Wer an die Inselparadiese von Thailand denkt, wird mit Sicherheit sehr viel Leidenschaft für die kleine Insel Koh Phayam entwickeln. Dünn besiedelt und beinahe unberührt in seiner ganz eigenen Natur, bietet die Insel besonders für Ausflügler eine tolle Möglichkeit für die Erholung und eine Entdeckung der besonderen Natur von Thailands kleinen Inseln. Dadurch, dass die Insel erst in den letzten Jahren zu einem Paradies für die Urlauber geworden ist, gibt es hier nicht viele historische Sehenswürdigkeiten zu sehen. Dafür treffen Besucher auf eine tolle Natur und eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Erholung und eine Zeit am Strand.
Die Inseln von Thailand haben schon seit vielen Jahren den Ruf, besonders bei Backpackern und bei Reisenden beliebt zu sein, die sich auf eigene Faust und abseits vom Massentourismus auf die Reise durch die Welt begeben. Zwar gibt es geringfügige Infrastruktur für Touristen auf der Insel, alles in allem findet man hier aber ein Paradies, das gerade im Vergleich mit dem Rest von Thailand immer noch fast unberührt ist.
Die wenigen Unterkünfte, die es auf der Insel gibt, sind nicht etwa mit einer riesigen Hotelanlage und allen möglichen Annehmlichkeiten verbunden. Es handelt sich um recht einfache Bungalows, die mit einer minimalen Ausstattung auskommen und sich somit perfekt in das Bild der Insel einfügen. Das ist auch ein Grund dafür, dass viele der Urlauber, die die Insel für sich entdecken, dies eher mit einem Tagesausflug machen und sich für eine Unterkunft an einer anderen Stelle von Thailand entscheiden.
Da die Insel darüber hinaus mit einer eher gering ausgebauten Infrastruktur auskommt, bewegen sich meistens Mopeds über die Insel und verbinden die beiden Hauptstrände, Ao Yai und Ao Khao Kwai miteinander. Hier findet auch ein Großteil des Lebens auf der Insel statt. Wer auf der Suche nach beinahe unberührten und traumhaften Stränden aus dem Katalog ist, wird hier die richtigen Motive und die besten Möglichkeiten für einige Stunden der Entspannung finden.
Was sollte man auf der Insel Koh Phayam gemacht und gesehen haben?
Ankunft auf Koh Phayam, Bild: Arkadij Schell / shutterstock
Nach der Ankunft mit dem Boot fällt vor allem der kleine Tempel an der Anlegestelle auf. Natürlich kommt auch diese kleine Insel, die übrigens nahe der Grenze zu Myanmar liegt, nicht ganz ohne eine Verehrung der Götter auf. Das Bauwerk, das die Einwohner errichteten, hat seinen ganz eigenen Charme und darf natürlich mit dem gebührenden Respekt besucht und begutachtet werden. Von hier aus geht es dann weiter in die eigentlichen Siedlungen der Insel. Wer sich für ein Hotel entschieden hat, wird meistens direkt abgeholt und kann kurz darauf den eigenen Bungalow beziehen. Für die meisten Besucher von Koh Phayam beginnt der Ausflug aber mit einem Besuch in dem kleinen Dorf Koh Phayam Village.
Mit “Dorf” ist dieser Ort beinahe noch schmeichelhaft umschrieben, denn mehr als drei Straßen gibt es hier nicht. Eine handvoll Restaurants und einige Läden für den täglichen Bedarf bilden das Zentrum der Ortschaft. Wer die Sonnencreme vergessen hat oder sich noch mit einigen Getränken oder einer einheimischen Suppe vor dem Ausflug in den Inselkern oder an den Strand eindecken möchte, kann das hier erledigen.
Hippie Bar an der Büffelbucht, aus angetriebenen Stämmen errichtet, Bild: Monique64 / shutterstock
Auf der Insel selbst sind eigentlich keine weiteren Bauwerke zu finden, die man als eine besondere Sehenswürdigkeit betrachten müsste. Zwar haben, besonders an den Stränden, viele der Urlauber ihre eigenen Zeugnisse hinterlassen – beispielsweise die Steintürme oder die selbst errichtete Bar von Buffalo Bay – allerdings ist die Natur hier die Sehenswürdigkeit. Wer auf der Suche nach Erholung ist, kann sich für einen der vielen Strände auf der Insel entscheiden. Hier muss man ein wenig auf das eigene Glück hoffen, denn gerade in der Hochsaison zieht es inzwischen viele Besucher auf die Insel, die die unberührten Strände besuchen und ein wenig faulenzen wollen. Wer auf der Suche nach ein wenig mehr Abenteuer ist, kann eine Tour in den Dschungel im Kern der Insel unternehmen. Entsprechende Touren werden sowohl auf Koh Phayam als auch bei den Anbietern angeboten, die auch die Touren auf die Insel vermitteln.
Schnorcheln, Tauchen und Kajak-Touren auf der Insel
Eine Sache, die den Charme von Koh Phayam ganz ohne Frage ausmacht, ist der Umstand, dass man hier seinen Ausflug ganz auf eigene Faust erleben und planen kann. Da es nur eine geringe touristische Infrastruktur gibt, muss man sich um die Planung in der Regel selbst kümmern und bekommt nur bei einigen Angeboten die Unterstützung von Händlern und Dienstleistern vor Ort. Das gilt beispielsweise bei den Schnorchel-Touren an den Stränden der Insel. Ein wenig abseits der Sonnenanbeter kann man die tolle Unterwasser-Welt von Thailands Gewässern erkunden. Wen es eher nicht unter Wasser zieht, kann mit einer Kajak-Tour durch die Mangroven fahren, die bisher kaum von touristischen Ambitionen angefasst wurden und daher einen sehr ursprünglichen Eindruck dessen bieten, wie sich die Natur von Thailand darstellt.
Alles in allem ist Koh Phayam also so etwas wie einer der letzten Abenteuerurlaube von Thailand. Kein Wunder, dass es viele Backpacker und andere Abenteurer auf die Insel zieht. Wer die Chance hat, sollte sich jetzt noch für einen Besuch entscheiden. Es ist beinahe sicher, dass auch diese Insel in den nächsten Jahren mehr für Touristen ausgebaut wird und damit einen wichtigen Teil seines ursprünglichen Charmes einbüßen wird
Die Algarve ist die im deutschsprachigen Raum mit Abstand beliebteste Urlaubsregion in Portugal. Wer an Portugal denkt, hat oft direkt die malerischen Strände, romantischen Fischerdörfer und schroffen Klippen im Kopf. Und tatsächlich hält die Algarve, was sie verspricht. Die über 200 Kilometer lange Küste lockt Touristen mit ewigen Sandstränden und einer faszinierenden Flora und Fauna. Aber auch Sportler kommen hier nicht zu kurz, denn das raue Meer ist für seine großartigen Möglichkeiten zum Surfen und Segeln bekannt.
Die südlichste Region Portugals hat alles zu bieten, was man für einen besonderen und abwechslungsreichen Urlaub braucht. Vor allem diese Abwechslung ist einzigartig. In der Hafenstadt Lagos finden Kultur-Interessierte ihre erste Anlaufstation. Die historische Altstadt ist einmalig und auch das Fort Ponta da Bandeira ist definitiv einen Besuch wert. Ebenfalls spannend für Urlauber ist natürlich die Hauptstadt der Region, Faro. Hier ist besonders der Einfluss der Römer in Portugal sichtbar. Ein Rundgang entlang der historischen Promenade und ein Abstecher zum Bischofspalast Paco Episcopal oder aber den barocken Stadtpalast Solar do Capitao-Mor ist Pflicht. Nachdem man also angekommen ist, wird es Zeit, die vielen tollen Angebote der Region zu entdecken.
Surfen und Sonnenbaden in der Algarve
Wer eher das Abenteuer sucht, wird in der Algarve aber auch fündig. An der rauen Westküste des Atlantiks finden Surfer die perfekten Wellen, und das fast 365 Tage im Jahr. Erster Hotspot ist der Praia de Odeceixe Mar beim kleinen Dorf Odeceixe. In der Nähe eines Naturschutzgebiets gelegen finden Surfer hier beste Bedingungen. Etwas weiter südlich befindet sich der beliebte Strand von Carrapateira. Gerade in den frühen Morgenstunden ist das Panorama fantastisch.
Für Sonnenanbeter gibt es entlang der gesamten Südküste traumhafte Strände zu entdecken. Egal in welche Richtung, man kann die vielen versteckten Buchten und Strände kaum verfehlen. Besonders schön sind zum Beispiel die Bucht Praia da Marinha und der Praia do Tonel. Einer der bekanntesten und schönsten Strände ist der Praia da Marinha in der Nähe von Caramujeira. Wer einmal hier war, wird es schwer haben, von anderen Stränden beeindruckt zu sein. Denn im Gegensatz zu anderen Küstenregionen schafft es die Algarve trotz eines enormen Tourismus-Aufkommens, weitgehend unberührt und wild zu erscheinen.
Fantastische Natur und spannende Sehenswürdigkeiten
Cabo de São Vicente, Bild: DaLiu / shutterstock
Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Algarve sind eigentlich natürlichen Ursprungs. Vor allem die vielen einzigartigen Höhlen und Grotten sind faszinierend zu entdecken. Der meistbesuchte Ort der Region ist das Kap Cabo de São Vicente mit seinem kleinen Leuchtturm mitten auf den Klippen. Das Kap ist der südwestlichste Punkt des europäischen Kontinents und galt für die Menschen für lange Zeit als das Ende der Welt. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist die Höhle von Benagil.
Aber auch mit von Menschen geschaffenen Sehenswürdigkeiten geizt die Algarve nicht. Die Stadt Sagres beispielsweise bietet mit einer historischen Festung und ihrem berühmten Hafen viel Spielraum, die Zeit zu vergessen. Auch die Städte Lagos, Odeceixe und Aljezur sollten bei jedem Besucher auf dem Programm stehen. Hier wird die lange Historie Portugals sichtbar. Für architektonisch Interessierte hat die Algarve viele Sehenswürdigkeiten wie kleine und große Kirchen und malerische Altstädte. Gerade in Lagos finden sich viele Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Santa Maria, eine berühmte Festung und ein spektakulärer Zoo für die Kleinen. In der Knochenkapelle von Faro hingegen wird es morbide, denn hier wurden über 1200 echte Schädel zu einer 24 Quadratmeter großen Kapelle verbaut.
