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Donnerstag, April 3, 2025
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Brisbane: Die Perle an Australiens Ostküste

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Es dauerte nicht einmal 150 Jahre seit der Gründung einer einsamen Strafkolonie am Brisbane River bis heute: Brisbane ist eine moderne Stadt, die wegen ihrer traumhaft schönen, sonnenbeschienenen Lage am Meer und der zahlreichen Ferienparadiese ringsum als ein touristischer Hotspot Australiens gilt.

Vielmehr noch: Der gesamte östliche Teil Australiens ist ein beliebter Dreh- und Angelpunkt für Besucher aus der ganzen Welt. In erster Linie sind es die beliebten Bundesstaaten Queensland und New South Wales, die Australiens Osten ausmachen. Ganz im Gegenteil zum australischen „Wilden Westen“, der so dünn besiedelt ist, das eine Reise von einem Ort zum anderen zuweilen Tagesreisen dauern kann. An der Ostküste geht es dagegen weitaus lebhafter zu – und eine Attraktion folgt auf die andere.

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Auch klimatisch gibt es einige Unterschiede zu anderen Landesteilen: So sorgt das ausgeprägte subtropische Klima in Australiens Osten für sehr angenehme Temperaturen – und zwar über das ganze Jahr. Gebirgszüge ragen bis zu 2.200 Meter in die Höhe.
Also: Volle Punktzahl für Brisbane! Während die Weltstadt Sydney mit ihrem Reichtum an Sehenswürdigkeiten punktet, fühlen sich die Besucher Brisbanes darüber hinaus von kulturellen Highlights en masse angezogen.

Brisbane – Australiens drittgrößte Stadt

Rathaus Brisbane
Das Rathaus von Brisbane, Bild: SchnepfDesign / shutterstock

Brisbane ist mit seinen etwa 2,2 Millionen Einwohnern die Hauptstadt des besonders beliebten Bundesstaats Queensland. Populär wurde Brisbane durch sein umfassendes Angebot kultureller Attraktionen: Besonders als Konzertliebhaber oder Theaterfreund wird man die reichhaltigen Offerten an Brisbanes Kulturstätten schätzen.

Als drittgrößte Stadt hinter den Metropolen Sydney und Melbourne ist Brisbane ein besonders beliebtes Ziel für Touristen aus allen Teilen der Welt. So ist die Internationalität Brisbanes gleichermaßen charakteristisch wie das von vielen Subkulturen geprägte Stadtbild. Zudem hat sich eine starke, bedeutende Kulturszene etabliert, die Anziehungspunkt ist für Künstler aus allen Teilen der Welt.

Quirlig und bunt ist auch Brisbanes Nachtleben. CBD, der „Central Business District“ Brisbanes liegt auf einer Halbinsel in einer Biegung des Brisbane River. Die Innenstadt ist mit nur etwa 2,2 Quadratkilometern flächenmäßig recht überschaubar, doch das Überangebot an Sightseeing-Highlights und Shopping-Offerten fasziniert alle Besucher dermaßen, dass das individuelle Zeitbudget für so manchen Besucher recht schnell unbedeutend wird. Benannt sind alle Straßen im CBD nach Mitgliedern des britischen Königshauses, so etwa die berühmte Queen Street mit der riesigen Queen-Street-Mall. Die Queen Street erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten und gilt als renommiertester Boulevard Brisbanes.

Jede Menge Freizeitspaß

Shopping in der City, Besuch von Kunstausstellungen, Galerien und Theatervorstellungen, Bootstouren mit vielen anderen Menschen oder ganz romantisch zu zweit in der Sommernacht: Brisbane überhäuft seine Besucher mit interessanten Angeboten für den großen und den kleinen Freizeitspaß:

Schiffswrack Maheno, Fraser Island
Das Schiffswrack der Maheno in Fraser Island, Bild: karegg / shutterstock

So finden Kulturfreunde und Kunstliebhaber im renommierten Queensland Cultural Centre zahlreiche Galerien, Theater und Museen verschiedenster Genres. Während die South Bank Parklands herrliche Gelegenheiten zum Schwimmen, für viel Sportspaß, für Spaziergänge und Fahrradtouren oder ganz einfach zum Relaxen bieten, gehören Besuche der Fraser Islands zum „Pflichtprogramm“ der Brisbane-Besucher:

Die Fraser Islands liegen vor Queensland und gelten mit ihrer Längsausdehnung von über 120 km als die größte Sandinsel der Welt. Dort erwarten den Urlauber Sandsteinfelsen mit tollen Aussichtspunkten, einem Schiffswrack, eine faszinierende Flora und Fauna und einzigartige Traumstrände.

Brisbanes Traumstrände

Von Brisbanes Innenstadt aus gemessen sind es nicht einmal 20 Kilometer bis zur Pazifikküste und zu den schönen Stränden rund um die Stadt. Obwohl der Streets Beach in den South Bank Parklands durchaus schönes Strandleben bietet, empfehlen sich Besuche der Meeresstrände in Brisbanes Norden und Süden denn doch sehr: Besonders schön und sehr beliebt ist die Sunshine Coast. Auf dem Weg dorthin passieren Besucher die Moreton Bay und die Bribie Island sowie die Badestrände der Gold Coast. Die Gold Coast gilt als erstklassiger Hotspot der Surfer-Community. Dort gibt es zudem viele Einkaufsmöglichkeiten und ein ebenso amüsantes wie aufregendes Nightlife.

Prima Klima

Ein milder Südostpassat gilt als charakteristisch für das milde, warme Klima im Osten Australiens. Weiter im Landesinneren ragen bis 2.200 Meter hohe Gebirgszüge auf, deswegen gibt es in der Region hin und wieder auch Steigungsregen. Zu verzeichnen sind keine ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Während es hinter dem Gebirge bei Canberra zu Temperaturschwankungen kommt, hat Brisbane ein leicht humides, subtropisches Ostseitenklima. Während die Sommermonate von November bis April von Niederschlag und Wärme geprägt sind, verzeichnet man im Winter von Mai bis Oktober wie überall auf der auf der Südhalbkugel der Erde ein trockenes Klima mit milden Temperaturen. Durchschnittlich gibt es an 125 Tagen im Jahr Regen und die Sonne scheint durchschnittlich 3.000 Stunden jährlich.

Insgesamt gilt der Januar als wärmster und der Juli als kältester Monat. Die durchschnittliche Jahreshöchsttemperatur beträgt 26,4 °C. Dabei liegt die niedrigste Temperatur immer noch bei wunderbar milden 16,2 °C. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Meeres beträgt 24 °C. Das alles sind die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub in und um Brisbane

Langkawi – Kleine Insel mit großer Kultur

Langkawi ist Malaysias Urlaubsinsel und noch ein richtiger Geheimtipp. Urlauber, die Entspannung, aber auch Abwechslung suchen, die Thailand bereits kennen oder nicht besuchen wollen, finden hier ein kleines Juwel mit traumhaften Stränden, immergrünen Wäldern und dennoch städtischer Infrastruktur und damit die Annehmlichkeiten, die einen Urlaub perfekt machen. Langkawi ist zudem noch relativ unbekannt als Reiseziel, sodass es auch in der Hauptsaison nicht zu überlaufen ist. Die Insel, westlich der malaiischen Halbinsel gelegen, ist leicht erreichbar und kann mit vielen Sehenswürdigkeiten, vielfältigem Essen und einer farbenprächtigen Kultur aufwarten. Malaysia wirbt nicht umsonst damit, das reale Asien zu sein.

Langkawi, wo sich Südostasien, Thailand, Indien, China und der Westen treffen

STrand Cenang Langkawi
Traumstrand in Cenang, Bild: AsiaTravel / shutterstock

Was Langkawi besonders macht, ist die einzigartige Verschmelzung verschiedener Kulturen zu einem harmonischen Gesamtbild. Malaysia bietet nicht nur die einheimische, südostasiatische Lebensweise, sondern ist auch Heimat von Thai, Chinesen, Indern und Arabern. Über tausend Jahre lang haben diese Kulturen nebeneinander gelebt und eine einzigartige neue Kultur geschaffen, die sich Besuchern vor allem durch die herrlich abwechselnde Küche, aber auch einzigartige Architektur präsentiert. So finden sich auch auf Langkawi die Perakanan-Häuser, die von Exilchinesen in den letzten Jahrhunderten erbaut wurden. Sie sind auf Penang am besten zu erkunden. Neben Küche, Kultur und Architektur bietet Langkawi aber auch faszinierende Kultur und freundliche Gastgeber, die nur darauf warten, den Urlaubern alle Wünsche zu erfüllen – der Einfluss Thailands ist nicht von der Hand zu weisen.

