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Dienstag, März 10, 2026
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Die schönsten Orte auf Fuerteventura

Fuerteventura, eine der im Atlantischen Ozean gelegenen Kanarischen Inseln, ist auch unter ihrem Beinamen “Insel des ewigen Frühlings” bekannt. Und das ist kein Wunder. Die Temperaturen sind auf Fuerteventura das ganze Jahr über mild. Dazu werden jährlich rund 300 Sonnentage gezählt. Damit lockt die Vulkaninsel eine Menge Badeurlauber an. Wer sich vor Ort allerdings nicht auch noch auf die ein oder andere Sightseeing-Tour, durch die zauberhaften und urigen Kleinstädte und Dörfer der Insel begibt, verpasst etwas.

Die Inselhauptstadt Puerto del Rosario

Puerto del Rosario, Fuerteventura
Blick auf Puerto del Rosario, Bild: Steidi / shutterstock

Puerto del Rosario ist eine zentral gelegene Hafenstadt, und mit etwa 41.000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel Fuerteventura. Entlang der Hafenpromenade reihen sich interessant anzusehende Skulpturen und Kunstwerke aneinander. Den Stadtkern bilden weiß gekalkte traditionell kanarische Häuser. Hier pulsiert das Leben der Insel. Puerto del Rosario ist nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das kulturelle Zentrum Fuerteventuras.

In der Stadt finden sich einige sehenswerte Kirchen, wie die Iglesia de Nuestra Señora del Rosario oder die Iglesia Santo Domingo de Guzmán. Der berühmteste Einwohner der Insel war der Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno, der Romane, Lyrik und Reisebeschreibungen veröffentlichte. Ihm ist das Casa Museo Miguel de Unamuno gewidmet. Miguel de Unamuno stammte eigentlich vom spanischen Festland, wurde aber 1924 auf die Insel verbannt. Im Ecomuseo La Alcogida, das nur wenige Kilometer außerhalb Puerto del Rosarios zu finden ist, kann das traditionelle Landleben Fuerteventuras erkundet werden. Das Museum besteht aus insgesamt sieben Höfen, die in traditioneller Inselarchitektur aus Natursteinen der nächsten Umgebung errichtet wurden. In den Höfen ausgestellt sind landwirtschaftliche Geräte, Kunsthandwerk und Dinge des täglichen Bedarfs. Abends öffnen die Bars und Clubs in der Innenstadt Puerto del Rosarios ihre Tore, und ziehen Partygänger an. Wer es ruhiger mag genießt die malerischen Strände der Stadt, wie die Playa Chica, die direkt an den Hafen anschließt.

Im alten Fischerort Morro Jables

Morro Jable, Fuerteventura
Der Hafen von Morro Jable, Bild: IndustryAndTravel / shutterstock

Besuch des Fischerortes Morro Jables gehört zu den Highlights eines jeden Fuerteventura-Urlaubs. Der Ort liegt ganz im Süden der Insel, auf der Halbinsel Jandia. Das ehemalige Fischerdorf liegt mitten am Atlantik, malerisch eingebettet zwischen zwei Felshügeln. Der Hafen des Ortes ist sehr belebt. Hier legen Fähren von, und nach, Las Palmas und Gran Canaria an. In der Mitte des Ortes erinnert eine Statue an Cirilo López Umpiérrez, der 1899 den Ort gründete. Bis in die 1970er Jahre hinein wirkte Morro Jables wie das Ende der Welt. Es gab im Dorf sehr wenig Komfort. Zum Beispiel gab es damals noch keine Telefonleitung. Wer Stille und Abgeschiedenheit sucht ist hier heute noch richtig. Alles in Morro Jables wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen. Auf der angrenzenden Playa del Matorral können Besucher herrlich die Seele baumeln lassen, oder dem Wassersport frönen, bevor es abends frisch gefangenen Fisch in einem der kleinen Restaurants am Hafen gibt. Die Altstadt des Ortes wirkt verwunschen und lädt zu jeder Tageszeit zu einem romantischen Spaziergang ein.

Wasserabenteuer und Wüstenlandschaft in Corralejo

Corralejo, Fuerteventura
Der Strand von Corralejo, Bild: IndustryAndTravel / shutterstock

Wesentlich lebhafter geht es an der nördlichsten Spitze der Insel, in der rund 16.500 Einwohner zählenden Stadt Corralejo zu. Die Stadt ist wegen ihrer hohen Dichte an Clubs und Bars auf der ganzen Insel als Party-Hot-Spot bekannt. Die historische Altstadt wird außerdem gerne zum Shoppen besucht. Wer eine Pause vom geschäftigen Trubel braucht macht einen Abstecher zur geschützten Dünenlandschaft von El Jable, die nur einige hundert Meter vom Stadtkern entfernt liegt. Die Wanderdüne aus feinem, hellen Sand und Muschelkalk, bewegt sich fortwährend, und ist somit ein Naturschauspiel. Besonders zu empfehlen ist der Besuch während des Sonnenaufgangs oder des Sonnenuntergangs. Dann lassen sich hier besonders romantische Bilder schießen, die den Anschein erwecken mitten in einer Wüstenlandschaft zu sein. Wer neben Sand und Strandabenteuern ein richtiges Wasservergnügen herbeisehnt, sollte den Acua Water Park in Corralejo besuchen. Vor allem Kinder toben sich zwischen Wasserrutschen und Wassererlebnislandschaften gerne aus.

Betancuria – kanarische Geschichte satt

Das Dorf Betancuria hat noch nicht einmal 800 Einwohner, und auch keinen Seezugang. Trotzdem sollte der Ort während eines Fuerteventura-Roadtrips auf keinen Fall links liegen gelassen werden. Überall in dem kleinen Dorf blühen Blumen und Palmen. Die Vegetation ist hier sehr viel reicher als in vielen anderen Orten der als Wüsteninsel bekannten Insel. Die Häuser des Dorfes erstrahlen weiß mit terrakottafarbenen Dächern. Die kleinen Restaurants im Ort wirken rustikal: Tischdecken sucht man auf den zerkratzten Holztischen vergeblich. Serviert werden Bio-Produkte aus der Region, wie zum Beispiel gegrillter Ziegenkäse und Papas Arrugadas – also Kartoffeln – mit roter Mojo Soße. Betancuria wurde bereits 1404 gegründet. Im Heimatmuseum Casa Museo de Betancuria wird die Geschichte des traditionsreichen Dorfes noch einmal lebendig. Sehenswert sind darüber hinaus die bereits 1410 errichtetet Kirche Santa Maria de Betancuria und das Kunstmuseum Museo Arto Sacro. Mit der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Nuestra Señora de la Peña verfügt Betancuria sogar über eine Wallfahrtskirche. Wer am Ortsrand einige Schritte in die Natur wandert, kann sich über herrliche Ausblicke auf Betancuria und die umliegende Gebirgslandschaft freuen.

Der neue Trend – Urlaub in der Jugendherberge

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie an einen Aufenthalt in der Jugendherberge denken? Vielleicht werden verblasste Erinnerungen an längst vergangene Klassenfahrten wach, an muffelige Socken, knarrende Stockbetten, schnarchende Mitschläfer oder trockene Brötchen zum Frühstück?

Dieses Bild der Jugendherberge ist jedoch längst Vergangenheit, das Image hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Wenn Sie heute in einer modernen, freundlichen und gut ausgestatteten Jugendherberge Urlaub machen, dann erinnert das kaum noch an die düsteren und spartanischen Unterkünfte, in denen ein mürrischer Herbergsvater ein strenges Regiment führt und lärmende Schüler über den kalten Flur scheucht.

Jugendherberge – damals und heute

Die Idee der Jugendherberge stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1911 eröffnete der Lehrer Richard Schirrmann die ersten Jugendherberge in der Stadt Altena in Nordrhein-Westfalen. Grundgedanke dafür war nicht nur die Förderung des Jugendreisens, sondern auch die des interkulturellen Austauschs, um zu Frieden und Völkerverständigung beizutragen.