Die Algarve – eine der schönsten Regionen in Europa
Die Algarve ist nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Sonne, tolle Sandstrände, der wilde Atlantik oder historische Altstädte – die Region bietet für wirklich jeden Urlauber die passende Aktivität. Surfer fahren die Westküste entlang auf der Suche nach der perfekten Welle, während Familien mit Kindern von einem Strand zum anderen fahren, die Sonne genießen und regionale Köstlichkeiten entdecken.
Im Hinterland der Algarve wartet eine nahezu unberührte Natur darauf, entdeckt zu werden. Die enorme Vielfalt und Flora und Faune bringt jeden zum Staunen.
Dabei ist die Algarve gar nicht besonders groß: Auf knapp 5.000 Quadratkilometern (zum Vergleich, Nordrhein-Westfalen hat über 34.000 Quadratkilometer) leben rund 440.000 Einwohner. Umso erstaunlicher, wie viel Abwechslung auf so wenig Fläche zu finden ist. Und genau das ist es, was die Algarve so besonders macht: Unendliche viele verschiedene Erlebnisse auf einer so kleinen Fläche bieten die Gelegenheit, jeden Tag einen praktisch neuen Urlaub zu erleben – und das praktisch vor der Haustür.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Algarve
1. LagosDas Hafenstädtchen Lagos, Bild: Steve Photography / shutterstock
Das malerische Hafenstädtchen Lagos hält besonders für historisch interessierte Besucher zahlreiche fabelhafte Hotspots bereit: Das von den Mauren errichtete Castelo Dos Governadores ist der wohl beeindruckendste Teil der alten Stadtmauern. Die Kirche Igreja de Santo Antonio mit ihrer sensationellen barocken Innenausstattung, Museen, der erste Sklavenmarkt Europas und Hafenanlagen zählen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Lagos. Sie erinnern an die Zeit, als Portugal noch eine bedeutende königliche Schifffahrtsmacht war und von Lagos aus Seefahrer im 15. Jahrhundert ihre berühmten Weltumsegelungen Richtung Westen begannen. Und für einen erholsamen Strandaufenthalt bietet der viel gepriesene Strand Praia de Dona Ana, umgeben von spektakulären orangefarbenen Klippen, ein magisches Ambiente für eine unvergesslich schöne Auszeit.
2. Ponta Da PiedadePonta da Piedade in Portugal, Bild: artem evdokimov / shutterstock
Zweifellos eines der schönsten Natur-Highlights der Algarve befindet sich etwa 2,5 km südlich von Lagos entfernt. Die berühmte Ponta Da Piedade Felsenstruktur an der Küste bietet mit ihren farbenfrohen Sandsteinklippen einen überwältigenden Anblick. Die bizarren Felsformationen an der Felsalgarve bilden eine idyllische schützende Bucht mit kristallklarem türkisfarbenen Wasser, das zum Baden, Tauchen und Paddeln einlädt.
3. Algar de BenagilAlgar de Benadil, Bild: Benny Marty / shuttersto
Ein absolutes Muss auf der Reise durch die Algarve ist die faszinierende Benagil Höhle mit ihrer domförmigen, Richtung Himmel geöffneten Kuppel, ein viel besuchter Hotspot am Strand Praia de Benagil in der Nähe des Küstenortes Portimao. Der Zugang zur Höhle ist im Prinzip nur vom Meer aus möglich, so Schwimmen oder Paddeln ist angesagt, um eines der wahrhaft überwältigenden Natur-Highlights an der portugiesischen Küste hautnah zu erleben.
4. Wanderrouten Entdecken Sie die fabelhaften Wanderrouten durch die malerischen Landschaftszüge der Algarve! Der eindrucksvolle Vilamoura Natural Trail westlich von Faro führt durch den geschützten Vilamoura Environmental Park. Auf einer Strecke von 5 km können Naturfreunde die einzigartige Artendiversität der Region entdecken und seltene Vögel wie Fischadler, Schwarzstörche oder Zwergseeschwalben beobachten.Genießen Sie eine monumentale Küstenlandschaft entlang der Klippenwanderwege von Senhora Da Rocha bis nach Praia Da Marinha und erkunden Sie dabei wunderschöne Buchten, kleine Küstensiedlungen sowie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt! Der Ausblick über das weite Meer ist einfach atemberaubend!
5. Praia Da Marinha Praia da Marinha, Bild: Luis_Mendes / shutterstock
Am Ziel dieser Wandertour und nur unweit der spektakulären Benagil Höhle entfernt wartet der weltberühmte Strand Praia Da Marinha auf Sie. Hier können Besucher am goldenen Sandstrand entspannen und beim Schwimmen und Tauchen in den unglaublich klaren Gewässern ein magische Unterwasserwelt erkunden. Die doppelten Sandstein Felsbögen am westlichen Ende des Strandes spannen sich gallant über das Meereswasser, bieten einen exquisiten Anblick und verleihen diesem Teil der Küstenlandschaft einen rauen Charme ohnegleichen.
6. Silves und das Castelo de Silves Das Landesinnere der Algarve macht Besucher mit dem typisch südportugiesischen Flair dieser einzigartigen Region vertraut. In Richtung Norden und nur unweit vom Praia de Marinha entfernt thront über der Stadt Silves die mittelalterliche Festung Castelo de Silves mit ihren ziegelroten Gemäuern und Türmen. Von der aus Sandstein errichteten Maurenburg aus regierten im Mittelalter verschiedene Herrscher über das ehemalige unabhängige Kleinreich Silves. Die malerische Stadt zieht mit ihrer authentischen Algarve-Atmosphäre Besucher aus nah und fern in ihren Bann und ist definitiv einen Besuch wert.
7. FaroFaro, Hauptstadt der Algarve, Bild: Robin Runck / shutterstock
Direkt am südlichsten Zipfel des Landes befindet sich die Hauptstadt der Algarve, die berühmte Hafenstadt Faro. Die von alten römischen Stadtmauern umgebene Altstadt ist ein echter Magnet und begeistert Touristen mit solch exquisiten Bauten wie den Bischofspalast, dem Rathaus und faszinierenden Kirchen. Ein gemächlicher Spaziergang durch die engen verwinkelten Gassen, vorbei an bunten Geschäften und Souvenirläden entlang der Fußgängerzone erlaubt Besuchern, das kosmopolitische Flair dieser traditionsreichen pulsierenden Stadt zu erleben und in den traditionellen Tavernen oder Restaurants landestypische Gerichte zu genießen und zu entspannen.
Das Hafenareal von Faro ist besonders interessant und von einer naturgeschützten Lagune umgeben. Hier befindet sich auch das berühmte Museo Maritimo. Das Kap Cabo de Santa Maria ist der südlichste Punkt Portugals und liegt auf der vorgelagerten Insel Ilha da Barreta, ein Naturschutzgebiet des Parque Natural da Ria Formosa. Diese und weitere kleine Inseln sind von Faro aus einfach erreichbar.
8. Olhão Ein Besuch der von einem orientalisch-afrikanischen Flair geprägten Altstadt von Olhão offenbart die zahlreichen architektonischen Eigenheiten des Ortes, die einen bedeutenden arabischen Einfluss reflektieren. Das geschäftliche Treiben und der bunte Trubel auf dem Fischmarkt üben einen magischen Reiz auf Touristen aus und bilden einen fantastischen Backdrop für einmalige Fotografien und Impressionen, die die vitale Dynamik, wesenseigene Stimmung und traditionelle Atmosphäre dieser authentischen Hafen- und Straßenszenen von Olhão verewigen.
9. TaviraRomanische Brücke in Tavira, Bild: anyaivanova / shutterstock
Tavira, der exklusive Küstenort im Osten der Algarve, ist von bezaubernden Sandstränden umgeben und für seinen ureigenen Charme berühmt. Die beliebte Urlaubsdestination ist ein geschichtsträchtiger Ort, in dem einst der Handel und Fischfang blühten und dessen prachtvolle architektonische Highlights, Kirchen, Plätze und exquisite Gebäude mit prunkvollen Fassaden von einer ehemaligen Zeit des wirtschaftlichen Gedeihens und des Wohlstands zeugen.
10. Delfine und Meeresvögel: spannende Beobachtungstouren Das perfekte Glanzlicht auf jeder Algarve-Reise ist eine mehrstündige Bootsfahrt vorbei an der Insel Ria Formosa und hinaus auf den Atlantik, um auf der Suche nach Delfinen und Walen, nach Meeresschildkröten und Seevögeln spannende Entdeckungen zu machen. An Bord eines offiziellen Beobachtungsschiffs und in Begleitung eines erfahrenen Naturführers haben naturbegeisterte Touristen die einzigartige Möglichkeit, den marinen Lebensraum dieser faszinierenden Meeres-Lebewesen kennenzulernen.
11. Wasserparks in der Algarve In den spektakulären Wasserparks „Slide & Splash“ sowie „Aqualand“ und „Aqua Show“ kommen Familien mit Kindern und ganz auf ihre Kosten. Wasserrutschen, Stromschnellen, Schlauchboot Rutschen und andere tolle Pool-Attraktionen sowie Fahrgeschäfte sorgen für Spaß, aufregende Erlebnisse und fantastische Abenteuer, die Jung und Alt begeistern werden!
Urlaub im Oman? In Salalah? Wer mit diesem Gedanken spielt, gehört unter den gemeinen westlichen Touristen mit Sicherheit noch immer zu den Exoten. Und das, obwohl der Oman, und speziell die im Südwesten des Sultanats gelegene Stadt Salalah karibisch wirkende Strände, hervorragende Tauchspots, Naturwunder zwischen Palmen und atemberaubende Stätten des UNESCO Weltkulturerbes zu bieten hat. Wer nach Salalah reisen möchte, kann direkt in die etwa 375.000 Einwohner fassende ehemalige Hauptstadt des Oman fliegen. Zur Einreise wird neben einem Reisepass ein Visum benötigt, das auch online beantragt werden kann.
