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Dienstag, Januar 20, 2026
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Aktivurlaub zum Entspannen im Passeiertal: Diese Sportarten eignen sich für Ihren nächsten Urlaub

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Viele von uns kennen doch bestimmt das berühmte Sprichwort: „Sport ist Mord“. Heute wissen wir, dass wohl eher das Gegenteil zutrifft. Sport baut Stress ab und hilft uns dabei zu entspannen, wenn wir uns richtig ausgepowert haben. Natürlich gibt es noch weitere Sportarten, die diese entspannende Wirkung unterstützen und sogar darauf setzen. Vielleicht willst du deinen nächsten Urlaub auch etwas aktiver verbringen. Dann haben wir genau die richtigen Tipps für dich. Das Passeiertal in Südtirol bietet dir ein ganzes Spektrum an möglichen Aktivitäten für deinen nächsten Urlaub. Wir zeigen dir, welche Sportarten sich für deine Reise bestens zur Entspannung eignen.

Das Passeiertal in Südtirol

Es ist eines der wohl vielfältigsten Tälern in ganz Südtirol. Es liegt nördlich von Meran und erstreckt sich entlang eines alten Fernhandelsweges, bis es schließlich das Timmelsjoch einen Grenzpass zwischen Österreich und Italien, erreicht.

Während Italien sich im Süden des Passeiertals fast schon von seiner mediterranen Seite zeigt, dominiert im Norden eine alpine Berglandschaft, die sowohl Sportler als auch Menschen, die auf der Suche nach Erholung sind, zu begeistern weiß.

Das beschauliche Tal in Südtirol ist als das perfekte Ausflugsziel für Aktivurlauber, die sich gleichzeitig entspannen wollen.

Golf spielen im Passeiertal

Ein Golfhotel im Passeiertal bietet die perfekte Unterkunft, um diese Aktivität auszuüben. Golf gilt zwar als ein eher gemütlicher Sport, allerdings bedeutet das nicht, dass er nicht auch anstrengend sein kann. Es wird nämlich eine entsprechende Ausdauer benötigt. Immerhin dauert ein Spiel von 18 Löchern etwa vier Stunden, bei denen mehr als acht Kilometer zurückgelegt werden müssen.

Das Spielen auf dem Golfplatz sorgt allerdings nicht nur für Entspannung und Ruhe, sondern stärkt bestimmte Muskelgruppen, bringt die Psyche ins Gleichgewicht und trainiert das Immunsystem.

Klettern bei St. Leonhard

Klettern im Passeiertal
Klettern im Passeiertal, Bild: nullplus / shutterstock

Im Passeiertal warten vier Klettergärten mit insgesamt 164 Routen auf dich. Selbst dann, wenn du noch ganz am Anfang deiner Kletterkarriere stehst, kannst du dich hier auspowern. Möglich machen es verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Dabei bist du nicht einmal auf gutes Wetter angewiesen. Wenn es dir zu kalt oder zu nass draußen ist, kannst du auf die Kletterhalle in St. Leonhard ausweichen. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern kannst du deine Skills an Kletterwänden trainieren. Bist ein Fan vom Bouldern stehen die rund 130 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

Das Klettern trainiert nicht nur deine Ausdauer, sondern stärkt zudem sämtliche Muskeln in deinem Körper. Viel Konzentration wird ebenfalls von dir verlangt. Du trainierst also deinen Kopf gleich mit.

Adrenalin und Natur beim Canyoning

Die Passer ist der Fluss, der dem Passeiertal seinen Namen gibt. Die Landschaft ist durch den Fluss und seine Schluchten geprägt, die es für dich beim sogenannten Canyoning zu erforschen gilt. Dabei seilst du dich ab, rutschst über nasse Felsen, schwimmst und tauchst – das alles natürlich unter professioneller Anleitung. Auf diese Weise erkundest du die tiefen Schluchten der Passer.

Eine weitere Adresse zum Canyoning im Passeiertal ist das Kalmtal bei St. Martin. Es bietet durch seinen naturbelassenen Zustand beste Bedingungen.

Auch bei dieser Aktivität wird dein gesamter Körper beansprucht. Zudem wirst du wohl die meiste Zeit aufgrund deines Adrenalin-Kicks unter Strom stehen.

Fliegenfischen und Angeln im Passeiertal

Etwas gemächlicher geht es beim Fliegenfischen zu. Es ist eine Sportart, die dir dort jeden zweiten Sonntag ermöglicht wird. Die Saison läuft von Februar bis Ende September. Anfänger können sich die Ausrüstung bei verschiedenen Anbietern vor Ort ausleihen. Allerdings solltest du dabei wissen, dass hier vor allem Geduld gefragt ist.

Auf reißenden Flüssen unterwegs: Kajak und Rafting

Neben dem Fliegenfischen lassen sich die Gewässer des Passeiertals aber auch im Kajak oder im Schlauchboot erkunden. Von Timmelsjoch bis nach Meran lässt sich die Passer auf einer Länge von 46 Kilometern befahren, mal rauschend und aufregend, mal etwas gemächlicher.

Beim Rudern werden vor allem der Rücken und die Arme trainiert. Bist du beim Rafting in einem Schlauchboot unterwegs, musst du dich mit den anderen Menschen im Boot immer gut abstimmen, was das Paddeln angeht. Auf jeden Fall wird es für dich eine aufregende Erfahrung.

Bergwelt in der Luft erkunden beim Paragleiten

Paragleiten in Südtirol
Paragleiten in Südtirol, Bild: Michael Thaler / shutterstock

Vom Wasser aus geht es ab in die Luft. Beim Paragliding kannst du die Landschaft von oben erkunden. Rund um den Hirzer werden regelmäßig Paragleit-Rundflüge angeboten. Allerdings solltest du dazu auf jeden Fall schwindelfrei sein und keine Höhenangst haben. Ein Adrenalin-Kick ist hier ebenfalls garantiert.

Klassiker: Wandern

Sollte dir der Rundflug doch etwas zu aufregend sein, hast du die Möglichkeit das Passeiertal zu bewandern. Die Wanderwege vor Ort sind gut ausgeschildert und bieten abwechslungsreiche Strecken für alle möglichen Gelegenheiten. Willst du nur einen Spaziergang oder hast du Lust auf eine ausgedehnte Hüttenwanderung – hier wirst du auf jeden Fall fündig und hast dir die Entspannung nach einem anstrengenden Tag in den Wanderschuhen auf jeden Fall verdient.

Fazit

Du siehst, das Passeiertal bietet Aktiv-Urlaubern ein abwechslungsreiches Programm, dem es an manchen Stellen auch nicht an Adrenalin fehlt. Wir wünschen dir jetzt schon einen entspannten und dennoch aktiven Urlaub.

Diese Städte sollte jeder Reisefreund im Leben besucht haben

New York, Paris, London und Sydney sind nur einige Beispiele für Reisedestinationen, die sich unter Städteurlaubern einer großen Beliebtheit erfreuen. Wer auf der Suche nach dem Besonderen ist, sollte sich außerhalb dieser Metropolen umschauen und den Fokus auf Städte mit einem ganz eigenen Charme legen. Wir haben uns in der Welt umgeschaut und eine Auflistung der beeindruckendsten Städtetrips erstellt, die für geschichtlich und kulturell interessierte Urlauber genau richtig sind.

Brügge

 

Brügge-Belgien
Das wunderschöne Brügge, Bild: TTstudio/shutterstock

Die Hauptstadt Westflanderns in Belgien trägt das UNESCO-Label “Weltkulturerbestadt”, denn sie zeichnet sich durch eine gut erhaltene Backsteingotik aus und die Bauwerke bilden eine architektonische Einheit. Charakteristisch für das Stadtzentrum sind die mittelalterlichen Gebäude, die als authentische Zeitzeugen die Kulisse prägen. Brügge gilt als die Geburtsstadt einer Künstlergruppe der Altniederländischen Malerei. Kunstwerke der “Brügge” sind heute im Groeningemuseum ausgestellt.

