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Samstag, Februar 14, 2026
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Winterurlaub in Italien – immer eine gute Wahl

Wer bei Urlaub in Italien nur an malerische Küsten, verträumte Orte oder sonnenverwöhnte Weinberge denkt, der hat noch nie die vielfältigen Skigebiete dieses Landes gesehen. Ob in den Dolomiten in Südtirol, Trentino und Venetien oder auch Nahe der französischen Grenze im Aostatal und Piemont sowie in der Lombardei, überall finden Sie moderne Anlagen und Pisten für jegliche Ansprüche. Insgesamt können sich Ski- und Snowboardfahrer auf fast 6.000 Pistenkilometern austoben. Da ist sowohl für erfahrene Sportler als auch für Familienurlauber das passende Gebiet dabei. Eine Auswahl wollen wir Ihnen hier vorstellen, machen Sie sich doch beim Lesen selbst einen Eindruck!

Das Komplettpaket – Val Gardena

Val Gardena
Val Gardena, Bild: nikolpetr / shutterstock

Das wohl beliebteste Skigebiet in Italien heißt Gröden oder auf Italienisch Val Gardena und liegt in den Dolomiten, einer atemberaubenden Berglandschaft, die zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt wurde. Hier werden Action und Abwechslung sowohl auf als auch abseits der Piste geboten. Genauso laden ausgedehnte Sonnenterassen und urige Hütten zur Entspannung nach einer langen Abfahrt ein. Die Seiser-Alm, die sich ebenfalls in diesem Gebiet befindet und mit dem Grödener Skipass zugänglich ist, ist die größte Hochalm Europas und dazu das familienfreundlichste Skigebiet in den Dolomiten. Die vielen leichten bis mittelschweren Pisten sind ideal für Kinder und Anfänger, um sich langsam an den Wintersport heranzutasten.

Dolomiti Superski – die größte Skiregion der Welt

Dolomiten
Dolomiten, Bild: Yamagiwa / shutterstock

Insgesamt gibt es zwölf Skigebiete in den Dolomiten, die zusammen die größte Skiregion der Welt bilden, die Dolomiti Superski. Mit nur einem einzigen Skipass ist es möglich, Zugang zu allen Bergbahnen und somit zu 1.200 Pistenkilometern zu erhalten.

Eingebettet in eine traumhafte Bergkulisse mit tiefverschneiten Hängen wird Ski- und Snowboardfahren zu einem ganz besonderen Erlebnis. Andere Aktivitäten, die hier gern ausprobiert werden können, sind Schneeschuhwandern, Pferdeschlittenfahren, Langlaufen, Rodeln und Eislaufen. Die Region ist zwar durch ursprüngliche Bergdörfer geprägt, überzeugt allerdings mit einer perfekt ausgebauten Infrastruktur. Neben einer Vielzahl an Unterkünften und Restaurants sind auch Geschäfte und Skiverleihservices direkt in der Nähe.

Zu essen gibt es in den Dolomiten meist regional typische Spezialitäten, die nach alten Rezepten zubereitet aber manchmal mit neuen Einflüssen verbunden oder neu interpretiert werden. Über das Jahr verteilt sorgen zahlreiche Events und Veranstaltungen, wie Wettbewerbe oder Konzerte für gute Stimmung noch mehr Abwechslung. Letzteres bieten auch die 30 Snowparks, in denen man mit reichlich Spaß seine sportlichen Fähigkeiten und Kreativität auf die Probe stellen kann.

Vielfältige Vorzüge der Region

Kronplatz Dolomiten
Der Kronplatz, Bild: Boerescu / shutterstock

Am Rande der Dolomiti Superski Region befindet sich der 2.275 Meter hohe Berg Kronplatz. Die vielen blauen Pisten, 27 von insgesamt 47, sind kennzeichnend für dieses Skigebiet, das vor allem bei Familien sehr beliebt ist. Das Fassatal ist dagegen bekannt für Schönheit seiner Natur sowie die Ruhe und Erholung, die man darin findet.

Die Pisten führen über natürlich belassene Strecken durch verschneite Wälder und vorbei an schroffen Felswänden bis hinunter ins Tal, wo ein ausgiebiges Après-Ski-Angebot wartet. Das Herz der Dolomiten ist das Skigebiet Alta Badia. Es bietet 130 Kilometer bestens präparierte Piste und ist der Ausgangspunkt für einige der schönsten Touren im Dolomitenraum. Umgeben von zerklüfteten Berglandschaften, gelegen in einem Talbecken am Fuße des Sella Massivs verzaubert das Gebiet Wintersportler und Erholungssuchende. Wer Ski und Snowboard fahren will, aber auch wer einen Tag in der reinen Natur verbringen und zur Ruhe kommen möchte, kommt hier ohne Zweifel auf seine Kosten.

Weitere einzigartige Skigebiete

Livignio
Livignio, Bild: resilva / shutterstock

Obwohl die Dolomiten vielversprechende Urlaubsziele bereithalten, sind auch alle anderen Skigebiete Italiens einen Besuch wert. Livigno beispielsweise befindet sich ganz in der Nähe zur Schweizer Grenze und zeichnet sich durch seine an Pisten und die Garantie auf ausreichend Sonne aus. Das ist bedingt durch die große Höhe, in der dieses Gebiet liegt.

Auch Schnee ist hier immer sicher, wenn nicht natürlich, dann durch die über hundert Schneekanonen, die 80 Prozent der Pisten versorgen können. Sulden am Ortler liegt auf knapp 2000 Metern Höhe und gehört somit ebenfalls zu den am höchsten gelegenen Skigebieten in Europa. Dadurch ist Schnee, auch Tiefschnee garantiert. Doch dieser einstige Geheimtipp verspricht außerdem Ruhe und Entschleunigung sowie kurze Wartezeiten an Liften und in Restaurants. Wobei allein der Blick auf den Ortler, den höchsten Berg in Südtirol, eine Reise in dieses Gebiet wert ist.

Zwischen Italien und der Schweiz liegt das Matterhorn ski paradise, das mit fast 4.000 Metern Höhe das höchstgelegene Skigebiet der Alpen und gleichzeitig die schneesicherste Region ist. Sie gehört zu den weltweit größten und am besten ausgebauten Skiarenen und überzeugt mit einem unvergleichlichen Wintersportangebot an 365 Tagen im Jahr.

Wintercamping – 10 Tipps für einen schönen Urlaub

Camping im Winter – bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt? Campingbegeisterte lieben es auch im Winter mit dem Wohnmobil in den Urlaub zu fahren. Selbst Frostbeulen können dem Campingurlaub in der kalten Jahreszeit etwas Gutes abgewinnen, wenn das Fernweh zu stark wird und der Berg laut nach Ihnen ruft. In den Wintermonaten, von Anfang November bis Ende Februar, geht es auf den allermeisten Campingplätzen etwas beschaulicher zu. Wenige Gäste, viele freie Stellplätze und die absolute Ruhe der Natur. Nicht selten reizt Camper das Gefühl im Winter den Platz fast für sich alleine zu haben, wären da nicht frische Fußstapfen im Schnee oder nette Begegnungen auf dem Weg in das Waschhaus, die einem daran erinnern lassen, dass es wohl noch andere Camper auf diesem Platz geben muss. In diesem Artikel haben wir für Sie hilfreiche Tipps zusammengestellt, die beim Wintercamping beachtet werden sollten, um entspannte Urlaubstage zu verbringen.

Wintercamping-Tipp 1: Der Campingplatz

Schon zu Hause beginnt die Suche nach dem passenden Campingplatz im Winter. Natürlich reizt viele Wintercamper die Schneelandschaft der Berge, weshalb viele Camper im Winter nach Bayern oder in die Skigebiete Österreichs fahren. Hier erwarten die Mitarbeiter auf vielen schönen Campingplätzen auch im Winter ihre Gäste und ganz nebenbei ist es bis zum nächsten Skilift oft nicht weit! Einige Campingplätze bieten sogar den Luxus einer Sauna – ein Highlight für echte Wintercamper. Auch die Schweiz oder Skandinavien sind im Winter spannende Urlaubsziele für Camper.

Wintercamping-Tipp 2: Das Fahrzeug

Kein Mensch verreist im Winter in die Berge ohne vorher neue Winterreifen auf sein Wohnmobil zu ziehen, aber auch Schneeketten sollten unbedingt eingepackt werden, bei einer Reise in schneereiche Gebiete. Darüber hinaus sollte der Campingwagen wintertauglich aufgerüstet werden und selbst für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, die Wärme im Inneren halten. Das bedeutet: Eine funktionierende Heizung darf an Bord nicht fehlen, genauso wenig wie eine gute Isolierung der Außenwände des Wohnwagens und der Wasserleitung. Gut vorbereitet, kann der Urlaub beginnen und dem Wintercamping steht nichts mehr im Weg.

Camping im Winter
Camping im Winter, Bild: designwithval / shutterstock

Wintercamping-Tipp 3: Die Gasvorräte

Die meisten Heizungen in Wohnwagen laufen mit Propangas. Das Gas verbraucht sich bei winterlichen Temperaturen oft schneller als im Sommer. Je nach Außentemperatur, Fahrzeuggröße und dem Heizbedarf reicht ein Liter Propangas höchstens für zwei bis fünf Tage. Die Füllmenge sollte während dem Campen in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Hierfür gibt es spezielle Gas-Messgeräte, die einem vor unerwarteter Kälte im Fahrzeug warnen und jedem Mann das nächtliche Wechseln der Gasflasche ersparen. Luxus ist, wer auf einen Duo-Control an Bord zurückgreifen kann: Er bietet Platz für zwei Flaschen und wechselt automatisch von der leeren auf die volle Gasflasche. Im Winter ist das Heizen und Lüften immens wichtig! Vor allem Stoßlüften bewahrt vor Schimmel im Inneren des Fahrzeugs. Aus diesem Grund sollten Wintercamper auch keine feuchte Kleidung im Campingmobil zum Trocknen aufhängen. Die meisten Campingplätze verfügen über geeignete Trockenräume.

