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Dienstag, März 24, 2026
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Skigebiet Balderschwang – Ein echtes Juwel in den Allgäuer Alpen

Balderschwang, ein kleines Dorf im Allgäu, bietet ein einzigartiges Skigebiet für alle Wintersportler. Mit seinen breiten Pisten und einer atemberaubenden Aussicht auf die Alpen ist es ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Snowboarder.

Ein Paradies für Anfänger und Familien

Das Skigebiet Balderschwang eignet sich besonders für Anfänger und Familien. Es bietet eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Pisten, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet sind. Anfänger können sich in aller Ruhe an das Skifahren oder Snowboarden herantasten, ohne sich überfordert zu fühlen.

Familien werden das Skigebiet Balderschwang besonders schätzen, da es eine Vielzahl von Aktivitäten für die ganze Familie bietet. Es gibt eine Rodelbahn, eine Eisbahn und eine Snowtubing-Bahn. Für die Kinder gibt es einen Kinderpark mit einem Karussell und einer kleinen Skischule. Es gibt auch viele Restaurants und Cafés, in denen man sich nach einem langen Tag auf der Piste erholen und stärken kann.

Das Skigebiet ist auch gut organisiert und bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Es gibt mehrere Ski- und Snowboardverleih, Ski- und Snowboard-Schulen und einen Ski- und Snowboard-Service. So können sich die Gäste voll und ganz auf ihren Winterurlaub konzentrieren.

Eine Vielzahl von Pisten für alle Schwierigkeitsgrade

Skigebiet in Balderschwang
Skigebiet in Balderschwang, Bild: penofoto / shutterstock

Das Skigebiet Balderschwang bietet eine Vielzahl von Pisten für alle Schwierigkeitsgrade, von Anfängern bis hin zu Fortgeschrittenen. Es gibt insgesamt 15 Pistenkilometer, die sich auf eine Kombination aus leichten, mittelschweren und schweren Pisten verteilen.
Die Anfängerpisten sind breit und gut präpariert, was das Erlernen des Skifahrens oder Snowboardens erleichtert. Es gibt auch eine spezielle Anfängerpiste, die von einer Schleppliftanlage erschlossen wird, die besonders für Kinder und Anfänger geeignet ist.
Für die Fortgeschrittenen gibt es eine Vielzahl von mittelschweren und schweren Pisten, die eine Herausforderung darstellen. Es gibt auch einen speziellen Funpark für Snowboarder und Freestyler mit Rails und Kickern.

Ein besonderes Highlight im Skigebiet Balderschwang sind die Freeride-Pisten, die nicht präpariert und nicht von Liften erschlossen werden. Diese Pisten bieten eine besondere Herausforderung und Abenteuer für erfahrene Skifahrer und Snowboarder, die sich einer natürlichen Umgebung stellen möchten.

Ein besonderes Angebot

Das Skigebiet Balderschwang bietet auch ein besonderes Angebot für Gruppen und Schulen. Es gibt spezielle Angebote und Preise für Gruppen, die das Skigebiet besuchen möchten. Auch Schulen können das Skigebiet für ihre Wintersporttage buchen und so ihren Schülern ein unvergessliches Erlebnis bieten.

Tipps für den Besuch des Skigebiets Balderschwang

Balderschwang im Sommer
Balderschwang ist auch im Sommer ein schönes Urlaubsziel, Bild: Altrendo Images / shutterstock

Wenn Sie das Skigebiet Balderschwang besuchen möchten, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, um Ihren Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Einer der wichtigsten Tipps ist, Ihre Skiausrüstung mitzubringen oder vor Ort zu mieten. Das Skigebiet selbst bietet keine Möglichkeit, Skier oder Snowboards zu mieten, daher sollten Sie sicherstellen, dass Sie alles Notwendige dabei haben, bevor Sie losfahren.
Noch ein weiterer wichtiger Tipp ist, frühzeitig anzureisen, um einen Parkplatz zu finden und die Wartezeiten an den Liften zu vermeiden. Besonders am Wochenende und in den Ferien ist das Skigebiet sehr beliebt und es kann schwierig sein, einen Parkplatz zu finden, wenn Sie später ankommen.

Es ist auch ratsam, das Skigebiet in der Woche oder außerhalb der Ferien zu besuchen, um die Menschenmassen zu vermeiden und mehr Zeit auf den Pisten zu verbringen. Wenn Sie jedoch besonders erfolgreich sein möchten, besuchen Sie das Skigebiet am Wochenende oder in den Ferien, da es dann am vollsten ist.

Des Weiteren lohnt es sich vorab über die Pistenbedingungen und die Wettervorhersage zu informieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Ausrüstung und Kleidung dabei haben. Es ist auch empfehlenswert, sich über die geöffneten Pisten und Lifte im Skigebiet zu informieren, um sicherzustellen, dass Sie die Pisten befahren können, die Sie besuchen möchten.

Ein unvergessliches Erlebnis

Das Skigebiet ist auch bekannt für seine atemberaubende Aussicht auf die Alpen. Es ist ein besonderes Erlebnis, auf der Piste zu sein und die beeindruckende Landschaft zu genießen. Der Blick auf die umliegenden Berge ist atemberaubend und lässt jeden Ski- oder Snowboardfahrer den Atem anhalten.

Alles in allem bietet das Skigebiet Balderschwang ein unvergessliches Erlebnis für alle Wintersportbegeisterten. Mit seinen breiten Pisten, seiner atemberaubenden Aussicht und seinen zusätzlichen Angeboten, wie der Nachtpiste und dem Angebot für Gruppen und Schulen, ist es ein besonderes Ziel für alle, die den Winter in vollen Zügen genießen möchten. Worauf warten Sie also noch?

Wintercamping: So gelingt es mit der richtigen Ausrüstung

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Wer auch im Winter nicht auf sein geliebtes Camping verzichten möchte, für den ist Wintercamping eine gute Wahl, denn es gibt viele schöne Ziele, wie die Alpen oder die Nordsee. Aber es ist immer wichtig, dass Sie die entsprechende Ausrüstung dabeihaben, damit Sie das Campingerlebnis auch wirklich genießen können. Dazu gehören z. B. Winterreifen für Wohnmobile, für die eine situative Winterreifenpflicht besteht, die durch Schilder gekennzeichnet ist. Aber auch was Strom- und Wasserversorgung angeht, müssen Sie Ihr Wohnmobil perfekt an die niedrigen Temperaturen anpassen. Nicht zuletzt benötigen Sie eine Vielzahl an Utensilien, die Ihr Wintercamping zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Starten Sie Ihr Winterabenteuer

Wie finden Sie den richtigen Campingplatz für Ihr Winterabenteuer? Es gibt Campingplätze, die speziell für das Wintercamping ausgestattet sind und nicht nur sanitäre Einrichtungen, sondern auch Trockenräume für die Skiausrüstung bieten. Entdecken Sie etwa den Campingplatz in Morteratsch in der Schweiz. Gerade in den Alpen lassen sich viele schöne Wintercampingplätze für einen tollen Urlaub finden, wie zum Beispiel Camping Grubhof in der Nähe von Salzburg mit Winterwanderwegen und Langlaufloipen. Ein weiterer Geheimtipp ist die Seiser Alm in Südtirol. Aber auch in Deutschland können Sie Ihren Campingurlaub im Winter genießen, so verspricht das Campingresort auf der Zugspitze in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen ein tolles Wintercamping-Erlebnis. Ein weiteres großartiges Ziel für Wintercamping ist die Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern bei Warnemünde, wo Sie verschneite Landschaften erkunden und den Winter genießen können. Auch in Schleswig-Holstein finden Sie zahlreiche Wintercampingziele oder entdecken Sie das Ostsee-Wintercamping auf Rügen.

