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Samstag, November 29, 2025
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Provence und Südfrankreich: historische Bauwerke, Lavendel und rosa Flamingos

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Die Gegend liegt so nah, und vermittelt trotzdem mit Leichtigkeit das Gefühl, tief im Süden und in einer anderen Zeit zu sein. Die französische Provence. Heimat duftender, lila Lavendelfelder, riesiger Weinanbaugebiete, dottergelber Sonnenblumen soweit das Auge reicht, vollmundiger Weine und einer der besten Küchen Europas. Es gibt so viele kleine, verträumte Orte in diesem Teil Frankreichs, dass es nicht ganz leicht fällt, sich für Einen zu entscheiden. Deswegen hier ein kleines Amuse-Gueule, ein schöner Ausgangspunkt, und ein paar Tipps, wie wir die Provence und den Süden Frankreichs erkundet haben.

Ausgangspunkt und Unterkunft

Als Ausgangspunkt, für diverse Erkundungstouren durch die Provence, bietet sich das historische, kleine Dorf Saint-Victor-la-Coste an. Ein kleiner, und absolut malerischer Geheimtipp. Es liegt eingebettet zwischen Weinanbaugebieten an einem sanften Hügel, ist sehr ruhig, und doch sind die umliegenden Sehenswürdigkeiten mit dem Auto, von hier aus gut zu erreichen. Das einzige Restaurant im Dorf bietet, jeden zweiten Freitag, die berühmten Moules Frites an und ist gut besucht, daher ist eine Reservierung empfehlenswert.

Chateau St Victor La Coste
Die Unterkunft: Chateau St Victor La Coste, Bild: Melanie Stampfl

Das Chateau St.-Victor-la-Coste, von dem aus die Dächer des ganzen Dorfes zu überblicken sind, ist hier DIE Unterkunft. Das 500 Jahre alte Chateau, wird von einem griechisch-englischen Paar bewohnt und betrieben, und bietet die Möglichkeit, in einem unglaublich liebevoll gestalteten Umfeld, in den historischen Cottages zu übernachten, die zwischen riesigen Zypressen und einem provenzialischen Garten, um einen traumhaften Pool herum, angeordnet sind. Gekocht wird hier selbst, in einer tollen Gemeinschaftsküche mit ausreichend Platz für die eigenen Lebensmittel. Die Besitzer sind gerne bereit, bei Interesse, eine Führung durch das ganze Chateau zu geben, und legen viel Wert auf eine persönliche Betreuung ihrer Gäste, welche sich zum Teil sogar zu einem gemeinsamen Glas Wein, oder Abendessen auf ihrer Terrasse mit bezauberndem Sonnenuntergang, steigern kann.

Zudem werden diverse Themenwochenenden, wie zum Beispiel „The Taste of the Provence“ angeboten, an dem man das Leben in der Provence näher kennen lernen kann. Es wird gemeinsam gekocht, es werden diverse Rezepte ausprobiert und verschiedene Märkte besucht. Auch voll organisierte Rad-und Erlebnis Kombinationen werden angeboten. Hinter dem Chateau, kann man über einen kleinen Weg, die Ruine an der Spitze des Hügels erreichen, von der aus man mit einem unbezahlbaren Blick über die ganze Region belohnt wird.

Natürlich findet man in der Provence auch unzählige andere malerische Dörfer, schöne Unterkünfte und Hotels, uns persönlich hat jedoch das Chateau in seinen Bann gezogen, und wir können es nur weiterempfehlen.

Fahrradfahren in der Provence

Provence, Weinberge
Fahrradfahren inmitten traumhafter Weinberge, Bild: Melanie Stampfl

Die Provence ist ein hervorragendes Gebiet für alle, die ihren Urlaub mit dem Radsport verbinden wollen. Das Rennradfahren, ist Frankreich Volkssport und für Jene, die es herausfordernd mögen, befindet sich hier, in der Provence, auch die höchste und letzte Etappe der berühmten „Tour de France“, der berühmte Mont Ventoux. Am Fuße des Berges, liegt der kleine Ort Bédoin, der als Ausgangspunkt für diverse Radtouren perfekt ist, und mit seinen unzähligen kleinen Restaurants und Bars für einen gemütlichen Ausklang, nach einem anstrengenden Tag, sorgt.

Auch für Jene, die zwar gerne auf zwei Rädern unterwegs sind, es aber lieber langsam angehen, gibt es genügend Möglichkeiten, umliegende Dörfer über sich sanft dahinziehende Radwege, durch grüne Weinanbaugebiete, und unter strahlend blauem Himmel, zu erkunden. Kurz gesagt, der liebe Drahtesel, hat in einem Urlaub in der Provence, durchaus seine Vorteile.

Märkte

Marktbesuch Provence
Ein Besuch der klassischen Märkte in der Provence ist immer ein Genuss für die Sinne, Bild: Melanie Stampfl

Unzählige Marktstände, mit frischem Obst und Gemüse, eingelegte Oliven, handgemachte Seifen, kleine Restaurants die von Moules Frites bis Austern Alles anbieten und freundliche Verkäufer. Das sind die berühmten Märkte der Provence, die man besucht haben muss. Einer der bekanntesten, größten und sehenswertesten, ist der Markt in Uzés, welcher von St.-Victor-de-la-Coste in 20 Minuten mit dem Auto erreichbar ist. Uzés ist eine kleine Stadt, die sich an den Markttagen (Dienstag und Samstag) in einen quirligen, aber sehr angenehmen Ort verwandelt. Vor allem, wenn man eine Unterkunft hat, in der man selbst kocht, findet man hier frische und unglaublich leckere Lebensmittel, von Olivenöl bis zu hausgemachten Tapenaden.

Für Vegetarier und Veganer, ist es in Frankreich nicht ganz einfach, da das Land sehr von Fleisch und Fisch geprägt ist. Daher ist man auf den Märkten meist am Besten aufgehoben, da die Sacher hier pur sind und man sich nicht erst durch lange Zutatenlisten quälen muss. Auf dem Markt in Uzés, ist das am Markt frisch-gekochte Gericht mit Auberginen und Tomaten sehr empfehlenswert. Der kleine Stand bereitet ausschließlich dieses zu, und hat es somit natürlich perfektioniert.

Wer sich für Antiquitäten interessiert, sollte sich den Markt in Ville Nueve des Avignon nicht entgehen lassen. Von silbernem Besteck, über antike Statuen, bis hin zu alten Schallplatten, findet man hier Alles. Es macht außerdem Spaß, durch die alten Gegenstände zu stöbern, und längst vergessene Dinge zu entdecken.

Egal wo man seinen Provence-Urlaub verbringt, die Samstags-Märkte sind obligatorisch, und in jeder kleinen Stadt einen Besuch wert.

Geschichte und Historisches

Wer sich für Geschichte und Historik interessiert, ist in der Provence am richtigen Ort. Hier steckt gefühlt in jedem Stein uralte Geschichte. Egal, ob man sich auf die Spuren des Papstes in Avignon begibt, oder historische Gebäude, Chateaus und Kirchen besichtigen möchte, die Provence bietet ein vielfältiges Programm für alle Geschichtsinteressierten.

In Avignon, ist der Papstpalast einen Besuch wert, der gemeinsam mit der Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Ebenso das Schloss in Gordes, und natürlich die Kleinstadt als solche mit ihren bezaubernden Terrakotta-Häusern. Letztendlich ist es egal, wo in der Provence man auf die Suche geht, man findet überall Geschichte, und die Straßen von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt sind gesäumt mit duftenden Lavendelfeldern.

