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Montag, Januar 19, 2026
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Tragen unterwegs: Körpernähe auf Reisen mit Baby

Babytragen und Tragetücher sind die ideale Lösung für den Familienurlaub mit Säugling. In fremder Umgebung gibt die Nähe zu Mama und Papa dem Nachwuchs Sicherheit. Zusätzlich bietet das Tragen jede Menge logistische Vorteile. Warum Tragen auf Reisen ideal für Eltern und Baby ist, wird nachfolgend genau erklärt.

Vorteile der Babytrage bei Anreise

Unabhängig davon, welches Verkehrsmittel zur Anreise genutzt wird, hat die Babytrage immer den Vorteil, dass sie platzsparend ist. Im Auto bleibt so jede Menge Stauraum für anderes Gepäck, im Zug versperrt der Kinderwagen nicht Gänge oder Abteile.

Wer mit dem Flugzeug in den Urlaub reist, der kann zwar einen Kinderwagen mitnehmen, dieser muss aber häufig bereits beim Check-in abgegeben werden. Die Zeit bis zum Abflug, wird das Baby dann umständlich auf dem Arm getragen. Die Babytrage können Eltern sogar während des Fluges nutzen und notfalls mit dem Baby im Tragetuch bequem auf- und ablaufen. Das funktioniert natürlich auch ohne Tragehilfe, aber dann haben Mama und Papa keine Hand frei, um sich bei möglichen Turbulenzen zu halten oder zwischendurch einen Tomatensaft zu trinken.

Wichtig, egal ob auf Reisen oder zu Hause, ist die Qualität der Tragehilfen. Vor dem Kauf ist es empfehlenswert, das Tuch erstmal auszuprobieren und verschiedene Rezessionen und reale Testberichte von Eltern mit Tragetücher zu lesen. Das gewünschte Modell muss auf Alter und Größe des Babys abgestimmt sein und zusätzlich zu den Bedürfnissen der Familie passen. Wird eine Trage nur für den kurzen Einsatz benötigt, ist ein Ring Sling meist die perfekte Wahl, für längere Strecken, kommen verschiedene schulter-, rücken- und hüftschonende Varianten infrage.

Tragen am Urlaubsort – die Pluspunkte

Tragetuch im Urlaub
Mit dem Tragetuch im Urlaub, Bild: Trendsetter Images / shutterstock

Eine fremde Umgebung, unbekannte Gerüche und Geräusche, Zeitverschiebung und Klimawechsel können für die Kleinen Stress bedeuten. Durch viel Körpernähe entspannen Babys leichter. Die Umstellung funktioniert in vielen Fällen einfacher und schneller.

Weitere Vorteile sind:

  • Schutz: Die Trage kann sowohl als Schutz vor Sonne als auch unerwünschten Zugriffen dienen. Oft gibt es in Tragetüchern und Babytragen eine Möglichkeit den Kopf der Säuglinge vor UV-Strahlung und Einblicken zu schützen. Gerade in mediterranen Ländern und in Asien greifen Menschen süßen Babys gerne ins Gesicht, teilweise wird sogar beherzt zugekniffen. Die Trage ist eine exzellente Barriere gegen schockverliebte Passanten.
  • Wandern: Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, der weiß um die Untauglichkeit vieler Wanderwege für Kinderwagen. Mit einer Trage passieren sportliche Eltern viele Hürden. Das Baby hat gleichzeitig einen exzellenten Ausblick und erlebt die Natur von einem geschützten Ausguck an der Brust oder auf dem Rücken der Eltern. Während der Rast dient das Tragetuch als weiche Unterlage oder Decke.
  • Besichtigungstouren: Sehenswürdigkeiten sind häufig historischen Ursprungs. Auf uralten Schlössern und Burgen gibt es zahlreiche Treppen. Für Eltern mit Babytragen stellen diese kein Problem dar.

Tipps zum Tragen auf Reisen

  • Gerade kleinere Babys sollten nicht zu lange oder überhaupt nicht mit dem Blick nach vorne getragen werden. Insbesondere in neuer Umgebung kann es sonst schnell zu einer Reizüberflutung kommen.
  • Sind die Temperaturen hoch, heizen sich Eltern und Tragling zusätzlich noch gegenseitig auf. Dünne, helle, luftige Kleidung ist deshalb ratsam. Sie schützt vor Sonne und Insekten, wärmt aber nicht noch zusätzlich. In den Sommermonaten sollte die Mittagshitze gemieden werden. Das gilt insbesondere für Tragekinder. Eltern sollten das Baby zu jeder Tageszeit gut beobachten und im Falle einer möglichen Überhitzung lieber eine Pause im Schatten einlegen und den Säugling ablegen. Keine Sorge, selbst in den Tropen werden Kinder getragen und überhitzen normalerweise nicht.
  • Sind im Urlaub verschiedene Aktivitäten geplant, kann die Mitnahme von unterschiedlichen Tragesystemen empfehlenswert sein. Grundsätzlich ist es ideal, sich beim Kauf der Modelle von einer professionellen Trageberaterin Tipps und Tricks zu holen.

