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Dienstag, März 10, 2026
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Urlaub in Taiwan

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Nur die wenigsten Reisenden haben bei einem Blick auf die Pazifik-Region die kleine Insel Taiwan im Blick. Südlich von China gelegen und natürlich geschichtlich eng mit der Weltmacht verbunden, bietet die Insel nicht einfach nur ein ganz eigenes Lebensgefühl, sondern eine Mischung aus modernster Zivilisation und wunderschöner Natur. Mit der Hauptstadt Taipeh ist bereits ein klares Highlight vorgegeben, in dem man ganze Stunden versinken kann. Die Insel hat aber mehr zu bieten als die technisch hochentwickelte Hauptstadt mit ihrem pulsierenden Leben. Vor allem die Menschen, die Kultur und nicht zuletzt das Essen laden zu einem intensiven Besuch auf der Insel ein.

Taiwan – zwischen Technik und Tradition

Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle
Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle in Taipeh, Bild: Kanisorn Pringthongfoo / shutterstock 

Die meisten Touristen werden in Taipeh ihren ersten Kontakt mit Taiwan haben und ganz ohne Frage kann die Stadt mühelos überwältigen. Wenn sich Taipei 101 bereits in der Ferne erhebt – immerhin eines der höchsten Gebäude der Welt – und man mit dem hervorragend ausgebauten Nahverkehr durch die Stadt reist, bekommt man bereits einen Eindruck von dem hektischen Leben in der Stadt. Taiwan ist stolz auf seinen technischen Fortschritt und tatsächlich erinnert die Stadt mit ihrer fortschrittlichen Digitalisierung, der Leuchtreklame und der Hektik stark an Tokio oder Hongkong. Abgesehen vom Rekord-Wolkenkratzer unterscheidet sich die Stadt aber vor allem dadurch, dass richtige Hochhäuser hier eine Seltenheit sind.

Abgesehen von der technischen Entwicklung ist vor allem die Verbindung mit der Tradition in der Stadt etwas, das schon auf den ersten Blick auffällt. Die Megastadt hat es geschafft, die Tempelanlagen – wie etwa den Longshan-Tempel – stilvoll in die wachsende Metropole einzubauen. Unzählige Grünflächen und nicht zuletzt ein beeindruckender Hafen erweitern das Stadtbild um weitere Reize. Übrigens muss man sich keinesfalls mit der Bahn durch Taipeh bewegen. Es ist vor allem das Fahrrad, das hier auch günstig gemietet werden kann, das die favorisierte Variante für die Fortbewegung in der Stadt ist.

Besonders in der Nacht zeigt sich ein anderes Bild von Taipeh. Die Nachtmärkte locken nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische mit tollen Speisen und die Bars und Restaurants in der Stadt füllen sich in der Regel spätestens rund um den Feierabend. Hier trifft die Internationalisierung von Taiwan auf die Tradition und das lässt sich auch in den hervorragenden Speisen finden, die überall in der Stadt angeboten werden. Alles in allem braucht man alleine für die Hauptstadt einige Tage, um sich einen Überblick über all die Möglichkeiten zu verschaffen.

Nationalparks und beeindruckende Landschaften

Skyline von Taipeh
Skyline von Taipeh, Bild: Avigator Fortuner / shutterstock

Was neben den beiden Großstädten der Insel beinahe in Vergessenheit gerät, ist der Umstand, dass es eine beeindruckende Landschaft auf der Insel gibt, die so vielfältig wie Taiwan selbst ist. Die meisten dieser Gebiete sind staatliche Nationalparks mit einem festen Eintritt. Dieser lohnt sich aber fast immer und man merkt, dass die Gelder für verwendet werden, den Park zu schützen und für die Besucher auszubauen.

Der Taroko-Nationalpark ist mit Sicherheit der Park, der von den meisten Besuchern in Augenschein genommen wird. Er beindet sich etwa zwei Stunden nördlich von Taipeh und weiß vor allem durch seine vielen Wanderwege, die beeindruckenden Schluchten und die vielen kleinen Wanderwege zu überzeugen. Hier kann man viel von der ursprünglichen Natur Taiwans entdecken und von der Vielfalt, die diese Insel für Jahrhunderte geprägt hat. Auch die Alishan National Scenic Area mit ihrem Berg und der wechselhaften Landschaft sind ein Beweis dafür, dass Taiwan mehr als Hochzivilisation in Städten zu bieten hat. Bei einem Besuch in diesen Parks vergisst man ganz schnell das hektische Treiben in den Städten, sondern fühlt sich beinahe wie auf einer verlassenen Insel. Da hilft es auch, dass die Nationalparks so weitläufig sind, dass man bei einem Besuch auf eigene Faust nur selten einem anderen Besucher begegnet.

Wer mehr vom ursprünglichen Taiwan sehen möchte, sollte auch einmal einen Besuch in der Stadt Tainan einplanen. Diese hat sich, anders als die Hauptstadt, nicht zu einem Hotspot für Touristen und die Wirtschaft entwickelt, sondern ist beinahe traditionell geblieben. Das Straßenbild schmücken die Tempel und religiöse Sehenswürdigkeiten. Auch einige historische Gebäude lassen sich hier noch finden, die aus einer Zeit stammen, in der die Rolle mit dem Nachbar China eine ganz andere war. Tainan gilt als das kulturelle Herz der Insel und erzählt vielleicht ein bisschen mehr über Taiwan, als es Taipeh könnte.

Das Land, das Essen und die Menschen

Während die taiwanesische Küche starke Verbindungen mit der chinesischen Küche aufweist, sind es hier vor allem die Meeresfrüchte und das Gemüse, das eine wichtige Rolle spielt. Wie in beinahe allen asiatischen Küchen spielen Reis und Nudeln eine wichtige Rolle – auch Schärfe ist in vielen klassischen Gerichten Taiwans zu finden. Wer es traditionell mag, sollte sich definitiv in den Städten auf einen der Nachtmärkte begeben, denn hier gibt es die authentische Küche.

Kulturell ist Taiwan eher konservativ und hat gerade für das Verhalten in der Öffentlichkeit einen klaren Kodex. Es kann also Sinn machen, wenn man sich von der Reise dafür entscheidet, einen Blick auf die Gepflogenheiten wirft. Gerade in Taipeh ist das Publikum aber so internationalisiert, dass man sich so wie in diversen anderen Metropolen Asiens fühlt, die sich vor allem auf westliche Besucher eingestellt haben.

Urlaub in der Eifel – Durchatmen und die Seele baumeln lassen

Die Mittelgebirgsregion Eifel liegt in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Deren Ausläufer erstreckt sich sogar bis in Gebiete von Belgien und Luxemburg, wo sie den Namen Ardennen tragen. Der nördliche Teil der “deutschen” Eifel liegt bei der ehemaligen Reichsstadt Aachen, wird im Süden von Trier und der Weinregion Mosel flankiert, und zieht sich im östlichen Teil bis nach Koblenz ins Rheintal. Weitläufige Natur, Berge, Flüsse und Bäche, historische Burgen und Schlösser (zum Beispiel die Burg Eltz oder die Festung Ehrenbreitstein), Weinanbau und vieles mehr – lassen Sie sich von der Vielfalt der Eifel verzaubern!