Die Idee griff rasch um sich: schon gleich im ersten Jahr wurden weitere 16 Jugendherbergen eröffnet, 1928 gab es international schon rund 2200 Jugendherbergen.
Heute bieten in Deutschland knapp 500 im deutschen Jugendherbergsverband (DJH) organisierte Herbergen Übernachtungs- und Urlaubsmöglichkeiten an. Weltweit gibt es in 90 Ländern rund 4000 Jugendherbergen, die unter dem Dachverband Hostelling International (HI) zusammengeschlossen sind.

Klassenfahrt Jugendherberge
Die Klassenfahrt in die Jugendherberge ist das Highlight des Schuljahres, Bild: Halfpoint / shutterstock

Alle Häuser, die unter diesem Logo firmieren, müssen gewisse Mindeststandards in puncto Komfort erfüllen, so dass man überall auf der Welt ein ähnliches Maß an Ausstattung erwarten darf. Zur Grundausstattung einer Jugendherberge gehören immer die Gemeinschaftseinrichtungen, um den Kontakt unter den Reisenden zu fördern. Dazu zählen insbesondere die gemeinschaftlichen Ess- und Aufenthaltsräume, Sport- und Außenanlagen wie Spielplatz und Grillplatz oder Feuerstelle. Waren früher große Schlafsäle und einfache sanitäre Gemeinschaftsanlagen an der Tagesordnung, so geht der Trend in vielen Jugendherbergen heute eindeutig hin zu kleineren Räumen – mit zwei bis maximal acht Betten – oft auch mit eigenem Bad. Damit ist auch ein längerer Aufenthalt für Familien mit Kindern kein Problem.

Auch sonst bemühen sich die Betreiber den Aufenthalt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Heutzutage bieten die Jugendherbergen nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern oft auch ein umfangreiches und oft spezialisiertes Sport- und Aktivitätsprogramm, das Individualreisenden und Familien einen erlebnisreichen Aufenthalt verspricht. Auch das Verpflegungsangebot hat sich modernen Bedürfnissen angepasst. Ob Sie in der Jugendherberge nur frühstücken möchte oder eine vollwertige Rundum-Versorgung wünschen, für alle Ansprüche wird gesorgt.

Bei allem Wandel ist allerdings eines gleich geblieben: Eine Jugendherberge ist kein Hotel. Handtücher müssen Sie entweder selbst mitbringen oder gegen eine geringe Gebühr ausleihen und auch die Betten werden nicht vom Personal gemacht, sondern sie sind von den Gästen selbst zu beziehen und vor der Abreise wieder abzuziehen. Abgesehen davon sind die Jugendherbergen mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für herkömmliche Ferienunterkünfte herangewachsen.

Urlaub in der Jugendherberge – Ferien einmal anders

Welche Gründe sprechen nun dafür, die kostbare Ferienzeit in einer Jugendherberge zu verbringen? Zunächst einmal befinden sich viele Jugendherbergen an besonders reizvollen Orten und in toller Umgebung. Ob es nun Urlaub am Meer sein soll, Wandern im Gebirge oder ein Aufenthalt in einer historischen Stadt, um die Sehenswürdigkeiten zu bewundern, eine passende Jugendherberge findet sich fast überall. Zudem sind sie oft in außergewöhnlichen Gebäuden untergebracht. Die Auswahl ist riesig: Auf der Insel Wangerooge übernachten Sie im Leuchtturm, in Bremen auf dem Dampfer „Weser“am Hafen. Ob historische Burg, ehemaliger Wasserturm oder sogar Baumhaus, der Aufenthalt in der Jugendherberge verspricht Urlaub mit besonderem Flair.

Besonders auch für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern sind Jugendherbergen eine tolle Alternative zu herkömmlichen Unterkünften. Eine zwanglose Atmosphäre, große Außenanlagen, wo der Nachwuchs ungestört herumtoben kann und ein maßgeschneidertes Freizeitangebot machen besonders die speziell auf Familien eingerichteten Jugendherbergen attraktiv. Rund 100 Jugendherbergen in Deutschland sind familienzertifiziert. Das heißt, sie befinden sich nicht nur in landschaftlich sehr schönen Lagen, sondern haben auch eine besonders familienfreundliche Ausstattung.

Hier gibt es Wickeltische, Hochstühle, Spiel- und Kuschelecken und alles andere, was den Aufenthalt mit Kindern zu einem angenehmen Erlebnis macht. Die Auswahl an Freizeitaktivitäten ist groß. Ein breites Spektrum an Möglichkeiten reicht von Kreativ-Workshops, sportlichen Aktiv-Angeboten oder Wellness-, Themen- und Erlebnispaketen bis hin zu Sprachreisen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Familien für einen Urlaub in der Jugendherberge entscheiden.

Auch wer alleine oder als Paar unterwegs ist, kann in einer Jugendherberge einen tollen Urlaub verbringen. Vielfältige Kontaktmöglichkeiten mit anderen Reisenden sind immer gegeben – schon manche interessante Reisebekanntschaft hat sich beim Gemüsesschnippeln in der Gemeinschaftsküche ergeben. Die Erlebnis-, Sport- und Lernprogramme sind narürlich auch für Einzelreisende erhältlich.

Nicht zuletzt spricht das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis für einen Urlaub in einer Jugendherberge. Günstiger können Sie kaum Urlaub machen. Die Preise wurden zwar in den letzten Jahren im Zuge der Modernisierung der Jugendherbergen angepasst, liegen aber immer noch weit unter dem Niveau herkömmlicher Unterkünfte. Schöne Lagen, gute Ausstattung, eine vollwertige Verpflegung und ein aufregendes Freizeitprogramm versprechen einen tollen Urlaub zum kleinen Preis. Und auch Klassenfahrten sind nach der langen Corona-Auszeit wieder möglich.

Urlaub in der Jugendherberge – das sollten Sie wissen

Jugendherbergen sind mittlerweile auch für die ältere Jugend offen – die althergebrachte Altersbeschränkung wurde weitgehend abgeschafft. In manchen Landesverbänden werden allerdings Reisende unter 27 immer noch bevorzugt aufgenommen.

Gleich geblieben ist die Notwendigkeit zur Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk, wenn man im In- oder Ausland in einer Jugendherberge übernachten will. Die Mitgliedschaft kostet nicht viel: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 bezahlen 7.- Euro pro Jahr, Familien und Einzelreisende über 27 sind mit 22.50 Euro dabei.

Nutzen Sie die Schnupperangebote, bei denen ein Wochenende (zwei Übernachtungen mit Frühstück) mit der ganzen Familie für 29.- Euro zu haben ist. Auch gibt es bei facebook oder auf den Webseiten der Jugendherbergen manchmal Gutscheine, die Sie bei der nächsten Übernachtung einlösen können.

Informieren Sie sich rechtzeitig vor Ihrem Urlaub und vor allem buchen Sie rechtzeitig, denn die beliebtesten Jugendherbergen und Freizeitangebote sind oft recht schnell ausgebucht.

Geben Sie bei Ihrer Buchung eventuelle Sonderwünsche bezüglich Verpflegung und Unterkunft an, beispielsweise ob Vegetarier zur Reisegruppe gehören oder ob Sie ein Zimmer mit Bad wünschen.

Ausführliche Informationen, Kontaktformulare und Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf den Webseiten des Deutschen Jugendherbergswerks oder der einzelnen Landesverbände.

Tipps für die Hygiene auf Reisen

Dass wir zum Schutz unserer Gesundheit gewisse Hygienemaßnahmen auf Reisen einhalten, ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Seit sich das Covid-19-Virus in nahezu allen Ländern unserer Erde verbreitet hat, sind sie noch wichtiger als zuvor. Grundsätzlich sollten wir vorsichtig sein, vor allem in Urlaubsregionen, an denen hohe Temperaturen und niedrige Hygiene-Standards herrschen. Außerdem gilt: Vernachlässigen Sie nicht die allgemeine Körperpflege, sonst werden Ihre Ferien möglicherweise durch Arztbesuche beeinträchtigt. Damit Sie möglichst sicher unterwegs sein können, halten wir nachstehend einige Tipps für Sie bereit.

