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Freitag, April 4, 2025
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Anzeige: Kunst aus einer feurig-flüssigen Masse – die Glasstraße Bayerischer Wald

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Bei ihrem kreativen Schaffen wachsen den Glasbläsern im Bayerischen Wald offenbar Flügel. Zu besichtigen sind die Produkte dieses sehr alten Handwerks in den Werkstätten am Rande der Glasstraße. Und die ist immerhin 250 Kilometer lang und eine Ferienstraße zwischen Waldsassen an ihrer nördlichen Peripherie und Passau an der Donau. Die Glasstraße hat sich inzwischen zu einem touristischen Highlight im Bayerischen Wald gemausert und sich außerdem einen festen Platz in der Werbung der Tourismus-Manager dieser Region gesichert. Sie ist eine Spielwiese der Phantasie, und wer in den Glashütten vorbei schaut, wird begeistert sein von der Vielfalt dieser Kunst und der Schaffenskraft dieser Künstler.

Gläserne Gärten in Frauenau, Bayerischer Wald
Gläserne Gärten in Frauenau, Bild: © Tourismusverband Ostbayern e.V.

Glas ist eng verknüpft mit der Geschichte der Menschheit. Dieses Material gab es bereits in der Steinzeit, und um 3000 vor Christi Geburt wurden nachweislich in Ägypten sowie in der Hochkultur des Zweistromlandes Mesopotamien Gegenstände aus Glas gefertigt. Wissenschaftler entdeckten auf einer Tontafel aus Babylonien das Rezept, das noch immer die Glasbläser inspiriert. Quarzsand, Kalk, Pottasche und Soda sind die Grundelemente, denen sich die Handwerker im Bayerischen Wald schon im 14. Jahrhundert bedienten. In jener Zeit entstanden dort die sogenannten “Wanderglashütten”, die zu dem Zweck errichtet wurden, überall dort für eine kurze Zeit tätig zu werden, wo es nicht an Holz mangelte, um das Glas in den Schmelzöfen zum Glühen zu bringen.

Dieser uralten Tradition fühlen sich noch immer die Glasbläser verpflichtet, und die Produkte aus ihren Glashütten im Bayerischen Wald finden seit Generationen Sympathisanten in aller Welt. Die Glasstraße führt durch eine faszinierende Landschaft und lädt in zahlreichen Stationen ein, den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuzuschauen oder sich an deren Produkten in den Shops zu erfreuen. Konzipiert wurde diese Ferienstraße im Jahr 1997 durch drei Männer, die sich der Region verbunden fühlten. Eröffnet wurde sie dann durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. Mitglieder des seinerzeit gegründeten Arbeitskreises Glasstraße sind insgesamt 48 Gemeinden und acht Landkreise in Ostbayern.

Die Glasarche vor dem Staatl. Glasmuseum, Bayerischer Wald
Die Glasarche vor dem Staatl. Glasmuseum in Frauenau, Bild: © Tourismusverband Ostbayern e.V.

Die Glashütten sind nicht nur mit dem Auto zu erreichen sondern auch Stationen bei interessanten Wanderungen am Rande des Goldsteigs, des Gläsernen Steigs, des Glasschleiferweges und des beliebten Glashüttenwanderweges. Überall dort sind die zerbrechlichen Schönheiten zu bewundern – und natürlich auch zu erwerben. Frauenau hat den Ruf erworben, das “Gläserne Herz” des Bayerischen Waldes zu sein. Hier gibt es mehrere Manufakturen. Darunter die älteste Glashütte Deutschlands, der Familienbetrieb des Benedikt Freiherr von Poschinger. Seit nunmehr fünfzehn Generationen widmet man sich hier der Glasproduktion, und die Gründung der Glasbläserei geht zurück auf das Jahr 1568. Historische Schriften gaben damals die Anleitung zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen in Form von Gläsern und Flaschen. Inzwischen finden sich die Kunstwerke der Poschingers sogar in Flugzeugen und als Interior auf teuren Yachten.

Wer mehr erfahren möchte über die Geschichte dieses Handwerks sollte sich ins Staatliche Glasmuseum Bayerischer Wald von Frauenau und damit zu einer Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte begeben. Der tschechische Meister Petr Novotny begrüßt dort die Besucher mit einem gläsernen Baum. Für einen Spaziergang durch die Gläsernen Gärten von Frauenau sollte man sich Zeit lassen, denn der Weg ist immerhin drei Kilometer lang.

Glasmuseum Frauenau, Bayerischer Wald
Das Glasmuseum Frauenau – mitten in den Gläsernen Gärten von Frauenau, Bild: © Tourismusverband Ostbayern e.V.

Der Phantasie der Glasbläser sind offenbar keine Grenzen gesteckt. Und so führt eine weitere Wanderung durch einen Wald aus Glas. Im kleinen Ort Regen und zu Füßen der Burgruine Weißenstein schuf der Künstler Rudolf Schmid insgesamt dreißig Bäume aus Flachglas. Sie sind bis zu acht Meter hoch. Ihre Blätter rascheln zwar nicht, doch sie produzieren einzigartige Lichteffekte. Hier lohnt sich auch eine Besichtigung nach Einbruch der Dunkelheit, wenn etliche Bodenfluter diesen ungewöhnlichen gläsernen Wald anstrahlen.

Das Handwerk der Glasbläser ist zeitlos und durch keine moderne Maschine zu ersetzen. Glücksmomente verspricht auch der Aufenthalt in Bodenmais. Nicht nur wegen der natürlichen Schönheiten der Umgebung und der gastfreundlichen Menschen, die hier leben sondern auch wegen der Produkte aus der Ideenschmiede des JOSKA-Glas-Paradieses. In dieser Glasbläserei entstand unter anderem das größte Weinbierglas der Welt. Es war eine außergewöhnliche Herausforderung, das über ein Meter hohe Trinkgefäß zu produzieren. Etliche Glasbläser mussten die Ärmel aufkrempeln, um den glühenden Glasball aus dem Schmelzofen zu transportieren. Zu besichtigen ist dort außerdem die größte mundgeblasene Weihnachtskugel, die jemals geformt wurde. Sie hat einen Durchmesser von sechzig Zentimetern.

Alle Glasbläsereien entlang der Glasstraße im Bayerischen Wald haben ihren eigenen Charakter. So legen die Künstler im Glasdorf von Arnbruck besonderen Wert auf die Harmonie zwischen Glas und Natur, während in der Galerie Herrmann in Drachselsried etwa 150 internationale Künstler aus dreißig Nationen ihre Objekte präsentieren. Die Stadt Zwiesel ist seit jeher eng verknüpft mit der Handwerkskunst des Glasblasens. Der Werksverkauf der Kristallglas AG ist noch immer ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Das traditionsreiche Unternehmen stiftete der Stadt Zwiesel eine Pyramide aus genau 93.665 Gläsern. Auch das war ein Weltrekord. Im Mai 2003 entstand in diesem Ort dann eine gläserne Kapelle mit einer gläsernen Glocke und einem gläsernen Turm. Zweifellos ist auch das einer der vielen Highlights auf dem Weg der Glasbläser. Farbenfroh, zeitlos schön und hin und wieder auch behaftet mit einer Prise Frechheit sind die Glasbilder aus dem Studioofen der Familie Köck in Riedlhütte.

In den Glasbläsereien haben die Besucher nicht nur Gelegenheit, den künstlerisch begabten Handwerkern bei ihrer Tätigkeit zuzuschauen. Hin und wieder werden sie sogar aufgefordert, selbst zu versuchen, aus einer feurig-flüssigen Masse Kugeln zu fertigen

Die weißrussische Hauptstadt Minsk: ein ungeschliffener Diamant

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Minsk als Urlaubsdestination ansprechen? Wer dergleichen äußert, sieht sich schnell einem anhaltenden Stirnrunzeln gegenüber. Denn in unseren Breiten zählt die Hauptstadt Weißrusslands nicht unbedingt zu den Top-Destinationen für eine Städtetrip. Dabei hat die Stadt viel zu bieten. Sie strotzt nicht nur vor erhabenen Bauten, sondern auch vor Kultur und einer guten Portion Postkommunismus.

