Safaga – Tauchen, Strände und Sehenswürdigkeiten am Roten Meer

Safaga, Ägypten
Safaga bietet Strand, Sport und Kultur, Bild: pekk / shutterstock

Korallenriffe, beständige Winde und eine deutlich ruhigere Atmosphäre als im rund 50 Kilometer entfernten Hurghada: Safaga gehört zu den interessantesten Urlaubsorten an der ägyptischen Küste des Roten Meeres. Besonders Taucher, Schnorchler sowie Wind- und Kitesurfer schätzen die Region. Gleichzeitig ist Safaga ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wüste und zu den Tempeln und Gräbern von Luxor.

Safaga, häufig auch Port Safaga genannt, liegt südlich von Hurghada. Die Stadt ist nicht nur Ferienort, sondern besitzt einen bedeutenden Hafen. Entsprechend unterscheidet sich Safaga deutlich von reinen Urlaubszentren am Roten Meer.

Während das eigentliche Stadtgebiet eher funktional geprägt ist, konzentrieren sich viele Hotels und Tauchbasen entlang der Küste. Wer nach Safaga reist, kommt deshalb normalerweise weniger wegen einer sehenswerten Altstadt als wegen des Meeres. Vor der Küste liegen einige der bekanntesten Tauchplätze des Roten Meeres.

Safaga oder Hurghada – wo liegen die Unterschiede?

Safaga ist wesentlich kleiner und ruhiger als Hurghada. Große Einkaufszentren, ausgeprägtes Nachtleben und eine riesige Auswahl an Hotels sollte man hier nicht erwarten. Genau das ist für viele Urlauber der Vorteil.

Während Hurghada ein breites Unterhaltungsangebot bietet, richtet sich Safaga stärker an Taucher, Windsurfer, Kitesurfer und Reisende, die einen entspannten Strandurlaub verbringen möchten.

Auch unter Wasser macht sich die geringere touristische Entwicklung bemerkbar. Rund um Safaga befinden sich zahlreiche Riffe, Steilwände und Korallengärten, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher interessant sind.

Strände in Safaga

Entlang der Küste befinden sich mehrere lange Sand- und Kiesstrände. Viele davon gehören zu Hotels und Resorts, die ihren Gästen eigene Strandabschnitte zur Verfügung stellen.

Das Wasser des Roten Meeres ist für seine gute Sicht bekannt. An verschiedenen Stellen beginnen bereits in Strandnähe kleinere Riffe, sodass auch Schnorchler ohne längere Bootsfahrt die Unterwasserwelt kennenlernen können.

Welche Bedingungen direkt am Strand herrschen, hängt allerdings stark vom jeweiligen Hotel ab. Wer hauptsächlich schnorcheln möchte, sollte deshalb bei der Buchung darauf achten, ob die Unterkunft über ein gut zugängliches Hausriff verfügt.

Familien profitieren an einigen Strandabschnitten von flach abfallendem Wasser. Badeschuhe sind dennoch empfehlenswert, da Steine, Korallenreste und andere scharfkantige Bestandteile im Wasser vorkommen können.

Windsurfen und Kitesurfen in Safaga

Safaga, Windsurfen
Safaga ist ein Paradies für Windsurfer, Bild: Kostin SS / shutterstock

Safaga besitzt seit Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf bei Windsurfern. Bereits 1993 war der Ort Austragungsort einer Windsurf-Weltmeisterschaft.

Die Kombination aus häufig beständigem Wind, warmem Wasser und großen freien Wasserflächen schafft gute Voraussetzungen für verschiedene Könnerstufen. Mehrere Surfstationen bieten Kurse und Materialverleih an.

Auch Kitesurfen hat sich in Safaga etabliert. Anfänger sollten allerdings nicht allein aufgrund guter Windbedingungen davon ausgehen, dass jeder Strandabschnitt gleichermaßen geeignet ist. Riffe, Strömungen und unterschiedliche Wassertiefen machen die Wahl eines geeigneten Spots wichtig.

Wer erstmals Wind- oder Kitesurfen ausprobieren möchte, ist deshalb bei einer lokalen Surfschule am besten aufgehoben.

