Kristallklares Wasser, eine lange Küste, reichhaltige Küche und gastfreundliche Menschen – das alles ist Kroatien. Schon lange ist das südosteuropäische Land ein beliebtes Reiseziel für Menschen aus aller Welt. Die Schönheit Kroatiens liegt in seiner Vielseitigkeit. Sowohl Urlauber, die den klassischen Strandurlaub bevorzugen als auch Individualurlauber und Reisende auf der Suche nach Aktion und Abenteuer werden in Kroatien fündig. Wer Abstand nehmen will vom Trubel an Land, kann schnell und einfach ein Motorboot mieten in Kroatien und raus aufs Meer fahren – oftmals sogar ganz ohne Führerschein. Wir haben die schönsten Strände in Kroatien mit Bootsverleih herausgesucht, damit der Urlaub an der Adria garantiert unvergesslich wird.
In Dubrovnik ist nicht nur der Strand sehenswert. Spätestens mit der Serie Game of Thrones hat die mittelalterliche Stadt im Süden Kroatiens Weltruhm erlangt und das ist kein Wunder. Die massive Steinmauer aus dem 16.Jahhundert, die die Altstadt Dubrovniks umgibt, wirkt wie aus Sagen vergangener Zeiten. Zahlreiche historische Bauwerke ziehen Geschichtsfans in ihren Bann. Was weniger Menschen wissen: rund um Dubrovnik befindet sich auch einer der schönsten Strände Kroatiens. Der Sandstrand gibt einen Blick auf die Stadt frei. Wer ein Boot in Kroatien mieten möchte, kann das beeindruckende Panorama Dubrovniks vom Wasser aus erkunden, ganz ohne Touristenmassen. Insbesondere abseits der Hauptsaison ist der Strand Banje einen Besuch wert.
Zlatni Rat, Brač
Zlatni Rat, auch “Das goldene Horn“ ist einer der beliebtesten Strände in Kroatien. Seinen Namen verdankt Zlatni Rat seiner Form – der Sandstrand hat die Form eines Horns und ragt hunderte Meter in die Adria hinein. Brač ist eine Insel gelegen in der Region Dalmatien und umgeben von hellblauen und klarem Meerwasser. Mit dem Motorboot aufs Meer schippern macht hier besonders viel Spaß, ist auch ohne Führerschein möglich und gibt Besuchern die Möglichkeit auch verstecktere Ecken auf Brač zu erkunden. Wer sich danach am Strand ausruhen möchte hat auf dem langen Strandabschnitt reichlich Platz und dazu eine super Aussicht.
Zrće, Pag
Wer Party und Aktion während seinem Urlaub in Kroatien sucht ist auf Pag richtig. Die Insel Pag hat sich als Partyhochburg etabliert und bietet neben Clubs und Bars auch schöne Strände. Zrće gilt als der schönste Strand der Insel. Weitläufig und mit hellem Sand können sich Urlauber hier entspannen – aber Achtung, Ruhe und Einsamkeit ist auf Zrće eher selten angesagt. Die nächste Party ist zumeist nicht weit.
Stiniva, Vis
Der kleine und versteckte Strand Stiniva ist ein echter Geheimtipp. Gelegen in einer geschützten und wunderschönen Bucht drängen sich hier keine Menschenmassen, dafür überzeugt die unberührte Natur von Vis. Felsenformationen, die den Strand umgeben, erinnern ein bisschen an die portugiesische Algarve. Das Wasser ist glasklar und lädt zum Schwimmen ein. Wer gerne taucht oder schnorchelt findet hier eine weitestgehend ungestörte Unterwasserwelt vor. Mieten Sie sich ein Boot und erkunden Sie Stiniva vom Wasser aus. Die Insel Vis an der dalmatischen Küste ist malerisch und dennoch nicht von Touristen überlaufen. Fischerboote, Reste der alten Stadtmauern und ein Museum, das unter anderem einen Bronzekopf der Göttin Artemis aus dem 4. Jahrhundert v. Chr beherbergt, machen den Aufenthalt auch für Kunst- und Geschichtsinteressierte interessant. In der Nähe des Strandes Vis servieren einheimische Restaurants frische Meeresfrüchte und typisch kroatische Gerichte. Wer gerne mit dem Boot rausfährt, ist auf Vis genau richtig.
Wie fühlt es sich an, etwas bisher Unbekanntes zu erleben? Zu Reisen bedeutet nicht nur neue Kulturen kennenzulernen, sondern sich auch selbst neu zu entdecken. Ein neuer Ort, eine andere Sprache, eine Herausforderung – und damit auch die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Genau darum dreht sich der Reise-Kurzfilm „I AM.“ Eingefangen hat das Gefühl ein kreatives Paar aus Stuttgart: Filmemacher und Kameramann Florian Nick und Autorin und Journalistin Wiebke Wetschera.
Die beiden 26-Jährigen haben sich im Oktober 2019 zu einem Roadtrip nach Südamerika aufgemacht – sechs Monate, vier Länder, 20.000 Kilometer. Zu Beginn haben sie ein Auto mit Dachzelt in Santiago de Chile gekauft und los ging es auf wilde Reise. Mit Susi – wie die beiden ihr Auto getauft haben – fuhren sie über die berühmte Carretera Austral durch das wilde Patagonien, die Route 40 durch Argentinien und die Panamericana in Peru und Chile. Kilometer für Kilometer auf Schotter, Schlamm und Teer unterwegs und wenn die Augen müde wurden, haben sie das Zelt auf Susis Dach irgendwo in der Natur aufgeklappt. Gegen ein normales Zelt und den Backpacking Rucksack wurde es nur für Mehrtageswanderungen eingetauscht – wie durch den chilenischen Nationalpark Torres del Paine, zum argentinischen Berg Fitz Roy oder zum berühmten Machu Picchu in Peru. Das Leben unterwegs war einfach: Schlafen im Zelt, Kochen mit dem Campingkocher, alles mitten in der Natur. Im Vordergrund stand immer das Erlebnis. Eins wollten sie unbedingt: ganz nah dran sein.
Eine Reihe neuer Erfahrungen
Das Paar verbindet die Leidenschaft, mit ihrer kreativen Arbeit etwas erzählen zu wollen. Wiebke mit Worten, Florian in Bildern. Und deshalb wollten die beiden die gemeinsame Reise nutzen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Immer im Hinterkopf hatten sie daher die Mission, das Gefühl des Reisens kreativ einzufangen. Was macht eine Reise mit uns? Man stürzt sich in etwas Unbekanntes und entdeckt dabei eine ganz neue Seite an sich selbst. Das haben auch die beiden auf ihrer Reise erlebt. Für beide war es die erste Langzeitreise, das erste Mal kein richtiges Zuhause haben, sondern ständig unterwegs sein. Eine neue Erfahrung, die ihre positiven Spuren hinterlassen hat.
Wiebke war vor dem gemeinsamen Roadtrip vier Wochen alleine in Chile unterwegs. Ihre erste Solo-Reise. Dadurch entstand auch die Idee, Wiebke selbst in dem Film als Protagonistin zu zeigen – symbolisch für alle, die eine neue Erfahrung machen und sich dadurch verändern. Für sie war es ein positives Erlebnis – das zeigt auch das Voice-Over, das sie eigens für „I AM“ geschrieben hat. Florian hingegen widmete sicher der visuellen Umsetzung. Wann immer das Licht richtig stand und die Location sich eignete zückte er seine Kamera und fing den Moment ein.
Ein Film, der Mut machen soll
Als Corona kam, ging es für die beiden Reisenden wieder zurück nach Deutschland und für Florian an seinen Schreibtisch. Er hat nicht nur den Film gedreht, sondern ihn auch geschnitten und nachbearbeitet. Herausgekommen ist ein Kurzfilm von anderthalb Minuten. „I AM“ soll Mut machen, sich ins Unbekannte zu stürzen – egal ob auf Reisen oder im Alltag. Er soll dazu animieren, sich nicht selbst einzuschränken, sondern auf sich zu vertrauen. Denn nur, wer sich Herausforderungen stellt, kann auch wachsen, und am Ende selbstbewusst da stehen und sagen: I AM.