Gorges du Verdon

Wer in seinem Urlaub etwas mehr Zeit hat, nimmt die drei Stunden Autofahrt auf sich, um die Gorges du Verdon zu besuchen. Die berühmte Schlucht, mit ihrem karibisch blauen Wasser, den weißen Schmetterlingen und den steilen, rauen Felswänden, ausgehend vom Lac de Sainte-Croix, ist zweifellos einen Besuch wert. Sie ist sowohl mit dem Tretboot, dem SUP als auch mit dem Kajak befahrbar. Diese sind am Schlucht-Eingang überall auszuleihen. Kleiner Tipp: Besucht man die Schlucht so früh Morgens wie möglich, wird man mit Einsamkeit, Stille und Ruhe belohnt. Ab ca. 10:30 wird es so voll, dass das Ganze eher einer Slalom-Fahrt (zwischen anderen Booten) als einer entspannten Kajak-Tour gleicht.

Wer auf dem Weg in die Gorges du Verdon auf die Autobahn verzichtet, wird mit einer traumhaft schönen Autofahrt durch französische Landschaften belohnt. Ein empfehlenswerter Stopp für eine Pause ist Riez, ein kleiner Ort, der einen schönen Markt und gemütliche Restaurants bietet.

Camargue

Flamingos, Camargue
Die rosafarbenen Flamingos der Camargue, Bild: pixelshop / shutterstock

Hat man sich schon mal bis Gorges du Verdon vorgearbeitet, kann man, wenn die Zeit reicht, auch noch der berühmten Camargue einen Besuch abstatten. Diese lockt mit ihren weißen Pferden, den schwarzen Stieren und den rosa Flamingos. In Sainte Marie de la Mer, einem kleinen, aber sehr lebhaften Küstenort, findet man, sollte man nicht mit einem Camper unterwegs sein, problemlos eine Unterkunft. Für all diejenigen, die mit dem Camper unterwegs sind, gibt es hier genügend Campingplätze oder WOMO Stellplätze, direkt am Meer.

Sainte Marie bietet sich an, um von hier aus die Camargue zu erkunden. Schon auf dem Hinweg, führt die Straße durch traumhafte Landschaften, und man kann bereits hier die Flamingos bewundern, deren präziser Flug in Gruppen und der Tanz davor, einfach atemberaubend sind. Man braucht  keine teuren Touren zu buchen, um den Vögeln näher zu kommen. Mit einem Fußmarsch von 15 Minuten steht man mitten im Vogelgebiet. Wer das Ganze doch etwas vertiefen möchte, stattet dem Ornithologischen Park einen Besuch ab, und lässt sich die Welt der Vögel von Experten erklären.

Natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten, die berühmten weißen Pferde zu reiten und die Camargue auf deren Rücken zu entdecken. Hier rät es sich aber, die Reitschulen zuvor gut anzuschauen, und sich zu erkunden, damit man nicht ein Tiere ausbeutendes Geschäft unterstützt.

Resumé

Die Provence und der Süden Frankreichs sind wunderschön. Egal ob man leckeres Essen, guten Wein, tolle Radtouren, historische Gebäude, bunte Märkte oder traumhafte Landschaften entdecken möchte, die Reise in diesen Teil Frankreichs bietet Alles davon und mehr. Selbst für ein verlängertes Wochenende, bietet sich ein Trip in den nach Kräutern duftenden Süden Europas an.

Discountreisen nach Thailand

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Thailand gehört zu den schönsten Urlaubsparadiesen auf der Welt und lockt jährlich Millionen von Touristen an. Schon für wenig Geld kann jeder Urlauber Thailand von seiner schönsten Seite erleben. Die reichhaltige Kultur und die atemberaubende Schönheit der Landschaft laden zu einer ausgedehnten Entdeckungstour des exotischen Königreiches ein.

Von Bangkok mit seinen beeindruckenden Palästen und Tempeln geht es Richtung Süden zu den beliebten Urlaubsinseln des Landes, Phuket – die größte Insel Thailands, Koh Tao und Koh Samui. Die Gastfreundlichkeit der Menschen und die berühmte Landesküche machen jede Reise zu einem ganz besonderen Genusserlebnis. Das Land des Lächelns verzaubert jeden.

Günstige Reisen vom Discounter

Sonne, Strand und Meer locken Erholungssuchende aus der ganzen Welt. Ein Urlaub im Paradies kostet heute auch kein Vermögen mehr. Es lohnt sich schon regelmäßig das aktuelle Reise Angebot der großen Discounter zu durchstöbern. Die steigende Beliebtheit von Supermarkt Reisen garantiert nicht nur eine sich stetig vergrößernde Auswahl an Reisezielen, sondern auch ein gutes Preis-und Leistungsverhältnis.

Ein breit gefächertes Sortiment an Rundreisen und Badereisen, so wie Flüge für Individualreisende oder sogar die ein oder andere Weinreise werden angeboten. Discounter bieten oft günstige Reisen nach Thailand an.

Faszinierender Norden

Big Buddha statue Phuket
Big Buddha Statue in Phuket, Bild: thaisign / shutterstock

Zu einem absoluten Muss bei einer Thailand Reise gehört ein Besuch von Bangkok. Die pulsierende Metropole bietet etwas für alle Sinne. Es gibt prächtige Paläste und Tempel zu besichtigen, historische Stadtteile zu besichtigen, würzige Speisen zu kosten und den alltäglichen Trubel der Menschen zu beobachten. Eine Kanalfahrt bietet sich als der krönende Abschluss des Tages an.

Auch ein Abstecher zur einstigen Königsstadt Ayutthaya lohnt sich. Bangkok ist der ideale Ausgangspunkt für eine maßgeschneiderte Rundreise vom Discounter oder eine Individualreise mit dem Rucksack durchs Hinterland.

Wen es weiter in den Norden des Landes zieht, den erwarten abseits der beliebten Touristenhochburgen ländliche Regionen, Nationalparks und Bergdörfer. Goldene Buddhas begrüßen die Reisenden. In fantastischen Tempelanlagen entlang des Weges kann man Mönche uralte Rituale praktizieren beobachten oder an bunten Festen teilnehmen.

Entspannung und Party im Süden

Für viele ist vor allem der Süden Thailands eine Reise wert. Die tropischen Inseln und exotischen Strände im Süden Thailands laden geradezu zu einem herrlichen Badeurlaub ein. Die Suche nach Entspannung und Ruhe oder Abenteuer und einmalige Wassererlebnissen endet hier. Das tropische Klima und der warme Golf von Thailand schaffen herrliche Bedingungen für unvergesslichen Badespaß.

Einfach nur faulenzen am Strand und in der Sonne brutzeln, mit dem Jet-Ski das Wasser unsicher machen oder mit dem Motorboot entlegene Buchten ansteuern – Ein Tag am Strand von Phuket oder Koh Samui bringt die nötige Erholung um sich anschließend ins berühmte Nachtleben der Inseln zu stürzen. Auch wer sich nach etwas Abgeschiedenheit sehnt ist hier in Südthailand genau richtig. Die Strände von Ko Chang und Ko Lanta gehören zu den längsten und schönsten des Landes, so dass sich wirklich nur selten Touristen begegnen.

Auf einen Wein nach … Apulien!

Italien ist eine Destination für alle Sinne: lebendige Städte, wunderschöne Landschaften, kulinarische Hochgenüsse und nicht zuletzt weltberühmter Wein. Als Weinland ist Italien gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Italien ist einer der wichtigsten Weinproduzenten der Welt und die Wiege des westeuropäischen Weinbaus: mit den Römern kam damals der Wein nach Deutschland und viele andere Länder. Italien ist eines der wenigen Länder weltweit, das von Nord nach Süd in allen Regionen eine lebendige Weinkultur besitzt. Noch heute ist “Bella Italia” die Heimat von über 1.000 Rebsorten.