Wintercamping-Tipp 4: Das Wasser

Wer im Winter campen möchte, sollte sich vergewissern, dass die Wasserleitungen gut isoliert sind. Beheizte Wassertanks sorgen dafür, dass es nicht zu unerwarteten Frost-Schäden an der Wasseranlage kommen kann. Der Abwassertank ist dagegen oftmals nicht beheizbar. Deshalb sollten Sie das Abwasser direkt ablaufen lassen. Manche Camper greifen auch auf einen alten Trick zurück und schütten etwas Frostschutzmittel in das Waschbecken. Es sickert in die Leitungen und sorgt so dafür, dass diese nicht einfrieren. Damit der Wasserboiler im Winter nicht einfriert besitzt er in der Regel einen cleveren Frostschutzwächter. Eine wirklich tolle Erfindung!

Wintercamping-Tipp 5: Der Strom

Im Winter bringt die Bordbatterie weniger Leistung und kann, wie bei einem PKW, schnell einmal kaputt gehen. Außerdem steigt der Stromverbrauch im Winter üblicherweise an. Deshalb nutzen Wintercamper einen festen Stromanschluss am Platz. Das bietet sich an!

Wintercamping-Tipp 6: Das Vorzelt

Ein Vorzelt aufbauen ist zu jeder Jahreszeit mühsam aber gerade im Winter bekommen Sie schnell kalte Fingerspitzen. Trotzdem bietet das Vorzelt gerade in den Wintermonaten einige tolle Vorteile. Zum einen dient es als Kälteschleuse und nützlicher Schmutzfänger von nassen Schuhen. Außerdem ist das Vorzelt auch im Winter ein beliebter Stauraum. Schließlich wollen auch die Ski, Skistiefel oder der große Holzschlitten untergebracht werden und nicht draußen im Schnee stehen. Ganz nebenbei ist das Vorzelt im Winter ein guter Kühlschrank und das ganz ohne Stromverbrauch. Kaltgetränke oder andere Lebensmittel lassen sich ganz einfach im Vorzelt lagern. Wer gerne draußen sitzt und dem Schneegestöber zuschaut, aber nicht frieren möchte, kann das Vorzelt als Wintergarten nutzen und mit einer Petroleum-Heizung das Zelt beheizen.

Wintercamping-Tipp 7: Das Werkzeug

Nicht nur im Sommer ist das richtige Werkzeug immens wichtig: Ob Hammer oder Zange, immer wieder entstehen unvorhersehbare Schäden, die nach einer schnellen Reparatur rufen. Aber auch ein Besen, Handfeger und die Schneeschaufel dürfen im Winter niemals an Board fehlen. Haben Sie auch an einen Eiskratzer mit Teleskopstange gedacht, um bei starken Schneefällen oder gefrierender Nässe die Fenster und das Dach des Wohnwagens einfach und schnell von Schnee und Eis zu befreien? Entfernen Sie unbedingt auch den Schnee vom Dach des Vorzelts. Große Schneemassen gefährden die Stabilität des Dachs und machen daraus eine Gefahr für Mensch und Tier, denn es könnte unter der Last des Schnees einfach einbrechen. Sie müssen auch wie im heimischen Garten die Gehwege Ihrer Parzelle frei räumen und gegebenenfalls Salz streuen. Platzsparende Schaufeln, die sich zusammenklappen lassen, gibt es im Camping-Fachhandel zu kaufen.

Wintercamping-Tipp 8: Die Thermohaube

Thermohauben eignen sich besonders gut, um die Wärme im Wohnmobil zu halten. Sie isolieren das Fahrzeug zusätzlich. Die Hauben lassen sich ganz einfach anbringen und funktionieren nach der Montage am Fahrzeug problemlos. Lediglich auf die richtige Größe der Thermohaube müssen Sie beim Kauf achten! Bei manchen Wohnmobilen befinden sich Wärmebrücken bereits im Fahrerhaus. Hier sollten die Fenster am besten jeden Abend abgedeckt werden, damit die großen Scheiben eisfrei bleiben. Für den Fußbereich eines Wohnwagens gibt es speziell zugeschnittene Thermomatten im Fachhandel zu kaufen. Für Campingbusse hingegen bietet sich eine zusätzliche Innenverkleidung, speziell an den Türen, an. Durch die Schlitze der Türen kann es gewaltig ziehen. Aufstelldächer von Caravans und kleinen Campingbussen können ebenfalls leicht durch Thermomatten zusätzlich isoliert werden. Das funktioniert zumindest bei Temperaturen bis minus zwei Grad sehr gut und lässt Camper im Winter besser einschlafen. Ob die Isolierung allerdings für hohe Minusgerade ausreicht, bezweifle ich eher.

Wintercamping-Tipp 9: Die Kleidung

Warme Klamotten dürfen beim Wintercamping nicht fehlen! Menschen mit Erfahrung beim Campen an eisigen Wintertagen tragen warme Thermounterwäsche unter der dicken Skibekleidung und nicht selten sieht man an den Füßen selbstgestrickte Wollsocken von Oma. Thermodecken, dicke Sitzkissen, Schaffell und die warme Biberbettwäsche gehören neben warmer Kleidung zur Grundausstattung eines jeden Wintercampers. Selbstverständlich darf auch die Sonnenbrille wieder aus dem Etui geholt werden. Denn an sonnigen Schneetagen am Berg wird sie auf jeden Fall benötigt. Und sollten Sie doch einmal vor Kälte zittern, dann hilft nur noch ein heißer Tee. So tauen Sie sicher schnell wieder auf!

Wintercamping-Tipp 10: Genießen, genießen, genießen

Beim Camping im Winter können Sie nicht nur die Seele ein paar Tage lang baumeln lassen und entspannen, sondern gleichzeitig auch mal wieder richtig aktiv werden. Unzählige Wintersportarten wie Ski fahren, Schlittschuh laufen oder eine Wanderung mit Schneeschuhen laden Wintercamper zu unvergesslichen Touren ein. Natürlich muss auch ein großer Schneemann vor dem Wohnwagen gebaut werden. Am Abend warten bereits gute alte Bekannte, an der selbstgebauten Eisbar auf Sie und bei heißen Getränken und leckerem Essen tauscht man die Neuigkeiten des vergangenen Jahres aus. Übrigens: Grillen macht im Winter besonders viel Spaß! Verzichten Sie auch im Winter nicht auf den Grill. Eine Bratwurst an eisigen Tagen ist einfach nur verdammt lecker!

Südtirol: Im bergigen Herz von Mitteleuropa

Kaum ein anderer Teil von Zentraleuropa hat eine so lange und interessante Geschichte wie Südtirol vorzuweisen. Das sieht man noch heute. Immerhin gehört das Gebiet zu Italien und zu einer der wohlhabendsten Regionen nicht nur des Landes selbst sondern sogar innerhalb der Europäischen Union. Dabei hat man bis vor 50 Jahren noch vor allem von der Landwirtschaft gelebt. Heute sind es vor allem die Dienstleistungen und der Tourismus, die das Land und seine Menschen prägen. Dabei hat man in Südtirol den Spagat zwischen einer umfassenden Gastfreundschaft und dem Bestehen auf Traditionen hinbekommen.

Für Urlauber ist das Gebiet in den meisten Fällen vor allem mit dem Ski-Urlaub verbunden. Mitten in den Alpen gelegen bietet Südtirol einige der schönsten Skigebiete Europas und kann sich jedes Jahr über Millionen von Besuchern aus der gesamten Welt freuen. Das ist aber nur ein Teil dieser besonderen Region an der Nordspitze von Italien. Die berühmten Serpentinen der Alpen sind auch hier zu finden und führen durch ein Land, das wunderbar grün ist. Trotz der Bedeutung des Tourismus hat Südtirol bis heute nicht seinen eigenen Charme verloren. Das sieht man an der Landschaft aber auch an den Menschen, die übrigens weiterhin vor allem den deutschsprachigen Ländern zuzuordnen sind.

Was erwartet die Besucher?

Kronplatz in Südtirol
Kronplatz in Südtirol, Bild: vizionarL / shutterstock

Die Südtiroler sprechen gerne davon, dass ihr kleines Land – ja, so wird es auch ganz offiziell genannt – sich auf der Sonnenseite der Alpen befindet. Und tatsächlich, wenn man die Berge erst einmal hinter sich gelassen hat, liegen der Charme von Norditalien und der Weg auf den Balkan vor einem. Aber es gibt eigentlich gar keinen guten Grund Südtirol zu verlassen, denn hier findet sich alles, was man sich für einen tollen Urlaub wünschen kann. Das gilt übrigens auch ganz besonders für die Zeit außerhalb der Ski-Saison – immerhin wird das Gebiet nur zu gerne auf seine atemberaubenden Pisten und schneebedeckten Berge reduziert.

Südtirol hat eine lange Geschichte hinter sich. Einst wurde Tirol Österreich übergeben, nur um dann bereits zu Zeiten Napoleons kurzzeitig geteilt zu werden. Es waren schließlich die beiden Weltkriege, die dafür sorgten, dass Südtirol zwar offiziell Italien zugesprochen wurde, sich aber wenig an der Kultur des Gebietes veränderte. Noch heute dominiert die deutschsprachige Bevölkerung. Kein Wunder, immerhin gehört Südtirol offiziell bis heute zum bayrisch-österreichischen Kulturraum und das sieht man auch an einem großen Teil der Traditionen. Sowohl die Menschen als auch die Küche und die Kultur erinnern stark an die Brüder und Schwestern im Norden.

Große Städte findet man indes nicht. Mit der Hauptstadt Bozen befindet sich zwar ein kleines Zentrum des Gebietes inmitten von Südtirol, tatsächlich finden sich die nächsten Großstädte mit München und Mailand aber in einiger Entfernung. Das ist aber kein Nachteil. Viele der kleinen Orte aber auch Bozen verfügen über hervorragende Möglichkeiten für das Shopping, die Erholung, den Verkehr und natürlich die Unterkunft. Es sind aber vor allem die Hochburgen der Touristen, die die meisten Besucher anziehen.

Südtirol im Sommer – was gibt es zu entdecken?

Bozen Weinberge
Weinberge in der Region Bozen, Bild: StevanZZ / shutterstock

Die meisten Urlauber zieht es natürlich im Winter nach Südtirol aber auch im Sommer hat das Land so einiges zu bieten. Dabei ist Südtirol der Spagat zwischen Wellness-Ansprüchen und Aktivurlaubern gelungen, die aus unterschiedlichen Gründen aber zur gleichen Zeit in das Land kommen. Luxuriöse Angebote im einen Hotel, Unterkunft für einen langen Wanderurlaub auf der anderen Seite des Berges. Zwischen den Gipfeln der Dolomiten und Weinbergen gibt es ab vom Schnee so manche Schönheit zu entdecken.

