist Cape Cod ein Beweis für die malerischen Ostküsten der USA. Vorbei an Leuchttürmen und Restaurants, belebten Küstenstraßen und Steilküsten, erlebt man ein Schauspiel, das höchstens in Staaten wie Maryland noch nachempfunden werden kann. Bei einem Ausflug in diesem natürlichen Paradies sollte man sich mit dem Leihwagen Zeit nehmen, sich auch einmal abseits der Pfade begeben und sich in eines der Restaurants setzen. Wer noch mehr von dieser Landschaft erleben möchte, sollte sich in eine der Fähren nach Nantucket oder Martha’s Vineyard begeben.

Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten an der Küste gehört mit Sicherheit auch Plymouth. Die Stadt wurde bereits 1620 gegründet und ist überaus bedeutend für die Geschichte der USA. Im historischen Hafen liegt die Mayflower, die die ersten Siedler in diesen Teil der Welt gebracht hat und auf die sich bis heute viele Menschen berufen, die ihre Wurzeln zurückverfolgen. In Plymouth findet man die ältesten Zeugnisse der kolonialen Siedler der USA und an jeder Ecke finden sich Museen und interessante Sehenswürdigkeiten.

Wer genug von der Küste hat, begibt sich weiter in den Westen und wird über beinahe einsame Landstraßen durch dichte Wälder fahren und das viel gerühmte Grün des Staates entdecken. Auch hier finden sich an jeder Ecke kleine und große Zeugnisse der langen Geschichte des Staates. Am Ende führen aber alle Straßen von Massachusetts nach Boston – und das aus gutem Grund.

Die Stadt Boston – so viel zu entdecken und zu erleben

Piers Park, Boston
Blick vom Piers Park auf Boston, Bild: f11photo / shutterstock

Die Stadt Boston ist nicht nur die Heimat einer der berühmtesten Universitäten der Welt, sondern darüber hinaus gezeichnet von historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Kaum ein Schritt im Stadtzentrum, ohne dass man eine Informationstafel über ein historisches Ereignis stößt oder vor einem Gebäude steht, das in der Geschichte der USA eine besondere Rolle gespielt hat. Gleichzeitig ist es eine amerikanische Großstadt mit Wolkenkratzern und der Hektik, die man aus Film und Fernsehen kennt. Daneben ist man als Herz von New England auch noch die Heimat von diversen kulinarischen Besonderheiten, die man in jedem Fall bei einem Besuch genutzt haben sollte.

Neben verschiedenen Museen – beispielsweise das Museum of Fine Arts oder das Museum of Science – hat Boston ein aktives Nachtleben zu bieten, das vor allem durch kleine Bühnen und Clubs auffällt. Wer sich aber vorher noch ein bisschen mit der historischen Geschichte beschäftigen möchte, sollte sich auf jeden Fall das historische State House angesehen haben und einmal dem Freedom Trail gefolgt sein. Hier gibt es die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der langen Geschichte Bostons zu sehen, die darüber hinaus zu günstigen Preisen zu besichtigen sind. Nach einem langen Tag ist es dann beinahe zwingend, dass man in einem der vielen kleinen Imbisse geht. Seafood steht auf jeden Fall auf den Speiseplan, auch die vielen Sandwiches haben einen guten Ruf und überhaupt frittiert man in Boston und im ganzen Staat einfach sehr gerne unterschiedliche Sachen.

Die schönsten Segelregionen im Mittelmeer

Wenn man an Segeln in Europa denkt, fallen einem wahrscheinlich erst einmal die kroatischen Inseln ein. Hier hat sich in den letzten Jahren ein echter Segelboom entwickelt. Aber auch darüber hinaus finden sich am Mittelmeer viele schöne Spots um seinen Urlaub auf einer Segelyacht in vollen Zügen zu genießen. Wir haben uns die schönsten Segelziele im Mittelmeer angeschaut und eine kleine Übersicht erstellt.

Kroatien

Kroatien punktet bei Segelanhängern mit mehr als 1.000 Inseln und einer beeindruckenden Küstenlandschaft. Kein Wunder, dass jedes Jahr immer mehr Touristen Kroatien besuchen, um eine Yacht, z.B. beim europaweiten Anbieter PCO-Yachting zu mieten und ein Segelerlebnis zu genießen. Split, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Yachtausflug. Einige der beliebtesten und bekanntesten Inseln Hvar, Brač und Korčula sind nur einen kurzen Tagesausflug entfernt.

Sardinien

Maddalena
La Maddalena, Bild: Alexandra Suslova / shutterstock

Reisen Sie mit ihrer Segelyacht einmal rund um Korsikas Nachbarinsel. Dabei lassen sich einige Highlights erkunden: Sardinien hat viele natürliche Strände, die über die ganze Insel verstreut sind. Zu den schönsten zählen beispielsweise die Bucht von Capriccioli oder die Bucht von Cava Spalmatore. Cala Luna und Cala Mariolu gehören zu den absoluten Schönheiten der Insel und beeindrucken mit ihren Felsformationen, Höhlen und einer grandiosen Unterwasserwelt. Ein unvergesslicher Anblick ist die Neptungrotte mit ihren zahlreichen Kalksteinformationen. Besuchen Sie die Hauptstadt Cagliari und reisen Sie in das traumhafte Archipel La Maddalena.

Griechenland

Rhodos, Lindos
Blick auf das Meer bei Lindos / Rhodos, Bild: Olesya Kuznetsova / shutterstock

Nicht nur Kroatien bietet eine Vielzahl an traumhaften Inseln. Auch in Griechenland lassen sich viele unzählige Inseln mit dem Segelschiff erkunden. Schon früh in der Geschichte war der Hafen von Rhodos durch das antike Weltwunder „Koloss von Rhodos“ weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Somit ist Rhodos ein guter Ausgangspunkt um die Inseln der Dodekanes zu erkunden. Neben Rhodos gehören Kos, Karpathos und Kalymnos zu den bekanntesten Inseln der Gruppe.

