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Dienstag, März 31, 2026
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Perlen der Natur – drei Orte mit wunderbaren Naturattraktionen

Die Natur überrascht uns auf Schritt und Tritt, obwohl es uns scheint, dass wir sie sehr gut kennen. Die Naturwerke fördern unsere Vorstellungskraft und wecken ununterbrochen die Begeisterung. Sie versetzen uns in Erstaunen, so dass wir sie sofort besuchen wollen. Wenn wir einen längeren Urlaub oder nur eine Städtereise planen, lohnt es sich mit Hilfe von einer guten Suchmaschine einen billigen Flug nach einem Ort zu finden, der für seine überraschende Natur bekannt ist. Unten stellen wir drei Ideen auf die interessantesten Reiseziele der Welt.

Ein eingeklemmter Felsblock in Norwegen

Nordeuropa wird nicht so oft als Urlaubsziel gewählt. Aber mit Sicherheit finden wir billige Flüge nach dem größten Flughafen in Norwegen Oslo-Gardermoen. Zwar assoziieren wir die Hauptstadt dieses skandinavischen Landes mit der Naturattraktionen nicht, aber die unmittelbare Umgebung ist reich an Perlen der Natur.

Oslo Innenstadt
Die Innenstadt von Oslo, Bild: Kiev.Victor / shutterstock

Von Oslo können wir einen Ausflug mit dem Auto nach dem Westen entlang der Küste machen und die fantastischen Fjorde bewundern. Nach ein paar Stunden mit atemberaubenden Landschaften erreichen wir unser Ausflugziel –  Kjerag. Kjerag ist wegen eines populärsten Steines in Europa oder sogar auf der ganzen Welt bekannt. Warum ist er so berühmt? Vor Tausenden von Jahren hat er zwischen zwei Felswänden über 1.000 Meter über dem Abgrund eingeklemmt. Interessant ist, dass man auf den Stein gehen kann. Die Fotos sind eine Errungenschaft und ein interessantes Souvenir aus Norwegen.

Die von Bergflanken gesäumte balkanische Bucht

Die Berggipfel, die direkt ins Meer münden, sind eine für die Balkanküste sehr charakteristische Landschaft. Jedes Jahr locken sie Millionen von Touristen an, die nach den unvergesslichen Eindrücken und Aussichten suchen. Die Bucht von Kotor sieht außergewöhnlich aus. Wenn man die Bucht aus der Vogelperspektive betrachtet, fühlt man viel Respekt vor der Kraft der Natur. Die Bucht besteht aus vier durch Engstrecken miteinander verbundene Einzelbecken. Darüber hinaus ist die ganze Bucht von steilen Berghängen gesäumt.

Entlang der Küste gibt es einen Weg und wir können rund um die Bucht fahren. Auf uns warten die atemberaubenden Landschaften sowie die kleinen Städte, die noch im Mittelalter entstanden sind.

Die Bucht von Kotor besuchen wir, wenn wir die Flugtickets der Fluggesellschaft Tivat wählen. Unsere Flugsuchmaschine findet diesen Ort unter dem Symbol TIV, das man im internationalen IATA-Flughafencode nutzt. Dank der Montenegros Fluggesellschaft Montenegro Airlines bedient dieser internationale Flughafen viele Flüge aus Westeuropa. Mit dieser Fluglinie haben wir auch die Möglichkeit, billige Flüge nach Balkan zu buchen.

Tafelberg

Der letzte Ort auf unserer Landkarte ist die Wiege der Menschheit – Südafrika. Wir konzentrieren uns auf Kapstadt, wo vor über sechshunderttausend Jahren die Spuren des Urmenschen entdeckt wurden. Der interessanteste Ort auf diesem Gebiet ist der Tafelberg. Der Berg mit seinem fast flachem Gipfel umfasst die Gesamtfläche von rund drei Quadratkilometer. Die charakteristische Silhouette und die nachbarlichen Gipfel wurden zum Symbol Kapstadts. Heutzutage befinden sie sich auch auf der Fahne der Stadt.

Der Tafelberg wird als ein Wunder der Natur anerkannt. Man sagt, das ist der flachste Berg auf der Welt. Er ist mit einer Bergbahn oder zu Fuß erreichbar. Beim Wandern haben wir die Chance, die für diese Region typische Pflanzen- und Faunaarten zu bewundern.

Wenn wir die Tickets frühzeitig buchen, haben wir die Chance auf billige Flüge nach Kapstadt. Der Flughafen, der diese Stadt bedient, ist der zweitgrößte Flughafen in Südafrika. Dank der Zusammenarbeit mit British Airways (BA) und Lufthansa werden London und München angeflogen.

Die oben erwähnten Orte sind nur einige Beispiele der Perlen der Natur, die man überall auf der ganzen Welt finden kann. Es lohnt sich billige Flüge und eine Suchmaschine zu nutzen und die Reiseziele zu besuchen, die noch nicht so bekannt sind.

Bad Heviz – die zauberhafte Kurstadt am Thermalsee

An der ungarischen Bäderstraße gelegen ist die Kurstadt Bad Heviz ein ganz besonderes Reiseziel. Die Stadt liegt am größten natürlichen Thermalsee der Welt. Geprägt von historischen Kureinrichtungen und eingebettet in eine besonders malerische Landschaft bietet die Kleinstadt die Möglichkeit Ungarn von seiner schönsten Seite zu erleben.

Kuren unweit des Balaton

Die Geschichte des Städtchens ist eng mit der Bedeutung des Thermalsees verbunden. Bereits die Römer wussten die heilende Wirkung des weltweit größten Thermalsees zu schätzen. Zu einem der bekanntesten Badeorte des Landes wurde Haviz gegen Ende des 18. Jahrhunderts. 1795 wurden durch den Grafen György Festeticx erste Badehäuser und Kureinrichtungen errichtet, nachdem die therapeutische Wirkung des Thermalwassers wissenschaftlich bewiesen wurde.

Bad Heviz
Bild: Gabor Tokodi / shutterstock

Mit steigender Nachfrage wurden in den 1960er Jahren weitere Kureinrichtungen erbaut und die Zahl der Kurgäste stieg stetig an. Heute ist das Heviz ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber, Wellnesshungrige und Menschen mit chronischen und degenerativen Gelenkerkrankungen.

Der Heilsee lädt ganzjährig zum Baden ein, denn der rund 4,4 Hektar große See wird durch eine Thermalquelle aus einem Krater heraus gespeist. Im Sommer bietet der See den Badegästen eine Wassertemperatur von 33 bis 36 °C und im Winter rund 25 °C. Reich an Schwefel, Kohlendioxid, Kalzium, Magnesium und Hydrogenkarbonat ist der See perfekt, um körperliche Entspannung zu erreichen. Entsprechend ist das Bad im See besonders bei rheumatischen und motorischen Beschwerden angezeigt. Der Seeschlamm wird zudem im Bereich der physiotherapeutischen Maßnahmen eingesetzt, die in den Kurhäusern der Stadt angeboten werden. Auch im Rahmen einer Trinkkur kann das Wasser verwendet werden, um Magenbeschwerden und Verdauungsproblemen entgegenzuwirken.

Entspannung und Aktivität ganz nach persönlichen Vorlieben

Auch wenn das breite Kur- und Wellnessangebot in Bad Heviz zum Entspannen einlädt, so bieten sich in und um die Stadt zahlreiche Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Freizeitgestaltung. Ein besonderes Erlebnis ist eine Ballonfahrt. So lässt sich der Balaton mit seiner sanften Hügellandschaft, seinen üppigen Weinbergen und seinen authentischen Dörfern aus einer neuen Perspektive erkunden. Zudem gilt der Balaton als Paradies für Angler und Vogelbeobachter. Zudem bietet sich der Balaton für vielfältige Wassersportaktivitäten an. Besonders reizvoll ist eine vom Hafen Keszthely startende Promenadenschifffahrt mit dem Nostalgieschiff Csobánc.

