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Dienstag, Januar 20, 2026
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USA – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Die oft und gern zitierten unbegrenzten Möglichkeiten – was das Reisen angeht, so gelten diese für die USA nach wie vor uneingeschränkt. Die USA sind ein faszinierendes, unendlich vielseitiges Reiseziel und noch dazu ein sehr komfortables. Die Amerikaner waren schon immer ein Volk, das viel unterwegs war und so gibt es nach wie vor überall im Land zuverlässig alles, was der Reisende braucht, von der Unterkunft über viele Serviceleistungen bis zur reichhaltigen Auswahl an Verpflegung. Angereichert mit der offenen Freundlichkeit der Amerikaner sind die USA so ein Land, das man ganz unkompliziert auf eigene Faust entdecken kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einem der geradezu sprichwörtlichen Roadtrips über die staubigen Straßen des Südwestens? Oder soll es ein Badeurlaub in Florida sein? Skifahren in Colorado? Wildwesterlebnisse in Montana? Wandern in Tennessee? Dank ihrer Größe bieten die USA das ganze Jahr über eine schier unerschöpfliche Vielfalt an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und haben so für jeden Typ Urlauber etwas zu bieten.

Die Skyline von New York, Bild: cocozero / shutterstock

Zahlreiche internationale Flugverbindungen machen beinahe jeden Winkel des Landes leicht erreichbar. Zu den beliebtesten Zielen ausländischer Besucher zählen vor allem die Strände von Florida, die Straßenschluchten und Wolkenkratzer von New York, die sonnenverwöhnten Küsten Kaliforniens und das ewig lockende Entertainment-Paradies Las Vegas. Doch zwischen den Küsten warten noch viele weitere Reiseabenteuer auf Erlebnishungrige. So lassen sich in der Region Neuengland im Nordosten charmante Fischerorte entdecken, im Süden locken prachtvolle Architektur und entspannte Atmosphäre und der Südwesten hat, etwa in Texas, Arizona oder Utah, zahlreiche einzigartige Naturdenkmäler aufzuweisen. Man bräuchte wohl viele Leben, um alles das ausführlich entdecken zu können, zumal mit Alaska und Hawaii ja auch noch zwei faszinierende Ziele außerhalb der kontinentalen Landesgrenzen liegen.

Die bekannteste Straße der Welt: Die Route 66, Bild: trekandshoot / shutterstock

Wo so viel zu erleben ist, da herrscht natürlich auch ein umfassendes Angebot an Freizeitmöglichkeiten. Als Zuschauer lässt sich erstklassiger Sport in für gewöhnlich hochmodernen Stadien erleben und auch wer selbst aktiv werden will, findet dazu zwischen Golfplätzen, Skipisten und Sportanlagen ebenfalls reichlich Gelegenheit. In den Städten kommt ein riesiges Kulturangebot dazu, von Museen von Weltrang bis hin zu großartigen Theatern und spektakulären Festivals. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Regionen des Landes deutlich voneinander, was sich auch in Bezug auf Gaumenfreuden feststellen lässt. Überall gibt es regionale Spezialitäten von entdecken, vom Jambalaya in New Orleans über den Clam Chowder in Massachusetts bis zum authentischen Barbecue in Texas. Die USA sind ein Land der unbegrenzten Reiseentdeckungen und können sich ganz schnell für jeden Urlauber als Traumziel entpuppen.

Die Staaten der USA (in Klammer Hauptstädte)

Informationen rund um die USA

Hauptstadt Washington, D.C.
Staatsform Föderale Republik
Präsidialsystem
Währung US-Dollar (USD)
Fläche ca. 9.826.675 km²
Bevölkerung ca. 327.774.344 (2018)
Sprachen Englisch
Stromnetz 120 Volt, 60 Hz
Telefonvorwahl +1
Zeitzone UTC−5 bis UTC−10

 

Südafrika – ein junger Staat und der Kick der Wildnis

Die Kenner unter den Fernreisenden streiten darüber, wo für sie das schönste Ende der Welt zu finden ist. Aber nicht wenige sind der Ansicht, dass es sich dabei nur um Kapstadt handeln könne. Denn der Blick auf dem Globus verrät: Südlich von Kapstadt gibt es nur noch die Unendlichkeit der Ozeane. Und irgendwann beginnt dann die Region des ewigen Eises der Antarktis. Südafrika ist ein junges Land, dass das Ende der Apartheid feierte, kurz nachdem in Deutschland die Mauer fiel. Vieles hat sich seither zwischen Johannesburg und Kapstadt verändert, auch wenn die Erben des Nelson Mandela mit ihrer neuen Freiheit nicht immer haushalten konnten und wollten. Doch Südafrika hat sich in den vergangen fünfundzwanzig Jahren dennoch zu einem Sehnsuchtsziel vieler Urlauber aus Europa und Amerika entwickelt.

Auf einer Safari können Sie mit etwas Glück die “Big Five” in freier Natur erleben, Bild: Carcharadon / shutterstock

Regenwälder und Savannen, die mächtigen Drakensberge, die malerischen Lagunen an den Küsten des Atlantiks und des Indischen Ozeans, staubtrockene Wüsten und die Weinberge von Stellenbosch und Paarl. Der Süden Afrikas ist voller Wunder, und wer zur untergehenden Sonne am Bloubergstrand das 360-Grand-Panorama genießt und die Silhouette des nahen Tafelbergs erblickt, der hat keinen Zweifel daran, dass dies tatsächlich so etwas wie das schönste Ende der Welt ist. Von Kapstadt aus wird das Land zwar nicht regiert – das ist Pretoria vorbehalten – doch von hier, am Kap der Guten Hoffnung, begann der Einfluss der Europäer auf diese Region.