Wenn Sie vor Ihrem Segelurlaub lieber ein paar Tage in Griechenlands Hauptstadt Athen verbringen möchten, bietet sich eine Erkundung der Kykladen an. Genießen Sie das kristallklare Wasser und traumhafte Buchten. Insgesamt 27 Kykladen-Inseln warten darauf besucht zu werden. Zu den bekanntesten Inseln zählen Mykonos, Naxos und Santorini. Bei Seglern ebenfalls sehr beliebt ist die drittgrößte Kykladen-Insel Paros sowie die inoffizielle Hauptstadt Syros.

Mallorca / Balearen

Cala Saona, Formentera
Der Strand Cala Saona auf Formentera, Bild: Sergio TB / shutterstock

Die Lieblingsinsel der Deutschen ist nicht nur an Land eine Reise wert. Als Startpunkt ihrer Reise bietet sich – nicht nur aufgrund der Nähe zum Flughafen – die Inselhauptstadt Palma an. Von dort aus erkunden Sie die über 500 Kilometer Küstenlinie der Balearen-Insel mit den Highlights Cap Formentor im Norden sowie den schönen Häfen von Alcudia, Cala d`Or, Pollença und dem Naturhafen Porto Petro. Puerto Portal, einer der bekanntesten Jachthäfen Mallorcas liegt in der Nähe des bei Golfspielern besonders beliebten Ortes Andratx.

Urlauber die ein wenig mehr Zeit haben können ihre Reise auf die Nachbarinseln Menorca, dem Naturparadies Cabrere, Ibiza und Formentera ausweiten. Insbesondere Formentera punktet mit karibisch anmutenden Stränden. Diese sollten jedoch außerhalb der Hochsaison besucht werden da sie sonst leider oftmals sehr überfüllt sind.

Aufgrund der gemäßigten klimatischen Bedingungen eignen sich die Balearen sowohl für Anfänger als auch für geübte Seglerinnen und Segler.

Ko Yao Yai & Ko Yao Noi: Thailändische Insel-Paradiese

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Nahezu unberührte Natur, paradiesische Strände und berühmte Ausflugsziele: Das Ko Yao Archipel mit den beiden Inseln Ko Yao Yai und Ko Yao Noi hält einige Attraktionen bereit. Die beiden Inseln in der Bucht von Phang Nga zwischen der als Touristen-Hochburg bekannten Insel Phuket und dem thailändischen Festland sind bei Thailand-Urlaubern allerdings noch absolute Geheimtipps. Wer also abseits der großen Touristenströme einen ereignisreichen Urlaub auf den thailändischen Inseln erleben möchte, ist hier genau richtig und wird sich wie im Paradies fühlen. Immer mehr Touristen und Einheimische haben die beiden Inseln in den vergangenen Jahren als Urlaubsziel für sich entdeckt.

Traumhafte Strände mit Postkartenidylle abseits großer Touristenströme

Ko Yao Noi
Blick auf Ko Yao Noi, Bild: Huw Penson / shutterstock

Strandurlauber sind vor allem auf der größeren der beiden Inseln, Ko Yao Yai, sehr gut aufgehoben. Schließlich gibt es hier gleich mehrere Traumstrände. Der Huam Lam Haad Beach im Nordosten gilt als der schönste Strand der Insel. Der palmengesäumte Strand mit weißem Sand bietet ebenso wie der Loh Pared Beach Postkartenidylle pur. Hier kann man unter anderem auch einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. Der Ao Muang Beach bietet nicht nur den Badeurlaubern beste Bedingungen. Er ist auch ein Hotspot für Schnorchler und Taucher.

Das glasklare Wasser gibt den Blick auf zahlreiche kleine und große Fische frei. Bei vielen Reiseveranstaltern kann man bereits im Vorfeld der Reise eine geführte Schnorcheltour buchen – ein Erlebnis, dass man sich hier auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Wer Lust hat, kann die Unterwasserwelt der Insel natürlich auch auf eigene Faust erkunden. Mit einer zehnminütigen Bootsfahrt erreicht man die kleinere Insel Ko Yao Noi, auf der ebenfalls unter anderem mehrere Traumstrände auf die Besucher warten.

Beeindruckende Flora und Fauna: Orchideen, Kokospalmen und Nashornvögel

Beide Inseln zeichnen sich aber auch durch eine naturbelassene Dschungellandschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna aus. Aufgrund dieser faszinierenden Landschaft ziehen die Inseln neben Strandurlaubern vor allem auch Abenteurer, Wanderer und Naturfreunde in ihren Bann. Charakteristisch für die Landschaft auf beiden Inseln, auf denen insgesamt 13.000 Einwohner leben, sind Kokospalmen und Gummibäume. Auch unzählige farbenfrohe Orchideen sind auf den beiden Inseln zu finden. Und mit etwas Glück kann man bei einer Tour bis zu zwei Meter große Warane oder die weit verbreiteten Nashornvögel entdecken. Und wer die Inseln etwas genauer erkunden möchte, kann sich dazu auch Fahrräder oder Roller mieten. Auf den beiden Inseln gibt es verschiedene Unterkünfte – vom großen Hotel Ressort bis zur kleinen versteckten Lodge. In den verschiedenen kleinen Restaurants und Bars kann man auch in die traditionelle thailändische Küche eintauchen.