Kleine Insel, aber viel zu entdecken

Langkawi Sky Bridge
Die Langkawi Sky Bridge (Fußgängerbrücke) bietet traumhafte Ausblicke, Bild: Leonid Sorokin / shutterstock

Die Natur dürfte die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Insel sein. c ist eigentlich nicht nur eine, sondern besteht aus fast hundert kleinen Kalkinseln und -felsen, ähnlich dem berühmten James Bond-Felsen (der ist allerdings in Thailand). Im Norden der Insel gibt es einen Schwarzsandstrand, bei dem der Sand aus dunklem vulkanischen Gestein besteht. Im Inneren laden zahlreiche Naturparks zum Erkunden von Felsen, Wasserfällen und Seen ein. Die immergrüne Umgebung bietet zahlreiche Fotogelegenheiten. Und auch unter Wasser gibt es viel zu erkunden. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Kulturinteressierte können das lokale Museum besuchen oder die faszinierende einheimische Architektur bestaunen. Die unterschiedlichen Völker, welche die Insel geprägt haben, haben hier ihre Spuren hinterlassen: neben Moscheen gibt es chinesische und thailändische Tempel sowie Spuren aus der Kolonialzeit der Portugiesen und Briten. Zahlreiche Festivitäten finden während des Jahreslaufs statt. Obwohl Malaysia muslimisch geprägt ist, trifft Islam hier auf asiatische Offenheit. So existiert dann auch ein sehr aktives Nachtleben, vor allem in der Nähe der beiden beliebtesten Strände der Insel.

Natur und Kultur pur im Schmelztiegel der Kulturen

Was Langkawi perfekt macht, ist die Kombination von Strand, Bergen und Stadt, sodass vom Badeurlauber bis zum Kultursuchenden alle auf ihre Kosten kommen. Die langen Sandstrände, gesäumt von Palmen, laden zum Schwimmen, Sonnenbaden oder Relaxen ein. Das Wasser ist kristallklar und bietet Erfrischung von der tropischen Hitze. Die Kalkfelsen vor der Küste machen die Idylle perfekt. Wer aktiv sein möchte, kann in den Bergen wandern gehen und die frische Luft der immergrünen Wälder genießen. Gefährliche Tiere gibt es nicht, und die Insel ist zu klein, um sich zu verlaufen. Und nach entspannendem Strandaufenthalt oder aktivem Erkunden des Landesinneren können Urlauber dann in der Stadt abends bei dem leckeren Essensangebot oder bei einem farbenfrohen Cocktail den Tag Revue passieren lassen. Boutiquen und Geschäfte laden zudem zum Flanieren und Shopping (Duty-Free) ein. Langkawi bietet von allem etwas.

Kinderleichte Anreise nach Langkawi

Die Anreise kann auf vier Wegen erfolgen. Direktflüge aus Europa gibt es nicht. Die einfachste Möglichkeit ist das Flugzeug. Verbindungen gibt es von und nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, sowie auch Penang, einer nahe gelegenen Insel, deren Architektur als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet ist. Aber auch von Thailand aus gibt es Flüge nach Langkawi. So lässt sich der Badeurlaub leicht durch Anschlussflüge in die Urlaubsplanung integrieren. Die zweite Möglichkeit ist per Boot oder Fähre. Allerdings dürfte der Weg von Kuala Lumpur aus eher beschwerlich sein. Aber von und nach Penang gibt es einige kommerzielle Linien. Abschließend können Urlauber auch per Bahn anreisen – natürlich auf dem Festland, um dann mit der Fähre überzusetzen. Bahnfahrten sind allerdings oft langwierig und aufgrund des Klimas anstrengend. Von Kuala Lumpur bis nach Alor Setar dauert es etwas mehr als zehn Stunden. Theoretisch kann die Reise auch noch mit dem Auto, als Alternative, durchgeführt werden. Obwohl sicher unabhängig und bequem, ist dies jedoch die teuerste Alternative. Der Aufenthalt lässt sich aufgrund der guten Verbindungen Langkawis perfekt in eine Rundreise Thailand-Malaysia integrieren.

Beste Reisezeit Langkawi

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Obwohl Langkawi eine tropische Insel ist, gibt es ideale Reisezeiten. Das Wetter ist ganzjährig tropisch-warm, aber während der zweiten Jahreshälfte häufen sich auch Taifune, die zu erheblichen Reisebehinderungen führen können – ganz zu schweigen von verregnetem Urlaub. Die beste Reisezeit ist Dezember bis April, wenn Trockenzeit herrscht (es aber auch sehr heiß ist). Dann haben die Stürme abgeflaut und es regnet nur sehr selten. Während der Regenzeit (Rest des Jahres) regnet es täglich, zwar nicht dauernd, aber durch den ein- oder zweistündigen Regen kann es extrem luftfeucht werden, was körperliche Aktivitäten sehr erschwert.

Die fast perfekte Urlaubsinsel

Langkawi bietet fast den perfekten Urlaub für alle, die es in die Ferne zieht. Tropische Sandstrände, gastfreundliche Einheimische, eine hervorragende Küche und viel Natur und Kultur, die man noch selbst entdecken kann. Dies ist entweder ein perfekter Start ins Asienabenteuer oder Abschluss einer Malaysia- oder Thailandrundreise. Entdecken Sie Langkawi, solange die Insel noch ein Geheimtipp ist!

Urlaub mit Familie in Mallorca – Trotz Corona

Urlaub im Jahr 2020 auf Mallorca – Wir haben es trotz Corona gewagt und wurden nicht enttäuscht. Welche Vorbereitungen hierzu nötig waren und welche Erfahrungen wir auf der Insel gesammelt haben haben wir einmal zusammengefasst.

Vorbereitung der Reise

Natürlich gehören bei einer diesjährigen Reise die Gesichtsmasken zum Handgepäck dazu wie der Reisepass und die Reiseapotheke. Bevor man jedoch auf Mallorca einreisen darf, muss man sich zuvor bei der spanischen Gesundheitsbehörde registrieren, seine Kontaktdaten daheim und am Urlaubsort angeben sowie ein paar kurze Gesundheitsfragen beantworten. Die Beantwortung dieser Gesundheitsfragen ist ab 48 Stunden vor der Anreise möglich. Eine Registrierung kann bereits ein paar Tage früher vorgenommen werden. Hierzu benötigt man lediglich seinen Personalausweis oder Reisepass. Das Formular ist leicht verständlich und nachvollziehbar aufgebaut. Ein bisschen nervig ist es jedoch, dass man als vierköpfige Familie das Formular auch viermal vollständig neu anlegen und ausfüllen muss da es keine Option für eine mehrköpfige Reisegruppe gibt.

Flughafen und Flug

Frankfurter Flughafen Corona
Nichts los am Frankfurter Flughafen, Bild: Reisemagazin Online

Wer in diesen Tagen aus Frankfurt wegfliegt erlebt den Airport so leer wie selten zuvor. Kaum Starts und Landungen und somit auch nur wenige Passagiere. Der Check-in verlief absolut reibungslos mit geringen Wartezeiten bei der Gepäckaufgabe. Am Gate die üblichen Verdächtigen, die schon beim ersten Boardingaufruf Angst haben, der Flieger könnte ohne sie starten und deshalb beim drängeln auch auf kleine Kinder keine Rücksicht nehmen. Wenigstens etwas normales in diesen verrückten Tagen. Um unsere Kinder zu schützen haben wir auf unserem Condor Flug gegen Aufpreis „Business Class“ gebucht. Somit waren die Reihen um uns herum frei und natürlich blieb auch der Mittelsitz leer.

Die Boeing 737 selbst schien auch in der Economy Class nicht vollbesetzt zu sein so dass mir auch hier keine Hygienemängel aufgefallen sind. Während des Fluges durften keine offenen Getränke ausgegeben werden. Die Stewardessen und Stewards verteilten stattdessen in einer Tüte einen Mix aus verpackten Süßigkeiten, Knabberkram, Joghurt und Feuchtigkeitstüchern. In der Business Class inklusive kostete der angebotene Mix bei den Standardsitzen 6,50 Euro.

