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Sonntag, April 6, 2025
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Das echte Zentralamerika mit einer Kleingruppen-Reise erleben

In Zentralamerika gibt es so vieles zu sehen und zu erleben, dass es schwierig ist, die Reiseroute selbst zu planen. Denn wer sich nicht auskennt, versäumt vielleicht einige der schönsten Sehenswürdigkeiten. Aber auch die üblichen Gruppenreisen im Bus sind keine Lösung, denn sie klappern meistens nur bekannte Touristenattraktionen ab. Eine Alternative sind Reisen in Kleingruppen. Sie führen in der Regel auch zu Orten, die abseits der Touristenmassen liegen. Dort geht es nicht nur beschaulicher zu. Besucher aus der Fremde werden hier auch noch als Gäste empfangen und nicht als reine Einnahmequelle betrachtet. Das ermöglicht persönliche Begegnungen mit den Menschen des Landes, von denen viele noch einer traditionellen Lebensweise nachgehen, die in den Touristen-Hotspots längst verschwunden ist. Kleingruppen-Reisen sind daher eine gute Möglichkeit, Zentralamerika ganz authentisch zu erleben. 

Welche Vorteile bietet eine Kleingruppen-Reise?

Gruppenreise Zentralamerika
In einer Gruppe Zentralamerika kennenlernen, Bild: Dmitry Molchanov / shutterstock

Bei einer Rundreise in der Kleingruppe profitieren die Teilnehmer vom Fachwissen und von der Erfahrung der Organisatoren. Diese wissen zum einen, welche Erwartungen und Ansprüche ihre Kunden an das Reiseerlebnis haben. Zum anderen kennen sie auch die Bedingungen im Reiseland sowie die Kultur der Gastgeber. So können sie dafür sorgen, dass die Reise reibungslos abläuft und dass Entspannung und Komfort nicht zu kurz kommen. Außerdem kennen die Reiseleiter viele versteckte Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps, die den meisten Touristen verborgen bleiben. Im Vergleich zu einer größeren Reisegruppe bieten Kleingruppen eine intime Atmosphäre, die es den Teilnehmern ermöglicht, sich untereinander besser kennenzulernen. 

Was ist bei Kleingruppen-Reisen inbegriffen?

Ein weiterer Vorteil von Kleingruppen-Reisen sind die Kosten. Sie fallen im Vergleich zu einer Individualreise oft geringer aus. Denn Flüge, Unterkunft und zahlreiche Aktivitäten sind im Preis schon inbegriffen. Die Kosten für Tour-Guides und Mietfahrzeuge werden geteilt und fallen daher weniger ins Gewicht. Auch für die Verpflegung müssen die Reisenden weniger Geld einplanen, denn diese ist häufig Bestandteil der Aktivitäten. Seriöse Anbieter gehen transparent mit den Kosten um und klären schon im Vorfeld auf, welche Leistungen inklusive sind. Die Teilnehmer müssen dann nur einen kleinen Betrag für tägliche Ausgaben mitnehmen, z.B. für Trinkgelder für Kellner und Guides, Souvenirs und Restaurantbesuche. Das verschafft Planungssicherheit über die Kosten der Reise. 

Reiseziele in Zentralamerika

Panama Strand
Panama bietet traumhafte Strände, Bild: Stefan Neumann / shutterstock

Auf dem Festland besteht Zentralamerika aus sieben Ländern, von denen Costa Rica mit Abstand das beliebteste Reiseziel ist. Die gute Tourismus-Infrastruktur ist von Vorteil, umso wichtiger ist es aber auch, Touristenfallen zu vermeiden. Puraventura bietet eine Kleingruppen-Reise durch Costa Rica und Panama an, bei der die Teilnehmer eine indigene Gemeinde im Regenwald besuchen. Diese Art von Erlebnis bleibt für immer im Gedächtnis. Aber auch viele Karibikinseln werden Zentralamerika zugerechnet. Die größte davon ist Kuba, Heimat von Rum und Zigarren, von Oldtimern und Buena Vista Social Club, von Bergregenwäldern und Traumstränden. Eine Reise nach Kuba ist für viele ein Lebenstraum, denn mit seinen vielen Facetten fasziniert dieses Land wie kein zweites. Die Lebensfreude der Kubaner wirkt ansteckend, und die vielen Sehenswürdigkeiten regen zum Staunen und zum Nachdenken an. 

Wie lange sollte eine Rundreise dauern?

In Mittelamerika gibt es genügend Sehenswürdigkeiten für ein paar Monate. Leider kann sich kaum jemand den Luxus gönnen, sich so lange Urlaub zu nehmen. Deshalb konzentrieren sich die meisten Rundreisen auf die Highlights des jeweiligen Landes. Erfahrene Reiseleiter schaffen es, auch in einer kurzen Zeit erstaunlich viele lohnende Aktivitäten unterzubringen. Trotzdem ist eine Woche die Mindestzeit, um ein Land zu bereisen. Darunter ist es kaum möglich, die verschiedenen Facetten von Flora, Fauna und Landeskultur zu erleben. Noch besser ist es, wenn zwei Wochen oder mehr Zeit mitgebracht wird, um auch ein paar abgelegene Orte zu erreichen und einige stille Momente zu genießen. 

Wyoming – Vom Yellow-Stone zum Continental Divide Snowmobile Trail

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Wyoming ist ein faszinierendes Reiseziele der USA. Wie schon vor hunderten Jahren zieht es Abenteurer in den Wilden Westen, die per Pferd noch Bisonherden jagen, durch die Canyons wandern oder bizarre Felsformationen der Rocky Mountains erklimmen, Bären und Elchen begegnen oder bei Survival-Touren an ihre Grenzen gehen.

Die faszinierende Natur des Yellowstone-Nationalparks

Der Yellowstone-Nationalpark gehört zu den Top-Ten-Sehenswürdigkeiten der USA. Auf einer Fläche von über 9.000 Quadratkilometern erstrecken sich dampfende Geysire und brodelnde Schlammlöcher. Alle paar Minuten schießen Meter hoch Wasserfontänen in den Himmel und versetzen Besucher in Schnappatmung. Das Wasser läuft die Felsen hinab und nährt die Algen. Die Höhlen erstrahlen smaragdgrün. Der Schwefel färbt die Steine gelblich und die Erdkruste erscheint rosarot. Dadurch entstehen Farbenspiele der besonderen Art. An den Mammoth Hot Springsund an den Holzstegen rund um den Old Faithful drängeln sich Touristen aus aller Welt. Doch wahre Kenner ziehen ihre Trekking-Schuhe an und machen sich auf in das Hinterland des Nationalparks. Hier warten einsame Wanderwege, faszinierende Wasserfälle und eine unberührte Natur.

Die atemberaubende Bergwelt der Grand Tetons

Grand Teton Nationalpark, Wyoming
Grand Teton Nationalpark, Bild: Bitter Buffalo Photo / shutterstock

Die Geschichte sagt, dass die Grand Teton Mountains vor 9 Millionen Jahren entstanden, weil die Erde einfach aufbrach und die spitzen Felsen zur Seite verschob. Zurück blieben die aneinandergereihten Bergspitzen mit sieben Dreitausendern, einem Viertausender und einem steppenähnlichen Tal. Die Berge locken mit einer außergewöhnlichen Vegetation. Unterhalb der massiven Felsen erstreckt sich eine üppig grüne Fläche aus Büschen und satten Wäldern mit meterhohen Nadelbäumen. Berühmt sind die Berge auch für ihre kargen Bergwiesen, die eisig kalten und blauschimmernden Bergseen und die vergletscherten Berghängen. Hier liegt tatsächlich noch der ewige Schnee und ab Oktober herrscht hier die Einsamkeit. Im Sommer kann man seine Zelte in den Campgrounds aufschlagen. Die Plätze sind begrenzt und sollten vorab, am besten schon Anfang des Jahres, reserviert werden.

