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Mittwoch, April 29, 2026
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Hängeseilbrückenerlebnis: die Geierlaybrücke im Hunsrück

Nepalesisch geht es zu, im Hunsrück. Denn die mit 360 Metern zweitlängste (seit 2017 ist die Titan RT im Harz mit 483 Metern die längste Hängeseilbrücke Deutschlands) deutsche Hängeseilbrücke “Geierlay” ist den bekannten nepalesischen Vorbildern nachempfunden, die dort tiefste Schluchten überwinden, und die Infrastruktur voran bringen. Bei der deutschen Hängeseilbrücke, die die Ortschaften Mörsdorf und Sosberg verbindet, handelt es sich jedoch weniger um einen Verkehrsweg, als um eine Touristenattraktion.

Zunächst als unrealisierbar abgelehnt

Als Mörsdorf 2006 Pläne zur Dorferneuerung sammelte, fanden die Einwohner und Gemeindeoberen die Idee einer solchen Hängeseilbrücke zwar mehr als interessant, glaubten aber nicht an deren Umsetzbarkeit. Und legten die Pläne zu den Akten. 2017 gab es die Brücke dann doch. Heute ist die Gemeinde heilfroh darüber, denn das einzigartige Bauwerk wurde schnell zu einem Touristenmagneten.

100 Meter über dem Erdboden und bombensicher

In luftigen Höhen ist unterwegs, wer sich auf die Geierlay begibt. Die maximale Höhe über dem Erdboden ist mit 100 Metern ausgewiesen. Das Gesamtgewicht der Hängeseilbrücke beträgt 62 Tonnen. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, für den sind diese Daten kaum fassbar. Einigen ist es beim Begehen der Brücke schon etwas mulmig zu Mute, denn wer Höhenangst hat, könnte nach wenigen Schritten lieber wieder umkehren wollen. Angst zu haben braucht aber niemand, denn die Sicherheitsstandards sind hoch gesetzt.

Es gibt eine Absturzsicherung aus massivem Maschendraht, die sich links und rechts des hölzernen Laufsteges nach oben zieht. Es kann also niemand daneben treten, denn man gelangt wie über eine Art Schneise von hüben nach drüben. Auch bei starkem Wind ist das Passieren der Brücke problemlos möglich, denn die Brücke hält Windgeschwindigkeiten von mindestens 200h/km Stand. Die Brückenbauer haben auch an die Montage von Windabspannseilen gedacht, die das Brückenkonstrukt bei Wind stabilisieren. Links und rechts sind Handläufe angebracht, an denen sich Brückenbegeher festhalten können. Wer eine “Überbevölkerung” und eine damit einhergehende Absturzgefahr der Brücke fürchtet, kann sich ebenfalls beruhigt zurück lehnen. Denn mit einer Gesamttragfähigkeit von 76,5 Tonnen, kann die Brücke in etwa 950 Brückenüberquerer gleichzeitig aufnehmen, und hängt dabei immer noch bombensicher. Wem das alles dennoch zu heikel ist, seien die zahlreichen Wanderangebote rund um die Geierlay empfohlen. Sich die spektakuläre Hängeseilbrücke von unten oder vom Brückenrand aus ansehen, ist auch ein großes Vergnügen.

Alle Wege führen zur Geierlay – Wandern auf der Geierlayschleife

Wanderwege Geierlay
Rund um die Geierlay-Brücke gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten, Bild: Marc Venema / shutterstock

Ob alleine, als Paar oder mit Kindern unterwegs: rund um die Geierlay wurde an alle gedacht. Rundwanderwege zwischen 3km und 14km Länge stehen den Besuchern zur Auswahl. Am häufigsten wird dabei die Geierlayschleife gewählt, die eine Länge von 6km aufweist. Start und Ende all dieser Rundwege ist jeweils das Geierlay-Besucherzentrum in Mörsdorf. Integriert ist selbstverständlich immer die Brückenüberquerung. Der Clou: sollte sich jemand der Mitwandernden am Ende doch nicht über die Brücke trauen, gibt es immer “Schleichwege”, die die Überquerung aussparen, und dennoch zum Ausgangspunkt zurück führen. Auf dem Weg lassen sich neben der Geierlaybrücke noch allerhand Entdeckungen machen, denn die Wege führen durch die herrliche Natur des Hunsrück, integrieren Waldwege, führen die Wandernden vorbei an Bachläufen und auch zu alten Gemäuern aus der Ritter-, Römer- oder Keltenzeit. Selbst Langstreckenwanderer, die sich auf dem Saar-Hunsrück-Steig befinden, führt die vorletzte der insgesamt 20 Etappen, mit einer kleinen Extraschleife, an der Geierlay vorbei.

Anfahrt zur Geierlaybrücke

Geierlaybrücke
Ein atemberaubender Anblick – auch von unten, Bild: Cengiz Deniz / shutterstock

Wer gar nicht zu Fuß gehen möchte, kommt schlecht zur Geierlaybrücke. Denn sie liegt mitten in der Natur, was aber auch den Reiz der Touristenattraktion ausmacht. Vom Besucherzentrum in Mörsdorf sind es 1,6km bis zur Brücke. Der Zugang von dort ist nur zu Fuß, oder mit dem Fahrrad möglich. Autos und Reisebusse finden genügend Parkplätze am Besucherzentrum. Auch Reisende mit Wohnmobil werden dort herzlich aufgenommen, und das nicht nur stundenweise. Wer möchte kann hier bis zu drei Tage Station machen und die herrliche Natur des Hunsrück erkunden.

Auch Radfahrer, die auf dem Schinderhannes-Radweg unterwegs sind, passieren auf ihrem 38km langen Rundkurs ab Kastelau die Geierlaybrücke. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich am Besucherzentrum ein E-Bike ausleihen, und damit zur Brücke fahren. Das Fahrrad darf die Brücke, geschoben, passieren. Auf der Gegenseite in Sosberg, gibt es einen Besucherparkplatz in 1,9km Entfernung zur Brücke, der jedoch kleiner dimensioniert ist. Egal ob in Sosberg oder Mörsdorf: auf beiden Seiten wird an das leibliche Wohl gedacht. Die lokale Gastronomie lockt mit Spezialitäten.

Allgemeine Informationen

  • Ort: Die Geierlaybrücke befindet sich im Hunsrück, genauer gesagt zwischen den Ortschaften Mörsdorf und Sosberg im Bundesland Rheinland-Pfalz.
  • Eröffnung: Die Brücke wurde am 3. Oktober 2015 eröffnet.
  • Länge: Mit einer Länge von 360 Metern ist sie eine der längsten Hängeseilbrücken in Deutschland.
  • Höhe: Die Brücke schwebt etwa 100 Meter über dem Mörsdorfer Bachtal.

Bau und Konstruktion

  • Architekten: Die Planung und Konstruktion wurde von der Firma „Ingenieurbüro Heft“ durchgeführt.
  • Materialien: Die Brücke besteht aus Stahlseilen, die an Betonfundamenten verankert sind, und einem Gehweg aus Holzplanken.

Besuchsinformationen

  • Zugang: Die Brücke ist für Fußgänger zugänglich und es gibt Wanderwege, die zu ihr führen. Besonders beliebt ist der Rundwanderweg „Geierlayschleife“.
  • Öffnungszeiten: Die Brücke ist das ganze Jahr über geöffnet und rund um die Uhr zugänglich.
  • Eintritt: Der Zugang zur Brücke ist kostenfrei, allerdings können Parkgebühren in Mörsdorf anfallen.
  • Sicherheit: Die Brücke ist sicher für Fußgänger, jedoch sollten Personen mit Höhenangst oder Herzproblemen vorsichtig sein. Bei starkem Wind oder schlechten Wetterbedingungen kann die Brücke gesperrt werden.

Anreise

  • Mit dem Auto: Die nächstgelegene größere Stadt ist Kastellaun, von wo aus man mit dem Auto nach Mörsdorf gelangt. Es gibt ausgeschilderte Parkplätze in der Nähe des Brückenzugangs.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt keine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, daher ist die Anreise mit dem Auto oder einem organisierten Reisebus empfehlenswert.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

  • Hunsrück: Die Region Hunsrück bietet viele Wanderwege und Naturschönheiten, die einen Besuch lohnenswert machen.
  • Burgen und Schlösser: In der näheren Umgebung befinden sich mehrere historische Burgen und Schlösser, die besichtigt werden können, darunter die Burg Kastellaun und die Reichsburg Cochem.

Hinweise für Besucher

  • Beste Reisezeit: Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild und die Landschaft besonders reizvoll ist.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfehlenswert, besonders bei Wanderungen zur Brücke.
  • Verpflegung: In Mörsdorf gibt es Restaurants und Cafés, in denen man sich vor oder nach dem Besuch der Brücke stärken kann.

Komoren: Inselparadies fernab vom Massentourismus

Der Inselstaat der Komoren liegt an der Ostküste Afrikas, nordöstlich von Madagaskar. Die Komoren liegen im Indischen Ozean und bestehen aus vier Inseln: Mwali, Ngazidja, Ndzuwani und Mayotte. Die Insel Mayotte gehört formal nicht zu den Komoren, sondern ist ein französisches Überseegebiet. Geografisch und geschichtlich gehört sie allerdings zu den Komoren und wird von diesen auch beansprucht.

Die beste Reisezeit für die Komoren

Moroni, Komoren
Bucht in Moroni ,der Hauptstadt der Komoren, Bild: Igor Samoiliuk / shutterstock

Auf den Komoren herrscht ein tropisch-maritimes, wechselfeuchtes Klima. Das heißt, dass die Jahreszeiten in Regen- und Trockenzeit unterteilt sind. Die Regenzeit beginnt im November und dauert bis in den April an. Der Nordwestmonsun bringt feuchte Luftmassen auf die Komoren, die sich in Form von heftigen Wolkenbrüchen abregnen. Der Höhepunkt der Regenzeit liegt im Januar, in diesem Monat fällt mit Abstand am meisten Niederschlag und es kann zu Überschwemmungen kommen. Auch mit dem Auftreten von tropischen Wirbelstürmen muss um diese Zeit gerechnet werden. Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober an. Während dieser Zeit bring der Südostpassat trockene Luft auf die Komoren und der Himmel ist meist wolkenlos. Während der Trockenzeit fällt nur sehr selten Regen und Stürme treten prinzipiell, wenn überhaupt sehr selten auf. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über bei ungefähr 25 Grad Celsius. Auch wenn sich die Temperaturen im Jahresverlauf kaum unterscheiden, ist es definitiv ratsam, die Komoren während der Trockenzeit zu erkunden. Dann kann man am besten entspannen und muss keine Angst vor Flugstreichungen aufgrund von auftretenden Wirbelstürmen haben.

Einreise auf die Komoren

Für die Einreise auf die Komoren benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum. Dieses kann am internationalen Flughafen auf Ngazidja beantragt werden und auch direkt mitgenommen werden.Für die Ausstellung des Visums wird ein Rückflugticket, sowie gegebenenfalls ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel benötigt. Das Visum ist dann gültig für einen Zeitraum von 45 Tagen, wobei eine Verlängerung möglich ist.