Ferienhaus oder Ferienwohnung in der Eifel mieten auf Fewostay.de von privat

Wer im Urlaub in der Eifel günstig übernachten möchte, der sollte sich eine Ferienwohnung buchen oder ein Ferienhaus in der Eifel mieten. Privatvermieter bieten auf fewostay.de preiswerte Ferienhäuser und Ferienwohnungen in der Eifel für entspannte Ferientage zur Miete an. In dem Fewo-Portal finden Sie zahlreiche Unterkünfte in der Eifel mit vielen Bildern und Informationen wie und wo Sie für Ihre Bedürfnisse am besten buchen. Ob Sie sich für eine Ferienwohnung in der Eifel als Unterkunft entscheiden oder ein Domizil aus der Buchungs-Kategorie “Ferienhaus Eifel” mieten bleibt Ihnen überlassen.

Wandern im Nationalpark Eifel

Wandern in der Eifel
Wandern in der Eifel, Bild: A.Basler / shutterstock

Urlaub in der Eifel verspricht vielseitige Sehenswürdigkeiten: Der Nationalpark Eifel ist ein großes Naturschutzgebiet, geprägt von einer typisch mitteleuropäischen Flora und Fauna. Viele Wildtiere, wie zum Beispiel Uhus, Rothirsche und Wildkatzen tummeln sich in den charakteristischen Buchenwäldern, entlang von Flüssen und Tälern. Der Nationalpark liegt im Norden der Eifel zwischen Nideggen, Gemünd im Süden und im Südwesten an der deutsch-belgischen Grenze. Die Traumpfade Wanderwege in der Region laden geradezu zum Wandern ein.

Natur- und Geopark Vulkaneifel entdecken

Vulkaneifel
Die Vulkaneifel entdecken, Bild: Wolfgang Zwanzger / shutterstock

Westlich liegt der Natur- und Geopark Vulkaneifel, der ungefähr von Ulmen im Osten bis Gerolstein im Westen reicht und von Wittlich im Süden bis Hillesheim im Norden. Der westliche Teil zählt zu den UNESCO Global Geoparks (Geopark Vulkaneifel), der östliche Teil (Laacher See) nicht. Hier waren Vulkane noch vor etwa 10.000 Jahren aktiv, was die Landschaft mit zahlreichen Maaren (z.B. die Dauner Maare), Mineral- und Kohlensäurequellen sowie Lavaströmen gestaltet hat. Der Ernstberg ist mit rund 700 m über dem Meeresspiegel der höchste Berg im Naturpark und nach der Hohen Acht der zweithöchste der gesamten Eifel.

Der Naturpark Hohes Venn-Eifel liegt im Gebiet um die Orte Simmerath, Monschau, Roetgen, Stolberg und Langerwehe. Inmitten des Naturparks liegt der ehemalige Truppenübungsplatz Vogelsang und das erweiterte Areal der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang auf dem Berg Erpenscheid. Der südliche Teil wird als Schnee-Eifel bezeichnet, wo der Schwarze Mann und die Wolfsschlucht bekannte Skigebiete sind. Im Nordwesten grenzt hier die Südeifel an.

Naherholungsgebiet Rursee & Urfttalsperre

Der Rursee, am Kermeter zwischen dem Kreis Düren und dem Großraum Aachen gelegen, ist ein Stausee und ein für die Region und den Tourismus wichtiges Naherholungsgebiet. Fahrplanmäßig verkehren hier die Ausflugsschiffe Stella Maris und Aachen. Segler, Ruderer, Surfer und Kanuten können im Rurstausee Wassersport betreiben. Im Südosten grenzt er an die Urfttalsperre der Stadt Schleide.

Bierstadt Bitburg, Bad Münstereifel und Nürburg erkunden

Wer gerne Städtereisen unternimmt kommt in Bitburg in der Südeifel nicht um die Besichtigung der Marken- und Erlebniswelt der bekannten Bitburger Brauerei herum. In Bad Münstereifel tauchen Sie in mittelalterliche Geschichte ein. Die sehenswerte Nürburg ist nicht nur bei Rennsportfreunden durch den Nürburgring bekannt, sondern ebenso durch die gleichnamige Burg.

Sehenswerte Eifel: Geysir Wallender Born, Irreler Wasserfälle und Teufelsschlucht

Natürlich fehlt es auch nicht an Naturschauspielen und weiteren Attraktionen die Sie von Ihrer Ferienwohnung in der Eifel aus erkunden können: Der Geysir Wallender Born ist ein aktiver Kaltwassergeysir in der Ortschaft Wallenborn. Oder besuchen Sie die Irreler Wasserfälle und Teufelsschlucht am Unterlauf der Prüm. In der Eifel ist für jeden etwas dabei, ob in der Kakushöhle, dem Wasserfall von Dreimühlen, dem Bergbaumuseum Mechernich, die Benediktinierabtei Maria Laach am Laacher See oder der Erlebniswelt Terra Vulcania in Mayen. Hellenthal ist bekannt durch sein Wildgehege mit Greifvogelstation, die Oleftalsperre und das Besucherbergwerk Grube Wohlfahrt.

Entdecken Sie jetzt die Eifel – es lohnt sich die Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu entdecken. Zur Übernachtung finden Sie auf Fewostay eine traumhafte Unterkunft in der Eifel.

 

 

Alaska – Der wilde Norden

In Alaska ist die Wildnis majestätisch und teilweise noch unberührt. Bei zwei Dritteln Fläche, die unter Naturschutz stehen, ist das auch kein Wunder. Gebirge, Canyons, Seen, dichte Wälder und Gletscher reihen sich in imposanter Weise aneinander. Auch Nordamerikas höchster Berg befindet sich innerhalb der Grenzen Alaskas. Die Fauna floriert ebenfalls auf beeindruckende Weise und lädt zu Wildtierbeobachtungen ein.

Trotz der gewaltigen Größe des Landes leben lediglich rund 730.000 Menschen in Alaska und davon etwa die Hälfte in Anchorage. Die Hauptstadt Juneau hingegen hat nur rund 30.000 Einwohner.

Alaska wird als größter Bundesstaat Nordamerikas, der die fünffache Größe Deutschlands hat, in fünf landschaftlich, sowie klimatisch unterschiedliche Regionen eingeteilt, wobei der Süden und der Alaska Panhandle aufgrund der Meeresnähe etwas milder sind.
Durchschnittlich rechnet man aber mit 270 Regentagen im Jahr.

Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 16° C bis 32° C, wobei die Temperatur in der Nacht schon einmal auf 4° C sinken kann. Schon im August ist der Herbst in diesen Breitengraden deutlich spürbar und die Tage werden merklich kürzer. Der Winter ist entsprechend kalt mit einem durchschnittlichen Tiefstwert von -13° C im Januar.

Die Natur Alaskas

Glacier Bay Nationalpark, alaska
Glacier Bay Nationalpark, Bild: Maridav / shutterstock

Besonders beeindruckend in Alaska sind sicherlich Fauna und Flora. Beide noch großteils unberührt und so richtig wild. Für Naturliebhaber ist das Land das optimale Reiseziel.
Mit 17 Nationalparks hat Alaska mehr als jeder andere US-Bundesstaat. Viele davon entstanden von 1978 bis 1980.

Vor allem denkt man bei Alaska natürlich an Bären, Elche, Adler, Otter, Schneeziegen, Orcas und eine Vielzahl von Fischen, allen voran Lachs. Eine Wildnis, die ausgewogen ist, sich gegenseitig reguliert und auch komplimentiert.

Auch Seelöwen lassen sich auf den Felsen vor der Küste nieder und bieten einen beeindruckenden Anblick. Sie interessieren sich ebenfalls sehr für die alljährliche Lachswanderung. Mehr als 5000 Lachsflüsse führen vom Meer ins Innere des Landes, wo sie schon von Bären, aber auch von Anglern erwartet werden.