Elchen und Bären begegnen im Cascade Canyon

Wyomings Tierwelt ist einzigartig. Je weiter man sich von den Touristenwegen entfernt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einem Bären zu begegnen. Als Tourist sollte man sich bewusst machen, dass diese Tiere zwar niedlich aussehen, aber gefährlich sind. Daher sollte man sie lieber aus sicherer Entfernung beobachten. An den Bachläufen des Cascade Canyon sind Bären allgegenwärtig. Sie suchen hier nach Fischen und baden im kalten Wasser. Viele Bären haben die Scheu vor Menschen verloren. Hier herrscht das Prinzip: Lass mich in Ruhe, dann lasse ich dich in Ruhe! Am Jenny Lake kann man Elche in freier Wildbahn erleben. Nach Sonnenaufgang spazieren sie zwischen den Bäumen auf der Südseite des Sees. Der Discovery Trail führt direkt zum Lake Jenny und ist mit Tafeln gespickt, die über die gesamte Tierwelt der Gegend informieren.

Natur pur im Thunder Basin National Grassland

Das Waldgebiet im Nordosten des Bundesstaates erstreckt sich zwischen den Black Hills und den Big Horn Mountains. Hier erleben Besucher Wyomings Natur hautnah. Es gibt keine Campingplätze, aber man darf auf bestimmten Flächen zelten. Wanderer aus aller Welt kommen hierher, um tagelang durch die abgelegenen Gebiete zu ziehen. Die ganze Gegend ist auch ein Anziehungspunkt für Angler und Jäger. Das Thunder Basin National Grassland ist sehr fruchtbar und vereinigt fast alle Wildpflanzen, die in Wyoming ursprünglich sind. Dadurch finden Wildtiere hier beste Futtermöglichkeiten vor. Von Bisamratten über Stachelschweine bis hin zu Hasen und Murmeltieren kann man hier zahlreiche Tiere beobachten. Die Bäche sind voll mit Forellen und am Himmel ziehen Adler ihre Runden. Gemeinsam mit dem angrenzenden Medicine Bow-Routt National Forest hat das Gebiet eine Fläche von über 12.000 Quadratkilometern und erstreckt sich bis über die Grenze nach Colorado.

Malerische Kleinstädte und eine herzliche Gastfreundschaft

Old trail Town Cody, Wyoming
Old trail Town Cody, Bild: silky / shutterstock

Die weltbekannten Metropolen sucht man in Wyoming vergebens. Hier dominieren gemütliche Kleinstädte, wie Buffalo, Lovell oder Cody. Schon Teddy Roosevelt zog es nach Buffalo. Noch heute können Besucher im historischen Occidental Hotel übernachten, wo auch einst der amerikanische Präsident nächtigte. Die Stadt im Westen von Wyoming ist bekannt für ihre landestypischen Restaurants und im Winter ein beliebtes Ziel für Skifahrer. Lovell steht für den berühmten Wilden Westen. Wie eine Western-Filmkulisse erstreckt sich vor der Stadt der Bighorn Canyon mit seinen tiefen Schluchten und Herden von Wildpferden. Noch mehr Wildwest-Feeling erleben Besucher in Cody. Hier finden die aufregendsten Rodeos des Bundesstaates statt und am Abend wird zu traditioneller Cowboy-Musik getanzt. In Old Trail Town zeigt sich Cody von seiner ursprünglichen Seite mit einem Grenzgebäude von 1890 und zahlreichen Westernattraktionen für Touristen.

Wenn es Winter wird in Wyoming

Wahre Liebhaber zieht es im Winter nach Wyoming. Dann verwandeln sich ganze Gebiete in Schneeparadiese und durch das Spiel der Lichter entsteht eine einzigartige Magie. Mit dem Hundeschlitten kann man die einsamsten Gegenden entdecken oder mit einem Schneemobil eine traumhafte Landschaft erkunden. Der Continental Divide Snowmobile Trail ist der beste Trail der USA für Schneemobilfahrer. Aber auch Skifahrer und Langläufer kommen voll auf ihre Kosten. Von Pulverschnee bedeckte und steile Hänge machen Wyoming zu einem der besten Ski- und Snowboardgebiete im gesamten Nordwesten. Das Jackson Hole Mountain Resort zieht erfahrene Skifahrer an und das Skigebiet Snowy Range bietet auch Pisten für Anfänger. Wer die Schneelandschaft lieber bequem entdecken will, der kann in den Grand Teton Mountain einen Pferdeschlitten besteigen. Abenteurer erleben den puren Nervenkitzel beim Eisklettern entlang der gefrorenen Wasserfälle. An den Seen trifft man sich zum traditionellen Eisfischen.

Cala Mesquida: Einsame Dünenlandschaft, Strand und historische Steinbauten

Wer den Touristenströmen auf Mallorca entgehen und ganz in Ruhe am Strand oder beim Wandern entspannen möchte ist in der Siedlung Cala Mesquida, die nur etwa 40 Einwohner zählt, genau richtig. Cala Mesquida liegt im Nordosten von Mallorca. Bekannt ist Cala Mesquida vor allem für die gleichnamige Bucht, an die die Siedlung angrenzt. Dort lässt es sich herrlich im feinen Sand liegen. Wem mehr nach aktiver Erholung ist, der kann rund um Cala Mesquida einen Ausflug zu Fuß oder per Mountainbike in die Berge unternehmen. Außerdem lockt die nahe gelegene Kleinstadt Capdepera mit historischen Gebäuden und buntem Markttreiben.

Ein naturbelassenes Dünengebiet: Die Bucht Cala Mesquida

Die Bucht Cala Mesquida ist ganze 350 Meter lang und besteht aus einem sichelförmigen Sandstrand vor dem das Meerwasser kristallklar in sämtlichen Farbnuancen von türkis bis dunkelblau schimmert. Da es in der Gegend nur wenige Hotels, Ferienhäuser und Pensionen gibt sind Touristen hier auf ihrem Strandabschnitt noch häufig unter sich. Ein Teil des Dünengebiets der Cala Mesquida steht unter Naturschutz. Dort nisten Möwen und Kormorane und das Areal ist von Pinien umstanden. Ein wenig Infrastruktur ist an der Cala Mesquida vorhanden, es gibt jeweils eine Bar und ein Restaurant und auch Duschen, jedoch keine Umkleidekabinen am Strand. Das Sportangebot ist gediegen: Urlauber können sich ein Tretboot ausleihen und im flachen Meerwasser schnorcheln. In der Nebensaison eignen sich die Wetterbedingungen an der Cala Mesquida auch für Surfer. Mehrere Tauchschulen bieten überdies Tauchkurse an der Cala Mesquida an.

Auf Schusters Rappen und mit dem Rad in die Berge rund um Cala Mesquida

Direkt von Cala Mesquida aus führt ein ausgewiesener Wanderweg zum in 273 Metern Höhe gelegenen Gipfel des Berges Talaia de Son Jaumell. Die Wanderung führt durch karge Landschaften, die steil zulaufend sind und wenig Schatten bieten. Am besten unternimmt man diese Wanderung deshalb in der Nebensaison, oder im Sommer in den Morgenstunden. Bevor der Gipfel erreicht wird ist es besonders steil und die Wanderer sollten hier eine gewisse Trittsicherheit mitbringen. Am Gipfel angekommen erstreckt sich ein schier atemberaubender Blick über die Cala Mesquida sowie die benachbarte Cala Rajada bis zum Cap Formentor und über das Mittelmeer.

Der Berg Talaia de Son Jaumell teilt seinen Namen übrigens mit einem gleichnamigen Turm, der einstmals auf seinem Gipfel erbaut wurde. Heute sind nur noch Ruinen dieses neun Meter hohen Rundturms aus dem 16. Jahrhundert vorhanden. Der Turm diente früher als Aussichtsturm. Von dort aus sollten Wächter angreifende Piratenschiffe frühzeitig ausmachen und bei einem drohenden Angriff Alarm schlagen. Wer nach dieser Wandertour noch Energie hat kann von Cala Mesquida aus über einen sieben Kilometer langen Radweg nach Cala Ratjada, das zuvor bereits von oben besichtigt werden konnte, fahren. Unterwegs passiert man Schaf- und Ziegenweiden.

