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Montag, Februar 2, 2026
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Taipeh-Reise – Ein Blick in Taiwans faszinierende Hauptstadt

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Taipeh, die pulsierende Hauptstadt Taiwans, nimmt eine herausragende Stellung im Land ein. Sie ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Über 2,4 Millionen Menschen leben in der im frühen 18. Jahrhundert von chinesischen Einwanderern im Norden der Insel gegründeten Stadt. Taipeh begeistert mit einer faszinierenden Mischung aus Tradition und Moderne und hat sich trotz ihrer futuristischen Skyline ihre kulturelle und historische Identität bewahrt. Die herzliche Gastfreundschaft der Taiwaner und die einzigartige Lage zwischen dem Keelung- und dem Danshui-Fluss tragen zu dem einzigartigen Charme der Stadt bei. Taipeh gilt als eine der sichersten Städte der Welt.

Das Herz von Taiwan entdecken – Taipehs faszinierende Sehenswürdigkeiten

Taipei 101 – Ein Meisterwerk der Architektur und Technologie

Das Taipei 101, benannt nach seinen 101 Stockwerken, ist ein Symbol für Taiwans Innovation und Moderne. Das Gebäude erhebt sich mit einer Höhe von 508 Metern majestätisch über die Skyline von Taipeh. Die Konstruktion aus 44.000 Tonnen Stahl und Beton war einst das höchste Gebäude der Welt und ist bis heute ein architektonisches Wunderwerk. Die Aussichtsplattform auf der 89. Etage liegt auf 392 Metern und bietet einen spektakulären Panoramablick auf das Wolkenkratzermeer Taipehs. Ein faszinierendes Merkmal des Taipei 101 ist die 660 Tonnen schwere “Damper Swing” Pendelkugel, die dazu beiträgt, die Vibrationen des Gebäudes während Erdbeben und Stürmen zu reduzieren.

Shilin-Nachtmarkt – Taipehs kulinarisches Paradies

Shilin-Nachtmarkt in Taipeh
Shilin-Nachtmarkt in Taipeh, Bild: Sean Hsu / shutterstock

Keine Reise nach Taiwan ist komplett ohne einen Abstecher zu einem der berühmten Nachtmärkte. Und kein anderer Markt ist so legendär wie der Shilin-Nachtmarkt in Taipeh. Er liegt im Stadtteil Shilin und ist der größte seiner Art in der Stadt. Der Shilin-Nachtmarkt ist ein Labyrinth aus Gassen, die von unzähligen Geschäften und Ständen gesäumt sind. Hier kann man durch die lebhaften Straßen schlendern, das geschäftige Treiben beobachten und die kulinarischen Köstlichkeiten Taiwans entdecken. Die Atmosphäre ist elektrisierend und einladend, Touristen und Einheimische feilschen an den Ständen. Von traditionellem Streetfood bis zu modischen Accessoires gibt es hier für jeden etwas zu finden. Die Metro-Station Jiantan liegt in unmittelbarer Nähe.

Chiang Kai-Shek-Gedächtnishalle – Ein Ort der Ehrerbietung und Reflexion

Inmitten des geschäftigen Treibens von Taipeh erhebt sich die imposante Chiang Kai-Shek-Gedächtnishalle als ein Ort der Ruhe und Ehrerbietung. Die knapp 25 Hektar große Gedenkstätte ist dem ehemaligen Präsidenten der Republik China, Chiang Kai-Shek, gewidmet. Das im Stil des Himmelsaltars in Peking gestaltete, leuchtend blaue Dach und der an eine ägyptische Pyramide erinnernde Rumpf verleihen dem Bauwerk sein ehrfurchtgebietendes, majestätisches Erscheinungsbild. Beim Betreten der Haupthalle werden Besucher von einer imposanten Bronzestatue des verstorbenen Präsidenten begrüßt. Im Untergeschoss informiert eine fesselnde Ausstellung über sein Leben und Wirken. Der prächtige, weiße Marmorbau ist von ruhigen Landschaftsgärten, anmutigen Pavillons und beschaulichen Teichlandschaften umgeben. Die Gedenkstätte wird vom Nationaltheater und der Konzerthalle flankiert, die im klassisch-chinesischen Stil gebaut sind. Hier finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen taiwanesischer oder ausländischer Künstler und Ensembles statt.

Elephant Mountain – atemberaubende Wanderung zum bekanntesten Aussichtspunkt

Chiang Kai-Shek-Gedächtnishalle
Chiang Kai-Shek-Gedächtnishalle, Bild: Satanunjing / shutterstock

Inmitten des urbanen Dschungels von Taipeh erhebt sich majestätisch ein Naturjuwel, der Elephant Mountain. Die Treppen zum 170 Meter hohen Xiangshan Mountain sind eine echte Herausforderung. Der Aufstieg ist steil und wechselt zwischen extrem niedrigen und extrem hohen Stufen. Etwa 500 Stufen führen zum Rock Viewing Point. Nach weiteren 100 Stufen erreicht man den überdachten Aussichtspunkt. Die Wanderung dauert etwa 30 Minuten. Der Ausgangspunkt befindet sich 1,5 Kilometer vom Taipei 101 und nur 1.000 Meter vom Xiangshan MRT-Bahnhof entfernt. Der Elephant Mountain bietet eine spektakuläre Aussicht auf die glitzernde Skyline der Stadt. Auf dem Gipfel befindet sich ein Ort der Ruhe, der Reflexion und der Verbindung zur Natur.

Taipehs unendliche Vielfalt – Weitere einzigartige Sehenswürdigkeiten

  • Dalongdong-Baoan-Tempel – Wunderschöner Tempel aus der Qing-Dynastie.
  • Hsing Tian Kong – Bedeutender daoistischer Tempel mit spiritueller Atmosphäre.
  • Lungshan-Tempel von Manka – Historischer buddhistischer Tempel.
  • Nationales Palastmuseum – Schatzhaus der chinesischen Kunst und Kultur, mit einer beeindruckenden Sammlung antiker Artefakte und Schätze.
  • Präsidentenpalast Bürogebäude – Wichtiges historisches und politisches Wahrzeichen.
  • Ximending – Lebhaftes Einkaufviertel mit buntem Treiben und kultureller Vielfalt.
  • Dihua Street und Dadaocheng Viertel – Historische Viertel mit traditionellen Gebäuden, antiken Geschäften und lebendigen Märkten.
  • Tachiao-Kirche – Malerische Kirche mit einer faszinierenden Architektur.
  • Graffiti Lane – Bunte Gassen, die mit beeindruckenden Graffiti-Kunstwerken geschmückt sind.
  • Jiufen – Charmantes Bergdorf hoch über der nordöstlichen Küste, das für seine malerische Landschaft, traditionelle Architektur und leckeres Straßenessen bekannt ist, besonders die “Old Street” mit ihren roten Laternen und traditionellen Teehäusern bietet ein unvergessliches Erlebnis.

Mit der Metro bequem und effizient durch Taipeh

Seit ihrer Einführung im Jahr 1996 ist die Taipeh Metro zu einem integralen Bestandteil des Transportnetzes der Stadt geworden und das ideale Verkehrsmittel für Besucher. Das umfangreiche Streckennetz mit zahlreichen Linien macht es einfach, jeden Winkel der Stadt zu erreichen. Die Taipei Metro (MRT) ist für ihre makellose Sauberkeit und Pünktlichkeit bekannt. Essen und Trinken innerhalb der Stationen und Züge ist verboten und Passagiere erhalten über Echtzeit-Updates die exakten Ab- und Ankunftszeiten.

Wenn Taiwan am schönsten ist – die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Taiwan ist von März bis Mai und von Oktober bis Dezember. Während dieser Perioden sind die Temperaturen mild und angenehm, die Luftfeuchtigkeit ist niedriger und es gibt weniger Regen. In diese Zeiten fallen auch viele kulturellen Feste und Veranstaltungen in Taiwan. Der Sommer von Juni bis August ist Taifun-Saison. Dann kann es sehr heiß und feucht werden, besonders in den Küstenregionen. Der Winter von Dezember bis Februar ist in der Regel mild und angenehm im Süden, aber kühl und regnerisch im Norden. In den Bergen kann es zu Schneefällen kommen.

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Ferien in Zeeland. Niederländische Geschichte erleben

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Ein herrlicher Strandurlaub in Holland und gleichzeitig ein Besuch in einer Provinz, die voller Geschichte und Traditionen ist. Das alles finden Sie bei Ihrem Urlaub in der niederländischen Provinz Zeeland. In den historischen Städten finden Sie Denkmäler, die an das goldene Zeitalter der Niederlande erinnern, in dem die Niederländische Ostindien-Kompanie Geschäfte machte und die niederländische Küste vor Räubern geschützt werden musste.
Während Ihres Aufenthalts in einem Ferienhaus in Zeeland gibt es viel zu tun. Besuchen Sie eine der historischen Städte, genießen Sie kulinarische Köstlichkeiten und natürlich ist der Strand immer in der Nähe, so dass Sie schnell die wohlverdiente Entspannung genießen können!

