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Montag, März 9, 2026
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Sankt Anton – ein weißes Paradies mit einer großen Geschichte

Skifahrern aus der Neuen Welt kommt das Wort “Sankt Anton” nur schwerlich über die Lippen. Und da dies offensichtlich unabänderlich ist, wurde der Name des beliebten Wintersportortes in den Alpen kurzerhand “amerikanisiert”. Wer aus den Vereinigten Staaten mit seinen Skiern oder den Snowboardern an den Arlberg reist, der spricht von “Stanton”, wenn er Sankt Anton meint. Die Einwohner des lebhaften Ortes an der Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg nehmen das mit großer Gelassenheit zur Kenntnis, und für die große Zahl der Skilehrer ist “Stanton” inzwischen eine Namensverfälschung, mit der es sich gut leben lässt. Schließlich lassen sich die zahlreichen Gäste aus den USA beim Trinkgeld nicht lumpen.

Die Erinnerung an den Pionier Hannes Schneider

Gleich vier Orte in dieser Region nehmen für sich in Anspruch, dass in ihren Mauern einst die Wiege des Wintersports stand. Die wird mit einem gewissen Hannes Schneider in Verbindung gebracht, der in den frühen zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die erste Skischule Österreichs gründete. In Lech sowie den Nachbarn Zürs und Sankt Christoph soll er seinen Schülern die ersten Stemmbogen beigebracht haben. Und dies zu einer Zeit, als noch der Telemark-Stil bei den Alpinisten hoch im Kurs stand. Wer heute in Sankt Anton auf Spurensuche geht, der trifft im Park vor dem Ski- und Heimatmuseum sogar auf ein Denkmal in Erinnerung an Hannes Schneider. Denn Sankt Anton beansprucht diesen Pionier für sich, weil er die dortige Skischule aus der Taufe hob und im frühen Alter von 17 Jahren in Sankt Anton bereits als Skilehrer angestellt war. Dass die amerikanischen Urlauber eine besondere Beziehung zu Hannes Schneider haben und sie zu “Stanton” pflegen, ist wohl aus der Tatsache abzuleiten, dass dieser Skilehrer mit seiner Familie im Jahr 1939 in die USA auswanderte und dort den Rest seines Lebens verbrachte.

Einst waren die Menschen am Pass sehr arm

Unterwegs in St Anton
Unterwegs in St. Anton, Bild: Boris-B / shutterstock

Für die meisten Urlauber ist Sankt Anton so etwas wie das Synonym für unbeschwerte Tage und für die große Freiheit in einem weißen Paradies. Dort, wo Hannes Schneider einst in die Hocke ging und den weit gereisten Ausflüglern den rechten Schwung beim Gaudi auf Brettern beibrachte, ist der Wintersport zu Hause. Das Skigebiet rund um die Valluga, dem höchsten Berg der Region, zählt zu den größten in Österreich. Sankt Anton, der Hauptort im oberen Teil des Stanzertals, hat zwar sein ursprüngliches Gesicht verändert, doch er hat seinen ganz besonderen Charme bewahrt. Er gibt sich noch immer bodenständig, hat sich jedoch einer internationalen Gästeschar nicht nur in der kalten Jahreszeit geöffnet. Einst war Sankt Anton eine wichtige Station des stark frequentierten Passes am Hausberg Gampen. Die Menschen, die sich hier zu ihrer Heimat bekannten, waren traditionell arm, doch die bäuerlichen Strukturen in dieser hundert Kilometer von Innsbruck entlegenen Gemeinde änderten sich mit dem Startschuss zu einem internationalen Tourismus.

Die Freestyle-Begeisterung im “Stanton Park”

Ein erstes Hotel öffnete in Sankt Anton aber schon im Jahr 1895 seine Pforten. Es verfügte um die hundert Betten und rühmte sich schon damals einer zentral gesteuerten Heizung in allen Räumen. Heute nähert sich der Ort mit seiner ausgezeichneten Hotellerie der Millionen-Marke bei den jährlichen Übernachtungen. Im Jahr 2001 war Sankt Anton Austragungsplatz für die alpine Ski-Weltmeisterschaft, und Weltcup-Rennen finden dort in schöner Regelmäßigkeit statt. Wer sich für Freestyle beim Skifahren begeistern kann, den zieht es von der Bergstation Rendl in den sogenannten “Stanton-Park” und er findet dort Rails und Boxen aller Schwierigkeitsstufen. Skifahrer am Arlberg schwärmen von den überdurchschnittlich langen Pisten und von der Schneesicherheit. Sie wird unter anderem durch die Installation von Schneekanonen garantiert. Mit der Seilbahn geht es hinauf zum 2.650 Meter hohen Gipfel der Valluga, und wer es sich zutraut und über das entsprechende Können verfügt, der kann von dort sogar nach Zürs und Lech abfahren.

Der Sport ist hier nicht saisonabhängig

Winter in Sankt Anton
Winterwelt Sankt Anton, Bild: Styve Reineck / shutterstock

Doch Sankt Anton ist mehr als allein der Spaß im Schnee. Dieser Ort ist ein Ganz-Jahres-Ziel mit gastfreundlichen Menschen und gemütlichen Gaststuben. Da ist aber auch die Pfarrkirche St. Anton, die unmittelbar vor der Schwelle vom 16. zum 17. Jahrhundert ihrer Bestimmung übergeben und gleich drei Heiligen geweiht wurde: der Jungfrau Maria, dem Franziskus und dem Antonius. Das zweite Gotteshaus in Sankt Anton präsentiert sich in einem barocken Gewandt, und ihr Turmhelm war über eine lange Epoche das Wahrzeichen des Ortes. Doch dann wurde er bei einem Brand vernichtet. Das Ski- und Heimatmuseum befindet sich in der sogenannten “Trier-Villa” und vermittelt die Historie von Sankt Anton aus der Zeit des Mittelalters bis zur Neuzeit. Im Sommer wandern die Urlauber durch eine wunderbare Natur mit zahlreichen Seen, Almen, Wasserfällen und Mooren. Dass der Ort nicht nur im Zeichen des Wintersports ein lohnendes Ziel ist, wissen die Kenner der Szene. Denn der Sport ist dort nicht saisonabhängig. Hier finden der “Arlberg Giro” und der “Bike Marathon” statt. Und wer sich für Land und Leute interessiert, der sollte sich dort zum Almabtrieb einfinden oder auch zum Advents-Markt, der traditionell die “weiße Saison” einläutet.

Brasilia – Die Hauptstadt Brasiliens

Die Hauptstadt Brasiliens, Brasilia, ist eine der jüngsten Hauptstädte der Welt. Das liegt daran, dass sie nicht, wie in vielen anderen Fällen, historisch gewachsen ist, sondern auf dem Reißbrett entworfen wurde. Gedacht als ein lebenswertes Zentrum und Ballungsgebiet für Dienstleistungen sowie kulturelles Epizentrum des Landes, hat die Stadt in den vergangenen Jahren einige interessante Entwicklungen gemacht. Neben den bekannten Städten wie Rio oder Sao Paulo zieht es immer mehr Reisende auch in diese Hauptstadt mit ihrem ganz eigenen Charme, der einzigartig ist. Was kann man von einer Reise nach Brasilia erwarten?

Vom unbedeutenden Dorf zu Brasiliens mächtiger Hauptstadt

Itamaraty-Palast, Brasilia
Itamaraty-Palast, Sitz des Außenministeriums, Bild: Flyme Drones / shutterstock

Die ersten Siedlungen entstanden bereits im späten 19. Jahrhundert dort, wo Brasilia heute zu finden ist. Allerdings wurde erst ab dem Jahr 1956 tatsächlich an einem umfassenden Ausbau der Stadt gearbeitet. Dabei war von Beginn an vorgesehen, dass vor allem die Regierungsbehörden, Ämter und Ministerien sowie die entsprechenden Angestellten einen Platz in der Stadt finden sollen. Im Laufe der Jahre entstanden viele Vorstädte und Satellitenstädte in der unmittelbaren Umgebung, in der vor allem die Arbeiter zu finden sind, die eine ganz eigene Kultur entwickeln. Die eigentliche Stadt ist auch bis heute noch von der Mittel- und Oberschicht Brasiliens geprägt.

Natürlich sind die mitunter gigantischen Bauten noch heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Was aber vor allem für einen steten Zustrom an immer neuen Touristen sorgt, ist die ganz eigene Kultur, die sich in der Stadt entwickelt. Es kommt selten vor, dass man einer Hauptstadt beim Wachsen zusehen kann und quasi live beobachten kann, wie sich ein ganz eigenes Selbstverständnis entwickelt. Genau das ist in Brasilia möglich und führt dazu, dass sich besonders das Nachtleben einen entsprechenden Ruf erarbeitet hat. Auch die Gastronomie, die Experten und Spitzenköche aus aller Welt angelockt hat, verfügt in der Stadt über einen hervorragenden Ruf.