Die reizvolle Region lädt aber auch zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen und Fahrradtouren ein. Neben Bad Heviz finden sich wundervolle ungarische Städte wie Keszthely, Gyenesdiás, Zalakaros, Balatongyörök und Vonyarcvashegy, die jeweils mit ihrem ganz eigenen Charme locken. Sehr gut lassen sich solche Ausflüge auch mit einer Weinprobe in einem der zahlreichen Weingüter verbinden.

Wer während eines Aufenthalts in Heviz sportlich aktiv werden möchte, kann am Nordwestufer des Balaton den Golfclub Imperial besuchen, sich beim Squash auspowern, Tontaubenschießen, Wassersportarten betreiben, Tennies spielen und vieles mehr.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in und um Heviz

Ein Bummel durch Heviz ist aufgrund der zahlreichen historischen Gebäude an sich schon ein Erlebnis. Ein ganz besonderer Blickfang ist die Heiliger-Geist-Kirche im Stadtzentrum. Der zwischen 1998 und 1999 entstandene Kirchenbau beeindruckt durch seine ungewöhnliche Architektur. Aufgrund der sehr guten Akustik finden in der Kirche regelmäßig Kammermusikkonzerte statt. Direkt bei der Kirche findet sich der „Nymph“ Brunnen, der als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, sollte sich einen Besuch in der Heviz Museum Collection nicht entgehen lassen. Neben den interessanten Dauerausstellungen über die Geschichte, die bekannten Bewohner und die Traditionen der Stadt werden in diesem Museum auch immer wieder kleine Kunstausstellungen geboten.

Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch in der nur 8 km von Heviz entfernt gelegenen Stadt Kestzthely, denn hier findet sich der im 18. Jahrhundert am Ufer des Plattensees erbaute Palast der Familie Festetics. Das historische Gebäude zeichnet sich durch seine französische Architektur aus. Eine umfangreiche Waffenausstellung, eine große Bibliothek und die einzigartige Architektur sind äußerst sehenswert. Regelmäßig finden in den Räumen Lesungen, Ausstellungen und Konzerte statt, sodass sich ein Blick auf den Veranstaltungskalender der Region lohnt. Verbinden lässt sich der Palastbesuch mit einem Abstecher ins Balaton Museum in Keszthely, welches die Natur, die Geschichte und die Traditionen der Region beleuchtet.

Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Region zählt auch die Burg Sümeg, die in der gleichnamigen Kleinstadt liegt. Es handelt sich bei der Burg aus dem 11. Jahrhundert um die älteste Burg des Landes. In den Räumen der aufwendig restaurierten Burg können nicht nur alte Ritterrüstungen und eine umfangreiche Waffensammlung bewundert werden, sondern auch archäologische Funde werden hier ausgestellt. Ein besonderes Highlight sind die jährlich im August stattfindenden Ritterturniere.

Düsseldorf erleben

Die Stadt Düsseldorf im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wurde schon des Öfteren zu einer der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit gewählt – und das natürlich nicht ohne Grund. In der Metropole am Rhein spielen Architektur, Mode und Kultur eine bedeutende Rolle. Durch das neue Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft werden seit Kurzem zusätzlich einige kreative und innovative Ideen erfolgreich umgesetzt.

Viele Reisende nutzen jedoch auch Ihren Abflug vom Düsseldorfer Airport um die Stadt näher zu erkunden. So kann man frühzeitig anreisen und sein Auto am Flughafen Düsseldorf parken – Anschließend nutzt man die S-Bahn um entspannt die Stadt zu erkunden.

Am Tag hat die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen viel zu bieten, egal ob Shoppingtouren oder gemütliches Flanieren im modernen Ambiente. In der Altstadt werden zahlreiche Möglichkeiten, einen Tag voll mit Ereignissen gemütlich in einer coolen Bar ausklingen zu lassen, geboten. Wer sich lieber in einem schönen Restaurant verwöhnen lassen möchte, kommt in Düsseldorf auch auf seine Kosten. Man findet hier auch viele hippe Clubs, wo man Party bis in die Morgenstunden machen kann. Also eins ist gewiss – ein Kurztrip in die moderne Stadt mit besonderem Flair ist definitiv mehr empfehlenswert.

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Schloss Benrath

Königsallee Düsseldorf
Die Königsallee, Bild: Andrey Shcherbukhin / shutterstock

Das im Süden von Düsseldorf stehende Schloss Benrath ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist das bedeutendste Gesamtkunstwerk der Stadt und umfasst zudem eine prachtvolle Anlage, die aus dem Schlossbau sowie einem großen Park besteht. Das Schloss diente ursprünglich als Lust- und Jagdschloss und besteht aus einem Hauptgebäude, einem östlichen sowie westlichem Kavalierflügel und zwei Torhäusern. Es eignet sich perfekt, um frische, kurfürstliche Luft zu schnappen! Im Schloss stehen originale Möbel, Gemälde und Porzellanstücke, die in ihrer Schönheit glänzen. Zudem kann man hier das einzige Gartenkunst-Museum der Welt besuchen.

Königsallee

Auf der Königsallee ist man genau dann richtig, wenn man seinen Kleiderschrank mit Trendstücken erweitern möchte. Hier steht nämlich ein sogenannter Flagship-Store neben dem anderen und kleine Boutiquen findet man auch zu Häufe. Der Boulevard, der auch “Kö” genannt wird, zählt zudem zu einer der führenden Luxuseinkaufsstraßen in Europa und gilt als Aushängeschild von Düsseldorf. Inmitten der Kö bahnt sich die Düssel ihren Weg und verleiht der Straße mit einer beeindruckenden Baumallee am Ufer entlang eine tolle Atmosphäre, die zum Flanieren anregt. Die gemütlichen Cafés entlang der Allee laden nach dem Bummeln zum Entspannen und Genießen ein.

Medienhafen

Medienhafen Düsseldorf
Der Medienhafen, Bild: Mapics / shutterstock

Der Medienhafen hat sich als architektonisches Highlight und durchaus wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt etabliert. Seitdem der alte Rheinhafen renoviert wurde, hat sich der Medienhafen in ein hippes und cooles Szeneviertel verwandelt. Stararchitekten wie beispielsweise Frank O. Gehry oder David Chipperfield haben dem Hafen ein ganz besonderes Erscheinungsbild mit ihren tollen Bauten verliehen. Vor allem der Alte Zollhof, geplant von O. Gehry, zeigt besonders viel Charakter. Große Medienkonzerne und Firmen haben hier ihren Standort und entwickeln innovative Ideen am schicken Hafen.

Rheinturm

Vom Rheinturm aus hat man einen faszinierenden Blick über die Düsseldorfer Stadt. Der Turm ist 240 Meter hoch und verfügt über eine tolle Freiluftaussichtsplattform. Von hier aus hat man einen einzigartigen Ausblick auf den Medienhafen, die Altstadt den Hofgarten sowie die Königsallee. An einem sonnigen und klaren Tag kann man sogar den Kölner Dom in der Ferne erkennen. Lustiger Fakt am Rande: Entlang der Säule des Fernsehturms leuchten 39 von 62 Bullaugen in der Dunkelheit und bilden auf diese Art die größte Dezimaluhr der Welt.