Städte voller Geschichte

In vielen Städten Zeelands kann man noch die sichtbaren Stadtmauern und andere Verteidigungsanlagen sehen. Diese mussten das Land gegen Angriffe vom Meer her schützen, als es noch viel Handel gab. In der Stadt Sluis steht der einzige Belfried der Niederlande, und die Stadttore sind noch intakt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Zum Glück gibt es viele Wanderwege, die Sie an allen Sehenswürdigkeiten der Städte vorbeiführen.

Kulinarische Köstlichkeiten genießen

Abgesehen von der Geschichte geht es bei einem Aufenthalt in Ferienhäuser in Holland vor allem um Genuss! Und kulinarische Genüsse sind hier durchaus möglich. Sie können die salzigen Aromen des Meeres schmecken und Ihr eigenes Essen fangen. Sie können auf eine Expedition gehen, um Muscheln aus der Oosterschelde zu fangen. Ein lehrreicher und schmackhafter Tag! Klingt gut, nicht wahr?

Sonne, Meer und Strand

In Zeeland ist der Strand immer in der Nähe. Dann sind Sie hier genau richtig, um Ihren perfekten Strandurlaub zu verbringen. Bringen Sie Ihre Badetücher und Strandsachen mit und entspannen Sie sich vollkommen. Genießen Sie es mit Ihrer Familie und schaffen Sie Erinnerungen fürs Leben. Genau dafür sind Ferien da. Wann werden Sie Ihre Koffer packen?

Sprachreisen nach England – wenn das Klassenzimmer in London steht

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Für viele Menschen gewinnt die englische Sprache im privaten wie im beruflichen Alltag an Bedeutung. Sie zu erlernen fällt aber nicht jedermann leicht. Das Verinnerlichen der Vokabeln und das Begreifen der Grammatik kennt schließlich auch einige Tücken. Warum also nicht einmal die Lehrbücher zur Seite legen und einen Sprachurlaub in England unternehmen?

Der Grundstein wird in der Jugend gelegt

Die Welt steht den Menschen heute offen. Mittlerweile ist es weitgehend ohne Einschränkungen möglich, ferne Länder und fremde Kontinente zu besuchen. Dank immer besserer Flug- und Verkehrswege, dem Ausbau des weltweiten Tourismus sowie der stetig sinkenden Reisekosten richten sich die Ausflüge zunehmend an ein junges Publikum. Egal, ob es sich dabei um Schüler, Studenten oder um Personen handelt, die das Alter des Teenagers gerade erst verlassen haben. Der schnelle Trip nach England über das Wochenende bietet sich ebenso an wie eine Klassenfahrt von der Schule aus. Damit wird die Basis für die nachfolgenden Generationen gelegt: Sie erfahren schon früh die Motivation, andere Kulturen kennenzulernen – und die dort gebräuchliche Sprache zu erlernen.

Auch für Erwachsene immer attraktiver

Doch sogar die älteren Zielgruppen profitieren von dieser Entwicklung. Meist frischen sie im gehobenen Alter die Grundlagen der englischen Sprache noch einmal auf – oder erlernen diese gänzlich neu. Für sie lässt sich ein Flug nach London, Liverpool oder Manchester zudem oft etwas besser organisieren. Und wenn keine Scheu besteht, vor Ort mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen, dann können bereits wenige Tage in England genügen, um das eigene Sprachverständnis auf ein höheres Niveau zu heben. Zumal sich hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt, immerhin kann ein solcher Ausflug für ein Sightseeing sowie das Kennenlernen der Gesellschaft genutzt werden – eine Sprachreise findet schließlich nicht im Klassenzimmer statt.

Alleine reisen, um die Freiheit zu genießen

Für derartige Touren stehen den Reisenden grundsätzlich zwei Optionen offen. Die erste liegt in einem individuellen Trip, der etwa alleine, mit Freunden oder der Familie unternommen wird. Die England-Fahrer sind hier auf sich gestellt: Wie sie ihre Tage verbringen, in welchen Hotels sie nächtigen und wie viel Zeit sie tatsächlich für das Erlernen der Sprache aufwenden, ist ihnen überlassen. Der Vorteil dieser Alternative liegt sicherlich in der eigenen Freiheit. Der Nachteil: Vor allem Personen, die das Englische noch nicht solide beherrschen, können schnell einmal in Schwierigkeiten geraten. Oder sie wissen die Bequemlichkeit zu schätzen, gar nicht erst mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen – was auf einer Sprachreise etwas schade wäre.

Von organisierten Touren profitieren

Die zweite Option liegt darin, einen professionell geführten Ausflug zu buchen. Bei ihm besteht das Ziel nicht nur im Kennenlernen von Land und Leuten. Vielmehr wird bei den Ausflügen auch vermehrt auf touristische Highlights in England abgestellt, bei denen Englisch gesprochen wird. Die Anwesenden sollen damit bewusst in die Lage gebracht werden, sich mit der Sprache auseinanderzusetzen, sie zu hören und sie zu gebrauchen – und sie damit so fest im Gehirn zu verankern, dass selbst zu späteren Zeitpunkten noch souverän darauf zurückgegriffen werden kann. Das klappt besonders gut, wenn die Reise durch Sprachlehrer begleitet wird, die bei Fragen immer mit einer passenden Antwort helfen und die gerne manch dringend benötigten Hinweis geben.

Besseres Verständnis durch die praxisnahe Anwendung

Natürlich kann ein Trip nach England nur dazu führen, dass die bereits vorhandenen Sprachkenntnisse gefestigt und ausgebaut werden. Dem Lernen der Vokabeln und der Grammatik – egal, ob im Selbststudium oder in der Klasse – stehen die Reisen sicherlich nicht gleichwertig gegenüber. Die Erfahrungen zeigen aber, dass viele Anwender besonders gute Fortschritte erzielen, wenn sie aus dem doch etwas tristen Durcharbeiten der Lehrbücher einmal herauskommen und sie die neue Sprache direkt vor Ort nutzen können. Einiges wird in der Praxis besser als in der Theorie verstanden. Anderes wird im Kopf gespeichert, weil es mit schönen Erinnerungen verknüpft ist. Die Reise stellt für das Erlernen des Englischen also eine sinnvolle Ergänzung dar.

Schöne Ziele für die Sprachreise nach England

Die meisten Lernenden entscheiden sich für London – die Metropole ist mit dem Flugzeug schnell zu erreichen, sie bietet zahlreiche Möglichkeiten des Zeitvertreibs und bildet somit den idealen Startpunkt für das Eintauchen in den Sprachgebrauch. Weitere Großstädte wie Manchester, Birmingham oder Liverpool können da zwar nicht ganz mithalten. Hier ist es aber möglich, sich spezielle Kenntnisse über bestimmte Abschnitte der englischen Geschichte zu erwerben. Ein weiterer Vorteil: Die leicht voneinander abweichenden Dialekte können sich zu einer echten Herausforderung für die Lernenden entwickeln – es lohnt sich aber, diese zu meistern. Darüber hinaus kommen Schottland und Irland für einen Tagesausflug in Betracht. Genug Möglichkeiten also, das Land, seine Leute, die dortige Kultur und natürlich die englische Sprache zu verinnerlichen.

Die 5 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Korfu

Die ionische Insel Korfu, ein Juwel Griechenlands, verzaubert ihre Besucher mit einer Symphonie aus sattgrünen Landschaften, azurblauem Meer und historischen Wundern, die Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Sie ist eine Oase der Schönheit und des kulturellen Reichtums, die in den Herzen derjenigen, die sie besuchen, unvergessliche Eindrücke hinterlässt. Von den verschlungenen Gassen der Altstadt von Kerkyra, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, über die majestätischen Festungen, die stolz ihre Geschichte bewachen, bis hin zu den idyllischen Buchten und Stränden, die zum Verweilen einladen – Korfu ist eine Insel, die jeden mit offenen Armen empfängt.

In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Korfus, wo das Echo der Antike auf die Lebendigkeit der Gegenwart trifft und eine unvergleichliche Schönheit entsteht, die seinesgleichen sucht. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt Korfus, wo jeder Winkel und jede Straße eine neue Geschichte zu erzählen hat.