Das Tragetuch ist eine geniale Lösung auf Reisen. Wer ein paar wenige Ratschläge berücksichtigt, wird damit gut zurechtkommen und eine entspannte Zeit mit der Familie verbringen.

Wie ein Seifenstartup die Meere von Plastikmüll befreit

Das Hamburger Startup meerkorn (www.meerkorn.de) startete am 16. Januar 2020 seine Crowdfundingkampagne auf www.kickstarter.com um eine Reise-Seifenmühle zu launchen, die aus alten Fischernetzen hergestellt wird zum Schutz der Meere und ihrer Bewohner. Die Gründerin Jennifer Wolf hat uns freundlicherweise einige Fragen zu Ihrem Startup beantwortet und ist dabei auch auf Ihre Reisevorlieben eingegangen. Doch vorab ein paar Infos zu Ihrem Produkt:

Dem Prinzip eines handelsüblichen Salz- oder Pfefferstreuers ähnelnd, lassen sich in einer kleinen Handmühle, dem sogenannten “Soap Grinder”, feine Seifenflocken mahlen, die aufschäumen, sobald sie mit Wasser in Kontakt gebracht werden.

Dabei liegt das Hauptaugenmerk zunächst einmal ganz besonders auf alten und aussortierten Fischernetzen. Wolf erklärt warum, “Viele ausgediente Netze werden heute einfach ins Meer geworfen um sie an Land nicht mehr entsorgen zu müssen. Das liegt daran, dass diese Netze für Fischer einfach wertloser Ballast sind. Einmal im Meer gelandet verenden über die nächsten Jahrhunderte dann Millionen von Meerestieren in diesen Fischernetzen. Wir wollen das ändern und den Netzen einen Wert geben, indem wir sie mit Hilfe von Partnern von den Fischereibetrieben abkaufen und so die Fischfangindustrie dazu bewegen die Netze aufzubewahren und wieder zurück an Land zu bringen. Ein ausrangiertes Netz welches gar nicht erst im Meer landet muss auch nicht wieder mühsam gesucht und geborgen werden.” Einmal geborgen werden die Fischernetze gereinigt, zu Kunststoffgranulat verarbeitet und können wieder verwendet werden um sie in eine neue Form zu bringen, beispielsweise in die Form einer Seifenmühle.

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Mehr Informationen

Wolf hofft nun darauf, mit der Crowdfunding-Kampagne, mit der das Meerkorn-Team am 16. Januar auf der Internetplattform www.kickstarter.com online geht, ihrem Unternehmen den entscheidenden und sprichwörtlichen Kickstart zu geben, um die teure Spritzgussform für den Soap Grinder finanzieren zu können. Die Gründerin setzt stark auf den Erfolg der Kampagne: “Wir haben große Pläne, können aber erst in die Serienproduktion für das Produkt gehen, wenn unsere Kampagne erfolgreich ist.

Meerkorn Travel Soap
Bild: Meerkorn Travel Soap

“Mit einer Naturseife, also einem harten Seifenblock, zu reisen spart nicht nur viel Gewicht im Gepäck, sondern ist auch die einzige Möglichkeit Shampoo und Duschgel mit ein Äquivalent von einem Liter Flüssigseife im Handgepäck mit sich zu führen. Das bedeutet, für jeden Reisenden, der immer nur mit Handgepäck unterwegs ist, stellt sich nie wieder die Frage wie er seinen nächsten Trip mit 100ml Duschgel und Shampoo überstehen soll, ohne überall neue Fläschchen zu kaufen die dann auch noch jedes mal konsequent neuen Plastikmüll zurücklassen.

Die Meerkorn Seifen können für den Körper und sogar für die Haare verwendet werden. Damit gehört das Unternehmen zu den Innovatoren der Szene. Ein Seifenblock entspricht ziemlich genau einem Liter Flüssigseife. Wolf verspricht: “Damit kann man locker ein bis zwei Monate unterwegs sein. Sollte eine Seife dann mal aufgebraucht sein, kann diese einfach durch eine neue Seife ersetzt werden. Da immer dieselbe Mühle verwendet wird entsteht nicht jedes mal neuer Plastikmüll. Das spart pro Jahr bestimmt 20-30 Duschgel- und Shampooflaschen pro Kopf! Außerdem haben wir penibel darauf geachtet, ein perfektes Naturprodukt zu kreieren – eine Seife die zu 100% aus biologisch abbaubaren, natürlichen Inhaltsstoffen besteht und somit bedenkenlos überall in der Natur verwendet werden kann ohne die Pflanzen- und Tierwelt in einem, Fluss, See oder Wasserfall zu gefährden.”