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Rothenburg ob der Tauber ist mit seiner historischen Altstadt mit der Fachwerkromantik und der einzigartigen Lage im Taubertal für viele Touristen der Inbegriff des Mittelalters in Deutschland. Aus aller Welt reisen Gäste nach Mittelfranken an, um die einzigartige Atmosphäre zu genießen.
Fachwerkhäuser mit spitzen Giebeln stehen eng gedrängt nebeneinander, ab und zu erhebt sich ein Uhrenturm. Die engen verwinkelten Gassen mit dem Kopfsteinpflaster laden zur Erkundung ein. Was sich wohl hinter diesem Torbogen mit der breiten, zweiflügeligen Tür verbirgt? Vielleicht ein weiteres Stück Mittelalter? In Rothenburg ob der Tauber kann man sich treiben lassen – ein Besuch der Stadt ist fast so was wie eine Zeitreise. Leider ist man dabei nicht allein und kommt sich an den beliebten Stellen fast schon wie in einem Freiluftmuseum vor. Auf ausgedehnten Spaziergängen passiert man die Stadtmauer und lohnenswerte Museen und Kirchen. Viele Ecken und Winkel laden zum Verweilen ein. Außer den historischen Sehenswürdigkeiten, hat Rothenburg ob der Tauber aber noch mehr zu bieten: Nämlich eine ausgezeichnete Weinkultur. Auch die Gegend um die Stadt lohnt einen Besuch: Wandern, Radfahren oder einfach nur gemütlich Spazierengehen auf der historischen Stadtmauer. In Rothenburg ob der Tauber kann man einen ruhigen Urlaub verleben.
“Eine Reise durch das Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte”, schrieb der Schriftsteller Wilhelm Heinrich Riehl 1865.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das einheitliche und in sich geschlossene mittelalterliche Stadtbild thront hoch oben über dem Taubertal. Es zieht Touristen genauso an, wie Kulturhistoriker und kunst- und baugeschichtlich Interessierte. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählen die gotische Sankt-Jakobs-Kirche mit einem Riemenschneider Altar, die Befestigungsanlage mit einem Wehrgang und ganzen 42 Türmen und Stadttoren, das Rathaus und der Burggarten. Auf gehts!
Rothenburg ob der Tauber ist der Inbegriff des deutschen Mittelalters. Die Altstadt ist komplett von einer Stadtmauer umgeben. Besonders gut kann man die Stadt an ihren historischen Festtagen erleben oder auf einem Themen-Rundgang.
Rundgänge in Rothenburg ob der Tauber:
Kirchen erleben
Museen erleben
Stadtmauer erleben
Lieblingsorte erleben
Kinderstadtführer Rothenburg
Top 10 Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber
Das westliche Burgtor, Bild: xbrchx / shutterstock
In Rothenburg ob der Tauber können Touristen so einiges erleben. Und das an jedem Tage des Jahres – die Stadt ist ein Ganzjahresreiseziel und immer schön und sehenswert. Die historische Stadt, die Museen und die urigen Gassen und Weinschenken machen eine Reise nach Rothenburg zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bei so vielen Sehenswürdigkeiten ist es schwer, sich zu entscheiden. Am besten tut man das, wonach einem gerade ist: Bummeln, Museen, Kaffee und Kuchen oder schick essen gehen. Oder ein Ausflug mit dem Rad in die wunderbare Natur von Franken und durch Weinberge radeln. Auch dort kehrt man immer wieder ein und genießt den Wein und die leckere fränkische Küche.
Dennoch: Diese 10 Sehenswürdigkeiten sollte man auf keinen Fall versäumen.
Das Plönlein
Marktplatz und Rathaus
Stadtmauer & Türme
Burggarten
Mittelalterliches Kriminalmuseum
Rothenburg Museum
Käthe Wohlfahrts Weihnachtsmuseum
Jakobskirche
Historiengewölbe
Doppelbrücke & Taubertal
Plönlein? Das klingt interessant. Was sich dahinter wohl verbirgt? Und wo befindet es sich in Rothenburg ob der Tauber? Das Plönlein ist so was wie das Wahrzeichen von Rothenburg. Es ist ein guter Startpunkt für einen Stadtrundgang. Dabei handelt es sich nicht um einen Turm oder ein Haus, sondern einen kleinen Platz mit einer Straßengabelung. Plönlein kommt von „plan“ und meint „eben“. Früher lag hier mal der Fischstapelplatz, heute ist das Plönlein immer noch umgeben von Fachwerkhäusern mit Blick auf das Kobolzellertor und das Sieberstor.
Umgeben von der Natur Frankens
Plönlein, Bild: by-studio / shutterstock
Tatsächlich hat Rothenburg nicht nur in der Stadt, sondern auch außerhalb der historischen Stadtmauern einiges zu bieten. Es liegt im Naturpark Frankenhöhe über dem “Lieblichen Taubertal. Malerische Täler, kleine Bäche und der Fluss Tauber, Höhenzüge mit tollen Aussichten über das Land, Mühlen und Seen erstrecken sich von hier bis nach Wertheim. Sie machen Lust auf eine Entdeckungstour auf dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen.
Aktivitäten in Rothenburg ob der Tauber:
Wandern
Radfahren
Klettern
Ballonfahren in Rothenburg
Golfen
Schwimmen
Shopping
Rund um Rothenburg erstreckt sich ein einzigartiges Wanderwegenetz. Ganze 13 gut markierte und gepflegte Wanderwege laden dazu ein, die Natur um die mittelalterliche Stadt zu erkunden. Dazu locken Wanderwochen und geführte Wanderungen – Rothenburg liegt außerdem am Jakobsweg, einem Pilgerweg, der bis nach Spanien führt.
Wer nicht so gut zu Fuß ist oder noch mehr sehen will, kommt mit dem Fahrrad her oder mietet sich einen Drahtesel vor Ort. Ein umfangreiches Radwegenetz und die landschaftlich schöne Umgebung laden zum Fahrradfahren ein: Der Radweg “Liebliches Taubertal”, der “Aischtalradweg” oder der “Fränkische Wasserradweg“.
Ausflüge, die sich lohnen
Rothenburg ob der Tauber liegt im Herzen von Süddeutschland. Von hier kann man Touren nach Bayern, Franken und Baden-Württemberg unternehmen und noch mehr erleben.
Wer sich mal für eine Zeit von der mittelalterlichen Stadt trennen kann, findet sich direkt an berühmten Ferienstraßen wieder: Der romantischen Straße und der Hohenzollernroute, um nur 2 zu nennen. Die Burgenstraße beispielsweise führt vorbei an Burgen und Schlössern. Gartenfans begeben sich auf die Gartenroute und erleben Höhepunkte der Region: Vom Schlossgarten bis zum Kleingartenparadies können 24 Parks und Gärten besucht werden. Darunter befinden sich Klostergärten, Schlossparks und Bauerngärten.
Die ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Center Parcs erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit und sprechen durch ihre Konzeption in erster Linie Familien mit Kindern an. In Center Parcs wird die Individualität von einem Aufenthalt in einem Ferienhaus, mit dem Reiz viele Attraktionen und Angebote für Kinder direkt vor der Haustür zu haben, gekonnt kombiniert.
Die autofreien Anlagen bieten in der Regel mehrere hundert Ferienhäuser, die sich auf einem großen Areal verteilen und von einer ursprünglichen Natur umgeben sind. Das Herzstück jedes Center Parcs ist der sogenannte Market Dome, welcher sich entweder zentral in der Mitte eines Center Parcs oder in der Nähe seines Eingangs befindet. Neben einem Supermarkt und weiteren Geschäften befinden sich im Market Dome auch Restaurants und zahlreiche Angebote für die gesamte Familie, wie Bowling oder Indoor-Minigolf.