Achilleion

Achilleion-Palast, Korfu
Der Achilleion-Palast, Bild: Dan Breckwoldt / shutterstock

Dieser Palast ist nur sieben Kilometer von der Hauptstadt Korfu entfernt. Im Jahre 1890 wurde er von der österreichischen Kaiserin Elisabeth erbaut. Nach diversen Wechseln der Besitzer durch Kriege und Verpachtungen gehört es seit 1994 wieder dem griechischen Staat.

Es gilt als Hauptsehenswürdigkeit auf Korfu. Der Bekanntheitsgrad wurde zudem im Jahre 1994 noch einmal stark erhöht, da dort der EU-Gipfel ausgetragen wurde.

Wer meint, dieses Gebäude aus einem James Bond Film zu kennen, liegt vollkommen richtig. 1980 wurden im Casino und der Terrasse des Gebäudes Szenen des Filmes gedreht.

Heutzutage kann man das Gebäude nicht nur in Filmen sehen, man kann auch selber eine Begehung starten. So hat man im Rahmen einer Führung die Möglichkeit, in jedes einzelne Zimmer zu blicken. Hierbei erfährt man vieles aus den Zeiten von Sissi. Mit ca. 10 Euro Eintritt bekommt man so einiges geboten. Denn nach der Führung hat man noch die Möglichkeit, den Garten für einen kleinen Spaziergang zu nutzen und sich einen Moment lang in die Rolle der Sissi oder Wilhelm II zu versetzen.

Aktuelle Information: Seit dem 1. Oktober 2022 ist das Achilleion wegen umfassender Renovierungsarbeiten bis auf Weitereswahrscheinlich 2026 komplett geschlossen.

Festung Angelokastro

Alte Ruinen der Festung Angelokastro
Alte Ruinen der Festung Angelokastro, Bild: CCat82 / shutterstock

Diese Festung im Nordwesten der Insel diente vor vielen Jahren als wichtige Verteidigungsanlage der Insel. Es wird vermutet, dass dieses Gebäude schon zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert errichtet wurde.

Im 19. Jahrhundert wurde die Festung dann endgültig verlassen. Sie zerfall, doch viele Mauern sind noch zu bestaunen. So kann man den Rundturm gut erkennen. Auch die Zitadelle und die Wandmalereien in der Kapelle sind größtenteils gut erhalten.

Heute kann man eine schöne Wanderung zu dieser Festung machen. Die hohe Lage des Angelokastro bringt auch eine einmalige Sicht über das Meer mit der Bucht von Paleokastritsa mit sich. Bei gutem Wetter kann man ebenfalls weit über das schöne Land der Insel blicken.

Wer nicht zu Fuß begauf gehen möchte, kann das Auto auf dem Parkplatz der Ruine abstellen. Von hier aus benötigt man ca. 10 Gehminuten ins Innere der Festung. Ratsam ist es, vor 17 Uhr die Begehung zu planen, da die Ruine danach geschlossen wird. Hier fallen für die Besichtigung nur geringe Kosten von ca. 2€ an.

Kap Drastis

Kap Drastis auf Korfu, Ionische Inseln
Kap Drastis auf Korfu, Bild: Oleg Voronische / shutterstock

Am nordwestlichsten Punkt der Insel Korfu befindet sich eine absolute Natursehenswürdigkeit. Das Kap Drastis ist ein Gebiet mit gigantisch hohen Klippen aus weißem Kalkstein. Hier sollte der Fotoapparat nicht vergessen werden.

Auf dem oberen Aussichtspunkt lassen sich postkartenähnliche Fotos knipsen. Diese Ebene kann man einfach mit dem Auto bereisen. Ein Parkplatz ist vorhanden und er Weg dorthin ist gut ausgeschildert.

Wer sich im nassen Kühl erfrischen mag, sollte die ca. 15-minütige Tour zu Fuß bis hinunter zur Bucht wagen. Dort wartet auch schon das kristallklare Wasser und lädt zum Schwimmen ein. Auch sehr empfehlenswert sind die Bootstouren, die von dieser Bucht aus starten. Hier kann man für relativ kleines Geld, 10 bis 15 € für ca. 45 Minuten, eine Sicht vom Wasser auf die Klippen bekommen.

Kloster Vlacherna und Mäuseinsel

Vlacherna Kloster, Korfu
Vlacherna-Kloster auf Korfu, Bild: emperorcosar / shutterstock

Das an die Halbinsel Analipis angrenzende Kloster ist ein Besuch wert. Dieses wurde um das 17. Jahrhundert errichtet. Mit roten Ziegelsteinen bedeckt ist es ein echter Blickfang

Um vom Festland auf die Halbinsel zu gelangen, nimmt man am Besten das Auto. Denn auf diesem Weg sind keine Gehwege vorhanden. Dort angekommen kann man dann den schmalen Steg raus zum Kloster schlendern. Die Besichtigung des Klosters ist kostenfrei.

Schon vor dem Kloster hat man eine tolle Aussicht auf die Bucht und die dazugehörige kleine Mäuseinsel. Möchte man diese ebenfalls erkunden, so kann man vom Kloster aus eine kleine Bootstour machen. Der Trip kostet ca. 3€. Die Insel ist sehr klein. Man läuft in entspannten 10 Minuten herum.

Zurück auf der Halbinsel Analips angekommen kann eines der schönen Cafés aufgesucht werden. Schon Sissi saß hier damals gerne. Heute hat man von dort einen einmaligen Blick auf den Flughafen und kann den gewaltigen Maschinen beim Start und bei der Landung zusehen.

Paléo Períthia

Paléo Períthia Korfu
Paléo Períthia, Bild: Anke Licht / shutterstock

Dies ist ein wahres Museumsdorf aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort im Nordosten der Insel war einst sehr belebt. Er diente der Landwirtschaft. Doch als die Fischerei mehr Geld einbrachte, haben die Einheimischen die Häuser verlassen.

Nun hat man hier 130 Häuser, die ausgekundschaftet werden möchten. Dieses kann man auf eigene Faust machen oder eine Führung buchen.

Die Häuser sind fein anzusehen. Sie sind alle im venezianischen Stiel errichtet und lassen darauf vermuten, dass einst wohlhabende Menschen hier gelebt haben.

Mittlerweile kommt wieder etwas Leben in das Dorf. So wird fleißig restauriert und eine klassische griechische Taverne lockt mit tollen Speisen.

Der Weg dort hin kann mit dem Auto bezwungen werden. Wer aber Freude am Wandern in herrlicher Natur hat, kann die Strecke auch so bewältigen. Dies lohnt sich besonders, da auf dem Trip selber noch wunderschöne Spots mit einmaliger Aussicht sind. Es ist ratsam, feste Schuhe zu tragen, da die Wege und Straßen nicht sehr gut ausgebaut sind.

Die Azoreninsel Terceira – Naturparadies und Weltkulturerbestätte

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Terceira ist die drittgrößte der Azoreninseln und bietet trotz ihrer relativ geringen Fläche von nur 400 km² zahlreiche atemberaubende Naturschauspiele, tolle Strände und die einzigartige Architektur der farbenfrohen Hauptstadt Angra do Heroismo.

Allgemeine Informationen zu Terceira

Von Deutschland aus können die Azoren nur mit dem Flugzeug erreicht werden. Eine Schiffsverbindung ab Europa gibt es zu der Inselgruppe nicht. Die Anreise erfolgt beispielsweise mit der portugiesischen Fluggesellschaft TAP über Lissabon oder Porto, wobei nur die Hauptinseln, zu denen auch Terceira gehört, angeflogen werden. Einige Airlines bieten saisonal auch wöchentliche Nonstopflüge von deutschen Flughäfen aus an. Die reine Flugzeit beträgt ungefähr fünf Stunden. Wer mehr als eines der neun Eilande besuchen möchte, kann für das Inselhopping auf die regelmäßig verkehrenden Fähren oder die kleinen Maschinen der Inlandsfluglinie SATA zurückgreifen.

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Die Insel Terceira mit ihren 56.000 Einwohnern ist rund 29 km lang und maximal 17,5 km breit. Sie gehört zur Zentralgruppe des Archipels und ist ausgesprochen grün, so dass die Landschaft an einigen Stellen an einen undurchdringlichen Regenwald erinnert.

Die zauberhafte Hauptstadt Angra do Heroismo

Der Name des Ortes, der zu den ältesten der Azoren gehört, bedeutet übersetzt „Bucht der Heldenhaftigkeit“. Die schachbrettartig angelegte Stadt zieht mit den wunderschönen historischen Gebäuden, den engen Gassen und malerischen Plätzen jeden Besucher in ihren Bann. Der Wohlstand Angras entwickelte sich im Laufe von Jahrhunderten durch die ideale Lage als wichtige Zwischenstation für den Transatlantikhandel.