  • Wandern: Über 17.000 Kilometer Wanderwege führen durch Südtirol und bieten somit für jeden Wanderfreund die richtige Infrastruktur. Es geht durch die Berge, durch Täler, vorbei an wunderschönen Wiesen oder dem Waal-System, der einstigen Bewässerung der Felder, bis in das nächste Dorf.
  • Radfahren: Natürlich finden sich auch viele Radfahrwege in Südtirol. Das kann eine entspannte Tour mit der Familie sein oder ein Rennen mit dem Mountainbike durch die Berge. Es ist die Vielfalt von Südtirol, die zu punkten weiß.
  • Schwimmen: Ob nun in den vielen Seen, den Freibädern oder den wunderbaren Thermen – es gibt mehr als eine gute Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten beim Schwimmen zu testen.

Das ist natürlich nicht alles. Südtirol hat einige der schönsten Golfplätze Europas vor malerischer Kulisse. Es finden sich zudem viele Sehenswürdigkeiten, die man im Winter oder im Sommer sehen sollte. Zuletzt sollte man nicht unterschätzen, wie viele Angebote für Wellness und Erholung in dem Land zu finden sind.

Südtirol beheimatet einige exklusive Wellness- und Luxushotels, die sich ganz auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ausgerichtet haben. Mit wunderbaren Behandlungen für den gesamten Körper unter dem Panorama der Berge kann man vom Alltag entspannen und einfach die Batterien aufladen. Die Angebote sind überall in Südtirol zu finden. Ausreichend Auswahl sollte es also für jeden Geschmack geben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Südtirol entdecken

Schloss Trauttmansdorff
Schloss Trauttmansdorff: saiko3p / shutterstock

Südtirol hat eine lange und bewegte Geschichte, die sich auch in den Bauwerken und Sehenswürdigkeiten des Gebietes zeigt. Schon im Mittelalter spielte der Landstrich in den Konflikten zwischen den europäischen Mächten eine Rolle. Im Laufe der Jahre entdeckten aber schon die Adeligen die Schönheit des Gebietes für sich und bauten viele der einstigen Burgen um in wunderschöne Schlösser, die heute der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Aber auch darüber hinaus finden sich einige Orte, die man bei dem Aufenthalt in Südtirol gesehen haben sollte:

  • Im Schloss Tirol befindet sich das Landesmuseum mit einer Vielzahl von historischen Ausstellungsstücken aus dem Land. Darüber hinaus hat das Gebäude selbst eine sehr lange Geschichte und schwankt bis heute zwischen mittelalterlicher Trutzburg in den Bergen und der Heimat einstiger Adliger der Region.
  • Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff gehören zu den schönsten von Italien und das will schon etwas heißen. Als die einstige Sammlung angelegt wurde war sie klein geplant, heute befinden sich exotische Pflanzen aus der gesamten Welt hier.
  • Der Bozner Dom ist die bedeutendste Kirche des Gebietes und Ausflugsziel von Familien und Reisenden im gesamten Land. Bereits im Jahr 1180 beginnt die Geschichte der Kirche und heute findet sich eine Ausstellung in ihr.
  • Bei den Bozner Lauben handelt es sich um ein wunderbares Stück der Kulturgeschichte des Landes. Weil der Bischof den Händlern nur wenig Platz zuwies, mussten diese in der Bauweise kreativ werden. Das kann in der Laubengasse noch heute gesehen werden.

Das ist natürlich nur ein kleiner Auszug aus den Sehenswürdigkeiten, die man in Südtirol gesehen haben sollte. Es findet sich für jeden Ausflug das richtige Ziel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch am wärmsten See der Alpen? Der Kalterer See ist genau das richtige, wenn man ein wenig vom Wandern oder der Kultur entspannen möchte.

Wintersport in den Alpen von Südtirol

Die wohl größte Bekanntheit das Gebiet bei den Urlaubern wenn es um den Wintersport geht. Mit einigen der schönsten Skigebiete der Welt und einer hervorragenden Infrastruktur lädt Südtirol begeistert Skifahrer ebenso an wie Rodler oder Familien, die sich auf den Hängen austoben wollen. Gröden & Seiser Alm sind das wohl beste Beispiel und haben schon mehrfach den Preis für das schönste Skigebiet der Dolomiten und somit Südtirols gewonnen. Auch in Kronplatz oder an den Zinnen finden sich verschiedene Orte, die mit Hütten aber auch Hotels einladen. All diese Gebiete verbindet vor allem die gute Infrastruktur. Anreise und Abreise zu den Orten sind kein Problem und die Skilifte verhelfen hinauf auf die Berge, um sich im Schnee dem Wintersport zu widmen.

Und sonst so? Südtirols Charme liegt auch in den Bräuchen

Bis heute hat sich Südtirol den Ruf erhalten, dass die Menschen hier besonders den Traditionen folgen. Das findet sich auch in den sehr heimeligen Restaurants wieder. Die Südtiroler Küche ist herzhaft und setzt auf Produkte aus der Region. Bei Würsten und Käsespeisen hat man das Gefühl, dass sich die Küche über die Jahrhundert kaum verändert hat – und das ist auch gut so. Das gilt ebenso für die vielen Brauchtümer, die noch heute in der Region gelebt werden und ebenso eine Sehenswürdigkeit für die Touristen aus aller Welt sind.

Nevada – Canyons & Las Vegas

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Nevada ist das Land der Canyons und der amerikanischen Glückspiel- und Unterhaltungsindustrie, so viel steht fest. Wer sich in diesen amerikanischen Bundesstaat wagt, sollte eine gehörige Portion Abenteuerlust mitbringen, denn vom abenteuerlichen Nordwesten des Bundesstaates bis hin zur Wüstenmetropole Las Vegas gibt es in Nevada eine schier unendliche Anzahl von Erlebnissen zu entdecken, zu erforschen und zu erobern. Ganz gleich, ob Sie es vorziehen, durch die Weiten der Natur zu streifen oder am kulturellen Leben des wahnsinnig vielfältigen Staates teilzunehmen, wie z. B. an Musik- und Kunstfestivals, Nevadas Kultur und Landschaften sind perfekt für Cowboys, Visionäre, Träumer und solche, die es werden möchten. Wer den Alltag hinter sich lassen möchte, der ist in Nevada goldrichtig.

Nevada Road Trips

Lake Lahontan, Nevada
Lake Lahontan, Bild: Dominic Gentilcore PhD / shutterstock

Wer Nevada erkunden möchte, der macht das am Besten in Form eines Roadtrips. Fahren Sie auf dem U.S. Highway 50, der als einsamste Straße des Landes bekannt ist, durch atemberaubende Gebirgszüge und genießen Sie spektakuläre Ausblicke, z. B. auf den Great Basin National Park. Vergessen Sie nicht, an historischen Bergbaustädten und den Ruinen von Fort Churchill Halt zu machen. Entdecken Sie die einzigartige Stimmung am Lake Lahontan, Lake Tahoe und Pyramid Lake. Auf dem Weg nach Las Vegas nehmen Sie anschließend den U.S. Highway 95 South und verbringen die Nacht in Tonopah, das für den dunkelsten Nachthimmel (und somit auch sternenreichsten Himmel) des Landes bekannt ist, denn es gibt hier kaum Lichtverschmutzung. Klassische Fotomotive am Straßenrand finden Sie im International Car Forest in Goldfield und in Rhyolite, das etwas außerhalb von Beatty liegt. Wenn Sie ein Abenteuer von einem anderen Planeten erleben möchten, machen Sie einen Abstecher auf die State Route 375 und besuchen Sie das Little A’Le’Inn, wo alle interstellaren und extrastellaren Lebewesen willkommen sind…

Nevada, Cowboykultur und Pionierabenteuer

Die Gastfreundschaft des Alten Westens ist den Bewohnern von Elko in Fleisch und Blut übergegangen, der Heimat des National Cowboy Poetry Gathering und der J.M. Capriola Co. Besuchen Sie das California Trail California Trail Interpretive Center und erfahren Sie mehr über die Entbehrungen der Pioniere. Machen Sie eine kostenlose Führung durch eine Goldmine in der Gegend oder eine Fahrt zum Lamoille Canyon, wo Sie angeln, klettern und Mountainbike fahren können. Falls Ihnen das noch nicht genügt und Sie auf der Suche nach dem absoluten Kick sind, besteht die Möglichkeit, eine Heli-Skiing-Tour in den Ruby Mountains zu buchen. Hierfür müssen Sie aber sehr gut auf den Skiern sein. Für weitere nostalgische Old West-Erlebnisse sollten Sie nicht vergessen, Virginia City zu besuchen, bekannt als die Heimat der Comstock Lode und eines der größten Minencamps westlich von Denver.

Atemberaubende Naturschönheiten in Nevada

Nevada ist der gebirgigste Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Bevor Sie sich also den blinkenden und glitzernden Lichtern von Las Vegas hingeben und in das Nachtleben eintauchen, sollten Sie zunächst die Attraktionen in der Natur erkunden. Besuchen Sie das Naturschutzgebiet Red Rock Canyon National Conservation Area zum Wandern, Radfahren und Bergsteigen (und genießen Sie danach eine dringend benötigte Behandlung in einem der fabelhaften Spas von Las Vegas). Es gibt unglaubliche Sandsteinformationen im Valley of Fire State Park, Seilrutschen in Boulder City und ganzjährig geöffnete Golfplätze in diesem Teil von Nevada. Fahren Sie nach Laughlin im Colorado River Valley und entdecken Sie von dort aus eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten, darunter Rafting und Reiten.

Spektakuläre Städte in Nevada

Las Vegas, The Strip
THE STRIP bei Nacht, Bild: Philip Bird LRPS CPAGB / shutterstock

Nach einem Besuch am Lake Tahoe, dem größten Alpensee des Landes, fahren Sie nach Carson City, einer Grenzstadt am Rande der Sierra Nevada. Wildnisliebhaber und Mountainbiker können sich der Herausforderung der Flume Trails stellen, die bis in die 1850er Jahre zurückreichen. In der Nähe können Sie die Stewart Indian School besuchen, um mehr über die amerikanischen Ureinwohner und ihre Traditionen zu erfahren. Als Nächstes fahren Sie nach Reno, bekannt als die “größte kleine Stadt der Welt”, um tagsüber auf dem Truckee River zu raften. Entdecken Sie die kulinarische Köstlichkeiten, die Midtown zu bieten hat, und statten Sie dann der Innenstadt einen Besuch ab, um das aufregende Nachtleben zu erleben. Zu guter Letzt sollten Sie in Las Vegas Halt machen und sich in einem der berühmten Casino-Hotels einbuchen. Bei einem Spaziergang über den fabelhaften Strip mit seinen historischen Casinos, weitläufigen Hotels, glitzernden Reklametafeln und tanzenden Springbrunnen erhalten Sie einen Eindruck von der atemberaubenden Stadt Las Vegas, bevor Sie den Flug nach Hause antreten.