Ankunft in Palma de Mallorca

Flughafen Palma de Mallorca, Corona
Auch am Flughafen in Palma de Mallorca ist wenig los, Bild: Reisemagazin Online

Entgegen den weit verbreiteten Meldungen hatten wir morgens um 10 Uhr am Flughafen keinerlei größeres Passagieraufkommen, so dass wir schnell und ohne Anstehen durch die Sicherheitskontrollen kamen. An der Gepäckausgabe war es etwas voller, jedoch hielten alle Urlauber den nötigen Mindestabstand zueinander ein. An den Mietwagenschaltern musste man ein wenig Geduld mitbringen. Anscheinend vertrauen viele Reisende hier mehr auf den selbst organisierten Hoteltransport. Dies sieht man auch wenn man das Flughafengebäude verlässt. Wo sonst ein Transportbus neben dem andern steht klafften dieses Jahr große Lücken.

Ablauf im Hotel

Unsere diesjährige Wahl fiel auf das Protur Biomar Gran Hotel in Sa Coma. Da wir das Hotel von früheren Mallorca-Reisen bereits kennen, können wir die Situation zu Covid-19-Zeiten ganz besonders gut mit früheren Aufenthalten vergleichen.

Bewegt man sich auf dem Hotelgelände, z.B. vom Zimmer zum Pool herrscht Maskenpflicht ab dem 6. Lebensjahr. Dies ist für kleine Kinder sicherlich ein wenig lästig, als Erwachsener ist man die Maske von daheim jedoch bereits gewöhnt. Am Pool sowie am Tisch im Restaurant kann die Maske selbstverständlich ausgezogen werden.

Ablauf am Buffet

Im Restaurant wird – wie üblich … ein großes Live-Cooking-Angebot präsentiert. Inhaltlich ist das Restaurant bemüht den gleichen Umfang und Qualität bereitzustellen wie in früheren Jahren. Das Buffet wird klassisch aufgestellt. Der einzige aber deutliche Unterschied: Servicekräfte geben den Gästen nach der Wahl die Speisen auf den Teller. Man kann sich das Essen also nicht wie gewohnt selbst portionieren. Das schränkt das kulinarische Glücksgefühl ein wenig ein, da man sich nicht traut von allem ein bisschen was zu probieren. Darüber hinaus serviert das Hotel jedoch noch portionierte Vor- und Nachspeisen im Glas oder in der Schale welche man sich selbstständig nehmen darf. Insgesamt lässt sich festhalten dass ein Restaurantkonzept ausgearbeitet wurde, welches dem Gast dennoch ein besonderes Erlebnis liefert.

Die Situation im Ort und am Strand

Sa Coma Strand
Ganz so leer wie auf diesem Foto ist es am Strand von Sa Coma auch in Corona-Zeiten nicht, Bild: Diego Blanco / shutterstock

Eins vorweg: Bewegt man sich im Ort, herrscht auf Mallorca strenge Maskenpflicht (Stand: 30. Juli 2020). In Sa Coma, im Südosten der Insel gelegen, sind die Corona-Folgen sehr deutlich zu spüren. Viele Geschäfte sind geschlossen. Offene Läden sind nur schwach frequentiert. Bislang waren wir hier immer in der Vorsaison unterwegs und haben einen lebhaften Urlaubsort vorgefunden. Dies ist dieses Jahr absolut nicht der Fall. Dies sorgt einerseits für eine gewisse Sicherheit, macht jedoch auch andernfalls ein wenig traurig weil absehbar ist, wie hart die Covid-Krise die Menschen auf Mallorca trifft. Insbesondere diejenigen die vom Tourismus abhängig sind.

Am Strand sammeln sich dann doch ein paar Urlauber, jedoch bleibt die deutliche Mehrzahl der Offiziellen Strandliegen leer. Die Mindestabstände werden jedoch von allen Strandbesuchern eingehalten, so dass auch hier ein sicheres Urlauben möglich ist.

Ist ein Urlaub auf Mallorca 2020 möglich?

Unsere Erfahrungen zeigen dass ein Urlaub auf Mallorca auch während Corona möglich ist. die Mallorquiner sind sehr bemüht dass die Einschränkungen nicht ins Gewicht fallen und die Gäste ihren Urlaub möglichst unbeschwert genießen können. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Geschäften (insbesondere in großen Supermärkten) sind mindestens genauso streng verglichen mit Deutschland. Wir bereuen unsere Entscheidung zu fliegen nicht und würden jederzeit wieder buchen.

Marseille: Hafenstadt mit Charme, Kultur und Köstlichkeiten

In der wunderschönen Hafenstadt Marseille treffen französischer Charme und maritimes Flair aufeinander. Sie ist einer der ältesten Städte Frankreichs und liegt am Golf du Lion. Neben der traumhaften Landschaft bietet Marseille interessante kulturelle Eindrücke, durch die sie 2013 sogar zur Kulturhauptstadt wurde. Die Hafenmetropole verzaubert ihre Besucher mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer unverwechselbaren Atmosphäre, die besonders am Vieux Port, dem alten Hafen der Stadt spürbar wird.

Marseille maritim am Vieux Port

Alter Hafen, Marseille
Der alte Hafen in Marseille, Bild: Vieux Port / shutterstock

Im Wasser schippern die Jachten der Reichen und Schönen, der salzige Meeresduft verbindet sich mit kulinarischen Gerüchen aus den umliegenden Restaurants. Auf dem Hafenkai findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt, bei dem der Tagesfang der Fischer bestaunt und natürlich auch erworben werden kann. Frischer geht es kaum. Vieux Port zieht nicht nur Touristen an. Er ist auch ein Treffpunkt für viele Einheimische. Hier genießt man das Leben bei einem guten Essen und einem Glas Wein. Besonders stimmungsvoll ist es am Abend. Dann versprüht das Gebiet seinen ganzen Charme. Die Restaurants sind mit romantischen Windleuchten dekoriert und auf den Jachten finden Candlelight-Dinner statt. Für Liebhaber des maritimen Flairs ist der Alte Hafen der perfekte Ort zum Bummeln und Entspannen. Zudem gelangt man von hier aus schnell zu vielen umliegenden Sehenswürdigkeiten.

Marseille besticht durch Museenvielfalt

Mehr als 20 Museen bieten reichhaltige geschichtliche Abwechslung. Das Musée d’Histoire de Marseille gewährt beispielsweise einen attraktiven und sehr lebendigen Einblick in die Stadtgeschichte. Neben historischen Nachbildungen und Filmen gibt es Vorschläge für spezielle Spaziergänge, Kinderprogramme oder virtuelle „Zeitzeugen“.

La Vieille Charite, Bild: Pani Garmyder / shutterstock

Die Vieille Charite war einst ein Armenhospiz und wird heute als Kultur- und Museumszentrum genutzt. Hier befinden sich das Musée d’Arts Africains, Océaniens, Amérindiens und die archäologische Sammlung des Musée d’Archéologie Méditerranéenne.
Ein Sammlwerk von 850 Kunstwerken gibt es im Musee Regards de Provence zu bestaunen. Die Kunstobjekte reichen von der Moderne bis heute. Vertretene Künstler sind unter anderem Marcel Dyf, Joseph Garibaldi und Adolphe Monticelli. Biker, die in Marseille Urlaub machen, sollten unbedingt das Le Musée de la Moto besuchen. Ausgestellt sind diverse Motorräder aus den 70er und 80er-Jahren, besondere Prototypen und auch Plakate sowie Zeitungsartikel.

Die Seifenfabrik Savonnerie du Midi mit ihrem Seifenmuseum führt Gäste in eine der letzten historischen Seifenfabriken und bringt die Herstellung und die Geschichte der Seife näher.

Von imposanter Architektur bis zum historischen Viertel – lohnenswerte Sehenswürdigkeiten in Marseille

Nicht nur die Museenvielfalt sorgt für reichlich Abwechslung. Auch an anderen Sehenswürdigkeiten hat die malerische Hafenstadt viel zu bieten. Für eine davon ist der Schweizer Architekten Le Corbusier verantwortlich. Seine Wohnanlage Cité radieuse besticht durch imposante Architektur, die optisch an ein Passagierschiff erinnert. Farbakzente komplettieren den außergewöhnlichen Anblick.

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Im Inneren der Wallfahrtskirche Basilika Notre-Dame de la Garde finden sich schöne Mosaike, Mobiles mit Schiffen und Dankesschilder. Die Kirche befindet sich auf einer Anhöhe und bietet so neben ihrer eigenen Schönheit auch noch einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt.