Sehenswürdigkeiten vom Reißbrett – der einzigartige Charme Brasilias

Juscelino-Kubitschek-Brücke
Juscelino-Kubitschek-Brücke, auch JK-Brücke genannt, Bild: ESB Professional / shutterstock

Als Brasilia entworfen wurde, ging es vor allem um den Wunsch, dass es eine Hauptstadt im Zentrum des Landes geben soll. Brasilien ist riesig – wie der geneigte Urlauber vermutlich auch bei dem Versuch feststellen wird, sich innerhalb des Lande zu bewegen – und Brasilia sollte zum Knotenpunkt für die Geschicke im Land werden. Von besonderer Schönheit bei einem Gang durch die Stadt sind die öffentlichen Gebäude, die der Architekt Oscar Niemyer entworfen hat und die vor allem im Distrikt Federal do Brasil zu finden sind.

Ein gutes Beispiel für die beeindruckenden Bauten ist der Torre de Televisao, der Fernsehturm von Brasilia. Für Besucher bietet er eine Aussichtsplattform, von der aus man sich das sehr klar strukturierte Muster der Distrikte und Straßen einmal genauer ansehen kann. Von hier aus führt ein Pracht-Boulevard unter anderem zur Sanctuário de Dom Bosco:. Die Kirche gilt als das schönste Bauwerk von Brasilia und beeindruckt vor allem durch das Farbspiel. Das Congresso Nacional ist ebenso wie das Teatro Nacional schon von Weitem sichtbar und rundet die vielen Bauwerke ab, mit denen Niemeyer einen ewigen Stempel seines Schaffens in der Stadt hinterlassen hat. Die meisten der Bauwerke sind gegen geringen Eintritt oder sogar kostenlos zu besichtigen.

Das Umland: Nationalpark und Vorstädte

Manchmal dauert es eine Weile, bis man den Charme der Stadt wirklich hat auf sich wirken lassen. Allerdings sollte man es sich nicht nehmen lassen, bei einem Besuch auch das historische Umland der Stadt einmal genauer anzusehen. Neben der beinahe wüstenartigen Steppe gibt es hier auch einen Nationalpark, der beinahe gleichzeitig mit der Stadt angelegt worden ist. Mit seinen natürlichen Pools sowie den Rad- und Wanderwegen ist er das favorisierte Ziel für Ausflüge der Einwohner in der Stadt und bietet einen Einblick in die Natur – ganz ohne den typischen Regenwald, der sonst in vielen Teilen von Brasiliens zu entdecken ist.

Im Umland lassen sich zudem die historischen Dörfer und Vorstädte finden, die schon vor der eigentlichen Stadt vorhanden waren oder die im Laufe der Jahre entstanden sind, weil die Arbeiter sich aus dem eigentlichen Stadtzentrum weg bewegt haben. Hier trifft man auf eine Kultur, die weniger alleine auf Touristen ausgelegt ist, sondern ein bisschen mehr dem traditionellen Brasilien entspricht. Speisekarten sind fast ausschließlich auf Portugiesisch, dafür gibt es viele freundliche Menschen, die gewillt sind, die Speisen zu erklären und viele Abenteuer, die sich entdecken lassen.

Das berühmte Nacht- und Gastroleben von Brasilia

Viele der Abgeordneten und Beamten fliegen über das Wochenende in ihre Heimatstädte und bleiben nicht in Brasilia. Das bietet den Vorteil, dass es vor allem die Einheimischen sind, die hier das Nachtleben bestimmten. Samba Bars sind ein Beispiel für die Dinge, für die Brasilia berühmt ist. Wenn es Dunkel wird sind die Bars besonders im belebten Stadtzentrum zu finden und reihen sich aneinander mit Bars und Restaurants, in denen man die besten Speisen genießen kann. Gerade hier ist es eine junge Generation von Menschen, die dabei ist, eine eigene Kultur für die Stadt zu definieren. Das sollte man bei einem Besuch in dieser einmaligen Metropole wenigstens einmal gesehen und selbst erlebt haben.

Die schönsten Fernreiseziele im Winter

Es lohnt sich, die schönsten Fernreiseziele im Winter zu entdecken, um dem Alltag zu entfliehen und der Kälte ein Schnippchen zu schlagen. Im sonnigen Süden lässt es sich herrlich „überwintern“, wenn es zu Hause frostig wird und die Sehnsucht nach Sonnenstunden überhandnimmt. Oder soll es doch lieber Winterurlaub in der atemberaubenden Bergwelt fernab der Heimat sein? Ob Badeurlaub an sonnigen Traumstränden, spannende Regenwald-Safari oder Abenteuerurlaub in eisigen Gefilden: Nichts ist unmöglich, wenn Sie im Winter urlaubsreif sind und in die Ferne schweifen möchten!

Sonnige Fernreiseziele im Winter wärmstens zu empfehlen!

Wohin soll die Fernreise dieses Jahr gehen? Möchten Sie den Winterlaub nicht in der Heimat verbringen, steht Ihnen die ganze Welt offen. Rund um den Erdball warten die schönsten Fernreiseziele im Winter auf Sie.

Trauminsel Bali

Bali Strand
Strand auf Bali, Bild: Cocos.Bounty / shutterstock

Wenn Sie Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer verspüren, könnte Indonesien Ihr Traumreiseziel werden. Die Insel Bali ist das perfekte Fleckchen Erde für einen abwechslungsreichen Fernreiseurlaub im Winter. Das warme Klima verwöhnt die Sinne, feine Sandstrände laden zum Sonnenbaden ein und glasklares Wasser zum Baden. Surfer kommen auf Bali ebenfalls in den Genuss, ihrem Hobby nachzugehen. Und wer es lernen möchte, nimmt einfach an einem Kurs in einer der Surfschulen an Balis Stränden teil.

Fernab der Traumstrände von Canggu, Jimbaran, Kuta, Sanur und Seminyak können Sie tiefer in die Inselwelt Balis eintauchen, die herrliche Natur entdecken, gigantische Wasserfälle und imposante Reisterrassen bestaunen. Entscheiden Sie sich tatsächlich dafür, Urlaub in Indonesien zu machen, müssen Sie unbedingt Balis heiligste Tempelanlage bei Ubud kennenlernen: den Pura Tirta Empul Wassertempel.

Ob abenteuerliche Vulkan-Wanderungen auf den Mount Batur, Yoga am rauschenden Wasserfall oder Mediation zwischen Palmen und tropischen Pflanzen: Die indonesische Insel bietet sich für vielseitige Unternehmungen an und ist zweifellos eines der schönsten Fernreiseziele im Winter.

Zauberhaftes Malaysia

Malaysia, Strand
Malaysia lädt zum traumhaften Baden ein, Bild: Ijam Hairi / shutterstock

Sommerurlaub mitten im Winter können Reisende auch in Malaysia machen. Jedenfalls im Westen des Landes, wo die Temperaturen selbst im November hochsommerliche 30 Grad erreichen. Auf der malaysischen Insel Penang herrscht paradiesisches Badewetter ebenso wie an den Stränden von Pulau Langkawi. Möchten Sie jedoch im Dezember eine Fernreise nach Malaysia unternehmen, sollten Sie die Ostküste von Westmalaysia meiden, da dort mit lang anhaltenden Monsunregen zu rechnen ist und somit ein Strandurlaub trotz schwül-warmer Temperaturen ins Wasser fällt.

Malaysia ist ein facettenreiches Reiseland und für seine exotische Flora und Fauna bekannt. Die uralten Tropenwälder sind sehr artenreich und Heimat von zum Teil leider auch vielen bedrohten Tierarten. Für Natur- und Tierliebhaber empfiehlt sich ein Besuch im Bako Nationalpark. Dort können sie Bekanntschaft mit den eindrucksvollen Hornvogel-Arten, witzigen Bartschweinen als auch den durch Rodungen gefährdeten Zwergelefanten, auch Borneo-Elefanten genannt, machen. Dies ist jedoch nur eine kleine Auswahl der tierischen Highlights im schützenswerten südostasiatischen Paradies.

Sind Sie eher ein Aktivurlauber? Dann dürfen Sie sich keineswegs eine Wanderung oder eine Radtour durch die Teeplantagen der Cameron Highlands entgehen lassen. Eine Fernreise im Winter ist ebenso die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur wert. Möchten Sie im Urlaub „hoch hinaus“, ohne einen Berg erklimmen zu müssen? Dann bieten Ihnen die Petronas Twin Towers, die in der 41. Etage mit der öffentlich zugänglichen Skybridge verbunden sind und obendrein eine Aussichtsplattform besitzen, zauberhafte Aussichten über die Millionenmetropole.

Städtereise, Safari oder Strandurlaub? Alles in einem geht auch!