Apulien, Vieste
Vieste in Apulien, Bild: StevanZZ / shutterstock

Der erste Teil unserer Weintour führte uns nach Sizilien, der an Weinschätzen so reichen Mittelmeerinsel. In unserem zweiten Teil der Weinreise durch Italien führt uns der Weg in den äußersten Südosten zum Absatz des italienischen Stiefels: nach Apulien. Die Region ist nicht nur für ihre wunderschönen Strände am Adriatischen und Ionischen Meer sowie für ihre lebendigen, kulturreichen Städte wie Bari und Lecce bekannt, sondern auch für den Weinbau. Apulien – Puglia auf Italienisch – beheimatet neben Sizilien die größte Weinanbaufläche Italiens und hier sollen landesweit die meisten Rebsorten zu finden sein. Wegen des heißen, niederschlagsarmen Klimas wachsen auf über 100.000 Hektar vor allem rote Sorten, wie Aglianico, Bombina Nero, Cabernet Sauvignon, Malbec, Malvasia Nera, Negroamaro, Nero di Troia, Pinot Nero, Primitivo, Sangiovese und Susumaniello. Unter den Weißweinen sind vor allem Malvasia Bianca, Bombino Bianco, Chardonnay und Fiano zu nennen. Die besten Weine Apuliens wachsen auf der Halbinsel Salento, dem eigentlichen Absatz des italienischen Stiefels. Dank des allenorten nahen Meeres kühlen die Nächte ausreichend ab, was für den Weinbau sehr bedeutend ist, denn die Unterschiede zwischen den Tages- und Nachttemperaturen sind wichtig für die Reifung und wirken sich auf die aromatische Qualität des Weines aus.

Apulien: Nicht nur Primitivo

Der bekannteste Wein aus Apulien ist sicher der Primitivo. Die rote Rebsorte findet mit ihrem hocharomatischen Profil immer mehr Freunde in Deutschland und anderen Ländern – reichlich Kirsche, Waldbeeren, Schokolade und würzige Aromen, wer kann da widerstehen? Ursprünglich stammt die Sorte aus Kroatien. Heute wird sie überwiegend in Apulien angebaut sowie in Kalifornien, wo sie unter dem Namen Zinfandel bekannt ist. Ein weiterer charakteristischer Wein aus Apulien ist der Negroamaro. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um einen tiefdunklen Wein, der sich vom Primitivo u. a. durch einen meist deutlich würzigeren Charakter und mehr Tannine unterscheidet.

Es lohnt sich aber auch, die hierzulande meist unbekannten Rebsorten Apuliens kennenzulernnen, die auf schöne Namen wie Aleatico, Bombino, Falanghina oder Susumaniello hören. Einige Zeit war Apulien vor allem Lieferant für günstige Alltagsqualitäten. Heute gibt es aber immer mehr Weingüter, die sich auf die alten apulischen und salentinischen Weinbau-Traditionen besinnen und mit ursprünglichen Rebsorten sowie viel Leidenschaft im besten Sinne regionaltypische Weine kreieren, in denen man die Sonne und Kultur Süditaliens richtiggehend schmeckt.

Unser Weintipp: Cantele Rohesia Susumaniello Salento IGT 2018

Rohesia Susumaniello von Cantele
Rohesia Susumaniello von Cantele, Bild: Televino

Mit dem Rohesia Susumaniello von Cantele bekommt man einen schmackhaften Einblick in die Welt der autochthonen Rebsorten Apuliens. Oder besser gesagt: in eine Rarität! Denn die Rebsorte Susumaniello wurde von Cantele wiederbelebt, nachdem sie in Vergessenheit geraten ist. Dieser Wein wird per Hand geerntet und schonend vinifiziert. In der Nase und im Mund offenbart der trockene Rotwein ein wahres Feuerwerk satter Aromen: Amarenakirsche, Johannisbeeren und Pflaumen treffen auf Thymian und Feuersteinnoten, auch ein reizvoller Hauch Tinte ist auszumachen. Ein rundum gelungener Susumaniello mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis, der wunderbar ausgewogen ist und mit seinem großen Trinkfluss sowohl Einsteiger als auch Weinnerds begeistert.

Neugierig? Bestellen kannst Du diesen tollen Wein hier bei unserem Partner Televino.

 

Erkunden Sie Kroatiens schönste Strände mit einem Motorboot auch ohne Führerschein

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Kristallklares Wasser, eine lange Küste, reichhaltige Küche und gastfreundliche Menschen – das alles ist Kroatien. Schon lange ist das südosteuropäische Land ein beliebtes Reiseziel für Menschen aus aller Welt. Die Schönheit Kroatiens liegt in seiner Vielseitigkeit. Sowohl Urlauber, die den klassischen Strandurlaub bevorzugen als auch Individualurlauber und Reisende auf der Suche nach Aktion und Abenteuer werden in Kroatien fündig. Wer Abstand nehmen will vom Trubel an Land, kann schnell und einfach ein Motorboot mieten in Kroatien und raus aufs Meer fahren – oftmals sogar ganz ohne Führerschein. Wir haben die schönsten Strände in Kroatien mit Bootsverleih herausgesucht, damit der Urlaub an der Adria garantiert unvergesslich wird.

Strand Banje in Dubrovnik

Dubrovnik
Bild: S-F / shutterstock

In Dubrovnik ist nicht nur der Strand sehenswert. Spätestens mit der Serie Game of Thrones hat die mittelalterliche Stadt im Süden Kroatiens Weltruhm erlangt und das ist kein Wunder. Die massive Steinmauer aus dem 16.Jahhundert, die die Altstadt Dubrovniks umgibt, wirkt wie aus Sagen vergangener Zeiten. Zahlreiche historische Bauwerke ziehen Geschichtsfans in ihren Bann. Was weniger Menschen wissen: rund um Dubrovnik befindet sich auch einer der schönsten Strände Kroatiens. Der Sandstrand gibt einen Blick auf die Stadt frei. Wer ein Boot in Kroatien mieten möchte, kann das beeindruckende Panorama Dubrovniks vom Wasser aus erkunden, ganz ohne Touristenmassen. Insbesondere abseits der Hauptsaison ist der Strand Banje einen Besuch wert.

Zlatni Rat, Brač

Zlatni Rat, auch “Das goldene Horn“ ist einer der beliebtesten Strände in Kroatien. Seinen Namen verdankt Zlatni Rat seiner Form – der Sandstrand hat die Form eines Horns und ragt hunderte Meter in die Adria hinein. Brač ist eine Insel gelegen in der Region Dalmatien und umgeben von hellblauen und klarem Meerwasser. Mit dem Motorboot aufs Meer schippern macht hier besonders viel Spaß, ist auch ohne Führerschein möglich und gibt Besuchern die Möglichkeit auch verstecktere Ecken auf Brač zu erkunden. Wer sich danach am Strand ausruhen möchte hat auf dem langen Strandabschnitt reichlich Platz und dazu eine super Aussicht.

Zrće, Pag

Wer Party und Aktion während seinem Urlaub in Kroatien sucht ist auf Pag richtig. Die Insel Pag hat sich als Partyhochburg etabliert und bietet neben Clubs und Bars auch schöne Strände. Zrće gilt als der schönste Strand der Insel. Weitläufig und mit hellem Sand können sich Urlauber hier entspannen – aber Achtung, Ruhe und Einsamkeit ist auf Zrće eher selten angesagt. Die nächste Party ist zumeist nicht weit.