Der Freiheitsplatz in der Oberstadt

Unabhängigkeitsplatz Minsk
Der Unabhängigkeitsplatz in Misk, Bild: Marianna Ianovska / shutterstock

Zentrum der Stadt ist zweifelsohne der Freiheitsplatz, der im Herzen von Minsk gelegen ist. Das historische Zentrum der Stadt wurde immer wieder durch Unglücke, wie Feuer, und Kriege zerstört. Aber in der Folge wurden viele der zerstörten Gebäude originalgetreu wieder aufgebaut und geben so noch heute einen Eindruck von der damaligen Schönheit und Pracht. Dazu zählt auch das Altstädter Rathaus, dessen erste Version im 16. Jahrhundert erbaut wurde.

Es wurde mehrfach Opfer von Bränden, aber immer wieder neu errichtet. Zar Nikolaus I. ließ es 1857 komplett abreißen. Kurz nach der Jahrtausendwende wurde es nach historischen Plänen neu aufgebaut. Gegenüber befindet sich die katholische Mariä-Namen-Kathedrale. Ursprünglich ein Barockbau, der 1710 als Jesuitenkirche errichtet, wurde die Kathedrale nach 1798 immer wieder umgestaltet. Innen ist sie nun im Stil des Rokoko gehalten.

Das Nationale Kunstmuseum der Republik Weißrussland

Dieses Museum ist das Größte in Weißrussland überhaupt, und umfasst eine Sammlung von mehr als 30.000 Kunstwerken. Das Haus, welches in zwei unterschiedlichen Gebäuden untergebracht ist, hat zwei große Abteilungen: Nationale Kunst und Internationale Kunst. Besucher können sich über die komplette weißrussische Kunstgeschichte informieren. Russische Künstler des 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert werden ebenso gezeigt wie westeuropäische Malerei des 16. bis 20. Jahrhundert. Hier liegt ein Schwerpunkt auf flämischer Landschaftsmalerei. Einzigartig ist die Orientalische Sammlung mit Kunstwerken aus dem 14. bis zum 20. Jahrhundert.

Der Gorki-Park

Gorki Park, Minsk
Gorki Park in Minsk, Bild: xlayserg / shutterstock

In den öffentlichen Stadtpark Gorki-Park gelangen Besucher durch ein mächtiges Eingangstor, das ein wenig an das Brandenburger Tor erinnert. Bereits im Jahr 1800 wurde der Park unter seinem damaligen Namen “Gouverneursgarten” der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Umbenennung in Gorki-Park, nach dem russischen Dichter Maxim Gorki, erfolgte während der Sowjetzeit, in der viele öffentliche Parks in der ganzen Sowjetunion diesen Namen erhielten. Zentraler Punkt des Parks ist ein 54 Meter hohes Riesenrad, das in den parkeigenen Vergnügungspark integriert worden ist. Außerdem gibt es hier eine Eissporthalle, ein Planetarium und eine Sternwarte. Im Sommer ist der Park vor allem bei Familien sehr beliebt, denn dann können Kinder hier geführt und betreut reiten gehen.

Der Zentrale Botanische Garten

In der grünen Oase von Minsk, tummelt sich eher erwachsenes Publikum. In Minsk wimmelt es zwar geradezu vor Parks und Grünflächen, der Zentrale Botanische Garten jedoch ist wohl der Schönste grüne Anlaufpunkt unter ihnen. Highlight ist eine groß angelegte Ausstellung seltener und vom Aussterben bedrohter Arznei-, Aroma-, und Wasserpflanzenarten. Diese stammen nicht nur aus dem hiesigen Raum. Viele haben ihre eigentliche Heimat im Fernen Osten, in Sibirien, auf der Krim, im Kaukasus und in Mittelasien, in Ostasien und in Nordamerika. Die Orangerie ist zum einen ein Paradies für Zitruspflanzenliebhaber. Zum anderen lassen sich hier Tropen- und Subtropenpflanzenarten besichtigen. Rundherum gibt es zahlreiche Grünflächen, die zum Spaziergang einladen, und sogar einen kleinen See.

Die Nationalbibliothek von Weißrussland

Am 15. September 1922 gegründet, wurde die Nationalbibliothek von Weißrussland zunächst als Universitätsbibliothek genutzt. Die acht Millionen Medien wurden damals noch in einem anderen Gebäude gelagert. 1989 beschloss man einen Bibliotheksneubau, und dieser ist ein optisches Meisterwerk. Am 16. Juni 2006 wurde das 72 Meter hohe, und 23 Stockwerke umfassende, Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Es trägt die Form eines riesigen Rhombenkuboktaeder. In dieser Form werden auch Diamanten geschliffen, weshalb das Gebäude auch als “Diamant des Wissens” bezeichnet wird. Nachts wird die Bibliothek durch zahlreiche Lichtquellen bunt bestrahlt und wirkt so tatsächlich wie ein schimmernder Edelstein. Mit Sicherheit zählt sie zu den architektonisch interessantesten Gebäuden der Stadt.

Der Weißrussische Staatszirkus

Wie viele andere postsowjetische Gliedstaaten verfügt auch Weißrussland über ein fest installiertes Zirkusgebäude sowie einen Staatszirkus. Das runde Gebäude stammt aus dem Jahr 1959. Innen gibt es vier verschiedene Bodenbeläge, die durch einen Zirkus differenziert nutzbar sind. So gibt es einen Bereich für Eis- und einen für Lichtshows. Der Bereich, der mit Gummibelag ausgestattet ist, wird hauptsächlich für Tiershows benutzt. Dazu gibt es eine Fläche mit hochwertigem Parkett: hier finden Artistikvorführungen statt. Das Programm wird alle zwei Monate erneuert.

Das Weißrussische Nationalmuseum für Geschichte und Kultur

Dieses Museum ist äußert umfassend angelegt und verfügt über fünf verschiedene Abteilungen. Das Museum für Geschichte der Weißrussischen Filmkunst, das Museum des Ersten Parteitags der SDAPR, das Museum für die Geschichte der Theater- und Musikkultur von Weißrussland, das Museum für Natur und Ökologie und das Museum für Moderne Weißrussischen Staatlichkeit. Jeder Besucher kann eigene Schwerpunkte setzen, denn um alle Abteilungen zu durchwandern reicht ein Wochenende auf keinen Fall aus. Ausgestellt werden Kleidungsstücke, Uniformen, Münzen, Bücher, Waffen, archäologische Fundstücke, Porzellan, Uhren, Möbel und vieles mehr. Besonders lohnenswert ist die Abteilung für Ikonenmalerei.

Toller Tollensesee

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Im südöstlichen Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern findet die Mecklenburgische Seenplatte mit dem wunderschönen Tollensesee ihren Abschluss. Der Tollensesee erstreckt sich 25 km unweit vom Müritzsee und verfügt über eine Fläche von knapp 18 qm in einer eiszeitlich geprägten, sanft geschwungenen Moränenlandschaft. Namensgebender Fluss ist der Tollense, der in Neubrandenburg in den gleichnamigen See mündet.

Die Kreisstadt Neubrandenburg, auch die Stadt der vier Tore genannt, liegt am nordöstlichen Ufer des Sees, sie ist das Oberzentrum der Region mit einem ungefähr 420.000 Einwohnern zählenden Einzugsgebiet und bietet alle Annehmlichkeiten einer Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern wie z. B. eine abwechslungsreiche internationale Gastronomie, Hotels und Pensionen, spannende Kultur- und Unterhaltungsangebote sowie vielseitige Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Der See ist von Berlin innerhalb von etwa 90 Autominuten erreichbar; von Hamburg braucht es etwas mehr Sitzfleisch: Gute 400 km trennen die Hansestadt vom Tollensesee.