Ein Ausflug in die historische Altstadt von Capdepera

Castell de Capdepera
Castell de Capdepera, Bild: trabantos / shutterstock

Die ungefähr 12.000 Einwohner zählende Stadt Capdepera gehört zu den größten Städten der Umgebung. Capdepera liegt sieben Kilometer südlich von Cala Mesquida und kann ganz bequem mit dem Mietwagen oder auch mit dem Fahrrad erreicht werden. In der kompletten Stadt fallen die typischen Steinhäuschen ins Auge, die aus Naturstein gebaut wurden. Die Einwohner von Capdepera legen großen Wert auf ein positives Erscheinungsbild ihrer Stadt und so sind viele dieser urigen Steinhäuser mit bunten Blumenarrangements geschmückt. Durch die Altstadt des Ortes schlängeln sich enge Gassen aus Pflastersteinen, die man bei einem Spaziergang zu Fuß durchstreifen kann. Unbedingt besuchen sollte man hier das Castell de Capdepera.

Es wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut und bildete früher mit mehreren Gebäuden eine komplette Wehranlage. Das Castell de Capdepera liegt erhaben über der Stadt und kann nach einem schweißtreibenden Aufstieg aus dem Stadtkern heraus erreicht werden. Erbaut wurde das Castell de Capdepera auf dem 159 Meter hohen Gipfel des Berges Puig de Capdepera. Das Castell de Capdepera ist bis heute von einer Befestigungsmauer umgeben, die eine Grundfläche von mehr als 8.000 Quadratmetern umschließt. Der bereits im 10. Jahrhundert erbaute Torre d’en Miquel Nunis schmückt den höchsten Punkt des Castells und ist von den früheren islamischen Belagerern der Insel erreichtet worden. Neben einer Kirche beeindruckt die auf dem Kirchenvorplatz situierte Zisterne aus dem 15. Jahrhundert. Außerdem ist ein Gouverneuershaus aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben in dem heute das Museum des Castell de Capdepera untergebracht ist.

Basilikata – Geheimtipp im Süden Italiens

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Die süditalienische Region Basilikata stand genau wie ihre östlichen und südwestlichen Nachbarregionen Apulien und Kalabrien lange im Schatten prominenterer italienischer Tourismusgebiete, seien es die zu Kampanien gehörende Amalfiküste, die Toskana, die italienische Riviera oder die beliebten Familienurlaubsorte an der Adria. Doch in jüngerer Zeit rückt der Süden des Landes zunehmend in den Fokus von Reisenden. Zu Recht: Der Mezziogiorno hat so viel mehr zu bieten, als nur “arm, aber sexy” zu sein und damit Klischeevorstellungen von Urlaubern aus nördlicheren Breiten zu bedienen.

Herbe Schönheit

Die Armut, die man traditionell mit der Basilikata in Verbindung bringt, beruht vor allem auf ihrer großen Trockenheit. Landwirtschaft ist hier schwierig. Gerade diese Trockenheit aber, die kargen Berglandschaften und die fast wüstenartigen Bedingungen, vor allem im Osten rund um die Stadt Matera, machen die Region für Individualreisende interessant. Rucksacktouristen und Wanderfreunde, Mountainbiker, Abenteuerlustige und Menschen, die imposante Natureindrücke lieben: all sie kommen in der Region Basilikata auf ihre Kosten. Die Tatsache, dass viele Teile der Landschaft touristisch bis heute noch weitgehend unerschlossen sind, verstärkt diesen Reiz.

Interessante Städte

Potenza und Matera sind die beiden größten Städte der Basilikata. Während die Hauptstadt Potenza mit ihren knapp 66.000 Einwohnern zentral im Norden der Region liegt, zählt Matera rund 60.000 Einwohner und ist im Osten der Basilikata situiert. Anders als die Hauptstadt, die vor allem durch ihre Höhenlage mit spektakulären Ausblicken und ihre Einbettung in eine attraktive Gebirgslandschaft punkten kann, ist Matera auch kulturgeschichtlich von ungewöhnlichem Reiz. Die römische Gründung aus dem Jahr 251 v. Chr. liegt an den Hängen des Hochlandes der Murgia und ist eine der ältesten Städte der Welt. Sie repräsentiert architektonisch nahezu alle Epochen ihrer wechselvollen Geschichte. Von der Antike über das Mittelalter und die Renaissance bis zur Neuzeit kann man in der Innenstadt ihre Zeugnisse bewundern.

Faszinierendes Weltkulturerbe

Matera di Sassi, Basilikata
Matera di Sassi, Bild: ermess / shutterstock

Besonders erwähnenswert sind in Matera di Sassi, eine Höhlensiedlung, die noch bis ins 20. Jahrhundert hinein bewohnt war. Ursprünglich lebten Menschen hier in natürlichen Grotten und Höhlen des weichen Tuffsteins, die sie über Jahrhunderte hinweg zu Wohnhöhlen ausbauten. Schließlich entstand eine komplette Stadt mit engen Straßen, kleinen Plätzen auf den Dächern und Felsenkirchen. Erst im 20. Jahrhundert wurden die Sassi aufgelöst, weil die italienische Regierung die schlechten hygienischen Bedingungen für die Bewohner nicht mehr tolerieren wollte. Man schämte sich dafür, dass es in der Republik Italien noch Menschen gab, die in “Höhlen” lebten. Erst in den 1980er- und 1990er-Jahren begann ein Umdenken. Man stellte die Sassi unter Denkmalschutz und begann, sie zu restaurieren. Seit 1993 gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wandern und Natur erleben

Monticchio-See mit dem erloschenen Vulkan Monture
Monticchio-See mit dem erloschenen Vulkan Monture im Hintergrund, Bild: canadastock / shutterstock

Das Innere der Basilikata wird bestimmt durch die Bergkette des Apennin, der sich quer durch die Region zieht. Trotz der schon erwähnten insgesamt großen Trockenheit trifft man hier überraschenderweise auch auf satte grüne Wälder. Der Mont Vulture, ein mittlerweile erloschener Vulkan, liegt nördlich von Potenza und hat für fruchtbaren Lavaboden gesorgt. Im Landesinneren gibt es ausgedehnte Naturschutzgebiete wie den jüngsten Nationalpark Italiens, den Parco Nazionale dell’Appennino Lucano-Val d’Agri-Lagonegrese. Er umschließt gleich mehrere interessante Biotope mit Buchen- und Nadelwäldern, Wiesen und Weiden. Auch außerhalb der geschützten Zonen, in den von Menschenhand kultivierten Naturgebieten, hat die fruchtbare Lavaerde für eine üppige Flora gesorgt. Rund um den Mont Vulture gibt es schöne Olivenhaine und Weingärten – ein vielfältiges Landschaftsbild, das immer wieder neue Eindrücke bietet und auch für Fotografen und Hobbyfilmer äußerst inspirierende Motive bereithält.

Baden und das Meer genießen

Aber auch für all jene, die sich vom Wasser angezogen fühlen, hat die Region Basilikata einen besonderen Reiz. Mit ihrer Lage zwischen dem Golf von Policastro, der zum Tyrrhenischen Meer gehört, und dem Golf von Taranto am Ionischen Meer ist die Region ein El Dorado für Küstenliebhaber. Der Küstenstreifen entlang des Golfes von Policastro ist dabei mit steilen Klippen und tief eingeschnittenen Buchten herb und wild. Am Golf von Taranto dagegen gibt es feinen Sand und flache Sandstrände für Sonnenanbeter und Familienurlauber. Das Wasser ist kristallklar und bekannt für seine hohe Qualität. Auch Strände mit schwarzem Sand – bedingt durch die Lavaasche – kann man finden, zum Beispiel die sehr schöne “Spiagga Nera” bei Maratea. Maratea ist eine weitere sehenswerte Stadt der Basilikata. Zu ihren Highlights gehört neben den herrlichen Stränden die riesige Christusstatue, die auf einem imposanten Aussichtspunkt die Stadt überragt.