Müll am Strand
Fehlende Sauberkeit ist nicht nur ein Hygiene- sondern auch ein Umweltproblem, Bild: Santiparp Wattanaporn / shutterstock

Zähneputzen: zu Hause wie im Urlaub nicht vergessen!

Viele Menschen haben regelmäßig mit Zahnfleisch-Entzündungen zu tun, die häufig aufgrund einer mangelhaften Zahnpflege entstehen. Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) hat ergeben, dass sich allein 22,3 Prozent der Kinder und Jugendlichen zu selten die Zähne putzen. Bei einer Online-Befragung aller Altersklassen in Deutschland gaben 21 Prozent der Teilnehmer an, sich nicht täglich um die Zahnreinigung zu kümmern. Es verwundert daher nicht, dass Karies und Co. häufig vorkommen.

Tatsache ist darüber hinaus, dass die Putztechnik in vielen Fällen fehlerhaft ist. Eine elektrische Zahnbürste kann Abhilfe schaffen, vor allem bei Kindern, die über einen weicheren und empfindlicheren Zahnschmelz verfügen, der durch zu viel Druck leicht angegriffen wird. Sie nimmt im Reisegepäck nur wenig Platz ein, wobei sich für den Urlaub ein batteriebetriebenes Modell empfiehlt. So können praktisch jederzeit und an jedem beliebigen Ort die Zähne geputzt werden.

Zahlreiche Eltern müssen ihre Kinder auch noch im Jugendalter zum Zähneputzen anhalten. Irgendwann kommt der Nachwuchs jedoch in das Alter, in dem er sich nichts mehr sagen lässt oder allein auf Reisen geht. Zugegebenermaßen ist die optimale Zahnpflege unterwegs nicht immer möglich. Es gibt jedoch ein paar einfache Maßnahmen, die hilfreich sein können. Viel Wasser trinken gehört dazu, denn es spült den Mund. Weiterhin fördert das Kauen eines Kaugummis die Speichelproduktion. In beiden Fällen verringern sich die Bakterien im Mund – sie haben somit weniger Chancen, Zahnfleisch und Zähne anzugreifen.

Von besonderer Bedeutung: regelmäßiges Händewaschen

Händewaschen Urlaub
Kaltes Wasser strapaziert die Haut weniger als warmes, Bild: Yaroslau Mikheyeu / shutterstock

Insbesondere auf Reisen hält man sich an den unterschiedlichsten Orten auf, darunter in der Unterkunft und in Gastronomiebetrieben. Teilweise werden auch öffentliche sanitäre Anlagen wie Toiletten sowie Duschen aufgesucht. Bakterien lauern überall: Türklinken, Lichtschalter, Geld- und Fahrkartenautomaten, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln gelten als Hotspots mit hoher Bakteriendichte.

Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, sollte man sich so oft wie möglich die Hände waschen. Gibt es keine Gelegenheit dafür in der Nähe, können Sie ersatzweise Feuchttücher oder spezielle Hygiene-Handgels, die sich heute auch in vielen Geschäften, Restaurants und ähnlichen Einrichtungen befinden, nutzen.

Speisen und Getränke – häufige Infektionsquellen

Obstmarkt in Senegal
Auch wenn frisches Obst und Gemüse noch so verlockend sind, erst gründlich Waschen, dann hineinbeißen oder zur Speisezubereitung verwenden, Bild: Wynian / shutterstock

Sie sollten zwar nicht übertrieben ängstlich sein, wenn sie Ihren Urlaub im Ausland verbringen, Vorsicht kann jedoch nicht schaden. Tatsächlich infizieren sich zahlreiche Reisende an verunreinigten Speisen und Getränken. Infolge dessen erkranken sie zum Beispiel an Reisediarrhoe (Durchfallerkrankung) oder sogar an Typhus.

Generell sollten Sie nichts Ungekochtes und Ungeschältes essen. Wer nicht von der Sauberkeit angebotener Speisen auf offener Straße überzeugt ist, verzichtet besser auf deren Genuss. In den meisten Ländern wird außerdem vom Leitungswasser trinken abgeraten. Bestenfalls kochen Sie es vorher ab, auch, wenn es nur zum Zähneputzen gedacht ist. Auf der sicheren Seite sind sie mit dem Kauf von fabrikneuen, geschlossenen Wasserflaschen.

Eiswürfel sowie Speiseeis stellen gleichfalls eine verhältnismäßig große Gefahrenquelle dar. Deshalb sollten Sie Getränke immer ohne Eis bestellen. In wärmeren Ländern gönnen Sie sich am besten nur einen erfrischenden Eiscremegenuss, wenn Sie überzeugt davon sind, dass es nicht nur fachgerecht hergestellt, sondern auch jederzeit ordnungsgemäß gekühlt wurde.

Führt Ihre Reise in tropische Gefilde, empfiehlt sich außerdem der Verzicht auf frischen Salat – es ist mit gefährlichen Keimen zu rechnen, beispielsweise durch das Waschen mit Leitungswasser oder die Düngung. Halten Sie sich an das englische Sprichwort: „Cook it, boil it, peel it or forget it“, was sinngemäß auf Deutsch „Koche es, brate es, schäle es oder vergiss es“ bedeutet. Dies gilt vor allem in tropischen Ländern.

Insekten- und Tierkontakt vermeiden

Insekten wie Stechmücken, Fliegen, Wanzen, Zecke und Flöhe können bekanntermaßen Überträger von Krankheiten sein, darunter Malaria, Gelb- und Dengue Fieber. Sind angebotene Speisen nicht ordentlich abgedeckt, sollten Sie diese nicht verzehren. Auch von den eingekauften Nahrungsmitteln und selbst zubereiteten Speisen sind Fliegen und Co. fernzuhalten.

Nicht ganz ungefährlich ist zudem der Kontakt zu Haus- und Wildtieren. Selbst wenn streunende Hunde und Katzen noch so niedlich sind, sie können Krankheitserreger auf uns Menschen übertragen. In zahlreichen Regionen Südeuropas sind sie häufig mit einem Hautpilz infiziert, der Entzündungen der Haut verursachen kann. Die Übertragung von Tollwut ist ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Wer einem kranken Tier helfen möchte, sollte so gut wie möglich Hautkontakt vermeiden und es nur mit Handschuhen oder einem Handtuch anfassen bzw. hochheben. Kleidung gehört danach in die Waschmaschine, weiterhin ist eine gründliche Reinigung nicht bedeckter Hautstellen wichtig.

Schönste Strände in Vietnam

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Blaues klares, badewannenwarmes Wasser, weißer Sand und Meeresschildkröten, das sind die vietnamesischen Traumstrände für jeden Urlauber. Die 5 schönsten Strände von Vietnam sollen hier vorgestellt werden. Sie gehören mit zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei Vietnam Reisen gesehen haben sollte.

Der An Bang Strand bei Hoi An

An Bang, Vietnam
Der wunderschöne Strand An Bang, Bild: Irina Sokolovskaya / shutterstock

An Bang ist einer der traumhaftesten Strände überhaupt. Der schönste Strände in Vietnam befindet sich am nördlichen Ende von Hoi An. An Bang Strand ist in der Liste der 50 schönsten Strände der Welt, die 2011 von CNN Go gewählt wurde. An Bang Strand ist bei vielen inländischen und internationalen Touristen bekannt und hat sich zu einem berühmten Badeort entwickelt. Der Strand An Bang befindet sich im Viertel Cam An, etwa 7 km vom Zentrum der Stadt Hoi An entfernt. Er ist relativ ruhig und es finden sich ein paar Runde vietnamesische Angelboote dort. Das Wasser ist manchmal ein wenig kühl und nicht ganz so warm, besonders wenn man etwas früher im Jahr dorthin fliegt. Dort lässt sich wunderbar die Sonne genießen und man sollte nicht dem Picknickkopf vergessen. Hoi An Altstadt gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Touristen.