Altstadt

Die Altstadt hat einige Geheimtipps sowie urige Kneipen zu bieten. Der bekannte Teil erstreckt sich nur über einen halben Quadratkilometer, aber wie ein bekanntes Sprichwort so schön sagt: Klein aber fein! Hier reihen sich insgesamt 260 Bars dicht aneinander gefolgt von Clubs – perfekt, um die Nacht zum Tag werden zu lassen. Die Düsseldorfer Altstadt bietet stets die perfekte Location, sei es um ausgelassen zu feiern, um einen gemütlichen Abend mit Freunden zu verbringen oder um in schickem Ambiente einen feierlichen Anlass zu zelebrieren. Für alle, die gerne Bier trinken, ist dieses Viertel sogar eine wahrhaftige Fundgrube. Hier kann nämlich in den Hausbrauereien ein frisch gezapftes Altbier genossen werde. Auf dem sogenannten Brauereiweg erfährt man weitere Einzelheiten und spannende Geschichten.

Carlsplatz

Auf dem bekannten Carlsplatz findet an sechs Tagen die Woche ein reges Treiben statt. Während hier früher die Bauern ihre Ware anboten, hat sich der älteste noch betriebene Markt heute in ein wahres Paradies für Feinschmecker verwandelt. Das Motto hier lautet: Frische, Vielfalt und Qualität. Von frischem Fisch, Spezialitäten aus Indien oder Italien, holländischen Käsesorten bis hin zu süßen Verführungen kommt hier jeder auf seine Kosten. Man kann aber auch gemütlich einen frischen Kaffee aus einer markteigenen Rösterei genießen oder sich vom leckeren Mittagsangebot verführen lassen.

Rheinkirmes

Auf der Rheinkirmes ist man genau dann richtig, wenn man ein Fan von Nervenkitzel ist. Düsseldorfs Oberkasseler Festwiesen sind bekannt für die größte Kirmes mit mehr als 300 Schaustellern am Rhein. Es findet jährlich stets in der dritten Woche im Juli statt, dauert dann 10 Tage und zählt zu einem der größten Volksfeste in ganz Deutschland. Hier ist Spaß für die gesamte Familie garantiert, egal ob auf Fahrten mit verrückten Achterbahnen oder während der Rundfahrt mit dem Riesenrad. Außerdem ist die Kirmes das Paradies für Genießer und Naschkatzen. Von Reibekuchen, Flammkuchen und mexikanischen Spezialitäten bis hin zu Churros, Crepes und Früchten überzogen mit Schokolade, findet hier jeder etwas Leckeres. Zum Abschluss der Kirmestage wird ein faszinierendes Feuerwerk veranstaltet.

Procida, ein Geheimtipp im Golf von Neapel

Die Insel Procida liegt malerisch im Golf von Neapel und gehört zu der Metropolitanstadt Neapel. Der Hauptort dieses kleinen Eilandes heißt wie die Insel selbst und ist darüber hinaus auch der einzige Ort. Hier leben 10.486 Einwohner, welche die Insel zu der am dichtesten besiedelten Insel im gesamten Mittelmeerraum machen.

Procida, das ursprüngliche Italien

Die kleinste Insel vor Neapel ist noch nicht vom Massentourismus überlaufen. Es finden sich nur kleine Hotels und einige Ferienwohnungen, die das ursprüngliche Italien aufleben lassen.

Procida ist vulkanischen Ursprungs und besitzt dadurch eine unverwechselbare Natur. Die Küstenlinie ist sehr unregelmäßig und hat sehr hohe Felswände. Die Strände sind sehr schmal und bestehen aus schwarzem Vulkansand. Auf der Insel befinden sich sechs Kraterreste. Einen dieser Krater sieht man jeweils im Hafenrund der Corricella und der Marina di Chiaolella.

Neben dieser unvergleichlichen Landschaft ist auch die Flora wunderschön. Über die Insel ziehen sich Zitronenhaine und viele wild bewachsenen Gärten.

Die Schwesterinsel Vivara

Vivara, Procida
Vivara, Bild: Francesca Sciarra / shutterstock

Prociada besitzt eine Schwesterinsel, die Insel Vivara. Sie ist mit einer Größe von 0,32 km² sehr klein und über eine Brücke mit Procida verbunden. Vivara ist seit 1974 Naturschutzgebiet und gehört zum Area naturale marina protetta Regno di Nettuno. Auf der kleinen Insel sind viele seltenen Pflanze- und Vogelarten zu finden.

Die Highlights der Insel Prociada

So klein die Insel auch sein mag, sie bietet neben der Natur und dem italienischen Flair auch viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Die Abtei San Michele Arcangelo (L’Abbazia di San Michele Arcangelo)

Die Abtei befindet sich auf der Terra Murata. Dies ist die höchste Erhebung der Insel und beherbergt eine Mittelalterliche Festung. Hier befindet sich der älteste Siedlungskern auf der Insel.

San Michele Arcangelo ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel aus dem 16. Jahrhundert.

Der Konvent hat seinen Ursprung im 7. Jahrhundert nach Christus und wurde im wieder von den Sarazenen zerstört. Die Bewohner bauten den Konvent aber immer neu auf. Bei einem Angriff der Sarazenen trat einmal unvermittelt San Michele auf und wehrte ihn ab. Der auf der arabischen Halbinsel beheimatete Volksstamm verließ voller Angst vor dem Schutzpatron der Insel und hat dabei all seine Habseligkeiten und einen Anker auf der Eiland gelassen. Dieser Anker wir noch heute im Konvent ausgestellt.

Von der Abtei und somit dem höchsten Punkt der Insel hat man einen wunderschönen Blick über Procida bis hin nach Neapel.

Die Bibliothek der Abtei San Michele Arcangelo (Biblioteca abbazia)

In der ersten Etage unter der Abtei befindet sich die Klosterbibliothek. Hier liegen alte Bücher und Schriften und die Heiligenfiguren, welche bei der Osterprozession genutzt werden. Die zweite Etage beherbergt eine Kapelle. Hier ist der Altar mit einem Bild, das den Erzengel Michael zeigt, geschmückt.

Der Hafen Marina Grande

Procida Hafen
Procida, eine wahrlich bunte Insel, Bild: Francesca Sciarra / shutterstock

Der Hafen von Procida, Marina Granda, ist der Ort, an dem man anlegt, wenn man auf die Insel kommt. Es ist ein klassischer und sehr charakteristischer Fischerhafen mit kleinen pastellfarbenen Häuschen. Dieser kleine Hafen zeigt schon zu Beginn der Reise, dass die Insel ein Inbegriff von italienischem Leben ist. Hier finden sich viele Restaurants und Bars, die den frischen Fang der einheimischen Fischer zu leckeren Menüs verarbeiten. Urlauber, die lieber selbst kochen möchten, können bei den Fischern die Früchte des Mittelmeeres erwerben.

Das Castello der Insel (Palazzo Reale)

Der Palazzo wurde durch den Kardinal d’Avalos im Jahr 1563 erbaut. Bevor das Kastell ein Kerker wurde, war es bis 1800 bewohnt. Zu dem alten Bau wurde ein neuer und moderner Bau als Gefängnis hinzugefügt, welches bis 1988 seine Dienste tat. Bis zu diesem Jahr galt das Gefängnis als das sicherste in ganz Italien.