Er zeigt sich in den vielen prächtigen Adelspalästen und Kirchen. Wer heute durch die Straßen spaziert kann sich kaum vorstellen, dass am Neujahrstag 1980 ein schweres Erdbeben fast alle Häuser in Schutt und Asche legte. Mithilfe der UNESCO wurde der Ort in Rekordzeit wieder aufgebaut und erstrahlt heute sogar noch schöner als vorher, wie manche der Einheimischen behaupten. Alle Gebäude sind pastellfarben gestrichen und mit liebevollen Details wie verzierten Türen und schmiedeeisernen Treppen- und Balkongeländern versehen. Die schönsten Aussichten auf die Stadt hat man von ihrem Hausberg Monte Brasil oder vom Alto da Memória. Beide Hügel können im Rahmen von kleinen Wanderungen bestiegen werden.

Einzigartige Naturphänomene

Angra do Heroismo, Terceira, Azoren
Die Hauptstadt Angra do Heroismo auf Terceira, Bild: HelenaH / shutterstock

Die ursprüngliche Landschaft der Insel weist zahlreiche vulkanische Besonderheiten auf. Im Zentrum befindet sich der ehemalige Vulkanschlot Algar do Carvão und 3 km westlich davon liegen die Furnas do Enxofre, wo Wasser- und Schwefeldämpfe aufsteigen und eine mystische Atmosphäre schaffen. Besonders geruchsempfindlich sollte man allerdings nicht sein, denn der „Duft“ nach faulen Eiern ist ziemlich intensiv. Auf Wegen und Aussichtsplattformen können Touristen diesen ungewöhnlichen Ort entdecken. Ein fantastisches Erlebnis ist auch das Begehen der Gruta do Natal, einer fast 700 m langen Lavaröhre. Wer gerne wandert, kann von hier aus auf einem Rundweg marschieren und die charakteristische Vegetation der Gegend entdecken. Überhaupt ist Terceira ein absolutes Paradies für Naturfreunde, die sich für die faszinierende Wildheit begeistern werden.

Mögliche Aktivitäten auf Terceira

Die Azoren sind kein Reiseziel für klassische Strandurlauber. Es gibt allerdings außer den vielen Badeplätzen in felsigen Vulkanbecken auch mehrere schöne Strände. Einer der schönsten Küstenabschnitte ist die Praia da Vitória, die sich an der Ostküste von Terceira befindet. Der lange Sandstrand wird von zwei Dämmen geschützt und ist einzigartig für die gesamten Azoren.

Die Azoren sind eines der faszinierendsten Tauchreviere Europas und vor Terceira, in der Bucht von Angra, bietet ein archäologischer Unterwasserpark unglaubliche Erlebnisse. Ein Dampfschiff, das 1878 gesunken ist und 40 Anker, die den „Friedhof der Anker“ bilden, sind die Highlights dieses Gebietes, das garantiert jeden Tauchfan begeistert.

Rund um die Inselgruppe der Azoren wurden insgesamt 24 verschiedene Walarten gezählt. In diesem Ökosystem im Atlantischen Ozean sind einige Arten ständig beheimatet, während andere sich nur zeitweise dort aufhalten. Walbeobachter aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort, um die sanften Riesen in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Wer an einer der angebotenen Ausflugsfahrten teilnimmt, wird dieses atemberaubende Erlebnis mit Sicherheit nie vergessen.

Entdecken Sie die versteckte Perle Terceiras: Costa das Contendas

Verborgen an der südöstlichen Küste Terceiras liegt ein Naturschatz, der nur darauf wartet, von Abenteuerlustigen und Naturliebhabern entdeckt zu werden: Costa das Contendas. Dieses geschützte Küstengebiet fasziniert Besucher mit seiner wilden Schönheit, den dramatischen Klippen und der reichen Meeresbiologie, die es zu einem unvergesslichen Ziel für alle macht, die die unberührte Natur der Azoren erleben möchten.

Ein Paradies für Naturliebhaber

Costa das Contendas ist ein Musterbeispiel für die Kraft der Natur. Die rauen Klippen bieten atemberaubende Ausblicke auf den unendlichen Atlantik und bilden einen scharfen Kontrast zu den sanften Wellen, die an der Küste brechen. Dieser Küstenabschnitt ist auch für seine einzigartige geologische Formationen bekannt, die durch vulkanische Aktivität geformt wurden und heute als Zuhause für eine Vielzahl von Meereslebewesen dienen.

Ein Traumziel für Wanderer

Für Wanderfreunde bietet Costa das Contendas malerische Pfade, die durch eine Landschaft führen, die von üppigem Grün und wilden Blumen gesäumt ist. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade, sodass sowohl Anfänger als auch erfahrene Wanderer die Schönheit dieses Ortes in ihrem eigenen Tempo erkunden können. Unterwegs eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf die Küste, und mit etwas Glück können Wanderer sogar Delfine oder Wale in der Ferne erblicken.

Ein Refugium für die Meeresbiologie

Die Gewässer um Costa das Contendas sind ein Hotspot für Biologen und Naturschützer, da sie eine reiche marine Biodiversität beherbergen. Schnorchler und Taucher können in diesem geschützten Bereich eine beeindruckende Vielfalt an Meereslebewesen entdecken, von farbenfrohen Fischschwärmen bis hin zu seltenen Meerespflanzen, die auf dem vulkanischen Untergrund gedeihen. Es ist ein wahres Unterwasserparadies, das zeigt, wie wichtig der Schutz und die Erhaltung der Meeresumwelt sind.

Angra do Heroísmo

Pátio da Alfândega im Zentrum von Angra do Heroísmo mit der Kirche Misericódia
Pátio da Alfândega im Zentrum von Angra do Heroísmo mit der Kirche Misericódia, Bild: Liliana Marmelo / shutterstock

Angra do Heroísmo, oft einfach Angra genannt, ist das historische Herz Terceiras und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist reich an “Altbau” und bewahrt das Erbe zahlreicher historischer Gebäude. Mit seinen gut erhaltenen Renaissance-Bauten, gepflasterten Straßen und historischen Monumenten bietet Angra Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit Portugals und der Azoren.

Als kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Insel ist Angra ein lebendiger Ort mit einer Vielzahl an Restaurants, Cafés und Geschäften, die die lokale Kultur und Gastronomie widerspiegeln.

Gastronomische Spezialitäten

Die einheimische Küche ähnelt sich natürlich auf allen Azoreninseln, aber zusätzlich gibt es überall auch lokale Spezialitäten. Typisch für Terciera ist der gut gewürzte Rindfleischeintopf Alcatra da Terceira, den Sie unbedingt probieren sollten. Mit etwas Glück ergibt sich sogar die Möglichkeit, einen Cozido das Furnas zu probieren. Dieses Eintopfgericht wird im heißen Boden vergraben und dort etwa sechs Stunden gegart. Ansonsten sind frische Fische und Meeresfrüchte ein Hauptbestandteil der Küche auf den Azoren. Thun- und Schwertfische sowie Krustentiere und Muscheln in sämtlichen Zubereitungsvarianten stehen in den Restaurants auf Terciera auf den Speisekarten.

Terciera ist ein fantastisches Reiseziel für Naturfreunde, die sich für eine ursprüngliche Landschaft begeistern und ihren Urlaub ein wenig abseits der typischen Touristenziele genießen wollen.

Das geschichtsträchtige Murcia in Spaniens Südosten erleben

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Die spanische Stadt Murcia und die gleichnamige Provinz haben sowohl kulturell Interessierten als auch Naturfreunden viele Attraktionen zu bieten. Aufgrund der vielfältigen touristischen Angebote lohnt sich ein Besuch Murcias zu jeder Jahreszeit. Was Touristen über die Stadt wissen und unbedingt gesehen haben sollten, ist nachstehend zu erfahren.

Zur Lage und Geschichte

Murcia befindet sich im Südosten des beliebten Urlaubslandes Spanien. Die Entfernung zwischen Stadtzentrum und Mittelmeerküste beträgt etwa 40 Kilometer. Zur Provinz Murcia zählen mehrere schöne Strände. Als Beispiele seien Playa de Bahia, Playa de Calblanque und Playa de Bolnuevo genannt. Der Fluss Segura und das Andalusische Kettengebirge prägen die Landschaft der Region entscheidend. Nordwestlich der Stadt ragt der 2.015 Meter hohe Berg Revolcadores empor. Der Südosten der Provinz ist durch die wüstenähnliche Salzsteppe mit der Salzwasserlagune Mar Menor gekennzeichnet. Letztere gilt mit 170 Quadratkilometern als Europas größte Salzwasserlagune.