Stiniva, Vis

Der kleine und versteckte Strand Stiniva ist ein echter Geheimtipp. Gelegen in einer geschützten und wunderschönen Bucht drängen sich hier keine Menschenmassen, dafür überzeugt die unberührte Natur von Vis. Felsenformationen, die den Strand umgeben, erinnern ein bisschen an die portugiesische Algarve. Das Wasser ist glasklar und lädt zum Schwimmen ein. Wer gerne taucht oder schnorchelt findet hier eine weitestgehend ungestörte Unterwasserwelt vor. Mieten Sie sich ein Boot und erkunden  Sie Stiniva vom Wasser aus. Die Insel Vis an der dalmatischen Küste ist malerisch und dennoch nicht von Touristen überlaufen. Fischerboote, Reste der alten Stadtmauern und ein Museum, das unter anderem einen Bronzekopf der Göttin Artemis aus dem 4. Jahrhundert v. Chr beherbergt, machen den Aufenthalt auch für Kunst- und Geschichtsinteressierte interessant. In der Nähe des Strandes Vis servieren einheimische Restaurants frische Meeresfrüchte und typisch kroatische Gerichte. Wer gerne mit dem Boot rausfährt, ist auf Vis genau richtig.

 

Lwiw – sehenswerte Metropole in Ukraine mit abwechslungsreichem Kulturprogramm

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Auf der Suche nach interessanten Kurzurlaubszielen muss die Wahl nicht immer auf große westeuropäische Metropolen wie Paris oder Barcelona fallen. Vielmehr können auch eher unbekannte oder in Vergessenheit geratene Städte einen ganz besonderen Reiz abseits des Massentourismus haben. Eine solche Stadt ist Lwiw (dt. Lemberg) in der Ukraine.

Lwiw befindet sich im Westen der Ukraine und von hier aus ca. 90 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Die Stadt zählt um die 730.000 Einwohner und besteht aus insgesamt sechs Verwaltungseinheiten, den sogenannten Stadtrajonen. Lwiw liegt außerdem direkt auf der europäischen Hauptwasserscheide, welche die Zuläufe zum Atlantik sowie der Nord- und Ostsee von den Zuläufen zum Schwarzen Meer und zum Mittelmeer voneinander trennt.

Der besondere touristische Reiz der Stadt ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass hier über viele Jahrhunderte hinweg unterschiedlich Ethnien und Religionen – darunter vor allem Polen, Ukrainer und Juden – zusammenlebten. Dadurch erreichten Lemberg viele unterschiedliche kulturpolitische Einflüsse, die das Stadtbild und die Mentalität der dort lebenden Menschen bis heute prägen.

Geschichte und Politisches

Openhaus Lwiw
Das Opernhaus von Lwiw, Bild: Bigyy / shutterstock

Die Geschichte von Lwiw lässt sich anhand der ältesten bislang gefundenen Siedlungsspuren bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgen. Die dokumentierte Geschichte der Stadt beginnt jedoch erst im 13. Jahrhundert. So ließ der damalige Herrscher Daniel von Galizien im Jahr 1256 eine Burg auf einem Hügel über dem heutigen Stadtzentrum errichten. Daniel von Galizien gilt seitdem als Stadtvater, was unter anderem darin deutlich wird, dass eine der vielen Universitäten und der stadteigene Flughafen nach ihm benannt wurden.

In den folgenden Jahrhunderten lag Lemberg auch aufgrund seiner geopolitischen Lage im Spannungsfeld verschiedener Territorialkämpfe. So fiel die Stadt im 14. Jahrhundert zunächst an die Polen, im Jahr 1772 dann an Österreich. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges war Lwiw für kurze Zeit Hauptstadt der Westukrainischen Volksrepublik, bevor sie erneut an Polen fiel. Schließlich gehörte Lwiw noch vor Ende des 2. Weltkrieges zur Sowjetunion mit der Folge, dass ein Großteil der polnischen Bevölkerung aus der Stadt vertrieben wurde.

Seit 1991 gehört Lwiw nun zur unabhängigen Republik Ukraine, wobei in der Stadt ukrainisch-nationalistische Tendenzen sehr stark ausgeprägt sind. So wurde hier die rechtsradikale Partei Swoboda gegründet, die seit den Wahlen im Jahr 2010 die meisten Sitze im Stadt- und Regionalparlament innehat.

Sehenswürdigkeiten in Lwiw

Neben den verschiedenen kulturellen und religiösen Einflüssen kann Lemberg auch mit einer durch viele Epochen geprägten Altstadt die Besucherströme locken. So wurde die Stadt von den Zerstörungen des 1. und 2. Weltkrieges nahezu verschont und verfügt daher noch heute über einen fast komplett erhaltenen Stadtkern mit Bauwerken aus der Barockzeit, der Renaissance, des Klassizismus sowie auch des Jugendstils und des Historismus. Das historische Zentrum der Stadt wurde zudem 1998 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Lwiw, Das Chimney Sweep Monument
Das Chimney Sweep Monument, Bild: Ruslan Lytvyn / shutterstock

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt vor allem eine Vielzahl von Sakralbauten, darunter die lateinische Kathedrale Mariä Himmelfahrt, die bereits zwischen 1360 und 1481 erbaut wurde. Darüber hinaus sind in Lwiw das Rathaus, die Nationaloper, das Balletttheater und die Wand der zerstörten Synagoge ‘Goldene Rose’ bedeutende Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch der Stadt unbedingt besichtigt werden sollten.

Aktivitäten und Unternehmungen

Neben der Erkundung der historischen Altstadt mit ihren architektonischen Zeugen vergangener Epochen ist Lemberg auch für seine zahlreichen Museen, Theater, Bibliotheken sowie vor allem der Nationaloper bekannt. So gehört hier ein Theater- oder Opernbesuch zum touristischen Pflichtprogramm.

Aber auch Museen wie das Freilichtmuseum für Volksarchitektur und Landleben in Schewtschenko-Hain, das Lwiwer Biermuseum, sind eine Besichtigung wert. Für Kunstinteressierte bietet sich zudem ein Besuch der Lemberger Gemäldegalerie an. Weitere Ausflugsziele in Lwiw sind der Kornjakt-Palast aus dem 16. Jahrhundert, in dem man in königlichen Gemächern wandeln kann, sowie der dreistöckige Palast Potocki.

Schließlich findet in Lwiw auch jährlich die größte Buchmesse der Ukraine statt und beim Alfa Jazz Fest kommen vor allem Musikliebhabern auf ihre Kosten.

Kurioses und Triviales

In Lwiw kann man sich nicht nur auf die Spuren vergangener Tage begeben, sondern auch einige Kuriositäten entdecken. So gibt es hier ein Bierbauchdenkmal, das vermutlich auf das Lemberger Bier als ältestes der Ukraine zurückgeht. Gleich daneben befindet sich eine Frauenskulptur, die eine Krone in der Hand hält – will man sich für ein Fotomotiv die Krone ‘aufsetzen’, muss man der Skulptur dafür an die Brust fassen.

Darüber hinaus findet man hier ein Museum zu Ehren des Schriftstellers Leopold von Sacher-Masoch – nach welchem der Masochismus benannt wurde. Vor diesem steht eine Statue dieses Herrn, in dessen Hosentaschen man sein bestes Stück ertasten kann.

Neben diesen kuriosen Denkmälern überzeugt Lwiw auch mit einer Vielzahl von Katzencafés. Ganz anders kann man hier aber auch in einem bunkerartigen Restaurant am Rynok Platz speisen. Damit hat Lwiw für jeden seiner Besucher etwas zu bieten – Architektur, Geschichte, Kultur sowie auch ungewöhnliche Denkmäler für außergewöhnliche Fotomotive.

