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Dienstag, März 10, 2026
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Mit dem Kreuzfahrtschiff durchs Mittelmeer

Seit jeher lockt das Mittelmeer deutsche Urlauber in Scharen an. Ein wunderbares Klima, viele unterschiedliche Regionen und fremde Länder locken gemeinsam mit historischen Städten und tollem Essen. Neben der Möglichkeit, am Strand zu entspannen, haben vor allem die Kreuzfahrten im Mittelmeer in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen.

Mit einer Kreuzfahrt hat man nicht nur ein mobiles Luxushotel mit einer Vielzahl an Möglichkeiten für die Freizeit, Versorgung und Unterbringung, sondern darüber hinaus erreicht man die interessantesten und schönsten Ziele des Mittelmeers einfach über Nacht. Die schwimmenden Städte sind also aus gutem Grund eine der beliebtesten Möglichkeiten im Bereich Tourismus im Mittelmeer geworden.

Der Vorteil einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff durchs Mittelmeer

Eine Mittelmeer-Kreuzfahrt ist die wohl entspannteste Möglichkeit, die verschiedenen Ziele und Regionen im Mittelmeer zu erkunden. Nach dem Check-In auf dem Schiff hat man die persönliche Kabine, die gegenüber dem klassischen Hotelzimmer nichts an Komfort und Luxus vermissen lässt. Auf dem Schiff selbst gibt es in der Regel zahlreiche Restaurants, Bars und kleine Cafes für die Verpflegung. Die modernen Ozeanriesen sind darüber hinaus ein Zentrum der Unterhaltung. Mit umfassenden Programmen, eigenen Theatern und Kinos, Aufführungen und bei Bedarf Animation für die Kinder hat man viele Optionen, wie ein Tag auf hoher See verbracht werden kann.

Neben dem Luxus auf dem Schiff steht aber natürlich die Reise durch das Mittelmeer selbst im Fokus. Die meisten Reisen mit dem Kreuzfahrtschiff orientieren sich an den schönsten Städten, die man finden kann. Neben einer Rundreise von Neapel nach Südfrankreich sind auch Touren entlang der griechischen Inseln möglich. Hier ist es bereits der Kostenfaktor, der für eine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff spricht. Wer mehrere Orte am Mittelmeer in kurzer Zeit erkunden möchte, würde jedes Mal Geld für den Mietwagen, einen Flug oder die Bahnfahrt ausgeben. Mit den Kreuzfahrten gibt es den Transfer auf dem Luxusschiff zu den verschiedenen Orten, während man alle Annehmlichkeiten auf dem Schiff nutzen kann und in der Regel über Nacht am neuen Ziel ankommt.

Die schönsten Reisen für eine Kreuzfahrt durch das Mittelmeer

Provence-Alpes-Côte d’Azur, Marseille
Der Hafen von Marseille, Bild: S-F / shutterstock

Es gibt eine große Auswahl an Anbietern, die sich auf die Kreuzfahrten durch das Mittelmeer spezialisiert haben. Sie alle bieten verschiedene Touren mit ganz unterschiedlichen Längen an. Eine kurze Tour entlang der griechischen Inseln, auf der man in fünf Tagen Athen, Mykonos, Kreta und Inseln wie Santorini erkunden kann. Andere Möglichkeiten umfassen eine Tour zwischen den Inseln des westlichen Mittelmeers, Besuchen in den bekanntesten Hafenstädten und natürlich Ausflüge in die interessantesten Metropolen, die eine lange Geschichte zu verzeichnen haben. Längere Kreuzfahrten haben dabei mitunter auch einen Tag ganz auf See, damit man sich zwischen den anstrengenden Touren erholen und die Angebote an Bord genießen kann.

Einer der beliebtesten Anbieter zum Kreuzfahrten buchen im Mittelmeer ist Costakreuzfahrten. Der Anbieter hat sich auf verschiedene Modelle für Reisen im Mittelmeer mit einer großen Flotte an wunderschönen und luxuriösen Schiffen spezialisiert. Die beliebteste Route führte dabei beispielsweise ab Palma vorbei an Barcelona, Marseille, Messina und Rom und lässt Passagiere der Kreuzfahrt also einige der interessantesten Städte des Mittelmeeres binnen von 8 Tagen erkunden. Es gibt aber auch Kreuzfahrten, die sich beispielsweise mehr auf die ausufernde Welt der griechischen Hafenstädte konzentrieren. In vier Tagen geht es von Triest über Mykonos, Katakolon und Korfu zurück zum Heimathafen. Perfektes Wetter und die griechischen Inseln in nur sieben Tagen – ein Traum für jeden, der mehr vom Mittelmeer entdecken möchte.

Zu den schönsten Touren gehört mit Sicherheit jene zwischen Italien, Griechenland, der Türkei und Kroatien. Die Reise beginnt bereits in Venedig – eine Stadt, die viele Menschen einmal gesehen haben wollen und die für viele Umwälzungen im Mittelmeer der Ausgangspunkt war. Von hier aus geht es weiter nach Katakolon, Izmir und Istanbul. Über jede dieser Städte ließe sich ein ganz eigener Roman verfassen und jede wartet mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten auf. Die Reisenden auf einem Kreuzfahrtschiff haben hier wiederum den Vorteil, dass die erfahrenen Begleiter an Bord alles organisieren können, was man für eine Erkundungsreise benötigt. Begleitete Touren zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten und Ausflüge an Land sind also ohne Probleme möglich. Es bleibt den Reisenden auf dem Schiff aber auch überlassen, die Städte auf eigene Faust zu erkunden, tief in das Leben von Städten wie Istanbul einzutauchen und am Abend in den sicheren Hafen in Form der eigenen Kabine auf dem Schiff zurückzukehren.

Natürlich darf auch die andere Seite des Mittelmeeres nicht vergessen werden. Diverse Kreuzfahrten beschäftigen sich mit Las Palmas, Barcelona, Marseille, den Balearen und natürlich Sizilien. Von hier aus ist es nur ein kleiner Katzensprung nach Neapel und Rom und viele der Kreuzfahrten bieten entsprechende Touren in die wohl ältesten und einige der schönsten Städte des Mittelmeeres an. Auch hier sind Kultur und tolles Essen vorprogrammiert – immer ganz nach den eigenen Wünschen und den eigenen Ansprüchen.

Themenfahrten und besondere Touren auf den Kreuzfahrtschiffen finden

Eine Kreuzfahrt im Mittelmeer ist auch immer eine tolle Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ähnliche Interessen haben. Viele Anbieter haben daher auch spezialisierte Kreuzfahrten. Das sind Touren, die besonders für Rentner geeignet sind und auch eine entsprechende Begleitung bieten oder für Feierwütige, die erst auf dem Schiff Party machen wollen und dann beispielsweise auf Ibiza beim Landgang weitermachen. Wer also auf der Suche nach Alternativen zum Rahmenprogramm rund um die Kultur und die Sehenswürdigkeiten ist, wird heute bei vielen Anbietern auch in diesem Bereich Angebote finden, die mit einem einmaligen Urlaub und vielen tollen Erinnerungen im Mittelmeer verbunden sind.

Die Costa Brava: Meer-Urlaub geht nicht mehr

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Mit Überquerung der französisch-spanischen Grenze La Jonquera beginnt im Nordosten von Spanien die Region Katalonien und die Costa Brava erstreckt sich von Roses bis nach Blanes auf zirka 220 Kilometer Länge. Es ist eine beliebte Urlaubsregion, die seit den 70er Jahren stetig wächst. Dabei ist es nicht nur das mediterrane Klima, welches Urlauber immer wieder anzieht. Auch die Gastfreundschaft der Katalanen trug maßgeblich dazu bei. Mittlerweile unterhält nahezu jede kleinere Stadt ein gut geführtes Museum und die vorhandene Architektur und Lebensweise wird stolz präsentiert. Strände und Straßen sind in der Regel sehr sauber, was auch generell für die Campingplätze gilt. Denn gerade die hohe Qualität der Plätze macht Camping an der Costa Brava so attraktiv.