Die Gründerin, Jennifer Wolf, ist selbst begeisterte Backpackerin und hat bereits die meisten Kontinente unserer Erde bereist. Mit nun 29 Jahren lebt sie derzeit in Hamburg und freut sich die Zukunft ein Stück nachhaltiger zu gestalten und die Meere von Plastik und somit auch uns vor Microplastic in der Nahrung zu bewahren. Sie hat sich zum Start der Crowdfunding-Kampagne unseren Fragen zur Verfügung gestellt:

Interview mit Jennifer Wolf

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass man aus alten Fischernetzen eine Handmühle für Seife produzieren kann?
Die Idee kam, wie so oft, aus mehreren Richtungen. Zum einen bei Gesprächen mit einem lokalen Partner, welcher bereits Erfahrungen mit der Verarbeitung dieses besonderen Rohstoffs hat. Zum anderen habe ich selbst eine Zeit lang bei Bracenet, auch ein junges Unternehmen aus Hamburg, welches mittels aus dem Meer geborgenen Fischernetzen Schmuck und Accessoires herstellt, gearbeitet. Der Grundgedanke bestand aber vor allem darin, kein Produkt zu erschaffen, welches selbst Teil eines Problems ist oder werden könnte. Ich habe für mich selbst festgestellt, wie wichtig es ist, selbst hinter dem Produkt zu stehen und davon überzeugt zu sein etwas positives zu bewirken. Nicht nur für die tägliche Motivation, sondern auch für die innere Zufriendenheit.

Was sind neben dem ökologischen Aspekt die praktischen Vorteile für den Reisenden im Vergleich mit herkömmlicher Seife?
Unsere Seifenmühle soll die Vorteile von Flüssigseife und Hartseife vereinen. Die ursprüngliche Idee kam mir, als mir mal wieder mein Shampoo wärend einer Reise im Rucksack ausgelaufen ist. Für meine nächste Reise besorge ich mir also Hartseife, zu einer Zeit als viele für den täglichen Gebrauch Zuhause auf Hartseife umstiegen. Für die Meisten steht hier der gesundheitliche Aspekt von Hartseife die entscheidende Rolle. Vor allem naturbelassene Seife ohne Mikroplastik und anderen Zusatzstoffen ist besser für die Haut und die Natur. Für mich war aber vor allem das geringere Gewicht im Gepäck eine positive Überraschung. Nach einer Weile wird ein solches Seifenstück aber unabhängig von Behältnis sehr matschig, unhygienisch und einfach unschön zu benutzen. Der Vorteil bei unserer Seifenmühle besteht darin, dass die Seifenflocken sich aufgrund der großen Oberfläche schnell auflösen und der Seifenblock selbst hygienisch bleibt. Und natürlich hat man mit einer meerkorn-Seifenmühle auch keine Handgepäckbeschränkungen mehr.

Gibt es Ihre Seife in verschiedenen Geruchsrichtungen?
Ja, wir haben für unsere Mühle drei unterschiedliche Seifen entworfen. Von energetisierend und erfrischend bis sensitiv und beruhigend. Dabei sind alle Seifen voll ökologisch abbaubar und frei von Palmöl, Microplastik und voll gepackt mit natürlichen Inhaltstoffen. Ich selbst habe eine sehr empfindliche Haut und leide mitunter unter Neurodermitis, weshalb ich besonders hohen Wert auf die Hautverträglichkeit lege. Die genauen Inhaltsstoffe können auch auf unserer Internetseite eingesehen werden.

Sie sind selbst gerne als Backpacker unterwegs. Welches ist Ihr bisheriges Lieblingsziel und wohin soll die nächste Reise gehen?
Bei meinen Reisen bin ich stehts auf der Suche nach „echten“ Momenten, wie ich sie nenne. Einprägsame, magische Momente kann man an so vielen Orten erleben. Hinsichtlich der Natur und deren Gewalten steht für mich Island ganz weit oben auf meiner Liste, in Vietnam war ich hingegen von der Offenheit der Menschen am meisten überrascht. Da ich dort einige Zeit gelebt habe möchte ich bald wieder in die Volksrepublik China reisen und sehen, wie sich mein früheres Zuhause entwickelt hat.

 

Buggy oder Trage: Was eignet sich besser beim Reisen mit Baby?

Der Urlaub mit Baby steht vor der Tür. Für viele Eltern ist Mobilität auf Reisen mit Nachwuchs enorm wichtig. Sie wollen vom Hotel zum Strand spazieren, Sehenswürdigkeiten abklappern oder einen gemütlichen Bummel durch verwinkelte Altstädte einlegen. Eignen sich Buggy oder Trage besser für einen Familienurlaub mit Kleinkind?

Ausrüstung abhängig vom Baby

Haben Eltern zu Hause ein ausgeprägtes Tragekind, das den Kinderwagen komplett verweigert, dann wird sich dieser Zustand auch im Urlaub nicht ändern. Zwar mag die Vorstellung schön sein, das Kind an der Strandpromenade entlang in den Schlaf zu fahren, aber wenn so etwas in der Heimat nicht klappt, funktioniert es in der Regel auch auf Reisen nicht. Genauso andersherum – Buggyfans werden sich nicht in die Trage zwängen lassen. Grundsätzlich sollten Familien eher das Transportobjekt mitnehmen, das sie auch zu Hause gerne nutzen.

Buggy-Mitnahme im Flugzeug möglich?

Die Babytrage oder das Tragetuch lassen sich kinderleicht verstauen und kommen überall problemlos mit hin. Das sieht beim Kinderwagen anders aus. Fahren Familien mit dem Auto in den Urlaub, kommt das gute Stück meist in den Kofferraum. Aber was machen Eltern auf Flugreisen mit dem Buggy?

