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Sonntag, November 1, 2026
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Die schönsten Bootsrouten entlang des kroatischen Inselparadieses

Kroatien wurde als Urlaubsland lange Zeit vernachlässigt und war höchstens als Geheimtipp bekannt. Das hat sich zuletzt deutlich geändert und längst begrüßt Kroatien Jahr für Jahr zahlreiche Touristen. So waren es um Jahr 2018 beispielsweise rund 19,7 Millionen Touristen. Dabei bietet Kroatien vor allem auch viele Inseln, die einen Besuch wert sein können. Viele davon sind beinahe unberührt und können im Rahmen einer Bootstour entdeckt werden. Wo man das passende Boot finden kann, wie die Buchung abläuft und mehr, wird im Folgenden näher beschrieben.

Mit dem richtigen Boot auf Tour

Geht es um die Auswahl des richtigen Bootes für die Bootstour zu den kroatischen Inseln, haben Touristen die freie Wahl. Dabei spielt es eine Rolle, welcher Komfort gewünscht ist oder ob man als Paar oder auch als Gruppe in Kroatien auf Entdeckungstour gehen möchte. Bei Zizoo, der weltgrößten Buchungsplattform für Bootsurlaube, findet sich eine entsprechend große Auswahl an verschiedenen Bootstypen:

  • Segelboote
  • Leistungsfähige Motorboote
  • Pfeilschnelle Katamarane
  • Hausboote

Unter dem Strich bleiben keinerlei Wünsche offen. Jede Reisegruppe findet dort den fahrbaren Untersatz für die eigene Bootstour in Kroatien. Ein kleiner Nachtrag: Am günstigsten sind Charterboote in Kroatien bei einer Buchung von Samstag bis Samstag.

 

Schöne Bootsrouten in Kroatien

1. Krk mit dem Boot besuchen

Eine Möglichkeit, in Kroatien die Schönheit der Inseln mit dem Boot zu erleben, bietet eine Bootstour von Split in Richtung Krk. Die Insel ist bei Touristen bereits sehr beliebt, bietet aber dennoch vielerlei schöne und einsame Ecken. Ideal also, um dem Alltag zu entfliehen und die Natur zu genießen.

2. Brac, Hvar und Co. entdecken

Brac, Zlatni Rat, Goldenes Horn
Der Strand Zlatni Rat / Goldenes Horn auf #Brac, Bild: artem evdokimov / shutterstock

Aber auch die Insel Brac lädt in Kroatien zu einem Besuch mit dem Boot ein. Von Sukosan aus kann man die Insel zum Beispiel erreichen. Brac ist die drittgrößte kroatische Insel und ganze 40 Kilometer lang. Auch hier hat man somit genügend Freiraum, um unberührte Ecken zu finden und sich in aller Zweisamkeit den Geheimnissen der Insel zu widmen.

Ganz allgemein bietet Kroatien allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Inseln, die mit einem gecharterten Boot angesteuert werden können. Von den größeren Städten aus ist dies in aller Regel kein Problem und somit gehören oftmals auch Rab, Hvar oder auch Susak zu beliebten Zielen für Urlauber.

Fazit: Die kroatischen Inseln entdeckt man mit dem Boot ganz einfach

Bootstouren gehören zu den Highlights, die Kroatien für seine Besucher zu bieten hat. Hierbei kann man die Inselvielfalt des mitteleuropäischen Staates wunderbar kennenlernen und sich in so manchen Flecken verlieben. Doch auch individuelle Bootsausflüge sind in Kroatien ganz ohne Probleme möglich und bieten dabei so manche paradiesische Stelle. Wer also einmal einen etwas anderen Urlaub mit besonderem Ausblick genießen möchte, liegt hier genau richtig.

 

Urlaub in Baden-Württemberg ist immer ein Erlebnis

Baden-Württemberg liegt im Südwesten der Bundesrepublik und grenzt an Frankreich und die Schweiz. Baden-Württemberg zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. So übernachten jedes Jahr durchschnittlich 49 Millionen Menschen in dem charmanten Bundesland. Dabei punktet es mit seinen vielfältigen Kulturlandschaften und lebhaften Städten. Begehrte Urlaubsziele sind vor allem der Schwarzwald, der Bodensee, der Odenwald, die Schwäbische Alb, die Kurpfalz sowie die Region Stuttgart.

Die Schönheit Baden-Württembergs im Schwarzwald genießen

Münctertal, Schwarzwald, Baden-Württemberg
Blick auf Münstertal im Schwarzwald, Bild: Funny Solution Studio / shutterstock

Eines der bedeutendsten Erholungsgebiete Baden-Württembergs ist zweifellos der Schwarzwald. Er zählt zu den meistbesuchten deutschen Mittelgebirgen. Bekannt ist er auch als Heimat der Kuckucksuhr. Der Schwarzwald bringt es auf eine Länge von 200 Kilometern sowie eine Breite von 60 Kilometern. Dabei grenzt er u .a. an den Bodensee, die Schwäbische Alb und den Kraichgau.

Der nördliche Schwarzwald umfasst die Region zwischen Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden. Vor allem Wanderer kommen in dem Gebiet auf ihre Kosten. So finden sie dort Wanderwege mit einem Gesamtumfang von 2000 Kilometern vor. Außerdem stehen für Freunde des Wintersports 600 Kilometer an präparierten Skiwanderwegen bereit.

Sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten beliebt ist die Schwarzwald-Hochstraße, die zwischen Baden-Baden und Freudenstadt liegt. Sie verzaubert durch ihre wunderbare Aussicht, die bis zur Ebene des Oberrheins und in die Vogesen reicht.

Aber auch der mittlere und südliche Schwarzwald sind einen Besuch wert. Der Mittelschwarzwald mit den Gebieten Villingen-Schwenningen, Rottweil, Lahr und Offenburg präsentiert eine Vielfalt an sehenswerten Landschaften. Der Südschwarzwald erstreckt sich auf das Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. Dort laden die Orte Freiburg, Titisee-Neustadt, Lörrach und Breisach zu einem Ausflug ein. Mit Feldberg, Blauen, Kandel, Belchen und Schauinsland findet der Besucher außerdem die höchsten Erhebungen des Schwarzwalds vor. Zum Skifahren sind Hotzenwald und Hochschwarzwald geeignet.

Der Bodensee

Bodensee, Mainau
Die Blumeninsel Mainau, Bild: LENS-68 / shutterstock

Ein weiteres beliebtes Erholungszentrum in Baden-Württemberg ist der Bodensee. Er befindet sich zwischen Alpen und Jura und erreicht eine Fläche von 538 Quadratkilometern. 236 Bäche und Flüsse liefern dem Bodensee Wasser. Darüber hinaus ist das Binnengewässer reich an Fischen.

Zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um den Bodensee gehören die Städte Meersburg und Konstanz sowie die Blumeninsel Mainau an der Oberschwäbischen Barockstraße. Auf Mainau lassen sich die unterschiedlichsten Blumenarten bewundern. Außerdem gibt es regelmäßig Ausstellungen und Konzerte.

Zahlreiche Orte am Bodensee verfügen über Schiffsverbindungen. In vielen Gemeinden lassen sich Bauten aus dem Mittelalter besichtigen. Aber auch die einzigartige Landschaft der Region ist einen Blick wert. Sie bietet außerdem unzählige Möglichkeiten für Wassersport, Radfahren und Wandern.

Die Schwäbische Alb

Vom Hochrhein bis zur Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern liegen die Schwäbische Alb und ihr Vorland. Zu den typischen Merkmalen der Alb gehören die Schlösser und Burgen, die einen interessanten Streifzug durch die Geschichte bieten.

Aber auch einige Museen wie das Limesmuseum in Aalen sind einen Abstecher wert. So können in dem Museum bedeutende Fundstücke aus der römischen Epoche bewundert werden. Außerdem finden jedes Jahr in Aalen überaus sehenswerte Ritterspiele statt.

Weitere empfehlenswerte Ziele in der Schwäbischen Alb sind die Orte Heidenheim mit Schloss Hellenstein, Braubeuren mit seiner berühmten Klosteranlage, die alte Reichsstadt Ulm mit dem weltweit höchsten Kirchturm sowie Schwäbisch Gmünd mit seinen Baudenkmälern aus den Zeiten der Romanik, Gotik sowie des Barock.

Darüber hinaus ist die Schwäbische Alb ein Paradies zum Wandern. So stehen 13.000 Kilometer an Wanderwegen zur Verfügung. Des Weiteren werden Möglichkeiten zum Radfahren, Reiten, Kajakfahren, Drachenfliegen und Golf spielen angeboten. Im Winter lässt sich u. a. Skilanglauf betreiben.

Ein Besuch in Baden-Württembergs Hauptstadt Stuttgart

Stuttgart, Porsche-Museum
Das Porsche-Museum bei Nacht, Bild: Markus Mainka / shutterstock

Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern bildet sie die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Die Region Stuttgart gehört zu den größten Ballungsräumen der Bundesrepublik und ist immer einen Besuch wert.