Direkt am Alten Hafen fällt der Blick auf Fort Saint-Jean. Die Festung wurde 1660 erbaut. Ihre Türme ermöglichen einen wunderbaren Meerblick.

Wer dem Stadttrubel ein wenig entfliehen will, flaniert gemütlich durch den Parc Borély. Hauptattraktion ist hier die Schlossanlage Château Borély. Zudem gibt es eine Reihe von Freizeitangeboten und die Möglichkeit, den angrenzenden botanischen Garten zu besuchen.
Zauberhafte Gebäude, wunderschöne Plätze, bunte Häuser und antike Schilder gibt es beim Schlendern durch die steilen Gassen von Le Panier zu entdecken. In diesem ältesten Stadtviertel erlebt man den Alltag von Marseille.

Bouillabaisse und andere Köstlichkeiten

Basilica Notre-Dame de la Garde, Marseille
Basilica Notre-Dame de la Garde, Bild: Sergey Novikov / shutterstock

Frankreich ist Genuss und somit gibt es auch in Marseille Gerichte und Spezialitäten, die man bei einem Urlaub in der Hafenmetropole unbedingt kosten sollte. Ganz oben steht dabei die Bouillabaisse. Es handelt sich um einen Meeresfrüchte-Eintopf, der mit Knoblauch gewürzt ist. Eine Paste mit Olivenöl, Kapern und verschiedenen Kräutern wird besonders gerne auf frischem Baguette verzehrt. Ihr Name: Tapenade.

Auch aus der deftigen Küche gibt es in Marseille eine besondere Spezialität. Das Schmorgericht Daube besteht aus in Wein geschmortem Rindfleisch mit Karotten, Zwiebeln und Tomaten. Naschkatzen werden Navette de Marseille lieben. Die kleinen Biskuits schmecken durch die Herstellung mit Orangenblütenaroma und gutem Olivenöl einfach verführerisch.

Auf der Suche nach einem traditionellen alkoholischen Drink wird man in Marseille immer wieder auf Pastis treffen. Die Spirituose schmeckt nach Lakritz und Anis. Es handelt sich um ein typisches Sommergetränk, welches aber durchaus auch zu anderen Jahreszeiten schmeckt. Serviert wird es in der Regel auf Eiswürfeln und mit Wasser aufgegossen.
Diese und viele weitere Köstlichkeiten machen Marseille auch kulinarisch zu einem attraktiven Urlaubsziel. Geht man vor der Heimreise noch in der Boutique „Comptoire Mathilde“ einkaufen, kann man sich einige Gaumenfreuden wie hochwertige Olivenöle, Gewürze oder Schokoladenaufstriche auch in der Heimat gönnen.

Nicht typisch und dennoch wunderschön: Urlaub in Paraguay

Paraguay zählt sicherlich nicht zu den klassischen Urlaubsländern. Allerdings nur dann, wenn Urlaub nur Wind, Wasser und Wellen bedeutet. Alle anderen Schönheiten bekommt man bei einem Urlaub in Paraguay aber auf jeden Fall geboten. Das südamerikanische Land ist ein unterschätztes Reiseziel mit vielen wunderschönen Orten und Sehenswürdigkeiten, die wir in diesem Artikel zusammengefasst haben.

Die Wasserfälle von Iguazú

Iguazu-Wasserfälle
Iguazu-Wasserfälle, Bild: sharptoyou / shutterstock

Die Tatsache, dass Paraguay nicht von Touristen überrannt wird hat einige Vorteile. So finden sich hier etwa noch viele unberührte Naturabschnitte, die bewundert werden können. Allein die knapp 40 Naturschutzgebiete sprechen da für sich. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen dabei die Wasserfälle von Iguazú. Sie liegen im Dreieck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Direkt neben dem atemberaubenden Naturschauspiel befindet sich das Wasserkraftwerk, welches gerade für Technikinteressierte einen Besuch wert sein sollte.

Jesuitenreduktionen in Paraguay

Jesuitenreduktionen Paraguay
Jesuitenreduktionen, Bild: RPBaiao / shutterstock

Am Fluss Paraná erschufen die Jesuiten ab 1610 Siedlungen auf, die sogenannten Jesuitenreduktionen. Im Süden des Landes können diese von Touristen besucht werden. Mittlerweile sind die Ruinen der Siedlung zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden. Wer in die Stadt fahren möchte, sollte Asunción einen Besuch abstatten. Die Innenstadt stammt aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde vom Diktator Francia komplett abgerissen und dann neu wieder angelegt. Dabei achteten die Architekten auf ein typisches Schachbrettmuster. Hier warten viele Kirchen und Museen auf Besucher. Die Stadt ist weltweit als die wohl grünste Hauptstadt überhaupt bekannt.

Cordillera-Caacupe

Wer rund 50 Kilometer gen Osten aus der Hauptstadt fährt, trifft auf Caacupé, die Hauptstadt des Cordillera. Hier treffen Besucher auf eine der wenigen bergigen Landschaften in der Umgebung. Der Ort ist einer der bekanntesten und ist jeden Dezember Schauplatz des Festes Madonna de los Milagros. Dazu kommen jedes Jahr Einheimische und Menschen aus den angrenzenden Ländern. Im Herzen der Stadt befindet sich auch die größte Kirche des Landes, die 1988 vom Papst für heiliggesprochen wurden. Die Wallfahrtskirche Basilica San Francisco strahlt im neuromantischen Stil und sollte auf jeden Fall besucht wurden. Gerade die riesige Kuppel der Kirche laden für ein gutes Fotomotiv ein.

Das Franziskaner-Kloster in Atyrá

Paraguay hat auch jede Menge Geheimtipps auf Lager. Eine davon befindet sich bei Atyrá. Das Franziskaner-Kloster ist ein Neubau im klassischen Stil mit starken Elementen aus Südamerika. Viele kunsthandwerkliche Feinheiten und ein lebensfroher Baustil landen hier zum Bewundern ein. Das Kloster hat es sich zum Ziel gemacht, Begegnung zu ermöglichen und sich nicht vollkommen abzuschotten. Daher finden im Kloster auch oft Veranstaltungen statt. Sogar Gästezimmer werden dort angeboten. Für eine Übernachtung oder einen Tagesausflug bietet sich das heilige Kloister in jedem Fall an.

Ciudad del Este

Ciudad del Este, Paraguay
Ciudad del Este, Bild: Tupungato / shutterstock

Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt Ciudad del Este im Osten des Landes. Genauer gesagt im Dreiländereck gemeinsam mit Argentinien und Brasilien. Auch wenn Asunicion eigentlich der wirtschaftliche Hauptpunkt des Landes ist, wird in Ciudad del Este der mit Abstand meiste Umsatz generiert. Wenn auch nicht immer ganz legal, erlaubt die Nahe Lage zu den Nachbarländern viele Geschäfte. Über die sogenannte „Brücke der Freundschaft“ ist der Ort mit Brasilien verbunden. Ein Fluss bildet hier die Grenze. Inmitten des Flusses liegt eine Insel, die bislang noch keinem der beiden Länder zugesprochen wurde. Gerade für uns Westeuropäer ist das enorme Chaos auf den dortigen Straßen spannend und imposant. Als Ausgangspunkt für Besuche des Kraftwerkes ITAIPU ist der Ort beliebt.

Weitere spannende Orte in Paraguay

Wer sich im Land befindet, sollte die Plaza Juan de Salazar besuchen. Die Kathedrale der Stadt stammt aus dem Jahr 1845. Direkt vor dem Bauwerk steht ein spannendes Denkmal des ersten Gouverneurs von Paraguay. In der Umgebung findet sich zudem ein erzbischöfliches Museum. Hier finden sich Gemälde. Reliquien und historisch wertvolle Gegenstände der sakralen Kunst. Im Stadtzentrum liegt der Sitz des Kongresses – der Palacio Legislativo. Zudem findet man den Regierungspalast, welcher dem Pariser Louvre nachempfunden ist. Im Jardin Botanvio fühlen sich besonders die tier- und naturverbundenen Fans wohl – dort kann der gesamte Artenreichtum der paraguayischen Pflanzenwelt und Tierwelt beobachtet und bestaunt werden. Im Zentrum des Landes hingegen schätzen Touristen die Shoppingstraßen Palma, Olivia und Estrella.

Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man auch dem gigantischen Markt Mercado Cuatro. Hier gibt es Lebensmittel aller Arten in frischer Qualität zu enorm günstigen Preisen. Leckere Früchte, Gemüse und verschiedene Fleischsorten werden zum Kauf angeboten. Gerade dank des Viehmarktes im Land gibt es ein besonders großes Angebot an Rindfleisch. Wer es nicht mehr bis nach Hause ins Hotel oder zum Wohnwagen schafft, kann auch direkt vor Ort die köstlichen Gerichte von lokalen Anbietern kosten. Authentischer können die regionalen Lebensmittel kaum probiert werden.

San Bernardino

Die Stadt wurde bereits 1881 von deutschen Siedlern aufgebaut. Sie liegt am wunderschönen Ypacarai-See und ist für die Bevölkerung vor Ort eine der wichtigsten Tourismuszentren. Zudem ist dieser Ort mit rund 5000 Einwohnern der Sterbeort des antisemitischen Hetzers Bernhard Förster, der im Jahr 1886 nach Paraguay ausgewandert war. Von Asunción aus liegt die Stadt rund 40 Kilometer weit entfernt.

Ausflug auf die Osterinsel

Die Steinriesen der Osterinsel sind für viele Menschen ein Begriff. Bis heute ist nicht geklärt, was es mit den ikonischen Figuren auf sich hat, die aus tonnenschweren Stein bestehen und der Insel in Polynesien ihre Bekanntheit gegeben haben. Neben den berühmten Steinfiguren hat die Insel, die ganz offiziell zu Chile gehört, aber noch mehr für Reisende zu bieten. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur für Touristen ausgebaut, wobei darauf geachtet wurde, den einzigartigen Charme der Insel nicht zu stören. So finden Urlauber auch heute noch ein beinahe komplett natürliches Paradies mit Geheimnissen, Mythen und der Möglichkeit, einen mit Sicherheit einzigartigen Urlaub zu erleben.

Der Urlaub auf der Osterinsel als besonderes Highlight

Strand von Anakena auf der Osterinsel
Strand von Anakena auf der Osterinsel, Bild: Olga Danylenko / shutterstock

Generell reisen die meisten Touristen für einen bis drei Tage auf die Insel. Am Ende ist das Eiland schließlich nur 179 Quadratkilometer groß und wer nicht gerade eine der geführten Touren für die Entdeckung der Natur auf der Insel anstrebt, wird irgendwann mit den Sehenswürdigkeiten durch sein. Das ist allerdings auch ein großer Vorteil für die Besucher. Da sich die Osterinsel nicht auf lange Aufenthalte von Touristen eingestellt hat, ist sie in vielen Teilen noch genau so erhalten, wie es vor dem Boom der Kreuzfahrtschiffe der Fall war.

Die Osterinsel gehört zu Polynesien und ist somit offiziell Teil des Staatsgebietes von Chile. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass eine Reise auf die Insel mit dem Flugzeug von Santiago de Chile rund fünf Stunden dauert. Schon immer war die Insel abgelegen und hat sich vor allem auf die Selbstversorgung eingestellt. In den letzten Jahren ist sie bei Touristen vor allem durch die boomende Kreuzfahrt beliebter geworden. Viele der großen Reedereien halten als Teil der Reise für einen Tag auf der Insel und bieten verschiedene Touren rund um die Insel und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.

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Wer sich als Individualtourist für eine Reise zur Osterinsel entscheidet, sollte sich vorher mit den Gegebenheiten der Insel vertraut machen. Zwar gibt es einige Hotels auf der Insel, diese haben aber begrenzte Kapazitäten. Auch sollte man sich bereits vorher darüber informiert haben, welche Touren zu welcher Jahreszeit möglich sind. Vor allem Freunde der Natur und Wanderer zieht es in den kühlen Monaten Juli und August auf die Insel, um zu Fuß den Vulkan der Insel zu erkunden oder durch die wunderschöne Landschaft zu laufen.

Ein kulturelles Kleinod mitten im Ozean

Die Geschichte der Osterinsel ist bewegt und bis heute ist “Rapa Nui” nicht nur für Touristen, sondern auch für Wissenschaftler von besonderer Bedeutung. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier für eine sehr lange Zeit vollkommen autonom gelebt haben und somit viele Entwicklungen der westlichen Welt erst im 20. Jahrhundert auf der Insel ankamen. Nachdem Chile die Insel für sich beanspruchte begann ein langer Kampf mit der Regierung in Santiago der Chile, damit die Menschen auf der Insel Rechte bekamen, die den anderen Einwohnern des Landes nahe kamen.

In vielen Reiseführern wird die Osterinsel als ein riesiges Freilichtmuseum beschrieben und das scheint in der Tat der Fall zu sein. Wer hier auf der Suche nach einem entspannten Urlaub oder nach Party ist, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Die Insel verfügt zwar in der HHauptstadt Hanga Roa über einige Bars und Discos, diese sind aber mehr etwas für die Einheimischen als für die Touristen. Dazu sei erwähnt, dass die Insel vergleichsweise teuer ist. Durch ihre abgelegene Lage sind viele Lebensmittel teuer und das spiegelt sich auch in den Besuchen der Restaurants wieder. Auch das sollte bei der Planung der eigenen Reise beachtet werden.

Ohnehin kommen die meisten Menschen aufgrund der vielen Spuren der einstigen Einwohner der Osterinsel hierher. Immerhin hat die Insel eine bewegte Geschichte und es sind vor allem die Spuren der einstigen Einwohner, die das Eiland so berühmt gemacht haben. Die riesigen Felsköpfe, die Moai, sind an verschiedenen Stellen der Insel zu finden. In der Regel sind sie Teil von größeren Kultstätten und können in Verbindung mit einem Museum besucht werden. Darüber hinaus haben Archäologen in den letzten Jahren viele Teile der ehemaligen Kultstätten freigelegt und rätseln noch heute über die Religion, die damit verbunden war. Sicher ist nur, dass die Insel wohl erst im 18. Jahrhundert das erste Mal Kontakt mit Europäern hatte und die entsprechenden Kulturen völlig frei von äußeren Einflüssen entstanden sein müssen.

Neben den besonderen Stätten, die sich über die Insel verteilen, sind auch die drei Vulkane der Insel besonders zu erwähnen. Sie sind wohl der Grund für die Entstehung der Osterinsel und haben dafür gesorgt, dass das fruchtbare Eiland im Laufe von Millionen von Jahren entstanden ist. Heute führen verschiedene Touren entlang der Vulkane und auf die Gipfel. Auch hier war früher eine Kultstätte zu finden, die in den letzten Jahren mit aufwendigen Arbeiten neu errichtet worden ist. Von besonderer Schönheit ist der erloschene Vulkankrater des Rano Kau, der von verschiedenen Führern auf der Insel das gesamte Jahr für Wanderungen angeboten wird.

Zuletzt gibt es auch noch den Südsee-Strand Anakena. Es handelt sich dabei um den einzigen Ort auf der Insel, auf dem gebadet werden darf. Dafür findet sich hier wunderbares Wasser und ein toller Strand, der sich über einige Kilometer zieht und mit Tauchkursen auch die beeindruckende Unterwasserwelt der Insel zugänglich macht.

Lohnt sich der Besuch auf der Osterinsel?

Rano Kau, Vulkan Osterinsel
Der Vulkan Rano Kau, Bild: IURII BURIAK / shutterstock

Die Osterinsel ist von einer besonderen Schönheit. Wenn man weiß, was man vom Urlaub erwartet, wird man hier eine schöne Zeit verbringen können. Während die Inseln eher weniger für die Erholung und für Pauschaltouristen gedacht sind, bieten sie eine wunderschöne Landschaft und eine einmalige Kultur, die sich den westlichen Einflüssen bis heute entzieht und somit eine ganz eigene Welt bietet. Gerade in Verbindung mit einem generellen Besuch in Südamerika lohnt sich ein Trip auf die Insel.