Salalah – Die beste Reisezeit für Meer, Strand und Tauchen
Salalah eignet sich hervorragend für einen Strandurlaub. Wer einen solchen plant kann hier dem deutschen Schmuddelwinter entfliehen, denn die beste Reisezeit liegt zwischen den Monaten November und März. Zwar sind die Temperaturen das ganze Jahr über sommerlich und liegen jeweils zwischen 25 und 40 Grad, von Juni bis September kann der südliche Teil des Sultanats, in dem Salalah gelegen ist, jedoch von starken Regenfällen getroffen werden. Dann herrscht in diesem Teil des Landes Regenzeit und Strandurlaube können unter Umständen komplett ins Wasser fallen.
Die schönsten Strände und Tauchrevier
Salalah liegt mitten am Indischen Ozean. Viele Hotels haben hier ihre eigenen Strandabschnitte, die jeweils nur wenige Schritte vom Hotel entfernt liegen. All diese Strände sind mit einer hervorragenden Infrastruktur ausgestattet, die von Sonnenliegenverleih über Bars, Restaurants, Toiletten und Spielplätze bis hin zu Sportmöglichkeiten aller Art reicht. Gäste können hier Volleyball spielen, einen Surf- oder Segelkurs besuchen oder schnorcheln. Einer der beliebtesten Strände im Stadtbereich ist der Al Haffa Beach. Der von hohen Palmen vor türkisblauem Wasser umstandene nahezu weiße Sandstrand wirkt wie aus dem Bilderbuch. Die nahe gelegenen Strände sind meist relativ belebt, da sich auch Einheimische hier entspannen.
Wer es ruhiger mag wählt die Buchten von Fazayah, die rund 80 Kilometer westlich von Salalah liegen und bestens mit dem Mietwagen erreicht werden können. Hier badet man zwischen bizarr gestalteten Felsformationen oder vor einer hohen Steilküste ganz intim. Tauchfreunde haben in und um Salalah die Qual der Wahl, denn es wimmelt hier nur so von atemberaubend schönen Korallenriffen. Es gibt an jeder Ecke Tauchschulen, die Tauchgänge organisieren und Kurse geben. Besonders schöne Tauchplätze sind die Eagle Bay und das Shaab Ashra Riff. Beide liegen 70 Kilometer von Salalah entfernt, nahe der Stadt Mirbat. Neben einer farbenfrohen Unterwasserwelt aus Fischen und Pflanzen lassen sich hier auch verwunschen wirkende Fischwracks erkunden.
Willkommen in Salalah, der Stadt des Weihrauchhandels
Wer neben Entspannung und sportlicher Aktivität am Strand auch in die lokale Kultur eintauchen möchte, widmet sich dem Weihrauchhandel. Salalah steht diesbezüglich in einer jahrhundertealten Tradition und gilt noch heute als das globale Zentrum des Weihrauchhandels. Auf dem Al-Husn Souk kann den Weihrauchbrennern über die Schulter geschaut werden. Der antike Weihrauchhafen Al-Baleed am Ostrand der Stadt gehört dem UNESCO Weltkulturerbe an. Es handelt sich um keinen funktionstüchtigen Hafen, sondern um eine archäologische Ausgrabungsstätte, die besichtigt werden darf. Gleich nebenan lockt das Museum des Weihrauchlands, das nicht nur über die Handelsgeschichte des wertvollen Guts informiert, sondern auch einen kleinen Überblick über die Historie des Omans liefert. Nicht auslassen sollte man darüber hinaus einen Besuch der Sultan Qabus Moschee. Die ist zwar nicht antik, sondern stammt aus dem 21. Jahrhundert, wirkt jedoch mächtig und ist reich verziert und gestaltet. Abschließend kann noch ein Blick auf den Sultanspalast geworfen, der von außen zu besichtigen ist.
Und auch für Vogelfreunde ist Salalah ein wahres Paradies. Überall werden geführte Birdwatching Touren angeboten, die die Besucher auf Tuchfühlung mit Kormoranen, farbenfrohen Flamingos, Halsbandsittichen und Bonelli Adlern gehen lassen. Die genannten Vogelarten sind jedoch nur einige wenige Beispiele an Vögeln, die sich rund um die Stadt, die an der Flugroute vieler europäischer Arten in und aus ihren Winterquartieren befindet, bestaunen lassen.
Danach geht es weiter zu den possierlichen Meeresbewohnern, die sich rund um Salalah tummeln. Als Ausgangspunkt dient der Hafen von Salalah, von wo aus Delfinsafaris mit Auflugsbooten starten. Die Organisatoren wissen genau wo sich Delfine oder auch Buckel- und Blauwale gerne aufhalten und führen ihre Gäste direkt dorthin.
Wadi Darbat, die Wüstenoase
Sultan-Qaboos-Moschee in Salalah, Bild: Patrik Dietrich / shutterstock
Ein hervorragendes Ausflugsziel in die Natur bildet Wadi Darbat. Das gleichnamige Dorf lieht knapp 60 Kilometer von Salalah entfernt und ist am besten mit dem Leihwagen zu erreichen. Vor Ort gibt es verschiedene Wanderwege, die durch eine karge Wüstenlandschaft oder aber eine satte grüne Oase führen. Je nachdem, ob der Ausflug während der Regen- oder Trockenzeit unternommen wird. Landschaftlich ist es rund um Wadi Dabat immer schön. Dazu können Höhlenmalereien besichtigt und Wüstentouren auf Dromedaren unternommen werden. Das Highlight der Wüstenoase sind mehrere Wasserfälle, die inmitten der Wüste wie aus dem Nichts auftauchen.
Die Küstenstadt Mirbat
Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist die 75 Kilometer von Salalah entfernte Stadt Mirbat. Mirbat ist eine Mischung aus traditionellem Fischerort und modernem Handelsplatz. Im Hafen sind die hier typischen Dhau Boote, alte Fischerboote, zu sehen. Dort kann den Fischern noch heute bei der handwerklich orientierten Arbeit zugesehen werden. Man beobachtet, wie sie die Fische aus den Netzen ziehen und sortieren und danach die Netze flicken und zum Trocknen aufhängen.
Mombasa ist mit mit rund 1,2 Millionen Einwohnern eine wahre Metropole und dazu, nach der Hauptstadt Nairobi, die zweitgrößte Stadt Kenias. Viele Touristen aus dem Ausland besuchen Kenia, um dort aufregende Safaris zu erleben und mit exotischen Wildtieren auf Tuchfühlung zu gehen. Safaris lassen sich selbstverständlich auch von Mombasa aus unternehmen. Daneben eignet sich die Großstadt am Indischen Ozean aber auch hervorragend für einen traumhaften Strandurlaub. Immerhin liegt die Stadt zum großen Teil auf Mombasa Island. Dabei handelt es sich um eine vom Festland nach drei Seiten umschlossene Insel mit einer Fläche von 14 Quadratkilometern. Hier befindet sich zum Beispiel die Altstadt Mombasas, während einige modernere Stadtviertel auf dem Festland gelegen sind. Rundum gibt es zahlreiche Stadtstrände mit blütenweißem Sand.
Tipps zur Anreise und zur besten Reisezeit für Mombasa
Fort Jesus – mittelalterliche Festung in Mombasa, Kenia, Bild: kavram / shutterstock
Mombasa wird von Deutschland aus nicht direkt angeflogen, in aller Regel ist ein Zwischenstopp nötig. Trotzdem sind die Verbindungen gut und häufig angesetzt. Der Flughafen liegt etwa eine halbe Stunde mit dem Auto von der Innenstadt Mombasas entfernt. Für die Einreise benötigen Touristen neben einem Reisepass auch ein Visum, das vor der Abreise online beantragt werden kann. Wer gerne einen Strandurlaub in Mombasa verbringen möchte, reist am besten zwischen Mitte Dezember und Mitte März an. Denn dann herrscht Trockenzeit und es regnet kaum.
Die Temperaturen betragen das ganze Jahr über relativ konstant um die 30 Grad. Ende März bis Mitte Juni ist es zwar auch entsprechend warm, allerdings herrscht in und um Mombasa dann Regenzeit. Wer sich für eine Safari interessiert, steuert Mombasa bevorzugt zwischen Juni und Oktober an. Zu dieser Zeit sind die meisten unterschiedlichen Wildtiere zu bestaunen, denn das ist die Phase der turnusmäßigen Tierwanderung in Kenia.
Mombasas schönste Strände
Traumhafter Strand in Mombasa, Bild: Plun Lix / shutterstock
Wer in Mombasa an den Strand gehen möchte, der hat die Qual der Wahl. An den Ausläufern des Innenstadtbereichs knüpft sich ein Strandabschnitt an den nächsten. Es gibt hier eine Menge Hotels, die eigene Strände betreiben. Die meisten Strände sind jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Sehr hübsch ist zum Beispiel der Mombasa Beach, dessen weißer Sandstrand von hohen Palmen gesäumt ist. Die Infrastruktur ist hier bestens und bietet alles, was man für einen Strandurlaub braucht: Bars und Strandcafés, Restaurants, Sonnenliegen und Sportmöglichkeiten.
Der Mombasa Strand ist nur einige Schritte von der Altstadt entfernt. 35 Kilometer südlich der Stadt liegt der Diani Beach. Er gilt als einer der absoluten Traumstrände am Indischen Ozean überhaupt. Der Diani Beach ist nicht weniger als 25 Kilometer lang und bietet somit für jeden Strandtypen etwas. Es gibt belebte, aber auch sehr einsame Strandabschnitte. Selbst für Taucher ist der Diani Beach sehr interessant, denn dem Strand sind einige Riffe vorgelagert in denen die farbenfrohe Unterwasserwelt Kenias entdeckt werden kann. Daneben sorgen die Riffe dafür, dass die Wellen am Diani Beach nur sehr sanft aufschlagen. Außerdem halten sie Haie fern und sorgen so für ein sicheres Badevergnügen.