Im Sommer migrieren außerdem rund 140 Millionen Seevögel nach Alaska, um dort an dem sommerlichen Festmahl teilzunehmen, welches allerdings in erster Linie nicht aus Fischen, sondern aus Muscheln und Napfschnecken besteht.

Auch für Freunde des Eises ist natürlich gesorgt: Die 100.000 Gletscher des Landes machen nur 3 % der Bodenfläche aus, sind aber wahrlich imposant. In vielen von ihnen befinden sich atemberaubende Eishöhlen.

Alaskas Kulturen

Alaska
Bild: Alexey Suloev / shuttrstock

Die Geschichte Alaskas reicht weit zurück. Etwa vor 10.000 bis 16.000 Jahren wurde das Land als erster Teil Amerikas von Nomaden Asiens, welche über die Beringbrücke kamen, besiedelt. Erst im 17. Jahrhundert kamen die ersten Europäer aus Russland und 1867 wurde Alaska von der US-Regierung angekauft.

Zur Amtssprache zählen in Alaska heute nicht nur Englisch, sondern außerdem noch 20 indigene amerikanische Sprachen. Laut der Volkszählung des Jahres 2010 haben etwa 15 % der Einwohner indigene Vorfahren. Viele der indigenen Menschen pflegen auch heute noch eine traditionelle Lebensweise und manche der Siedlungen sind auch für Besucher geöffnet.

Den First Nations ist es wichtig, ihre Kultur zu bewahren und darüber zu informieren.
Im Alaska Native Heritage Center in Anchorage kann man außerdem Informationen über alle indigenen Kulturen einholen. Unterschieden wird gewöhnlich zwischen 5 indigenen Hauptgruppen, die nach der Geografie des Landes aufgeteilt sind.

Natürlich haben auch die Russen ihre Spuren in der Kultur des Landes hinterlassen. Heute wird zwar kaum noch Russisch gesprochen und es gibt so gut wie keine russischen Institutionen mehr in Alaska, doch die Kirche ist das Erbe Russlands. So sind heute noch ungefähr 50.000 Menschen Teil der russisch-orthodoxen Kirche. Der russische Einfluss macht sich auch in der Architektur der Kirchen mit den Zwiebeltürmen bemerkbar. Die Gottesdienste werden oft nicht nur auf einer Sprache abgehalten, sondern auch verschiedene indigene Sprachen kommen zum Einsatz und sogar christliche Lieder singt man zum Beispiel auf Yupik oder Tlingit.

Eine Reise nach Alaska

Das Land kann ein wahrer Augenöffner sein. Wann aber die beste Reisezeit ist, hängt stark von den Präferenzen des Reisenden ab. Im Sommer von Juni bis Ende August lässt sich die Natur zweifelsohne am besten genießen. Wer also an Bear-Watching, Kajaktouren oder dem Fischfang interessiert ist, fährt am besten in den warmen Monaten. Anfang September färben sich schließlich die Bäume in den kräftigsten Rot- und Gelbtönen und es beginnt der sogenannte Indian Summer. Zu dieser Zeit ist es außergewöhnlich warm und trocken, doch die Nächte sind bereits Vorboten des Winters.

Von Mitte Februar bis etwa Mitte April ist Alaska ein Paradies für Ski- und Hundeschlittenfahrten und natürlich darf man auch die gewaltige Schönheit der Polarlichter an diesen sonnenarmen Tagen nicht vergessen. Auch Festivals können ein besonderes Highlight sein. Im Oktober wird in Sitka drei Tage lang das Alaska Day Festival abgehalten, welches an die Übergabe des Landes an die USA erinnert und am Seward-Tag, der immer am letzten Montag im März begangen wird, feiert man den Kauf Alaskas durch die USA und lässt die Geschichte in mehreren Festivals im ganzen Land noch einmal auferstehen.
Zwischen Mai und August liegen noch einmal zahlreiche weitere Festivals, von denen die Alaska State Fair zweifelsohne das größte ist, aber auch im Winter gibt es Zusammentreffen, wie zum Beispiel das Fur Rendezvous Festival, das all den Freuden des Winters gewidmet ist.

Konstanz, die schöne Stadt am Bodensee

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee. Sie überzeugt nicht nur mit ihrer einmaligen Lage am Bodensee, sondern auch mit einer historischen Altstadt und natürlich mit der berühmten Insel Mainau. Die interessante Stadt und ihre Umgebung lockt ganzjährig viele Übernachtungstouristen sowie Tagesgäste an.

Anreise und Übernachtungen

Konstanz ist mit dem Auto aus allen Richtungen über Bundesstraßen oder Autobahnen zügig und gut zu erreichen. Auch mit der Bahn ist es kein Problem, nach Konstanz zu reisen. Ein gut ausgebautes Schienennetz bringt Besucher aus allen Städten sicher und schnell ans Ziel. In der Stadt und rundherum bieten die S-Bahnen oder die circa 15 Buslinien in Konstanz einen angenehmen Transfer. Wer es sportlich mag, kann auf 104 Kilometer gut ausgebauten Radwegen die Stadt erreichen und erkunden. Städtereisende und Urlauber brauchen sich um Unterkünfte keine Sorgen zu machen.

In der größten Stadt der Vierländerregion am Bodensee gibt es viele noble 5 Sterne Hotels, einfache, nette Frühstückspensionen, familienfreundliche Ferienwohnungen und Apartments. Wer es lieber rustikal möchte, kann sich auf einem der Campingplätze in den Vororten von Konstanz einmieten. Ein Geheimtip ist der Campingplatz Klausenhorn. Hier können Gäste in einem Campingfass in direkter Bodenseenähe gemütlich übernachten. Ein unvergleichliches romantisches Erlebnis.

Sehenswürdigkeiten von Konstanz

Stadtgarten Konstanz
Stadtgarten von Konstanz, Bild: Haidamac / shutterstock

In der Stadt am Bodensee gibt es natürlich viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Hier nur einige davon: Das romanische Münster mit seinem 78 Meter hohen Kirchturm im historischen Stadtteil Niederburg prägt noch heute das Stadtbild von Konstanz. Das gigantische Gebäude ist für seine unterschiedlichen Architekturstile bekannt. Die Fassade ist mit herrlichen Fresken bemalt. Im Innenbereich führen 193 Stufen zu einer Plattform. Hier gibt es einen einmaligen Blick über die Stadt. Wer sich traut und genug Puste hat, steigt zusätzlich noch 52 weitere Stufen hinauf. Dort warten Balkone, die natürlich auch eine wunderbare Aussicht über die Stadt versprechen.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Statue Imperia. Das beeindruckende Denkmal befindet sich im Hafen von Konstanz. Die Imperia mit ihren 9 Metern Höhe und einem Gewicht von 18 Tonnen, erinnert fast an eine Freiheitsstatue. Sie wurde von dem Künstler Peter Lenk geschaffen und soll eine satirische Darstellung des Konzils von Konstanz darstellen. Eine sehenswerte, beeindruckende Statue mit viel Geschichte.

Der Hafen an sich ist ebenso ein Ort, an dem Touristen gerne verweilen und die schöne Aussicht auf die majestätischen Berge und den Bodensee genießen. Eine wunderbare Promenade lädt in jeder Jahreszeit zum Bummeln und Flanieren ein. In den Sommermonaten bieten Kunsthandwerker in ihren Ständen Andenken und andere Dekoartikel an. In den Restaurants und behaglichen Cafés, die den Weg der Promenade säumen, lässt es sich herrlich mit Speis und Trank pausieren. Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt mit einem Katamaran oder einem der Ausflugsdampfer auf dem Bodensee. Hier gibt es wunderbare Ausblicke auf die Stadt von der Seeseite.