Spezialitäten aus Küche und Weinkeller

Überall in der Region, ob in Städten oder kleinen Dörfern, kann man einfach und gut essen gehen. “Frisch und lokal” – dieses Küchencredo, das einst für traditionelle, bäuerliche Speisen stand, hat inzwischen auch die internationale Sterneküche erobert. Eine Region für Genießer also, in der man stets frisches Gemüse, Wein und Oliven aus lokaler Produktion bekommt, ebenso wie in Küstennähe köstlichen frischen Fisch und Meeresfrüchte.

Cusco – Hoch hinauf ins Reich der Inkas

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Cusco liegt im Südosten von Peru im beeindruckenden Hochland der Anden und ist zugleich der Name der Region, als auch von deren Hauptstadt. Allein die Lage der Stadt auf einer Höhe von 3.416 Metern ist in jeder Hinsicht atemberaubend. Cusco ist das Zentrum der peruanischen Kultur. In den steilen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster begegnen dem Reisenden Einheimische mit ihren Alpakas und eine Vielfalt von bunten und verzierten Häusern. Ehemals war Cusco die Hauptstadt des Inkareiches, das auch Erbauer der bekanntesten Sehenswürdigkeit Perus war: der die im 15. Jahrhundert entstandenen Inka-Stadt Machu Picchu.

Das UNESCO Weltkulturerbe gehört zu den „7 Weltwundern der Neuzeit“ und liegt in der Cusco Region auf einem Hochplateau auf 2.430 Metern Höhe. Allein dieser Fakt lässt Besucher staunen im Angesicht der großen, terrassenförmigen Anlage mit ihren riesigen Steinblöcken, die ohne Mörtel in den 216 Gebäuden verbaut wurden. Pfade schlängeln sich durch das verschachtelte Areal und über seine mehr als 3.000 Treppen. Das Panorama rund um den Berg über dem Fluss Urubamba beeindruckt nicht weniger, als die Mystik der geheimnisvollen Gebäude, deren Zweck nie geklärt werden konnte. Machu Picchu ist nur 75 Kilometer von Cusco entfernt und am besten mit dem Zug der Peru Rail zu erreichen. Hier ist schon der Weg das Ziel, denn so lässt sich die wilde Natur Perus hautnah erleben. Als Reisezeit bieten sich die Monate zwischen April und Oktober an. Dann ist in der Region Trockenzeit, sodass dem perfekten Panoramablick kein Dunst im Wege steht. Im Sommer ist es touristisch gesehen ziemlich voll, daher sind der Frühling und der Herbst die beste Reisezeit.

Inkas und Kolonialzeit – Cuscos verschiedene Seiten

Plaza de Armas in Cusco
Plaza de Armas in Cusco, Bild: saiko3p / shutterstock

Die Hauptstadt Cusco besticht mit ihrem Panorama und gehört wie Machu Picchu zum UNESCO Welterbe. Ende des 11. Jahrhunderts entstand dieses Zentrum der Inkas, in dem noch heute Ruinen das Mysterium dieser Zeit aufleben lassen. Wer mehr erfahren möchte, sollte sich einen Besuch im Inka-Museum nicht entgehen lassen. Auch die Kolonialzeit unter spanischer Herrschaft hat eindeutige und sehenswerte Spuren hinterlassen. Dennoch ist Cusco auch eine Stadt der Moderne und des Fortschritts. An der Plaza de Armas, dem Platz im Herzen der Stadt, dominieren gleich zwei beeindruckende Kirchen. Neben der Jesuitenkirche „La Compania de Jesus“ erhebt sich die berühmte Kathedrale von Cusco in den Himmel, für die ab 1560 fast 100 Jahre Bauzeit nötig waren.

Die Kathedrale beeindruckt mit ihren massiven, 33 Meter hohen Türmen nicht weniger, als mit ihren 11 Kapellen und 24 Gewölben. Die Goldschmiedearbeiten aus der Kolonialzeit und die Holzschnitzereien der Altäre sind ungewöhnliche Hingucker. Fast mutet die dreischiffige Kirche wie ein Museum an, gibt es hier doch 365 Gemälde unterschiedlicher regionaler Künstler zu bestaunen. Das berühmteste Bild ist zweifellos „Herr der Erdbeben“. Es wird einmal im Jahr in einer Prozession durch Cusco getragen. Im imposanten Chorgestühl begegnen dem Besucher außerdem 40 Heiligenfiguren in Lebensgröße.

Bunt und vielfältig

Vinicunca, Regenbogenberg in der Nähe von Cusco
Vinicunca, Regenbogenberg in der Nähe von Cusco, Bild: emperorcosar / shutterstock

So bunt und vielfältig wie die gesamte Hauptstadt sind ihre Märkte. In San Blas und San Pedro sind die Markhallen von Ständen umringt, an denen die indigen Völker ihre Web- und Handwerkskunst verkaufen und Waren aus der Wolle des Alpakas, dem Lama der Anden, anbieten, sowie frische Lebensmittel der Region. Hier bietet sich die Gelegenheit, landestypische Gerichte zu kleinsten Preisen auszuprobieren. Zwischen Ceviche und Lomo Saltado wird ein jeder fündig. Und nach dem Besuch des Marktes in San Blas ist jeder gestärkt für den Weg hinauf nach Sacsayhuamán. Die Ruinen der Inka-Festung mit ihrem Panoramablick über die Stadt lohnen den Aufstieg. Keinen Kilometer weiter steht zudem eine weiße Statue von Christus, „Cristo Blanco“ genannt.

Das Touristenticket – für mehr Genuss

Wer mehrere Tage in Cusco verbingt und auch die Region näher kennenlernen möchte, ist mit einem Boleto Turistico gut bedient. Dieses touristische Ticket ermöglicht den Besuch von zahlreichen Museen und Stätten der Inka-Kultur. Eines der enthaltenen Ziele ist Tipón, das hinter der Stadt liegt und mit seinen grünen Terrassen und Inka-Ruinen eine einzigartige Aussicht bietet. Dieser Ort ist noch ein richtiger Geheimtipp unter Reisenden. Noch mehr Inka-Kultur bietet das Heilige Tal „Valle Sacrado“ in der Region Cusco. Hier liegen zahllose Ruinen aus der Inka-Zeit. Die sehenswertesten Ziele im Heiligen Tal wie Chincero, Pisaq, Ollantaytambo oder Urubamba können auf einer Tagestour erobert werden. Alle Eintrittspreise zu diesen Stätten sind ebenfalls im Touristenticket enthalten.

Tipps und Tricks

In der Region Cusco begegnet dem Reisenden immer wieder die Coca-Pflanze. Auch wenn Coca Kokain enthält, ist der Prozentsatz mit einem Prozent so gering, dass ein Coca-Tee nur die Energie einer wohltuenden Tasse mit Kaffee besitzt. Es lohnt sich also, das heilige Getränk der Peruaner zu kosten. Genauso wie Coca gehören auch die indigenen Menschen mit ihren bunten Trachten zum Bild von Cusco. Wer diese interessanten Menschen im Bild festhalten möchte, sollte etwas Kleingeld als Dank bereithalten. Ein guter Tipp ist auch, in Cusco nur die Taxis mit einem offiziellen Taxi-Logo zu nutzen, die der Nutzer selbst angerufen hat. Ein Taxi auf der Straße einfach heranzuwinken, wird nicht empfohlen. Gleiches gilt für die Buchung von Touren, die nur bei alteingesessenen Reiseagenturen vorgenommen werden sollten. Zur Sicher der Touristen verfügt Cusco sogar über Polizisten, die speziell für Urlauber da sind und sich häufig in der Stadt zeigen.

Urlaub im Strandparadies Marsa Alam

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Eines der schönsten Strandparadiese am Roten Meer ist der Badeort Marsa Alam. Ehemals ein verträumtes Fischerdorf an der Ostküste von Ägypten, hat sich Marsa Alam zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt.