Oregon – Weltoffenes Naturparadies im Nordwesten der USA

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Einst zogen die Pioniere auf dem legendären „Oregon Trail” Richtung Westen zum Pazifischen Nordwesten der USA. Ein beliebtes Ziel war Oregon. Kein Wunder! Der Bundesstaat fasziniert durch eine atemberaubende Natur, interessante Städte und eine ursprüngliche Küste. Eine einzigartige Mischung aus ursprünglicher Natur und urbanem Leben – ein wahres Paradies für Erholungs-Suchende und Abenteurer gleichermaßen.

Oregon bietet das ganze Jahr über optimale klimatische Bedingungen

Portland USA
Portland in den Abendstunden, Bild: TayHamPhotography / shutterstock

Der US-Bundesstaat Oregon befindet sich im Nordwesten der USA und grenzt an Kalifornien, Nevada und Idaho sowie Washington. Daneben verfügt Oregon über eine knapp 600 km lange Pazifik Küste. Der Bundesstaat ist mit einer Fläche von rund 255.000 km² der neuntgrößte Bundesstaat der USA. Mit etwas mehr als 4 Millionen Einwohnern ist Oregon eher spärlich besiedelt. Die Hauptstadt ist Salem und gehört neben Portland, Eugene, Gresham und Hilsboro zu den größten Städten Oregons. Der überwiegende Teil der Bevölkerung von Oregon lebt im Willamette Valley. Dieses liegt im Nordwesten Oregons. Hier befinden sich die Städte Portland, Salem und Eugene.

Das Klima ist von Region zu Region sehr verschieden. Der überwiegende Teil des Bundesstaates ist durch ein mildes Klima geprägt. Generell kann man sagen, dass Oregon für Wassersportler als auch für Wanderer das ganze Jahr über optimale Bedingungen bietet.

Oregon ist ein wahres Naturwunder

Oregon ist ein wirkliches Paradies für Naturliebhaber. Egal, ob naturbelassene Küsten, dichte Waldflächen, eine einzigartige und vielfältige Tierwelt sowie schneebedeckte Berge – Oregon ist übersät mit Naturwundern. Nicht selten treffen Wanderer auf Kojoten und Wölfe sowie auch Bären. Typisch für den Bundesstaat im Nordwesten sind auch der Nachlass vulkanischer Aktivitäten. Diese sind überall sichtbar und sind auf die früher so mächtigen Bergketten wie die Cascade Mountains oder die Oregon Coast Range zurückzuführen. Hat Oregon an der Westgrenze den Pazifischen Ozean, so ist der Bundesstaat landeinwärts in Richtung von Nord nach Süd von zwei Gebirgsketten geprägt – die Oregon Coast Range und das Kaskadengebirge. Dazwischen liegt das Willamette Valley, eine der fruchtbarsten Ebenen weltweit. Der Mount Hood ist mit 3425 Metern der höchste Berg von Oregon.

Hier kommen Wanderer voll auf ihre Kosten

Crater lake National Park
Crater lake Nationalpark, Bild: Nora Yusuf / shutterstock

Wie bereits erwähnt, ist Oregon ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Gleich mehrere atemberaubende Naturparks laden zum Entdecken ein. So wie der Crate Laker Nationalpark. Hier befindet sich der tiefste See der USA. Der See ist knapp 600 Meter tief. Entstanden ist dieser bei dem Vulkanausbruch des Mount Mazama vor über 7.000 Jahren. Wunderbar lässt sich der See mittels einer Bootstour erleben. So kann man auch den Old Man of the Lake sehen – ein Baumstamm, der mindestens seit dem 19. Jahrhundert aufrecht im Wasser treibt.

  • Ein herrliches Wandererlebnis befindet sich nahe der Stadt Bend. Hier erstreckt sich das dichte Waldgebiet des Deschutes National Forest. Bei einer Wanderung durch diese ursprüngliche Natur fühlt man sich in eine andere Welt katapultiert.
  • Ebenfalls ein Ausflug gefühlt in eine andere Welt sind die Painted Hills. Die verschiedenen Schichten entstanden vor Millionen von Jahren und erzeugten verschiedenartige Formen und Farben. Übrigens, das ist auch ein toller Ort für Fossiliensammler.
  • Kletterer kommen im Smith Rock State Park voll auf ihre Kosten. Hier entstand vor mehr als 20 Millionen Jahren ein markanter Felsen. Heute treffen sich hier Kletterfans aus aller Welt. Hat man erstmal den Felsen erklommen, so wird man mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Crooked River belohnt.
  • Im Columbia River Gorge National Scenic Area erfreuen sich Wassersportler an den vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen der Columbia River – der zweitgrößte Fluss Nordamerikas – bietet.

Doch Oregon ist mehr als nur ein Naturparadies

Doch der Bundesstaat im Nordwesten der USA ist nicht nur wegen seiner Naturschönheit so bekannt. Oregon steht auch für eine kosmopolitische Lebenseinstellung. So wie beispielsweise die Wirtschaftsmetropole Portland. Die sehr grüne Stadt lässt sich bequem zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Das Zentrum und die meisten Sehenswürdigkeiten sind am Westufer des Willamette River zu finden.

Portland ist auch bekannt als die Stadt der Rosen. Im International Rose Test Garden können mehr als 10.000 blühende Sträucher in herrlicher Pracht bewundert werden. Die historischen Viertel Pearl District, Skidmore und Yamhill Historic District lassen die Besucher in eine vergangene Zeit eintauchen. Auch ein Besuch in einer der zahlreichen lokalen Brauereien ist sehr sehenswert. Obwohl Portland eine recht große Stadt ist, ist diese auch sehr entspannt und die Einwohner sind sehr freundlich.

Oregon bietet Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack

Da Oregon zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet, fällt die Entscheidung oftmals nicht leicht. Beliebt sind neben den oben genannten Tipps beispielsweise auch der Wildlife Safarie Park in Winston, der Oregon Zoo, der Portland Japanese Garden, Silver Falls State Park oder auch die Pittock Mansion.

Oregon ist Vielseitigkeit pur: Egal, ob nun Wassersport an der Küste, Badeferien, Skispaß in den Bergen, Kulturvergnügen, Shoppingspaß oder einfach mal bei einem Bummel in grandioser Naturlandschaft die Seele baumeln lassen – Oregon bietet für jeden Geschmack das genau Richtige. In Oregon ist alles möglich

Maine: ein aufregendes amerikanisches Reiseziel mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten

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Wer von einem Urlaub in den Vereinigten Staaten träumt, wird zwangsläufig über Maine bei seiner Recherche stolpern. Schließlich bringt dieser Bundesstaat nicht nur durch seine abwechslungsreiche Landschaft einen echten Nährwert für jeden Urlauber mit; auch abseits von Flora und Fauna kann Maine mit verschiedenen kulturellen Bereicherungen aufwarten.

Lage und Landschaft

Maine Karte
Grafik: Karin Kantso / shutterstock

Der Bundesstaat Maine ist der östlichste Staat der sogenannten Continental States und liegt am Atlantischen Ozean. Während die Landschaft rund um die Küste des Meeres mit Felsklippen und Stränden gesäumt ist, befindet sich im Landesinneren ein großes Waldareal; das größte der USA. Dieser riesige Waldbestand, welcher meist aus Kiefern besteht, verleiht dem Bundesstaat seinen inländischen Spitznamen: „Pine Tree State“ (zu Deutsch: Kiefernstaat). Klimatisch ist Maine durch seine Nähe zur Küste eher gemäßigt, kann allerdings auch mit wärmeren Sommern dienen.

Der Umstand, dass die Landschaft so stark bewaldet ist, spielt Urlaubern, die entweder wandernd oder per Fahrrad den Bundesstaat erkunden wollen, besonders in die Karten. Es existieren diverse ausgewiesene Wanderwege, selbstverständlich sind abseits davon auch etliche Trails angelegt.

Wer es etwas ruhiger und abgeschiedener mag, der wird sich im „Acadia-Nationalpark“, dem Nationalpark des Bundesstaats, wohlfühlen. Der Park liegt an der Küste und kann mit einer einzigartigen Felslandschaft aufwarten. Zudem finden auch geführte Touren innerhalb des Areals statt, die dem Besucher die Möglichkeit geben, sowohl Landschaft als auch Geschichte des Parks besser kennenzulernen.

Wer mehr das Wasser als den Wald liebt, der ist auch in Maine nicht verkehrt. Zwar bietet der Atlantik nicht immer bade freundliche Temperaturen, aber die unzähligen Seen können dafür uneingeschränkten Ersatz bieten. Wer nicht baden, sondern angeln möchte, kann sich über entsprechende Shops in und um eines jeden Sees freuen. Allerdings sind hierfür die regionalen Unterschiede bei den Angelvorschriften, ähnlich wie in Deutschland, zu beachten.

Kultur und Freizeit

Wer jetzt denkt, dass es in diesem Naturparadies kein weiteres kulturelles Vergnügen gibt, wird überrascht sein. Maine war und ist seit jeher eine Inspiration für verschiedene Maler und Schriftsteller. Damit einhergehend finden sich überall im gesamten Bundesstaat etliche kleinere und größere Galerien, die stets einen Besuch wert sind. Wer die Zeit hat oder sie sich nimmt, und über die kleineren Dörfer und Städte fährt, sollte kurz rasten und auf einem der Bauernmärkte anhalten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es unterschiedliche Handwerkskünste zu bestaunen. Nicht umsonst ist „Made in Maine“ ein überregionales Gütemerkmal.