Wir haben die beliebtesten Orte an der Costa Brava für Sie zusammengestellt:

Figueres

Dali Museum Figueres
Das Dali-Museum in Figueres, Bild: trotalo / shutterstock

Diese kleine Stadt präsentiert sich typisch im katalanischen Stil. Figueres besticht nicht mit unzähligen Attraktionen. Denn es gibt nur eine Sehenswürdigkeit, die es aber in sich hat: das Salvador-Dali Museum. Über mehrere Etagen werden Arbeiten von Dali ausgestellt, die so manchen Besucher an seine Wahrnehmungsgrenze führt. Wie etwa das Bild-in Bild Gemälde. Das Dali-Museum ist dabei unübersehbar. Auf dem Dach befinden sich große und eiförmige Objekte. Zudem sind das Gebäude und das Drumherum sehr bunt und somit sehr auffällig. Auch wer für Kunst schwer zu erreichen ist, wird hier seine Freude haben. Jedoch sollte ein Besuch gut vorbereitet sein. In der Urlaubszeit herrscht vor und im Museum ein starker Besucherandrang. Natürlich ist Figueres von Dali geprägt, zeigt aber in einigen Stadtvierteln das typische spanische Flair. Kleine und schmale Gassen laden zum Verweilen ein, während wenige Meter weiter imposante Prachtbauten und Parks den Besucher in Erstaunen versetzen.

Roses

Diese kleine Küstenstadt befindet sich am Fuße der Pyrenäen und ist der Namensgeber für die gesamte Region, den Golf de Roses. Ein dem Meer zugewandter Rundbogen über mehrere Kilometer umfasst zahlreiche kleine Orte und Campingplätze, die vor allem im Sommer starken Zulauf haben. In lauen Sommernächten herrscht am Hafen von Roses und der Strandpromenade das typische Urlaubsflair. Roses bietet seinen Gästen eine schöne Innenstadt mit zahlreichen kleinen Geschäften. Weiterhin gibt es einen Aquapark mit zahlreichen Rutschen und Wasserbecken.

Golf de Roses

Die lang gestreckte Bucht beginnt bei Roses und endet bei L´Escala. Über die gesamte Strecke verläuft ein Sandstrand, wo im Sommer zahlreiche Strandbars aufgebaut sind. Das Mittelmeer lädt zum Baden ein und zahlreiche Wassersportler finden hier Traumbedingungen. Zufahrten zu den Strandabschnitten sind überall vorhanden und Parkplätze befinden sich oft direkt in der Nähe des Strands. Nur bei einer Gewitterlage, die sich über den Pyrenäen aufbaut, ist Vorsicht geboten. Dann kann es schnell zu einer Sturmlage kommen.

Cadaquez

Cadaquez, Costa Brava
Blick auf Cadaquez, Bild: Rolf E. Staerk / shutterstock

Etwas versteckt befindet sich die kleine Stadt mit ihrer typisch spanischen Bauweise auf der anderen Seite von Roses. Hier strandeten bis in die 80er Jahre hinein vor allem Künstler und prägten das Flair eines entspannten Lebensstils. Wer mit dem Auto nach Cadaquez fährt, sollte unbedingt an einem der Aussichtspunkte Rast machen. Denn hier gibt es einen unverbauten und atemberaubenden Blick auf die Costa Brava. In der Stadt selbst ist der Einfluss von Salvador Dali zu spüren und an zahlreichen Plätzen auch präsent, da wenige Kilometer von Cadaquez entfernt sich sein Wohnsitz befand. Dieser ist heute als Museum besuchbar, wobei das Dali-Museum in Figueres wesentlich umfangreicher ist. In Cadaquez herrscht vor allem im Sommer sehen und gesehen werden. Am geschützten Strand befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars. Der Stadtkern selbst ist geprägt von der ursprünglichen Lebensweise der Spanier und hat ein eigenes Flair, welches schwer zu beschreiben ist.

Girona

Eine zunächst unscheinbare Stadt. Doch hier ist alles zu finden, was die Architektur Spaniens hervorgebracht hat. Neben imposanten Kathedralen und Bauwerken, sind es auch die bunten Häuser am Fluss Onyar, der die Stadt durchzieht. Bekannt ist Girona natürlich auch durch den Flughafen, der von fast allen europäischen Fluglinien angeflogen wird. Eine eindrucksvolle und imposante Stadt im Hinterland von Katalonien.

Palamos

Eine kleine Küstenstadt mit einem auf Touristen ausgelegten Stadtkern. Vor allem abends zeigt sich die Hafenpromenade mit ihrem Strand in einem freundlichen Lichtermeer. Bekannt ist Palamos für seinen Fischmarkt und die umliegenden Badebuchten.

Nationalpark Cap de Creus

Die Zufahrt zum Nationalpark Cap de Creus erfolgt ab Cadaquez und erfordert eine sichere Fahrweise. Zu bestaunen gibt es einen Leuchtturm, der den östlichsten Zipfel der iberischen Halbinsel markiert. Geeignet ist der Nationalpark für sichere Wanderer.

Lloret de Mar

Hier ist alles etwas lauter und voller. In Lloret de Mar trifft sich die Partyszene und feiert am langen Strand das Leben und sich selbst. Wer zahlreiche Hotels direkt am Strand gelegen liebt, ist hier richtig. Die Innenstadt ist natürlich sehr touristisch orientiert, aber Spaß macht diese Stadt allemal.

Pyrenäen

Auch wenn der spanische Gebirgszug nicht direkt mit der Costa Brava verbunden wird, so ist er doch immer präsent. Herrscht an der Costa Brava, bedingt durch Südwind, eine unerträgliche Schwüle, bietet sich ein Ausflug ins Gebirge an. Die Straßen sind alle gut ausgebaut und es gibt zahlreiche Aussichtspunkte.

 

Herbsturlaub in Ägypten 2021 – Das sind die offiziellen Corona- und Einreiseregeln

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Ägypten – das Land der Pharaonen, Pyramiden und ewigen Dünen. Die beeindruckende Geschichte des Landes ist immer eine Reise wert. Besonders der Herbst zieht viele Touristen in die historischen Städte und an die endlosen Strände. Jetzt ist die Zeit gekommen, das Ägypten-Visum für Deutsche zu beantragen und die Coronaregelungen im Auge zu behalten.

Ägypten, ich komme! – Visabestimmungen für deutsche Staatsbürger

Ein Ägypten-Visum ist für alle Mitglieder der Europäischen Union ein Muss. Mit deutschem Reisepass hat man gleich mehrere Optionen. Ganz klassisch ist das Visum bei Ankunft. Deutsche Einreisende stellen den Visumsantrag an der ägyptischen Grenze. Dieser ist bar zu entrichten, da die Grenzbehörden weder Debit- oder Kreditkarten akzeptieren. Das Ägypten-Visum bei Ankunft ist zwar praktisch, aber zeitintensiv. Besonders im Kurzurlaub wird so wertvolle Zeit beim Anstehen vergeudet.

Einfacher ist es also, gleich ein eVisum zu beantragen. Das geht nicht nur schnell online und ohne Besuch bei der lokalen ägyptischen Botschaft, sondern spart vor Ort jede Menge Zeit. Beim Einreisen werden deutsche Staatsbürger mit eVisum gleich durch die Grenzkontrolle geleitet. So kann der Urlaub entspannt beginnen.

Bei der Beantragung des Ägypten-Visums ist zunächst wichtig, sich für das richtige Visum zu entscheiden. Für einen Herbsturlaub in Ägypten genügt ein Einmal-Visum. Das erlaubt dem Reisenden, sich für maximal 30 Tage am Stück frei in Ägypten bewegen zu können. Danach muss das Land wieder verlassen werden. Wer von Ägypten allerdings nicht genug bekommt, kann ebenfalls ein Mehrfach-Visum beantragen. So kann mit deutschem Pass innerhalb von 180 Tagen mehrfach nach Ägypten ein- und ausgereist werden. Allerdings beschränkt sich der Aufenthalt, wie auch beim Einfach-Visum, auf 30 durchgehende Tage.

Das Ägypten-Visum richtig beantragen – So einfach geht’s

Der Antrag zum eVisum sollte mindestens eine Woche vor Reiseantritt eingereicht werden. Dazu werden ein eingescannter und digitalisierter deutscher Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate nach Einreisedatum in Ägypten gültig ist. Zusätzlich brauchen Antragsteller eine gültige Debit- oder Kreditkarte zum Zahlen der Antragsgebühr sowie eine gültige E-Mail-Adresse, an die die Entscheidung geschickt wird. Als Angaben werden der vollständige im Reisepass aufgeführte Name, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum, Daten zum Reisepass (Reisepassnummer, Ablaufdatum, Ausstellungsdatum), sowie die aktuelle Telefonnummer benötigt. Ebenfalls sind die Reiseroute und die Adressen und Namen der Hotels, in denen übernachtet wird, anzugeben. Zu guter Letzt werden Informationen über den aktuellen Gesundheitszustand sowie mögliche Vorstrafen nachgefragt.

