Logo Reisemagazin
Freitag, April 4, 2025
Start Blog Seite 187

Der Banff-Nationalpark in Kanada

0

Westlich von Calgary, in den atemberaubenden Landschaften der kanadischen Rocky Mountains liegt das über 6.600 Quadratkilometer große Areal des Banff-Nationalparks. Als eines der weltweit ältesten Schutzgebiete reichen die Wurzeln des in der Provinz Alberta liegenden Reservats bis in das Jahr 1885 zurück.

Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahntrasse der Canadian Pacific Railway durch die Region führen sollte, entdeckte man bei den Bauarbeiten eine heiße Quelle, die in einem unterirdischen Höhlenbecken lag. Da die zwei Männer, welche seinerzeit als finanzstarke Investoren für den Eisenbahnbau verantwortlich zeichneten, aus der schottischen Region Banffshire stammten, erhielt die bei der Quelle neu entstandene Ortschaft den Namen Banff. Als es unter den Entdeckern der Quelle in der Folgezeit zu Streitigkeiten über Nutzung und Ausbeutung des Landschaftsabschnittes kam, erklärte die kanadische Regierung die Region kurzerhand zum Schutzgebiet und dehnte die Gesamtgröße des Nationalparks im Laufe der kommenden Jahre immer weiter aus. Die Eisenbahntrasse der Canadian Pacific Railway musste aufgrund der neuen Sachlage einen Umweg durch eine weiter im Süden liegende Route einschlagen.

Banff-Nationalpark – Welterbe der UNESCO

Mistaya Canyon, Biff Nationalpark
Der Mistaya Canyon, Bild: Robert Bohrer / shutterstock

Mitte der 1980er-Jahre wurde der Banff-Nationalpark zusammen mit anderen Naturschutzgebieten Kanadas als Teil der Rocky Mountains, dem UNESCO-Welterbe angegliedert. Bereits zu dieser Zeit Stand der dauerhafte Schutz der einzigartigen Fauna und Flora im Vordergrund. Rund 250 Vogelarten, darunter zahlreiche Zugvögel, nutzen die vielen Seen und Flussläufe des Geländes zur Rast oder als Brutstätte. Der Nationalpark ist Heimat des mächtigen Grizzlys und des Schwarzbären.

Kojote, Luchs und Wolf gehen hier auf Beutefang. Neben dem hier ansässigen Wapiti, einer großen Hirschart, sind in den bewaldeten Ebenen Elche zu beobachten oder ziehen auf den Hügelketten und steilen Hängen der Rockys Dickhornschafe sowie Schneeziegen ihrer Wege. Noch gegen Mitte des 19. Jahrhunderts durchstreiften gewaltige Bisonherden die Täler. Die gnadenlose Bejagung durch den Menschen führte in kürzester Zeit zur Ausrottung des nordamerikanischen Büffels. Erst im Jahr 2017 wurden einige Tiere, die aus einem anderen kanadischen Naturreservat stammten, im Park ausgewildert, sodass Verantwortliche und Besucher sich mittlerweile wieder über im Schutzgebiet geboren Kälber des für die indianischen Ureinwohner einst so wertvollen Tieres freuen können.

Zwischen Tourismus und Naturschutz

Im urbanen sowie modernen Gefüge des 21. Jahrhunderts muss der Banff-Nationalpark den Spagat zwischen den Belangen des Naturschutzes und des Massentourismus meistern. Die malerischen Gipfel der Rocky Mountains, die türkisfarbenen Gletscherseen, der sich über Hunderte Kilometer erstreckende Bow River, bezaubernde Ortschaften und unvergessliche Landschaftseindrücke locken jährlich rund 4 Millionen Besucher in den Nationalpark.

Winter Banff Nationalpark
Auch im Winter bietet der Banff Nationalpark eine traumhafte Kulisse, Bild: BGSmith / shutterstock

Neben Erholungssuchenden, Individualisten, Naturenthusiasten und Aktivurlaubern ist die Region auch beliebtes Ziel für Familien- oder Gruppenreisen. Innerhalb der Nationalparkgrenzen liegen drei wichtige Skigebiete: die Wintersportregionen Mount Norquay, Sunshine Village und das über die kanadischen Landesgrenzen hinaus bekannte Lake Louise. Neben dem Breitensport zählen das Wandern, Radfahren, Bergsteigen oder ausgiebige Kanu- und Kajaktouren zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Eines der absoluten Highlights stellt ein Besuch der „Cave and Basin National Historic Site“, der heißen Quelle und der Geburtsstätte des ersten kanadischen Nationalparks dar.

Die Auswirkungen des Tourismus auf die Natur und die stetige Harmonisierung beider Bereiche in einen zukunftsfähigen Konsens zu vereinen, scheint nicht immer einfach. Die Parkverwaltung und die zahlreichen Ranger setzen dabei auf eine sinnvolle Einbeziehung und die Eigenverantwortung der Gäste.

Es gibt viele erklärende Ausstellungen und geführte Touren. Außerdem können die Besucher auf den historischen Spuren der Ureinwohner und der ersten Siedler wandeln. Das „Banff Park Museum“ zeigt in über 5000 Exponaten einen beeindruckenden Querschnitt zur Botanik, Tierwelt und den Lebensumständen zur Gründerzeit. Ob zu Fuß, mit dem Rad auf rund 1600 Kilometer umfassenden Wanderwegen oder mit dem Auto, der Banff-Nationalpark hält für jedermann etwas bereit. Zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels, Appartements, Lodges oder auf einem der 14 Campingplätze bieten jede Menge Vielfältigkeit für einen Aufenthalt voller unvergleichbarer Stimmungen, Eindrücke, Fotomotive und ganz besonderer Reisemomente

Santo Domingo de Guzmán – Hauptstadt der Dominikanischen Republik

An der Südküste der karibischen Insel Hispaniola liegt Santo Domingo de Guzmán. Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik präsentiert sich als moderne Metropole und ist mit rund 3 Millionen Einwohner die größte Stadt des Landes.

Die besondere Faszination der Stadt liegt nicht zuletzt darin, dass Santo Domingo de Guzmán die erste von Europäern auf dem amerikanischen Kontinent errichtete Stadt war, aus der die heutige Metropole erwachsen konnte. So ist Santo Domingo de Guzmán heute eine der faszinierendsten Städte, denn von modernen, lichterfunkelnden Einkaufsmeilen bis zum kolonialen Stadtkern überrascht Santo Domingo seine Besucher mit einer ganz besonderen Atmosphäre und zahlreichen Gegensätzen, die sich in der Metropole zu einem einzigartigen Cocktail vereinen.

UNESCO-Welterbe Santo Domingo

Bereits im Jahr 1496 siedelten sich die ersten Europäer an der Mündung des Flusses Ozama an. Offiziell gründete Bartolomeo Kolumbus Santo Domingo de Guzmán im Jahr 1498 und somit ist die heutige Metropole der Dominikanischen Republik die älteste von Europäern gegründete Stadt in der Neuen Welt.

Ursprünglich als La Neva Isabela gegründet wurde die Stadt aufgrund eines Hurricans und einer Ameisenplage am Westufer des Ozama neu aufgebaut und erhielt ihren heutigen Namen. Die Neugründung ging damit einher, dass die Stadt nach Plan errichtet wurde. Entsprechend entstand eine Kolonialstadt, wie Sie sich die Städtebauer der Renaissance wünschten. Als Zentrum der Idealstadt wurde der Plaza de Armas angelegt. Um den Platz herum wurden die Straßen rechtwinkelig angelegt, was für Lateinamerika einzigartig war und für spätere Kolonialstädte als Blaupause diente.