Außerdem bietet jeder Center Parc ein sehr großzügiges Spaßbad mit vielen Highlights für Groß und Klein, welches überall unter dem Namen Aqua Mundo bekannt ist und sich in der Regel auch im Market Dome befindet. Der Besuch des Spaßbades ist im Gegensatz zu einigen anderen Attraktionen immer im Preis für das Ferienhaus mit inbegriffen, sodass regelmäßigem Badespaß nichts im Wege steht.
Weitläufigkeit und viel Platz prägen alle Center Parcs. Etliche kleine Wege und Straßen ermöglichen es den Gästen eines im gesamten Gelände ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen und die vielen im Park verstreuten Highlights zu besuchen. Denn in einem Center Parc bietet nicht nur der Market Dome Abwechslung und Zerstreuung, auch in den anderen Teilen der Parks finden Kinder immer wieder etwas Interessantes. So gibt es in jedem Center Parc normalerweise mehrere auf dem ganzen Gelände verteilte Spielplätze und so beliebte Anlaufpunkte wie einen Streichelzoo oder einen Kletterpark.
Obwohl einige Einrichtungen wie zum Beispiel Minigolf oder Bogenschießen kostenpflichtig sind, ist es möglich eine schöne Zeit zu verbringen ohne höhere Nebenkosten als in einem herkömmlichen Ferienhausurlaub. Durch die enorme Ausdehnung der meisten Center Parcs sollte man die zurückzulegenden Wege innerhalb des Parks aber nicht unterschätzen. Zu Fuß kann von einem Ferienhaus am Rande der Anlage schon bis zu 20 Minute unterwegs sein. Um nicht laufen zu müssen, ist es eine gute Idee bei einem Urlaub im Center Parc auf jeden Fall Fahrräder mitzunehmen. Wem dies zu aufwendig ist, kann auch vor Ort Fahrräder zu realistischen Preisen mieten. Des Weiteren werden auch Golfcarts angeboten, mit denen man sich im Park frei bewegen kann, welche aber recht hochpreisig sind. Für alle die von vorneherein lange Wege vermeiden möchten, ist es empfehlenswert bei der Buchung gegen einen Aufpreis sein Wunschhaus anhand des im Internet verfügbaren jeweiligen Parkplans auszuwählen. Für alle die sich aber dafür entscheiden im Urlaub aktiv zu sein und sich auf regelmäßige Spaziergänge freuen, steht in jedem Ferienhaus ein Einkaufstrolley zur Verfügung, mit dem man zum Beispiel sehr gut die Schwimmsachen zum Aqua Mundo transportieren kann. Bei Anreise und auch Abreise ist es natürlich möglich mit dem PKW direkt zum Ferienhaus vorzufahren. Während des Aufenthaltes kann das Auto auf einem direkt beim Eingang vorhandenen Parkplatz kostenfrei abgestellt werden.
Komfort und Bequemlichkeit stehen in allen Ferienhäusern im Mittelpunkt
Das Bestreben möglichst allen Familien maßgeschneiderte Angebote für einen entspannten Urlaub zu machen, zeigt sich unter anderem an den vorhandenen Ferienhaustypen. Denn in allen Parks können interessierte Familien aus verschiedenen Arten von Ferienhäusern wählen. Dies bezieht sich einerseits auf die Größe und die Anzahl der Schlafzimmer, aber auch auf den gewünschten Komfort. Den Gästen stehen Häuser zur Verfügung, in denen bis zu 20 Personen Platz haben.
Überwiegend werden Ferienhäuser mit ausreichend Raum für 4 bis 6 Personen angeboten und es sind eigentlich immer mindestens zwei Schlafzimmer vorhanden. Um genau die Ferien verbringen zu können, die sich eine Familie wünscht, ist es möglich zu wählen, ob einem ein normal ausgestattetes Comfort-Ferienhaus reicht oder ob es lieber die Premium-Variante oder sogar die VIP-Version sein darf. Die Comfort-Ferienhäuser der Center Parcs verfügen alle über eine Terrasse, einen Flachbildfernseher und einen Kamin. Ebenso gehört eine gut ausgerüstete Küche zur Ausstattung. Die Premium-Ferienhäuser hingegen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass die Betten bei Ankunft bereits bezogen sind und eines der Schlafzimmer mit einem zusätzlichen Fernseher ausgestattet ist. In den VIP-Ferienhäusern steht zusätzlich noch ein Handtuchpaket zur Verfügung und die Lieferung frischer Brötchen an die Tür Ihres Ferienhauses ist genauso inklusive wie eine schnellere Internet-Verbindung als in den anderen Haustypen. Die Endreinigung ist bei allen Ferienhaustypen im Gesamtpreis enthalten.
In einigen Anlagen gibt zusätzlich zu den drei beschriebenen Ferienhäusern noch Exclusive-Ferienhäuser, die sich durch noch mehr Luxus als die VIP-Ferienhäuser auszeichnen. Einzelne Center Parcs verfügen darüber hinaus über verschiedene Themen-Ferienhäuser oder Baumhäuser und Hausboote.
Der Market Dome – Zentrum jedes Center Parcs
Im sogenannten Market Dome finden die Gäste eines Center Parcs alles, was sie brauchen. In der Regel steht ein gut sortierter Supermarkt zur Verfügung der auch frische Brötchen anbietet. Damit die Kinder nicht zu kurz kommen, gibt es natürlich auch ein Spielzeuggeschäft, in dem es alles gibt, was das Herz der Kleinen höherschlagen lässt. Neben mehreren Geschäften findet man im Market Dome auch zahlreiche Restaurants und Snackbars, welche alle kulinarischen Wünsche erfüllen. Egal, ob italienische Küche bevorzugt wird oder frisch zubereitete Burger der Favorit sind, im Market Dome gibt es immer eine große gastronomische Auswahl.
Sehr gut durchdacht ist auch der angenehme Bestellservice, welcher in den meisten Center Parcs verfügbar ist und einen Teil, der im Market Dome angebotenen Speisen, direkt zu den Ferienhäusern liefert. Des Weiteren sind im Market Dome auch zahlreiche Attraktionen wie Bowling, Indoor-Minigolf und ein Spielplatz angesiedelt. Das Angebot kann aber von Park zu Park variieren. Abgerundet werden die vielfältigen Erlebnisse in den Center Parcs durch zahlreiche Workshops für Kinder und Auftritte des Maskottchens Orry, welcher mit seinen Freunden regelmäßig im Market Dome anzutreffen ist.
Aqua Mundo – Badespaß für die ganze Familie
Einer der Hauptgründe dafür, ihren Urlaub in einem Center Parc zu verbringen, ist für viele Familien, die kostenfreie Badewelt Aqua Mundo, die es in jedem Center Parc gibt.
Auch wenn sich die einzelnen Spaßbäder etwas voneinander unterscheiden, kann man sich sicher sein, dass ein Aqua Mundo Schwimmbad immer höchsten Ansprüchen genügt und viele Attraktionen und Highlights bietet. So gibt es zum Beispiel verschiedene Rutschen und in einigen Parks gibt es sogar Wildwasserbahnen. Becken mit Wellengang und beheizte Außenbecken sind ebenso selbstverständlich wie Kleinkinderbereiche und Whirlpools. Die hohe Servicequalität der Aqua Mundo Hallenbäder wird auch durch die dort vorrätigen Schwimmwesten für Kleinkinder deutlich.