Hier gibt es Tipps für Hoi An Strand & Sehenswürdigkeiten, die zum Besuch einladen. Es bietet wunderschöne Althäuser und einen stimmungsvollen Hafen. Die Stadt liegt am südchinesischen Meer. Auch viele Ausflüge lassen sich von dort aus gut organisieren. Nicht außer Acht lassen sollte man die Altstadt im Herzen von Hoi An. Viele charmante kleine Häuser und ein alter Tempel sowie Restaurants, Bars und Geschäfte warten dort auf die Touristen. Die Stadt wurde außerdem 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. An Bang Strand ist noch immer sehr unberührt und rustikal. Das Meereswasser ist so rein wie eine klare jadegrüne Farbe. Im Gegensatz zum Trubel in anderen Strandresorts bringt der Strand An Bang in Hoi An durch seine Einfachheit ein Gefühl der Entspannung. Eine friedliche Schönheit, sanft aber doch seltsam anziehend.

Dam Trau Strand auf der Con Son Insel – Con Dao

Der Dam trau Strand trägt auch den Namen Airport Beach in Con Dao. Er ist einer der schönste Strände in Vietnam. Ein goldener Strand mit feinem Sand lebt dazu ein im warmen türkisblauen Wasser zu Baden. Der Strand ist von einem Dschungel umgeben mit zwei leicht rustikalen Strandcafés. Dort gibt es etwas leckeres zu essen oder bei Bedarf Getränke. Der Strand ist relativ ruhig gelegen und der Con Son Flughafen hat seine Landebahn direkt dahinter. Jedoch ist das nicht sonderlich stören, da höchstens 8 Flüge am Tag dort abgehen. Con Dao gehört zu den größten Mistplätzen für Meeresschildkröten überhaupt. Sie kommen von Mai bis November an die Strände und legen ihre Eier ab. Dazu präsentiert sich der Nationalpark von Con Dao und bietet Einblick in den Lebensraum der Meeresschildkröten. Für historisch interessierte kann man das Gefängnis von Con Dao besuchen. Die Franzosen bauten es 1862 und hielten dort vietnamesische Revolutionäre gefangen. Die Highlights bilden aber immer noch der Strand und der Nationalpark. Bei Wanderungen kann die Artenvielfalt des Nationalparks betrachtet werden und der Strand bietet genügend Platz zur Entspannung. Auch Taucher und Schnorcheln der dort ihren Spaß.

Coconut Beach – Phu Quoc

Der Coconut Beach ist umgeben von Palmen. Einer der schönste Strände in Vietnam befindet sich bei einem kleinen Ressort einer schweizerisch-vietnamesischen Familie. Er ist relativ abgelegen und ebenfalls von einem dichten Dschungel umgeben. Der Ort punktet nicht nur mit den Sandstränden, sondern auch mit bunten Märkten und anderen Sehenswürdigkeiten.dazu gehört beispielsweise der Dinh Cau Tempel, der 1937 zu Ehren der Seekarten Thien Hau errichtet wurde. Dort werden lokale Fischer und Seemänner vor dem Aufbruch auf die See um Schutz. Auf dem An-Dong-Markt werden Fisch und Meeresfrüchte vom nahegelegenen Hafen ausgeliefert. Für kulinarische Freunde bietet sich dort eine interessante Essensvielfalt an. Bunte Obst- und Gemüsestände machen den Markt sehr sehenswert. Dazu kommt die relativ neue Attraktion, die hon Thom Cable Car, eine Seilbahn. Sie ist ungefähr 8 km lang und damit eine der längsten Seilbahnen der Welt. Die Gondelfahrt dauert um die 20 Minuten und führt auf die Ferieninsel Hon Thom.

Der Nhat Strand auf der Con Son Insel bei Con Dao

Nhat Beach Con Dao, Vietnam
Nhat Beach auf Con Dao, Bild: Tappasan Phurisamrit / shutterstock

Con Dao ist ein Archipel östlich vom Festland von Vietnam. Der Tourismus ist nicht sehr weit ausgebaut und die Strände sind relativ abgelegen und leer. Nhat Beach befindet sich auf der westlichen Seite der Insel und ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Die einzigen Gefährten sind Tausende von Krabben, die das warme Wasser mögen. Bai Nhat ist in den Top 6 der wilden, wunderschönen Strände Asiens aufgelistet. Die beste Zeit, um die perfekte Schönheit von Nhat Beach zu bewundern, ist von Mai bis September. Zu dieser Zeit ist das Wetter in Con Dao sehr schön, die Temperatur ist etwas hoch, aber ideal für lustvolle Aktivitäten und Baden.

Ninh Chu Strand bei Phan Rang

Der Ninh Chu Strand liegt bei der Stadt Phan Rang. Einer der schönste Strände in Vietnam bietet sich für Kite Surfer an und richtet sich an professionelle Kite Surfer. Die Stadt präsentiert entsprechende Veranstaltungen. Natürlich lässt sich hier auch wunderbar baden. Während des Tages sind die Strände eher verlassen. Erst abends tummeln sich auch die Einheimischen dort. Dazu gibt es kleine Garküchen, die alle mit Essen versorgen. Auch Phan Rang liegt am südchinesischen Meer. Die ideale Reisezeit für den Strand von Ninh Chu ist von Juni bis August.

 

Die malerischen Inseln Murano und Burano in der venezianischen Lagune

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Wer in den Ferien Venedig besucht sollte sich auf keinen Fall nur auf die Altstadt beschränken. Nach einer idyllischen Bootsfahrt, die nur eine Dreiviertelstunde lang dauert, erreicht man von Venedig aus die, mit farbenfroh angemalten Häusern dicht bestandene, Insel Burano. Ein Spaziergang durch die schmalen Gassen der Insel lässt einen die Augen vor blinkenden Farben nur so übergehen. Auf halber Strecke zwischen Venedig und Burano liegt die Glasbläserinsel Murano, die man – ist man schon einmal unterwegs – am besten gleich mit besichtigt. In ihrer Struktur ähneln beide Inseln der venezianischen Hauptinsel. Burano und Murano sind jeweils autofrei und dicht mit schmal aufragenden Häusern bebaut. Statt Straßen gibt es hier wie dort Kanäle, durch die der Vaporetto genannte Wasserbus fährt. Als Fußgänger bestaunt man die Kanäle und Lagunen am besten von einer der vielen Brücken aus, die die Wasserarme überspannen, und zu den vielen Sehenswürdigkeiten der beiden Inseln führen.

Auf der kunterbunten Insel Burano

Burano bei Venedig
Blick auf Venedig, Bild: Aliaksandr Antanovich / shutterstock

Burano ist heute eine der am dichtesten besiedelten Inseln der Lagune von Venedig. Das Eiland setzt sich aus vier Einzelinseln zusammen, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Bei einem Spaziergang durch Buranos Gassen wird man schnell vom Charme der leuchtend bunt angemalten Häuser verzaubert. Burano ist seit ehedem eine Fischerinsel. Da es den Fischern, nach dem Fischfang, in der nebligen Lagune früher oftmals schwer fiel, durch die dicken Nebelschwaden hindurch die passende Anlegestelle vor dem eigenen Fischerhäuschen zu finden, malten sie ihre Häuser in schreiend bunten Farben unterschiedlich an. Dies diente früher ausschließlich der besseren Orientierung. Heute lockt diese erhalten geblieben Eigenheit zahlreiche Touristen an. Die bunten Häuser Buranos sind bei allen Besuchern ein beliebtes Fotomotiv. Die Frauen der Fischer übrigens, steuerten mit dem Klöppeln von Spitzen etwas zum kargen Fischerlohn ihrer Männer bei. Im Museo del Merletto, dem Spitzenmuseum, werden Kunstwerke aus hochwertiger Spitze ausgestellt. Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, der Palazzo del Podestá, stammt aus dem 13. Jahrhundert, und ist ein Kunstwerk für sich. Aus Burano-Spitze gefertigte Tücher, Tischdecken oder Kleidungsstücke gibt es in vielen kleinen Läden rund um das Museum zu erwerben.