An Regentagen lohnt sich für Gäste der Stadt ein Besuch in einem der vielen Museen und Galerien. Zum Beispiel ist das Rosgartenmuseum ein interessanter Ort, um reichhaltige Sammlungsbestände der Stadt Konstanz und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Gründung des Museums erfolgte bereits im Jahre 1870. Für Grafik- und Fotografiefans ist die Galerie Turm zur Katz ein spannender, interessanter Ort. Der Turm im Herzen der Stadt bietet auf fünf Stockwerken wechselnde Ausstellungen mit Fotografien, Grafiken und modernen Plakaten. Mit Kunst und Kultur kann damit ein Regentag ideal zur Entspannung beitragen.

Die Blumeninsel Mainau und Natur pur

Bodensee, Mainau
Die Blumeninsel Mainau, Bild: LENS-68 / shutterstock

Ein Besuch der drittgrößten Insel Mainau darf bei einem Besuch in Konstanz auf keinen Fall fehlen. Zu jeder Zeit ist die Blumeninsel im Bodensee das beliebteste Ausflugsziel in der Umgebung. Nicht nur für Naturfreunde ist im Frühling der Anblick von Unmengen an Tulpen sehens- und bewundernswert. Im Sommer lösen duftende Rosen und Sommerblumen die Frühblütenpracht ab. In der kühleren Jahreszeit gibt es dann einen bezaubernden Wintergarten zu bestaunen. Auch das Schmetterlingshaus sowie das Palmenhaus auf der Insel Mainau sind Touristenmagnete. Sind Kinder mit von der Partie, können sich die Kleinen auf einem der drei Abenteuerspielplätzen austoben. Über das ganze Jahr verteilt gibt es verschiedene Veranstaltungen und interessante Ausstellungen auf der Insel. Auch Reisegruppen oder Vereine sind auf der Insel Mainau und ihrer Gastronomie herzlich willkommen.

Wer noch mehr Natur möchte, kann sich auf den Weg zu den Konstanzer Vororten machen. Das Motto heißt: “Konstanz im Grünen”. Mehrere Vororte wie zum Beispiel Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf oder Litzelstetten bieten Urlaubern ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Netz an Rad- oder Wanderwegen. Die Wege führen entlang des Seeufers, durch Wiesen und Felder bis hinüber zur Halbinsel Bodanrück. Die Naturschutzgebiete sind Highlights mit gesunder Luft und bezaubernden Landschaften.

Die Sporaden-Insel Skopelos

Die griechischen Sporaden, mit der Vielzahl an zugehörigen Inseln, hat sich unter Urlaubern im Land am Mittelmeer zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Viele der Inseln in der Region sind im Vergleich mit Kreta oder Mykonos noch kaum touristisch erschlossen und bieten einen erholsamen und abenteuerreichen Urlaub im Anblick einer weitestgehend unberührten Natur. All die Vorteile eines Urlaubs in Griechenland – wunderschöne Strände, tolles Wetter, beeindruckende geschichtliche Sehenswürdigkeiten und herzliche Menschen – verbinden sich mit einem beinahe unveränderten Einblick in die Welt des eigentlichen Griechenlands. Das gilt im besonderen Maße für die Insel Skopelos.

Kaum berührtes Eiland in den nördlichen Sporaden

Eine gewisse Bekanntheit erreichte die Insel durch den Film “Mamma Mia“, der hier in der Mitte der 2000er Jahre gedreht wurde und schon einen kurzen Hinweis darauf gab, was sich auf der Insel alles entdecken lässt. Viele Menschen haben sich in die kleinen engen Städte und die wunderschöne Natur der Insel verliebt, die gerade einmal 96 Quadratkilometer groß ist und trotzdem zu den schönsten Inseln gehört, die Griechenland zu bieten hat.

Schon bei dem ersten Besuch auf der Insel fallen im gleichnamigen Hauptort die weißen Fassaden auf, wie man sie auch von anderen griechischen Inseln wie Mykonos oder Santorin kennt. Sie sind auch hier im klassischen griechischen Stil zu finden und sorgen dafür, dass die Stadt schon weithin vom Boot aus gesehen werden kann. Das ist nämlich auch die gängige Art und Weise, wie man zu einem Besuch auf die Insel kommt. Der Hauptort der Insel ist auch das Zentrum für Besucher und Touristen. Hier gibt es die meisten der wenigen Hotels auf der Insel zu finden und besonders der Bereich rund um den Hafen lockt mit Geschäften und Restaurants. Die meisten Besucher zieht es in die Altstadt, in der noch einige Zeugnisse der langen Geschichte der Insel zu finden sind.

Was sollte man bei einem Besuch auf Skopelos gesehen haben?

Strand von Panormos auf Skopelos
Strand von Panormos auf Skopelos, Bild: leoks / shutterstock

Auf der Insel mischt sich die Natur mit den ursprünglichen Bauten auf eine wundersame Weise und an jeder Ecke ist spürbar, wie lange die Geschichte der Insel schon zurückreicht. Zu den schönsten Orten gehört unter anderem Alonnisos. Der kleine Küstenort lockt nicht nur mit seiner authentischen Küche in den Tavernas, sondern hat einige der historischen Bauten mitten im Stadtkern stehen, wo sie direkt in die neuen Bauten mit den weißen Fassaden übergehen. Vom Hauptort aus ist man binnen von einer Stunde in dem Ort, was es zu einem perfekten Ausflugsziel macht.

Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten der Insel finden sich aber natürlich in der Natur. Im Gegensatz zu vielen anderen populären Orten von Griechenland, hat sich Skopelos im Laufe der Zeit kaum verändert. Die wenigen Hotels, Ferienhäuser und touristischen Anlagen auf der Insel sind vor allem im Hauptort entstanden. Die eigentliche Natur der Insel ist daher beinahe unberührt und bietet einen tollen Einblick in die ursprüngliche Wildnis der Region und die einzigartige Flora und Fauna, die man so nur auf den Mittelmeerinseln von Griechenland und der Türkei finden kann.

Besonders im Herzen der Insel sind einige der schönsten Wälder zu finden, die man auf den griechischen Inseln finden kann. Von den Hauptorten aus brechen nicht selten Führungen in die unberührte Natur auf und zeigen den Besuchern, wie die Menschen hier auf der Insel einst gelebt haben und welche Besonderheiten die Natur auf der Insel noch zu bieten hat. Dazu gehört nicht selten auch ein Besuch in der Agios Ioannis sto Kastri. Die Kirche, die besonders aus dem erwähnten Film Bekanntheit erlangt hat, wurde auf einem Felsen direkt an der Küste gebaut und bietet ein hervorragendes Motiv für Fotos und Erinnerungen an den Besuch der Insel.

Aussicht auf die Kirche Panagitsa Tou Pirgou
Aussicht auf die Kirche Panagitsa Tou Pirgou , Bild: Tomasz Czajkowski / shutterstock

Das eigentliche Highlight der Insel sind aber natürlich die vielen Strände. Nach einem langen Spaziergang über die Insel laden die mediterranen Temperaturen einfach dazu ein, sich an den Strand zu legen, das Spiel der Wellen zu beobachten und eine Abkühlung im Mittelmeer zu suchen. Es gibt eine Vielzahl von Stränden rund um die Insel, wobei der Agios Ioannis Beach und der Hovolo Beach definitiv zu den besten Tipps gehören. Hier mutet das Ambiente der Insel beinahe ein bisschen karibisch an und es gibt die besten Bedingungen für die eine oder anderen Schwimm- und Tauchstunde auf der Insel.

