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Donnerstag, April 3, 2025
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Macau hautnah erleben: Die besten Sehenswürdigkeiten

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Seit über 400 Jahren teilt sich die ehemalige portugiesische Kolonie Macau ihren halbautonomen Status mit Hongkong, hat aber ihren ganz eigenen, entspannten Charme. Dabei zeigt sich das einzigartige eurasische Erbe der Region in vielen Bereichen: lokale Küche (oft als eine der frühesten Fusionsküchen der Welt bezeichnet), Architektur, Bräuche und Sprache. Und Macaus historische Plätze, friedliche Parks und Strandufer sind trotz ihrer überschaubaren Größe ein Reiseziel für Abenteurer aller Art. Welche Highlights sich besonders lohnen, steht hier.

Während die Nutzung von Online Casino Angeboten in den letzten Jahren stark angestiegen ist, betreten Spieler in Macau die Glitzerwelt des realen Roulettes, Blackjacks und Pokers. Denn nicht umsonst wird Macau als das „Las Vegas Asiens“ bezeichnet. Besonders zu empfehlen ist hier der sogenannte „Cotai Strip“. Denn es ist dieses Stück Land, das Macau zu einer Glücksspielmetropole macht. Die Luxus-Casino-Resorts des Strips bieten alles, was das Herz begehrt. Neben glamourösen Restaurants und Clubs gibt es hier sogar einen Indoor-Kanal, auf dem Besucher in Gondeln romantische Fahrten unternehmen. Vom gigantischen Venetian, das praktisch eine eigenständige Stadt ist, bis hin zum Studio City im Hollywood-Stil mit beeindruckendem Riesenrad – auch für Menschen, die nicht spielen wollen, sind die Casinos eine atemberaubende Erlebniswelt.

Wie vermutet werden Unterhaltungsliebende in Macau ordentlich verwöhnt. So kommen auch Fans von epischen Liebesgeschichten voll und ganz auf ihre Kosten. In Macau wird nämlich die größte Wasser-Bühnenshow der Welt aufgeführt. Mithilfe eines 14-Millionen-Liter-Pools bestaunen jährlich tausende Besucher die Akrobatik und Schauspielkunst des berühmten „House of Dancing Water“, das von Franco Dragone, dem Regisseuer des Cirque du Soleil, nicht nur geschrieben wurde, sondern auch dirigiert wird. Da es auf der ganzen Welt kaum ein vergleichbares Spektakel gibt, steht es für die meisten Reisenden ganz oben auf der Must-See-Liste. Und weil die Show sehr beliebt ist, sollte man sich schon im Voraus Tickets online buchen. Übrigens: Der Bau des Wassertheaters dauerte 19 Monate und kostete über 250 Millionen US-Dollar.

Geschichtsinteressierte können in Macau das komplette Kontrastprogramm zur Glitzerwelt des „Cotai Strip“ erleben. So zum Beispiel im „Coloane Village“, ein malerisches Dorf an der Südküste von Coloane. Seine Kopfsteinpflasterstraßen und charmanten Häuser bieten nicht nur Ruhe und Gelassenheit, sondern auch ein herrliches Panorama für Urlaubsfotos. Denn die hübschen Gebäude, die sich im schwarzen Sand des „Hac Sa Beach“ aneinanderreihen, erstrahlen in den Farben des Regenbogens. Hier befindet sich übrigens auch die „Lord Stow’s Bakery“, in der angeblich die besten portugiesischen Eierküchlein angeboten werden. Noch mehr Geschichte gibt es im historischen Zentrum von Macau, das mittlerweile auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Über 20 historisch bedeutende Wahrzeichen sind hier anzutreffen, wie Statuen, öffentliche Plätze und Militärkasernen.

Was Macau so einzigartig macht, ist das eurasische Flair, d.h. die Vermischung der portugiesischen und chinesischen Kultur. Neben vielen europäischen Überbleibseln aus der Kolonialzeit gibt es auch viele Highlights asiatischen Ursprungs zu entdecken. So auch das kleine, rustikale Fischerdorf Taipa, das sich zwischen chinesischen Tempeln befindet. Besonders beliebt ist die Fußgängerzone „Rua do Cunha“, die auch als der kulinarischer Hotspot gefeiert wird. Hier reihen sich traditionelle Imbissstände, Lebensmittelfachgeschäfte, Bäckereien und viele weitere Läden aneinander. Was man unbedingt probieren sollte, sind die „Serradurra“, eine Art Pudding, Mandelkekse, chinesische Gerichte mit angebratenem Schweinefleisch und die berühmten Erdnussbonbons.

Rua do Cunha, Macau
Eingang zur Rua do Cunha in Macau, Bild: Francesco Bonino / shutterstock

Nicht nur Schlemmermäuler, sondern auch Kunstliebhaber kommen in Macau nicht zu kurz. Denn eine überaus große Kunstsammlung gibt es hier auch. Das „Macau Museum of Art“ befindet sich in einem fünfstöckigen Gebäude und ist Macaus einziges Kunstmuseum mit Werken lokaler und internationaler Künstler aller Epochen. Das Beste: Der Eintritt ist vollkommen kostenlos und Besucher dürfen sich solange sie wollen im Museum aufhalten. Und wem das zu langweilig ist, besucht den AJ Hackett Tower, der nach dem Mann benannt wurde, der das Bungee-Jumping „erfand“. Es überrascht also nicht, dass sich hier eine hochentwickelte, kommerzielle Bungee-Jump-Anlage befindet, die Reisenden den ultimativen Nervenkitzel bietet.

Tipp: Wer Macau erkundet, sollte auch dem nur 70 Kilometer entfernten Hongkong einen Besuch abstatten. Mit der Fähre beträgt die Reisedauer nur knapp eine Stunde.

 

10 Tipps, wie Sie beim Zelten für höchsten Komfort sorgen

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Wer auch beim Camping nicht auf ein wenig Luxus verzichten möchte, der sollte einige Dinge beachten und etwas anders planen, als für einen minimalistischen Campingausflug unter freiem Himmel. Im Folgenden haben wir zehn Tipps für Sie zusammengefasst, die Ihnen dabei helfen, den Campingausflug so komfortabel wie möglich zu gestalten.

1. Die perfekte Stelle aussuchen

Das A und O beim Campen ist die richtige Stelle. Sie sollten das Zelt an einer ruhigen, trockenen und weichen Stelle aufbauen, die idealerweise gut vor Wind geschützt ist. Dadurch ist es nachts leiser, der Wind pfeift nicht und das Sitzen und Knien auf dem Boden ist komfortabler. Spitze Steine und Äste auf dem Boden sollten Sie vorher von der Liegefläche entfernen und mit etwas Erde und/oder Gras auffüllen.

2. Verschiedene Entspannungsmöglichkeiten

Wenn Sie nicht nur Ihr Bett bequem gestalten, sondern es auch um das Zelt herum verschiedene Aufenthaltsbereiche zum Sitzen und liegen gibt, sorgen Sie jederzeit für höchsten Komfort. Empfehlenswert sind beispielsweise eine Hängematte, komfortable Sitzgelegenheiten und Decken, um es weich und warm zu haben, wenn es mal etwas kühler wird.

3. Gadgets & Co.

Heute gibt es eine Vielzahl von sinnvollen kleinen Gadgets, die das Campingleben erleichtern. Sie reichen von Stirnlampen, schnelltrocknende Handtüchern und faltbaren Kochtöpfen bis hin zu Campingkochern, die gleichzeitig das Smartphone laden können. Halten Sie Ausschau nach verschiedenen nützlichen Werkzeugen und Tools, die Ihnen im Campingalltag helfen.

4.  Wie man sich bettet, so liegt man

Sie sollten sich nicht mit einer dünnen Isomatte und einem einfachen Schlafsack begnügen. Wenn Sie wirklich bequem schlafen wollen, sind Feldbetten, Luftbetten und dicke Isomatten deutlich komfortabler. Gepaart mit einem hochwertigen Schlafsack schaffen Sie sich ihr eigenes kuscheliges Bett im Zelt. Wir empfehlen allerdings, sich vorab etwas genauer mit den verschiedenen Schlafmöglichkeiten zu befassen und sich den einen oder anderen Luftbetten bzw. Feldbetten Test anzuschauen. So stellen Sie sicher, dass die Übernachtungsmöglichkeit auch hält, was sie verspricht.