Tauchen in Safaga

Tauchen Safaga
Safagas Unterwasserwelt ist ein Tauchparadies, Bild: pekk / shutterstock

Der wichtigste Grund für viele Reisende, Safaga zu besuchen, liegt unter der Wasseroberfläche. Die Region bietet eine Mischung aus flachen Korallengärten, Steilwänden, Plateaus, Strömungstauchgängen und Wracks.

Viele Tauchplätze werden im Rahmen von Tagesausflügen mit dem Boot erreicht. Daneben verfügen einige Hotels über Hausriffe, an denen unkomplizierte Tauchgänge vom Ufer aus möglich sind.

Zu den bekannten Tauchgebieten rund um Safaga gehören Panorama Reef, Middle Reef, Abu Kafan und die Riffe rund um Tobia. Welcher Tauchplatz angefahren wird, hängt unter anderem von Wind, Strömung, Erfahrung der Teilnehmer und den aktuellen Bedingungen auf dem Meer ab.

Panorama Reef – einer der bekanntesten Tauchplätze

Das Panorama Reef gehört zu den großen Außenriffen vor Safaga. Besonders bekannt ist es für seine Steilwände und Plateaus.

Die Riffwände fallen stellenweise weit in die Tiefe ab und sind mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Je nach Strömung werden Tauchgänge häufig als Drift Dives durchgeführt.

Beobachtet werden können unter anderem Schwärme von Rifffischen, Barrakudas, Muränen und Rochen. Mit etwas Glück sind auch größere Meeresbewohner zu sehen. Garantieren lassen sich solche Begegnungen selbstverständlich nicht.

Aufgrund seiner Größe lässt sich Panorama Reef bei mehreren Tauchgängen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen. Erfahrene Tauchbasen entscheiden abhängig von den Bedingungen, welcher Bereich des Riffs angefahren wird.

Abu Kafan – spektakuläre Steilwände

Ein weiterer bekannter Tauchplatz südlich von Safaga ist Abu Kafan. Der Name wird häufig mit „Vater der Tiefe“ übersetzt – eine passende Bezeichnung angesichts der steilen Riffwände.

Abu Kafan richtet sich vor allem an erfahrenere Taucher. Strömungen können anspruchsvoll sein und die Wände fallen weit in die Tiefe ab.

Gerade diese Lage bietet jedoch die Chance auf Begegnungen mit größeren Fischen. Gleichzeitig sind die Riffwände mit zahlreichen Korallen bewachsen.

Wie bei allen Außenriffen gilt: Ob ein Tauchgang möglich und sinnvoll ist, entscheidet sich anhand der aktuellen Wetter- und Strömungsbedingungen.

Tobia und die Sandbank vor Safaga

Die Tobia-Riffe liegen innerhalb der großen Bucht von Safaga und bieten verschiedene Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln.

Bekannt ist insbesondere die helle Sandbank Tobia Island beziehungsweise Tobia Arbaa und die umliegende Riffwelt. Das flache, häufig sehr klare Wasser macht Teile des Gebietes auch für Schnorchler interessant.

Bootsausflüge verbinden einen Aufenthalt auf beziehungsweise an der Sandbank häufig mit Schnorchelstopps an den umliegenden Korallenriffen.

Gerade für Reisende, die nicht tauchen, ist ein solcher Ausflug eine gute Möglichkeit, die Unterwasserwelt des Roten Meeres kennenzulernen.

Middle Reef und weitere Tauchplätze

Middle Reef ist für seine abwechslungsreichen Korallenformationen bekannt. Korallenblöcke, Durchgänge und sandige Bereiche schaffen unterschiedliche Unterwasserlandschaften.

Je nach Route eignen sich einzelne Bereiche auch für weniger erfahrene Taucher. Andere Tauchgänge können aufgrund von Strömung und Tiefe anspruchsvoller sein.

Daneben gibt es rund um Safaga zahlreiche kleinere Tauchplätze. Gerade deshalb lohnt es sich für Taucher, mehrere Tage vor Ort zu verbringen, statt nur einen einzelnen Bootsausflug einzuplanen.

Die Salem Express – ein besonderer und bedrückender Tauchplatz

Südöstlich von Safaga liegt das Wrack der Salem Express. Die Fähre sank in der Nacht vom 14. Dezember 1991 während der Fahrt von Saudi-Arabien nach Safaga, nachdem sie ein Riff getroffen hatte.