Wichtige Tipps für ein gelungenes Wintercamping

Beim Wintercamping sollten einige wichtige Tipps beachtet werden: Bevor es auf ein Campingabenteuer geht, ist es wichtig, dass das Campingfahrzeug winterfest und wintertauglich ist, d. h., es muss eine Heizung an Bord haben und gut isoliert sein.   Die richtige Ausrüstung spielt beim Wintercamping eine große Rolle. Sie benötigen also Outdoor-Kleidung und auch warme Ausrüstung für das Innere des Wohnwagens wie kuschelige Decken, Wärmflaschen sowie beheizte Sitzkissen. Natürlich brauchen Sie auch alle möglichen anderen Dinge wie Werkzeuge für etwaige Reparaturarbeiten und Besen zum Schneeräumen. Auch bei der Stromversorgung Ihres Wohnwagens gibt es einiges zu beachten, denn die Bordbatterien können bei kaltem Wetter nicht die gleiche Leistung erbringen wie bei warmen Bedingungen. Deshalb ist es sinnvoll, das Fahrzeug im Winter auf einem Campingplatz an den Landstrom anzuschließen, denn so ist eine kontinuierliche Stromversorgung gewährleistet. Ein weiteres großes Problem beim Wintercamping ist das Wasser. Deshalb benötigen Sie beheizte Wassertanks für Ihr Frischwasser, damit es nicht einfriert. Damit Sie immer alles dabeihaben, was Sie für Ihren Campingurlaub benötigen, stellen die Packlisten von FraRon eine große Hilfe dar. So können Sie ganz einfach überprüfen, ob Sie an alles Wichtige gedacht haben.

Skigebiet Oberjoch

Oberjoch ist Deutschlands höchstes Ski- und Bergdorf. Das Skigebiet der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch ist ein familienfreundliches Skigebiet im Allgäu. Aufgrund der Höhenlage gilt das traumhafte Skigebiet besonders schneesicher. Auf die Wintersportgäste warten bestens präparierte Skipisten, urige Berghütten und vieles mehr.

Ski-opening Oberjoch

Das Ski Opening am Oberjoch findet traditionellerweise bereits vor Weihnachten statt. Die Eröffnung wird von einem großen Show- und Rahmenprogramm begleitet. Neben Frühschoppen mit LIVE Musik und Stargästen zählen Aprés Ski und ein Kinderprogramm zum Standard. Skitests und Stangentraining mit Weltcup Läufern sowie kostenlose Schnupperkurse sind bei den Besuchern sehr beliebt. Nach der Eröffnung sind die Lifte täglich in Betrieb. Abhängig von der Schneelage läuft die Skisaison bis Anfang April.

Geschichte des Skigebiets

Mit dem Bau des ersten Schlepplifts wurde in Oberjoch 1938 begonnen. Die Inbetriebnahme erfolgte 1943. Auf 800 m Länge wurden dazumal rund 100 Personen pro Stunde befördert. Die Liftanlagen wurden kontinuierlich ausgebaut. Im Jahr 2005 erhöhte die Eröffnung des Schneekinderlandes die Attraktivität des Skigebiets für Kinder und Jugendliche. Der Lern- und Aktionsbereich erstreckt sich auf 20.000 qm. Im Jahr 2015 erfolgte eine Komplettsanierung für rund 25 Millionen Euro. Dabei wurden die Grenzwies-, Wiedhag- und Schwandenbahn in neue 6er- bzw. 8er-Sesselbahnen mit Sitzheizung umgebaut. Mit der neuen Beschneiungsanlage kann das gesamte Skigebiet maschinell beschneit werden.

Den Berg hinauf

  • Auf den Berg führen ein Schlepplift und vier Sessellifte. Die Bergfahrt ist ab 08:30 Uhr möglich. Per 6er-Sesselbahn oder mit der brandneuen 8er-Schwandenbahn ist die Bergstation in 1560 Meter Höhe schnell erreicht. Für den nötigen Komfort sorgen Sesselliftanlagen mit Sitzheizung und Wetterschutzhaube. Betrieb der Anlagen in Bad Hindelang-Oberjoch ist täglich bis 16:15 Uhr.
  • Die Schwandenbahn befördert 2800 Personen pro Stunde in circa 1:50 Minuten zur Bergstation. Auf einer Strecke von 487 Metern werden 94 Meter Höhenunterschied überwunden.
  • Die Wiedhagbahn ist ein 6er-Sessellift. In knapp 4 Minuten Fahrzeit werden 318 Meter Höhenunterschied bezwungen. Der Sessellift hat eine Länge von 1058 Metern.
  • Mit der Grenzwiesbahn ist die Endstation in circa drei Minuten erreicht. Auf einer Strecke von 885 m werden 270 m Höhenunterschied zurückgelegt.
  • Die Iselerbahn stammt aus dem Jahr 2001. Nach einer Fahrzeit von ca. 5:20 Minuten wird die Bergstation des Sessellifts auf 1559 m erreicht. Auf einer Strecke von 1443 m werden 399 Höhenmeter überwunden.
  • Die Beförderungsleistung der Sessellifte liegt bei 2800 Personen pro Stunde. Mit Kindersicherung und Sitzheizung sind die Schwanden-, Grenzwies- und Wiedhagbahn ausgestattet. Die Schwandenbahn war die erste Achtersesselbahn mit Wetterschutzhaube in Deutschland.
  • Der Idealhanglift stammt aus dem Jahr 1962. Er ist ein Schlepplift mit T-Bügel. Mit einer Geschwindigkeit von 2 Meter pro Sekunde befördert er 988 Personen pro Stunde auf die Bergstation in 1254 m Höhe.

Den Berg hinunter – Pisten in Oberjoch

Skifahren in Oberjoch
Skifahren in Oberjoch, Bild: streetflash / shutterstock

Der Höhenunterschied von 460 m kann talwärts auf mehr als 30 Pistenkilometern bezwungen werden. Es gibt ausreichend Skipisten für Anfänger und Profis. Als blau, rot oder schwarz ausgewiesen stehen 11 leichte, circa 20 mittlere und 2 schwere Pistenkilometer bereit. Idealerweise sind alle Lifte über die Pisten miteinander verbunden.

Einkehrschwung

Bei einem perfekten Skitag darf der Einkehrschwung nicht fehlen. Die Wiedhagalpe ist nur 150 m von der Bergstation der Wiedhag-Bergbahn entfernt und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Weiter Möglichkeiten, um sich zu stärken, sind Erdinger Urweisse, Moorhütte und Gundalpe. Meckatzer Sportalp, Ochsenalpe, Joch Alpin oder die Grenzwiesstuben vollenden den perfekten Skiausflug.

Lage und Anreise des Skigebietes

Der Talort des Skigebiets ist Bad Hindelang-Oberjoch. Die Abfahrt von der Autobahn 7 Ulm-Füssen ist Oy-Mittelberg. Das Skigebiet ist von hier noch etwa zwanzig Kilometer entfernt. Zur Verfügung stehen kostenpflichtige und kostenfreie Parkplätze. Der Parkplatz direkt an der Iselerbahn kostet 5,00 €/Tag. Kostenfreie Parkmöglichkeiten gibt es an den Einstiegen der Wiedhag- und Grenzwiesbahn. Gäste aus dem Tannheimer Tal gelangen über die österreichische Bundesstraße 199 ins Skigebiet. Von Sonthofen und Bad Hindelang führt eine kurvenreiche Passstraße nach Oberjoch. Innerhalb des Ortes gibt es viele mögliche Einstiege in das Skigebiet Oberjoch.

Besonderheiten im Skigebiet Oberjoch

Als familienfreundliches Skigebiet gibt es vergünstigte Familienkarten. Das Skigebiet ist im Rahmen der Regionen übergreifenden Skipässe in der Allgäu Gletscher Card integriert. Zu den Pistenhighlights zählen Freeride-Zonen, Nachtskifahren und Snowparks. Oberjoch bietet mit 45 Loipenkilometern auch für Langläufer ein attraktives Angebot. Das reicht von klassischen Loipen und Skatingloipen bis zu Flutlichtloipen. Weitere Angebote im Skigebiet sind Eislaufen und Eisstockschießen, Pferdeschlittenfahrt, Paragleiten und Rodelbahnen. Für die Gäste stehen Skidepot, Skiverleih und Snowboardverleih sowie Langlauf- und Tourenskiverleih zur Verfügung.

Skischulen in Oberjoch

Qualifizierte und erfahrene Skilehrer bieten Alpinskikurse, Snowboardkurse und Langlaufkurse an. Die Skiausrüstung kann im Skiverleih gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Vom Skischuh bis zum Helm gibt es das passende Equipment für ungetrübtes Wintersportvergnügen. Die Bindung wird von Fachkräften individuell eingestellt. Neueste Modelle und geprüfte Ski stehen für die Wintersportgäste bereit.

Das Ziener Schneekinderland ist ein Teil der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch. Hier warten Spiel und Spaß für die Kleinen. Zum Angebot gehören ein Märchenwald mit Tieren, ein Schneekarussell, Iglus, Kinder-Express und der Zauberteppich. In der Skischule lernen die Kinder nach Alter und Können gestaffelt. Verschiedene Geländeformen, Steilwandkurven, Schanzen- und Slalomstrecken sorgen für Abwechslung.