Urlaub an landschaftlich reizvollen Orten – Center Parcs
In Deutschland gibt es mittlerweile 6 Center Parcs, welche alle in schönen Landschaften liegen und ihren Gästen ein herrliches Naturerlebnis bieten. Hinzukommen auf dem europäischen Festland 4 Center Parcs in Belgien und 6 in Frankreich, sowie 9 Center Parcs in den Niederlanden, der Heimat dieser Art Urlaub zu machen. In Großbritannien gibt es ebenfalls einige Center Parcs, die aber nur regional vermarktet werden. Von den deutschen Center Parcs ist der Center Parc Eifel in Gunderath der am längsten bestehende Park, da er schon 1979 eröffnet wurde. Der neueste Park ist der Center Parc Allgäu in Leutkirch, der seit 2018 Gäste empfängt. Die weiteren deutschen Center Parcs befinden sich am Bostalsee im Saarland, in Bispingen in der Lüneburger Heide, in Medebach im Hochsauerland und in Tossens an der niedersächsischen Nordseeküste.
Die Center Parcs Allgäu und Bispinger Heide – Action pur ohne Einschränkungen
Von den in Deutschland gelegenen Center Parcs sind vor allem die Parks im Allgäu und in Bispingen für ihr sehr umfangreiches Angebot bekannt. So verfügen beide Parks über sehr weiträumige Aqua Mundos mit vielen Highlights, die es in anderen Center Parcs vielfach nicht gibt. Aufgrund der Anzahl von möglichen Aktivitäten sind diese beiden Center Parcs auch sehr beliebt und häufig ausgebucht.
Bostalsee und Hochsauerland
Sehr schöne Center Parcs, die sich sehr modern und frisch präsentieren findet man am Bostalsee im Saarland und in Medebach im Hochsauerland. Der Center Parc Bostalsee macht das ganze Jahr über eine gute Figur, ist aber insbesondere im Sommer empfehlenswert, da man dann nach Herzenslust im schönen Bostalsee schwimmen und baden kann. Der Center Parc Hochsauerland hingegen ist vor allem im Winter ein Geheimtipp, da in der Nähe so bekannte Wintersportorte wie Willingen und Winterberg zu finden sind. Im Sommer zeichnet sich der Park durch den spektakulär am Hang gelegenen Spielplatz Aventura aus, welcher neben vielen weiteren Attraktionen das längste Spielgerät Europas beherbergt.
Ein gelungener Familienurlaub, von dem alle Familienmitglieder etwas haben – Center Parcs
Da die Center Parcs so gestaltet sind, dass jeder etwas unternehmen kann was ihm Spaß macht, eignen Sie sich sehr gut für einen abwechslungsreichen und unvergesslichen Familienurlaub. Die zahlreichen Angebote der Center Parcs sind sehr gut durchdacht und auf Familien abgestimmt, was auch auf die Ferienhäuser und deren Einrichtung und Ausstattung zutrifft. Aufgrund der Tatsache, dass man die freie Wahl hat, welche Dienstleistungen und Einrichtungen man während eines Urlaubs im Center Parc in Anspruch nehmen möchte, werden in Center Parcs Familien mit unterschiedlichsten Vorstellungen glücklich.
Auf der Suche nach interessanten Kurzurlaubszielen muss die Wahl nicht immer auf große westeuropäische Metropolen wie Paris oder Barcelona fallen. Vielmehr können auch eher unbekannte oder in Vergessenheit geratene Städte einen ganz besonderen Reiz abseits des Massentourismus haben. Eine solche Stadt ist Lwiw (dt. Lemberg) in der Ukraine.
Lwiw befindet sich im Westen der Ukraine und von hier aus ca. 90 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Die Stadt zählt um die 730.000 Einwohner und besteht aus insgesamt sechs Verwaltungseinheiten, den sogenannten Stadtrajonen. Lwiw liegt außerdem direkt auf der europäischen Hauptwasserscheide, welche die Zuläufe zum Atlantik sowie der Nord- und Ostsee von den Zuläufen zum Schwarzen Meer und zum Mittelmeer voneinander trennt.
Der besondere touristische Reiz der Stadt ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass hier über viele Jahrhunderte hinweg unterschiedlich Ethnien und Religionen – darunter vor allem Polen, Ukrainer und Juden – zusammenlebten. Dadurch erreichten Lemberg viele unterschiedliche kulturpolitische Einflüsse, die das Stadtbild und die Mentalität der dort lebenden Menschen bis heute prägen.
Das Opernhaus von Lwiw, Bild: Bigyy / shutterstock
Die Geschichte von Lwiw lässt sich anhand der ältesten bislang gefundenen Siedlungsspuren bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgen. Die dokumentierte Geschichte der Stadt beginnt jedoch erst im 13. Jahrhundert. So ließ der damalige Herrscher Daniel von Galizien im Jahr 1256 eine Burg auf einem Hügel über dem heutigen Stadtzentrum errichten. Daniel von Galizien gilt seitdem als Stadtvater, was unter anderem darin deutlich wird, dass eine der vielen Universitäten und der stadteigene Flughafen nach ihm benannt wurden.
In den folgenden Jahrhunderten lag Lemberg auch aufgrund seiner geopolitischen Lage im Spannungsfeld verschiedener Territorialkämpfe. So fiel die Stadt im 14. Jahrhundert zunächst an die Polen, im Jahr 1772 dann an Österreich. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges war Lwiw für kurze Zeit Hauptstadt der Westukrainischen Volksrepublik, bevor sie erneut an Polen fiel. Schließlich gehörte Lwiw noch vor Ende des 2. Weltkrieges zur Sowjetunion mit der Folge, dass ein Großteil der polnischen Bevölkerung aus der Stadt vertrieben wurde.
Seit 1991 gehört Lwiw nun zur unabhängigen Republik Ukraine, wobei in der Stadt ukrainisch-nationalistische Tendenzen sehr stark ausgeprägt sind. So wurde hier die rechtsradikale Partei Swoboda gegründet, die seit den Wahlen im Jahr 2010 die meisten Sitze im Stadt- und Regionalparlament innehat.
Sehenswürdigkeiten in Lwiw
Neben den verschiedenen kulturellen und religiösen Einflüssen kann Lemberg auch mit einer durch viele Epochen geprägten Altstadt die Besucherströme locken. So wurde die Stadt von den Zerstörungen des 1. und 2. Weltkrieges nahezu verschont und verfügt daher noch heute über einen fast komplett erhaltenen Stadtkern mit Bauwerken aus der Barockzeit, der Renaissance, des Klassizismus sowie auch des Jugendstils und des Historismus. Das historische Zentrum der Stadt wurde zudem 1998 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Chimney Sweep Monument, Bild: Ruslan Lytvyn / shutterstock
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt vor allem eine Vielzahl von Sakralbauten, darunter die lateinische Kathedrale Mariä Himmelfahrt, die bereits zwischen 1360 und 1481 erbaut wurde. Darüber hinaus sind in Lwiw das Rathaus, die Nationaloper, das Balletttheater und die Wand der zerstörten Synagoge ‘Goldene Rose’ bedeutende Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch der Stadt unbedingt besichtigt werden sollten.
Aktivitäten und Unternehmungen
Neben der Erkundung der historischen Altstadt mit ihren architektonischen Zeugen vergangener Epochen ist Lemberg auch für seine zahlreichen Museen, Theater, Bibliotheken sowie vor allem der Nationaloper bekannt. So gehört hier ein Theater- oder Opernbesuch zum touristischen Pflichtprogramm.
Aber auch Museen wie das Freilichtmuseum für Volksarchitektur und Landleben in Schewtschenko-Hain, das Lwiwer Biermuseum, sind eine Besichtigung wert. Für Kunstinteressierte bietet sich zudem ein Besuch der Lemberger Gemäldegalerie an. Weitere Ausflugsziele in Lwiw sind der Kornjakt-Palast aus dem 16. Jahrhundert, in dem man in königlichen Gemächern wandeln kann, sowie der dreistöckige Palast Potocki.
Schließlich findet in Lwiw auch jährlich die größte Buchmesse der Ukraine statt und beim Alfa Jazz Fest kommen vor allem Musikliebhabern auf ihre Kosten.