Aktivitäten am Tollensesee

Urlauber oder Tagestouristen haben zwischen den vielfältigen Erlebnis- und Aktivitätsangeboten, die am oder auf dem See offeriert werden, die Wahl:

Ausflugsschifffahrt

Um den See in seinem gesamten Ausmaß von 10 km Länge und einer Breite von gut 2 km kennenzulernen, empfiehlt sich eine Fahrt mit einem Fahrgastschiff der sogenannten „Weißen Flotte“. Die „See-Reisen“ dauern zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden; zu- und ausgestiegen kann an verschiedenen Anlegern rund um den See. Für das leibliche Wohl an Bord sorgt eine Gastronomie. Darüber hinaus werden auch Fahrräder transportiert. Was liegt näher, als den See mit dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen zu umrunden und Teilstrecken mit dem Schiff zu fahren?

Fahrradfahren

Tollensesee, Mecklenburg Vorpommern
Fahraddtour rund um den Tollensesee, Bild: Wolfgang Cibura / shutterstock

Direkt am See und überwiegend mit Blick auf die weite Seefläche führt die attraktive, gut ausgeschilderte 34 km lange Fahrradroute, die in Neubrandenburg beginnt, um den See herum. Die Strecke ist gut befahrbar und in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert. Belohnt werden Pedalritter mit einladenden Rastplätzen und herrlichen Aussichten sowie beschaulichen Ortschaften, die zum Verweilen einladen.

Wandern und Nordic Walking

Wanderwege und Nordic Walking-Strecken in der Seeregion sind auf attraktiven Routen angelegt. Nicht entgehen lassen sollten sich Wanderer den 1905 aus touristischen Gründen gebauten Aussichtsturm Behmshöhe am Ostufer des Sees. Der Turm mit 34 m Höhe steht auf einer Geschiebemergelklippe und erlaubt einen Blick aus 42 m Höhe bis nach Neubrandenburg und über den See bis an das Westufer.

Wassersport

Freizeitkapitäne kommen rund um den Tollensesee auf jeden Fall auf ihre Kosten: Wasserfahrzeuge á la Couleur stehen zum Ausleihen – auch für mehrere Tage – zur Verfügung: Vom Kanu über Tret-, Ruder oder Segelboot bis hin zum Motorboot und Hydrobike ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Wasserskibahn in Neubrandenburg lockt mit attraktiven Angeboten für die ganze Familie.

Angeln

Für einen schwimmenden Untersatz sollten Petrijünger schon sorgen, um auf Angeltour zu gehen, denn es gibt wenig geeignete Angelplätze direkt vom Ufer. Es bieten sich eher die kleinen heimeligen Häfen oder Stege in den Ortschaften an. Tagesangelkarten können – such für einen längeren Zeitraum – erworben werden.

Strandleben

Die Strandbäder am West- und Ostufer laden mit attraktiven Liegewiesen, Spielplätzen und gastronomischen Betrieben zum Relaxen ein. Anhänger der Freikörperkultur (FKK) finden am Westufer in der Nähe des Campingplatzes geeignete Badestellen. Ob nun mit Badekleidung oder ohne Kleidung, dies eint die Strandbäder am See: Sie sind ausnahmslos mit der „Blaue Europa Flagge“ für hervorragendes Umweltmanagement ausgezeichnet.

Übernachten in der Region Tollensesee

Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel wie z. B. im Ferienhaus, bei Privatanbietern, in Pensionen oder im 4-Sterne Hotel stehen in Neubrandenburg und der Seeumgebung zur Verfügung. Der einzige Campingplatz am See liegt am Westufer und zeichnet sich durch eine besonders ruhige, idyllische Lage aus.

Kulinarisches

Die Region Mecklenburg-Vorpommern ist bekannt für eine deftige und bodenständige Küche, die in Küstennähe sehr maritim geprägt ist.

Der fischreiche Tollensesee liefert eine große Palette Speisefische wie z. B. Karpfen, Hecht, Zander, Renken und Barsche. Sie finden sich delikat und mit handwerklichem Geschick zubereitet auf den Tellern der Restaurants am Tolensesee wieder. Weitere regionale und saisonale Spezialitäten vom Land und aus dem See runden das internationale Speisenangebot ab.

Kunst und Kultur

Ein besonderes Veranstaltungshighlight sind die Kunst- und Kulturwochen „Mecklenburgische Seenplattte Tollensee“, die in den ersten Septemberwochen eines jeden Jahres stattfinden. Führungen, Konzerte, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Märkte und vieles mehr stehen auf dem bunten Programm. Ganzjährig lohnen ein Innenstadtbesuch von Neubrandenburg mit den alten Wehr- und Wallanlagen und das Museum für Schifffahrt sowie das Regionalmuseum mit einer Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte.

Ausflüge in der Region Tollensesee

Obwohl die Region am und um den Tollenseee für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, empfiehlt sich dem erlebnishungrigen Gast ein Ausflug an die Ostseeküste z. B. zur größten deutschen Insel Rügen mit den sehenswerten Kreidefelsen, zu den Kaiserbädern auf der filigranen Halbinsel Usedom oder zu den Hansestädten Rostock und Stralsund. Wer es maritim mag, stattet dem Seebad Warnemünde einen Besuch ab. Vom Ufer der Warnow können nicht nur riesige Kreuzfahrtschiffe, sondern auch beeindruckende Seeschiffe, die den Rostocker Hafen anlaufen, beobachtet werden

Der globale Medizintourismus boomt

Die Branche des Medizintourismus verzeichnete in den letzten Jahren einen Anstieg von bis zu 30%. Das liegt zum einen daran, dass das Fliegen immer günstiger und einfacher geworden ist. Zudem haben sich Regierungen und das Gesundheitswesen auf ausländische Patienten eingestellt. Es gibt, ähnlich wie bei dem Pauschalurlaub, Komplettpakete mit Visa, Transport, Beratung, Übersetzern und allem was, dazu gehört. Die größten Vorteile sind jedoch sicher, dass sich durch medizinische Behandlungen im Ausland viel Geld sparen lässt und man zusätzlich ein paar entspannte Tage erleben kann. Wieso nicht die Zahnbehandlung in der Türkei durchführen lassen und anschließend am Strand die Seele baumeln lassen?

Heilender Urlaub

Wer einen medizinischen Eingriff vornehmen lassen muss oder in den Vorteil von geringeren Preisen für kosmetische Behandlungen kommen will, kann dies mit einem erholsamen Urlaub verbinden. Oftmals ist dieser Gesundheitsurlaub dann immer noch günstiger als die Behandlung hierzulande. Es gibt mehrere Gründe, warum sich Menschen für den Medizintourismus entscheiden. Zu unterscheiden ist hier, ob es sich um einen rein kosmetischen Eingriff oder präventive Maßnahmen handelt (Gesundheitstourismus) oder ob die Behandlung aus medizinischer Sicht notwendig ist (Medizintourismus). In letzterem Fall kommt Europäern zugute, dass neuerdings auch notwendige Behandlungen in der Union von den heimischen Kassen übernommen werden. Dazu bedarf es in vielen Ländern nicht einmal mehr einer Zusatzversicherung.

Warum es sich lohnen kann die Grenze zu überqueren?

Menschen haben schon zu Urzeiten für ihre Heilung weite Wege aufgenommen. Die Kneippkur Bäder sind wohl eines der ältesten und bekanntesten Beispiele für den Medizintourismus. Auch damals fuhren Menschen an die “heilende Seeluft” oder in die Berge. In dieser Zeit waren es in erster Linie die Städter, die sich von der unberührten Natur und Behandlungen in eben solcher Umgebung die gewünschte Heilung versprachen. Heute hingegen erstreckt sich das Gebiet des Medizintourismus um den ganzen Planeten. Mal eben zum Zahnarztbesuch in die Türkei und dann noch ein Kurzurlaub an der Mitelmeerküste. Das ist für immer mehr Menschen nichts Absurdes, sondern ganz normal. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für eine Behandlung im Ausland.