5. Manuelle Kaffee- / Espressomaschine

Dieser Tipp ist sicherlich besonders für Kaffeeliebhaber interessant, denn viele verzichten beim Campen auf das geliebte Heißgetränk. Dabei gibt es manuelle Espresso- und Kaffeemaschinen, mit denen man einfach nur mit aufgekochtem Wasser hervorragenden Kaffee zubereiten kann. Ohne Strom, ohne großen Aufwand und mit Genussgarantie; dies macht den Morgen für Kaffeeliebhaber deutlich angenehmer.

6. Campingplatz mit Bedacht auswählen

Wenn Sie auf einem Campingplatz übernachten, sollten Sie diesen natürlich sorgfältig auswählen. Achten Sie darauf, dass möglichst viele Annehmlichkeiten wie Dusche, Stromversorgung & Co. vorhanden sind. Eventuell gibt es auch einen kleinen Badesee und sonstige Aktivitätsmöglichkeiten, wie Tischtennis, einen Fahrradverleih etc. 5SterneCampingplätze bieten die beste Ausstattung und höchste Qualität.

7. Auf Schlechtwettertage vorbereiten

Komfort auf Campingplatz
Romantische Atmosphäre beim Camping, Bild: AlexMaster / shutterstock

Wenn Sie bereits im Vorfeld – auch im Sommer – mit mindestens zwei Tagen mit schlechtem Wetter planen, ärgern Sie sich weniger, wenn es tatsächlich regnet oder stürmt. Nehmen Sie ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten (insbesondere für Kinder) mit, machen Sie es sich im Zelt gemütlich und genießen Sie die Zeit trotz schlechtem Wetter. Das fällt leichter, wenn Sie fest damit rechnen.

 8. Romantische Atmosphäre

Wir empfehlen, Decken, bequeme Campingstühle, Kerzen sowie Sonnensegel und einen Klapptisch mitzunehmen. So können Sie es sich bei schlechtem Wetter im Zelt und bei schönem Wetter abends am Lagerfeuer richtig gemütlich machen. Das ist nicht nur bequem, sondern auch romantisch und entspannend.

9. Außergewöhnliches Essen

Auch auf dem Campingplatz lassen sich erstklassige Menüs zaubern. Ein Campingofen mit integriertem Backofen ist sicherlich ein Highlight, denn hier lassen sich auch Pizzen, Aufläufe & Co. zubereiten. Mit einem Klappgrill als Ergänzung kann nicht viel schief gehen und Sie können sich selbst als Hobbykoch voll austoben und außergewöhnliche Menüs kreieren, wodurch der Urlaub unvergesslich wird.

10. WLAN-Hotspot

Wenn Sie auch beim Campen auf Netflix, Amazon Prime & Co. nicht verzichten möchten, lohnt es sich gegebenenfalls, einen mobilen Hotspot einzurichten. Hierfür gibt es sogenannte MiFi-Router, die mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet sind. Hierüber können Sie sich dann einfach per Tablet und Smartphone einwählen.

Fazit

Camping ist nicht zwangsläufig unkomfortabel und mit der richtigen Vorbereitung können Sie sich den Campingurlaub sehr angenehm und bequem machen. Sie müssen auf nichts verzichten, so dass der Campingausflug gleichzeitig zu einer kleinen Luxus-Auszeit vom Alltag werden kann.

Am wichtigsten sind kleine nützliche Gadgets, sinnvolle Kochmöglichkeiten, ein bequemer, wind- und wettergeschützter Schlafplatz, Wärme und gemütliche Sitz- und Liegegelegenheiten. Wenn Sie sich zusätzlich auch auf Schlechtwettertage vorbereiten, wird der Urlaub mit Sicherheit nicht ins Wasser fallen und zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

 

Urlaub auf Milos

Die griechische Insel Milos ist in der südlichen Ägäis zu finden und gehört zur Inselgruppe der Kykladen. Bei einer Gesamtfläche von etwa 160 Quadratkilometern umfasst die Bevölkerung der Insel circa 5.000 Personen und das Eiland ist somit vergleichsweise dicht besiedelt. Eine Besonderheit von Milos ist die Errichtung der Syrmata genannten Häuser direkt an der Wasserkante, um in den Wintermonaten das Erdgeschoss als sicheren Abstellplatz für das Fischerboot zu nutzen. Die oftmals bunt bemalten Tore dieser Syrmata sorgen für einen einzigartigen Anblick in den Dörfern der Insel.

Milos ist der Fundort der weltberühmten Venus von Milo, die momentan im Louvre in Paris ausgestellt ist. Im Archäologischen Museum vor Ort ist eine Kopie zu besichtigen.
Die Insel wird fast vollständig von einer ausgedehnten Bucht umschlossen, die von den wenigen Hafen-Dörfern gesäumt ist. Die Strände im flacheren Ostteil der Insel sind für die unterschiedliche Färbung ihres Gesteins und des Sandes bekannt.

Sehenswürdigkeiten auf Milos

Sarakiniko, Milos
Der Strand Sarakiniko auf Milos, Bild: Josef Skacel / shutterstock

Milos rangiert noch immer unter den Geheimtipps und ist in Deutschland relativ unbekannt, obwohl es dort viel zu entdecken gibt. Neben Geschichte und Kultur gibt es auf Milos auch traumhafte weiße Strände. Die Griechen betiteln das Eiland als Insel für Verliebte und sie genießt unter Griechen einen hohen Bekanntheitsgrad. Für Romantik ist auf Milos definitiv gesorgt.

Die Fischerdörfer von Klima liegen dicht gedrängt direkt am Meer und sind teilweise in den Fels geschlagen wie kleine Höhlen. Ihr teilweise farbenprächtiger Anstrich macht sie zu einem beliebten Fotomotiv während eines entspannenden Spaziergangs entlang der Küste. Gerade die Sonne der Abendstunden bringt die Farben zum Leuchten.

Die Hafenstadt Polonia ist der Anlaufpunkt der Fähren und damit der Knotenpunkt für Fährverbindungen mit Kimolos. Trotz einer Einwohnerzahl von 300 ist der Ort sehr lebendig und verfügt neben der Hafenmeile und dem Strand auch über zahlreiche Unterkünfte für einen Urlaub auf Milos. Polonia ist vor allem bekannt für seine Bars und Restaurants, die alle bequem zu Fuß zu erreichen sind.

Einer der romantischten Orte auf Milos ist das Bergdorf Plaka. Auf dem Hügel an der Kirche des Ortes eröffnet sich ein traumhafter Blick bis zum Horizont und zählt zu den schönsten Ausblicken, die die Insel zu bieten hat. In den Morgen- oder Abendstunden lassen sich hier idyllische Sonnenauf- und Sonnenuntergänge genießen.

Das Café Utopia öffnet zu diesem Zweck jeden Abend und offeriert seinen Gästen einen Sundowner für ein Plus an Genuss.

Als Zeugen der Geschichte befinden sich zwischen Plaka und Tripiti drei Windmühlen in der Landschaft, die alle eine schöne Aussicht auf die Insel bieten, dessen Name Milos auf Griechisch Mühle bedeutet. Im Bergbau-Museum der Inselhauptstadt Adamas können sich Touristen über die mühselige Arbeit im Bergbau informieren und über die hohe Anzahl der Schätze, die in der Erde gefunden wurden, staunen. In seinen oberen Stockwerken ist diese erstaunliche Sammlung von Mineralien ausgestellt.

Das am Rande von Milos gelegene Fischerdorf Firopotamos hat keine Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinn zu bieten. Dafür kann der beschauliche Ort mit klarem Wasser und einer Stille aufwarten, die auf Milos selten zu finden sind. Firopotamos ist der ideale Rückzugsort vom Trubel der Touristenhochburgen und eignet sich hervorragend, um die Seele baumeln zu lassen.

Die Mondlandschaft von Sarakiniko ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel durch die dortigen bizarren Gesteinsformen und die Klippenspringer.