Geprägt wird das Bild der Stadt durch zahlreiche Anhöhen, Täler wie das Neckartal oder den Stuttgarter Talkessel, den Schlossgarten, den Rosensteinpark und viele Grünanlagen. Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist der Fernsehturm. Schließlich gibt es mehrere Schlösser und Paläste zu bewundern.

In der Region Stuttgart lässt sich eine Vielzahl an historischen Burgen und Befestigungsanlagen besichtigen. Das Gebiet punktet mit seiner reizvollen Landschaft und seinen malerischen Seen. Im Remstal und Stromberggebiet kommen Weinliebhaber und Feinschmecker auf ihre Kosten. So laden dort zahlreiche Gasthäuser zu einem Besuch ein.

Der Odenwald

Ein beliebtes Mittelgebirge in Baden-Württemberg stellt der Odenwald dar, der sich bis nach Hessen und Bayern erstreckt. Er bildet eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Rhein-Main-Region. Die Orte des Odenwaldes strahlen keinerlei Hektik aus und gelten als ideal für eine Erholungsreise. Bekannt ist der Odenwald zudem für seinen Weinanbau, der schon von den alten Römern betrieben wurde. In Bensheim, Groß-Umstadt und Heppenheim finden jährlich Winzerfeste statt. Natürlich gibt es dort auch viele Weinlokale, die zur Einkehr einladen.

Als typisch für die Odenwalder Gemeinden gelten ihre idyllischen Fachwerkhäuser und mittelalterlichen Gassen. Eine besonders gute Gelegenheit zum Bewundern der phantastischen Landschaft bieten Schiffsfahrten auf dem Neckar. Sie führen vorbei an wunderschönen Städtchen, Schlössern und Burgen.

Die Kurpfalz

Mit der Kurpfalz ist die badische Region des Rhein-Neckar-Gebietes gemeint, die sich in Baden-Württembergs Nordwesten befindet. Zum Teil gehört die Kurpfalz auch zu Rheinland-Pfalz und Hessen. Zu den bekanntesten Städten der Region zählen Mannheim und Heidelberg. Weitere sehenswerte Orte sind Hockenheim, Weinheim, Schwetzingen, Eppelheim und Reilingen.

Das Gebiet der Kurpfalz wurde schon von den alten Römern geschätzt und besiedelt, die dort die ersten Weinreben anpflanzten. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von verschiedenen Gemüse- und Obstsorten.

Die Grenze zum Odenwald wird durch die Bergstraße gebildet, die von ihren vielen Hügeln und Dörfern geprägt ist. Zahlreiche Burgen und Burgruinen gehören zu den Sehenswürdigkeiten des Gebietes. Einer der größten Besucherattraktionen bildet das Heidelberger Schloss, die einstige Residenz der Pfalzgrafen.

Nicht minder sehenswert ist das Mannheimer Schloss, das als Nachfolgeresidenz der Pfalzgrafen diente. Das Schwetzinger Schloss wurde dagegen von den Kurfürsten als Sommerresidenz genutzt. Eine weitere Attraktion in Mannheim bildet der Luisenpark als Botanischer Garten, Tierpark und Freizeitanlage zugleich.

Städtereisen in Baden-Württemberg

Schlossplatz Stuttgart
Der Schloßplatz in Stuttgart, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Neben der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es noch mehrere Städte in Baden-Württemberg, die zu einem Besuch einladen. Dazu zählt vor allem die Kur- und Bäderstadt Baden-Baden im Westteil des Bundeslandes. Bekanntheit erlangte Baden-Baden zudem als Kunststadt und internationale Festspielstadt. Eine weitere Attraktion stellt die berühmte Spielbank der Stadt dar.

Freiburg im Breisgau punktet mit seinem Münster, dem bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, sowie dem Freiburger Bächle, dem Schlossberg am Altstadtrand, dem Hausberg Schauinsland und dem Tiergehege Mundenhof.

Die Universitätsstadt Tübingen verzaubert mit ihrer historischen Altstadt. Ebenso ist ein Besuch im Schloss Hohentübingen zu empfehlen. Von dort aus lässt sich ein eindrucksvoller Überblick auf die Tübinger Altstadt verschaffen.

Ebenfalls eine Reise wert sind die baden-württembergischen Städte Karlsruhe, Heilbronn, Ravensburg, Hohenheim, Reutlingen und Esslingen am Neckar.

Europa-Park in Rust

Europa-Park, Rust
Der Europa-Park in Rust, Bild: Eva Bocek / shutterstock

Natürlich hat Baden-Württemberg seinen Besuchern auch einige Freizeitparks zu bieten. Der bekannteste davon ist der Europa-Park in Rust. Kein Freizeitpark in Deutschland wird so häufig besucht wie der Europa-Park, der zwischen Freiburg und Karlsruhe zu finden ist.

Er wird in 17 unterschiedliche Themenbereiche eingeteilt. 13 davon sind europäischen Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Spanien, Griechenland oder Russland gewidmet.
Ferner gibt es Themenbereiche wie die Welt der Kinder, das Königreich der Minimoys, das Abenteuerland oder Grimms Märchenwald. Zu den vielen Attraktionen zählen u. a. der Silver Star, die zweithöchste Achterbahn von Europa, der Matterhorn Blitz, Euro Mir, die Hexenschaukel „Fluch der Kassandra“ oder die Wasserachterbahn Poseidon.

Es gibt aber noch mehr Freizeitparks in Baden-Württemberg wie den Freizeitpark Traumland auf der Schwäbischen Alb, den Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn sowie das Ravensburger Spieleland am Bodensee.

Cayman Islands – Mehr als nur ein Steuerparadies

Schneeweiße, endlos wirkende Sandstrände, im Hintergrund lässt sich das Rauschen der Wellen vernehmen, die nur wenige Meter vor den eigenen Füßen am Strand ausrollen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen blauen Himmel herab und es duftet sachte nach süßlich tropischen Früchten. An den Palmen nebenan hängen große Kokosnüsse. Mitten im karibischen Meer zwischen Kuba und Mexiko liegen die Cayman Islands, die malerisch schöner kaum sein könnten. Wer das Paradies auf Erden sucht, der findet es auf der dreiteiligen Inselgruppe.

Bisher ließen die Cayman Inseln allen voran als Steuerparadies in den abendlichen Nachrichten von sich hören, wenn große Firmen und Persönlichkeiten die Inselgruppe als Schlupfloch nutzten, um in den Heimatländern Steuern einzusparen. Etwa 200 000 Firmen sind auf der Inselgruppe registriert.

Inzwischen entdecken jedoch auch immer mehr Touristen die malerisch schöne karibische Inselgruppe der großen Antillen für sich, wie einst Christoph Kolumbus, der die Inseln auf seiner vierten Entdeckungsreise entdeckte. Die Inselgruppe bestehend aus der großen Hauptinsel Grand Cayman, Little Cayman und -Cayman Brac. Der Name der Inseln geht auf die dort lebenden Krokodile, welche man zu Beginn mit den Kaimanen verwechselte, zurück. Obwohl sie inmitten des britischen Überseegebietes liegen, verfügen alle drei Inseln über einen eigenen kleinen Flughafen, wodurch sie sich gut vom Festland aus erreichen lassen.

Unvergessliche Urlaubstage

Allen voran Grand Cayman, ist für seine wunderschöne Riffe bekannt. Seit 1978 wird die artenreiche Unterwasserwelt rund um die Insel durch mehrere Gesetze geschützt. Mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel taucht man, bei einer der geführten Schnorcheltouren, ab in eine farbenfrohe Welt unter dem Meeresspiegel. Ein einmaliges Erlebnis, welches sich nicht mehr vergessen lässt.

Cayman Islands Tauchen
Korallenriff auf den Cayman Islands, Bild: Ethan Daniels / shutterstock

Doch auch an Land gibt es Flecken, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Der berühmte Seven Miles Beach gehört zu den bekanntesten und auch schönsten Stränden der Karibik. Über etwa zehn Kilometer erstreckt sich der traumhaft schöne feine weiße Korallensand, welcher zum Landesinneren von Palmen begrenzt ist, während auf der anderen Seite sachte die Wellen des kristallklaren Meeres auf dem Strand ausrollen. Obwohl der Strand weltweite Bekanntheit genießt und sich hier auch die exklusivsten Ressorts der Insel befinden, ist der Strand öffentlich und für jeden zugänglich. Der Strand diente bereits als Kulisse für zahlreiche bekannte Hollywood Produktionen.

Nach einem schönen Strandtag sollte unbedingt die einheimische Heritage Kitchen zwischen dem Seven Miles Beach und George Town. Hier essen vor allem die Einheimischen regionale Köstlichkeiten wie fangfrischen Fisch, aber auch Julia Roberts, wenn sie gerade auf der Insel ihren Urlaub verbringt.

Wer sich nicht nur für traumhaft schöne Strände, sondern auch für Aktivitäten auf dem Wasser begeistern kann, der sollte vor allen November bis April seine Urlaubstage hier verbringen. Bei einer konstanten Wassertemperatur von 30 Grad und wenig hohen Feuchtigkeit in der Luft macht das Kajak fahren und die Jagd nach der perfekten Welle auf dem Surfbrett besonders großen Spaß.

