Zadar muss sich die Aufmerksamkeit vieler Kroatien-Urlauber mit berühmten Städten wie Split und Dubrovnik teilen. Dabei braucht sich die norddalmatinische Hafenstadt keineswegs zu verstecken. Auf einer Halbinsel liegt eine kompakte Altstadt mit römischen Ruinen, mittelalterlichen Kirchen und venezianischen Befestigungsanlagen. Am westlichen Ende der Promenade sorgen mit der Meeresorgel und dem „Gruß an die Sonne“ zwei moderne Installationen dafür, dass in Zadar sogar das Meer Musik macht.
Die Stadt ist zugleich ein guter Ausgangspunkt für Inseln, Strände und einige der bekanntesten Nationalparks in Kroatien. Wer Zadar lediglich auf dem Weg zur Fähre oder zum nächsten Badeort passiert, verpasst deshalb einiges.
Für die Altstadt sollte man mindestens einen vollständigen Tag einplanen. Noch besser sind zwei oder drei Nächte. Dann bleibt Zeit, die Stadt am Abend zu erleben, am Meer zu baden und vielleicht einen Ausflug zu den Kornaten oder in einen der Nationalparks im Hinterland zu unternehmen.
Die Meeresorgel – wenn die Adria Musik macht
Eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Zadars liegt direkt am Wasser. Die 2005 eröffnete Meeresorgel, auf Kroatisch Morske orgulje, wurde vom Architekten Nikola Bašić entworfen und ist auf den ersten Blick kaum als Musikinstrument zu erkennen.
Breite weiße Steinstufen führen hinunter zur Adria und dienen Einheimischen und Besuchern als Sitzplätze. Unter diesen Stufen verbirgt sich das eigentliche Instrument. Auf einer Länge von rund 70 Metern wurden 35 Röhren unterschiedlicher Länge, Durchmesser und Neigung eingebaut.
Wellen und Gezeiten drücken Luft durch dieses Röhrensystem. Dadurch entstehen Töne, die durch Öffnungen in den Stufen nach außen gelangen. Das Meer bestimmt also selbst Rhythmus und Lautstärke.
Das Ergebnis ist keine Melodie im klassischen Sinn. Bei ruhigem Wasser klingt die Meeresorgel zurückhaltend und beinahe meditativ, bei stärkerem Wellengang deutlich kräftiger und manchmal fast chaotisch. Gerade darin liegt ihr Reiz: Kein Besuch klingt exakt wie der vorherige.
Am schönsten ist es, sich einfach auf eine der Stufen zu setzen und eine Weile zuzuhören. Besonders am Abend füllt sich dieser Teil der Uferpromenade, denn Zadar ist auch für seine Sonnenuntergänge bekannt.
Gruß an die Sonne – Lichtspiel nach Sonnenuntergang
Direkt neben der Meeresorgel befindet sich mit dem „Gruß an die Sonne“ – Pozdrav Suncu – eine zweite Installation des Architekten Nikola Bašić.
Das kreisförmige Kunstwerk hat einen Durchmesser von 22 Metern und besteht aus 300 mehrschichtigen Glas-Solarelementen. Während des Tages wird Sonnenenergie aufgenommen und in elektrische Energie umgewandelt. Nach Einbruch der Dunkelheit entsteht daraus ein farbiges Lichtspiel.
Meeresorgel und Sonnengruß ergänzen sich dadurch besonders am Abend. Während unter den Steinstufen die Wellen für die Musik sorgen, verändert sich auf dem Platz daneben das Licht.
Zum Sonnenuntergang gehört dieser Bereich zu den meistbesuchten Orten Zadars. Wer das eigentliche Lichtspiel in etwas ruhigerer Atmosphäre sehen möchte, sollte deshalb nicht unmittelbar nach Sonnenuntergang wieder gehen. Eine halbe oder ganze Stunde später wird es meist etwas entspannter.