Die Freigepäckmenge ist zwar limitiert, darunter fällt der Buggy allerdings nicht. Dieser darf bei den meisten Airlines sogar kostenlos aufgegeben werden. Er wandert wahlweise zum Gepäck in den Frachtraum oder kann am Gate abgegeben werden. Wichtig ist, dass der Kinderwagen für Flugreisen bestimmte Kriterien erfüllt, zum Beispiel muss er komplett zusammenklappbar sein. Nicht alle sind dabei auch noch einfach zu verwenden, deshalb lohnt sich der Blick auf diese Vorschläge für reisetaugliche Buggys.

Infrastruktur am Urlaubsort

Kinderwagen im Urlaub
Mit dem Buggy im Urlaub, Bild: Anna Nahabed / shutterstock

Als zweite Entscheidungsgrundlage dienen die Verhältnisse im Reiseland. Gibt es dort überhaupt gut ausgebaute Bürgersteige und Gehwege, auf denen sich ein Kinderwagen gemütlich schieben lässt? Je exotischer das Ferienziel, desto unwegsamer sind normalerweise die Straßen. Dafür ersetzt der Buggy dort gerne den Hochstuhl, der auf Bali, in Thailand oder Lateinamerika nicht zwingend vorhanden ist.

Wer dagegen eine Städtereise in Europa plant, der kann von ordentlichen Wegen ausgehen. Gerade, wenn ein umfangreiches Besichtigungsprogramm auf dem Plan steht, lohnt ein Kinderwagen sich. Ansonsten drohen bei einer fußläufigen Ganztagestour Verspannungen und Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich. Egal, wie gut die Trage ist, das Baby stellt ein zusätzliches Gewicht dar, welches auf Dauer anstrengend werden kann.

Tragetuch oder Babytrage auf Reisen?

An dieser Stelle kommt ein exzellenter Tipp einer professionellen Trageberaterin ins Spiel. Wer in Ländern mit niedrigerem hygienischem Standard den Urlaub verbringt, der sollte lieber die Trage einpacken. Beim Anlegen von Tragetüchern landen die langen Bänder gerne auf dem Boden. Sind die Straßen staubig oder sandig, dann verschmutzt das Tuch leicht. Bei Babytragen, die eher wie ein Rucksack konstruiert sind, hängt normalerweise nichts herunter, sodass eine größere Sauberkeit garantiert ist. Tragen gibt es für Babys und Kleinkinder unterschiedlichen Alters. Welches Modell ideal passt, sollte vor dem Urlaub ausprobiert werden. Am besten laufen Eltern und Babys eine neue Trage vor dem Urlaub gut ein, damit sich der Nachwuchs darin bereits wohlfühlt, wenn es auf Reisen geht.

Doppelt gemoppelt: Am besten Trage und Buggy

Wenn es nicht zu umständlich ist, dann ist die Kombination von Kinderwagen und Babytrage im Urlaub am besten. Dann sind Eltern und Kinder für sämtliche Eventualitäten gerüstet. Je nach Bedürfnis und Aktivität wird das ideale Transportmittel gewählt. So ist ein entspannter Urlaub garantiert.

 

 

 

 

Winterurlaub mit Baby: Was muss ins Gepäck?

Schneebedeckte Wiesen, glitzernder Raureif und gefrorene Seenlandschaften – die kalte Jahreszeit besitzt einen besonderen Reiz. Gerade deshalb zieht es zum Jahresende und Jahresbeginn viele Menschen in die Natur. Auch, wenn die Temperaturen dabei teilweise unter dem Gefrierpunkt liegen, lohnt ein Winterurlaub mit Baby. Voraussetzung für eine gelungene Reise ist die richtige Ausrüstung. Was muss alles mit ins Gepäck?

Die Grundausrüstung für Babys

Das wichtigste im Winterurlaub mit Baby ist es, dass die Säuglinge nicht frieren und ihre Haut gut geschützt ist. Nicht nur Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen zu schaffen, sondern auch Heizungsluft und die hohe UV-Strahlung auf den Bergen.

So hat es der Nachwuchs mollig warm

Schneeanzug Baby
Was im Sommer der Sand ist im Winter der Schnee, Bild: FamVeld / shutterstock

Ob beim Spaziergang in der Schneelandschaft oder beim Wintersport, das Baby sollte dick eingepackt sein. Ideal dafür ist ein einteiliger Schneeanzug inklusive Füßen und Kapuze. Darunter bewährt sich der Zwiebellook. Dafür trägt der Säugling einfach mehrere dünne Schichten aus Body, Shirt, Strumpfhose und Leggings. Sollte es dem Baby zu heiß werden, kann einfach eine der Schichten unter dem Schneeanzug ausgezogen werden.

Wer das Baby die meiste Zeit am Körper trägt, der kann auf den Schneeanzug getrost verzichten, wenn er eine gut funktionierende Tragejacke besitz. Die Trageexpertin von tragejacken-baby.de empfiehlt daher auch, unter der Babytragejacke besser mehrere Kleidungsschichten zu tragen.