Sehenswerte Karfreitagsprozession

Die Osterprozession der Misteri ist die bekannteste in ganz Italien. Sie beginnt auf der Piazza d’Armi und geht auf das Jahr 1627 zurück. Nach einer spanischen Tradition der Misteri (Mysterien) werden religiöse Reliefdarstellungen, die das Leiden Christi nachstellen, durch die Straßen der Stadt getragen. Diese Darstellungen werden von den Bewohnern der Insel in aufwendiger Handarbeit gefertigt. In der Karfreitag-Nacht wird eine Christus-Holzstatue von Gläubigen auf ihrem Rücken auf die höchste Erhebung der Insel getragen. Von hier aus beginnt am Morgen die Trauerprozession, die von Trompetern begleitet wird und bei der Reliquien und Kreuze durch die kleinen Gassen getragen werden.

Tipps für die Anreise nach Procida

Die Insel Procida ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Diese legen regelmäßig von Neapel, Ischia und Pozzuoli ab. Dazu gehören Autofähren („Traghetti“) und die schnellen Tragflächenboote („Aliscafi“), die nur zwischen der Marina Grande, dem Hafen der Insel, und Neapel beziehungsweise Ischia verkehren. Diese sind deutlich teurer als die Autofähren und fahren ab einem gewissen Seegang nicht mehr. Neapel ist sehr einfach von vielen Städten aus per Flugzeug erreichbar.

Visum Sri Lanka nicht mehr gratis

Nach den Anschlägen im Vorjahr hatte sich die Regierung von Sri Lanka dazu entschlossen, das Visum für Sri Lanka für Touristen zeitweilig gratis zu machen. Reisende konnten also sowohl das Visum on Arrival am Flughafen von Colombo als auch das e-Visum gratis erhalten. Nach einiger Zeit wurde die Dauer der Kostenfreiheit des Visums verlängert und die Reisebranche hatte erwartet, dass Sri Lanka aufgrund des offensichtlichen Erfolgs dieser Maßnahme die Kostenfreiheit des Visums für Sri Lanka noch lange beibehalten würde.

Leider haben die Behörden von Sri Lanka Beginn Februar 2020 doch beschlossen, wieder Gebühren für das Visum Sri Lanka zu verlangen und das auch ziemlich überraschend getan. Von einem Tag auf den anderen – ohne Vorwarnung oder vorabgehender Ankündigung – wurden wieder Kosten in Rechnung gebracht.

Obwohl das Visum für Sri Lanka als Visum-on-Arrival bei der Ankunft am Flughafen erhalten werden kann, empfehlen die Einwanderungsbehörden von Sri Lanka selbst, das Visum bereits vor der Abreise zu beantragen und zu erhalten, um möglicherweise lange Warteschlangen vor dem Visumschalter zu vermeiden.

Sri Lanka, Elefanten
Elefanten in Sri Lanka, Bild: givaga / shutterstock

Lästig am eVisum-Antrag auf der Website der Einwanderungsbehörden von Sri Lanka ist, dass dort steht, dass man den Visumantrag auch in deutscher Sprache ausfüllen kann (da steht ein schöner Button „Deutsch“), aber wenn man auf den Button klickt, wird nur die einleitende Information in deutscher Sprache angezeigt. Das Formular selbst bleibt in englischer Sprache, sodass nicht immer deutlich ist, was da jetzt eigentlich gefragt wird. (Auch das verwendete Datumsformat in diesem Antragsformular für das Sri Lanka Visum ist nicht dasselbe, das wir in Deutschland oder Österreich üblicherweise verwenden).

Es gibt Visumagenturen, die den Visumantrag für Sri Lanka gegen Aufpreis mit einem deutschsprachigen Antragsformular anbieten und auch mehr Zahlungsmöglichkeiten (wie z. B. eps- und Sofortüberweisung) anbieten als die offizielle Website der Einwanderungsbehörden. Wenn Sie von den Diensten einer Visumagentur Gebrauch machen, achten Sie dann jedoch darauf, dass Sie eine zuverlässige Visumagentur mit dem Visumantrag für Sri Lanka beauftragen. Diese erkennen Sie z. B. daran, dass sie ihren Sitz in der EU haben (am besten in Deutschland oder Österreich, weil es dann auch keine Sprachprobleme gibt), sodass EU-Konsumentenrecht gilt, die Visumagentur für Fragen erreichbar ist (unzuverlässige Agenturen beantworten Anrufe nicht und reagieren nicht auf E-Mails) und im optimalsten Fall sogar ein Gütesiegel einer Käuferschutz-Organisation, wie z. B. Trusted Shops, haben.

Zu den Gorillas in den Wäldern und Bergen Ugandas

Von Perlen sagt man, sie seien ein ganz besonderes Geschenk der Natur. Ganz sicher sind sie Produkte eines heiteren Tages der Schöpfung. “Uganda ist die Perle des afrikanischen Kontinents”. Dieser Satz wird keinem Geringeren zugeschrieben als dem legendären britischen Premierminister Sir Winston Churchill. Der galt nicht unbedingt als ein Mensch, der zu einer romantischen Rhetorik neigte, doch während seines Aufenthalts als Kolonialsekretär in Afrika geriet er nach einem Besuch in Uganda ins Schwärmen. Und dies, obwohl er ahnte, dass sich die Zeit der britischen Präsenz auf dem großen Kontinent ihrem Ende zuneigte. Churchill war in Uganda fasziniert von der landschaftlichen Vielfalt, der üppigen Vegetation, der reichen Tierwelt und dem auch für Europäer angenehmen Klima. Heute fahnden die Besucher Ugandas im Regenwald nach dem größten Schatz des Landes – nach den Berggorillas.

Das ökologische Desaster am Victoriasee

Uganda ist ein Binnenstaat – umgeben von zwei sehr viel größeren Nachbarn. Von der Demokratischen Republik Kongo und von Kenia. Im Süden begrenzt ein mächtiger See das Land zu Tansania – der Lake Victoria in der ostafrikanischen Hochebene. Der leidet durch die rasante Wucherung der hier vorkommenden Wasserhyazinthen an einem ökologischen Desaster. Das einstige Fürstentum Uganda überrascht aber mit zahlreichen überraschenden Landschaftsformen. Mit den unendlich weiten Ebenen des Nationalparks, der den Namen der britischen Königin Elizabeth erhielt, mit den oft nebelverhangenen Feuerbergen und nicht zuletzt mit den Gorillas, die sich zu einer wichtigen Einnahmequelle des Landes entwickelten. Und dies allein deshalb, weil Touristen aus aller Welt nach Uganda reisen, um die Familien der “Silberrücken” aus nächster Nähe beobachten zu können.

Uganda – Unerschlossen wie zu Stanleys Zeiten

Gorillas Uganda
Gorillas im Bwindi Nationalpark, Bild: GUDKOV ANDREY / shutterstock

Eine Tour zu den Berggorillas gehört im Rahmen einer Safari zu den intensivsten Erlebnissen, die Afrika seinen Gästen zu bieten hat. Etliche Regionen Ugandas sind noch weitgehend unerschlossen und präsentieren sich in einem vergleichbaren Zustand, wie ihn einst Henry Morton Stanley vorfand, als dieser sich im Jahr 1870 zu einer Reise in den Urwald des Landes aufmachte, um im Auftrage des New York Herald einen Forscher zu finden, von dem die Welt annahm, dass dieser nicht mehr lebte. Es handelte sich um den Arzt, Entdecker und Missionar David Livingstone, der im Großbritannien der viktorianischen Epoche als Nationalheld verehrt wurde. Stanley fand den Verschollenen, kehrte Jahre später nach Afrika zurück und zog mit dem damaligen ugandischen Regenten sowie zweitausend mit Speeren bewaffneten Trägern zum Albertsee und damit zu den Ufern der Blauen Berge im Grenzgebiet zum Kongo.