Das römische Forum – Spuren der antiken Stadt
Zadar blickt auf eine mehr als zweitausendjährige Stadtgeschichte zurück. Besonders deutlich wird das am römischen Forum mitten in der heutigen Altstadt.
Die Anlage entstand während der römischen Herrschaft und entwickelte sich zum politischen, religiösen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der damaligen Stadt Iader. Wo heute Touristen zwischen Säulenfragmenten und Steinblöcken spazieren, trafen sich vor rund zweitausend Jahren Händler, Beamte und Bürger.
Das Forum ist heute kein abgeschlossener archäologischer Park, sondern Teil des öffentlichen Stadtraums. Genau das macht diesen Platz interessant. Antike Steine liegen unmittelbar vor mittelalterlichen Kirchen und Cafés – verschiedene Epochen stehen in Zadar oft nur wenige Meter voneinander entfernt.
Kirche St. Donatus – Zadars ungewöhnliches Wahrzeichen
Direkt am Forum steht die Kirche St. Donatus, eines der bekanntesten historischen Gebäude Zadars. Der auffällige Rundbau stammt aus dem frühen Mittelalter und unterscheidet sich deutlich von den späteren Kirchen der Stadt.
Im Inneren wurde unter anderem antikes Baumaterial wiederverwendet. Das vergleichsweise schlichte Gebäude besitzt eine bemerkenswerte Akustik und wird heute nicht mehr regulär als Kirche genutzt, sondern unter anderem für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen.
Forum und St. Donatus sollte man deshalb gemeinsam betrachten. An kaum einer anderen Stelle der Stadt lässt sich so gut erkennen, wie unterschiedliche historische Epochen ineinandergreifen.
Kathedrale der Heiligen Anastasia
Nur wenige Schritte vom Forum entfernt erhebt sich die Kathedrale der Heiligen Anastasia, auf Kroatisch Sveta Stošija. Sie ist die größte Kirche Dalmatiens und gehört mit ihrer romanischen Fassade zu den bedeutendsten Sakralbauten Zadars.
Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück, wobei der heutige Bau vor allem im Mittelalter geprägt wurde. Besonders auffällig ist die reich gegliederte Fassade mit Rundbögen und Rosettenfenstern.
Wer keine Höhenangst hat, sollte den Glockenturm in den Stadtrundgang einbauen. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über die roten Dächer der Altstadt, den Hafen, die Adria und die vorgelagerten Inseln.
Im Hochsommer ist der Aufstieg am Vormittag oder späten Nachmittag angenehmer. In der Mittagssonne kann es auf dem Turm sehr heiß werden.
Kalelarga – die Straße, die jeder in Zadar kennt
Die Široka ulica wird von den Einwohnern fast ausschließlich Kalelarga genannt. Die breite Fußgängerstraße zieht sich durch das Zentrum der Altstadt und gehört zu den wichtigsten Orientierungspunkten.
Geschäfte, Cafés und kleinere Seitenstraßen zweigen von ihr ab. Wer vom Forum Richtung Volksplatz oder weiter durch das Zentrum läuft, kommt fast automatisch irgendwann auf der Kalelarga vorbei.
Dabei lohnt es sich, die Hauptstraße immer wieder zu verlassen. In den schmaleren Nebenstraßen finden sich kleinere Plätze, Innenhöfe, Restaurants und historische Gebäude, die bei einem schnellen Spaziergang entlang der Hauptachse leicht übersehen werden.
Narodni trg – der Volksplatz im Herzen der Stadt
Ein weiterer Platz, den man bei einem Rundgang kaum verfehlen kann, ist der Narodni trg, der Volksplatz. Bereits seit dem Mittelalter bildet er einen Mittelpunkt des städtischen Lebens.
Historische Verwaltungsgebäude, Cafés und Restaurants rahmen den Platz ein. Besonders am Abend treffen sich hier Einheimische und Besucher.