Zwischen 1521 und 1540 wurde die Kathedrale von Santo Domingo erbaut und ist somit die älteste Kathedrale des Kontinents. Zudem würde 1538 die erste Universität des Kontinents Amerika gegründet. 1990 wurde die historische Altstadt zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt, denn die Altstadt am westlichen Ufer des Rio Ozama ist weitgehend erhalten und gibt interessante Einblicke in die Kolonialzeit. Ein beeindruckender Bestand an Bauwerken aus der Gründungszeit sorgt dafür, dass Santo Domingo de Guzmán über einzigartige Sehenswürdigkeiten verfügt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Santo Domingos

Metropolkathedralbasilika Mariä Verkündigung

Kathedrale Santo Domingo
Die Kolumbus-Statue vor der Kathedrale, Bild: Baranov E / shutterstock

Die Kathedrale von Santo Domingo ist Teil der Kolonialstadt von Santo Domingo und somit Teil des Weltkulturerbes. Mit ihrer Fassade aus Korallenkalkstein zieht die Kirche die Blicke auf sich. Architekturbegeisterte fasziniert die Kirche durch ihre gotischen und barocken Elemente. Ebenso beeindruckend sind die Kunstschätze der Basilika und die Schatzkammer mit ihrer Kunstsammlung, wobei sich der aus Silber gearbeitete Hochaltar als absoluter Blickfang erweist.

Alcázar de Colón

Alcázar de Colón
Alcázar de Colón, Bild: murkalor / shutterstock

Direkt am Rio Ozama gelegen beeindruckt der Palast Alcázar de Colón, der einst unter Diego Kolumbus zwischen 1510 und 1514 erbaut wurde. Der Palast in der Altstadt wurde im 19. Jahrhundert bereits als Nationaldenkmal unter Denkmalschutz gestellt und in den 1950er Jahren saniert. Heute beeindruckt das Gebäude im Renaissance-Stil durch seine architektonischen Feinheiten, die exzellente Lage und natürlich auch durch seine bewegte Vergangenheit.

Fortaleza Ozama

An der Mündung des Flusses Ozama wurde im 16. Jahrhundert die Forteleza Ozama errichtet. Die historische Burganlage erhebt sich über das Hafengebiet von Santo Domingo und entsprechend reizvoll ist der Ausblick, der sich Besuchern hier offenbart.

Museo de las Casas Reales

Einst als hielten hier Könige Audienz und später wurde das Gebäude als Gouverneurs Palast genutzt. Heute lohnt sich der Besuch des historischen Gebäudes aufgrund seiner architektonischen Besonderheiten, seinem wunderschönen Innenhof und auch den Ausstellungen, denn der Palast wird heute als Museum genutzt. Ausstellungen über die Geschichte des Landes und die Kolonialisierung begeistern mit interessanten Details und faszinierenden Ausstellungsstücken.

Freiburg im Breisgau – Kultur und Natur

0

Mit Freiburg im Breisgau assoziieren die meisten Menschen „Uni, Studenten, Schwarzwald und angenehme Temperaturen“. Viele haben auch die kleinen Wasserläufe vor Augen, die von den Einheimischen „Bächle“ genannt werden und auf die man in den Gassen der Innenstadt immer wieder trifft. Freiburg liegt im Südwesten Deutschlands, in der Region mit dem mildesten Klima des Landes und bietet Besuchern eine tolle Mischung aus malerischer Altstadt und wunderschöner Natur. Während einer Städtereise nach Freiburg kommen weder kulturelle Unternehmungen noch Aktivitäten in der herrlich grünen, schwarzwaldnahen Umgebung zu kurz.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Freiburgs

Freiburg im Breisgau
Die Innenstadt von Freiburg, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Freiburgs mittelalterliche Altstadt wurde während der Luftangriffe im 2. Weltkrieg zum großen Teil zerstört und später wieder restauriert. Einige der bedeutendsten Bauwerke blieben allerdings glücklicherweise von den Bomben verschont. Beim Spaziergang durch die pittoresken kleinen Gassen ziehen die Bächle nicht nur sämtliche Kinder, sondern auch viele Erwachsene wie Magneten an. Man kann gar nicht anders, als mindestens einmal mit den Händen oder Füßen in dem klaren Wasser zu planschen. Es stammt aus der Dreisam, dem Fluss an welchem Freiburg liegt.

Freiburger Münster
Freiburger Münster, Bild: canadastock / shutterstock

Aber Vorsicht: Wer nicht plant, einen Freiburger oder eine Freiburgerin zu ehelichen, sollte nicht aus Versehen in ein Bächle „dappen“, denn das würde zu einer solchen Hochzeit führen, wie man hier sagt. Die kleinen Wasserläufe wurden bereits kurz nach der Stadtgründung im 12. Jahrhundert angelegt, um die Haushalte mit Wasser zu versorgen und stets ausreichend Löschwasser in Reichweite zu haben. Während eines Bummels durch den historischen Kern fallen immer wieder kunstvoll verzierte Häuserfassaden ins Auge, die tolle Fotomotive abgeben.

Wahrzeichen der Stadt ist das Freiburger Münster, das 1513 nach einer Bauzeit von mehr als 300 Jahren fertiggestellt wurde. Der Westturm ist 116 m hoch und wurde bereits im 19. Jahrhundert von einem Historiker als „der schönste Turm der Erde“ bezeichnet. Er besitzt 16 Glocken und speziell der Klang der 750 Jahre alten Hosanna Glocke ist unverwechselbar. Sie ist die älteste Angelusglocke Deutschlands. Rund um die Kathedrale findet an allen Werktagen vormittags der Münstermarkt statt, auf dem sich Auswärtige und Einheimische mit Obst und Gemüse eindecken.

Die Stadtbefestigung war früher mit fünf Wehrtürmen ausgestattet, von denen zwei bis heute erhalten sind. Das Martinstor und das Schwabentor zählen zweifellos zu den beeindruckendsten Bauwerken Freiburgs. Auch das Historische Kaufhaus sollte bei jedem Besucher auf dem Programm stehen. Die prächtigen Innenräume, wie der Kamin- und der Rokokosaal, können zwar nur im Rahmen von dort stattfindenden Veranstaltungen besichtigt werden aber schon von außen fällt das aufwendig verzierte Gebäude mit der roten Fassade ins Auge. Der Innenhof wird regelmäßig für Freiluft-Events genutzt und ist ein absolutes Highlight der Stadt. Freiburg besitzt mehrere hochklassige Museen, wobei speziell das Augustinermuseum, das in einem ehemaligen Konvent und der dazugehörigen Klosterkirche aus dem 13. und 14. Jahrhundert untergebracht ist, einen exzellenten Ruf genießt.

Es lohnt sich, einen Spaziergang über den Alten Friedhof zu unternehmen. Besonders kunsthistorisch interessierte Touristen sollten sich hier die wunderschönen alten Grabmäler, die alle aus der Zeit zwischen 1683 und 1872 stammen, genauer ansehen.
Die gemütlichen Cafés und Restaurants Freiburgs laden während eines Stadtrundganges immer wieder zum Einkehren ein. Da das Wetter hier im Allgemeinen wesentlich milder ist, als in anderen Gegenden Deutschlands, ist das Angebot an Außengastronomie äußerst vielfältig und was gibt es Schöneres, als in seiner Freizeit draußen ganz in Ruhe eine Erfrischung oder Mahlzeit einzunehmen und die vorbeiflanierenden Leute zu beobachten? In den vielen Boutiquen und Geschäften, die zum großen Teil in den historischen Stadthäusern untergebracht sind, findet jeder Tourist ein geschmackvolles Mitbringsel oder Souvenir.

Aktivitäten rund um Freiburg

Schloßbergturm Freiburg
Schloßbergturm Freiburg, Bild: Uellue / shutterstock

In Freiburg lässt sich eine klassische Städtereise perfekt mit diversen Aktivitäten in der Natur verbinden. Am Rande der Freiburger Altstadt erhebt sich der 456 m hohe Schlossberg mit dem Schlossbergturm auf seinem Gipfel, der einen fantastischen Ausblick in die nähere und weitere Umgebung erlaubt. In dem parkähnlichen Gelände gibt es zahlreiche Wege für herrlich erholsame Spaziergänge, die sich zu jeder Jahreszeit großer Beliebtheit erfreuen.

Der eigentliche Hausberg der Stadt ist aber der 1284 m hohe Schauinsland. Es lohnt sich, mit der Seilbahn, die eine Strecke von 3600 m zurücklegt, auf seinen Gipfel zu fahren und schon von unterwegs die traumhafte Aussicht zu genießen. Der Schauinsland ist optimales Revier für viele Outdoorsportarten. Er wird von Wander- und Radwegen durchkreuzt und sogar Klettern und Gleitschirmfliegen sind hier möglich. Die Kleinsten begeistern sich stets für den Themenpfad, wo in regelmäßigen Abständen bekannte Märchenfiguren aus Holz stehen. Im Winter ist der Berg fest in der Hand von Wintersportlern, die hier beste Bedingungen zum Skifahren, Snowboarden und Rodeln vorfinden.