Strände

Plaka, Milos
Das malerische Dorf Plaka, Bild: Nikolaos Tamvakis / shutterstock

Die farbenfrohen Felsen am Strand Firiplaka sind ein echter Blickfang und umrahmen ihn auf ganzer Länge. Der Strand bietet Bars und die Möglichkeit, Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten. Sportbegeisterte können entweder die Felsen erklimmen oder im Wasser davor baden.

Für Abenteurer ist der Strand von Tsigrado geeignet. Es ist von der Landseite ausschließlich über ein Seil zu erreichen, das sich in einer schmalen Felsspalte befindet und in dieser Form weltweit selten zu finden ist. Wer den beschwerlichen Weg zum Strand auf sich nimmt, wird mit einem traumhaften Anblick belohnt. Mit seinem türkisblauem Wasser und den Grotten erinnert er an paradiesische Strände tropischer Regionen.

Taucher, die eine einzigartige Unterwasserwelt erkunden möchten, sollten einen Tauchgang vor dem Strand von Paliochori in Erwägung ziehen. Durch die Schwefelquellen in der Region ist das Meer an einer Stelle rot gefärbt und es beheimatet andere Fischarten gegenüber anderen Stränden der Insel. Paliochori ist einer der beliebtesten Strände des Eilands und eröffnet die Möglichkeit für viele Arten von Wassersport. Die teilweise
roten Felsen von Paliochori sind ein einmaliger Anblick und ziehen zahlreiche Touristen an.
Der Strand an der Mondlandschaft von Sarakiniko ist durch seine einzigartigen Felsformationen zweifelsfrei das Highlight von Milos, die für eine faszinierende Färbung des Meeres sorgen. Badegäste können nicht nur vor der Küste schwimmen, sondern auch von den ikonischen Felsen ins Meer springen.

Der längste Strand auf Milos ist Achivadolimni-Beach. Er verfügt auf der gesamten Länge über sehr viel Sand und schattenspendende Bäume. Durch seine Nähe zur Straße nach Adamas ist er gut erreichbar und durch seine Dimensionen liegt man dort weniger gedrängt. Der feine Sandstrand fällt flach ins Meer ab und ist gut für Kinder und ältere Badegäste geeignet.

Anreise nach Milos

Auf Milos gibt es zwar einen Flughafen, der aber nur ein- bis viermal täglich von Propellermaschinen aus Athen angeflogen wird. Ein Direktflug nach Milos ist nicht möglich, sondern setzt einen Zwischenstopp voraus.

Mit der Fähre von Piräus oder Santorin gibt es regelmäßige Fährverbindungen nach Milos.

Wie die Pandemie den Flugverkehr ändern wird

Auch der Jahresbeginn 2021 steht im Zeichen der Pandemie. Das Reisen in fremde Länder ist stark eingeschränkt. Doch welche Auswirkungen wird Covid-19 auf unsere zukünftigen Reisen mit dem Flugzeug haben? Wir haben mit Sergio Colella, dem Präsidenten von SITA für Europa (SITA ist der weltweit führende Spezialist für Kommunikations- und Informationstechnologie im Luftverkehr) über Maßnahmen und Zukunftstechnologie gesprochen.

Herr Colella, das Jahr 2020 steht für verwaiste Flughäfen, unsichere Passagiere und leer stehende Hotels. Auch für die Hochsaison 2021 kommen die nun gestarteten Impfmaßnahmen wahrscheinlich noch zu früh.

Welche Maßnahmen sind in der Luftfahrtindustrie geplant um den Passagieren ein gutes Gefühl für die Buchung eines Fluges im Jahr 2021 zu geben?
Bisher konzentrierte sich der Schwerpunkt der Luftverkehrsbranche im Bereich Sicherheit hauptsächlich auf die Flugzeuge und Sicherheitsverfahren. Nach 9/11 begannen wir, “Antiterrorismus”-Maßnahmen als einen wesentlichen Aspekt der Sicherheit der Passagiere zu betrachten. Heute, als Folge der Corona-Pandemie, wird plötzlich der Gesundheit der Menschen während ihrer Reisen ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt. Es geht darum, das Risiko von Ansteckungen im Massenbetrieb eines Flughafens auf ein Minimum zu beschränken. SITA arbeitet laufend an Technologielösungen, um fast gänzlich kontaktloses Reisen zu ermöglichen. Im idealfall kommt der Passagier am Flughafen an und ist “ready to fly”. An Flughäfen in Peking und Miami reicht das eigene Gesicht als Bordkarte schon aus, um berührungslos durch den Flughafen zu kommen.

Außerdem gibt es noch die SITA Airport Management Technologie, die den Passagierfluss auf Schritt und Tritt verfolgt und daraufhin konkrete Einblicke in Echtzeit bereitstellt. So können Flughäfen erkennen, wohin sich Passagiere bewegen und Leitsysteme entwickeln. Die Personendichte muss proaktiv kontrolliert werden, genauso wie das Social Distancing im Tagesbetrieb und auf lange Sicht in der Planung.

Neue automatische Grenzkontrollkioske werden qualitativ hochwertige biometrische Daten erfassen und für eine wirksamere Kontrolle der Einreisebedingungen in die EU sorgen. Gleichzeitig werden sie die Wartezeiten für Reisende verkürzen.

Möglich sind auch elektronische Gesundheitszeugnisse – analog zu elektronischen Visa, die in den Computern der Grenzwächter mit der Passnummer des Reisenden verbunden sind. Darin könnten Impfungen vermerkt sein oder aktuelle Gesundheitstests. Um Reisefreiheit wie vorher genießen zu können, müssen wir wohl oder übel bereit sein, mehr Informationen zu unserer Gesundheit preiszugeben.

Zusammengefasst: Social Distancing, kontaktlos Reisen, Gesundheitsvisa und Grenzkontrollen sind womöglich die wichtigsten Maßnahmen, die 2021 in der Luftverkehrsbranche gesetzt werden.

Sergio Colella, Präsident der SITA für Europa, Bild: SITA

Welche Möglichkeiten gibt es – auch im Hinblick auf Digitalisierung – um den zwischenmenschlichen Kontakt beim Check-in größtmöglich zu vermeiden?
Wir empfehlen grundsätzlich immer, die Vorteile der bereits verfügbarer Technologien zu nutzen, um die Reiseschritte abzuschließen, bevor die Reisenden den Flughafen erreichen, und die automatisierten Passagierlösungen zu verwenden, mit denen sie die Schritte abschließen können, ohne Oberflächen im Flughafen zu berühren. Es ist eine sicherere und oft viel schnellere Art, durch den Flughafen zu kommen. Im Grunde wird das Smartphone zur Reise-Fernbedienung. Das heißt digitaler Check-In von zuhause aus, Boarding-Card auf dem Smartphone, Gepäckstücke selber aufgeben und nicht mehr am Schalter, biometrische Systeme wie Gesichtserkennung, statt Passkontrolle, werden in naher Zukunft immer mehr zur Selbstverständlichkeit.

Am BCIA Flughafen in Peking haben wir dieses Jahr den SITA Smart Path integriert: Das heißt, damit wurde die gesamte Fluggastabfertigung mit SITA-Technologie automatisiert, einschließlich Check-in, Gepäckabfertigung, Ein- und Ausreise, Sicherheit und Boarding.
Die Passagiere müssen sich nur einmal beim Check-in registrieren und kommen dann dank Gesichtserkennung problemlos durch den Flughafen. Dass es die Abfertigung am Flughafen Peking deutlich beschleunigen kann, wurde bereits erwiesen: Über 400 Fluggäste eines Airbus A380 waren in weniger als 20 Minuten an Bord. Die effizientere Abfertigung verkürzt die Wartezeiten für alle Fluggäste und erlaubt ihnen mehr Social Distancing. Vorteilhaft in COVID-19-Zeiten ist auch, dass keine Flughafengeräte mehr berührt werden müssen, was die Ansteckungsgefahr reduziert.

Der SITA Smart-Path wird bereits an weiteren großen Flughäfen weltweit implementiert und in einigen Jahren, wird dieser Ablauf keine Ausnahme, sondern weltweit die Norm sein.

Welche Auswirkungen hat die Anwendung von Low-Touch-Technologie auf die Flugsicherheit?
Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung der Flugreisenden natürlich hoch. Die Low-Touch-Technologie hat selbstverständlich keinen direkten Einfluss auf politisch entschiedene Reisebeschränkungen oder Flugstornierungen. Sie kann aber helfen, das Vertrauen der Passagiere zurück zu gewinnen, was dieses und nächstes Jahr SITAs oberstes Ziel ist.