Musthaves für Ihr nächstes Reiseziel

In diesem Jahr gestaltet sich das Reisen für uns alle etwas anders. Dennoch wollen wir uns eine schöne Auszeit vom Alltag gönnen und hier auf die Must-Haves eingehen, die 2020 in keinem Koffer fehlen sollten:

Allrounder- Tasche

Die Tasche ist nicht nur ein wichtiger Begleiter im Alltag, sondern auch auf Reisen. Am besten sollte es deshalb ein Modell sein, welches sich für den Aufenthalt am Strand und für die Reise mit dem Flugzeug eignet, da das Reisegepäck natürlich immer sehr begrenzt ist. Auf Reisen eignen sich dann vor allem Tote Bags oder Shopper sehr gut, um alle wichtigen Utensilien, wie die Reiseunterlagen, ein Buch oder das Strandtuch zu verstauen. Ein tolles It-Piece auf Reisen sind zum Beispiel diese praktischen Michael Kors Taschen, welche zugleich mit verschiedenen Outfits kombiniert werden können und im Urlaub wie auch am Strand der perfekte Begleiter wird!

Das Kleid

Das Kleid ist, wie jeden Sommer, das It-Piece schlechthin. Die Sommerkleider des Jahres 2020 sind aus leichten Stoffen und am liebsten zum Wickeln – ob Midi oder Minilänge, es gibt sie in nahezu jeder Farbe und sie versprühen Sommerfeeling pur! Achten sollte man auf das richtige Material, dann sind sie nicht nur angenehm zu tragen, sondern sie passen auch gut in den Koffer und können je nach Look am Strand, zum Stadtbummel oder zum Ausgehen getragen werden. Besonders trendy in diesem Jahr: vor allem leichte Pastelltöne und verspielte Blumenmuster sind sehr angesagt.

Die Sneaker

Ein paar Sneaker gehören ebenfalls in jedes Reisegepäck – oder noch besser: zum Flug/ zur Fahrt tragen. Wichtig ist natürlich vor allem, dass sie bequem sind – für etwaige Wanderungen, lange Fußmärsche oder auch verregnete Tage – ein Paar Sneaker muss mit. Außerdem kann man sie jetzt auch toll updressen indem man sie zu einem schönen Kleid eher eleganter kombiniert!

Die Stoff-Maske

In diesem Jahr darf die Maske auf keinen Fall in unserem Reisegepäck fehlen, da in nahezu jedem Land, insbesondere in den Geschäften, noch die Maskenpflicht besteht. Warum also nicht die Maske passend zu den Outfits abstimmen und sie gezielt als Accessoire einsetzen. Vor allem selbstgenähte Masken aus Stoff sind sehr praktisch, da sie passend zum Outfit gewählt werden können. Zudem sind die Masken nachhaltiger und können nach dem Tragen ganz einfach gewaschen werden.

Der Hut

Der Hut ist vor allem am Strand ein trendiger Sonnenschutz, der zugleich das Outfit aufwertet. Sowohl als Kopf- als auch Sonnenschutz natürlich wichtig, doch er kann auch richtig elegant wirken – Karibikfeeling inklusive ist dieses Jahr deshalb vor allem der Hut in der Farbe weiß eine super Alternative zum langweiligen Strohhut. Aufpeppen kann man ihn dann noch mit den passenden übergroßen Sonnenbrillen sowie einem Tuch, dass lässig drumgebunden wird – passend zum Bikini natürlich – ein echter Divalook für den Strand!

Die schönsten Bootsrouten entlang des kroatischen Inselparadieses

Kroatien wurde als Urlaubsland lange Zeit vernachlässigt und war höchstens als Geheimtipp bekannt. Das hat sich zuletzt deutlich geändert und längst begrüßt Kroatien Jahr für Jahr zahlreiche Touristen. So waren es um Jahr 2018 beispielsweise rund 19,7 Millionen Touristen. Dabei bietet Kroatien vor allem auch viele Inseln, die einen Besuch wert sein können. Viele davon sind beinahe unberührt und können im Rahmen einer Bootstour entdeckt werden. Wo man das passende Boot finden kann, wie die Buchung abläuft und mehr, wird im Folgenden näher beschrieben.

Mit dem richtigen Boot auf Tour

Geht es um die Auswahl des richtigen Bootes für die Bootstour zu den kroatischen Inseln, haben Touristen die freie Wahl. Dabei spielt es eine Rolle, welcher Komfort gewünscht ist oder ob man als Paar oder auch als Gruppe in Kroatien auf Entdeckungstour gehen möchte. Bei Zizoo, der weltgrößten Buchungsplattform für Bootsurlaube, findet sich eine entsprechend große Auswahl an verschiedenen Bootstypen:

  • Segelboote
  • Leistungsfähige Motorboote
  • Pfeilschnelle Katamarane
  • Hausboote

Unter dem Strich bleiben keinerlei Wünsche offen. Jede Reisegruppe findet dort den fahrbaren Untersatz für die eigene Bootstour in Kroatien. Ein kleiner Nachtrag: Am günstigsten sind Charterboote in Kroatien bei einer Buchung von Samstag bis Samstag.

 

Schöne Bootsrouten in Kroatien

1. Krk mit dem Boot besuchen

Eine Möglichkeit, in Kroatien die Schönheit der Inseln mit dem Boot zu erleben, bietet eine Bootstour von Split in Richtung Krk. Die Insel ist bei Touristen bereits sehr beliebt, bietet aber dennoch vielerlei schöne und einsame Ecken. Ideal also, um dem Alltag zu entfliehen und die Natur zu genießen.

2. Brac, Hvar und Co. entdecken

Brac, Zlatni Rat, Goldenes Horn
Der Strand Zlatni Rat / Goldenes Horn auf #Brac, Bild: artem evdokimov / shutterstock

Aber auch die Insel Brac lädt in Kroatien zu einem Besuch mit dem Boot ein. Von Sukosan aus kann man die Insel zum Beispiel erreichen. Brac ist die drittgrößte kroatische Insel und ganze 40 Kilometer lang. Auch hier hat man somit genügend Freiraum, um unberührte Ecken zu finden und sich in aller Zweisamkeit den Geheimnissen der Insel zu widmen.

Ganz allgemein bietet Kroatien allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Inseln, die mit einem gecharterten Boot angesteuert werden können. Von den größeren Städten aus ist dies in aller Regel kein Problem und somit gehören oftmals auch Rab, Hvar oder auch Susak zu beliebten Zielen für Urlauber.

Fazit: Die kroatischen Inseln entdeckt man mit dem Boot ganz einfach

Bootstouren gehören zu den Highlights, die Kroatien für seine Besucher zu bieten hat. Hierbei kann man die Inselvielfalt des mitteleuropäischen Staates wunderbar kennenlernen und sich in so manchen Flecken verlieben. Doch auch individuelle Bootsausflüge sind in Kroatien ganz ohne Probleme möglich und bieten dabei so manche paradiesische Stelle. Wer also einmal einen etwas anderen Urlaub mit besonderem Ausblick genießen möchte, liegt hier genau richtig.

 

Urlaub in Baden-Württemberg ist immer ein Erlebnis

Baden-Württemberg liegt im Südwesten der Bundesrepublik und grenzt an Frankreich und die Schweiz. Baden-Württemberg zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. So übernachten jedes Jahr durchschnittlich 49 Millionen Menschen in dem charmanten Bundesland. Dabei punktet es mit seinen vielfältigen Kulturlandschaften und lebhaften Städten. Begehrte Urlaubsziele sind vor allem der Schwarzwald, der Bodensee, der Odenwald, die Schwäbische Alb, die Kurpfalz sowie die Region Stuttgart.

Die Schönheit Baden-Württembergs im Schwarzwald genießen

Münctertal, Schwarzwald, Baden-Württemberg
Blick auf Münstertal im Schwarzwald, Bild: Funny Solution Studio / shutterstock

Eines der bedeutendsten Erholungsgebiete Baden-Württembergs ist zweifellos der Schwarzwald. Er zählt zu den meistbesuchten deutschen Mittelgebirgen. Bekannt ist er auch als Heimat der Kuckucksuhr. Der Schwarzwald bringt es auf eine Länge von 200 Kilometern sowie eine Breite von 60 Kilometern. Dabei grenzt er u .a. an den Bodensee, die Schwäbische Alb und den Kraichgau.

Der nördliche Schwarzwald umfasst die Region zwischen Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden. Vor allem Wanderer kommen in dem Gebiet auf ihre Kosten. So finden sie dort Wanderwege mit einem Gesamtumfang von 2000 Kilometern vor. Außerdem stehen für Freunde des Wintersports 600 Kilometer an präparierten Skiwanderwegen bereit.

Sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten beliebt ist die Schwarzwald-Hochstraße, die zwischen Baden-Baden und Freudenstadt liegt. Sie verzaubert durch ihre wunderbare Aussicht, die bis zur Ebene des Oberrheins und in die Vogesen reicht.