Südafrika, Tafelberg
Der Tafelberg bei Sonnenuntergang, Bild: Kanuman / shutterstock

Am Anfang stand am Kap eine Versorgungsstation für Matrosen und eine Handelskammer der Niederländer. Das war im April des Jahres 1652, als ein gewisser Jan van Riebeeck an der stürmischen Küste landete und die einheimische Bevölkerung zum Austausch von Handelsgütern animierte. Doch daraus entwickelte sehr bald die Unterwerfung der Menschen vom Stamme der Khoikhoi. Diese Knechtschaft endete erst im Jahr 1990, als Nelson Mandela aus langer Gefängnishaft auf Robben Island entlassen wurde und ein Versöhnungsprozess mit der weißen Bevölkerung begann.Die Kluft zwischen Schwarz und Weiß und damit zwischen Arm und Reich ist geblieben, doch die Hoffnung auf ein multikulturelles Land und einen Abschied von rassistischen Vorurteilen ist geblieben. Hinter dem Tafelberg erstreckt sich das sympathische südafrikanische Weinland. Die Reben, die hier geerntet werden, haben der Region zu einem gewissen Wohlstand verholfen. Auch deshalb, weil der produzierte Wein zu den besten der Welt zu zählen ist. Stellenbosch, Paarl und Franschoek liegen am Rande der Halbwüste Kleine Karoo malerisch und geschützt von hohen und karstigen Bergen.

Die Garten-Route ist das Highlight des südlichen Südafrika. Zwischen Mossel Bay und Port Elizabeth zeigt sich die Regenbogennation von ihrer schönsten Seite mit romantischen Buchten und den tiefen Wäldern des Tsitsikamma Nationalparks, wo Wagemutige beim höchsten Bungee Jumping der Welt ihren besonderen Kick bekommen.

Wer sich in der Wildnis umschauen möchte, der hat in Südafrika die Wahl zwischen diversen Nationalparks. Der größte von ihnen ist der “Krüger“, wo es zahlreiche Lodges mit allem Komfort gibt und wo die Safaris von besonderer Qualität sind. Die Suche nach den sogenannten “Big Five” endet allerdings häufig mit der Erkenntnis, dass auch Zebras und Giraffen fotogen sind. Es muss also bei einer Rundreise durch Südafrika nicht immer der “König der Löwen” sein, der den Reiz einer Safari ausmacht.

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Mehr Informationen

Reiseinformationen Südafrika

Hauptstadt Exekutive: Pretoria
Legislative: Kapstadt
Judikative: Bloemfontein
Staatsform Föderale Republik
Parlamentsgebundene Exekutivgewalt
Währung Rand (ZAR)
Fläche ca. 1.221.037 km²
Bevölkerung ca. 56.521.900 (2017)
Sprachen u.a. Afrikaans, Englisch
Stromnetz 220-230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +27
Zeitzone UTC+2
UTC+1 (März bis Oktober)

 

Schweiz – Grenzenlose Freiheit und der Gipfel der Harmonie

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Wer die grenzenlose Freiheit spüren und mit all’ seinen Gefühlen erleben möchte, der sollte die Schweiz bereisen. Bei den Eidgenossen muss man nicht unbedingt ein Gipfelstürmer sein, um dem Allmächtigen näher zu kommen, denn auch in den grünen Tälern dieses einzigartigen Landes erfährt der Besucher den Gipfel der Harmonie. Die Landschaften der Alpenrepublik sind zweifellos Balsam für die Seele und die Menschen, die hier leben, sind ebenso selbstbewusst wie gastfreundlich. Wer an einem lauen Frühlingstag auf einer blühenden Almwiese am Riffelsee steht und das Panorama des nahen Matterhorns betrachtet, der bekommt einen Eindruck davon, in welchem Maße die Schweizer Natur alle Sinne betört.

Die Schweizer Nationalhymne beginnt mit den Worten “Rufst du, mein Vaterland…” Dieses “Vaterland” hat viele Gesichter und kennt vier Sprachgruppen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Mehrzahl der Bewohner des Landes beherrschen die deutsche Sprache, und die Sprachgrenze zu Frankreich nennen sie scherzhaft “Röstigraben”. Urlauber können sich in der Schweiz also sehr gut verständigen, denn der etwas schwierigeren rätoromanischen Mundart begegnet einem eigentlich nur noch in wenigen Orten des Kantons Graubünden.

So unterschiedlich die Dialekte und Sprachen so unterschiedlich ist auch das landschaftliche Erscheinungsbild der Schweiz. Aus den lieblichen Tälern des Heidi-Landes erheben sich die Gipfel bis in Höhen von genau 4634 Metern. Es ist die Dufourspitze in den Walliser Alpen, die ihren Namen nach einem Schweizer General und Kartografen erhielt. Die Eidgenossen legen Wert auf die Feststellung, dass sich der Gipfel auf ihrem Territorium befindet und nicht etwa auf dem des benachbarten Italien, das ganze 160 Meter entfernt ist.

Schweiz, Luzern
Luzern, Bild: Mariia Golovianko / shutterstock

Das Schweizer Sinnbild von den glücklichen Kühen auf saftigen Almen hat in der jüngeren Vergangenheit ein paar Blessuren erhalten, denn die Landwirtschaft spielt in diesem Land eine untergeordnete Rolle. Eher ist die Schweiz ein Inbegriff für die Qualität ihres präzisen Uhrwerks und für den Reichtum ihrer Erfindungen. In diesem Land wird gut verdient, und der für Ausländer wenig erfreuliche Wechselkurs macht einen Urlaub zwischen Basel, Zürich und Zermatt zu einem eher teuren Vergnügen.

Doch die vielen Facetten eines abwechslungs- und genussreichen Aufenthalts in der Schweiz entschädigt für das vermeintliche Loch im Geldbeutel. Die Hotels in diesem Land zählen zu den besten der Welt und deren Service ist geradezu sprichwörtlich. In den Grandhotels von Davos ebenso wie in den schmucken Resorts im Berner Oberland oder am Zürcher See. In Saas Fee ist der Gletscher ganz nah’, und das eisige Band des Aletsch gibt es noch immer.