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Mehr Informationen

Infrastruktur

Die Komoren sind touristisch nicht besonders weit erschlossen. Auch der Ausbau der Infrastruktur ist nicht mit deutschem oder europäischem Standard zu vergleichen. Mittlerweile gibt es allerdings gut ausgebaute Flughäfen und internationale Hotels.

Aktivitäten auf den Komoren

Die Komoren sind von Korallenriffen umgeben, die zu den schönsten auf der ganzen Welt gehören. Gerade weil die Inselgruppe bisher vom Massentourismus weitestgehend verschont geblieben ist, erfreut sie sich an großer Beliebtheit bei Tauchern aus aller Welt. Auch einsteigerfreundliche Tauchkurse werden angeboten. Neben farbprächtigen Korallen können auch die seltenen Buckelwale Unterwasser beobachtet werden. Auf Mayotte befindet sich zudem eine der größten Lagunen weltweit.

Ein weiteres Highlight auf den Komoren ist die Wanderung auf einen der Vulkane. Die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs und haben somit prächtige Gebirge, die die Herzen von Wanderern schneller schlagen lassen. Die Wanderung auf den noch aktiven Vulkan Karthala ist sehr empfehlenswert. Allerdings sollte man in einer guten physischen Verfassung sein und bis zu drei Tage für die Wanderung einplanen. Beim Aufstieg wird man vom Anblick auf eine einzigartige Landschaft und mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.

Ein Ausflug nach Moroni in die Hauptstadt der Insel Ngazidja, ist ebenfalls lohnenswert. Die Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern bereitet geschichtlich Interessierten definitiv viel Freude. Auch Freunde der Architektur kommen in Moroni auf ihre Kosten, die einzigartige Bauweise der Moscheen ist spektakulär.

Auf den Komoren wird man begrüßt von weißen Sandstränden, die in Kombination mit dem türkisfarbenen Wasser zum Entspannen einladen. Besonders empfehlenswert ist der Sandstrand Nioumachoua. Sanfter Wellengang und Wassertemperaturen zwischen 25 und 28 Grad Celsius bieten die Grundlage für Bootstouren, Tauchen oder für das gemütliche Liegen am Strand. Mit ein wenig Glück lassen sich auch Wale beobachten. Ein weiterer empfehlenswerter Strand ist der Chindini Beach. Dieser liegt im südlichen Teil der Insel Ngazidja und bietet den perfekten Ort, um zu entspannen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Der Sandstrand ist zudem besonders kinderfreundlich, da die Meerestiefe generell niedrig ist und nur langsam steigt.

Sicherheit

Die Kriminalitätsrate auf den Komoren ist sehr niedrig, gelegentlich kommt es jedoch zu Überfällen auf Touristen. Deshalb ist es ratsam, den Reisepass und andere wichtige Ausweisdokumente sicher aufzubewahren und immer nur so viel Bargeld wie nötig mitzunehmen. Die Komoren sind von der islamischen Kultur geprägt und Urlauber sollten sich aus Respekt an diese anpassen. Auf den Konsum von Alkohol sollte zumindest in der Öffentlichkeit verzichtet werden und Frauen sollten in Städten keine zu knappe Kleidung tragen.

Urlaub auf den Komoren: Die wichtigsten Informationen

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 17
  • Polizei: +269 773 012
  • Feuerwehr: +269 773 015
  • Rettungsdienst: +269 773 013
  • Deutsche Botschaft in Tansania (zuständig für die Komoren): +255 22 2212 300

Deutsche Ärzte

Es gibt keine deutschen Ärzte auf den Komoren. Bei Bedarf sollte man sich an die örtlichen Krankenhäuser und Kliniken wenden:

  • El-Maarouf National Hospital (Moroni): +269 773 110
  • Clinique de Bambao Mtsanga (Anjouan): +269 771 335

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr.
  • Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 14:00 Uhr, Abendessen von 19:00 bis 22:00 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Flughafen

  • Prince Said Ibrahim International Airport (HAH): Der wichtigste Flughafen auf den Komoren, etwa 20 km nördlich von Moroni.
  • Ouani Airport (AJN): Flughafen auf der Insel Anjouan.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In den größeren Städten. Hauptpostamt in Moroni. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7:30 bis 14:30 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 300 KMF (ca. 0,60 EUR); Postkarte: ca. 300 KMF (ca. 0,60 EUR)

Sicherheit

  • Kriminalität: Die Komoren gelten als relativ sicher, doch sollten Touristen Vorsicht walten lassen und übliche Sicherheitsvorkehrungen beachten, insbesondere in belebten Gebieten und bei Nacht.
  • Notrufnummer: 17

Strom

  • Spannung: 220-240 Volt
  • Steckdosen: Typ C und E (wie in Frankreich, Adapter für deutsche Stecker sind nicht notwendig)

Trinkgeld

  • Restaurants: Trinkgeld ist nicht obligatorisch, aber bei gutem Service gerne gesehen (ca. 10%).
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 500-1000 KMF pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen: Persönliche Gegenstände sind zollfrei.
  • Alkohol: Einreisende dürfen 1 Liter Spirituosen oder 2 Liter Wein mitführen.
  • Tabak: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
  • Andere Gegenstände: Waren im Gesamtwert bis zu 300 EUR sind zollfrei.

 

Fazit

Die Komoren stellen ein äußerst spannendes Reiseziel dar. Gerade die teils unberührten Landschaften und Wanderungen in den Gebirgen sind einmalig. Ebenfalls positiv ist, dass die Komoren bisher nicht in den Fokus des Massentourismus gerückt sind und Urlauber die Inseln in Ruhe genießen und erkunden können. Reisende sollten sich allerdings bewusste sein, dass Infrastruktur und Versorgung nicht auf europäischem Standard sind und man sich vor Abflug zum Beispiel auf der Seite des Auswärtigen Amts über die Verhältnisse informieren sollte.

Die schönsten Inseln in Italien

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Italien ist und bleibt eine Traumdestination, für jeden Geschmack. Ob man die Berge liebt, oder das Meer, ob das Herz für Kulinarisches schlägt, oder ob man gerne ausgedehnte Sightseeing-Touren macht: Für jeden ist etwas dabei. So auch für Inselliebhaber! Italien hat nämlich mehr als 200 Inseln. Sizilien ist die größte von ihnen, und wirkt eher wie ein kleiner Staat. Daneben gibt es jedoch auch zahlreiche kleine Inseln, die mit einem ganz ursprünglichen Charme zu verzaubern wissen. Wer die schönsten Inseln Italiens entdecken möchte, kann sich hier inspirieren lassen.

Zwischen Ätna und der Inselhauptstadt Palermo: Sizilien

Isola Bella, Sizilien
Die Isola Bella vor Taormina in Sizilien, Bild: IgorZh / shutterstock

Sizilien ist nicht nur die größte Insel in Italien sondern im gesamten Mittelmeerraum. Gut und gerne kann man hier einen mehrwöchigen Urlaub verbringen und neben traumhaften Sandstränden, malerischen Sonnenuntergängen und Wanderungen, durch die karstigen Landschaften des Naturschutzgebietes Zingaro, auch eine Menge Kultur in Palermo erleben. Architektonisch reist man in der von den Phöniziern gegründeten Stadt durch die Jahrhunderte: Araber, Römer, Spanier und die Bourbonen haben ihre Spuren hinterlassen. Natürlich darf auch ein Besuch des beeindruckenden Vulkans Ätna nicht fehlen. Der 3.323 Meter hohe Vulkanberg kann bestiegen, oder mit der Seilbahn befahren werden. Lohnenswert ist auch ein Stadtrundgang durch den barocken Stadtkern von Val di Noto. 1693 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zerstört, und danach, im Stil des Spätbarock, zu einer der schönsten Städte Italiens wieder aufgebaut.

Die Seele baumeln lassen auf Ischia

Ischia
Ischia, Bild: GoneWithTheWind / shutterstock

Ischia, im Golf von Neapel, gilt schon lange als Wellness-Insel. Verantwortlich dafür sind das milde Klima Ischias, und eine große Dichte an Heilquellen und Thermalbädern. Nach den Wellness-Anwendungen lockt natürlich auch hier blütenweißer Sandstrand vor türkis schimmerndem Meerwasser. Ischia ist selbst bei Wanderfreunden sehr beliebt. Es gibt zahlreiche bestens ausgewiesene Wanderwege, die zu spektakulären Aussichtspunkten führen. Der Monte Epomeo ist der höchste Berg Ischias. Von hier aus hat man einen sagenhaften Rundblick über die gesamte Insel. Wer nach dem Wanderabenteuer, durch Ischias markante Natur, Lust auf Gartenparadiese hat, wird ebenso fündig. Es gibt viele Botanische Gärten, die eine exotische Pflanzenwelt versammeln. Die Gärten Ravino und La Mortella gehören zu den schönsten unter ihnen. Kulturfreunde kommen in der historischen Hafenstadt Forino, und bei der Besichtigung der auf einer kleinen Ischia vorgelagerten Felseninsel gelegenen Burg Aragonese auf ihre Kosten.

Traumstrände wie in der Karibik: Elba

Wer zum ersten Mal auf Elba ist, wird sich verwundert die Augen reiben. Denn die zum Toskanischen Archipel gehörende Insel besticht durch traumhafte Buchten zwischen Steilklippen, in denen man sich mehr in der Karibik denn in Italien wähnt. Das kristallklare Wasser vor den Sand- oder Kiesstränden trägt dazu einiges bei. Elba ist nur zehn Kilometer vom toskanischen Festland entfernt. Schnell ist man auch für einen Tagesausflug mit der Fähre nach Elba übergesetzt. Einst lebte der französische Feldherr Napoleon auf Elba. Die beiden seinerzeit von ihm bewohnten Villen dürfen besichtigt werden. Mit der Seilbahn, oder zu Fuß, gelangt man auf den Monte Capanne, und genießt einen herrlichen Ausblick über die Insel. In der Inselhauptstadt Portoferraio wandelt man auf Napoleons Spuren. Wer mit Kindern reist kann den Kleinen im Bergbaupark von Rio Marina ein ganz besonderes Abenteuer bieten: Mit einem unterirdischen Zug fährt man durch eine nachgebaute Bergbaumine.

Ein buntes Häusermeer erleben auf Procida

Procida, Italien
Blick auf Procida im Golf von Neapel, Bild: IgorZh / shutterstock

Die alte Fischerinsel Procida im Golf von Neapel ist vermutlich die bunteste aller italienischen Inseln. Die schachtelförmigen Häuschen wirken an der Steilküste wie übereinander gestapelt. In bunten pastellfarben bemalt schimmern sie dabei in der Sonne. Procida hat eine Fläche von nur vier Quadratkilometern, die durch diese Schachtelbauweise optimal ausgenutzt wurde. Procida hat noch heute den Charme eines Fischerdorfes. Nur wenige Touristen verirren sich auf dieses magische Eiland. Nach einem Spaziergang durch Zitronen- und Orangenhaine kann den Fischern bei der Arbeit zugesehen werden. Den köstlich zubereiteten Fang genießt man quasi direkt aus dem Fischerboot in einer der kleinen Tavernen am Hafen. Wem nach Kultur ist besichtigt die Burg Terra Murata und das Palazzo Reale Kastells.