Der eigene Flughafen befindet sich circa 60 Kilometer außerhalb der Stadt. Die bequeme Anreise und dass hier die wärmste Region am Roten Meer ist, hat mit zu der großen Beliebtheit beigetragen. Der Ort ist mit nur 2.000 Einwohnern klein und geruhsam. Sowohl die Häuser als auch die Hotels verteilen sich entlang der Küste und bilden kein geballtes Zentrum.

An den flach abfallenden Stränden können sowohl Familien mit Kindern als auch Nichtschwimmer gefahrlos baden. Abwechslungsreiche Abendunterhaltung sucht man im Ort vergebens. Dafür findet Urlaub aber an den schönsten Stränden, der attraktivsten Unterwasserwelt und in der Nähe spektakulärer historischer Stätten statt.

Beste Reisezeit für Marsa Alam

Die Sommermonate sind den Sonnenanbetern vorbehalten, die auch große Hitze von 35 Grad Celsius und mehr noch gut ertragen können. In allen anderen Monaten sinkt das Thermometer selten unter 20 Grad Celsius und macht die Region zu einem Ziel, das das gesamte Jahr hindurch warmes Badewetter bietet. Dazu kommen die Wassertemperaturen, die im Sommer durchschnittlich bei 27 bis 30 Grad Celsius liegen. Selbst in den Wintermonaten hat das Wasser immer noch eine Temperatur von 20 bis 25 Grad Celsius. Das sind optimale Voraussetzungen, die schillernde Unterwasserwelt ausgiebig zu erforschen.

Sonne und Meer sind die bestimmenden Elemente

Tauchen in Marsa Alam
Marsa Alam ist ein Tauchparadies, Bild: Vlad61 / shutterstock

In Marsa Alam dreht es sich während des Urlaubs hauptsächlich um Strand und Meer. Spannende Riffs reichen bis dicht vor die Küste. Andere sind mit dem Boot schnell zu erreichen und bieten Tauchern einmalige Erlebnisse. An den spektakulären Steilwänden von “Dolphin Reef” und “Elephinstone Reef” kommt es zu aufregenden Begegnungen mit Großfischen, Delfinen und hin und wieder auch mit Haien.

Die schönste Badebucht liegt nördlich von Marsa Alam mit der “Caraya Bay”. Der feine, lang gezogene Sandstrand und die vorgelagerten Korallenriffe machen die Urlaubstage zu einem ständigen Erlebnis.

An der “Abu Dabbab Bucht” lockt ein geheimnisvolles Schiffswrack zum Tauchen und Schnorcheln. Vom Strand aus gibt es ein Extra-Highlight. Von hier aus sind Meeresschildkröten, Delfine und Dugongs zu beobachten, ohne dass eine Bootstour oder ein Tauchgang unternommen werden müssen.

Abenteuer Marsa Alam

Die kleine Stadt Marsa Alam hat nicht nur vom Fischfang gelebt. Große Vorkommen von Gold und Smaragden, von Halbedelsteinen, Kupfer und Blei wurden hier abgebaut. Smaragde waren das Symbol für Macht und Unvergänglichkeit. Die berühmtesten Minen sind die “Kleopatra-Minen”. In der Wüste Richtung Edfu und dem Nil, finden sich zahlreiche Hinweise und historische Minen und Plätze. Im “Wadi Miya” wurden in der Zeit der Pharaonen Gruben betrieben. In diesen Tagen sind Überbleibsel zu besichtigen. Für die Arbeiter wurde zu der Zeit ein kleiner Felstempel gebaut, der heute noch zu besichtigen ist. Felszeichnungen stellen Tiere dar, die zu der Zeit hier lebten.

Marsa Alam, das Tor zum Nationalpark

Ein besonderes Ausflugsziel nahe Marsa Alam ist der drittgrößte Nationalpark Ägyptens. Im “Wadi-al-Gamal-Nationalpark“, dem “Tal der Kamele” inmitten der Ostarabischen Wüste leben auf 7450 Quadratkilometern Dorkasgazellen, Schieferfalken und die seltenen “Afrikanische Esel” und der “Syrische Steinbock”. Sie kommen sowohl mit der Hitze als auch mit der großen Trockenheit gut zurecht.

Am Küstenstreifen gehören Mangrovenwäldern, vier Inseln im Hamata-Archipel und die Wadi-al-Gamal-Insel mit zum Nationalpark. Außer Mangroven haben sich zahlreiche Sträucher angesiedelt. Ihre Wurzel bilden kleine Erhebungen wie Dünen.

Es ist verboten, den Nationalpark ohne Ranger zu betreten. Diese sachkundigen Führer zeigen alle Naturschönheiten und Besonderheiten und daneben auch die im Park befindlichen historisch bedeutenden Plätze aus römischer und ptolemäischer Zeit.

Marsa Alam und die Umgebung an Land aktiv erleben

Mit dem Quad eine Wüstentour zu unternehmen, ist das Ziel von vielen Gästen. Wer es weniger rasant möchte, vertraut sich dem Rücken eines Kamels an und schaukelt bequem durch den Wüstensand. Ein Ausflug in die Wunderwelt der Wüste sollte auf jedem Urlaubsprogramm stehen. Die unbeschreibliche Szenerie eines Sonnenuntergangs in der Wüste bleibt unvergesslich.

Spannend sind sie Ausflüge in die Vergangenheit im Land der Pharaonen.
Die eindrucksvollsten Touren führen für in das Tal der Könige und zu den Tempeln von Karnak. Die weltberühmten archäologischen Stätten bei Luxor, dem ehemaligen Theben, lohnen einen Ausflug von Marsa Alam aus. Eindrucksvolle Säulen und Kolossalstatuen oder die Felsentempel von Abu Simbel liegen in erreichbarer Nähe.

Marsa Alam ist das optimale Reiseziel, faszinierende Kulturerlebnisse mit entspanntem Badeurlaub zu verbinden

Sankt Johann im Pongau: Der ideale Ferienort für die ganze Familie

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Sankt Johann im Pongau ist ein in Österreich gelegenes beschauliches Alpendorf, rund 60 Kilometer südlich von Salzburg. Sowohl im Sommer als auch im Winter hat die etwa 11.400 Einwohner zählende Gemeinde ihren Besuchern viel zu bieten. Ski- und Snowboardfahrer kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde und Mountainbike-Freaks. Kunst- und Kulturveranstaltungen im lokalen Kultur- und Kongresshaus sowie einige Museen in den Ortsteilen locken auch Kulturliebhaber an.

Übernachten in Sankt Johann: Wie wäre es mit einem Chalet?

Chaletdorf St. Johann
Wellnesskomfort im eigenen Chalet, Bild: Chaletdorf BERGHERZ

Wer seinen Urlaub mit Komfort, bequemen Infinity-Betten und einem Outdoor-Whirlpool verbringen möchte und gleichzeitig Wert auf einen tollen Panorama-Blick legt, dem empfehlen wir bei der Wahl des perfekten Chalet in Österreich das Chaletdorf BERGHERZ in Sankt Johann im Pongau.

Hier können Sie die Vorzüge eines eigenen Chalets mit dem Komfort eines Luxushotels optimal kombinieren.

Die Ausstattung

In allen Hütten erwartet den Urlauber eine voll ausgestattete Almküche, HD-TV, große Sofas, Infinity-Betten und ein geräumiges Schlafzimmer mit Alpenblick. Auch der Wellnessfaktor kommt bei der privaten Sauna und dem Outdoor-Whirlpool nicht zu kurz. Den Abend lassen Sie bei einem guten Glas Wein am gemütlichen Kamin ausklingen.

Bio Badesee Chalet Sankt Johann
Traumhafter Blick auf den Biobadesee, Bild: Chaletdorf BERGHERZ

Kulinarisches

Starten Sie mit einem ausgiebigen Frühstück in den neuen erlebnisreichen Tag. Die Mitarbeiter des Dorfes verwöhnen Sie mit tollen regionalen Produkten, vitaminreichem Obst und hausgemachten Müsli.