Das Wahrzeichen der Hauptstadt Westflanderns ist der Belfried auf dem Marktplatz. Eine Treppe mit 366 Stufen führt auf die Aussichtsplattform des 83 Meter hohen Turms, der im 13. und 14. Jahrhundert der Brandwache diente. Gleichzeitig sollte das Bauwerk Macht und Reichtum des Bürgertums symbolisieren und durfte von keinem anderen Gebäude überragt werden. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der atemberaubenden Aussicht. Im Turm verstecken sich eine alte Schatzkammer und das Uhrwerk mit Glockenspiel.

Seit Jahrhunderten stellen die Brügger Grachten, die im Flämischen als Reien bezeichnet werden, wichtige Verbindungswege dar. Die Kanäle erinnern an Venedigs Stadtkulisse. Bootsfahrten ermöglichen den Besuchern eine Reise auf den Wasserwegen, die unter romantischen Bogenbrücken hindurch und an verwunschene Gärten vorbei führt. Auf der 30-minütigen Fahrt, die von fünf Anlegestellen gestartet wird, erfahren Touristen das Wichtigste über die bekannten Sehenswürdigkeiten.

Tipp: Ein Besuch in der Chocolaterie “Chocolate Line” lohnt sich, denn der Inhaber Dominique Persoone begeistert mit ausgefallenen Schokoladenkreationen wie essbare Schokoladenfarbe, Schokoladen-Lippenstift oder Chocolate Shooter.

Sukhotai

Die heutige thailändische Stadt liegt etwa 13 Kilometer von der ursprünglichen Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs entfernt. Dieses war im 13. und 14. Jahrhundert eines der größeren Königreiche der Thai. Sukhotai, was übersetzt so viel bedeutet wie “Dämmerung des Glücks”, war geprägt durch zahlreiche buddhistische Tempelanlagen und Klöster. Sie sind bis heute als Ruinen erhalten und wurden zur Weltkulturerbestätte erklärt. Von den knapp 30 Anlagen gibt es einige besonders wertvolle Überreste, die einen Besuch Wert sind. Wat Chetuphon ist eine von Mauern umgebene Anlage, in dessen Mitte ein würfelförmiger Pavillon steht. Seine Seitenwände wurden mit Stuckfiguren von Buddha in unterschiedlichen Haltungen verziert.

Der Wat Mahathat war der “Tempel der großen Reliquie” und stellte als wichtigster Tempel den zentralen Punkt dar. Noch heute beherbergen die ruinösen Bauwerke originale Buddha-Statuen aus der alten Zeit. Als das Königreich in voller Blüte stand, umfasste das Zentralheiligtum eine Fläche von 40.000 Quadratmetern. Darauf stehen neben kleineren Gebäuden etwa 200 Türme, die sogenannten Chedi. Der Wat Ton Chan ist das “Kloster am Sandelholz-Baum” und zeichnet sich durch teilweise eingestürzte Cheditürme aus. Diese Klosteranlage erlangte Berühmtheit wegen den archäologisch wertvollen Amulettfunden aus Terrakotta.

Wenn in Thailand das traditionelle Lichterfest Loi Krathong gefeiert wird, lohnt sich eine Reise besonders. Die Vollmondnacht des zwölften Monats innerhalb des thailändischen Kalenders fällt meist in den November. In dieser Nacht setzen die Thailänder schwimmende Blumenboote mit Lichtern und Kerzen auf Seen und Teiche, sodass sie sich in der Dunkelheit in ein Lichtermeer verwandeln. Diese Zeremonie findet zu Ehren der Wassergöttin Mae Kongha statt.

Carcassonne

Wer diese südfranzösische Festungsstadt besucht, begibt sich auf eine Reise in die mittelalterliche Vergangenheit. Die Cité de Carcassonne ist eine im Mittelalter erbaute Festung, welche heute die Altstadt darstellt. Ihre Ursprünge liegen allerdings in der gallorömischen Zeit. Eine doppelte Mauer mit einer Länge von drei Kilometern und 52 Wehrtürmen umschließt die Anlage und ist vollständig begehbar. Dieser zweifache Ring aus Verteidigungsmauern sollte die Siedlung uneinnehmbar machen. Heute verlockt der Innenbereich des Mauerrings mit seinen engen Gässchen zu entspannten Erkundungstouren. Restaurants und Cafés verwöhnen die Gäste mit typisch französischen Köstlichkeiten und Kunsthandwerker präsentieren ihr Können in kleinen Ateliers.

Am linken Aude-Ufer entstand im 13. Jahrhundert die Bastide Saint Loius während der Herrschaft des gleichnamigen Königs. Die Straßen wurden ausgehend vom heutigen Platz Carnot in einem Schachbrettmuster angelegt. Bis heute leben in dieser Unterstadt mehr Einwohner als in der altertümlichen Oberstadt. Sie zeichnet sich durch ihre architektonische Vielfalt aus und versprüht mit religiösen Gebäuden und den Hôtels Particuliers einen prunkvollen Charme. Die Hotelanlagen bestechen mit ihren aufwendig gestalteten Fassaden, beeindruckenden Toren und luxuriösen Innenhöfen. Diese Strukturen zeugen von der Blütezeit der Textilindustrie im 18. Jahrhundert.

Las Vegas

Las Vegas
Die Stadt die niemals schläft inmitten der Wüste von Nevada: Las Vegas wartet mit glitzerndem Nachtleben und glamourösen Casinos auf spiellustige Besucher, Bild: somchaij / shutterstock

Um die Metropole des Glücksspiels ragen sich zahlreiche Mythen. Sie ist bekannt für ihre bunten Werbeanzeigen, das schrille Nachtleben und die rund 70 Casinos, in denen Unmengen von Besuchern ihr Glück herausfordern. Etwa vier Kilometer westlich des Stadtzentrums befindet sich ein Naturschutzpark, welcher um die ursprünglich wichtigste Wasserquelle der Stadt errichtet wurde: die Las Vegas Springs. Vier Themenpfade führen durch das Spring Preserve und enden an einer Oase, die als “cienega” bezeichnet wird. Hier erkundet der Besucher die Geschichte des Wüstenlebens, erfährt Einblicke in die Geologie und taucht ein in die floristische und faunistische Artenvielfalt der Region.

Dass die Stadt der perfekte Ausgangspunkt ist, um einige der spannendsten Naturwunder der USA zu bestaunen, wissen die wenigsten Besucher. Eines davon ist das 80 Kilometer entfernte Valley of Fire, in dem im April die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius ansteigen. Rote Sandsteinformationen prägen das Landschaftsbild. Am Atlatl Rock zeugen Felszeichnungen von einer Vergangenheit, als Anasazi-Indianer das Land besiedelten. Die Naturgewalten haben im State Park interessante Formationen erschaffen: Die Beehives befinden sich direkt an der Durchfahrtsstraße und erinnern an überdimensionale Bienenkörbe, während der Elephant Rock nahe dem Osteingang einem Elefanten ähnelt.

Edinburgh

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edingburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Nicht ohne Grund wird die schottische Stadt als “Athen des Nordens” bezeichnet. Aushängeschild der historischen Hauptstadt ist das Castle, welches auf einem ehemaligen Vulkankegel errichtet wurde. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung der Felsformation hin, die in das Mittelalter datiert wird. Wann genau die Burg gebaut wurde, ist nicht zweifelsfrei überliefert. Das heutige Schloss beherbergt den legendären “Stone of Scone”. Dieser diente seit der mittelalterlichen Epoche dazu, schottische und englische Könige zu krönen.