Kintu-Dynastie und die Buganda-Gräber

Uganda
Uganda bietet eine traumhafte Landschaft, Bild: evenfh / shutterstock

Uganda hat eine ähnliche geographische Größe wie die britische Insel und ist so dicht bevölkert wie Österreich. Ugandas Name lässt sich herleiten vom vergessenen Königreich Buganda, das mit seiner Kintu-Dynastie im 18. Jahrhundert Ostafrika beherrschte. Auf dem Kasubihügel unweit der Metropole Kampala fanden die letzten vier Buganda-Könige ihre letzte Ruhestätte. Die Gräber wurden im Jahr 2001 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Nach unruhigen Zeiten als Folge der Umwandlung zum Einheitsstaat gab es auch in Uganda blutige Auseinandersetzungen. Doch seit Jahren ist das Land als Präsidial-Republik befriedet und ein interessantes afrikanisches Ziel für den internationalen Tourismus. Wer sich auf eine Safari durch Uganda begibt, darf sich auch auf einen Streifzug durch die Geschichte freuen.

Die steilen Pfade zu den Berggorillas

Die Volkswirtschaft dieses Landes in Ostafrika erfreut sich einer erstaunlichen Entwicklung. Um Urlauber für Reisen durch Uganda zu gewinnen, eröffneten die Behörden nicht weniger als zehn Nationalparks. “Oh Uganda – Land of Beauty” – so heißt es in der Nationalhymne des Staates. Bei einer Rundreise treffen die Gäste aus einer anderen Welt fast überall auf freundliche Menschen und hin und wieder auch auf die Erben der Batwa- und Bambuti Pygmäen. Wer sich für ein “Gorilla-Trekking” angemeldet hat, sollte wissen, dass nur jene Urlauber mitgenommen werden, die nicht erkältet sind. Die Gefahr, dass sich die bedrohten Tiere im Regenwald anstecken könnten, ist nicht zu unterschätzen. Außerdem sollte man eine gute Kondition mitbringen, denn die Wege zu den Gorillas führen über enge und häufig auch über steile Pfade.

Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda – Auge in Auge mit den Riesen der Wälder

Waldelefanten bevölkern den Dschungel in Uganda, und Teilnehmer einer Gorilla-Safari treffen bei ihrer Suche nach den Gorillas hin und wieder auch auf Löwen, die zumeist aus dem kongolesischen Virunga-Nationalpark kamen und dazu neigen, tagsüber auf Feigenbäumen zu dösen. Der Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im ugandischen Hochland ist die angestammte Heimat fast der Hälfte aller rund tausend Berggorillas weltweit. Wer einem der Urwaldriesen, die genetisch so viel mit den Menschen gemein haben, jemals ins Auge geschaut hat, wird dies niemals vergessen.

Die in Familienverbänden lebenden mächtigen Tiere sind es gewöhnt, dass kleine menschliche Besuchergruppen bei ihnen vorbei schauen. Sie strahlen fast immer eine gewisse Gelassenheit aus und betrachten bei Begegnungen die Urlauber aus braunen Augen. Nach rund einer Stunde ist die Visite bei den Berggorillas vorbei, denn die Bewohner der Wälder sollen in ihrem Refugium nicht mehr gestört werden, als notwendig. Auch das ist Ugandas Beitrag zum Umweltschutz.

Nordseeheilbad Büsum – ein Urlaubsort für jedermann

Wer echtes Nordseefeeling genießen möchte, findet dieses in Büsum. Der kleine Hafenort in Schleswig-Holstein liegt direkt an der Nordsee. Hier hat man das Rauschen der Nordseewellen und das Kreischen der Möwen im Ohr. Feiner Sand umspielt die Füße und beim tiefen Einatmen schnuppert man die herrlich salzige Meeresluft. Es ist ein perfekter Urlaubsort für jedermann. Junge Paare können hier ebenso eine tollen Zeit erleben, wie Senioren oder Familien mit Kindern. Es gibt viel Platz zum Spielen und Toben. Eine Begebenheit, die auch Urlauber mit Haustieren sehr zu schätzen wissen. All diese Faktoren machen Büsum zu einem der beliebtesten Urlaubsorte in diesem Gebiet. Nach Übernachtungszahlen ist er an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste hinter Sankt Peter-Ording und Westerland sogar der drittgrößte Fremdenverkehrsort.

Maritimes Flair beim Hafenspaziergang

Hafen Büsum
Der Hafen von Büsum, Foto: TMS Büsum GmbH

Einst eine Insel bestehend aus mehreren Dörfern, ist Büsum heute (seit 1585) mit dem Festland verbunden. Geprägt wird das Ortsbild der Gemeinde aus dem Kreis Dithmarschen besonders vom Fischerei- und Ausflugshafen. Hier findet sich typisch maritimes Flair. Es ankern die unterschiedlichsten Boote und kulinarisch warten die überregional bekannten und beliebten Büsumer Krabben am größten Kutterhafen Deutschlands. Mit romantisch-malerischer Atmosphäre ist er immer ein perfekter Ort zum gemütlichen Flanieren. Auch eine Fahrt mit einem der Börteboote durch den Hafen ist lohnenswert. Geschichtlich interessierte Besucher zieht es zum Museumshafen. Neben historischen Schätzen aus der Fischerei gibt es alte Schiffe und den Leuchtturm zu sehen. Er ist das Wahrzeichen Büsums.

Nordseeheilbad seit 1949

Bereits 1837 bekam Büsum den Titel Nordseebad verliehen. Um diese Bezeichnung tragen zu dürfen, erfordert es hohe Auflagen in Sachen Luft- sowie Wasserqualität, Nähe zum Meer und touristische Infrastruktur. Seit 1949 darf sich der Ort sogar Nordseeheilbad nennen. Dieses setzt zusätzlich ein Vorhandensein von Heilmitteln voraus. Zu diesen gehören beispielsweise Meeresschlick oder Meersalz. Entsprechend tolle Bademöglichkeiten finden Urlauber vor Ort. Ein Highlight ist die Familienlagune Perlebucht. Eine wunderbare Dünenlandschaft mit windgeschützten Mulden, großzügigen naturbelassenen Gebieten und salzwiesenartiger Vegetation. Eine Brücke führt zwischen Bade- und Wassersportbecken zu einem Einstieg ins Watt.

Grillplätze, DLRG, Spielgeräte, Hängematten, eine ansprechende Promenade und vieles mehr runden das Angebot der Perlebucht ab. Natürlich bietet auch der Hauptstrand viel Abwechslung für einen ausgiebigen Bade- und Strandtag. Zu mietende Strandkörbe versprechen einen Logenplatz am Wattenmeer, welches zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Ein besonders tolles Erlebnis ist eine Übernachtung in einem Schlafstrandkorb. Eine wasser- und winddichte Plane mit Fenster ermöglicht den unbeschwerten Blick auf den Sternenhimmel auch bei nicht so optimalen Wetterbedingungen. Gefertigt werden die Büsumer-Schlafstrandkörbe übrigens in der Werkstatt der Stiftung Mensch, die sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen einsetzt.

Büsum – ein Paradies für Radfahrer

Familienlagune Büsum
Spielplatz in der Familienlagune, Foto: TMS Büsum GmbH

Wer das malerische Büsum sportlich erkunden möchte, sollte sich auf ein Fahrrad schwingen. Das Veranstaltungszentrum sowie die Touristen-Information halten umfangreiches Kartenmaterial für Urlauber bereit. Es stehen herrliche Routen am Deich entlang des Nordseeküsten-Radwegs zur Auswahl. Zudem können geführte Radtouren gebucht werden. Selbstverständlich gibt es in Büsum auch die Möglichkeit, ein Fahrrad auszuleihen. Sport- und Fitnessbegeisterte zieht es in den Kurpark, wo der Vital-Parcours mit Sportgeräten für Jung und Alt zur sportlichen Betätigung anregt. Von Juni bis September bieten erfahrene Trainer Einblick in die richtige Nutzung der Fitnessgeräte. Und was wäre ein Urlaub am Meer ohne Wassersport? Bei der Wassersportschule Büsum werden zahlreiche Kurse für Kitesurfen, Stand Up Paddeling und vieles mehr angeboten.