Land und Leute in Ban Laem Lan, Familien-Spaß im Duck Ventura Park

Wasserbüffel in Ko Yao Yai
Wasserbüffel in Ko Yao Yai, Bild: tenkl / shutterstock

Wer während seines Aufenthaltes gern auch Land und Leute kennenlernen möchte, hat dazu unter anderem in Ban Laem Lan in der Loh Balai Bay auf der Insel Ko Yao Yai die Gelegenheit. In dem kleinen Fischerdorf bekommt man einen spannenden Einblick in das normale Leben der Inselbewohner. Aufgrund der überwiegend muslimischen Bevölkerung sind auf Ko Yao Yai und Ko Yao Noi auch zahlreiche kleine und große Moscheen zu finden. Mit einem Boot kann man außerdem die dichten Mangrovenwälder erkunden – entweder auf eigene Faust oder auch mit einem ortskundigen Führer. Ein ganz besonderes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist der Duck Ventura Park im Nordwesten von Koh Yao Yai. Neben einer großen Schwimmburg werden hier unter anderem noch Jet Blade, Quad-Touren oder andere Attraktionen angeboten.

Wer doch einmal einen Abstecher in das berühmte Touristenleben von Phuket machen möchte, erreicht die Touristenhochburg von den Inseln des Ko Yao Archipels in 30 Minuten mit dem Boot oder der Fähre. Ein äußerst beliebtes und lohnenswertes Ausflugsziel ist auch der berühmte James-Bond-Felsen vor der kleinen Insel Khao Phing Kan. Weltweit bekannt geworden ist dieser Felsen als Kulisse für den James-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ im Jahr 1974. Seitdem gehört dieser Felsen zu den beliebtesten Fotomotiven von Thailand-Touristen. Diese kann man vom Ko Yao Archipel aus mit dem Speedboot ebenfalls in etwa 30 Minuten erreichen.

Beste Reisezeit für Ko Yao Yai und Ko Yao Noi

Die beste Zeit für eine Reise auf die Inseln Ko Yao Yai und Ko Yao Noi sind die europäischen Wintermonate von Dezember bis April. In diesen Monaten ist nur mit sehr wenigen Niederschlägen zu rechnen. In der Regenzeit von Juli bis Oktober muss man dagegen täglich mit großen Regenmengen rechnen. Durch das tropische Klima herrschen das ganze über warme Temperaturen von etwa 30 Grad Celsius. Auch das Wasser hat das ganze Jahr lang eine angenehme Badetemperatur.

Modisch auf Reisen unterwegs – stylishe Outdoor-Jacken für Ihn

Wenn das Gepäck für den Urlaub möglichst leicht sein soll, stoßen viele gerade in Sachen Jacken schnell an ihre Grenzen. Idealerweise sollen es maximal ein bis zwei sein, die verschiedenen Temperaturen und/ oder Witterungen gerecht werden können – hier ist ein guter Jacken-Guide gefragt. Um die ideale Jacke zu finden, sollten in eine etwaige Kaufentscheidung natürlich das konkrete Reiseziel und die Art des Urlaubs einfließen. Auf einem Städtetrip wird bspw. in der Regel völlig andere Kleidung als bei einer Wandertour durch die Alpen benötigt. Beispielsweise eine gute Outdoor-Jacke soll aber auch den individuellen modischen Ansprüchen gerecht werden.

Funktionale Jacken für den Outdoor-Urlaub

Aktive Herren, die in ihrer Freizeit viel in der Natur unterwegs sind, benötigen unbedingt eine funktionale Jacke, die für verschiedene Eventualitäten gerüstet ist. Einen kleinen Regenschauer sollte sie problemlos aushalten und außerdem vor Wind und Kälte schützen.

Ein echtes Allround-Talent: Die Softshelljacke

Jeder Outdoor-Abenteurer sollte unbedingt eine davon haben: Die Softshelljacke ist ein verlässlicher Begleiter bei verschiedenen Wetterverhältnissen. Das raffinierte Funktionsmaterial weist Feuchtigkeit- und Wind hervorragend ab und ist dennoch atmungsaktiv. Ist die Jacke einmal nass geworden, trocknet sie schnell wieder. Beim Wandern, Radfahren oder beim Campen ist sie ein verlässlicher Begleiter. Manche Modelle verfügen über abnehmbare Kapuzen und lassen sich so noch besser an die Gegebenheiten anpassen. Ein Softshell-Jacken-Test im Internet kann Ihnen unter Umständen die Kaufentscheidung erleichtern.

Steppjacken – leicht, sportiv und topmodern

Dank ihrer raffinierten Steppungen halten diese Jacken auch bei kaltem Wetter angenehm warm. Die Steppungen kreieren kleine Wärmekammern, die für eine hervorragende Isolierung sorgen. Außerdem verhindern sie, dass die Füllung verrutscht. Echte Daunen-Steppjacken halten besonders gut warm und sind erstaunlich weich. Wenn die Sonne plötzlich herauskommt und es wärmer wird, können Sie die Jacke ausziehen und auf ein kompaktes Maß stauchen, sodass sie problemlos in einen Rucksack passt. Doch auch Steppjacken mit Polyester-Fütterung leisten gute Dienste. Sie haben eine nicht ganz so hohe Wärmeisolierung, halten dafür aber auch warm, wenn sie nass geworden sind.

Die perfekte Jacke für den Städtetrip

Trenchcoat Städtereise
Mit dem Trenchcoat im Gepäck auf Städtereise, Bild: Pressmaster / shutterstock

Selbst wenn die Reise nicht nach Mailand, New York oder Paris geht, möchten sich viele auf dem urbanen Pflaster sicher von Ihrer modischen Seite zeigen und zwischen den trendbewussten Großstädtern nicht untergehen. Gleichzeitig sollte Optik nicht über Funktion stehen. Deswegen haben wir ein paar passende Jacken-Modelle für den nächsten Städtetrip herausgesucht.