Zu den absoluten Inselspezialitäten, die jeder Urlauber einmal versucht haben sollte, gehört der Rum-Kuchen. Dieser wird in George Town von vielen verschiedenen Anbietern gebacken und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Exportartikeln der Insel. Doch nicht nur Kuchen lässt sich in der charmanten kleinen Hauptstadt kosten und erwerben. George Town bietet zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, ganz zollfrei. Ganz besonders ist der Schmuck, welche hier von den Einheimischen aus Naturmaterialien, wie Muscheln und Korallen, zu moderaten Preisen angeboten werden. Während den Tag über wahres Karibikflair in den Gassen herrscht, pulsiert in den Abendstunden hier das lebendige Nachtleben.

Ein ganz besonderer Ort in George Town ist die Schildkrötenfarm. Diese gewährt nicht nur Besuchern spannende und seltene Einblicke in das Leben der Schildkröten sie leistet als staatliche Forschungsstation auch wichtige Arbeit zur Erhaltung der Tierart. 45 000 Eier werden in der Station jährlich gelegt.

Doch auch kulturell lässt sich auf den Cayman Inseln einiges erleben und entdecken. Bei einem Besuch des Glockenturms sowie den weiteren historischen Gebäuden lässt sich einiges über die Geschichte der Inselgruppe erfahren. Das älteste Gebäude auf der Insel bei Bodden Town ist das Pedro St. James Castle. Die Geschichte ist nicht nur lang sie ist auch sehr bewegt, denn es handelt sich nicht nur um ein einfaches bewohntes Haus. Über die Jahre hinweg war dies Gerichtssaal, Parlament und Gefängnis in einem. Heute lässt sich das Haus sowohl von außen als auch von innen besichtigen.

Cayman Brac und Little Cayman

Little Cayman
Kirche auf Little Cayman, Bild: Jaime Pharr / shutterstock

Während auf Grand Cayman das Leben pulsiert, wirken die beiden kleinen Inseln Little Cayman und Cayman Brac beinahe einsam, doch nicht weniger schön. Gerade Little Cayman wird von gerade einmal 120 Menschen bewohnt und verfügt über das größte Naturschutzgebiet, welches von viele verschiedenen Pflanzen und Tierarten bewohnt wird. Ein Großteil der kleinsten der drei Insel ist unentschlossen und von tropischem Regenwald bedeckt. Die Natur ist sogar so unberührt, dass hier Pelikane und Kormorane leben.
Etwa 140 Kilometer entfernt von der Hauptinsel liegt die mittlere Insel Cayman Brac. Ein ganzes Höhlensystem bei Bodden Town bot einst den gefürchteten Piraten Schutz und Zuflucht. Dieses System, das im 18. Jahrhundert den Piraten Sicherheit gewährleistete, lässt sich noch heute in der ehemaligen Hauptstadt bewundern und erkunden.

Wunderschöne Nordsee – Blavand und Umgebung

Blavand ist eines der schönsten Reiseziele unseres nördlichen Nachbarn, nämlich Dänemark. Der kleine Ort liegt direkt an der Nordsee und bietet wunderschöne Möglichkeiten zum Bummeln, Spazierengehen und Baden. An den langgestrecken Dünenstränden findet man wenig Leute und kann die Ruhe und Abgeschiedenheit der dänischen Kultur und “Hygge” genießen. Hygge ist eine dänische Lebensart, eine Gemütlichkeit der Einheimischen und Entschleunigung, die man nur in dem nördlichen Land von uns findet. Dafür sorgen die wenigen Einwohner auf großen Flächen. Dänemark ist größtenteils ländlich und hat nur wenige großte Städte. Es gibt keine Staus und nur wenig Hektik.

Blavand und sein Leuchtturm

Blavand
Herrliche Natur in Blavand, Bild: UE-Photography / shutterstock

Neben der kleinen Promenade, die sich quer durch den Ort zieht, findet man Blåvandshuk Fyr weit vorn am Strand, den westlichsten Leuchtturm Dänemarks. Tagsüber kann man ihn besteigen und hat einen weiten Blick über die Nordsee und das Inland. Noch dazu gibt es hier ein kleines Restaurant und einen Souvenirshop. Am Abend versammeln sich hier Touristen und Einheimische und schauen sich den atemberaubenden Sonnenuntergang an. Blavand bildet die westlichste Spitze Jütlands, direkt beim Leuchtturm. Wenn das Land in einem orangenen Schein versinkt, dann ist der Abend angebrochen und eine ruhige und sternenklare Nacht folgt. Die Nächte sind hier sternenklarer, als in Deutschland. Man hat nicht so viele Lichter in den Dörfern, wie bei uns in den Städten und dadurch ist die Pracht des Himmels viel angenehmer. 39 Meter ragt der Leuchtturm in die Höhe.

Blavand und Erholung

Die Hauptstraße zum Fyr ist mit kleinen Läden, Restaurants und Souvenirshops eingedeckt. Zahlreiche dänische Andenken können hier erworben werden. Wer die Erholung und oben beschriebene Hygge sucht, der sollte sich einen Platz am Strand suchen. Jenseits des Fyrs gibt es einen mehr als 40 Kilometer langen Strand, der hinauf bis zum Ringköbing Fjord reicht. Dänemark hat mehr als 7400 Kilometer Küste, der Nordseeradweg führt geradewegs von Römö im Süden über Blavand bis hinauf nach Skagen, auf mehr als 500 Kilometern. An den Stränden rund um Blavand weht immer eine sanfte Prise, der Nordseewind. In den Dünen jedoch ist man geschützt und kann das kalte und salzige Nordseewasser als Erfrischung sehen. Viele Drachenflieger befinden sich am Strand.

Ausflüge rund um Blavand

Strände Blavand
Weitläufige Strände laden zum Baden ein, Bild: Ronald Schroedter / shutterstock

Wer seinen Urlaub im Nordseebad Blavand verbringt, der hat eine Menge Möglichkeiten mit dem Auto die Umgebung zu erkunden. Nicht mehr als eine Stunde entfernt liegt die Insel Fanö, die nur mit einer Fähre erreichbar ist. Für einen Tagesausflug lohnt es sich als Fußgänger dort hinüber zu fahren und in der Hauptstadt ein Rad zu mieten. Da die Küstenbereiche alle sehr flach sind, kommt hier schnell über die Insel. Die Hauptstraße, die im Inselinneren entlangführt ist seitlich mit einem schönen Radweg verbunden. Von Nordby, der Hauptstadt mit seinen kleinen verträumten Gassen, einem typischen dänischen Supermarkt und einer Kirche, geht es nun hinunter in den Süden durch ein Naturschutzgebiet nach Sönderho, vorbei an einer typischen Windmühle, die besichtig werden kann.

Neben Fanö befinden sich auch Ausflugsziele in der Nähe, wie die alte Stadt Ribe, mit ihrer Königin Dagmar und die Industriestadt Esbjerg, die nicht viele Sehenswürdigkeiten hat, außer die drei Männer, die auf die Nordsee schauen, ein riesiges Denkmal am Strand, wo man einen einzigartigen Sonnenuntergang erleben kann. Doch in der Innenstadt gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Einkaufen. Man kann hier der Promenade entlangbummeln und sich zahlreiche dänische Geschäfte anschauen. Ribe dagegen ist eine Kulturstadt mit ihrem Dom und dem mittelalterlichen Marktplatz. Etwas außerhalb ist die Ruine der Burg der Königin Dagmar.

Ausflugsziele nach Hvide Sande und ans Ringköbing Fjord

Wer das deutsche Dänemark einmal erleben möchte, der sollte von Blavand aus in den Norden fahren und Ringköbing besuchen. Dieses Fjord ist ein Binnengewässer und nur eine dünne Landbrücke, auf der Orte, wie Hvide Sande, Henne Strande und Nörre Nebel liegen, bildet die Grenze zur Nordsee. Hier herrschen vorwiegend die Deutschen. In den Fischläden am Hafen von Hvide Sande oder eine kleine Kaffeerösterei, wo es sogar den legendären Lakritz Kaffee gibt. In den kleinen Städten gibt meist eine Einkaufsstraße mit den typischen dänischen Läden, doch auch viele verschiedene Bademöglichkeiten, endlose Strände und kleine Häfen. Ein Ausflug nach Söndervig, zur jährlich Sandausstellung in der Promenade lohnt sich auf alle Fälle. Hier gibt es nicht nur wunderschöne Skulpturen, sondern auch ein maritimes Erlebnis für die ganze Familie.

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Mehr Informationen

Urlaub mit der Familie in Blavand

Der Ort Blavand hat zahlreiche Ferienhäuser, die jährlich immer wieder aufs Neue vermietet werden. Außerhalb des Ortes befindet sich eine Pferde-Ranch. Neben einem Aufenthalt dort kann man auch durch die großen Wälder der Region Reiten und sich Reitunterricht geben lassen. Liebevoll liegt der Pferdehof am Rande der Stadt und des Waldes. Wenn man der Halbinsel folgt, gelangt man irgendwann in eine Sackgasse und an einen wunderschönen Strand. Auch hier weht der raue Wind der Nordsee. Am Strand von Blavand gibt es noch zahlreiche Bunker aus dem II. Weltkrieg, ein Highlight für jungen Kletterkünstler der Familien. Die Woodrows sind eine Art Wahrzeichen der Stadt. Diese aus metall gefertigten Pferde sind mit den Bunkern verbunden und zählen als schönste Skulpturen der Region. Es ist also empfehlenswert seinen Urlaub hier in Blavand zu verbringen. Wer Kultur schnuppern möchte, der kann auch in das Bunkermuseum gehen, welches tagsüber und unter der Woche immer geöffnet hat und eine Ausstellung zeigt.