Medizintourismus Türkei
Nach der OP am Strand entspannen, Bild: Denis Belitsky / shutterstock

Ganz oben stehen natürlich der Kostenfaktor und die Erholung weitab vom heimischen Trubel. Besonders traditionell Heilmethoden sind oft nur im Heimatland verfügbar. Ayurveda in Indien, die chinesische Heilkunst oder auch das Wattenmeer. Wer sich also nach alternativen Therapien umsieht, kommt um eine Reise nicht umhin. Zudem sind nicht alle der Medizin zur Verfügung stehen Methoden auch in allen Ländern anerkannt oder sogar erlaubt. Großes Stichwort hier ist die Fruchtbarkeitsbehandlung. Hier sind die Normen in Deutschland beispielsweise anders als in den skandinavischen Ländern. Das Gleiche gilt für Abtreibungen. Diese sind nicht überall in der EU legal. Und dann gibt es natürlich noch den Schönheitsurlaub.

“Der Urlaub hat dich 10 Jahre jünger gemacht!”

Deutschland ist für viele Ausländer ein attraktives Ziel für medizinische Eingriffe. Dank der hohen Standards und sehr guten Fachkräften ist es beliebt bei Gesundheitstouristen (besonders aus den Golfstaaten und den USA). Im europaweiten Vergleich ist Deutschland neben Österreich und der Schweiz eines der teuersten Länder. Das trifft auch auf kosmetische Behandlungen und präventive Maßnahmen zu. Vieler dieser Anwendungen werden vom deutschen Gesundheitssystem nicht übernommen und auch Stars fahren beispielsweise für ihre Haartransplantation ins Ausland. Ganz oben auf der Liste für kosmetische Eingriffe steht die Türkei, Spanien, Polen und die Tschechei (europaweit am günstigsten). Die Verjüngungskur in einer ausländischen Klinik ist daher heute ein Thema, dass nicht mehr tabuisiert wird, sondern eher mit Stolz ins Urlaubsalbum gepostet wird.

Die Motivation bestimmt das Urlaubsland

Welches Land, welche Klinik und welcher Arzt, das sind alles Fragen, die länderspezifisch beantwortet werden sollten. Das ist gar nicht so anders wie bei jedem anderen Urlaub. Wer es gerne exotisch mag, sollte sich in Asien umschauen. Wer Berge und mildes Klima bevorzugt, kann das in den italienischen Alpen oder auch im Ural-Gebirge finden.

Beim Medizintourismus kommt noch die Frage der Akkreditierung des Arztes und der Einrichtung hinzu. Um sich im Vorfeld zu informieren, stehen soziale Medien und das Internet zur Verfügung. Allerdings gibt es dank der großen Nachfrage mittlerweile Berater, die ein großes Portfolio von Kliniken und Ärzten haben. Diese haben Erfahrung und können mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der gute Ruf eilt dem guten Mediziner und seiner Einrichtung voraus. Es empfiehlt sich bei größeren Eingriffen dennoch immer auch ein bisschen eigene Recherche zu betreiben.

Zu oft hört man von der verpfuschten Schönheits-OP. Die dabei entstehenden Schäden werden dann auch oft von der heimischen Kasse nicht übernommen und die Betroffenen bleiben auf den Kosten sitzen und die Korrektur ist mit einem Leidensweg verbunden. Es gibt Organisationen, die Ärzte und Kliniken akkreditieren. Diese Standards gelten weltweit und sind verlässliche. Es lohnt sich also etwas genauer hinzuschauen. Neben dem Kostenfaktor und dem Klima sollte bei einer Medizinreise also auch immer auf die Sicherheit geachtet werden.

Urlaub auf dem Hausboot – Unterwegs und doch zuhause

Für alle, die unentschlossen sind, ob sie im Urlaub lieber flexibel oder konstant gemütlich untergebracht sein möchten, ist ein Hausboot die ideale Alternative. Den Komfort, jeden Tag alles mit dabei zu haben und sich nicht ständig um Gepäck und Transport kümmern zu müssen. Dies kombiniert der Urlaub auf dem Hausboot mit der Flexibilität eines Individual-Trips. Die Grenzen diese Art Urlaub zu machen sind im wahrsten Sinne des Wortes fließend. Der Reiselust kann man sich nämlich entlang des Flusslaufes nach Herzenslust hingeben, sich (ein wenig) treiben und die Seele baumeln lassen.

Welche Bedingungen muss ich erfüllen?

Je nach Gegend, Agentur und Boots-Typ muss ein entsprechender Führerschein vorliegen, um bei den Ferien auf dem Hausboot auf große Fahrt gehen zu dürfen. Die entsprechenden Hinweise dazu finden sich auf der Website des Anbieters. Eine kompetente Einschulung vor Ort ist ohnehin Pflichtprogramm, eine Proberunde unter fachkundiger Anleitung ebenso. Einfache Motorboote mit Kabine können theoretisch von einer Person bedient werden, solange entlang der geplanten Strecke nicht mit Schleusen (egal, ob manuell zu bedienen oder automatisch) zu rechnen ist. Spätestens dann nämlich geht es ohne eine zweite Person, im Idealfall sogar eine dritte, die den Überblick behält, nicht. Außerdem muss vor Fahrtantritt allen Beteiligten klar sein, dass ein Aktivurlaub, kein Cluburlaub bevorsteht. Auch wenn das Dahingleiten durch eine malerische Landschaft ein Erlebnis der besonderen Art ist, so muss man dennoch aufmerksam und bei der Sache sein. Eine Havarie im Urlaub möchte schließlich niemand erleben.

Welche Gegenden sind zu für einen Urlaub auf dem Hausboot zu empfehlen?

Hausboot Deutschland
Mit dem Hausboot die deutschen Flüsse erkunden, Bild: Bjoern Wylezich / shutterstock

Viele Länder und Tourismusregionen haben das Potenzial ihrer Flussläufe für Individualtouristen erkannt und die Gunst der Stunde genutzt. Besonders beliebt bei Hausboot-Liebhabern sind Frankreich, Holland, Irland und Belgien. Italien, Ungarn und Polen rangieren eher als Geheimtipp für ein Flusserlebnis der anderen Art. Wer keine Angst vor rauem Klima hat, kann auch England und Schottland auf dem Wasserweg erkunden. Auch Deutschland bietet wunderschöne Flussgegenden, die ein Erkunden des Landes aus einer völlig neuen Perspektive ermöglichen. Innerhalb der Landesgrenzen kann es unterschiedliche Regelungen für Hausboot-Touristen geben. So benötigt man beispielsweise in Deutschland für manche Bundesländer einen Führerschein, in anderen nicht. Auch das Baden vom Boot aus ist regional unterschiedlich reglementiert. Sich vorab über die lokalen Gegebenheiten zu informieren, ist daher unbedingt empfehlenswert. Die Wahl der Wunschdestination wird aber sicher auch die vorhandenen Möglichkeiten der An- und Abreise (mit öffentlichen Verkehrsmitteln) beeinflussen.

Welche Jahreszeit ist die beste?

Da moderne Hausboote mittlerweile über zuverlässige Heizungen verfügen, steht einem Trip in der Vor- und Nachsaison nichts entgegen. Auch beim Urlaub auf dem Wasser sind diese Zeiten um einiges günstiger als die Hauptsaison. Grundsätzlich kann von März bis November die Flussfahrt aufgenommen werden, vorausgesetzt, das regionale Klima spielt mit.

Welcher Komfort und welche Entbehrungen erwarten mich?

Keine Angst, auch Hausboote haben erfolgreich den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Regionale Unterschiede gibt es sicherlich, auch Anbieter haben verschiedene Modelle und Ausführungen präsent. Standardmäßig jedoch darf mindestens mit dem Komfort eines 3-Sterne-Hotels gerechnet werden. Luxusausführungen sind auch bei Hausbooten inzwischen gängige Praxis und bedienen das anspruchsvolle Luxussegment unter den Individualurlaubern. Die maximale Zahl der Mitreisenden ist meistens mit 12 Personen beschränkt. Plant man so einen Gruppenausflug über mehrere Tage, kann eine genaue Planung vorab Konflikte (um das Steuer etwa…) vermeiden und dem Lagerkoller wird zumindest ansatzweise vorgebeugt. Die tägliche Fahrzeit ist individuell, man sollte die nötige Konzentration hinterm Steuer jedoch nicht unterschätzen und lieber mehr Pausen am Ufer einlegen als weniger. Eine Tankfüllung reicht im Übrigen je nach Modell für 2 bis 3 Wochen, was zusätzliche Flexibilität bei der Streckenführung erlaubt.