Insbesondere auf warme Füße ist zu achten. Wollsocken, die bis zum Knie reichen sind eine gute Option, weil sie nicht so leicht abgestreift werden können. Darüber passt ein Paar Lauflernschuhe aus Leder gut. Winzige Babyhände werden mit Fäustlingen bestens vor Wind- und Wetter geschützt. Ob im Schneeanzug mit Kapuze oder in der Tragejacke, der Kopf des Säuglings muss unbedingt vor kalten Luftzügen bewahrt werden. Selbst unter der Kapuze lohnt deshalb eine Wollmütze. Ansonsten ist eine gut gefütterte Kopfbedeckung ratsam.

Nicht nur tagsüber und an der frischen Luft, brauchen Babys besondere Ausrüstung – auch in der Nacht, wollen sie nicht frieren. Dafür packen Eltern den mollig warmen Winterschlafsack ein. Von Mützchen beim Schlafen wird abgeraten, weil Säuglinge die Temperatur über den Kopf regulieren. Dieser Prozess kann durch die Mütze gestört werden.

So sind Augen und Haut gut geschützt

Cremen, cremen, cremen, lautet das Motto für Eltern und Kinder im Winterurlaub. Die Luft ist trocken, die Heizungen laufen auf Hochtouren und die UV-Strahlung in den Bergen ist sehr hoch. Bevor Familien zum Spaziergang aufbrechen, sollten Sie eine gute Babysonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf Gesicht, Ohren und Nacken auftragen. Werden keine Handschuhe übergezogen, dann gilt es auch die Finger und Handrücken zu cremen.

Danach wird eine weitere Schicht aufgetragen. Dafür bekommt das Baby eine fettige Kälteschutzcreme ohne Wasser sanft einmassiert. Diese ersetzt das fehlende wärmeisolierende Fettgewebe der Säuglinge.

Braucht das Baby eine spezielle Sonnenbrille? Das kommt auf die Umstände an. Wird der Säugling die meiste Zeit im Kinderwagen geschoben, dann ist er dort sowieso vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Beim Tragen reicht normalerweise auch eine Mütze mit Schirm und Nackenschutz aus. Je älter und aktiver der Nachwuchs ist, desto empfehlenswerter ist eine extra Sonnenbrille, bei ganz kleinen Babys ist das Utensil eher störend.

Was muss sonst noch mit in den Familien-Urlaub?

Die weitere Ausrüstung unterscheidet sich im Wesentlichen kaum von der Packliste des Sommerurlaubs. Milchpulver, Stillschal, Lätzchen, Snacks, Gläschen und Windeln sollten – zumindest für die Anreise und die ersten Tage – in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Dann müssen mindestens so viele Bodys, Hosen, Oberteile, Strumpfhosen, Socken etc. ins Gepäck, wie sie auch zu Hause benötigt würden. Die genauen Packangaben hängen von der Urlaubsart und der Unterkunft ab. Bietet die Ferienwohnung eine Waschmaschine, können breiverschmierte Tops jederzeit gewaschen werden. Handelt es sich um ein spezielles Babyhotel, sind Flaschenwärmer, Hochstühle und Zustellbett normalerweise vorhanden. Gerade für die ersten Ferien mit Baby lohnt sich eine kindgerechte Unterbringung. Zusätzlich kann eine vorherige Anfrage bei den Betreibern, welche notwendigen Gegenstände bereits vorhanden oder vor Ort besorgt werden können, hilfreich sein. Dafür reichen eine E-Mail oder ein kurzer Anruf aus. Mit ausreichender Vorbereitung steht einer erholsamen Auszeit als Familie nicht im Weg.

Babynahrung auf Reisen: Was muss ins Gepäck und was gibt es vor Ort?

Einer der Hauptsorgepunkte von Eltern, die einen Urlaub planen, ist die Versorgung des Babys vor Ort. Je weiter weg das Reiseziel ist, desto größer werden die Fragezeichen und Ängste. Welche Utensilien müssen ins Gepäck, was gibt es vor Ort und welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?

Flaschenwärmer, Milchpulver und Co. – Die Packempfehlung

Was genau im Gepäck landet, hängt stark von der gebuchten Unterkunft und dem Reiseziel ab. Wer in ein spezielles Babyhotel in Mitteleuropa reist, der braucht sich keine Gedanken machen. Vor Ort wird er häufig sogar Breigläschen der Lieblingsmarke finden. Ist das Baby Allergiker oder trinkt nur eine bestimmte Milch, muss ein ausreichend großer Vorrat der passenden Nahrung mitgebracht werden. Außer, ein Supermarkt mit den entsprechenden Produkten befindet sich in der Umgebung. Hierbei sollte man sich nicht auf gut Glück verlassen, sondern entweder das Internet befragen oder direkt das Geschäft bzw. die Unterkunft kontaktieren.

Ferienwohnungen bieten meistens eine mehr oder weniger gut ausgestattete Küche. Je nach Objekt können sogar Hochstühle, Babybetten, Nachtlicht und Vaporisator vorhanden sein. Auch hier beantworten die Betreiber gerne vorab die Fragen. Wer mit dem eigenen Auto anreist, der hat normalerweise so viel Platz, dass er den eigenen Flaschenwärmer, Milchbrei etc. einpacken kann.