Fazit

Oberjoch ist ein gemütlicher Ort inmitten eines atemberaubenden Alpenpanoramas. Urige Hütten ergänzen die tolle Landschaft und vollenden den Skiurlaub im Oberjoch.
Alle Lifte sind über die Pisten miteinander verbunden. Besonders für einen Skiurlaub mit Kindern ist Oberjoch die erste Wahl. Auch abseits der Pisten gibt es hier viel zu erleben.
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Elsass – Heimatverbunden und doch weltoffen

Das gut 8.000 km² große Elsass in der französischen Region „Grand Est“ am Rhein und an der Grenze zum Nachbarland Deutschland kann auf eine Jahrtausende alte Geschichte mit vielen unterschiedlichen Herrschern zurückblicken.

Das fruchtbare und strategisch so günstig in der Oberrheinebene zwischen Pfälzer- und Schwarzwald, Vogesen und Jura gelegene Gebiet war schon vor 2.000 Jahren eine von zahlreichen europäischen Mächten begehrte und zeitweise auch erbittert umkämpfte Gegend. Ende des 8. Jahrhunderts unter dem Namen „pago alsacense“ erstmals urkundlich erwähnt, bestimmten u.a. Kelten, Germanen, Römer, Hunnen, Alemannen und Franken sowie vom 17. bis 20. Jahrhundert insbesondere Deutsche und Franzosen über die Geschicke und das Schicksal des Elsass. Das Ergebnis dieser ereignisreichen und facettenreichen Historie können Besucher heute in Form von weltweit berühmten Bauwerken sowie einer besonderen, auch kulinarisch und sprachlich speziellen sowie eigenständigen Regionalkultur erkunden und bewundern.

Hohe Berge, dichte Wälder und fruchtbare Böden bestimmen das zauberhafte Bild des Elsass

Radfahren Elsass
Das Elsass mit seinen unzähligen Weinbergen bietet hervorragende Möglichkeiten zum Radfahren, Bild: Pawel Kazmierczak / shutterstock

Landschaftlich ist das Elsass von den vorrangig für Ackerbau und Viehzucht genutzten flachen sowie vielerorts leicht hügeligen Ebenen in seinem Zentrum, dem Fluss Rhein im Osten und dem bis zu gut 1.400 Meter hohen Mittelgebirge Vogesen im Westen geprägt. Außerhalb der größten Städte und Ballungsgebiete wie Straßburg und Mulhouse sowie Colmar, Thann und Wissembourg zeigt sich das Elsass bis heute stark ländlich und nur recht dünn besiedelt. Speziell durch die Vogesen und die beiden dortigen Naturparks „Ballons des Vosges“ (2.700 km²) sowie „Vosges du Nord“ (1.276 km²) rund um deren höchsten Berg Großer Belchen/Grand Ballon (1.424 Meter) verlaufen zahlreiche reizvolle Wanderwege.

Bekannte sowie viel genutzte Wanderstrecken führen gleichermaßen durch den 21.000 Hektar großen Heiligen/Hagenauer Forst (Forêt Sainte/Forêt de Haguenau) zwischen Pfaffenhoffen, Bischwiller und Seltz im Département Bas-Rhin im Unterelsass. Imposant und beeindruckend, aber auch relativ anspruchsvoll ist der drei Kilometer lange Felspfad „Sentier des Roches“ zwischen dem 1.139 Meter hohen Pass Col de la Schlucht und dem mit 1.363 Metern Höhe dritthöchsten Berg der Vogesen, dem Hohneck im Kanton Munster.

Die Spuren der Vergangenheit sind im Elsass an zahlreichen Orten allgegenwärtig

Die bewegte und ereignisreiche Geschichte des Elsass hat ihr teils trauriges Erbe auch in der malerischen Landschaft hinterlassen. So befindet sich auf dem Gipfel des im Winter auch als Skigebiet populären Großen Belchen ein Denkmal für das im Ersten Weltkrieg kämpfende Gebirgsjägerbataillon „Diables bleus“ (Blaue Teufel). Die Kriegsgräberstätte Silberloch auf dem 957 Meter hohen Hartmannswillerkopf/Vieil Armand bei Mulhouse und Cernay ist mit ca. 2.000 Gräbern für gefallene französische und unbekannte Soldaten und 250.000 Besuchern pro Jahr sogar eines der meistbesuchten Tourismusziele im Elsass.

Ebenso den beidseitigen Schrecken des Ersten Weltkriegs in der Region gewidmet sind die Kriegsgräberstätten Guebwiller sowie Cernay bei Colmar im Département Haut-Rhin. Noch älteren Datums sind die Überreste des zwischen 1698 und 1702 erbauten Canal de Vauban/Rouffach bei der ehemaligen, fast originalgetreu erhaltenen Festungsstadt Neuf-Brisach, die Ruinen der Burgen Haneck (Soultzbach-les-Bains) und Landskron (Leymen) sowie die jüdischen Friedhöfe in Hégenheim, Herrlisheim-près-Colmar und Thann.

Prächtige historische Kirchen und Klöster ziehen an Kultur interessierte Urlauber an

Straßburg, Kathedrale
Die Kathedrale von Straßburg, Bild: LaMiaFotografia / shutterstock

Das jedoch mit Abstand berühmteste und meistbesuchte Kulturdenkmal der Region ist das vom 12. bis 15. Jahrhundert erbaute Liebfrauenmünster zu Straßburg, welches inmitten des fast 200 Hektar großen UNESCO-Welterbes „Grande-Île und Neustadt“ im Zentrum der elsässischen Hauptstadt liegt. Das aus rosa Sandstein im Stil der Gotik und Romanik erbaute römisch-katholische Gotteshaus wurde im Laufe der Zeit durch Kriege oftmals schwer beschädigt, aber immer wieder von Neuem aufgebaut.

Besonders sehenswert sind das Hauptportal an der Westfassade, die bunten Bleiglasfenster und die „Dreikönigsuhr“ von 1353 im südlichen Querschiff. Fantastische Fernsicht über die Stadt, den Rhein sowie Schwarzwald, das Jura und die Vogesen bietet bei klarem Wetter die in 66 Meter Höhe gelegene Turmplattform am Nordturm des Sakralbaus. Weitere sehenswerte historische Kirchen im Elsass sind zum Beispiel die Pfarrkirche Sainte-Foy aus dem 12. Jahrhundert in Sélestat, das Kloster von Marmoutier aus dem 9. Jahrhundert und das „Martinsmünster“ (Collégiale Saint-Martin) aus dem 15. Jahrhundert in Colmar. Im Museum Unterlinden in der Hauptstadt des Départements Haut-Rhin befindet sich auch der legendäre Isenheimer Altar aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Am besten lässt sich das Elsass mit Rundfahrten auf Ferienstraßen entdecken

Eine reichhaltige Auswahl an über 100 bedeutsamen Baudenkmälern im Elsass können Reisende bei Ausflügen auf der 1999 eröffneten Ferienstraße „Route Romane d’Alsace“ (Romanische Straße) von Altenstadt (Wissembourg) über 19 Stationen bis nach Feldbach bei Altkirch im Sundgau nahe der Schweizer Grenze kennenlernen. Ähnlich informativ sind auch Fahrten über die bereits 1953 eingerichtete und heute 170 Kilometer lange „Route des Vins d’Alsace“ (Elsässer Weinstraße) von Marlenheim im nördlichen Département Bas-Rhin durch zahlreiche renommierte Grand-Cru-Lagen bis nach Thann im südlichen Département Haut-Rhin.

Entlang der Strecke, die auch in gut in ausgewählten Abschnitten absolviert werden kann, liegen nicht nur zahlreiche traditionsreiche Weingüter, in welchen man berühmte Weine der Gegend wie den Weißwein „Edelzwicker“ und den Schaumwein „Crémant d’Alsace“ probieren kann. Das große Dokumentationszentrum samt Dauerausstellung und Weinbauschule „Maison des Vins d’Alsace“ in Colmar ist an edlen Tropfen interessierten Besuchern ebenfalls zu empfehlen. In den rund 120 Städten und Gemeinden finden sich natürlich auch viele altehrwürdige Gaststätten, Restaurants und Wirtshäuser, in denen typisch elsässische Spezialitäten wie etwa „Flammekuech“ (Flammkuchen), „Köjelhopf“ (Gugelhupf) und das sehr deftige Elsässer „Nationalgericht“ „Sürkrüt/Choucroute“ (Schlachteplatte mit Sauerkraut) serviert werden

Brauneck, Lenggries: Wintermärchen in Oberbayern

Das Skigebiet Brauneck in Oberbayern gehört zu den Bayerischen Voralpen und bietet ein herrliches Wintersportvergnügen mit einer Höhe von 1555 Metern und einer Talhöhe von 740 Metern. Es ist ein überregional beliebtes Ski- und Wandergebiet und auch bei den Einheimischen sehr gefragt, da es mit 60 Kilometern nicht weit entfernt von der Landeshauptstadt München liegt und hervorragende Anbindung bietet.