Portland USA
Portland in den Abendstunden, Bild: TayHamPhotography / shutterstock

Aber auch abseits von Galerien und Bauernmärkten kann Maine kulturell punkten. Über die gesamte Fläche sind viele Museen und Ausstellungen verteilt. Hierbei finden sich neben den „typischen“ Museen auch Exoten wie das „The Cole Land Transportation Museum“. In diesem Museum werden die Herzen von Liebhabern höherschlagen. Von alten Oldtimern, Lokomotiven, bis hin zu Armeefahrzeugen sind sämtliche erdenklichen Fortbewegungsmittel  vertreten.

Liebhaber der Belletristik kommen allerdings auch nicht zu kurz. In Bangor, einer Stadt des Bundesstaats, steht das Haus von Stephen King. Es handelt sich um ein imposantes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, welches selbstverständlich nicht besichtigt werden kann, aber Fans des Schriftstellers ein Foto wert sein könnte.

Wer sich diese schönen Gebäude des viktorianischen Stils aber nicht nur von außen, sondern auch von innen anschauen möchte, der ist in „Old Port“, der Hauptstadt von Portland gut aufgehoben. Das historische Viertel enthält gut erhaltene und aufwendig restaurierte Gebäude der viktorianischen Epoche, welche zum Teil als Museum ausgebaut sind und somit begehbar sind. In vielen anderen Gebäuden ist man jedoch auch als Kunde herzlich willkommen, schließlich reihen sich in den Backsteinbauten unzählige Bars, Restaurants und Boutiquen aneinander.

Spätestens wenn man schon in „Old Port“ ist, sollte man es sich nicht nehmen lassen, einen Hafen in Maine zu besuchen. Die idyllischen Häfen erinnern an eine vergangene Zeit und laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Nebenbei werden auch Bootstouren angeboten.

Gastronomie

Nach all den entweder sportlichen oder geistlichen Aktivitäten kann man schonmal ein gewisses Hungergefühl bekommen. Welch Glück, dass dies eine weitere Spezialität des Staats ist. Neben seiner Pionierstellung in der „Craft-Beer“-Produktion, haben die Einheimischen auch die „Craft-Spirituosen“ für sich entdeckt. Neben Alkoholika mit eher ungewöhnlichen Zutaten zählt beispielsweise ein Wodka aus regionalen Kartoffeln zu einer der Spitzenspirituosen seiner Zunft. Wer sich dieses Spektakel selbst mal anschauen möchte oder an einer hauseigenen Verkostung teilnehmen möchte, der wird in der „Allagash Brewery“ fündig werden.

Neben alkoholischen Genüssen kann Maine natürlich mit seinen berühmten „Sea-Foods“ aufwarten. Durch die vielen ansässigen Fischer kann man sich der Fangfrische sicher sein. Ob Hummer, „Lobster rolls“ oder regionale Fischspezialitäten, in Maine dreht sich viel um die Bewohner des Atlantiks.  Zum Sitzen und Verzehr laden dafür diverse Bars, Dinners und Restaurants in der Nähe der jeweiligen Küste ein.

Fazit

Wer einen abwechslungsreichen Urlaub in der Natur sucht und dabei nicht auf Kultur verzichten möchte, der trifft mit dem Bundesstaat Maine die richtige Entscheidung. Ob Museumsbesuch oder Mountainbike Tour, Maine bietet mannigfaltige Möglichkeiten.

Märchenträume in Weiß – die 5 beliebtesten Skigebiete in den Alpen

„Die Gebirge sind stumme Meister und machen schweigsame Schüler“, sprach einst Goethe und hatte die Alpen im Sinn. In ihrer landschaftlichen und kulturellen Vielfalt sind die Alpen ein einmaliges Gebilde – gleichsam Sinnbild für die Welt der Berge in all ihren Aspekten. Sie faszinieren zu allen Jahreszeiten. Mit Schneeschuh oder Tourenski lassen sich auch im Winter die Gipfel besteigen. Per Lift und Bergbahn sind weite Teile der Alpen inzwischen jedem Skifahrer und Snowboarder erschlossen. Eine traditionelle Anhängerschaft des Skisports findet sich in den Alpen ebenso wie mondäne, weltbekannte Jetsets-Orte mit Apres-Ski-Angeboten aller Art.

Auch wenn die intensive Erschließung für den Wintersport ihre Spuren hinterlassen hat, noch immer gibt es die verwunschenen Plätze in der Bergwelt zu entdecken.

Einigen davon sind wir auf die Spur gekommen – die 5 beliebtesten Wintersportplätze der Alpen:

Garmisch Partenkirchen – hier lacht das Wintersportlerherz

Alpen, Garmisch-Partenkirchen
Die berühmte Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen, Bild: Milan1983 / shutterstock

Zugegeben, Deutschlands Anteil am Alpengebirge ist gering. Dennoch bietet ein schmaler Gebirgsstreifen zwischen Bodensee und Berchtesgaden manch hochalpiner Region Konkurrenz.

Im Heimatrevier von Felix Neureuther offerieren sich gleich drei Skiberge: Hausberg, Kreuzeck und Alpspitze. Scheint die Sonne vom Winterhimmel, begeistern funkelnde Kristalle auf deren Gipfeln. Idyllisch und verschneit zeigt sich Garmisch-Partenkirchen, der berühmte Doppelort im Werdenfelser Land. Am Fuß des markanten Wettersteinmassivs ist die oberbayerische Kleinstadt mit ihrem Angebot an wintersportlichen Aktivitäten die Top-Destination im Land. Die Entwicklung des Wintersportorts geht bis in das Jahr 1880 zurück. Zunächst nutzte ein Münchner Eislaufverein den Rießer See als Eisplatz. Es folgte eine Rodel- und Naturbobbahn. 1936 wurden in Garmisch-Partenkirchen die Olympischen Winterspiele ausgetragen; später rasen waghalsige Abfahrer beim Weltcuprennen die 3690 Meter lange „Kandahar-Abfahrt“ runter. Auch das populäre Neujahrsskispringen weckt Jahr für Jahr das Medieninteresse. Vor einem prächtigen Bergpanorama, oberhalb der Olympia-Stadt, wähnen sich winteraktive Menschen im Paradies. Hier liegen dem Skifreund komfortable Bahnen und legendäre Pisten zu Füßen.

Darüber hinaus begeistert Partenkirchen mit einem schmucken Ortskern und einem herrlichen Blick auf das Zugspitzmassiv im Süden. Garmisch gibt sich eher mondän mit malerischen alten Bauernhäusern. Unweit befindet sich die Villa des im Jahre 1949 verstorbenen Komponisten Richard Strauss.

Das Skigebiet wird jedem Anspruch gerecht. Ski-Zwerge genießen fröhlichen „Brettlspaß“ im Kinderland und Könner treffen sich an den Genusspisten unterhalb des Alpspitz-Gipfels. Über 40 Kilometer lange Pisten, vier beschneite Talabfahrten und gut präparierte Skirouten auf 5 Kilometer stehen zur Verfügung. Indes befördern 17 Lifte die Gäste. In der Tat: In Garmisch-Partenkirchen lacht das Wintersportlerherz.

Montafon – das freundliche Tal mit traumhaften Pisten

Alpen, Montafon
Montafon in Österreich, Bild: Jacqueline Abromeit / shutterstock

Etliche Gletscher, wunderschöne Bergseen, über 900 Dreitausender – Österreich darf sich zu Recht Alpenrepublik nennen. Neben unzähligen Schätzen der Bergwelt beherbergt das Land wunderschöne Wintersportorte. Der Sport auf „Brettln“ hat Österreichs Image in aller Welt geprägt.

Verlässt man Bludenz auf der Bundesstraße und fährt in Richtung Schruns, offeriert sich ein Bilderbuchtal mit schmucken Dörfern. Von den Gipfeln des Rätikons, der Silvrettagruppe und des Verwallgebirges umrahmt, befindet man sich auf einer der schönsten Panoramastraßen der Welt. Die Blicke schweifen auf die bezaubernden Orte Schruns, Tschagguns und St. Gallenkirch. Das 40 Kilometer lange und relativ breite Montafon liegt im Südosten Vorarlbergs. Trotz beliebten Wintertourismus haben die Orte des dicht besiedelten Tals ihren dörflichen Charakter bewahren können. Verantwortliche haben rechtzeitig die Notbremse gezogen und der Bauwut Einhalt geboten.

Schon Ernest Hemingway war von der atemberaubenden Kulisse des Montafons begeistert. Im Jahr 1925/26 verbrachte er seinen Winterurlaub in Schruns. Der Ort ist dank seiner zentralen Lage ein beliebter Ausgangspunkt für eine Fülle von Ausflügen, Wanderungen und Skitouren. Wie einst Hemingway, genießen die Urlauber faszinierende Einblicke in Geschichte, Kultur und Tradition und unternehmen Skitouren in die umliegenden Berge.

Gaschurn, St. Gallenkirch und Gortipohl bieten Zugang zum Wintersportgebiet „Silvretta Nova“ mit zahlreichen Liften.

Silvretta-Montafon bildet mit 113 Pistenkilometern und 27 Kilometer Skirouten das größte Skigebiet im Montafon. Die höchsten Gebiete reichen bis auf eine Höhe von 2.430 Meter. Vom Frühwinter bis ins Frühjahr gewährt diese Region exzellente Bedingungen zum Skifahren und Snowboarden. Unzählige Abfahrtskilometer aller Schwierigkeitsgrade, 35 Lifte zur Beförderung der Gäste – darunter die schnellste 8er-Sesselbahn Vorarlbergs – ergeben ein großartiges Wintersportgebiet.

 

Salzburger Land – ein Winterparadies

Flachau, Salzburg
Flachau in der Salzburger Sportwelt amadé, Bild: Alexander Chizhenok / shutterstock

Malerische Dörfer, weiß gepuderte Berge, historische Orte und unter Eis erstarrte Seen – wir bleiben in Österreich und verweilen in der Bergwelt des Salzburger Landes. Umgeben von den Hohen Tauern, dem Dachsteinmassiv und den Berchtesgadener Alpen präsentiert sich das österreichische Bundesland mit einer überraschenden Vielfalt. Die faszinierenden Skiberge und ihre hoch gelegenen Talschlüsse ragen über das im Winter häufige Nebelmeer hinaus und gewähren den Besuchern strahlende Sonne.

Fast überall in den Gebirgsteilen des Landes sind bis April oder Mai ausgezeichnete Skiabfahrten gesichert. Eine ständige wachsende Zahl von Aufstiegshilfen und Bergbahnen ergänzt die natürlichen Voraussetzungen für den Wintersport. 2200 Loipenkilometer und 2500 Kilometer lange Winterwanderwege warten auf die Gäste. Zu den bekanntesten Ski-Destinationen zählt Amadé. Hier bilden Radstadt, Altenmarkt-Zauchensee, Wagrain, Flachau und Filzmoos eines der größten Skigebiete Österreichs. Nicht minder attraktiv ist das Gasteiner Tal.