Besonders für Familien mit Kindern gibt es in der Umgebung von Freiburg eine Vielzahl von spannenden Aktivitäten. Eine tolle Empfehlung für einen erlebnisreichen Tag ist der Baumkronenweg in Waldkirch, der sich etwa 23 km entfernt befindet. Wer den Wald schon immer einmal aus der Vogelperspektive erleben wollte, ist hier genau richtig. Zusätzlich kann die Natur auf einem Sinnesweg und einem Barfußpfad hautnah gespürt werden und als Krönung können große und kleine Besucher dann die längste Riesenröhrenrutsche Europas (190 m) hinuntersausen.

Langeweile kommt während eines Aufenthaltes in Freiburg ganz bestimmt nicht auf, denn die Attraktionen in der Stadt und ihrer Umgebung sind unglaublich vielfältig

Der Genfersee – ein Ort der verbindet

0

Der Genfersee oder Lac Léman, wie er im Französischen genannt wird, liegt zwischen der Schweiz und Frankreich. Er verbindet so beide Kulturen und hält eine Vielzahl unterschiedlicher Facetten und Eindrücke bereit. Kunstliebhaber finden in den Altstädten rund um die Ufer des größten Sees in Mitteleuropa viele historische Kapellen und Museen der unterschiedlichsten Kunstrichtungen. Naturfreunde werden nicht nur vom einzigartigen Bergpanorama begeistert sein, das sich über dem Wasser erhebt. Und wer einfach nur eine entspannte Auszeit nehmen will, findet zahlreiche Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge an den Promenaden, um sich in den Shoppingparadiesen der Städte zu verlieren oder sich vom gastronomischen Angebot verzaubern zu lassen. Besonders attraktiv ist das Reiseziel natürlich für alle Wassersportler, die sich auf dem See so richtig austoben können.

Wissenswertes über den Genfersee

Mit 580 Quadratkilometern Wasserfläche hält der Genfersee den Titel als größter Binnensee Mitteleuropas. An der Südwestspitze befindet sich der schweizerische Kanton Genf, das Nordufer gehört zum Kanton Waadt und ein kleiner Teil des östlichen Südufers wird dem Kanton Wallis zugeschrieben; das restliche Südufer liegt in französischem Gebiet. Mit einem Urlaub lassen sich somit unterschiedliche Städte, Kulturen und Lebensarten erleben, von denen jede ihre kleinen Besonderheiten mit sich bringt. An seiner tiefsten Stelle geht es 310 Meter hinunter, was ihn auch zum tiefsten See Frankreichs macht. In ihn münden neben Rhône und Dranse noch weitere, kleinere Flüsse wie der Venoge und der Aubonne. Die größten und bekanntesten Städte entlang der Küste sind Genf, Lausanne und Montreux.

Genf, der Namensgeber des Sees

Genfer See
Der Genfer See (oder Lac Léman), Bild: Samuel Borges Photography / shutterstock

Die für den deutschen Sprachgebrauch benennende Stadt an den Ufern des Sees ist Genf, bekannt vor allem als Wiege der Uhrmacherkunst und inoffizielle Hauptstadt im Reich der Schokolade. Hier wird Tradition großgeschrieben und in den Straßen kann beim Anblick der historischen Bauwerke und urigen Häusern schon einmal Nostalgie aufkommen. Die Altstadt, welche sich über dem linken Uferabschnitt erhebt, wird von der Kathedrale St. Pierre dominiert und beherbergt zudem den ältesten Platz der Stadt, den Place du Bourg-de-Four.

Obwohl wie überall rund um den See Französisch die dominierende Sprache ist, gilt Genf als eine der am meisten international geprägten Städte der Welt. Hier soll die Lebensqualität zudem eine der besten weltweit sein, was sich auch in alltäglichen Dingen bemerkbar macht. Die Einheimischen mögen zwar teilweise etwas verschlossen wirken, haben jedoch eine sehr freundliche und lebensfrohe Natur. So schlemmt man hier exquisite Gastronomie direkt am Ufer, genießt eine beeindruckende Vorstellung im Genfer Opernhaus Grand Théâtre oder besucht eines der vielen Museen. Dabei bietet sich beispielsweise das Musée international de l’horlogie an, ein Uhrenmuseum, welches die Geschichte und Vielfältigkeit der Uhrmacherkunst in Genf präsentiert.

Lausanne – Urlaubsregion und lebendige Kulturstad

Lausanne, die Hauptstadt des Schweizer Kantons Waadt, malerisch an drei Hügeln gelegen, beeindruckt mit einem einmaligen Ausblick. Am Ufer des Sees stehend hat man freien Blick auf die Savoyer Alpen auf der französischen Seite, die sich eindrucksvoll übers Wasser erheben. Diese Kombination aus verschneiten Gipfeln und strahlendem Sonnenschein mit Meeresflair machen die Promenade der Stadt zu einem absoluten Highlight.

Die Stadt beherbergt eine Vielzahl historischer, beeindruckender Bauwerke wie die Kathedrale, welche als frühgotisches Bauwerk den Fokus des Stadtbildes darstellt. Von den Türmen aus hat man einen weiten Ausblick über den See, das Alpenpanorama und die umliegenden Städte. Auch die Palasthotels und zugehörigen Parks laden zum Staunen und flanieren ein. Was die Kunst angeht, ist besonders das Olympische Museum zu nennen, in welchem Sportfans voll auf ihre Kosten kommen. Das Olympische Komitee hat hier seit 1914 seinen Sitz und lockt damit auch weitere große Sportevents wie den Lausanne-Marathon oder das internationale Leichtathletik-Meeting “Athletissima“ an.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Das inspirierende Montreux

Ein Touch Mittelmeer, ein Hauch Poesie und eine malerische Kulisse machen das Städtchen Montreux zu einem echten Juwel. Hier ließen sich die Größen des Showbusiness wie Freddie Mercury und Prince inspirieren; Charlie Chaplin verbrachte gar seine letzten 25 Lebensjahre an diesem Ort. Für ihn wurde ein Museum, die Chaplin’s World eingerichtet, in dem seine Fans auf den Spuren ihres Helden wandeln können.

Die Ansammlung an berühmten Besuchern ist nicht verwunderlich, laden der Ausblick und das südliche Klima doch zum Träumen von vergangenen Leidenschaften und besseren Tagen ein. Ein voller Terminkalender der Stadt mit etlichen kulturellen Veranstaltungen lässt den künstlerischen Geist auch heute noch weiterleben. Am bekanntesten und beliebtesten ist wohl das Montreux Jazz Festival, welches jedes Jahr zwei Wochen des Sommers mit Musik und guter Laune füllt. Hier treten weltbekannte Stars der Jazzszene neben Newcomern und regionalen Künstlern auf, wodurch eine gelöste Atmosphäre entsteht, in der man sich ganz der Musik und der fröhlichen Stimmung hingeben kann.

Der Genfer See ist so vielseitig und besonders wie die einzelnen Regionen, von welchen er umrahmt wird. Ob Tradition und internationaler Genuss in Genf, historische Bauwerke und ein tolles Panorama in Lausanne oder Kunst und Poesie in Montreux – hier kommt jeder auf seine Kosten.

Die Nordsee – ein Reiseziel mit Charme

0

Ausgedehnte Strände, weite Landschaften und eine Luft, die den Geschmack des Meeres in sich trägt, so präsentieren sich die Küstengebiete der Nordsee. Insbesondere das faszinierende Wattenmeer, welches wie kaum ein anderes Meer von Ebbe und Flut beeinflusst wird, macht den Zauber dieser Region aus.