Wenn Sie am Abend mal keine Lust haben selbst den Kochlöffel zu schwingen, haben Sie die Möglichkeit auf den Catering-Service des Chalet-Dorfes zurückzugreifen. Von Kasnocken über Wiener Schnitzel bis hin zum klassischen Grillteller. Für jeden Geschmack ist das passende Gericht dabei.

Unser Tipp: Ein besonderes kulinarisches Highlight ist das Hut-Essen, die traditionelle österreichische Tischgrill-Variante. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit qualitativ hochwertigem Fleisch, frischem Gemüse und knackigen Salaten.

Sankt Johann im Pongau im Winter: Schneespaß im Alpendorf

Im Winter tummelt sich in Sankt Johann im Pongau alles im Gemeindeteil Alpendorf. Das dortige Skigebiet trägt den Namen Snow Space Salzburg und zieht Erwachsene wie Kinder gleichermaßen an. Touristen, die das Skifahren gerne zum ersten Mal ausprobieren möchten, sind hier bestens aufgehoben, denn am Berg Hahnbaum gibt einen Übungslift, der gratis benutzt werden darf. Nach einigen Probeabfahrten können Skihasen dann entscheiden, ob sie sich auf die steileren Abfahrten im Skigebiet Ski amadé in Alpendorf (St. Johann i. Pg.) oder im nahen Wagrain bzw. Flachau wagen möchten. Alle in diesem Umkreis befindlichen 44 Pisten gehören zum Snow Space Salzburg. Über 200 perfekte Pistenkilometern, 12 Gipfel und 5 Tälern warten auf begeisterte Skifahrer und Snowboarder.

Ein einmaliges Erlebnis: Ein Besuch in der Liechtensteinklamm

Südlich von Sankt Johann im Pongau befindet sich die Liechtensteinklamm. Insgesamt hat die Klamm eine Länge von 4.000 Metern. Besucher dürfen etwa 1.000 davon durchstreifen und sich dabei vom Anblick der massiv aufsteigenden Felsen der Klamm faszinieren lassen. Besonders aufregend macht den Gang durch die Liechtensteinklamm, dass sie an mehreren Stellen sehr schmal ist. Das Ziel am Ende der Klamm ist ein beeindruckender Wasserfall. Dorthin gelangen Besucher unter anderem über Holzstege und hölzerne Treppenstufen, die gut mit Geländern gesichert sind und regelmäßig gewartet werden. Der Besuch in der Liechtensteinklamm ist ein reines Sommervergnügen, denn in den Wintermonaten ist das Areal aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Sommerlicher Kinderspaß am Geisterberg

Wer mit Kindern nach Sankt Johann im Pongau reist, kann im Sommer unvergessliche Familienstunden am Geisterberg verleben. Der Geisterberg ist ein Kinder-Erlebnispark, der in 1.787 Metern Höhe auf dem Gernkogel situiert ist. Vom Ortsteil Alpendorf aus ist der Geisterberg mit der Gondel erreichbar. Schon die Anreise wird zum Erlebnis, denn ist man an der Bergstation des Gernkogels angelangt geht ist nicht zu Fuß, sondern in der Geisterbahn weiter zum Geisterberg. Grundsätzlich dreht sich hier alles um Geister und Gespenster. Den Kindern werden 40 verschiedene Spielstationen angeboten, die über Fußwege verbunden sind, die auch mit dem Kinderwagen bestens bewältigt werden können. Unter anderem gibt es hier ein echtes Geisterbergschloss, Kletter- und Schaukelgeräte, Wasserspiele und künstliche Seen sowie einen Klettersteig für die älteren Kinder und Teenager.

Diese Sehenswürdigkeiten sollte man in Sankt Johann im Pongau nicht auslassen

Wer genug von der Natur hat, oder einen Regentag sinnvoll überbrücken möchte, findet in Sankt Johann im Pongau auch hierfür beste Voraussetzungen vor. Sehenswert ist zum Beispiel der Pongauer Dom (römisch-katholische Denkanatspfarrkirche). Eigentlich handelt es sich dabei um die Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes dem Evangelisten. Da dieses Kirchengebäude jedoch überaus erhaben wirkt, wird es im Volksmund Pongauer Dom genannt. An der Stelle des heutigen Doms befanden sich bereits seit dem Jahre 924 Kirchenbauten, die jedoch immer wieder zerstört wurden. Die heutige Kirche wurde 1855 im neugotischen Stil erbaut, nachdem die Vorgängerkirche abgebrannt war. Die beiden Türme des Gebäudes sind nicht weniger als 62 Meter hoch. Besonders sehenswert ist der kunsthistorisch interessante Hochaltar.

Schlichter geht es in der Annakapelle zu, die, 1301 erbaut, das älteste Gebäude im Ort ist. Die Annakapelle wird von einem Netzrippengewölbe durchzogen und hat spitzbogige Fenster. Um sie herum gruppierte sich einstmals ein gotisches Kirchenensemble, das jedoch 1855 abbrannte.

Wem nach einem Museumsbesuch ist, der fährt die wenigen Kilometer nach Wagrain und findet dort das Stille Nacht Museum und das Waggerl Haus. Im Stille Nacht Museum dreht sich alles um das beliebteste deutschsprachige Weihnachtslied. Das Waggerl Haus ist das ehemalige Wohnhaus von Karl Heinrich Waggerl, einem der wichtigsten österreichischen Schriftsteller. In den original belassenen Wohnräumen des Dichters kann heute seinem Leben und Werk nachgespürt werden.

Denver – Hauptstadt von Colorado

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Die Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado, Denver, gehört zu den spannendsten Städten der USA und zu den echten Geheimtipps für eine Städtereise. Abseits der bekannten Metropolen wie New York City, Los Angeles, New Orleans oder Miami findet man hier nicht nur einen Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen, sondern vor allem eine pulsierende Metropole mit Historie und Charakter. Mit den Rocky Mountains im Hintergrund, einem aufregenden Nachtleben und allerlei Sehenswürdigkeiten hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren zu einem echten Hotspot für Kultur und das typische Leben in den USA entwickelt. Sowohl Kulturreisende als auch Foodies werden hier auf ihre Kosten kommen.

Die Stadt der Bodenschätze – vom Goldgräberdorf zur Erdöl-Metropole

Colorado State Capitol, Denver
Colorado State Capitol, Bild: f11photo /and shutterstock

Es waren, wie so oft in der Geschichte der USA, die Goldgräber, die dafür sorgten, dass sich Denver entwickelte. Am Fuß der Rocky Mountains wurde erst Silber und dann Gold gefunden und irgendwann schlossen sich die losen Dörfer zu einer Stadt zusammen. Im Laufe der Zeit entdeckte man in der Umgebung immer mal wieder neue Rohstoffe und zuletzt waren es Erdölfelder in den 1980er Jahren, die die ohnehin schon reiche Metropole zu neuer Blüte führten. Inzwischen leben rund 750.000 Menschen direkt in der Stadt und weit über eine Millionen Menschen in den Suburbans von Denver im Schatten der Rocky Mountains.

Die Geschichte der Stadt und der Umgebung lässt sich noch heute an jeder Ecke der Stadt bewundern. Neben einer breiten Auswahl an Museen gibt es viele historische Gebäude, die den Aufbau der Stadt in den vergangenen Jahrhunderten dokumentieren und ein Beweis dafür sind, wie sich Denver von einem kleinen Dorf in eine der bedeutendsten Metropolen der USA entwickelt hat. Denver ist für Touristen dabei nicht nur selbst interessant, sondern auch verschiedene Orte in der unmittelbaren Umgebung laden zu Ausflügen ein und geben die Möglichkeit, noch mehr Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Denver entdecken

Daniels & Fisher Tower, Denver
Daniels & Fisher Tower, Bild: Kit Leong / shutterstock

Wer sich erst einmal nur mit den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Denver selbst aufhalten möchte, sollte in jedem Fall einen Weg zum State Capitol einschlagen. Das historische Gebäude ist nicht nur das Parlament des Staates Colorado, sondern liegt inmitten einer grünen Anlage im Herzen der Stadt und bietet auch Führungen an, um mehr über die Geschichte des Staates und des Landes zu lernen. Mit ein wenig Glück kann man ja ein Zimmer im Brown Palace Hotel in der direkten Umgebung ergattern – es wurde bereits 1892 erbaut und ist bis heute ein markanter Blickfang inmitten der Stadt und bietet einige interessante Geschichte über die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten an.