Die Wolljacke im Sakko-Look

Sie ist ein echter Klassiker unter den Herrenjacken. Das breite Revers und der zeitlose Schnitt machen sie zu einem vielseitigen Allround-Talent. Gleichzeitig hält das verwendete Material angenehm warm und bietet eine hohe Atmungsaktivität. Die Wolljacke harmoniert mit sportiven und eleganten Outfits gleichermaßen gut, sodass sie sowohl tagsüber beim Sightseeing als auch abends beim Besuch im Theater oder in einer schickeren Bar gut getragen werden kann. Optimal ist ein Modell, das über eine Innentasche verfügt. Dort können Smartphone und Portemonnaie sicher verstaut und besser vor Taschendieben geschützt werden.

Der Trenchcoat ist zurück

Mit seinen Schulterriegeln, der doppelten Knopfreihe und dem Taillengürtel ist der Trenchcoat ein echter Dauerbrenner, der gerade jetzt wieder voll im Trend liegt – bei Männern und Frauen. Der moderne Mann trägt ihn in Beige und kombiniert ihn mit einem leichten Feinstrickpullover, einer Jeans und Chelsea Boots. Der Trenchcoat besteht aus Gabardine und ist dadurch sehr robust und strapazierfähig. Kombiniert mit Chinohose und Leder-Loafern gelingt beispielsweise ein smarter City-Look.

Vermont – Der Green Mountain State

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Der nördliche Bundesstaat Vermont teilt sich eine Grenze mit Kanada und ist darüber hinaus als der Green Mountain State bekannt. Schon diese Bezeichnung verrät, wie beeindruckend die Natur in dem Bundesstaat ist und auf was man sich bei einer Reise einstellen kann. Als Teil von Neuengland gehört Vermont darüber hinaus zu den historischen Gründungsteilen der Vereinigten Staaten von Amerika und mit seinem einzigartigen Baustil, der noch heute in vielen Dörfern und Städten des Staates zu sehen ist, gibt es für Freunde der Architektur und der Geschichte ebenso viel zu sehen wie für begeisterte Entdecker der Natur.

Ruhe und Entspanntheit zwischen Bergern, Wäldern und Flüssen

Wer sich durch Vermont bewegt, wird vermutlich schnell das Gefühl haben, eher in den schier endlosen Weiten der kanadischen Landschaft angekommen zu sein als sich in den USA aufzuhalten. Hier ist alles etwas ruhiger und kleiner. Es gibt keine Metropolen mit Wolkenkratzern und beeindruckender Dynamik, dafür eine Vielzahl von kleinen Städten, die ihre Geschichte in der Regel bis in die Gründungszeit der Vereinigen Staaten zurückverfolgen kann. Der Staat versinkt ein bisschen in der Stille der Natur, wenn man sich durch die dichten Laubwälder bewegt. Landschaft und Natur spielen für die Menschen schon immer eine wichtige Rolle.

Bekanntheit hat Vermont in den Vereinigten Staaten neben seinen fast dauerhaft vorhandenen Herbstfarben in den Blättern vor allem durch den Ahornsirup. Hier lässt sich die Nähe zu Kanada einmal verdeutlichen, die man auch an anderen Ecken des Staates spürt. Allgemein fühlt man sich mit dem Bruder im Norden stark verbunden und die 15 Grenzübergänge, die man im Staat finden kann, laden für einen kleinen Ausflug in den Norden ein. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass man sich theoretisch immer noch in der gleichen Landschaft befindet.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei einem Ausflug nach Vermont

Montpelier, Vermont
Montpelier ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Vermont, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Vermont ist zum einen ein Paradies für Naturliebhaber. In den weitläufigen Wäldern lassen sich unzählige Aktivitäten durchführen. Im Winter gibt es zudem die Möglichkeit, auf einer der vielen Ski-Pisten des Staates ein bisschen Abenteuer zu erleben und die eigenen Künste im Wintersport auszuprobieren. Der Staat ist in diesem Punkt sehr vielfältig und bietet für aktiven Urlaub genau die richtigen Optionen – von besagten Wanderungen und Ski-Fahrten bis hin zu Fahrradtouren durch den Indian Summer, das braune Spektakel in den Wäldern. Auch die verschiedenen Seen bieten vom Tretboot bis zur Kanufahrt auf den Flüssen in der Regel viele Optionen für unterschiedliche Geschmäcker.

Die andere Seite des Staates ist das historische Erbe der USA, das wohl in keinem Teil des Landes so sehr erlebt werden kann, wie es in New England der Fall ist. Ein Besuch in Burlington gehört daher auf jeden Fall zur Pflicht. Die Stadt lockt mit alten Häusern aus der Gründerzeit, die gut gepflegt werden und noch heute einen Blick darauf bieten, wie sich hier die ersten Menschen in kleinen Städten organisiert haben. Ganz in der Nähe befindet sich Hildene in Manchester. Das einstige Sommerhaus von Abraham Lincoln ist heute zu einem Museum über den berühmten amerikanischen Präsidenten und die Gründerzeit der USA ausgebaut worden.

Direkt in der Nähe von Burlington befindet sich zudem der Lake Champlain. Der riesige See war ein wichtiger Punkt für die ersten Siedler und in der unmittelbaren Umgebung gibt es eine Vielzahl von Museen und Einrichtungen, die sich mit dieser Zeit beschäftigen. Darüber hinaus findet man hier wohl die besten Restaurants des Staates, die mit der Küche von Neuengland locken – typischerweise rustikale Küche, die vor allem mit Meeresfrüchten und Fleisch arbeitet.