Murcia blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 825 erfolgte die Gründung der Stadt Mursiya durch den damaligen Emir von Córdoba. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem bedingte die zunehmend ertragreiche Landwirtschaft in der Region. Ab 1266 gehörte Murcia zum Königreich Kastilien. Naturkatastrophen wie die Überschwemmung des Flusses Segura 1651 und das Erdbeben 1829 brachten viele Tote und zerstörte Gebäude mit sich. Seit 1982 fungiert Murcia als Hauptstadt der Region Murcia.

Die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Plaza de Las Flores Platz in Murcia
Plaza de Las Flores Platz in Murcia, Bild: saiko3p / shutterstock

Trotz der verheerenden Schäden durch das bereits erwähnte Erdbeben verfügt Murcia über eine sehens- und erlebenswerte Altstadt. Die Calles Trapería und Platería gehen auf das Mittelalter zurück. Beide Straßennamen stehen für Einkaufsvergnügen in einer gelungenen Kombination aus historischen und modernen Bauwerken. Die Calle Trapería verbindet die im Süden gelegene Kathedrale von Murcia an der Plaza del Cardenal Belluga, mit der Plaza de Santo Domingo im Norden. Ganz in der Nähe der Kathedrale mit ihrer schönen Barockfassade und ihren wertvollen Reliquien aus den vergangenen Jahrhunderten befindet sich das Casino Real de Murcia. Die Höhepunkte des Casinos sind der neobarocke Ballsaal mit beeindruckenden Malereien und der arabische Innenhof, der mit viel Blattgold verziert ist.

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Lohnenswerte Museen in Murcia

Museo Arqueológico

Das Archäologische Museum von Murcia präsentiert iberische Archäologie aus der Region Murcia. Es gibt eine ständige Ausstellung, die sich der Entwicklung von der Urzeit bis hin zur Bronzezeit widmet. Ergänzt sind diese Exponate um Objekte, die aus der Zeit der El-Algar-Kultur stammen.

Adresse: Avda. Alfonso X El Sabio, 7 – 30008 Murcia, Telefon: 968234602

Öffungszeiten: Von Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 20:00 Uhr; Samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 20:00 Uhr; Sonntage und Feiertage von 11:00 bis 14:00 Uhr

Juli und August: Von 10:00 bis 14:00 Uhr
24. und 31. Dezember von 11:00 bis 14:00 Uhr

Geschlossen: Jeden Montag, am 25. Dezember, am 1. und 6. Januar, am Karfreitag, am Bando de la Huerta und am Samstag des Entierro de la Sardina.

Eintritt: Kostenlos

Museo de Santa Clara

Archäologische Relikte sind auch im Museum des Klosters Santa Clara zu besichtigen. Es handelt es sich um Überreste einstiger Königspaläste maurischen und christlichen Ursprungs. Bereits seit dem Jahr 1365 leben in diesem Kloster Nonnen des Klarissenordens. Die Ausstellung gliedert sich in kirchliche Kunst und weltliche Objekte aus der maurischen Zeit.

Adresse: Paseo Alfonso X El Sabio, s/n – 30007 Murcia Telefon: 968272398

Öffnungszeiten:
Von Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 18:30 Uhr Sonntage und Feiertage von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Juli und August: von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr

Geschlossen: Jeden Montag, am 25. Dezember, am 1. und 6. Januar, am Karfreitag, am Bando de la Huerta und am Samstag des Entierro de la Sardina.

Museo Salzillo

Dem zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Murcia geborenen Francisco Salzillo ist das Salzillo-Museum gewidmet. Der Bildhauer schuf vor allem große Skulpturen für Prozessionen. Eine berühmte Attraktion ist die Salzillo-Krippe, die sich aus mehr als 500 filigran gefertigten Figuren zusammensetzt.

Öffnungszeiten im Sommer (Vom 15. Juni bis 15. September)

Montag: 10:00h – 14:00h
Dienstag: 10:00h – 14:00h
Mittwoch: 10:00h – 14:00h
Donnerstag: 10:00h – 14:00h
Freitag: 10:00h – 14:00h
Samstag: GESCHLOSSEN
Sonntag: GESCHLOSSEN

Winteröffnungszeiten (Vom 16. September bis 14. Juni)

Montag: 10:00h – 17:00h
Dienstag: 10:00h – 17:00h
Mittwoch: 10:00h – 17:00h
Donnerstag: 10:00h – 17:00h
Freitag: 10:00h – 17:00h
Samstag: 10:00h – 17:00h
Sonntag: 11:00h – 14:00h**

Museo de Bellas Artes

Das Museum der Schönen Künste der Stadt Murcia bietet Kunstinteressierten immer wieder interessante Sonderausstellungen. Dauerhaft sind in diesem Kunstmuseum vornehmlich Werke spanischer Maler aus der Zeit 16. – 18. Jahrhundert zu betrachten. Unter anderem handelt es sich um Bilder von Jusepe de Ribera und Bartolomé Esteban Murillo. Das Museum kostet keinen Eintritt.

> Download Museumsbroschüre auf der Museumswebseite

Öffnungszeiten:

Von Dienstag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.
Samstags von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.
Sonn- und Feiertage von 11 bis 14 Uhr.

Juli und August 
Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr,
samstags, sonntags und feiertags von 11:00 bis 14:00 Uhr.

24. und 31. Dezember von 11:00 bis 14:00 Uhr

GESCHLOSSEN

Jeden Montag, 25. Dezember, 1. und 6. Januar, Karfreitag, Bando de la Huerta und Samstag der Beerdigung der Sardine.

Die Burg von Monteagudo

Wenige Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Murcia lockt das Castillo de Monteagudo mit seinem teilweise erhaltenen Gemäuer. Im Mittelalter kam der Burg, die sich auf einem Hügel befindet, eine wichtige Bedeutung als Festung und Gefängnis zu. Unweit dieser Burg sind Relikte eines Römerkastells vorhanden. Den besten Ausblick über die Region Murcia hat man vom Sockel der Christus-Statue aus, die über einen steilen Fußpfad zu erreichen ist. Nach wie vor ist die Aufteilung der Burg zu sehen, die der Geländebeschaffenheit angepasst ist. Unter anderem sind im Süden noch Zisternen und Getreidespeicher auszumachen.

Tipps für eine Reise nach Murcia

Wie bereits festgestellt, ist Murcia jederzeit eine Reise wert. Das mediterrane Klima im Südosten Spaniens verheißt milde Winter, da das Meer in der kalten Jahreszeit noch ausreichend Wärme liefert. Im Sommer kann es allerdings sehr heiß werden. Als beste Reisezeiten sind deshalb die Zeiträume März – Juni und September – November zu betrachten.

Das, was für die Zahl und Art der Unterkünfte in Murcia gilt, gilt auch für die Gastronomie: Es gibt so viele Restaurants, Bars und Cafés, dass jeder Urlauber das passende Angebot findet. Empfehlenswert ist die Plaza des las Flores, um typische spanische Tapas und ein Glas Wein so zu genießen, wie es auch die Einheimischen tun.

Die Anreise

Am schnellsten erreichen Reisende Murcia, indem sie sich für das Flugzeug entscheiden. Vom Aeropuerto Internacional de la Región de Murcia aus sind lediglich 20 Kilometer bis ins Stadtzentrum zurückzulegen – beispielsweise per Bus oder Taxi. Wer lieber mit dem eigenen Auto anreist, findet ein gut ausgebautes Verkehrswegenetz samt Autobahnen in der Provinz Murcia vor. Die A-7 führt von Murcia aus nach Valencia und nach Andalusien, die A-30 nach Cartagena und nach Albacete.

La Tranche-sur-Mer – der raue Charme der Atlantikküste

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“Klein Kalifornien” nennen die Einheimischen liebevoll ihr “La Tranche-sur-Mer”. Und damit versprechen sie nicht zu viel. Denn die 13 Kilometer langen weißen Sandstrände und die vielen Sonnenstunden stehen dem amerikanischen Sehnsuchtsort in nichts nach. Kein Wunder, dass der authentische Badeort an der französischen Atlantikküste jedes Jahr tausende Besucher anzieht.

La Tranche-sur-Mer – charmante Perle im Département Vendée

Die französische Region “Pays de la Loire” ist weltweit für ihre charmanten Badeorte bekannt. Eine ihrer schönsten Adressen ist La Tranche-sur-Mer. Erholungsuchende und Wassersportler sind in der kleinen Gemeinde bestens aufgehoben. Ob Schwimmen, Tauchen, Jetski fahren, Segeln oder eine Spritztour mit dem Katamaran – hier ist für jeden Urlaubsgeschmack etwas Passendes mit dabei. Gerade Surfer kommen hier auf ihre Kosten. Der stürmische Atlantik liefert ihnen Vorzeigewellen – sei es zum Kitesurfen, Windsurfen oder klassischem Surfen. Wer es auf dem Wasser lieber ruhiger und gemütlicher angehen lässt, greift zum Stand-up-Paddelboard und genießt die Aussicht auf die endlosen Sandstrände von La Tranche-sur-Mer.