Wurde das Ägypten-Visum genehmigt, muss das eVisum ausgedruckt werden, um es den Grenzbehörden in Ägypten zeigen zu können. Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschaft müssen darauf achten, das eVisum mit dem Pass zu beantragen, mit dem sie nach Ägypten einreisen werden. Andernfalls wird die Einreise abgelehnt. Dann winkt das lange Anstehen an der Grenzkontrolle doch.

Diese Einreiseregeln gelten für den Ägyptenurlaub 2021

Visum für Ägypten
Für die Einreise nach Ägypten wird ein Visum benötigt, Bild: GagoDesign / shutterstock

Jeder Urlaub besteht aus drei Stadien: Einreise, Urlaub und Ausreise. Im Zusammenhang mit COVID-19 kommen zum Visum noch weitere Bestimmungen hinzu, die es zu beachten gilt. Damit der Herbsturlaub in Ägypten so entspannend wie möglich wird, ist es wichtig, die folgenden Coronaregeln einzuhalten.

Prinzipiell gilt: Wer nach Ägypten möchte, muss entweder vollständig geimpft oder negativ getestet sein. Bei Einflug aus Deutschland müssen Reisende ihr COVID-Zertifikat inkl. QR-Code vorweisen. Wichtig ist, dass es sich um einen WHO zugelassenen Impfstoff handelt und alle offiziellen Regelungen des Ausstellungslandes eingehalten wurden.

Wer nicht vollständig geimpft ist, muss bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist – ab Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Damit der Test vor Ort gewertet werden kann, muss das Testergebnis auf Englisch oder Arabisch ausgestellt sein. Manche ägyptischen Behörden verlangen zudem einen QR-Code zum Einsehen des Testergebnisses. Deswegen sollte beim Buchen des Tests bereits auf das Ausstellungsformat des Ergebnisses geachtet werden. Wichtig ist, dass die Uhrzeit und Entnahme des Abstriches detailliert angegeben sind. An den Flughäfen Hurghada, Sharm El-Scheich, Marsa Alam und Marsa Matruh ist es aktuell möglich, einen kostenpflichtigen PCR-Test zu machen. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, ist die anschließende Quarantäne im Hotelzimmer ein Muss.

Corona in Ägypten – Das sind die lokalen Regelungen

Egal ob am Strand in Safaga oder beim Trip nach Kairo, in Ägypten gelten aktuell strenge Verhaltens- und Abstandsregeln. Das Tragen einer Mund-und-Nasen-Maske ist in der Öffentlichkeit Pflicht. Aufgrund des herrschenden Versammlungsverbots kommt es zusätzlich zu Einschränkungen in Hotels, Ferienanlagen, Stränden, Restaurants, Cafés, Bars, Clubs, Museen und Sehenswürdigkeiten. Es werden sporadische Gesundheitsprüfungen, Temperaturmessungen und COVID-Tests durchgeführt. Wer Krankheitssymptome aufweist oder positiv getestet wird, wird kostenpflichtig in einem lokalen Krankenhaus in Quarantäne gebracht.

Einreiseregeln von Ägypten nach Deutschland

Nach wie vor gilt für jeden, der nach Deutschland einreisen möchte, die 3G-Regel: nachweislich vollständig geimpft, genesen, oder negativ getestet. Geimpfte können den gleichen Impfausweis vorzeigen, den sie bei der Ausreise aus Deutschland mit sich gebracht haben. Als Genesener muss ein offizieller Nachweis mit QR-Code vorgelegt werden. Hat sich ein Reisender während des Aufenthalts in Ägypten mit dem Corona-Virus angesteckt und ist genesen, muss der Nachweis auf Genesung zumindest in Englisch ausgestellt werden, um von der Behörde in Deutschland akzeptiert werden zu können. Nichtgeimpfte müssen einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen.

Da Ägypten aktuell als Hochrisikogebiet eingestuft wird, müssen Reisende sich vor Antritt des Rückfluges digital unter www.einreiseanmeldung.de anmelden. Ungeimpfte müssen anschließend eine 10-tägige Quarantäne antreten, die mit einem negativen Test auf fünf Tage verkürzt werden kann. Ausnahme sind Kinder unter 12 Jahren; für sie endet die Quarantäne auch ohne Test nach fünf Tagen.

 

Einreisebeschränkungen in die USA ab November aufgehoben

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Nachdem bedingt durch die Covid-19-Pandemie die Einreise für Staatsangehörige aus dem Schengen-Raum 18 Monate lang nicht möglich war, können ab Anfang November auch Schweizer Bürger wieder in die USA einreisen.

Voraussetzungen hierfür sind eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus, ein negativer Test und ein ESTA für Schweizer Staatsbürger. Wie genau im Detail die Nachweise aussehen werden, wird in den nächsten Wochen noch bekannt gegeben.

Fest steht jedoch bereits, welche Voraussetzungen für Einreisende aus der Schweiz in die USA gelten wird. Welche dies sind, erläutern wir nachstehend.

Benötigen Schweizer Staatsbürger ein Visum für die USA?

Die Schweiz nimmt am sogenannten „Visa Waiver“-Programm der USA teil, was bedeutet, dass eine Einreise für touristische Zwecke, Geschäftsreisende oder für einen Transit ohne Visa möglich ist. Die Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen darf pro Aufenthalt jedoch nicht überschritten werden. Für längere Reisen in die USA ist ein Visum notwendig.

Voraussetzung für die Einreise in die USA ist ein maschinenlesbarer biometrischer Reisepass, ein Rück- oder Weiterflugticket und ein ESTA für Schweizer Staatsbürger. Zusätzlich werden Nachweise bezüglich Covid-19 notwendig sein.

Covid-19: Einreisebestimmungen für Schweizer in die USA

Seit Januar 2020 ist die Einreise in die USA für die meisten Bürger aus dem Schengen-Raum nicht erlaubt. Nur wenige Personengruppen wie Staatsoffizielle sind von den Einreisebeschränkungen ausgeschlossen.

Wie die Regierung der USA jedoch am 19. September 2021 bekannt gab, wird Anfang November 2021 der strikte Einreisebann für Bürger der EU, Großbritannien und Schengen-Länder aufgehoben. Hierfür müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

● Ein negativer Covid-19-Virustest (PCR oder Antigen), welcher vor Antritt der Reise nicht älter als 72 Stunden sein darf.
● Ein gültiges Impfzertifikat als Nachweis für eine vollständige Covid-19-Impfung oder
● Ein Nachweis über eine Covid-19-Genesung innerhalb der letzten drei Monate.
● Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während der gesamten Reise Pflicht.

Wer diese Voraussetzungen erfüllen kann, wird von der Quarantänepflicht ausgeschlossen. Wie genau die Nachweise für die Einreise von Schweizer Bürgern in die Vereinigten Staaten aussehen werden, insbesondere welche Form das Impf- und Genesungszertifikat haben muss, wird noch auf den offiziellen Seiten der USA bekannt gegeben. Man geht jedoch davon aus, dass ausschließlich digitale Impf-, Genesungs- und Testzertifikate akzeptiert werden.

Ein digitales Covid-Zertifikat kann im Wohn- oder Aufenthaltskanton der Schweizer Bürger beantragt werden. Es hat eine Gültigkeit von 365 Tagen. Ein digitaler Nachweis für Genesene ist 180 Tage gültig. Testmöglichkeiten sind in Ihrem Kanton verfügbar oder an den Flughäfen Zürich und Genf. Dabei muss beachtet werden, dass der Test vor Antritt der Reise 72 Stunden lang gültig ist, da es ebenso Tests mit einer Gültigkeit von nur 48 Stunden gibt.

Wie erhält man ein ESTA für die Einreise in die USA?

Zwar benötigen Schweizer Staatsbürger kein Visum, um in die USA einreisen zu können, jedoch eine digitale Einreisegenehmigung, das sogenannte ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Dieses muss vor Antritt der Reise online beantragt werden.

ESTA gilt jedoch nur für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen. Bei längeren Besuchen muss ein Visum beantragt werden. Das ESTA ist zwei Jahre lang gültig und ermöglicht eine mehrfache Einreise in die USA. Die Voraussetzungen für die Erteilung sind wie folgt:

● Schweizer Staatsbürger oder aus einem anderen Land, welches am Visa-Waiver-Programm der USA teilnimmt
● Elektronischer biometrischer Reisepass mit zwei gespeicherten Fingerabdrücken
● Der Reisepass ist noch mindestens sechs Monate gültig
● Gültige Hin-, Rück- oder Weiterflugtickets
● Die Einreise erfolgt nur aus touristischen oder geschäftlichen Zwecken oder zum Transit
● Der Aufenthalt in den USA wird 90 Tage nicht überschreiten

Das ESTA für Schweizer Bürger kann hier beantragt werden. Üblicherweise erfolgt die Erteilung innerhalb weniger Stunden, jedoch kann dies bei Ausnahmen einige Tage dauern.