Hawaii, Waikiki Beach Oahu
Der Waikiki Beach in Honolulu, Oahu, Bild: aines/shutterstock

Es gibt noch weitere schöne Fernreiseziele im Winter, die gerne von Sonnenanbetern und Wintermuffeln angestrebt werden. So wie Hawaii, auch „Big Island“ genannt und als größte Insel am hawaiianischen Archipel im Zentralpazifik bekannt. Die Inseln Maui und Kauai eigenen sich zwischen Januar und März hervorragend für eine Whale Watching Tour. Während dieser Zeit zieht es die Buckelwale zur Paarung an die Küsten von Hawaii. Ein Erlebnis, was Sie sich im Urlaub auf Hawaii nicht entgehen lassen dürfen.

Die Dominikanische Republik könnte ebenfalls im Winter Ihr Fernreiseziel sein, wenn Sie weder Schnee noch Kälte befürchten wollen. Die Insel Hispaniola im Karibikstaat wartet stattdessen mit feinsten Stränden auf, die für einen Strandurlaub unter Palmen wie geschaffen sind. Zwischen Regenwäldern und Savannen liegen traumhafte Urlaubsorte, die für jeden Touristen das gewisse Etwas bieten. Golf-Urlauber kommen ebenfalls nicht zu kurz.

Möchten Sie nicht auf das pulsierende Leben verzichten, wenn Ihre Winterreise Sie in die Dominikanische Republik verschlägt, „stranden“ Sie doch einfach in der Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán. Sie zählt mit zu den ältesten Städten der Karibik und bietet eine große Anzahl historischer Sehenswürdigkeiten, die während eines Stadtbummels erkundet werden können. Die Zona Colonial in Santo Domingo ist so einzigartig, dass eine Urlaubsreise viel zu kurz ist, um das Gebiet, was zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, umfassend zu erkunden.

Orienturlaub in Marokko

Marrakesch
Marrakesch, Bild: Matej Kastelic / shutterstock

Nur für einen Strandraub sollte eine Reise in das Königreich im Nordwesten Afrikas nicht gebucht werden. Die orientalische Perle bietet rundum Genuss, den man sehen, schmecken und fühlen kann. An der südlichen Atlantikküste liegt die Stadt Agadir, die unterdessen touristisch gut erschlossen ist. Sehenswürdigkeiten suchen Sie hier jedoch vergebens. Bis auf die historische Mauer der Kasbah ist nach dem Erdbeben anno 1960 in Agadir nicht viel übrig geblieben vom früheren Fischerdorf.

In Marrakesch lernen Sie hingegen die ganze Vielfalt Marokkos kennen. Die mittelalterliche Stadt wartet mit einer Reihe imposanter Paläste, zahlreichen Moscheen und bunten Basaren auf. Der Djemaa el Fna, der Gauklerplatz im Herzen von Marrakesch, ist ein Ort der Lebensfreude. Hier treffen Sie nicht nur auf Musiker, Händler, Schlangenbeschwörer und Akrobaten, sondern können auch den Duft exotischer Gewürze genießen und die marokkanischen Speisen in fahrenden Garküchen probieren. Eines sollten Sie im Marokko-Urlaub unbedingt hautnah erleben: Die prächtigen Wasserfälle bei Ouzoud.

Familienurlaub zwischen Fjord und Fjell

Abenteuerlich wird es zwischen Fjord und Fjell, sofern Sie die raue Landschaft Norwegens lieben und vom Familienurlaub im Schnee träumen. Ein Spaß wird es allemal, wenn Sie sich in Südnorwegen eine Huskytour durch die tief verschneite Bergwelt gönnen, sich gemeinsam auf die Jagd nach Polarlichtern begeben oder eine Schneeschuhwanderung unternehmen. Abgehärtet müssen Sie allerdings sein, wenn Sie in Norwegen Winterurlaub machen, denn die Kälte ist nicht zu unterschätzen. Bei Langlauftouren oder wilden Skifahrten wird Ihnen dafür schnell warm. Am Abend können Sie den Urlaubstag einer gemütlichen Berghütte am knisternden Kaminfeuer ausklingen lassen.

Haben Sie Lust bekommen, eines der schönsten Fernreiseziele im Winter kennenzulernen?

San Antonio – die älteste und kulturell vielfältige Metropole in Texas

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San Antonio, die zweitgrößte Stadt des Bundesstaats Texas verfügt nicht nur über eine enorme wirtschaftliche Bedeutung, sondern zeichnet sich besonders durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Die einstige Grenzsiedlung des Wilden Westens präsentiert sich heute als moderne Metropole und dennoch hat die historische Stadt des Alamos auch ihren Charme nicht verloren. Malerisch am gleichnamigen Fluss gelegen hat die Großstadt neben Wolkenkratzern auch idyllische Natur, hervorragende Shopping-Möglichkeiten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

1718 gegründet ist San Antonio die älteste Stadt des Bundesstaates. Zu Gründungszeiten war die Stadt Teil des spanischen Kolonialreichs und so hat sowohl die spanische, mexikanische als angloamerikanische Kultur unverkennbare Spuren hinterlassen. Doch auch die deutschen Einwanderer zog es vermehrt nach San Antonio und so spiegelt sich auch die deutsche Kultur vielerorts in der Stadt wider.

Sehenswürdigkeiten – das spanische Erbe von San Antonio

Riverwalk San Antonio
Der Riverwalk, Stadtpark in San Antonio, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Mit seiner einzigartigen kulturellen Mischung, die spanische, deutsche und amerikanische Elemente miteinander verbindet, ist San Antonio ein ganz besonderes Reiseziel. Gegründet unter spanischer Herrschaft hält San Antonio einige Sehenswürdigkeiten aus der Entstehungszeit bereit. Doch auch die spanische und mexikanische Kultur ist ebenfalls bis heute prägend für die Stadt.

Ein absolutes Highlight findet sich mit dem Alamos im Herzen der Stadt. Die Missionsstation, mit der die Stadtgeschichte begann, ist heute auch auf der UNESCO Weltkulturerbeliste zu finden. Insgesamt finden sich fünf spanische Missionen in San Antonio, deren Besuch sich schon alleine aufgrund der architektonischen Besonderheiten als äußert lohnenswert erweist.

Wer das ursprüngliche San Antonio kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt Zeit nehmen „La Villita“ zu besuchen. Hier entstand in den Gründungstagen der eine der ersten Siedlungen und das historische Mexican Village blickt auf eine über 200 Jahre andauernde Geschichte zurück und wurde aufwendig rekonstruiert. Heute kann in dem National Historic Distrikt im Herzen der Stadt viel Zeit verbracht werden, denn zahlreiche Shops und Kunsthandwerkswerkstätten laden zum Stöbern ein.

Nicht weniger sehenswert ist der King William Historic District am südlichen Flussufer. Hier finden sich traumhafte Villen aus der viktorianischen Zeit, die einst von deutschen Händlern bewohnt wurden. Vor der Entstehung der Siedlung diente das Gebiet der Mission Alamos als Ackerland. 1793 wurde das Land an im Rahmen einer Versteigerung an die Bevölkerung übergeben und ab 1860 entstand der heutige Stadtteil. Aufgrund der zahlreichen Deutschen, die sich hier niederließen, trug der Bezirk auch den Namen Sauerkrautschleife.

Nicht nur an historischen Gebäuden und Siedlungen lässt sich das spanische und mexikanische Erbe der Stadt erkennen, sondern auch an Einrichtungen wie dem El Mercado, dem größten mexikanischen Markt außerhalb Mexikos. Wer hier einen Einkaufsbummel unternimmt, vergisst zwischen Kleidung, Schmuck, Lederwaren, Kunstgalerien und Piñatas sehr schnell, dass er sich in einer der größten Städte Texas befindet.

Die deutscheste Stadt der USA

Skyline San Antonio
San Antonio, Bild: f11photo / shutterstock

In vielen Städten der USA finden sich Spuren deutscher Siedler, doch San Antonio nimmt eine Sonderrolle ein. Keine andere Stadt in den USA verfügt über ein so reiches kulturelles deutsches Erbe wie San Antonio. So locken Restaurants mit bayrischer Gemütlichkeit und typisch bayrische Biergärten sind ein beliebter Treffpunkt. Es wundert auch nicht, dass vielerorts noch Deutsch oder zumindest eine Mischung aus Deutsch und Amerikanisch gesprochen wird und so ist es kein Problem in San Antonio beim deutschen Bäcker oder deutschen Metzger einzukaufen. Zahlreiche Brauereien der Stadt brauen nach deutscher Braukunst, in den Schulen lernen Kinder deutsche Volkslieder und auch Frauen in Dirndl und Männer in Lederhosen sind in San Antonio kein seltener Anblick. Wo einst deutsche Händler in viktorianischen Villen sich auf ein Abenteuer in der „Neuen Welt“ einließen, pflegen deren Nachkommen heute in fast allen Bezirken San Antonios deutsche Traditionen und bereichern die Stadt mit deutscher Handwerkskunst.