Wer die Altstadt nicht nur als Ansammlung einzelner Sehenswürdigkeiten wahrnehmen möchte, sollte sich einfach einmal einen Kaffee bestellen und etwas Zeit auf einem der zentralen Plätze verbringen. Zadar ist kompakt genug, dass dafür kein straffes Besichtigungsprogramm notwendig ist.
Landtor und venezianische Stadtmauer

Zadar stand über Jahrhunderte unter venezianischem Einfluss. Besonders deutlich ist diese Epoche an den historischen Befestigungsanlagen zu erkennen.
Das monumentale Landtor – Kopnena vrata – wurde im 16. Jahrhundert errichtet und gehört zu den eindrucksvollsten Zugängen zur Altstadt. Über dem Tor ist noch heute der geflügelte Markuslöwe als Symbol der Republik Venedig zu erkennen.
Teile der venezianischen Verteidigungsanlagen Zadars gehören gemeinsam mit weiteren Befestigungen in Italien, Kroatien und Montenegro zum UNESCO-Welterbe.
Vom Landtor lohnt sich ein Spaziergang entlang der historischen Mauern und des kleinen Hafens Foša. Besonders am frühen Abend gehört dieser Abschnitt zu den schönsten Spazierwegen rund um die Altstadt.
Foša – kleiner Hafen vor der Stadtmauer
Direkt am Landtor liegt Foša, ein kleiner historischer Hafen zwischen Stadtmauer und Meer. Fischer- und Freizeitboote liegen hier geschützt, während unmittelbar dahinter die mächtigen Befestigungsanlagen aufragen.
Von Foša kann man der Uferpromenade praktisch einmal um die gesamte Altstadthalbinsel folgen. Wer genügend Zeit hat, beginnt hier und läuft langsam Richtung Meeresorgel.
Damit verbindet man auf einem einzigen Spaziergang historische Befestigungen, Hafen, Meer und am Ende die beiden modernen Wahrzeichen Zadars.
Wo kann man in Zadar baden?
Ein großer Vorteil Zadars ist die Möglichkeit, Stadtbesichtigung und Badeurlaub miteinander zu verbinden. Man muss dafür nicht erst weit aus dem Zentrum fahren.
Der bekannteste stadnahe Strand ist Kolovare südöstlich der Altstadt. Er lässt sich vom historischen Zentrum zu Fuß erreichen und besteht überwiegend aus Kies sowie befestigten Badebereichen.
Wie an vielen Stränden der kroatischen Adriaküste sind Badeschuhe praktisch. Das Wasser ist dafür häufig ausgesprochen klar.
Weitere Badestellen befinden sich unter anderem nördlich des Zentrums in Richtung Borik und Diklo. Dort liegen außerdem zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und weitere touristische Einrichtungen.
Wer einen klassischen Sandstrand erwartet, sollte seine Erwartungen allerdings etwas anpassen. Gerade die Kies- und Felsstrände gehören zum typischen Bild der dalmatinischen Küste.
Mit dem Boot zu den vorgelagerten Inseln
Schon von der Uferpromenade ist zu erkennen, dass Zadar einer ganzen Inselwelt gegenüberliegt. Die Inseln Ugljan und Pašman liegen unmittelbar vor der Küste und sind per Fähre beziehungsweise Schiff erreichbar.
Ugljan eignet sich beispielsweise für einen Tagesausflug mit Spaziergängen, Fahrradtouren und Badepausen. Wer mehrere Tage in Zadar verbringt, bekommt auf einer der Inseln eine völlig andere Perspektive auf die Stadt und das Festland.
Zadar besitzt außerdem einen bedeutenden Fährhafen. Von hier bestehen Verbindungen zu zahlreichen Inseln des norddalmatinischen Archipels.
Ausflug in den Kornati-Nationalpark
Weiter südlich vor der Küste liegt mit den Kornaten eine der außergewöhnlichsten Insellandschaften Kroatiens. Der Kornati-Nationalpark umfasst zahlreiche weitgehend kahle Inseln, Felsen und Buchten.