Eingebettet in den südlichen Ausläufern der bayerischen Alpen liegt Brauneck inmitten eines wunderschönen alpinen Landschaftsbildes und ermöglicht so facettenreichen Wintersport vor dem herrlichen Panorama der Osterfelder Bergkette.

Insgesamt bietet das Skigebiet für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis ein einmaliges Wintersportvergnügen. Die Anlage ist mit 17 modernisierten Liftanlagen und 25 Pistenkilometern, die alle Schwierigkeitsgrade abdecken, bestens ausgestattet. Darüber hinaus gibt es auch ein breites Spektrum an Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern, Rodeln, Pferdekutschenfahrten und Eisstockschießen.

Ein äußerst vielseitiges Wintersportvergnügen

Das Brauneckgebiet ist voll erschlossen und bietet Wintersportlern eine gute Infrastruktur mit einer Kabinenbahn auf den Gipfel, Skiliften und der Brauneck-Bergbahn. Für Gleitschirm- und Drachenflieger gibt es auf dem Berg mehrere Startplätze und am Parkplatz der Brauneck-Bergbahn einen separaten Landeplatz für Drachenflieger. Dieser Ort zieht nicht nur Flugbegeisterte magisch an. Auch Kinder sind von dem Spektakel der landenden Flieger begeistert.

Die Skipisten in Brauneck bieten eine Vielzahl von Abfahrten und Erlebnissen.
Der berühmteste aller Skipisten ist sicherlich die Weltcupabfahrt. Sie ist eine der steilsten Abfahrten der Region und ist absolut empfehlenswert für erfahrene Skifahrer, die ein besonderes Abenteuer suchen.

Für Anfänger und Familien gibt es eine Vielzahl von leichteren und flachen Abfahrten. Die Garlandabfahrt und die Familienabfahrt bis Kotalm sind beide sehr leichte Abfahrten und eignen sich daher perfekt für Anfänger und Familien. Ebenfalls leicht sind die Ahornabfahrt und die Waxensteinabfahrt. Für Familien, die eine längere Tour planen, bietet sich die vier Kilometer messende Familienabfahrt an.

Noch nicht so erfahrene Skifahrer können sich auch an den leichteren Hängen, wie dem Streidlhang, dem gut einen Kilometer lange Jaudenhang und dem Draxlhang versuchen. Mit seinem umfangreichen Angebot an Hütten und gemütlichen Wirtschaften hat man entlang der Abfahrten jede Menge Gelegenheit, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Für geübte Skifahrer bietet der Brauneckberg eine Reihe von Abfahrten, die einige Herausforderungen bieten. Der idyllische Lenggrieserhang, der Kothang, der Florihang, der Buckelweg, der Zirkushang, der Schneebarhang, der Idealhang und der Weltcuphang sind alle sehr anspruchsvolle Abfahrten, die einige Herausforderungen bieten.

Die Finstermünzabfahrt ist eine der längsten Abfahrten der Region, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Auch der Kapellenhangabfahrt ist eine sehr lange und anspruchsvolle Abfahrt.

Insgesamt bietet der Brauneckberg eine große Vielfalt an Skipisten, die für Anfänger und erfahrene Skifahrer gleichermaßen geeignet sind. Es gibt Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade und auch ausgedehnte Abfahrten, die sich über mehrere Kilometer erstrecken.

Kulinarische Höhepunkte

Brauneck im Sommer
Blick auf die Zugspitze, Bild: SusaZoom / shutterstock

Das Brauneck ist nicht nur ein herrliches Urlaubsziel für Wintersportler, sondern bietet auch jede Menge kulinarische Angebote.

Die Gemeinde Lenggries, in der das Skigebiet liegt, ist Mitglied der Kräuter-Erlebnis-Region Tölzer Land. Besucher können hier den Kräutergarten auf der Stie-Alm am Brauneck erleben. In diesem Kräutergarten findet man viele heimische Kräuter und Gewürze, die eine wahre Freude für den Gaumen sind.

Auch der Jaudenstadl ist ein kulinarisches Highlight in der Region. Hier kann man sich auf Schweins- oder Kalbshaxen aus dem Reindl, Brotzeiten im Biergarten oder viele andere liebevoll zubereitete Speisen freuen. Der Stadl ist ein einmaliges Erlebnis und eine willkommene Abwechslung bei einem Tag am Brauneck.

Das Brauneck bietet aber auch viele lokale Produkte, wie Ziegenkäse, Bergkäse oder Kräuterlikör. Diese lokalen Köstlichkeiten sind ein echter Geheimtipp und ein Muss für alle, die die Region besuchen.

Bequeme Unterbringungsmöglichkeiten

Sylvensteinsee in den Alpen bei Lenggries
Sylvensteinsee in den Alpen bei Lenggries, Bild: Frank Lambert / shutterstock

Die Übernachtungsmöglichkeiten im Skigebiet Brauneck sind vielfältig. Mit der Reiseralm bietet das Skigebiet eine private Hütte zur Übernachtung. Weitere bewirtschaftete Hütten sind das Brauneck-Gipfelhaus, welches von der Sektion Alpiner Ski-Club des Deutschen Alpenvereins betrieben wird, sowie die Tölzer Hütte, welche im Besitz des Skiclubs Bad Tölz ist. Andere Optionen sind die Quengeralm, die Stie-Alm, die Bayernhütte, die Florianshütte und die Kotalm.

Für Skifahrer gibt es noch zwei weitere interessante Möglichkeiten: das Milchhäusl und die Finstermünz-Alm. Beide sind jedoch nur im Winter geöffnet. Alle Übernachtungsangebote im Skigebiet Brauneck sind mit traditioneller bayerischer Gastfreundschaft geführt, sodass man sich ganz auf ein authentisches Alpen-Erlebnis einlassen kann.

Für diejenigen, die keine Hütte buchen möchten, liegen einige Pensionen, Hotels, Appartements und Gasthöfe in der Nähe, in denen man hervorragend übernachten kann. Außerdem gibt es gut ausgestattete Campingplätze, auf dem man sich auch im Winter mit seinem Wohnmobil einrichten kann.

Für diejenigen, die einen luxuriöseren Aufenthalt wünschen, werden verschiedene Chalets und Ferienhäuser angeboten, die man direkt vom Eigentümer oder Agenturen mieten kann. Diese bieten allen Komfort und zusätzliche Annehmlichkeiten, wie einen Swimmingpool, eine Sauna, ein Fitnessstudio und vieles mehr.

Die Gemeinde Lenggries hat für Touristen und Skifahrer ein Online-Portal eingerichtet, auf denen man unkompliziert die perfekte Unterkunft finden kann und mit Informationen rund um den Aufenthalt im Skigebiet Brauneck versorgt wird.

Egal, welches Übernachtungsangebot man wählt, eines ist sicher: Brauneck ist ein wunderbarer Ort für Skifahrer und Outdoor-Enthusiasten, egal ob sie nur ein Wochenende oder länger bleiben möchten. Bei der großen Auswahl an verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten wird jeder seinen Traumurlaub erleben.

Das Sonoma County – Kalifornische Lässigkeit trifft auf mediterranes Flair

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Sonoma County in Kalifornien hat sich zu einem der beliebtesten Touristenorte in den USA entwickelt. Mit seinem milden Klima, der atemberaubenden Landschaft und einer großen Auswahl an Attraktionen ist es keine Überraschung, dass Menschen aus dem ganzen Land und besonders aus dem europäischen Ausland für ihren Urlaub ins bekannt Sonoma County strömen.

Das County hat in den vergangenen Jahren aufgrund seiner boomenden Tourismusbranche ein enormes Wachstum erlebt. Hotels, Restaurants und andere Geschäfte sind entstanden, um den Zustrom von Besuchern zu bewältigen. Die Wahrzeichen der Gegend, wie die Weinberge und Strände, wurden ebenfalls so angepasst, dass diese den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis während ihres Aufenthalts ermöglichen.