Zwischen barocker Kirche und dem schiefen Turm von Burano

Unbedingt sehenswert ist die Kirche Chiesa di San Martino Burano. Ihr Kirchturm fällt bereits ins Auge, wenn man sich Burano mit dem Vaporetto nähert. Denn wie sein großer Bruder in Pisa verharrt auch dieser Turm in einer deutlichen Schieflage. Die Kirche enthält außerdem eine beeindruckende Kreuzigungsszene von Giovanni Battista Tiepolo. Der war einer der bedeutendsten venezianischen Barockmaler. Nach dem Besichtigungsprogramm locken die Restaurants und Bars auf der Piazza Galuppi. Kenner meinen man bekäme nirgendwo sonst in Italien so hervorragendes Risotto wie hier. Sogar international bekannt ist Burano für sein Fritto Misto, frittierte Meeresfrüchte, die direkt aus dem Fischerboot auf den Teller kommen.

Seit 1924 Teil Venedigs: die Glasbläser-Insel Murano

Glaskunst Murano
Murano ist bekannt als Glasbläserinsel, Bild: Neirfy / shutterstock

Die rund einen Quadratkilometer große Insel Murano war lange Zeit eigenständig, weshalb sich auf Murano eine ganz eigene Tradition und Kultur entwickeln konnten. Erst 1924 wurde die Insel dem venezianischen Stadtgebiet zugeschlagen. Glas wird auf Murano bereits seit dem zehnten Jahrhundert hergestellt. Noch heute reiht sich hier eine Glasbläserwerkstatt an die nächste. Die 5.000 Einwohner Muranos beherrschen dieses diffizile Handwerk nach wie vor. Mundgeblasenes Glas aus Murano verfügt weltweit über einen mehr als ansehnlichen Ruf, und wird heute in alle Himmelrichtungen exportiert. Besucher der Insel dürfen den Handwerken bei der Ausübung ihres Berufs in vielen Werkstätten über die Schulter schauen. Neben kleinen Handwerksbetrieben gibt es auch einige Glas-Fabriken, die besichtigt werden können. Im Museo del Vetro wird die Geschichte der Glasbläserei erzählt. Das wertvollste Ausstellungsstück ist der Coppa Barovier, ein aus dem 15. Jahrhundert stammender blauer Glaskelch. In den örtlichen Glasbläsereien lassen sich hübsche Souvenirs erwerben. Von Glasperlen über Schmuckstücke und Deko-Gegenstände wie Vasen ist hier alles dabei.

Kirchen und Skulpturen

Mit der Kirche Chiesa dei Santi Maria e Donato ist auf Murano eine der ältesten Kirchen der ganzen Region zu finden. Ihre Ursprungskirche wurde bereits im siebten Jahrhundert erbaut. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Kirchengebäude mehrfach zerstört und neu aufgebaut. Die Kirche verfügt über einen freistehenden Glockenturm und ein angebliches Drachen-Skelett. Der Boden der Kirche besteht aus bunten Mosaiksteinen. Weitere überaus sehenswerte Kirchen der Insel sind die Kirchen San Pietro Martire und die Santa Maria degli Angeli. Mit dem Cometa di Vetro wurde vor der Kirche San Pietro Martire eine moderne Glasskulptur errichtet. Von einer der ehemals schönsten Kirchen der Insel, der Santa Chiara Murano, sind nur noch Ruinen zu sehen, die jedoch mehr als nur einen Blick wert sind. Der Palazzo da Mula aus dem 15. Jahrhundert begeistert vor allem Architekturinteressierte. Das Gebäude besteht aus roten Ziegelsteinen und weist spätgotische Züge auf. Hier residierten früher reiche Edelleute aus Venedig, die den Palazzo als Sommerresidenz nutzten. Wer auf einem Stadtspaziergang durch die Gassen Muranos schlendert wird zudem viel aufsaugen können vom mediterranen Flair und der leicht morbiden Stimmung des Eilands.

Nordjylland – Jede Menge Abwechslung

Atemberaubende Natur, Erholung abseits der großen Touristenströme und jede Menge Abwechslung: das alles bietet die Region Nordjylland im Norden Dänemarks. Die Nordspitze Dänemarks, die von der Nord- und der Ostsee eingerahmt wird, hält tatsächlich für jeden Urlauber etwas Passendes bereit. Die Hauptstadt der Region ist Aalborg, die viertgrößte Stadt des Landes. Von hier aus kann man die abwechslungsreiche Region sehr gut erkunden.

Aalborg: Das Zentrum von Nordjylland

Aalborg Nordjylland
Blick auf Aalborg, Bild: Anders Riishede / shutterstock

Und auch Aalborg selbst hat einiges zu bieten. So kommt man in der 120.000-Einwohner-Stadt unter anderem nicht am Fachwerkschloss „Schloss Aalborhus“ vorbei. Das Schloss aus dem 16 Jahrhundert zieht jährlich tausende Besucher aus ganz Europa an. Auch das Heiliggeistkloster aus dem 15 Jahrhundert ist äußerst sehenswert. Anhänger moderner Kunst des 20. Jahrhunderts kommen im KUNSTEN Museum of Modern Art Aalborg voll auf ihre Kosten. Auch der große Zoo, der bekannte Hafen und die zahlreichen Kulturangebote sind gute Gründe, Aalborg zu besuchen. Die Stadt verfügt auch über einen internationalen Flughafen, der von vielen internationalen Fluggesellschaften angeflogen wird.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Nordjylland

Wer im Norden Dänemarks unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einen Abstecher nach Hirtshals machen. In der Hafenstadt befindet sich das größte Aquarium Nordeuropas. Erwachsene und Kinder können hier in verschiedenen Innen- und Außenbecken gleichermaßen spannende Abenteuer auf und unter dem Wasser mit unzähligen Wasserbewohnern erleben. So ist hier neben kleinen und großen Fischen unter anderem auch Kegelrobben und die Seehunde live zu erleben. Kunstfreunde sind in der Hafenstadt Skagen richtig gut aufgehoben. In der Stadt der Maler und des Lichts befindet sich das weit über die dänischen Landesgrenzen hinaus bekannte Kunstmuseum „Skagens Museum“. Nicht weit entfernt befindet sich das Naturzentrum Skagen Odde Naturcenter. Eine beliebte Anlaufstelle für Familien mit Kindern ist der Vergnügungspark Farup Sommerland. Mit mehr als 60 Attraktionen ist der Park eines der beliebtesten Touristenziele in ganz Dänemark. Sowohl Kinder als auch Erwachsene finden hier ganz sicher etwas passendes, um einen abwechslungsreichen Urlaubstag zu verleben – sei es auf einer der vielen Achterbahnen, auf den Trampolinen oder bei einer geführten Tour durch den Wald.

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Wunderschöne Strände und atemberaubende Natur

Nordjylland ist vor allem in den Sommermonaten ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem an den zahlreichen Nordsee– und Ostsee-Stränden tummeln sich zahlreiche Badeurlauber aus ganz Europa. Und auch wenn viele Touristen diese Region in den vergangenen Jahren für sich entdeckt haben, gehören diese im Vergleich zu den berühmten und sehr überlaufenen Mittelmeer-Stränden noch zu den Geheimtipps. Außerdem sind die Temperaturen deutlich angenehmer als in den Mittelmeerregionen. Die Region zeichnet sich vor allem durch seine atemberaubende Flora und Fauna sowie unzählige Natur-Besonderheiten aus. So gibt es an den Küsten zwei riesige Wanderdünen. Die Düne Rubjerg Knude, die sich südlich von Lønstrup an der Nordseeküste befindet, ist 1900 Meter lang und 400 Meter breit. Zwischen Nissum Fjord und Nordsee befindet sich acht Kilometer lange und schmale Bøvling-Düne. Der in der Region unterwegs ist, kommt auch am Nationalpark Thy nicht vorbei. In dem ältesten Nationalpark Dänemarks, der sich auf der Insel Vendsyssel befindet, haben sich zahlreiche Tiere und Pflanzen angesiedelt. So sind in den mehr als 200 kleinen und großen Seen innerhalb des Nationalparks unter anderem die Wasser-Lobelie und der gewöhnliche Pillenfarn zu finden. Im Wildreservat Hanstholm haben etwa 30 verschiedene Vogelarten – darunter der Bruchwasserläufer, der Kranisch oder die Sumpfohreule ein Zuhause gefunden.