 

Mit der interaktiven Bootsmap in der DACH-Region in See stechen

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Wer einen Urlaub verbringen will und Erholung sucht, muss nicht immer weit fahren. Die DACH-Region bietet schöne Flüsse und Binnenseen, die sich mit einem Boot herrlich erkunden lassen. Egal, ob Sie mit der Familie auf Entdeckungstour gehen oder mit Freunden in den Angelurlaub fahren möchten, Sie können das passende Boot für jede Gelegenheit und für jeden Geldbeutel ausleihen. Die interaktive Bootsmap von Babista zeigt Ihnen die schönsten Regionen. Sie erfahren, wo Sie Boote ausleihen können und welche Boote erhältlich sind.

Fluss- und Seenlandschaften erkunden mit der Bootsmap

Die interaktive Bootskarte zeigt die schönsten Urlaubsregionen am Wasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf der interaktiven Karte sind zahlreiche Spots in verschiedenen Farben eingezeichnet. Dabei handelt es sich um Bootsvermietungen an verschiedenen Gewässern. Mit einem Klick auf den entsprechenden Spot erfahren Sie Näheres zur jeweiligen Region. Sie erhalten zudem Tipps für Aktivitäten und können sich über idyllische Orte, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants in der Nähe informieren, die Sie mit dem Boot erkunden können.

Die Bootsmap im Detail: Nähere Informationen per Klick

Ein Klick auf das jeweilige Icon genügt, um Informationen zum Gewässer und zum Bootsverleih in der Nähe zu erhalten. Sind Sie noch unentschlossen und wissen noch nicht, wo Sie hinfahren sollen? Schauen Sie einfach auf die Karte und klicken Sie die Icons an. Sie erfahren, wo sich die verschiedenen Gewässer befinden und welche Aktivitäten in der Nähe möglich sind. Informationen stehen auch zu den Bootsverleihen, den verfügbaren Booten und eventuell erforderlichen Befähigungsnachweisen bereit.

Für jeden das richtige Boot: Die vier verschiedenen Bootstypen

Planen Sie einen Urlaub mit dem Boot, können Sie Ihr Boot gezielt nach Kategorie wählen. Ein Klick auf „Kategorie wählen“ im oberen Bereich der Karte ermöglicht die Suche der Boote nach verschiedenen Bootstypen:

  • Motorboot für diejenigen, die gerne ein paar angenehme Stunden auf dem Wasser mit Freunden oder der Familie verbringen wollen;
  • Motoryacht für alle, die im Urlaub auf dem Wasser auf Luxus nicht verzichten möchten und mehrtägige Touren auf dem Wasser planen;
  • Segelboot oder Segelyacht in verschiedenen Kategorien für diejenigen, die es sportlich mögen und
  • Eventboote für besondere Gelegenheiten wie Hochzeit, Geburtstagsparty, Firmenfeier oder Betriebsausflug.

 

Klicken Sie das entsprechende Icon auf der Karte an, erfahren Sie, welche Boote verfügbar sind und welche Anforderungen Sie eventuell erfüllen müssen. So findet jeder das passende Boot, ganz gleich, ob er lieber sportlich unterwegs sein oder den Luxus genießen möchte. Eventboote können Sie teilweise sogar mit Skipper mieten. Mit der Filterfunktion nach Kategorie wird Ihnen ausschließlich der gewünschte Bootstyp angezeigt. Sie sehen auch die Adresse, an der sich der Bootsverleih befindet.

Darf es noch etwas mehr sein?

Mit einem Klick auf den jeweiligen Spot sehen Sie sofort, welche Boote am jeweiligen Standort ausleihbar sind. Neben den Booten, die nach Kategorie auswählbar sind, werden oft noch weitere Optionen für den Wassersport angeboten. So können Sie bei manchen Bootsverleihen beispielsweise auch ein Tretboot, Kajaks oder ein SUP für das Stand-up-Paddling mieten – dem nächsten Abenteuer auf dem Wasser steht so nicht mehr im Weg!

Tasmanien – die besten Tipps für eine Reise ans Ende der Welt

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Tasmanien – Man könnte den südlichsten Staat Australiens als klein und nicht aufregend abschreiben. Ein seltsamer kleiner Zipfel am Ende der Welt, berühmt als Herkunft der Dänischen Kronprinzessin Mary, als Anbaugebiet für Äpfel und den Zeichentrick-Teufel.

Warum das jedoch ein großer Fehler wäre und was Sie sich auf einer Tasmanien-Reise auf keinen Fall entgehen lassen sollten, erfahren Sie hier.

Tasmanien – Eine eigene Welt

Bridestowe Lavendar Estate, Tasmanien
Bridestowe Lavendar Estate, Lavendelfarm in Tasmanien, Bild: Liam Preece / shutterstock

Ob es an seiner Lage 240 Kilometer südlich des Australischen Festlandes liegt? Tasmanien fühlt sich jedenfalls wie eine ganz eigene Welt an. Dies zeigt sich am deutlichsten in seinen atemberaubenden Landschaften, die alles von weißen Sandstränden bis zu schneebedeckten Bergen und wilden, schroffen Küstenklippen umfassen. Ambitionierte Fotografen und Travel-Blogger werden sich freuen. Denn diese Landschaften sind so fotogen, dass es fast unmöglich ist, ein schlechtes Bild zu machen.

Die besten Ziele, um diese traumhafte Natur zu genießen, sind der Cradle Mountain im Westen des Bundesstaates und die Bay of Fires, der Freycinet National Park, die Tasman Peninsula und der Mount Wellington im Osten. Wenn sich dies für Sie nach einer unglaublich langen Liste für nur einen Urlaub anhört, denken Sie daran, dass Tasmanien tatsächlich ziemlich klein ist. Mehr als zwei Stunden braucht man eigentlich nie um von einem Ort zum anderen zu gelangen.

Dove Lake Circuit und der Boar Shed

Bucht der Brände, Tasmanien
Bay of Fires – Bucht der Brände, Bild: Visual Collective / shutterstock

Wenn Sie die Möglichkeit haben, den berühmten 65 Kilometer langen Überlandweg entlang der steilen Bergrücken und der stürzenden Wasserfälle des Cradle Mountain zu nehmen, tun Sie es unbedingt. Wenn nicht, ist der zweistündige „Dove Lake Circuit“ am Fuße des Berges fast genauso spektakulär und führt Sie direkt vorbei am Bootsschuppen – dem sogenannten „Boat Shed“ – des Sees, einem der am häufigsten fotografierten Wahrzeichen Tasmaniens.

An der Ostküste bringt Sie ein Ausflug in den Freycinet-Nationalpark mitten in ein anderes Wahrzeichen des Bundesstaates – die Wineglass Bay. Der perfekte Halbmond aus weißem Sand wird auf der einen Seite von türkisfarbenem Wasser und auf der anderen Seite von dichtem Buschland begrenzt und ist herrlich abgeschieden, da er nur über eine zweistündige Wanderung erreichbar ist. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Sie diesen Ort – zumindest für einen Teil Ihres Besuchs – ganz für sich allein haben, es sei denn, Sie zählen die lokalen Potoroos als Gesellschaft.

Die perfekten Strände von Tasmanien

Wineglass Bay, Tasmanien
Wineglass Bay, Bild: Atosan / shutterstock

Die Einheimischen in der nahe gelegenen Bay of Fires behaupten, ihre Strände seien sogar noch beeindruckender als die von Wineglass Bay, obwohl sie weniger bekannt sind. Einen Besuch sind sie auf jeden Fall wert. Die lebendigen Farben – das kristallblaue Wasser, der fast blendend weiße Sand und die typischen roten Felsbrocken – haben eine wirklich einmalige Anziehungskraft. Der Reichtum an Meeresbewohnern ist das Tüpfelchen auf dem Postkarten Idyll-i. Hunderte von Fischen tummeln sich direkt an der Küste und werden von den riesigen Tentakeln aus Seetang angespült, die von der Flut eingeschleppt werden. Holen Sie Ihre Angek heraus – das Abendessen zu fangen war noch nie so einfach.