Mit seinem mediterranen Klima und seiner atemberaubenden Landschaft ist das Sonoma County zu einer wahrhaftigen Top-Region für Reisende geworden, die die natürliche Schönheit und die reiche Kultur der Region erkunden möchten. Im Folgenden wird im Detail vorgestellt, warum Reisende, die es nach Kalifornien zieht, auf keinen Fall das Sonoma County verpassen sollten.

Die Besonderheiten des Sonoma County

Das Sonoma County in Kalifornien ist ein einzigartiges Reiseziel mit seinen eigenen Besonderheiten, die sich besonders aus dem Klima und der Lage ergeben. Die Region ist bekannt für den Weinbau und seine Spitzengastronomie sowie für erstklassige landwirtschaftliche Produkte, die Woche für Woche auf den beliebten Märkten angeboten werden. Das Sonoma County liegt in der Nähe von San Francisco, in circa einer Stunde lässt es sich mit dem Auto von San Francisco aus erreichen. Mehr als 400 Weingüter laden zu einem Besuch ein, die meisten bieten sogar Führungen an. Wer mit der hohen Kunst des Weinbaus weniger anfangen zu weiß, der freut sich über die alten Waldbestände, in denen sich die weltberühmten Mammutbäume finden.

Die Natur von Sonoma County ist ziemlich einzigartig, mit Flüssen, Bergen und Wäldern, die es zu einem idealen Ort für sämtliche Outdoor-Aktivitäten machen. Es gibt außerdem etliche kulturelle Attraktionen in der Gegend. Museen, Galerien und historische Stätten laden zu Erkundungstouren ein, die einen Einblick in die Geschichte dieser Region bieten.

Die beliebtesten Ausflugsziele im Sonoma County

Armstrong Redwood State Reserve
Armstrong Redwood State Reserve, Bild: Photos by Michi / shutterstock

Von seinen majestätischen Redwood-Wäldern hin zu seiner atemberaubenden Küste hält das Sonoma County für jede Art von Reisenden das Passende parat. In diesem Sinne sind hier einige der besten Orte in Sonoma County, die Urlauber unbedingt besuchen sollten. Das Armstrong Redwood State Reserve ist ein Muss für alle, die sich für die Schönheit der kalifornischen Mammutbäume interessieren. Hier kann der Besucher gemütlich durch den Wald schlendern und die uralten Bäume bestaunen, die über einem majestätisch aufragen. Ein weiterer großartiger Ort ist der Sonoma Coast State Beach, der einen atemberaubenden Blick auf den Pazifischen Ozean und viele Möglichkeiten zum Schwimmen, Sonnenbaden und Surfen anbietet. Für diejenigen, die ein urbaneres Erlebnis suchen, ist Sonoma Plaza mit seinen vielen Geschäften, Museen und Restaurants ein ausgezeichneter Ort zum Erkunden. Das Sonoma Valley muss zuletzt natürlich auch genannt werden, wo der kulinarisch interessierte Reisende einige der besten Weine Kaliforniens probieren kann, während der Blick über die sanften Hügel und die satten Weinberge schweift.

Die Besonderheiten des Sonoma County

Das County im Norden Kaliforniens ist bekannt für sein mediterranes Klima, seine beeindruckende Flora und Fauna und seine Lage am Meer. Das Wetter in Sonoma County ist normalerweise stabil, was es zu einem idealen Rückzugsort für diejenigen macht, die der Hektik des Stadtlebens entfliehen möchten.

Natürlich trägt das europäische Flair von Sonoma County zu seinem Charme bei und macht es zu einem angesagten und trendigen Reiseziel für diejenigen, die etwas Edles und Elegantes suchen. Die Gegend wurde als würdevoll und dennoch entspannt beschrieben, was den Besuchern ein Gefühl von Raffinesse vermittelt und ihnen dennoch ermöglicht, sich zu entspannen und die Landschaft zu genießen. Hier fühlt man sich hip und es entstehen die neuesten Trends. Noblesse und elegante Entspannung sind in einem Paket vereint – damit ist das Sonoma County ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Beliebte Sehenswürdigkeiten im Sonoma County

Mit seiner reichen Geschichte, wunderschönen Landschaften und erstaunlichen Attraktionen ist es leicht zu verstehen, warum so viele Menschen Jahr für Jahr hierherkommen. Vom Howarth Park über Safari West hin zum Charles M. Schulz Research Center ist in Sonoma County für jeden etwas Spannendes dabei, das genau den eigenen Geschmack trifft
Wer nach einem entspannteren Erlebnis sucht, kann sich einige der Weingüter mit Hotels und Jacuzzi ansehen, die sich in der Umgebung befinden. Schließlich ist der Spring Lake Park ein Muss für jeden Naturliebhaber, der Sonoma County besucht – er bietet einen atemberaubenden Blick auf den See und zahlreiche Aktivitäten für alle Altersgruppen.

Praktische Tipps für das Sonoma County

Da das Sonoma Country mit so vielen Sehenswürdigkeiten aufwartet, schadet es nicht, frühzeitig zu planen und zu buchen. Als beste Reisezeit bieten sich die Monate Mai bis Oktober an, im Winter regnet es oftmals mehrere Tage lang. Die Anreise in die Region gelingt am besten mit einem Mietwagen, dieser bringt zudem die nötige Flexibilität mit, die es braucht, wenn möglichst viele Weingüter oder Naturparks angefahren werden sollten.

Weiterhin lohnt sich das frühe Buchen, da es besonders zur Weinlese oder wenn die neuen Jahrgänge vorgestellt werden, mit den freien Betten knapp werden kann. Doch je früher gebucht wird, desto länger darf sich schließlich auf den Urlaub gefreut werden

Lost Place nach Reaktorunfall: Tschernobyl

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Am 26. April 1986 erschütterte die Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine die Welt. Durch den Gau wurde eine Sperrzone mit einem Radius von 30 Kilometern rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl eingerichtet. In dieser Sperrzone befinden sich heute viele unterschiedliche, verlassene Orte. Auch die Geisterstadt Prypjat ist ein Teil der eher postapokalyptisch anmutenden Kulisse, die heutzutage von Touristen wiederentdeckt wird indem Sie eine Tschernobyl Reise buchen.

Der Reaktorunfall

Um 01:23 Uhr wurde im Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl ein vollständiger Stromausfall simuliert. Bei dem Test sollte überprüft werden, ob der Reaktor über ausreichend Energie verfügt, um die benötigten Kühlsysteme bis zum Anlaufen der Dieselgeneratoren versorgen zu können. Dabei kam es zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg im Kernreaktor. Infolgedessen überhitzte der Reaktor-Block und explodierte. Durch die Kernschmelze wurden große Mengen des radioaktiven Materials freigesetzt.

Die Region um das Kernkraftwerk selbst wurde in den ersten zehn Tagen nach dem Gau am stärksten mit radioaktiver Strahlung verseucht. Auch weite Teile Europas sowie die gesamte Nordhalbkugel war von der Strahlung betroffen. Der radioaktive Fallout erreichte neben Skandinavien, Polen, Tschechien, Österreich, Süddeutschland und Norditalien auch den Balkan, Griechenland und die Türkei. Noch heute sind einige Gebiete außerhalb der Ukraine durch die Nuklearkatastrophe kontaminiert.

Der Reaktor wurde nach dem Unglück in einen Sarkophag aus Stahl und Beton eingeschlossen. So soll das weitere Austreten von Strahlung reduziert werden. Auch die Sperrzone wurde bestmöglich »gereinigt«.

Tagestouren in das Gebiet der Nuklearkatastrophe

Besonders für Geschichtsinteressierte, Fotografen oder Abenteurer ist die Gegend um das Kernkraftwerk Tschernobyl interessant. Unzählige Lost Places wurden von der Natur zurückerobert und ergeben so eine faszinierende und grauenerregende Kulisse. Verrostete Betten in Krankenhäusern, umgefallen Stühle in Kindergärten sowie Schulen und ein Riesenrad, dessen Metallstreben im Wind knarren – ein Ort, der mehr an eine Dystopie erinnert, als an ein Urlaubsziel.

Heute ist eine Reise in die Sperrzone weiterhin verboten, wenn kein speziell ausgebildeter Guide eine offizielle Besichtigung ermöglicht. Seit 2011 hat die Regierung erlaubt, dass diese Guides Touren anbieten und somit die geschichtsträchtige Gegend wieder zugänglich wird.