Tipps & Tricks aus dem Erfahrungsschatz

Die mit Abstand größten Herausforderungen beim Urlaub auf dem Hausboot sind die Schleusen entlang der Strecke. Manche von ihnen sind händisch zu bedienen, dies erfordert je nach Alter (der Schleusenanlage, nicht der handelnden Personen!) eine ordentliche Portion Kraftanstrengung und auf jeden Fall eine/n zusätzliche/n Steuerfrau oder -mann. Automatische Schleusen bereiten in der Regel weniger Probleme, wenn die Anlagen regelmäßig gewartet werden. Was vor Reiseantritt zu klären ist, sind Zeitpunkt und Ort der Rückgabe des schwimmenden Domizils. Die meisten Anbieter sind in diesem Punkt flexibel und bieten die Rückführung des Bootes am Ende der Reise (kostenlos) mit an.
Im Mietpreis enthalten sind ebenfalls eine Vollkasko- und Haftpflicht-Versicherung, ähnlich jener beim Auto, manchmal mit Selbstbehalt. Das Kleingedruckte im Vertrag zu lesen, schadet vorab ohnehin nicht.

Urlaub am Fluss – mit Sicherheit ein Erlebnis

Für Menschen, die gerne abseits überfüllter Touristenpfade wandeln und ihren Tagesablauf im Urlaub flexibel und ortsungebunden gestalten möchten, ist eine Fahrt mit dem Hausboot sehr zu empfehlen. Die Unterkunft und sämtliches Gepäck täglich dabei zu haben, erspart die lästige Herbergssuche und vermeidet logistische Stolpersteine, die den erholsamen Urlaub schnell zu einem Spießrutenlauf machen können. Wer es jedoch gewohnt ist, sich im Urlaub um nichts kümmern zu müssen, der wird auf einem Hausboot schnell den gewünschten Erholungseffekt vermissen. Ein wenig Abenteuerlust gehört schon zu, die Erinnerung an diese Art von Urlaub wird jedoch eine unvergessliche sein.

Diese Schuhe braucht man auf Reisen wirklich

Geht es ums Kofferpacken, fällt der Blick auch auf den Schuhschrank. Wie Kleidung, gehören auch Schuhe zu den Utensilien, die im Koffer verpackt werden sollten. Es kommt bei der Auswahl der Schuhe darauf an, wohin die Reise geht. Es kann hier so ausgewählt werden, dass Schuhe auch individuell eingesetzt werden können.

Hier eine kleine Entscheidungshilfe.

1) Sandalen

Sandalen, die es einer großen Bandbreite gibt – von schick mit Absatz bis zu robusten Trekkingsandalen – sollten ebenfalls aus dem Schuhschrank genommen und eingepackt werden in den Koffer. Je nach Reiseziel – Strand oder Gebirge – sollte die richtige Sandale gewählt werden. Sandalen verfügen in der Regel über ein mehr oder weniger tiefes Profil und sind luftig und gelten allgemein als bequem, wie etwa die vielseitigen Michael Kors Schuhe.

2) Flip Flops

Praktisch und vielseitig einsetzbar sind Flip Flops. Diese Schuhe nehmen nicht viel Platz weg und können am Strand und als Hausschuhe, wenn das Hotel keine zur Verfügung stellt, getragen werden. Ratsam ist das Einpacken von Flip Flops vor allem beim Übernachten in Hostels oder Motels, wo es Gemeinschaftsduschen gibt. Die Gefahr von Fußpilz ist geringer, wenn man diese Art von Schuhe in solchen Einrichtungen trägt.

3) Sneaker / Turnschuhe

Unentbehrlich auf Reisen sind Sneaker bzw. Turnschuhe. Diese Schuhe sind ideal zum Spazierengehen durch die Stadt und auch längere Distanzen auf einem eher unebenen und unbefestigten Boden können mit diesen Schuhen bewältigt werden. Sneaker gibt es in unterschiedlichen Designs und sind wahre Allrounder. Die modebewusste Frau trägt Sneaker auch zu einem Kleid oder einem Rock. Sneaker sind alltagstauglich. An Regentagen diese Schuhe zu tragen ist allerdings nicht ratsam, da durch das Material die Füße sehr schnell nass werden.

4) Wanderschuhe

Für Wanderungen im Hochgebirge, aber auch durch das Mittegebirge bzw. die Voralpen gibt es spezielle Wanderschuhe. Ausgestattet sind diese Schuhe je nach Einsatzgebiet mit Spikes bzw. haben ein sehr tiefes Profil, das für einen sicheren Tritt und Grip sorgt. Spezielle Materialien, die eingearbeitet sind bzw. die für die Sohle verwendet werden, verhindern das Eindringen von Nässe und das Entstehen von Schweißfüßen. Diese Schuhe schützen den Fuß letztlich auch vor Stößen. Der Nachteil der Schuhe ist, dass sie sehr viel Platz im Koffer einnehmen und recht schwer sind vom Gewicht. Beides ist nachteilig, wenn man mit dem Flugzeug verreist.

Schuhe gibt es in allen möglichen Varianten. Wer auf Reisen geht, sollte genau überlegen, welche Art von Schuhe er in den Koffer packt. Während Schuhe durchaus platzsparend sein können, wie Flip Flops, können diese wiederum nicht genügend Schutz bieten bzw. sind nicht zu längeren Touren oder Wanderungen geeignet. Oftmals sind Sneaker eine gute Alternative. Allerdings setzt deren Tragen voraus, dass das Wetter trocken bleibt bzw. der Untergrund möglichst trocken ist. Wanderschuhe sind indes meist klobig, schützen aber den Fuß.

 

Hochzeitsreisen – Ziele in Asien

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Für viele Paare ist der Weg zur Hochzeit meist mit viel Arbeit und Stress verbunden. Da kommt die Hochzeitsreise genau zum richtigen Zeitpunkt. Endlich Ausspannen und ungestört die Zweisamkeit genießen. Diese Reise besiegelt den Start in ein gemeinsames Leben. Deshalb geht es auch nicht irgendwo hin, sondern nur die schönsten Reiseziele auf der Welt stehen bei der Planung der Hochzeitsreise auf der Liste. Sonne und Meer, luxuriöse Hotelanlagen oder einsame Inseln, Wellness oder Abenteuer – Wohin es auch geht, dieser Trip wird unvergesslich.

Hochzeitsreise nach Asien – Traumhaft schön und preiswert

Zu den klassischen Hochzeitsreisezielen zählen vor allem die Malediven, Seychellen und Kanaren. Auch die griechischen Inseln und Hawaii bieten eine traumhafte Location und Freizeitmöglichkeiten für Honeymooner. In den vergangenen Jahren konnte aber insbesondere Asien als Reiseziel zunehmend an Attraktivität gewinnen. Die unglaubliche Vielfalt der Natur und faszinierende Kulturen laden geradezu zu einer Entdeckungstour ein. Neben den Möglichkeiten für erholsame Badereisen und spannende Tauchurlaube sind auch kompakten Rundreisen und das sogenannte Insel-Hopping besonders angesagt.

Eine Hochzeitsreise nach Asien bringt viele Vorteile, darunter vor allem die preiswerten Reise Angebote. Für frisch gebackene Eheleute ist die Hochzeit in vielen Fällen ein finanzieller Kraftakt und häufig nur mit der Unterstützung der Eltern zu hemmen. Dementsprechend muss man in den Flitterwochen mit einem bestimmten Budget auskommen. Um dennoch nicht am falschen Ende, zum Beispiel bei Unterkunft und Verpflegung, zu sparen, bieten sich Länder wie Thailand, Vietnam oder Indien und als ideales Reiseziel für eine günstige aber dennoch unvergesslich schöne Hochzeitsreise an. Gemeinsam am Strand entlang schlendern, Arm in Arm den Sonnenuntergang beobachten und sich auf viele wunderbare Jahre miteinander freuen!