Ein Paradies für Wassersportler

Gerade die Küstenregionen sind ein Paradies für Wassersportler aus der ganzen Welt. Das kleine 1000-Einwohner-Städtchen hat sich dank der besonderen Winde und Wellen in den vergangenen Jahren zu einem der angesagtesten Surfer-Hot-Spots in Europa gemausert, in dem bereits mehrfach die Weltmeisterschaft stattgefunden hat. Die optimalen Surf-Bedingungen haben dem ehemaligen Fischerdorf den Beinamen „Cold Hawaii“ eingebracht. Doch nicht nur Surfprofis fühlen sich hier pudelwohl, auch Anfänger finden hier perfekte Bedingungen, um das Surfen zu erlernen. Die ansässigen Wassersportschulen bieten neben dem Surfen unter anderem auch Stand-Up-Paddling, Kitesurfen oder Windsurfen an. Entspannte Touren mit dem Kanu bieten sich an den Küsten von Nordjylland ebenso an, wie Segeltörns.

Nordjylland mit dem Fahrrad erkunden

Wer im Urlaub mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, ist in Nordjylland ebenfalls genau richtig. Schließlich bietet die Region mehr als 10.000 Kilometer an beschilderten Fahrradrouten für jeden Geschmack. Wer die Region entspannt auf dem Drahtesel erkunden möchte, findet hier unter anderem entlang des Limfjordes schöne Strecken. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist und es eher anspruchsvoll und sportlich mag, findet verschiedene Mountainbike-Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – unter anderem in Rebild oder in der Nähe von Slettestrand. Und wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich auch eines an den zahlreichen Leihstationen ausleihen.

Nordjylland im Winter

Der Norden Dänemarks ist nicht nur in den wärmeren Jahreszeiten ein beliebtes Urlaubsziel. Auch im Winter gibt es hier einiges zu erleben. Neben einem entspannten Strandspaziergang kann man hier in entspannter Atmosphäre inmitten der Natur auch eine gemütliche Runde mit den Langlaufskiern drehen. Außerdem kann man sich und seinen Körper in den Bädern und Saunen der Region so richtig verwöhnen lassen und dabei ein Wellness-Programm genießen.

Sommerurlaub in München: Hier ist’s am schönsten

Juni bis September ist Urlaubssaison. Auch nach München pilgern jedes Jahr zahlreiche Touristen, um die heißen Tage in der multikulturellen Metropole an der Isar zu verbringen. Egal ob Sie nur einen Tagesausflug machen, ein Wochenende bleiben oder einen Kurzurlaub planen: Langweilig wird es garantiert nicht. Selbst die gebürtigen Münchener und Münchenerinnen verbringen oftmals den Sommer in der Stadt – es ist einfach zu schön, um wegzufahren. Aber wie kann man sich am besten die Zeit vertreiben und gleichzeitig der Hitze die Stirn bieten?

Ab ins Wasser

Besonders gut erreicht man München mit der Bahn. Vom Hauptbahnhof aus kommt man mit S- und U-Bahn anschließend recht schnell überall hin. Vor allem wer aus umliegenden, eher ländlichen Gebieten anreist, wird nach der Ankunft schnell merken: In der Stadt staut sich bisweilen ziemlich die Hitze. Umso besser, dass man sich an der Isar wunderbar erfrischen kann. Von der Großhesseloher Brücke bis zur Braunauer Eisenbahnbrücke kann man sogar direkt im Fluss schwimmen. Auch an anderen Stellen ist das Baden erlaubt. Manchmal tut es für einen kleinen Frischekick schon unglaublich gut, einmal die Füße und die Waden ins kühle Nass zu halten. Außerdem sind in der näheren Umgebung verschiedene Seen gelegen. An den Taxetweiher beispielsweise kann man gut mit der S-Bahn gelangen. Er bietet Erfrischung und Erholung für all jene, die einmal vom Großstadttrubel eine Pause brauchen.

Sehenswürdigkeiten besichtigen

Nicht umsonst ist Deutschland bei Touristen ein beliebtes Reiseziel. Sowohl landschaftlich als auch historisch gibt es viel zu entdecken. So hat auch die Landeshauptstadt Bayerns einiges für Touristen zu bieten: Zahlreiche Museen, Kirchen, Schlösser, Klöster, Parks und Gärten. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Münchener Frauenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Die Peterskirche, die man auch „Der alte Peter“ nennt, ist einer der besten Aussichtspunkte der Stadt. Deren Turm ist ganze 91 Meter hoch und bietet einen grandiosen Blick über die ganze Altstadt. Direkt daneben befindet sich der Viktualienmarkt, der täglich, bis auf sonntags, geöffnet ist. Neben Obst, Gemüse und Blumen gibt es hier diverse Spezialitäten zu entdecken. In der Nähe befindet sich außerdem der Marienplatz, das weltberühmte Zentrum von München. Egal ob Glockenspiel, Christkindlmarkt oder Meisterfeier – hier ist immer etwas los.

Raus in die Natur

Hellabrunn München
Zoo Hellabrunn in München, Bild: Carso80 / shutterstock

Zwischen all dem Sightseeing tut es besonders gut, sich etwas in der Natur zu erholen. Der Weltwald Freising ist mit der S1 nach Neufahrn erreichbar. Anschließend folgen einige Kilometer über weite Felder, die Sie gut mit dem Rad zurücklegen können. Das Besondere am Weltwald ist, dass auf einer Fläche von etwa 100 Hektar Bäume und Sträucher aus den verschiedensten Regionen der Welt wachsen. Lust auf Wandern, aber keine Lust auf lange Fahrtwege? In wenigen Stunden lässt sich der 587 Meter hohe Perlacher Mugl direkt vor den Toren der Stadt besteigen. Er überragt den umliegenden Perlacher Forst nur um wenige Meter. Dennoch bietet er bei klarer Sicht ein atemberaubendes Alpenpanorama mit Blick bis zur Zugspitze, einer der schönsten Sehenswürdigkeiten Bayerns. Urlauber, die sich nicht aus der Stadt herausbewegen möchten, aber trotzdem nach Natur sehnen, können einen langen Spaziergang durch Nymphenburg und Neuhausen unternehmen. Im Schloss Nymphenburg gibt es historisch viel zu entdecken, der Nymphenburger Park besticht durch grüne Wiesen un

Urlaub in El Salvador – Exotik, Meer und Lebensfreude

An der zentral-amerikanischen Pazifikküste, eingerahmt von Guatemala und Honduras, liegt El Salvador. Die Vulkankette teilt das Land in drei naturräumliche Einheiten: das Surfer-El-Dorado am südlichen Küstenstreifen, die zentralen Hochebenen sowie die Berge im Norden. El Salvador ist in etwa so groß wie Hessen.

Der kulturelle Mix aus indigenen Traditionen und Relikten der ehemaligen spanischen Kolonialherrschaft inmitten atemberaubender und exotischer Landschaften verzaubert fernab vom Massentourismus Individualreisende mit Hang zum Abenteuer.

San Salvador – arm und doch so reich

Kathedrale San Salvador
Die Kathedrale von San Salvador, Bild: Henryk Sadura / shutterstock

San Salvador ist die Hauptstadt des Landes. Eineinhalb Millionen Einwohner leben heute in der 1528 vom Spanier Gonzalo de Alvarado gegründeten Stadt, welche reich an historischem, architektonischem und kulturellem Erbe ist. Zahlreiche Gebäude im spanischen Kolonialstil zeugen von einer längst vergangenen Epoche.

Mit der Seilbahn lässt sich der mühsame Aufstieg des Monte San Jacinto umgehen, auf dessen Gipfel sich ein beliebter Freizeitpark befindet. Das Museo de Arte de El Salvador ist klein, aber fein. Wer bei einem Aufenthalt in San Salvador eine Stunde erübrigen kann, dem offenbaren sich originale Werke vom Rembrandt, Picasso, Miro und Chagal. In dauerhaften und temporären Expositionen bieten daneben lokale Künstler Einblicke in die salvadorianische Seele. Führungen sind mit englischem Übersetzer buchbar. Auf die Erklärung der historischen Bedeutung der Kunstwerke für El Salvador wird besonderes Augenmerk gelegt.