Urlaub in Rheinhessen – Brückenschläge zwischen Rhein und Nahe

Grüne Berge und ein liebliches Stromtal: Rheinhessen ist ein Dorado für romantische Dichter, Maler und Sänger – wohl dem, der diesen Teil des Pfälzer Rheinlandes auf Schusters Rappen ode per Rad erkundet. So kann man zwischendurch getrost ein Gläschen Wein genießen.

Rheinhessen steht für Genuss und naturnahes Erleben. Der Wein ist hier allgegenwärtig. Winzer öffnen ihre Gasthäuser, die oft als Herberge dienen und charmante Städtchen laden zum Verweilen ein. Mittelrhein-Romantik und weite Blicke – hier fühlte sich schon Goethe wohl. Wer diese Region erkunden möchte, sollte mindestens eine Woche einplanen.

Zwischen Wein und Felsen – willkommen im „Land der Tausend Hügel“

Wormser Dom, Rheinhessen
Der Wormser Dom, Bild: Tobias Arhelger / shutterstock

Vorab: Wir weilen nicht in Hessen, wie es der Name vorgeben mag! Rheinhessen gehört seit dem Wiener Kongress (1815) den Pfälzern des Rheinlandes. Felder und Wälder, sanfte Bodenwellen, Wiesen oft mit Weinreben bewachsen, viele kleine Örtchen aus Sandstein gebaut – Rheinhessen ist wie ein Meer: Viele Perlen warten darauf, entdeckt zu werden. Weinberg reiht sich an Weinberg. Auf der Reise von Bingen über Alzey nach Worms findet der Urlauber eine sanfte Hügellandschaft vor. Immer wieder geht es bergauf und bergab.
Wer möchte mit der Seilbahn über einer Rebenlandschaft schweben? Ein Blumen-Präsent-Paradies besuchen, Weinwandern, tolle Feste und besondere Wein-Erlebnisse erfahren – es ist an der Zeit das deutsche Apulien zu entdecken!

Urlaub in „Weinhessen“ – ein Hauch von Mittelmeer

In Rheinhessen bildet das große Windröschen eine Blütenschönheit. Es liebt die Wärme. Insofern spricht vieles für die Klimagunst der Region. Der Lenz beginnt hier früher, der Herbst bietet dem Winter lange die Stirn. Zu Recht gilt Rheinhessen als die Toskana mitten in Deutschland. Hier gedeihen saftige Feigen, rassige Weine, süße Mandeln und Zitronen. Es herrscht beinahe mediterranes Klima. Weiße zipfelmützenartige Gebäude erinnern an Apulien in Süditalien. Die weißen Zuckerhüte – auch Trulli genannt – blitzen aus der Rebenlandschaft bei Flörsheim-Dalsheim hervor und sind zugleich das Markenzeichen des südlichen Rheinhessens. Zu empfehlen sei eine Trullo-Wanderung an jedem dritten Sonntag im Juni. Zahlreiche Besucher strömen dann zu den Weinberghäuschen mit den weißen Hüten, um deren Bewirtschaftung zu verfolgen.

Trulli Rheinhessen
Trullo in Westhofen, Bild: Jana Loesch / shutterstock

Von Bingen an stromaufwärts weitet sich das Tal des Rheins. Zwischen Rheinknie und der Grenze zum Elsass erstreckt sich das gewaltige Rheinbaugebiet Rheinhessen.
Im sonnenreichen Klima der Pfalz reift der edle Rebensaft, der die Menschen in gemütlichen Weinstuben zusammenführt. Überall laden kühle Gewölbekeller zu einer zünftigen Weinprobe ein. Dabei entpuppt sich der „Rheinfranke“ als gastlicher, lebensfroher Menschenschlag. Die Region ist von einer 2000 Jahre alten Kulturgeschichte geprägt. Der Wein führt auch immer wieder auf die Spuren der Römer. Es gibt kaum einen Ort ohne Reben. Die Römer haben in eingeführt, und die Franken nachfolgend gepflegt.

Berühmte Plätze im sonnigen Hügelland

Rhein bei Mainz
Der Rhein in Mainz, Bild: saiko3p / shutterstock

Besondere Orte entdecken und schöne Momente genießen – Rheinhessen lädt ein:
Beginnen wir mit den großen Namen der Weinwelt: Mainz, Oppenheim, Ingelheim und Nierstein. Alle großen Orte sind über öffentliche Verkehrsmittel bestens angebunden. Viele erkunden die Gegend per Muskelkraft oder mit dem E-Bike. Vor allem sind es aber die „Wandersleut“ , welche Rheinhessen zunehmend entdecken.
Nieder-Olm, Sprendlingen und Wörrstadt bilden das Herz der Region. Alzey agiert gern als die heimliche Hauptstadt Rheinhessens.

Nur ein Katzensprung, und man erreicht das jüdische Worms oder die sagenhaften Nibelungen, dem sich schon bald der Wonnegau anschließt. Die Domstadt Worms ist nicht nur die Heimat der Nibelungen, auch Luther stand hier 1521 vor dem Reichstag und sprach den bekannten Satz: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders…“.

Und dann wäre noch der Eicher See, auch das „rheinhessische Meer“ genannt, gefolgt von der romanischen Lambertus-Basilika in Bechtheim oder die Stadtmauer in Dalsheim. Es gibt viel zu entdecken.

Verweilen wir noch einen Moment im Nördliches Rheinhessen – in Bingen! Hier, wo die Heimat der „Heilgen Hildegard“ ist, zwängt sich der Rhein durch eine Gebirgsenge gen Norden. Der sagenumwobene Mäuseturm war einst ein Maut-, also ein Zollturm. Und anders als die imposante Überlieferung erwarten lässt, steht er nicht in luftiger Höhe, sondern am, besser im Rhein und ist mehr ein linksrheinischer Ausläufer der rechtsrheinischen Burg Ehrenfels. Freilich ändert auch ein besagter Mäuseturm nichts daran, das sich die rheinromantische Begeisterung an den Höhenburgen entzündet.

Mainz überzeugt indes mit seinem hübschen Rheinufer, dem Kirschgartenplatz und den vielen Mainzer Weinstuben. Zu empfehlen ist eine Stadtführung. Mainz ist eine bezaubernde Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

3 Orte wie aus dem Märchen – über Stock und Stein und Hiwwel

„Hiwwel“ – so nennen sich die Hügel in Rheinhessen. Insgesamt gibt es neun dieser Hügel, wovon zwei im nördlichen Rheinhessen liegen. Bei Ingelheim führen sogenannte „Hiwwelwanderungen“ durch das größte Weinanbaugebiet in Deutschland.

Bei Appenheim ist der Tisch für Wanderer immer geöffnet. Appenheim ist ein zauberhafter Ort und zugleich ein echter rheinhessischer Rastplatz. Wie wäre es mit Weinliegen in den Appenheimer Hundertgulden? Einmal im Monat wird die Steinmauer zur Bar und die Gäste genießen ein Gläschen Wein in waagerechter Lage bei einer atemberaubenden Aussicht.

Sich von der Außenwelt abschirmen und kurz eintauchen: Wer idyllische Wanderwege sucht, wird in den Hohlwegen von Westerberg fündig. Einst wurden hier schwere Karren von Ochsen und Pferden gezogen. Heute überraschen die schmalen Biotope mit einer besonderen Pflanzenwelt.

Tipp: In Schwabenheim steht ein Fass – ein spezielles Fass. Die Idee ist grandios: In dem Fass befindet sich ein Kühlschrank, gefüllt mit köstlichen Weinen des Weinguts Schuck. Jederzeit können sich die Gäste ein Gläschen gönnen und auf Vertrauensbasis eine Spende hinterlassen.

Top Sehenswürdigkeiten in Rheinhessen auf einen Blick:

  • Stadtmauer in Dalsheim
  • Flonheimer Trullo
  • Jüdischer Friedhof in Worms
  • Dom St. Peter in Worms
  • Oppenheimer Unterwelten
  • Dom St. Martin in Mainz
  • Roter Hang in Nierstein
  • Binger Kulturufer
  • Schiefer Turm von Gau-Weinheim
  • Kaiserpfalz in Ingelheim

Die Rheinhessische Küche – ein Augen- und Gaumenschmaus

Rheinhessen vereint drei Komponenten: Wein, Brauchtum und Essen.