Ein Spaziergang durch Mombasa
Mombasas Altstadt wirkt verwinkelt und verwunschen und am besten macht man sich zu Fuß auf zu einer Besichtigungstour durch die engen Altstadtgassen. Offensichtlich wird dabei gleich das portugiesische Erbe der Stadt. Zahlreiche Gebäude sind hier im portugiesischen Stil erbaut worden. Doch auch arabische und asiatische Händler haben ihre Spuren in der ehemaligen Hafen- und Handelsmetropole hinterlassen. So gibt es zum Beispiel einen Großmarkt, auf dem die Gewürz- und Lebensmittelhändler bunte Stände aneinanderreihen. Das Gewimmel wirkt wie auf einem arabischen Souk. Unbedingt besuchen sollte man außerdem die Festung Fort Jesus, die im Jahre 1593 von den Portugiesen hier erbaut wurde. Das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Gebäude steht direkt am Indischen Ozean. Die Festung ist heute teilweise zerstört, beherbergt aber dennoch ein Museum, das über die Geschichte Mombasas als Handelszentrum informiert. Das Pembe Za Ndovu gilt als Wahrzeichen Mombasas. Es ist eine im Freien stehende Skulptur, die vier sich einander zuneigende Stoßzähne von Elefanten zeigt. Die Stoßzähne sind nicht echt, sondern aus Aluminium und bilden das Tor zur Altstadt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Für Tierfreunde ergeben sich in und um Mombasa eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die unterschiedlichsten Tierarten einmal in freier Wildbahn, oder zumindest unter natürlichen Lebensverhältnissen zu erleben. Direkt vor den Stadttoren Mombasas liegt der Haller Park. Hier dürfen Besucher auf ausgewiesenen Wanderwegen selbstständig durch Wälder und Palmenalleen wandeln. Dabei können Flusspferde, Zebras oder Giraffen und 160 unterschiedliche Vogelarten angetroffen werden, unter anderem Pelikane. Nur einige Kilometer weiter befindet sich das Mombasa Marine National Reserve, ein Unterwasserpark. Hier können in erster Linie Fische und über der Wasseroberfläche Meeresvögel in Augenschein genommen werden.
Das Mamba Village ist eine Schlangen- und Krokodilfarm, in der man diesen Tierarten unter Aufsicht von Tierpflegern nahe kommen darf. Wer eine richtige Safari mit allen Wildtieren, für die der afrikanische Kontinent bekannt ist, unternehmen möchte, kommt 180 Kilometer von Mombasa entfernt im Tsavo East Nationalpark zum Zuge. Hier tummeln sich zum Beispiel Elefanten, Löwen, Büffel oder Giraffen. Auf halber Strecke hierhin empfiehlt es sich noch einen Zwischenstopp im Shimba Hills Reservat einzulegen, das 50 Kilometer von Mombasa entfernt ist. Die Menge der unterschiedlichen Tierarten ist nicht ganz so breit wie im Tsavo East Nationalpark. Dafür besticht das Shimba Hills Reservat mit landschaftlichen Reizen.
Mauritius bietet Luxus pur. Lange paradiesische Sandstrände, eine spektakuläre Natur, Luxushotels sowie unglaublich faszinierende Kulturstätte. Für ein Feuerwerk der Sinne sorgen die lebhaften Städte und für Entspannung der weiche Sand unter den Füßen. Der kleine Inselstaat bietet Touristen einen echten Traumurlaub. Was genau sind jedoch die beliebtesten Reiseziele auf der Insel im Indischen Ozean?
Alte Kanone auf der Promenade an der Uferpromenade, Bild: Ppictures / shutterstock
Der erste Höhepunkt, der den Touristen in der Stadt begegnet, ist der Marchée Central. Dieser so genannte Zentralmarkt der maurischen Stadt lässt Touristen-Herzen höher schlagen. Neben den unterschiedlichsten orientalischen Gerüchen, bieten exotische Gewürze, Obst und Gemüse ein prachtvolles Farbenmeer. Die Händler verkaufen außerdem landestypische Kleidung sowie Schmuck und maurische Souvenirs für die Liebsten Zuhause. Hier erlebt man das quirlige Stadtleben und kann diese einzigartige Atmosphäre besonders genießen. Viele ungewöhnliche Stände und Angebote lassen die Besucher staunen. Daneben gilt Port Louis durch die zahlreichen Gotteshäuser nicht nur als kulturelles, sondern auch spirituelles Zentrum im Land. Ein weiterer Höhepunkt ist die Zitadelle Fort Adelaide, diese sitzt auf einem Hügel und erlaubt einen Blick über die gesamte Stadt. Ein Panoramablick der Extraklasse. Eine Attraktion für Pferdesport-Liebhaber ist die zweitälteste Pferderennbahn der Welt, nämlich die Champ de Mars. Dort finden in der Hochsaison fast jedes Wochenende spannende Rennen statt. Die Hauptstadt von Mauritius ist immer ein Besuch wert.
Belle Mare: Traumhaftes Baden an der Ostküste
Am Strand Belle Mare wartet eine sehr ursprüngliche Landschaft auf die Besucher. Auf einer Länge von knapp 5 Kilometern kann man eine einzigartige Ruhe genießen. Trotz der Beliebtheit von Einheimischen und Touristen ist der Traumstrand nie überlaufen. Die Ostküste gehört definitiv zu den Geheimtipps der Insel und lädt dazu ein, den Körper und auch die Seele so richtig zu entspannen. Geheimnisvolle Badebuchten sind nicht nur faszinierend, sondern schöne Orte, um sich komplett zurückzuziehen.
Chamarel: Das siebenfarbige Naturphänomen
Chamarel, sieben farbige Erden auf Mauritius, Bild: MNStudio / shutterstock
Eine der größten Attraktionen für Besucher liegt im kleinen Dorf Chamarel. Dort ist die siebenfarbige, hügelige Erde zu bestaunen, die in den unterschiedlichsten Farben glänzt. Dieses Naturspektakel entsteht durch eine natürliche Umwandlung von Lava in Tonminerale und erschafft Nuancen wie Ocker, Gelb, Grün Rot und Violett. Den besten Blick auf den spektakulären Boden hat man von der Aussichtsplattform in den frühen oder späten Tagesstunden, denn dann strahlt die Sonne auf das Naturphänomen und bringt die Farben noch mehr zur Geltung.
Curepipe: Die zweitgrößte Stadt auf Mauritius
Die zweitgrößte Stadt Curepipe ist gleichzeitig auch die höchstgelegene Stadt der Insel, denn diese liegt auf knapp 550 Meter über dem Meeresspiegel. Das historische Stadtzentrum sticht besonders mit seinen uralten Gebäuden heraus. Das alte Rathaus von 1902 und auch die katholische Kirche verzaubern die Besucher und führen sie in längst vergangene Zeiten. Eine Stadt, die zum Träumen einlädt. Sehenswert ist außerdem der Vulkan aux Cerfs, der sich mitten in Curepipe befindet. Wer Lust hat, kann zum Kraterrand hinauf laufen und hat anschließend einen sagenhaften Blick über die Insel. Hinab geht es über einen Trampelpfad. Ein Erlebnis, welches man nicht alle Tage hat!
Eine tropische Vielfalt im botanischen Garten Pamplemousses
Mit ihrer faszinierenden Pflanzenvielfalt zählt die Gartenanlage auf Mauritius zu den Schönsten der Erde. Auf einer 25 Hektar großen Fläche sind Gewürzpflanzen, Palmenarten, Pflanzen aus dem Amazonasgebiet sowie Teiche mit Lotusblumen zu bestaunen. Ein erstklassiges Highlight ist die Talipotpalme, welche nur alle 60 Jahre erblüht. Schon bereits am Eingang des Gartens werden die Besucher von einem schmiedeeiserne Tor empfangen. Dieses stammt aus dem 19. Jahrhundert und war damals ein Geschenk von Francois Liénard de la Mivoie.
Ile aux Cerfs: Die kleine Nachbarinsel
Ausflug zur Insel Ile aux Cerfs, Bild: Karl Ahnee / shutterstock
Wer einen Abstecher auf eine weitere Insel machen möchte, kann mit einem Boot die winzige Hirschinsel neben Mauritius erreichen. Ile aux Cerfs ist ein weiteres Badeparadies mit faszinierenden Stränden, blauen Lagunen und dem selben kristallklaren Wasser. Neben den Touristen fühlen sich hier auch die Einheimischen sehr wohl. Auch Wassersportler kommen auf der Hirschinsel bei guten Wind- und Wetterbedingungen voll auf ihre Kosten.
Le Morne Brabant: UNESCO Weltkulturerbe
Im Südwesten der Insel wartet der Berg Le Morne Brabant darauf bestiegen zu werden. Der steinige Weg nach oben auf den Gipfel ist nicht ganz ohne und erfordert Durchhaltevermögen. Oben angekommen wird man durch einen sagenhaften Panoramablick belohnt. Wer in den frühen Morgenstunden auf dem Gipfel ankommt, kann mit ein wenig Glück und dem richtigen Timing einen Sonnenaufgang erleben, den er so schnell nicht mehr vergisst. Der Berg ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und befindet sich deshalb zu großen Teilen im Privatbesitz. Der Berg kann aus diesem Grund nur mit einem Guide bestiegen werden.
Grand Baie: Quirliger Trubel, Action & Unterhaltung
Wer genug entspannt hat und nach erholsamer Ruhe wieder etwas mehr Trubel erleben möchte, kann im Nordwesten der Insel pure maurische Unterhaltung genießen. In Bars und Restaurants ist hier besonders in den Abendstunden eine gute Stimmung und leckeres Essen zu finden. Passende Musik und Gesang von Einheimischen entführen die Touristen in die Kultur von Mauritius. Dieser Ort ist voller Geschichte und bietet für Spirituelle außerdem die zwei hinduistischen Tempel Shiv Kalyan Vath Mandir und Tamil Surya Udaya Samgam. Dort kann man einmal ganz bedacht innehalten oder wer möchte auch meditieren.
Rhumerie de Chamarel: Der weltbekannte Rhum Agricole
Eine Verkostung des flüssigen Goldes in der Rumfabrik von Mauritius sollte man sich nicht entgehen lassen. In der Rhumerie de Chamarel erfährt man von Anfang bis Ende wie der Rum entsteht und kann selbst die Qualität des beliebten Rums kosten. Spannende Führungen auf verschiedenen Sprachen laden dazu ein, sich vollständig auf dieses Thema einzulassen und die Vielseitigkeit der Herstellung zu erkunden.
Der Kratersee Grand Bassin: Hindu-Pilgerstätte und Maha Shivaratri Festival
Der Grand Bassin liegt direkt in einem Vulkankrater und ist die wichtigste Pilgerstätte für Hindus außerhalb von Indien. Zahlreiche Tempel und Statuen zieren die Landschaft. Eine Shiva Statue mitten im See und eine riesige Statue der Durga lassen sich bestaunen. Grundsätzlich ist es dort die meiste Zeit im Jahr sehr ruhig und meist nur ein paar Pilgerer zu finden. Bis jedoch im Zeitraum von Ende Februar bis März der heilige Ort zu einem bunten Festplatz verwandelt wird und das so genannte Maha Shivaratri Festival der Hindus stattfindet. Ein einzigartiges Bild, welches dann entsteht. Ein Spektakel das man nicht verpassen sollte.