Eine Tour führt zumeist durch Prypjat und in die Nähe des Sarkophags. Viele Guides bieten Treffen mit Zeitzeugen an, die einen exklusiven und individuellen Einblick in die vergangenen Geschehnisse bieten. Es sind sogar mehrtägige Touren möglich.

Für einen derartigen Ausflug sollten eigene Getränke und Snacks mitgebracht werden, da es im Sperrgebiet keine Geschäfte oder Cafés gibt. Das Wasser und Pflanzen sind weiterhin kontaminiert und damit gesundheitsschädlich. Auch ein eigener Geiger-Zähler kann nützlich sein. Viele Guides bieten an, derartige Geräte auszuleihen.

Ist eine Reise in die Sperrzone sicher?

Tschernobyl
Reaktor-Block 4, Tschernobyl, Bild: Olga Vladimirova / shutterstock

Das Sperrgebiet rund um den Reaktor ist weiterhin radioaktiv verseucht. Deshalb sind die Guides verpflichtet, ständig das Strahlungslevel mit einem Geiger-Müller-Zähler zu messen. Zudem gibt es weitere Sicherheitschecks beim Ein- und Ausfahren aus dem Gebiet.

Bei einer Tagesreise in die Sperrzone liegt die aufgenommene Strahlendosis bei ungefähr 0,97 Mikrosievert pro Stunde. Die natürliche Strahlendosis in Deutschland beträgt dagegen circa 0,23 Mikrosievert pro Stunde. In der direkten Nähe zum Reaktor ist die Strahlung höher. Bei einem Langstreckenflug oder beim Röntgen soll die Strahlenbelastung sogar stärker sein als bei einer Tagestour nach Prypjat. Deshalb ist es mittlerweile erlaubt, mithilfe der geführten Touren die Sperrzone zu erkunden.

Schutzkleidung wird keine benötigt, aber zur eigenen Sicherheit, sollten weder Pflanzen, Tiere noch Gegenstände angefasst werden. Es ist sogar strengstens verboten, Beeren und Pilze zu sammeln. Auch die Wände der Gebäude dürfen nicht berührt werden, da hier die Gefahr einer Verstrahlung droht.

Aus diesem Grund sind derartige Touren für Schwangere nicht empfehlenswert. Auch Kinder beziehungsweise Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Sperrgebiet nicht betreten.

Können die Gebäude und der Reaktor besichtigt werden?

Zum Teil ist eine Besichtigung der Gebäude möglich. Allerdings gilt dies nur für ausgewählte Orte, die die Guides kennen. Seit 2012 dürfen in Prypjat selbst die meisten Häuser nicht mehr betreten werden, da sie einsturzgefährdet sind.

Der Reaktor selbst kann nur aus der Ferne besichtigt werden. Das Gebiet um das Kernkraftwerk ist weiterhin am stärksten radioaktiv verseucht, weshalb ein Sicherheitsabstand von 200 bis 300 Metern nötig bleibt. In dieser Entfernung wurde ein Mahnmal aufgestellt, das zudem als Abgrenzung dient. Näher herangehen ist verboten und sollte in Hinsicht auf die eigene Gesundheit unterlassen werden.

Wie sieht das Leben heute in der Sperrzone aus?
Trotz entsprechender Warnungen leben heutzutage rund 700 Menschen in der Region rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl. Ursprünglich lebten in der Gegend etwa 14.000 Personen, die in den Tagen nach dem Gau evakuiert wurden.

Die Strahlung ist nicht nur für Menschen schädlich. Auch Tiere, Pflanzen und Pilze mussten sich an die veränderten Umgebungsbedingungen anpassen. Erstaunlicherweise ist den meisten Arten die Gewöhnung an die Radioaktivität recht gut gelungen. Seit vielen Jahren erforschen deshalb Wissenschaftler die Entwicklung der Flora und Fauna rund um Tschernobyl.

Wie sich die Region weiterentwickelt, bleibt abzuwarten.

Lohnt sich ein Besuch?
Eine typische Urlaubsreise ist eine Tour nach Tschernobyl nicht. Auch wird es kein entspannter Urlaub mit Cocktail am Pool. Dafür ist ein derartiger Ausflug nicht nur außergewöhnlich, sondern beeindruckend. Viele Orte erinnern an einen Horrorfilm und mahnen, welche Folgen derartige Unfälle für Menschen und Natur haben können. Gleichzeitig sind Pflanzen und Tiere, die sich die Region zurückerobert haben, ein Hoffnungsbild, dass die Natur kreative Wege findet, zu überleben.

Charleston in South Carolina – Südstaatenromantik pur

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Die schöne Stadt Charleston kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken und beeindruckt bis heute durch ihren gut erhaltenen historischen Stadtkern. Einst galt Charleston als die Metropole der Südstaaten und war sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich von großer Bedeutung für die Region. Charleston wurde bereits 1670 gegründet und ist dadurch für amerikanische Verhältnisse relativ alt. Dies spiegelt sich auch in den vielen prachtvollen Gebäuden wieder, die von längst vergangenen Zeiten zeugen und einem das Gefühl geben, sich in einer anderen Epoche zu befinden. Aufgrund der Fülle an Sehenswürdigkeiten in und um Charleston lohnt sich ein mehrtägiger Aufenthalt.

Fort Sumter – ein faszinierender Ort für Geschichtsinteressierte

Eine der interessanten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Charlestons ist zweifellos das auf einer künstlichen Insel vor der Stadt gelegene Fort Sumter. Seine geschichtliche Bedeutung ist darauf zurückzuführen, dass es Schauplatz der ersten kriegerischen Handlungen im amerikanischen Bürgerkrieg war. Bereits seit 1861 besteht dieses für Charleston enorm wichtige Fort und steht heutzutage interessierten Gästen der Stadt offen. Auf dem Gelände des Forts befindet sich neben einem Besucherzentrum auch ein sehr ansprechend gestaltetes Museum, in dem die Geschichte des Forts sehr anschaulich vermittelt wird. Ein Besuch des Forts ist ausschließlich mit dem Boot ab Charleston möglich und aus diesem Grund ein schöner Ausflug, bei dem sich Geschichte und Sightseeing sehr gut miteinander kombinieren lassen. Ein weiteres Fort in der Umgebung von Charleston ist das nicht minder sehenswerte Fort Moultrie, welches über ein auch für das Fort Sumter zuständiges Besucherzentrum auf dem Festland bequem besucht werden kann.

Fort Moultrie besticht vor allem durch eine dort ausgestellte Sammlung von 17 historischen Kanonen, die in dieser Form einzigartig ist. Des Weiteren widmet sich das im Besucherzentrum beheimatete Museum der Anlage auch der Bedeutung, die Fort Moultrie zu Zeiten des Sklavenhandels hatte. Über dieses Fort kamen nämlich circa 40 Prozent aller von Afrika nach Amerika verschleppten Sklaven an.

Faszinierende Bauwerke, wohin man blickt – Downtown Charleston

Charleston, South Carolina
Das französische Viertel in Charleston, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Das gesamte Stadtgebiet von Charleston wird durch historische Gebäude geprägt. Insbesondere der Bereich rund um die King Street bis hin zur belebten Church Street und der Meeting Street beeindruckt durch architektonische Highlights und verschafft Besuchern einen Eindruck davon, wie malerisch und prunkvoll Charleston einst gewesen sein muss. Aber auch heute ist noch viel von dem Glanz vergangener Tage zu sehen, weswegen ausgedehnte Spaziergänge durch Charleston sehr empfehlenswert sind. Einige der historischen Häuser Charleston können sogar besichtigt werden. Sehr interessant und spannend ist zum Beispiel das Nathaniel Russell House. aber auch im Aiken-Rhett House und dem Denmark Vesey House gibt es so einiges zu entdecken.

Bei einem Bummel durch Charleston sollte auch ein Abstecher in den schönen Waterfront Park direkt am Wasser nicht fehlen. Denn in diesem schönen Park kann man nach einem Spaziergang durch Charleston wieder Kraft tanken und sich in einer angenehmen Atmosphäre erholen.