Allgemeine Regelungen bezüglich Covid-19 in den USA

Je nach Staat sind die allgemeinen Regelungen bezüglich Covid-19 unterschiedlich. Grundsätzlich gilt seit Mai jedoch Maskenpflicht auch für vollständig Geimpfte an Orten, an denen ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, einschließlich Gesundheitseinrichtungen, Schulen, in Unternehmen mit Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Viele Bundesstaaten wie New York verlangen beispielsweise für den Besuch eines Restaurants einen gültigen Impfnachweis, um dort speisen zu können. Für den Einkauf in Geschäften und Lebensmittelläden ist dieser üblicherweise jedoch nicht notwendig.

Auch wenn die exakten Einreisebestimmungen für Schweizer in die USA noch nicht bekannt gegeben wurden, ist zu erwarten, dass die Voraussetzungen sich nicht von anderen Ländern unterscheiden werden. Daher empfehlen wir, bereits jetzt ein ESTA online zu beantragen und ebenso ein digitales Corona-Zertifikat.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Abu Dhabi

Für viele Reisefreunde stellt Abu Dhabi eine besonders schillernde Metropole dar, welche Tradition und Moderne vereint. Abu Dhabi gehört dabei zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und stellt hier das größte Emirat der insgesamt sieben Emirate dar. Bekannt ist dieses Reiseziel als weltoffen sowie modern zugleich. Alleine die magische Welt der Wüste zieht zahlreiche Urlauber in ihren Bann, denn die weite Wüste verströmt ein ungleich exotisches und abenteuerliches Flair.

Natürlich bietet Abu Dhabi auch ganz spezielle Highlights. Diese gelten als Orientierungshilfe, wenn es um die gezielte Ausflugsplanung vor dem Urlaub oder direkt vor Ort geht. Wer in diesem Kontext dann noch bedenkt, dass die gesamte Metropole quasi aus dem Nichts geschaffen wurde, wird sicherlich noch eine ganz andere Perspektive über dieses Urlaubsziel einnehmen können und nur noch beeindruckter sein. Superlativen begleiten den Reisealltag hier auf Schritt und Tritt, wobei das für die zahlreichen Vergnügungs- und Unterhaltungsparks genau so gilt wie für die architektonischen Meisterwerke und die Naturschönheiten der unvergleichlichen Wüstenregion.

Sheikh Zayed Moschee – ein Bauwerk der Superlative

Sheikh Zayed Moschee, Abu Dhabi
Sheikh Zayed Moschee, Bild: ventdusud / shutterstock

Zur goldenen Stunde knapp vor dem Sonnenuntergang kommt diese besondere Moschee besonders zauberhaft und eindrucksvoll daher. Daher können Urlauber den Ausflug zeitlich am besten so planen, dass sie dieses Monument an Baukunst genau zu jener Stunde besuchen, denn hier handelt es sich garantiert um ein Highlight von Abu Dhabi. Das Bauwerk stellt die achtgrößte Moschee der ganzen Welt dar und verfügt zudem über den größten Teppich dieser Welt, der noch handgeknüpft ist. Auch der größte Kronleuchter der Welt findet sich hier. In Anbetracht dieser exorbitanten Eindrücke verschlägt es so manchem Touristen die Sprache. Die Sheikh Zayed Moschee – definitiv einen Ausflug wert. Das Bauwerk an sich sucht ebenfalls ihresgleichen und versprüht große Pracht und Schönheit

Louvre Abu Dhabi für Kunstfreunde

Ein weiteres Highlight stellt das Louvre Abu Dhabi dar, welches sich mitten in der Wüste befindet und vor allem Kunstfreunde besonders interessieren dürfte. Im Inneren des Gebäudes stehen 13 Räume zur Verfügung, welche einen faszinierenden Überblick bezüglich der Kunstgeschichte wiedergeben. Wer sich für ein Ticket interessiert, kann dieses am besten schon vorher online buchen und entgeht somit der Schlange an der Kasse.

Luxus pur – Das Emirates Place Hotel

Emirates Place Hotel, Abu Dhabi
Das Emirates Place Hotel, Bild: Diego Grandi / shutterstock

Das Emirates Place Hotel ist an Luxus und Eleganz sicher kaum zu überbieten. Schöngeister werden hier über die Maßen auf ihre Kosten kommen und können dieses ganz besondere Hotel im Gegensatz zum Burj al Arab einfach so besuchen und bestaunen. Alleine die prachtvolle Eingangshalle zieht jede Besucherin und jeden Besucher direkt in einen Bann und optischen Sinnesrausch. Dieses Bauwerk ist mehr noch eine Touristenattraktion als ein reines Hotel.

AL Mina Fischmarkt – Hafenatmosphäre der besonderen Art

Unmittelbar am Hafen Abu Dhabi findet sich ein zauberhafter übersichtlicher Fischmarkt. Hier gibt es nicht nur die frischste Ware, sondern auch das gesamte Flair mutet derart beeindruckend und stimmungsvoll an, dass dieser Besuch garantiert ein unvergessliches Erlebnis wird. Und hinzu kommt die Tatsache, dass Fischfreunde hier einen Fisch ihrer Wahl kaufen und diesen mit zu einem der Restaurants mitbringen können. (Gilt speziell für jene Restaurants am Rand des Markts.) Das Besondere an diesem Hafen ist zudem, dass hier ein besonders authentisches Flair herrscht und gilt für viele Reisefans ein bisschen noch als kleiner Geheimtipp.

Ferrari World für Motorfans

Wer sich für die Welt der Motoren interessiert und ein Faible für Schnelligkeit hat, kommt an Ferrari World definitiv nicht vorbei. Hier bestaunen die Besucher einen riesigen Freizeitpark, welcher sicherlich seinesgleichen sucht, denn es handelt sich um den größten überdachten Themenpark, den es überhaupt gibt. Rennfahrt ist hier das Thema überhaupt, das dürfte so manche Männer- und auch Frauenherzen höher schlagen lassen. Besonders beliebt sind hier die Renn-Schnupperkurse sowie die Ferrari-Ausstellung. Das absolute Highlight stellt abschließend die schnellste Achterbahn der Welt dar.

Die beliebtesten Highlights von Abu Dhabi

Sicherlich stehen unter dem Strich noch weitere Sehenswürdigkeiten in Abu Dhabi zur Verfügung und letztendlich obliegt es dem eigenen Geschmack, welche der Schauplätze besucht werden. Wer nicht nur eine Touristenattraktion nach der anderen abharken, sondern wirklich intensive Urlaubserlebnisse gewinnen möchte, setzt den Fokus daher besser auf Qualität anstatt auf Quantität. So ist genügend Zeit vorhanden, die Kunstwerke, architektonischen Meisterwerke, Märkte, Vergnügungszentren und Co. in vollem Umfang zu genießen und somit für immer im Gedächtnis zu behalten. Gerade hier in einer der atemberaubendsten Wüstenregionen überhaupt erleben Reisende ein Fest für die Sinne und einen Rausch an prächtigen Farben, Gewürzen, Formen und Klängen.

Oakland – die charmante und aufregende Arbeiterstadt in der San Francisco Bay

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Am östlichen Ufer der Bucht von San Francisco gelegen blickt Oakland auf eine interessante Geschichte zurück. 1852 gegründet ist die Stadt stark von ihrer industriellen Tradition geprägt und spiegelt die US-amerikanische Kultur der Arbeiterklasse auf einzigartige Weise wider. Unter anderem hat Otis Redding in dem bekannten Song „Sitting on the dock of the bay“ die faszinierende Hafenstadt verewigt.