Genusstörn mit Delfinen und Walen

Anbieter wie Bahia Ecoturismo veranstalten ab der Bucht Todos Os Santos Genusstörns mit Segelbooten oder Katamaranen. Beim Tauchen und Schnorcheln lässt sich die farbenfrohe pazifische Unterwasserwelt bestaunen. Mit etwas Glück kann man Walen und Delfinen zum Greifen nah kommen. Zur Stärkung werden vom Kapitän gegrillte Sardinen und eisgekühlter Caipirinha gereicht. Der krönende Abschluss, um den atemberaubenden Sonnenuntergang am Horizont zu genießen.

Vulkane hautnah

 Daniel Andis
Aussicht auf die antiken Ruinen der Maya-Bauernhäuser, Bild: Daniel Andis / shutterstock

Der Vulkan Santa Anna, in der Sprache der Maya Ilamatepec genannt, brach 2005 zum letzten Mal aus. Der Ausbruch verursachte eine über zehn Kilometer hohe Rauchwolke und forderte zwei Menschenleben. Vor allem aus der Luft beeindruckt das Bild der drei ineinander liegenden Krater. Verschiedene Aussichtspunkte bieten abwechslungsreiche Panoramen. Ein kleines Museum informiert über Vulkanologie und die Geschichte des Santa Annas. Eine geführte Tagestour mit Besuch des nahen Coratepece Sees kostet etwa 65 Euro pro Person.

Der Vulkan San Salvador ist die Hauptattraktion des Parque Nacional El Boquerón. In seinem riesigen Krater liegt ein weiterer, kleinerer. Dieser entstand durch einen Ausbruch im Jahr 1917 und wird von den Salvadorianern liebevoll „El Boqueroncito“ (der kleine Boquerón) genannt. Die farbenprächtigen Blüten von Hibiskus und Hortensien unterbrechen das endlose, satte Grün.

Joya de Cerén – das verschollene Maya-Dorf

Joya de Cerén ist eine archäologische Fundstätte, welche ein Dorf der Maya beinhaltet. Joya de Cerén war vermutlich bis zum Ausbruch des Vulkans Ilopango im Jahr 535 nach Christus bewohnt. Archäologische Grabungen förderten das verschollene Dorf zutage, das jahrhundertelang unter einer meterdicken Ascheschicht begraben lag. Das UNESCO Weltkulturerbe vermittelt eine anschauliche Vorstellung vom Alltag der Maya.

Kulinarischer Genuss auf der Feria Gastronomica in Juayúa

Juayúa im Südwesten El Salvadors ist bekannt für seine Genussmeile Feria Gastronomica rund um die lokale Kirche und den Stadtpark. Besucher können sich durch das verlockende kulinarische Angebot schlemmen, das von Main-Stream-Gerichten wie Schweinerippchen und Surf’n Turf bis hin zu salvadorianischen Köstlichkeiten wie Meerschweinchen, Schlange oder Frosch reicht. Gemüse, Reis und süße Verführungen vervollständigen das reichhaltige Angebot. Besonders an den Wochenenden lässt sich in Juayúa ein Stück der Kultur und Lebensfreude kosten.

Magische Wasserfälle

Von der Feria Gastronomica aus, gelangt man mit den allgegenwärtigen Tuktuks zu den nahegelegen Wasserfällen Chorros de la Calera. Mitten im Tropenwald lädt der magische Ort zu einem erfrischenden Bad ein. Ein weiterer beliebter Wasserfall ist die Cascada Los Tercios. Der Ausflug lässt sich ideal mit einem Besuch der nahegelegenen Stadt Suchitoto verbinden, welche für die Vielzahl gut erhaltener Bauten im Kolonialstil bekannt ist; beispielsweise die leuchtend weiße Kirche Santa Lucia.

Yoga und Tanz im Kulturzentrum Arte Para La Paz

Das Centro Arte Para La Paz ist ein Kulturzentrum, das von der amerikanischen katholischen Nonne Peggy O’ Neill geleitet wird. Ausstellungen haben die aktuelle Migrationsbewegung gen USA oder die Kultivierung einheimischer Pflanzen zum Thema. Das Zentrum bietet einfache Zimmer zur Unterkunft. In Workshops können Besucher gemeinsam Yoga oder Tanz praktizieren. Das Angebot soll jungen Salvadorianern helfen Perspektiven zu finden und sie von Bandenkriminalität abhalten, indem sie ihre Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln. Eine Örtlichkeit, welche authentische und zugleich herzliche Eindrücke von den Einwohnern El Salvadors vermittelt.

Zu welcher Jahreszeit eignet sich ein Urlaub in Italien am besten?

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Italien ist im Sommer wunderschön. Es gibt die Möglichkeit, das Meer zu besuchen und die Sonne an wunderschönen Stränden zu genießen. Ein Besuch der historischen Sehenswürdigkeiten in Rom kann bei Sonnenschein angenehmer sein als im Winter. Doch wann ist eigentlich die beste Jahreszeit für eine Reise nach Italien?

In einigen Regionen Italiens wird es im Sommer besonders heiß, in anderen bestehen mildere Temperaturen. Das mediterrane Wetter macht Italien zu einem großen Anziehungspunkt und es bestehen kaum allzu große Schwankungen bei den Temperaturen im Laufe einer Jahreszeit.

Reisezeiten und Temperaturen Norditalien

Norditalien, das unter anderem Südtirol einschließt, ist ein beliebtes Skigebiet. Obwohl es auch hier im Sommer warm werden kann, ist das Klima viel milder als im Süden. Im Sommer erreichen die Höchsttemperaturen hier etwas über 30°C Grad und es ist vor allem im Juli und August am wärmsten. Der Frühling (Mai) und der Herbst (September und Oktober) eignet sich besonders für Wanderungen in den Alpen sehr gut.

Reisezeiten und Temperaturen Süditalien

Im Süden besteht allerdings ein Mittelmeer-Klima und es kann im Sommer sehr trocken werden. In Sizilien ist das Klima subtropisch. Auch hier bewegen sich die Temperaturen im Sommer bei etwa 30°C, können aber mehr als 40°C Grad erreichen. Vor allem der Juli und August sollte vermieden werden, falls Hitze nicht gut vertragen wird. Von März bis Mai und Oktober bis November sind die Temperaturen angenehmer.

Reisezeiten und Temperaturen Rom

Rom, Kolosseum
Das Kolosseum in Rom, Bild: Andrea Izzotti / shutterstock

Rom kann im Sommer ebenfalls sehr heiß werden und das Thermometer kann die 40°C-Grad-Grenze übersteigen. Die Temperaturen, die üblicherweise ebenfalls bei etwa 30°C Grad liegen, können mehrere Höhepunkte erreichen. Da es in Rom keine Abkühlung am Meer gibt, ist es oft am besten, den Frühling oder den Herbst für den Besuch von Sehenswürdigkeiten und Museen zu wählen.

Wie ist die derzeitige Lage in Italien?

Das kulturreiche Land am Mittelmeer bereitet sich langsam wieder auf die üblichen Touristenzahlen vor und Studien zufolge ist die Stimmung bei Verbrauchern und Unternehmern wieder zuversichtlich. Das Ausgangsverbot, das derzeit noch bei Nacht gilt, soll ab 21. Juni gelockert werden und generell tritt in Italien wieder langsam die Normalität ein.

Es wird erwartet, dass mehrere Regionen ab Juli als sogenannte Weiße Zonen gekennzeichnet werden können. Das bedeutet, dass hier die Corona-Gefahr fast nicht mehr zu spüren ist und daher die Beschränkungen weitgehend aufgehoben werden.

Da also eine deutliche Besserung zu erwarten ist und die Touristenzahlen bald wieder ansteigen könnten, könnte sich auch die italienische Wirtschaft wieder auf dem Weg zur Besserung befinden. Es ist anzunehmen, dass das Interesse an Investitionen in das Land ebenfalls zunehmen wird und den Kurs starker Aktienindizes wie Italien 40, der die 40 größten Unternehmen Italiens vereint, nach oben beeinflussen könnten. Eine genaue technische Analyse des Italy 40 Aktienindex ist auf der Plattform webtrader zu finden. Ein Aktienindex bietet  oft einen wichtigen Hinweis auf den Verfassungszustand des lokalen Marktes.