Auf Lampedusa schon fast in Afrika

Pelagische Inseln, Lampedusa
Lampedusa auf den Pelagischen Inseln, Bild: bepsy / shutterstock

Auf halben Weg zwischen Tunesien und Sizilien liegt die zur Pelagischen Inselgruppe gehörende Insel Lampedusa. Hier finden alle Badeurlauber und Wassersportfreunde ihr Glück. Die 20 Quadratkilometer große Insel ist umsäumt von märchenhaft sonnigen Sandstränden. Taucher können hier neben einer reichen bunten Fischpopulation zahlreiche Unterwasserhöhlen erkunden. Die klimatischen Vorzüge nahe der afrikanischen Küste erlauben Besuchern ganzjährig Badeurlaube. Wer es gerne einsam und abgeschieden mag mietet sich ein Boot und erkundet die Bucht Cala Galera oder die kleine Isola dei Conigli. Lampedusa verfügt zudem über ein Meeresschutzgebiet in dem seltene Schildkörten leben.

Favignana im Ägäischen Meer

Ein absoluter Geheimtipp unter ausländischen Reisenden ist die nahe Sizilien gelegene Insel Favignana. Bislang erholen sich dort fast ausschließlich einheimische Touristen. Nirgendwo sonst also kann man das echt italienische Flair genießen. Favignana sieht, von oben aus betrachtet, aus wie ein Schmetterling. Der Strand von Casa Rossa hat einsame Buchten vor kristallklarem Wasser. Hier tummeln sich Taucher und Schnorchler. Die Grotte del Bue Marino kann nach einem kurzen Kletterabenteuer, an einer kleinen Klippe entlang, erreicht werden. Die Landschaft der Insel ist felsig, aber dabei recht flach. Auch, wer nicht so konditionsstark ist, findet hier beste Voraussetzungen für Spaziergänge und Radtouren. Das Kastell Santa Caterina ist die Hauptsehenswürdigkeit der Insel. Auf einer 314 Meter hohen Erhebung des gleichnamigen Berges, wurde die frühere Schutzburg bereits 1081 von den Sarazenen erbaut. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde sie als Gefängnis genutzt. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges verfällt sie langsam und wird immer mehr zur Ruine.

Das Paradies hat einen Namen: Silhoutte

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Die Seychellen, welche im Indischen Ozean vor der Ostküste Südafrikas liegen, locken Urlaubshungrige aus allen Ländern der Welt an. Silhouette, die drittgrößte Insel der inneren Seychellen hat für reiselustige Abenteurer, Naturliebhaber, Wanderer, Taucher und Ruhesuchende etwas zu bieten. Sie gehört zur Inselgruppe um Mahé und beheimatet ungefähr 150 Einwohner auf 20,1 km².

Wer schon immer vom Paradies geträumt hat, wird hier seinen Traum wahr werden lassen können. Es gibt sie nämlich doch: die Insel mit sauberen weißen Sandstränden, mit traumhaft schönen Kokosnusspalmen, attraktiven Sandholzbäumen, duftenden Orchideen und exotischen Brotbäumen, mit klarem Meerwasser und sanftem Wellengang.

Wer eine ruhige Zeit verbringen möchte, eine Hochzeitsreise oder einen erholsamen Wellnessurlaub plant, wird mit dieser Trauminsel genau das richtige Reiseziel auswählen. Ein Badeurlaub ist das ganze Jahr über möglich, da die Temperaturen nie unter 28 Grad Celsius fallen.

93 % der Gesamtfläche der Insel wurde zum Naturschutzpark (Silhouette National Park) erklärt. Des Weiteren umfasst Silhouette einen geschützten Meerespark, der sich ideal zum Schnorcheln oder auch für ausgedehnte Tauchgänge eignet.

Die Seychellen erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie ein sicheres Urlaubsgebiet darstellen. Die Inselgruppe ist frei von tropischen Krankheiten, Kriminalität, verheerenden Naturphänomenen und gefährlichen Tieren. Spezielle Impfungen sind genauso wenig notwendig wie ein Visum.

Silhouette – Beeindruckende Naturerlebnisse

Warmes, türkisblaues Wasser und Puderzuckerstrände machen den Reiz von Silhouette aus. Doch die Trauminsel hat noch weitaus mehr zu bieten: Die einzigartige Flora und Fauna begeistert nicht nur naturinteressierte Menschen. In dem überragend schönen tropischen Regenwald tummeln sich Tausendfüßler, exotisch bunte Vögel, harmlose Schlangen und fleischfressende Kannenpflanzen. Am Strand lässt sich so manche Meeresschildkröte begutachten und an den Bäumen hängende Flughunde bewundern.

Das knietiefe, warme Wasser im Meer ist ideal für Kinder. Es gibt so gut wie keinen Wellengang. Nur auf Sandalen oder Wasserschuhe sollten Sie dort nicht verzichten, da es einige Felsen und Korallen gibt, die sonst das Badevergnügen trüben könnten.
Aufgrund des naturgeschützten Meeresparks müssen Sie leider auf motorisierte Wassersportarten verzichten.

Wohin das Auge blickt, befinden sich für die Insel typische Takamaka-Bäume, Zimtbäume, Vanillesträucher, Kaffeebäume, Limetten, Bitterorangen, Papayas, Mangos und Bananenstauden.

Zu Recht wird Silhouette auch die Insel der Schildkröten genannt. Mit etwas Glück können Sie die seltene Aldabra-Riesenschildkröte beobachten. Die vom Aussterben bedrohte Art konnte hier erfolgreich geschützt werden.

Silhouette auf den Seychellen
Bild: swapnil haribhau arelkar / shutterstock

Hier gibt es noch unberührte Natur, steile Felsküsten und ausgedehnte Korallenriffe.
Verschlungene Wanderwege führen durch Ananas- und Gemüseplantagen hin zu versteckten, traumhaften Buchten.

Die Unterwasserwelt hält einige Überraschungen für Sie bereit! Wunderschöne Korallenbänke und bunte Meerestiere, wie es sie nur hier auf der Welt gibt, warten auf Sie.
Die Tauchschule Divemaster bietet auch nächtliche Tauchgänge an. Mit einer modernen Komplettausrüstung gelangen Sie in 15 – 30 Minuten in die faszinierendsten Tauchreviere der Erde.

Bei einer Tauchexkursion werden Sie zahlreiche tropische Fischarten begeistern. Insgesamt leben 850 verschiedene Arten in den Gewässern vor der Insel.

Spannende Piratenabenteuer

Geschichten von einem sagenumwobenen Piratenschatz, den bis heute niemand gehoben hat, locken Schatzsucher auf die Insel.

Der Pirat Hodoul soll hier Gold und Diamanten vergraben haben. Doch niemand weiß genau wo. Vielleicht haben Sie Glück beim Goldgraben?

Traumhaft schöne Wanderungen

Die paradiesische Insel ist hervorragend geeignet für Wanderungen. Da es sehr heiß werden kann und die Luftfeuchtigkeit für uns Deutsche sehr ungewohnt ist, sind Wasservorräte unbedingt mitzunehmen. Es ist ratsam sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg zu machen.

Ein erfahrener Guide ist ebenso empfehlenswert, da er die Touren noch interessanter gestaltet als sie sowieso schon sind.

Auf der gesamten Insel, die noch sehr ursprünglich ist, gibt es weder Straßen noch Autos.
Der höchste Berg von Silhouette ist der Mont Plaisir mit 752 Metern Höhe. Seine Besteigung ist lohnenswert: Vom Gipfel aus hat man einen fantastischen Blick auf die gesamte Insel und den Indischen Ozean.

Ein besonderer Vorteil für Wanderungen auf den Seychellen ist, dass es in deren Dschungel keine aggressiven Wildtiere, keine Skorpione oder andere ernsthaft giftigen Tiere gibt. Das macht das Wandern sehr entspannt.

Leckere kreolische Küche

Lassen Sie sich von kulinarischen Genüssen verzaubern! Auf Silhoeutte gibt es kreolische Köstlichkeiten für Feinschmecker. Bonito Thunfisch, Makrelen und Oktopus werden zu Reis, Maniok, Brotfrucht oder Kartoffeln gereicht. Dazu serviert man Ihnen scharf gewürzte Saucen und Chutneys.

Besonders geschwärmt wird von den berühmten Flughundgerichten. Einheimische tropische Früchte wie Mangos, Papayas, Mini-Bananen und Kokosnüsse runden das Festessen ab.

Das klingt alles zu schön um wahr zu sein? Bis auf lästige kleine schwarze Mücken scheint hier das Paradies tatsächlich wahr geworden zu sein. Kaum eine Insel bietet soviele Vorteile wie Silhoeutte. Vorausgesetzt man erwartet zuverlässigen Sonnenschein, weiße Traumstrände, türkisblaues Meer und Erholung pur.

 

Allgemeine Informationen:

  • Lage: Silhouette ist die drittgrößte Insel der Seychellen und liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen.
  • Fläche: Die Insel hat eine Fläche von etwa 20 Quadratkilometern.
  • Bevölkerung: Silhouette ist relativ dünn besiedelt mit einer kleinen Gemeinde von rund 200 Einwohnern.

Geschichte:

  • Entdeckung und Name: Die Insel wurde nach Étienne de Silhouette, einem französischen Finanzminister im 18. Jahrhundert, benannt.
  • Kolonialzeit: Die Insel hat eine reiche Geschichte, die bis in die frühe Kolonialzeit zurückreicht, als sie von den Franzosen und später von den Briten verwaltet wurde.

Natur und Umwelt:

  • Nationalpark: Ein Großteil der Insel ist Teil des Silhouette Marine National Parks, der sowohl Land- als auch Meeresgebiete schützt.
  • Flora und Fauna: Silhouette beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna, darunter einige endemische Arten. Es gibt Regenwälder, Mangroven und Korallenriffe, die eine reichhaltige Biodiversität unterstützen.
  • Bergwelt: Der höchste Punkt der Insel ist der Mont Dauban mit einer Höhe von 740 Metern.

Tourismus:

  • Resorts: Silhouette ist Heimat des luxuriösen Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa
  • Aktivitäten: Die Insel bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Wandern, Schnorcheln, Tauchen und Angeln. Die Wanderwege führen durch den dichten Dschungel zu abgelegenen Stränden und malerischen Aussichtspunkten.
  • Strände: Es gibt mehrere wunderschöne Strände auf Silhouette, darunter Anse La Passe und Anse Mondon.

Erreichbarkeit:

  • Transport: Die Insel ist per Boot oder Helikopter von Mahé aus erreichbar. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen, die etwa 45 Minuten dauern.

Besondere Merkmale:

  • Umweltfreundlichkeit: Silhouette ist bekannt für ihre umweltfreundliche und nachhaltige Tourismusentwicklung. Viele der Aktivitäten und Unterkünfte sind darauf ausgerichtet, die natürliche Schönheit und die Biodiversität der Insel zu bewahren.
  • Kultur und Tradition: Die kleine Gemeinde auf Silhouette pflegt die kreolische Kultur und Traditionen, was sich in der lokalen Küche, Musik und Kunst widerspiegelt.

Florenz – die Stadt der tausend Sehenswürdigkeiten

Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist eine der schönsten und kulturell reichsten Städte Italiens. Mit ihrer atemberaubenden Architektur, den weltberühmten Kunstwerken und einer Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, ist Florenz ein unverzichtbares Reiseziel für jeden, der Italien besucht.