Bis heute von der industriellen Tradition geprägt präsentiert sich Oakland weltoffen und zählt zu den pulsierenden Städten der Metropolregion San Francisco. Historische Sehenswürdigkeiten, ein abwechslungsreiches Nachtleben, kulturelle Highlights und faszinierende Ausflugsziele gepaart mit der Möglichkeit in die Kultur der typischen amerikanischen Arbeiterklasse einzutauchen, lassen einen Aufenthalt in Oakland zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Das einzigartige Stadtbild der Altstadt Oaklands

Wer denkt, dass industriell geprägte Städte ein unspektakuläres und kaltes Stadtbild aufweisen, der kam noch nie in den Genuss durch die Altstadt von Oakland zu schlendern. Die Altstadt von Oakland ist geprägt von viktorianischer Architektur und so erwarten den Besucher reich verzierte Fassaden und kunstvolle Türmchen entlang der belebten Altstadtstraßen. Viele der Häuser sind aufwendig saniert und erstrahlen heute wieder in ihrem vollen Glanz, so wundert es nicht, dass die Altstadt der ganze Stolz der Einheimischen ist und Anziehungspunkt für Touristen. In den historischen Gebäuden befinden sich heute zahlreiche Läden und Restaurants, sodass es viel zu entdecken gibt. Von handgefertigten Möbeln über gebrauchte Bücher bis zum Swan´s Market, der heute eine riesige Markthalle ist, in der Spezialitäten aus der ganzen Welt erstanden werden können, reicht das Spektrum. So ist ein Ausflug in die Altstadt sowohl am Tag ein unvergessliches Erlebnis als auch am Abend, denn dann tauchen passend zur historischen Umgebung altmodische Straßenlaternen die Altstadt in ein sanftes, warmes Licht.

Das Herzstück Oaklands – das Hafengebiet

Blick über den Merritt Oakland
Blick über den Merritt, Bild: cdrin / shutterstock

Am Rande der San Francisco Bay befindet sich das Hafengebiet vielfältige Hafengebiet von Oakland. Während der Hafen selbst von beeindruckenden Kränen und Frachtschiffen geprägt ist, so findet sich rund um den Hafen eine von Freizeitaktivitäten geprägte Welt. Der multifunktionale Uferbereich Jack London Square bietet Indoor- und Outdoor-Attraktionen und ist das Zentrum für Freizeitaktivitäten schlechthin. Am Jack London Square bieten sich Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants locken und von Palmen gerahmte Plätze laden zum Verweilen und Entspannen ein. Zudem gibt es die Möglichkeit, zahlreichen Wassersportmöglichkeiten nachzugehen. Mit dem Kajak lässt sich auch gut das Mündungsgebiet Oakland Estuary erreichen, in dem zahlreiche Vogelarten beobachtet werden können. Zudem können im Hafengebiet der schwimmende Leuchtturm Lightship Relief und die historische USS Potomac, die Jacht von Präsident Roosevelt besichtigt werden. Während Sonntag der Bauernmarkt im Hafengebiet lockt, ein Kino dazu einlädt Blockbuster anzusehen und Besucher des Viertels Bowling und Boccia spielen können, finden auch zahlreiche Veranstaltungen im Hafengebiet statt und so kann man hier auch auf Topp Jazzkünstler und Musiker anderer Genres treffen.

Oaklands einzigartige Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen

RingCentral Coliseum, Oakland
Heimspeil der Oakland Athletics im RingCentral Coliseum, Bild: Conor P. Fitzgerald / shutterstock

Oakland ist eine faszinierende Stadt und bietet ebenso faszinierende Sehenswürdigkeiten. Von tollen Museen über historische Gebäude bis hin zu einzigartigen Attraktionen reicht das Spektrum. Entsprechend vielfältig lässt sich ein Aufenthalt in der industriell geprägten Hafenstadt gestallten.

Das Chabot Zentrum liegt eingebettet in einen rund fünf Hektar großen Park. Zu bestaunen gibt es in dem rund 80.000 Quadratmeter großen Raumfahrt- und Wissenschaftszentrum einiges. Unter anderem findet sich hier ein Marsroboter und ein spektakulär großes Teleskop lädt dazu ein, Tausende von Sternen zu beobachten.

Nicht weniger interessant ist die Kulturszene der Stadt. So gehört auch ein Besuch im Paramount Theater für viele Besucher der Stadt einfach dazu. Ob Ballett, Symphoniekonzerte, Vorführungen von Filmklassikern oder Stand-Up-Comedy, Paramount bietet für jede Kunstform die große Bühne. Teile des alten Komplexes aus den Hochzeiten des Paramount Theaters sind bis heute erhalten, sodass ein Besuch auch immer eine kleine Reise in die Vergangenheit ist.

Das Dunsmuir-Anwesen vereint Sehenswürdigkeit und Kultureinrichtung gepaart mit einer traurigen Geschichte. Einst wurde das prächtige Anwesen von Alexander Dunsmuir im Jahr 1899 als Hochzeitsgeschenk für seine Frau Josephine erbauen lassen. Doch der großzügige Ehemann verstarb bereits auf der Hochzeitsreise. Die junge Witwe verkaufte das Anwesen und es gelangte in fremde Hände. Im Jahr 1960 erwarb jedoch die Stadt Oakland die dreistöckige Villa und die parkähnliche Gartenanlage. Heute finden in dem herrlichen Anwesen Lesungen, Konzerte und viele weitere kulturelle Veranstaltungen statt und der von John McLaren gestaltete Park lädt zu einem Spaziergang ein.

Minneapolis – Kunst, Wasser und grüne Oasen

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Im Bundesstaat Minnesota im oberen Mittelwesten der USA gelegen ist Minneapolis zwar die größte Stadt, aber nicht die Bundeshauptstadt. Direkt nebenan liegt St. Paul, die eigentliche Hauptstadt von Minnesota mit dem Regierungssitz des Staats. Zusammen bilden die beiden Städte die sogenannten „Twin Cities“, eine Metropolregion mit mehr als 3,5 Millionen Bewohnern. Minneapolis selbst zählt 430.000 Einwohner. Der Name basiert auf dem griechischen „polis“, was Stadt bedeutet, und dem indianischen „minne“ für Wasser. Das kommt nicht von ungefähr, denn durch Minneapolis windet sich der Mississippi. Zudem ist die Stadt übersät von kleineren und größeren Seen. Das brachte ihr den Spitznamen „City of Lakes“ ein. Dazu ziehen sich Parks wie grüne Oasen durch alle Stadtteile und laden zum Ausruhen oder einem Picknick ein.

Beeindruckende Kunst- und Theaterszene

Auch wenn es in den USA viele Städte mit einer größeren Bekanntheit gibt, braucht sich Minnesotas größte Stadt dahinter nicht zu verstecken. Das wusste auch einer der größten Söhne der Stadt zu schätzen: Sänger Prince war hier zuhause. In Minneapolis gibt es eine sehr lebendige Kunst- und Theaterszene, sowie ein Shoppingzentrum, das auf der Welt die meisten Besucher verzeichnen kann. Die „Mall of America“ ist, passend zum Namen, die größte Mall in Amerika. Damit sind die Superlative noch nicht ausgeschöpft, denn neben 50 Restaurants und 520 Shops gibt es hier auch noch den größten überdachten US-amerikanischen Freizeitpark. Wer sich öfter ins Einkaufsvergnügen stürzen möchte, kann sogar gleich im integrierten Hotel der „MOA“ genannten Mall übernachten.

Bei den Kunstmuseen kann Minneapolis gleich mit mehreren Highlights auftrumpfen. Das Walker Art Center wurde bereits 1879 gegründet und bezog 1927 seinen jetzigen Platz. Die Zeitschrift „Newsweek“ bezeichnet das zeitgenössische Kunstmuseum als eines der Besten des Landes. „Eintritt frei“ heißt es im Skulpturenpark des „Walker Art Center“. Mehr als 40 Skulpturen überraschen hier die Besucher, wie beispielsweise „Spoonbridge and Cherry“. Der überdimensionale Löffel mit ebensolcher Kirsche steht in einem Wasserbecken samt Fontäne und ist sehr beliebt für ein Erinnerungsfoto. Das Walker Art Center und der Skulpturenpark erstrecken sich auf über 69.000 m². Unweit des Skulpturenparks befindet sich die prächtige Kirche „Basilika Santa Maria“. Die weiße Kirche mit ihrem dominanten Kuppelturm lohnt auch den Besuch in ihrem Inneren.

Beeindruckende Museen in Minneapolis

Ein weiteres bedeutendes Kunstmuseum in Minneapolis ist das „Institute of Art“. Über 80.000 unterschiedlichste Ausstellungsstücke umreißen auf den 32.000 m² des Museums die Weltgeschichte der letzten 5.000 Jahre. Die Fotografien, Bilder, Drucke und weitere Objekte vereinen Sammlungen aus vier Kontinenten. Ein Highlight der Ausstellung sind Keramik und Architektur aus China.

Das Bell Museum ist das offizielle Naturhistorische Museum Minnesotas. Es liegt in Minneapolis Zwillingsstadt St. Paul und beherbergt zusätzlich zu seiner beeindruckenden und interaktiven Ausstellung auch noch ein Planetarium. Hier werden unterschiedlichste Programme angeboten.