Die Geschichte Charlestons ist untrennbar mit den Sklaven der nahen Plantagen verbunden

Ein unrühmliches Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklavenhaltung, hat in Charleston seine Spuren hinterlassen. Rund um Charleston gibt es nämlich einige ehemalige Plantagen, die besichtigt werden können. Neben Einblicken in die Geschichte des Baumwollanbaus ermöglicht ein Ausflug zu einer der Plantagen auch sich mit der Geschichte der Sklaverei in Nordamerika zu beschäftigen. So gibt es einige Anwesen, wie das McLeod Plantation Historic Site, auf deren Gelände auch die sehr einfachen und oft menschenunwürdigen Behausungen der Sklaven noch erhalten sind. Sehr sehenswert ist auch die Plantagen Drayton Hall, die bereits 1738 gegründet wurde und Middleton Place, die durch ihre sehr schön gestalteten Gärten etwas Besonderes ist.

Das älteste Museum Nordamerikas steht in Charleston

Blick auf Charleston, Downtown
Blick auf Charleston, Downtown, Bild: Kevin Ruck / shutterstock

Aufgrund seiner weit zurückreichenden Historie ist es nicht verwunderlich, dass Charleston in South Carolina die Heimat des ältesten Museums in den USA ist. Obwohl das Charleston Museum schon 1773 gegründet wurde, ist es erst seit 1824 für die Öffentlichkeit zugänglich. In zwei historischen Gebäuden, dem Heyward-Washington House aus dem späten 18. Jahrhundert und dem Joseph Manigault House aus dem frühen 19. Jahrhundert empfängt das beliebte Museum seine Gäste. Vor allem das Joseph Manigault House präsentiert sich als typisches Südstaatengebäude und bietet eine umfangreiche Sammlung englischer, amerikanischer und französischer Möbel, von denen die meisten um 1900 herum entstanden.

Im South Carolina Aquarium ist die Natur der Region greifbar

Zusätzlich zu den vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt findet man in Charleston auch das renommierte South Carolina Aquarium, in dem viele Einheimische Fische und andere Tiere leben. Dieses sehr interessant gestaltete Aquarium ist insbesondere dann ein guter Tipp, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Dank der Nähe zum Atlantik gibt es in unmittelbarer Nähe von Charleston einige Strände, deren Besuch sich lohnt. Einer diese Strände ist Folly Beach, der sich durch seine Weitläufigkeit auszeichnet und und perfekt dazu eignet, dort zu schwimmen und einfach einen schönen Tag am Strand zu haben. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist dieser Strand auch ein beliebter Treffpunkt für Surfer.

In Charleston etwas zu erleben ist nicht schwer. Denn in der quirligen Südstaatenmetropole ist immer sehr viel los. Um zu verstehen, wie die Stadt tickt,
ist ein Spaziergang über den samstags und sonntags stattfindenden Battery Park Market sehr empfehlenswert. Neben lokalem Kunsthandwerk sind vor Ort vor allen Foodtrucks vertreten, die herausragende Südstaaten Spezialitäten anbieten.

Urlaub im Skigebiet Fellhorn / Kanzelwand

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand befindet sich in der Nähe von Oberstdorf im Bundesland Bayern, Deutschland. Es gehört zu den Allgäuer Alpen und ist eines der beliebtesten Destinationen für Skifahrer im Allgäu. In den frühen 1960er Jahren wurde das Fellhorn erstmalig für den Skitourismus erschlossen und hat sich seitdem konstant weiterentwickelt und vergrößert.

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand verfügt über insgesamt 42 Pistenkilometer, davon

  • 5 km leicht (blaue Pisten)
  • 24 km mittel (rote Pisten)
  • 3 km schwer (schwarze Pisten)

Es gibt also eine ausgewogene Mischung von Pisten für Skifahrer unterschiedlichen Könnens, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Für den Ski-Nachwuchs steht außerdem ein extra Kinderbereich zur Verfügung, mit eigener Seilbahn und breiten Pisten, die besonders gut für Kinder geeignet sind.

Schnee- und Wetterbedingungen

Die Schnee- und Wetterbedingungen im Allgäu sind in der Regel konstant und berechenbar, mit ausreichend Schnee in der Wintersaison.

Die Skisaison beginnt normalerweise im Dezember und endet im April, je nach Witterungsbedingungen. Der Schnee kann aufgrund der Höhenlage des Skigebiets oft gut erhalten bleiben, selbst wenn es in tieferen Lagen schon mildere Temperaturen hat.
Sollte dies einmal nicht der Fall sein, stehen einige hochmoderne Skikanonen zur Verfügung, um den Besuchern ihren Pistenspaß zu garantieren. Während der Saison ist die durchschnittliche Tagestemperatur in der Regel zwischen -5 und -10 Grad Celsius, bei Sonnenschein kann es aber auch leicht wärmer werden.

Auch für Tiefschneefans bietet das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand einige interessante Möglichkeiten. Es gibt beispielsweise eine Freeride-Piste, die man nach einer Sicherheitsprüfung und einer Ausrüstungskontrolle nutzen kann.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Tiefschneefahren immer mit einem höheren Risiko verbunden ist und dass es erforderlich ist, sich entsprechend vorzubereiten und die Sicherheitsregeln zu befolgen. Daher ist es ratsam, sich vor dem Fahren im Tiefschnee über die Bedingungen im Skigebiet und die Sicherheitsmaßnahmen im Klaren zu sein und nur mit erfahrenen Skifahrern oder einem qualifizierten Guides zu fahren.

Infrastruktur und Preise

Oberstdorf im Winter
Oberstdorf im Winter, Bild: ellfoto / shutterstock

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand verfügt über eine moderne Seilbahn-Infrastruktur, die aus 18 Liften und Seilbahnen besteht. Diese hat eine Kapazität von ca. 48.000 Personen pro Stunde, was bedeutet, dass die Wartezeiten in der Regel gering sind. Darüber hinaus gibt es auch einen 8-er-Sessellift und eine 6-er-Sesselbahn, sowie eine 4-er-Sesselbahn und eine 3-er-Sesselbahn.

Die Preise für einen Tagespass können je nach Saison variieren, aber im Durchschnitt liegen sie zwischen 35-45 EUR für Erwachsene und 25-35 EUR für Kinder. Es gibt auch Mehrtagestickets und Saisonkarten, die günstiger sind sowie spezielle Angebote und Ermäßigungen für Familien und Gruppen.

Hotels und Restaurants

Skigebiet Fellhorn
Skigebiet Fellhorn, Bild: Eva Bocek / shutterstock

Bedingt durch die wunderschöne Landschaft und die Nähe zu Oberstdorf, ist die Region Fellhorn/Kanzelwand ist traditionell ein beliebtes Reiseziel mit einem reichen Angebot von Hotels und Pensionen in verschiedenen Preiskategorien. Es sind sowohl luxuriöse Hotels als auch günstigere Unterkünfte vorhanden. Für diejenigen, die lieber unabhängig wohnen möchten, stehen jetzt auch immer mehr Ferienwohnungen und Chalets zur Verfügung, deren Buchung aber bereits einige Monate im Voraus eingeplant werden sollte.

In Oberstdorf und Umgebung gibt es auch viele ansprechende Restaurants, sowohl in den Hotels als auch in der Stadt selbst. Angeboten wird zumeist typische bayerische Küche aber auch internationale Gerichte. Dazu kommen kleinere Skihütten in denen man aber auch hervorragend essen und trinken kann sowie eine große Auswahl liebevoll geführter Cafés in der Stadt Oberstdorf, die zum Verweilen und genießen einladen.

Sonstige Aktivitäten

Neben Skifahren bietet das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwandauch auch jede Menge weiterer Freizeitaktivitäten an, wie z.B.

  • Winterwandern
  • Schlittschuhlaufen
  • Rodeln
  • Schneeschuhwandern
  • Pferdeschlittenfahrten
  • etc.

Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist die Therme Oberstdorf wo man sich nach einem anstrengenden Tag im Schnee in den beheizten Becken wieder aufwärmen und hinterher bei einer schönen Aroma-Massage entspannen kann.

Fazit

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand ist vielseitig und stellt durch seine zuverlässigen Schneeverhältnisse, die moderne Infrastruktur und die vielseitigen weiteren Freizeitangebote eine echte Alternative dar. Wer für seinen Skiurlaub vielleicht einmal nicht nach Österreich oder in die Schweiz fahren möchte, macht mit dem Fellhorn sicherlich nichts falsch.

Ein besonderer Pluspunkt ist die die Kinderfreundlichkeit. Sei es bei den Pisten, den Hotels oder bei den Freizeitmöglichkeiten, das das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand ist ein ideales Ziel für einen erholsamen (oder actionreichen) Familienurlaub und eine durchaus geeignete Location für einen ersten Skikurs. Dabei sorgt die schöne Landschaft des Allgäus, die nicht nur für Naturliebhaber sehenswert ist, für eine stimmige Hintergrundkulisse.