Bei Flugreisen ist die Gepäckmenge limitiert. Dennoch empfiehlt es sich, einige Dinge dabei zu haben. Gerade, wenn Fernreiseziele angesteuert werden, sollte die Mitnahme folgender Utensilien überlegt werden:

  • Babynahrung (zumindest für die Anreise und die ersten Tage, bis man vor Ort Produkte findet)
  • Milchpulver
  • Flaschen / Trinkbecher
  • Gläschenwärmer
  • Pürierstab
  • Adapter
  • Kekse, Knabbereien, Snacks
  • Stillschal, Milchpumpe

Hilfsmittel für den Aufenthalt vor Ort

Urlaub mit Baby
Keine Angst – Ein Urlaub mit Baby bringt viele schöne Erinnerungen. Bild: Tiplyashina Evgeniya / shutterstock

Am einfachsten ist es sicher, wenn Paare mit einem vollgestillten Baby in den Urlaub fahren, weil dann kaum Ausrüstung mit muss. Fängt das Baby gerade an zu Essen, findet man überall auf der Welt frisches Gemüse. Entweder bereiten die Eltern dieses selbst zu einem Brei zu oder fragen diesbezüglich in der Hotelküche an. Mittlerweile gibt es immer mehr Familien, die alternative Nahrungseinführung beim Baby praktizieren. Hanna von Babyled-weaning.de schreibt  auf ihrem Blog darüber, welche Vorteile es bietet, den Nachwuchs direkt an festes Essen heranzuführen. Die Breiphase wird bei Baby-Led-Weaning ausgelassen. Wer ein Anhänger der Methode ist, hat im Urlaub wenig Schwierigkeiten. Das Baby isst bei Bedarf einfach bei den Eltern mit oder wird gestillt bzw. mit der Flasche gefüttert. Egal, wie und wo das Baby isst, auf ausreichende Hygiene ist zu achten. Ein kurzer Blick in die Restaurantküche kann helfen, eine gute Grundsauberkeit zu erkennen.

Gerade, wenn die Freigepäckmenge limitiert ist, lohnt eine Recherche nach örtlichen Ausrüstungsverleihs. In einigen Zielgebieten gibt es Agenturen, wo vom Reisebett, über den Flaschenwärmer bis zu Schwimmflügeln alles mietbar kann, was die Reisefamilie benötigt. Ein Beispiel dafür ist Bali-Babyhire. Dort stehen sogar gut ausgebildete Tagesmütter und Nannys zur Verfügung, falls die Eltern sich Zeit zu zweit wünschen.

Wer davon ausgeht, dass es vor Ort keine Hochstühle gibt, kann auch Tischsitze extra für Reisende vorab besorgen. Dann können sowohl Mama, Papa als auch Nachwuchs entspannt essen.

Essen im Familienurlaub: Das Fazit

Ängste und Stress bezüglich der Babyversorgung im Urlaub sind meistens unbegründet. In allen Regionen der Welt kommen Säuglinge zur Welt und essen. Tatsächlich ist es so, dass Babys oft sehr viel flexibler sind, als gemeinhin angenommen wird. Sowohl zur Beruhigung von Mutter und Vater, als auch für Notfälle, schadet es dennoch nicht, ein paar Vorbereitungen zu treffen. Eine ausreichende Menge an Milchpulver sollte bei jungen, ungestillten Säuglingen im Gepäck sein. Ansonsten klärt eine rechtzeitige E-Mail mit genauen Fragen zur Ausstattung der Unterkunft viele Fragen. Je umfangreicher die Babyausstattung vor Ort bereits ist, desto we

Urlaub mit Haustier – Reisen mit Hund, Katze & Co.

Die schönste Zeit des Jahres möchte man mit seinen Liebsten verbringen und dazu gehört oft auch das eine oder andere Haustier. Damit der Urlaub aber für Mensch und Tier gleichermaßen entspannt verläuft, gibt es einiges zu beachten. Mit unseren Tipps steht einer herrlichen Zeit für alle Beteiligten nichts im Wege.

Allgemeine Tipps für den Urlaub mit Hund, Katze oder anderen Haustieren in der EU

Haustiere gehören für viele Menschen zur Familie mit dazu und deswegen sollen sie auch im Urlaub nicht fehlen. Über einen Urlaub mit Haustier muss man sich jedoch im Vorfeld ein paar Gedanken machen, damit er für alle Beteiligten wirklich angenehm verläuft.

Wissenswert ist zunächst, dass den gesetzlichen Bestimmungen zufolge Reisende pro Person höchstens fünf Haustiere (Hunde, Katzen, Frettchen) mitnehmen dürfen. Innerhalb der EU dürfen diese mitreisen, wenn sie eindeutig gekennzeichnet sind, d.h. über einen Mikrochip oder eine Tätowierung verfügen. Die Kennzeichnungsnummer des Tieres muss im EU-Heimtierausweis vermerkt sein, den der Tierarzt ausstellt. In diesem muss zudem ein Vermerk über eine Tollwut-Impfung eingetragen sein, die spätestens drei Wochen vor einer Reise innerhalb der EU erfolgen muss.