Die besten Tipps für eine Reise durch Vermont

Skifahren in Vermont
Skigebiet Stowe Mountain in Vermont, Bild: FashionStock.com / shutterstock

Generell gilt der Besuch in Vermont besonders im Herbst als empfehlenswert. Wenn sich die Farben des Blattwerks wandeln und die meisten kulturellen Feste des Staates vor der Tür stehen, hat man nicht nur die Möglichkeit für lange Ausflüge in die Wälder, für Wanderungen und für Fahrradtouren, Ausflüge auf den vielen Seen im Staat, sondern eben auch angenehme Temperaturen für die eigenen Aktivitäten. Dabei sollte bei der Buchung stets im Hinterkopf behalten werden, dass nur etwa eine halbe Million Menschen überhaupt in dem Staat lebt. Entsprechend sind die Angebote für Übernachtungen und Hotels ein wenig eingeschränkt. Klassische Luxushotels gibt es kaum, dafür dominieren hier kleine Pensionen, die meist für einen Aufenthalt für ein oder zwei Nächte eingestellt sind.

Obligatorisch sei gesagt, dass die Erkundung natürlich am besten funktioniert, wenn man einen eigenen Wagen zur Verfügung hat. Zwar mag Vermont klein wirken, tatsächlich ist man von Staatsgrenze zu Staatsgrenze allerdings einige Stunden unterwegs. Wer ein wenig auf eigene Faust die Natur und die Berge erkunden möchte, entscheidet sich am besten für einen SUV, der mit den Bedingungen vor Ort zurechtkommt und den Abenteuergeist bei der Entdeckung von Vermont nur noch weiter verstärkt. Darüber hinaus sollten etwaige Papier für einen Ausflug nach Kanada schon frühzeitig beantragt werden – es ist gar nicht so einfach ein Touristenvisum für einen spontanen Besuch im nördlichen Bruderstaat der USA zu bekommen.

Isla Saona – Traumziel in der Karibik!

Saona – Einsame, schneeweiße Strände und türkisfarbenes Meer, umgeben von Palmenwäldern, begeistern jeden Besucher. Die ungefähr 100km² große Insel befindet sich in der Dominikanischen Republik welche man nach ungefähr zehn Stunden Flugzeit aus Deutschland erreicht.

Das Klima ist tropisch, die Natur abwechslungsreich von Traumstränden über Savannen bis zum Regenwald. Auch wenn der Karibikstaat, welcher sich auf der Insel Hispaniola befindet, bereits paradiesisch ist, übertrifft die Isla Saona alle Träume und Vorstellungen!

Besonderheiten der Isla Saona

Die Isla Saona befindet sich im Karibischen Meer und gehört zur Inselgruppe der Großen Antillen. Geografisch gesehen liegt die Insel im Osten des Landes. Sie ist gerade mal 25 km lang und 5 km breit. Saona erinnert an eine einsame Insel. Zum einen sorgt die tropische, paradiesische Inselkulisse für dieses Gefühl, zum anderen ist die Insel mit gerade mal 300 Einwohnern wirklich dünn besiedelt. Diese wohnen in den zwei Dörfern Mano Juan im Süden und Cutuano im Westen.

Die große Besonderheit ist, dass sie ein Teil des Nationalparks Parque Nacional del Este (Deutsche Übersetzung: Nationalpark des Ostens) ist und damit unter Naturschutz steht. Der Nationalpark gehört zu den Größten der Dominikanischen Republik und beherbergt viele seltene Vogelarten.

Nationalparks sind eine Besonderheit der Dominikanischen Republik, ungefähr ein Drittel (31,5 Prozent) der gesamten Fläche des Staates ist Naturschutzgebiet.

Sehenswürdigkeiten der Isla Saona

Obwohl die Isla Saona verhältnismäßig klein ist, hat sie unzählige Sehenswürdigkeiten! Wilde Tiere, naturbelassene Traumstrände und sogar eine natürliche Badewanne.

Seekühe

In den karibischen Gewässern der Insel leben Seekühe und mit etwas Glück kommen sie sogar ganz nah an das Boot heran! Eine Seekuh, welche zu Forschungszwecken einen deutlich sichtbaren Peilsender trägt, ist bekannt dafür, neugierig gegenüber Menschen zu sein. Aber hier gilt: Bitte nicht anfassen.

Schildkröten-Station

Im Fischerdorf Mano Juan befindet sich das „Sea Turtles and the Conservation Project“, ein Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten. Ein Bewohner hat sein Leben den Schildkröten verschrieben. Um die Tiere vor Fressfeinden und Menschen zu schützen, sammelt er ihre Eier in der Natur ein und lässt die Tiere in speziellen Boxen in der Hütte des Projektes schlüpfen. Wenn die Schildkröten groß genug sind, werden sie wieder an sicheren Orten ausgewildert. Ein wirkliches tolles Projekt! Der Bewohner erzählt den Besuchern engagiert alles über sich und seine Arbeit und beantwortet jede Frage. Mit etwas Glück kann man die Babyschildkröten sogar schlüpfen sehen!
Auch das Fischerdorf ist eine echte Sehenswürdigkeit der Insel. Karibische Klänge, Hängematten, bunte Holzhütten und echte Pura Vida machen die Atmosphäre zu etwas ganz Besonderem!