Gleichermaßen geschichtsträchtig ist die “One O’Clock Gun” (deutsch: 13-Uhr-Kanone). Zu Zeiten der blühenden Seefahrt wurde die Kanone täglich um Punkt 13 Uhr abgefeuert, um den Seefahrern im Firth of Forth eine exakte Zeitangabe zu geben. Noch heute ist der Kanonenschuss jeden Tag außer sonntags zur selben Uhrzeit hörbar. Im August verwandelt sich der Vorplatz in die Bühne für das Military Tattoo, einem Aufmarsch von militärischen Musikkapellen und Tänzern.

Die klassizistisch geprägte Neustadt steht mit ihren Prachtstraßen des 18. Jahrhunderts im Kontrast zur Altstadt und dem Schloss. In der New Town sind die Straßen im rechten Winkel angeordnet. Unter dem Vorort Gilmerton erhält der Besucher einen Einblick in die Siedlungsgeschichte. Eine unauffällige Hütte markiert den Eingang in einen mystischen Komplex aus sieben unterirdischen Kammern, die durch Gänge und Treppen miteinander verbunden sind. Wozu Gilmerton Cove diente, ist nicht geklärt. Die Siedlung selbst wurde von Bergleuten und Steinbrechern bewohnt.

Ystad

Die südschwedische Stadt gilt als Kulisse des Kommissars Kurt Wallander. Der Autor Henning Mankell hat seine Geburtsstadt als Schauplatz für seine Krimis auserkoren. In der Mariagatan befindet sich Wallanders Wohnhaus. Weitere Schauplätze wie Fridolfs Konditorei, das Hotel Continental oder die Polizeistation kann der Besucher mit der Wallander-App erkunden. Warum der Schriftsteller den beschaulichen Ort als Kulisse für seine brutalen Morde auswählte, ist nicht bekannt.

Mit seinen Fachwerkhäusern und dem Kopfsteinpflaster versprüht Ystad ein romantisches Flair, das an Astrid Lindgrens Bullerbü erinnert. In der Umgebung prägen flache Hügel und ein langer Sandstrand das Bild. Die ehemalige Fischerstadt beherbergt eine Kirche aus dem Jahr 1200. Die St. Marienkirche ist das älteste Bauwerk der Kleinstadt. Ein Turmwächter lässt jeden Abend im Viertelstundentakt ein Kupferhorn ertönen. Dieser traditionelle Beruf wird seit dem 18. Jahrhundert ausgeübt und gilt im ganzen Land als einzigartig.

 

Wer sollte nach Südtirol reisen? Der ultimative Urlaubscheck

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Zum Urlaub ans Meer nach Italien oder zum Radfahren und Wandern nach Österreich? Wer sich an dieser Stelle der Urlaubsplanung partout nicht für ein Reiseziel entscheiden kann, dem sei gesagt: In Südtirol gibt es (bis auf das Meer) fast beides. Südtirol liegt zwar in Italien, allerdings nicht am Meer. Wer also das Element Wasser braucht, um im Urlaub entspannen zu können, könnte Ferien am Kalterer See machen. Wen es in die Stadt zieht, der ist mit einem Trip nach Meran gut beraten. Und die Dolomiten, die bei der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet sind, bieten nicht nur einen atemberaubenden Ausblick sondern sind auch das Ziel vieler Trips per Pedes oder mit dem Fahrrad. Doch ist Südtirol wirklich für jeden Urlaubstyp geeignet? Der ultimative Südtirol-Check.

Ist Südtirol für Fans von Fahrradtouren geeignet?

Südtirol ist durchaus ein beliebtes Ziel für Radler – allerdings dürfen diese nicht zu den Hobbyradlern zählen, sondern sollten bereits einige Kilometer auf dem Drahtesel zurückgelegt haben. Wer auf dem Fahrrad etwas erleben möchte, findet in Südtirol reichlich Optionen dafür. Die Passstraßen sind geprägt von Kurven und Zick-Zack-Routen, auf den Talradwegen im Puster- und Eisacktal bleibt hingegen vor allem der Blick nach oben – auf die Kulisse der Dolomiten. Wer explizit sein Können testen möchte, ist mit einem Ausflug zu einem Bikepark oder Biketrail gut beraten. Familienfreundlich ist hingegen das Fahrradwegenetz in Südtirol.

Besonders einfach ist die Planung einer Radtour mit Tools wie der Routenplanung von Komoot. Dort sind Radtouren hinterlegt, zu denen es direkt eine Information gibt, wie gut die Grundkondition sein muss, wie anstrengend die Route ist und welche Wege die Radler dort erwarten. Deutlich individueller sind hingegen die Radtouren, die im BikeHotel Jagdhof angeboten werden. Das Hotel in Latsch gilt als ausgewiesenes Bikehotel. Hier geht Gastgeber Martin Pirhofer selbst mit auf Tour – egal ob Freeride-Trail oder Enduro-Route gewünscht sind. Mitunter auch dank dem Gastgeber ist der Vinschgau die erklärte Radfahrerregion in Südtirol, die Touren bis auf 3.000 Meter ermöglicht und für jede Radfahrkondition die passende Route bereithält. Damit kann diese Region mit Fug und Recht als radfahrerfreundlich ausgewiesen werden.

Ist Südtirol für Wassersportler einen Trip wert?

Rechensee Südtirol
Am Reschensee kommen Wassersportfans sicher auf ihre Kosten., Bild: rkl_foto / shutterstock

Südtirol liegt nicht am Meer. Wer also den Sand des Adriastrandes zwischen den Zehen fühlen muss, um einen entspannten Urlaub zu erleben, ist in Südtirol fehl am Platz. Dafür jedoch ist Südtirol – auch ohne Meer – eine beliebte Adresse für Wassersportler. Zum Surfen und Segeln ist der Kalterer See besonders gut geeignet. Dort befindet sich schon seit Jahren eine Surfschule, die mit qualifizierten Lehrern und Lehrerinnen den Weg aufs Bord erleichtert. Ein zugegeben recht kaltes Highlight erwartet die Gäste im Winter am Reschensee. Dort hat sich das Ice Sailing zur beliebten Sportart gemausert – auch wenn das mit klassischem Wassersport natürlich nur wenig zu tun hat. Vielmehr geht es hier um Wintersport, denn hier geht’s mit Kufen übers Eis.

Dass Südtirol durchaus auch auf die Trends auf dem Wasser achtet, zeigt sich auch am Angebot, mit dem SUP-Board über den Reschensee oder den Kalterer See zu paddeln. Deutlich mehr Adrenalin wird bei einer Raftingfahrt ausgeschüttet, die auf dem Eisack und der Ahr angeboten werden.

Ist Südtirol nun wassersporttauglich oder nicht? Südtirol bietet in jedem Fall jede Menge Abenteuerpotential im Zusammenhang mit Wasser, aber kein Meer. Wer sich dessen bewusst ist, wird auch in den Seen und Freibädern zahlreiche Optionen finden, um sich im Sommer abzukühlen.

Ist Südtirol für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer eine Option?

Südtirol
Als Paradies für Wanderer und Kletterer hat sich Südtirol längst einen Namen gemacht, Bild: Jenny Sturm / shutterstock

Es gibt wohl kaum ein Land, in dem es mehr Optionen für Wanderfreunde gibt und für solche, die es einmal werden wollen. Wichtig ist bei der Planung einer Wanderung, die persönliche Kondition zu berücksichtigen. Möglich ist in diesem Urlaubsdomizil die lockere Wanderung um den See ebenso wie eine Bergtour mit mehreren tausend Höhenmetern. In Summe bietet das Land 17.000 Kilometer an Forst- und Wanderwegen – inklusive einem atemberaubenden Blick auf Gesteinswelten, Flora und Fauna.