Je nach Reiseland kann es weitere Bestimmungen geben, zum Beispiel Leinen- und Maulkorbpflicht, über die sich Urlauber vorab informieren sollten. Bei Reisen außerhalb der EU müssen zudem die Wiedereinreisebedingungen beachtet werden. Über diese informieren u.a. die jeweiligen Botschaften und Touristeninformationen des Reiselandes.

Winterurlaub Hund
Mit der richtigen Planung kann man mit seinem Haustier einen schönen Winterurlaub verbringen, Bild: Hrecheniuk Oleksii / shutterstock

Wichtig ist auch, sich vor Beginn des Urlaubs darüber zu informieren, ob die Reiserücktritts- und Haftpflichtversicherung auch für das Haustier gilt.

Ein Haustier darf natürlich nicht im Reisekoffer mit in den Urlaub genommen werden. Deswegen muss eine geeignete Transportbox besorgt werden, an die man sein Haustier vorab gewöhnen sollte, zum Beispiel indem man gelegentlich ein Leckerli in die Box legt. Dann verbindet das Tier positive Assoziationen mit dem Behälter und hält es problemlos eine Weile darin aus.

Schließlich sollten Tierhalter vorab eine Reisecheckliste für ihre kleinen Freunde erstellen und überlegen, welche Dinge diese im Urlaub unbedingt benötigen. Dazu können neben Futter, Leckerlis und Tierspielzeug u.a. auch Sonnenschutz, ein Maulkorb bei Hunden oder spezielle Medikamente zur Beruhigung oder gegen die Reisekrankheit gehören.

Mit dem Haustier im Flugzeug unterwegs 

Bei einer Flugreise mit Haustier sind die Bestimmungen der jeweiligen Airline zu beachten. Kleine Tiere, wie zum Beispiel Hamster, zählen in der Regel als Handgepäck, während größere Tiere wie Hunde und Katzen im Frachtraum mitfliegen müssen. Hier sollte man unbedingt daran denken, dass die Tiere genug Wasser und Futter für unterwegs in ihrer Box haben. Nicht nur im Flugzeug, auch im Zug oder Auto, sollten Tierbesitzer stets für eine Notdurft ihrer Lieblinge gerüstet sein.

Autoreisen mit Haustier

Längere Autofahrten bedeuten für Haustiere Stress. Kommen dann im Sommer noch hohe Temperaturen dazu, wird die Urlaubsreise zur Strapaze für die Tiere. Halter sollten daher vorzugsweise in den frühen Morgen- oder Abendstunden losfahren und genügend Wasser bereitstellen. Bei einem Urlaub mit Hund ist es empfehlenswert, dem Vierbeiner alle paar Stunden eine Pause zum Gassi gehen zu gönnen. Eine Selbstverständlichkeit: Tiere im Sommer niemals im geschlossenen Auto alleine lassen.

Urlaub mit Hund, Katze und Co. – die passende Unterkunft finden

Bei der Wahl der passenden Unterkunft ist natürlich darauf zu achten, dass Haustiere dort willkommen sind. Ob an Nordsee und Ostsee, in reizvollen Mittelgebirgen wie Harz und Eifel, in den bayerischen Bergen oder im Ausland – überall lassen sich Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Hotels finden, die Mensch und Tier gleichermaßen eine schöne Zeit ermöglichen. Bei einem Urlaub mit Hund können sich die Vierbeiner am Meer an ausgewiesenen Hundestränden nach Herzenslust austoben und in beliebten Naturgebieten wie dem Sauerland, Allgäu oder Thüringer Wald bieten sich sowieso unzählige Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge mit Vierbeinern. Metropolen wie Hamburg, Berlin oder Kopenhagen sind für einen Urlaub mit Hund ebenfalls nicht ungeeignet, denn hier gibt es neben tierfreundlichen Unterkünften etliche Grünanlagen, die sich zum Gassi gehen eignen.

FAUBE – ein Reiseblog für Weltentdecker und Neugierige

Reisen bedeutet Freiheit, Wissensdurst und Mut. Ein Plätzchen an der Sonne, am Meer oder im Tiefschnee, je nach persönlicher Vorliebe.

Manja und Marcel, beide 26 haben den dunklen Uni-Keller für ein knappes Jahr gegen eine Weltreise eingetauscht. Manja liebt das Schreiben, Marcel das kreieren von Webseiten, und so beschlossen sie kurzerhand, ihren eigenen Reiseblog www.faube.com zu gründen. Dort finden sich nicht nur umfassende Tipps rund um die Planung, Kosten und Organisation einer Weltreise oder Reise, sondern auch wissenswertes und Berichte zu den schönsten Ländern und Städten auf dieser Welt.