Viele Menschen an Bord waren Pilger, die von der Haddsch in Mekka nach Ägypten zurückkehrten. Das Schiff sank innerhalb kurzer Zeit. Die genaue Zahl der Todesopfer ist bis heute nicht eindeutig geklärt; das Unglück zählt jedoch zu den schwersten Schifffahrtskatastrophen im Roten Meer.

Heute liegt die Salem Express auf ihrer Seite in vergleichsweise geringer Tiefe und wird von Tauchbasen angefahren. Der Tauchgang ist jedoch nicht mit einem gewöhnlichen Wracktauchgang gleichzusetzen.

Die Salem Express ist eine Unglücksstätte und für viele Menschen zugleich eine Grabstätte. Entsprechend respektvoll sollte man sich dem Wrack nähern. Das Eindringen in das Innere wird von vielen Tauchern und Tauchbasen aus ethischen Gründen abgelehnt.

Schnorcheln in Safaga

Auch ohne Tauchschein lässt sich die Unterwasserwelt rund um Safaga gut kennenlernen. Viele Resorts besitzen eigene Strandabschnitte mit Zugang zu Korallenriffen.

Zusätzlich werden Bootsausflüge zu flachen Riffen und Sandbänken angeboten. Die Gebiete rund um Tobia gehören zu den bekannten Zielen.

Beim Schnorcheln sollte man Korallen niemals betreten oder berühren. Selbst scheinbar robuste Korallen können dadurch beschädigt werden. Außerdem sollte ausreichend Abstand zu Meerestieren gehalten werden.

Safaga und der schwarze Sand

Neben Tauchen und Wassersport wird Safaga immer wieder mit seinem dunklen, mineralhaltigen Sand in Verbindung gebracht. In der Region gibt es Strandabschnitte mit deutlich dunklerem Sand als an vielen anderen Küstenabschnitten des Roten Meeres.

Safaga wird deshalb auch als Ziel für Klimatherapie beworben. Insbesondere Aufenthalte von Menschen mit Hauterkrankungen wie Psoriasis sowie rheumatischen Beschwerden werden mit dem trockenen Klima, Meerwasser, Sonnenlicht und dem mineralhaltigen Sand in Verbindung gebracht.

Solche Angebote sollten jedoch nicht mit einer nachgewiesenen Heilung gleichgesetzt werden. Wer wegen einer Erkrankung nach Safaga reisen möchte, sollte eine Klimatherapie mit einem Arzt abstimmen und eine notwendige medizinische Behandlung nicht eigenständig ersetzen.

Was gibt es in Safaga selbst zu sehen?

Wer eine historische Altstadt oder zahlreiche klassische Sehenswürdigkeiten erwartet, wird in Safaga eher enttäuscht. Die Stadt ist in erster Linie Hafen-, Wirtschafts- und Versorgungszentrum.

Gerade darin unterscheidet sie sich von künstlich entstandenen Ferienorten. Abseits der Hotelanlagen bekommt man einen Eindruck vom alltäglichen Leben einer ägyptischen Küstenstadt.

Für die meisten Urlauber bleiben jedoch Strand, Wassersport und Ausflüge die Hauptgründe für einen Aufenthalt.

Mons Claudianus – römische Steinbrüche in der Wüste

Eine außergewöhnliche historische Sehenswürdigkeit liegt weit außerhalb der Stadt in der Ägyptischen Ostwüste. Mons Claudianus war während der römischen Kaiserzeit ein bedeutender Steinbruchkomplex.

Hier bauten die Römer Granodiorit ab, der über enorme Entfernungen bis nach Rom transportiert wurde. Das Gestein fand bei prestigeträchtigen Bauprojekten Verwendung. Zu den berühmtesten Beispielen gehören monumentale Säulen des Pantheons und Bauwerke des Trajansforums.

Der Komplex bestand nicht nur aus Steinbrüchen. Archäologen fanden auch Überreste einer befestigten Siedlung, Unterkünfte, Verwaltungsbereiche, Bäder, Ställe und Einrichtungen zur Wasserversorgung.

Besonders interessant sind Tausende beschriftete Tonscherben, sogenannte Ostraka. Sie geben Einblicke in Organisation, Versorgung und Alltag der Menschen, die hier vor fast 2.000 Jahren lebten und arbeiteten.