San Antonios kleine Oasen

San Antonio ist eine lebendige Stadt, die viel zu bieten hat. Wem der Sinn nach Erholung steht, der kann nicht nur die zahlreichen Freizeitparks vor den Toren der Stadt besuchen, sondern findet auch in der Stadt ruhige Plätze, die sich hervorragend für eine kleine Auszeit eignen. Ruhe und Entspannung bietet unter anderem der Riverwalk, der heute zu den wichtigsten Bereichen der Stadt zählt. Hier findet sich nicht nur eine Flaniermeile mit Shops, Galerien und gemütlichen Cafés, sondern auf dem Fluss lässt sich auch eine Bootstour oder ein Spaziergang entlang des begründen Ufers genießen.

Zu den beliebtesten Parks der Stadt zählt auch der HemisFair Park in Downtown. 1968 fand auf dem Gelände die Weltausstellung statt und heute bietet die Grünanlage herrliche Ruheplätze, Spielmöglichkeiten für Kinder und der Tower of the Americans bietet mit seiner Aussichtsplattform einen fantastischen Blick über die Stadt.

Eine absolute Empfehlung ist auch der Woodlawn Lake Park. Der See im Stadtgebiet lädt zum Kanufahren und Angeln ein und im Park finden sich zahlreiche Sportmöglichkeiten, Picknicktische und vieles mehr. Besonders den Sonnenuntergang am See zu genießen ist ein absolutes Highlight.

San Antonio wartet aber auch mit einem herrlichen Botanischen Garten auf, dessen Besuch sich lohnt. Wer jedoch in eine andere Welt eintauchen möchte, sollte einen Besuch im Japanischen Teegarten einplanen, der mit schattigen Gehwegen, einem Wasserfall, Teichen voller Kois und einer besonders beruhigenden Atmosphäre eine absolute Wohlfühloase ist.

Ca’n Picafort – Mallorcas Nordküste

Urlaub in Ca’n Picafort bedeutet vor allem, es sich gut gehen zu lassen. Der lange Sandstrand beginnt direkt vor der Haustür, die lebhafte Stadt ist bequem zu Fuß zu erreichen, und die Bars und Restaurants an der Strandpromenade bieten einen herrlichen Blick auf die Bucht.

Ca’n Picafort liegt an der Nordostküste Mallorcas und ist ein zweckmäßig gebauter Ferienort mit breiten, palmengesäumten Straßen. Das Angebot an Bars und Restaurants deckt einheimische und spanische Spezialitäten ab, und das entspannte Tempo passt zu der übersichtlichen, kompakten Anlage des Ortes. Der Strand ist jedoch keineswegs klein – Sie können hier mit 13 Kilometern Sand spielen.

Endlose Hektar von Sand

In Ca’n Picafort führen alle Wege zum Strand. Geschäfte, Bars und Restaurants reihen sich entlang der palmengesäumten Promenade, die in einen endlosen, perlweißen Strand übergeht. Der Sand fällt sanft in das Wasser ab, das so ruhig ist, dass selbst die kleinsten Schwimmer auf ihre Kosten kommen, und es gibt ein großes Angebot an Wassersportmöglichkeiten.

Ca’n Picafort – leicht zugängliches Nachtleben

Da Ca’n Picafort so kompakt ist, müssen Sie nicht viel Laufarbeit leisten, um sich fortzubewegen. Die Hauptstraße ist der Paseo Colon – eine lange Reihe von Geschäften, Restaurants und Bars, die zum Hafen hinunterführen, wo Sie sich ein Fischrestaurant nach dem anderen aussuchen können. Und unten am Strand gibt es eine Auswahl an etablierten Kneipen, Bars und Diskotheken. In der Umgebung von Ca’n Picafort können Sie viele der unzähligen Attraktionen Mallorcas genießen.

Playa de Muro – ein endlos langer Sandstrand und zahlreiche Wassersportmöglichkeiten

Der 6 km lange Strand bietet klares, seichtes Wasser, das zum Schwimmen einlädt, und – was noch beliebter ist – Bereiche für den Wassersport. Lernen Sie das Windsurfen oder mieten Sie am Pier Jet-Skis und erkunden Sie die Inselküste. Der Strand grenzt an ein geschütztes Feuchtgebiet, das zu Spaziergängen einlädt und die Möglichkeit bietet, die einheimische Tierwelt zu beobachten. Nach dem Schwimmen oder Spazierengehen können Sie in einem der Strandcafés ein kaltes Getränk oder eine Mahlzeit zu sich nehmen.

Ausflugsziele von Ca’n Picafort

Alcúdia

Kirche Sant Jaume in der Altstadt von Alcudia
Kirche Sant Jaume in der Altstadt von Alcudia, Bild: vulcano / shutterstock

20 Minuten Fahrzeit nach Norden und Sie erreichen Alcúdia. Der Küstenort verfügt über einen mondänen Jachthafen, der sich perfekt für ein stilvolles Mittagessen eignet. Etwa drei Kilometer landeinwärts befindet sich die alte Stadtmauer. Hier können Sie durch die engen Gassen im mittelalterlichen Stil zur beeindruckenden Kirche Sant Jaume schlendern. Ganz in der Nähe liegt Pollèntia, wo die Ausgrabungen und das Amphitheater die antike römische Vergangenheit Alcúdias veranschaulichen.

Die von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebene Altstadt von Alcúdia beherbergt zahlreiche gut erhaltene Häuser, die bis in das 13. Berühmt für seine gemütlichen Restaurants im Freien, lässt sich die Altstadt wegen ihrer engen Gassen und begrenzten Parkmöglichkeiten am besten zu Fuß erkunden. Das Viertel ist eine Fußgängerzone und stets von Touristen bevölkert. Zweimal wöchentlich findet hier ein Markt statt, und es gibt unzählige kleine Bistros, die eine breite Palette an verlockenden lokalen Köstlichkeiten anbieten. Besuchen Sie die Überreste einer römischen Stadt gleich außerhalb der alten Stadtmauer. Planen Sie Ihren Besuch in der Altstadt von Alcúdia und entdecken Sie, was Sie sonst noch in Alcúdia sehen und unternehmen können, indem Sie unsere Alcudia-Reiseplanungsseite nutzen.

Buggy-Entdeckungstour durch den Osten und Süden Mallorcas (kein Off-Road)

Genießen Sie eine entspannte ATV-Buggy-Tour durch den Osten und Süden Mallorcas. Adrenalinsüchtige sind willkommen, aber auf dieser Tour werden Sie nicht im Gelände fahren oder gegeneinander antreten: Die Idee ist, eine entspannte Tour zu einigen der schönsten Orte entlang der Küste zu machen und dabei das Erlebnis zu genießen, ein offenes Fahrzeug zu fahren.

  • Zwei Reisende fahren in jedem Buggy
  • Eine entspannte Fahrt, die die meisten Reisenden genießen können
  • Sehen Sie einige schöne Orte, die Sie sonst vielleicht verpassen würden
  • Fotos der Tour können Sie nach der Tour kaufen

Cuevas del Drach, Porto Cristo – genießen Sie die Welt unter dem Erde

Drachenhöhle Porto Cristo
Die Drachenhöhle in Porto Cristo, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Begeben Sie sich unter die Erde, um in den Cuevas del Drach einen der größten unterirdischen Seen der Welt zu sehen. Die vier Höhlen liegen 25 m unter der Erde und erstrecken sich über 2,4 km. Bestaunen Sie die beeindruckenden Stalaktiten- und Stalagmitenformationen, die die Böden und Decken der Höhlen schmücken. Nehmen Sie an einer geführten Tour durch die Höhlen teil, die eine Bootsfahrt über den Martelsee beinhaltet und mit einem vierköpfigen klassischen Live-Konzert endet. Die Wege können recht steil und rutschig sein, daher sollten Sie gute Wanderschuhe tragen.

Parc Natural de Mondrago

Weiße Sandstrände, Steilküsten, Eichenwälder und Feuchtgebiete prägen die abwechslungsreiche Landschaft des Parc Natural de Mondrago. Erkundigen Sie sich am Parkeingang nach den verschiedenen vorgeschlagenen Routen, um die verschiedenen Ökosysteme zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. An den Stränden von Mondrago und S’Aramador können Sie Ihre Füße in den Sand stecken und das türkisfarbene Wasser beobachten, das an die Küste plätschert. Der Park beherbergt auch eine der vielfältigsten Vogelarten Mallorcas. Bringen Sie also ein Fernglas mit, um Krähenscharben, Audouin-Möwen und möglicherweise Fischadler zu beobachten, die manchmal die Lagunen besuchen.

Warum Ca’n Picafort-Urlaub ihr perfekter Urlaubsort auf Mallorca sein kann?