Flugpassagiere wollen wieder reisen, verlangen aber auch bestmögliche Schutzmaßnahmen vor Ort am Flughafen, sowie im Flugzeug selbst. Unsere Low-Touch-Technologien leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, das Vertrauen der Flugpassagiere zurückzugewinnen und ihnen die bestmögliche Sicherheit für Ihre Gesundheit zu gewährleisten. Dazu gehören Distanzierung, Hygiene und sanitäre Einrichtungen sowie die Kontrolle der Gesundheit der Passagiere. Auch mit neuen Impfstoffen wird die Branche weiterhin Vorsicht walten lassen, um die Passagiere zu beruhigen.

Ein positiver Nebeneffekt ist natürlich, dass sich lästige Wartezeiten verringern und die Abwicklung sehr viel effizienter stattfindet.

Welche Präventivmaßnahmen  sind zukünftig „an Board“ geplant um die Gesundheit der Passagiere bestmöglichst zu schützen?
An Bord wird für Vertrauen gesorgt, indem für Passagiere zunehmend 4G-Datennetze und WLAN bereitgestellt werden, um unpersönliche Kontaktpunkte, wie Bildschirme in der Rückenlehne, überflüssig zu machen und Social Distancing zu vereinfachen.
Die üblichen Vorkehrungen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Händewaschen oder regelmäßiges Desinfizieren des Fahrzeuginnenraums wird bis auf weiteres unerlässlich bleiben.

Viele Airlines haben während der Kurzstrecken auch Ihr Essens-Angebot stark reduziert, um zu vermeiden, dass viele Passagiere gleichzeitig ohne Mund-Nasen-Schutz nebeneinander konsumieren.

In Ihrem Umfeld war zuletzt von „digitalen Reisepässen“ zu hören. Können Sie uns mehr darüber berichten?
Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung einer digitalen Identität den traditionellen Reisepass in den kommenden Jahren ersetzen wird.

Längerfristig gibt es Initiativen, die es Reisenden ermöglichen, ihre Identitätsnachweise auf ihren Smartphones zu speichern. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) arbeitet an einem digitalen Reiseausweis, der vom ePass abgeleitet ist, der von Ihrer Regierung ausgestellt wird und in einer sicheren Brieftasche auf Ihrem Smartphone gespeichert werden kann.

Zukünftige Reisende werden in der Lage sein, ihre Ausweise sicher mit Regierungen, Flughäfen und Fluggesellschaften von ihrem Telefon aus und unter ihrer Kontrolle auszutauschen, wobei der Schutz ihrer persönlichen Daten gewährleistet ist. SITA arbeitet mit der Sovrin Foundation zusammen, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die den Einsatz der Blockchain-Technologie zu diesem Zweck untersucht. Die Sovrin-Initiative verspricht eine Lösung, die die Grundlage dafür sein könnte, wie wir in Zukunft reisen.

Wie glauben Sie werden sich die Zahlen der Flugreisenden in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln?
Basierend auf allen Vorhersagen bekannter Verbände wie IATA, ERA und ACI werden die Passagierzahlen höchstwahrscheinlich erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreichen.

Es wird erwartet, dass Impfstoffe und Tests den weltweiten Reiseverkehr im Jahr 2021 auf 50 % des Niveaus von 2019 stützen werden, mit deutlichen Steigerungen später im Jahr.

 

Winterurlaub aktiv: Mehr als nur Skifahren

Winterurlaub kann doch jeder, doch auf Dauer werden selbst das Ski- und das Snowboardfahren langweilig. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Sie ihren Winterurlaub absagen müssen. Es gibt nämlich noch eine Menge Aktivitäten abseits der bekannten Bretter. Schnee und Eis haben viel mehr zu bieten. Außerdem machen es Ihnen die schönsten Gebiete für Ihren Winterurlaub in Europa sehr leicht, sich auch mal neben der Piste zu beschäftigen. Wir haben die besten Unternehmungen für ihren aktiven Winterurlaub an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

Wo geht die Reise hin?

In Europa können wir uns wirklich glücklich schätzen, denn hier haben wir einige der schönsten Wintersportgebiete der Welt. Schaut man sich beispielsweise die Dolomiten an. Sie bieten gleich mehrere Gebiete für begeisterte Wintersportler an.

Zwei der beliebtesten sind das Val Gardena und das Alta Badia. Hier haben Sie die Möglichkeit auf dem Welterbe Dolomiten Wintersport zu betreiben. Eine Pause gönnen Sie sich in einem der Wellnesshotels in den Dolomiten, die tolle Entspannungs- und Erholungsprogramme anbieten.

Neben den Dolomiten locken auch weitere klassische Wintersportgebiete hierzulande, in Frankreich, der Schweiz und in Österreich. Das hat neben Ischgl jedoch noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Allerdings muss die Winteraktivität nicht unbedingt immer mit einer Übernachtung verbunden sein. Wer in der Nähe eines Skigebiets lebt, kann am Wochenende einfach einen Tagesausflug planen, um sich im Schnee auszupowern.

Langlaufen

Skifahren einmal anders – Das ist der Skilanglauf. Auf vorgegebenen Loipen bewegen Sie sich gemütlich auf Skiern fort. Dabei entfällt der Geschwindigkeitsrausch, den Sie beim regulären Skifahren erleben. Allerdings haben Sie dadurch viel mehr Zeit, die Landschaft und ihre Umgebung zu genießen.

Langlauf-Beginner sollten sich jedoch erst einmal mit dem Sport auseinandersetzen. Es mag zwar einfach aussehen, allerdings ist die Disziplin technisch sehr anspruchsvoll und anstrengend. Es werden nämlich verschiedenste Muskelgruppen, wie etwa Beine, Arme und Rumpf, sowie die Ausdauer trainiert.

Wandern mit Schneeschuhen

Richtig entschleunigt geht es bei einer Wanderung mit Schneeschuhen zu. Dabei sind Sie vor allem im Tiefschnee und eher unberührter Natur unterwegs. Die Schneeschuhe sorgen dafür, dass das Gewicht der Wanderer gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt wird und sie bei ihren Schritten nicht zu tief einsinken.

Bei dieser Sportart ist die Ausrüstung sehr wichtig. Neben den Schneeschuhen ist ein warmer Schneeanzug essenziell. Da Sie sich oft auch in unberührten Landschaften in den Bergen fortbewegen, besteht Lawinengefahr. Deshalb sollten Sie entsprechende Vorkehrungen treffen, beispielsweise mit einem Lawinenrucksack, einer Schaufel, einem Lawinenverschüttetensuchgerät und einer Sonde.

Schlittschuhfahren

Das Eislaufen ist mittlerweile fast überall in größeren und sogar kleineren Städten möglich. In den entsprechenden Eishallen können sich Anfänger Schlittschuhe leihen und ihre ersten Schritte auf dem Eis wagen.

Das Eislaufen an sich ist ein sehr guter Sport, um die Ausdauer zu trainieren. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System angeregt. Zudem werden die Koordination und der Gleichgewichtssinn geschult. Besonders geeignet ist das Schlittschuhlaufen für Menschen mit Gelenkproblemen.

Die gleitenden Bewegungen auf dem Eis fordern den Körper nicht so sehr wie beispielsweise das Joggen, bei dem jeder Schritt für einen kleinen Aufprallschock sorgt.

Curling

Wintersport - Curling auf einem gefrorenen See
Curling auf einem gefrorenen See, Bild: Bernd Juergens / shutterstock

Beim sogenannten Eisstockschießen geht es etwas gemütlicher zu. Allerdings ist dieser Sport dennoch herausfordernd, auch wenn nicht so viel körperlicher Einsatz gefordert ist. Zwei Teams treten gegeneinander an.

Jedes Team muss versuchen seine Curlingsteine über eine Eisfläche so nah wie möglich an ein festgelegtes Ziel gleiten zu lassen. Mit dem sogenannten Curlingbesen können die Geschwindigkeit der Steine sowie deren Entfernung, die sie zurücklegen.