Entgegen älteren Darstellungen handelte es sich bei den Arbeitern nicht einfach um Gefangene einer römischen Strafkolonie. Archäologische Quellen belegen unter anderem den Einsatz spezialisierter und bezahlter Arbeiter.

Die abgelegene Lage in der Wüste macht einen Besuch wesentlich aufwendiger als einen gewöhnlichen Ausflug. Wer Mons Claudianus besichtigen möchte, sollte sich deshalb vor Ort nach den aktuellen Möglichkeiten, Genehmigungen und organisierten Touren erkundigen.

Von Safaga nach Luxor

Karnak Tempel, Luxor
Der Karnak-Tempel in Luxor, Bild: Zbigniew Guzowski / shutterstock

Eine der interessantesten Eigenschaften Safagas ist seine Lage zwischen Rotem Meer und Niltal. Dadurch lässt sich ein Bade- oder Tauchurlaub mit einem Ausflug zu einigen der bedeutendsten archäologischen Stätten Ägyptens verbinden.

Luxor liegt westlich von Safaga am Nil. Die Fahrt führt quer durch die karge Landschaft der Ostwüste.

Auf der Ostseite des Nils befinden sich der Luxor-Tempel und die gewaltige Tempelanlage von Karnak. Auf der Westseite liegen unter anderem das Tal der Könige, der Totentempel der Hatschepsut und die Memnonkolosse.

Ein Tagesausflug ist möglich, allerdings lang und entsprechend anstrengend. Wer sich intensiver für das alte Ägypten interessiert, sollte nach Möglichkeit mindestens eine Übernachtung in Luxor einplanen.

Karnak-Tempel

Die Tempelanlage von Karnak gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Ägyptens. Über viele Jahrhunderte ließen unterschiedliche Pharaonen die Anlage erweitern.

Besonders beeindruckend ist der Große Säulensaal mit seinen monumentalen Säulen. Karnak lässt sich kaum bei einem kurzen Fotostopp erfassen. Für den Besuch sollte ausreichend Zeit eingeplant werden.

Tal der Könige

Auf der gegenüberliegenden Nilseite liegt das Tal der Könige. Über Jahrhunderte wurden hier Pharaonen und andere hochrangige Persönlichkeiten des Neuen Reiches bestattet.

Das bekannteste Grab ist das 1922 von Howard Carter entdeckte Grab Tutanchamuns. Daneben können abhängig von Öffnungen und Eintrittskarten verschiedene weitere Gräber besucht werden.

Wer von Safaga aus nur einen Tag in Luxor verbringt, muss deshalb auswählen, welche Sehenswürdigkeiten ihm besonders wichtig sind.

Beste Reisezeit für Safaga

Safaga kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Das Klima ist trocken und Niederschläge sind selten.

Besonders angenehm sind für viele Reisende die Monate im Frühjahr und Herbst. Dann sind die Temperaturen warm, ohne regelmäßig die extreme Sommerhitze zu erreichen.

Im Juli und August kann es tagsüber sehr heiß werden. Für einen reinen Bade- und Tauchurlaub ist das durchaus möglich, längere Ausflüge in die Wüste oder nach Luxor können bei hohen Temperaturen jedoch anstrengend sein.

Im Winter sind die Tagestemperaturen meist angenehm, morgens und abends kann es allerdings deutlich kühler werden. Auch der Wind kann das Temperaturempfinden beeinflussen.

Das Rote Meer bleibt vergleichsweise warm, sodass Tauchen grundsätzlich ganzjährig möglich ist.

Anreise nach Safaga

Für internationale Urlauber ist der Flughafen Hurghada der wichtigste Ankunftspunkt. Von dort geht es auf der Küstenstraße Richtung Süden nach Safaga.

Je nach Hotel und Verkehr dauert der Transfer ungefähr eine Stunde. Viele Pauschalreisen beinhalten den Transfer bereits.

Wer individuell reist, kann einen privaten Transfer beziehungsweise ein Taxi organisieren. Vor längeren Fahrten und Ausflügen sollte man sich über die jeweils aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise informieren.

Wie viele Tage sollte man für Safaga einplanen?

Für einen klassischen Badeurlaub sind sieben Tage problemlos geeignet. Taucher profitieren ebenfalls davon, mehrere Tage einzuplanen, da dadurch unterschiedliche Riffe angefahren werden können.