Gute Nachrichten für Anfänger: Auch ohne Erfahrung lässt sich hier jeder beliebige Wassersport mühelos ausleben – ob Segeln, Tauchen oder Surfen. Die vielen Wassersportschulen direkt am Strand machen jeden fit für die Wellen.

Fahrradfahrer und Wanderer herzlich willkommen

Nicht nur leidenschaftliche Wassersportler wissen La Tranche-sur-Mer zu schätzen. Auch begeisterte Wanderer und Radfahrer fühlen sich in dem charmanten Badeort an der französischen Atlantikküste wie zu Hause.

Ein besonderes Highlight sind die rund 30 Kilometer langen Radwege, malerisch an den französischen Küsten entlang. Sogar mit einer Etappe der berühmten Vélodyssée kann die Gemeinde dienen.

Die lebhafte Kulturszene von La Tranche-sur-Mer entdecken

Neben Wassersport hat La Tranche-sur-mer noch ein zweites Aushängeschild – seine rege Kulturszene. In der französischen Gemeinde ist immer etwas geboten. Die kleinen Cafés, Bars und Restaurants mit Blick aufs Meer sind stets gut gefüllt – genau wie die schmucken Straßen, Plätze und Gassen. Sie sind die ideale Bühne für Festivals und Straßenkonzerte.

Besonders lebhaft geht es im Sommer auf den Straßen von La Tranche-sur-Mer zu. Von Mai bis August verwandelt sich die Gemeinde gerne in ein Kulturfest. Ob das La Déferlante de Printemps, das Feuerwerk zur Nationalfeier oder die Les Vélos Régalades – das Unterhaltungsprogramm ist bunt gemischt.

Die schönsten Highlights von La Tranche-sur-Mer

1. Les Floralies

Gerade Familien mit Kindern verbringen ihre Nachmittage gerne im “Les Floralies”. Der großzügige Naturpark lädt zum Faulenzen, Sonnenbaden und Entdecken ein. Neues über Frankreichs wilde Atlantikküste lernen die Besucher noch dazu. Informative Lesetafeln informieren über die raue Schönheit. Ein Besuch beim Bienenstock lohnt sich ebenfalls, genau wie ein Besuch im Streichelzoo. Die typisch französischen Tiere aus der Region lassen sich nur zu gern mit Streicheleinheiten verwöhnen.

Geschäfte in La Tranche-sur-mer
Wer bereits in Frankreichs Badeorten geurlaubt hat kennt, dem kommen die Küstengeschäfte mit kleinen Restaurants sicher irgendwie bekannt vor, Bild: Traveller70 / shutterstock

2. La Belle Henriette

Am 31. August 2011 öffnete das Naturschutzgebiet zwischen La Tranche-sur-Mer und L’ Aiguillon-la-Presqu’Ile seine Pforten für interessierte Besucher. Seither laden die fast 340 Hektar zum Erkunden des maritimen Anwesens ein. Herzstück des Reservats ist die charmante Fußgängerbrücke. Stilvoll führt sie über die Lagune.

3. Die Kirche Saint-Nicolas

Auch die Eglise St-Nicolas freut sich über einen Besuch. Seit 1868 schmückt sie die französische Gemeinde. Zu verdanken hat La Tranche-sur-Mer das sakrale Bauwerk Léon Ballereau, einem renommierten Architekten aus Luçon. Was sogleich ins Auge sticht, ist die dekorative Kirchturmuhr. Bereits seit 1930 zeigt sie den Einheimischen die Zeit an.

4. Grouin du Cou

In La Tranche-sur-Meer kann es schnell stürmisch werden. Selbst erfahrene Kapitäne haben großen Respekt vor der rauen See mit ihren vielen Kalksteinböden. Kein Wunder, dass es in der Vergangenheit einige Schiffsbrüche vor den aufbrausenden Tranchaise-Küsten gegeben hat. Nicht umsonst errichtete man 1866 den Leuchtturm Grouin du Cou. Zuverlässig wies er den Seeleuten den Weg. Schade nur, dass das Original am 24. Juli 1944 von den Deutschen zerstört wurde. Doch bereits 1950 wurde der Leuchtturm zum Glück wieder aufgebaut.

Gemütlich Urlaub machen in La Tranche-sur-Mer – 365 Tage im Jahr eine gute Idee

Für einen Besuch in La Tranche-sur-Mer gibt es nicht den einen perfekten Zeitpunkt. Das ganze Jahr über gibt der traditionell französische Küstenort am Atlantik eine gute Figur ab. Im Frühling, Herbst und Winter lässt es sich selbst bei rauem Wind und Wetter wunderbar an den langen Sandstränden entlangspazieren und in den geschmackvollen Cafés und Kneipen einkehren. An warmen Frühlings- und Sommertagen steht dann dem Badespaß nichts mehr im Weg. Von Kitesurfen über einen Segelturn bis hin zu Stand-up-Paddling ist alles möglich.

 

Klimatabelle für La Tranche-sur-Mer

Monat Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) Niederschlag (mm) Sonnentage
Januar 8 3 85 10
Februar 9 3 65 9
März 12 5 70 12
April 15 7 62 15
Mai 18 10 58 17
Juni 21 13 45 20
Juli 24 15 40 23
August 24 15 45 22
September 22 13 55 20
Oktober 17 10 70 15
November 12 6 85 10
Dezember 9 4 90 8

 

Die Reise ins Périgord – wo eine faszinierende Natur und die eindrucksvolle Geschichte aufeinandertreffen

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Frankreich ist als Urlaubsziel seit vielen Jahrzehnten recht beliebt. Doch wer nicht nach Paris, ins Bordeaux oder nach Korsika fahren möchte und somit die touristischen Highlights scheut, der findet im Périgord ein tolles Ziel. Denn das gesamte Gebiet ist nicht nur historisch interessant, sondern es weist auch weite Landschaften auf, die bewandert werden dürfen. Aber was genau können die Besucher eigentlich von jener Region erwarten, die im Gegensatz zu anderen Teilen Frankreichs noch nicht allzu bekannt ist?

Der Sprung in eine andere Zeit

Für Reisende ist es kaum möglich, das gesamte Périgord zu erkunden – und somit jenen Landstrich im Südwesten Frankreichs kennenzulernen, der sich fast kreisförmig in einem Durchmesser von rund 100 Kilometern in der Dordogne erstreckt. Ein leicht hügeliges, grün bewachsenes, von alten Städten und sehenswerten Burgen durchzogenes Gebiet, das auf viele Besucher einen ganz besonderen Reiz ausübt: Schnell werden Erinnerungen an das Mittelalter wach. Sicherlich ist die Zeit hier nicht zum Stillstand gekommen. So gibt es durchaus moderne Industriegebiete in der Nähe. Dennoch präsentiert sich die Region nahezu unberührt. Ein kleines Paradies für alle, die ein wenig Abgeschiedenheit in der Natur zu schätzen wissen.

Bereits in der Steinzeit bewohnt

Sonnenuntergang von der Brücke des Barris über den Fluss Isle und die römische byzantinische Kathedrale Saint Front in Perigueux
Sonnenuntergang von der Brücke des Barris über den Fluss Isle und die römische byzantinische Kathedrale Saint Front in Perigueux, Bild: Ovnigraphic / shutterstock

Die ersten Bewohner des Périgord datieren auf eine Zeit zurück, die 32.000 Jahre hinter uns liegt. Damals boten die hier gelegenen Höhlen – die auch heute noch besucht werden können – genug Schutz vor schlechtem Wetter und wilden Tieren. Vor rund 1.400 Jahren begann jedoch erst der Bau der Burgen und Festungen, woraus sich die erste echte Besiedlung des Gebietes ergab. Vor allem aus der Neuzeit, die mit dem Ausbau der zuvor gegründeten Städte einherging, können noch immer zahlreiche bürgerliche Wohnhäuser betrachtet werden, die vom Reichtum des Périgord künden – das Vermögen der Gesellschaft wurde überwiegend durch den Anbau und den Verkauf von Wein erwirtschaftet.

Zwischen engen Gassen schlendern

Städte wie Sarlat-la-Canéda, Beaumont oder Périgueux wirken noch immer, als seien sie aus der Zeit gefallen. Umso schöner, dass Urlauber hier ihre Unterkunft in Häusern beziehen können, die aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert stammen. Die etwas klobig aus Holz und Stein errichteten Mauern hinterlassen beim Betrachter einen imposanten Eindruck. Die enge Bebauung der Städte sorgt jedoch gerade im Sommer für kühlenden Schatten. Übrigens sollten sich die Gäste nicht blenden lassen: Viele der Städte sehen aus, als seien sie nie umkämpft gewesen. Allerdings fand im Zweiten Weltkrieg der französische Widerstand – die Résistance – hier ihr größtes Ballungsgebiet an Menschen und Waffen. Den Orten ist ihre reiche Geschichte anzumerken.