Urlaub für Frischvermählte im exotischen Paradies Koh Tao

Koh Tao
Koh Tao, Bild: SERG60 / shutterstock

Thailand empfängt seine Besucher mit einem strahlenden Lächeln. Frisch verheiratete Paare finden an den herrlichen Stränden Erholung und in den günstigen Hotels erstklassigen Komfort. Ein besonders Highlight erwartet die Hochzeitsreisenden auf der Insel Koh Tao, vor der Küste Thailands. Das Inselparadies gilt als eines der besten Tauchgebiete in Südostasien und bietet eine weitgehend funktionierende Infrastruktur. Mit Geländewagen oder mit Boot-Taxis lassen sich Urlaubsort und ebenso abgelegene Buchten ganz einfach erreichen. Ausflüge auf die touristisch erschlossenen Nachbarinseln oder aufs Festland sind so ebenfalls möglich.

In zahlreichen Tauchschulen, die sich auf der ganzen Insel wegen der großen Nachfrage ausgebreitet haben, können Urlauber unter professioneller Betreuung die faszinierende Unterwasserwelt vor Koh Tao erkunden.

Daneben werden auch Aktivitäten wie Kayaking, Schnorcheln, Windsurfen, Segeln, Wakeboarding, Wasserski und Rafting angeboten. Im Yoga Kurs oder bei einer Massage kann man dann die Welt um sich herum vergessen und neue Kräfte sammeln. Viele Romantik-Hotels auf Koh Tao bieten zudem spezielle Flitterwochen Angebote an. Die Insel im Golf von Thailand strahlt eine zauberhafte Anziehungskraft aus und überzeugt außerdem mit erschwinglichen Reise Angeboten für jeden Geldbeutel.

Die angesagtesten Englischsprachigen Reiseziele der Welt!

Ob Backpacking oder All-Inclusive-Urlaub: das Spannendste an einem Urlaub ist es doch, sowohl in die Alltäglichen als auch die Besonderheiten fremder Kulturen einzutauchen. Doch manchmal ist das einfacher gesagt als getan, gerade wenn man an die Sprachbarriere denkt, die vieles schwerer macht – “Lost in translation” ist hier das Stichwort.

Die Tatsache, dass es auf der Welt zwischen 6500 und 7000 verschiedene Sprachen gibt, verbessert dieses Problem nicht gerade… Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Englisch Unterricht ist mittlerweile fest in der Schulbildung verankert und dementsprechend viele sind hierzulande mit der Sprache zumindest soweit vertraut, dass sie sich einigermaßen darüber verständigen können.

Wie gut trifft es sich da, dass Englisch die meistgesprochene Sprache der Welt ist – zumindest dann, wenn man Muttersprachler und Zweitsprachler zusammenrechnet. Apropos Muttersprachler: es gibt über das Vereinigte Königreich und Amerika hinaus mehr als 50 englischsprachige Länder auf der Welt.

Sprachbarriere? Piece of cake – hier spricht man Englisch

Unter den vielen Ländern, in denen man Englisch spricht gibt es natürlich viele spannende Reiseziele. Hier kann man mit den entsprechenden Sprachkenntnissen ein authentisches Urlaubserlebnis schaffen. Und für alle, die nicht (mehr) so ganz an ihre Sprachkenntnisse glauben gibt es immer noch die Möglichkeit, auf eines der vielen Angebote zurückzugreifen, die Englisch Unterricht bequem online ermöglichen – und einen damit perfekt auf eines der folgenden Reiseziele vorbereiten.

Großbritannien

Jenes Land, in der die englische Sprache ihren Ursprung hat, darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum ein Besuch in England empfehlenswert ist.

Neben spannenden Zielen für einen Städtetrip wie London, Manchester oder Liverpool bietet das Heimatland von Shakespeare, den Beatles und Baked Beans noch einiges mehr. Hier kann man zum Beispiel Englisch in seiner reinsten Form, dem British English lernen. Von den imposanten Kreidefelsen von Dover bis hinauf zu den malerischen Naturlandschaften Schottlands gibt es auch in landschaftlicher Hinsicht einiges zu entdecken.

USA

New York
Bild: shutterupeire / shutterstock

Einmal durch den Central Park schlendern oder eine Aufführung am Broadway Live erleben? Ein Urlaub in New York steht bei vielen Menschen auf der Bucket List. Doch auch abseits des “Big Apple” zeigt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, warum es seinen Beinamen mehr als verdient hat. Wie wäre es mit einem Roadtrip entlang der Ost- oder Westküste oder durch das Landesinnere? Ein Besuch im bunt schillernden Las Vegas? Oder die natürliche Pracht des Grand Canyon aus nächster Nähe zu erleben?

Irland

Eine sichere Bank für eine Reise nach Irland ist natürlich die Hauptstadt Dublin, die Geburtsstadt von Oscar Wilde und dem berühmten Guinness-Bier. Wer einen Roadtrip klassischen Städtereisen vorzieht findet mit dem “Ring of Kerry”, einer malerischen Panorama Küstenstraße genau das richtige. Fans längerer Wanderungen hingegen werden in einem der sechs Nationalparks des Landes garantiert glücklich.

Für alle, bei denen der Englisch Unterricht schon eine Weile her ist und die deswegen ihre Sprachkenntnisse etwas auffrischen wollen ist ein Besuch von Blarney Castle quasi Pflicht – immerhin findet man hier den Stein der Sprachgewandtheit, der möglicherweise eine besondere Form der Englisch Nachhilfe ermöglicht.

Neuseeland

Vielfalt Neuseeland
Die Vielfalt in Neuseeland ist grenzenlos, Bild: Leelakajonkij / shutterstock

Nicht nur alle, die schon immer mal davon geträumt haben durch das Auenland oder die Steppen Rohans zu streifen, werden bei einem Besuch in Neuseeland auf ihre Kosten kommen. Denn die landschaftliche Schönheit des Landes, die zum Erfolg der Verfilmung der “Herr der Ringe” Trilogie beitrug, zieht alle Besucher schnell in ihren Bann.

Denn mit spektakulären Sehenswürdigkeiten wie dem Fjordland Nationalpark, einem der schönsten Nationalparks der Welt, dem Lake Taupo oder dem Franz-Josef-Gletscher bietet Neuseeland allen Naturliebhabern, was das Herz begehrt.

Australien

Australien ist aktuell vor allem als beliebtes Reiseziel bekannt um beim “Work and Travel” nach der Schulzeit einen spannenden Teil der Welt zu erkunden und dabei auch noch die im Englisch Unterricht angeeigneten Sprachkenntnisse weiter zu verbessern.

Doch auch unabhängig davon ist Australien mit seinen quirligen Metropolen wie Sydney oder Melbourne, beeindruckenden Nationalparks und weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Ayers Rock definitiv eine Reise wert.

Kanada

Neben Englisch wird in Kanada auch Französisch gesprochen – damit ist das Land wie gemacht für eine Sprachreise. Ein Städtetrip nach Montreal, Quebec oder Toronto bietet schon viel Sehenswertes. Doch den wahren Zauber entfaltet Kanada mit der Schönheit seiner Natur. Neben berühmten Reisezielen wie den Rocky Mountains oder den Niagarafällen gibt es in der schier endlosen Wildnis des Landes noch so viel mehr zu entdecken – was Kanada zu einem tollen Reiseziel für abenteuerlustige Entdecker macht.

Englisch lernen und die Welt entdecken geht Hand in Hand

Das tolle daran, dass Englisch auf nahezu der ganzen Welt gesprochen wird ist also die Kombination aus dem Entdecken neuer Kulturen und dem sammeln unvergesslicher Erlebnisse mit der Möglichkeit zum Verbessern der eigenen Sprachkenntnisse. Oder um es anders zu sagen: wer Englisch spricht, dem steht die Welt offen!

Und wenn der Englisch Unterricht in der Schule schon ein Weilchen her ist, nimmt man sich einfach etwas Englisch Nachhilfe – zur Not auch online, was heutzutage ja kein Problem mehr darstellt.

E-Foiling – was verbirgt sich hinter dem neuen Trend?