Sind Sie bereit, Ihre Schuhe auszuziehen und auf einer traumhaften Baleareninsel zu entspannen? Ein Urlaub in Ca’n Picafort bietet Ihnen einen atemberaubenden Strand direkt vor Ihrer Hoteltür, Bars direkt am Meer und einen einfachen Zugang zu den unglaublichen Attraktionen Mallorcas.

An der Nordostküste Mallorcas gelegen, steht der Urlaub in Ca’n Picafort ganz im Zeichen von Spaß in der Sonne. Eine entspannte Atmosphäre verbindet sich mit palmengesäumten Straßen und Restaurants für jeden Geschmack. Der Strandort ist ein beliebtes Familienziel mit kristallklarem Wasser, in dem man sicher planschen kann. Romantische Sonnenuntergänge und ein pulsierendes Nachtleben sorgen jedoch dafür, dass für jeden etwas dabei ist.

Ein Urlaub in Ca’n Picafort führt Sie mitten in die atemberaubenden Landschaften Mallorcas, die zu Abenteuern im Freien einladen. Fahren Sie mit dem Kajak durch Meereshöhlen und abgelegene Buchten oder treiben Sie aufregende Wassersportarten. Wandern und Radfahren stehen auf der Insel hoch im Kurs, denn es gibt eine Vielzahl von Wanderwegen und Pfaden durch Pinienwälder und Bergschluchten. Das mediterrane Wetter zeigt sich die meiste Zeit des Jahres von seiner sonnigen Seite.

Santa Eulalia del Rio auf Ibiza: Baden und Segeln an der Ostküste

Die Gemeinde Santa Eulalia del Río (Santa Eulària des Riu) auf Ibiza mit aktuell gut 40.000 Einwohnern in knapp zwei Dutzend Ortsteilen und teils weit verstreuten Weilern erstreckt sich über fast 154 km² Fläche im östlichen Teil der Baleareninsel Ibiza im Westen des Mittelmeers.

Der mondäne Jachthafen und malerische Strände ziehen viele Urlauber an

Promenade Santa Eulalia del Río
Unterwegs an der Promenade von Santa Eulalia del Río, Bild: Alexander Reshnya / shutterstock

Die Stadt liegt an einer weiten Bucht mit der Landzunge von Punta Arabí am östlichen Ende sowie ca. 15 Kilometer nordöstlich von Ibiza-Stadt. Ein überregional und international bekannter Publikumsmagnet ist der moderne Jachthafen Port Esportiu mit vielen Geschäften, Bars und Restaurants. Innerhalb der Geschäfte empfehlen wir Ihnen aktuell das Tragen einer FFP-2-Maske. Der Ort verfügt über die schönen, sauberen und gut gepflegten sowie sanft abfallenden Strände Cala Espart, Canal d’En Martí und Es Caló de S’Algar, die sich somit bestens für Familien mit Kindern eignen. Am westlichen Ende der Bucht erhebt sich die markante und umliegende Landschaft deutlich dominierende Erhebung Puig d’ en Fita, welche großflächig mit Appartements, Hotels und Ferienhäusern bebaut ist und nachts von deren Lichtern erhellt wird.

Die sehr fruchtbare Gegend war schon bei den Mauren als Anbaufläche begehrt

Zurzeit der maurisch-moslemischen Herrschaft über den Archipel sowie nahezu ganz Spanien („al-Andalus“) vom 8. bis 15. Jahrhundert war diese, aufgrund des hier ins Meer mündenden einzigen Flusses Ibizas („Riu de Santa Eulàlia“) wasserreiche und fruchtbare Gegend unter der Bezeichnung „Xarc“ bekannt. Mit der Eroberung der valencianischen Küstenebene, der Balearen und Ibizas im Rahmen der „Reconquista“ durch die Aragonier im 13. Jahrhundert erfolgte die sukzessive Vertreibung der muslimischen Bevölkerung und christliche Neu- bzw. Wiederbesiedlung. Angehörige von Adel, Kirche und Militär sowie Beamte erhielten größere Grundstücke, einfache Arbeiter, Bauern und Ritter eher mittlere und kleine Grundstücke („repartimientos de donadíos“). Es erfolgte eine Aufteilung der Insel in Viertel („cuartos“), das Viertel Santa Eulalia wurde dem Eroberer, Infanten und Söldnerführer Pedro de Portugal (1187-1258), dem Lehnsherrn des damaligen Bischofs von Tarragona, Guillermo de Montgrí ((1200-1273), zugesprochen. Von diesem erwarb später der König von Aragonien Jakob I. die Besitzrechte, woraufhin das gesamte Gebiet auch als „Königsviertel“ bekannt wurde.

Alte Brücken, Mühlen und Kirchen sind steinerne Zeugnisse der Geschichte

Der weiter oben bereits erwähnte Fluss Riu de Santa Eulàlia machte den Standort für die Bewässerung von Anbauflächen und Gärtnereien sowie den Betrieb zahlreicher Mühlen bedeutsam. Bis heute besichtigt werden kann die historische, 1791 erstmals urkundlich erwähnte Windmühle mit Rundturm „Molino de Puig d’en Valls“ aus Kalk- und Feldsteinen, die bis 1940 genutzt und vor wenigen Jahren umfangreich saniert sowie restauriert wurde. Eine weitere sehenswerte historische Attraktion der Gemeinde ist die Steinbrücke mit drei Bögen „Pont Vell“ ein Stück landeinwärts von der Mündung, die das felsige Tal überquert und angeblich schon von den Römern als Teil des kaiserlichen Straßenbauprogramms auf der Insel zwischen ca. 200 vor und 400 nach Christus gebaut wurde, obwohl ihre früheste Erwähnung erst in einem Dokument von 1720 zu finden ist. Der Dorfname Santa Eulalia selbst stammt von einer kleinen Kapelle, die bereits unmittelbar nach der Eroberung um 1302 auf der Spitze des Hausbergs Puig de Missa errichtet wurde.

Die Dorfkirche hat zeit ihres langen Bestehens einige Veränderungen erlebt

Església de Puig de Missa
Església de Puig de Missa, Bild: Roberto_Rossi / shutterstock

An derselben Stelle steht seit ihrer Errichtung im Jahr 1568 auch die „Església de Puig de Missa“ im Stil einer typischen Wehrkirche dieser Epoche, die nur über einen spiralförmigen und steilen Weg den Hang hinauf zu erreichen ist. Das im Auftrag der Gemeindebewohner vom seinerzeit sehr renommierten italienischen Militärkonstrukteur Giovanni Battista Calvi erbaute Gotteshaus ist eine massive runde Bastion im Stil der vielen Wachtürme auf der Insel, die im 18. Jahrhundert hinzugefügte Vorhalle mit maurisch inspirierten Säulen und Rundbögen steht separat vom Hauptgebäude. Die bis auf ein vergoldetes Altarbild von 1967 relativ karg eingerichtete Kirche wurde aufgrund extremer Beschädigungen durch ikonoklastische Republikaner während des Spanischen Bürgerkriegs im Jahr 1936 nach dessen Ende grundlegend restauriert. Rund um diese schon von Weitem gut sichtbare und häufig fotografierte Kirche wuchs Santa Eulalia bis in die Gegenwart zur Kleinstadt hinan. Zu den ältesten Gebäuden vor Ort gehören heute das „Ajuntament“ (Rathaus) von 1795 an der Plaça d’Espanya und der Leuchtturm von 193/14 auf der nur ca. 40 Hektar großen, unbewohnten vorgelagerten Insel Tagomago.

Im Städtchen laden Geschäfte und Gastronomie zum Bummeln und Entspannen ein

Bei kleinen Spaziergängen im Zentrum der beschaulichen sowie angenehm ruhigen Stadt können Besucher und Urlauber durch die belebte Hauptstraße Carrer Saint Jaume sowie deren Parallelstraße Carrer da Sant Vincent mit gemütlichen Bars, typischen Tavernen und Restaurants schlendern. Atmosphärisch präsentiert sich auch die von vielen alten Bäumen gesäumte Fußgängerzone und Strandpromenade Passeig de s’Alamera, an der Gäste im Sommer an zahlreichen Marktständen günstig Schmuck und Kleidung kaufen können. Am südlichen Ende des Passeig de s’Alamera’ befindet sich die Hafenfront und Fährverbindung von Santa Eulalia mit tollem Blick auf die Bucht. Schöne Souvenirs aller Art werden seit 1985 auch auf dem „Hippie-Flohmarkt“ Las Dalias im Ortsteil San Carlos de Peralta angeboten, auf dem auch häufig Konzerte mit Bands unterschiedlicher Genres stattfinden. Bei vielen Einheimischen und Besuchern gleichermaßen beliebte Ereignisse sind die Heimspiele des örtlichen, 1935 gegründeten Fußballvereins „Penya Deportiva Santa Eulària“ im Stadion Campo Municipal de Deportes mit Platz für 1.500 Zuschauer. Für Ausflüge und schöne Badetage am Meer bieten sich auch nah gelegenen Strände von von Cala Boix, Cala de S’Aigua Blanca, Cala Llenya, Cala Llonga, Cala Nova, Cala Olivera, Cala Pada, Cala Rotja sowie Es Figueral und Es Niu Blau an.