Wer zusätzlich Luxor besuchen möchte, sollte den Ausflug nicht zwischen zwei Tauchtage quetschen. Gerade nach tieferen oder mehreren Tauchgängen müssen die notwendigen Oberflächenintervalle vor längeren Fahrten in größere Höhen beziehungsweise vor einem späteren Flug berücksichtigt werden.

Zehn bis vierzehn Tage bieten ausreichend Zeit, um Tauchen oder Wassersport mit Strandtagen und ein oder zwei Ausflügen zu kombinieren.

Für wen eignet sich Safaga?

Safaga ist besonders interessant für Reisende, bei denen das Rote Meer selbst im Mittelpunkt des Urlaubs steht. Taucher und Schnorchler finden zahlreiche Riffe, Wind- und Kitesurfer profitieren von häufig guten Windbedingungen.

Auch Urlauber, die ein ruhigeres Reiseziel als Hurghada suchen, können sich in Safaga wohlfühlen.

Weniger geeignet ist der Ort für Reisende, die abends durch eine große Ferienpromenade schlendern, aus zahlreichen Restaurants wählen und ein ausgeprägtes Nachtleben erleben möchten.

Die Kombination aus Meer, Wüste und der Möglichkeit, Ausflüge nach Luxor zu unternehmen, macht Safaga vor allem für einen aktiven Urlaub interessant.

Häufige Fragen zu Safaga

Wo liegt Safaga?

Safaga liegt an der ägyptischen Küste des Roten Meeres südlich von Hurghada. Die Stadt besitzt einen wichtigen Seehafen und ist gleichzeitig ein bekanntes Tauch- und Wassersportzentrum.

Lohnt sich ein Urlaub in Safaga?

Safaga lohnt sich vor allem für Taucher, Schnorchler, Wind- und Kitesurfer sowie Reisende, die es ruhiger mögen als in Hurghada. Wer vor allem Nachtleben und Shopping sucht, findet dagegen in größeren Ferienorten mehr Auswahl.

Kann man in Safaga gut tauchen?

Ja. Safaga gehört zu den bekannten Tauchregionen am Roten Meer. Panorama Reef, Abu Kafan, Middle Reef und die Tobia-Riffe bieten unterschiedliche Bedingungen für Anfänger und erfahrene Taucher.

Kann man in Safaga schnorcheln?

Ja. Einige Hotels besitzen zugängliche Hausriffe. Zusätzlich werden Bootsausflüge zu flachen Korallenriffen und Sandbänken angeboten. Die Tobia-Riffe gehören zu den bekannten Schnorchelgebieten.

Ist Safaga ruhiger als Hurghada?

Ja. Safaga ist wesentlich kleiner und touristisch weniger stark entwickelt. Es gibt weniger Hotels, Restaurants, Geschäfte und Nachtleben. Gerade für einen ruhigen Strand- oder Tauchurlaub kann das ein Vorteil sein.

Wie weit ist Safaga von Hurghada entfernt?

Safaga liegt ungefähr 50 bis 60 Kilometer südlich von Hurghada. Vom Flughafen Hurghada benötigt man mit dem Auto je nach Ziel und Verkehr ungefähr eine Stunde.

Kann man von Safaga nach Luxor fahren?

Ja. Tagesausflüge nach Luxor werden angeboten. Aufgrund der Fahrstrecke wird der Tag allerdings lang. Wer Karnak, das Tal der Könige und weitere Sehenswürdigkeiten in Ruhe besichtigen möchte, sollte eine Übernachtung in Luxor in Betracht ziehen.

Wann ist die beste Reisezeit für Safaga?

Frühling und Herbst bieten eine gute Kombination aus warmen Temperaturen und vergleichsweise angenehmen Bedingungen für Ausflüge. Safaga kann grundsätzlich aber ganzjährig bereist werden. Im Hochsommer muss mit sehr hohen Temperaturen gerechnet werden.

Was ist das Besondere an Safaga?

Safaga verbindet gute Tauch- und Wassersportmöglichkeiten mit einer ruhigeren Atmosphäre als viele größere Ferienorte am Roten Meer. Hinzu kommen interessante Ziele wie die Tobia-Riffe, die Wüstenlandschaft und die Möglichkeit zu Ausflügen nach Luxor.