Die von Deichen gesäumten Küsten auf dem Festland und die herrlichen Strände der vorgelagerten Inseln laden dazu ein, abwechslungsreiche Spaziergänge zu unternehmen, um eine einzigartige Landschaft hautnah zu erleben. Das häufig raue Meer im Bereich der Nordsee bietet einen oftmals faszinierenden Anblick und ist eine traumhafte Kulisse für entspannte Stunden im Einklang mit der Natur. Die schönsten Strände der Nordsee findet man auf den Inseln der Region, zum Beispiel den ostfriesischen Inseln vor Niedersachsen, von denen vor allem Borkum einen Strand zu bieten hat, der alles mitbringt, was einen Traumstrand ausmacht. Feinster Sand und imposante Dünenlandschaften prägen die Strände der Nordsee und sorgen dafür, dass es ein Vergnügen ist Zeit an Ihnen zu verbringen. Aber auch die durch Deiche abgeschirmten Küsten des Festlands an der Nordsee haben ihren Reiz und bieten eine paradiesische Landschaft, die durch ihre Weitläufigkeit punktet. Insbesondere die von Schafen bevölkerten Deiche sind ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Sylt – Sehnsuchtsort an der Nordsee

Rotes Kliff
Das rote Kliff auf Sylt, Bild: Thorsten Schier / shutterstock

Hügelige Dünenlandschaften mit einer eigenen Vegetation und atemberaubende Strände machen die langgezogene Insel Sylt zu einem der beliebtesten Reiseziele an der Nordsee. Sylt hat viel zu bieten und ist aufgrund seiner Infrastruktur und vielen kindgerechten Attraktionen vor allem für Familien gut dafür geeignet dort einen schönen Urlaub an der Nordsee zu verbringen. Egal, ob man in Westerland, der Hauptstadt Sylts, an der Strandpromenade entlang bummelt oder das vor Ort beheimatete Spaßbad besucht in dieser quirligen Nordseemetropole ist immer etwas los.

Spannend ist auch ein Ausflug in die Gemeinde List an der Nordspitze von Sylt, die als nördlichster Ort ganz Deutschlands gilt. Neben einem idyllischen Hafen bietet List auch das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, in dem die Landschaften der Nordsee durch viele Ausstellungstücke thematisiert werden. Bei List befindet sich auch der sogenannte Ellenbogen, bei dem es sich um eine Halbinsel handelt, deren Spitze den nördlichsten Punkt Deutschland markiert. Der Ellenbogen überzeugt durch seine Ursprünglichkeit und ist ein Gebiet, in welchem man dem Reiz der Nordsee sofort erliegt. Eine weitere Landschaft der Extraklasse findet man auf Sylt zwischen den Orten Wenningstedt und Kampen, wo eine als Rotes Kliff bekannte Steilküste verdeutlicht was für unterschiedliche Gegenden die Nordsee bietet.

Sankt Peter-Ording – Strände die ihresgleichen suchen

St. Peter-Ording, Nordsee
St. Peter-Ording, Bild: Juergen Wackenhut / shutterstock

Die im Norden von Schleswig-Holstein, auf der Halbinsel Eiderstedt gelegene Gemeinde Sankt Peter-Ording beeindruckt in erster Linie durch ihre gigantischen Strände, die sehr weitläufig sind. Von den fünf Strandzugängen des Seebads sind zwei sogar für Autos freigegeben, sodass man direkt am Strand parken kann, wenn man vor Ort in der erfrischenden Nordsee schwimmen möchte. Aufgrund von Ebbe und Flut sollte man sich aber vor dem Besuch des Strandes informieren, ob das Wasser sich nicht so weit zurückgezogen hat, dass man, um zu baden weit laufen muss.

Charakteristisch für die Strände von Sankt Peter-Ording sind die sogenannten Pfahlbauten, in denen man unter anderem ein gastronomisches Angebot findet. Diese von weitem sichtbaren Gebäude wurden auf Pfählen errichtet, da die Strandabschnitte, an denen Sie stehen, regelmäßig von der Flut heimgesucht werden. Auch wenn die Strände der Hauptgrund dafür sind Sankt Peter-Ording zu besuchen, hat der Ort noch einiges mehr zu bieten. So lädt ein modernes Spaßbad im Ortskern dazu ein in ihm eine entspannte Zeit zu verbringen, wenn man seinen Urlaub in Sankt Peter-Ording verbringt. Die im Nationalparkhaus des Ortes beheimatete Ausstellung über das Wattenmeer hingegen, bietet ihren Besuchern interessante Einblicke in ein unvergleichliches und einzigartiges Ökosystem.

Butjadingen – Nordsee Feeling pur

Oberfeuer Preusseneck, Butjadingen, Nordsee
Oberfeuer Preusseneck, Bild: juerginho / shutterstock

Die an der niedersächsischen Nordseeküste gelegene Halbinsel Butjadingen ist eine Region, in der man einen entspannten Nordseeurlaub mit der ganzen Familie verbringen kann. Insbesondere die Nordseebäder Tossens, Burhave und Fedderwardersiel erfreuen sich bei Besuchern der Region großer Beliebtheit und haben ihren Gästen auch so einiges zu bieten. Dank einem 250 Kilometer langen Radwegenetz ist Butjadingen ein Traumziel für alle, die in ihrem Urlaub gerne aktiv sind und es lieben eine schöne Landschaft mit dem Rad zu erkunden.

Wenn man hingegen eher Ruhe sucht und entspannen möchte, ist die im Örtchen Burhave gelegene Nordsee-Lagune Butjadingen ideal, da dieser direkt am Meer gelegene künstliche See von der Nordsee gespeist wird, aber tidenunabhängig ist. Durch ihre Beschaffenheit ist die Lagune auch für kleinere Kinder ein herrliches Badeparadies, welches vor allem Familien so einige Highlights bereithält. Etwas beschaulicher geht es in Fedderwardersiel zu, wo ein sehr malerischer Fischereihafen darauf wartet von Gästen besucht zu werden. Die Geschichte der Region wird ebenfalls vor Ort präsentiert, denn das liebevoll gestaltete Museum Nationalparkhaus Fedderwardersiel widmet sich neben dem Wattenmeer auch der Vergangenheit Butjadingens. Einem besonderen Kunstgenuss begegnet man auf dem Weg zwischen Burhave und Fedderwardersiel, wo sieben Kunstwerke aus verschiedenen Materialien und von unterschiedlichen Künstlern ausgestellt werden.

Wangerooge – eine Insel so vielfältig wie die Nordseeregion

Wangerooge, Nordsee
Wangerooge, Bild: Heide Pinkall / shutterstock

Schon die Fahrt zur autofreien Nordseeinsel Wangerooge vor der Küste Ostfrieslands ist ein Erlebnis. Denn zusätzlich zu einer unterhaltsamen Überfahrt mit dem Schiff, muss man auf Wangerooge noch eine gewisse Wegstrecke mit der Bahn zurücklegen, um im Hauptort der Insel anzukommen. Diese Fahrt lohnt sich aber sehr, da man sowohl vom Schiff als auch von der Bahn aus, herrliche Ausblicke genießen kann.

Einen guten Überblick bekommt man, wenn man den alten Leuchtturm von Wangerooge besteigt, welcher sich in der Nähe der Bahnstation befindet und eine Aussicht über die gesamte Insel bietet. Da in dem Leuchtturm auch das Inselmuseum untergebracht ist, kann man an diesem Ort eine abwechslungsreiche Zeit verbringen, in der man der Insel näherkommt. Sehr beliebt ist auch der schöne Strand von Wangerooge, an dem man sehr gut baden kann oder sich in einem Strandkorb eine schöne Auszeit vom Alltag realisieren lässt. Eine sehr beliebte Aktivität bei einem Aufenthalt auf Wangerooge sind geführte Wattwanderungen, in deren Rahmen gut ausgebildete Wattführer die Besonderheiten dieser einmaligen Landschaft sehr anschaulich darstellen. Dank einer interessanten Natur und schönen Wanderwegen kann man auf Wangerooge auch sehr gut spazieren gehen und körperlich aktiv sein.

Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit

Ein Wellnessurlaub ist nicht nur eine gute Idee, um dem trüben Schmuddelwetter in Deutschland zu entfliehen. Der Urlaub bietet mit verschiedenen Bädern, Massagen und anderen Anwendungen Entspannung für Körper und Seele. Die entspannte Atmosphäre, aber auch Bewegung an frischer Luft machen fit, stärken die Abwehrkräfte und bieten Winterdepressionen keine Chance. Wer vom Alltag entspannen und sich verwöhnen lassen möchte, muss gar nicht weit fahren. Auch in Deutschland und in den Nachbarländern gibt es eine Vielzahl an Wellness-Hotels mit attraktiven Angeboten.