Blick auf Zürich, Bild: canadastock / shutterstock

Erlesene Weine wachsen auf den sonnenüberfluteten Hängen im Tessin, und die Köche im Land des Wilhelm Tell genießen Weltruf. Wer im Kanton Uri ein “Häfelichabis” probiert hat, der wird von diesem Eintopf aus Schaffleisch und geschnittenem Kabis noch lange träumen. Und von der heimeligen Atmosphäre der Hütte am Berg.

Für Urlauber, die sich auf den Pässen auf vier Rädern bewegen, ist die Schweiz ein einzigartiges Territorium. Die einstigen Saumpfade sind längst erstklassige Alpenstraßen, und fast überall ist ein überwältigendes Panorama garantiert. Und wer nach Wegen zur Kultur sucht, der findet sie zum Beispiel am Goetheanum in Dornach oder in den Museen des Kantons Tessin, das sich als Wiege der Kunst versteht.

Reiseinformationen Schweiz

Hauptstadt Bern
Staatsform föderale Republik
Direktorialsystem
Währung Schweizer Franken (CHF)
Fläche 41.285 km²
Bevölkerung ca. 8.482.150 (2017)
Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +41
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)

 

Russland bietet eine Vielfältigkeit wie kein anderes Land in der Welt

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Kein anderes Land in der Welt vereint auf seinem Gebiet so viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten und Landschaften wie Russland. Das Land im Osten bietet verschiedene Klimazonen, unterschiedliche Mentalitäten und Sprachen sowie eine vielfältige Küche.

Russland ist ein exotisches Urlaubsziel – ob nun Abenteuertouren zum Nordpol ins ewige Eis, Ausflüge in die unendliche Weite Sibiriens oder aber Bootstouren auf der Wolga oder dem Jenissei. Und auch Sonnenanbeter und Skifans kommen auf ihre Kosten: So lockt das Schwarze Meer mit Sonne, Strand und blauem Wasser und der Kaukasus lädt zum Winterspaß ein. Wer etwas über Geschichte und Kultur des Landes erfahren möchte, dem erzählen die gastfreundlichen Russen gerne mehr über ihre Heimat.

Sibirien liefert eindrucksvolle Bilder, Bild: Valerii_M / shutterstock

Ein klassisches Reiseziel von Touristen ist sicher Moskau. In der Hauptstadt Russlands schlägt das kulturelle und wirtschaftliche Herz des Landes. Die Stadt hat für die Russen eine sehr große Bedeutung, und so gibt es wohl keinen Russen, der nicht einmal in seinem Leben Moskau besucht. Die Stadt wächst unaufhörlich und strebt stetig nach Neuem. Die Metropole ist ein Schmelztiegel für das ganze Land. Und dennoch: Moskau steht nicht für ganz Russland.

Auch St. Petersburg steht bei vielen Touristen hoch im Kurs. Die über 300 Jahre alte Stadt gilt als das kulturelle Highlight Russlands. Die Dichte an Museen in der Stadt ist beeindruckend. Daneben bietet St. Petersburg eine sehr lebendige und aufregende Sub-Kultur. Ebenso begeistert die Architektur – nicht umsonst wird die Stadt auch Venedig des Nordens genannt. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die sogenannten Weißen Nächte von St. Petersburg. Aufgrund der Nähe zum Polarreis ist es im Zeitraum von Ende Mai bis Mitte Juli auch nachts hell. In dieser Zeit geht die Sonne nicht völlig unter.

Russland, S. Petersburg, Isaakskathedrale
Die Isaakskathedrale in St. Petersburg, Bild: Roman Evgenev / shutterstock

Doch Russland hat weitaus mehr zu bieten als nur die aufregenden Metropolen Moskau und St. Petersburg. So finden Naturfreunde in Sibirien, im Kaukasus oder auch im Ural eine einzigartige Naturlandschaft vor. Hier gibt es noch eine fast völlig unberührte Natur, beeindruckende Landschaften, eine atemberaubende Wildnis und eine vielfältige Tierwelt sowie eine Einsamkeit wie sonst nirgends auf der Welt.

Wer sich mal so richtig verwöhnen lassen möchte, der sollte auf die Krim fahren. Hier gibt es bekannte Kurorte, die den Gast wohltuende Kuren und ein tolles Wellnessprogramm bieten. Und natürlich ist die Krim auch ein optimales Urlaubsziel für Sonnenanbeter und Wasserliebhaber. Das Schwarze Meer bietet für die ganze Familie Badespaß und Erholung pur. Ebenfalls am Schwarzen Meer liegt der bekannte bade- und Ferienort Sotschi. Hier erwarten den Besucher Palmen und schwarze Strände. Nicht umsonst wird Sotschi auch die Russische Riviera genannt.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine Kreuzfahrt auf der Wolga. Neben einer beeindruckenden Flusslandschaft laden auch die zahlreichen alten Städte an den Ufern zum Erleben ein. Der Fluss gilt als die Mutter aller Flüsse in Russland. Die Wolga und das umgebende Land gelten als die Wiege des Landes. Hier, so sagen die Russen, findet man die Seele von Russland. Das große Land bietet einfach für jeden das genau Richtige. Russland ist immer eine Reise wert!