Besonders lässig präsentiert sich der Ski-Zirkus von Saalbach-Hinterglemm. Der berühmte Weltcup-Ort begeistert in einer faszinierenden Panoramalandschaft mit perfekten Pistenbedingungen, unberührtem Neuschnee und gemütlichen Hütten. Unzählige Wintersportbegeisterte genießen Skivergnügen auf höchstem Niveau. Zur Beförderung stehen 70 moderne Lifte zur Verfügung. Freerider, Snowboarder und Skifahrer schätzen die großartige Lage als auch das legendäre Aprés-Ski.

Davos – das Winterwunderland

Alpen Schweiz, Davos
Davos in der Schweiz,
Bild: Boris-B / shutterstock

Etwa 60 Prozent der Schweiz liegen in den Alpen. Rund hundert ihrer Gipfel erreichen die 4000 Meter-Marke. Die Qualität der Loipen, der Unterkünfte und der Gastronomie – in Sachen Wintersport hat das Land Bestnoten verdient. Die Schweizer Hochgebirgslandschaften zählen zweifellos zu den schönsten der Alpen.

Im Kanton Graubünden erklärt sich Davos zu einem kleinen Universum. Die Stadt mit internationalem Ambiente beherbergt nicht nur das Institut für Schnee- und Lawinenforschung. Mit seiner wundervollen Landschaft und dem großartigen Schnee hat sich Davos einen Namen als erstklassiger Skiort gemacht. Die sechs Skiregionen von Davos und Klosters bieten eines der größten und schneesichersten Skigebiete der Schweiz. So richtig schön ist Davos zwar nicht – dieses Prädikat gebührt dem Nachbarort Klosters – aber, was dem Ferienort an idyllischem Anblick fehlt, macht er mit tollen Skihängen wett. Skifahrer überwinden teilweise einen unglaublichen Höhenunterschied von 2000 Meter. Zudem gibt es hier die „heißeren“ Apres-Ski-Partys zu europäischer Popmusik. In der Kur- und Kongressstadt verweilen viele illustre Gäste. Wer es still und behaglich mag, urlaubt lieber im ruhigeren Klosters.

Die höchst gelegene Stadt der Alpen lockt mit dem Slogan: „Von der Piste auf die Piste“.
Das große Skigebiet Parsenn reicht bis auf das Weissfluhjoch hinauf. Von hier aus kann man bis in das 2000 Meter tiefer gelegene und 12 Kilometer entfernte Küblis abfahren. Als Alternative bieten sich auch die malerischen Pisten nach Klosters an. Die schneesichere Region bietet insgesamt 300 Kilometer Pisten und 57 Transportanlagen.

 

Saas-Fee – Perle der Alpen

Alpen, Saas-Fee
Saas-Fee, Bild: Cedric Weber / shutterstock

Wie ein bedrohliches Amphitheater wirken die 13 unerbittlichen über 4000 Meter hohen Gipfel über dem kleinen Saas-Fee. Diese Viertausender bilden mit ihren Gletschern den grandiosen Talschluss des bezaubernden Pfarrdorfes Saas-Fee im Schweizer Kanton Wallis. Schneeweiße Hänge und tief abfallende Schluchten wachen über dem hochalpinen und wegen seiner Höhenlage schneesicheren Saastal. Das kleine Städtchen liegt am Fuße des 4545 Meter hohen Dom. In dem alten Waliser Dorf dürfen ausschließlich Elektroautos fahren. Sein Gefährt lässt man auf einem der Parkplätze am Dorfeingang stehen. Urige Holz-Chalets und Stelzen-Schuppen säumen die Dorfmitte. Der Stolz von Saas-Fee ist die unterirdische Standseilbahn „Metro-Alpin“. Mit ihr gelangen die Besucher in eine überwältigende Eiswelt. Im Eispavillon enthüllen die Gletscher ihre Geheimnisse. Die riesige Eisgrotte, eine der schönsten der Welt, wurde am Allalin auf 3500 Meter Höhe eingerichtet.

Während der Skisaison glitzert es in Saas-Fee fröhlich. Schnee ist garantiert und die meisten Skipisten befinden sich oberhalb von 2500 Meter Höhe. Das Skigebiet bietet etwa 140 Kilometer gut präparierte, malerische Pisten, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind. Skitouren sind auf der berühmte Haute Route nach Chamonix möglich. Neben dem ausgezeichneten Pistenangebot mit 28 Anlagen bieten Sauna, Hallenschwimmbäder, Rodelbahn, Curlingplätze und Tennisanlagen weitere sportliche Möglichkeiten. Das Resort ist auch ein Mekka für Snowboarder. Regelmäßig werden in Saas-Fee Weltmeisterschaften ausgetragen.

Belize – Traumziel im karibischen Meer

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Ein wenig bekannter Insidertipp für einen unvergesslichen Karibikurlaub ist Belize. Das kleine Land an der Südostspitze der Halbinsel Yucatán lockt mit traumhaften Stränden, tropischen Regenwäldern, üppigen Mangrovensümpfen, dem größten Höhlensystem in Mittelamerika und dem zweitgrößten Korallenriff der Erde. Etwa 40 % des Landes stehen unter Naturschutz. Belize ist Heimat vieler exotischer Tiere, z. B. Affen, Tapire, Krokodile, Pumas, Tukane, Seekühe, Meeresschildkröten etc. Hier befindet sich auch das Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary, einziges Jaguarreservat der Welt. Zu den bemerkenswerten Arten der Flora von Belize zählen unter anderem die schwarze Orchidee, die farbenfrohe Malterserkreuzblume, sowie der Mahagonibaum oder der Kakaobaum.

Einige Fakten und wichtige Reiseinformationen über Belize

Belize grenzt im Norden an Mexiko und im Westen und Süden an Guatemala. Etwa 43,5 % der Belizer sind Mestizen, d. h. Maya- und europäischer Abstammung. Ein weiterer Teil der Bevölkerung, etwa 30 %, sind afrikanischer und afroeuropäischer Abstammung (Creolen). Etwa 11,0 % sind Maya und 6,6 % sind Afro-Indianer (Garifuna). Die offizielle Landessprache ist Englisch. Vorherrschende Umgangssprachen sind Spanisch und Kreolisch sowie das afrikanische Garifuna und verschiedene Maya-Sprachen. Die beste Reisezeit für Belize ist während der Trockenzeit von Februar bis Mai und in der Zeit von Dezember bis Januar.

In der Regenzeit von Juni bis November gibt es durchschnittlich 6 bis 16 Regentage im Monat, in Form von kurzen heftigen Niederschlägen. In dieser Zeit können auch vereinzelt tropische Stürme auftreten. Das auf Belize herrschende subtropische Klima mit durchschnittlichen Jahrestemperaturen von etwa 27° und einer Luftfeuchtigkeit von 85 % eignet sich gut für Reisen das ganze Jahr über. Selbst im Winter beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur noch angenehme 24°. Nur in der Gebirgsregion können die Temperaturen schon mal unter 10° fallen. Da kann eine wärmende Jacke recht hilfreich sein. Für die Dauer des Aufenthalts in Belize ist ein gültiger Reisepass und ein Nachweis über ein Weiter- oder Rückflugticket erforderlich. Ein Visum wird bei der Anreise als Tourist nicht benötigt. Landeswährung ist der Belize Dollar (BZD, bevorzugtes Zahlungsmittel der USD.

Die meisten Kreditkarten werden anerkannt. So kann man sich z. B. mit Visa, Master Card, Pluscard und Cirruscard an Geldautomaten problemlos mit Bargeld versorgen. Empfohlene Impfungen für einen Urlaub in Belize sind üblicherweise Tetanus, Hepatitis A und evtl. Tollwut. Ein Gelbfieber-Impfnachweis ist nicht erforderlich. Belize ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Nur in bestimmten Gebieten des Landes besteht ein erhöhtes Risiko. Als sichere Gegenden für Urlauber gelten die Inseln Ambergris und Caye Caye Caulker sowie Placencia, ein beliebter Küstenort. In Belize-Stadt ist nach Einbruch der Dunkelheit Vorsicht geboten. Auf Spaziergänge sollten Besucher dann besser verzichten. Vor einem Urlaub auf Belize empfiehlt es sich auch, die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu lesen.

Sehenswürdigkeiten in Belize

Lamanai-Reservat in Orange Walk, Belize
Lamanai-Reservat in Orange Walk, Bild: Mehdi Kasumov / shutterstock

Egal, ob man historische Stätte erkunden will, die Natur genießen, sportlich aktiv sein oder gemütlich am Strand sonnenbaden will. In Belize gibt es viel zu erleben und zu sehen. Hauptattraktionen sind sicherlich das Great Mayan Reef, ein 298 km langes Barriereriff und damit zweitgrößtes Barriereriff der Welt. Es erstreckt sich von Cancun in Mexiko über die ganze Küste von Belize bis hinunter nach Honduras zu den Bay Islands. Eine weitere Attraktion sind die Cayes, 450, mit Mangroven bewachsene Atolle, die auf oder um das Riff herum liegen. Vor der Küste von Belize liegt auch Great Blue Hole. Das blaue Loch misst über 300 Meter im Durchmesser und ist bis zu 125 Meter tief. In dem weltweit bekannten Taucherparadies leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Unter anderem können hier auch Tigerhaie und Hammerhaie beobachtet werden. Belize ist auch bekannt für seine vielen Maya-Ruinen. Insgesamt 900 Maya-Tempelstätten begeistern jedes Jahr zahllose Touristen. Besonders imposant ist das 3000 Jahre alte Lamanai. Hier kann der Besucher spektakuläre Großbauten wie die 33 Meter emporragende Pyramide, hoher Tempel (“El Castillo”), den neun-stufigen Jaguar-Tempel oder den Masken-Tempel bewundern. Besonders sehenswert sind auch die gut erhaltenen Ruinen von Altun Ha, Xunantunich oder Caracol. Auch Sportbegeisterte kommen in Belize auf ihre Kosten. Viele beliebte Wasseraktivitäten wie Sporttauchen, Schnorcheln, Surfen, Windsurfen, auf einem Schlauch über das Wasser düsen (Tubing), Wildwasserrafting und Jetskifahren sind im Angebot. Auch die Gastronomie kann sich sehen lassen. Zu einem typischen kreolischen Abendessen gehören Reis und Bohnen, verschiedene Arten Fleisch und Salat.