Die Geschichte von Florenz

Florenz wurde im Jahr 59 v. Chr. von den Römern gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zu einer der wichtigsten Handels- und Finanzmetropolen Europas. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit als Zentrum der Renaissance. In dieser Epoche förderten wohlhabende Familien wie die Medici Kunst und Wissenschaft und zogen Künstler wie Leonardo da Vinci, Michelangelo und Botticelli an.

Kunst und Kultur

Das Herz von Florenz schlägt in der Kunst. Die Stadt beherbergt einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt. Ein Besuch in den Uffizien ist ein absolutes Muss. Dieses weltberühmte Museum beherbergt Meisterwerke wie Botticellis „Die Geburt der Venus“ und da Vincis „Verkündigung“.

Nicht weit von den Uffizien entfernt liegt die Galleria dell’Accademia, in der Michelangelos David steht – eine beeindruckende Skulptur, die man unbedingt gesehen haben muss. Der Anblick des 5,17 Meter hohen Marmorstatues ist schlichtweg überwältigend und ein Höhepunkt jeder Florenz-Reise.

Architektonische Meisterwerke

Florenz ist ein Freilichtmuseum der Architektur. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore, auch bekannt als der Duomo, dominiert die Skyline der Stadt. Die beeindruckende Kuppel von Brunelleschi ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die umliegende toskanische Landschaft.

Ein weiteres Highlight ist der Palazzo Vecchio, das Rathaus von Florenz. Dieses mittelalterliche Gebäude ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern beherbergt auch ein Museum, in dem man mehr über die Geschichte der Stadt und die Medici-Familie erfahren kann.

Kulinarische Genüsse

Florenz ist auch ein Paradies für Gourmets. Die toskanische Küche ist bekannt für ihre Einfachheit und Qualität der Zutaten. Probieren Sie unbedingt ein Bistecca alla Fiorentina, ein saftiges T-Bone-Steak, das traditionell auf Holzkohle gegrillt wird. Dazu passt hervorragend ein Glas Chianti, der berühmte Wein aus der Region.

Für eine süße Versuchung sorgt ein Besuch in einer der vielen Gelaterias der Stadt. Florentiner Eiscreme ist weltweit bekannt und bietet eine unendliche Auswahl an Geschmacksrichtungen – von klassischem Vanille bis zu exotischen Kreationen wie Feige und Rosmarin.

Florenz erleben

Florenz ist eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet. Verlieren Sie sich in den engen Gassen, entdecken Sie versteckte Plätze und genießen Sie die lebhafte Atmosphäre der Stadt. Besuchen Sie den Mercato Centrale, einen großen Markthalle, in der Sie lokale Spezialitäten und frische Produkte kaufen können.

Ein Spaziergang über die Ponte Vecchio, die berühmte Brücke über den Arno, gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm. Diese historische Brücke ist gesäumt von Juweliergeschäften und bietet einen malerischen Blick auf den Fluss.

Fragen rund um Florenz?

Welches Klima herrscht in Florenz?

Florenz liegt in einer gemäßigten Klimazone mit sehr warmen Sommern und kalten, feuchten Wintern.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es?

Giottos Campanile
Giottos Campanile, Bild: Sean Xu / shutterstock

Die historische Innenstadt wurde von der UNESCO im Jahre 1982 zum Weltkulturerbe erklärt. Aufgrund des künstlerischen und architektonischen Erbes hat das Forbes Magazine Florenz als eine der schönsten Städte der Welt ausgewählt.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählt die Kathedrale “Santa Maria del Fiore”, die viertgrößte Kathedrale der Welt. In der “Galleria dell’Accademia” ist Michelangelos Statue “David” zu bewundern, in den Uffizien sind Botticellis Gemälde “Die Geburt der Venus” und da Vincis “Die Verkündigung” ausgestellt.

Florenz
Blick auf Florenz und die Kathedrale, Bild: RastoS / shutterstock

Der “Palazzo Vecchio” ist das bedeutendste bürgerliche Gebäude in Florenz. Sehenswert sind die Fresken im Inneren und der Säulengang im Innenhof.

Im Renaissance-Palast “Palazzo Pitti” befinden sich Museen und Galerien.

In der “Galleria Palatina” sind die Privatsammlungen der Medici zu bewundern.

In der “Basilica von San Lorenzo”, der Hauptkirche der Medici, finden sich Werke von Donatello, Rosso Fiorentino, Desiderio da Settignano und Bronzino. Die alte Sakristei von Brunelleschi und die neue Sakristei von Michelangelo sowie die Grabkapelle der Familie Medici wurden an die Kirche angebaut.
Die Grabsteine der Medici Familie wurden von Michelangelo gestaltet, bevor er nach Rom ging. Das Museum zeigt fantastische Exemplare der Goldschmiedekunst.

Tipps für das Nachtleben

Piazza della Signoria
Piazza della Signoria, Bild: givaga / shutterstock

Das stimmungsvolle Lokal “Dondino”, mit Blick auf die Kirche “Santa Croce”, bietet gezapfte italienische oder belgische Biere.

Im “Empireo”, der Dachbar des Hotels Lucchesi, ist Reservierung empfohlen. Das Lokal bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt, den Dom oder den Palazzo Vecchio.

Ein Treffpunkt der Reichen und Schönen ist der Club “Flo Firenze”. Hier feiert man unter freiem Himmel auf einem Hügel am Piazzale Michelangelo. Elegante Kleidung und Reservierung wird empfohlen.

Der “Joshua Tree Irish Pub” oder das “La Terrazza”, die Dachbar des Hotels Continentale, sind ebenfalls beliebte Anlaufpunkte.

Neben zwei riesigen Diskotheken, “Central Park” und “Meccano”, bietet Florenz eine große Anzahl von Clubs in denen alle Musikrichtungen zu finden sind.

Jazz-Fans treffen sich im “Jazz Club”, einem sehr bekannten Lokal in der Szene.

Wie steht es um die Sicherheit in Florenz?

Fontana del Nettuno
Fontana del Nettuno, Bild: Catarina Belova / shutterstock

In Florenz trifft man im ganzen Stadtgebiet regelmäßig auf Patrouillen der Carabinieri und der Guardia di Finanza, die für Ruhe und Ordnung sorgen.

Vorsicht ist beim Kauf von gefälschter Markenware geboten, die an improvisierten Verkaufsständen angeboten werden. Der Kauf solcher Waren ist streng verboten und zieht sehr hohe Strafen nach sich!

Unterwegs mit Kindern

Basilica di Santa Maria del Fiore, Florenz
Basilica di Santa Maria del Fiore, Bild: Catarina Belova / shutterstock

Florenz ist eine Kulturstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Es nicht so einfach auch das passende Programm für Kinder zu finden, aber einige Aktivitäten gibt es natürlich, die auch den kleinen Touristen Spaß machen.

Interessant und zugleich lehrreich ist die Pastaproduktion im “Mercato Centrale”.

Eis ist immer ein Renner bei Kindern, zwei der berühmtesten Eisdielen in Florenz sind “Edoardos” am Piazza del Duomo und “Grom” auf der Via del Campanile.

Das riesige, aus Holz gebaute Karussell am Piazza della Reppublica, lässt nicht nur Kinderaugen strahlen. 20 Pferde und zwei vergoldete Kutschen laden bei neapolitanischen Balladen am Akkordeon zum Mitfahren ein.

Sportliche Aktivitäten

Boots- oder Kanufahrten auf dem Arno bucht man in einem der zahlreichen Kanu-Clubs, in den Sommermonaten gibt es Abkühlung in einem der vielen Freibäder. Eine weitere gute Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, sind Fahrradausflüge in die Toskana.

Weitere Aktivitäten in Florenz

Spannenden Zeitvertreib bieten Pferderennen im “Ippodromo del Visarno” oder der Besuch in einem der zahlreichen Escape-Rooms.

“Joyvillage” ist ein Unterhaltungszentrum mit Videospielen und Spielhallen. “Treasure Hunt”, die Schatzsuche, ist eine Schnitzeljagd durch Florenz. Im “Florence Studio” können Malkurse besucht werden, die neuesten Filme erlebt man in den Kinozentren der Stadt.

Theater und Tanz

Das “Teatro della Limonaia” organisiert neben Aufführungen nationaler und internationaler Komödien, das “Festival Intercity”. Dieses Festival bietet jährlich 3 Wochen lang ausländischen Künstlern die Möglichkeit, ihre zeitgenössischen Theaterbeiträge vorzustellen.

Einen abwechslungsreichen Spielplan bietet das “Teatro della Pergola”, im “Teatro Studio di Scandicci” werden Ausstellungen organisiert.

Vereinigungen des modernen Tanzes aus der ganzen Welt treffen sich beim “Florenzer Tanzfestival”, das von Tanzschulen in Florenz veranstaltet wird.

Wie komme ich verkehrstechnisch in Florenz weiter?

Für Touristen ist die Einfahrt in das historische Zentrum mit PKW verboten, außer man will zu einem Hotel oder Parkhaus innerhalb der Zone.

Empfehlenswert ist es, außerhalb des Zentrums zu parken und mit Bus oder Straßenbahn ins Zentrum zu fahren.

 

Urlaub in Florenz: Die wichtigsten Informationen

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112
  • Polizei: 113
  • Feuerwehr: 115
  • Rettungsdienst: 118
  • Deutsche Botschaft in Rom: +39 06 49213

Deutsche Ärzte

  • Dr. Andreas Graf: Via Delle Porte Nuove 10, 50144 Firenze, +39 055 353013
  • Dr. Helmut Hofmann: Viale dei Mille 3, 50131 Firenze, +39 055 578348

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:30 bis 19:30 Uhr. Viele Geschäfte schließen mittags für eine Siesta.
  • Supermärkte: Meist täglich von 8:30 bis 20:30 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:30 bis 14:30 Uhr, Abendessen von 19:30 bis 22:30 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 8:30 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 16:00 Uhr.

Flughafen

  • Florenz-Peretola Airport (FLR): Der wichtigste Flughafen in Florenz, etwa 10 km nordwestlich des Stadtzentrums.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Stadtteilen und Orten. Hauptpostamt in Florenz: Via Pellicceria 3, 50123 Firenze. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 8:30 bis 12:30 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt, in Tabakläden (Tabacchi) und Kiosken.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 1,10 EUR; Postkarte: ca. 1,10 EUR

Sicherheit

  • Kriminalität: Florenz gilt als relativ sicher, doch sollten Touristen Vorsicht walten lassen, besonders vor Taschendieben in belebten touristischen Gebieten und auf Märkten.
  • Notrufnummer: 112

Strom

  • Spannung: 230 Volt
  • Steckdosen: Typ C, F und L (Typ F wie in Deutschland, Typ L italienischer Standard)

Trinkgeld

  • Restaurants: 5-10% des Rechnungsbetrags, oft in der Rechnung enthalten. Ein zusätzliches Trinkgeld ist bei gutem Service gerne gesehen.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 1-2 Euro pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
  • Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
  • Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.

Dublin – Zwischen Guinness und Kultur

Dublin ist mit ungefähr 554.000 Einwohner nicht nur die größte Stadt der Republik Irlands, sondern auch ihre Hauptstadt.