Die natürliche Badewanne mit Seesternen

Die natürliche Badewanne mit Seesternen – so wird diese Sehenswürdigkeit oft von Reiseveranstaltern beworben. Tatsächlich hat man, wenn man auf dieser Sandbank steht, wirklich dieses beschriebene Gefühl einer natürlichen Badewanne: Das Wasser ist knie- bis hüfthoch, wahnsinnig klar und schön warm. Auf dem Grund liegen zahlreiche Seesterne, die zum Schnorcheln einladen. Bitte die Seesterne weder hoch heben noch anfassen, dass kann diese wunderschönen Tiere gesundheitlich schädigen. Der Name dieses wunderschönen Ortes lautet übrigens Piscina Natural.

Naturbelassener Strand als Drehort von „ Der Fluch der Karibik“

Dieser Strand heißt „Canto de la Playa“ und ist naturbelassen. Schnorchler erwartet eine tolle Unterwasserwelt mit Fischen und Korallenriffen. An manchen Stellen ist das Wasser gerade mal knietief. Kein Wunder, dass an diesem einsamen Traumstrand Szenen für den Film „Der Fluch der Karibik“ gedreht wurden.

Tipps und Tricks

Saona, Dominikanische Republik
Einfach traumhaft: Insel Saona, Bild: Nick N A / shutterstock

Die Anreise zur Insel kann nur über Hubschrauber oder Boote geschehen. Eine selbstständige Anreise kann über Boote, die in Bayahibe anlegen, organisiert werden. Hierfür ist unbedingt der Kauf eines Bändchens für den Eintritt des Nationalparks Parque Nacional del Este notwendig.

Einfacher und stressfreier ist die Buchung eines Tagesausfluges zur Isla Saona, die von vielen Veranstaltern angeboten werden. Bei diesen Ausflügen bringen die Reiseveranstalter einen an die schönsten Stellen der Insel – und für Verpflegung und Transfer, zum Beispiel von Punta Cana aus, ist auch gesorgt. Die Touren können im Internet oder im Hotel vor Ort gebucht werden. Damit einem der Wunschplatz garantiert ist, empfiehlt es sich, bereits aus der Heimat Kontakt zum Reiseveranstalter aufzunehmen.

Bei der Auswahl des Anbieters sollten eigene Präferenzen berücksichtigt werden: Sprache, Atmosphäre und Uhrzeit.

Sprache: In der Dominikanischen Republik wird Spanisch gesprochen. Mittlerweile gibt es aber auch deutsche Auswanderer, die Ausflüge zur Isla Saona in der deutschen Sprache anbieten.

Atmosphäre: Vom ruhigem Familienausflug bis zum alkoholhaltigem Partyboot – auch das begegnet einem auf Saona. Wer es ruhig oder wild mag, sollte dementsprechend den passenden Veranstalter wählen.

Uhrzeit: Empfehlenswert ist eine möglichst frühe Startzeit am Morgen. Die Isla Saona ist beliebt bei Tagestouristen. Wer das „einsame-Insel-Feeling“ erleben möchte, sollte den Anbieter wählen, der vor allen anderen da ist.

Zudem ist es relevant, bei dem Auswahl des Touranbieters auf dessen Zertifizierung zu achten. Unternehmen ohne Reiseveranstalter Lizenz sind illegal und haften nicht bei eventuellen Schäden.

Es handelt sich bei der Isla Saona um ein Naturschutzgebiet. Das Vermeiden oder Mitnehmen von Müll sowie der respektvolle Umgang mit den Wildtieren (bitte nicht anfassen!) sollte selbstverständlich sein.

Michigan – Heimat der Autostadt Detroit

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Michigan ist der Staat der großen Seen, der industriellen Revolution Amerikas und die Heimat der Autostadt Detroit. Umgeben von den Great Lakes hat der Bundesstaat nicht nur eine beeindruckende Geschichte hinter sich, sondern ist darüber hinaus durch seine Grenze zu Kanada und einige der schönsten State Parks besonders bei Urlaubern beliebt, die die Vielfalt der amerikanischen Natur entdecken wollen. Mit Detroit hat man hingegen einen hervorragenden Kontrast zu der Ruhe auf den Seen und kann mühelos in das pulsierende Leben einer Großstadt eintauchen. Viele gute Gründe also, warum man sich mit einem Besuch in dem Staat beschäftigen sollte.

Vom Handelszentrum zur Amerikas Autoschmiede

Fort Mackinac, Michigan
Fort Mackinac, Bild: Charles Butzin III / shutterstock

Michigan war einer der ersten Staaten, der auf der Reise nach Westen von Siedlern erkundet wurde. Vorbei an den großen Seen traf man hier in großer Zahl auf die Stämme der amerikanischen Ureinwohner, die allerdings bekanntlich zum großen Teil vertrieben worden sind. Über viele Jahre dachten die Siedler, dass es sich bei den großen Seen um ein Meer handelte und erst nach und nach begriff man, dass es eigentlich eine natürliche Grenze zu den kanadischen Staaten im Norden darstellte. Es sind eben diese Seen wie der Lake Michigan, die heute für einen großen Teil der Besucher im Staat sorgen. Die vielen Möglichkeiten für Ausflüge und der einfache Transit nach Kanada sind reizvoll und bieten viele interessante Möglichkeiten.

Sonnenaufgang im Tahquamenon Falls State Park
Sonnenaufgang im Tahquamenon Falls State Park, John McCormick / shutterstock

Das Fort Mackinac ist ein historisches Zeugnis der Entwicklung des Staates. Es wechselte im Laufe der Jahrzehnte mehrfach den Besitzer, war aber zu jedem Zeitpunkt ein wichtiger Handelsknoten für den Handel zwischen den Kolonialstaaten und später ein wichtiger Wegpunkt auf dem Weg nach Westen. Das Fort wurde in den 1960ern unter Denkmalschutz gestellt und kann heute von Touristen besucht werden. Hier findet man nicht nur einige interessante Andenken sondern auch viele Informationen über den Handel und den Umgang mit den Ureinwohnern, die einst zahlreich in der Region der großen Seen gelebt haben.