Aber auch der mittlere und südliche Schwarzwald sind einen Besuch wert. Der Mittelschwarzwald mit den Gebieten Villingen-Schwenningen, Rottweil, Lahr und Offenburg präsentiert eine Vielfalt an sehenswerten Landschaften. Der Südschwarzwald erstreckt sich auf das Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. Dort laden die Orte Freiburg, Titisee-Neustadt, Lörrach und Breisach zu einem Ausflug ein. Mit Feldberg, Blauen, Kandel, Belchen und Schauinsland findet der Besucher außerdem die höchsten Erhebungen des Schwarzwalds vor. Zum Skifahren sind Hotzenwald und Hochschwarzwald geeignet.

Der Bodensee

Bodensee, Mainau
Die Blumeninsel Mainau, Bild: LENS-68 / shutterstock

Ein weiteres beliebtes Erholungszentrum in Baden-Württemberg ist der Bodensee. Er befindet sich zwischen Alpen und Jura und erreicht eine Fläche von 538 Quadratkilometern. 236 Bäche und Flüsse liefern dem Bodensee Wasser. Darüber hinaus ist das Binnengewässer reich an Fischen.

Zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um den Bodensee gehören die Städte Meersburg und Konstanz sowie die Blumeninsel Mainau an der Oberschwäbischen Barockstraße. Auf Mainau lassen sich die unterschiedlichsten Blumenarten bewundern. Außerdem gibt es regelmäßig Ausstellungen und Konzerte.

Zahlreiche Orte am Bodensee verfügen über Schiffsverbindungen. In vielen Gemeinden lassen sich Bauten aus dem Mittelalter besichtigen. Aber auch die einzigartige Landschaft der Region ist einen Blick wert. Sie bietet außerdem unzählige Möglichkeiten für Wassersport, Radfahren und Wandern.

Die Schwäbische Alb

Vom Hochrhein bis zur Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern liegen die Schwäbische Alb und ihr Vorland. Zu den typischen Merkmalen der Alb gehören die Schlösser und Burgen, die einen interessanten Streifzug durch die Geschichte bieten.

Aber auch einige Museen wie das Limesmuseum in Aalen sind einen Abstecher wert. So können in dem Museum bedeutende Fundstücke aus der römischen Epoche bewundert werden. Außerdem finden jedes Jahr in Aalen überaus sehenswerte Ritterspiele statt.

Weitere empfehlenswerte Ziele in der Schwäbischen Alb sind die Orte Heidenheim mit Schloss Hellenstein, Braubeuren mit seiner berühmten Klosteranlage, die alte Reichsstadt Ulm mit dem weltweit höchsten Kirchturm sowie Schwäbisch Gmünd mit seinen Baudenkmälern aus den Zeiten der Romanik, Gotik sowie des Barock.

Darüber hinaus ist die Schwäbische Alb ein Paradies zum Wandern. So stehen 13.000 Kilometer an Wanderwegen zur Verfügung. Des Weiteren werden Möglichkeiten zum Radfahren, Reiten, Kajakfahren, Drachenfliegen und Golf spielen angeboten. Im Winter lässt sich u. a. Skilanglauf betreiben.

Ein Besuch in Baden-Württembergs Hauptstadt Stuttgart

Stuttgart, Porsche-Museum
Das Porsche-Museum bei Nacht, Bild: Markus Mainka / shutterstock

Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern bildet sie die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Die Region Stuttgart gehört zu den größten Ballungsräumen der Bundesrepublik und ist immer einen Besuch wert.

Geprägt wird das Bild der Stadt durch zahlreiche Anhöhen, Täler wie das Neckartal oder den Stuttgarter Talkessel, den Schlossgarten, den Rosensteinpark und viele Grünanlagen. Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist der Fernsehturm. Schließlich gibt es mehrere Schlösser und Paläste zu bewundern.

In der Region Stuttgart lässt sich eine Vielzahl an historischen Burgen und Befestigungsanlagen besichtigen. Das Gebiet punktet mit seiner reizvollen Landschaft und seinen malerischen Seen. Im Remstal und Stromberggebiet kommen Weinliebhaber und Feinschmecker auf ihre Kosten. So laden dort zahlreiche Gasthäuser zu einem Besuch ein.

Der Odenwald

Ein beliebtes Mittelgebirge in Baden-Württemberg stellt der Odenwald dar, der sich bis nach Hessen und Bayern erstreckt. Er bildet eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Rhein-Main-Region. Die Orte des Odenwaldes strahlen keinerlei Hektik aus und gelten als ideal für eine Erholungsreise. Bekannt ist der Odenwald zudem für seinen Weinanbau, der schon von den alten Römern betrieben wurde. In Bensheim, Groß-Umstadt und Heppenheim finden jährlich Winzerfeste statt. Natürlich gibt es dort auch viele Weinlokale, die zur Einkehr einladen.

Als typisch für die Odenwalder Gemeinden gelten ihre idyllischen Fachwerkhäuser und mittelalterlichen Gassen. Eine besonders gute Gelegenheit zum Bewundern der phantastischen Landschaft bieten Schiffsfahrten auf dem Neckar. Sie führen vorbei an wunderschönen Städtchen, Schlössern und Burgen.

Die Kurpfalz

Mit der Kurpfalz ist die badische Region des Rhein-Neckar-Gebietes gemeint, die sich in Baden-Württembergs Nordwesten befindet. Zum Teil gehört die Kurpfalz auch zu Rheinland-Pfalz und Hessen. Zu den bekanntesten Städten der Region zählen Mannheim und Heidelberg. Weitere sehenswerte Orte sind Hockenheim, Weinheim, Schwetzingen, Eppelheim und Reilingen.

Das Gebiet der Kurpfalz wurde schon von den alten Römern geschätzt und besiedelt, die dort die ersten Weinreben anpflanzten. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von verschiedenen Gemüse- und Obstsorten.

Die Grenze zum Odenwald wird durch die Bergstraße gebildet, die von ihren vielen Hügeln und Dörfern geprägt ist. Zahlreiche Burgen und Burgruinen gehören zu den Sehenswürdigkeiten des Gebietes. Einer der größten Besucherattraktionen bildet das Heidelberger Schloss, die einstige Residenz der Pfalzgrafen.

Nicht minder sehenswert ist das Mannheimer Schloss, das als Nachfolgeresidenz der Pfalzgrafen diente. Das Schwetzinger Schloss wurde dagegen von den Kurfürsten als Sommerresidenz genutzt. Eine weitere Attraktion in Mannheim bildet der Luisenpark als Botanischer Garten, Tierpark und Freizeitanlage zugleich.

Städtereisen in Baden-Württemberg

Schlossplatz Stuttgart
Der Schloßplatz in Stuttgart, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Neben der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es noch mehrere Städte in Baden-Württemberg, die zu einem Besuch einladen. Dazu zählt vor allem die Kur- und Bäderstadt Baden-Baden im Westteil des Bundeslandes. Bekanntheit erlangte Baden-Baden zudem als Kunststadt und internationale Festspielstadt. Eine weitere Attraktion stellt die berühmte Spielbank der Stadt dar.

Freiburg im Breisgau punktet mit seinem Münster, dem bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, sowie dem Freiburger Bächle, dem Schlossberg am Altstadtrand, dem Hausberg Schauinsland und dem Tiergehege Mundenhof.

Die Universitätsstadt Tübingen verzaubert mit ihrer historischen Altstadt. Ebenso ist ein Besuch im Schloss Hohentübingen zu empfehlen. Von dort aus lässt sich ein eindrucksvoller Überblick auf die Tübinger Altstadt verschaffen.

Ebenfalls eine Reise wert sind die baden-württembergischen Städte Karlsruhe, Heilbronn, Ravensburg, Hohenheim, Reutlingen und Esslingen am Neckar.

Europa-Park in Rust

Europa-Park, Rust
Der Europa-Park in Rust, Bild: Eva Bocek / shutterstock

Natürlich hat Baden-Württemberg seinen Besuchern auch einige Freizeitparks zu bieten. Der bekannteste davon ist der Europa-Park in Rust. Kein Freizeitpark in Deutschland wird so häufig besucht wie der Europa-Park, der zwischen Freiburg und Karlsruhe zu finden ist.