Ihre Wurzeln geht 2000 Jahre zurück, damals wurde erstmals, von einem römischen Kartographen, die Siedlung Eblana an dem heutigen Standort von Dublin vermerkt. Offiziell gegründet wurde Dublin jedoch erst um das Jahr 841 von den Wikingern, die dem Ort den klangvollen Namen “Dubh Linn” gaben, was soviel bedeutet wie “dunkler Sumpf”. Ab 1711 stand die Stadt unter der Herrschaft der englischen Krone und mauserte sich unter ihr zur zweit wichtigsten Stadt nach London.

Der 1916 niedergeschlagene Osteraufstand markierte den Anfang vom Ende der britischen Herrschaft und damit die Unabhängigkeit Irlands.

Northside und Southside Dublins

Dublin
Bild: David Soanes / shutterstock

Seit dem 18. Jahrhundert trennt der Fluss Liffey die Stadt und ihre sozialen Schichten in zwei Lager: Die Northside, welche überwiegend von den unteren sozialen Schichten bewohnt wird und die Southside die vor allem die Oberschicht beherbergt. Während zu Beginn der Teilung die besser gestellten Menschen zunächst auf die Northside zogen, da dort neue Viertel entstanden, zogen sie später jedoch wieder zurück auf die Southside, wo sie sich dann endgültig niederließen. Seither herrscht zwischen den beiden Seiten eine Art Krieg, während die Menschen der Southside nicht einmal auf der Northside begraben werden wollen, sehen die Menschen der Northside die Menschen der Southside als ihre Gegner an.

St. Patrick´s Cathedral

Dublin castle
Dublin Castle, Bild: Bernabe Blanco / shutterstock

Als größte Kathedrale Irlands gehört die St. Patrick´s Cathedral zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dublin. Besonders macht sie vor allem ihre vielfältige Mischung an verschiedenen Exponaten, die in ihr besichtigt werden können.

Am bekanntesten dürfte das Grab des Schriftstellers Jonathan Swift sein, welcher in der Zeit von 1713 bis 1745 Dekan der Kathedrale war und in dieser Zeit das Buch Gullivers Reisen veröffentlichte. Besonders auffällig hingegen, ist das Grab der Familie Boyle, es nimmt eine ganze Wand ein. Direkt neben der Kathedrale befindet sich ein kleiner Park, am südwestlichen Eingang ist dort eine Tafel zu finden, welche die Stelle markiert an der sich die heilige Quelle befunden haben soll, mit Hilfe derer, der heilige Patrick die Menschen getauft haben soll.

Wer sich für die Geschichte der Kathedrale interessiert, kann an einer kostenlosen Führung teilnehmen, die täglich angeboten werden.

National History Museum

Neben seinem offiziellen Namen besitzt das Museum auch noch einen Spitznamen, aufgrund der vielen ausgestopften Tiere die in ihm ausgestellt werden, wird es auch “Der tote Zoo” genannt.

Öffnungszeiten Natural History Museum Dublin

Dienstag – Samstag 10:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr
Montag und Feiertage geschlossen

Besonders an ihm ist, dass es seit seiner Öffnung vor 150 Jahren weitestgehend nicht verändert wurde und sich daher noch im Originalzustand befindet.

Gleiches gilt für die Wissensvermittlung, während viele Museen inzwischen Audioguides an ihre Besucher verleihen, werden Sie diese hier vergeblich suchen. Vielmehr ist der Besuch des National History Museums in Dublin eine Reise in die viktorianische Vergangenheit, in der die Unterwasserwelt, die Schritte der Evolution, die Säugetiere der Welt sowie die irische Fauna bestaunt werden können.

Besonders bemerkenswert: Der Eintritt ist kostenlos.

Trinity College

Campus Trinity
Vor dem Campus des Trinity-Colleges. Bild: trabantos/shutterstock

Das berühmteste College Irlands wurde im Jahre 1952 von Elisabeth I. gegründet, um der Abwanderung des protestantischen Akademiker Nachwuchs aus Irland entgegenzuwirken. Besonders spektakulär ist die alte Bibliothek, in dem berühmten Long Room sind 200.000 wertvolle Bücher untergebracht. Noch sehenswerter als der Long Room ist jedoch das in einem Sonderraum ausgestellte “Book of Kells”, dieses enthält eine handgeschriebene Version der vier Evangelien aus dem 8. Jahrhundert.

Neben der Bibliothek, hat das Trinity College aber noch mehr zu bieten, so befindet sich auf dem Gelände auch der kleinste Friedhof Dublins. Dieser liegt zwischen der Kapelle und der Dining Hall.

Dublin Castle

Bereits 1711 wurde die Burg erbaut, die bis 1922 als Sitz der englischen Herrscher über Irland diente. Dass die Burganlage sehr modern anmutet, ist einem großen Brand im Jahre 1684 zu zuschreiben. Nach diesem entschied man sich, die Burganlagen nicht originalgetreu wieder aufzubauen, sondern passte sich beim Wiederaufbau an die damals herrschenden Bauweisen an. Von der alten Bausubstanz verblieb nur der mächtige Records Turm.

Auch heute noch dient die Burg als Ort für Staatsempfängnisse und Vereidigungen. So fand dort 2011 das Bankett zu Ehren von Königin Elizabeht II in der St. Patrick´s Hall statt. Die Burg kann kostenlos besucht werden und es besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Gemäuer teilzunehmen.

Guinness Storehaus

Das Guinness gehört zu Irland wie das Oktoberfest nach München. Im Guinness Storehaus kann man sich die Geschichte der Brauerei anschauen und etwas über den Brauprozess lernen. Bereits im Eingangsbereich liegt der Pachtvertrag aus, welcher auf 9000 Jahre geschlossen wurde. Am Ende des Rundganges besteht die Möglichkeit, einen im Eintrittspreis enthaltenden Pint zu trinken. Wer noch mehr über die Brauerei lernen möchte, der kann einen der angebotenen Abendkurse besuchen. Dabei lernt man unter anderem wie man einen Pint richtig zapft und eine Führung durch die Brau-Sektion.

Kulinarische Spezialitäten in Dublin

Wer nach Dublin reist, der sollte seinen Morgen am besten mit einem Irish Breakfast starten, dieses besteht aus Würstchen, Sodabrot, Schinken, gegrillte Tomaten und Eiern.

Eine weitere Spezialität ist der “Dublin Coddle” ein Eintopf aus Kartoffeln, zerkleinertem Schinken und Würstchen. Als Nachtisch sollte auf jeden Fall der “Porter Cake” probiert werden, dieser besteht aus Guinness, Trockenfrüchten und braunem Zucker.

Generell kann man Guinness in Dublin nicht nur trinken, sondern es oft auch in den landestypischen Speisen wiederfinden.

Die wichtigsten Fragen zu Dublin

Wieviele Einwohner hat Dublin?

Dublin hat in der Gesamtregion 1,39 Millionen Einwohner. Innerhalb der Stadtgrenzen leben ca. 540.000 Einwohner

Wie lange fliegt man von Deutschland nach Dublin?

Von Frankfurt nach Dublin fliegt man ca. 1 Stunden und 50 Minuten. Von München dauert der Flug ca. 2 Stunden und 15 Minuten. Von Düsseldorf nach Dublin beträgt die Flugzeit 1 Stunde und 40 Minuten.

Wie groß ist Dublin?

Dublin hat eine Fläche von 115 km².

Wie spät ist es in Dublin?

Dublin ist aktuell 1 Stunde hinter der Zeit in Deutschland. Um 8:00 Uhr morgens in Deutschland ist es in Dublin 7:00 Uhr.

Urlaub in Dublin: Die wichtigsten Informationen

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112 oder 999
  • Deutsche Botschaft in Dublin: +353 1 277 6100
  • Touristeninformation Dublin: +353 1 605 7700

Deutsche Ärzte

  • Dr. Christian Jessen: Pembroke Road, Ballsbridge, Dublin 4, +353 1 660 2951
  • Dr. Andreas Koerner: The Clinic, 63 Lower Mount Street, Dublin 2, +353 1 676 6566

Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung

  • Hallo – Hello
  • Danke – Thank you
  • Bitte – Please
  • Ja – Yes
  • Nein – No
  • Entschuldigung – Excuse me / Sorry
  • Wo ist…? – Where is…?
  • Wie viel kostet…? – How much is…?
  • Notfall – Emergency
  • Arzt – Doctor
  • Krankenhaus – Hospital

Feiertage

  • Neujahr: 1. Januar
  • St. Patrick’s Day: 17. März
  • Karfreitag: variabel (März/April)
  • Ostermontag: variabel (März/April)
  • Tag der Arbeit: Erster Montag im Mai
  • June Bank Holiday: Erster Montag im Juni
  • August Bank Holiday: Erster Montag im August
  • October Bank Holiday: Letzter Montag im Oktober
  • Weihnachten: 25. Dezember
  • Stephanstag: 26. Dezember

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr. Viele Einkaufszentren haben längere Öffnungszeiten.
  • Supermärkte: Meist täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 9:30 bis 16:30 Uhr.

Flughafen

  • Dublin Airport (DUB): Der größte Flughafen Irlands, etwa 10 km nördlich des Stadtzentrums von Dublin. Es gibt regelmäßige Bus- und Taxiverbindungen ins Stadtzentrum.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Stadtteilen und Einkaufszentren. Hauptpostamt (GPO) am O’Connell Street. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt und in einigen Kiosken und Supermärkten.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 50g: ca. 1,70 EUR; Postkarte: ca. 1,70 EUR

Sicherheit

  • Kriminalität: Dublin gilt als sicher, doch sollten Touristen übliche Vorsichtsmaßnahmen beachten, besonders in größeren Städten und touristischen Gebieten.
  • Notrufnummer: 112 oder 999

Strom

  • Spannung: 230 Volt
  • Steckdosen: Typ G (Adapter für europäische Stecker sind notwendig)

Trinkgeld

  • Restaurants: 10-15% des Rechnungsbetrags sind üblich, falls kein Servicezuschlag enthalten ist.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags oder etwa 10%
  • Hotels: 1-2 Euro pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
  • Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
  • Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.

Dänemark – ein kleines Seekönigreich und seine schönsten Reiseziele

Kein Ort Dänemarks ist mehr als 50 Kilometer von der Küste entfernt. Überall ist das Meer.
Heute in der Ostsee baden, morgen in der Nordsee? Kein Problem. Die Dünen, die raue West- und die milde Ostküste, Wälder und Flüsse, aber auch die geschichtsträchtigen Dörfer und die großartige Hauptstadt Kopenhagen mit ihrer futuristischen Architektur – Dänemark ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.

Das Inselkönigreich bildet die Brücke zum Norden Skandinaviens. Dank seiner zahlreichen vorgelagerten Inseln konnte es jahrhundertelang die See- und Handelswege der Ostsee kontrollieren. Stellenweise offeriert sich eine amphibische Landschaft, in der Wasser, Land und Himmel ineinander verschmelzen. Endlos lange Radwege legen sich wie ein Spinnennetz über Dänemark. Das Königreich ist wie geschaffen für ausgiebige Touren mit dem Fahrrad oder in Wanderschuhen.
Es ist an der Zeit das Land zwischen den Meeren zu entdecken!