Reiseinformationen Russland

Hauptstadt Moskau
Staatsform Föderale Republik
Semipräsidentielles System
Währung Rubel (RUB)
Fläche 17.075.400 km²
mit Krim: 17.102.344 km²
Bevölkerung 144.526.636 (ohne Krim)
146.877.088 (mit Krim); (Stand: 2018)
Sprachen Russisch
Stromnetz 220 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +7
Zeitzone UTC+2 bis UTC+12

 

Neuseeland – ein Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt

Es ist ein Land, in denen Mythen und Überlieferungen etlichen Menschen alles bedeuten. Es ist ein Land, wo die Natur mit all’ ihren Facetten Triumphe feiert und Urlauber aus aller Welt fasziniert. Es ist ein Land, in dem es weit mehr gibt, als Kühe auf den Wiesen und scheue Kiwis in den Wäldern. Es ist das Land, von dem die Europäer sagen, dass nur der Mond weiter entfernt sei, als Neuseeland. Eine Reise bis ans andere Ende des Globus führt zu landschaftlichen Wundern, zu Weiden, Wildnis und einer schier unglaublichen Weite. Neuseeland ist ein Land für Menschen, die sich den Sinn für die wichtigen Dinge des Lebens und für die Ursprünglichkeit bewahrt haben.

Neuseeland, Auckland
Blick auf Auckland, Bild: Sorang / shutterstock

Neuseeland ist schlichtweg ein Sehnsuchtsziel vieler Urlauber. Etliche scheuen die weiten Flüge, doch wer sich in dieses ferne Land begibt, kann diese Reise unterbrechen. Zum Beispiel auf halbem Wege – in Singapur. Und wer sich mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil auf eine Rundreise begibt, der wählt wohl die geeignete Urlaubsform. Denn diese verschiedenen Landschaften in Neuseeland stimmen fast jeden Besucher euphorisch. Es ist die Residenz des “Herrn der Ringe” und es ist die angestammte Heimat der Maori. Nur vier Millionen Menschen leben in Neuseeland – und dies in einem Territorium, das mit seinen zwei Hauptinseln so groß ist wie Deutschland. Schon Sydney Parkinson, den der legendäre Seefahrer und Entdecker James Cook als Maler mit auf seine erste Reise nahm, schwärmte im Jahr 1769 von der Landschaft an der Tolaga Bay, wo die “Endeavour” ankerte: “Die Gegend ist unbeschreiblich und schön. Sie könnte ein zweites Paradies darstellen”.

Vielfalt Neuseeland
Die Vielfalt in Neuseeland ist grenzenlos, Bild: Leelakajonkij / shutterstock

Für die Maori ist ihre Heimat das “Land der langen weißen Wolke”. Der Überlieferung zufolge segelte der Seefahrer Kupe einst aus Hawaiki, der sagenumwobenen Urheimat der Maori, nach Neuseeland – und eine weiße Wolke zeigte ihm dabei den Weg. Die Kinder der Maori zelebrieren in ihren Schulen die alten Riten. Sie bewegen sich dabei zum Takt der historischen Beschwörungstänze der Polynesier. Wer an einer solchen Schule vorbei kommt, der sollte sich nicht scheuen, dort vorstellig zu werden, denn Gäste aus einer anderen Welt sind jederzeit willkommen.

Für alle Bewohner Neuseelands ist ihre Heimat ein gelobtes Land, entstanden an einem außergewöhnlichen Tag der Schöpfungsgeschichte. Dies ist ein Land voller Gegensätze mit grünen Weiden, auf denen ein paar Millionen Schafe grasen, mit den romantischen Stränden der Bay of Islands, mit einer bunten Mixtura aus pulsierenden Metropolen wie Auckland und Wellington, mit den Skipisten am Mount Ruhapehu und mit den riesigen Gletschern auf der Südinsel.

Manuka Honig Neuseeland
Ein beliebtes Mitbringsel aus Neuseeland ist der dort produzierte Manuka Honig, Bild: studio presence / shutterstock

Auf diesen beiden Inseln zwischen Australien und der Antarktis sind freundliche Menschen und seltsame Vögel zu Hause. Einer von denen ist der Kakapo, ein Papagei, der weder fliegen noch sprechen kann. An den Küsten treffen die Besucher bei ihrer Rundreise auf viele Albatrosse und in den Wäldern mit etwas Glück auf den immer seltener werdenden Kiwi, den Nationalvogel Neuseelands.

Während die Nordinsel mit einem subtropischen Klima gesegnet ist, präsentieren sich die eisigen Berg-Giganten der Südinsel mit einem herben Charme. Im Norden wabern die Schlammwüsten der tätigen Vulkane bei Tongariro, im Süden gibt es Pinguine und Seelöwen an den wilden Küsten. Neuseeland ist zweifellos ein Glücksfall für Menschen, die sich an den Schönheiten der Natur nicht satt sehen können.

Reiseinformationen Neuseeland

Hauptstadt Wellington
Staatsform parlamentarische Monarchie
parlamentarische Demokratie (Westminster-System)
Währung Neuseeland-Dollar (NZD)
Fläche 269.652 km²
Bevölkerung ca. 4.793.700 (Schätzung 2017)
Sprachen Englisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +264
Zeitzone UTC+12 NZST
UTC+13 NZDT (Oktober bis März)

 

Hochzeitsreise: Zweisame romantische Stunden an Strand und Meer

Die Hochzeitsreise ist der romantischste gemeinsame Urlaub, den man sich vorstellen kann. Denn während die Hochzeitsfeier auch für die Familien und Freunde des frisch gebackenen Ehepaares gedacht war, ist die Hochzeitsreise nur für das Paar selbst. Jetzt haben sie Zeit füreinander, können die ersten Tage und Wochen als verheiratetes Paar genießen und sich vom Stress der Hochzeitsvorbereitung erholen. Hochzeitsreisen sind deswegen nicht wie eine gewöhnliche Urlaubsreise geplant, sondern mit Fokus auf Romantik.

Warum verreisen Ehepaare nach der Hochzeit?