Ein Besuch in den Burgen

Blick auf das Schloss von Beynac-et-Cazenac mit altem Friedhof
Blick auf das Schloss von Beynac-et-Cazenac mit altem Friedhof, Bild: milosk50 / shutterstock

Das in Beynac gelegene Schloss, die Festung Hautefort oder die Bastide von Monpazir – alle zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert erbaut – sind nur drei markante Sehenswürdigkeiten, die das Eintauchen in die Historie ermöglichen. Immerhin hatte die Region sowohl für Frankreich als auch für England eine wichtige Bedeutung. Wer also immer schon einmal auf den Spuren von Richard Löwenherz wandeln wollte, findet hier die Gelegenheit. Zumal sich in den Schlössern und Burgen unterschiedliche Relikte finden lassen, die vor mehr als 500 Jahren von Bürgern und Machthabern im Alltag verwendet wurden. Von der spärlich eingerichteten Kammer bis zu prunkvoll dekorierten Sälen kann hier das Mittelalter hautnah erlebt werden.

Spuren erster Siedler

Für die Urlauber bietet es sich indes an, noch einen weiteren Schritt zurück zu wagen – und ein früheres Kapitel des Périgord aufzuschlagen. Denn nahe der Höhle Lascaux IV können archäologische Funde entdeckt werden. Zwar ist die eigentliche Höhle aufgrund des hohen Besucherandrangs mittlerweile dauerhaft geschlossen worden. Dennoch dürfen Gäste direkt daneben eine originalgetreue Nachbildung betreten und dort jene Schätze betrachten, die von den Bewohnern vor mehr als 30.000 Jahren zurückblieben. Eine Reise zu den Wurzeln der Menschheitsgeschichte, die nicht nur viel über das Périgord zu erzählen weiß, sondern die auch die rasante Entwicklung seiner Gesellschaft erahnen lässt.

Wanderungen in der Natur genießen

Daneben bietet sich die Stille der Landschaft für entspannte Spaziergänge an. Da von Frühling bis Herbst mildes bis warmes Wetter herrscht, es aber nur selten einmal heiß wird, ist dabei nicht mit kraftraubenden Anstrengungen zu rechnen. Ein weiterer Vorteil: Das Gebiet präsentiert sich leicht hügelig, aber nicht bergig. Auch Laien, die zuvor noch keine langen Wanderungen unternommen haben, müssen einen solchen Ausflug daher nicht fürchten. Ausgedehnte Wälder, saftige Weinreben, grüne Wiesen – dazu die schon aus weiter Entfernung sichtbaren Schlösser und Burgen, die den Blick erfreuen. Und wer festes Schuhwerk mitbringt, kann sogar der Grotte von Padirac einen Besuch abstatten – und sich auf einen mehr als 100 Meter langen Abstieg in die Tiefe begeben.

Von der kulinarischen Tradition profitieren

Enden darf jeder Urlaubstag gerne in Ortschaften wie Beaumont oder Sarlat-la-Canéda. Meist werden die Reisenden dort ohnehin ihr Hotel vorfinden. In den engen Gassen können sie zudem manches Lokal aufsuchen, das traditionelle Gerichte bietet. Häufig werden neben kräftigen Rotweinen vornehmlich regionale Speisen gereicht: Fleisch und Wild, kräftiger Käse, Brot – sowie natürlich die weltweit bekannten Trüffel. Sie mögen die Rechnung schnell anwachsen lassen, sind es aber wert, wenigstens einmal verkostet zu werden. Und wer bei der nicht ganz so leichten Küche um seine schlanke Körperfigur bangt, der kann sich am nächsten Tag bei ausgedehnten Wanderungen ja wieder in Form bringen.

Córdoba in Andalusien – willkommen in der 4-Kulturen-Stadt

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In Córdoba haben sogar die Pferde eine eigene Kathedrale. So behauptete es einst der spanische Poet Federico García Lorca. Und damit hat er nicht Unrecht. Denn die drittgrößte Stadt Andalusiens geizt nicht mit historischen Denkmälern. Aber kein Wunder, in der quirligen Metropole lebten schließlich vier Weltkulturen über Jahrhunderte hinweg unter denselben Dächern – die römische, christliche, islamische und jüdische. Umso mehr hat sich Córdoba seinen Spitznamen “Weltkulturstadt” oder “4-Kulturen-Stadt” redlich verdient.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in und um Córdoba

1. Die Mezquita-Kathedrale

Abendblick auf die Moschee-Kathedrale mit römischer Brücke in Cordoba
Abendblick auf die Moschee-Kathedrale mit römischer Brücke in Cordoba, Bild: milosk50 / shutterstock

Mit stolzen 2.400 Quadratmetern darf sich die Mezquita in Córdoba zurecht die größte Moschee der Welt nennen. Schon im Jahr 787 begannen arabische Eroberer mit den Bauarbeiten. Ein pompöser Vorposten auf spanischem Festland sollte es werden.

Von außen hält sich die Mezquita zurück. Die massiven Steinmauern sind schlicht und schmucklos. Kaum einer vermutet ein derart prunkvolles Innenleben. 856 rot-weiß gemusterte Säulen stützen den Sakralbau der Mauren. Genauso großen Eindruck hinterlassen die kunstvollen Gebetsnischen, besser bekannt als Mihrabs. Ihre organische Silhouette und glanzvollen Details machen sie zu Schmuckstücken der orientalischen Architektur.

2. Der Königspalast

Auch der Palast der Könige von Kastilien ist sich immer einen Besuch wert. Besonders einladend sind die Gartenanlagen des Alkazars. Die hohen Bäume und lang gestreckten Brunnen runden den mittelalterlichen Bau stilvoll ab.

Viele verschiedene Funktionen hat der Königspalast von Córdoba bereits erfüllt. Anfangs diente er als christlicher Hof, später als Sitz des Inquisitionsgerichts. Zuletzt nutzen ihn die Spanier als Zivil- und Militärgefängnis.

3. Jüdisches Viertel

Verwinkelte Gassen, farbenfrohe Fassaden, überall Blumen an den Wänden – genau so präsentiert sich das Jüdische Viertel von Córdoba, auch “Barrio de la Judería” genannt. Herzstück des lebhaften Stadtteils ist die Synagoge, eine von dreien in ganz Spanien. Hier spielt sich das kulturelle Leben ab. Viel los ist aber auch beim Moses Maimonides-Denkmal. Die Statue des jüdischen Philosophen, Arztes und Astronomen ist das ganze Jahr über gut besucht.

4. Puente Romana

Keine Brücke führt so eindrucksvoll über den Guadalquivir wie die Puente Romana. 16 Steinbögen spannen sich künstlerisch über den größten Fluss Andalusiens. Das exakte Baujahr lässt sich nicht mehr zurückverfolgen. Historiker datieren sie auf das 1. Jahrhundert unter die Herrschaft von Kaiser Augustus.

Pünktlich zum Sonnenuntergang lockt die römische Brücke viele Besucher an. Denn gegenüber der Altstadt zum Torre de la Calahorra hat man einen atemberaubenden Blick auf die Schokoladenseiten von Córdoba – auf die Mezquita-Kathedrale, den Fluss oder die Puerta de la Puente.

5. Medina Azahara

Die Ruinen von Medina Azahara, einer befestigten arabisch-muslimischen mittelalterlichen Palaststadt in der Nähe von Cordoba
Die Ruinen von Medina Azahara, einer befestigten arabisch-muslimischen mittelalterlichen Palaststadt in der Nähe von Cordoba, Bild: Hans Geel / shutterstock

Direkt vor den Toren Córdobas befindet sich Medina Azahara, etwa 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Schon von Weitem laden die Ruinen der Palaststadt zum Erkunden ein. Die typisch orientalischen Bauwerke gehen auf das Jahr 950 vor Christus zurück, auf die Zeit der islamischen Besetzung Córdobas. Nicht aber nur Freunde der Architektur kommen hier auf ihre Kosten. Auch Naturliebhaber schätzen die archäologische Ausgrabungsstätte. Mächtige Palmen und uralte Olivenbäume säumen die geschichtsträchtigen Relikte.