Alles in Allem scheint es für Italien nach einer längeren Krisensituation wieder bergauf zu gehen. Der Sommer könnte die Möglichkeit bieten, die schönen Regionen des Landes zu besuchen und endlich einen langersehnten Urlaub zu genießen!

 

 

 

 

Kirschblüte bei grünem Tee mit Blick auf den Fuji: das japanische Shizuoka

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Mit knapp 700.000 Einwohner ist Shizuoka nicht gerade die größte Stadt in Japan, aber eine der schönsten und interessantesten, die dazu noch in eine traumhafte Naturlandschaft eingebettet ist. Die Stadt liegt an der Südküste der japanischen Hauptinsel Honshū, direkt an der Küste des Pazifischen Ozeans: genau in der Mitte zwischen den Metropolen Tokyo und Nagoya. Die Großstädter schätzen Shizuoka als Naherholungsgebiet, und das nicht ohne Grund. Shizuoka ist umgeben von bezaubernden Bergen, wie dem Fuji, der mit seine, immer weißen Gipfel als Wahrzeichen Japans gilt. Daneben ist die Region sehr grün und von dichten Wäldern umgeben. Auf den Plantagen um die Stadt wird der beste grüne Tee des Landes angebaut, und am Pazifischen Ozean locken wundervolle Strände.

Der Berg Fuji als Pilgerstätte

Nihondaira Hochebene, Shizuoka
Die Nihondaira Hochebene, Bild: korinnna / shutterstock

Im Grunde ist der Fuji, der 3.776 Meter in die Höhe ragt, gar kein Berg, sondern ein Vulkan. Das erklärt seine kegelartige Form. Eingebettet ist er in eine sagenhaft schöne Berglandschaft. Um den Fuji herum ist mit dem 2.693 Meter hohen Hoeizan ein weiterer beachtlicher Gipfel zu finden. Dazu kommen etliche Höhlen und fünf idyllische Seen am Fuße des Fuji, der seit 2003 den Titel UNESCO Weltkulturerbe trägt. Die Outdoor-Möglichkeiten rund um den Fuji sind geradezu ausufernd. Vier unterschiedlich lange Routen führen Bergsteiger hinauf zum Gipfel. Auf Grund seiner Form ist der Fuji auch von wenig erfahrenen Bergsteigern gut zu bewältigen. Wer nicht ganz so ambitioniert ist, wählt eine der flacher gelegenen Wanderrouten, von denen aus man auch herrliche Ausblicke ins Umland hat. Auf dem Weg durch das waldreiche Gebiet passiert man Tropfsteinhöhlen und heiße Mineralquellen. Früher war die Besteigung des Fuji ein Teil der Ausbildung junger buddhistischer Mönche. Den Buddhisten gilt der Berg als heilig. Auf Grund dessen ist der Fuji heute eine Art Pilgerstätte. Die Pilger verehren die am Fuß des Berges zu findenden Schreine, die die spirituelle Bedeutung der Pilgerstätte unterstreichen.

Traditionell japanisch: die Stadt Shizuoka

Shizuoka strotzt nur so vor Tradition. Sie ist das Zentrum des japanischen Teehandels. In der Stadt sind an jeder Ecke Teehäuser verteilt, in denen sich eine traditionelle japanische Teezeremonie erleben lässt. Zudem werden in Shizuoka klassische japanische Lack-, Bambus- und Korbwaren hergestellt, die oftmals in Form von Kunstgegenständen und kleiner Möbel daher kommen. Sehenswert ist die am Stadtrand gelegene Burg Sumpu aus dem Jahre 1589. Früher lebte hier ein Shogun. Die Burg ist von einem Park umgeben. Bei einem Spaziergang über das Gelände flaniert man an, in traditioneller Bauweise errichteten, Einzelgebäuden vorbei. Im Park ist das Modell eines Mini-Fuji zu sehen. Daneben erstreckt sich eine Mini-Teeplantage. Wer im Frühling hierher kommt kann die Kirschblüte im Park erleben, am ersten Aprilwochenende, anlässlich des Shizuoka-Festes, sogar mit Aufführungen von Kirschblütentänzen. Westlich des Sunpu-Parks liegen mehrere Schreine, die japanischen Gottheiten gewidmet sind, und die deshalb, und auch auf Grund ihrer traditionellen japanischen Architektur, sehr sehenswert sind: der Kambe-Schrein, der Sengen-Schrein und der Ohtoshimioya-Schrein. Im Kulturgüter-Museum Shizuoka werden Ausstellungsstücke aus Zeiten der hier einstmals beheimateten Tokugawa-Dynastie gezeigt: zum Beispiel Waffen, Rüstungen, Kleidung und Alltagsgegenstände.

Sagenhafte Ausblicke von der Nihondaira Hochebene

Die Nihondaira Hochebene ist eine hügelige Grünfläche, die direkt am Pazifik, und auf dem Stadtgebiet von Shizuoka, liegt. Von hier hat man herrliche Ausblicke über den Pazifik und auch zum östlich gelegenen Fuji. Im Landesinneren lassen sich die ausladenden Tee- und Blumenplantagen überblicken. Bei klarer Sicht sieht man auch die Halbinsel Izu, die als Surfer-Paradies gilt, und bekannt ist für ihre weißen Strände. Wer die Nihondaira Hochebene bei Nacht erklimmt, hat zudem einen wundervollen Ausblick auf das typisch japanisch erleuchtete, und trubelige, Shizuoka. Mehrere Wanderwege durchziehen die Hochebene. Mit der Seilbahn gelangt man hinauf zum Kunozan-Toshogu-Schrein. Das Kunstmuseum der Präfektur Shizuoka, an den Ausläufern der Hochebene, versammelt viele Werke westlicher und östlicher Landschaftskunst. Japanische Künstler wie Taikan Yokoyama und Jakuchu Ito sind hier genauso vertreten wie Auguste Rodin, und Claude Monet.

Der Nationalpark Okuoi

Blick auf Shizuoka
Blick auf Shizuoka, Bild: 7maru / shutterstock

Im Hinterland der Stadt Shizuoka findet sich der Nationalpark Okuoi. Der Park ist naturbelassen, und so soll es nach Wunsch der japanischen Naturschutzbehörden auch bleiben. Die Seen Ikawa und Hatanagi lassen sich über Wanderwege erreichen, die durch Urwälder und schroffe Berglandschaften führen. Wer hier zur Okuois-Schlucht wandert passiert mit der Hängebrücke des Sumata-Tals eine der Hauptattraktionen des Nationalparks. Die Brücke ist 90 Meter lang, und befindet sich in acht Metern Höhe, über dem türkis schimmernden Sumata-Stausee. Wer die Mitte der Brücke erreicht, hat, laut japanischer Legendenbildung, einen Wunsch frei, der gerne in die romantische Richtung gehen darf. Angeblich gehen derartige Wünsche in Erfüllung. Am Sesso-See kommen Wassersportler auf ihre Kosten. Hier können Kajaks ausgeliehen werden. Alleine, oder auf einer geführten Tour, macht man sich auf den Weg um vom Wasser aus die umliegenden Naturschönheiten zu bewundern. Der Nationalpark Okuoi ist außerdem bekannt für seine heißen Quellen. Es gibt mehrere Gasthäuser, die in ihren Räumen auch Thermalquellenbaden anbieten. Einige Quellen sind in der freien Natur öffentlich zugänglich. Schließlich dürfen sich auch die Eisbahnfreunde noch auf ein ganz besonderes Abenteuer freuen. Mit der Dampflok geht es vom Bahnhof Kanaya nach Senzu. Die Strecke führt durch Waldgebiete, und beinhaltet mehrere Brücken, die Berg- und Stauseen überspannen. Über dem Nagashima-Stausee glaubt man gar zu schweben.