Wer sich erstmals aufmacht, um eine Urlaubsregion wandernd zu entdecken, tut gut daran, sich einer Wandergruppe anzuschließen. Dasselbe gilt auch für Adrenalinjunkies, die die alpine Bergwelt kletternd erleben wollen. Zum Üben sind Kletterhallen und Hochseilgärten eine gute Idee. Auf den Klettersteig in der freien Natur und zum Eisklettern sollte es im besten Fall nur unter qualifizierter Anleitung gehen. Zweifelsohne jedoch ist Südtirol eine prima Option für Kletterer, Bergsteiger und Wanderer.

Ist Südtirol ein Land für Genießer?

Essen in Südtirol
Auch kulinarisch betrachtet kommt in Südtirol jeder Fan von gutem Wein, Südtiroler Speck und Käse auf seine Kosten, Bild: Karl Allgaeuer / shutterstock

Wer in Südtirol in puncto Entspannung, Erholung und auch kulinarisch nicht auf seine Kosten kommt, der macht wahrlich etwas falsch, denn das Land strotzt gerade so vor Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen und sich verwöhnen zu lassen. In den meisten Hotels gehören Wellness- und Spa-Möglichkeiten zum festen Angebot. Neben einer Badewelt, die im besten Fall für Jung und Alt Attraktionen bietet, finden sich dort Dampfbäder und Saunen sowie die Option, Wellness- und Beautyanwendungen zu buchen.

Auch kulinarisch hat Südtirol – nicht zuletzt durch die vielseitigen Einflüsse aus Italien, Österreich und Deutschland – reichlich Leckeres zu bieten. Wer Südtirol auch kulinarisch erleben will, dem empfehlen Weinfreunde Chardonay, Weißburgunder oder Pinot Grigio aus dem vergleichsweise kleinen Weinanbaugebiet in Südtirol. Zum Snacken gibt es echten Südtiroler Speck, der erst durch das gut gehütete Gewürzrezept zur Leckerei wird, und Südtiroler Käse, der bestens zum Wein passt. Damit ist Südtirol in jedem Fall auch ein Land für Genießer.

Leipzig entdecken

Eine Städtereise nach Leipzig sorgt für Abwechslung und Erholung! Der Charme der Metropole fasziniert. Die belebte Stadt hat eine Menge Historik zu bieten, denn die fast 1000-jährige Geschichte ist fast in jedem Winkel der Stadt vertreten, was eine einzigartige Atmosphäre und eine umfassende Prägnanz mit sich bringt.
Mehr als eine halbe Millionen Menschen wohnen in Leipzig, doch die Idylle ist dennoch bewahrt. Als “Venedig des Nordens” gilt die Stadt zu recht, denn Romantik und entzückende Gegebenheiten sind  rundum gegeben. Wer jedoch mehr Entertainment wünscht, ist in Leipzig ebenso am richtigen Reiseziel. Berühmte Messen und große Musikevents finden ebenso regelmäßig statt und auch ein Kurzurlaub im Winter hat Besonderheiten für sich. Der Weihnachtsmarkt lockt Besucher aus nah und fern in die Metropole und stimmt auf eine winterliche Zeit ein. Natur und Kunst sind hier zudem eng verbunden, somit kann die Reise aktiv und auch erholsam gestaltet werden.

Für jeden Geschmack das passende Plätzchen

Historische Stadtpassagen sind eine wahre Pracht und laden zum ausgiebigen Flanieren ein. Auch erholsame Parks und Erholungsgebiete sind in Leipzig zu finden und machen einen Sommertag zu einer wahren Erholungszeit. Ob erlebnisreich, historisch oder entspannend, Leipzig bietet für jeden Reisefreudigen das ideale Plätzchen zum wohlfühlen.
Aufgrund der kulturellen Gegebenheiten wird die Metropole auch als “Klein-Paris” bezeichnet und lässt Raum für faszinierende Momente. Den edlen Touch hat die Stadt der klassischen Musik zu verdanken. In authentischem Stil präsentiert sich Leipzig mit klassischer Eleganz wie wohl kaum eine andere Stadt. Weltberühmte Künstler wie zum Beispiel Bach lebten ebenfalls bereits schon in Leipzig und prägten das Stadtbild. Heutzutage ist hier das Bach-Museum vertreten und erinnert an ereignisreiche Kunstzeiten. Jedes Jahr findet außerdem das Bachfest statt, welches dem Künstler gewidmet ist. Wer einen romantischen Abend verbringen möchte, wird sich bestimmt in einer Leipziger Oper einen Genuss gönnen können.

Der Zoo im Leipzig sorgt für erlebnisreiche Zeiten

Leipzig, Leipziger Zoo
Giraffen im Leipziger Zoo, Bild: MooNam StockPhoto / shutterstock

Auch für Familien mit Kindern ist Leipzig ein Reiseziel mit Erlebnisfaktor. Der Leipziger Zoo sorgt mit einer artenreichen Tierwelt für beeindruckende Familienausflüge. Nach einem ereignisreichen Ausflug in den Zoo, ist vielleicht eine Entspannungszeit angebracht und die Zeit kann im Rosental Park oder im botanischen Garten zur purer Entspannung werden. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist besonders das Völkerschlachtdenkmal.

Diese Einzigartigkeit kann per Bus binnen weniger Fahrminuten erreicht werden. Viele Besucher erwerben für Ihren Aufenthalt in der Stadt die so genannte “Leipzig Card”. Mit dem Ticket erhält jeder Reisende eine Ermäßigungen für den öffentlichen Nahverkehr. Ebenso werden Preisnachlässe für ausgewählte Restaurants und Veranstaltungsorte angeboten. Wer rundum kulturelle Erlebnisse liebt, findet diese ganz bestimmt in Leipzig. Reisende, die einen ganz besonderen Museumsbesuch erleben möchte, können außerdem den Panometer in Leipzig aufsuchen. Das Rund-Museum zeigt 360° Panorama-Rundbilder in wahrer Pracht. In Kombination mit einer gigantischen Lichttechnik gestalten sich die Eindrücke in einer Art 3D Aufmachung.

Historische Entdeckungstouren durch die Innenstadt

Die Innenstadt ist immer ein Vergnügen. In Leipzig lässt sich nämlich das Bummeln durch die kleinen Gässchen und Einkaufsmeilen mit historischen Entdeckungstouren verbinden. Der Augustusplatz, einer der bedeutendsten Plätze der Stadt, befindet sich zentral gelegen und eignet sich ideal als Ausgangspunkt. Nicht besonders weit entfernt befindet sich die berühmte Nikolaikirche, die 1165 erbaut wurde und als eine der Höhepunkte Leipzigs gilt. Die Mädlerpassage lädt hingegen zum Genießen ein und gilt als die älteste Ladenpassage – das Flair ist entzückend und macht den Urlaub in Leipzig zum Erlebnis. Doch in der Stadt geht es auch in die Höhe! So ist das Krochhochhaus eine kleine Faszination und ragt mit 42 Metern in die Luft. Das imposante City-Hochhaus ist ein weiterer Wolkenkratzer der Stadt und imponiert mit 142 Höhenmetern und bietet sich hervorragend als Aussichtspunkt an.