Weiter südlich, direkt in der Nähe von Port Arthur, das sowohl wegen seiner unheimlichen Schönheit als auch wegen seiner faszinierenden Geschichte einen Besuch wert ist, werden Sie auf die Tasmanische Halbinsel stoßen. Hier ist es wild und rau. Millionen von Jahren starker Winde und wilder See haben allerlei Arten von geologischen Wundern geschaffen, von einem voll funktionsfähigen Blasloch (ein anderes befindet sich in der bezaubernden Küstenstadt Bicheno) bis zu Tasman’s Arch, Devil’s Kitchen und dem weltweit besten Beispiel für Mosaikpflaster.

Mount Wellington ist der letzte Punkt auf Tasmaniens Liste unfassbar schöner Landschaften. Stolze 1271 Meter ragt der Berg über der Stadt Hobart empor. Es gibt viele schöne Wanderungen, die Sie rund um den Berg unternehmen können, oder – wenn Ihnen nicht der Sinn nach körperlicher Anstrengung steht – eine schöne, asphaltierte Straße, die Sie zum Gipfel nehmen können.

Wenn Sie Lust auf eine sportliche Herausforderung haben, sollten Sie den Point to Pinnacle-Halbmarathon in Betracht ziehen, der jeden November den Berg hinauf führt. Auch wenn Sie schnaufen, Ihre Beine bereits nachgeben und Sie völlig erschöpft sind, die spektakuläre Aussicht entschädigt für alle Qualen.

Kulinarisches in Tasmanien

Bei so viel körperlicher Abstrengung werden Sie erfreut sein zu hören, dass in Tasmanien einige der besten Gerichte Australiens zu Hause sind. Probieren Sie unbedingt die Lammrippen bei Launceston’s Geronimo, eine Bruny Island Oyster, eines der modern interpretierten Gourmetgerichte bei Hobart’s Franklin oder eine gewürzte Quitten-Walnuss-Torte bei Jackman und McRoss.

Und auch Tasmaniens Getränke-Auswahl ist ähnlich exzellent. Weinberge wie Wines for Joanie, Delamere und Spring Vale bieten mehr als trinkbare Köstlichkeiten. An der Whisky-Front macht Lark regelrecht magische Dinge mit fermentiertem Roggen und bei Bruny Island House of Whisky weiß man, wie eine Verkostung zum außergewöhnlichen Erlebnis wird. Geheimtipp: Probieren Sie eine Flasche Willie Smiths Bio-Apfelwein, wo immer Sie darauf stoßen. Den Herstellern ist es gelungen, die perfekte Balance zwischen süß, bitter und sprudelnd zu finden.

MONA – die verrückteste Kunstgalerie in Australien

Es wäre unmöglich, ein Stück über Tasmanien zu schreiben, ohne MONA zu erwähnen, die wohl bekannteste und umstrittenste Kunstgalerie Australiens. Hier finden Sie eine Wand mit 150 geformten Vaginas aller Formen, Größen und Frisur-Varianten, eine Maschine, die wie am Schnürchen frisst und kotet – sie furzt auch ziemlich regelmäßig, was dazu führt, dass empfindlichere Besucher die Nasen rümpfen und angewidert den Raum verlassen – und ein paar Goldfische, die in einer winzigen Schüssel um ein Tranchiermesser schwimmen. Noch zu befindet sich der Großteil der Galerie 17 Meter unter der Erde in einem dunklen und höhlenartigen Raum. Ist es seltsam? Ja! Ist es ein einmaliges Erlebnis? Auf jeden Fall auch!

Neben malerischen Landschaften, kulinarischen Genüssen und eigenwilliger Kunst, gibt es in Tasmanien natürlich noch viel mehr zu entdecken. Aber das finden Sie am besten selbst heraus und besuchen dieses einmalige Stückchen Erde. Sie werden es bereuen wenn Sie es nicht tun

Hörbücher – Entspannung und Unterhaltung!

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Wer Hörbücher hört, taucht ein in eine andere Welt. Einfach abschalten und der beruhigenden Stimme des Erzählers zuhören. In einer hektischen und immer schneller werdenden Gesellschaft sehnen sich viele Menschen nach Entspannung und Unterhaltung. Dies am besten zu jeder Zeit und überall. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur eine kleine Kurzgeschichte oder einen ganzen Roman zum Entspannen hören möchte. Was man sucht, findet man meistens auch.

Seit über 60 Jahren sind Jung und Alt begeistert von Hörbüchern. Die ersten Hörbücher sind bereits in den 50ern auf den Markt gekommen und haben auch damals schon als absolute Neuheit für Begeisterung gesorgt. Allerdings war man zu dieser Zeit noch Ort gebunden, es war nicht preiswert und man musste einen Schallplattenspieler besitzen. In den kommenden Jahrzehnten kam dann der CD Rekorder und anschließend der Walkman, der es einen ermöglichte, überall Musik oder Hörbücher zu hören. Heutzutage geht das ganz einfach über das Smartphone oder über den Smart TV. Dabei sind dem Zuhörer keine Grenzen gesetzt, was die Auswahl betrifft. Von dem klassischen Krimi bis über Romane, Kindergeschichten, Lernbücher, Podcasts oder die Nachrichten der letzten Tage, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Vorteile, die Hörbücher mit sich bringen

Hörbücher
Mit Hörspielen das Reisen angenehmer gestalten, Bild: GaudiLab / shutterstock

Ganz egal, für welche Art an Hörbuch man sich auch entscheidet, es bietet Ihnen in allen unterschiedlichen Situationen, viele unterschiedliche Vorteile.

  • Ein Vorteil bei Hörbüchern besteht darin, dass sie überall und immer abgerufen werden können. Egal, ob in der Bahn oder zu Hause auf dem Sofa, die Möglichkeit, abzuschalten besteht überall.
  • Durch das Zuhören wird Aufgenommenes besser verarbeitet und gespeichert. So müssen wir uns stärker anstrengen, wenn wir ein Buch lesen oder einen Film im Fernsehen anschauen, da zusätzlich zu den auditiven auch die visuellen Reize verarbeitet werden müssen von Gehirn. Somit wird die Fantasie mehr angeregt und der Zuhörer kann sich besser konzentrieren. Es bieten sich zum Beispiel auch Lerntexte als Audio an.
  • Entscheidend für ein gutes Hörbuch ist meistens die Stimme des Erzählers. Hörbuch Sprecher sind in aller Regel professionell ausgebildete Vorleser, welche mit ihrer Stimme im Rhythmus des Textes lesen. Dabei sind Betonung, Geschwindigkeit und Sprachmelodie besonders entscheidend. Der Zuhörer erkennt anhand der Stimme, wenn Spannung aufgebaut wird und er besonders gut aufpassen muss.
  • Sie sind platzsparend. Neben all den Vorteilen sollte man auch diesen Aspekt nicht außer acht lassen. Bücher verstauben oft in Regalen oder landen in der Bücherei. Sie sind außerdem nicht so vielseitig einsetzbar. Die wenigsten schleppen ihre dicken Bücher überall mit hin. Wogegen Audible Erfahrung immer im Smartphone auf einen warten.
  • Hörbücher sind oft kostenlos. Viele Apps bieten Hörbücher zur Probe oft kostenlos an. Bevor man sich also zu einem Kauf entscheidet, hat man die Möglichkeit 1-2 Kapitel zu hören. Teilweise sind sogar ganze Hörbücher umsonst. Einfach mal in der jeweiligen App etwas herumstöbern.

Wer es also einfach und unkompliziert mag, für den sind Hörbücher genau das Richtige, da sie jederzeit abgerufen werden und gehört werden können. Sie bieten eine prima Alternative zum klassischen Buch oder Film und nehmen den Zuhörer mit auf eine neue Reise.