Das einfache Leben auf der Insel Skopelos genießen

Natürlich ist Griechenland mehr als weiße Strände und unberührte Landschaften, mehr als wunderschöne Städte und tolles Wetter. Es sind vor allem die Menschen, die Kultur und das Essen, die viele Leute dazu bringen, sich für einen Urlaub in Griechenland zu entscheiden. Eben diese Kultur findet man auch in den verschiedenen Orten auf der Insel. Mit einheimischen Festen erhält man einen Einblick in das Leben der Menschen auf der Insel und besonders die Tavernen sind zum Abend hin gut gefüllt. Nicht selten trifft man hier auch auf die Einheimischen, die sich am Abend an gutem und frischen Fisch oder den Salaten der Saison erfreuen. Man sollte sich in jedem Fall die Zeit nehmen, die Insel auch von dieser Seite zu erkunden. Das Hotel zu verlasen und am Abend in eine der urigen Tavernen einzukehren, ist eine gute Möglichkeit, noch ein bisschen mehr von der Insel zu sehen.

Lyon: Geschichte erleben in der kunstvollen französischen Metropole

Die drittgrößte Stadt Frankreichs bietet eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Lyon eignet sich als Reiseziel sowohl für Einzelpersonen, Paare oder Familien mit Kindern und bietet noch dazu interessante Orte in jeder Preisklasse.

Die Stadt selbst ist problemlos mit dem Flugzeug zu erreichen. Der internationale Flughafen Lyon-Saint-Exupéry ist eine knappe halbe Stunde vom Stadtkern entfernt und kann schnell und einfach dank der öffentlichen Transportmittel erreicht werden.

Auch mit dem Zug oder dem Fernbus kann man für etwa den gleichen Preis nach Lyon reisen. Der riesige Hauptbahnhof Lyon Part-Dieu wird von vielen deutschen Zügen angefahren. Fernbusse kommen in Lyon Perrache an, wobei die Fahrt mit dem Bus ungefährt doppelt so lange dauert wie eine Zugfahrt.

Transportmöglichkeiten in Lyon

In der Stadt kann man sich mit dem Fahrrad, dem Bus, der Tram oder der Metro fortbewegen. Die Metropole hat ein gut ausgebautes Radwegenetz. Fahrräder können an vielen über die Stadt verteilten velo’v-Stationen ausgeliehen werden.

Es gibt zudem geführte Touren mit dem Fahrrad, dem Segway und sogar mit dem Boot. Eine Standseilbahn fährt von der Altstadt bis auf den Hügel mit Lyons überragender Basilika Notre-Dame de Fourviére.

Vergünstigungen aller Transportmittel sowie mehrerer Aktivitäten gibt es mit dem Kauf einer Lyon City Card. Mit der Karte erhält man freien Eintritt in alle über 20 Museen der Stadt.

Eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten von Lyon

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Lyons ist wohl die Basilika Notre-Dame de Fourviére, die 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Sie befindet sich westlich der Altstadt auf einem Berg, der entweder zu Fuß oder mit der Standseilbahn Funiculaire zu erklimmen ist. Die Seilbahn fährt auf dem Hügel an mehreren Denkmälern und Gärten vorbei.
Oben angekommen hat man eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt. Bei klarem Himmel ist der Mont Blanc in der Ferne sichtbar. Auch nachts ist der Ausblick ein besonderes Erlebnis.

Als Mittelpunkt der Stadt zählt der größte Fußgängerplatz Europas, der Place Bellecour. Er ist umgeben von diversen Geschäften und Cafés. Hier befinden sich die Touristeninformation, eine Kunstgalerie und das Riesenrad von Lyon sowie einige Denkmäler relevanter Personen. Unter anderen findet man Antoine de Saint-Exupéry, den aus Lyon stammenden Autor des Klassikers “Der kleine Prinz”.
Nahe des Platzes gibt es viele Unterkünfte, Einkaufsstraßen und das historische Vieux Lyon, die Altstadt.

Ebenso sehenswert sind die Kathedrale Saint-Jean-Baptiste, in der Lyoner Altstadt, die zwei römischen Amphitheater und weitere bedeutsame Bauwerke am Place des Terreaux, darunter das Rathaus von Lyon.

Auf Entdeckungstour in Lyon

Place de Bellecour in Lyon
Place de Bellecour, Bild: tichr / shutterstock

In der Stadt kann man viel unternehmen. Dabei muss es nicht immer teuer sein. Tatsächlich hat Lyon einiges zu bieten, das ganz ohne Kosten ist.

Eine beliebte Beschäftigung in Lyon ist das Suchen der Traboules, die die Seidenweber der Vergangenheit für den Transport der Seide benutzten. Die geheimen Durchgänge verstecken sich hinter Haustüren und führen durch Flure, Treppenhäuser und Innenhöfe. Auf den Spuren der Seidenweber lässt sich die Stadt auf eine ganz andere Weise wahrnehmen. Wer nicht an zu vielen Haustüren rütteln möchte, kann sich in der Touristeninformation auf dem Place Bellecour eine Übersicht der Traboules geben lassen.

Die Stadt verfügt über eine bunte Vielfalt an Museen. Mit der Lyon City Card zahlt man in den über 20 Museen keinen Eintritt. Besonders spannend sind das Museum du Cinema et de la Miniature, in dem Sets, Requisiten und Kostüme diverser Filme ausgestellt sind, das Naturkundemuseum “Musée de Confluences”, das Musée des Beaux-Arts oder das Museum Lumiére, das sich um die Entwicklung von Fotografie und Film dreht.

Ein absolutes Muss ist das Speisen in einem der urigen Bouchons, in dem die traditionelle französische Küche im Vordergrund steht. Da die Restaurants üblicherweise sehr voll sind, empfiehlt es sich, einen Tisch vorzubestellen.

Ein weiterer Tipp ist der Besuch des Parc de la Tête d’Or. Hier gibt es jede Menge zu unternehmen. Die vielen Grünflächen laden zum Verweilen und Entspannen ein. Der Park beherbergt einen kostenlos zugänglichen Zoo, einen botanischen Garten, ein Rosarium und einen See, auf dem man mit dem Ruderboot fahren kann. Minigolf und Ponyreiten sind ebenfalls vorhanden.

Kunst in der Stadt

Jacobinplatz Lyon
Jacobinplatz in Lyon, Bild: RossHelen / shutterstock

Lyon ist ein ideales Reiseziel für Kunstliebhaber, denn Kunst ist überall in der Stadt vertreten. Nicht nur in den Museen, sondern auch in Tiefgaragen oder an Hauswänden kann man beeindruckende Kunstwerke bestaunen.

Die “Mur des Canuts” (“Wand der Seidenweber”) ist mit 1200 Quadratmetern die größte Wandmalerei Lyons. Die Szene verändert sich mit den Jahren und die Charaktere wachsen mit. Das Wandbild befindet sich im Künstlerviertel La Croix-Rousse. Dort gibt es Straßenkunst sowie ausgefallene Läden, Cafés und Galerien zu entdecken. Das Viertel liegt auf einem Hügel im Stadtzentrum. Der Ausblick lässt sich insbesondere vom Jardin de la Grande Côte genießen.