Spaß für die kleinen Urlauber

Büsum Hauptstrand
Der Hauptstrand von Büsum, Foto: TMS Büsum GmbH

Im Mini-Maxi-Club ist immer etwas los. Kreative Bastelangebote und lustige Spielzeiten in hellen, modernen Räumen lassen die Herzen von Kindern zwischen 3 und 13 Jahre höherschlagen. Die Büsumer Urlauberseelsorge bietet zudem zahlreiche Veranstaltungen für die ganze Familie an. In den Sommerferien gibt es beispielsweise Wattenfußball, Sandburgenwettbewerbe oder die „Gute-Nacht-Geschichte“ am Strand. Ebenfalls spannend für Kinder, aber auch für Erwachsene ist das Erlebniszentrum Phänomania. Hierbei handelt es sich um ein Mitmachmuseum, in dem es Physik und Wissenschaft zum Anfassen gibt.

Sightseeing in Büsum

Neben den zahlreichen Angeboten sollte man sich bei einem Urlaub in Büsum auch Zeit für das eher traditionelle Sightseeing nehmen. Sehenswert ist dabei die evangelisch-lutherische Fischerkirche St. Clemens. In dem Bauwerk, das auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet wurde, befindet sich ein altes Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert und ein geschnitztes Porträt von Martin Luther. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die lebensgroße Bronzestatue von Neocorus. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone können Besucher sich das Rathaus im barocken Stil ansehen. Selbst ein Hochhaus hat das eher beschauliche Büsum zu bieten. Das Haus ist 85 Meter hoch und überragt die umliegenden Bauten um ein Vielfaches.

Wie man an diesem kleinen Einblick sieht, hält der Ort an der Meldorfer Bucht ein breit gefächertes Angebot für seine Urlaubsgäste bereit. In herrlicher Natur lässt sich ein Urlaub verbringen, bei dem man sich nicht zwischen Aktivität und Entspannung entscheiden muss.

Polynesien – Inselparadies im Ozean

Die Inselregion Polynesien besteht, wie der, aus dem Griechischen abgeleitete Name, schon unverblümt preisgibt, aus sehr vielen Inseln. Genauer gesagt aus über 1000 Inseln, von denen ein Großteil unbewohnt sind.

Das polynesische Dreieck, das Hawaii, Neuseeland und die Osterinseln als Eckpunkte aufweist, umfasst ein Gebiet von beinahe 50 Millionen km², von denen etwa 294.000 km² auf die Landmasse verfallen. Den Großteil des Landes macht Neuseeland aus.

In Polynesien vereinen sich die verschiedensten Kulturen. Die diverse traditionelle Inselkultur hat sich seit dem 18. Jahrhundert mit den westlichen Kulturen Britanniens und Frankreichs vermischt, doch sind die Einheimischen erfolgreich darum bemüht ihre präkolonialen Bräuche am Leben zu erhalten.

Inseln Polynesiens

Tahiti – Vorzeigeinsel

Papeete, Tahiti
Tahitis Hauptstadt Papeete. Bild: NAPA / shutterstock

Bei Tahiti handelt es sich um die größte Insel in Französisch Polynesien und ein Mitglied der Gesellschaftsinseln. Sie wird in Groß- und Klein-Tahiti unterteilt.

Tahiti ist das Inselparadies schlechthin: weiße Sandstrände, Palmen und ein malerisches Meer voller bunter Fische. Aber auch faszinierende Landschaften finden sich auf der Insel. Schwarze Strände, steile Berge und Wasserfälle bieten Wanderern eine atemberaubende Kulisse. Museen und archäologische Stätten gewähren Einblicke in die Geschichte von Insel und Kultur. Papeete wurde von der indigenen Königin Pomaré IV bereits vor 1830 zur Hauptstadt Tahitis erhoben. Seit den 60er-Jahren besitzt sie einen Flughafen und ist ein beliebter Anlegeort für Kreuzfahrtschiffe.

Moorea – Im Herzen Polynesiens

17 Kilometer von Tahiti entfernt befindet sich die Insel Moorea. Auch hier locken klarstes Wasser, Bilderbuchstrände, hohe Berge und die exotische Flora.

Laut Legende handelt es sich bei der Insel mit der markanten Silhouette um die Rückenflosse eines riesigen Fisches.

Auch wenn Tahiti wohl etwas mehr Bekanntheit genießt, sind sich viele Reisende darin einig, dass Moorea die schönste Insel Polynesiens ist. Schon im 18. Jahrhundert wurde dem durch den Forschungsreisenden William Ellis zugestimmt.

Maupiti – Die Unberührte

Maupiti sticht vor allem mit ihrer Authentizität aus den übrigen Inseln hervor. Ihre natürliche Schönheit kann man leicht bei Wanderungen erkunden und durch die Übernachtung in Gasthäusern, die von den Einheimischen selber betrieben werden, ist man der Kultur weitaus näher als bei den tourismusfokusierten Inseln.

Auch hier werden natürlich Bootstouren angeboten und es gibt außerdem einige archäologische Sehenswürdigkeiten. Sonst geht es auf der Insel, die von den Einheimischen Marua Ite Ra genannt wird, allerdings eher entschleunigt zu. Die Insel lebt von ihrer Ursprünglichkeit und genau das macht ihren Reiz aus.

Aber auch die Schwesterinseln Raiatea und Tahaa kann man von Maupiti aus besuchen. Eine Legende besagt, Maupiti sei von diesen aufgrund ihrer herausragenden Schönheit verjagt worden.

Bora Bora – Polynesien für alle

Zusammen mit Tahiti ist Bora Bora sicherlich die berühmteste Insel Französisch-Polynesiens. Touristen bietet sie das ganze Jahr über idealste Urlaubsbedingungen, ihre Strände scheinen einem Reisemagazin entsprungen und in der Stadt reihen sich Clubs, Geschäfte und Restaurants dicht aneinander.

Zahlreiche Festivals und andere Veranstaltungen dienen dazu, den Reisenden in die lokale Kultur einzuführen.

Kurzum: Bora Bora ist das perfekte Reiseziel für Tauchbegeisterte, Partytiger oder einen romantischen Urlaub unter Palmen.

Rangiroa – Das Paradies im Pazifik

Östlich der Gesellschaftsinseln liegt das Tuamotu-Archipel, dessen größtes Atoll Rangiroa (“Endlose Himmel”) genannt wird. Benannt nach der Klarheit und Ausdehnung der Lagune, können Reisende sich nun schon denken, was sie erwartet.

Malerisch liegt der 80 Kilometer lange Ring im Blau des Pazifiks und wartet mit Sand und Palmen, mit Folklore und Tradition auf. Die Bewohner der drei Dörfer leben neben dem Tourismus hauptsächlich von der Fischerei und der Perlenfischerei. Auch Kopra, das Nährgewebe aus dem Kokosöl gewonnen wird, exportiert die Insel.

Besonders bei Tauchern ist die Insel überaus beliebt. Korallenriffe und bunte Fische lassen eine wunderbare Unterwasserwelt entstehen, die sich kaum jemand entgehen lassen möchte.