Insgesamt ist ein beachtlicher Teil von Minneapolis zu einer großen Galerie geworden – umsonst und draußen. Die Stadt ist nämlich überzogen von Wandmalereien, sogenannten Murals. An der First Avenue befindet sich eine Ikone der Wandmalereien in Form von Sternen für die oftmals lokalen Stars der Musikszene. Ganz klar, dass hier auch Prince zu finden ist! Bob Dylan hat ein eigenes Mural an der 5th Street, das mit seiner bunten Aufmachung und Bob Dylans Gesicht in Übergröße beeindruckt. Weit künstlerischer gestaltet sind Murals wie „Bulldog“ mit unzähligen Details oder „Vintage Car“ in Form eines 50er Jahre Comics. Wer in dieser Stadt die Augen offen hält, wird an unzähligen Plätzen fündig werden, an großen und kleinen Straßen ebenso wie in Hinterhöfen.
Um die Stadt am besten zu erkunden, geht es per Auto, Fahrrad oder zu Fuß über den „Grand Rounds National Scenic Byway“.

Unterwegs mit Fahrrad und zu Fuß

Minneapolis, Minnesota
Blick auf Minneapolis, Bild: f11photo / shutterstock

Das Netz aus miteinander verbundenen Alleen führt auf 50 Meilen an Plätzen und Orten vorbei, die Touristen nicht verpassen dürfen. Dabei geht es nicht nur um bedeutende Bauten, Parks oder Kanäle, sondern auch um Flüsse, Seen und Walgebiete. Fahrrad- und Wanderwege sind fester Bestandteil der „Grand Rounds”. Zu ihr zählen sieben Bereiche:
• Downtown Riverfront
• Seenkette „Chain of Lakes“
• Regionalpark „Minnehaha Falls“
• Mississippi River
• Nordosten der Stadt
• Victory Memorial Denkmal
• Theodor-Wirth-Park, benannt nach dem langjährigen Superintendenten der Stadtparks, der für das heutige Parksystem in Minneapolis verantwortlich zeichnet

Zwischen 1880 und den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts galt Minneapolis als weltweite Hauptstadt der Mehlmühlen. Im historischen Distrikt Saint Anthony Falls liegt das Mill City Museum in einem alten Mühlenkomplex. Er trägt den Status einer „Nationalen Historischen Landmarke“. Einst standen in diesem Stadtbezirk unzählige Mühlen, von denen heute nur noch wenige Gebäude vorhanden sind. Insgesamt weist der Bezirk gut 60 historische Objekte auf, die es zu besuchen lohnt.

Passend dazu gibt es im Saint Anthony Falls District einen fast 3 km langen Wanderweg, auf dem Schilder dem Besucher die Vergangenheit des Distrikts erklären. Natürlich führt der Weg auch an den „Saint Anthony Falls“ vorbei, dem einzigen großen Naturwasserfall am Mississippi. St. Anthony war einst eine eigenständige Stadt auf der Ostseite der Fälle, während Minneapolis sich auf der Westseite erstreckte. Im Jahr 1872 erfolgte der Zusammenschluss der Städte. Heute bestehen die Wasserfälle aus Schleusen, ihrem oberen Damm und einem Überlauf. Sie liegen unweit der Brücke an der 3rd Avenue, die auch „St. Anthony Falls Bridge“ genannt wird. Die 668 Meter lange Brücke ist, wie die Wasserfälle, ein Wahrzeichen von Minneapolis. Über ihre insgesamt 7 Bögen führt die State Route 65 Autofahrer über den Flusslauf.

Ecuador – Bergsteigen im Hochgebirge der Anden

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Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind unzählige Reisepläne durcheinander geworfen worden und jetzt macht sich so langsam akutes Fernweh bei Vielen bemerkbar. Zum Glück gibt es mittlerweile wieder einige Möglichkeiten, die Welt zu entdecken – so ist zum Beispiel Ecuador für deutsche Reisende geöffnet. Eine gute Nachricht für alle, die dieses wunderschöne Land am Äquator in Südamerika kennenlernen wollen – insbesondere die Anden mit ihren hohen Gipfeln sind für ausgiebige Wander- und Bergsteigtouren ideal.

Wer sich ein Land Höhenmeter um Höhenmeter erwandert oder erklettert, kommt in Ecuador voll auf seine Kosten: viele Berge und Gegenden, die auf 4000 m (oder höher) über dem Meeresspiegel gelegen sind, lassen sich sogar ohne Wandern erreichen. Nichtsdestotrotz sollte das Abenteuer mit  einem erfahrener Bergführer in Angriff genommen werden. In Ecuador gibt es ganze zehn Berge, die über 5000 m hoch und nicht nur für professionelle Bergsteiger:innen erreichbar sind.

Allerdings sollte sich jede:r mit ambitionierten Trekkingplänen in den Anden natürlich entsprechend vorbereiten. Neben der ungewohnten Höhen, auf die man sich ganz langsam nach und nach begeben sollte, um sich vernünftig zu akklimatisieren und die Höhenkrankheit zu vermeiden, macht eine mangelnde Ausdauer vielen zu schaffen. Man sollte sich also vor einem Trekking-Urlaub in Ecuador schon in Deutschland darauf vorbereiten. Cardio-Training im Fitnessstudio ist dabei eine optimale Möglichkeit, sich entsprechend fit zu machen.

Folgende Wandertouren lohnen sich in Ecuador besonders:

Cotopaxi (5897m)

Einer der beeindruckendsten Vulkane der Anden ist mit Sicherheit der Cotopaxi. Aus mehreren Provinzen des Landes ist sein fast perfekt symmetrischer Kegel erkennbar und ragt mit fast 6000 m majestätisch aus der Landschaft hervor. Auch der Cotopaxi wird, wie der Iliniza Norte, üblicherweise in zwei Tagen bestiegen. Von Quito aus kann man in etwa 3-4 Stunden den Parkplatz auf einer Höhe von 4500 m erreichen, und nach einer ca. einstündigen Wanderung ist man im Base Camp Refugio José Rivas auf 4800 m. Nach einer eher kurzen Nachtruhe bricht man gegen Mitternacht zum Aufstieg auf. Technisch nicht anspruchsvoll, aber in Eiseskälte, wandert man in ca. 6-8 Stunden bis zum Gipfel. Ein wenig Erfahrung mit Steigeisen und Eispickel ist jedoch gefragt. Die Aussicht von ganz oben – in die Landschaft und den rauchenden Krater – ist aber in jedem Fall die Mühe wert.

Rucu Pichincha (4680m)

Rucu Pichincha, Ecuador
Der Rucu Pichincha, Bild: Alejo Miranda / shuttersotck

Der Rucu Pichincha ist der Hausberg von Quito, Ecuadors Hauptstadt, und sehr einfach per Seilbahn direkt aus der Stadt erreichbar. Bis auf etwa 4000 m Höhe bringt einen der teleférico und der Ausblick von dort oben auf Quito und das Tumbaco-Tal ist einfach atemberaubend. In drei sehr anstrengenden Stunden lässt sich der Gipfel wandernd erreichen. Die Wanderung ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, allerdings muss man kurz vor dem Ziel dann doch etwas kraxeln. Etwa einen halben Tag sollte man für diese Tour mindestens einplanen. Als relativ “niedriger” Gipfel eignet sich der Rucu Pichincha als Akklimatisationsberg, um sich auf höhere Expeditionen vorzubereiten.

Iliniza Norte (5160m) 

Zwei Stunden entfernt von Quito liegen die Iliniza-Zwillingsberge, die sich ebenfalls für Akklimatisationsbesteigungen eignen. Wie der Name schon sagt, ist der Iliniza Norte der nördliche dieser beiden Gipfel. Der Südgipfel, der Iliniza Sur, ist nur über einen technisch sehr anspruchsvollen und schwierigen Aufstieg zu erreichen, während der Zugang zum Nordgipfel um einiges einfacher ist. Doch auch für diese vergleichsweise leichte Tour sollte an sich zwei Tage Zeit nehmen: an Tag 1 erreicht man in 3-4 Stunden das Nuevo Horizontes Base Camp, von dem aus man am zweiten Tag frühmorgens den weiteren Aufstieg wagt. Die letzten 300 Höhenmeter verlangen dann auch einiges an Klettertechnik.