Tipps zur gemütlichen Einkehr:

Café Augenwaide in Flörsheim-Dalsheim
Hier ist für alle Sinne etwas dabei. Das Blumen-Präsente-Paradies eröffnet den Reigen. Am liebsten möchte man alles für zuhause mitnehmen. Das Angebot ist überwältigend schön. Anschließend gelangt man zu einer bezaubernden Anlage mit Garten. Entspannung pur: Bei Kaffee und Kuchen schaut man den Schafen beim Grasen zu.

Wasems Kloster Engelthal
Ein guter Wein zur rechten Zeit. Das Kloster ist kein gewöhnliches Kloster, es ist eine Weinerlebniswelt. Gastlichkeit, Geselligkeit und Genuss – Stöbern, Schlendern und im Klosterrestaurant einkehren. Beim Kloster-Brunch erfahren die Gäste unvergessliche Gaumenfreuden. So mancher möchte länger verweilen. Warum eigentlich nicht? Das urige Weinhotel lädt mit seinen komfortabel ausgestatteten Zimmern zu einem wunderschönen Aufenthalt ein.

Gut Morstein
Nicht weniger begeistern die Gemächer vom Gut Morstein. Das denkmalgeschützte Weingut liegt im Ortskern von Westhofen. Im Hof befindet sich ein zauberhaftes Restaurant mit einem herrlichen Garten. Hier wird nicht nur gemütlich geschlemmt und geschlummert, hier wird auch geheiratet. Das Gut ist die perfekte Hochzeitslocation in Rheinhessen.

Gut zu wissen: Zu den rheinhessischen Spezialitäten gehören Kartoffelkuchen, Spundekäs, Spargelragout mit Kräuter-Nudeln und Handkäs mit Musik, der so heißt, weil er dank seines hohen Anteils an Sauermilchkäsen Verdauungsgeräusche erzeugt.

Fazit: Rheinhessen ist immer eine Reise wert. Die Menschen sind herzlich, das Essen schmeckt und der Wein ist köstlich. Die Region zählt zweifellos zu den schönsten Landstrichen Deutschlands.

Lauterbrunnen und das Lauterbrunnental

Lauterbrunnen im Lauterbrunnental liegt im Berner Oberland in der Schweiz und ist zwischen auf beiden Seiten steil empor gehende Felswände eingebettet. Diese geografische Eigenschaft zieht Base-Jumper aus aller Welt an, die sich von den umliegenden Felsvorsprüngen in die Tiefe stürzen. Vom Nachbardorf aus führt eine Seilbahn auf das bekannte Schilthorn, von wo aus man eine grandiose und atemberaubende Aussicht über die Bergwelt und die Landschaft in der Region genießt.

Das Panorama-Drehrestaurant Piz Gloria dürfte den James Bond-Fans vom Sehen her bekannt sein, war es doch Ende der Sechzigerjahre Schauplatz von ein paar Szenen eines James Bond-Filmes. Der Name des Berges, der dem Restaurant seinen Namen gegeben hat, ist fiktiv. Das «Piz» verweist auf den Film-Schauplatz, der im Bündnerland gelegen hat und rätoromanischen Ursprungs ist, die Sprache Graubündens. Piz steht für Berg.

Die weltbekannten Wasserfälle von Lauterbrunnen

Lauterbrunnen Hauptstraße
Die Hauptstraße von Lauterbrunnen, Bild: Gaspar Janos / shutterstock

Im Lauterbrunnental gibt es ganze 72 Wasserfälle. Die bekanntesten sind der Staubbachfall sowie die Trümmelbachfälle. Der Staubbachfall ist fast 300 Meter hoch und schießt von dort in die Tiefe. Der Wasserfall ist bereits vom Dorf Lauterbrunen aus zu sehen. Dieser Wasserfall stäubt besonders stark, was der Thermik in der Gegend geschuldet ist. Daher rührt auch sein Name. Die Trümmelbachfälle zählen zum UNESCO-Welterbe und das Wasser stammt aus den bekannten Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau.

Über die Jahrtausende wurde eine sehr schmale Kluft in die Felswand gewaschen, die auch heute noch sehr schmal ist und die Besucher immer wieder von neuem fasziniert und beeindruckt. Darin stürzt der Bach in über zehn Wasserfällen in die Tiefe. Zuoberst liegen die Wasserfälle so tief in der Spalte zwischen den Felsen, dass kein Tageslicht mehr zu ihnen gelangt und sie deshalb besonders eindrücklich zu beobachten sind. Seit Anfang des letzten Jahrhunderts wurde die Gegend um die Trümmerbruchfälle mit Treppen und Wegen begehbar gemacht und sie zählt heute zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Berner Oberland.

Das Wanderparadies im Berner Oberland

Lauterbrunnental
Das Lauterbrunnental lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein, Bild:Noah Sauve / shutterstock

Die Jungfrau-Region mit ihren majestätischen Berggipfeln lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Die Region ist bekannt für ihre zahlreichen Wanderwege in allen Schwierigkeitsstufen. Sehr zu empfehlen ist eine Wanderung durch das Lauterbrunnental. Insbesondere im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt, führen die Bäche und Wasserfälle viel Schmelzwasser und geben ein eindrückliches Bild ab, wenn die Wassermassen in die Tiefe schießen.

Für Kletterfreunde ist der 900 Meter hohe Schwarzhorn-Klettersteig zu empfehlen. Das 3000 m hoch gelegene Ziel erreicht man über diverse Leitern und Kletterpassagen. Die Kletterwand selbst erreicht man über einen einstündigen Fussmarsch von der Bergstation aus. Oben angekommen genießt man eine wunderbare Aussicht über die gesamte Bergwelt der Region.

Ausflug in die Höhe ohne anstrengendes Hochwandern

Staubbachfall, Lauterbrunnen
Der Staubbachfall, Bild: kudla / shutterstock

Wer nicht gern bergauf läuft, für den ist der Eigertrail genau das Richtige. Die Höhe erreicht man mit der Wengernalpbahn und läuft anschliessend zurück ins Tal. Während rund zwei Stunden führt der Weg der Eigernordwand entlang und es gibt eine einen herrlichen Ausblick ins Tal zu genießen.

Ein weiterer wunderbarer Ausflug ist jener auf die Schynige Platte. Eine Zahnradbahn fährt über sieben Kilometer in die Höhe und überwindet dabei fast 1’500 Höhenmeter. Die passierte Natur ist atemberaubend schön. Wälder, üppige Blumenwiese und sommerndes Alpvieh geben ein idyllisches Bild ab. Oben angekommen wird das Ganze mit einem imposanten Blick auf den Brienzer- und Thunersee getoppt. Die Sicht in die zum Teil schneebedeckten Alpen machen den Ausflug perfekt.

Jungfraujoch – Top of Europe

Jungfraujoch
Mit der Bahn hoch auf das Jungfraujoch, Bild: Gaspar Janos / shutterstock

Einen Ausflug auf das Jungfraujoch darf man sich nicht entgehen lassen. Mit fast 3’500 Metern Höhe ist eine gewisse Höhenverträglichkeit Voraussetzung, um den Ausflug unbeschwert genießen zu können. Das Jungfraujoch zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Schweiz. Dies auch deshalb, weil man bis nach oben mit einer Bahn fahren kann und mühsames Bergsteigen entfällt. Der Bahnhof ist der höchstgelegene Bahnhof Europas. Die Aussicht auf den Aletschgletscher und die umliegende Bergwelt ist fantastisch. Wenn die Fernsicht gut ist, dann sieht man mehrere Kilometer weit. Ein besonderes Highlight auf dem Gipfel ist der Besuch des Eispalastes, wo Künstler wundervolle Skulpturen aus Eis geschaffen haben.

Weitere Möglichkeiten, die Gegend zu erkundigen

Jene, die etwas mehr Abenteuer benötigen, verbringen einen Tag auf der Bike-Strecke. Bekannt dafür ist der Grütsch-Trail. Dank einer Bergbahn entfällt das mühsame Hochtreten und man kann sich voll auf die Abfahrt konzentrieren. Die Strecke hat es in sich. Steile Abschnitte und enge Passagen erfordern einiges an Können. Der Trail ist rund drei Kilometer lang und geht über eine Strecke von 600 Höhenmetern. Das Ziel der Strecke ist direkt bei der Talstation. So können jene, die noch nicht genug haben, ein weiteres Mal hochfahren und die Abfahrt nochmals genießen.

Wer gerne etwas über die Geschichte der Schweiz lernen möchte, dem ist das Freilichtmuseum Ballenberg bei Brienz zu empfehlen. Alte Häuser sind aus der ganzen Schweiz hierher transportiert worden und können besichtigt werden. Das Gelände ist in die einzelnen Kantone der Schweiz aufgeteilt und viele der Gebäude können sogar von innen besichtigt werden.

Valldemossa – die Perle Mallorcas

Mallorca hat unendlich viel zu bieten und für jeden Geschmack ist etwas mit dabei. Ob Pauschaltourismus an Ballermann, Schinkenstraße & Co., die Inselhauptstadt Palma de Mallorca mit ihrer prächtigen Kathedrale oder lieber doch die unzähligen kleinen, aber feinen Dörfer und Küstenorte – Mallorca trifft garantiert für jeden Urlauber genau das Richtige. Kaum eine andere Insel hat eine derart vielfältige Palette zu bieten und darum ist die Baleareninsel auch so beliebt bei sämtlichen Touristen, denn jeder kommt hier allerbestens auf seine Kosten. Die Deutschen bezeichnen Mallorca liebevoll als ihr siebzehntes Bundesland und würden es wahrscheinlich sofort adoptieren, wenn das möglich wäre.