Wenn Sie Ihren Sommerurlaub in den Bergen verbringen möchten, ist Livigno eines der idealen Ziele. Livigno ist Teil der Berggemeinde Alta Valtellina, die sich aus 6 Gemeinden zusammensetzt, darunter: Bormio, Sondalo, Valdidentro, Valdisotto und Valfurva. Es ist der perfekte Ort für Bergliebhaber und für diejenigen, die sich in der kühlen Luft und inmitten der Natur auf einer Höhe von etwa 1800 Metern entspannen möchten. Ein typisches Alpenklima, ideal für alle, die in den heißen italienischen Sommern Abkühlung suchen. Livigno und seine Umgebung bieten spektakuläre Ausblicke und Wanderungen durch uralte Almen, die im Gedächtnis bleiben werden. Sie können zwischen Blaubeeren und Walderdbeeren wandern und dabei Steinböcken, Hirschen, Gämsen und Steinadlern begegnen. Das Wunder der Berge ist allgegenwärtig, man muss es nur im Sommer entdecken und erleben.
Was gilt es zu beachten für den Urlaub in Livigno?
Wie Sie wissen, kann das Wetter in den Bergen unberechenbar sein. Von einem Moment auf den anderen kann das Wetter umschlagen und man kann einen Tag mit starkem Regen erleben, während am Morgen noch die Sonne strahlte. Im Sommer benötigen Sie leichte Kleidung (wie kurze Hosen und T-Shirts), die Sie mit schwererer, technischer Kleidung kombinieren können.
Was sollte man in Livigno unbedingt machen?
Blick über den Livigno-See, Bild: Sona Kabatova / shutterstock
1. Trekking an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien:
Stiefel an den Füßen, Rucksack auf dem Rücken und ein Lunchpaket. Der Rest befindet sich auf dem Weg, der zum Gipfel des Monte Breva (3.014 m) führt, der natürlichen Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Vom Start in der Nähe der Malga Campaccio – wo man Käse und andere Alpprodukte kaufen kann und ein Schild darauf hinweist, dass das gesamte Gebiet (über 7oo Hektar, von 1.950 bis 2.800 Metern Höhe) der Gemeinde Bormio gehört – führt die Wanderung über einen ansteigenden Weg, der ab dem Tauwetter begehbar ist, bis Schnee und Eis ihn wieder aus den Karten verdecken. Nach einem zweistündigen Fußmarsch und einem Höhenunterschied von etwa 600 Metern erreicht man den Lago del Monte, ein von hohen Bergen umgebenes Gletscherbecken, über das man in etwa drei Stunden und mit einem Höhenunterschied von 600 Metern zur Cima Breva gelangt. Auf dem Weg vom Tal zum Gipfel verändert sich nicht nur die Flora und Fauna, sondern auch die Zusammensetzung der Gesteine, die ein untrügliches Zeugnis für die verschiedenen geologischen Epochen und das Chaos ist, das hier zur Zeit der Entstehung der Alpen entstanden ist.
2. Yoga auf 3000 Metern: Sonnenaufgangs-Detox mit Wellness-Brunch:
Die Erinnerung an das Läuten des Weckers vor der Morgendämmerung verblasst auf 3000 Metern über dem Meeresspiegel, während Sie in die Stille der majestätischen Alpengipfel eintauchen. Im Morgennebel, an einem Tag, der auf den Beginn des Sonnenaufgangs wartet. Der Treffpunkt ist das Ristoro Carosello 3000 um ca. 6.30 Uhr. Die Seilbahn öffnet absichtlich dienstags um 6.00 Uhr morgens, damit die Teilnehmer die Hütte erreichen können. Das Erlebnis besteht in einer langsamen Wanderung zum Madonon, einem der aussichtsreichsten Punkte des gesamten Tals von Livigno. Unterwegs werden an besonders spektakulären Punkten einige Pausen eingelegt, die der Übung und Meditation gewidmet sind. In der Nähe des Alpensees Lac Salin, auf einem Felsvorsprung mit Blick auf das Kantonstal und dann in einer Lichtung mit Blick auf das Berninamassiv wird Halt gemacht. Unter Anleitung des Lehrers begrüßt man die Sonne, führt Pranayama (kontrollierte Atemübungen) und einfache Asanas (Körperhaltungen) vor dem unbeweglichen Anblick des Berges und der aufgehenden Sonne aus, die die Temperatur erwärmt und den neuen Tag einläutet. Die Erfahrung dauert etwa drei Stunden; sie ist zugleich Hingabe und Selbstentdeckung, Entspannung und Zuhören. Nach der Ankunft auf Madonon folgt auf die Meditationssitzung eine Verkostung von aromatischen Kräutertees. Auf der Rückfahrt erwartet die Teilnehmer ein herzhafter Wellness-Brunch im Ristoro Carosello 3000.
3. Downhill, Flowtrails und adrenalingeladene Mountainbikestrecken:
Livigno ist Mountainbike-freundlich. Der Beweis? Er verfügt über mehr als 3.200 Kilometer GPS-vermessene Strecken, professionelle MTB-Guides und Instruktoren für Freeride, Downhill und Cross Country sowie Servicestationen entlang des Radwegs und verschiedene Fahrradverleihe. Außerdem gibt es Skilifte, um die höchsten Gipfel zu erreichen, sowie Bike-Hotels und Fachgeschäfte mit allem, was ein Biker braucht. Livignos Liebe zum Mountainbike begann mit dem Downhill-Biking und der Schaffung des Bikeparks Mottolino: 14 Strecken (mit einer Gondel bedient, also alles bergab) voller Parabeln, Drop- und Table-Jumps, Walkways und Wallrides, perfekt zum Freeriden. Die wahre Leidenschaft entbrannte dann mit der Einweihung der Flow Trails Coast to Coast und Roller Coaster auf der Seite von Carosello 3000 – was übersetzt Achterbahn für Mountainbikes bedeutet. Es handelt sich nicht um steile und schroffe Wege, sondern um sanfte Pfade, auf denen Sie Ihr Fahrrad in einer kontinuierlichen Abfolge von Kurven, Parabeln, Bodenwellen und rhythmischen Sprints laufen lassen können. Kurzum: schnelle, adrenalingeladene Routen, die für jeden geeignet sind.
Wer auf die zu Portugal zählende Inselgruppe der Azoren fliegt besucht meist mehrere Inseln. Auf keinen Fall auslassen sollte man dabei die knapp 234 Quadratkilometer große Insel São Jorge, die in deutscher Übersetzung Heiliger Georg heißen würde. Einst verirrten sich, wenn man von einheimischen Gästen absieht, hauptsächlich Surfer hierher. Das ist kein Wunder, denn São Jorge verfügt über atemberaubende Steilküsten an die raue Wellen anbranden. Für erfahrene Surfer sind die Strände der Insel weiterhin ein wahres Paradies. Inzwischen fühlen sich auch Wanderer und Naturfreunde von São Jorge angezogen. Es gibt einige aufregende Vulkane zu besteigen. Daneben besticht São Jorge mit verwunschen wirkenden Bergdörfern, die auch im 21. Jahrhundert teilweise nur zu Fuß erreicht werden können. Der ideale Ort also für alle, die sich eine Mischung aus erholendem Nichtstun und Aktivurlaub bei besten klimatischen Verhältnissen wünschen.
Wie auf den anderen Azoreninseln auch herrscht auf São Jorge ein subtropisch ozeanisches Klima, das stets stabil bleibt. Die Jahreszeiten verschwimmen hier und ein Unterschied zwischen Sommer und Winter ist kaum auszumachen. Zwischen Juni und Oktober erreichen die Temperaturen um die 25 Grad. Im Winter fallen sie kaum unter 17 Grad. Da jedoch mit rauen Winden, die vom Atlantik her wehen, zu rechnen ist, kann es im Winter zu Stürmen kommen, die das ein oder andere Wanderabenteuer vereiteln. Wer also wettertechnisch auf Nummer sicher gehen möchte, besucht São Jorge eher zwischen Frühling und Herbst. Dann laden die Strände der Insel auch zum Baden ein, ohne, dass man einen Hitzschlag fürchten müsste.
Zu Besuch in der Inselhauptstadt Velas
Die Inselhauptstadt Velas, Bild: Henri Faure / shutterstock
Die Inselhauptstadt Velas liegt im Südwesten der 53,5 Kilometer langen Insel. Hier wohnt mit knapp 2.000 Einwohnern fast ein Viertel der Inselbevölkerung. Velas ist zwar das Verwaltungszentrum von São Jorge, wirkt jedoch übersichtlich und ein wenig verschlafen. Ein Auto benötigt man hier nicht, denn auf Grund der knappen Dimensionen der Stadt ist hier alles hervorragend zu Fuß zu erreichen. Den Stadtkern bilden herrschaftlich gestaltete Gebäude im portugiesischen Stil. Besucher erreichen die Insel São Jorge häufig am Fährhafen von Velas. Von dort aus spaziert man direkt zur am Hauptplatz gelegenen Kirche Igreja Matriz de Velas.
Dort befindet sich auch das Museu de Arte Sacra, das sich mit lokaler Kirchenkunst auseinandersetzt. Außerhalb des Ortskerns ist die Piscina Natural da Poço dos Frades sehr sehenswert. Dabei handelt es sich um einen natürlich entstandenen Felsbogen direkt am Meer. Wer dann noch den Aussichtspunkt Miradouro das Velas erklimmt, hat vor allem in den Morgen- oder Abendstunden einen herrlichen Ausblick auf Velas und die über dem Atlantik auf- oder untergehende Sonne. Romantische Stunden sind hier garantiert.
Die Fajãs von São Jorge
Einzigartig sind die Fajãs von São Jorge. Fajãs sind fruchtbare Küstenebenen, die ihre Existenz früheren Lavaströmen oder Bergrutschen verdanken. Ungefähr 75 Fajãs zählt das Eiland bis heute. Fajãs sind charakteristischerweise schwer zugänglich und liegen oft auch ein wenig versteckt. Doch genau das macht sie zu perfekten Wanderzielen. Die Einheimischen nutzten die fruchtbaren Fajãs seit ehedem zum Anbau von Feldfrüchten, Kaffee, Orangen oder Bananen. Manchmal siedelte in der Nähe einer Fajã nur eine Familie, manchmal entstand dort auch ein kleines Dorf.