Der Daniels & Fisher Tower ist eines der Wahrzeichen der Stadt und ist selbst in der spektakulären Skyline kaum zu übersehen. Von hier aus kann man sich gut orientieren und findet vielleicht auch den Weg in eines der interessantesten Einkaufszentren der Stadt. Die 16th Street Mall bietet eine Vielzahl von Restaurants, Cafes und Bars an und ist eines der Zentren der Stadt, in denen eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas los ist. Wer sich übrigens in der Stadt bewegen möchte, muss dafür nicht unbedingt ein Taxi nehmen. Besonders die kostenlosen Shuttle-Busse in Denver sind eine Annehmlichkeit, die man bei einer Erkundungstour in der Hauptstadt von Colorado nicht verpassen will.

Kultur und Freizeitspaß mitten in Denver

Wer neben Sehenswürdigkeiten auch noch einiges an Spannung erleben möchte, sollte einen Trip in die Denver Botanic Gardens wagen. Es ist eine der größten Sammlungen Nordamerikas und gilt gemeinhin auch als einer der schönsten botanischen Gärten, die man in den USA finden kann. Pflanzen aus aller Welt wurden hier in einer einzigartigen Landschaft aufbereitet und bieten die Möglichkeit, sich nicht nur über das zu informieren, was in Colorado wächst. Wo es schon um das Thema Pflanzen geht – Marihuana wurde in Colorado schon vor einigen Jahren legalisiert und die entsprechenden Shops sind in vielen Teilen der Stadt zu finden.

Besuche im Denver Museum of Nature & Science oder im Denver Arts Museum sind eine tolle Möglichkeit mehr über die USA und die Stadt zu lernen und sind darüber hinaus schon architektonisch echte Hingucker. Wer also auf der Suche nach ein wenig Bildung ist, hat neben diesen beiden Museen auch noch viele andere Varianten zur Auswahl. Am Ende des Tages ist Denver nämlich auch eine Stadt der Museen und der Bildung.

Ein Blick in die umliegenden Gebiete von Denver

Wer mit dem Auto ein Trip hinaus aus der großen Stadt plant, sollte auf jeden Fall einmal in Boulder vorbei schauen. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zum kleinen Bruder der großen Metropole entwickelt, ist ein bisschen weniger hektisch, bietet dafür aber vor allem sehr viele gute Restaurants und eine große Szene von Künstlern, die ihre Waren auf Märkten oder in kleinen Läden zur Verfügung stellen.

Ein anderer beliebter Ausflugspunkt – neben den Rocky Mountains, die von hier aus schnell erreicht sind – ist das Red Rocks Amphitheater. Das Theater, das in die roten Felsen geschlagen wurde, war schon der Austragungsort vieler berühmter Konzerte und regelmäßig geben sich die Stars die Klinke in die Hand. Darüber hinaus ist es auch an Tagen ohne Auftritte ein toller Anblick, den man bei einem Besuch in Denver in jedem Fall gesehen haben sollte.

Hotelmarketing – Neue Potenziale nutzen

Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens setzt sich auch in der Tourismus-Branche die Digitalisierung immer weiter durch. Musste man sich früher einzig und allein auf Empfehlungen des Reisebüros oder aus dem Freundeskreis verlassen, informiert sich der Reiseinteressierte heute zunehmend selbst. Das Internet erleichtert hierbei die Recherche nach der passenden Urlaubsdestination. Ein erstes Meinungsbild wird durch die zahlreichen Bewertungsplattformen der einzelnen Reiseveranstalter geprägt. Dank der Kommentare und Bewertungen der Urlauber findet eine erste Vorauswahl in Frage kommender Hotels statt.

Im nächsten Schritt möchte sich der Tourist nun ein detaillierteres Bild über die Hotels machen. Um an diesem Punkt dem potenziellen Gast auch wirklich alle gewünschten Infos zu präsentieren, empfiehlt sich die professionelle Unterstützung einer Fachagentur. Wir haben uns die Arbeit der Münchener Hotelmarketing Agentur Mumme & Partner, Spezialist für Hotelmarketing in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien & Spanien einmal genauer angeschaut.

Auf Bedürfnisse des Kunden eingehen

Generell lässt sich feststellen, dass die Anforderungen an einen Urlaub in den letzten Jahren deutlich ausgeprägter sind. Lag früher der Augenmerk auf Strand, Pool und einem reichhaltigen Buffet erwartet der Urlauber heutzutage spezielle Spa-Angebote, Outdoor-Aktivitäten und nachhaltige Konzepte der Hotels. Auch die klimafreundliche Anreise wird mehr und mehr zu einem Hauptargument für die Reisebuchung. Die Hotelmarketing-Agentur unterstützt die Unterkünfte darin, sich im hart umkämpften Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Im ersten Schritt gilt es mit Unterstützung der Hotelleitung Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale des Hotels herauszuarbeiten. Zudem wird geprüft wie gut das Hotel „online“ aufgestellt ist. Denn nichts ist profitabler als eine Direktbuchung auf der hoteleigenen Webpräsentation.

Generell lässt sich ein Onlineauftritt in zwei Arbeitsbereiche aufteilen:

Arbeitsbereich 1: Technik

  • Ist die vorhandene Webseite technisch auf dem neuesten Stand (mobile Darstellung, Ladezeit der Seite, SSL-Verschlüsselung)?
  • Analyse der Statistik (Wie viele monatliche Seitenbesucher / wie viele Buchungsabschlüsse)
  • On-Page SEO / Off-Page-SEO
  • Wurde die Internetseite mehrsprachig umgesetzt (Abgleich Sprachversionen mit Zielgruppen)?

Arbeitsbereich 2: Inhalt

  • Sind die USP`s gut ausgearbeitet?
  • Wie ansprechend sind die dargestellten Bilder – Gibt es Optimierungspotential durch Einbindung eines professionellen Fotografen?
  • Wie verständlich ist der Buchungsvorgang?
  • Optimierung der Kontaktmöglichkeiten (z. B. Kontaktformulare, Live-Chat)
  • Wie präsent ist das Unternehmen bei Social Media?

Urlaubstrends erkennen

Chalet Almhütte
Chalet Almhütte im Chaletdorf BERGHERZ in St. Johann im Pongau, Bild: BERGHERZ Chalets

Eine wichtige Kernaufgabe der Hotelmarketing-Profis ist das frühzeitige Erkennen von Urlaubstrends um Städte und Regionen in ihrer strategischen Ausrichtung zu unterstützen. Ein aktuell bei Österreich-Urlaubern beliebter Reisetrend ist die Unterkunft in Chalets.

Die Agentur Mumme & Partner betreut bereits seit dem Jahr 2015 das Chaletdorf BERGHERZ in St. Johann im Pongau. Durch professionelle Suchmaschinenoptimierung und erfolgreiches Linkmarketing konnte die Webpräsenz der Luxuschalets auf Google bei wichtigen Keywords auf der wichtigen Seite 1 positioniert werden. Den Grundstock und das Herz der erfolgreichen Zusammenarbeit bildet dabei die neu erstellte WordPress-Internetseite. Im Zusammenspiel mit gutem Content, Entwicklung und Stärkung der Marke „Bergherz“ sowie Social-Media-Aktivitäten konnte das Chaletdorf erfolgreich am Markt platziert werden.

Warum Gastgeber auf die Unterstützung einer Hotelmarketing-Agentur zurückgreifen sollten?