Ein Genuss: der Blick auf die schönsten Reiseziele Dänemarks

Zauberhaftes Jütland

Jütland
Jütland, Bild: Jiri Vatka / shutterstock

Die Halbinsel schließt sich als größter Landesteil Dänemarks nördlich von Flensburg an das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein an. Umgeben von Nordsee, Skagerrak und Kattegat erstreckt sich Jütland nordwärts bis zur Landspitze Grenen bei Skagen.

Die Westküste ist von Wind und Wellen geformt und mit scheinbar unendlichen Stränden gesäumt. Im Osten prägen lange Förden und weite Buchten das Landschaftsbild. Jeden, der das Meer und seine Nähe liebt, wird diese Landschaft bezaubern.

In Skagen liegt das „Nordkap“ Mitteleuropas. Frühaufsteher werden belohnt: Bereits um sechs Uhr morgens bietet sich am Hafen mit den roten Modellbaukasten-Häuschen und den bunten Wimpeln der über 400 Fischerboote das Schauspiel der Fischauktion, bei der die Fänge der Nacht versteigert werden. Zu den schönsten Reiseerlebnissen zählt auch ein Spaziergang nach Skagens Horn, der nördlichsten Landspitze Mitteleuropas, wo die Ströme von Skagerrak und Kattegat gegeneinander branden. Die Eindrücke sind faszinierend – Meeresbrandung und Himmel, durchdrungen und überstrahlt von der Reflexion des Lichts.

Fünen und die abwechslungsreiche Inselwelt zwischen Jütland und Seeland

Dieses freundliche Eiland, umkränzt von 98 kleinen Inseln, liegt geografisch mitten in Dänemark. Der Kleine Belt trennt die Insel Fünen vom Festland. Es offeriert sich eine „heile“ Welt voll liebenswürdiger Idylle. Die zweitgrößte Insel des Königreichs wird oft der „Garten Dänemarks“ genannt. Eine Landschaft, die sich nur dem aufschließt, der ihr etwas Zeit widmet. Dem unter Hast Reisenden zeigt sich nur wenig von der Inselschönheit. Eigentlich sollte man einen ganzen Urlaub auf Fünen verbringen – mit dem Auto, dem Fahrrad und zu Fuß auf Entdeckungsfahrten gehen. Besonders der Südteil Fünens, welcher durch Brücken und Fähren mit den Eilanden Ærø, Tåsinge und Langeland verbunden ist, lockt mit geheimnisumwitterten Herrenhäusern und märchenhaften Schlösschen. Ebenfalls zu empfehlen, ist ein Besuch der Stadt Odense mit dem Geburtshaus des Märchendichters Hans-Christian Andersen.

Kulturinsel Seeland

Nyborg
Nyborg, Bild: Sergey Vovk / Shutterstock

Wer in Nyborg, dem Brückenkopf Fünens weilt, steuert auf Dänemarks größte und bevölkerungsreichste Insel Seeland zu. Hier begeistert der Dom von Roskilde als eindrucksvollstes Kirchenbauwerk Dänemarks. In seinem Inneren sind seit dem Jahre 1353 fast alle dänischen Könige und Königinnen prunkvoll beigesetzt. Im Norden lockt Frederiksborg, das großartigste dänische Königsschloss und das schönste Renaissancebauwerk des Landes.

Nicht weniger begeistert Schloss Kronborg in Helsingør. Shakespeare erkor es einst zum Schauplatz seines berühmten Hamlet-Dramas. Heute „spuken“ die Darsteller immer noch durchs Schloss und nehmen die Besucher mit. Indes verbreitet die Hauptstadt des Landes ganzjährig gute Stimmung. Kopenhagen zählt mit seiner großzügig ausgestatteten Stadtanlage und seiner Mischung aus weltstädtischem Flair, liberal-ungezwungener Lebensart und beschaulicher Bürgerlichkeit zu den liebenswertesten Großstädten des Kontinents. Zudem lockt Süd-Seeland mit einem Abstecher zum schlossartigen Gut Bregentved, während auf der Insel Møn die Kirchenbaukunst des Mittelalters beeindruckt.

Bornholm – Sonneninsel für Genießer

Bornhom
Bornholm, Bild: Milosz Maslanka / shutterstock

Sie ist die Insel am östlichsten Punkt Dänemarks und gilt seit jeher als eine kleine Welt für sich. Klimatisch agiert sie als Sonneninsel in der Ostsee. Mit 588 Quadratkilometer ist sie Dänemarks fünftgrößte Insel. Vielfältiger als jeder andere dänische Landstrich, offeriert Bornholm grandiose Felsküsten, Dünen, Schären, Sandstrände als auch Heiden und Wälder. Svaneke ist ein besonders hübscher Ort mit pittoreskem Stadtbild und kleinem Fischerhafen. Die Einkehr im Brauhaus „Svaneke Bryghus“ ist ein tolles Erlebnis.

Topziele auf einen Blick

Natur:

  • Nordkap – Skagen
  • Die Klippen von Møns Kilt – sie ragen bis zu 120 Meter in die Höhe.
  • Die Küstenstreifen Rømo im Westen und Dueodde im Osten (Insel Bornholm).
  • Fanø – traumhafte weite Sandstrände und grüne Wiesen mit weidenden Pferden.
  • Henne Strand, Blåvand, Vejers Strand – über allem wölbt sich der unendliche Himmel des Nordens – nichts als Dünen, Sand, Wind und Meer.

Kultur:

  • Rosenborg und königliche Weiten.
  • Frühzeitstätte in Lindholm Høje.
  • Feudale Pracht von Voergård und Egeskov.
  • Roskilde und das Wikingererbe
  • Burgruine Hamershus
  • Frederiksborg Slot
  • Helsingør Schloss

Erleben:

  • Nyborg ist ein sehenswertes altes Städtchen mit heimeligen Gassen.
  • Ribe und Æreskøbing – die Altstadt von Ribe lockt mit über 100 zauberhaften Häusern, die unter Denkmalschutz stehen. Einen Nachtwächter gibt es auch.
  • Tropisches Leben in Randers: Wie wäre es mit einer Safari im Regenwald?
  • Trapholt – hier herrscht skandinavische Klarheit und Strenge. Dabei wirkt das Museum in Kolding wie ein modernes Kloster.
  • Nordsøen Oceanarium: ein grandioses Abenteuer für Augen und Ohren – die Unterwasserwelt der Nordsee auf einen Blick.
  • Tivoli – der Kopenhagener Vergnügungspark ist beliebt wie eh und je.
  • Wikingerschiffsmuseum Roskilde – absolut sehenswert!
  • Jütland= Legoland

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112
  • Polizei: 114
  • Deutsche Botschaft in Kopenhagen: +45 35 45 99 00
  • Touristeninformation Kopenhagen: +45 70 22 24 42

Deutsche Ärzte

  • Dr. Ulf Schneider: Bernstorffsgade 50, 1577 København V, +45 33 14 40 40
  • Dr. Peter Voss: Kongens Nytorv 28, 1050 København K, +45 33 12 45 24

Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung

  • Hallo – Hej
  • Danke – Tak
  • Bitte – Vær venlig
  • Ja – Ja
  • Nein – Nej
  • Entschuldigung – Undskyld
  • Wo ist…? – Hvor er…?
  • Wie viel kostet…? – Hvor meget koster…?
  • Notfall – Nødsituation
  • Arzt – Læge
  • Krankenhaus – Hospital

Feiertage

  • Neujahr: 1. Januar
  • Gründonnerstag: variabel (März/April)
  • Karfreitag: variabel (März/April)
  • Ostermontag: variabel (März/April)
  • Tag der Arbeit: 1. Mai
  • Christi Himmelfahrt: variabel (Mai/Juni)
  • Pfingstmontag: variabel (Mai/Juni)
  • Weihnachten: 25. Dezember
  • Zweiter Weihnachtstag: 26. Dezember

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 15:00 Uhr, einige Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.
  • Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 21:00 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag oft bis 18:00 Uhr.

Flughafen

  • Kopenhagen-Kastrup Flughafen (CPH): Der größte Flughafen in Dänemark, etwa 8 km südöstlich von Kopenhagen.
  • Billund Flughafen (BLL): Der zweitgrößte Flughafen, in der Nähe des Legoland.
  • Aalborg Flughafen (AAL): Der drittgrößte Flughafen, im Norden Jütlands.

FKK

  • Erlaubt: FKK ist in Dänemark an vielen Stränden erlaubt und weit verbreitet. Es gibt keine speziellen FKK-Strände, da das Nacktbaden überall erlaubt ist, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Städten und Orten. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt, in Kiosken und Supermärkten.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 50g: ca. 25 DKK (ca. 3,35 EUR); Postkarte: ca. 25 DKK (ca. 3,35 EUR)

Sicherheit

  • Kriminalität: Dänemark gilt als sehr sicher, doch sollten Touristen übliche Vorsichtsmaßnahmen beachten, besonders in größeren Städten und touristischen Gebieten.
  • Notrufnummer: 112

Strom

  • Spannung: 230 Volt
  • Steckdosen: Typ C und K (Adapter für europäische Stecker sind nicht notwendig)

Trinkgeld

  • Restaurants: Trinkgeld ist nicht üblich, da der Service in der Rechnung enthalten ist. Ein kleines Trinkgeld bei gutem Service ist jedoch gerne gesehen.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 10-20 DKK pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
  • Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
  • Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.

Philippinen – Reisterrassen als Treppen zum Himmel

Er muss einen langen Atem gehabt haben, als er die Inseln der Philippinen gezählt hat. Es sollen genau 7.641 sein – und fast alle sind tropische Paradiese. Die Inselwelt dieses fernöstlichen Landes gleicht einem riesigen Botanischen Garten. Nur auf 880 der 7.641 Inseln der Philippinen leben Menschen – auf allen übrigen verirrt sich bestenfalls der legendäre Robinson. Die wunderbaren Strände werden von mehreren Meeren umspült. Der Norden mit der Hauptstadt Manila vom Südchinesischen Meer und auf der gegenüberliegenden Seite vom Pazifik. Der Süden zwischen Palawan und Mindanao von der Sulusee. “Hey Joe”, wird auf den Philippinen fast jeder Gast begrüßt, und stets huscht bei den Einheimischen dabei ein Lächeln über die Lippen. Als frühere Astronauten bei ihren Erdumrundungen von weit oben auf die Inseln schauten, sprachen sie von “glitzernden Diamanten” im azurblauen Meer.

Immer wieder ein faszinierender Anblick: Reisfelder auf den Philippinen, Bild: R.M. Nunes / shutterstock

Ein Spanier mit dem schwierigen Namen Ruy López de Villalobos gilt als “Entdecker” der Philippinen. Er war auf der Suche nach den legendären Gewürzinseln, als er im Jahr 1543 zunächst vor Palau und dann vor Luzon ankerte. Und weil ihm die Gegend so gut gefiel, nannte er sie zu Ehren seines Königs Philipp II “Las Islas Filipinas”. Jahrhundertelang stand das Land unter der Herrschaft fremder Mächte, und es waren insbesondere die Spanier, die den Philippinen mit ihrer Missionierung den Stempel aufdrückten. Dies ist das größte asiatische Land, das sich zum Christentum – zumeist zum Katholizismus – bekennt.