Hochzeitsreise Stadt
Auch romantische Städte wie Paris oder Venedig sind beliebte Reiseziele der jungen Paare, Bild: Ekaterina Pokrovsky / shutterstcok

Früher waren Hochzeitsreisen ausschließlich Adeligen und reichen Bürgern vorbehalten, die durchschnittliche Bevölkerung konnte sich diesen Luxus nicht leisten und hatte auch gar keine Zeit dafür. In den wohlhabenden Schichten der Gesellschaft wurden Ehen hingegen aus taktischen Gründen geschlossen und die Paare hatten sich vorher lediglich einige Male gesehen, wenn sie Glück hatten. Auf einer Hochzeitsreise sollten sie einander nach der Eheschließung in Ruhe kennen lernen können und natürlich auch Kinder zeugen. Im 20. Jahrhundert fuhren dann auch immer mehr bürgerliche Ehepaare auf Hochzeitsreise und nutzten diese Zeit, um ihre Liebe zu feiern und ihre Ehe mit einem gemeinsamen schönen Erlebnis zu beginnen – eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Was wird auf einer Hochzeitsreise geboten?

Eine Hochzeitsreise ist kein gewöhnlicher Pärchen-Urlaub, wie ihn die meisten frisch Verheirateten bestimmt schon einige Male miteinander gemacht haben. Bei der Hochzeitsreise zeigt oft schon der Empfang im Hotel, dass es hier um Liebe und Zweisamkeit geht. Das Zimmer ist meistens ebenfalls romantisch hergerichtet, viele Hotels haben etwa eigene Hochzeitssuiten und verteilen rote Rosenblätter auf dem Bett oder richten das Badezimmer entsprechend her, wenn das Paar ankommt. Im Hotel werden Candle-Light Dinners angeboten und manchmal gibt es auch Unternehmungen speziell für Pärchen, wenn das Hotel als Location für frisch Verheiratete beliebt ist. Vor allem in typischen Flitterwochen-Regionen wie den Malediven kann man viel erwarten und sich auf eine tolle Flitterwochenzeit freuen.

Wohin geht die Hochzeitsreise?

Hochzeitsreise Candlelight-Dinner
Bei einer romantischen Hochzeitsreise darf ein Candlelight-Dinner nicht fehlen, Bild: Sven Hansche / shutterstock

Apropos Location – die Hochzeitsreise ist etwas Besonderes und das sollte auch die Location sein. In Frage kommen natürlich die typischen Regionen wie die Malediven oder die Seychellen. Hier trifft Abgeschiedenheit auf Wellness und traumhafte Landschaft, das Meer und luxuriöse Hotels gibt es dazu. Eine solche Hochzeitsreise ist unvergesslich, hat aber auch ihren Preis. Günstigere Reisen führen beispielsweise ans Mittelmeer, wo es ebenfalls Sonne satt und tolle Flitterwochenhotels gibt. Eine tolle Erfahrung kann es aber auch sein, wenn sich das frisch verheiratete Paar zu diesem Anlass einen gemeinsamen Traum erfüllt und eine Hochzeitsreise aussucht, die so gar nicht dem romantischen Klischee entspricht. Als erste gemeinsame Erfahrung in der Ehe dorthin fahren, wo beide schon immer einmal hinwollten, ist ebenfalls eine romantische Art, einander die ewige Liebe zu schwören.

Camping: Warum Wohnwagen, Wohnmobil & Zelt so beliebt ist

Die Sachen packen und einfach losfahren: die Einfachheit von Camping ist nur einer der Vorzüge, die eine Reise mit Zelt oder Wohnwagen bietet. Auf dem Campingplatz oder in der freien Natur warten Ruhe, Entspannung und eine Menge Abenteuer.

Ob mit Zelt oder Wohnmobil: Die Arten des Campings

Camping ist nicht gleich Camping. Wer es ganz rudimentär mag, packt eine Tasche und ein kleines Zelt und fährt einfach los. Campingplätze gibt es überall und das Zelt ist schnell aufgeschlagen und wieder abgebaut. Etwas luxuriöser ist der Wohnwagen, der dank Bett und sanitärer Einrichtung ein wenig Alltag in das Camping bringt. Das Wohnmobil ist ähnlich wie das Zelt schnell gesattelt und auf einem anderen Stellplatz geparkt. Egal, welche Variante: Camping hat viele Vorzüge – von der Ruhe bis zur Einfachheit.

Camping: Die Vorzüge

Ein Stückchen Unabhängigkeit: Campingurlaub im Zelt, Bild: varuna / shutterstock

Camping bedeutet Abstand vom Stress des Alltags. Steht der Wohnwagen oder ist das Zelt erst einmal aufgebaut – das dauert selten länger als zehn Minuten -, gelten Ruhe und Entspannung in der Natur. Smartphone und Laptop können endlich abgeschaltet werden, doch wer auch im Urlaub auf dem neuesten Stand bleiben muss, findet auf den Campingplätzen meistens Wifi oder sogar ein Internetcafé.
Urlauber, die mit dem Zelt oder Wohnmobil unterwegs sind, bestimmen ihr Reisetempo ganz allein. Ob der gesamte Urlaub an einem Ort verbracht wird oder jeden Tag ein neues Ziel ansteht: alles ist möglich.

Eins sein mit der Natur

Camper müssen sich um nichts kümmern, außer um die nächste Mahlzeit. Abhängig vom Ausflugsziel besteht das Abendessen aus den Angeboten des örtlichen Marktes oder aus eigenem Fang. Am Meer haben Camper die Möglichkeit, zu angeln oder frische Muscheln zu sammeln. Für das Frühstück gibt es je nach Region reife Feigen oder Trauben, die gepflückt werden dürfen. Stadtmenschen lernen, die Vorzüge der Natur zu genießen und Naturliebhaber kosten den direkten Kontakt mit Wald und Meer aus.
Die meisten Campingplätze sind zudem kinder- und tierfreundlich, wodurch auch der Campingurlaub mit Hund oder der Campingurlaub mit Kindern kein Problem ist. Im Gegenteil: Kinder und Vierbeiner fühlen sich in der Natur viel wohler als in einem Hotelzimmer.