An den Ufern des Flusses Saône gibt es regelmäßig einen Künstlermarkt und einen Markt der Bouquinisten.

Mit Kindern in Lyon

Lyon und Umgebung halten ebenso interessante Orte und Aktivitäten für Kinder bereit. Sowohl die Traboules als auch der riesige Stadtpark Tête d’Or sind ein Spaß für die ganze Familie.

Für Abwechslung sorgt ein Tagesausflug in einen der Parks rund um Lyon wie den Vergnügungspark Walibi Rhône-Aples mit einer großen Anzahl an Fahrgeschäften oder den Abenteuerpark Family Aventure.

Der Tierpark Safari de Peaugres sowie das Aquarium von Lyon sind beliebt bei Eltern und Kindern.

Gran Canaria – für viele eine Trauminsel

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Was spricht für die Insel Gran Canaria – Vor allem das konstante Klima sowie die herrlichen einzigartigen Strände machen die Insel für Touristen und Besucher zu etwas ganz Besonderem. Die Temperaturen weisen in der Regel fast nie weniger als 15 Grad und kaum mehr als 30 Grad Celsius auf, ein wahres Wohlfühlklima. Nicht umsonst wird die tolle Insel von vielen Besuchern als die Insel des “Ewigen Frühlings” bezeichnet.

Auf allen Kanarischen Inseln herrscht ein warm-gemäßigtes Klima, langanhaltende Schlechtwetter-Perioden kennt man so gut wie nicht. Ist die Sonne wirklich einmal von Wolken verdeckt, muss man nur wenige Kilometer zum nächsten Ort fahren, um wieder Sonnenschein und einen schönen blauen Himmel genießen zu können.

Play del Ingles Maspalomas

Playa del Ingles, Gran Canaria
Der Strand von Playa del Ingles, Bild: Valery Bareta / shutterstock

Der etwa sieben Kilometer lange weiße Sandstrand ist der bekannteste und auch bestbesuchte Strand auf Gran Canaria. Er zieht sich vom Leuchtturm bei El Oasis bis nach San Agustin und beeindruckt vor allem mit seiner tollen und einzigartigen Dünenlandschaft. Die ganze genannte Landschaft steht unter Naturschutz.

Diese außergewöhnliche Küstendarbietung ist die Hauptattraktion der Insel. Tagsüber ist ein nicht endender Zug von Strandwanderern am Ufer des Meeres unterwegs.
Der Strand von Puerto Rico kann mit fast nie endenden Sonnenschein aufwarten. Hier scheint immer noch die Sonne, wenn in Maspalomas bereits die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Da das auch in den Wintermonaten der Fall ist, kommt es gelegentlich vor, dass es in dieser Umgebung eng werden kann. Der Strand zählt zu den schönsten Orten von Gran Canaria.

Sehenswürdigkeiten

Artenara liegt inmitten einer fast noch unberührten Naturlandschaft und ist der höchste Ort von Gran Canaria. Die meisten Besucher statten dem Ort einen Besuch ab, um die dort befindliche Höhlenkirche zu besuchen und einen Eindruck von der dort lebenden Bevölkerung zu bekommen. Vereinzelte Personen leben heutzutage noch in den Höhlen.

Waldgebiet Pinar de Tamadaba

Dieses Waldgebiet ist mit dem Auto über die Ortschaft Artenara zu erreichen. Die kurivge Fahrt wird entschädigt durch den schönsten Kiefernwald Gran Canarias. Manche dieser hohen ranken Bäume sind mit langen Flechten behangen.

Der Mirador (verglaster Balkon) am Ende der Strecke gibt den Blick bis zur Küste frei, Besucher sind angetan und begeistert von diesem einzigartigen Panoramablick auf Gran Canaria.

Empfohlene Routen

Es gibt zahlreiche verschiedene Routen, anzuraten sind eine Inselrundfahrt (190 km), dabei handelt es sich um einen Tagesausflug.

Fahrt ins Inselinnere (130 km) die überwiegend durch das Bergland Gran Canarias führt, die Zeit nimmt dafür etwa einen halben Tag in Anspruch.

Die längste Route (220 km) führt durch den Inselnorden, dabei lernen Teilnehmer den vegetationsreichen Norden der Insel kennen. Die Strecke ist mit kurvigen Straßen gepflastert, daher benötigt man für diesen Ausflug relativ viel Zeit.

Fazit: Das sind nur einige wenige Gründe und Attraktionen die dazu beitragen, dass die Insel “Gran Canaria” für viele Menschen eine Trauminsel ist. Nicht zu vergessen, die gastfreundlichen Einheimischen die Touristen aus aller Welt herzlich willkommen heißen und gastfreundlich verwöhnen. Zahlreiche Restaurants sorgen für das leibliche Wohl der Urlauber.

Auch Tagesausflüge mit dem Schiff auf die Nachbarinseln Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura sind möglich. Sehenswert dabei vor allem auf Teneriffa der berühmte “Botanische Garten” und auf Fuerteventura der unvergleichlich schöne Sandstrand.

 

So wird der Camping-Urlaub mit Zelt zum Erfolg

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Während des Urlaubs nicht im Hotel oder in einer Pension, sondern draußen zu schlafen, ist für einige Menschen das höchste der Gefühle. Und das ist auch nachvollziehbar, denn schließlich ist man ohne feste Behausung der Natur viel näher. Es gibt verschiedene Varianten, wenn es darum geht den Schlafplatz in eine natürliche Umgebung zu verlegen. Neben Übernachtungen im Wohnwagen oder Van ist das Zelten ein Klassiker, der niemals aus der Mode kommen wird. Welche Vorteile das Campen mit Zelt bietet, was genau daran so schön und besonders ist, welches Zelt sich am besten für wen eignet und auf was man beim Campen mit dem Zelt grundsätzlich achten sollte, kann hier nachgelesen werden.

Diese Vorteile hat das Campen mit Zelt

Das Campen mit Zelt bringt einige Vorteile mit sich. Man ist mit einem Zelt sehr flexibel und kann in Ländern, in denen das Wildcampen erlaubt ist, überall dort schlafen, wo es einem gerade gefällt. Somit bietet sich diese Form der Übernachtung vor allem für diejenigen an, die der Natur gerne sehr nahe kommen und ihren Urlaub bevorzugt beim Wandern oder Radfahren verbringen. Denn leichte Zelte und Schlafsäcke sowie Isomatten lassen sich bequem im Rucksack oder in an das Fahrrad angebrachten Radtaschen transportieren. Schlägt man das Zelt dann an einem idyllischen Plätzchen mitten unter dem Sternenhimmel auf, wird es richtig romantisch. Und auch allen Abenteuerfreunden sei das Campen mit Zelt ans Herz gelegt.

Zugegeben können die Geräusche der Natur bei Dunkelheit schon ein wenig gruselig wirken. Doch die Klänge, die uns dann ängstigen sind meist einfach zu erklären, denn es handelt sich zum Beispiel um die Kriechgeräusche von Wald- und Wiesenbewohnern. Besonders, wenn man mit Kindern verreist, kann diese Form des Urlaubs zu einem Abenteuer werden, das dem Nachwuchs lange Zeit in Erinnerung bleibt. Darüber hinaus kann man beim Campen mit dem Zelt auch Geld sparen. Denn selbst, wenn man nicht die Möglichkeit hat sich als Wildcamper völlig kostenfrei einen Schlafplatz zu suchen, sondern auf Zelt- und Campingplätzen übernachtet, ist diese Art des Urlaubmachens häufig günstiger, als sich in Hotels oder Ferienwohnungen einzumieten. Für Campingplätze müssen zwar auch Gebühren entrichtet werden, um sein Zelt dort aufschlagen zu dürfen, doch je nach Region sind diese zum Beispiel in Deutschland mit rund zehn bis 25 Euro pro Nacht und Person überschaubar. Auch ist das Zelten sehr gesund, da man sich den ganzen Tag, und selbst die Nacht über, an der frischen Luft aufhält. Weiterhin ist es beim Zelten einfacher einen Hund mitzunehmen, denn in vielen Übernachtungsbetrieben sind Vierbeiner nicht willkommen.