Des Weiteren Kartoffeln, Gemüse oder Krautsalat. Ebenso wie Fisch, Muscheln und Hummer und einige Wildsorten wie Leguan und Hirsch. Dazu wird gemahlener Maniok, Kakao und Kochbananen gereicht. Eine besondere Delikatesse ist Ducunu, eine Paste bestehend aus Mais, Fett, Kokosnussmilch und Salz. Auf Wunsch gibt es auch eine Fleisch- oder Gemüsefüllung. Ducunu wird in Blätter eingewickelt, gekocht, gegrillt oder gebraten verzehrt.

7 wichtige Informationen über Belize

1. Anreise nach Belize

Die Anreise nach Belize ist mittlerweile unkomplizierter geworden, auch wenn es keine Direktflüge aus Europa gibt. Hier sind die wichtigsten Informationen zur Anreise:

  • Flüge aus Europa: Die meisten Flüge von Europa nach Belize City (Flughafen: Philip S. W. Goldson International Airport) führen über die USA oder Mexiko. Häufige Umsteigemöglichkeiten gibt es in Städten wie Miami, Dallas oder Houston sowie in Mexiko-Stadt oder Cancún. Die gesamte Reisezeit beträgt normalerweise zwischen 15 und 20 Stunden, je nach Verbindung.
  • Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsbürger ist bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum erforderlich. Es reicht ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass. Bei einer geplanten Aufenthaltsdauer von mehr als 30 Tagen muss ein Visum beantragt werden.
  • Beste Reisezeit: Die optimale Reisezeit für Belize ist die Trockenzeit von November bis Mai. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm und die Niederschläge gering. Die Regenzeit von Juni bis Oktober kann jedoch auch ihre Vorteile haben – die Natur erstrahlt in sattem Grün, und es sind weniger Touristen unterwegs.

2. Gesundheit und Impfungen

Vor einer Reise nach Belize sollten Reisende einige gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um mögliche Risiken zu minimieren. Hier sind die wichtigsten Hinweise:

  • Empfohlene Impfungen: Neben den Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie und Polio werden Reisenden Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Typhus empfohlen. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist nur dann erforderlich, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen.
  • Malaria und Dengue-Fieber: Belize ist ein tropisches Land, und in einigen Regionen besteht ein Risiko für Malaria und Dengue-Fieber. Vor allem in ländlichen Gebieten sowie in der Regenzeit sollten Sie Insektenschutzmittel verwenden und lange, helle Kleidung tragen, um sich vor Mückenstichen zu schützen. Die Mitnahme eines Moskitonetzes kann ebenfalls hilfreich sein.
  • Trinkwasser: Leitungswasser sollte in Belize nicht konsumiert werden. Es wird empfohlen, Wasser nur in Flaschen zu trinken oder gefiltertes Wasser zu nutzen, um Magen-Darm-Erkrankungen vorzubeugen.

3. Währung und Zahlungsmittel

San Pedro in Belize
Blick auf die Kleinstadt San Pedro, Bild: Mr. Peter Ian / shutterstock

Die offizielle Währung in Belize ist der Belize-Dollar (BZD), der fest an den US-Dollar gekoppelt ist (2 BZD = 1 USD). US-Dollar werden in den meisten touristischen Gebieten problemlos akzeptiert.

  • Geldautomaten: Geldautomaten gibt es in den meisten Städten und touristischen Zentren, jedoch sind sie in abgelegeneren Gebieten oft schwer zu finden. Die Nutzung internationaler Kreditkarten ist weit verbreitet, aber es ist ratsam, auch Bargeld mitzuführen.
  • Kreditkarten und Bargeld: In vielen Hotels, Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten akzeptiert. Auf den Inseln und in kleineren Ortschaften kann jedoch Barzahlung erforderlich sein.

4. Sprache und Kultur

Die Amtssprache in Belize ist Englisch, was das Reisen für deutschsprachige Urlauber oft vereinfacht. Spanisch und Kriol sind ebenfalls weit verbreitet, vor allem in bestimmten ethnischen Gruppen und Regionen.

Die Kultur von Belize ist stark von den verschiedenen Bevölkerungsgruppen geprägt, darunter Mestizen, Maya, Garifuna und Mennoniten. Diese Vielfalt spiegelt sich in den Bräuchen, der Küche und den Festen des Landes wider. Zu den bekanntesten Festen gehört der Garifuna Settlement Day im November, der die Geschichte und Kultur des Garifuna-Volkes feiert.

5. Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Great Blue Hole in Belize
Great Blue Hole, Bild: Malikbros / shutterstock

Belize bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die Abenteuerlustige und Naturfreunde begeistern:

  • Great Blue Hole: Das weltberühmte Blue Hole ist ein spektakuläres Ziel für Taucher und Schnorchler. Dieses riesige, unterseeische Loch bietet eine einzigartige Gelegenheit, die reiche Unterwasserwelt von Belize zu erkunden.
  • Maya-Ruinen: Belize war einst ein bedeutendes Zentrum der Maya-Zivilisation. Die beeindruckenden Ruinen von Caracol, Altun Ha und Xunantunich geben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte dieser alten Kultur.
  • Caye Caulker und Ambergris Caye: Diese kleinen Inseln sind beliebte Urlaubsziele für Strandliebhaber und Wassersportler. Das klare Wasser und die lebhaften Korallenriffe machen sie zu idealen Orten für Schnorchel- und Tauchausflüge.
  • Wanderungen im Dschungel: Die tropischen Regenwälder von Belize beherbergen eine erstaunliche Artenvielfalt, darunter Jaguare, Brüllaffen und zahlreiche Vogelarten. Die Naturreservate und Nationalparks, wie der Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary, bieten gut markierte Wanderwege.

6. Sicherheitshinweise

Belize ist ein relativ sicheres Reiseziel, doch wie in jedem Land sollten Reisende einige Vorsichtsmaßnahmen beachten:

  • Diebstahlprävention: Lassen Sie Wertgegenstände im Hotelsafe und achten Sie in Städten und Touristengebieten auf Taschendiebe. In ländlichen und weniger touristischen Gebieten ist das Risiko für Kriminalität in der Regel geringer.
  • Verkehrssicherheit: Die Straßenverhältnisse in Belize sind nicht immer optimal. Besonders in der Regenzeit können Straßen unpassierbar werden. Zudem sind viele Straßen nur schlecht beleuchtet, weshalb Autofahrten bei Nacht möglichst vermieden werden sollten.
  • Naturgefahren: Belize liegt in einem tropischen Gebiet, das gelegentlich von Hurrikanen betroffen ist. Informieren Sie sich vor der Reise über die aktuelle Wetterlage und mögliche Naturereignisse.

7. Nützliche Reise-Tipps

Einige zusätzliche Tipps können Ihre Reise nach Belize noch angenehmer gestalten:

  • Zeitverschiebung: Belize befindet sich in der Zeitzone UTC-6. Es gibt keine Umstellung auf Sommerzeit.
  • Stromanschlüsse: Belize verwendet Steckdosen des Typs A und B, die Spannung beträgt 110 Volt. Ein Adapter ist notwendig.
  • Internet und SIM-Karten: WLAN ist in den meisten Hotels und Cafés verfügbar. Für mobile Daten empfehlen sich lokale SIM-Karten, die an Flughäfen und in größeren Städten erhältlich sind.

Urlaub in Meersburg mit Blick auf den Bodensee

Meersburg ist eine Perle am Bodensee, die ein echter Geheimtipp für viele ist. Das türkisfarbene Wasser des Bodensees ist vom höchsten Punkt der Stadt sehr gut zu erkennen. Das Residenzschloss, die Burg und die traumhafte Lage machen einen Urlaub in Meersburg unvergesslich.

Der folgende Artikel zeigt die Schönheit und Vielseitigkeit der Stadt am Bodensee auf und liefert zahlreiche Tipps für einen erholsamen Aufenthalt.

Geografie und Lage

Meersburg ist eine Stadt am Bodensee, die mit knapp 6000 Einwohnern zu den kleineren Städten der Region zählt. Dafür hält die Stadt einiges bereit und punktet mit ihrer fantastischen Aussicht. Meersburg befindet sich zwischen Unteruhldingen und Hagnau am Bodensee und liegt auf einer Anhöhe. Das ist auch der Grund, warum die Stadt bis heute so bekannt ist. Einst diente sie den Burgherren seit dem 7. Jahrhundert als Zufluchts- und Heimatort. Heute ist sie aufgrund ihrer Lage und der Idylle bei Touristen und Einheimischen beliebt.

Idyllisches Städtchen mit Shoppingmöglichkeiten

Altstadt Meersburg
Unterwegs in Meersburg, Bild: Olgysha / shutterstock

Die Stadt Meersburg verbindet Idylle, Ruhe und Tourismus in einem wie keine weitere Stadt am Bodensee. Besonders die die schöne Einkaufsstraße mit dem großzügigen Platz und den zahlreichen Restaurants am Ufer des Bodensees laden zum Verweilen ein. Um dorthin zu gelangen, betreten Fußgänger und Radfahrer ein altes Tor. Der Eintritt fühlt sich wie ein Besuch einer anderen Welt an: Meersburg strahlt eine Ruhe und Idylle aus, die es an kaum einen anderen Ort am Bodensee gibt.
Nicht nur die Uferpromenade bietet Shoppingmöglichkeiten an, sondern auch die ortsansässigen Läden auf dem Weg Burg Meersburg. Der leichte Anstieg und die kopfsteingepflasterte Straße tragen zum urigen Ambiente bei. Am Stadtbrunnen, der in den warmen Monaten mit blühenden Pflanzen geschmückt ist, machen viele einen kurzen Halt und genießen die Aussicht auf den Bodensee.

Sehenswertes in Meersburg

Burg Meersburg
Burg Meersburg, Bild: Viacheslav Lopatin / shutterstock

Meersburg hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, die die Stadt prägen und ausmachen. Als eine der Hauptattraktionen ist die Burg Meersburg zu nennen: Sie gilt als älteste bewohnte Burg Deutschlands, die aus dem 7. Jahrhundert stammt. Aus dieser Zeit gibt es jedoch keine Baubestandteile mehr, sondern lediglich aus dem Jahr 1548. Denn mit der Zeit und aufgrund der vielen Kriege hat die Fassade der Burg zu kämpfen gehabt. Nichtsdestotrotz ist ein großer Teil gut erhalten geblieben, sodass sogar das Wasserrad bis heute intakt geblieben ist.