Kurioses und Triviales
In Lwiw kann man sich nicht nur auf die Spuren vergangener Tage begeben, sondern auch einige Kuriositäten entdecken. So gibt es hier ein Bierbauchdenkmal, das vermutlich auf das Lemberger Bier als ältestes der Ukraine zurückgeht. Gleich daneben befindet sich eine Frauenskulptur, die eine Krone in der Hand hält – will man sich für ein Fotomotiv die Krone ‘aufsetzen’, muss man der Skulptur dafür an die Brust fassen.
Darüber hinaus findet man hier ein Museum zu Ehren des Schriftstellers Leopold von Sacher-Masoch – nach welchem der Masochismus benannt wurde. Vor diesem steht eine Statue dieses Herrn, in dessen Hosentaschen man sein bestes Stück ertasten kann.
Neben diesen kuriosen Denkmälern überzeugt Lwiw auch mit einer Vielzahl von Katzencafés. Ganz anders kann man hier aber auch in einem bunkerartigen Restaurant am Rynok Platz speisen. Damit hat Lwiw für jeden seiner Besucher etwas zu bieten – Architektur, Geschichte, Kultur sowie auch ungewöhnliche Denkmäler für außergewöhnliche Fotomotive.
Goslar, das niedersächsische Städtchen am Rande des Nordharz, ist eine der bekanntesten Orte im Harzgebiet und als Ziel nicht nur für Tagesurlauber, für Wochenendtrips, sondern auch Langzeiturlauber bekannt und sehr beliebt. Die Stadt kommt mit ihren 18 Ortsteilen auf ca 50.000 Einwohner.
Nach Nordwesten hin grenzt die Stadt an die Ausläufer des Harzes mit dem Rammelsberg (Bergwerk), und im äußersten Süden an den Salzgitter Höhenzug. Im Westen ist es der Steinberg, und im Osten verläuft die Grenze zu Sachsen-Anhalt. Nordöstlich begrenzt der Harly-Berg die Stadt Goslar.
Die Bezeichnung “Berg” ist schmeichelhaft, denn die Höhe beträgt lediglich ca. 256 Meter, allerdings ist dieser Hügel mit einem sagenhaften und sehenswerten Mischwald bewachsen. In den zahlreichen, bestens sortierten Bäumen fühlt sich die Vogelwelt zuhause. Für Wanderungen zwischen 1 und 4 Stunden bestens tauglich.
König Heinrich I. schloss um das Jahr 920 mehrere Dörfer zusammen, die als Siedlung schon vor über 1000 Jahren bedeutend war. Grundlage für den Wohlstand der Stadt bildete 968 das nahegelegene, ergiebige Silberbergwerk Rammelsberg im Nordwesten der Ausläufer des Harzes.
Zahlreiche Reichstage der frühen deutschen Könige wurden in Goslar abgehalten, was die Stadt weithin bekannt machte. In diesem Zusammenhang wurden viele Kirchen, Kapellen und Klöster gebaut.
Museen in Goslar
Blick ins Bergwerk Rammelsberg, Bild: Takashi Images / shutterstock
In dieser Phase des Hochmittelalters entstanden insgesamt 47 Kirchen, Kapellen und Klöster. Noch heute sind einige dieser Bauwerke vorhanden und zu besichtigen.
Rammelsberg Museum und Besucherbergwerk (UNESCO Weltkulturerbe)
Zinnfiguren-Museum
Kunsthandwerk im Grossen Heiligen Kreuz
Zwinger Goslar: Museum des Spaten Mittelalters
Goslarer Museum
Mönchehaus Museum
Galerie Stoetzel-Tiedt
Kirchen in Goslar
Stabkirche
Marktkirche St. Cosmas und Damian
Neuwerkkirche Goslar
Jakobikirche
Goslarer Dom (Dömchen)
St. Jakobus der Ältere
Bauwerke
Kaiserpfalz in Goslar, Bild: S-F / shutterstock
Beinahe vollständig erhalten ist die historische Altstadt von Goslar, geprägt von zahlreichen Fachwerkgebäuden, die ebenfalls zum Weltkulturerbe gehören. Man findet unzählige, vom Hauch der Geschichte umwehte Bauwerke wie:
Das Breite Tor
Zwinger
Kaiserpfalz
Domvorhalle
Marktkirche St. Cosmas und Damian
Nachdem Goslar im Späten Mittelalter zur Freien Reichsstadt und Mitglied der Hanse erhoben worden war, wurde es nötig, die Stadt durch festungsartig ausgebaute Verteidigungsanlagen zu schützen. Eindrucksvolle Überbleibsel davon haben dem Zahn der Jahrhunderte bis heute getrotzt und sind immer noch zu bestaunen.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Goslar
Der historische Marktplatz von Goslar ist umgeben von zahlreichen Ladengeschäften, die zum Bummeln und einkaufen einladen. Hübsche Cafés und Restaurants verlocken zum Verweilen. Das von Figuren begleitete Glockenspiel darf man sich nicht entgehen lassen.
Man sollte Goslar nicht wieder verlassen, ohne das Rammelsberg-Bergbau Museum besucht zu haben. Auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerks vermischen sich Museum, Denkmal und einstige Arbeitsstätte auf beeindruckende und einzigartige Art und Weise. Insgesamt drei Museumsgebäude präsentieren ein Zusammenspiel zwischen authentischem Ort und historischer Vergangenheit.
Die 1906 erbaute Kraftzentrale des Bergwerkes ist das älteste Gebäude auf dem Gelände. Seine Turbinen, Schaltzentralen und die gesamte technische Ausstattung lassen den gewaltigen Energiebedarf erahnen, der für den Betrieb des Bergwerkes nötig war. Heute ist dort in außergewöhnlichem Rahmen ein Museum für Moderne Kunst installiert.
Walderlebnispfad
Wer genug hat von all den Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, der kann sich auf die Suche nach dem Walderlebnispfad begeben. Ihn zu finden ist alleine schon ein kleines Abenteuer, weil die Hinweisschilder zugewachsen sind. Eigentlich ist es mehr ein Lehrareal als ein Pfad. Es geht bergauf und bergab, man könnte sich glatt verlaufen. Aber auch für Kinder geeignet und kurzweilig. Natur sehen, anfassen, riechen, schmecken, entdecken.
In südlicher Richtung ist die Nonnenbergquelle zu finden. Sie erfrischt mit köstlichem Trinkwasser.
Attraktionen in der Umgebung
Als der geeignetste Startpunkt schlechthin für schöne Ausflüge, ganz gleich ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ist der Radau Wasserfall. Harmonisch fügt er sich in das Bild mit dem Gasthaus, das zu einer ersten Erfrischung einlädt. Als Ausgangspunkt zu dem Eckerstausee kann man hier lohnenswerte Fotos schießen.
Einen überwältigenden Blick auf den Brocken hat man von der Rabenklippe. Das Waldgasthaus eignet sich für eine kleine Rast.
Von leicht über mittelschwer zu begehende Wanderwege bis schwierige Strecken, für die man entsprechende Ausrüstung und alpine Erfahrung braucht, sind für jeden Anspruch Wandertouren dabei.
Mitten im Wald stößt man auf die Stabkirche. Ein skandinavisch gestaltetes Bauwerk mit beindruckender Architektur und einem Interieur komplett aus Holz. Muss man besuchen.
Diese Sehenswürdigkeiten, nach Beliebtheitsgrad sortiert, wollen erkundet werden
Brocken
Hexentanzplatz
Barbarossahöhle
Rammelsberg Besucherbergwerk
Kyffhäuser-Denkmal
Teufelsmauer
Nationalpark Harz
Harzer Schmalspurbahn
Iberger Tropfsteinhöhle
Burg Falkenstein
Begriffe wie Hexentanzplatz, Teufelsmauer, in Goslar selbst das heimliche Wahrzeichen der Stadt, die Butterhanne, lassen auf zahlreiche mystische, schwer zu erklärende, dunkle Mächte schließen.