 

Erholung in Langeoog

Dass die Nordseeinseln schon seit dem frühen 20. Jahrhundert als erholsame Ausflugsstationen für die deutschen Urlauber gelten ist kein Wunder, wenn man einen Blick auf die Insel Langeoog wirft. Eine beinahe unberührte Natur, umgeben vom UNESCO-Weltkulturerbe Wattenmeer. Die beste Luft, die man sich für eine Erholung von der Stadt und der Hektik wünschen kann und ganz automatisch eine natürliche Entschleunigung zum Abbau von Stress. Langeoog ist heute ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler aber auch für Menschen, die sich einige Tage Zeit nehmen wollen, die schöne Natur zu erkunden oder einfach einmal abschalten wollen.

Das Naturbad Langeoog – Erholung und Erlebnis in einem

Luftaufnahme von Langeoog
Luftaufnahme von Langeoog, Bild: Bildagentur Zoonar GmbH / shutterstock

Spätestens seit 1850 gilt die Insel Langeoog als eines der typischen Nordseebäder, die von vielen mächtigen aber auch von einfachen Menschen geschätzt wurden. Es dauerte eine Weile, bis sich der Fährbetrieb etablierte, aber nach und nach stellte sich die Insel auf den Strom an Besuchern ein, die besonders im Frühling und im Sommer auf die Insel pilgerten, um die gute Luft der Nordsee zu genießen und von ihrem Alltag zu entspannen. Das Wattenmeer spielte bei diesen Überlegungen natürlich immer eine Rolle, bietet es schließlich nicht nur zwei Mal am Tag ein Spektakel der Natur, sondern war auch immer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Inseln der Nordsee.

In Hinblick auf die Wirtschaft spielt der Tourismus seit diesen Jahren die wichtigste Rolle. Traditionelle Berufe wie Fisch- und besonders Walfang sind heute nicht mehr von Bedeutung und höchstens ein kleiner Teil der Landwirtschaft auf der Insel gibt noch alternative Tätigkeiten. Ansonsten hat sich die Insel voll und ganz auf die Besucher vom Festland eingestellt, von denen jedes Jahr mehrere Hunderttausend entweder als Tagestouristen oder Übernachtungsgäste auf die Insel kommen.

Eine Besonderheit von Langeoog ist der Umstand, dass, anders als auf manch anderer Nordseeinsel, hier keine Autos erlaubt sind. Es gibt zwar einige Elektrofahrzeuge für die allgemeine Logistik auf der Insel, ansonsten ist aber das Fahrrad mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel bei der Erkundung und beim Transport. Wer sich für eine Unterkunft auf Langeoog entscheidet, wird daher nicht selten Fahrräder im Preis inbegriffen finden, mit denen man sich auf eigene Faust auf die Suche nach den schönsten Orten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten machen kann.

Diese Dinge sollte man auf Langeoog gesehen haben

Langeoog
Bild: Torsten Reuter / shutterstock

Das Wahrzeichen der Insel ist der Wasserturm Langeoog, der bereits 1904 erbaut und nach 100 Jahren umfassend restauriert und renoviert wurde. Während der Monate im Sommer kann er bestiegen werden und bietet einen tollen Ausblick über die Insel und das Meer und an guten Tagen lässt sich sogar das Festland sehen. Wer den Dünen zurück in den eigentlichen Ort der Insel folgt, sollte einen Blick in das Heimatmuseum werfen. Es hat sich nicht nur mit der aufregenden Geschichte der Insel im Laufe der Jahrhunderte auseinandergesetzt, sondern zeigt in den Ausstellungen auch die Herausforderungen und Entbehrungen, mit denen die Siedler hier über viele Jahre leben mussten.

Wer den Inselbahnhof betritt, wird auf der Nordseite eine alte Diesel-Lok finden. Diese wurde bis in die 1990er Jahre für die Inselbahn eingesetzt und ist nun ein Zeugnis dafür, wie sich das Verkehrswesen auf der Insel geändert hat und wie der Fortschritt einen wichtigen Schritt für Langeoog mit sich gebracht hat. Überhaupt ist die immer noch bestehende Inselbahn eine der wohl besten Möglichkeiten, wie man sich einen Überblick über die Insel mit all ihren Feinheiten verschaffen kann.

Wer es sich gut gehen lassen möchte, sollte auf jeden Fall das Kulturzentrum der Insel besuchen. Es informiert nicht nur über die regelmäßigen Veranstaltungen, die man auf Langeoog finden kann, sondern beinhaltet auch ein Thermalzentrum. Das Erlebnisbad samt Wasserrutsche ist sowohl für die Kurzwecke als auch für einen Abstecher mit der Familie geeignet und ist daher perfekt, wenn es am Strand noch ein wenig zu kalt ist.

Die Naturwunder von Langeoog entdecken

Natürlich ist die Insel Langeoog, wie eigentlich alle der Inseln in der Nordsee, vor allem für die Natur bekannt. Die Insel hat sich ihren eigenen Charme erhalten und abgesehen von der Einkaufsstraße samt Restaurants in der Mitte der Insel hat man nicht das Gefühl, dass das Bild der Insel für den Tourismus verändert wurde. Schöne Wiesen und Dünen laden auf Wanderwegen dazu ein, die Insel mit den eigenen Füßen zu erkunden und sich vielleicht in die Nähe einer der Robbenbänke zu begeben, für die Langeoog gemeinhin bekannt ist. Und natürlich lohnt sich auch eine Wanderung durch das Wattenmeer. Hier sei aber gewarnt, dass man sich entweder gut damit auskennen oder eine der Führungen vom Hafen nehmen sollte – am Ende ist das Wattenmeer schließlich nicht vollkommen ungefährlich.

Gerade die Badegäste im Sommer kommen an den vielen Stränden auf ihre Kosten und können den Tag entspannt im Dorf von Langeoog ausklingen lassen. Wer nicht einfach nur morgens mit der Fähre ankommen und Abends zurück in die Heimat fahren möchte, hat zudem inzwischen eine gute Auswahl an Ferienhäusern und Ferienwohnungen zu Verfügung, mit denen man es sich auch ein bisschen länger auf der schönen Insel Langeoog gemütlich machen kann.

Antalya: Tipps und Infos

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Nicht ohne Grund gehört Antalya zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Türkei. Es sind nicht nur die Sonne, die Strände und die vielen guten Hotels, die die Urlauber anlocken, sondern auch die vielen Möglichkeiten in der direkten Umgebung. Von historischen Sehenswürdigkeiten über traditionelle türkische Märkte bis hin zu Optionen für die Erholung und Entspannung wird hier alles geboten. Umso wichtiger, dass man sich schon vor dem Antritt der Reise Gedanken darüber macht, was man eigentlich gesehen haben will und was man bei der eigenen Reise nach Antalya erlebt haben möchte.

Die beliebteste Urlaubsregion der Türkei – Antalya und Umgebung

Panoramablick auf Antalya
Panoramablick auf Antalyas Altstadt, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Schon die Römer hatten eine besondere Liebe für die Region rund um Antalya und viele der Sehenswürdigkeiten stammen noch aus dieser Zeit. Vor allem ist die Großstadt aber inzwischen ein klassischer Reisepunkt für viele Urlauber aus Europa und der Welt, besonders aber aus Deutschland. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht nur eine umfassende Historie mit vielen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, sondern auch eine besonders breit ausgebaute Infrastruktur für Reisende und Touristen. Die nahen Strände und das Klima, das von April bis Oktober beste Temperaturen für Urlauber bietet, sind überzeugende Punkte für einen Urlaub im Sommer oder im Herbst.

Dabei sieht man auch, dass die heutige Großstadt noch vor 70 Jahren vergleichsweise klein war. Es war viel mehr die Region, die besondere Aufmerksamkeit erregt hat, während Antalya selbst nur von geringer Bedeutung war. Schließlich war es der Tourismus, der hier für einen Aufschwung und schließlich zu dem Wachstum geführt hat, das heute die Größe der Stadt bestimmt. Seitdem ist Antalya nicht nur für Touristen interessant, auch innerhalb der Türkei genießt die Stadt einen guten Ruf und hat sich zu einem kleinen Schmelztiegel innerhalb der Türkei entwickelt.