Winterberg – Budgetfreundlicher Skiurlaub in idyllischer Atmosphäre

Wer Fotos vom Skifahren sieht, träumt sich gerne weit nach Süddeutschland oder in unsere Nachbarländer. Doch das Besondere an Winterberg ist, dass das Sauerland herrlich zentral in Deutschland liegt und man dennoch auf nichts verzichten muss! Somit ist Winterberg von der kurzen Anfahrtsstrecke ideal für alle Norddeutschen oder auch für die ortsansässigen Sauerländer:innen.

Ein weiterer Vorteil: Winterberg ist weitaus weniger bekannt als die Hotspots in den Alpen. Somit ist das Skifahren hier um einiges erschwinglicher und weniger überlaufen – ohne dass man auf die typischen Elemente wie Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, komfortable Skilifts oder auch das beliebte Après-Ski verzichten müsste. Im idyllischen Winterberg herrscht eine herrlich dörfliche Atmosphäre. Hier fühlt man sich nicht wie in einer Massenabfertigung und kann seinen Urlaub wirklich genießen.

Skipisten in Winterberg

Zunächst ist wichtig, die Unterteilung der Skipisten in drei Farben zu differenzieren:

BLAUE PISTEN sind die Anfängerpisten. Diese sind typischerweise nicht sehr steil, die Abfahrtsstrecke ist angenehm breit und meist gut einsehbar. Sie eignen sich besonders gut, um sich aufzuwärmen, seine Fähigkeiten aufzufrischen und zu verbessern und werden empfohlen für Anfänger:innen, Wiedereinsteiger:innen Kinder oder Senioren, die keine waghalsigen Abenteuer auf den Pisten suchen. Die Blauen Pisten befinden sich meist direkt am Lift.

ROTE PISTEN sind die goldene Mitte zwischen Anfänger und Profi-Pisten. Sie enthalten bereits herausfordernde Elemente wie schmalere Breite, stärkere Gefälle oder scharfe Kurven und eignen sich somit am besten für Skifahrer:innen mit fortgeschrittenen Niveau. Um eine rote Piste zu befahren, sollten die Abfahrten auf den blauen Pisten bereits sicher gelingen.

SCHWARZE PISTEN entsprechen der schwersten Stufe. Hier kommen die Profi-Skifahrer:innen auf ihre Kosten! Durch schwierige Elemente und Gegebenheiten sind Adrenalinausschüttungen vorprogrammiert! Mehr als in den zuvorigen Stufen erforderlich sollten Skifahrer:innen im sicheren Fallen erprobt sein um Verletzungen vorzubeugen. Die schwarzen Pisten sind zudem die wenigsten Abfahrten in Winterberg.

In insgesamt acht Skigebieten warten 81 Abfahrten auf ihre Urlauber:innen. Die Gesamtlänge dieser Strecken beträgt beachtliche 58km. Praktischerweise verfügen ein Großteil der Lifte über ein gemeinsames Ticketsystem, welches das Skifahren unkompliziert und effizient macht. Beschneiungsanlagen helfen bei mangelndem Schneefall aus, damit in der Saison zwischen Mitte Dezember bis Mitte März die Skifahrer:innen auf ihre Kosten kommen. Wer dem Trubel am Tage etwas ausweichen möchte, kann abends in Flutlichtbeleuchtung noch drei Stunden lang frisch präparierte Pisten genießen.

Die Skigebiete heißen

  • Skiliftkarussell Winterberg
  • Skiliftkarussell Altastenberg
  • Skidorf Neuasten-Postwiese
  • Mein Homberg
  • Familienskigebiet Sahnehang
  • Skigebiet Eschenberglifte-Niedersfeld

Je nach individuellen Wünschen eignet sich das eine oder andere Skigebiet besser. So sind Familien am besten im Familienskigebiet aufgehoben, da dies die passenderen Angebote bereithält.

Weitere Tipps für einen erholsamen Urlaub in Winterberg

Luftbild der Schlittelbahn im Winterberg Sauerland im Winter

Luftbild der Schlittelbahn im Winterberg Sauerland im Winter, Bild: FotoStuss / shutterstock

Eine gute Vorbereitung ist alles! Für einen Skiurlaub mit der richtigen Mischung an Entspannung und positiver Anspannung lohnt es sich, vor dem Urlaub ein paar Dinge zu checken:

Benötige ich einen Skikurs?

Dass das Skifahren immer wieder in den Medien auftaucht, weil sich ein Skifahrender in Gefahr gebracht hat, zeigt deutlich, dass neben dem körperlichen Können auch gewisse Regeln zu erlernen sind. Dies erlernt man in einem Skikurs. Hier gibt es für Jede:n das richtige Angebot. Es lohnt sich, sich frühzeitig zu informieren und anzumelden. Winterberg bietet in jedem Skigebiet auch Skikurse an.

Wie steht es um meine Ausrüstung?

Was kann ich von zuhause mitnehmen und was muss ich vor Ort ausleihen? Da es sich für Einsteiger:innen und Wenigfahrer:innen oft nicht lohnt, sich eine eigene Skiausrüstung zu kaufen, bietet Winterberg auch zahlreiche Verleihe für Skier, Skischuhe, Snowboards, Helme und Skibrillen. Doch manchmal lässt sich ordentlich Geld sparen, wenn diese Ausrüstung von einem Verleih in der Heimatstadt mitgebracht wird. Gerade für Jugendgruppenreisen lässt sich hier viel bares Geld sparen. Einige Skifahrende entscheiden sich auch dafür, Helme und Brillen selbst anzuschaffen und so nur noch auf den Verleih von passenden Schuhen und Brettern angewiesen zu sein. Ist hingegen eine eigene Vollausstattung vorhanden, sollten diese Gegenstände vor dem Urlaub noch einmal gründlich durchgecheckt und gepflegt werden. Viele Verleihe bietet auch das Wachsen und Schleifen von Skiern und Snowboards an. Auf der Website von Winterberg findet sich eine stets aktuelle Übersicht der Skiverleihs mit den dazugehörigen Leistungen und Adressen.

Welche Kleidungsstücke besorge ich mir noch im Vorfeld um nicht frieren zu müssen?
Unbedingt ratsam sind ausreichend warme Socken, Thermounterwäsche, eine wasserabweisende und gut sitzende Skihose, sowie eine wärmende Skijacke und wasserdichte Handschuhe. Unter dem Skihelm wird keine Mütze benötigt, dennoch gehört sie in jeden Koffer, wenn es in den Winterurlaub geht.

Wo komme ich unter?

Typisch für eine Ferienregion bietet Winterberg für jeden die passende Unterkunft. Ob es ein gemietetes Ferienhaus sein soll oder das Luxushotel mit Vollpension – hier findet sich für jedes Budget und jede:n Reisende:n das passende Angebot. Jedoch sollte auf die Distanz zur Piste geachtet werden: Je günstiger die Unterkunft, desto weiter gegebenenfalls der tägliche Fahrweg.

Wie füllen wir unsere Zeit, wenn wir nicht auf der Piste stehen?

Auch wenn der Trip unter dem Titel “Skiurlaub” verbucht wird, ist eines klar: Selbst der sportlichste Mensch der Welt vermag nicht 24/7 auf den Brettern zu verbringen. Winterberg bietet zum Glück einiges an willkommener Ablenkung! Das bekannteste Angebot vorneweg: Auch wer noch nicht in den Genuss eines professionellen Skikurses gekommen ist, mag einem Phänomen des Skifahrens nicht zu entkommen: Das legendäre Après-Ski gehört einfach zu jedem Skiurlaub dazu.

Für Familien und Jedermann bietet Winterberg zahlreiche Rodelbahnen an. Auch ein Besuch im Schwimmbad oder eine geführte Winterwanderung mit oder ohne Schneeschuhe kann eine willkommene Abwechslung darstellen.

Typisch für eine Ferienregion bietet Winterberg für jeden die passende Unterkunft. Ob es ein gemietetes Ferienhaus sein soll oder das Luxushotel mit Vollpension – hier findet sich für jedes Budget und jede:n Reisende:n das passende Angebot. Jedoch sollte auf die Distanz zur Piste geachtet werden: Je günstiger die Unterkunft, desto weiter gegebenenfalls der tägliche Fahrweg.