Für die meisten Reisenden ist der internationale Flughafen von Manila der erste Berührungspunkt zu den Philippinen. Und er ist Startpunkt zu einem abenteuerlichen und vielseitigen Insel-Hüpfen. Die Mega-Metropole auf der großen Insel des Nordens ist mit ihren modernen Hochhäusern und Hotels aber auch mit ihren vielen arbeitsuchenden Menschen der Kontrapunkt zu den ländlich geprägten übrigen Regionen des Inselreichs. Wer sich im Verkehrschaos der Hauptstadt ortskundigen Führern anvertraut, der entdeckt etliche Zeugnisse der Vergangenheit. So die mächtige Kathedrale, die dank der finanziellen Hilfe des Vatikans entstand und die Kirche San Augustin, die auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu finden ist. Im Fort Santiago lebt die Erinnerung an den philippinischen Volkshelden Jose Rizal, der vor seiner Hinrichtung im dortigen Gefängnis eingesperrt war.

Blick auf die Skyline der Hauptstadt Manila, Bild: r.nagy / shutterstock

Wer sich von Manila aus nach Norden begibt, gelangt auf guten Straßen zu den eindrucksvollen Reisterrassen von Banaue, die als “Himmelstreppen” weltweite Bedeutung erlangten. Die ältesten sind fast zweitausend Jahre alt und das bewundernswerte Werk der Menschen vom Stamm der Ifugao, die in ihrer Blütezeit um die 1.500 Göttern die Ehre erwiesen und deren Totenkult sich bis in die heutige Zeit erhalten hat. In der Epoche der amerikanischen Invasion auf den Philippinen betätigten sich die Ifugao als Kopfjäger.

Die Inselwelt der Philippinen ist voller Überraschungen. So präsentiert sie sich auf Palawan mit einem dichten Regenwald, wo sich der sogenannte “Monkey-Trail” durch einen Nationalpark windet und wo die Primaten in den Kronen der Bäume die Begleiter auf dem Weg zu den berühmten Tropfsteinhöhlen sind. Eine sehr gute Infrastruktur dürfen Urlauber auf Cebu erwarten, wo sich unmittelbar vor den Stränden eindrucksvolle Unterwassergärten für Schnorchler und Taucher befinden. Eine geologische Besonderheit ist die Insel Bohol, die mit ihren “Chocolate Hills”, den “Schokolade-Hügeln” gesegnet ist.

Taucher finden während des gesamten Jahres auf den Inseln der Philippinen ungewöhnliche Reviere mit Wassertemperaturen um die 25 Grad. Alle Korallenriffe wurden schon vor geraumer Zeit zu Schutzgebieten erklärt. Sie bedecken insgesamt eine Fläche von etwa 34.000 Quadratkilometern. Eine grandiose Meereslandschaft ist auch auf Mindoro, 150 Kilometer von Manila entfernt, anzutreffen. Boracay verzückte über einen langen Zeitraum mit einer exotischen Traumkulisse, doch die Insel hat – insbesondere durch die Flut japanischer Urlauber – ihren einstigen Reiz verloren, auch wenn die Hotelanlagen noch immer einsame Spitze des Landes sind.

Reiseinformationen Philippinen

Hauptstadt Manila
Staatsform Republik
präsidentielle Demokratie
Währung Philippinischer Peso (PHP)
Fläche ca. 343.448 km²
Bevölkerung 106.512.000 (2018)
Sprachen Filipino (National- und Amtssprache),
Englisch (Amtssprache)
Stromnetz 220 Volt, 60 Hz
Telefonvorwahl +63
Zeitzone UTC+8

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 911
  • Polizei: 117
  • Deutsche Botschaft in Manila: +63 2 8702 3000
  • Touristenpolizei (Manila): +63 2 524 1660

Deutsche Ärzte

  • Dr. Wolfgang Oertel: Makati Medical Center, +63 2 8888 8999
  • Dr. Hans Peter Reiss: St. Luke’s Medical Center, +63 2 789 7700

Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung

  • Hallo – Kumusta
  • Danke – Salamat
  • Bitte – Pakiusap
  • Ja – Oo
  • Nein – Hindi
  • Entschuldigung – Paumanhin
  • Wo ist…? – Saan ang…?
  • Wie viel kostet…? – Magkano ito?
  • Notfall – Emergency
  • Arzt – Doktor
  • Krankenhaus – Ospital

Feiertage

  • Neujahr: 1. Januar
  • Karfreitag: variabel (März/April)
  • Ostermontag: variabel (März/April)
  • Tag der Arbeit: 1. Mai
  • Unabhängigkeitstag: 12. Juni
  • Nationalheldentag: letzter Montag im August
  • Allerheiligen: 1. November
  • Bonifacio-Tag: 30. November
  • Weihnachten: 25. Dezember
  • Rizal-Tag: 30. Dezember

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Sonntag von 10:00 bis 21:00 Uhr.
  • Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 11:00 bis 14:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr.

Flughafen

  • Ninoy Aquino International Airport (MNL): Der Hauptflughafen in Manila, der größte Flughafen des Landes.
  • Mactan-Cebu International Airport (CEB): Der zweitgrößte Flughafen der Philippinen.
  • Clark International Airport (CRK): In der Nähe von Angeles City, etwa 80 km nordwestlich von Manila.

FKK

  • Nicht erlaubt: FKK ist auf den Philippinen nicht üblich und wird als anstößig empfunden. Es gibt keine offiziellen FKK-Strände.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Städten und Orten. Hauptpostamt in Manila. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt und in einigen Kiosken und Supermärkten.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 40 PHP (ca. 0,70 EUR); Postkarte: ca. 30 PHP (ca. 0,50 EUR)

Sicherheit

  • Kriminalität: Die Philippinen sind ein beliebtes Reiseziel, aber es gibt einige Gebiete, die als unsicher gelten. Es ist ratsam, sich über aktuelle Reisehinweise zu informieren und übliche Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, besonders in größeren Städten und touristischen Gebieten.
  • Notrufnummer: 911

Strom

  • Spannung: 220 Volt
  • Steckdosen: Typ A, B und C (Adapter für europäische Stecker sind notwendig)

Trinkgeld

  • Restaurants: 10% des Rechnungsbetrags sind üblich, falls kein Servicezuschlag enthalten ist.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 20-50 PHP pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen: Persönliche Gegenstände sind zollfrei.
  • Alkohol: Einreisende dürfen 2 Liter Spirituosen oder Wein mitführen.
  • Tabak: 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
  • Andere Gegenstände: Waren im Gesamtwert bis zu 10.000 PHP (ca. 170 EUR) zollfrei.

Färöer – Inselgruppe von einer herben Schönheit

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Wenn es nach ihnen gegangen wäre, so hätten sich die Einwohner der Färöer am liebsten ausgesucht, welchem ihrer Nachbarn sie sich zugehörig fühlen. Schließlich liegen sie geographisch ziemlich genau im Schnittpunkt des Atlantischen Ozeans zwischen Schottland, Norwegen und Island. Die Parlamentarische Demokratie entschied sich weder für den einen noch für den anderen und fühlt sich nun wohl unter dem Patronat der dänischen Königin. Und im übrigen ertragen die Menschen auf den Färöer ihren für die Insel typischen Regen mit einer erstaunlichen Gelassenheit. Immerhin öffnet der Himmel seine Schleusen über dort nach statistischen Werten an rund dreihundert Tagen im Jahr.

Leuchtturm auf Mykines, Färöer
Leuchtturm auf Mykines, die westlichste Insel der Färöer, Bild: Federica Violin / shutterstock

Es sind weitgehend unberührte Inseln, die da aus dem Meer ragen. Den Wikingern muss diese dramatische Szenerie aus einer rauen Landschaft mit kargen Felsen gefallen haben, denn sie ließen sich auf den Färöern schon im neunten Jahrhundert nieder, und die Einheimischen lassen keinen Zweifel daran, dass sie sich als waschechte Nachfahren besagter Wikinger fühlen. Färinger nennen sie sich und sie passen sich mit ihrer direkten Art der sie umgebenden Natur an. Manche mögen die etwas altmodische Lebensart dieser Menschen belächeln, doch die Färinger belassen es so, wie es immer war. Sie bedecken die Dächer ihrer Häuser mit Gras und lassen sie hin und wieder von ihren Schafen stutzen. Ampeln an ihren Straßenkreuzungen verabscheuen sie ebenfalls, selbst in der Hauptstadt Tórshavn gibt es nur drei.

Von den 18 Inseln der Färöer sind immerhin 17 bewohnt – aber einige von ihnen sind so klein und unbedeutend, dass sich dort kaum jemand für längere Zeit aufhält. So auf Stóra Dímun, wo lediglich sieben Einwohner registriert sind. Enge Sunde und ein paar Fjorde trennen die diversen Inseln voneinander und wer dort sich dort als Urlauber einmietet, der kommt entweder mit der Fähre oder mit dem Hubschrauber. Eigentlich ist es egal, wohin man sich auf den Färöer orientiert – das Meer befindet sich stets vor der Haustür.

Färöer, Insel Kalsoy
Die Insel Kalsoy, Bild: Leos Mastnik / shutterstock

Außerordentlich fotogen gibt sich der Wasserfall Bøsdalafossur und der See Leitisvatn. Wer diese Gegend aufsuchen möchte, muss allerdings eine fünf Kilometer lange Wanderung in Kauf nehmen, um dann am Ziel durch eine grandiose Landschaft entschädigt zu werden. Wenn man einer Legende glaubt, dann wurden an der Steilküste von Trælanípan in früheren Zeiten Sklaven von den dortigen Felsen ins Meer gestürzt. Sehr viel friedlicher geht es im engen Hafen von Vestmanna auf der Hauptinsel Streymoy zu, wo die Fischer ihre Anker lichten und ihr Glück auf dem stürmischen Meer suchen. Angler zieht es zum See Leynavatn auf Streymoy, wo nicht nur die Experten unter den Petri-Jüngern Forellen und Lachse in ihre Boote ziehen.

Insel-Hopping ist auf den Färöern inzwischen in Mode gekommen. Manche Urlauber kommen sogar mit der Fähre – andere mit dem Wander-Rucksack. Die Nordinseln und die Insel Varga sind durch Tunnel verbunden, alle übrigen durch kleinere oder größere Schiffe. Es ist die herbe Schönheit dieses Archipels, das wohl alle Urlauber fasziniert und sie vergessen lässt, das sich die Strahlen der Sonne oft hinter schweren Wolken verstecken. “Bald wird es wieder aufklaren” – diese Worte vernimmt man auf den Färöer Inseln sehr oft, und die meisten Urlauber rätseln, ob dies ein Trost zu verstehen hat.

Ornithologen kommen bei jedem Wetter auf ihre Kosten, denn auf den Inseln nisten die niedlichen Papageitaucher und die Basstölpel. Auch an trüben Tagen steckt dieses kleine Land voller Magie und verbreitet einen ganz eigenartigen Zauber. Hin und wieder ankert am Kai von Tórshavn ein besonders schönes und herausgeputztes Schiff. Es ist die “Norge”, und dann spricht es sich auf den kleinen und großen Insel der Färöer herum, dass die Königin aus Dänemark zu Besuch ist.