Bei der Herstellung von Butter beispielsweise hatte wohl der Teufel selbst seine Hand im Spiel. Alleine die “Butterhanne” wehrte sich dagegen und wurde so zur Volksheldin. Das etablierte Restaurant Brusttuch nahe der Marktkirche bietet der “Butterhanne “ihren verdienten Platz, wo sie auf der benachbarten Knagge dem Teufel ihr Hinterteil zeigt.
Goslar ist ein sehr schönes, gepflegtes, historisches Kleinod. Sich einer Stadtführung anzuschließen lohnt sich auf jeden Fall.
Wer einen Urlaub verbringen will und Erholung sucht, muss nicht immer weit fahren. Die DACH-Region bietet schöne Flüsse und Binnenseen, die sich mit einem Boot herrlich erkunden lassen. Egal, ob Sie mit der Familie auf Entdeckungstour gehen oder mit Freunden in den Angelurlaub fahren möchten, Sie können das passende Boot für jede Gelegenheit und für jeden Geldbeutel ausleihen. Die interaktive Bootsmap von Babista zeigt Ihnen die schönsten Regionen. Sie erfahren, wo Sie Boote ausleihen können und welche Boote erhältlich sind.
Fluss- und Seenlandschaften erkunden mit der Bootsmap
Die interaktive Bootskarte zeigt die schönsten Urlaubsregionen am Wasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf der interaktiven Karte sind zahlreiche Spots in verschiedenen Farben eingezeichnet. Dabei handelt es sich um Bootsvermietungen an verschiedenen Gewässern. Mit einem Klick auf den entsprechenden Spot erfahren Sie Näheres zur jeweiligen Region. Sie erhalten zudem Tipps für Aktivitäten und können sich über idyllische Orte, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants in der Nähe informieren, die Sie mit dem Boot erkunden können.
Die Bootsmap im Detail: Nähere Informationen per Klick
Ein Klick auf das jeweilige Icon genügt, um Informationen zum Gewässer und zum Bootsverleih in der Nähe zu erhalten. Sind Sie noch unentschlossen und wissen noch nicht, wo Sie hinfahren sollen? Schauen Sie einfach auf die Karte und klicken Sie die Icons an. Sie erfahren, wo sich die verschiedenen Gewässer befinden und welche Aktivitäten in der Nähe möglich sind. Informationen stehen auch zu den Bootsverleihen, den verfügbaren Booten und eventuell erforderlichen Befähigungsnachweisen bereit.
Für jeden das richtige Boot: Die vier verschiedenen Bootstypen
Planen Sie einen Urlaub mit dem Boot, können Sie Ihr Boot gezielt nach Kategorie wählen. Ein Klick auf „Kategorie wählen“ im oberen Bereich der Karte ermöglicht die Suche der Boote nach verschiedenen Bootstypen:
Motorboot für diejenigen, die gerne ein paar angenehme Stunden auf dem Wasser mit Freunden oder der Familie verbringen wollen;
Motoryacht für alle, die im Urlaub auf dem Wasser auf Luxus nicht verzichten möchten und mehrtägige Touren auf dem Wasser planen;
Segelboot oder Segelyacht in verschiedenen Kategorien für diejenigen, die es sportlich mögen und
Eventboote für besondere Gelegenheiten wie Hochzeit, Geburtstagsparty, Firmenfeier oder Betriebsausflug.
Klicken Sie das entsprechende Icon auf der Karte an, erfahren Sie, welche Boote verfügbar sind und welche Anforderungen Sie eventuell erfüllen müssen. So findet jeder das passende Boot, ganz gleich, ob er lieber sportlich unterwegs sein oder den Luxus genießen möchte. Eventboote können Sie teilweise sogar mit Skipper mieten. Mit der Filterfunktion nach Kategorie wird Ihnen ausschließlich der gewünschte Bootstyp angezeigt. Sie sehen auch die Adresse, an der sich der Bootsverleih befindet.
Darf es noch etwas mehr sein?
Mit einem Klick auf den jeweiligen Spot sehen Sie sofort, welche Boote am jeweiligen Standort ausleihbar sind. Neben den Booten, die nach Kategorie auswählbar sind, werden oft noch weitere Optionen für den Wassersport angeboten. So können Sie bei manchen Bootsverleihen beispielsweise auch ein Tretboot, Kajaks oder ein SUP für das Stand-up-Paddling mieten – dem nächsten Abenteuer auf dem Wasser steht so nicht mehr im Weg!
Tasmanien – Man könnte den südlichsten Staat Australiens als klein und nicht aufregend abschreiben. Ein seltsamer kleiner Zipfel am Ende der Welt, berühmt als Herkunft der Dänischen Kronprinzessin Mary, als Anbaugebiet für Äpfel und den Zeichentrick-Teufel.
Warum das jedoch ein großer Fehler wäre und was Sie sich auf einer Tasmanien-Reise auf keinen Fall entgehen lassen sollten, erfahren Sie hier.
Ob es an seiner Lage 240 Kilometer südlich des Australischen Festlandes liegt? Tasmanien fühlt sich jedenfalls wie eine ganz eigene Welt an. Dies zeigt sich am deutlichsten in seinen atemberaubenden Landschaften, die alles von weißen Sandstränden bis zu schneebedeckten Bergen und wilden, schroffen Küstenklippen umfassen. Ambitionierte Fotografen und Travel-Blogger werden sich freuen. Denn diese Landschaften sind so fotogen, dass es fast unmöglich ist, ein schlechtes Bild zu machen.
Die besten Ziele, um diese traumhafte Natur zu genießen, sind der Cradle Mountain im Westen des Bundesstaates und die Bay of Fires, der Freycinet National Park, die Tasman Peninsula und der Mount Wellington im Osten. Wenn sich dies für Sie nach einer unglaublich langen Liste für nur einen Urlaub anhört, denken Sie daran, dass Tasmanien tatsächlich ziemlich klein ist. Mehr als zwei Stunden braucht man eigentlich nie um von einem Ort zum anderen zu gelangen.
Dove Lake Circuit und der Boar Shed
Bay of Fires – Bucht der Brände, Bild: Visual Collective / shutterstock
Wenn Sie die Möglichkeit haben, den berühmten 65 Kilometer langen Überlandweg entlang der steilen Bergrücken und der stürzenden Wasserfälle des Cradle Mountain zu nehmen, tun Sie es unbedingt. Wenn nicht, ist der zweistündige „Dove Lake Circuit“ am Fuße des Berges fast genauso spektakulär und führt Sie direkt vorbei am Bootsschuppen – dem sogenannten „Boat Shed“ – des Sees, einem der am häufigsten fotografierten Wahrzeichen Tasmaniens.
An der Ostküste bringt Sie ein Ausflug in den Freycinet-Nationalpark mitten in ein anderes Wahrzeichen des Bundesstaates – die Wineglass Bay. Der perfekte Halbmond aus weißem Sand wird auf der einen Seite von türkisfarbenem Wasser und auf der anderen Seite von dichtem Buschland begrenzt und ist herrlich abgeschieden, da er nur über eine zweistündige Wanderung erreichbar ist. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Sie diesen Ort – zumindest für einen Teil Ihres Besuchs – ganz für sich allein haben, es sei denn, Sie zählen die lokalen Potoroos als Gesellschaft.
