Mittwoch, November 25, 2020
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Sicher in die Wintersportsaison starten

Snowboarden, Skifahren, Eisklettern – kaum eine Freizeitbeschäftigung ist so vielseitig wie Outdoor-Sport im Winter. Rasante Abfahrten wechseln sich mit erholsamen Stunden inmitten unberührter Natur ab. Eine Auszeit vom Alltag inklusive. Die Sehnsucht nach dieser verlockenden Mischung aus Aktivität und Ruhe zieht jedes Jahr Millionen Wintersportfans in die Skigebiete Europas. Die Kulisse ist beeindruckend, birgt jedoch viele Gefahren. Nur wer die Sicherheitsvorgaben in den eisigen Höhen kennt, kommt unverletzt durch die Wintersportsaison.

Wichtige Faktoren für sicheren Outdoor-Sport im Winter

Die größte Gefahr geht von der Kälte und dem unbeständigen Wetter in den Skigebieten aus. Darüber hinaus steigt die Zahl der Wintersportler auf den Pisten kontinuierlich. Umso wichtiger ist das Kennen und Befolgen des Leitfadens zur Sicherheit beim Wintersport.

Um der zunehmenden Anzahl an Besuchern gerecht zu werden, verstärkten die Betreiber der alpinen Gebiete ihr Team an Rettungskräften drastisch. Die Hersteller von Sportbekleidung zogen nach und entwickelten Ausrüstung, die den eisigen Temperaturen noch zuverlässiger standhält.

Wintersportler machen nicht selten den Fehler, sich ausschließlich auf ihre gute Ausrüstung zu verlassen. Stattdessen geht es bei unfallfreiem Wintersport um eine gezielte Kombination unterschiedlicher Faktoren.

Diese sind:

  • Körperliche Fitness
  • Sichere und vollständige Ausrüstung
  • Persönliche Verhaltensregeln
  • Die Auswahl des richtigen Gebiets
  • Regeln für das Verhalten in der Gruppe

Viele Skigebiete bieten Sicherheitstrainings an, bei denen die praktische Anwendung der Regeln geübt wird.

Verletzungen vorbeugen und im Notfall richtig agieren

Die Sicherheitsregeln setzen sich aus Maßnahmen zur Vorbeugung von Unfällen und Richtlinien im Falle des Eintritts eines Notfalls zusammen.

Der Wintersportler

In den hoch gelegenen Skigebieten ist der Sauerstoffgehalt der Luft deutlich geringer als im Flachland. Körperliche Fitness ist daher eine Grundvoraussetzung zur Vermeidung von medizinischen Notfällen in den Bergen. Des Weiteren gilt es, die Verhaltensregeln auf der Piste zu beachten. Rücksicht gegenüber anderen Fahrern und die realitätsnahe Einschätzung des eigenen Könnens sind essenziell.

Die Ausrüstung

Gegen Kälte und Wind hilft der Zwiebel-Look. Er sollte aus drei Schichten (Thermo-Unterwäsche, Isolierschicht, wasserabweisende Überbekleidung) bestehen. Sonnenschutzcreme im Gesicht und auf den Lippen sowie eine Brille schützen vor UV-Strahlen. Ein Helm bewahrt den Kopf vor Verletzungen durch Stein- und Eisschlag. Der Rucksack sollte ausreichend Platz für ein Erste-Hilfe-Set und Verpflegung bieten.

Der Umfang der Ausrüstung sollte auf die Aktivität abgestimmt sein. Zusätzlich zur Grundausstattung sollte sie bei Skihochtouren, Gletscherwanderungen und beim Eisklettern eine Karte und ein Navigationsgerät beinhalten. Eispickel und Steigeisen geben sicheren Halt im gefrorenen Gelände. Ein LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel sind als Notfallausrüstung unerlässlich.

Das Skigebiet

Den Wintersport genießen, Bild: Lisitskiyfoto / shutterstock

An einer Panoramatafel vor der Berghütte sollte täglich die Wetterlage und Lawinengefahr abgelesen werden. In höheren Lagen können sich die Witterungsbedingungen schlagartig ändern, sodass eine vorherige Festlegung eines Plan B von Vorteil ist. In der Gruppe gilt die Rücksichtnahme auf das schwächste Mitglied. An diesem orientiert sich die Auswahl der Piste und der Umfang der Tour.

Fazit

Unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Verhaltensregeln steht einer unfallfreien Wintersportsaison nichts im Wege. Wer seine Fähigkeiten ehrlich einschätzt und Rücksicht auf schwächere Sportler nimmt, schützt sich und andere. Im Notfall verhindern geeignete Ausrüstung, ein sicheres Vorgehen in Bezug auf Navigation und Erste-Hilfe Schlimmeres. Die Inanspruchnahme der Sicherheitskurse vor Ort hält das Wissen frisch und stärkt das Gespür für Gefahrensituationen.

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