Welches Zelt wofür?

Campen im Zelt
Ein Stückchen Unabhängigkeit: Campingurlaub im Zelt, Bild: varuna / shutterstock

Je nachdem mit wie vielen Personen und wo man mit dem Zelt übernachten möchte, eignen sich unterschiedliche Zelttypen. Ein weiterer entscheidender Faktor für die Wahl des richtigen Zeltes kann außerdem das Gewicht des Unterschlupfs sein, zumindest dann, wenn man das Zelt nicht mit dem Auto, sondern im Rucksack oder mit dem Fahrrad transportiert. Für einen Campingurlaub mit der Familie im Zelt gibt es Familienzelte, die sehr geräumig sind und neben genügend Stauraum auch ein Vorzelt bieten. Hier kann sich die Familie zum Beispiel bei Regenwetter oder abends zum Essen zurückziehen. Weiterhin sind Familienzelte hoch angelegt, so dass man bequem in ihnen stehen kann.

Für Paare oder Einzelpersonen eignen sich kleinere Zelte besser. Wenn es darum geht das Zelt möglichst schnell auf- und abbauen zu können, da zum Beispiel häufiger der Standort gewechselt werden soll, eignen sich Wurfzelte besonders gut. Sie sind leicht und flach verpackt und stehen mit einem gekonnten Wurf. Trekkingzelte gibt es in unterschiedlichen Formen. Sie können als Tunnelzelt, rund und niedrig oder auch als höher angelegtes Kuppelzelt konzipiert sein. Diese Zelte sind robuster und oft auch bequemer, als ein Wurfzelt, allerdings dauert der Auf- und Abbau länger und das Gewicht des Zeltes ist auch höher. Bei der Auswahl des richtigen Zeltes sollte man sich Gedanken darüber machen wie genau man es nutzen möchte und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.

Das sollte man beim Campen mit Zelt beachten

Besonders wichtig beim Campen mit Zelt ist die richtige Ausrüstung. Denn das Zelt ist die einzige Außenhaut, die man hat. Wird es also kalt oder nass, dann bietet ein Zelt oft weniger Schutz als eine feste Behausung. Deshalb sollte die Auswahl des Schlafsacks, der Isomatte und der mitgebrachten Outdoor-Kleidung immer der Jahreszeit und den zu erwartenden Wetterverhältnissen entsprechen. Außerdem sollte immer genügend Wechselkleidung vorhanden sein, die in einen wasserdichten Beutel verpackt ist. So kann man sich auch bei starkem Regen trocken halten.

Weiterhin sollte man nie mit einem zu kleinen Zelt verreisen. Zelturlauber müssen immer bedenken, dass nicht nur sie, sondern auch das komplette Gepäck im Zelt bequem Platz haben muss. Auch bietet es sich an immer einen kleinen Camping-Gaskocher, ein wenig Geschirr, Kaffee, Tee und eventuell einige Tütensuppen mitzunehmen. Selbst dann, wenn man sich beim Campen im Zelt grundsätzlich im Restaurant versorgen möchte, kann der Gaskocher an Regentagen goldwert sein, wenn man sich ein wenig aufwärmen möchte. Um Gewicht und Stauraum zu sparen kann hingegen schicke Kleidung zu Hause gelassen werden. Generell sollte die Kleidung beim Campen im Zelt funktional sein. Am besten folgt man dem Zwiebellook und beschränkt sich so auf das Notwendigste

Peru Rundreise: Das sind die wichtigsten Dinge, die zu beachten sind

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Das südamerikanische Peru bietet Reisenden eine facettenreiche Mischung aus grandiosen Landschaften, die durchzogen sind von Zeugnissen längst vergangener Hochkulturen. Dazu gibt es lebhafte Metropolen, um das peruanische Stadtleben zu erkunden. Die Bevölkerung ist sehr herzlich und gastfreundlich. Aufgrund der Vielfältigkeit des Landes bietet sich eine Rundreise an, um möglichst viel zu sehen und zu erleben. Dabei sind aber unbedingt einige wichtige Dinge zu beachten.

Organisatorische Aspekte für das Gelingen der Peru Rundreise

Für Peru brauchen deutsche Bürger kein Visum, wenn der geplante Aufenthalt nicht länger als drei Monate dauert. Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. In diesem Teil von Südamerika sprechen die Bewohner die spanische Sprache, das Englische ist nicht so weit verbreitet. Die peruanische Währung trägt den Namen Nueva Sol und lässt sich gegen Euros an vielen Stellen umtauschen. Bei der Planung der Rundreise ist die Größe des Landes zu bedenken. So beträgt die Länge der Küstenlänge von der nördlichen Grenze zu Ecuador bis zum südlichen Ende an der chilenischen Grenze mehr als 3.300 km. Aufgrund der großen Distanzen bietet es sich an, einen thematischen Schwerpunkt für die Rundreise festzulegen. Das können die folgenden Themen sein:

  • Auf den Spuren der Inka
  • Trekking in den Bergen
  • Historische Schätze entdecken
  • Küsten und Städte erkunden

Die peruanischen Landschaften und Regionen sind extrem vielseitig, es gibt tropischen Regenwald, die hohen Berge der Anden, ausgedehnte Wüsten und die Küsten am Pazifik. Damit die Peru Rundreise zum vollen Erfolg wird, bieten sich organisierte Touren mit erfahrenen Reiseleitern und Wanderführern an.

Art und Zeitraum der Rundreise in Peru festlegen

Machu Picchu, Peru
Machu Picchu, Bild: Bluesnaps / shutterstoclk

Peru ist das ursprüngliche Reich der Inka, davon zeugen noch zahlreiche historische Bauwerke und Denkmäler wie Machu Pichu und Cusco. Viele der Orte befinden sich hoch oben in den Bergen und lassen sich am besten im Zuge von Wanderungen erforschen. Generell ist das Trekking eine optimale Methode, um die zahlreichen Schätze in Peru zu entdecken. Die besten Monate für eine Peru Rundreise sind von Mai bis September, da in diesem Zeitraum die Trockenzeit herrscht. Dagegen ist in den Herbst- und Wintermonaten mit viel Regen zu rechnen, der überwiegend in der peruanischen Berglandschaft fällt. An den peruanischen Küstenregion scheint das ganze Jahr über die Sonne und es ist angenehm warm. Wer ganz hoch in die Berge möchte, muss bedenken, dass dort die Höhenkrankheit eintreten kann.

Hygiene und Impfschutz

Angesichts der Corona-Pandemie herrschen auch in Peru gewisse Einschränkungen, die sich jedoch täglich ändern können. Deshalb sollten sich Urlauber vor dem Reiseantritt darüber ausreichend informieren, zu diesem Zweck hält das Auswärtige Amt alle erforderlichen Daten und Fakten bereit. Abgesehen vom Covid-Impfschutz sind keine weiteren Impfungen vorgeschrieben, zu empfehlen sind aber Gelbfieber sowie Hepatitis A und B. Außerdem sollten die normalen Impfungen aufgefrischt werden, wenn sie schon länger zurückliegen. Leitungswasser ist kein Trinkwasser und sollte nicht konsumiert werden.