Beim Curling sind vor allem eine gute Hand-Augen-Koordination wichtig sowie strategisches Denken. Nicht umsonst gilt es als eine Präzisionssportart.

Rodeln

Nicht nur Kinder werden bei dieser Wintersportart ihren Spaß haben, sondern auch die Erwachsenen. Zum Rodeln selbst brauchen Sie nicht mehr als einen Schlitten. Idealerweise sollte er aus Holz sein. Modelle aus Plastik sind einfach weniger robust und können schneller kaputtgehen.

In Skigebieten finden Sie speziell gekennzeichnete Rodelbahnen, auf denen Sie mit Ihrem Schlitten fahren können. Wenn Sie nicht so weit reisen möchten, tut es jedoch auch ein eingeschneiter Hügel in Ihrer Nähe. Das Rodeln ist jedoch nicht so leicht, wie es aussieht. Vor allem die Steuerung erfordert etwas Übung, denn die erfolgt durch die Verlagerung des Gewichts.

Eisklettern

Ein atemberaubender und ebenso gefährlicher Wintersport ist das Eisklettern. Hier kommen erneut die Dolomiten ins Spiel, denn vor allem das Val Travenanzes in den östlichen Dolomiten bietet tolle Möglichkeiten für Eiskletterer. Dort finden Sie einen etwa 200 Meter hohen und 400 Meter breiten Felsen, der mit verschiedenen Eislinien überzogen ist. Vor allem Einsteiger sollten sich nicht auf eigene Faust an die Eiswand wagen, sondern sich von einem Bergführer anleiten lassen.

Schwimmen in der Therme

Nach so viel Spannung an der Eiswand haben Sie sich ein wenig Entspannung verdient. Neben den bereits erwähnten Wellnesshotels in den Dolomiten können Sie auch in den verschiedenen Thermen relaxen. Bei Minusgraden schwimmen Sie draußen im herrlich warmen Wasser. Das löst Verspannungen und bringt den Kreislauf in Schwung. So lässt sich ein aktiver Winterurlaub wirklich entspannt zu einem Ausklang bringen.

 

Portugal -Eine Reise zwischen Kultur und Strandspaß

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Portugal: Das Land zwischen Spanien und dem Atlantischen Ozean. Es hat eine Fläche von 92.212 Quadratkilometern und seine Einwohnerzahl liegt bei 10.295.909. Die Hauptstadt Portugals nennt sich Lissabon. Diese, die Region um die Hauptstadt und die Algarve sind die beliebtesten Reiseziele von Touristen. Das angenehme Klima Portugals trägt seinen Teil zum erfolgreichen Tourismus bei. Neben dem Weinanbau und der Produktion von Rohkork ist der Tourismus die wichtigste Einkommensquelle des Landes. Immerhin verzeichnet Portugal eine Besucherzahl von 17 Millionen pro Jahr.

Der Weg nach Portugal

Wer nach Portugal will, findet verschiedene Wege. Menschen, die gerne fliegen, finden an allen großen deutschen Abflughäfen Flüge. Ohne Zwischenstopp, auf direktem Wege, ist der Reisende drei Stunden durch die Lüfte unterwegs. Mit Zwischenstopps dauert die Reise länger. Die idealen Landeflughäfen sind, je nach anvisiertem Ziel, in Portugal die Flughäfen Porto oder der Airport Lissabon, für Madeira Funchal und für einen Urlaub in den Algarven der Flughafen in Faro.

Busreisende fahren mit dem Europabus zwei Tage bis zur Hauptstadt Lissabon und für Reisende mit dem Hang zu Zügen ist Portugal etwa in einem Tag und 17 Stunden zu erreichen.

Natürlich hat der künftige Portugal-Tourist die Möglichkeit etwa 25 Stunden mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil anzureisen.

Ab durch die Städte

In Portugal ist für Touristen eine Städtereise zu empfehlen. Dadurch lassen sich Land, Leute und Kultur am besten erleben. Diese Städte und ihre Sehenswürdigkeiten sollten Touristen genauer unter die Lupe nehmen:

1. Die Hauptstadt Portugals, Lissabon

Lissabon
Lissabon, Bild: Paulo Zimmermann / shutterstock

Gassen, Meer und sieben Hügel: Dies zusammen ergibt die von der Seefahrt geprägte Hauptstadt Portugals. In Lissabon finden Touristen eine der lebhaftesten Städte in Europa, welches die Moderne mit seinem kulturellen Erbe harmonisch zu verbinden weiß. Für eine Tour durch Lissabon ist ein Aufenthalt von drei bis sieben Tagen ideal. Reisewillige lernen in dieser Zeit nicht nur den Charme der Altstadt kennen sondern auch Lissabons Sehenswürdigkeiten.

Zu bestaunen gibt es in der Hauptstadt sein bekanntestes Wahrzeichen, der Torre de Belém. Ihn finden Urlauber im gleichnamigen Stadtteil Belém. Bei dem Torre de Belém handelt es sich um ein kleines Fort aus dem 16. Jahrhundert, das im Architekturstil des Manuelink erbaut wurden. Das Fort säumen zwei arabische Wachtürme und die Zinnen sind mit christlichen Kreuzen versehen.

Ebenso in Belém ist die Mosteiro dos Jerónimos mit dazugehöriger Kirche zu finden. In der Mosteiro haben Touristen die Gelegenheit, unter anderen einen Blick auf die Sarkophage von Vasco da Gama, Luís de Camões und Fernando Pessoa zu werfen.

Wer auf den Rokokostil steht, sollte den Palácio Nacional de Queluz besuchen. Dieser Nationalpark liegt im Stadtteil Queluz und ist von der Hauptstadt nicht weit entfernt. Das bedeutendste Rokokoschloss Europas wurde im 18. Jahrhundert errichtet und erinnert von der Bauart stark an das in Frankreich befindliche Schloss Versailles.

2. Porto, die Zweitgrößte

Porto, Duero
Der Duero fließt durch Porto, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Eine Städtereise in Porto, der heimlichen Hauptstadt Portugals, ist perfekt für Touristen: Die Altstadt ist atemberaubend, in der Nähe befindet sich das Meer und der Portwein ist die Spezialität Portos. Immerhin ist die Stadt dank des Portweins der wichtigste Wirtschaftsstandort in Portugal. Portos Sehenswürdigkeiten sollten auf der Reiseliste ebenfalls nicht fehlen.

Ein schöner Ort in Porto ist beispielsweise der Jardins do Palacio de Cristal. Besucher spazieren hier im atemberaubenden Rosengarten, dessen Rosen beinahe das ganze Jahr über blühen. Den Ausblick beim Spazierhang genießt der Besucher auf den Fluss und die Stadt. Für Erholung sorgt das im Park befindliche Café und für Abwechslung sorgt das Museum und die Bücherei.

Den Weinkellern in Porto sollte ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt werden! Die meisten von ihnen liegen an der Uferpromenade von Gaia. Ein Genussmensch ist bei der Weinverkostung gut aufgehoben. Immerhin ist der Portwein Portos Aushängeschild.
Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit ist sicher die Porto City Hall. Das eindrucksvolle Gebäude liegt am Ende der Avenida dos Aliados. In seiner Architektur erinnert es an die früheren Kommunalpaläste. Sein Erkennungsmerkmal: Der 70 Meter hohe Festungsturm mit Glockenspiel!

Von Stadt zu Strand

Badeurlaub in Portugal, Lagos, Algarve
Lagos in der Algarve, Bild: DaLiu / shutterstock

Urlaubsgäste Portugals erleben nicht nur Kultur, sondern auch das Wahre Urlaubsgefühl an den Stränden des Landes. Wer in Lissabon zu Gast ist, findet etwa 30 Minuten mit dem Zug entfernt die Praia de Carcavelos. Der Strand ist mit seinem goldenen und weichen Sand eine wahre Einladung, dass Strandtuch auszubreiten und sich in der Sonne zu entspannen. Eine erfrischende Abkühlung bietet klares Meerwasser sowie Cafés und Restaurants. Badespaß ist hier für Groß und Klein garantiert.

Nördlich der Stadt Ericeira, sie liegt eine Autostunde von Lissabon entfernt, finden Spaß- und Sportfreunde den Praia Ribeira d’Ilhas. Hier wird Surf- und Bodyboardsport betrieben. Das nötige Wissen lässt sich dort in der Surfschule lernen.