Kulinarische Genüsse

Leipzig, Grassimuseum
Das Grassimuseum für angewandte Kunst, Bild: Bildagentur Zoonar GmbH / shutterstock

In Leipzig sind die Bücher zu Hause. Die Buchmesse ist die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und bietet ein umfassendes Veranstaltungsprogramm. Wer jedoch die Messe besuchen möchte, sollte rechtzeitig ein Hotelzimmer buchen, denn die Messeveranstaltung ist überaus gut besucht. In stilvollen Gaststätten, geselligen Clubs und Bars lassen sich in Leipzig ereignisreiche Tage ausklingen. Von urigen Bars bis hin zu noblen Restaurants sind die Locations in Leipzig absolut vielfältig und sorgen für den kulinarischen Genuss.

Jersey – Insel vor der Haustür Ihrer Majestät

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In der Frische der Morgenstunde entfalten die idyllischen Dörfer und Weiler auf Jersey eine einzigartige Stimmung. Die Natur erwacht – sehr behutsam – und passt sich so den Gegebenheiten auf dieser schönen Kanalinsel an.

Eile ist hier ein Fremdwort, und dies ist eher ein Refugium für Menschen, die in sich ruhen oder eben diese Ruhe suchen. Zwei Kulturen haben Jersey geprägt. Die der Engländer und die der Franzosen. Und da Jersey vor der Haustür Ihrer Majestät zu finden ist, verständigen sich die Einwohner mittels der englischen Sprache. Manche beherrschen allerdings auch noch den in die Jahre gekommenen normannischen Dialekt.

Die Insel in der Bucht von Saint-Malo hat einen ungewöhnlichen Status und ist weder ein Teil Englands oder gar eine Kronkolonie sondern ist britischer “Kronbesitz” und somit unmittelbar der Monarchie des großen Nachbarn unterstellt. Jersey ist eine etwas andere Insel.

Jersey
Bild: Kiev.Victor / shutterstock

Das Meer überrascht dort mit ungewöhnlichen Gezeiten. Auf den bemoosten Mauern huschen grüne Eidechse und unter den knorrigen Bäumen zählen die roten Eichhörnchen zu den stets allgegenwärtigen Ureinwohnern. Da das Klima auf Jersey vom Golfstrom stark beeinflusst wird und somit recht milde Züge trägt, sind hier und da sogar Kolibris anzutreffen, die sich sonst eher in exotischen Gegenden aufhalten.

Bei Ebbe vergrößert sich die Insel um sage und schreibe vierzig Prozent und der Wasserstand fällt in jeder Minute um sieben Zentimeter. Insgesamt beträgt die Differenz zwischen Ebbe und Flut bis zu zwölf Metern. Das ist in der maritimen Welt einzigartig. Wer sich Jersey von der See aus nähert, der gewahrt zunächst eine Festung: Elizabeth Castle in der kleinen Hauptstadt St. Helier. Dies ist ein Relikt aus dem Mittelalter – eine wehrhafte und kompakte Burg. Nichts für Romantiker, doch eine interessante Stätte für Historiker. Die finden bei ihren Wanderungen auch einige steinzeitliche Kultstätten bei La Hougue Bie oder auch die Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, Forts aus viktorianischer Zeit und mittelalterliche Kapellen.

Aber vor allem finden Urlauber auf Jersey eines: Natur! Und die in ihrer anmutigsten Form in verschwiegenen und vom Grün überwucherten Hohlwegen, in schroffen Felsen an den Küsten und in einsamen Buchten. Als Autofahrer sollte man sich auf dieser Insel allerdings Zeit lassen und jenen Schildern Aufmerksamkeit schenken, die auf die “Green Lanes” verweisen. Denn in diesen Zonen beträgt die Höchstgeschwindigkeit ganze 24 Kilometer in der Stunde. Wem danach ist, der sollte sich deshalb für eine Fahrrad-Tour entscheiden, was so ganz nebenbei auch noch den Vorteil hat, dass man sich sehr schnell an das Linksfahren gewöhnt.

Leuchtturm auf Jersey, Bild: Alice Sverker / shutterstock

Jerseys Gastronomie wirbt mit der “Großen Vier”. Dahinter verbergen sich Royale Kartoffeln, schmackhafte Hummer, Milch von der Insel und Austern. Die Restaurants haben sich einen internationalen Ruf erworben, denn sie verpflichten sich fast ausnahmslos der “Genuine Jersey”. Dieses Gütesiegel besagt, dass die Transportwege vom Produzenten zu den Küchen kurz ist und dass ausnahmslos Produkte von der Insel verarbeitet werden. Wer am Crab Shack mit dem Blick auf die St. Brelade’s Bay einen fangfrischen Hummer genossen hat, der wird noch lange von diesem kulinarischen Erlebnis schwärmen.

Diese Insel im Kanal ist klein und präsentiert seine Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf einem Gebiet, das gerade einmal 14,5 mal 9,0 Kilometer misst. Dort findet sich ein schöner Zoo, der Tamba-Park mit den Fußstapfen der Dinosaurier, die schaurige Folterkammer in der mittelalterlichen Festung von Mont Orgueil, zwei Museen in der Metropole St. Helier und der Adventure Park an den von Surfern beliebten Stränden von St. Ouen. Abwechslungsreich ist das Wassersportangebot in der St. Aubin’s Bay.

Über allem steht auf Jersey aber die Empfehlung der Insulaner: Abwarten und Tee trinken! Hier kann sich der Urlauber treiben lassen und sich erfreuen an der Poesie eines grünen Wunders im Meer.

Reiseinformationen Jersey

Hauptstadt Saint Helier
Staatsform Britischer Kronbesitz
Währung Jersey-Pfund (JEP)
Fläche ca. 119,6 km²
Bevölkerung 102.700 (Schätzung 2015)
Sprachen Englisch, Französisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +44 1534
Zeitzone UTC±0
UTC+1 (März bis Oktober)

 

Israel – Spuren der Geschichte im gelobten Land

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Im Lande der Bibel kommt man von der Religion nicht los, denn die Menschen in Israel leben in einem sehr engen Gebiet, das drei Glaubensrichtungen zur Heimat wurde. Christen, Juden und Moslems betrachten den Tempelberg von Jerusalem als Nabel der Welt und Ursprung allen Seins. Seit Jahrhunderten ist diese Stadt das Ziel zahlloser Pilger, auch wenn sie, wie die Kreuzritter, nicht immer in guter Absicht kamen. “Israel sollst du heißen. Das Land will ich dir geben und deinem Geschlecht nach dir”. Der Überlieferung zufolge soll dies Gottes Wort gewesen sein und dessen Wahl fiel auf ein Land zwischen Jordan und dem Mittelmeer. Hier wirkte und starb Jesus nach christlichem Glauben. Und hier fuhr Mohammed zu Allahs Paradies. Wer Israel besucht, der wandelt auf historischen Pfaden und wird konfrontiert mit einzigartigen Zeugnissen der Geschichte.

Jerusalem in Israel
Jerusalem, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Der unabhängige Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 ausgerufen, womit eine Heimstätte für das jüdische Volk auf dem Boden Palästinas gegründet wurde. Seither durchlitt Israel eine ebenso wechselvolle wie problembeladene Geschichte. Sie hält bis heute an, denn die Konfliktparteien leben hinter einer Mauer aus Hass und Misstrauen. Vier Konfessionen betrachten das Land als ihre angestammte Heimat: Juden, Muslime, Christen und Drusen – getrennt durch Bibel und Koran. Allen Glaubensrichtungen ist aber eines gemein – die Traditionen sind ein wichtiger Bestandteil ihres Alltagslebens.

Wie es sich für eine derart geschichtsträchtige Stadt geziemt, verfügt Jerusalem über zahlreiche Museen. Wer tief eindringen möchte in die Historie und Kultur, der sollte sich das Israel Museum unweit der Knesset anschauen. Hier werden unter anderem die legendären Rollen vom Toten Meer aufbewahrt und das älteste Modell eines Segelschiffes. Es soll viertausend Jahre alt sein. Lebendig wird die Geschichte der Stadt aber auch im Museum in Davids Turm, einem Teil der Altstadtmauer. Yad Vaschem ist die offizielle Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust. Hier befinden sich Tausende Dokumente und Zeugenaussagen zur Leidensgeschichte der Juden.