Fazit

Wer die genannten Dinge beachtet, kann die Peru Rundreise mit allen Sinnen genießen. In einer organisierten Gruppenreise lassen sich mögliche Probleme umgehen.

 

Vatikanstadt: Zu Besuch beim Papst und bei wertvollen Kunstschätzen

Vatikanstadt ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Nicht nur, dass der Zwergstaat, dessen Name eigentlich mehr darauf hindeuten würde eine Stadt als ein Staat zu sein, mit einer Fläche von nur 0,44 Quadratkilometern der kleinste Staat der ganzen Welt ist. Es handelt sich dabei auch um das einzige Land überhaupt, das Latein zu seiner Amtssprache gemacht hat. Außerdem hat kein Land der Welt weniger Einwohner als Vatikanstadt. Bei der letzten offiziellen Zählung 2020 waren es 932, wovon jedoch nur 552 als Staatsbürger galten.

Noch dazu ist das Staatsgebiet nicht etwa von einem Land, sondern lediglich einer Stadt umschlossen, nämlich der italienischen Hauptstadt Rom. Der Papst ist das Staatsoberhaupt des Zwergstaates, der auf dem Vatikanischen Hügel, einem 75 Meter hohen Tuffsteinhügel erbaut wurde. Vatikanstadt ist das einzige Land der Erde, dessen komplettes Staatsgebiet zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Dabei handelt es sich unter anderen um den Petersdom und die Vatikanischen Museen, die damit nicht etwa, wie viele Menschen glauben, in Rom liegen, sondern in einem ganz anderen Land als Italien.

Der Petersdom

Vatikanstadt Petersdom
Aussicht auf den beleuchteten Petersdom und die Via della Conciliazione, Bild: Pani Garmyder / shutterstock

Die Bezeichnung Petersdom ist lediglich im deutschen Sprachraum bekannt. Die italienische Bezeichnung San Pietro in Vaticano gibt einen Hinweis auf den Standort der Basilika. Wer den Petersdom besucht betritt also das Staatsgebiet des Vatikan. Neben dieser herausragenden Tatsache beeindruckt der Petersdom durch seine Größe. Die Grundfläche der Basilika beträgt exakt 20.139 Quadratmeter. 20.000 Menschen können sich gleichzeitig in dem Gebäude aufhalten.

Natürlich nicht zum Sightseeing, sondern zur Messe. Möchte man die Schönheiten des zwischen 1506 und 1626 erbauten Petersdoms auf sich wirken lassen, dann bietet sich ein Besuch zu den Besichtigungszeiten an, in denen die Besucherströme gut kanalisiert werden. Bevor man eintritt ist noch ein Blick auf die Kleiderordnung zu werfen, denn natürlich geht es in diesem katholischen Gotteshaus züchtig zu. In jedem Fall sind die Schultern zu bedecken und am besten trägt man lange Hosen oder einen Rock, der mindestens bis über die Knie reicht. Ansonsten kann der Besuch vom Personal auch verwehrt werden. Überspannt ist der Petersdom von einer markanten Hauptkuppel sowie zehn kleinen Nebenkuppeln, die sich von innen alle bestens begutachten lassen. Neben den 778 Säulen gruppieren sich 395 Statuen sowie 44 Altäre unter diesen Kuppeln. Unter dem Petersdom liegt das Grab des Heiligen Petrus.

Dazu gesellen sich 20 Grab- und Denkmäler von Päpsten, die innerhalb des Petersdoms positioniert sind. Bei einem näheren Blick auf die Innenausstattung bemerken Touristen schnell, dass ein einziger Besuch im Petersdom nicht ausreichen wird, sollte man sich mit allen Kunstschätzen auseinandersetzen wollen. Die Kuppeln zum Beispiel, und auch die Altarbilder sind durch Mosaike gestaltet. Wer alle Mosaike des Petersdoms gesehen hat, hat zusammengenommen ein 10.000 Quadratmeter großes Mosaik besichtigt.

Die Vatikanischen Museen mit Sixtinischer Kapelle

In den Vatikanischen Museen sind unter anderem die meisten Altarbilder des Peterdoms untergebracht. In der sogenannten Päpstlichen Kunstsammlung befinden sich außerdem noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Kunstschätze. Orientalische Altertümer aus dem Alten Ägypten und Assyrien, griechisch-römische Kunst aus Zeiten der klassischen Antike, etruskische Altertümer, frühchristliche und mittelalterliche Kunst aus dem dritten bis hinein in das 14. Jahrhundert, sowie Kunstwerke aus Zeiten der Renaissance bis zur Gegenwart. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine gut bestückte völkerkundliche Sammlung.

Sixtinische Kapelle Vatikanstadt
Sixtinische Kapelle Vatikanstadt, Bild: amw213 / shutterstock

Außerdem gehört auch die Sixtinische Kapelle, die in der offiziellen Residenz des Papstes, dem Apostolischen Palast untergebracht ist, zu den Vatikanischen Museen. Bekannt ist die Sixtinische Kapelle für ihre herausragenden Wandgemälde, die Szenen aus dem Leben Jesu zeigen. Dazu zählt unter anderem eine Darstellung des letzten Abendmahls. Teile der Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle zeigen Szenen des Alten Testaments, die vielfach in Kunst- und Lehrbüchern abgebildet, oder zum Beispiel auch für Werbeanzeigen benutzt wurden. So zum Beispiel Die Erschaffung Adams und Der Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies. Ein weiterer Bestandteil des Areals der Vatikanischen Museen sind die Vatikanischen Höfe. Der Hof des Belvedere lädt zwischen Pinien, Kiefern, Palmen und Zypressen zum Lustwandeln ein. Gemeinsam mit dem Cortile della Biblioteca umrahmt er die bereits 1475 eingerichtete Vatikanische Bibliothek. Hier befinden sich unter anderem 150.000 überaus wertvolle Handschriftenbände.

Vatikanstadt von oben gesehen

Auch, wenn man unter Umständen eine Weile lang anstehen muss, sollte man sich den Gang auf die Hauptkuppel des Petersdoms nicht entgehen lassen. Denn von dort aus haben Besucher einen fantastischen Blick über den gesamten Vatikan und den vor dem Petersdom liegenden Petersplatz. Weit reicht auch der Blick über die Vatikanstadt umschließende italienische Hauptstadt Rom. Wer sportlich ist, erklimmt die 551 Stufen bis zum Zwischendach zu Fuß. Alle anderen gelangen hier mit dem Aufzug hin. Ganz hinauf geht es dann allerdings wirklich nur per pedes und es verbleiben noch 320 Stufen des Aufstiegs bis hin zur finalen Aussichtsplattform.

Was man sonst noch zu Vatikanstadt wissen sollte

Wichtiger als überall sonst in der Umgebung ist es sich in Vatikanstadt einerseits angemessen zu verhalten, sich andererseits jedoch dessen bewusst zu sein, dass die an diesen heiligen Ort strömenden Menschenmassen auch eine Menge an zweifelhaftem Volk anziehen. In dem unübersichtlichen Getümmel suchen häufig Taschendiebe ihr Glück, weshalb man hier besonders gut auf seine Wertsachen aufpassen sollte. Benötigt man Bargeld kann man in Vatikanstadt übrigens auch einen Geldautomaten nutzen, der einen mit lateinischen Bedienungsanweisungen führt.