Die Landschaft wirkt karg, gleichzeitig entstehen durch das Zusammenspiel aus hellem Gestein und blauem Meer eindrucksvolle Kontraste. Viele Bereiche lassen sich nur vom Wasser aus sinnvoll erleben.
Von Zadar und verschiedenen Häfen in der Umgebung werden Tagesausflüge zu den Kornaten angeboten. Dabei lohnt es sich, die Angebote genauer zu vergleichen. Unter der Bezeichnung „Kornati-Tour“ werden sehr unterschiedliche Programme verkauft.
Ein großes Ausflugsschiff mit vielen Gästen bietet ein anderes Erlebnis als ein kleines Boot. Wichtig sind außerdem die tatsächliche Route, Aufenthaltszeiten und die Frage, welche Bereiche des Nationalparks wirklich angefahren werden.
Nationalpark Paklenica – von der Adria ins Velebit-Gebirge
Wer statt Inseln lieber Berge erkunden möchte, erreicht von Zadar aus den Nationalpark Paklenica am südlichen Velebit.
Die Landschaft könnte kaum stärker mit der Küste kontrastieren. Tiefe Schluchten schneiden sich in das Gebirge, darüber erheben sich hohe Gipfel und ausgedehnte Waldgebiete.
Besonders bekannt sind Velika Paklenica und Mala Paklenica. Wanderer finden Routen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, außerdem gehört die Region zu den bekanntesten Klettergebieten Kroatiens.
Im Sommer sollte man auch hier möglichst früh starten. Obwohl es in den Bergen teilweise kühler ist als an der Küste, können die unteren Bereiche der Schluchten sehr heiß werden.
Krka-Wasserfälle als Tagesausflug

Südlich von Zadar liegt der Nationalpark Krka. Bekannt ist er vor allem für seine Wasserfälle und die Flusslandschaft der Krka.
Ein Tagesausflug ist von Zadar gut möglich. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann die Fahrt außerdem mit weiteren Orten in Norddalmatien verbinden.
Wie bei allen stark besuchten Nationalparks empfiehlt es sich, aktuelle Eintritts- und Zugangsregelungen vorab zu prüfen. Gerade in der Hochsaison sind die beliebtesten Bereiche entsprechend gut besucht.
Ausflug zu den Plitvicer Seen
Auch die Plitvicer Seen sind von Zadar aus erreichbar. Der bekannteste Nationalpark Kroatiens liegt allerdings deutlich weiter im Landesinneren.
Holzstege führen dort zwischen türkisfarbenen Seen und zahlreichen Wasserfällen durch eine bewaldete Karstlandschaft. Für den Nationalpark sollte man einen vollständigen Tag reservieren.
Wer nur drei oder vier Tage in Zadar verbringt, sollte deshalb überlegen, welcher Ausflug am besten zu den eigenen Interessen passt. Kornaten, Paklenica, Krka und Plitvice hintereinander abzuarbeiten, lässt wenig Zeit für die Stadt selbst.
Zadar als Ausgangspunkt für Norddalmatien
Neben den Nationalparks befinden sich mehrere interessante Orte in Reichweite. Nin liegt nur wenige Kilometer entfernt und besitzt eine kleine historische Altstadt auf einer Insel. Die ehemalige Königsstadt ist außerdem für ihre flachen Lagunen und Sandstrände bekannt.
Weiter südlich liegen Biograd na Moru und Šibenik. Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, kann Zadar deshalb gut als Standort für mehrere Tagesausflüge nutzen.
Was isst man in Zadar?
Die Küche Norddalmatiens ist eng mit dem Meer verbunden. Fisch, Tintenfisch und andere Meeresfrüchte stehen ebenso auf den Speisekarten wie gegrilltes Fleisch, Gemüse, Olivenöl und einfache Pastagerichte.
Typisch für Dalmatien ist beispielsweise Pašticada, ein langsam geschmortes Fleischgericht, das häufig mit Gnocchi serviert wird. Auch schwarzes Risotto mit Tintenfisch findet sich in vielen Restaurants.