Viele Fajãs werden auch heute noch bewirtschaftet, wenngleich die junge Generation dem beschwerlichen Leben der Fajãs-Bauern immer häufiger den Rücken kehrt. Wer also noch einen Einblick in das traditionelle Leben auf São Jorge gewinnen möchte, sollte unbedingt einige der Fajãs wandernd besuchen. Spektakulär sind zudem die Ausblicke von den Rändern der Fajãs aus, da sie jeweils nahe der Steilküsten der Insel gelegen sind.
Wandern auf der Großen Route von São Jorge und anderen Wanderwegen
Faja da Caldeira de Santo Cristo, Bild: Karol Kozlowski / shutterstock
Wer einen richtigen Wanderurlaub aus seinem Aufenthalt auf São Jorge machen möchte erwandert auf der Großen Route von São Jorge, über eine Strecke von 41,5 Kilometern tatsächlich die halbe Insel. Die gute ausgeflaggte Wanderroute gilt als anspruchsvoll und kann in zwei oder drei Tagen bewältigt werden – je nach Tempo und Fitnesszustand. Unterwegs geht es ständig auf und ab, bis hinauf zum 1.053 Meter hohen Pico da Esperança, der der höchste Berg der Insel ist. Er ist, wie ganz São Jorge, vulkanischen Ursprungs. Bei schönem Wetter lassen sich von der Kraterspitze des Pico da Esperança aus die umliegenden Azoreninseln Pico, Faial und Graciosa erkennen. Alternativ gelangt man auch über mehrere andere Wanderwege auf den Pico da Esperança. Lohnenswert ist außerdem der Aufstieg auf den 1.019 Meter hohen Morro Pelado.
Ein Meer an Freizeitaktivitäten
Touristen, die nicht gerne wandern, oder sich schlicht ein wenig Abwechslung wünschen, können die Vulkaninsel auch hervorragend mit dem Mountainbike erkunden. Es sind zahlreiche Strecken aller Schwierigkeitsstufen ausgewiesen. Um Urzelina treffen sich Kletterfreunde in einer natürlichen Felslandschaft. In der Nähe der Orte Montoso und Bocas do Fogo kommen Höhlenforscher auf ihre Kosten. Außerdem siedeln auf der Insel eine Menge unterschiedlicher Vogelarten, denen man bei allen Aktivitäten ständig begegnet. Somit ist São Jorge der perfekte Urlaubsort für alle Vogelliebhaber. Nach all den Anstrengungen sollte man sich die kulinarischen Köstlichkeiten des Eilands schmecken lassen. Hervorragend sind die frisch gefangenen Meeresfrüchte und der lokal angebaute Kaffee. Darüber hinaus ist São Jorge berühmt für seinen Käse, der in vielfachen Varianten hergestellt wird.
Kanada ist groß und bietet Reisenden entsprechend viele Optionen. Hier lässt sich ein unvergesslicher Urlaub verbringen, ganz egal wonach einem der Sinn steht, und wo die ganz persönlichen Vorlieben liegen. Für Naturfreunde ist Kanada genauso spannend wie für Städtereisende. Wer einen Blick auf die inoffizielle Kulturhauptstadt Kanadas werfen möchte, der reist nach Montreal in der Provinz Quebec.
Die Grenze zu den USA liegt nur rund 50 Kilometer von der Stadt mit ihren mehr als 1,7 Millionen Einwohnern entfernt. Doch im Gegensatz zu den amerikanischen Nachbarn, und auch vielen kanadischen Landsleuten, nennen die Bewohner Montreals zum größten Teil nicht Englisch, sondern Französisch als ihre Muttersprache. Wenngleich Englisch von den meisten von ihnen nicht nur verstanden, sondern auch perfekt beherrscht wird. Vielleicht ist diese Besonderheit einer der Grundsteine dafür, dass in Montreal seit ehedem ein tiefer Multi-Kulti-Gedanke gelebt wird.
St Joseph Oratorium, Bild: Pierre Leclerc / shutterstock
Besonders sehenswert ist die Altstadt von Montreal, Vieux Montréal. Ganz zentral liegt der von kleinen Cafés, Restaurants und urigen Läden gesäumte Place Jacques Cartier. Hier könnte man auch gut und gerne glauben in Paris zu sein, denn die Atmosphäre ist ganz ähnlich. Vor allem während der Sommermonate tummeln sich auf dem Place Jacques Cartier immer wieder Straßenkünstler, also Jongleure und Zauberer sowie Musiker. Dieser Ort eignet sich bestens als Ausgangspunkt für einen Stadtspaziergang, denn von hier strahlen etliche romantische und verwinkelte Altstadtgässchen aus, die häufig sogar als Filmkulisse dienen. Das ist kein Wunder, denn die alten Häuser und das Kopfsteinpflaster lassen sie wahrlich beschaulich und auch ein wenig verwunschen wirken.
Umströmt wird Vieux Montréal vom Sankt Lorenz Strom. Da Montreal eine Fahrradstadt mit vielen gut ausgebauten Radwegen ist, bietet es sich an sich an einer der für jeden zugänglichen Leihstationen ein Leihrad zu mieten und damit die weitere Umgebung zu erkunden. Unbedingt ansteuern sollte man dabei den Alten Hafen, denn an dessen Uferpromenade entlang gibt es schön restaurierte Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu bestaunen, die allesamt unter Denkmalschutz stehen. Heraus sticht dabei die alte Markthalle Marché Bonsecours, die im klassizistischen Stil erbaut wurde und heute als Kulturzentrum dient.
Auf dem Rückweg zur Altstadt geht es vorbei am Tour de l’Horloge, dem 1922 erbauten 45 Meter hohen Uhrturm, der direkt am Ufer positioniert ist. Der Turm darf von Besuchern erklommen werden. In Centre-Ville, also Downtown, schlägt das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier reihen sich mächtige Wolkenkratzer aneinander und Montreal wirkt nicht mehr europäisch, sondern wie eine typische Finanzmetropole auf dem amerikanischen Kontinent.
Montreal und seine Sehenswürdigkeiten
Die Basilika Notre-Dame in Montreal, Bild: Denis Roger / shutterstock
Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Basilika Notre-Dame de Montréal. Erbaut wurde die neugotische Basilika zwischen 1824 und 1829 an einer Stelle, an der zuvor bereits eine Pfarrkirche stand, die zu Gunsten des Neubaus abgerissen wurde. Der Innenraum der Basilika Notre-Dame de Montréal beeindruckt mit herrlichen Deckengewölben, einem kunstvoll gestalteten Altar und einer Casavant Orgel. Im Musée des Beaux-Arts de Montréal befinden sich Besucher im ältesten Kunstmuseum des ganzen Landes. Es setzt sich mit kanadischer sowie zeitgenössischer und moderner internationaler Kunst auseinander.
Vor allem für Naturfans und Familien mit Kindern ist der Biodôme Montréal sehr spannend. Direkt neben dem Olympiastation, in dem die Olympischen Sommerspiele von 1976 ausgerichtet wurden, befindet sich der Biodôme Montréal, der ein Umbau, des während der Olympische Spiele genutzten Velodroms ist. Statt auf Weltklasse-Radfahrer trifft man hier nun auf unterschiedliche Ökosysteme. Insgesamt können vier Abschnitte durchstreift werden, die eine Nachbildung des südamerikanischen Regenwaldes, der nordamerikanischen Waldlandschaft Laurentian Maple Forest, des Sankt Lorenz Golfs sowie der antarktischen Polarregion bilden. Wem nach noch mehr Grün und Natur ist, der stattet dem Botanischen Garten der Stadt einen Besuch ab. Auf knapp 750.000 Quadratmetern gibt es 22.000 unterschiedliche Pflanzenarten zu entdecken. Es gibt hier 30 Themengärten und ein umfangreiches Insektarium.
Hoch auf dem Mont Royal
Der Mont Royal ist der Hausberg Montreals und mit nur 233 Metern Höhe eigentlich gar nicht richtig hoch. Dennoch weist der Mont Royal, der sich aus einem erloschenen Vulkan gebildet hat, nicht weniger als drei Gipfel auf. Früher wurde der Berg Monte Real genannt, wovon sich schließlich der Name der Stadt, Montreal, ableitete. Auf dem höchsten der drei Gipfel leuchtet ein weithin sichtbares Kreuz, das in der Dunkelheit beleuchtet wird, und Montreal weithin überstrahlt. Außerdem gibt es auf dem Hausberg zwei liebevoll angelegte Terrassen, von denen aus man die Stadt herrliche Überblicken kann.
Der Aufstieg auf den Mont Royal lohnt sich vor allem zum Sonnenaufgang und in den Abendstunden. Man kann aber auch einen kompletten Tagesausflug aus einem Besuch auf dem Mont Royal machen, wenn man möchte. Denn es gibt auf dem gesamten Areal etliche Spazierwege und kunstvoll gestaltete Friedhöfe, die es sich zu besuchen lohnt. Außerdem steht hier auch das St.-Josephs-Oratorium, eine römisch-katholische Basilika.
In Montreal ist immer Festival-Zeit
Weiterhin ist die kanadische Metropole berühmt für ihre vielen Festivals, die die Stadt sowohl im Sommer als auch im Winter reich beleben. Pro Jahr finden etwa 100 unterschiedliche Festivals in Montreal statt. Eines der Highlights ist das Internationale Jazz Festival. Beim Black and Blue Festival gibt es Musik und Kunst zu erleben und auch die Montréal Pride zieht eine Menge Besucher an.
Fast kreisrund, zerfurcht vom Kern ausgehender Schluchten, liegt die drittkleinste Insel der Kanaren im Atlantik und lockt mit einer unberührten Natur. Bananenplantagen, Palmenhaine, eine einfache bäuerliche Lebensweise und die 1970-er Jahre der Hippies, welche den Archipel einst für sich entdeckten, prägen bis heute die Kanareninsel La Gomera.