In unseren Gewässern noch eher eine Seltenheit, sieht man sie auf Hawaii, in Kalifornien und an anderen berühmten Surfspots der Welt bereits zuhauf über die Wasseroberfläche gleiten: Die Rede ist von E-Foils. Die aufsehenerregende Sportart ist für Anfänger und Surfpros gleichermaßen interessant – und hält langsam aber sicher auch in Europa Einzug. Wir sehen uns an, was hinter dem neuen Trend steckt und vor allem, wie auch Sie die hippe Sportart ausprobieren können.

Wie es funktioniert

Wenn sie im Wasser liegen, sehen E-Foils eigentlich aus, wie normale Surf- oder Kiteboards. Doch sobald sie einmal anfangen sich zu bewegen und an Geschwindigkeit zu gewinnen, zeigt sich ein erstaunlicher Unterschied: Der Surfer hebt auf dem Board ab und schwebt in einer Höhe von einem halben Meter über die Wasseroberfläche. Woran liegt das, dass Menschen auf dem E-Foil so mühelos übers Wasser gleiten können und noch dazu so eine Geschwindigkeit bekommen – und das ganz ohne Wellen oder Wind?

Ein E-Foil hat zwei ganz entscheidende Bestandteile, die dafür sorgen, dass das Board abheben kann:

  • Hydrofoil: Der eigentlich Foil oder Hydrofoil genannte Teil des Geräts ist dort angebracht, wo ein klassisches Surfboard seine Mittelfinne hat. Er besteht aus einem Mast, Front- und Heckflügeln und eventuell einem Propeller. Ein beliebtes Material dafür ist Vollkohlefaser, da diese sowohl leicht als auch extrem widerstandsfähig ist.
  • Elektromotor: Im Inneren des Boards befindet sich der Motor. Am hinteren Ende des Boards ist ein elektrischer Akku verbaut, der nicht nur höchste Leistungen bringt, sondern dort auch vollkommen von Salzwasser und anderen äußeren Einflüssen geschützt ist.

Doch warum hebt das Foil ab? Der Tragflügel erzeugt ab einer gewissen Geschwindigkeit einen Unterdruck; dadurch entsteht ein Auftrieb. Der sorgt dafür, dass das E-Foil sich wie von allein von der Wasseroberfläche löst und darüber hinwegschwebt. Paddeln müssen die Surfer dabei nicht: Der mit einer kleinen Fernbedienung gesteuerte Elektromotor treibt das Board an und sorgt dafür, dass es in den Gleitflug übergeht.

Die Vorteile von E-Foiling

E-Foiling auf See und Meer
Bild: GROGL / shutterstock

Gegenüber dem klassischen Wellenreiten und anderen Varianten des Surfens bringt das E-Foiling einige überzeugende Vorteile mit sich. Während Surfer nämlich von den Wetter- und Wellenkonditionen abhängig sind, können E-Foiler (fast) immer und überall übers Wasser gleiten.

Surfer kennen es: Die Swellrichtung stimmt nicht und der Wind ist zu stark. Wind- und Kitesurfer dagegen leiden zuweilen an den Leichtwinden, die es unmöglich machen, eine Geschwindigkeit zu bekommen, die auch Spaß macht. All diese Probleme gibt es mit dem E-Foil nicht. Der Elektromotor sorgt dafür, dass das Foil auch dann über das Meer schwebt, wenn die Wellen für die normalen Surfer nicht surfbar sind. Und nicht nur das: Damit eröffnen sich auch ganz neue Surfspots, zum Beispiel auf Seen und Flüssen. Und auch auf die Gezeiten müssen E-Foiler im Gegensatz zu Surfern nicht so sehr achten. Mit dem E-Foiling sind Surfer sehr flexibel unterwegs und können auch mal spontan zur Ebbe eine kurze Session einlegen.

E-Foiling Spots in Europa

In Europa gibt es bereits einige Spots, an denen man immer öfter die E-Foils übers Wasser fliegen sieht. Auch immer mehr Schulen und Verleihe bieten Kurse an.

In den Niederlanden ist der Trendsport bereits äußerst beliebt. So kann man dort in Amsterdam im Nieuwe See oder in unmittelbarer Nähe am IJsselmeer mit dem E-Foil durch das Wasser gleiten. Und auch an unterschiedlichen Spots an der Nordsee sieht man vermehrt E-Foiler umherfliegen.

Wer das E-Foiling im Urlaub ausprobieren will, der findet zum Beispiel in Italien bereits einige Spots. In Gargano an der Adria kommt dabei echtes Strandfeeling auf. Die Kurse dort finden am offenen Meer statt, sind aber trotzdem auch für Anfänger geeignet.

Und auch in Deutschland gibt es schon eine Handvoll Spots, an dem man E-Foils ausleihen oder an einer Schulung teilnehmen kann. Einer davon liegt in Bremerhaven. Der E-Foil Verleih bietet auch Kurse für Einzelpersonen oder Zweiergruppen an, bei denen die Teilnehmer über die Weser oder bei Cuxhaven oder Wremen über die Nordsee schweben.

Auch für Anfänger geeignet

Das Fliegen mit dem E-Foil empfinden wir als die leichteste Variante des Surfens. Der Fahrer hat es mit der kleinen wasserfesten Fernbedienung selbst in der Hand, wie schnell er mit dem Foil fahren möchte. Die Foils vom Premiumhersteller Lift zum Beispiel fahren bis zu zwei Stunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Anfängern empfehlen wir sehr, an einem Einstiegskurs teilzunehmen. Und auch für erfahrenere Surfer kann dies durchaus Sinn machen. Das E-Foiling unterscheidet sich sehr vom normalen Surfen. So lernen die Kursteilnehmer nicht nur die Basics, die es zum Abheben braucht, sondern zudem die allgemeine Netiquette im Wasser. Und auch die Materialpflege will gelernt sein – schließlich sind E-Foils nicht gerade die günstigsten Sportgeräte. Um die 12.000 € kostet ein gutes Modell. Bedenkt man die hochqualitative Technologie, die in den Boards verbaut ist, so ist dieser Preis auch gerechtfertigt – allerdings kommt mit dem hohen Preis eben auch eine hohe Verantwortung. Je pfleglicher mit dem Equipment umgegangen wird, desto längere Zeit hält es.

E-Foiling – neue Sportart, neue Herausforderung

Das E-Foiling ist ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben! Freizeit- und Profisportler, die das Wasser und neue Herausforderungen lieben, werden von diesem Sport begeistert sein. Die immer größere Beliebtheit führt auch zu immer neuen E-Foil-Spots mit Verleihshops und Schulen. So können auch Einsteiger und Interessierte die Sportart einmal ausprobieren, ohne sofort in eins der hochpreisigen E-Foils zu investieren. Doch Achtung: Wir haben gehört, dass E-Foiling echt süchtig machen kann!

Berching Cittaslow und Juwel des Mittelalters

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Mit mehr als 1100 Jahren zählt Berching zu den ältesten Siedlungen in der Region mitten im Naturpark Altmühltal in Bayern. Geschichte und Tradition haben die Stadt geprägt. Vier altertümliche Stadttore, eine vollständig erhaltene Stadt­mauer mit teilweise begehbaren Wehrgängen und 13 spitze, wehrhafte Türme prägen das beeindruckende, mittelalter­liche Stadtbild von Berching.

Hinter der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert reihen sich prächtige, bunte Bürgerhäuser ordentlich aneinander, dazwischen zwängen sich Fachwerk­häuser und mächtige Scheunen. Sie zeugen heute noch vom Reichtum der Händlerstadt. Weite, gepflasterte Plätze, verwin­kelte Gassen und ein plätschernder Stadtbach laden zu einem beschaulichen Altstadtbummel durch vergangene Zeiten ein. Traditionelle, gemütliche Gaststätten und Cafés verwöhnen Sie hier in der Cittaslow-Stadt gerne. Drei Parkanlagen laden zum Verweilen, zu Fitness oder zum Spiel ein.