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Mehr Informationen

Reiseinformationen Färöer

Hauptstadt Tórshavn
Staatsform Parlamentarische Monarchie mit Selbstverwaltung
parlamentarische Demokratie
Währung Färöische Krone
Fläche ca. 1.395,74 km²
Bevölkerung ca. 50.318 (2017)
Sprachen Färöisch und Dänisch
Stromnetz 220 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +298
Zeitzone UTC
UTC+1 Sommerzeit (März bis Oktober)

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112
  • Polizei: +298 351448
  • Krankenhaus in Tórshavn (Landssjúkrahúsið): +298 304500
  • Deutsche Botschaft in Kopenhagen: +45 3545 9910 (Die Färöer gehören zum Königreich Dänemark)

Deutsche Ärzte

  • Es gibt keine deutschen Ärzte auf den Färöern, aber das Landssjúkrahúsið in Tórshavn bietet umfassende medizinische Versorgung.

Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung

  • Hallo – Hallo
  • Danke – Takk
  • Bitte – Vinaliga
  • Ja – Ja
  • Nein – Nei
  • Entschuldigung – Orsaka
  • Wo ist…? – Hvar er…?
  • Wie viel kostet…? – Hvussu nógv kostar…?
  • Notfall – Neyð
  • Arzt – Lækni
  • Krankenhaus – Sjúkrahús

Feiertage

  • Neujahr: 1. Januar
  • Ostermontag: variabel (März/April)
  • Tag der Arbeit: 1. Mai
  • Verfassungstag: 5. Juni (als Teil von Dänemark)
  • Mariä Himmelfahrt: 15. August
  • Nationalfeiertag (Ólavsøka): 28.-29. Juli
  • Weihnachten: 25. Dezember
  • Stephanstag: 26. Dezember

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:30 Uhr, Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr. Sonntags geschlossen.
  • Supermärkte: Meist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr, einige haben auch sonntags geöffnet.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 14:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
  • Banken: Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr.

Flughafen

  • Vágar Airport (FAE): Der einzige Flughafen der Färöer, etwa 2 km von der Ortschaft Sørvágur auf der Insel Vágar entfernt. Es gibt regelmäßige Busverbindungen nach Tórshavn.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Städten und Orten. Hauptpostamt in Tórshavn. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt und in einigen Kiosken und Supermärkten.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 50g: ca. 14 DKK (ca. 1,90 EUR); Postkarte: ca. 14 DKK (ca. 1,90 EUR)

Sicherheit

  • Kriminalität: Die Färöer gelten als sehr sicher. Übliche Vorsichtsmaßnahmen wie in jeder touristischen Region sind jedoch ratsam.
  • Notrufnummer: 112

Strom

  • Spannung: 230 Volt
  • Steckdosen: Typ C und K (wie in Dänemark)

Trinkgeld

  • Restaurants: Trinkgeld ist nicht üblich, da der Service in der Rechnung enthalten ist. Ein kleines Trinkgeld bei gutem Service ist jedoch gerne gesehen.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 10-20 DKK pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen innerhalb der EU: Die Färöer gehören nicht zur EU, daher gelten internationale Zollvorschriften.
  • Alkohol: Maximal 1 Liter Spirituosen oder 2 Liter Wein.
  • Tabak: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
  • Andere Gegenstände: Wert bis zu 3.250 DKK (ca. 436 EUR) zollfrei.

Bahrain – ein “Baum des Lebens” in der Wüste

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Der Stadtstaat Bahrain ist, ähnlich der meisten arabischen Nachbarn, ein Königreich. Er ist mit 750 Quadratkilometern allerdings ein Zwerg unter den Ländern dieser Region – kaum größer als Hamburg. Doch für so manchen ist Bahrain eine Perle unter den Ländern der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Mit “Zwei Meere” kann Bahrain übersetzt werden, womit die außergewöhnliche Lage in einer Bucht westlich von Katar und östlich von Saudi-Arabien beschrieben wird. In der Metropole Manama begegnen sich die Kontraste mit dem alles überragenden rund 240 Meter hohen Bahrain World Trade Center und den zahlreichen schlanken Minaretten der sehenswerten Moscheen.

Bereits im Altertum war dieses Gebiet am Persischen Golf bewohnt und galt als wichtiger Umschlagplatz für Waren. Bedeutsam war in dieser Periode von Bahrains Geschichte der Handel der Babylonier und Sumerer mit dem Tal des Indus. Die Inseln waren benannt nach Enki-Ea, der als Herrscher des Ozeans Abzu auch Gott der Künstler, Magier und Handwerker war. Im 7. Jahrhundert wurde Bahrain von den Arabern erobert, womit sich der Islam durchsetzte.

Spuren der Geschichte finden sich in der Ausgrabungsstätte Kalat al-Bahrain an der Nordküste der Insel. Die von Archäologen freigelegte Stadt, von der UNESCO als Weltkulturerbe geadelt, stammt aus dem 3. und 2. Jahrtausend vor Christi. Sie war nach Ansicht der Wissenschaftler ein Zentrum der Dilmun-Periode. Intensive Einblicke in die Kultur dieser frühen Epoche gewährt das interessante National Museum. Anschaulich wird dort dargestellt, wie Bräuche und Traditionen der Dilmun-Ära das Alltagsleben der Menschen am Golf beherrschten.

Ein wichtiger Teil der Dokumentationen im National Museum von Bahrain nimmt die Historie der Perlenfischerei ein, denn der Stadtstaat war über einen langen Zeitraum bedeutendster Lieferant von Naturperlen. Sie galten als die schönsten und kostbarsten weltweit. Die Nachfrage nach den Kostbarkeiten aus dem Meer sanken erst in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die Kunstperlen aus Japan plötzlich den Markt beherrschten. Mit der Entdeckung der ersten Ölquellen versandete schließlich das Interesse an Naturperlen. Wo einst die Fischer vor der Insel al-Muharraq nach den Perlen tauchten, ragen inzwischen Luxushotels und komfortable Resorts am Strand in den Himmel. Über viele Jahre wurde die Perlenfischerei staatlich reguliert – heute kann jeder ein solches Juwel behalten, sofern er das Glück hat, es in der Auster zu finden. An einem sogenannten “Perlen-Pfad” können auch Touristen tauchen. Im Besucherzentrum der Festung Bu Maher wird die Geschichte der Perlenfischerei erzählt.

Die Hauptstadt Manama, deren Anfänge auf das Jahr 1345 zurückgehen, war die erste moderne Metropole am Golf und ist bis heute ein bedeutendes Finanzzentrum nicht nur in der arabischen Welt. Im Gegensatz zu den Nachbarländern wird Alkohol jeglicher Art hier frei verkauft. In zahlreichen Restaurants der Stadt kommen regionale und internationale kulinarische Köstlichkeiten auf den Tisch. Einige wandeln sich zu später Stunde in pulsierende Bars. Einen frischen Anstrich erhielt in jüngerer Zeit das historische Basarviertel mit seinen verwinkelten Souks.

Bahrain, Al-Fateh-Moschee
Die Al-Fateh-Moschee in Manama, Bild: PixHound / shutterstock
Urlauber in Bahrain sollten sich unbedingt die Al Fateh Grand Moschee mit ihren 70 Meter hohen Minaretten anschauen. Sie verfügt über einen Boden aus italienischem Marmor, bietet Platz für bis zu zweitausend Gläubige und kann – ausgenommen an Freitagen – auch von Nicht-Muslimen besichtigt werden. Älter ist die Al-Chamis-Moschee aus dem achten Jahrhundert. Im Norden des Landes befindet sich die größte Nekropole der Welt mit insgesamt 160.000 Hügelgräbern. Die ältesten beim Dorf A’Aali stammen aus dem 3. Jahrtausend vor Christi.
Eine Besonderheit findet sich in Bahrain unweit der Ortschaft Dschabal ad-Duchan auf der Hauptinsel. Der “Baum des Lebens” ist eine Touristenattraktion – und niemand weiß, warum ausgerechnet in dieser ausgedörrten Gegend ein Mesquite-Baum gedeiht, denn die nächste Wasserstelle ist 1,2 Kilometer entfernt. Bahrain ist ein Wunderland in der Wüste.

Reiseinformationen Bahrain

Hauptstadt Manama
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Währung Bahrain-Dinar (BHD)
Fläche ca. 750 km²
Bevölkerung ca. 1.493.000 (2017)
Sprachen Arabisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +973
Zeitzone UTC +3

Wichtige Telefonnummern

  • Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 999
  • Deutsche Botschaft in Manama: +973 17 745 277
  • Touristeninformation: +973 17 212 400

Deutsche Ärzte

  • Dr. Peter Sommer: Bahrain Specialist Hospital, +973 17 812 000
  • Dr. Hans Müller: American Mission Hospital, +973 17 253 400

Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung

  • Hallo – مرحبا (Marhaban)
  • Danke – شكرا (Shukran)
  • Bitte – من فضلك (Min fadlak)
  • Ja – نعم (Na’am)
  • Nein – لا (La)
  • Entschuldigung – عفوا (Afwan)
  • Wo ist…? – أين هو…؟ (Ayn hu…?)
  • Wie viel kostet…? – بكم هذا؟ (Bikam hatha?)
  • Notfall – طارئ (Tari’)
  • Arzt – طبيب (Tabib)
  • Krankenhaus – مستشفى (Mustashfa)

Feiertage

  • Neujahr: 1. Januar
  • Nationalfeiertag: 16. Dezember
  • Islamische Feiertage: variabel (abhängig vom islamischen Kalender), z.B. Eid al-Fitr, Eid al-Adha, Islamisches Neujahr, Geburtstag des Propheten Mohammed

Öffnungszeiten

  • Geschäfte: In der Regel Samstag bis Donnerstag von 9:00 bis 22:00 Uhr, Freitag oft kürzere Öffnungszeiten.
  • Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 23:00 Uhr.
  • Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr, Abendessen von 19:00 bis 23:00 Uhr.
  • Banken: Sonntag bis Donnerstag von 7:30 bis 14:00 Uhr.

Flughafen

  • Bahrain International Airport (BAH): Der wichtigste Flughafen des Landes, etwa 7 km nordöstlich von Manama.

Post / Briefmarken

  • Postämter: In allen größeren Städten und Orten. Hauptpostamt in Manama. Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 7:30 bis 14:00 Uhr.
  • Briefmarken: Erhältlich im Postamt und in einigen Kiosken und Supermärkten.
  • Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 0,250 BHD (ca. 0,60 EUR); Postkarte: ca. 0,200 BHD (ca. 0,50 EUR)

Sicherheit

  • Kriminalität: Bahrain gilt als relativ sicher, doch sollten Touristen Vorsicht walten lassen, besonders in belebten touristischen Gebieten und auf Märkten.
  • Notrufnummer: 999

Strom

  • Spannung: 230 Volt
  • Steckdosen: Typ G (Adapter für europäische Stecker sind notwendig)

Trinkgeld

  • Restaurants: 10-15% des Rechnungsbetrags sind üblich, falls kein Servicezuschlag enthalten ist.
  • Taxis: Aufrunden des Betrags
  • Hotels: 1-2 BHD pro Tag für das Reinigungspersonal

Zoll

  • Freimengen: Persönliche Gegenstände sind zollfrei.
  • Alkohol: Einreisende dürfen 1 Liter Spirituosen oder 6 Dosen Bier mitführen.
  • Tabak: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
  • Andere Gegenstände: Wert bis zu 300 BHD zollfrei.