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Mehr Informationen

Am meisten lohnt es sich, mit einem Mietwagen oder, wer dies bevorzugt, mit einem Zweirad oder auch Fahrrad über die Insel zu kurven und diese mit all ihren Facetten kennenzulernen. Man entdeckt dabei Plätze und Orte, die verträumt zum Verweilen einladen und Mallorca in seiner ganzen Ursprünglichkeit zeigen. Nicht wenige sind dabei erstaunt, wie traumhaft schön die Balearische Insel sich präsentieren kann – vor allem, wenn man vielleicht in einer der Bettenhochburgen an einigen der Orte abgestiegen ist, die sicherlich mit ihrem Angebot auch einen gewissen Reiz haben können, aber selbstverständlich nicht mit der Pracht und Authentizität einiger entzückender kleinerer Orte mithalten können.

Unterwegs im Nordwesten der Insel

Auf Entdeckungstour über die Baleareninsel Mallorca kommt man unweigerlich auch in den Nordwesten Mallorcas, der mit seinen unzähligen Serpentinen vor allem die Radfahrer auf ausgedehnte Trekking- oder Rennradtouren einlädt. Man begegnet unterwegs in der hügeligen Landschaft immer wieder großen Gruppen, die sich an der anspruchsvollen Strecke erfreuen und oben angekommen, sich in einem der Cafés an einem kühlen Getränk laben. Viele niedliche Dörfer laden zum Erkunden ein und ein Spaziergang durch den Ort mit einem anschließenden Lunch oder Kaffee trinken ist jedes Mal ein echtes Erlebnis.

Zu diesen Orten gehören im Nordwesten Mallorcas verschiedene Dörfer, aber vor allem muss man Deià besucht haben, Esporles sowie Sóller. Das absolute Prachtstück dieser Region ist aber das kleine Örtchen Valldemossa, das man sich bei seinem Aufenthalt nicht entgehen lassen sollte. Valldemossa liegt im Tramuntanagebirge und hat gerade einmal knapp 2.000 Einwohner. Von Palma de Mallorca aus fährt man etwa 20 Minuten mit dem Auto hierher und taucht förmlich in eine andere Welt ein fern vom Trubel des (Massen-) Tourismus. Hier flaniert man in aller Ruhe über kopfsteingepflasterte Straßen und besichtigt diesen hübschen Ort, der sich seine Ursprünglichkeit erhalten hat.

Die Geschichte Valldemossas

Der Name Valledemossa ist der Überlieferung nach dem arabischen Herrscher Musa gewidmet, der an dieser Stelle Besitz gehabt haben soll. So bedeutet der Ortsname Valle de Musa, was so viel wie „Tal des Musa“ heißt. Auch die verschiedenen Könige der Insel haben im Laufe der Zeit Valldemossa gerne und oft besucht, weil sie ihn für sein äußerst angenehmes Klima in den heißen Sommermonaten sehr schätzten. Im 13. Jahrhundert war König Jaume II. König von Mallorca und baute in Valldemossa seinen Palast, den sein Sohn Sancho I. nach dessen Tod weiter ausbauen ließ. Die Mallorquinische Bevölkerung verehrt in Valldemossa ihren einzigen eigenen Heiligen, und zwar Santa Catalina Thomas. Man kann unweit der Kirche Sant Bartomeu ihr Geburtshaus sowie einen heiligen Schrein besichtigen.

Auf den Spuren von Chopin

Chopin, Valldemossa
Chopin-Büste in Valldemossa, Bild: John-Fs-Pic / shutterstock

Valldemossa wird von Anhängern der klassischen Musik aber ebenso von vielen Kulturbegeisterten aufgesucht, um das ehemalige Kloster zu besichtigen, in dem 1838-1839 der berühmte polnische Komponist Frédéric Chopin zusammen mit der französischen Schriftstellerin George Sand überwinterte. Die beiden hatten sich durch ihren gemeinsamen Bekannten Franz Liszt kennengelernt und waren ein Liebespaar geworden. Chopin erhoffte sich durch die milden Temperaturen eine Besserung für seine Tuberkuloseerkrankung. Während seines Aufenthaltes in Valldemossa verfasste er seine berühmte Préludes op. 28, zu der auch die bekannte Regentropfen-Prélude gehört. Das Kloster ist heute für Besucher geöffnet und kann besichtigt werden. In verschiedenen Ausstellungsräumen findet man typisch mallorquinische Dinge sowie Gegenstände, die mit Chopin im Zusammenhang stehen. Das Chopin-Museum enthält auch das Original-Klavier aus der Zeit.

Sehenswertes in Valldemossa

Kartäuserkloster Valldemossa
Das Kartäuserkloster in Valldemossa, Bild: David Sandron / shutterstock

Eigentlich ist der gesamte Ort Valldemossa eine Sehenswürdigkeit, denn die kleinen gepflegten Häuschen mit ihren Blumenumrankten Fenstern sind an sich schon absolut sehenswert. Darüber hinaus besticht die umliegende Landschaft mit ihrer Terrassenförmigen Form und die Hügel des Tramuntanagebirges erstrecken sich, soweit das Auge reicht. Der höchste Gipfel der Region, der Puig des Teix, ist vor allem bei den Wanderern sehr beliebt. Die winzigen Gassen sind mit kleinen Geschäften und Läden ausgestattet und laden zum entspannten Stöbern ein. Jeden Sonntag findet in Valldemossa ein Straßenmarkt statt, auf dem man typisch mallorquinische Köstlichkeiten wie Käse, Chorizo oder Serrano-Schinken erstehen kann.

Das königliche Kartäuserkloster Real Cartuja war früher Teil des Königspalasts und ist heute mit allen Bestandteilen zu besichtigen. Dazu gehören die Kirche, das Kloster sowie die alte Apotheke. Unzählige Besucher finden sich jede Saison ein, um dieses wirklich bemerkenswerte Areal mit all seinen historischen Gebäuden zu erkunden. Der Besuch hält auch ein Klavierkonzert mit Werken des Komponisten Chopin vor. In Valldemossa steht das Kulturzentrum Costa Nord, das über das Tramuntanagebirge sehr anschaulich informiert und zu verschiedenen kulturellen Veranstaltungen einlädt. Der US-amerikanische Hollywood-Schauspieler Michael Douglas hatte das Zentrum ins Leben gerufen; er selbst besitzt ein Haus zwischen Deià und Sóller.

Cafés und Restaurants in Hülle und Fülle

Shopping Valldemossa
Die kleinen Gäschen von Valldemossa laden zum entspannten Besuch des Ortes ein, Bild: Rolf E. Staerk / shutterstock

In Valldemossa kann man ganz wunderbar in eines der vielen Cafés oder Restaurants einkehren und in Ruhe die vorüberziehenden Touristen und die geschäftigen Einheimischen beobachten. Dabei hat man eine große Auswahl an unterschiedlichen Restaurationen und kann sich durch die leckere spanische Küche mit ihren Tapas oder anderen lukullischen Spezialitäten schlemmen.

Besonderer Tipp: Die Kaffeehauskette „Cappuccino“ ist an vielen Orten auf Mallorca beheimatet, vor allem in der Inselhauptstadt Palma. In Valldemossa findet man direkt am Dorfplatz das „Grand Café Cappuccino“, das ausgesuchte Kaffee- und Teespezialitäten serviert. Die Karte bietet zu jeder Tageszeit ausgewählte Köstlichkeiten an und zieht zuverlässig die Besucher der Ferieninsel Mallorca in ihren Bann.

 

Die wichtigsten Fragen zu Valldemossa

Wo liegt Valldemossa?

Valldemossa liegt im Nordwesten von Mallorca in der Region Serra de Tramuntana.

Wie weit ist es von Palma nach Valldemossa?

Valldemossa liegt 18km nördlich von Palma im Nordwesten von Mallorca.

Wie viele Einwohner hat Valldemossa?

Valldemossa hat knapp 2.000 Einwohner.

Wie hoch liegt Valldemossa?

Valldomossa liegt auf einer Höhe von 420 Metern über dem Meeresspiegel.

Wann ist Markt in Valldemossa?

Der Markt der in Valldemossa findet jeden Sonntag von 9.00 bis 15.00 Uhr statt

 

Île de Ré – Paradies an der französischen Westküste

Traumhafte Sandstrände, eine herrlich gesunde Meeresbrise, malerische Dörfer, atemberaubende Dünenlandschaften, französische Kultur, Charme und unvergessliche Erinnerungen – dies und vieles mehr bietet die idyllische Insel «Île de Ré» im Westen Frankreichs.