Die Geburtskirche in Betlehem, Israel
Die Geburtskirche in Betlehem, Bild: Kirill Neiezhmakov / shutterstock

Die Heilige Stadt mit der Via Dolorosa und der Grabeskirche sowie das benachbarte Bethlehem mit der Geburtsgrotte Jesu sind touristische Highlights. Aber es sind nicht nur die religiösen Stätten, die Jerusalem zum Ziel von Urlaubern aus aller Welt machen. Da gibt es pulsierende Märkte und moderne Shopping-Malls im Zentrum und das Talpiot-Viertel mit ihren trendigen Diskotheken und ausgezeichneten Restaurants.

Nicht wenige unorthodoxe Bewohner Tel Avivs halten Jerusalem für ein altertümliches Freiluftmuseum, was sehr geringschätzig klingt. Doch diese Stadt mit ihrem alten Hafen Jaffa ist so etwas wie der Kontrapunkt zu Jerusalem. Sie gibt sich mit ihren schönen Boulevards modern und jung. Und dabei spielt es für Tel Aviv wohl eine untergeordnete Rolle, dass die Stadt kaum über nennenswerte Sehenswürdigkeiten verfügt. Kosmopolitisch will die Metropole am Mittelmeer sein und präsentiert sich für Urlauber auf vier sogenannten “Orange Routes”. Die schönsten Beispiele der Bauhaus-Architektur erheben sich am Rothschild-Boulevard.

Das “Badezimmer” Israels befindet sich an der Nordküste – zwischen Tel Aviv und der Grenze zum Libanon. Einer der beliebtesten Badeorte ist Netanya, und wer dem dortigen Rummel aus dem Wege gehen möchte, der findet in Caesarea einige stille und wenig besuchte Buchten. Südlich des Amphitheaters können sich Urlauber dort in einem Kibbuz-Feriendorf einmieten oder von hier aus zu einem Segel-Törn starten. Die “Hängenden Gärten” in der Hafenstadt Haifa gelten als Symbol des Friedens und als Ort der Stille. Auf dem Gelände befindet sich das Weltzentrum der Bahia für ein Studium der heiligen Texte.

Das Tote Meer ist mit seinem enormen Salzgehalt ein Heilbad für Körper und Seele. Vor zwei Millionen Jahren entstand das Meer in einer bizarren Landschaft und an einem geschichtsträchtigen Platz. Im nahen Qumran wurden in einem Felsmassiv die Schriften aus dem dritten Jahrhundert vor Christi gefunden.

Reiseinformationen Israel

Hauptstadt Jerusalem
Staatsform parlamentarische Republik
parlamentarische Demokratie
Währung Neuer (Israelischer) Schekel (ILS)
Fläche Kernland: ca. 22.380 km²
Bevölkerung Kernland: ca. 8.368.400 (2015)
Sprachen Ivrit (Hebräisch)
Arabisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +972
Zeitzone UTC+2
UTC+3 (Sommerzeit)

 

Chile – eisige Ewigkeit und ein Freiraum für Träumer

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Chile, mit seinen zwölf Regionen und der mystischen Osterinsel, 3.500 Kilometer entfernt im Pazifik, lädt zu einer behutsamen Entdeckung ein. Jeder, der die Seele der Landschaft sieht und fühlt, wird von deren Erhabenheit ergriffen. Die mächtigen Anden bilden die natürliche Grenze zu Argentinien und Bolivien und prägen das Land auf seiner gesamten Länge.

Patagonien: Die Wiege der Winde

Chile, Rapa Nui, Osterinsel
Rapa Nui, die Osterinsel, Bild: Amy Nichole Harris / shutterstock

Patagonien, eine Region voller natürlicher Schönheit, erinnert an ein lebendiges Gemälde. Im Torres-del-Paine-Nationalpark erleben Besucher eine Welt, die scheinbar unberührt und im Urzustand ist. Die Gipfel des Torres del Paine, entstanden vor rund zwölf Millionen Jahren, bieten eine Herausforderung für erfahrene Bergsteiger und faszinieren mit ihrer eisigen Majestät.

Von Norden nach Süden: Eine Reise durch Klimazonen

Chile präsentiert eine beeindruckende Vielfalt an Klimazonen. Im Norden herrscht ein trockenes Wüstenklima, ideal für Reisen von April bis Oktober. In Zentralchile, um Santiago und Valparaíso, genießen Reisende ein angenehmes Mittelmeerklima mit der besten Reisezeit von November bis März. Der kühle und feuchte Süden, einschließlich Patagoniens, ist zwischen Dezember und Februar am besten zu bereisen.

Chilenische Kultur: Ein Fest für die Sinne

Blick auf die Hauptstadt Santiago de Chile
Blick auf die Hauptstadt Santiago de Chile, Bild: Pakawat Thongcharoen / shutterstock

Chile ist auch ein Land der Kultur. Die Küche, Musik und Festivals spiegeln die reiche kulturelle Vielfalt wider. Pablo Neruda, der chilenische Nobelpreisträger, beschrieb die landschaftliche Vielfalt seiner Heimat als “unvergleichlich großen Wurf der Schöpfung”.

Aktivitäten für Abenteurer

Chile bietet vielfältige Aktivitäten – von Trekking und Weinproben bis hin zu Kajakfahrten. Bergsteiger finden Herausforderungen an Gipfeln wie dem Ojos del Salado und dem schneebedeckten Parinacota im Nationalpark Lauca.

Entspannung und Komfort nach dem Abenteuer

Nach einem erlebnisreichen Tag bieten Chiles erstklassige Hotels und gemütliche Lodges Entspannung am Kaminfeuer und erlesene Weine an der Bar. In diesem Paradies für Träumer endet irgendwo in Chile die Reise der Sehnsucht.

Klimatabelle für Chile

Aufgrund der geographischen Struktur lässt sich das Klima in Chile nicht verallgemeinern. Deshalb ist die nachfolgende Klimatabelle in verschiedene Regionen Chiles unterteilt:

Monat Norden (Atacama-Wüste) Zentralchile (Santiago, Valparaíso) Süden (Patagonien) Osterinsel
Januar Sehr trocken, 20-30°C Warm, 20-35°C Mild, 10-15°C Warm, 20-28°C
Februar Sehr trocken, 20-30°C Warm, 20-35°C Mild, 10-15°C Warm, 20-28°C
März Trocken, 15-25°C Mild, 15-30°C Kühl, 5-10°C Mild, 18-26°C
April Trocken, 12-22°C Mild, 10-25°C Kühl, 2-7°C Mild, 16-24°C
Mai Mild, 10-20°C Kühl, 8-20°C Kalt, 0-5°C Kühl, 14-22°C
Juni Mild, 8-18°C Kalt, 5-15°C Sehr kalt, -5 bis 2°C Kühl, 14-20°C
Juli Mild, 8-18°C Kalt, 5-15°C Sehr kalt, -5 bis 2°C Kühl, 14-20°C
August Mild, 10-20°C Kalt, 5-15°C Sehr kalt, -5 bis 2°C Kühl, 14-20°C
September Mild, 12-22°C Mild, 8-18°C Kalt, 0-5°C Mild, 15-22°C
Oktober Trocken, 15-25°C Mild, 10-25°C Kühl, 5-10°C Mild, 16-24°C
November Sehr trocken, 20-30°C Warm, 15-30°C Mild, 8-13°C Warm, 18-26°C
Dezember Sehr trocken, 20-30°C Warm, 20-35°C Mild, 10-15°C Warm, 20-28°C