Wellness in der kalten Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit macht anfällig für Grippe, Erkältungen und andere Infektionen. Die Haut wird durch die kalte Luft stark strapaziert. Das trübe Wetter bringt die Stimmung auf den Tiefpunkt – Winterblues und Depressionen sind die Folge. Das wirkt sich auch auf die Abwehrkräfte aus, die dadurch geschwächt werden. Die trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus. Viren und Bakterien haben in der kalten Jahreszeit ein leichtes Spiel, um sich anzusiedeln und zu verbreiten. Umso wichtiger ist es jetzt, die Abwehrkräfte zu stärken sowie Körper und Seele zu verwöhnen. Die meisten Menschen verbinden Wellness mit Saunabesuchen oder mit Spa-Ressorts. Wichtig ist jedoch das körperliche und mentale Wohlbefinden. Der Wohlfühlfaktor ist dabei völlig subjektiv. Während der eine auf Saunabesuche setzt, bedeutet Wellness für den anderen Entspannungsübungen oder Aktivitäten in der Natur. Bei einem Wellnessurlaub lässt sich alles miteinander verbinden. Der Urlaub mit Verwöhnprogramm macht fit, vermittelt neue Kraft und stärkt die Abwehrkräfte. Wer sich eine Wellness-Auszeit nimmt, kann die Sorgen des Alltags vergessen, den Körper wieder mit Bewegung in Schwung bringen und den Stress wieder besser meistern.

Aktuelle Wellnesstrends der Saison

Eine Gäste-Umfrage mit 3.000 Wellness-begeisterten Teilnehmern von beauty24 und Wellness-Hotels & Resorts, die von Dezember 2019 bis Anfang Februar 2020 stattfand, informiert über die neuen Trends. Die Gäste sind gern bereit, für Qualität etwas mehr zu bezahlen. An dieser Umfrage nahmen auch 139 Wellness-Hoteliers teil. Ganz vorn auf der Beliebtheitsskala stehen

  • betreute Aktivitäten im Freien
  • Digital Detox mit Verzicht auf mobile Geräte im Spa-Bereich
  • Wellness mit der Familie
  • Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.

Wie die Umfrage ergab, lassen sich die Gäste eine gute Betreuung gern etwas kosten. Sie nehmen beispielsweise an geführten Wanderungen teil oder leihen E-Bikes aus. Ein wichtiger Trend mit Aktivitäten und Wellness ist auch der Radurlaub mit geführten Fahrradtouren. Auch der Verzicht auf mobile Geräte ist ein wichtiges Anliegen vieler Gäste, aber auch vieler Hoteliers. Ein Grund dafür ist die Kamerafunktion von Smartphones. Da die meisten Gäste inzwischen freiwillig auf das Smartphone im Wellness-Bereich verzichten,

Wellnessurlaub
Im Wellnessurlaub entspannen und die Seele baumeln lassen, Bild: Kzenon / shutterstock

regelt sich dieses Problem ganz ohne Verbote. Um Ruhephasen für Entspannung und Zeit für die Familie in Einklang zu bringen, wünschen sich viele Wellness-Begeisterte Wellness-Angebote für die ganze Familie. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Kinderbetreuung. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind immer wichtigere Themen für die Wellness-Gäste. Sie wünschen sich Lebensmittel mit Bio-Zertifikat und Produkte aus Fair Trade. Auch Ernährungsberatung und Kochkurse liegen bei den Wellness-Angeboten im Trend.

Unterschiedliche Bedürfnisse der Wellness-Gäste

Entspannung wünschen sich alle Wellness-Gäste, doch haben sie unterschiedliche Bedürfnisse. Bei der Entspannung geht es längst nicht mehr nur um Rundum-Sorglos-Pakete mit Massagen, Beauty-Behandlungen und Sauna. Junge Menschen legen für die Entspannung Wert auf guten Schlaf. Einen hohen Stellenwert haben sportliche Aktivitäten. Die ältere Generation begeistert sich für Ausflüge in die Natur. Die Wellness-Hoteliers haben diesen Trend erkannt und gehen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste ein.

Regionen mit guten Wellness-Hotels

Zu jeder Jahreszeit ist Südtirol eine beliebte Region für den Wellness-Urlaub. Das Angebot an Wellness-Hotels, die auch die perfekten Möglichkeiten für den Winter bieten, ist dort riesig. Die ganze Familie kann in familienfreundlichen Wellness-Hotels entspannen, während sich für Paare romantische Hotels mit Wellnessbereich eignen. Auch Deutschland hat viele Regionen zum Entspannen, beispielsweise Niedersachsen mit dem Emsland, Ostfriesland und dem Harz. Beliebte deutsche Wellness-Regionen sind auch Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Rheinland-Pfalz. Weitere beliebte Ziele für einen Wellness-Urlaub im Winter sind Österreich und die Schweiz.

Fazit: Viele Regionen für Wellness-Urlaub in der Nähe

Wellness ist in der kalten Jahreszeit wichtig, um die Abwehrkräfte zu stärken und den Stress des Alltags zu vergessen. Aktuelle Trends in der Saison sind nachhaltige Wellness-Angebote, Wellness-Urlaub mit der Familie und betreute Aktivitäten. Wer im Winter einen Wellness-Urlaub plant, muss nicht weit fahren. In Südtirol, Österreich und der Schweiz, aber auch in Deutschland gibt es viele landschaftlich schöne Regionen mit Wellness-Hotels.

 

 

Zunehmen im Urlaub – Diese Kalorienfallen solltest du kennen

Bestimmt kennst du das auch: obwohl der Koffer bei Reiseantritt bereits zum Platzen voll war, kommst du doch tatsächlich mit mehr Gepäck aus dem Urlaub wieder. Leider bezieht sich diese Phänomen nicht allein auf materielle Dinge, sondern macht sich nicht selten auch körperlich bemerkbar. Da schwitzt du Monate lang im Fitnessstudio, um in den Ferien deine Bikinifigur zu präsentieren und kaum bist du wieder daheim, verstecken sich deine Muskeln unter einer wohlgenährten Fettschicht. Kein Wunder, dass der Frust nicht nur im Hinblick auf die anstehende Arbeit zurückkehrt. Aber aufgepasst, wenn du erst einmal die kleinen Tücken kennst, die dir das eine oder anderer Gramm auf die Hüften schmuggeln, kannst du sie auch umgehen. Folgendes solltest du wissen, wenn du das nächste Mal verreist.

Kalorienfalle warme Temperaturen

Im Urlaub schwitzen? Höchstens bei 30°C am Pool. Gegen ein bisschen Faulenzen ist natürlich nichts einzuwenden. Einmal im Jahr muss das einfach sein, sonst wäre der Urlaub ja auch kein Urlaub. Außerdem wirst du von einer Woche auf dem Badetuch am Strand nicht dick werden.
Trotzdem sinkt dein Kalorienumsatz in den warmen, südlichen Urlaubsregionen aufgrund der höheren Außentemperaturen. Damit deine Körpertemperatur konstant auf etwa 36,5°C bleibt, muss dein Körper Kalorien in Wärme umwandeln, ihn also quasi aufheizen. Eine erhöhte Außentemperatur nimmt ihm diese Aufgabe jedoch zum Teil ab.

So kannst du vorbeugen

Kurbel deinen Kalorienverbrauch auch im Urlaub an. Mal ehrlich, sich die ganze Zeit auf der Liege zu sonnen, wird auf Dauer auch langweilig. Bei einer Partie Beachvolleyball wirst du genauso braun. Tobe dich im Meer aus und probiere doch mal eine Wassersportart wie Kitesurfen aus. Wenn du genügend Disziplin aufbringst, gehst du auch im Urlaub morgens am Strand joggen. Das muss gar nicht lange sein, denn der weiche Sand beansprucht deine Wadenmuskulatur besonders. Als Belohnung darfst du einen farbenfrohen Sonnenaufgang genießen. Bewegung lässt sich übrigens nicht nur am Meer in den Urlaub einbauen. Anstatt den Bus oder die Seilbahn zu nutzen, legst du die Wege einfach zu Fuß zurück. Auf diese Weise siehst du mehr von der Landschaft, bist flexibler und sparst obendrein das Ticket. Zu guter Letzt ist auch der Fahrstuhl im Hotel tabu. Nimm lieber die Treppe. Um deinen Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, viel zu trinken. Natürlich nur Wasser und notfalls Saftschorlen. Diese Getränke entschlacken deinen Körper zusätzlich.

