Bodenständigkeit und Kultur in Cleveland

Cleveland

Cleveland – eine von Vielen unterschätzte Stadt, die zeigt, was der mittlere Westen der USA zu bieten hat.

Die Stadt in Ohio hat einen bodenständigen Charme. Bier, Sport und Rock and Roll vermischen sich mit kulturellen Highlights, wie dem weltbekannten Playhouse Square und dem Cleveland Orchestra. Cleveland hat sich in den letzten Jahrzehnten vom industriellen Zentrum zur Metropole entwickelt und dabei nicht vergessen, wie der Plausch mit den Nachbarn funktioniert.

Sport und Bier in Cleveland

Sport spielt in Cleveland eine große Rolle. Die drei großen Profisportmannschaften und ihre Stadien sind Kultstätten. Da wären die Cleveland Browns, die in der NFL spielen, das Basketballteam Cleveland Cavaliers und die Cleveland Indians, das Baseballteam der Stadt. Bei einem Aufenthalt in Cleveland sollte man sich den Besuch eines Spieles nicht entgehen lassen. Man spürt, wie die Stadt hinter ihren Mannschaften steht und das Sportfieber ist ansteckend.

Und was passt besser zum Stadionbesuch, als ein kühles Bier? Die Einwohner Clevelands sind sehr stolz auf ihre Brauereikunst. Mit einem Stempelbuch kann man durch die Stadt ziehen und an jeder Zapfstelle ein Bier probieren. Sport und Bier, die Bodenständigkeit des mittleren Westens ist in Cleveland, trotz des großen Wachstums, nicht verloren gegangen und das spürt man auch an dem Miteinander der Menschen.

Von Rock & Roll bis Klassik

Skyline Cleveland
Blick auf die Skyline Clevelands, Bild: f11photo / shutterstock

Wer statt sportlich lieber musikalisch unterwegs ist, der kommt in Cleveland auch auf den Geschmack. In der Rock and Roll Hall of Fame gibt es alles von Elvis über die Beatles bis hin zu Jimi Hendrix. Neben Ausstellungen zu bestimmten Künstlern, wird auch über die Wurzeln des Rock and Roll erzählt. Die Ruhmeshalle ist ein Muss für alle Fans der Musikrichtung der 80er Jahre.

Vom Rock and Roll geht es dann in die Klassik. Das Cleveland Orchester gehört zu den fünf größten Symphonieorchestern der USA. Die Musiker werden in der Stadt wie lokale Berühmtheiten behandelt. Zu sehen ist das Orchester zur Zeit im Masonic Auditorium und der Severance Hall.

Theaterkultur in Cleveland erleben

Terminal Tower
Der Terminal Tower, Bild: Kenneth Sponsler / shutterstock

Sport und Musik, was fehlt da noch? Natürlich Theater. Im Gateaway District liegt der so genannte Playhouse Square. Hier reiht sich ein großes Theater an das nächste. Der Playhouse Square in Cleveland ist nach dem Broadway in New York das zweitgrößte Theaterviertel des Landes. Fünf große Theater spielen über 300 verschiedene Shows. Am Abend hell erleuchtet, bietet das Viertel außerdem die beliebtesten Restaurants und Bars der Stadt.

Ein kleines Stück Italien

Eine Besonderheit Clevelands ist das bekannte Little Italy Viertel. Es eignet sich sehr gut, wenn man am Abend ausgehen möchte. Die vielen Restaurants und Bars der italienischen Gastronomie reichen Weine und Delikatessen aus Italien. An den Straßen liegen fast ausschließlich Läden, die Waren italienischer Herstellern verkaufen. Zum italienischen Flair tragen auch die gestalteten Hausfassaden und Wandgemälde bei.

Auch historisch hat das Viertel einiges zu bieten. Die Kirche des Heiligen Rosenkranzes wurde um 1905 erbaut und ist immer einen Besuch wert. Zur selben Zeit wurde auch das Alta Haus erbaut, dass in dem Viertel liegt. Es gehört zur italienischen Gemeinde und sollte unbedingt besichtigt werden.

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