Highlight im Mittleren Westen: Kansas City

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Der Mittlere Westen wird vor allem kulturell häufig unterschätzt. Dabei haben viele Städte eine reiche Kulturszene. Ein gutes Beispiel ist Kansas City in Missouri, das wegen seinen über 200 Brunnen den Beinamen City of Fountains trägt, und von den Einheimischen schlicht KC genannt wird. Naturliebhaber schätzen die Umgebung, die vor allem durch den Fluss Missouri River geprägt wird. Nicht zuletzt ist die Metropole mit knapp einer halben Million Einwohnern bekannt als Wiege des Jazz.

Ausgehen in Downtown KC

Das Stadtzentrum von Kansas City wird auch als „Power & Light District“ bezeichnet. Hier finden Anwohner und Besucher alles, was es für einen kurzweiligen Abend braucht. Ganze neun Straßenblocks wurde hier vor einigen Jahren ausschließlich für Gastronomie, Shopping und Entertainment ausgebaut. Aus den Bars schallt meist Livemusik und auch auf den öffentlichen Plätzen können Passanten den Darbietungen von Musikern lauschen. Eine Besonderheit in KCs Downtown: Alkoholische Getränke aus den umliegenden Bars und Restaurants dürfen mit nach draußen genommen und konsumiert werden – keine Selbstverständlichkeit in den USA.

Kulinarische Highlights in Kansas City

Scout Statue, Kansas City
Die Scout Statue in Kansas City, Bild: f11photo / shutterstock

Die Metropole gilt als Welthauptstadt des Barbecues. Dieses wird in über 100 Restaurants zubereitet und sollte unbedingt auf jeder To-do-Liste eines Aufenthaltes vor Ort stehen. Bei der typischen Zubereitung wird das Fleisch nur sehr langsam geräuchert und saftig mit einer fruchtigen Soße serviert. Grillfans, die im September in der Stadt sind, können die legendäre World Series of Barbecue besuchen. Der größte Grillwettbewerb der Welt ist Teil des Festivals American Royal. Wer auf der Suche nach regionalen Leckerbissen ist, wird zudem auf dem Kansas City River Market fündig. Der Markt südlich des Missouri River begeistert mit etwa 140 Ständen und jeder Menge lokalen Spezialitäten.

Sehenswerte Museen in der City of Fountains

Kunstliebhaber finden in KC gleich zwei renommierte Museen. Das Nelson-Atkins Museum of Art zeigt mit seinen über 30.000 Werken eine der umfangreichsten Sammlungen der Region, die Kunst von der Antike bis zur Moderne präsentiert. Einen Schwerpunkt bilden amerikanische, europäische und asiatische Kunst. Auf dem weitläufigen Gelände, der den modernen Bau umgibt, können Besucher durch einen Skulpturenpark flanieren. Das Kemper Museum of Contemporary Art ist spezialisiert auf zeitgenössische Künstler. Unter den bekanntesten Namen sind Andy Warhol und Jackson Pollock.

Neben der Dauerausstellung zeigt das Haus jedes Jahr zehn bis zwölf Sonderausstellungen, die hochkarätige Werke präsentieren. An Geschichte Interessierte erkunden das National WWI Museum and Memorial. Dieses beherbergt eine beeindruckende Sammlungen an Exponaten aus dem Ersten Weltkrieg. Der zum Museum gehörende Liberty Memorial Tower sollte unbedingt mit besichtigt werden, denn er bietet einen herrlichen Blick über das Stadtgebiet. Der in den 1920er Jahren in der Metropole entstandene Jazz-Stil – der Kansas-City-Jazz – ist hier immer noch lebendig. Zu entdecken gibt es beispielsweise das American Jazz Museum mit einer interaktiven Ausstellung. Hier werden die Geschichte, die Musik und die Künstler dieses Genres gewürdigt.

Kulturelle Abendunterhaltung erleben

Jc Nichols Memorial Brunnen, Kansas City
Jc Nichols Memorial Brunnen, Bild: Wallace Weeks / shutterstock

Jazzfans pilgern für Live-Performances nicht nur nach KCs Downtown. Vor allem auch der quirlige Stadtteil 18th & Vine ist Programm. Früher schufen hier große Jazz-Legenden wie Count Basie oder Charlie Parker den Sound ihrer Zeit. Doch der Jazz ist rund um das Stadtgebiet allgegenwärtig – überall sorgen zahlreiche Klubs und Bars mit Live-Konzerten für ausgelassene Stimmung. Kulturellen Genuss verspricht zudem das erst im Jahr 2011 eröffnete Kauffman Center for the Performing Arts. Hier begeistern fantastische Darbietungen aus Ballett, Theater und Orchester das Publikum. Unter anderem spielt hier das Kansas-City-Symphony-Orchester auf.

Unternehmenskultur in Kansas City

Für Unterhaltung und eine lebendige Würdigung der ansässigen Traditionsunternehmen sorgen die Firmen Hallmark und Harley-Davidson. Bei ersterem handelt es sich um ein bekanntes Grußkartenunternehmen. An sechs Tagen die Woche können Interessierte im Firmensitz eine spannende Ausstellung zur inzwischen knapp 100 Jahre langen Firmengeschichte bewundern. Zudem gibt es im Nelson-Atkins Museum of Art auch noch eine historische Fotosammlung von Hallmark zu sehen. Liebhaber von legendären Bikes werden in der Harley-Davidson Factory glücklich. Dort können sie an einer geführten Tour teilnehmen und sehen, wo die Motorräder der Kultmarke entstehen.

Highlights für Familien in Kansas City

Besucher mit Kindern finden in der sympathischen Stadt eine fülle an familienfreundlichen Attraktionen. Wer mit kleinen Tierfreunden unterwegs ist, der kommt an einer Tour durch das SEA LIFE Aquarium nicht vorbei. Die interaktive Welt der Meere befindet sich im Crown Center und verfügt über zehn nach Themen gestaltete Zonen. In diesen tummeln sich tausende von Wasserlebewesen. Kinder haben vor allem an den Touch-Pools Spaß. Ein weiteres Must-see ist der Kansas City Zoo. Dieser wurde bereits 1909 im im Swope Park angelegt und lädt zu langen Spaziergängen ein.

Dabei gilt es Elefanten, Leoparden, Riesenschildkröten oder Mendesantilopen und sichten. Einen kunterbunten Indoor-Unterhaltungspark bildet das Legoland Discovery Centre. Dort dreht sich alles um die farbenfrohen Bausteine aus Dänemark. Rasante Lego-Fahrten, ein Softplay-Bereich sowie ein 4D-Kino sorgen hier für Spaß und Unterhaltung. Ein riesiger Freizeitpark für Actionliebhaber ist mit dem Worlds of Fun geboten. Hier bringen Achterbahnen, Karussells und andere Fahrgeschäfte das Blut in Wallung. Direkt nebenan befindet sich das Oceans of Fun. Der Wasserpark hat alles, was Wasserratten glücklich macht. Vor allem die unzähligen Rutschen sind bei großen und kleinen Gästen beliebt. Wer davon nicht genug bekommen kann, hat mit dem The Bay Water Park noch eine weitere Option zum aufregenden Planschen.

Auf einen Wein ins … Piemont!

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Italien ist eine Destination für alle Sinne: lebendige Städte, wunderschöne Landschaften, kulinarische Hochgenüsse und nicht zuletzt weltberühmter Wein. Als Weinland ist Italien gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Italien ist einer der wichtigsten Weinproduzenten der Welt und die Wiege des westeuropäischen Weinbaus: mit den Römern kam damals der Wein nach Deutschland und viele andere Länder. Italien ist eines der wenigen Länder weltweit, das von Nord nach Süd in allen Regionen eine lebendige Weinkultur besitzt. Noch heute ist “Bella Italia” die Heimat von über 1.000 Rebsorten.