Mehr Zeit mit der Familie beim Camping

Camping Wohnwagen
Mit dem Wohnwagen nimmt man sich ein wenig Komfort mit auf den Campingplatz, Bild: welcomia/shutterstock

Beim Camping gibt es keine häuslichen Ablenkungen.  Familien verbringen gemeinsam Zeit bei Brettspielen oder bei gemeinsamen Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten und Touristenorten. Tipp: Mit einem aufblasbaren Familienzelt geht der Aufbau noch schneller – Dann kann der Urlaub direkt losgehen und die Kinder haben Spaß beim Aufbau mitzuhelfen.

Für Paare ist der Camping-Urlaub eine Möglichkeit, die Zweisamkeit zu in der Natur zu genießen. Beim Kochen und Grillen im Freien kann jeder mithelfen, um ein leckeres Mahl aus frischen Zutaten zu bereiten. Auf vielen Campingplätzen wird bis spät in die Nacht gemeinsam gegrillt.

Lernen und Entdecken

Das Leben im Zelt oder Campingwagen ist nicht mit der Routine Zuhause zu vergleichen. Der Verzicht auf Luxus ist eine befreiende Erfahrung, die einen die Vorzüge des täglichen Lebens mehr schätzen lässt. Kinder entdecken auf dem Campingplatz eine ganze Menge Neues und lernen außerdem viel dazu. Sei es, wie man ein Schlauchboot fährt oder wie bestimmte Speisen zubereitet werden: beim Camping warten an jeder Ecke neue Erfahrungen.

Preisgünstig Urlaub machen

Da ein Campingurlaub meistens sehr preisgünstig ist, können die Ressourcen in spannende Ausflüge investiert werden. Kurztrips sind dank der Nähe der Campingplätze zu den touristisch interessanten Orten kein Problem. Das Schöne am Camping: wurde an einem Ort alles erlebt, können die Zelte aufgebrochen und woanders wieder aufgeschlagen werden. Reisende sind an keinen Ort gebunden und genießen die Urlaubstage dort, wo es ihnen am besten gefällt.

Aufstehen, wenn die Sonne aufgeht, schlafen gehen unter dem Sternenhimmel: Campen ist ideal für Naturfreunde, die sich gerne treiben lassen. Der natürliche Rhythmus zeigt, wo es lang geht und das nächste Erlebnis ergibt sich oft von selbst. Deshalb ist der Urlaub mit dem Zelt oder Wohnwagen eine Erfahrung, die man gemacht haben muss.

Radurlaub: Entspannen und Entdecken auf dem Drahtesel

Die kostbarsten Wochen des Jahres, die Urlaubszeit, verbringen immer mehr Menschen auf dem Fahrrad. Was macht die Faszination Fahrradurlaub aus?

Radfahren ist per se gesund. Gelenkschonende, moderate Bewegungsabläufe an der frischen Luft bieten ein hohes Maß an Entspannung und wirken Stress abbauend und konditionsfördernd. Fahrrad fahren ist wohltuend und macht zudem großen Spaß. Wenn an der Strecke der Anblick auf spannende Landschaftsformen und der Genuss von Kunst- und Kulturstätten für Abwechslung sorgen, kann ein Fahrradurlaub sehr erholsam und erinnerungswürdig sein.

Pauschal gebucht oder eigene Planung?

Radurlaub boomt nicht erst seit gestern. Mitte der 90er Jahre begann der Boom mit Flussradwanderwegen. Diese beliebte Form des Reisens per Pedale an einem Flussufer hat sich bis heute bewährt. Es ist nicht nur der Fitnessgedanke, der Urlauber in den Fahrradsattel holt. Ganz nebenbei werden Flüsse im wahrsten Sinne des Wortes erfahren und in ihrem Lauf begleitet; der Abenteuer- und Entdeckergeist kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz. Trotz moderner GPS-Ausrüstungen, Radweg-Apps und detaillierten Radwanderkarten sind Orientierungssinn und Cleverness während einer individuell geplanten Fahrradtour gefragt. Wer auf eigener Felge reist, kümmert sich selbst um Versorgungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, Rastplätze und „Sehenswertes“ an der Strecke.

Radtour Städtetrip
Auf dem Rad die Stadt erkunden, Bild: Akhenaton Images / shutterstock

Pauschalradtouristen haben es einfacher. Sie buchen eine Reise von A nach B, bekommen Leihfahrräder, vielleicht einen Scout und wissen, in welchem Ort und in welchem Unterkunftsbetrieb sie sich vom erlebnisreichen Fahrradtag erholen können. Darüber hinaus radeln Pauschalradtouristen OHNE Gepäck. Dieses wird vom Veranstalter zum nächsten Übernachtungsort transportiert.

Themen-Radwege und raue Küsten-Touren

Neben den beliebten Flussradwanderwegen werden mittlerweile Themenradtouren wie z. B. regionale Schlösser-Routen, Gourmet-Routen, Industriedenkmal-Routen und auch die Kombination mit einem Bootsurlaub angeboten. Im Laufe der relativ jungen Geschichte des Fahrradurlaubes hat sich nicht nur das Angebot an pauschalen Fahrradurlauben entwickelt und erweitert, die Radtouristen sind anspruchsvoller geworden. Wer in Deutschland und im benachbarten Ausland schon die Königinnen unter den Flussradwanderrouten, die Donau- und Elbe-Radwege befahren hat, strebt nach „Höherem“. Der Nordseeküsten-Radweg ist knapp 6.000 km lang und erfordert nicht nur eine gute Kondition, sondern auch eine professionelle Ausrüstung und detaillierte, langfristige Planung. Die Tour führt von der Deutschen Nordseeküste über Dänemark, Schweden, Norwegen, Großbritannien und die Niederlande und bietet neben grandiosen Naturerlebnissen auch ein großes Abenteuerpotential.