Wer sich für einen Urlaub entscheidet, hat in der Regel eine hervorragende Mischung aus Abenteuerurlaub mit vielen Aspekten des Sightseeing und die besten Möglichkeiten für Erholung zur Verfügung. Viele der Hotels bieten All-Inclusive Angebote an, was den Urlaub und den Aufenthalt im Hotel natürlich besonders mit der Familie günstig machen kann. Gerade im hochpreisigen Bereich gibt es aber auch Halbpension zu finden, die besonders für Urlauber interessant sein könnte, die auf eigene Faust Antalya und die Umgebung erkunden möchten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Antalya und der Umgebung

Hadrianstor

Hadrianstor in Antalya
Hadrianstor in Antalya, Bild: IgorKR / shutterstock

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das Hadrianstor. Der einstige römische Kaiser hat sich besonders in der Türkei und im Nahen Osten mehr als einmal verewigen lassen und hier war das Tor wohl ein wichtiger Bestandteil der historischen Stadtmauer und wurde bereits im 2. Jahrhundert nach Christus gebaut. Aus einer ähnlichen Zeit stammt wohl der Hıdırlık-Turm. Der Wach- und Leuchtturm bietet einen einmaligen Anblick über das Hafengebiet von Antalya und ist eines der weniger beachteten Wahrzeichen der Küstenstadt.

Yivli-Minare-Moschee & Historisches Museum

Während sich das Minarett der Yivli-Minare-Moschee als tatsächliches Wahrzeichen über die Stadt erstreckt, ist der Weg in das historische Museum von Antalya beinahe eine Pflicht. Hier beschäftigt man sich ausführlich mit der Geschichte der Stadt und den vielen Funden aus römischer Zeit, die man in der unmittelbaren Umgebung gemacht hat. Es gibt einen Eindruck davon, wie sich Antalya unter den Römern zu einer kleinen Provinzstadt entwickelte, von der die Region noch heute bei der Zahl der Übernachtungen profitiert.

Ausflug nach Side

Wer noch ein wenig mehr erleben möchte, kann von Antalya aus vor allem in verschiedene historische Gebiete fahren. Da wäre beispielsweise die Hafenstadt Side, in der noch viel mehr römische Ruinen zu bewundern sind. Auch ein Besuch in den Thermalquellen von Pamukkale gehört eigentlich klassischerweise zu jeder Reise von Antalya. Hier kann man nicht nur in den natürlichen Terrassen mit den Quellen baden, sondern einen langen Tag einfach ausklingen lassen.

Hierapolis entdecken

Von hier aus ist auch der Weg nach Hierapolis nicht weit. Die antike römische Stadt ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie wichtig die Region einst für die Römer gewesen sein muss. In den meisten Fällen lässt sich die Stadt mit vielen Touren von Antalya aus besuchen. Auch die Hotels in der Stadt bieten in der Regel einen Kontakt zu den Unternehmern an, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region rund um Antalya ansteuern. Es ist aber natürlich auch möglich, das ganze auf eigene Faust zu erkunden und somit ein bisschen mehr Flexibilität in das Sightseeing zu bekommen.

Erholung pur in Antalya – viele Hotels sind in Belek zu finden

Rund 30 Kilometer entfernt von Antalya liegt Belek und somit eines der wichtigsten touristischen Zentren der Türkei. Alles hat sich hier auf die Reisenden aus aller Welt eingestellt und die Dichte an Hotels und Unterkünften ist hoch. Wer auf der Suche nach reiner Erholung und ein wenig Strand und Meer ist, wird hier Hotels in unterschiedlichsten Preisklassen finden. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, neben dem Urlaub im Hotel mit einer vollständigen Versorgung, eine der Touren zu den Sehenswürdigkeiten der Region rund um Antalya zu starten. Gleichzeitig hat man viele gute Hotels, in denen man am Abend für ein gutes Abendessen und ein gut temperiertes Zimmer zurückkehren kann.

Arkansas: Diamanten suchen und unberührte Natur erleben

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Arkansas im Zentrum der Vereinigten Staaten ist einer der südlich gelegenen Bundesstaaten der USA. Arkansas ist vor allem bekannt für seine mehr als überwältigende Natur, die nach wie vor urwüchsig und authentisch daherkommt. Deshalb führt Arkansas auch den Beinamen The Natural State, was im Deutschen in etwa mit Der Bundesstaat im Naturzustand wiedergegeben werden könnte. Wer also gerne wandert und massive Bergzüge liebt, oder aber in kühlen Seen von unglaublicher Sauberkeit und Klarheit schwimmen möchte, der ist Arkansas goldrichtig. Weiterhin ist Arkansas für sein musikalisches Erbe bekannt – man nennt den Bundesstaat auch die Wiege des Blues. Johnny Cash war lange Zeit einer der berühmtesten Einwohner von Arkansas. Weiterhin startete Bill Clinton von hier aus seine Karriere als Politiker.

Zu Besuch in der Hauptstadt Little Rock

Little Rock, Hauptstadt von Arkansas
Little Rock, Hauptstadt von Arkansas, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Little Rock ist unbestritten eine der interessantesten Städte in Arkansas und gleichzeitig auch die Hauptstadt dieses Bundesstaates. Hier leben gut 200.000 Einwohner. Little Rock ist idyllisch am Südufer des Arkansas Rivers gelegen und ist zudem umgeben von erhabenen Gebirgszügen, wie zum Beispiel dem Pinnacle Mountain und den Ausläufern der Ouachita Mountains. Zu sehen gibt es in Little Rock einige interessante Gebäude. Allen voran beeindruckt hier eine exakte Kopie des amerikanischen Kapitols von Washington D.C.. Die Version, die in Little Rock zu finden ist, und dort als Parlamentsgebäude des Bundesstaates Arkansas dient, ist lediglich ein wenig kleiner ausgefallen als das Original. Im William J. Clinton Presidential Center & Park wird dem berühmten Sohn der Stadt, Bill Clinton, Tribut gezollt.

Hier sind eine umfangreiche Bibliothek und auch ein Museum zu finden. In beiden Abteilungen dreht sich alles um Bill Clinton und seine Zeit als Präsident der USA. Doch damit nicht genug an Museen, Little Rock verfügt über eine ganze Menge davon. Das Museum of Discovery ist ein Wissenschaftsmuseum, das vor allem bei Familien mit Kindern beliebt ist. Das Old State House Museum setzt sich mit der Geschichte von Little Rock und Arkansas auseinander. Besonders eingegangen wird hier auf die Zeit der Sezessionskriege. Vertiefende Informationen zu diesen Themen gibt es außerdem im MacArthur Museum of Arkansas Military History. Im Arkansas Inland Maritime Museum kommen alle Wasserratten auf ihre Kosten, denn hier können verschiedene Schiffstypen von innen und außen besichtigt werden.

Ein Bad in Thermalquellen genießen im Hot Springs Nationalpark

Nur rund eine Stunde Autofahrt von Little Rock entfernt liegt der Eingang zum Hot Springs Nationalpark. Der Hot Springs Nationalpark verdankt seinen Namen der Tatsache, dass sich auf seinem Areal nicht weniger als 47 Hot Springs, also Heiße Quellen, oder auch Thermalquellen, befinden. In der gleichnamigen Ortschaft Hot Springs gibt es einige modern ausgestattete Badehäuser, in denen man sich nach Herzenslust in den Heißen Quellen tummeln kann. Außerdem besticht der Hot Springs Nationalpark durch eine bezaubernde Natur, die man sich bestens zu Fuß über gut ausgeschilderte Wander- und Spaziergänge erschließen kann.

Nichts als sportliche Herausforderungen und unberührte Natur in den Ozark Mountains

Wer in Arkansas hoch hinaus möchte, der besucht die Hochebene der Ozark Mountains. Das Freizeitangebot dort ist schier unendlich. Auf Wanderungen oder Mountainbike Touren kann die herrliche Landschaft des Ozark Plateaus komplett in sich aufgesaugt werden. Die Region ist dünn besiedelt, nur hie und da sind einige einzeln stehende Gehöfte zu erblicken. Ansonsten gibt es hier nichts als Berge, Wälder, Flusslandschaften und Seen. Im Spätsommer und Herbst kommen viele Einheimische und Touristen hierher, um sich dem Pilzsammeln zu widmen. Gefischt wird das ganze Jahr über sehr ausgiebig, zum Beispiel im Norfolk Lake und im White River. Außerdem gibt es die Möglichkeiten zu geführten Ausritten. Egal, wie man sich fortbewegt: Immer begegnet man unterwegs einer ganzen Mengen an interessanten Pflanzen, wie zum Beispiel dem Honigapfel und wild wachsenden Walderdbeeren. Und wer es spannend mag, oder mit der ganzen Familie anreist, kann in den Ozark Mountains auch tiefe Täler via Ziplines überqueren und während des Ziplinings die atemberaubenden Schluchten und Felsformationen bestaunen.