Weitere Verlockungen

Zwar ist es bewiesen, dass Hitze den Kalorienverbrauch einschränkt, aber auch daheim bist du im Sommer hohen Temperaturen ausgesetzt. Warum nimmt man dann ausgerechnet im Urlaub zu?

Kalorienfalle Buffet

Winterurlaub Essen
Auch im WInterurlaub lauern kulinarische “Fallen”, Bild: Razbitnov / shutterstock

Wie herrlich, wenn du morgens aufwachst, und schon von weitem den Duft frisch gebackener Brötchen und Rührei vom gedeckten Buffet riechst. Und erst der Anblick! Bei so viel Auswahl an bunten Lebensmitteln läuft dir das Wasser im Mund zusammen. Und genau hier lauert die Gefahr. So wie dir geht es wohl allen, man kann sich einfach nicht entscheiden, hat Angst, etwas zu verpassen und langt bei allem ordentlich zu.
Da verlierst du schnell den Überblick. Besonders tückisch ist das Buffet, weil deine Geschmacksnerven durch die Vielfalt der Lebensmittel immer neuen Reizen ausgesetzt werden. Sicher kennst du den Effekt, dass du nach einiger Zeit satt von einer einzigen Speise bist. Das liegt daran, dass du dich an den Geschmack gewöhnst und den Heißhunger auf das Lebensmittel verlierst. Isst du jedoch verschiedene Sachen durcheinander, tritt dieser Prozess nicht ein.

Nicht zu vergessen ist der Aspekt, dass das Essen immer zur Verfügung steht. Wird zu Hause der Tisch abgeräumt wird deinem Gehirn signalisiert, dass die Mahlzeit beendet ist. Es stellt sich ganz automatisch ein Sättigungsgefühl ein. Weißt du aber insgeheim, dass du die Möglichkeit hast, zu naschen, wirst du das in der Regel auch tun. Wie oft greifen wir aus Langeweile zum Essen! Und dann meist nicht zu Obst sondern zu den süßen Sünden.

So beugst du vor

Am besten du setzt dir vorher ein Limit, wie viel du essen möchtest. Beispielsweise genehmigst du dir drei Teller. Achte darauf diese dann nicht zu überladen, sondern dir nur kleine Portionen aufzuladen. Orientieren kannst du dich, indem du einer Portion die Menge zuweist, die in eine Hand passt. Außerdem macht jeder Gang bekanntlich schlank. Gehe also lieber einmal mehr zum Buffet, um dir Nachschlag zu holen. Wer langsam isst, wird zudem schneller satt. Genieße jeden Bissen, anstatt zu schlingen. Das Personal wird schon dafür sorgen, dass genug für alle da ist. Ehe du zulangst, solltest du deinen Teller auch aufteilen. Eine Hälfte wird mit frischem Obst und Gemüse gefüllt. Von der verbleibenden Hälfte dürfen etwa zwei Drittel mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Käse und Ei gefüllt werden. Das letzte Drittel erlaubt auch ein süßes Marmeladenbrötchen oder eben das, wonach dir der Sinn steht. Mit dieser Methode musst du auf nichts verzichten. Trotzdem sorgt das Obst dafür, dass sich dein Magen relativ schnell füllt und du satt wirst. Gleichen Effekt haben übrigens Vollkornprodukte. Sie halten den Insulinspiegel konstant und speichern die Energie, sodass du auch tagsüber keinen Heißhunger bekommst. Leider gibt es im Ausland häufig nur Backwaren aus Weißmehl. Vorsicht ist auch bei Fruchtsäften geboten. Sie gelten als heimliche Zuckerfallen.

Extra Tipp: Stelle dir beim Frühstück im Hotel- soweit erlaubt- ein gesundes Lunchpaket für den Tag zusammen. Das spart zusätzlich Geld und Kalorien.

Kalorienfalle Restaurant

Viele lieben es, im Urlaub nicht kochen zu müssen, und sich stattdessen kulinarisch im Restaurant verwöhnen zu lassen. Und weil du gewiss auch nicht jeden Tag Essen gehst, achtest du ausnahmsweise mal nicht auf die sahnige Soße und das fettige Steak, sondern bestellst, worauf du Lust hast. Bedenke aber, dass in Restaurants häufig sehr große Portionen serviert werden. Nicht zuletzt legt sich auch der Alkohol in Bier und Wein auf den Hüften nieder.

So beugst du vor

Setze dir auch hier ein Limit. Wenn du bereist mittags nach dem Stadtbummel im Straßencafé warst, musst du dich am Abend mit einem belegten Brötchen oder einer schnellen selbst gekochten Gemüsepfanne versorgen. Kalorien sparst du sowohl hier als auch im Ausland, wenn du den Brotkorb nicht anrührst. Auch wenn es scheinbar ewig dauert, bis das Essen serviert wird, solltest du unbedingt widerstehen. Bestelle lieber ein Glas Wasser, das dich schon im Voraus sättigt. Auch eine Suppe füllt den Magen vorab. Bestenfalls ist sie besonders scharf gewürzt, denn das regt den Stoffwechsel an. Alternativ kannst du mit den bereitstehenden Gewürzen auf dem Tisch meist selbst nachhelfen.

Provence und Südfrankreich: historische Bauwerke, Lavendel und rosa Flamingos

0

Die Gegend liegt so nah, und vermittelt trotzdem mit Leichtigkeit das Gefühl, tief im Süden und in einer anderen Zeit zu sein. Die französische Provence. Heimat duftender, lila Lavendelfelder, riesiger Weinanbaugebiete, dottergelber Sonnenblumen soweit das Auge reicht, vollmundiger Weine und einer der besten Küchen Europas. Es gibt so viele kleine, verträumte Orte in diesem Teil Frankreichs, dass es nicht ganz leicht fällt, sich für Einen zu entscheiden. Deswegen hier ein kleines Amuse-Gueule, ein schöner Ausgangspunkt, und ein paar Tipps, wie wir die Provence und den Süden Frankreichs erkundet haben.

Ausgangspunkt und Unterkunft

Als Ausgangspunkt, für diverse Erkundungstouren durch die Provence, bietet sich das historische, kleine Dorf Saint-Victor-la-Coste an. Ein kleiner, und absolut malerischer Geheimtipp. Es liegt eingebettet zwischen Weinanbaugebieten an einem sanften Hügel, ist sehr ruhig, und doch sind die umliegenden Sehenswürdigkeiten mit dem Auto, von hier aus gut zu erreichen. Das einzige Restaurant im Dorf bietet, jeden zweiten Freitag, die berühmten Moules Frites an und ist gut besucht, daher ist eine Reservierung empfehlenswert.

Chateau St Victor La Coste
Die Unterkunft: Chateau St Victor La Coste, Bild: Melanie Stampfl

Das Chateau St.-Victor-la-Coste, von dem aus die Dächer des ganzen Dorfes zu überblicken sind, ist hier DIE Unterkunft. Das 500 Jahre alte Chateau, wird von einem griechisch-englischen Paar bewohnt und betrieben, und bietet die Möglichkeit, in einem unglaublich liebevoll gestalteten Umfeld, in den historischen Cottages zu übernachten, die zwischen riesigen Zypressen und einem provenzialischen Garten, um einen traumhaften Pool herum, angeordnet sind. Gekocht wird hier selbst, in einer tollen Gemeinschaftsküche mit ausreichend Platz für die eigenen Lebensmittel. Die Besitzer sind gerne bereit, bei Interesse, eine Führung durch das ganze Chateau zu geben, und legen viel Wert auf eine persönliche Betreuung ihrer Gäste, welche sich zum Teil sogar zu einem gemeinsamen Glas Wein, oder Abendessen auf ihrer Terrasse mit bezauberndem Sonnenuntergang, steigern kann.

Zudem werden diverse Themenwochenenden, wie zum Beispiel „The Taste of the Provence“ angeboten, an dem man das Leben in der Provence näher kennen lernen kann. Es wird gemeinsam gekocht, es werden diverse Rezepte ausprobiert und verschiedene Märkte besucht. Auch voll organisierte Rad-und Erlebnis Kombinationen werden angeboten. Hinter dem Chateau, kann man über einen kleinen Weg, die Ruine an der Spitze des Hügels erreichen, von der aus man mit einem unbezahlbaren Blick über die ganze Region belohnt wird.