Raiatea – Kulturzentrum Polynesiens

Das Atoll Raiatea ist Teil der Gesellschaftsinseln und teilt sich mit ihrer Nachbarinsel Tahaa ein Korallenriff. Die Hauptstadt der Insel bietet nur wenige Sehenswürdigkeiten.
Der wahre Schatz der Insel ist zweifelsohne die Kultstätte Marae Taputapuatea. Sie ist eine der wichtigsten in ganz Französisch-Polynesien, jedoch nicht die einzige der Insel.
Auch für Wanderer und Naturliebhaber ist die Insel eine wahre Perle des Ozeans. Eine reiche endemische Flora und unterschiedlichste Landschaften fügen sich zu einem wundervollen Panorama zusammen.

Nuku Hiva – Natur, Kultur und Geschichte

Nuku Hiva kann wie Raiatea mit mehreren Zeremonialplattformen sowie außerdem Felsgravuren und Tiki-Statuen aufwarten.

Auch einzigartige Landschaften, wie der Vaipō-Wasserfall, welcher mit 350 Metern einer der höchsten Wasserfälle ganz Polynesiens ist, oder das Taipivai-Tal sind hier anzutreffen.
Literaturliebhaber aufgepasst: Auch der Lieblingsplatz des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson befindet sich auf der Insel. Außerdem ist die Insel Schauplatz der Erzählung Taipi von Herman Melville und wird in Jules Vernes Roman “Paris im 20. Jahrhundert” erwähnt.

Interessant dürfte auch sein, dass Nuku Hiva Mitte des 19. Jahrhunderts kurze Zeit der Deportation diente. So wurden einige Revolutionäre des Juni-Aufstands von 1848 mit ihren Familien hierher verbannt.

Roadtrip durch den “Sunshine State” Florida

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Der amerikanische Bundesstaat Florida ist auch unter dem Beinamen “Sunshine State” bekannt. Kein Wunder, denn im südöstlichsten der Bundestaaten darf mit mindestens 300 Sonnentagen pro Jahr gerechnet werden. Beste Voraussetzungen für: Wunschstandort aussuchen, Ferienhaus in Florida mieten und dann die Wunschziele auf der 170.000 Quadratkilometer großen Halbinsel erkunden. Schneeweiße Strände, eine sagenhafte Natur und aufregende Städte wechseln sich dabei ab. Welche Ziele sich in Florida am meisten lohnen ist hier zu erfahren.

Die Florida Keys: hier fühlt man sich wie in der Karibik

Südlich der Halbinsel Floridas finden sich die Florida Keys: eine Inselkette aus über 200 Koralleninseln, die sich über eine Länge von insgesamt 290 Kilometern erstreckt. Verbunden sind die Inseln über den Overseas Highway, der 42 Brücken beinhaltet. Die Auswahl an palmenbestandenen Sandstränden ist hier schier unendlich. Tauchfreunde erkunden die Unterwasserwelt der Florida Keys und erleben das einzige lebende Korallen-Barriereriff auf dem Gebiet der USA. Im Dry Tortugas National Park lässt es sich herrlich durch alte Schiffswracks tauchen. Außerdem tummeln sich hier rund 440 verschiedene Fischarten. Sehenswert ist die aus dem 19. Jahrhundert stammende Festung Fort Jefferson. Mit dem Boot, oder der Fähre gelangt, man zur Insel Key West wo man das ehemalige Haus des Schriftstellers Ernest Hemingway besichtigen kann. Außerdem ist Key West für sein buntes Nachtleben bekannt.

In der Metropole Miami

Miami South Beach
South Beach, Bild: Richard Cavalleri / shutterstock

Nur wenige Kilometer von den Florida Keys entfernt liegt die Metropole Miami. Der South Beach Strand am Ocean Drive ist das erste Highlight: hier wurden eine Menge Hollywood-Filme gedreht. In Little Havanna fühlt man sich schon fast wie auf der nahe gelegenen Insel Kuba. Sportfans haben in Miami die Qual der Wahl. Sowohl die NBA-Stars der Miami Heat als auch das NFL-Team der Miami Dolphins, jagen hier ihrem jeweiligen Ball hinterher. In Miami Beach kann man sich am Strand erholen oder als Architekturfreund das nahe gelegen Art-déco-Viertel durchstreifen.

Aktivurlaub in Fort Lauderdale

Strand Fort Lauderdale
Bild: Mia2you / shutterstock

Fort Lauderdale ist die achtgrößte Stadt in Florida, und eine der schönsten. Sie trägt den Beinamen “Venedig Amerikas”. Die Stadt ist von Kanälen durchzogen und lädt zu Boots- und Kanutouren ein. Bekannt ist die Stadt außerdem für ihre riesigen Flohmärkte. Hier lässt sich so mancher Schatz heben. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des größten Drive-In-Kinos der Welt. 14 Leinwände stehen hier zur Auswahl. Kulturfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten, es gibt etliche Museen. Ausgestellt werden unter anderem Oldtimer, moderne Kunst, Exponate aus dem maritimen Bereich oder wertvolle Bücher.

Flamingos treffen im Everglades Nationalpark

Das im Süden von Florida gelegene tropische Marschland ist nicht nur UNESCO Welterbe, sondern steht seit 2010 auch auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes. Um eine 60 Kilometer breite Wasserader, die an vielen Stellen nur wenige Zentimeter Tiefe aufweist, gruppieren sich Mahagonibäume und Sumpfzypressen. Durch die Feuchtigkeit wimmelt es in den Everglades vor Stechmücken, weshalb ein Mückenschutz benutzt werden sollte. So ausgestattet lässt es sich durch das Shark Valley wandern wo Schildkröten, Alligatoren und Kormorane beobachtet werden können. Daneben gibt es hier die einzigen wilden Flamingos der USA und andere Tierarten anzutreffen: zum Beispiel Pumas, Waschbären, Pelikane, Seekühe und Schwarzbären.

In der Welt der Freizeit-Parks: Orlando

Orlando liegt in der Mitte von Florida und ist die Heimat zahlreicher Freizeitparks. Allen voran Walt Disney World und Magic Kingdom. Hier kann man Mickey Mouse und Donald Duck treffen und Disneys Fantasiewelten besuchen. Achterbahnen sorgen für Action und im Freizeitpark Discovery Cove können Besucher mit Delfinen schwimmen. Auch Orlando selbst ist einen Besuch wert. Kaum eine Stadt der Region ist grüner. 17 Parks versammelt das Stadtgebiet. Am schönsten lässt es sich durch den Lake Eola Park spazieren. Mit den Orlando Magics ist eines der besten NBA-Teams in der Stadt beheimatet. Als Basketball-Fan sollte man unbedingt ein Spiel besuchen. Wer gerne ins Theater geht hat ebenso eine reiche Auswahl. Etwa das Orlando Shakespeare Theater, das Mad Cow Theater und das Bob Carr Theater.

Die Stadt des Pelikans: Saint Petersburg

Saint Petersburg, die Stadt mit rund 250.000 Einwohnern, ist eine Hafenstadt mit besonderem Stadtwappen: dem Pelikan. Die Großstadt liegt an der westlichen Seite von Florida, in der Tampa Bay. Auch hier reiht sich ein schneeweißer Strand an den nächsten. Wer mehr möchte als in der Sonne zu braten, findet hier die besten Beach-Bars in ganz Florida. Der Stadtteil Pass-A-Grille ist ein Einkaufsparadies mit individuellen Boutiquen und Geschäften. Hier gibt es auch die beliebtesten Restaurants von Saint Petersburg. Wer sich auf einen ausgiebigen Stadtbummel begibt wird eine Menge cooler Graffitis entdecken, die hier zu einer Art Volkskunst geworden sind.