Zwischen Dünen und Amerikas größten Seen

Die Landschaft von Michigan ist überaus vielseitig, auch wenn man in der Regel immer nur von den großen Seen hört. Natürlich spielen diese die größte Rolle. Der Lake Michigan bietet viele interessante Optionen und alleine der Ausbau der Wanderwege an seinen Ufern, die vielen Fahrradwege im gesamten Staat und die anderen Optionen für Ausflüge auf dem Wasser sind gute Gründe, sich mit einer Reise an den See zu beschäftigen. Besonders empfiehlt sich dabei der Besuch in einem der vielen State Parks. In den Naturschutzgebieten wird für den Erhalt der Natur gekämpft und wer beispielsweise im Holland State Park auf Wanderschaft geht, wird einige der schönsten Ufer der großen Seen entdecken können.

Da die großen Seen aber in verschiedensten Staaten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören, lohnt sich auch ein Blick darauf, was in Michigan einzigartig ist. So bietet der Sleeping Bear Dunes National Lakeshore beispielsweise gerade für Wanderer eine tolle Abwechslung. Es geht einige Höhenmeter nach oben über die Dünen und wer kein Profi beim Wandern ist, sollte sich vorher vielleicht in das Training begeben. Dafür wird man nach einem erfolgreichen Aufstieg mit einem der schönsten Ausblicke über die großen Seen und die Landschaften von Michigan belohnt.

Ein Besuch auf Mackinac Island sollte auf jeden Fall zur eigenen Planung gehören. Da es sich um eine autofreie Insel handelt, kann man sich hier Fahrräder mieten und einen der vielen Wander- und Erkundungswege nutzen, um sich auf der Insel einen Überblick zu verschaffen. Dass der Zugang der Insel unter anderem durch eine der größten Hängebrücken der Welt erlaubt wird, ist das ein weiterer Grund für den Besuch im Norden des Staates. Wer jetzt genug von der Natur hat und lieber ein wenig Dynamik erleben möchte, sollte den Blick in den Süden richten – vielleicht hat man die Skyline von Detroit ja bereits einmal aus der Ferne gesehen.

Detroit – die Hauptstadt des amerikanischen Autos

Die enge Verbindung zwischen Detroit und der amerikanischen Autoindustrie ist vor allem dadurch entstanden, dass General Motors die Stadt für sich auserkoren hat. Der einst wichtigste Hersteller für PKW und LKW in den Vereinigten Staaten ist noch heute an jeder Ecke zu sehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Detroit in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen wirtschaftlichen Einbruch erlebt hat. Nicht umsonst gibt es Geschichten über den Zustand des Trinkwassers und ganze Stadtviertel im Speckgürtel, die heute nicht mehr bewohnt sind.

Besonders im Kern der Stadt gibt es aber immer noch viel zu erleben. Historische Wolkenkratzer wie das Guardian Building oder das Fisher Building dominieren die Skyline und geben einen guten Eindruck darüber, wie mächtig und bedeutend die Stadt einst gewesen sein muss. Heute findet man in der Innenstadt vor allem viele Möglichkeiten für den Einkauf und einige der besten Restaurants des Staates. Wer darüber hinaus auf amerikanischen Sport steht, wird viele Möglichkeiten finden – vom Michigan Stadium bis hin zu den verschiedenen Profi-Teams der Stadt Detroit, hier wird einiges in diese Richtung für Besucher geboten.

Nordägäis

Die Ägäis, beziehungsweise das Ägäische Meer, ist ein Teil des Mittelmeers. Sie findet sich östlich von Griechenland und westlich der Türkei. Diese beiden Staaten stellen auch die einzigen Anrainerstaaten. Üblicherweise wird das Meer in die nördliche und die südliche Ägäis aufgeteilt. Eine weitere Möglichkeit der Untergliederung ist anhand der verschiedenen Inselgruppen. Hier sind die Nordägäischen Inseln, die Ostägäischen Inseln sowie die Nördlichen und Südlichen Sporaden zu nennen.

Die Nordägäischen Inseln

Die Nordägäischen Inseln ist eine Hilfsbezeichnung für jene Inseln, welche in der nördlichen Ägäis liegen. Dies heißt, dass sie sich im Bereich der griechischen Regionen Makedonien und Thrakien befinden sowie nördlich der griechischen Insel Lesbos liegen. Gelegentlich werden auch Teile der Nördlichen Sporaden sowie Lesbos und Samos (eigentlich zugehörig zu den Ostägäischen Inseln) als Teil der Nordägäischen Inseln aufgeführt.

Zu den wichtigsten Nordägäischen Inseln gehören:

  • Limnos, sowie die umliegenden kleineren Inseln
  • Agios Efstratios, sowie die umliegenden kleineren Inseln
  • Samothraki
  • Ladoxera
  • Thasos
  • Amouliani, sowie weitere kleinere Inseln vor der Küste der Chalkidiki
  • Xeronisi
  • Lesbos
  • Samos

Zur Geschichte der Nordägäischen Inseln

Strände auf Samos
Samos bietet traumhafte Strände, Bild: Milos Vucicevic / shutterstock

Die Inseln hatten vor allem wegen ihrer Lage eine große Bedeutung und waren für die Seefahrt als wichtige Zwischenstationen unabkömmlich. Dies spiegelt sich auch im Zeitalter des antiken Griechenlands wider. Die Nordägäischen Inseln gewannen zunehmend an Bedeutung. Eigene Stadtstaaten wurden gegründet und bildeten wichtige Handelsposten. Sie dienten außerdem als sicherer Hafen, um Schutz vor den zahlreichen Piraten zu gewährleisten. Häufig waren diese Piraten Bewohner der umliegenden Inseln oder verfeindeter Stämme.