Er wird in 17 unterschiedliche Themenbereiche eingeteilt. 13 davon sind europäischen Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Spanien, Griechenland oder Russland gewidmet.
Ferner gibt es Themenbereiche wie die Welt der Kinder, das Königreich der Minimoys, das Abenteuerland oder Grimms Märchenwald. Zu den vielen Attraktionen zählen u. a. der Silver Star, die zweithöchste Achterbahn von Europa, der Matterhorn Blitz, Euro Mir, die Hexenschaukel „Fluch der Kassandra“ oder die Wasserachterbahn Poseidon.

Es gibt aber noch mehr Freizeitparks in Baden-Württemberg wie den Freizeitpark Traumland auf der Schwäbischen Alb, den Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn sowie das Ravensburger Spieleland am Bodensee.

Kasachstan sieht seine Zukunft im Tourismus

Als 2006 die US-amerikanische Mockumentary „Borat – Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen“ des britischen Komikers und Schauspielers Sacha Noam Baron Cohen internationale Kinoerfolge feierte, drohte das kasachische Außenministerium zunächst mit einer Klage wegen der offensichtlichen, wenn auch klar erkennbar satirisch zugespitzten Herabwürdigung des mit über 2,7 Millionen km² Fläche weltweiten größten Binnenstaats.

Schnell erkannte die Regierung des mit nur 18,3 Millionen Einwohnern dünn besiedelten zentralasiatischen Landes jedoch das immense Werbepotenzial der Filmfigur für den eigenen Fremdenverkehr und nachdem sich die Zahl der von ausländischen Gästen beantragten Touristen-Visa nach dem Kinostart von „Borat“ in kürzester Zeit verzehnfacht hatte, bedankte man sich sogar bei dessen Darsteller für die unerwartete Hilfestellung.

Staatliche Zuwendungen sollen den Fremdenverkehr in Zukunft deutlich ausbauen

Scharyn-Nationalpark, Kasachstan
Der Scharyn-Nationalpark, Bild: Andrey Bocharov / shutterstock

In der Tat hat sich der Tourismus in den letzten beiden Jahrzehnten von einer Nische zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Kasachstan entwickelt. Kamen etwa im Jahr 2000 nicht einmal 1,5 Millionen Besucher in das Land, waren es 2012 bereits über 4,8 Millionen, 2016 zählte man schon gut 6,5 Millionen Gäste. 2014 wurde vom kasachischen Kabinett der sog. „Tourism Industry Development Plan 2020“ mit einem Investitionsvolumen von 4 Milliarden US-Dollar für den umfangreichen Ausbau der touristischen Infrastruktur und der Schaffung von ca. 300.000 neuen Arbeitsplätzen in der Branche verabschiedet. Im Zuge dessen wurden im selben Jahr auch die Visabestimmungen für die Einreise deutlich vereinfacht, so brauchen EU-Bürger und deutsche Staatsangehörige heute lediglich einen Reisepass, jedoch kein Visum mehr für ihren bis zu 30-tägigen Aufenthalt in Kasachstan.

Ein englischer Prinz hat einem alten sowjetischen Skiort zu neuem Ruhm verholfen

Shymbulak, Kasachstan
Der Wintersportort Shymbulak, Bild: remizovka / shutterstock

Experten und Kenner begrüßten diese Initiative der kasachischen Regierung einhellig als schon länger überfälligen Schritt in die richtige Richtung, um das sowohl landschaftlich als auch kulturell so interessante, vielseitige und reizvolle Land dem internationalen Publikum endlich ein wenig näher zu bringen. Eine gewisse Bekanntheit erlangte Kasachstan auch durch den Skiurlaub, den der Angehörige des englischen Königshauses Prince Harry dort im Winter 2014 mit seiner inzwischen ehemaligen Freundin Cressida Bonas verbrachte. Der traditionsreiche Wintersportort Shymbulak gut 25 Kilometer südlich der Stadt Almaty im äußersten Südosten des Landes war schon zu Zeiten der Zugehörigkeit zur UdSSR Austragungsort diverser Skiwettbewerbe und Trainingslager der Olympiamannschaft. Im Rahmen des oben erwähnten Tourismusplans soll Shymbulak in Zukunft verstärkt als Ziel für wohlhabende Winterurlauber aus Ländern wie China und Indien beworben werden.

Almaty – Die historische Stadt an der Seidenstraße

Dieses Vorhaben erscheint alleine schon aufgrund der Nähe zur altehrwürdigen, mit über 1,8 Millionen größten und ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty recht sinnvoll. Das heutige, knapp 700 km² große Stadtgebiet war archäologischen Funden zufolge schon vor über 2.000 Jahren dauerhaft besiedelt. Almaty war durch seine geografische Lage an der legendären Seidenstraße bis zum 16. Jahrhundert auch in Europa bekannt, in der seit 1993 neu benannten „Stadt der Äpfel bzw. Apfelbäume“ befinden sich noch heute viele sehenswerte Bauwerke und Museen sowie Sakralbauten und Theater. Zu diesen gehören der 1983 erbaute 371 Meter hohe Fernsehturm auf dem 1.130 Meter hohen Hausberg Kök-Töbe, die Christi-Himmelfahrt-Kathedrale von 1907 und die Nikolaus-Kathedrale von 1908. Gerne von Gästen der Stadt besucht werden auch das „Zentrale Staatliche Museum der Republik Kasachstan“ mit über 300.000 Exponaten, das 1979 gegründete „Staatliche Museum der Künste“ mit 22.000 Kunstgegenständen und das 2013 wieder eröffnete „Museum für Volksmusikinstrumente“ mit aktuell über 1.200 Instrumenten aus Kasachstan und rund 40 weiteren Ländern.

Für rasante Fahrten auf dem langen Fluss ist die riesige Felsschlucht wie gemacht

In der umliegenden, 224.000 km² großen Provinz Almaty gibt es für an Natur und Kultur interessierte Besucher Kasachstans ebenfalls viel zu sehen und entdecken. Im amtlichen Verwaltungssitz Taldyqorghan leben aktuell gut 145.000 Einwohner, hier werden vor allem das Heimatkundemuseum und das benachbarte Schansugurow-Museum häufig besichtigt. Die bis zu über 4.500 Jahre alten Felszeichnungen in Tamgaly gehören seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der kleine Grenzort Dostyk kann für Reisen nach China genutzt werden. Die bis zu über 3.000 Meter hohen Gebirge rund um die Stadt Talghar sind unter Wanderern populär. Architektonisch eher stark chinesisch als russisch oder kasachisch beeinflusst zeigt sich die von 1887 bis 1892 erbaute Moschee in der Stadt Scharkent. Als berühmtestes Naturdenkmal der Region Almaty gilt der knapp 90 Kilometer lange „Charyn Canyon“, der wegen seines Erscheinungsbilds häufig mit dem US-amerikanischen „Grand Canyon“ verglichen und in den letzten Jahren auch verstärkt für Wildwasserfahrten mit Schlauchbooten genutzt wird.

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Wo sich der sagenumwobene Kriegsfürst Dschingis Khan sein Essen kochen ließ

Die in der Sonne rot leuchtende, raue und schroffe Felsenschlucht ist auch Teil des nach ihr benannten, gut 127.000 Hektar großen Nationalparks. Insgesamt gibt es in Kaschastan aktuell 13 Nationalparks, von denen sich die Gebiete Altyn-Emel, Dschongghar-Alatau, Ile-Alatau, Kolsai-Seen sowie Sairam-Ugam und Tarbaghatai gleichermaßen im Südwesten des Landes befinden. Im Norden liegen hingegen die Nationalparks Bajanaul, Bujratau und Burabai sowie Kökschetau und Qarqaraly, ganz im Osten der mit fast 644.000 Hektar Fläche landesweit größte Nationalpark Katon-Karagai. Bekannte Attraktionen im Altyn-Emel-Nationalpark sind die sog. roten und weißen Berge Aktau und Katutau sowie eine historische Kochstelle des mythisch verklären einstigen Mongolenführers Dschingis Khan. Im Nationalpark Bajanaul liegen drei in den Sommermonaten viel besuchte Seen, nördlich des Nationalparks Dschongghar-Alatau der als Vogelschutzgebiet ausgewiesene, 2.650 km² große Alakölsee. Im gut 112.000 Hektar großen Qarqaraly-Nationalpark im Zentrum Kasachstans sind die beiden Seen Baceen und Shaitankol bei den Einheimischen beliebte Ausflugsziele.