Radurlaub im milden mallorquinischen Klima

Radurlaub im Grünen
Radurlaub im Grünen, Bild: Samo Trebizan / shutterstock

Wer es klimamäßig milder mag, bucht einen Fahrradurlaub auf Mallorca. Ob mit eigenem Fahrrad – Airlines transportieren zu moderaten Preisen den Drahtesel – oder mit einem geliehenen Fahrrad von einem der zahlreichen Fahrradvermieter auf Mallorca. Wichtig ist in der Hauptreisezeit die rechtzeitige Buchung von Unterkünften; dies dürfte in der Hauptsaison und in den Touristenhochburgen nicht einfach sein. Denn Radtouristen bleiben meistens nur eine Nacht, Beherbergungsbetriebe haben wenig Interesse, ihre Unterkünfte nur für kurze Übernachtungszeiten zur Verfügung zu stellen. Tipp: Schon zu Hause die Route mit Zwischenstopps und Übernachtungstopps festlegen und klären, ob schon vor Antritt der Reise aus Deutschland reserviert werden sollte.

Perfekter Fahrrad-Urlaub

Der Erholungs-, Fitness- und Abenteuergedanke sollte bei keinem Fahrradurlaub fehlen. Und wenn das Wetter mitspielt – schließlich verbringen Radtouristen die schönste Zeit des Jahres überwiegend unter freiem Himmel – steht einem perfekten Fahrradurlaub nichts im Wege!

 

Der Luxus der Freiheit: Urlaub in Ferienhaus und Ferienwohnung

Barfuß und verstrubbelt an den Frühstückstisch, im Schlafanzug genüsslich Kaffeetrinken, während der erste schon mal duscht – jeder Tag beginnt wie ein Sonntag, verbringt man seinen Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung. Der Selbstversorgerurlaub schenkt einem alle Freiheiten, die man sich nur wünschen kann. Ungezwungene Privatsphäre, viel Platz zum Wohnen, Leben und Entspannen sowie zeitliche und finanzielle Flexibilität sind Privilegien, die bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern stets im Buchungspreis enthalten sind.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen: Ferien mit Charakter

So bunt wie die Welt, so vielfältig kommen auch die Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf dem Globus daher. Und Individualität drückt sich dabei nicht gleich im Preis aus. Von familiären Ferienhaussiedlungen mit Strandzugang bis zu einsamen Kaminofenhäuschen in den Bergen finden sich für jeden Geschmack Unterkünfte in allen Preisklassen. Wachsender Beliebtheit erfreut sich die Selbstversorger-Variante auch für Städtereisen. Besonders kurios wohnt man, wenn man sich für seinen Urlaub in einem Baumhaus oder Hausboot einmietet.

Und nicht nur die Lage zählt: authentisches Lokalkolorit gehört bei Ferienhäusern und Ferienwohnungen quasi zur atmosphärischen Grundausstattung. In Nordamerika kuschelt man sich vorm Kamin mit einer heißen Schokolade in kanadische Wolldecken, auf den Antillen brät man in der Freiluftküche des Stelzenhäuschens seinen Fisch.

Ferienwohnung und Ferienhaus: Naherholung inklusive

Fast selbstverständlich bieten Ferienhäuser und Ferienwohnungen schöne Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien. Dachterrasse oder Veranda, Gartengrundstück oder Gemeinschaftspool auf der Ferienanlage – im Zimmer versauern braucht sicher niemand.

Daneben hat man durch das größere Raumangebot mit Schlafzimmern, Küche und Wohnbereich auch drinnen alle Möglichkeiten, sich zurückzuziehen oder gesellig beisammen zu sein. So hat man ideale Voraussetzungen für einen harmonischen Gruppen- oder Familienurlaub!

Ob unkomplizierte Blockhütte, Luxusvilla mit Badelandschaft und Marmorfußböden oder irgendwas dazwischen: die passende Unterkunft für alle findet man dank des breit gefächerten Angebots ganz sicher.

Im Ferienhaus essen was das Herz begehrt

Feste Essenszeiten gibt es nicht, so müssen weder Langschläfer noch Frühaufsteher hungrig in den Tag starten. In den Kühlschrank packt man, was gefällt, und jeder kann voll und ganz seinen kulinarischen Vorlieben nachgehen.

Dass man stets die Wahl hat, wann und wo man isst, hält auch Zeitplan und Budget geschmeidig. Vor dem Frühstück muss niemand auf dem Zimmer warten, bis alle sich frisch gemacht haben, wer in der Urlaubsküche seinen Tagesproviant zubereitet, braucht unterwegs nicht nach dem passenden Snack zu suchen. Ob man sich abends nochmal zum feinen Dinner herausputzt oder lieber in bequeme Kleidung schlüpft und sich „zu Hause“ ein einfaches Nudelgericht bereitet, kann man täglich aufs Neue entscheiden.

Spannende Entdeckungen am Urlaubsort

Beim Lebensmitteleinkauf lernt man den Urlaubsort mal von einer ganz anderen Seite kennen, und was zu Hause Alltag ist, wird zum Erlebnis. Man stöbert durch fremde Süßwaren und Knabbereien und entdeckt kuriose Konserven. Im kroatischen Supermarkt gibt es beispielsweise meterweise Nüsse und Trockenobst zum Selbstabfüllen, auf den Azoren kann man sich Muscheln in die Tüte schippen und Norwegen steht man vor dem Kühlregal und amüsiert sich über das Rätsel, das einem der Fischpudding aufgibt. Natürlich hat man als Selbstversorger immer den besten Zugriff auf die regionalen Spezialitäten und kann sich nach Lust und Laune durchprobieren. Nebenbei eignen sich fremdländische Lebensmittel wie Myrtenhonig, Kastanienbier, Stockfisch in Tomatendressing oder Maronenmarmelade wunderbar als individuelle Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Praktisch: alles passt im Ferienhaus!