Stadt am Wasser

Berching aus der Luft
Berching aus der Luft, Bild: Stadt Berching

Der staatlich anerkannte Erholungsort im Landkreis Neu­markt, malerisch in das Sulztal eingebettet, ist aber nicht nur ein wahres Kleinod des Mittelalters, sondern auch eine Stadt am Wasser und das hat Tradition: Bereits 1846 baute König Ludwig I. den nach ihm benannten und heute noch erhaltenen Ludwig- Donau-Main-Kanal. Seit 1992 liegt Berching direkt am Main-Do­nau-Kanal, der großen europäischen Wasserstraße. Zum unvergesslichen Premium-Erlebnis wird hier eine beschauliche Treidelpartie mit dem Fuhrkahn „Alma Viktoria“ auf dem alten Ludwigskanal – wie anno dazumal von einem Pferd gezogen.

Berching entdecken

Ob Rundgänge durch die historische Altstadt von Berching, kulinarische Führungen für Genießer oder eine Erlebnisführung mit kurzweiligen Schauspielszenen – unser Kleinod hat für jeden Geschmack etwas dabei. Unsere Gästeführer informieren und unterhalten die Besucher herzlich und kompetent. Hier findet jede Gruppe das Passende für sich!

Rad- und Wanderparadies

Stadtmauer Berching
Die Stadtmauer, Bild: Stadt Berching

Für Radler und E-Biker hat der Kanal seine eigene Faszination: Bam­berg, Nürnberg, Regensburg, Wien – von Berching aus in Stunden oder Tagen mit dem Rad zu erreichen. Der Fünf-Flüsse-Radweg verläuft 200 km durch Bayern, entlang der Pegnitz, Vils, Naab, Donau und Altmühl. Ebenso der beliebte Fränkische WasserRadweg führt direkt durch Berching, in der Nähe ist auch der Altmühltal-Radweg. Gesunde Luft, intakte Natur murmelnde Bä­che, Wald und Feld, soweit das Auge reicht. Die Natur lädt ein zu Wanderungen rund um Berching. Sieben ausgeschilderte Rund­wanderwege zeigen die schönsten Ecken der Gemeinde. Wanderer gelangen zu tollen Aussichtspunkten und zu Naturdenk­mälern wie dem Hohen Brunnen, zu Höhlen oder den wildromantischen Kalktuffterrassen. Einen Abstecher von Berching entfernt liegt der Altmühltal-Panoramaweg, einer von Deutschlands Top Trails, dessen Sulztal-Schlaufe direkt über Berching läuft.

Aber auch vier zertifizierte Fernwanderwege führen durch Berching. Der bekannteste ist wohl der Frankenweg, der vom Renn­steig bis zur Schwäbischen Alb geht. Nach einer Radtour oder Wanderung können Sie sich im Berchinger Erlebnisbad mit Hot- Whirl-Pool, 50-m-Rutsche, Kinderplantschbecken, Strömungs­kanal, Dampfbad und Außenbereich mit Liegewiese wunderbar entspannen. Schifffahrten ab Kelheim durch den Donaudurchbruch oder Treideltouren auf dem Ludwigskanal ergänzen das vielfältige, attraktive Wander-, Radel- u. Besichtigungsangebot in und rund um Berching.

Aktiv & Familie

Berching
Bild: Stadt Berching

Zu einem gelungenen Aktivurlaub gehören auch Erlebnisse. Berching und seine Umgebung lassen hier keinen Freizeitwunsch offen: von Angeln, Nordic Walken, Schwimmen, Bootstouren auf der Altmühl, bis hin zu Reiten, Drachenfliegen, Minigolfen, Inlineskating, Fotografieren, Yoga, Meditieren, Klettern, Kegeln, Stand up paddeln oder Golfen ist hier für jeden das Passende dabei. Auch Familien können hier inmitten des Naturpark Altmühltals jeden Tag nach Lust und Laune neugestalten, den passenden Wassererlebnis Spielplatz besuchen, mit Tieren auf Tuchfühlung gehen, Fossilien sammeln, ein interessantes Museum, einen Freizeitpark besuchen oder an geführten Erlebnistouren teilnehmen.

Kultur und Tradition

Ein Markenzeichen von Berching ist zweifelsohne auch die Kultur – mit traditionellen Festen, Theater, Konzerten und vielem mehr. Denn Berching ist die Geburtsstadt des großen Opernreformators Christoph Willibald Gluck. Neben dem Geburtshaus und dem Gluckwanderweg (in den Ortsteilen Weidenwang und Erasbach) erinnert eine moderne Multimedia-Präsentation im Museum Berching, der im Sommer stattfindende Gluck-Event sowie die neue Kulturhalle an den berühmten Sohn der Stadt. Seit 1722 findet jedes Jahr Anfang Februar der „Berchinger Rossmarkt“ statt. Bis zu 100 Rösser werden beim größten Wintervolksfest Bayerns in der historischen Innenstadt auf­getrieben.

Kulinarisch magisch

Ihre persönlichen „Schmackofatz-Momente“ erleben Sie hier in der Cittaslow Stadt Berching garantiert! Die Berchinger Gastronomen setzen vielerorts auf Slow Food Küche. Mit brillanten Kreationen verwöhnen sie ihre Gäste das ganze Jahr über auf das Höchste und setzen hier den Fokus auf eine regionale, saisonale und bodenständige Küche. Kulinarisch keinesfalls versäumen sollten Sie die Berchinger Cittaslow Frühlingsküche. Die teilnehmenden Wirtshäuser setzen im März darauf, Sie gesund und schwungvoll in den Frühling zu bringen. Pendant hierzu ist der Wilde Herbst im Oktober, bei dem die Köche Wildgerichte und herbstlichen Gaumenschmaus servieren.

Die Benediktinerabtei Kloster Plankstetten

Das „grüne Kloster“ Plankstetten mit Ökohofladen präsen­tiert sich als spirituelles Zentrum. Die romanische Kloster­kirche lädt zur inneren Einkehr. In der Klosterschänke und im Hofladen sorgen die Mönche mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln für das leibliche Wohl.

Feste feiern

Im Sommer ziehen unsere Feste Berchinale und „Kanal im Feuerzauber“ die Leute in die Stadt. An diesen Wochenenden erwartet Sie ein buntes Programm mit Mu­sik, Kunst, Paddelbootrennen, Entenrennen, Lichtkunst, großes Feuerwerk am Main-Donau-Kanal und noch vieles mehr. Immer am 3. Adventswochenende findet der romantische Weihnachtsmarkt mit Krippenausstellung in der historischen Innenstadt statt.

Das wirkliche Flair Berchings spürt man, wenn man durch verwinkelte Gassen, entlang jahrhun­dertealter Gebäude zu verträumten Plätzen wandelt.

Tagen in Berching

Berching liegt zwischen den Städten Nürnberg, Regensburg und München und ist ein idealer für Tagungen, Seminare und Workshops aller Art. Hier finden sich viele zahlreiche Tagungshäuser mit hellen, lichtdurchfluteten Tagungsräumen und technischer Topausstattung vom Feinsten!

Ausflugsziele in der Nähe

Berching ist aufgrund seiner zentralen Lage ein idealer Ausgangspunkt für die vielen attraktiven Ausflugsziele in der näheren Umgebung: wie wäre es mit einer Tagesfahrt in die UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Regensburg, die Frankenmetropole Nürnberg, die Bischofstädte, Amberg und Eichstätt, oder die Pfalzgrafenstadt Neumarkt? Nur 15 Minuten mit dem Auto sind es zum Naturbadesee Kratzmühle mit Sandstrand, Bootsverleih, Minigolfplatz und See- Café. Auch das Surf- und Badeparadies Fränkisches Seenland liegt nicht weit weg. Ob Fossiliensuche in einem alten Steinbruch, eine spannende Greifvogelschau auf der Burg Rosenburg in Riedenburg, ob Tropfsteinhöhle, Klöster oder Freilichtmuseum, das „Erlebnis Naturpark Altmühltal“ lockt mit seinen vielfältigen Attraktionen.

Impressionen

Information & Service

Touristinfo Berching
Pettenkoferplatz 12
92334 Berching
E-Mail: tourismus@berching.de
Internet: www.berching.de
Tel: 08462 20513

mit freundlicher Unterstützung der Stadt Berching