Eine Perle im Atlantischen Ozean

Die wunderschöne Île de Ré liegt im französischen Département Charente-Maritime unweit der Nachbarinseln Île-d’Aix, Île d’Oléron und der berühmten Fort-Boyard-Festung. Über eine mautpflichtige Brücke von der nächstgelegenen großen Stadt La Rochelle aus ist die „Ré la Blanche“ – wie sie von den Einheimischen auch oft genannt wird – mit dem Festland verbunden. Mit einer Länge von 2926,5 Metern kann das spektakuläre Bauwerk sowohl mit dem Auto, zu Fuß als auch mit dem Fahrrad überquert werden. Letzteres gilt als das beliebteste Fortbewegungsmittel auf der knapp 85 km² großen Insel.

Attraktives Ferienziel für Jeden

Strände auf Ile de Re
Die Île de Ré bietet weitläufige Stände, Bild: Alexander Demyanenko / shutterstock

Egal, ob Familien, Paare oder Singles – die Ile de Ré heißt jährlich tausende Besucher von nah und fern herzlich willkommen und begeistert nicht zuletzt durch ein großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten. Als wahrer Anziehungsmagnet für Sportliebhaber, Naturfreunde und Erholungssuchende überzeugt die Insel durch eine wundervolle Landschaft und dem gewissen Etwas. Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack und in jeder Preiskategorie ermöglichen das perfekte Ferienerlebnis. Während die klassischen Campingplätze mit Mobile-Homes, Zelt- und Stellplatzmöglichkeiten vor allem unter Familien und Abenteuerlustigen besonders begehrt sind, laden charmante Ferienhäuser zum ruhigen Verweilen ein. Ausgiebig Relaxen lässt es sich darüber hinaus in einem der luxuriösen Hotels mit entsprechendem Spa- und Wellnessangebot – die Île de Ré lässt keine Wünsche offen!

Strand- und Badevergnügen auf der Île de Ré

Aushängeschild der «Ré la Blanche» sind die zahlreichen traumhaften und langen Sandstrände. Sie ermöglichen stundenlanges Ausspannen, Baden, Sport Treiben und Spielen – Achtung: Sonnenschutz nicht vergessen! Beim Wind- und Kitesurfen, Katamaransegeln und vielen anderen Wassersportmöglichkeiten kommt indem bis zu 24 °C warmen Atlantik während der Hochsaison pure Freude und Lebenslust auf. Die malerischen und geschützten Dünenlandschaften rund um die Insel sorgen dabei außerdem für romantisches Wohlfühlambiente. Während der Ebbezeiten machen sich leidenschaftliche Fischer ausgerüstet mit Kescher und Zubehör gerne auf den Felsvorsprüngen auf die Suche nach Köstlichkeiten wie Austern, Krustentieren, Fischen, Muscheln und mehr – ein echtes Highlight für alle Anfänger und Profis jeder Altersklasse.

Weitere Freizeitmöglichkeiten auf der Insel

Ile de Re
Das Fahrrad ist das typische Fortbewegungsmittel auf der Insel, Bild: Zzzz17 / shutterstock

Mit dem ständigen Duft der herrlichen Pinien- und Zypressen in der Nase, eignen sich die Wälder der Insel indes sehr schön für erholsame Spaziergänge, Fahrradtouren oder Ausritte auf dem Pferderücken. In nahezu jeder Ortschaft finden Besucher Fahrradverleihe. Wegen der über 110 km langen autofreien Radpisten gehört das Fahrrad auf der Île de Ré zum Haupt-Verkehrsmittel. Rund um den Port de Saint-Martin-de-Ré, dem hübschen Hafen der „Hauptstadt“ der Insel, kommen sowohl Angler, Bootsbesitzer, Ausflügler, Shoppinglustige und Gourmets zusammen. Die regelmäßigen Märkte in den verschiedenen Gemeinden der Insel stellen eine weitere Besonderheit dar. Inmitten der französischen Leichtigkeit und Gelassenheit lässt sich an den Marktständen bummeln, feilschen und bestaunen. Zwischen fangfrischem Fisch, knackigem Gemüse und Obst bis hin zu Antiquitäten, Klamotten und jeder Menge Schnickschnack wird hier jeder Besucher fündig.

Beliebte Sehenswürdigkeiten und weitere Besonderheiten der Insel

Er prägt häufig die Postkarten und Souvenirartikel der Île de Ré: der „Phare des Baleines“ – ein zwischen 1849 und 1854 erbauter Leuchtturm. Über eine 257-stufige imposante Wendeltreppe kann das Plateau des 57 Meter hohen Turmes besichtigt werden. Oben angekommen, wartet auf die Besucher eine überragende Panorama-Aussicht über die Insel und die Weiten des Ozeans. Am Fuße des Bauwerks gibt es diverse Shops und Restaurants zu erkunden.

Der dazugehörige Strand ist ein beliebter Badestrand, an welchem an manchen Tagen bis zu drei Meter hohe Wellen zu beobachten sind – perfekt zum Surfen! Ruinen des Klosters Notre-Dame-de-Ré oder die Festungsanlage Fort de la Prée ermöglichen Kulturinteressierten eine spannende Reise in die Vergangenheit. Der Parc de la Babette bei Saint-Martin ist ein beliebter Ort für einen gemütlichen Spaziergang und eine kleine Runde Minigolf. Außerdem können hier der Insels Maskottchen, die „Ânes en culottes“ bewundert werden. Es handelt sich dabei um die gefährdete Großeselrasse der Poitou-Esel, welche echte „Hosen“ tragen und kulturell wichtig sind. Ein echtes Highlight für Kinder ist eine kleine Reittour auf dem Eselsrücken.

Gaumenschmaus und kulinarische Spezialitäten

In den vielen attraktiven Restaurants der Insel prägen Fisch und Meeresfrüchte die Speisekarten – frischer Rochen, Thunfisch, Muscheln, Langusten und Austern sind allerdings nur ein kleiner Teil dessen, was die Insel an vorzüglichen Speisen zu bieten hat. Auch perfekt gegrilltes Steak mit Gewürzen aus der Region, klassische Pizza, vegetarisch und vegan – hier ist alles möglich! Eine lokale Spezialität der Insel stammt aus den traditionellen Salzgärten, welche die Besucher jederzeit in einer geführten Tour besichtigen können. Viele Fahrradpisten führen direkt an den Gärten vorbei und bieten einen Einblick in die Kultur. Das kostbare Fleur de Sel und das grobe Salz der Île de Ré gehört zur Extraklasse und erfährt rund um den Globus hohes Ansehen. Es stellt außerdem neben einer weiten Produktpalette aus regionalen Weinen ein beliebtes Mitbringsel für die Liebsten dar.

Die Île de Ré bietet die besten Voraussetzungen für einen traumhaften Urlaub – und das nicht nur im Sommer. Romantische Spaziergänge an der Küste, die gesunde Luft, Gastfreundlichkeit und friedvolle Wälder machen die Insel auch in den kühleren Jahreszeiten zu einem attraktiven Ziel.

Rügen, Eiland der Ursprünglichkeit

Über eine große Brücke bewegst du dich in Richtung Insel. Zur Linken der sichere Hafen und die Kirchturmspitze Stralsunds, zur Rechten eine erste Idee der Ostsee. Hier darfst du gerne das Wasser kommentieren “Es ist ganz schön wellig.” oder “Die See scheint heute ruhig.” Kaum hast du dem blau-grünen Nass ein bis zwei Attribute gegeben, bist du auch schon auf der Insel: der größten Insel Deutschlands: Rügen. Blicke noch einmal zurück und sieh wie Stress und Alltagsprobleme irgendwo in der Ferne verschwimmen. Und schaue dann nach vorn: Es warten viele schöne Inselmomente auf dich!

Das für mich mitunter Schönste auf Rügen ist die Möglichkeit einen Ort für sich zu finden. Hier gibt es viele Plätze, die dir vollkommene Ruhe und Abgeschiedenheit mit Meerblick bieten. Zu erleben gibt es hier jedoch genug. Einige markante, schöne Punkte und Möglichkeiten zeige ich dir.

Aussichtspunkte auf Rügen

Übersicht über die Insel

Rugardturm

Rugardturm Rügen
Rugardturm, Bild: Stephanie von Kellertuer.com

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Innenstadt Bergens kannst du hinauf auf den Rugardturm mit seinem Glaskuppeldach. Eigentlich heißt er Ernst-Moritz-Arndt-Turm, den Namen Rugard hat er von der Erhebung auf der er liegt.

Den Schlüssel für den Turm holst du dir selbst, und zwar an der Rezeption des Hotels „Am Rugard“ Restaurant. Genieße die Aussicht!

Jagdschloss Granitz

Jagdschloss Rügen
Das Jagdschloss, Bild: Stephanie von Kellertuer.com

Auch von der Plattform des Jagdschlosses aus hast du eine wahnsinnig weite Aussicht. Vorher musst du jedoch eine “schwebende” Metalltreppe bestreiten, die dem ein oder anderen bestimmt schon eine Herausforderung ist. Oben angekommen lohnt es sich aber sowas von!

Baumwipfelpfad

Baumwipfelpfad Rügen
Ausblick vom Baumwipfelpfad, Bild: Stephanie von Kellertuer.com

Der Neuling unter den Möglichkeiten Rügen von oben zu betrachten: der Baumwipfelpad in Prora. Es geht hoch hinaus zwischen den Baumwipfeln, von oben aus kannst du auch das Meer sehen.