Eine Spezialität mit direktem Bezug zu Zadar ist Maraschino. Der Kirschlikör wird aus Maraska-Kirschen hergestellt und besitzt in der Stadt eine lange Tradition.
Wer regionale Produkte probieren möchte, sollte außerdem nach Käse von der nahe gelegenen Insel Pag Ausschau halten. Der würzige Paški sir gehört zu den bekanntesten kroatischen Käsesorten.
In der unmittelbaren Altstadt ist die gastronomische Auswahl groß. Direkt an den touristischsten Plätzen sind die Preise allerdings häufig höher. In kleineren Seitenstraßen und außerhalb der Halbinsel findet man oft ruhigere Konobas.
Der Markt von Zadar
Wer etwas vom Alltag der Stadt erleben möchte, sollte am Vormittag den Markt besuchen. Auf den Ständen liegen Obst, Gemüse, Oliven, Käse und andere regionale Produkte.
Der Fischmarkt bietet einen zusätzlichen Einblick in die Bedeutung der Adria für die lokale Küche. Früh am Morgen ist die Auswahl am größten und der Markt deutlich stärker von Einheimischen geprägt als später am Tag.
Beste Reisezeit für Zadar
Juli und August sind die heißesten und gleichzeitig besucherstärksten Monate. Für einen klassischen Badeurlaub sind die Bedingungen sehr gut, doch Altstadt, Strände und Ausflugsziele entsprechend voll.
Juni und September eignen sich hervorragend für Reisende, die Baden und Stadtbesichtigung miteinander verbinden möchten. Das Meer ist insbesondere im September noch angenehm warm, während die größte Sommerhitze meist bereits nachgelassen hat.
Auch Mai und Oktober können für Städtereisen interessant sein. Für einen reinen Badeurlaub ist das Wetter dann weniger zuverlässig, Rundgänge und Wanderungen sind bei niedrigeren Temperaturen jedoch deutlich angenehmer.
Zadar ist groß genug, um auch außerhalb der klassischen Sommersaison nicht vollständig in Winterschlaf zu fallen. Wer keine Strandgarantie benötigt, erlebt die Altstadt dann wesentlich ruhiger.
Zadar ohne Auto erkunden
Für die Altstadt benötigt man kein Auto. Die historische Halbinsel ist kompakt und lässt sich vollständig zu Fuß erkunden.
Wer mit dem Wagen anreist, sollte ihn außerhalb beziehungsweise am Rand der Altstadt abstellen. Gerade in der Hochsaison kann die Parkplatzsuche zeitaufwendig sein.
Für Ausflüge zu Nationalparks und kleineren Orten im Hinterland bietet ein Mietwagen dagegen deutlich mehr Flexibilität. Inseln lassen sich selbstverständlich besser per Fähre oder Ausflugsschiff erreichen.
Wie lange sollte man für Zadar einplanen?
Für die Sehenswürdigkeiten der Altstadt reicht ein kompletter Tag. Damit bleibt Zeit für Forum, Kirchen, Stadtmauer, Markt und einen Abend an der Meeresorgel.
Deutlich interessanter wird Zadar bei einem Aufenthalt von drei bis fünf Nächten. Dann kann man einen Badetag, eine Insel oder einen Nationalpark ergänzen, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
Wer die Region als Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge nutzen möchte, kann problemlos eine ganze Woche bleiben. Norddalmatien bietet auf vergleichsweise engem Raum historische Städte, Inseln, Berge und einige der bekanntesten Naturlandschaften Kroatiens.
Und ganz gleich, wie das Tagesprogramm aussieht: Am Abend sollte man zumindest einmal zurück an die westliche Uferpromenade gehen. Wenn die Sonne hinter den Inseln versinkt, die ersten Lichter des Sonnengrußes erscheinen und unter den Steinstufen die Meeresorgel spielt, versteht man ziemlich schnell, weshalb Zadar mehr verdient als einen kurzen Zwischenstopp.