Im Fort de Soto Park, der aus fünf kleinen Inseln zusammengefasst wurde, gibt es Delfine zu sehen. Wer möchte kann dort ein Boot mieten. Im Dalí Museum ist die größte Sammlung von Dalí Kunstwerken außerhalb von Europa zu besichtigen. Alleine 1300 Grafiken, knapp 100 Ölgemälde und genauso viele Zeichnungen des Spaniers werden hier ausgestellt. Skulpturen und Fotografien kommen noch dazu. Renommiert ist auch das Florida Holocaust Museum, das im „Jewish Community Center“ untergebracht ist. Im Museum of Fine Arts gibt es mit mehr als 10.000 Exponaten die größte Fotografiensammlung in Florida zu sehen.

Cape Coral – das Venedig Floridas

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In den Vereinigten Staaten ist der Beiname „Venedig Floridas“ für die Stadt Cape Coral aufgrund der vielen Kanäle sehr gebräuchlich, allerdings weckt er eventuell falsche Erwartungen.

Cape Coral ist eine relativ junge Stadt im Südwesten des Sunshine States. Sie liegt am Golf von Mexiko in Nachbarschaft zu Fort Myers und entstand erst Ende der 1950er Jahre auf dem Reißbrett. Damals wurden durch das hier vorherrschende Brach- und Weideland Kanäle und Straßen gezogen und die ersten Häuser errichtet. Cape Coral ist mit einer Fläche von rund 298 km² eine der größten Städte Floridas.

Während der Wintermonate kommen zu den knapp 180.000 Einwohnern noch einmal etwa 10.000 sogenannte „Snow Birds“ hinzu. Hierbei handelt es sich um Amerikaner und Kanadier, die aus den kalten Staaten im Norden der USA nach Florida kommen, um hier zu überwintern. Das Klima in Cape Coral ist äußerst angenehm und die Temperaturen fallen tagsüber auch zwischen Dezember und Februar nur selten unter 22° C. Während des Sommerhalbjahres von Mai bis Oktober zeigt das Thermometer zwar häufig Werte von 33° C aber durch die angenehme Meeresbrise wird es nur selten extrem heiß.

Wir empfehlen ein Ferienhaus in Cape Coral zu mieten und von hier aus Florida zu erkunden. Cape Coral eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für die Entdeckung von Floridas Süden. Wer einen erholsamen Strandurlaub erleben möchte, gerne Wassersport treibt und Boot fährt, wird sich hier ausgesprochen wohl fühlen. Rund um die Marina im Süden des Ortes hat man die Auswahl zwischen vielen einladenden Cafés und Restaurants direkt am Wasser.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um Cape Coral

Luftaufnahme von Cape Coral
Blick auf Cape Coral, Bild: Nadezda Murmakova / shutterstock

Ein absolut lohnenswertes Ausflugsziel für Naturliebhaber ist der Nationalpark Four Mile Cove Ecological. Auf dem 365 ha großen Areal können Besucher über den gut ausgebauten 2,7 km langen Trail wandern und mit etwas Glück die hier heimischen Tiere erblicken. Der Weg ist insgesamt 2,7 km lang und führt durch Mangrovenwälder und zu fantastischen Aussichtspunkten. In der relativ wenig besuchten und ruhigen Gegend leben unter anderem Adler, Ibisse und Waschbären. Im Informationszentrum des Schutzgebietes erhält man vorab spannendes Hintergrundwissen. Wer möchte, kann sich auch ein Kajak ausleihen und die Landschaft vom Fluss aus entdecken.

Für einen kurzen Stopp empfiehlt sich das Schmetterlingshaus im Rotary Park, welches regelmäßig auch kostenlose Führungen anbietet. Gerade für Kinder ist das Kennenlernen der verschiedenen Lebensphasen von Faltern in dieser wunderschönen Umgebung sehr anschaulich und lehrreich.

Das Militärmuseum von Cape Coral ist vielleicht nicht für jeden interessant, aber wer sich für historische Uniformen und andere Gegenstände der Armee aus verschiedenen Epochen begeistert, wird sicherlich einen Besuch einplanen wollen.

Die wahren Attraktionen von Cape Coral sind aber die Strände und die Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln. Das Klima im Süden Floridas eignet sich ganzjährig für einen Badeurlaub, denn die durchschnittliche Wassertemperatur fällt nur selten unter 25° C.

Rund um Cape Coral erstrecken sich Strände für jeden Geschmack. Es gibt gut organisierte Abschnitte mit Sanitäranlagen, Imbissen und Spielplätzen aber auch naturbelassene Küsten. Im Allgemeinen ist der Sand weiß und wunderbar fein, so dass einem entspannten Ferientag nichts im Wege steht.

Der Stadtstrand von Cape Coral ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Besonders Familien mit kleinen Kindern freuen sich über das flach abfallende Ufer, an dem auch der Nachwuchs gefahrlos ins Wasser gehen kann. Auf dem weit ins Meer hinausragenden Steg gehen stets zahlreiche Angler ihrem Hobby nach, denn der Fischbestand ist hier ausgesprochen groß. Romantiker genießen abends, zur Zeit des Sonnenunterganges, gerne einen Cocktail und lauschen der Live Musik.

Die Gegend rund um Cape Coral entdecken

Am besten lässt sich die Gegend rund um Cape Coral mit einem Mietwagen bereisen. Auf diese Art wird man immer wieder wunderschöne Fleckchen zum Schwimmen und Relaxen entdecken. Der Küste vorgelagert liegen Hunderte von kleinen Inseln mit absoluten Traumstränden, die nur mit dem Boot zu erreichen sind.

Touren nach Sanibel und Captiva Island werden überall angeboten und mindestens eine sollte man während eines Aufenthaltes in diesem Teil der USA auf jeden Fall mitmachen. Strenge Bauauflagen auf den Eilanden verhindern hier einen Massentourismus und so sind die Strände häufig noch makellos und nicht von hohen Hotelanlagen gesäumt.

Sanibel Island ist ein Paradies für Muschelsucher, denn täglich werden Millionen von ihnen an Land gespült. Im Bailey-Matthews-Muschelmuseum werden die eindrucksvollsten (man spricht von 400 verschiedenen Arten) ausgestellt. Ein Bootstrip durch die Inselwelt ist auf jeden Fall ein Muss und ein fantastisches Urlaubserlebnis für Groß und Klein. Sehr beliebt bei allen Tierfreunden sind auch die Ausflugsfahrten zu den natürlichen Lebensräumen der Delfine. Solche Beobachtungstouren bleiben bei allen Teilnehmern auch nach Ende der Ferien garantiert noch lange in Erinnerung.

Obwohl es keinen Mangel an wunderschönen natürlichen Badeplätzen gibt, steht bei Touristen mit Kindern in der Regel trotzdem der Besuch eines Wasserparks ganz oben auf der Wunschliste für einen gelungenen Urlaub. Im Norden von Cape Coral liegt der Sun Splash Family Waterpark, der mit einer Vielzahl von Rutschen, Strömungskanälen und vielen verschiedenen Spielgeräten jede Menge Spaß garantiert.

Cape Coral ist nur durch den Caloosahatchee Fluss von Fort Myers getrennt und somit ein idealer Ausgangspunkt, um auch andere Städte der Region zu erkunden. Wer ein Reiseziel für einen erholsamen Strandurlaub sucht und gleichzeitig eine wunderschöne Landschaft im Rahmen von Bootstouren oder Wanderungen erleben möchte, wird sich in Cape Coral mit Sicherheit wohl fühlen.