 

Besondere Sehenswürdigkeiten auf Rügen

Diese Orte sind einmalig und mindestens einen Besuch wert

Kreidefelsen und Königsstuhl im Nationalpark Jasmund

Kreidefelsen Rügen
Der Kreidefelsen, Bild: Stephanie von Kellertuer.com

Der Anblick der Kreidefelsen ist beeindruckend. Wie weiße Riesen ragen sie hoch, die Kreide lässt das Wasser an der Küste manchmal leuchtend türkis scheinen. Von der Viktoriasicht, einer kostenlosen Aussichtsplattform am Rande der Steilküste, schaust du weit hinaus auf die Ostsee.

Feuersteinfelder

Feuerstein-Flatrate – einen Spaziergang der ungewöhnlichen Art erlebst du bei den Feuersteinfeldern. Der ganze Boden ist mit Feuersteinen bedeckt. Du spazierst einfach über sie hinweg und kannst die Natur genießen.

 

Schöne Strände auf Rügen

Baden in der Ostsee oder im Bodden, am Strand chillen oder flanieren

Binz

Endlose Reihen von Strandkörben, schöne Promenade mit der ikonischen Bäderarchitektur. Hier genießt du das gehobene Inselflair.

Göhren

So wie auch die Strände nebenan – Sellin, Göhren, Baabe – kannst du hier einfach Badespaß pur erleben und an einer hübschen kleinen Promenade flanieren. Eine Seebrücke gibt es hier auch.

Sellin

Viele Stufen führen dich hinunter zum Strand oder auch auf die Seebrücke Sellin, die auch ein Restaurant und Café bietet. Es führt auch ein Fahrstuhl nach unten.

Schöne Orte für Spaziergänge auf Rügen

Ralswiek

Im Sommer finden die Störtebeker Festspiele hier statt. Ralswiek eignet sich jedoch auch wunderbar für einen ausgedehnten Spaziergang. Am Hafen vorbei Richtung Wald und immer am Wasser entlang. Die Natur wirkt so rau und ursprünglich hier.

Putbus

Putbus, auch als die weiße Stadt bekannt, ist ein Hingucker. Im “Circus”, einem Rondell aus weißen Häusern, ranken sich rote Rosen im Kontrast zu den hellen Häuserfassaden hoch. Hier lässt es sich wunderbar flanieren.

Fischerdorf Vitt

Vitt liegt auf dem nördlichsten Teil Rügens, hier siehst du Reetdachdächer und es gibt frisch geräucherten Fisch. Spaziere am Wasser entlang und genieße.

 

 

Über die Autorin, Stephanie:

Rügen ist die Insel meines Herzens. Viele, viele Tage meiner Kindheit verbrachte ich auf diesem Eiland und mindestens einmal im Jahr bin ich bereit ans Meer, nach Rügen zu reisen. Als Berlinerin ist Rügen der Kontrast zur Großstadt, bietet frische Luft und Raum für Gedanken und Glück.

Auf meinem Blog Kellertür schreibe ich übers Radeln, Reisen und Berlin. Großstadtflucht steht oft auf dem Plan. Schau doch mal vorbei oder folge mir auf Facebook, um von den neuesten Artikeln zu erfahren.

 

Aserbaidschan – das Land des Feuers

Der Staat Aserbaidschan liegt zwischen dem Kaspischem Meer und dem Kaukasus und hat eine Gesamtfläche von etwas über 86 Quadratkilometer. Das Besondere an dem Land sind nicht nur die beachtlichen Ölreserven, sondern vor allem auch die verschiedenen Klimazonen, die nicht nur für abwechslungsreiche Landschaften sorgen, sondern auch Lebensraum für über 18.000 Tierarten und eine atemberaubende Pflanzenwelt schaffen. Davon sind mehr als 100 verschiedene Säugetierarten in Aserbaidschan beheimatet wie zum Beispiel die Gazelle, die auch unter Artenschutz steht, Bären, Wölfe, Wildschweine und sogar Robben. Insgesamt sind auch über 360 verschiedene Vogelarten in Aserbaidschan vertreten, darunter auch Flamingos und Pelikane.

Baku – die Stadt der brennenden Türme

Wer sich als Reiseziel Aserbaidschan ausgesucht hat, sollte sich unbedingt die Landeshauptstadt Baku ansehen. Die Stadt bietet außer Tradition und Geschichte auch zahlreiche andere Unterhaltungsmöglichkeiten an.

Besonders interessant ist ein Spaziergang durch die historische Altstadt, die zum größten Teil noch von einer Mauer umgeben ist und seit dem Jahr 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Hier befinden sich außer dem Jungfrauenturm, welcher aus dem 11. Jahrhundert stammt und zu einem der wichtigsten Wahrzeichen von Baku gehört, der Shirwan Shah Palast sowie der Brunnenplatz, auf dem zahlreiche Shows, Festivals und Veranstaltungen stattfinden.

Flammentürme Baku, Aserbaidschan
Die Flammentürme von Baku, Bild: Milosz Maslanka / shutterstock

Ein weiteres Wahrzeichen von Baku und zugleich aktuell die höchsten Gebäude der Stadt, sind die drei Flammentürme, die nicht nur durch ihre Höhe sofort ins Auge stechen, sondern auch einen gewaltigen Kontrast zu den vielen historischen Bauten bilden und dadurch sogleich auffallen. Abends werden die Flammen mal bunt und mal in den Farben des Feuers beleuchtet und werfen einen faszinierenden Schimmer auf die Gebäude und Straßen, die sich vor den Flammentürmen befinden.

Ganz in der Nähe von Baku liegt der Berg mit dem Namen Yanar Dag und ist ein wahres Naturphänomen, denn er brennt schon seit über 1.000 Jahren. Durch natürlichen und sehr hohen Druck steigt Erdgas empor und entzündet viele kleine Feuer am Erdboden, die mit einer Höhe von teilweise drei Metern die Felswände hochklettern.

Zum Entspannen bietet sich eine Bootstour auf dem Kaspischen Meer an, dem größten See der Welt.

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Qobustan – ein außergewöhnlicher Nationalpark

Qobustan Nationalpark
Qobustan Nationalpark, Bild: Kasia_Przygodzka / shutterstock

Der Nationalpark hat eine Größe von fast 50 Quadratkilometer und gehört seit dem Jahr 2007 zum UNESCO Weltkulturerbe. Besucher kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn einige Dinge, die es zu entdecken gibt, lassen sich weltweit nur in Qobustan finden. In Höhlen und an Felswänden befinden sich über 6.000 in den Stein geritzte Felszeichnungen, von denen manchen älter als 10.000 Jahre alt sein sollen. Überwiegend stellen die Zeichnungen Tiere und Menschen, aber auch Bilder von der Jagd, Boote mit Kriegern und Kampfszenen dar.

Auch sehr interessant ist der Musikstein, der sich ebenfalls im Nationalpark befindet und Gaval Dash genannt wird. Mit einem kleineren Stein wird auf den Gaval Dash geschlagen und löst so faszinierende Klänge aus. Öl, Gas und das Klima sind für die Entstehung des Natursteines verantwortlich.

Die Schlammvulkane sind ein weiteres Highlight von Qobustan und locken täglich zahlreiche Besucher an, die sich dieses beeindruckende und lustige Naturschauspiel nicht entgehen lassen möchten. Weltweit gibt es gerade einmal etwa 700 Schlammvulkane, von denen alleine über 300 um Qobustan herum liegen. Erdgas, welches aus dem Boden, beziehungsweise aus dem Vulkan steigt, verwandelt den Schlamm in teilweise riesige Blubberblasen, die dann mit einem witzigen Geräusch zerplatzen. Alle 15 bis 20 Jahre kommt es vor, dass einer dieser Vulkane ausbricht und sich eine riesige Schlammmasse in der Gegend verteilt.

Ebenfalls ganz in der Nähe von Qobustan befindet sich ein Erdgasteich, in dem es durch das Gas an sämtlichen Stellen blubbert und brodelt sowie ein Erdölteich, ein großes und öliges Wasserloch.

Naftalan – die Erdölbäder von Aserbaidschan

Wer sich und seinem Körper etwas Gutes tun möchte, ist in Naftalan sehr gut aufgehoben. Die Stadt liegt im Westen von Aserbaidschan und ist bekannt für ihre etlichen Einrichtungen, in denen in reinem Erdöl gebadet werden kann sowie für das große Heilungszentrum, in dem verschiedene Hautkrankheiten wie und sogar einige Knochenkrankheiten wie zum Beispiel Rheuma und Arthritis behandelt werden.

Schon seit dem 12. Jahrhundert kommen Menschen aus verschiedenen Ländern nach Naftalan angereist, um von den wohltuenden und heilenden Ölbädern zu profitieren. Auch Marco Polo war begeistert von den Ölbädern und berichtete öffentlich von seinen Erfahrungen. Das Erdöl soll zudem eine entspannende, reinigende und desinfizierende Wirkung auf die Haut haben