Ob Surfbrett oder Kinderspielzeug, in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung findet alles Platz, was mitmuss. Auch wer seinen Hund mit in den Urlaub nimmt, ist hier bestens aufgehoben. Zwei-Personen-Appartements sind ebenso zu haben wie zweigeschossige Wohnhäuser für große Gruppen. Oder man mietet mit einer befreundeten Familie zwei benachbarte Häuschen und verbindet so Geselligkeit mit Privatsphäre.

In den Gemeinschaftsräumen kann man sich zwanglos ausbreiten – gerade für Kinder ein großes Plus – und weil nicht täglich der Zimmerservice hereinschneit, lässt man seine Sachen einfach ungeniert herumliegen, wenn einem danach ist.

Auch im Urlaub Platz im Kühlschrank zu haben, ist ebenfalls eine schöne Sache. Eine Waschmaschine im Urlaubsdomizil schmälert außerdem das Gepäck; Dusch- und Geschirrtücher sowie Bettwäsche können in der Regel gegen einen kleinen Aufpreis vor Ort geliehen werden.

Die Niederlande: Alles nur Käse?

“Holland ist die geilste Stadt der Welt” heißt es in einem Lied der Band “275ers”. Die Essener Band weiß, wovon sie spricht. Denn die Niederlande befinden sich nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt. Aber auch aus Niedersachsen, vom Niederrhein oder aus dem Rheinland kommend ist man schnell über die Grenze gefahren. Wer lieber mit dem Flugzeug anreist, sollte bis nach Amsterdam oder nach Maastricht nahe Aachen fliegen. Von der deutschen Grenze aus fahren mehrere Züge und Fernbusse Richtung Rotterdam, Amsterdam oder Eindhoven. Das gut ausgebaute Straßenverkehrsnetz sowie die zahlreichen Fähren sorgen dafür, dass Sie sicher und schnell zu den vielen Inseln der Niederlande gelangen.

Ein malerischer Sonnenuntergang an der Nordsee in den Niederlanden, Bild: Rudmer Zwerver / shutterstock

Umgangssprachlich werden die Niederlanden gerne als Holland bezeichnet. Dabei sind Nord- und Zuid-Holland zwei der 12 Provinzen des Landes. Sie zusammen ergeben das Königreich der Niederlande. Das Staatsoberhaupt ist König Wilhelm Alexander, der seit 2013 regiert. Ihm zu Ehren gibt es jedes Jahr den “Koningsdag” (Königstag), der am Geburtstag des Königs stattfindet. Am 27. April jeden Jahres feiern die Niederländer ausgelassen auf den Straßen, verkaufen Getränke oder selbst gemachtes Essen und ziehen sich in den Nationalfarben an. An diesem Tag leuchtet die ganze Nation in Orange.

Neben Pommes frites mit Frikandel ist Stamppot, ein deftiger Eintopf, ein beliebtes Gericht der Niederländer. Ein leckeres Softeis oder Poffertjes, die wie kleine Pfannkuchen ausschauen, erhalten Sie an beinahe jeder Ecke. Nach einem gemütlichen Spaziergang an einem der vielen Kanäle oder einer gemütlichen Radtour entlang der Windmühlen und der Tulpenfelder ist ein solches Essen gerade recht.

Tulpen Amsterdam Niederlande
Ein wunderschönes Tulpenmeer inmitten von Amsterdam

Die Niederlande sind bekannt für ihre verschiedenen Käsesorten: Auf den Wochen- und Käsemärkten ist immer etwas los und so wird der Kauf eines Käselaibes zum echten Spektakel. In den Städten Gouda, Edam oder Alkmaar finden sich an verschiedenen Wochentagen Käsehändler ein, die in ihrer klassischen Kluft aus blau-weiß gestreiften Hemden, Holzpantoffeln und Mützen um die Wette eifern.

In den Niederlanden herrscht ein mildes Klima vor und gerade an den Küstengebieten kann es etwas stürmisch zugehen. Wer da mit E-Bikes unterwegs ist, ist auf der sicheren Seite und kommt gut voran. Aus diesem Grund sind Städte wie Hellevoetsluis oder Eegmond aan Zee bei Windsurfern und Seglern sehr beliebt. Aber auch das Ijsselmeer ist ein echtes Surfer- und Seglerparadies. Die Dünen und das Meer sind eine Erholung für die Seele. Eine Übernachtung im Zelt oder im Campingbus ist nicht nur bei den Einheimischen sehr beliebt. Achten Sie darauf, dass die Plätze zum Camping und Zelten ausgeschrieben sind. Nicht immer ist es erlaubt, am Strand zu übernachten.

Etwas windgeschützter und beliebter bei Familien sind die südlicheren Küsten. Die Städte Domburg, Kamperland oder Oostkapelle sind auch bei Pärchen und Singlereisenden sehr gefragt. Die urigen Einkaufspassagen laden zum gemütlichen Shoppen ein.

Wattwanderungen und Museen erklären den Besuchern die Schönheit der Natur, die in vielen Naturparks geschützt ist. Die Naturparks bieten den Urlaubern Ruhe und Abgeschiedenheit vom Alltag.

Wer etwas mehr Action braucht, sollte einen der vielen Freizeitsparks besuchen. Die Niederländer lieben schnelle Achterbahnen und Co. In den meisten Freizeitparks sind Pommes frites, Softeis und Getränke im Preis inbegriffen.

Reiseinformationen Niederlande

Hauptstadt Amsterdam (Regierungssitz: Den Haag)
Staatsform konstitutionelle Monarchie
autonomes Land des Königreichs der Niederlande
Währung Euro (EUR)
Fläche ca. 41.500 km²
Bevölkerung ca. 17.140.000 (Stand 2017)
Sprachen Niederländisch
Stromnetz 230 Volt / 50 Hz
Telefonvorwahl +31
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)