Die perfekten Strände von Tasmanien
Wineglass Bay, Bild: Atosan / shutterstock
Die Einheimischen in der nahe gelegenen Bay of Fires behaupten, ihre Strände seien sogar noch beeindruckender als die von Wineglass Bay, obwohl sie weniger bekannt sind. Einen Besuch sind sie auf jeden Fall wert. Die lebendigen Farben – das kristallblaue Wasser, der fast blendend weiße Sand und die typischen roten Felsbrocken – haben eine wirklich einmalige Anziehungskraft. Der Reichtum an Meeresbewohnern ist das Tüpfelchen auf dem Postkarten Idyll-i. Hunderte von Fischen tummeln sich direkt an der Küste und werden von den riesigen Tentakeln aus Seetang angespült, die von der Flut eingeschleppt werden. Holen Sie Ihre Angek heraus – das Abendessen zu fangen war noch nie so einfach.
Weiter südlich, direkt in der Nähe von Port Arthur, das sowohl wegen seiner unheimlichen Schönheit als auch wegen seiner faszinierenden Geschichte einen Besuch wert ist, werden Sie auf die Tasmanische Halbinsel stoßen. Hier ist es wild und rau. Millionen von Jahren starker Winde und wilder See haben allerlei Arten von geologischen Wundern geschaffen, von einem voll funktionsfähigen Blasloch (ein anderes befindet sich in der bezaubernden Küstenstadt Bicheno) bis zu Tasman’s Arch, Devil’s Kitchen und dem weltweit besten Beispiel für Mosaikpflaster.
Mount Wellington ist der letzte Punkt auf Tasmaniens Liste unfassbar schöner Landschaften. Stolze 1271 Meter ragt der Berg über der Stadt Hobart empor. Es gibt viele schöne Wanderungen, die Sie rund um den Berg unternehmen können, oder – wenn Ihnen nicht der Sinn nach körperlicher Anstrengung steht – eine schöne, asphaltierte Straße, die Sie zum Gipfel nehmen können.
Wenn Sie Lust auf eine sportliche Herausforderung haben, sollten Sie den Point to Pinnacle-Halbmarathon in Betracht ziehen, der jeden November den Berg hinauf führt. Auch wenn Sie schnaufen, Ihre Beine bereits nachgeben und Sie völlig erschöpft sind, die spektakuläre Aussicht entschädigt für alle Qualen.
Kulinarisches in Tasmanien
Bei so viel körperlicher Abstrengung werden Sie erfreut sein zu hören, dass in Tasmanien einige der besten Gerichte Australiens zu Hause sind. Probieren Sie unbedingt die Lammrippen bei Launceston’s Geronimo, eine Bruny Island Oyster, eines der modern interpretierten Gourmetgerichte bei Hobart’s Franklin oder eine gewürzte Quitten-Walnuss-Torte bei Jackman und McRoss.
Und auch Tasmaniens Getränke-Auswahl ist ähnlich exzellent. Weinberge wie Wines for Joanie, Delamere und Spring Vale bieten mehr als trinkbare Köstlichkeiten. An der Whisky-Front macht Lark regelrecht magische Dinge mit fermentiertem Roggen und bei Bruny Island House of Whisky weiß man, wie eine Verkostung zum außergewöhnlichen Erlebnis wird. Geheimtipp: Probieren Sie eine Flasche Willie Smiths Bio-Apfelwein, wo immer Sie darauf stoßen. Den Herstellern ist es gelungen, die perfekte Balance zwischen süß, bitter und sprudelnd zu finden.
MONA – die verrückteste Kunstgalerie in Australien
Es wäre unmöglich, ein Stück über Tasmanien zu schreiben, ohne MONA zu erwähnen, die wohl bekannteste und umstrittenste Kunstgalerie Australiens. Hier finden Sie eine Wand mit 150 geformten Vaginas aller Formen, Größen und Frisur-Varianten, eine Maschine, die wie am Schnürchen frisst und kotet – sie furzt auch ziemlich regelmäßig, was dazu führt, dass empfindlichere Besucher die Nasen rümpfen und angewidert den Raum verlassen – und ein paar Goldfische, die in einer winzigen Schüssel um ein Tranchiermesser schwimmen. Noch zu befindet sich der Großteil der Galerie 17 Meter unter der Erde in einem dunklen und höhlenartigen Raum. Ist es seltsam? Ja! Ist es ein einmaliges Erlebnis? Auf jeden Fall auch!
Neben malerischen Landschaften, kulinarischen Genüssen und eigenwilliger Kunst, gibt es in Tasmanien natürlich noch viel mehr zu entdecken. Aber das finden Sie am besten selbst heraus und besuchen dieses einmalige Stückchen Erde. Sie werden es bereuen wenn Sie es nicht tun
Wer Hörbücher hört, taucht ein in eine andere Welt. Einfach abschalten und der beruhigenden Stimme des Erzählers zuhören. In einer hektischen und immer schneller werdenden Gesellschaft sehnen sich viele Menschen nach Entspannung und Unterhaltung. Dies am besten zu jeder Zeit und überall. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur eine kleine Kurzgeschichte oder einen ganzen Roman zum Entspannen hören möchte. Was man sucht, findet man meistens auch.
Seit über 60 Jahren sind Jung und Alt begeistert von Hörbüchern. Die ersten Hörbücher sind bereits in den 50ern auf den Markt gekommen und haben auch damals schon als absolute Neuheit für Begeisterung gesorgt. Allerdings war man zu dieser Zeit noch Ort gebunden, es war nicht preiswert und man musste einen Schallplattenspieler besitzen. In den kommenden Jahrzehnten kam dann der CD Rekorder und anschließend der Walkman, der es einen ermöglichte, überall Musik oder Hörbücher zu hören. Heutzutage geht das ganz einfach über das Smartphone oder über den Smart TV. Dabei sind dem Zuhörer keine Grenzen gesetzt, was die Auswahl betrifft. Von dem klassischen Krimi bis über Romane, Kindergeschichten, Lernbücher, Podcasts oder die Nachrichten der letzten Tage, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.
Vorteile, die Hörbücher mit sich bringen
Mit Hörspielen das Reisen angenehmer gestalten, Bild: GaudiLab / shutterstock
Ganz egal, für welche Art an Hörbuch man sich auch entscheidet, es bietet Ihnen in allen unterschiedlichen Situationen, viele unterschiedliche Vorteile.
Ein Vorteil bei Hörbüchern besteht darin, dass sie überall und immer abgerufen werden können. Egal, ob in der Bahn oder zu Hause auf dem Sofa, die Möglichkeit, abzuschalten besteht überall.
Durch das Zuhören wird Aufgenommenes besser verarbeitet und gespeichert. So müssen wir uns stärker anstrengen, wenn wir ein Buch lesen oder einen Film im Fernsehen anschauen, da zusätzlich zu den auditiven auch die visuellen Reize verarbeitet werden müssen von Gehirn. Somit wird die Fantasie mehr angeregt und der Zuhörer kann sich besser konzentrieren. Es bieten sich zum Beispiel auch Lerntexte als Audio an.
Entscheidend für ein gutes Hörbuch ist meistens die Stimme des Erzählers. Hörbuch Sprecher sind in aller Regel professionell ausgebildete Vorleser, welche mit ihrer Stimme im Rhythmus des Textes lesen. Dabei sind Betonung, Geschwindigkeit und Sprachmelodie besonders entscheidend. Der Zuhörer erkennt anhand der Stimme, wenn Spannung aufgebaut wird und er besonders gut aufpassen muss.
Sie sind platzsparend. Neben all den Vorteilen sollte man auch diesen Aspekt nicht außer acht lassen. Bücher verstauben oft in Regalen oder landen in der Bücherei. Sie sind außerdem nicht so vielseitig einsetzbar. Die wenigsten schleppen ihre dicken Bücher überall mit hin. Wogegen Audible Erfahrung immer im Smartphone auf einen warten.
Hörbücher sind oft kostenlos. Viele Apps bieten Hörbücher zur Probe oft kostenlos an. Bevor man sich also zu einem Kauf entscheidet, hat man die Möglichkeit 1-2 Kapitel zu hören. Teilweise sind sogar ganze Hörbücher umsonst. Einfach mal in der jeweiligen App etwas herumstöbern.