 

 

Weinreise durch Italien

Auf einen Wein nach … Sizilien!

Italien ist eine Destination für alle Sinne: lebendige Städte, wunderschöne Landschaften, kulinarische Hochgenüsse und nicht zuletzt weltberühmter Wein. Als Weinland ist Italien gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Italien ist einer der wichtigsten Weinproduzenten der Welt und die Wiege des westeuropäischen Weinbaus: mit den Römern kam damals der Wein nach Deutschland und viele andere Länder. Italien ist eines der wenigen Länder weltweit, das von Nord nach Süd in allen Regionen eine lebendige Weinkultur besitzt. Noch heute ist “Bella Italia” die Heimat von über 1.000 Rebsorten.

Weinwege in Sizilien
Bild: Pincasso / shutterstock

In unserem ersten Teil der Weinreise durch Italien führt uns der Weg gleich in den äußersten Südwesten: nach Sizilien. Die größte Insel im Mittelmeer ist ein bedeutendes Weinbaugebiet und beheimatet gleich mehrere berühmte Weine. Welche Bedeutung der Weinbau in Sizilien hat, lässt sich auch an Zahlen ablesen: Mit einer Rebfläche von rund 112.000 ha gibt es allein in Sizilien mehr Anbaufläche für Wein als in Deutschland (ca. 103.000 ha). Sizilien ist auch die größte Weinregion Italiens, auf die rund ein Sechstel der nationalen Rebfläche entfällt.

Sizilien: Nero d’Avola, Marsala und Vulkanwein

In Sizilien werden zahlreiche Rebsorten angebaut, die im heißen, subtropischen Klima der Insel intensive, vollmundige Weine hervorbringen. Die bedeutendste und bekannteste Weinsorte Siziliens ist Nero d’Avola, kräftig in Farbe und Geschmack. Daneben werden viele weitere bekannte und weniger bekannte Rebsorten angebaut, darunter vor allem die Rotwein-Sorten Frappato, Nerello, Sangiovese, Cabernet und Syrah und die Weißwein-Sorten Inzolia, Grillo, Grecanico, Catarrato und Zibibbo. Für die immer größer werdende Schar an Weinfreunden gibt es viel zu entdecken.

Früher war Sizilien vor allem für seinen Marsala bekannt: ein Likörwein. Marsala wird i. d. R. ähnlich wie der Portwein mit Branntwein versetzt, was die Gärung stoppt und die natürliche Fruchtsüße des Weines bewahrt. In früheren Jahrhunderten wurde dieses Verfahren angewandt, um den Wein für den langen Schiffsweg nach England haltbar zu machen. Heute ist es eine gehaltvolle Köstlichkeit, die gerne nach einem guten Essen genossen wird. Schließlich ist Sizilien auch die Heimat der berühmten Vulkanweine. Am Fuße des Ätnas, Europas mächtigstem aktiven Vulkan, liegt das Weinbaugebiet Etna. Hier wachsen auf vulkanischen Böden einzigartige Weine mit mineralischem Charakter.

Unser Weintipp: Nicosia Fondo Filara Etna Bianco DOC 2019

Neugierig? Der ökologisch erzeugte Fondo Filara Etna Bianco des Weinguts Nicosia ist ein schmackhafter Einstieg in die Welt der Etna-Weine. Die Cuvée aus den Rebsorten Carricante und Catarratto hat ein wirklich außergewöhnliches, komplexes Bouquet, in dem sich fruchtige und florale Noten mit einem Hauch Honig vereinen. Im Mund begeistert der Fondo Filaro Etna Bianco mit einem frischen mineralischen Geschmack, der mit einer reizvollen Anis-Note abschließt.

Den Nicosia Fondo Filara Etna Bianco kannst Du hier bei unserem Partner Televino bestellen.

 

Die Insel Usedom – zehn Tage und jeder ist anders!

Zehn Tage auf Usedom

Heute präsentieren wir Ihnen ein fertiges, praktisches Szenario eines 10-tägigen Aufenthalts auf der deutsch-polnischen Insel Usedom.

Es ist einer dieser einzigartigen Orte, die keine Langeweile aufkommen lassen – Wassersportler und Fans guter Küche sowie Ruhesuchende sind in dieser Region regelmäßig zu Gast. Werfen Sie einen Blick und packen Sie Ihre Koffer!

  1. Sooooooo ein Strand!

In Swinemünde auf der Insel Usedom beginnt der längste und breiteste Strand Polens, der in den ebenso schönen Strand in den Kaiserbädern übergeht. Es ist der erste und obligatorische Platz auf unserer Urlaubsliste. Feiner goldener Sand, ein sanfter Abstieg ins Wasser und in die Ostsee, die in der Hochsaison mit außergewöhnlich hoher Wassertemperatur überrascht, sind unbestrittene Vorteile dieses Ortes. Es ist ein Traumstrand, der aus gutem Grund manchmal „Mallorca des Nordens“ genannt wird.

Ganz gleich, ob Sie zu zweit, mit Freunden oder mit der ganzen Familie verreisen, das Hauptziel Ihrer Reise ist der Aufenthalt am Meer mit all seinen Reizen – Sonnenbräune, Baden in den Meereswellen und Schnappschüssen magischer Sonnenuntergänge. Es ist lohnenswert, sich schon am ersten Nachmittag mit dem Usedomer Strand anzufreunden, dann werden Sie jeden weiteren hier verbringen wollen – an der Mühlenbake, auf den Seebrücken der Kaiserbäder, den Wellenbrechern oder Getränke schlürfend in stimmungsvollen Strandbars.

  1. Wasserspaß

Wir empfehlen Ihnen, auch den Tag zwei am Wasser zu verbringen, das die Insel Usedom umgibt – vom Norden die Ostsee und vom Süden das Stettiner Haff. Diese Lage garantiert erstaunlich gute Bedingungen für alle Wassersportarten auf jedem Fortschrittsniveau: Am Usedomer Strand können Sie sowohl die ersten grundlegenden Manöver mit dem Kite als auch beeindruckende Tricks auf dem Kiteboard üben!

Wind- und Kitesurfingschulen, Segellehrer und Motorbootsportbegeisterte – darunter Liebhaber der berüchtigten Jet-Skis haben hier zahlreiche Spots. Sie können sich auch an etwas ruhigeren Disziplinen versuchen, wie dem Skimboarding, dem im Hinblick auf Infrastruktur gut entwickelten Kanusport oder dem deutlich mehr Geduld erfordernden… Angeln an der Grenze von Süß- und Salzgewässern 🙂

Kitesurfing Usedom
Bild: Robert Ignacluk

 

  1. Geister der Vergangenheit

Ein weiterer Tag auf der Insel ist eine gute Zeit, um mehr über ihre Geschichte und Kultur zu erfahren. Die Lage an Flussmündungen, das Vorhandensein eines Hafens und von Anlegestellen sowie der Grenzcharakter und die damit verbundenen historischen Turbulenzen hatten einen großen Einfluss auf das heutige Aussehen dieses Ortes. Machen Sie einen Spaziergang und sehen Sie sich die Vielfalt der städtischen Bebauung auf beiden Seiten der Grenze an – zum Beispiel den mächtigen Leuchtturm in Swinemünde oder das beeindruckende Traumtheater Salome in Heringsdorf!