In einem Teil der Burg befindet sich das Burgmuseum, das Einblick in 30 Räume gestattet. Das Museum ist auch für Familien mit Kindern interessant, die in die Zeit der Ritter und Burgfräulein reisen möchten.

Ein echter Geheimtipp ist die Känzle: Die Aussichtsplattform erfordert vom Burgmuseum aus gesehen einen kurzen Treppenaufstieg und bietet einen der schönsten Panoramablicke der Gegend an. Gleichzeitig ist der mit Kies aufgeschüttete Hof der Vorplatz des Neuen Schlosses: Ein Museum sowie ein Café sind in dem rosafarbenen Gebäude untergebracht, wo es das ganze Jahr über auch diverse Veranstaltungen gibt.

Ebenfalls lohnenswert sind der Besuch des Zeppelin-Museums oder der Bibelgalerie. Die Altstadt Meersburgs wirkt lebendig und pittoresk. Nicht weit davon entfernt ist das vineum zu finden: Das von der Stadt Meersburg betriebene Museum zeigt die Kultur und Geschichte der Weine aus der Region auf.

Aktivitäten rund um den Bodensee

Neues Schloss Meersburg
Neues Schloss Meersburg, Bild: trabantos / shutterstock

Meersburg ist eine beliebte Region für den Weinanbau: Vor allem trockene Weißweine wie etwa Riesling oder Grauburgunder werden in Meersburg angebaut. So kommen Urlauber nicht umhin, eine Weinprobe zu buchen. Der Winzer bringt seinen Besuchern alles rund um seinen Weinanbau bei und lädt zur Verkostung ein.

Um die schönen Weinberge zu erkunden, gibt es etliche gut ausgebaute Rad- und Wanderwege. Wer die Höhenunterschiede nicht so gut meistern kann, greift am besten auf ein E-Bike zurück: Diese gibt es in vielen Städten zum Ausleihen für kleines Geld. Das gilt auch für Stand-Up-Paddeling, wobei die Ausrüstung an unterschiedlichen Badestellen am Bodensee ausgeliehen werden kann. Wer lieber trocken über das Wasser fahren möchte, unternimmt eine Bootstour von oder nach Meersburg. Der Anlegehafen ist ein beliebter Dreh- und Angelpunkt, da dort auch die Autofähre fährt. Um ein bisschen zu relaxen, ist die Therme Meersburg perfekt: Wellness, Ruhe und sanfte Anwendungen sorgen für einen erholsamen Urlaub in Meersburg.

Kulinarisches aus Meersburg

Wie auch in vielen anderen Orten am Bodensee ist der Zwiebelrostbraten in Meersburg sehr beliebt. Ein gut gekühlten Bier oder einen Wein von den eigenen Weinbergen passen perfekt dazu. In den hiesigen Lokalen, die vorwiegend am Ufer zum Bodensee zu finden sind, gibt es gutbürgerliche Speisen. Darüber hinaus gibt es für Vegetarier und Veganer diverse Köstlichkeiten, die nach einer anstrengenden Fahrrad- oder Bootstour für neue Energien sorgen. Genüsslich Speisen die Gäste in den verschiedenen Restaurants, die einen atemberaubenden Blick auf den Bodensee gewähren.

Anreise nach Meersburg

Mit dem Auto kommend ist die Bundesstraße B 31 ideal, die an die Autobahn A 98 anknüpft. Es ist darauf zu achten, dass es viele feste Blitzer auf den Straßen in und um Meersburg gibt. So wird das hiesige Tempolimit eingehalten und sorgt für mehr Sicherheit auf den Straßen. Von Unteruhldingen und Hagnau am Bodensee führen gut ausgebaute Radwege ab. Um eine weite Strecke zu meistern, eignet sich eine Fahrt mit der Fähre. Das gilt sowohl für

  • Fußgänger
  • Radfahrer
  • sowie für Autofahrer.

Val d’Isere – Tradition trifft auf Moderne

Val d’Isere gilt als eines der beliebtesten Skigebiete Frankreichs und eines der besten Tiefschneegebiete der Welt. Es liegt in den französischen Nordalpen an der Grenze zu Italien. Dank seiner Lage ist die Saison von Ende November bis zur ersten Maiwoche garantiert. Es profitiert von den gleichen atlantischen Tiefdruckgebieten wie andere französische Urlaubsorte, erhält aber zusätzlich starke Schneefälle durch Mittelmeertiefs, die ihren Schnee über den italienischen Alpen abladen.

Das vielleicht schönste Skigebiet der Welt

Val d´Isere in Frankreich
Traumhafte Winteratmosphäre in den französischen Alpen in Val d´Isere, Bild: ventdusud / shutterstock

Zwischen Val d’Isere und Tignes erstreckt sich der Espace Killy, benannt nach Olympiasieger und Ausnahmeskifahrer Jean-Claude Killy. Er wuchs in Val d’Isere auf.
Der Ort hat viel von seinem ursprünglichen Charme erhalten. Er hat sich zu einem modernen Alpen-Resort weiterentwickelt, ohne mit der traditionellen Architektur zu brechen. Der Ortskern ist geprägt von Holz, Stein und Schieferdächern. Die Atmosphäre findet sich auch in vielen der rustikalen Chalets und Restaurants wieder.

Dank des Gletschers “Grand Motte” ist ein Teil des Skigebiets in 3656 Metern Höhe bereits ab Oktober befahrbar. Die Station zieht mit der Kombination aus perfekten Schneeverhältnissen und charmanten Chalets Skifahrer aus der ganzen Welt an. Es gibt in der Hauptsaison eine große Auswahl an Abfahrten. In einer Höhe von 1850 Metern warten 300 Kilometer Piste darauf, entdeckt zu werden. Dabei werden alle Niveaus und viele Wintersportarten berücksichtigt: hier findet man olympische und Weltcup-Pisten, markierte und gesicherte Skitouren durch die Berge und auch Mountainbiking, Moonbikes, Golfen im Schnee und Hundeschlittenfahrten.

Abfahrten für Olympiasieger und Neulinge – hier findet jeder sein Glück

Es gibt zusätzlich zur spektakulären Natur viele Sport- und Kulturveranstaltungen im Winter. Im Dezember findet unter dem Namen „Premières Traces“ das Eröffnungswochenende des Resorts statt. Ebenfalls im Dezember versammelt sich das Who-is-who der Skiwelt, um am „Critérium de la 1er neige“ teilzunehmen. Hierbei handelt es sich um ein seit 1955 stattfindendes Rennen. Es gilt als Eröffnung der Ski Saison in Frankreich und ist Teil des Ski-Weltcups. Wenn Sie ein guter Skifahrer sind, können Sie sich auf die Spuren von Karl Schranz, Luc Alphand, Franck Piccard oder Hermann Maier begeben und selbst „La OK“ hinuntergleiten. Und wenn Sie noch mehr Herausforderung brauchen: die schwarze Piste „La face de Bellvarde“ gilt als sehr anspruchsvolle Strecke mit 1.000 Metern Höhenunterschied. Die Abfahrt wurde vom ehemaligen Weltmeister Bernhard Rüssi für die Olympischen Winterspiele 1992 entworfen.

Wer gerne Offpiste fährt, stößt auf ideale Möglichkeiten. Die Startpunkte der Touren sind besonders gut per Skilift zu erreichen. Außerdem gibt es viele erfahrene Guides, die ihre Dienste anbieten. Natürlich wurde auch an Skifahrer gedacht, die noch am Anfang Ihrer Karriere stehen. Von den 67 Pisten des Skigebiets sind 15 Abfahrten für Beginner geeignet. Angenehm für Gruppen, die verschiedene Niveaus haben: Viele Pisten enden am Dorfrand und man trifft sich nach unterschiedlichen Abfahrten im Tal wieder.

Mitte Januar geht es bei den Sportveranstaltungen mit den Polo Masters weiter. Im Februar findet das Event “Frost gun” statt und zum Abschluss der Saison im April gibt es ein Winter-Golfturnier. Sportlich hat Val d’Isere jede Menge zu bieten, egal ob als Skifahrer oder als Zuschauer.

Restaurants, Wellness und Shopping – ein vielfältiges Freizeitangebot

Val d`Isere in Frankreich
Val d`Isere gehört zu den beliebtesten Skigebieten in Frankreich, Bild: vvoe / shutterstock

Wer es etwas ruhiger mag, oder auch mal einen Tag Pause braucht, kann Wanderungen mit Schneeschuhen oder Wellnessbehandlungen buchen. Der Ferienort verfügt über eine Reihe von luxuriösen Spas, die Sie für eine entspannende Auszeit reservieren können. In Verbindung mit hochwertigen Boutiquen, die zum Stöbern einladen, einem Kino, einem Sportzentrum mit Schwimmbad, Kletterwand, Squashplätzen und einem Fitnessstudio gibt es in Val d’Isère sowohl auf als auch abseits der Pisten viel zu tun.

Kulinarisch hat das Tal viel zu bieten. Es gibt mehrere Restaurants, die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet sind. Aber auch in der mittleren Preisklasse finden Sie ein vielfältiges und qualitativ sehr hochwertiges Angebot. Einige der besten Restaurants sind an den Abfahrten gelegen, ein fantastischer Ausblick ist garantiert. Familien sind, wie im gesamten Skigebiet, gerne gesehene Gäste.

Ein Skiresort für die ganze Familie

Skiurlaub ist häufig ein Familienurlaub. Aber nicht alle Pisten sind schon für kleine Skifahrer geeignet. Damit die Erwachsenen trotzdem von der großen Auswahl an anspruchsvollen Abfahrten profitieren können, ist an die Kinderbetreuung gedacht. Natürlich kann man die Zeit auch für einen Skikurs nutzen oder eine Tartiflette essen gehen. Es gibt eine Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 18 Monaten bis 3 Jahren und eine weitere Betreuungseinrichtung für Kinder von 3 bis 13 Jahren. Selbstverständlich gibt es auch Skikurse für die kleinsten Familienmitglieder. Die Teilnahme ist ab 3 Jahren möglich.