Natürlich findet man in der Provence auch unzählige andere malerische Dörfer, schöne Unterkünfte und Hotels, uns persönlich hat jedoch das Chateau in seinen Bann gezogen, und wir können es nur weiterempfehlen.

Fahrradfahren in der Provence

Provence, Weinberge
Fahrradfahren inmitten traumhafter Weinberge, Bild: Melanie Stampfl

Die Provence ist ein hervorragendes Gebiet für alle, die ihren Urlaub mit dem Radsport verbinden wollen. Das Rennradfahren, ist Frankreich Volkssport und für Jene, die es herausfordernd mögen, befindet sich hier, in der Provence, auch die höchste und letzte Etappe der berühmten „Tour de France“, der berühmte Mont Ventoux. Am Fuße des Berges, liegt der kleine Ort Bédoin, der als Ausgangspunkt für diverse Radtouren perfekt ist, und mit seinen unzähligen kleinen Restaurants und Bars für einen gemütlichen Ausklang, nach einem anstrengenden Tag, sorgt.

Auch für Jene, die zwar gerne auf zwei Rädern unterwegs sind, es aber lieber langsam angehen, gibt es genügend Möglichkeiten, umliegende Dörfer über sich sanft dahinziehende Radwege, durch grüne Weinanbaugebiete, und unter strahlend blauem Himmel, zu erkunden. Kurz gesagt, der liebe Drahtesel, hat in einem Urlaub in der Provence, durchaus seine Vorteile.

Märkte

Marktbesuch Provence
Ein Besuch der klassischen Märkte in der Provence ist immer ein Genuss für die Sinne, Bild: Melanie Stampfl

Unzählige Marktstände, mit frischem Obst und Gemüse, eingelegte Oliven, handgemachte Seifen, kleine Restaurants die von Moules Frites bis Austern Alles anbieten und freundliche Verkäufer. Das sind die berühmten Märkte der Provence, die man besucht haben muss. Einer der bekanntesten, größten und sehenswertesten, ist der Markt in Uzés, welcher von St.-Victor-de-la-Coste in 20 Minuten mit dem Auto erreichbar ist. Uzés ist eine kleine Stadt, die sich an den Markttagen (Dienstag und Samstag) in einen quirligen, aber sehr angenehmen Ort verwandelt. Vor allem, wenn man eine Unterkunft hat, in der man selbst kocht, findet man hier frische und unglaublich leckere Lebensmittel, von Olivenöl bis zu hausgemachten Tapenaden.

Für Vegetarier und Veganer, ist es in Frankreich nicht ganz einfach, da das Land sehr von Fleisch und Fisch geprägt ist. Daher ist man auf den Märkten meist am Besten aufgehoben, da die Sacher hier pur sind und man sich nicht erst durch lange Zutatenlisten quälen muss. Auf dem Markt in Uzés, ist das am Markt frisch-gekochte Gericht mit Auberginen und Tomaten sehr empfehlenswert. Der kleine Stand bereitet ausschließlich dieses zu, und hat es somit natürlich perfektioniert.

Wer sich für Antiquitäten interessiert, sollte sich den Markt in Ville Nueve des Avignon nicht entgehen lassen. Von silbernem Besteck, über antike Statuen, bis hin zu alten Schallplatten, findet man hier Alles. Es macht außerdem Spaß, durch die alten Gegenstände zu stöbern, und längst vergessene Dinge zu entdecken.

Egal wo man seinen Provence-Urlaub verbringt, die Samstags-Märkte sind obligatorisch, und in jeder kleinen Stadt einen Besuch wert.

Geschichte und Historisches

Wer sich für Geschichte und Historik interessiert, ist in der Provence am richtigen Ort. Hier steckt gefühlt in jedem Stein uralte Geschichte. Egal, ob man sich auf die Spuren des Papstes in Avignon begibt, oder historische Gebäude, Chateaus und Kirchen besichtigen möchte, die Provence bietet ein vielfältiges Programm für alle Geschichtsinteressierten.

In Avignon, ist der Papstpalast einen Besuch wert, der gemeinsam mit der Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Ebenso das Schloss in Gordes, und natürlich die Kleinstadt als solche mit ihren bezaubernden Terrakotta-Häusern. Letztendlich ist es egal, wo in der Provence man auf die Suche geht, man findet überall Geschichte, und die Straßen von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt sind gesäumt mit duftenden Lavendelfeldern.

Gorges du Verdon

Wer in seinem Urlaub etwas mehr Zeit hat, nimmt die drei Stunden Autofahrt auf sich, um die Gorges du Verdon zu besuchen. Die berühmte Schlucht, mit ihrem karibisch blauen Wasser, den weißen Schmetterlingen und den steilen, rauen Felswänden, ausgehend vom Lac de Sainte-Croix, ist zweifellos einen Besuch wert. Sie ist sowohl mit dem Tretboot, dem SUP als auch mit dem Kajak befahrbar. Diese sind am Schlucht-Eingang überall auszuleihen. Kleiner Tipp: Besucht man die Schlucht so früh Morgens wie möglich, wird man mit Einsamkeit, Stille und Ruhe belohnt. Ab ca. 10:30 wird es so voll, dass das Ganze eher einer Slalom-Fahrt (zwischen anderen Booten) als einer entspannten Kajak-Tour gleicht.

Wer auf dem Weg in die Gorges du Verdon auf die Autobahn verzichtet, wird mit einer traumhaft schönen Autofahrt durch französische Landschaften belohnt. Ein empfehlenswerter Stopp für eine Pause ist Riez, ein kleiner Ort, der einen schönen Markt und gemütliche Restaurants bietet.

Camargue

Flamingos, Camargue
Die rosafarbenen Flamingos der Camargue, Bild: pixelshop / shutterstock

Hat man sich schon mal bis Gorges du Verdon vorgearbeitet, kann man, wenn die Zeit reicht, auch noch der berühmten Camargue einen Besuch abstatten. Diese lockt mit ihren weißen Pferden, den schwarzen Stieren und den rosa Flamingos. In Sainte Marie de la Mer, einem kleinen, aber sehr lebhaften Küstenort, findet man, sollte man nicht mit einem Camper unterwegs sein, problemlos eine Unterkunft. Für all diejenigen, die mit dem Camper unterwegs sind, gibt es hier genügend Campingplätze oder WOMO Stellplätze, direkt am Meer.

Sainte Marie bietet sich an, um von hier aus die Camargue zu erkunden. Schon auf dem Hinweg, führt die Straße durch traumhafte Landschaften, und man kann bereits hier die Flamingos bewundern, deren präziser Flug in Gruppen und der Tanz davor, einfach atemberaubend sind. Man braucht  keine teuren Touren zu buchen, um den Vögeln näher zu kommen. Mit einem Fußmarsch von 15 Minuten steht man mitten im Vogelgebiet. Wer das Ganze doch etwas vertiefen möchte, stattet dem Ornithologischen Park einen Besuch ab, und lässt sich die Welt der Vögel von Experten erklären.

Natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten, die berühmten weißen Pferde zu reiten und die Camargue auf deren Rücken zu entdecken. Hier rät es sich aber, die Reitschulen zuvor gut anzuschauen, und sich zu erkunden, damit man nicht ein Tiere ausbeutendes Geschäft unterstützt.

Resumé

Die Provence und der Süden Frankreichs sind wunderschön. Egal ob man leckeres Essen, guten Wein, tolle Radtouren, historische Gebäude, bunte Märkte oder traumhafte Landschaften entdecken möchte, die Reise in diesen Teil Frankreichs bietet Alles davon und mehr. Selbst für ein verlängertes Wochenende, bietet sich ein Trip in den nach Kräutern duftenden Süden Europas an.

Discountreisen nach Thailand

0

Thailand gehört zu den schönsten Urlaubsparadiesen auf der Welt und lockt jährlich Millionen von Touristen an. Schon für wenig Geld kann jeder Urlauber Thailand von seiner schönsten Seite erleben. Die reichhaltige Kultur und die atemberaubende Schönheit der Landschaft laden zu einer ausgedehnten Entdeckungstour des exotischen Königreiches ein.