Die einzigartige Lage der Insel wurde viele Jahre lang auch für militärische Zwecke genutzt – allein in Swinemünde finden Sie zahlreiche Verteidigungsanlagen! 3 von 4 Forts, die Sie auf der Festungsroute besuchen, sind bis heute erhalten geblieben. Ein Besuch im Fort Gerhard garantiert eine harte Abreibung durch einen preußischen Korporal. Unter den dicken Wehrmauern der Engelsburg verbirgt sich gegenwärtig… ein gemütliches Café! Während Ihres Besuchs in Peenemünde können Sie wiederum der Geschichte der Arbeiten an V-1-Raketen auf den Grund gehen.

  1. Mit zwei Rädern

Sie haben also die Region schon kennengelernt? Dann fahren wir mit dem Fahrrad los! In den Inselstädten gibt es mehrere Vermietungen. Wenn Sie also keine eigenen Fahrräder  mitbringen möchten, können Sie diese vor Ort besorgen. Die Infrastruktur für Radfahrer ist hier sehr gut ausgebaut – Sie müssen sich keine Sorgen über Wege, Ständer, Parkplätze oder Servicestellen machen.

Fahrrad in USedom
Bild: Krzysztof Sokalski

Je nachdem, wie groß Ihre Kräfte und Ambitionen sind, können Sie aus über einem Dutzend Fahrradrouten auswählen und die Insel Usedom kreuz und quer durchfahren. Die Strecken führen Sie durch wilde Felder und Wiesen, zauberhafte Städte an Seen oder malerische grüne Parks. Es lohnt sich, einen Ausflug auf der Feininger-Radroute zu machen, um die Orte aus seinen Gemälden zu finden. Sie können sicher sein, dass Ihr Smartphone nach einer solchen Radtour ein neues Hintergrundbild bekommt!

  1. Wie geht es den Nachbarn?

In der Hälfte Ihres Urlaubs an der Ostsee können Sie auch eine spontane Auslandsreise unternehmen. Wegbeschreibungen und Transportmöglichkeiten gibt es genug! Sie können die deutsch-polnische Grenze auf beliebige Weise überqueren – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit dem Zug.

Wenn Sie keine Angst vor einer Reise auf offener See haben, empfehlen wir Ihnen auch eine kurze Reise nach Schweden oder Dänemark. Fähren nach Ystad und Kopenhagen fahren täglich ab und unsere nördlichen Nachbarn haben viel zu bieten! Schweden hat vor allem eine interessante Küche und eine malerische Architektur, Dänemark ermöglicht es hingegen, sich mit der Hygge-Philosophie anzustecken und erstaunliche Vergnügungsparks mit dem riesigen Legoland an der Spitze zu besuchen!

  1. Durch den Magen zum Meer

Der wahre Schatz der Insel Usedom ist ihr gastronomisches Angebot. In Städten und an Stränden finden Sie viele Restaurants, die Gerichte der europäischen Küche servieren. Wir empfehlen Ihnen besonders, die Köstlichkeiten der Ostseeküche zu probieren. Von kleinen Fischbratereien kennen Sie wahrscheinlich den Flunder- oder Dorschgeschmack – versuchen Sie also, das maritime Menü um ein einzigartiges Sandwich mit fettem Hering, Zwiebeln und Remoulade zu erweitern.

Die Menschen vor Ort legen großen Wert auf die Qualität der lokalen Produkte. Regelmäßig entstehen neue Handwerksinitiativen – lokale Brauereien wurden reaktiviert und immer mehr kleine Unternehmen erhalten Zertifikate der Tradition und lokalen Herkunft ihrer Produkte – es gibt bereits regionale Honigarten, Wurstwaren und sogar… Lebkuchen!

  1. Im Galopp oder im Trab

Der siebte Tag auf der Insel ist es wert, mit schönen und ruhigen Tieren verbracht zu werden. Die Bewohner der Region betreiben mehrere Gestüte sowie Pferdezuchten und nutzen so die guten natürlichen Bedingungen dieses Insellandes. Wenn Sie sich nur im Voraus ankündigen, bringen sie Ihnen gerne das Reiten im Sattel und die Regeln der Zusammenarbeit mit Pferden bei. Einige Pferdefreunde bieten auch Unterkünfte an und für diejenigen, die dies wünschen, gibt es sogar die Möglichkeit, auf dem Bauernhof zu helfen!

In den Gestüten finden Sie sowohl süße Ponys als auch erwachsene Reitpferde, sodass alle Familienmitglieder ihre Zeit so verbringen können, wie es ihnen gefällt. Sie können gemütlich auf der Longe spazieren oder einen Pferdespaziergang durch den Wald oder am Meeresufer machen. Ein solcher Ausflug endet normalerweise mit einem abendlichen Lagerfeuer und langen Stunden voller Geschichten im Flammenschein. Glauben Sie mir – Sie werden diesen Tag lange in Erinnerung behalten!

  1. Kurort – Regeneration und Wellness

Da Reiten praktisch alle Muskelgruppen beansprucht, sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie sich am nächsten Morgen ein wenig entspannen wollen. Es lohnt sich diesen Tag für die Erkundung des Kurangebots der Insel zu reservieren – der Titel Kaiserbäder kommt nicht von nirgendwo. Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf perfektionieren seit über 100 Jahren ihr Angebot – von Quellwasser über entspannende Massagen bis hin zu modernen Methoden wie Kryotherapie oder Lichttherapie. Swinemünde bietet auch ein umfangreiches Angebot.

Den modernsten Teil des Kurortes bilden separate – darunter hoteleigene – SPA-Zonen und WellnessEinrichtungen. Hier finden Sie Hunderte Wellnessangebote. Sie können auch ausgefallene Behandlungen und Rituale nutzen. Alle Badeorte verfügen über qualifiziertes Personal aus Massagetherapeuten, Physiotherapeuten und sogar Spezialisten auf dem Gebiet der Akupressur oder Aromatherapie. Es ist der perfekte Ort, um sich zu entspannen, zu regenerieren und Immunität zu gewinnen.

Kurort Usedom
Bild: Henry Böhm
  1. Treffen mit Mutter Natur

Das einzigartige Gebiet der Insel Usedom war schon immer ein Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten, um die sich die Bewohner besonders kümmerten. Daher ist es auf der Insel nicht schwierig, Wildschweine, Hirsche oder Biber anzutreffen. Während Sie im Stadtpark spazieren gehen, können Sie sicher sein, dass Sie ein Reh oder einen Fuchs entdecken können. Der Seeadler ist natürlich ein untrennbares Symbol dieser schönen Gebiete. Mit ein wenig Aufmerksamkeit ist es nicht schwer zu entdecken, wie majestätisch er über unseren Köpfen schwebt.

Wunderschöne Buchenwälder, alte, monumentale Eichen, das Naturschutzgebiet Farnblüte – zum Schutz des Königsfarns – sind nur ein kleiner Teil der einzigartigen Natur der Insel Usedom.

Wenn Sie den gebührenden Respekt vor Mutter Natur bewahren, können Sie spüren, dass dieser Ort Sie mit seinem Reichtum und seiner Vielfalt überraschen wird.

  1. Ein Tag zum Ausruhen und Resümieren der Eindrücke

Der letzte Tag Ihres Aufenthalts im Grenzgebiet steht Ihnen zur Verfügung. Bevor Sie anfangen, Ihre Sachen zu packen und den Heimweg zu planen, können Sie ein kleines Resümee der gesamten Reise machen und zu dem Ort zurückkehren, der Sie am meisten fasziniert hat. Heute sollte auch ein Abschiedsbesuch am Strand nicht fehlen – genießen die Aussicht und erinnern Sie sich bis zu Ihrem nächsten Besuch an sie.

Wir laden Sie herzlich auf die Insel Usedom ein. Hier eröffnet sich neben dem breitesten Strand und der außergewöhnlich warmen Ostsee eine ganze Insel der Möglichkeiten!

Weitere Informationen:

www.usedom.com.pl
www.visit.swinoujscie.pl/de