Der ersten beiden Teile unserer Weintour führten uns nach Sizilien und Apulien. Der dritte Teil bringt uns nun vom äußersten Süden Italiens in den äußersten Nordosten: ins Piemont. Diese Region zählt zu den renommiertesten Weinbaugebieten der Welt. Im Piemont, am Fuße der Alpen und nahe der französischen Grenze, wachsen auf rund 55.000 Hektar einige der besten und berühmtesten Weine Italiens. Die Weinbaugebiete des Piemont liegen im Zentrum sowie im Süden der Provinz. Die berühmtesten Anbaugebiete sind ohne Zweifel Barbaresco und Barolo mit ihren gleichnamigen Weinen, die für viele Gourmets den Rotweinhimmel bedeuten. Aber das Piemont kann noch viel mehr. Was viele nicht wissen: das Piemont ist auch die Heimat bemerkenswerter Weißweine.

Piemont: Heimat weltberühmter Weine

Aber der Reihe nach. Kein Piemont-Bericht sollte starten, ohne die Rebsorte vorzustellen, die hinter den großen Weinen steht: Nebbiolo. Diese anspruchsvolle, tanninreiche Rebsorte wächst zwar auch in einigen anderen Regionen der Weinwelt, aber nirgends bringt sie solche atemberaubenden Resultate hervor wie im Piemont. Das hat seinen Preis: für Barbaresco und besonders für Barolo, den König der Rotweine, die beide reinsortig aus der Nebbiolo-Traube gewonnen werden, werden mitunter stolze Preise aufgerufen. Ab etwa 20 Euro kann man genussvoll in die Welt des piemontesischen Weinadels reinschnuppern, nach oben gibt es preislich kaum Grenzen.

Aber auch für den Weingenuss im Alltag hat das Piemont einiges zu bieten. Zum Beispiel die Rebsorte Barbera, die seit vielen Jahrhunderten im Piemont angebaut wird und vergleichsweise tanninarme, oft kräftige und wunderbar fruchtbetonte Rotweine hervorbringt. Wer Weißweine bevorzugt, dem eröffnet sich mit einem Roero Arneis eine äußerst reizvolle neue Welt. Dieser Weißwein stammt aus dem Anbaugebiet Roero im Südwesten des Piemonts und wird aus der Rebsorte Arneis hergestellt, die Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorbenen wäre. Glücklicherweise haben es sich einige Weingüter zur Aufgabe gemacht, diesen wertvollen Teil piemontesischer Weinkultur wiederzubeleben. Heute ist Roero Arneis wieder der Inbegriff für hochwertige, wunderbar feinwürzige Weißweine aus dem Piemont.

Unser Weintipp: Nizza Silvano Roero DOCG 2015 

Dieser Rotwein stammt auch aus dem Weinbaugebiet Roero und besteht zu 100 Prozent aus der piemontesischen Vorzeigerebsorte Nebbiolo. Der Roero von Nizza Silvano ist der beste Beweis, dass es auch außerhalb der prestigeträchtigen Kerngebiete Barolo und Barbaresco erstklassige Nebbiolo im besten piemontesischen Stil gibt – zu einem deutlich günstigeren Preis. Dieser sehr trockene Rotwein verführt die Nase mit einem weichen Aroma, das an Veilchen erinnert. Am Gaumen entfaltet sich ein voller, dichter und vielschichtiger Körper, der mit samtiger Textur, eleganter Tanninstruktur und langem Finale begeistert. Kein Wunder, dass dieser Nebbiolo regelmäßig Top-Bewertungen in der italienischen Weinbibel Gambero Rosso erhält.

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Charleroi – ästhetische Kontraste

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Charleroi, von seinen Einwohnern auch liebevoll Carolo getauft, ist mit über 202.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Belgiens. Es liegt südlich von Brüssel in Wallonien, am Fluss Sambre. Im Jahr 863 erstmals schriftlich erwähnt, vereint Charleroi Geschichte, Architektur und Kunsthandwerk zu einem inspirierenden Sightseeing Programm.

Wiege der Arbeiterbewegung im Industriezeitalter

Um die Identität der Stadt zu begreifen ist ein kurzer Exkurs durch die Historie hilfreich. Ab dem 17. Jahrhundert befand sich Charleroi unter Spanisch-Niederländischer Herrschaft; später auch unter Französischer.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Agglomeration zum Zentrum der wallonischen Kohle- und Stahlindustrie; auch die Produktion von Flachglas wurde zentral bedeutend. Diese Industrien fielen dem späteren Strukturwandel zum Opfer.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft diversifiziert. Heute tragen die architektonischen Relikte zu einem Stadtbild bei, das nicht zuletzt durch seinen Industriechic und seine Aufbruchsstimmung besticht.

Museum der Kohle- und Stahlindustrie

Bois du Cazier, Charleroi
Das alte Bergwerk Bois du Cazier, Bild: CRM / shutterstock

Der langen Bergbautradition ist im Bois du Cazier ein Museum gewidmet. In einem historischen Kohlebergwerk, das zum UNESCO Welterbe erklärt wurde, befindet sich ein Museum über die Geschichte der Kohle- und Stahlindustrie.

Anhand von Fotos, Filmen und Gebrauchsgegenständen der damaligen Zeit erhält der Besucher einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit. Im Fokus stehen das Leben der Bergarbeiter, die Arbeit in der Mine, die Migrationsbewegung italienischer Gastarbeiter und das größte Bergbauunglück der belgischen Geschichte, bei dem in den 50er Jahren 262 Arbeiter ihr Leben verloren. Auf Wunsch sind Audioguides in den Sprachen Französisch, Niederländisch, Deutsch und Englisch erhältlich.

Die Kunst der Glaserei

In unmittelbarer Nähe des Bergbaumuseums und im Eintrittspreis mit inbegriffen ist das Glasmuseum. Es befasst sich mit der Entwicklung von Glaskunst und -handwerk von der Antike bis in die heutige Zeit.

Kunstvolle Arbeiten in leuchtenden Farben, funkelnde und nahezu perfekt anmutende Glasoberflächen und das Spiel mit Formen surrealistischer Skulpturen lassen das handwerkliche Können vergangener Zeiten erahnen. Die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten machte das wallonische Glas im 19. Jahrhundert zu einem begehrten Gut, vor allem die Niederlande und deren Kolonien importierten es.

Fotografie und Architektur

Im geschichtsträchtigen Ambiente eines ehemaligen Klosters befinden sich in lichtdurchfluteten Galerien mehrere temporäre und dauerhafte Ausstellungen zum Thema Fotografie. Verschiedene Künstler stellen ihre Arbeiten rund um die Geschichte und Technik der Fotografie oder ihre Bedeutung als Waffe im Kontext des sozialen Klassenkampfs aus.

Das Museum gilt unter Kennern als eines der bedeutendsten in ganz Europa. Eines der Highlights ist die Sammlung antiker Fotoapparate, darunter einige Raritäten. Ein Café mit ausgesuchten kleinen Speisen zu mehr als vernünftigen Preisen lädt im Anschluss an die Besichtigung zum Verweilen ein.

Belfried Charleroi
Blick auf das Rathaus und Belfried, Bild: Pecold / shutterstock

Der im Stadtzentrum gelegene Belfried ist ein öffentliches Gebäude im Stil des Art-Deco. Es wird als Location für offizielle Anlässe genutzt und wurde aufgrund seiner architektonischen Besonderheiten zum UNESCO Welterbe erklärt.

Jeweils mittwochs und samstags findet um 14h 30 eine kostenlose geführte Besichtigung des Belfrieds statt. Treffpunkt ist die Touristeninformation von Charleroi. Der knapp 70 Meter hohe Turm des Bauwerks ist anstrengend zu erklimmen, belohnt einen jedoch im Anschluss mit einem atemberaubenden Ausblick über Carolo, die Sambre und das Umland.

Veranstaltungen im Renaissance-Ambiente

Das Schloss von Monceau-sur-Sambre wurde im 14. Jahrhundert auf Ruinen aus dem 11. Jahrhundert erbaut. Der rote Backstein, der weitläufige Park und die Turmzinnen verleihen ihm die renaissance-typische Erhabenheit.

Im Jahr 1665 verweilte der Sonnenkönig, Ludwig der XIV auf dem Adelssitz und organisierte von hier aus die Verteidigung Charlerois im Zuge seiner Kampagne gegen die spanische Königin. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Schloss von Monceau-sur-Sambre mehrmals die Besitzer.