Einmal im Leben nach Diamanten schürfen im Crater of Diamonds State Park

Crater of Diamonds State Park, Arkansas
Gold schürfen im Crater of Diamonds State Park, Bild: Kimberly Boyles / shutterstock

Für viele geht im Crater of Diamonds State Park ein Traum in Erfüllung, weil hier ist es möglich nach Diamanten zu schürfen. Denn im knapp 3,7 Quadratkilometer großen Crater of Diamonds State Park liegt die achtgrößte Diamantenmine der ganzen Welt und wartet dort auf Besucher. Die Mine ist für alle öffentlich zugänglich und hat einen unschlagbaren Vorteil: Welche Steine man dort auch immer findet, egal, ob wertlos oder ein echter Edelstein – man darf sie alle behalten und mit nach Hause nehmen. Auf dem Gebiet des Crater of Diamonds State Park liegt noch heute ein Vulkanschlot, der jedoch schon seit 95 Millionen Jahren nicht mehr aktiv ist. Dieser ist aber die Grundlage dafür, dass hier noch immer Diamanten und auch andere Edel- und Halbedelsteine gefunden werden. Nicht weniger als rund 600 Stück pro Jahr. Gegen eine geringe Gebühr dürfen sich Besucher mit dort ausleihbaren Grabungsgeräten ans Werk machen und auf ihr Glück hoffen. Wer mehr an der Geologie des Crater of Diamonds State Parks interessiert ist wird im Besucherzentrum mit einer kleinen Ausstellung und Informationen hierzu versorgt.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Spots in Edinburgh

Graue Steinhäuser, sattgrüne Hügel und strahlend blaues Meer: Edinburgh, bereits seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands, präsentiert sich genauso charmant wie abwechslungsreich. Nicht umsonst zählt die Stadt seit 1995 zum UNESCO Welterbe, sondern seit 2004 auch zum UNESCO Weltliteraturerbe. Die Heimat großer Philosophen und Künstler lockt mit einem spannenden Mix aus mittelalterlicher Architektur, moderner Kultur und atemberaubender Natur.

Edinburgh Castle

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edingburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Dùn Èideann, der schottisch-gälische Name Edinburghs, bedeutet übersetzt Burg Edins. Heute als Edinburgh Castle bekannt, liegt die besagte eponyme Burg in der Old Town Edinburghs auf der Spitze von Castle Rock, einem der sieben Berge, über die sich die Stadt erstreckt. Dies ist zugleich der älteste Teil der Hauptstadt: Nachweise über Siedlungen auf Castle Rock lassen sich bis in die Eisenzeit zurückdatieren. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert steht an dieser Stelle eine königliche Burg. Da sie heute nicht mehr als königliche Residenz dient, steht Edinburgh Castle für Besichtigungen zur Verfügung. Ein Rundgang führt durch die spannende Geschichte der am öftesten belagerten Burg Großbritanniens und endet mit den schottischen Kronjuwelen, die zusammen mit dem Stein von Scone hier aufbewahrt und nur zur Krönung eines neuen Monarchen nach London entliehen werden. Vom Vorplatz der Burg bietet sich ein umwerfender Blick über Old und New Town, der auch nach Sonnenuntergang noch lohnt.

Holyrood Palace

Holyrood Palace, Edinburgh
Holyrood Palace, Residenz der Königin in Edinburgh, Bild: Tomas Marek / shutterstock

Holyrood Palace, offiziell bekannt als der Palace of Holyroodhouse, diente als die offizielle Residenz der britischen Monarchin in Schottland. Gelegen am Ende der Royal Mile in Edinburgh, steht er gegenüber dem Edinburgh Castle und bildet das historische Gegenstück dazu. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Kloster gegründet, wurde der Palast im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders bekannt ist Holyrood Palace für seine Verbindung zu Maria Stuart, der Königin der Schotten, die dort von 1561 bis 1567 lebte.

Der Palast beherbergt prachtvolle Staatsappartements, die ein Beispiel für die feine europäische Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts sind. Zu den Höhepunkten einer Tour gehören das königliche Gemach, in dem Maria Stuart lebte, und die Ruinen der angrenzenden Holyrood Abbey. Im Sommer finden oft Gartenpartys in den umfangreichen königlichen Gärten statt, die ebenfalls zur Besichtigung offenstehen. Holyrood ist auch bekannt für seine Kunstsammlungen, darunter historische Porträts und Dekorationen. Jedes Jahr empfängt der Palast Tausende von Besuchern, die einen Einblick in die königliche Geschichte und die prächtige Architektur gewinnen wollen.

Arthur’s Seat

Arthur`s Seat in Edinburgh
Blick von Arthur`s Seat auf die Stadt, Bild: S-F / shutterstock

Direkt neben Holyrood Palace liegt Arthur’s Seat, zusammen mit Castle Rock der zweite der sieben Berge, auf denen Edinburgh erbaut wurde (Calton Hill, Corstorphine Hill, Craiglockhart Hill, Braid Hill und Blackford Hill bilden die anderen fünf Berge). Zusammen mit dem angrenzenden Park lädt Arthur’s Seat zu langen Spaziergängen ein. Wer die relativ leicht zu erreichende Spitze des Berges erklimmt, findet sich etwa 250 Meter über der Stadt wieder und wird mit einem atemberaubenden Blick über Edinburgh, die angrenzende Umgebung und das Meer belohnt. Bei klarem Wetter lassen sich sogar die Pentland Hills am Horizont erspähen. Einen weiteren lohnenswerten Ausblick auf etwas niedrigerer Höhe bieten die Salisbury Craigs. An lauen Abenden lässt sich hier bestaunen, wie die Sonne über der Stadt versinkt.

Leith Walk

Leith Walk, Edinburgh
Unterwegs auf “the Walk”, Bild: Francesca Sciarra / shutterstock

Von der Waverley Station führt Leith Walk, eine der längsten Straßen Edinburghs, von der Innenstadt zum hippen Hafenviertel Leith. Entlang der lebhaften Straße reihen sich bunte Restaurants und Pubs aneinander und bieten eine wunderbare Gelegenheit, das lebendige Nachtleben Edinburghs zu erkunden. Zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés locken bereits tagsüber zu einem Spaziergang entlang von „the Walk“, wie die Straße umgangssprachlich auch genannt wird.

Princes Street und Dean Village

Die Princes Street unterteilt Edinburgh in Old Town, den mittelalterlichen Teil Edinburghs, und New Town, den neueren, Georgianischen Teil. Entlang der ehemaligen Flaniermeile bieten sich heute zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Einkehren. Auch die Princes Street Gardens laden zu einer kleinen Pause inmitten von saftig grüner Natur ein. Nur Ruhe von der geschäftigen Stadt ist hier mitunter schwer zu finden: Princes Street Gardens ist gerne Veranstaltungsort von Versammlungen, Konzerten und im Winter auch von Edinburghs eigenem Weihnachtsmarkt. Nur fünf Gehminuten entfernt befindet sich jedoch die kleine und ruhige Oase des Dean Village. Direkt am Kanal Water of Leith gelegen ist der Hauptstadttrubel hier schnell vergessen. Im 19. Jahrhundert befanden sich hier zahlreiche Wassermühlen, die vom Water of Leith gespeist wurden. Heute erinnern noch Mühlsteine, Brunnen und Plaketten an sie. Folgt man dem Water of Leith Walkway weiter in Richtung Leith, lassen sich die Ruhe und Natur inmitten der Stadt noch einige Minuten länger genießen.

Stockbridge

Stockbridge Edinburgh
Elegante georgianische und viktorianische Reihenhäuser in Stockbridge, Bild: Doubleclix / shutterstock

Folgt man dem Water of Leith Walkway in die entgegengesetzte Richtung, gelangt man in die nördlich des Stadtzentrums gelegene Nachbarschaft Stockbridge. Die Heimat vieler Musiker, Künstler und Schriftsteller lockt mit fast schon dörflichem Charme. Jeden Sonntag findet in der Saunders Street auch der Stockbridge Market statt, auf dem sich lokale und regionale Kunst und Köstlichkeiten erwerben lassen – auch die Einheimischen erledigen hier gerne ihre Sonntagseinkäufe. An jedem anderen Tag bieten die zahlreichen Cafés und kleinen Läden ein genauso spannendes Programm. Beim Schlendern durch die engen Gassen der Nachbarschaft lässt sich ihr individueller und bohemischer Charakter jedoch am besten erkunden.

Geheimtipp: Anreise

Wer tagsüber vom Flughafen Edinburghs aus anreist, sollte unbedingt mit einem der Buslinien in die Stadt fahren. Die etwas längere Fahrtzeit führt Besucher durch die romantische Landschaft, die Edinburgh umgibt, und durch die charmanten Vororte, die bei einem Wochenendbesuch der Stadt vielleicht nicht mehr in den Reiseplan passten – perfekt zur Einstimmung oder zum Ausklang eines unvergesslichen Urlaubs in Edinburgh.