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Mehr Informationen

Reiseinformationen Chile

Hauptstadt Santiago de Chile
Staatsform Republik
Präsidentielle Demokratie
Währung Chilenischer Peso (CLP)
Fläche ca. 756.102 km²
Bevölkerung ca. 18.006.400 (Schätzung 2015)
Sprachen Spanisch
Stromnetz 220 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +56
Zeitzone UTC−4 Chile kontinental
UTC−3 Magallanes und Antarktis
UTC−6 Osterinsel und Salas y Gómez

 

Seniorenreise – entspannt die Welt erkunden

Viele ältere Menschen lieben es zu reisen und entdecken mit Freude und Neugier die Traumziele dieser Erde. Durch die neu gewonnene zeitliche Freiheit nach einem erfüllten Berufsleben und zumeist auch weniger familiären Verpflichtungen ist das Reisen für viele Senioren sehr reizvoll. Häufig ist der Wunsch zu verreisen bei älteren Menschen aber auch mit Unsicherheiten verbunden, da sie durch körperliche Einschränkungen und das Gefühl mehr Mühe beim Meistern von Situationen aufzuwenden als früher, manchmal gehemmt sind genau die Reisen zu unternehmen, von denen sie träumen. Um trotz dieser Unsicherheiten noch zu den Orten zu reisen, die man schon immer sehen wollte, ist die Seniorenreise eine perfekte Alternative, da diese Reisen so konzipiert sind, dass ältere Menschen sich voll und ganz auf das wesentliche Konzentrieren können und ihnen organisatorische und beschwerliche Dinge abgenommen werden, beziehungsweise durch eine sorgfältige Planung im Vorfeld den Bedürfnissen von Senioren im Hinblick auf Hotel und Verkehrsmittel der Anreise Rechnung getragen wird.

Maßgeschneiderte Reiserlebnisse dank gut organisierter Seniorenreisen

Seniorenreise Wandern
Entspannung im Urlaub, Bild: kudla / shutterstock

Seniorenreisen sind häufig Gruppenreisen, die von erfahrenen Reiseleitern begleitet werden, welche sich sowohl mit dem jeweiligen Reiseland, als auch mit den Wünschen von Senioren auskennen. Je nach Reiseziel und Veranstalter gibt es auch Seniorenreisen, die von ausgebildetem Pflegepersonal oder sogar Ärzten begleitet werden und insbesondere für pflegebedürftige Senioren sehr gut geeignet sind.

Bei der Organisation von Seniorenreisen legen die Veranstalter in der Regel hohe Maßstäbe an die Ausstattung und vor allem Barrierefreiheit der ausgewählten Hotels, die in allen Belangen den Anforderungen von Senioren genügen müssen. Neben der aufwendigen Auswahl seniorengerechter Hotels steht auch eine bequeme Anreise zu dem gewählten Urlaubsziel im Fokus der Veranstalter von Seniorenreisen. So ist es nicht unüblich, dass die Teilnehmer von Seniorenreisen von der eigenen Haustür abgeholt werden, um entweder direkt mit dem Bus zu ihrem Urlaubsziel gebracht zu werden, oder aber bei längeren Reisen zum Bahnhof oder Flughafen. Hilfe beim Transport der mitgeführten Gepäckstücke sowie die Erledigung von Formalitäten während der An-und Abreise zu dem gewählten Aufenthaltsort für einen entspannten Urlaub, sind natürlich ebenso selbstverständlich wie eine umfassende Betreuung in allen Reisesituationen.

Auch Städte lassen sich noch einmal völlig neu entdecken, Bild: Syda Productions / shutterstock

Aber nicht nur die An-und Abreise ist auf einer Seniorenreise gut organisiert, sondern auch Ausflüge am Urlaubsziel werden in der Regel so geplant, das alle Mitglieder einer Reisegruppe bequem teilnehmen können. Da aber auch Individualität ein wichtiger Bestandteil von gut vorbereiteten Seniorenreisen ist, besteht häufig auch die Möglichkeit am Zielort auch alleine auf Entdeckungstour zu gehen. Für diejenigen, die es von vorneherein vorziehen alleine und nicht mit einer Reisegruppe unterwegs zu sein, aber nicht auf die Vorzüge von Seniorenreisen verzichten möchten, haben viele Veranstalter von Seniorenreisen passende Angebote im Programm, die alle Anforderungen von Senioren erfüllen und trotzdem viel Raum für Individualität lassen.

Von nah bis fern – Die Seniorenreise eröffnen neue Horizonte

Die Auswahl verschiedener Seniorenreisen ist riesig und bietet vor allem entspannte Reisen nach Deutschland und in das benachbarte Ausland. So können im Rahmen komfortabler Seniorenreisen zum Beispiel die schönsten Strände der Ostsee oder die herrlichen Landschaften Bayerns genauso einfach erkundet werden, wie die raue aber wunderschöne Nordseeküste. Aber auch die Bergwelt Österreichs und vor allem die polnische Ostseeküste, zu der zahlreiche Kurreisen angeboten werden, können auf ansprechenden Seniorenreisen bereist werden. Ebenfalls sehr reizvoll sind Fernreisen für Senioren, die zu den exotischsten Orten Asiens oder Amerikas führen und dadurch bestechen, dass wie bei Seniorenreisen üblich, alles auf die Wünsche und Anforderungen von älteren Menschen ausgerichtet ist. Insbesondere bei Fernreisen für Senioren sind daher oft begleitende Ärzte dabei, sodass sich keiner der Reiseteilnehmer sorgen machen muss, wenn er auf ungewohntes Essen oder ein für ihn neues Klima mit leichten körperlichen Beschwerden reagiert. Denn genauso wie die Reiseleiter einer Seniorenreise, sind auch die begleitenden Ärzte solcher Reisen mit den Besonderheiten des Urlaubslandes und den speziellen Bedürfnissen älterer Reisender vertraut. Im Alter sorglos zu reisen ist durch die Vielfalt an liebevoll zusammengestellten Seniorenreisen einfach und problemlos, weswegen man auch im hohen Alter noch seine Traumziele auf der ganzen Welt besuchen kann.

Vietnam – süß, sinnlich und wieder voller Lebenslust

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Dieses Land ist erwacht, und es verdankt es wohl nur dem unerschütterlichen Optimismus seiner Bewohner, dass es die Zeiten des Leidens überstanden hat, als es zum Spielball der Mächte wurde. In kaum einer anderen Region auf der Landkarte der Kolonialreiche empfanden die Europäer ihr Leben so süß und so sinnlich wie das in Vietnam. Das faszinierende Länderdreieck am träge dahin fließenden Mekong versprach den kompletten Genuss mit einer Lebensart, in der sich auch Kultur und Küche zu einem einzigartigen Cocktail vermischten. Guten morgen, Vietnam! In der mehr als zweitausend Jahre alten Metropole Hanoi und im viel jüngeren Saigon ist von den Wirren der Indochina-Kriege kaum noch etwa zu spüren. Dieses Land ist wieder ein Hotspot des Tourismus in Asien.

Die Insel Phu Quoc, Bild: Jimmy Tran / shutterstock

Der Aufbruch dieser Nation ist nicht zu übersehen. Weder in den quirligen Städten mit ihrem Rausch an Wachstum, noch in den Dörfern des grünen Nordens mit ihren unendlichen Reisfeldern. Im Strom der neuen Zeit haben sich die Menschen längst mit ihrem befriedeten Alltag arrangiert und so ganz nebenbei empfehlen sie sich als freundliche und aufgeschlossene Gastgeber. Die alten Hemmschwellen gegenüber den Touristen aus einer für sie fremden Welt gibt es nicht mehr. Vietnam ist ein weitgehend sicheres und abwechslungsreiches Reiseland.