Die Echtheit, Natürlichkeit und Unverfälschtheit der Insel ist bemerkenswert. Manchmal kann La Gomera auch ganz schön kitschig sein. Spätestens dann, wenn in perfektem Bogen ein Delfin aus dem Atlantik springt oder der glühende Sonnenball ins Meer eintaucht und geschmeidig zurück ins Wasser gleitet. Die vor der nordwestafrikanischen Küste liegende Insel Gomera ist vulkanischen Ursprungs und außergewöhnlich schön.
Einem Abenteuer gleich – geheimnisvoll und fesselnd
Einfach wundervoll, La Gomera. Bild: ravelinerin / Pixabay
La Gomera ist etwa 10 Millionen Jahre alt. Die Insel hütet viele Geheimnisse, macht neugierig und wirft dabei auch einige Fragen auf: Steht da wirklich eine Orgel im Meer? Wie gefährlich ist ein Sprung ins Wasser? Wer lauert hinter den Steinnestern? Und was genau ist der Salto del Pastor? Es lohnt, einiges mehr über La Gomera zu erfahren.
Nebelverhangenes Hochland, regenreicher Norden, karger und trockener Süden – La Gomera vereinigt auf engstem Raum ganz unterschiedliche Klimazonen. Hier liegt alles dicht beieinander. Während Sonnenanbeter herrliches Strandfeeling genießen, schreiten wetterfeste Wanderer nur wenige Kilometer weiter durch einen geheimnisvollen Nebelwald. Fest steht: Die meisten Highlights der Insel offenbaren sich in ihrer vielseitigen und einzigartigen Natur.
Der Norden von La Gomera – nicht nur ein Hit für Wanderer
Der reiche Norden kann mehr als nur Regen. So lockt er mit schmucken Herrenhäusern, alten Kirchen und traditionellem Kunsthandwerk. Zunächst durchdringen Wanderer und Abenteuerlustige den uralten Lorbeerwald. Verwunschen anmutend entfaltet er seine gesamte Schönheit. Hin und wieder kann es richtig gruselig werden: Plötzlich heulen Windböen auf, die feuchte Humuserde entfaltet modrigen Geruch, und zudem versinkt das knarrende Geäst der mächtigen Baumkronen im gespenstischen Nebelfeld.
„Isla Magica“, so nennt man den berüchtigten Mischwald im Nationalpark Garajonay. Einheimische vermuten hier sogar Versammlungsplätze für die Hexen. Wie eine Oase erstreckt sich der Wald in einer wilden, zerrissenen Gebirgslandschaft bis 1500 Meter über dem Meeresspiegel.
Das Gedro-Tal ist Mittelpunkt des Nationalparks. Hier fließt ein sprudelnder Bach, umrankt von Efeu. Über kleine Holzbrücken, vorbei an Wasserfällen, erreicht man bald eine Lichtung. Hier liegt malerisch eine verwunschene Kapelle.
Dem nicht genug. Agulo ist die Hauptstadt der kleinsten (gleichnamigen) Gemeinde Gomeras. Das wohl schönste Dorf der Insel präsentiert sich auf einer 200 Meter hohen Felskuppel über dem Meer. Von hier bietet sich den Besuchern ein überwältigender Blick auf die Nachbarinsel Teneriffa. Auch das Ortszentrum von Agulo ist überaus sehenswert.
Nicht weniger begeistert Los Órganos mit einem in der Steilküste des Nordwestens gelegenem Naturwunder. Dazu später mehr.
Der Süden Gomeras – malerische Häfen und ein Meer von Palmen im ewigen Frühling
Zusammen mit dem Fährhafen bildet die Stadt San Sebastián das Zentrum der Südostküste von La Gomera. In unmittelbarer Nähe des Hafens befinden sich viele historische Bauten aus der Eroberungszeit. San Sebastián ist der Hauptort der Insel und war zudem die letzte Station von Kolumbus vor der Seereise über den Atlantik.
In der Kirche „La Asuncion“ finden sich viele Erinnerungen daran. So auch in der „Torre del Conde“, dem Grafenturm aus dem 16. Jahrhundert. Ebenfalls sehenswert ist das alte Zollhaus, das zeitweise auch als Gefängnis genutzt wurde sowie „Casa Bencom“, das „Museum der Steine“. Hier erfahren die Besucher allerlei Wissenswertens über die Entstehung der Insel.
Das kleine Bergorf Arure liegt am Rand eines wunderbaren Tals. Arure ist die erste Ortschaft oberhalb des Valle Gran Rey. Traditionelle Steinhäuser schmücken die alte Siedlung, welche auf 825 Meter Höhe in einer malerischen Landschaft liegt. Hier verweilt man gern. Das Restaurant „El Jape“ verwöhnt die Besucher mit regionalen Köstlichkeiten.
Im Tal des „Großen Königs“ – „Valley Gran Rey“ – scheint die Zeit stehen geblieben. Am Rand der Welt genießt man und entspannt. Hier ist nichts zugebaut, keine Hektik, hier und da hocken ein paar Leute am Strand herum. Das ehemalige Hippieparadies ist charmant, besticht in einer tollen Lage und zeigt sich vielerorts alternativ. Weiße Häuser schmiegen sich an die terrassierten Berghänge. Das Hafenviertel Vueltas bildet mit La Puntilla, La Playa und La Calera das touristische Zentrum dieser Region.
La Gomera und die schönsten Strände
Playa de Santiago ist das sonnenverwöhnte Ferienzentrum der Insel mit wunderschönen Stränden.
Im touristisch gut erschlossenen „Valle Gran Rey“ offeriert sich eine besondere Vielfalt an Stränden. Gleich hinter der Hafenmole liegt der Sandstrand Playa de Vueltas. Der Strand ist bei Familien und Kindern besonders beliebt, beruhend auf seiner geschützten Lage gegen die tückische Brandung.
Baden wie in einem kleinen Pool – noch mehr Schutz bietet Babybeach, der Mini-Strand nahe La Puntilla. Felsen und Steine bilden hier eine Art Lagune und ermöglichen sorglosen Badespaß.
An der Landspitze Puntilla beginnend, erstreckt sich schließlich der längste Strand La Gomeras. An den flachen Ufern und an dem eher ruhigen Meer tummeln sich Touristen und Einheimische.
Und wie steht es um die Orgel? Freilich bleiben unsere Fragen nicht unbeantwortet:
In der Tat, es gibt sie, die Orgel im Meer: Los Órganos ist eine in den Fels gearbeitete Kirchenorgel. Dieses Wunder der Natur kann nur über den Seeweg erreicht werden. Prismatische Basaltsäulen reihen sich auf einer 80 Meter hohen und 200 Meter breiten Felswand aneinander. Die freigelegten Basaltsäulen wirken wie Pfeifen einer riesigen Orgel. Ein Juwel der Natur, dessen unglaubliche Schönheit den Besuchern regelmäßig den Atem verschlägt.
Der Sprung ins Meer ist tatsächlich an einigen Stellen nicht ganz ungefährlich. Besonders dort, wo die starke Strömung und spitze Felsen den Sprung zu einem gefährlichen Unterfangen machen. So gibt es im Inselnorden kaum Badestellen – zu unberechenbar ist der Sog, zu heftig der Wellengang. Dafür genießt man auf der südlichen Hälfte Gomeras ausgelassenen Badespaß. Hier geht man auf Nummer sicher: San Sebastián, Playa de Santiago und Valle Gran Rey.
Was hat es mit den Steinnestern auf sich? Auch für langjährige Gomera-Reisende bleibt es ein Mysterium: Der Strand an der Playa de Inglés scheint zu kommen und zu gehen, wie es ihm beliebt. Unabhängig von Gezeiten und Saison – zurückbleibt schwarzer Kies. Wenn das Gestein die Kiesgröße übersteigt, bauen die Sonnenanbeter große Steinnester. So schützen sie sich vor Wind und neugierigen Blicken.
Der Salto del Pastor war einst eine besondere Technik der Ziegenhirten, um sich im steilen Terrain leichter fortbewegen zu können. Es entstand der Hirtensprung. Dazu benötigt man eine bis zu 3,50 lange Holzstange (astia) mit einer aufgesetzten Metallspitze. So konnten die Hirten steile Abhänge, Terrassen, tiefe Gräben und den Anstieg problemlos überwinden. Heute ist der Salto del Pastor auf La Gomera ein beliebter Freizeitsport.
Sehenswertes und Erlebenswertes auf La Gomera”: Vom Nebelwald bis zum Strand-Paradies
Die Insel La Gomera zeichnet sich vor allem durch seine atemberaubende Natur und seine zahlreiche kleinen Strände aus. Wer auf der Insel Urlaub macht, sollte also auf jeden Fall festes Schuhwerk mitbringen. Hier gibt es auf unzähligen langen und kurzen Wanderwegen schließlich einiges zu entdecken.
Inselhauptstadt San Sebastian de La Gomera: Im Zeichen von Christoph Kolumbus
San Sebastian, die Inselhauptstadt La Gomeras, Bild: Mikadun / shutterstock
Auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten wird man vor allem in der Inselhauptstadt San Sebastian de La Gomera im Osten der Insel fündig. Das 9.000-Einwohner-Städtchen steht vor allem im Zeichen des Weltumseglers Christoph Kolumbus, der auf seinen Reisen nach Amerika hier immer wieder Halt gemacht hat. Im Kolumbushaus Casa Colón kann man einiges über den Entdecker und dessen Zeit auf der Insel erfahren. Im La Casa de la Aguada wartet zudem eine ständige Ausstellung über die Entdeckung Amerikas. Ebenfalls einen Besuch abstatten sollte man dem Festungsturm Torre del Conde aus dem 15. Jahrhundert, der nach wie vor sehr gut erhalten ist. Auch die beeindruckende Auferstehungskirche Iglesia de la Asunción mit ihren vielen kleinen und großen sakralen Kunstwerke ist immer einen Besuch wert. Einen gemütlichen Bummel durch die vielen engen Gassen der historischen Altstadt und einen Kaffee in einem der zahlreichen gemütlichen Cafés sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.
Naturmonument Los Organos und Nebelwald Garajonay
Wer im Norden von La Gomera unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher zum riesigen Naturmonument Los Organos an der Nordküste machen. Das 175 Meter breite und 80 Meter hohe Felsformation gilt als die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit und ist gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Insel. Auch der etwa 2.000 Jahre alte Nebelwald Garajonay im Inneren der Insel zieht jährlich tausende von Touristen und Einheimische an. Als einer der ältesten Nebel-Lorbeerwälder der Welt gehört er zu den beliebtesten Attraktionen der gesamten Insel.