Seit 1977 befindet sich das Château in der Hand der Stadt Charleroi, die umfangreiche Instandsetzungen und Restaurationen durchführte. Heute ist es ein vielseitig genutzter Veranstaltungsort für Musikfeste, den Tag des Heimaterbes, Handwerksmärkte, Flohmärkte und andere kulturelle Angebote.

Stilmix in der City

Das Stadtbild wird abgerundet von zahlreichen Kirchen und Basiliken, dem Bindeglied zwischen Industrieflair und geschichtsträchtiger Atmosphäre Charlerois. Ein besonders ausgefallenes Exemplar ist die Basilika St. Christophe im Stadtzentrum. Sie zeichnet sich durch ihre ungewöhnliche Bauweise aus.

Der spektakuläre Chor wird von einem goldenen Mosaik aus den 50er Jahren verziert, das vom belgischen Maler Jean Ransy entworfen wurde. Zahlreiche liebevolle Details zieren versteckte Nischen. Im Mittelpunkt steht eindrucksvoll der barocke Altar, den man hinter der eher unscheinbaren äußeren Fassade der Basilika nicht erwarten würde.

Ein Tag voll kultureller Eindrücke lässt sich hervorragend an der Uferpromenade der Sambre ausklingen. Sie lädt zum Bummeln und Verweilen ein. In der Nähe befindet sich auch ein Streetart-Parcours: etliche belgische und internationale Künstler haben sich, von der Industrielandschaft inspiriert, in Form von Graffiti verewigt.

Die schönsten Strände auf Mauritius

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Wer von paradiesischen, weißen Stränden und einem türkisblau schimmernden Meer träumt, findet auf der exotischen Insel das perfekte Ziel. Schon Mark Twain sagte :»Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius». Die Insel bietet alles, was zu einem unvergesslichen Badeurlaub gehört: erstklassige Hotels, umfangreiche Wassersportangebote und ein glasklares Meer. Auf romantische Paare warten stimmungsvolle Sonnenuntergänge und erholsame Spaziergänge am Meer. Familien schätzen die zahlreichen Freizeitangebote und das badewannenwarme Meer. Das tropische Klima macht die Insel zu einem Ganzjahresziel. Entdecken Sie die schönsten Strände auf Mauritius.

Urlaub an der Nordküste

Grand Baie, Mauritius
Grand Baie auf Mauritius, Bild: Quality Master / shutterstock

Im Norden der Insel erwartet der bekannte Ferienort Grand Baie seine Gäste. Er verfügt über eine perfekte touristische Infrastruktur mit Restaurants, Cafés, Bars, Geschäften, Banken und Freizeitaktivitäten. Am Ortsrand liegt die kleine Bucht La Cuvette, die sich für erholsame Stunden anbietet. Etwas lebhafter geht es im angrenzenden Pereybere zu. Die Bucht am türkisblauen Meer ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt. Für Abwechslung sorgen ein paar Restaurants und Bars. Zwischen den Orten Pointe aux Cannoniers und Mont Choisy liegt der 3km lange Strand Mont Choisy. Hier werden verschiedene Wassersportarten angeboten, ansonsten sind ausgiebige Spaziergänge möglich. Zum Sonnenbaden gibt es reichlich Platz, für Schatten sorgen die inseltypischen Filaobäume. Wer beim Schnorcheln die artenreiche Unterwasserwelt des Indischen Ozeans entdecken will, sollte sich für den Strand von Trou aux Biches entscheiden. Das Wasser ist kristallklar und in dem vorgelagerten Riff tummeln sich zahlreiche bunte Fische. Abwechslung bietet ein Trip zum Hochseefischen oder eine Bootstour entlang der Küste.

Die schönsten Strände im Westen

Flic en Flac, Mauritius
Der Strand von Flic en Flac, Bild: tb-photography / shutterstock

An der Westküste liegt der Ferienort Flic en Flac mit seinem 8km langen Strand, dem längsten der Insel. Eine Lagune bietet sich zum Schnorcheln an, ansonsten ist er perfekt für Spaziergänge und zum Sonnenbaden. Am Wochenende wird der Strand gerne von einheimischen Familien besucht, die mit Grill oder Picknickkorb anrücken. Der angrenzende Strand von Tamarin ist bei Surfern und Wellenreitern sehr beliebt.

Es gibt kein vorgelagertes Riff, sodass teilweise meterhohe Wellen für perfekte Bedingungen sorgen. Eine Besonderheit an diesem Strand ist der Black River, der aus dem Hochland herabfließt und dort ins Meer mündet. So wird der Strand in zwei Abschnitte geteilt und man erhält einen schöne Blick auf den Fluss und die Berge. Rund 5km südlich von Tamarin liegt das Dörfchen La Preneuse mit seiner traumhaft schönen Bucht, die mit guten Schnorchelbedingungen punktet. Romantiker können sich auf unvergessliche Sonnenuntergänge freuen.

Wer sich für die Geschichte der Insel interessiert, kann einen Wachturm aus der Zeit der Piraten mit zwei Kanonen betrachten. Auf einer Halbinsel liegen die Strände von Le Morne, den Mittelpunkt bildet der 550m hohe Berg Le Morne, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Grund dafür ist eine Geschichte, in der es um die Freiheitskämpfe der Sklaven geht. Die Strände bestehen aus weißem Korallensand und sind besonders bei Wind- und Kitesurfern beliebt.

Einsame Traumstrände im Süden der Insel

Ilôt Sancho, Mauritius
Luftbild von Ilôt Sancho, Bild: Nacho Sandoval / shutterstock

Unberührt wirkende Buchten und steile Klippen prägen den Süden von Mauritius. Zwischen Bel Ombre und St. Fénix liegt die paradiesische kleine Insel Ilôt Sancho. Sie gilt als perfekter Surfspot für erfahrene Wellenreiter. Am Strand von St Félix bildet der strahlend weiße Sand einen wirkungsvollen Kontrast zum türkisblauen Ozean und den tiefgrünen Bäumen. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Das gilt auch – mit Ausnahme der Wochenenden – für den Strand von Riambel. Er ist allerdings aufgrund der Strömungen nicht zum Schwimmen geeignet. Dafür bieten sich Spaziergänge mit Blick auf die traumhafte Bucht und die grünen Berge an.

Der Osten – die Küste und die zauberhafte Ile aux Cerfs

Der Strand von Belle Mare erstreckt sich von der gleichnamigen Ortschaft bis nach Trou d’Eau Douce, das mit bunten Holzhäusern und typischen Restaurants zum Verweilen einlädt. Der lange Sandstrand eignet sich bestens für Spaziergänge oder zum Joggen und Walken. Hier haben sich exklusive Hotels angesiedelt, die einen traumhaften Urlaub versprechen. Das Meer schimmert türkisblau und der weiße Sandstrand ist mit Schatten spendenden Bäumen bewachsen. Vor Trou d’Eau Douce erstreckt sich die reizvolle Insel Ile aux Cerfs. Mit ihren tiefgrünen Palmen, dem weißen Sandstränden und dem glasklaren Wasser ist sie ein beliebtes Ausflugsziel. Sie lässt sich in etwa drei Stunden umrunden, dabei lassen sich neben lebhaften Bereichen auch einsame und idyllische Buchten entdecken. Aktive Urlauber können sich beim Parasailing oder Schnorcheln vergnügen, außerdem ist ein von Bernhard Langer entworfener Golfplatz vorhanden. Weiter südlich an der Ostküste liegt Blue Bay und wer diese Bucht sieht, weiß auch gleich, woher der Name stammt.

Das Meer bietet hier ein unvergleichliches Farbenspiel aus verschiedenen Blautönen. Blue Bay ist ein Tipp für Schnorchler, das Gebiet vor dem Public Beach wurde im Jahre 1997 zum Marinenationalpark ernannt. Der Korallengarten zeigt sich in einer außergewöhnlichen Schönheit, das Marineökosystem weist unterschiedliche Arten an Flora und ‘Fauna auf. Das gegenüber vom Strand befindliche Besucherzentrum bietet umfangreiche Informationen zum Marinenationalpark. Wer nicht Schnorcheln will, kann die farbenprächtigen Korallen und die tropischen Fische bei einem Ausflug mit dem Glasbodenboot bewundern.