Den meisten Hoteliers fehlt schlichtweg die Zeit sich um ein professionelles Marketing zu kümmern. Schließlich steht in allererster Linie der Gast im Mittelpunkt des Geschehens. Ist das Hotel dann gut gefüllt ist natürlich immer etwas zu tun. Wird es dann doch mal etwas ruhiger muss man sich auch noch um die ungeliebte Buchhaltung kümmern. In Zeiten anspruchsvollerer Touristen reicht es jedoch nicht aus, sich nur um das Wohl der Stammkundschaft zu kümmern. Der jedes Jahr wiederkehrende Urlauber stirbt zwar nicht aus, wird jedoch seltener. Der Grund: Gerade den jungen Reisenden reicht der reine Wohlfühlfaktor nicht aus. Sie wollen möglichst viele Ziele bereisen, Regionen erkunden und dabei auch noch aktiv am Urlaub teilnehmen. Sei es durch sportliche Betätigung wie beispielsweise Yoga und Wandern oder Teilnahme am Wellnessangebot des Hotels.

Übertragen Sie als Inhaber eines Hotels also die Maßnahmen die Sie aus zeitlichen oder fachlichen Gründen nicht selbst ausüben können an eine Fachagentur und profitieren Sie vom umfangreichen Know-how.

 

 

Alabama: Zu Besuch im Cotton State der USA

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Alabama ist einer der bekanntesten unter den sogenannten Südstaaten der USA. Lange Zeit verknüpfte man Alabama, auf Grund der Geschichte, mit Rassentrennung und Sklavenhaltung. Denn in diesem Bundesstaat herrschte wirtschaftlich gesehen die Plantagenlandwirtschaft vor. Es wurde vor allem Baumwolle angebaut, weshalb Alabama auch den Beinamen Cotton State trägt. Zur Baumwollernte wurden in der Vergangenheit vielfach dunkelhäutige und aus Afrika stammende Sklaven eingesetzt. Heute bemüht sich Alabama das dadurch entstandene schlechte Image mehr und mehr loszuwerden, was auch gelingt. Denn Alabama hat Besuchern viel zu bieten.

Es gibt mehrere größere Städte, wie etwa Birmingham oder Montgomery, deren Besuch lohnenswert ist. Dort, wie auch in den kleineren Orten des Bundesstaates, finden sich zum Beispiel zahlreiche Bars und Clubs in denen Live-Musik gespielt wird. Alabama hat viele große Musiker wie Aretha Franklin, Nat King Cole oder auch die Rolling Stones hervorgebracht. Das musikalische Spektrum, das hier gespielt wird, reicht von Blues über Country und Gospel bis zu Rock und Jazz. Außerdem gibt es in Alabama interessante Museen unterschiedlichster Ausprägung zu besichtigen und spannende Outdoor-Abenteuer zu erleben.

Ein Besuch in der lebendigen Industrie-Metropole Birmingham

Skyline von Birmingham, Alabama
Blick auf die Skyline von Birmingham, Bild: ESB Professional / shutterstock

Birmingham ist mit gut 215.000 Einwohnern die größte Stadt Alabamas. Hier wurden viele bekannte Jazz-Musiker geboren, zum Beispiel Billy Valentine. Wer in Birmingham Station macht sollte dort unbedingt das Birmingham Museum of Art besuchen. Das 1951 gegründete Kunstmuseum verfügt über eine Sammlung von nicht weniger als 17.000 Ausstellungsstücken. Gezeigt werden neben Gemälden und Zeichnungen auch Skulpturen, Grafiken und Video-Installationen. Der thematische Bogen, den die Sammlung des Birmingham Museum of Art schlägt, ist enorm. Denn die gezeigten Werke stammen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen und Epochen.

Zu sehen gibt es etwa afrikanische, indianische, europäische und asiatische Kunstwerke. Zeitgenössische Kunst ist im Birmingham Museum of Art genauso vertreten wie Kunstwerke aus Zeiten der Renaissance oder des Barock. Wer sich lieber an der frischen Luft als in einem geschlossenen Gebäude bewegt, der sollte in Birmingham den Zoo und den Botanischen Garten der Stadt besuchen. Beide Einrichtungen liegen direkt nebeneinander. Im Zoo tummeln sich ungefähr 550 Tiere, die 180 verschiedenen Tierarten zugerechnet werden können. Darunter auch einige, die bereits vom Aussterben bedroht sind. Der Birmingham Botanical Garden verfügt über zahlreiche gekonnt angelegte Themengärten und die beeindruckende Long Life Lake Brücke, die als Hauptattraktion dieses Botanischen Gartens gilt.

Alles über den Weltraum erfahren in der Rocket City Huntsville

Huntsville Alabama
In Huntsville dreht sich (fast) alles um den Weltraum, Bild: Philip Arno Photography / shutterstock

Huntsville ist zwar nur die viertgrößte Stadt in Alabama, dennoch sollte man in der ganz im Norden des Bundesstaats gelegenen Stadt unbedingt einmal vorbeischauen. Vor allem dann, wenn man sich für Technik und den Weltraum begeistern kann. Denn Huntsville trägt nicht umsonst den Beinamen Rocket City. Mit dem Redstone Arsenal befindet sich hier ein Raketen-Entwicklungszentrum und Testgelände der US Army. Und auch das Marshall Space Flight Center der NASA, in dem das Raumfahrtprogramm Apollo entwickelt wurde, ist hier zu finden. Besuchern zugänglich ist in Huntsville das US Space and Rocket Center. Hier erfährt man alles über das amerikanische Raumfahrtprogramm und kann Raketen und Raketenteile besichtigen. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit sich in Flug- oder Unter-Wasser-Simulatoren selbst wie ein echter Raketenforscher und Raumfahrer zu fühlen. Wem mehr nach gediegener Kunst ist, der besucht das Huntsville Museum of Art. Die Sammlung konzentriert sich auf amerikanische und regionale Kunst. Besichtigt werden können rund 2.300 Exponate unter denen auch Werke von Andy Warhol zu finden sind.

Alabamas blütenweiße Küste: die Stadt Gulf Shores und der Orange Beach

Alabamas Küstenstreifen zählt zwar nicht unbedingt zu den längsten der USA, doch mangelnde Weite machen die Strände der nur etwa 12.000 Einwohner zählenden Stadt Gulf Shores leicht durch atemberaubende Schönheit wett. Die Strände hier verfügen über blütenweißen und äußerst feinkörnigen Quarzsand, der in der Sonne ganz speziell schimmert. Zwischen Gulf Shores und Orange Beach eingebettet liegt der Gulf State Park. Der sich dort befindliche Strandabschnitt ist drei Kilometer lang und lädt ein zu entspannenden Strandspaziergängen. Im Gulf State Park gibt es jedoch noch eine ganze Reihe an weiteren spannenden Freizeitangeboten.

Man kann hier bestens Golf spielen, Kajak fahren, segeln, surfen oder auch in den künstlich angelegten Riffs des Parks Tauchgänge unternehmen. Hochseeangeln ist hier unter Anleitung ebenfalls möglich. Zudem werden unterschiedlichste Thementouren per Boot angeboten. Hierbei können sich Touristen zum Beispiel mit der Welt der Delfine vertraut machen und diese in ihrer natürlichen Lebensumgebung besuchen. Wer sich lieber am Land als im Wasser bewegt findet im Gulf State Park eine Vielzahl bestens ausgewiesener Wander- und Mountainbikestrecken. Diese führen sowohl durch Pinienwälder als auch durch Sumpfgebiete. Wer Glück hat begegnet unterwegs einem Weißkopfadler.

In den Seen des Parks schwimmen unter anderem Alligatoren, weshalb man die Hinweise bezüglich eventuell bestehender Badeverbote hier unbedingt streng beachten sollte. Übernachten im Gulf State Park ist auch kein Problem. Neben Lodges, die angemietet werden können, gibt es auch einen Campingplatz. Historisch interessierte Besucher haben zudem die Möglichkeit sich über die Geschichte der indianischen Ureinwohner und den hier einstmals stattgefundenen Bürgerkrieg zu informieren. Das Baldwin County Heritage Museum befasst sich eingehend mit der lokalen Geschichte rund um Orange Beach. Das Fairhope Museum of History setzt seinen Schwerpunkt auf die Geschichte und die Traditionen der indianischen Ureinwohner der Region.