6. Das Festival der Patios von Córdoba

Wer Anfang Mai nach Córdoba reist, darf sich das Festival der Patios von Córdoba nicht entgehen lassen, auch bekannt als das Festival der Innenhöfe. 12 Tage lang bitten die Einheimischen in ihre festlich geschmückten Höfe herein und präsentieren stolz ihre Blumenpracht. Hinzu kommen die rhythmischen Flamenco-Klänge auf den Straßen und der zarte Duft von Jasmin und Orangenblüten. Und wer seine Sache besonders gut macht, holt sich am Ende den Sieg für das schönste Blumenarrangement des Jahres.

Die 4-Kulturen-Gastronomie in Córdoba

Nicht nur im Stadtbild, auch in der Gastronomie von Córdoba machen sich die vielen kulturellen Einschläge deutlich bemerkbar. Seien es die Römern, die Phönizier, die Araber oder die Kämpfer der Reconquista – sie alle haben ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Besonders stark schmeckt man die islamischen Wurzeln heraus, die vielen intensiven Gewürze der orientalischen Küche. Das reicht von Minze und Thymian über Rosmarin bis hin zu Safran. Typisch maurisches Gemüse kommt hier ebenfalls auf den Tisch. Auberginen, Spinat, Artischocken und Bitter-Orange sind in der cordobesen Küche bis heute ein Muss.

Einen authentischen Einblick in die cordobese Küche gewährt der Victoria Markt. In der ältesten Halle der einstigen Messe von Córdoba ist er untergebracht. Ob Tapas, kleine Hauptgerichte oder Desserts wie Gachas de Leche oder Pastel Cordobés – an den bunt gemischten Ständen ist für jeden Geschmack etwas Passendes mit dabei. Besonders zu empfehlen sind Austern, Tintenfisch, Lachs, Eingelegtes, Kroketten, Käse und kreolische Pasteten. Dazu gesellen sich interessante Einflüsse aus der italienischen, mexikanischen, japanischen und baskischen Küche. Gut zu erreichen ist der Victoria Markt noch dazu – ob vom historischen Stadtkern, dem AVE-Bahnhof oder der Stadtmitte.

Die beste Reisezeit für Córdoba

Zu jeder Jahreszeit macht die andalusische Großstadt eine gute Figur. Selbst im Herbst und Winter sind die Temperaturen angenehm mild. Wer die spanische Sommerwärme gerne in vollen Zügen genießt, reist im Juli oder August an. Wer es etwas kühler mag, entscheidet sich für April bis Juni oder September bis November.

 

Bad Ischl – auf den Spuren der Habsburger

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Schon die Habsburger wussten die Eleganz von Bad Ischl zu schätzen. Nicht ohne Grund errichteten sie in der historischen Kurstadt im Salzkammergut ihre Sommerresidenz. Neben seiner opulenten Architektur beeindruckt der Ferienort in Oberösterreich aber auch mit seinem Thermalwasser. Doktor Wirer, ein angesehener Mediziner, sprach sogar von einer heilenden Wirkung auf Körper und Geist. Kein Wunder also, dass das bekannte Kurbad jedes Jahr tausende Besucher anlockt. Erfahren Sie mehr über Bad Ischl, die Kulturhauptstadt des Jahres 2024.

Die interessantesten Ecken von Bad Ischl

1. Die Kaiservilla

Kaiservilla Bad Ischl
Kaiservilla in Bad Ischl, Bild: saiko3p / shutterstock

Im Herzen von Bad Ischl befindet sich die beliebteste Touristenattraktion des gesamten Salzkammerguts – die Kaiservilla. Niemand Geringerem als Kaiser Franz Joseph und seiner Sissi diente das vornehme Anwesen als Sommersitz. Und auch heute noch zählt es zum Besitz der königlichen Familie Habsburg-Lothringen. Wer durch die prunkvollen Säle und gepflegten Gärten streift, bekommt einen kleinen Einblick in das Privatleben des Habsburger Paares.

Direkt nach der Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth begab sich Erzherzogin Sophie, die stolze Mutter von Franz, auf die Suche nach einem besonderen Hochzeitsgeschenk. Schnell wurde sie fündig. Die klassizistische Villa am Jainzenberg sollte es werden. Nach einigen Umbauten entstand ein einladendes Anwesen im auffälligen E-Grundriss, als Anlehnung an Kaiserin Elisabeth.

Bis heute ist das Inventar der Kaiservilla außergewöhnlich gut erhalten. Die liebevollen Details in den pompösen Räumlichkeiten versetzen jeden Besucher sogleich ins 19. Jahrhundert zurück.

2. Das Marmorschlössel

Mitten im Park der Kaiservilla trifft man auf ein weiteres historisches Juwel, auf das Marmorschlössel. Von 1856 bis 1861 wurde es von dem renommierten Hofgärtnern Franz Rauch errichtet, für Kaiserin Sissi persönlich. Das Ergebnis ist ein zweigeschossiges Cottage im rustikalen Tudor-Stil. Ursprünglich nutzte es die kaiserliche Familie als Frühstückssalon. Heute ist es ein beliebter Ausstellungsort. Vernissagen und Lesungen rund um das Salzkammergut, Bad Ischl und die Habsburger Familie kommen in den prächtigen vier Wänden unter.

3. Der Antik-Flohmarkt

Ein außergewöhnlicher Flohmarkt findet jeden ersten Samstag von März bis November in Bad Ischl statt. Die Rede ist vom sogenannten Antik-Flohmarkt. Einen typischen Trödelmarkt sucht man aber hier vergebens. Stattdessen sind die bunt gemischten Auslagen der Händler nur mit wertvollen Raritäten gefüllt. Von nostalgischen Schmuckstücken über hochwertige Vintage-Möbelstücke bis hin zu alten Kameras ist alles mit von der Partie.

Gut zu wissen: Schon frühmorgens gegen 6 Uhr bieten die Händler ihre Waren zum Verkauf an. Umso bessere Chancen haben Frühaufsteher.

4. Ein Besuch in der Eurotherme

Der Fluss Ischl (Traun)
Der Fluss Ischl (Traun), Bild: Sonja und Gerald / shutterstock

Bad Ischl ist weltweit als Kurort bekannt. So gehört die Eurotherme unbedingt auf das Reiseprogramm. Gerade bei schlechtem Wetter lässt es sich hier wunderbar entspannen. Die vielen Becken mit Extras wie Unterwassermassagedrüsen, Sprudelliegen und Whirlpools mit bis zu 36 Grad garantieren Entspannung pur. Mindestens genauso viel Erholung haben die großzügige Saunalandschaft und der abwechslungsreiche Outdoor-Park zu bieten.

5. Auf die Katrin

Neben den historischen Bauwerken der Habsburger und den wohltuenden Thermalquellen in der Eurotherme lockt Bad Ischl auch mit seiner einzigartigen Naturkulisse. Nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt wartet schon die berühmte Seilbahn Katrin mit den ikonischen roten 4er-Kabinen im nostalgischen Stil. Nicht umsonst nennen die Einheimischen ihre Seilbahn auch gerne die “schönste Seilbahn im Salzkammergut”.

Wer in den charmanten roten Gondeln Platz nimmt, belohnt sich mit einem atemberaubenden Blick auf das Naturschutzgebiet. Auf 1.400 Metern Seehöhe lassen sich Bad Ischl, die Alpen und vielen nahegelegenen Seen in aller Runde bewundern. Bereits seit 1959 befördert die kultige Seilbahn ihre Passagiere sicher und stilvoll auf die Katrin Alm. Alle 15 Minuten erhebt sich eine neue Gondel in die Lüfte.

Übrigens: Wer gut zu Fuß ist, kann natürlich auch einen großen Bogen um die Seilbahn machen und den Gipfel selbst erklimmen. Wanderer sind hier herzlich willkommen.

Kaiserlich speisen in Bad Ischl

Wenn sich nach einem erlebnisreichen Tag in Bad Ischl der Hunger meldet, mangelt es definitiv nicht an kulinarischen Angeboten. Österreichische Klassiker wie Schnitzel mit Bratkartoffeln oder eine Portion Käsespätzle mit Röstzwiebeln stehen in den urigen Beizen und Restaurants auf jeder Speisekarte. Den kleinen Hunger zwischendurch stillen deftige Jausebrettl. Mit allerlei kalten Spezialitäten sind sie gefüllt, zum Beispiel mit Speck, Käse, Essiggurken, Gemüse, Eiern und Kren. Dazu ein kleiner Brotkorb und fertig ist das typisch österreichische Brotzeitbrettl. Guten Nachtisch serviert Bad Ischl natürlich auch. Kaiserschmarren mit Vanillesauce und heißen Himbeeren darf nicht fehlen.

Die Kaffeekultur genießt einen besonders hohen Stellenwert in Bad Ischl. Traditionell eingerichtete Cafés und nostalgische Konditoreien erinnern an das Sissi-Zeitalter.

Informationen zu Bad Ischl