Einige Zeugnisse der Kolonialzeit haben die Wirren der Kriege unbeschadet überstanden. Und auch die Poesie des leichten Lebens hat sich still und heimlich wieder in Saigon eingeschlichen. Fünf Millionen Einwohner sind hier zu Hause, und das einstige “Paris des Ostens” verströmt wieder jenen Charme, der das Leben in dieser Stadt über einen langen Zeitraum so angenehm machte. “Miss Saigon” gibt sich heute wie ein frühreifer Teenager und fühlt sich in dieser Rolle pudelwohl.

Ein beeindruckendes Bild bieten die zahlreichen Reisfelder, Bild: Blue Planet Studio / shutterstock

Der altehrwürdige Dong-Khoi-Boulevard in Saigon ist nicht nur in den Abendstunden gefüllt mit Menschen voller Lebenslust, an den Ufern des Mekong lauschen die Menschen den Klängen der Bordkapellen der Ausflugsdampfer und an der Pforte des Tempels Chua Thien Hau wachen ein paar Drachen und symbolisieren gleichzeitig Glück und Macht. Sie und vieles andere in dieser interessanten Stadt sind Indizien dafür, dass sich dieses Land auch zu seiner Geschichte bekennt, auch wenn es von einer goldenen Zukunft träumt.

Eine Reise durch Vietnam führt zu den weißen Sanddünen von Mui Ne, zu den Palmen und Korallenriffen von Nha Trang oder auch nach Long Beach, das sich als Schlaraffenland für Taucher und Schnorchler empfiehlt. Wer eine längere Rundreise durch dieses Land plant, der entscheidet sich für ein aufregendes Vergnügen. Vietnam kann man sogar mit den Fahrrad erkunden, sofern die Kondition dafür ausreicht. Womöglich führt die Reise auch in den hohen Norden und zu den Reisfeldern bei Halong und zu den historischen Pagoden am “Roten Fluss.

Wanderer erkunden das ursprüngliche Vietnam bei Sapa, wo sich die Terrassen hinauf ziehen bis in Höhen von 1.600 Metern und wo die ethnischen Minderheiten der Stämme der Dao und Mhong noch immer ihre traditionelle Kleidung tragen. Und wer die Kulissen von Puccinis Oper Madame Butterfly mag, der sollte sich in Hanoi umschauen und damit in jener Metropole, die heute auf den Landkarten als Ho-Chi-Minh-Stadt zu finden ist. Vietnam hat es geschafft: Das Land ist wieder das, was es immer sein wollte. Das Herz im Magischen Dreieck – gesegnet von Buddha und Mutter Natur.

Reiseinformationen Vietnam

Hauptstadt Hanoi
Staatsform Sozialistische Republik
Sozialistisches Einparteiensystem
Währung Đồng (VND)
Fläche ca. 331.690 km²
Bevölkerung ca. 95.415.000 (Schätzung 2017)
Sprachen Vietnamesisch
Stromnetz 127/220 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +84
Zeitzone UTC+7

 

Österreich – Urlaub genießen mit Bergen und Seen

Österreich, das relativ kleine Land im Herzen Europas, hat, außer Meer alles zu bieten, was man sich nur wünschen kann. Unzählige Seen, hohe Berge, interessante Städte, viel Kultur und nicht nur Apfelstrudel, Lederhose und Lipizzaner gehören zu Österreich.

Österreich, Staatsoper Wien
Die Wiener Staatsoper, Bild: Guniva / shutterstock

Österreich besteht aus neun Bundesländern, von denen jedes für sich einen ganz besonderen Charme hat und für jeden, der hier lebt oder dieses Land besuchen möchte, etwas Besonderes zu bieten hat. Vom Bodensee ganz im Westen bis zum ganz im Osten liegenden Neusiedlersee dehnt sich Österreich auf einer Länge von 573 Kilometern aus. Rund 8,5 Millionen Menschen leben hier. Vieles über die Österreicher ist ein Klischee, weder jodeln alle, noch sind alle grantig. Man sagt, der echte Österreicher hat mindestens einen Vorfahren aus Tschechien oder Ungarn, was auf die Kaiserzeit hinweist, als das Kaiserreich Österreich-Ungarn um ein Vielfaches größer war als das heutige Österreich. Die Liebe zu “Sisi”, der Kaiserin Elisabeth, stammt aus dieser Zeit.

Wien bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass man mit ein oder zwei Tagen nicht das Auslangen findet. Stephansdom, Schloss Schönbrunn und die Ringstraße mit dem Rathaus, dem Burgtheater, der Hofburg, den großen Museen und der Wiener Staatsoper sind einfach ein Muss für jeden Wien-Besucher. Hier reiht sich ein Prachtbau an den anderen. Aber auch Fiaker und Heuriger, Riesenrad und Prater, Kunstschätze in vielen Museen und Kirchen zeigen einen kleinen Einblick in die Großstadt, die unter anderem durch viel Grün für seine Bewohner total lebenswert ist.

Österreich Kitzbühl
Kitzbühl ist ein beliebter Wintersportort, Bild: gevision / shutterstock

Österreich besteht aber nicht nur aus Wien, seiner Hauptstadt, durch die die Donau auf ihrem Weg von Deutschland bis ins Schwarze Meer fließt. Im Osten des Landes, nur einen Katzensprung von Ungarn und der Slowakei entfernt, liegt das Burgenland. Das ist das jüngste Bundesland Österreichs. Hier spürt man ein bisschen die Nähe der Puszta. Es ist ein ebenes Land, daher unter anderen ideal für Radtouren. Am Neusiedlersee wird gesegelt und gesurft. Das Burgenland bietet Thermen und viel Wellness für seine Gäste, und das bei außerordentlich vielen Sonnenstunden. Nicht vergessen werden dürfen auch die besonderen kulinarischen Angebote und der wunderbare burgenländische Wein.

Österreich, das ja als Austria manchmal immer noch mit Australia verwechselt wird, ist bekannt für seine wunderbaren Seen. Hier steht Kärnten an erster Stelle. Mehr als 1.200 Seen gibt es hier. Wörthersee, Faakersee, Klopeinersee und wie sie alle heißen, sie haben wunderbares Wasser und sind dank des südlichen Klimas warm und angenehm zum Baden.

Wolfgangsee, Attersee oder Mondsee liegen im Salzkammergut. Diese Seen haben meist Trinkwasserqualität und sind für einen Badeurlaub ebenfalls ideal. Noch dazu gibt es rund um die Seen wunderschöne Landschaften, sodass auch gewandert und die Natur genossen werden kann.

Natürlich gibt es auch im Gasteinertal, in der Steiermark, in Vorarlberg, Salzburg und Tirol herrliche Berge in toller Landschaft. Viele davon sind auch für den Wintersport geeignet.

Etwas, das man nicht vergessen darf, wenn man von Österreich spricht, ist die österreichische Küche. Sie hat weit über die Grenzen hinaus weltweit einen besonderen Ruf. Wem würde nicht schon bei Mehlspeisen wie Sachertorte, Esterhazyschnitte, Marillenknödel, Kaiserschmarrn, Salzburger Nockerln, Linzerschnitten oder Topfenstrudel das Wasser im Mund zusammenlaufen?

Reiseinformationen Österreich

Hauptstadt Wien
Staatsform Bundesrepublik
semipräsidentielle repräsentative Demokratie
Währung Euro (EUR)
Fläche ca. 83.878,99 km²
Bevölkerung ca. 8.822.250 (2018)
Sprachen Deutsch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +43
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ
(Ende März bis Ende Oktober)