In römischer Zeit verloren die Inseln zunehmend an Bedeutung. In weiterer Folge fielen die Inseln unter byzantinische Herrschaft. Später waren sie Teil der venezianischen und genuesischen Reiche. Auch die Osmanen hatten Teile der Nordägäischen Inseln erobert. Dieser zahlreichen Wechsel der Herrschaft spiegeln sich auch heute noch in der vielfältigen und durchmischten Kultur der Bevölkerung wider.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Nordägäischen Inseln

Ein Großteil der Bevölkerung der Inseln lebt vom Tourismus. Insbesondere die größeren Inseln, welche auch über historisch und archäologisch interessante Ausgrabungsstätten verfügen, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu sehr beliebten Touristenzielen entwickelt. Die Hochsaison reicht von Mai bis August. In dieser Zeit sind die Hotels meist sehr gut belegt, sodass vorzeitig reserviert werden sollte. Neben den historischen Ausflugszielen sind vor allem einige Sandstrände, beispielsweise auf Thasos, sehr beliebte Ziele. Doch auch Wander- und Fahrradtouren können auf die Nordägäischen Inseln unternommen werden.

Als zweiter wichtiger Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft zu nennen. Hier dominiert der Anbau von Bäumen, allen voran Olivenbäume. Hinzu kommen Nuss-, Feigen und diverse Obstbäume. Getreide und Gemüse wird äußerst wenig angebaut, da hier die Bedingungen keine ertragreichen Ernten zulassen. Der Anbau von Wein war in der Antike ein wichtiger Faktor, ist heutzutage allerdings zu vernachlässigen. Viehzucht wird auf den nordägäischen Inseln nur in sehr begrenztem Ausmaß betrieben.

Die Anreise zu den Nordägäischen Inseln

Nur wenige Inseln in der Ägäis verfügen über einen eigenen Flughafen. Hier sind insbesondere Samos und Lesbos zu nennen. Eine Anreise über das Festland ist häufig der einfachste und schnellste Weg. Insbesondere die Flughäfen in Thessaloniki, Kavala und Alexandroupolis sind hier zu erwähnen. Sämtliche Nordägäische Inseln sind einfach von den unterschiedlichsten Orten am Festland mit Fähren zu erreichen. Diese verkehren üblicherweise täglich und sind sehr kostengünstig.

Touristische Highlights der Ägäischen Inseln

Lesbos, Nordägäis
Die kleine Kirche von Panagia gorgona liegt auf einem Felsen in Skala Sykamias, Bild: Georgios Kritsotakis / shutterstock

Samos wird auch als die grüne Insel der Ägäis bezeichnet. Die hohen Berge sorgen für große Niederschlagsmengen. Gleichzeitig gilt Samos als eine der sonnenreichsten Gegenden von Griechenland. Es ist also kein Wunder, dass hier eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen gedeiht. In dieser wunderschönen Landschaft bieten sich Wanderausflüge hervorragend an. Auf der gesamten Insel finden sich archäologische Überreste, deren Highlight die antike Stadt Samos darstellt.

Lesbos wird häufig als Touristenziel übersehen. Dabei hat die Insel einen vielfältigen Mix aus moderner Hauptstadt, traditionellen Fischerdörfern und touristischen Geheimtipps zu bieten. Zu Letzteren zählt das Dorf Mólivos, dessen Häuser sich an einen Berghang schmiegen und einen einmaligen Ausblick über die Insel und das Meer bieten.

Ein Geheimtipp ist auch die Insel Limnos. Sie bietet eine atemberaubende Vulkanlandschaft, faszinierende Salzseen, endlose Strände mit weißen Sanddünen sowie hervorragende Reviere für Surfer. Doch auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Denn zahlreiche Zugvögel machen auf dieser Insel Station und machen sie so zu einem Paradies für Ornithologen.

Samothraki ist Vielen vor allem dank der berühmten Statue “Die Nike von Samothrake” ein Begriff. Dabei zählt die Insel zu den schönsten der Ägäis. Hier können ausgedehnte Wanderungen durch gebirgige Landschaften ebenso unternommen werden wie Paragliding, Kajakfahrten und Rafting oder Tauchausflüge. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen Flüsse, deren kleine Wasserfälle und die darunter befindlichen Wasserbecken, welche auch Vathres genannt werden.

Thassos, Griechenland
Thassos, das grüne Juwel Griechenlands, Bild: Alexandru Chiriac / shutterstock

Als Smaragd der Ägäis oder als die goldene Insel ist Thassos bekannt. Hier wechseln sich schöne Strände mit idyllischen Landschaften ab. Rund um die Insel finden sich immer wieder kleine malerische Dörfer und kleinere Städte. Es handelt sich um eine Insel, welche am besten mit dem Auto erkundet wird, denn hier gibt es so viel zu entdecken.

Dank Fährverbindungen zwischen den einzelnen Inseln und vor allem dank zahlreicher Touristenboote ist es ein einfaches, einen Tagesausflug auf eine der übrigen Inseln zu unternehmen. Denn sie sind allesamt eine Reise wert. Überall locken schöne Strände, kleine Dörfer, antike Ruinen und malerische Landschaften. Mit etwas Planung lässt sich hier auch hervorragend Inselhopping betreiben. Jeden Tag eine neue Inselt entdecken – wer hat nicht schon einmal davon geträumt?