Wer es also einfach und unkompliziert mag, für den sind Hörbücher genau das Richtige, da sie jederzeit abgerufen werden und gehört werden können. Sie bieten eine prima Alternative zum klassischen Buch oder Film und nehmen den Zuhörer mit auf eine neue Reise.
Du bist gerade dabei deinen nächsten Urlaub zu planen? Du möchtest deine freie Zeit draußen in der Natur verbringen, Action und Abenteuer erleben? Dann sollte dein nächstes Reiseziel unbedingt nach Schweden führen!
Glasklare Luft, weitläufige Landschaften mit großen Seen und zauberhafte Farben…das beschreibt die ersten Eindrücke Schwedens. Schweden ist eins der skandinavischen Länder und bietet wunderschöne Fjorde und Nationalparke, zahlreiche Naturschönheiten und gigantische Wasserfälle, die deine Reise dahin lohnenswert macht! Mehr als die Hälfte der Landfläche ist bewaldet und veranschaulicht die Ursprünglichkeit der Natur. Schweden überrascht mit vielfältiger Natur, hohe Berge im Norden und tiefe Wälder. Besonders faszinierend ist die Mitternachtssonne und die Nordlichter, welche ein unglaublich tolles Lichtspektakel bieten, was man so mit Sicherheit noch nirgends gesehen hat. Ebenso beeindruckend sind die Weite und Einsamkeit, die einen mit der Natur noch näher in Verbindung bringen. Auch können einem gelegentlich andere Naturliebhaber über den Weg laufen – in Schweden begegnen einem die Menschen so unkompliziert und freundlich. Es müssen nicht immer Palmenstrände, große Hotels oder mediterranes Flair sein. Die Natur hat meist noch so viel mehr zu bieten, man muss es nur einmal ausprobieren. Vor allem im Winter gibt es besonders tolle Möglichkeiten das Land und seine magischen Landschaften zu erkunden. In den kalten Monaten, in denen der Schnee in der Sonne glitzert erscheint die Natur gleich doppelt so schön und noch einsamer. Ob Aktivurlaub oder Trekkingabenteuer – in Schweden ist für jeden etwas dabei.
Die Hüttentouren im Winter bieten ein unvergessliches Erlebnis: mit Ski oder Schneeschuhen fährt oder wandert man durch die fantastische Bergwelt, über durchgefrorene Flüsse und Seen während einem links und rechts die schneebedeckten Gipfel und gigantischen Gletscher umgeben. Man zieht in mehreren Etappen von Berghütte zu Berghütte. Wildnis pur! Solch eine Ruhe und Stille gibt es nur fernab der Zivilisation. Besonders romantisch und einzigartig sind die Nordlichter, welche man oberhalb des Nordpolarkreises bei klaren Nächten zu sehen bekommen kann. Man erlebt ungestörte Einsamkeit in Eis und Schnee, strahlende Sonnentage beim Wandern und nachts Schneetreiben während man sich vor dem Kamin in der Hütte aufwärmt. Eine schöne Entspannung bietet auch eine Sauna, welche in manchen Berghütten zur Verfügung steht.
Winterzelten
Wer es noch abenteuerlicher haben will, hat die Möglichkeit eine Zelttour zu buchen. Dabei ist man in der arktischen Landschaft autark mit dem Winterzelt auf Tour. Das Gepäck wird dabei in Pulkas befördert. Diese ist eine Art Schlitten, auf dem Gepäck von Tieren wie Rentiere und Huskys oder auch von Mensch gezogen wird. Mit einem Kocher und passendem Geschirr wird in der weißen Schneelandschaft das Essen zubereitet und bei strahlenden Nordlichtern genossen. Die Zelte und Schlafsäcke sind für den Winter ausgelegt – also keine Sorge, du wirst gut gewärmt. Mit dem Zelt erlebt man die Unabhängigkeit von der Außenwelt und alles was benötigt wird, ist in den Pulkas verstaut. Wer kann schon von sich behaupten, dass er mitten in den Bergen an den schönsten Plätzen Schwedens im Zelt übernachtet hat?!
Huskytour
Mit Huskys auf Wintertour durch Schweden, Bild: Alexandre Mottet / shutterstock
Sobald der erste Schnee fällt und das Wasser der Seen zu gefrieren beginnt, ist es Zeit die Huskys loszulassen! Die Wintertouren mit Begleitung durch Huskys bietet dir ein tierisches Erlebnis. Dein Traum ist es schon immer einmal gewesen dich von Huskys ziehen zu lassen oder selbst mal den Huskyschlitten zu lenken? Die Wintertouren in Schweden können dir deinen Traum erfüllen. Huskys haben ein Urvertrauen zu jedem Menschen, wollen unbedingt beim Ziehen der Pulkas helfen und sind extrem verschmust. Sie sind freundliche und zuverlässige Gesellen, die schnell dein Herz erobern werden. Mit Schneeschuhen erkundest du die fantastische Winterlandschaft und die süßen Naturburschen unterstützen und begleiten dich. Gerade bergauf sind sie eine sehr große Hilfe, da sie die Menschen mit ihrem Fleiß und ihrer Kraft tatkräftig unterstützen.
In den Bergen leben auch andere wilde Tiere wie Bären und Wölfe. Doch sind diese meist viel zu scheu in die Nähe der Menschen zu kommen und stellen auch keine Bedrohung bei gegenseitigem Respekt dar. Des Weiteren sind Elche, Moorschneehühner, Rentiere, Polarfüchse und Vielfraße in Schweden beheimatet. Diese wirst du gelegentlich zu sehen bekommen.
Orte zum Erkunden
Fluß am Königsweg in Schweden, Bild: Viktorishy / shutterstock
Wintertouren empfehlen sich besonders im Norden Schwedens zum Beispiel entlang des Kungsleden, der Königsweg. Er ist ein weltweit sehr bekannter Weitwanderweg, der im Gegensatz zu anderen Wanderwegen gerade im Winter kaum von Menschen erkundet wird. Während der Wanderung wirst du von weiten Tälern, mächtigen Flüssen, imposanten Bergen, ganz viel Wald und herrlichen Seen umgeben. Der Kungsleden kann auf südlicher als auch nördlicher Seite erkundet werden.
Ebenso schön lässt es sich mit den Huskys durch das Vindelfjäll wandern. Dies ist ein schwedisches und zugleich Europas größtes Naturreservat, welches sich im Nordwesten in Schwedisch-Lappland, genauer in der der Provinz Västerbottens län befindet. Das Vindelfjäll ist 560.000 Hektar groß, was einer doppelt so großen Fläche des Saarlandes entspricht. Es besteht aus Birken- und Fichtenwäldern, baumloser Tundra, einigen Gletscher und Seen.
Allgemein eignen sich in Schweden alle Regionen zum Wandern. Auch sind die Wege gut ausgeschildert und werden von vielen Mensch aus aller Welt besucht. Ebenso sind einige Rastplätze entlang der Wanderwege vorgesehen. Wer es aber lieber in Stille mag, kann seine Pausen abseits der offiziellen Schutzhütten und Feuerstellen planen.
Etwas abenteuermutiger wird dann der Sarek Nationalpark. Dieser ist der größte Nationalpark Schwedens und befindet sich im Schwedisch Lappland. Hohe Gipfel, Gletschertäler, Bergmassive und rauschenden Stromschnellen umgeben dich während deiner Wintertour. Mit einem Wanderstart ab dem Kungsleden erlebt man die weltbekannten Berge Nammasj und Skierfe. Mit Überquerung des Deltas des Flusses Rapaädno bekommt man die ersten schroffen Gipfel des Nationalparks zu sehen. Im Herzen des Sarek-Nationalsparks, vorbei durch enge Täler, über gefrorene Seen und Flüsse, über Hochebenen, vorbei an Gletschern und durch enge Täler herrscht Abgeschiedenheit und Einsamkeit, fernab der Zivilisation.