Aufgrund des ständigen Nebelregens hat sich auf dem 4.000 Hektar großen Gebiet eine artenreiche Flora und Fauna mit 1000 unterschiedlichen Tier- und knapp 500 Pflanzenarten entwickelt. Unter anderem sind hier bis zu zwei Meter hohe grüne Farne zu finden. Außerdem leben in dem unglaublich spannenden Nationalpark unzählige Vogelarten, Reptilien und Amphibien. Stattdessen gibt es hier nur sehr wenige Säugetiere. Neben Tier- und Pflanzenfans kommen in der Region auch Wanderer voll auf ihre Kosten. Der überwiegend von kanarischem Urwald geprägte Nationalpark, der seit 1986 zum Naturerbe der UNESCO gehört und außerdem ein riesiges europäisches Vogelschutzgebiet ist, ist für alle Besucher ein echtes Natur-Paradies. Das gesamte Gebiet ist von unzähligen Wanderwegen mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden geprägt und damit auch ein echtes Paradies für Wanderer.
Ursprüngliche Dörfer im Norden, weite Strände im Süden
Blick auf das Dorf Agulo, Bild: Mikadun / shutterstock
Überhaupt ist die Nordseite der Insel bei Wanderern und Klettern ebenso beliebt wie bei kleinen und großen Naturfreunden. Wer beschauliche Urlaubsorte abseits der großen Touristenströme sucht, ist hier ebenfalls genau richtig. In Agulo, der kleinsten Gemeinde der Insel, kann man ebenso wie im kleinen Dörfchen Playa de Alojera das ursprüngliche La Gomera mit seinen vielen engen Gassen und kleinen Häusern kennenlernen. Ein beliebter Startpunkt für Wanderungen ist ebenfalls die Ortschaft Vallehermoso. In der Nähe befindet sich mit dem Castillo del Mar, eine aufwendig restaurierte ehemalige Verladestation für Bananen, ein echter Blickfang, der sich auch auf vielen Urlaubsfotos wiederfindet.
Nicht weit entfernt befindet sich die Siedlung Hermigua, die vor allem als das größte Bananenanbaugebiet der Insel bekannt ist. Und wer schon einmal hier unterwegs ist, sollte sich auch den Wasserfall El Chorro nicht entgehen lassen. Erholungssuchende und Badeurlauber sind im Süden von La Gomera in Playa de Santiago genau richtig. Die Region rund um den südlichsten Ort der Insel, der auch über einen kleinen Hafen verfügt, zeichnet sich vor allem durch seine sonnensichere Lage und seine zahlreiche Strände aus. An der langen und beeindruckenden Uferpromenade befinden sich zahlreiche Bars, Restaurants und Clubs. Hier geht es in den Sommermonaten vor allem in den Abend- und Nachtstunden richtig hoch her – ebenso wie im Bungalowdorf Jardin Tecina, das sich im Osten von Playa de Santiago befindet.
Ebenfalls sehr beliebt bei Touristen und Einheimischen ist das Tal Valle Gran Rey im äußersten Westen von La Gomera. Durch das äußerst milde Klima ist hier in den vergangenen Jahrzehnten neben den vielen wunderschönen Sandstränden auch das beliebteste Touristenzentrum der Insel mit zahlreichen Wassersportangeboten und einem regen Nachtleben entstanden – unter anderem in den kleinen Orten La Puntilla und La Playa
Ob Kultur, Natur oder kulinarische Spezialitäten – Österreich hat weitaus mehr zu bieten, als manch einer glauben könnte. Lernen Sie die malerischsten Urlaubsziele Österreichs kennen und planen Sie Ihre nächste Reise.
Das Tannheimer Tal begeistert Genießer und Sportler
Ein Tal – unzählige Möglichkeiten. Wer einmal in dem österreichischen Tal nahe der deutschen Grenze war, der kehrt immer wieder zurück. Ganz gleich, ob Sie sich in einem der Wellnesshotels verwöhnen lassen möchten oder sich auf Ihr nächstes Wanderabenteuer freuen, im Tannheimer Tal kommen Sie zu 100 Prozent auf Ihre Kosten. Kaum ein anderer Ort schafft es, verschiedene Faktoren so geschickt zu kombinieren, dass sich alle Touristen restlos wohlfühlen.
Im Sommer können Sie ausgedehnte Spaziergänge durch das Tal machen und dabei kleine Seen und Bäche bestaunen. Wanderwege führen über die Berge und bieten den Wanderern atemberaubende Aussichtspunkte über Bergkuppen und Täler.
In den Wintermonaten ist die Region besonders für seine ausgezeichneten Ski-Pisten bekannt. Der Natururlaub lässt sich wunderbar mit einem Aufenthalt in einem Wellnesshotel kombinieren. Empfehlenswert ist ein Urlaub im Wellnesshotel im Tannheimer Tal, in dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Es handelt sich um ein Hotel, das sich optisch perfekt in den Stil der Region einreiht. Wenn Sie den Sonnenhof betreten, dann wird Ihnen augenblicklich bewusst, wie unvergesslich der Aufenthalt in einem Wellnesshotel werden kann. In den kalten Wintermonaten knistern Feuer in den Kaminen und der Schein unzähliger Kerzen taucht die Räume in ein romantisches, warmes Licht. Die Zimmer sind gemütlich und modern eingerichtet. Die hochwertigen Vertäfelungen aus hellem Holz heben sich von den hübschen Blumen ab, die auf kleinen Tischen stehen. Das Angebot des Sonnenhofes ist umfangreich und lässt das Genießer-Herz höherschlagen. Wer sich auf gutes Essen freut, der ist in dem hoteleigenen Restaurant bestens aufgehoben. Massagen, Pools und Sauna laden zum Entspannen ein und garantieren Erholung.
Die Stadt Admont im Herzen Österreichs
Wer auf seiner Reise ein Gefühl für die Kultur Österreichs bekommen möchte, der sollte unbedingt die Stadt Admont besuchen. Hier befindet sich die größte Klosterbibliothek der Welt, in deren riesigem Saal mehr als 70.000 Bücher stehen. Der Saal mit seinen weißen Wänden, goldenen Verzierungen und seinen wunderschönen Deckenmalereien ist Zeugnis einer längst vergangenen Zeit. Wenn man durch den Raum schreitet und seinen Blick in den Himmel richtet, kommt man sich vor, wie in einem Märchen.
Zu dem Benediktinerstift Admont gehören neben der Bücherei auch ein Kunstmuseum und ein Naturkundemuseum. Wer ein Ticket für die Klosterbibliothek löst, erhält eine kostenlose Führung. Die Guides sind ausgezeichnet und nehmen die Besucher auf der Tour in längst vergangene Epochen mit. Sie erzählen von geheimen Gängen und der Geschichte des Klosters.
In Admont lassen sich Kultur und Natur hervorragend miteinander verbinden. Nach dem Klosterbesuch und einem Spaziergang durch die Stadt kann man die Umgebung erkunden. Der Nationalpark Gesäuse befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Durch ihn fließt die Enns, ein bildschöner Nebenfluss der Donau. Der Nationalpark ist bekannt für seine atemberaubende Naturkulisse. Wer sich eine anspruchsvolle Wanderung zutraut, der sollte unbedingt die Berghütte besuchen, die auf über 1.700 Metern über dem Meer steht. Es handelt sich um den höchsten Aussichtspunkt des Nationalparks, der eine beeindruckende Aussicht bietet.
Im Fernsteinsee bei Tirol schwimmen und tauchen
Unweit der Grenze zu Deutschland liegt der kristallklare Fernsteinsee. Er befindet sich mitten in einem weitreichenden Naturgebiet und gehört zu Tirol. Im Winter lädt die Region zu ausgedehnten Spaziergängen durch den zugeschneiten Wald ein, im Sommer lässt es sich in dem tiefblauen See sogar tauchen.
Im Sommer tummeln sich an dem Bootshaus aus Holz zahlreiche Besucher, die sich ein kleines Ruderboot ausleihen und sich auf einen romantischen Tag mitten im Wald freuen. In den Wintermonaten, wenn sich eine Eisschicht über die Seeoberfläche spannt, ist das Bootshaus zwar geschlossen, doch trotzdem kommen Naturliebhaber in den kleinen Ort. Der Schnee zieht sich wie Puderzucker über die Hausdächer und Wege. Das Weiß des Schnees steht in einem starken Kontrast zu dem dunklen Grün der Tannen, die rund um den See stehen und die Berghänge bewachsen. Österreich, wie man es sonst nur von Fotos kennt.
Bad Ischl strahlt noch immer den Charme der Kaiserzeit aus
Kaiservilla in Bad Ischl, Bild: saiko3p / shutterstock
Es ist zwar schon sehr lange her, das der letzte Kaiser Österreichs seine Anteile an den Staatsgeschäften abgab, in Bad Ischl kann man den unverwechselbaren Charme dieser Epoche bis heute jedoch in jeder noch so kleinen Gasse spüren. Wer ein Fan der Kaiserin Sisi ist, der kennt die wunderschöne Kaiservilla und seine Umgebung mit großer Wahrscheinlichkeit bereits aus den Verfilmungen des Lebens der Kaiserin. Ein Teil der Villa, die einst die Sommerresidenz des Kaiserpaares war, wird heute noch von Nachfahren des österreichischen Kaiserhauses bewohnt. Der Großteil des Schlosses, das in Mitten eines großzügigen Parks liegt, kann von Besuchern besichtigt werden.
Das Kurhaus, das bei einem Brand im Jahr 1965 beinahe vollständig zerstört wurde, konnte in den letzten Jahren mit Hilfe besonderer Techniken originalgetreu saniert und wieder aufgebaut werden. Ein besonderes Highlight in Bad Ischl ist ohne Zweifel der Hofzuckerbäcker Zauner, der einst das Königshaus mit süßem Gebäck versorgte. In den historischen Räumen der Zuckerbäckerei gibt es bis heute das Gebäck zu kaufen, das den Kaisern am liebsten war.
Ausgewählte Reisen durch Österreich und andere Länder, bei der Sie Ihre Seele so richtig baumeln lassen können, finden Sie hier.