Cotopaxi (5897m)

Einer der beeindrucksten Vulkane der Anden ist mit Sicherheit der Cotopaxi. Aus mehreren Provinzen des Landes ist sein fast perfekt symmetrischer Kegel erkennbar und ragt mit fast 6000 m majestätisch aus der Landschaft hervor. Auch der Cotopaxi wird, wie der Iliniza Norte, üblicherweise in zwei Tagen bestiegen. Von Quito aus kann man in etwa 3-4 Stunden den Parkplatz auf einer Höhe von 4500 m erreichen, und nach einer ca. einstündigen Wanderung ist man im Base Camp Refugio José Rivas auf 4800 m. Nach einer eher kurzen Nachtruhe bricht man gegen Mitternacht zum Aufstieg auf. Technisch nicht anspruchsvoll, aber in Eiseskälte, wandert man in ca. 6-8 Stunden bis zum Gipfel. Ein wenig Erfahrung mit Steigeisen und Eispickel ist jedoch gefragt. Die Aussicht von ganz oben – in die Landschaft und den rauchenden Krater – ist aber in jedem Fall die Mühe

Lappland – Lichterglanz im hohen Norden

Es gibt kaum schönere Ecken als im Winter am Nordpolarkreis. Lappland und Finnland gehören zu den romantischsten nördlichen Ländern der Erde. Schnee bedeckt das Land, wie ein seidenes Kleid, kalte Luft weht um die Nasen der Urlauber und noch dazu gibt es Polartiere, die im restlichen Europa nicht beheimatet sind, außer vielleicht in Zoos. Im Winter sind die Nordlichter am Himmel zu sehen. Ganztags wird es kaum hell, doch es leben viele glückliche Menschen hier. Gemütlichkeit macht sich in den kleinen Häusern breit, die auch Finnhütten genannt werden und deren Dach bis fast auf den Erdboden reicht.

Magie und Gegensätze

Lappland befindet sich im Norden von Skandinavien und erstreckt sich über Schweden, Norwegen und Finnland. Das Volk, welches hier lebt, heißt Sami. Früher wurden diese auch “Lappen” genannt. Das Land selbst hat zahlreiche Kontraste zu verzeichnen, wie Sonnenlicht, welches nie endet im Sommer oder die Dunkelheit im Winter, die manchen auf das Gemüt drückt. Doch dafür gibt es Nordlichter, die den Himmel in einzigartige Farben tauchen. Lappland ist zu jeder Jahreszeit einzigartig und landschaftlich gesehen ist es traumhaft. Es gibt, wenn man es genau will, acht Jahreszeiten, nicht nur vier. Im Winter ist das Schneeland einfach nur zauberhaft. Im Frühling gibt es besonderes Licht im Land und die Polarnacht prägt diese Jahreszeit. Die schneebedeckten Hügel laden zum Wintersport auf Skiern und Schneeschuhen ein. Der Sommer in den nördlichen Breiten ist ganz anders, als unser Sommer, den wir hier in Deutschland erleben. Es gibt weiße Nächte, kaum Dunkelheit und das Strahlen der Sonne, die sich in den kleinen Seen bricht. Der Herbst mit seinen intensiven Farben ist ebenfalls ein Wunder der Natur. Die Nationalparks mit ihren Elchen liegen dann in einem besonderen Glanz und es wird zur Wanderung eingeladen. Eine Zeit der Ruhe und des Friedens zieht hier durch das Land, welches mit seiner reinen und kühlen Luft besonders gut für Bronchen und Lungen ist.

Sehenswertes in Lappland

Weihnachtsdorf Rovaniemi
Das “Büro” des Weihnachtsmannes im Weihnachtsdorf Rovaniemi, Bild: Roman Babakin / shutterstock

Neben der endlosen Natur, den zahlreichen Nationalparks mit seinen seltenen Tieren und einer idyllischen Ruhe, die sich über dem Land breit macht, gibt es jedoch noch zahlreiche Erlebnisse, wie Rovaniemi, die Stadt, in der der Weihnachtsmann lebt. Zum einen kann hier der Polarkreis überquert werden, zum anderen gibt es ein wunderschönes Weihnachtsdorf mit vielen Lichtern und bunten Häusern. Das Dorf ist nicht nur um die Weihnachtszeit aufgebaut, sondern an 365 Tagen im Jahr zu besuchen. Viele Souvenirläden und Restaurants laden ein. Ein weiteres Highlight ist der geheime Wald des Weihnachtsmannes, der zahlreiche Aktivitäten birgt. Auch wunderschöne Unterkünfte gibt es hier, in kleinen Holzwürfeln oder einem durchsichtigen Hotel mitten in der Tundra. Auch in den Iglus kann man die gewisse Gemütlichkeit spüren und noch dazu durch die große Panoramascheibe hinaus in den Schnee schauen. Für Menschen mit Abenteuergeist ist hier immer etwas dabei.

Es gibt eine Husky- und Rentierfarm, sowie zahlreiche Festivals, die sich über das Jahr hin verteilen. Noch dazu kann man nach Gold schürfen.

Natur pur erleben

Tiefe Schluchten und hohe Felsen ziehen sich durch den Pyhä-Luosto-Nationalpark. Der weite Himmel Lapplands erstreckt sich über hohen Bäumen und tiefen Wäldern. Auch baumlose und windige Gipfel prägen das Landschaftsbild dieses Nationalparks. Die tollste Wanderung gibt es zwischen Pyhä und Luosto, zwei Ferienorte, die im Sommer im Glanz der Sonne erstrahlen und im Winter im Schnee versinken. Ein Touristenhighlight in diesem Park ist das Amethystbergwerk Lampivaara.

Der zweitgrößte Nationalpark heißt Urho-Kekkonen und liegt im Osten von Lappland. Er wurde bereits im Jahre 1983 gegründet und trägt den Namen des Präsidenten. Wildnishütten prägen das verschneite Landschaftsbild zwischen arktischen Fjells. Eine Wanderung nach Saariselkä und bis zur russischen Grenze steht auf dem Plan. Korvatunturi ist die Heimat vom Weihnachtsmann, der Millionen Kinder jährlich glücklich macht. Am berühmten Bärenweg liegt der Oulanka Park, der sich über den Südosten des Landes erstreckt. Es gibt zahlreiche Pfade und Hängebrücken, sowie wunderschöne Wasserfälle, die das Land prägen.

Sehenswertes in Lappland

Nationalpark Urho Kekkonen
Nationalpark Urho Kekkonen, Bild: INTREEGUE Photography / shutterstock

Neben der endlosen Natur und den schönen Landschaften gibt es noch zahlreiche Städte, die bei einem Urlaub in Lappland unbedingt besucht werden sollten, darunte rnatürlich allen voran Rovaniemi mit seinen 60.000 Einwohnern. Leider wurde die Stadt im II. Weltkrieg zerstört, danach als Rentiergrundriss neu aufgebaut. Wenn das nichts besonders ist? Einen Besuch ist auch das Artikum wert, das Arktis Museum. Bei dem Besuch sollte ein Abstecher zum Weihnachtsmann gemacht werden, denn dieser kommt aus Finnland. Auf dem Weg nach Inari kommt man an Tankavaara vorbei, welches durch sein Goldwäschermuseum bekannt ist. Etwas weiter gibt es ein Iglu Hotel. Mitten in der Natur und im Schnee kann man hier Ruhe und Frieden finden. Weiter geht es zum Goldfluss in Lappland, dem Ivalojioki. Genau hier kann man Goldschöpfen, in einem Fluss, der mitten im Wald durch unzählige Claims fließt. Im September ist in Finnland der sogenannte “Indian Summer”, der Ruska. Wunderschöne bunte Blätter und einzigartige, endlose Wälder. Beim Wintersport sind die beiden Skiorte Kittilä und Ylläs sehr populär.

Was Sie bei einem Besuch in den Vereinigten Staaten sehen sollten

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Die Vereinigten Staaten verfügen über einige der schönsten Landschaften der Welt sowie über einige der bekanntesten Wahrzeichen. Viele der größten Attraktionen Amerikas stehen ganz oben auf der Liste und ziehen Touristen aus aller Welt an.

Der erste Schritt besteht darin, eine Liste der zu besuchenden Orte zu erstellen. In Anbetracht der Weite der Vereinigten Staaten planen die meisten Menschen ihre Reise zu einem bestimmten Ort, sei es die Ostküste, der Südwesten, die Strände Floridas oder Kaliforniens oder entlegene Orte wie Hawaii und Alaska. Vielleicht möchten Sie die Attraktionen der Stadt besichtigen oder die Parks und Naturgebiete besuchen. Wenn Sie einen oder zwei Tagesausflüge planen, können Sie in bestimmten Situationen auch beides miteinander kombinieren.

Es stehen Ihnen mehrere Alternativen zur Verfügung, mit wunderschönen Orten, die über das ganze Land verstreut sind. Dies sind die besten Sehenswürdigkeiten, die Sie in Ihr Programm aufnehmen sollten, wenn Sie in der glücklichen Lage sind, über unbegrenzte Zeit und Ressourcen zu verfügen.

