St. Martin & Sint Maarten – Eine Insel, 2 Länder

Sint Marteen, Cupecoy Beach

Eine der Besonderheiten der Karibik ist es, dass die Entfernung zwischen zwei Inseln nur eine Stunde betragen kann und man sich trotzdem in einer komplett neuen Welt befinden kann. Dieser Kontrast wird besonders deutlich, wenn man sich von einem Ziel zur Insel Sint Maarten begibt. Die Ruhe und Beschaulichkeit, die auf vielen der kleineren Inseln gefunden werden kann, wird hier ausgetauscht gegen Weltoffenheit und ein dauerhaft aktives Nachtleben. St. Maarten hat sich zum Puls der Karibik entwickelt und ist inzwischen bei Urlaubern aus der gesamten Welt ein begehrtes Ziel. Die Insel selbst kann dabei mit einigen interessanten Besonderheiten auftrumpfen.

Die geteilte Insel St. Martin & Sint Maarten

Happy Bay Beach
Happy Bay Beach, Bild: Stephanie Rousseau / shutterstock

Eine Besonderheit der Insel prägt das Leben hier bis heute: St. Martin ist ein Überseegebiet von gleich zwei europäischen Nationen. Nur hier befindet sich mitten in der Karibik auf einer der Inseln ein eigener Grenzübergang. Es ist möglich die französische und die niederländische Seite (Sint Maarten gehörte bis 2010 zu den Niederländischen Antillen) mit relativ wenig Aufwand zu passieren, denn schon vor der Einführung der Freizügigkeit durch Schengen gab es entsprechende Vereinbarungen zwischen den ursprünglich kolonialen Herren der Insel. Es ist vielleicht diese Besonderheit, die dafür gesorgt hat, dass der Ruf von St. Martin und seiner Weltoffenheit entstanden ist. Inzwischen ist die Insel nicht nur bei Touristen beliebt, die ein wenig von der Kultur der Insel erleben wollen, sondern auch der Jetset, also die Reichen und Schönen, sind regelmäßige Gäste auf der Insel.

Wer auf St. Martin – oder eben Sint Maarten – Urlaub machen möchte, der hat gleich die verschiedensten Modelle zur Verfügung. Auf der einen Seite gibt es natürlich den ganz klassischen Erholungsurlaub in der Karibik. Auf keiner anderen Insel sind in den letzten zwei Jahrzehnten so viele luxuriöse Ressorts und Hotels entstanden, in denen die Urlauber einfach die Seele baumeln und sich verwöhnen lassen können. Der Gang zu einem der wunderbar weißen Sandstrände ist kurz und binnen von kurzer Zeit befindet man sich in einem Abenteuer aus Schwimmen, Entdecken, Schlemmen und Tauchen. Aber auch der Abenteuerurlaub ist auf der Insel möglich. Wer für Parties auf die Insel kommt wird auch nicht enttäuscht werden.

Was gibt es auf St. Martin zu sehen?

St. Martin
Blick auf St. Martin, Bild: Multiverse / shutterstock

Im Vergleich mit anderen karibischen Inseln ist St. Martin eher flach und somit sind hier keine großen Vulkane zu finden, die das Bild dominieren. Stattdessen sind es vor allem die Strände, die überall auf der Welt ein hohes Maß an Bekanntheit und Beliebtheit genießen. Überall lassen sie sich finden. Der bekannteste von ihnen verläuft sogar direkt unter der Einflugschneise des Flughafens der Insel und ist bekannt für die Bilder von Touristen, die beinahe die Unterseiten der Flugzeuge im Landeanflug anfassen können. Natürlich sind auch die beiden Hauptstädte der Insel von besonderem Charme. Philipsburg, die Hauptstadt des niederländischen Teils, ist zum Beispiel bekannt dafür, dass es noch immer den Charme der einstigen Zeit der Kolonialisten hat und bietet Touristen einen interessanten Einblick in die damalige Epoche.

Wer ein wenig mehr von der Insel sehen möchte, der kann sich ein Leihfahrzeug mieten und entweder auf eigene Faust oder mit Guides eine Rundfahrt um die Insel machen. Noch heute finden sich hier Spuren und Zeugnisse der Vergangenheit, die ein wenig von der wechselhaften Geschichte der Insel zeigen. Zuletzt landet man aber doch immer an einem Strand und kann sich an diesem Wunder der Natur erfreuen, wenn man sich bei 28 bis 42 Grad im Sommer in die Fluten stürzt und das reine Meer genießt. Wer zu den Fans von Tauchsport gehört, hat auf St. Martin zudem die perfekte Basis für die eigenen Aktivitäten. Die Meere der Karibik sind nicht umsonst überall auf der Welt bekannt. Auch auf St. Martin lassen sich viele alte Schiffe aus der Zeit der Siedler finden und der Meeresgrund ist ein Abenteuerspielplatz für jene, die ihr Glück unterhalb des Meeresspiegels suchen.

Kulinarisches und das Leben auf der Insel St. Martin

Philipsburg Flugzeuge
Diesen Anblick kennt jeder. Die Landung der Flugzeuge in der Hauptstadt Philipsburg, Bild: Just dance / shutterstock

Im Vergleich mit anderen Inseln der Region ist St. Martin eher europäisch eingestellt. Das bedeutet, dass es hier ein typisches Restaurant- und Clubleben gibt, das man auch bei einem Urlaubsort auf dem Festland finden würde. Trotzdem bleibt der karibische Charme, der sich besonders in den Restaurants finden lässt. Die Verbindung der europäischen Küche mit der karibischen Küche ist interessant und zaubert so manch eine spannende Speise hervor. Wer danach noch Lust hat etwas zu unternehmen, wird mit Sicherheit einen Platz in den vielen Clubs und Bars geben, die das berühmte Nachtleben der Insel ausmachen.

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