Von Bangkok mit seinen beeindruckenden Palästen und Tempeln geht es Richtung Süden zu den beliebten Urlaubsinseln des Landes, Phuket – die größte Insel Thailands, Koh Tao und Koh Samui. Die Gastfreundlichkeit der Menschen und die berühmte Landesküche machen jede Reise zu einem ganz besonderen Genusserlebnis. Das Land des Lächelns verzaubert jeden.

Günstige Reisen vom Discounter

Sonne, Strand und Meer locken Erholungssuchende aus der ganzen Welt. Ein Urlaub im Paradies kostet heute auch kein Vermögen mehr. Es lohnt sich schon regelmäßig das aktuelle Reise Angebot der großen Discounter zu durchstöbern. Die steigende Beliebtheit von Supermarkt Reisen garantiert nicht nur eine sich stetig vergrößernde Auswahl an Reisezielen, sondern auch ein gutes Preis-und Leistungsverhältnis.

Ein breit gefächertes Sortiment an Rundreisen und Badereisen, so wie Flüge für Individualreisende oder sogar die ein oder andere Weinreise werden angeboten. Discounter bieten oft günstige Reisen nach Thailand an.

Faszinierender Norden

Big Buddha statue Phuket
Big Buddha Statue in Phuket, Bild: thaisign / shutterstock

Zu einem absoluten Muss bei einer Thailand Reise gehört ein Besuch von Bangkok. Die pulsierende Metropole bietet etwas für alle Sinne. Es gibt prächtige Paläste und Tempel zu besichtigen, historische Stadtteile zu besichtigen, würzige Speisen zu kosten und den alltäglichen Trubel der Menschen zu beobachten. Eine Kanalfahrt bietet sich als der krönende Abschluss des Tages an.

Auch ein Abstecher zur einstigen Königsstadt Ayutthaya lohnt sich. Bangkok ist der ideale Ausgangspunkt für eine maßgeschneiderte Rundreise vom Discounter oder eine Individualreise mit dem Rucksack durchs Hinterland.

Wen es weiter in den Norden des Landes zieht, den erwarten abseits der beliebten Touristenhochburgen ländliche Regionen, Nationalparks und Bergdörfer. Goldene Buddhas begrüßen die Reisenden. In fantastischen Tempelanlagen entlang des Weges kann man Mönche uralte Rituale praktizieren beobachten oder an bunten Festen teilnehmen.

Entspannung und Party im Süden

Für viele ist vor allem der Süden Thailands eine Reise wert. Die tropischen Inseln und exotischen Strände im Süden Thailands laden geradezu zu einem herrlichen Badeurlaub ein. Die Suche nach Entspannung und Ruhe oder Abenteuer und einmalige Wassererlebnissen endet hier. Das tropische Klima und der warme Golf von Thailand schaffen herrliche Bedingungen für unvergesslichen Badespaß.

Einfach nur faulenzen am Strand und in der Sonne brutzeln, mit dem Jet-Ski das Wasser unsicher machen oder mit dem Motorboot entlegene Buchten ansteuern – Ein Tag am Strand von Phuket oder Koh Samui bringt die nötige Erholung um sich anschließend ins berühmte Nachtleben der Inseln zu stürzen. Auch wer sich nach etwas Abgeschiedenheit sehnt ist hier in Südthailand genau richtig. Die Strände von Ko Chang und Ko Lanta gehören zu den längsten und schönsten des Landes, so dass sich wirklich nur selten Touristen begegnen.

Auf einen Wein nach … Apulien!

Italien ist eine Destination für alle Sinne: lebendige Städte, wunderschöne Landschaften, kulinarische Hochgenüsse und nicht zuletzt weltberühmter Wein. Als Weinland ist Italien gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Italien ist einer der wichtigsten Weinproduzenten der Welt und die Wiege des westeuropäischen Weinbaus: mit den Römern kam damals der Wein nach Deutschland und viele andere Länder. Italien ist eines der wenigen Länder weltweit, das von Nord nach Süd in allen Regionen eine lebendige Weinkultur besitzt. Noch heute ist “Bella Italia” die Heimat von über 1.000 Rebsorten.

Apulien, Vieste
Vieste in Apulien, Bild: StevanZZ / shutterstock

Der erste Teil unserer Weintour führte uns nach Sizilien, der an Weinschätzen so reichen Mittelmeerinsel. In unserem zweiten Teil der Weinreise durch Italien führt uns der Weg in den äußersten Südosten zum Absatz des italienischen Stiefels: nach Apulien. Die Region ist nicht nur für ihre wunderschönen Strände am Adriatischen und Ionischen Meer sowie für ihre lebendigen, kulturreichen Städte wie Bari und Lecce bekannt, sondern auch für den Weinbau. Apulien – Puglia auf Italienisch – beheimatet neben Sizilien die größte Weinanbaufläche Italiens und hier sollen landesweit die meisten Rebsorten zu finden sein. Wegen des heißen, niederschlagsarmen Klimas wachsen auf über 100.000 Hektar vor allem rote Sorten, wie Aglianico, Bombina Nero, Cabernet Sauvignon, Malbec, Malvasia Nera, Negroamaro, Nero di Troia, Pinot Nero, Primitivo, Sangiovese und Susumaniello. Unter den Weißweinen sind vor allem Malvasia Bianca, Bombino Bianco, Chardonnay und Fiano zu nennen. Die besten Weine Apuliens wachsen auf der Halbinsel Salento, dem eigentlichen Absatz des italienischen Stiefels. Dank des allenorten nahen Meeres kühlen die Nächte ausreichend ab, was für den Weinbau sehr bedeutend ist, denn die Unterschiede zwischen den Tages- und Nachttemperaturen sind wichtig für die Reifung und wirken sich auf die aromatische Qualität des Weines aus.

Apulien: Nicht nur Primitivo

Der bekannteste Wein aus Apulien ist sicher der Primitivo. Die rote Rebsorte findet mit ihrem hocharomatischen Profil immer mehr Freunde in Deutschland und anderen Ländern – reichlich Kirsche, Waldbeeren, Schokolade und würzige Aromen, wer kann da widerstehen? Ursprünglich stammt die Sorte aus Kroatien. Heute wird sie überwiegend in Apulien angebaut sowie in Kalifornien, wo sie unter dem Namen Zinfandel bekannt ist. Ein weiterer charakteristischer Wein aus Apulien ist der Negroamaro. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um einen tiefdunklen Wein, der sich vom Primitivo u. a. durch einen meist deutlich würzigeren Charakter und mehr Tannine unterscheidet.

Es lohnt sich aber auch, die hierzulande meist unbekannten Rebsorten Apuliens kennenzulernnen, die auf schöne Namen wie Aleatico, Bombino, Falanghina oder Susumaniello hören. Einige Zeit war Apulien vor allem Lieferant für günstige Alltagsqualitäten. Heute gibt es aber immer mehr Weingüter, die sich auf die alten apulischen und salentinischen Weinbau-Traditionen besinnen und mit ursprünglichen Rebsorten sowie viel Leidenschaft im besten Sinne regionaltypische Weine kreieren, in denen man die Sonne und Kultur Süditaliens richtiggehend schmeckt.

Unser Weintipp: Cantele Rohesia Susumaniello Salento IGT 2018

Rohesia Susumaniello von Cantele
Rohesia Susumaniello von Cantele, Bild: Televino

Mit dem Rohesia Susumaniello von Cantele bekommt man einen schmackhaften Einblick in die Welt der autochthonen Rebsorten Apuliens. Oder besser gesagt: in eine Rarität! Denn die Rebsorte Susumaniello wurde von Cantele wiederbelebt, nachdem sie in Vergessenheit geraten ist. Dieser Wein wird per Hand geerntet und schonend vinifiziert. In der Nase und im Mund offenbart der trockene Rotwein ein wahres Feuerwerk satter Aromen: Amarenakirsche, Johannisbeeren und Pflaumen treffen auf Thymian und Feuersteinnoten, auch ein reizvoller Hauch Tinte ist auszumachen. Ein rundum gelungener Susumaniello mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis, der wunderbar ausgewogen ist und mit seinem großen Trinkfluss sowohl Einsteiger als auch Weinnerds begeistert.

Neugierig? Bestellen kannst Du diesen tollen Wein hier bei unserem Partner Televino.