Grand Canyon

Dieses erstaunliche Naturwunder ist eines der beliebtesten Reiseziele in den Vereinigten Staaten. Der Grand Canyon wurde vom Colorado River tief in die Landschaft gegraben, wodurch spektakuläre Felswände und -vorsprünge entstanden. Besucher, die am Rand des Canyons stehen, können über eine Meile bis zum Grund des Canyons und über Hügel und Felsen, die sich so weit wie das Auge reicht, blicken.

Das meistbesuchte Gebiet des Grand-Canyon-Nationalparks ist der South Rim, der etwa 4,5 Autostunden von Las Vegas entfernt liegt. In der Hochsaison gibt es hier ein großes Touristenzentrum, einen regen Busverkehr entlang des Rim und eine Promenade, die sich mit mehreren Aussichtspunkten und Plattformen entlang des Canyons erstreckt. Von hier aus können Sie eine Reihe von Wanderungen unternehmen, darunter den Bright Angel Trail.

Eine weitere berühmte Attraktion ist der Skywalk, eine Glasbrücke, die den Rand des Grand Canyon überspannt. Sie befindet sich am Eagle Point am West Rim. Der South Rim ist etwa vier Stunden entfernt, obwohl er im Allgemeinen weniger als 2,5 Stunden von Las Vegas entfernt ist. Dieser Ort ist eine fantastische Wahl, wenn Sie einen Tagesausflug von Las Vegas aus planen.

Der North Rim, zu dem auch Aussichtspunkte gehören, bietet eine einzigartige Perspektive. Aufgrund der Schnee- und Winterbedingungen wird dieser Teil des Parks weniger besucht und ist von November bis Mai nur eingeschränkt zugänglich.

Las Vegas Strip

Bellagio Wasser
Wassershow vor dem Bellagio-Hotel im Jahr 2012, Bild: Paul Brady Photography / shutterstock

Las Vegas ist dafür bekannt, dass es für Casino-Fans das Mekka schlechthin ist. Menschen auf der ganzen Welt strömen dorthin, um einen Abend in einem großen Casino zu verbringen, wie man es aus den Filmen kennt. Wenn Las Vegas für Sie nicht in Frage kommt, können Sie immer noch auf andere Möglichkeiten wie Online Spielautomaten zurückgreifen.

Wenn Sie aber die Möglichkeit haben, Las Vegas zu besuchen, dann müssen Sie sich unbedingt den Las Vegas Strip ansehen, den Hauptstrip der Stadt, der an den großen Resorts vorbeiführt. Dieser berühmte Boulevard ist mit zahlreichen Nachbildungen der New Yorker Skyline, des Eiffelturms, der Kanäle von Venedig und vieler anderer internationaler Wahrzeichen gesäumt.

Der Boulevard beginnt am Luxor Hotel, das im Stil einer Pyramide gebaut ist, und führt entlang eines ausbrechenden Vulkans und tanzender Springbrunnen, während in den Resorts alle möglichen Kuriositäten und Unterhaltungsangebote zu finden sind. Viele der schönsten Dinge, die man in Las Vegas sehen und tun kann, sind kostenlose Attraktionen.

Eine der Hauptattraktionen sind die ständig stattfindenden Aufführungen in Las Vegas. Weltberühmte Sänger, die sich hier niederlassen wollen, wählen Las Vegas als ihre Heimatstadt, da sie hier täglich auftreten. Jeden Abend gibt es eine Vielzahl einzigartiger Darbietungen, die von Magie bis hin zu Comedy und Akrobatik reichen.

Bei einem Tagesausflug von Las Vegas aus können Sie, nachdem Sie sich am Nachtleben und den Lichtern der Stadt satt gesehen haben, noch die örtlichen Sehenswürdigkeiten erkunden. Der Death Valley National Park, der Hoover Dam und der Valley of Fire State Park liegen alle in der Nähe. Auf Wanderwegen in der Nähe von Las Vegas, von denen einige nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt sind, können Sie die Wüste erkunden.

Niagarafälle

Niagarafälle
Die Niagarafälle, Bild: Jam Norasett / shutterstock

Die Niagarafälle an der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten sind einer der berühmtesten Wasserfälle der Welt. Das Wasser des Eriesees strömt über diese riesigen Wasserfälle, die für ihre gewaltigen Wassermassen die sich über die vertikale Fallhöhe ergießen, bekannt sind, in den Ontariosee.

Die Niagarafälle bestehen aus drei separaten Fällen: Sie bestehen aus drei Abschnitten: dem größten, den Horseshoe Falls, mit einer Fallhöhe von 60 Metern; einem zweiten Teil auf der amerikanischen Seite des Flusses, bekannt als die American Falls, mit einer Fallhöhe von 30 Metern; und einem viel dünneren Teil, den Bridal Veil Falls, mit einer Fallhöhe von 25 Metern, der sich neben den American Falls befindet.

Die Aussicht ist auf beiden Seiten des Flusses wunderschön, doch die kanadische Seite bietet einen einzigartigen Blickwinkel und ist einen Besuch wert, wenn Sie die Grenze überqueren möchten.

Die beliebteste Jahreszeit für einen Besuch der Niagarafälle ist der Sommer, wenn das Wetter schön ist, die Gärten in voller Blüte stehen und ein Spaziergang zum Vergnügen wird. Die schneebedeckten Strände und die eisbedeckten Zäune, Straßenschilder und Bäume bieten eine einmalige Gelegenheit, sie zu beobachten. Es ist mit Sicherheit ein verschneites Paradies.

Vom CN Tower in der Innenstadt von Toronto, Kanada, am anderen Ufer des Ontariosees, kann man an klaren Tagen die Nebelschwaden der Niagarafälle bestaunen.

Freiheitsstatue

Städtereise, New York
Außerhalb Europas ist New York ein beliebtes Ziel für eine Städtereise, Bild: shutterupeire / shutterstock

Die Freiheitsstatue, Amerikas berühmtestes Wahrzeichen und die größte Statue der Welt, ist ein weltweites Symbol der Freiheit. Besucher können die Statue von verschiedenen Orten in der Stadt aus betrachten, insbesondere vom Battery Park, oder mit einem Boot direkt zur Statue fahren.

Für die Besichtigung der Statue sind Boden-, Sockel- und Kronentickets erhältlich. Sie gewähren in unterschiedlichem Maße Zutritt zu der Sehenswürdigkeit. Eine der besten Möglichkeiten, sowohl die Freiheitsstatue als auch Ellis Island zu besichtigen, ist die Teilnahme an einer Tour. Die Skip-Line Statue of Liberty & Ellis Island Trip + Pedestal Ticket Upgrade ist eine beliebte Tour, die den Besuch dieser Attraktion vereinfacht.

Weißes Haus

Washington, Weißes Haus
Das Weiße Haus, Bild: turtix / shutterstock

Das Weiße Haus ist die offizielle Residenz des Präsidenten der Vereinigten Staaten und sollte ganz oben auf Ihrer Liste der Sehenswürdigkeiten in Washington stehen. Mit Ausnahme von George Washington hat jeder Präsident in diesem alten Gebäude gewohnt. Der Lafayette Park befindet sich an der Nordseite des Weißen Hauses und ist eine reine Fußgängerzone mit vielen faszinierenden Menschen und einer wunderbaren Fotomöglichkeit.

Es wurde 1792 von James Hoban erbaut und 1818 restauriert, nachdem es 1814 von britischen Soldaten niedergebrannt worden war. Die Besichtigung des Weißen Hauses ist kostenlos, muss aber mindestens drei Wochen im Voraus angemeldet werden.

Waikiki

Hawaii, Waikiki Beach Oahu
Der Waikiki Beach in Honolulu, Oahu, Bild: aines/shutterstock

Waikiki ist seit fast einem Jahrhundert eine Touristenattraktion. Es ist der beliebteste Strand der Hawaii-Inseln und wahrscheinlich der berühmteste Strand im Pazifik. Diese Region ist heute eine Mischung aus tropischem Paradies und moderner Metropole.

Wenn Sie an diesem herrlichen Strandabschnitt entspannen und sich die Palmen im Wind wiegen, werden Sie sich bestimmt wie in den Tropen fühlen, aber die Hochhäuser und die belebte Straße hinter Ihnen werden Sie daran erinnern, dass Sie nicht weit von der Zivilisation entfernt sind. Einkaufen, Essen, Surfen und Sonnenbaden sind nur einige der Aktivitäten, die Besucher jeden Alters aus aller Welt in diesen kleinen Teil von Oahu locken.