Weltreisen und Reisen: Unvergessliche Abenteuer

Der Traum der beiden ist es, die Welt für jeden zugänglich zu machen – von überall aus. Reisen bedeutet, Neues entdecken. Sich selbst von einer anderen Seite kennenzulernen, neue Charakterzüge zum Vorschein bringen. Mutig sein und auch mal bewusst eine andere Richtung einzuschlagen. Nicht die Haltebucht zu wählen, die eine „wunderbare Aussicht“ verspricht, sondern eine später (genauso schöne Aussicht, aber viel weniger Trubel). Eine Reise und insbesondere eine Weltreise bedeutet, jeden Morgen mit Vorfreude auf den neuen Tag zu starten. Einblicke in unterschiedliche Kulturen, ferne Länder erkunden, Menschen aus aller Welt kennenlernen. Wenn Sie auf Reisen gehen, werden Sie niemals ärmer zurückkehren – Ihr Abenteuer macht Sie reicher an Motivation, Akzeptanz, einer blühenden Liebe zum Leben. Die Welt ist so vielfältig, besticht durch einzigartige Landschaften, faszinierende Städte und liebe Menschen, man würde am liebsten jedes Fleckchen kennenlernen. Das versuchen Manja und Marcel und wollen das Ges(ch)ehene gerne mit Ihnen teilen – dabei helfen Sie auch gerne beim Umsetzen Ihrer eigenen Traumreise.

Einblicke in die Weltreise

Bild: faube.com

Die Besonderheiten dieser Welt mit eigenen Augen sehen war schon immer ein Traum, den sich die beiden etappenweise erfüllen. Bereits drei große Reisen haben sie nun schon unternehmen dürfen, bei ihrer Rückkehr erhielten sie stets die Frage: „Und, wie war’s?“ Eine Frage, für deren Beantwortung man mehr als nur Worte benötigt.

Auf dieser Weltreise erlebten sie so vieles: Steinerne Gottheiten in jahrhundertealten Pagoden und balinesische Magie in Indonesien“>Indonesien. Kunstvolle Tempel mit reicher Historie auf Thailands Inseln. Multikultur und authentische Küche in Singapurs Hawker-Centern und auf den Straßen des Stadtstaates. Unendliche Weiten und atemberaubende Landschaften in Kanada und den USA. Schillernde Herbstfarben und faszinierende Kultur in Japan.

Freundliche, hilfsbereite Menschen mit strahlenden Gesichtern und spannenden Geschichten – überall. Erinnerungen, die sie gerne mit nach Hause genommen haben und mit Ihnen teilen möchten.

FAUBE – was Sie erwartet

Das (Langzeit-)Reisen ist Manja und Marcels Leidenschaft. Vielleicht auch Ihre? Auf der Internetseite beantworten sie wichtige Fragen rund um die Planung, Organisation und Kosten einer Weltreise, beispielsweise: Was kostet eine Weltreise? Wie plant man eine Weltreise? Welche Länder soll ich bereisen und was brauche ich dafür?

Außerdem finden Sie wertvolle Tipps zum Reisen generell, inklusive umfassender Packlisten für den Urlaub und Guides für die schönsten Ziele auf unserer wunderschönen Welt. Lassen Sie sich inspirieren, motivieren und unterstützen und lesen Sie sich gemeinsam mit Manja und Marcel in die schönsten Länder und Orte. Reisen bedeutet, seinen Horizont zu erweitern – kommen Sie mit!

Mit dem Mietwagen Mallorca neu entdecken

Ohne Mietwagen ist ein wundervoller Urlaub auf Mallorca selbstverständlich möglich, ohne Frage! Aber mit einem eigenen Auto kann es ein unvergesslicher und vor allem sehr abwechslungsreicher Urlaub werden.

Mietwagen für Ihren Hotelurlaub

Individualreisen werden immer beliebter, und selbst wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, ist es sinnvoll sich einen Mietwagen zu nehmen. Wer ist denn jemals gern mit einem Sammelbus stundenlang bis in sein Hotel gependelt? Alle paar Minuten ein Zwischenstopp bei der Anfahrt, um alle Gäste in ihrem Urlaubsdomizil abzusetzen. Da kann aus einer Fahrt von einer Stunde, zum Beispiel nach Cala Millor an der Ostküste der Insel, schnell eine 3-stündige Tour im stickigen Reisebus werden. Mit einem Mietwagen kommt man demgegenüber schnell und unkompliziert an das ersehnte Urlaubsziel. Informieren Sie sich am besten frühzeitig überdie verschiedenen Anbieter: Mietwagen auf Mallorca – Die besten Anbieter

Fahrspaß auf der ganzen Insel

Cala D`or, Südosten Mallorcas
Cala D`or, Bild: jasminepersson96 / Pixabay

Die Straßen auf Mallorca wurden in den letzten Jahren sehr gut ausgebaut. Auffallend und zuerst ungewöhnlich sind die vielen Kreisverkehre. Aber dadurch macht das Erkunden der Insel sogar noch mehr Spaß. Eine Rundreise auf der beliebten Balearen-Insel lässt sich unterschiedlich gestalten. Egal für welche Route man sich am Ende entschieden hat, auf einer der sehr gut ausgebauten und flüssig zu fahrenden, Hauptverbindungsstraßen wird man immer wieder gelangen. Das bedeutet nicht, dass die Nebenstraßen schlechter befahrbar sind. Vielleicht manchmal ein wenig eng, steil oder kurvig, aber Wartezeiten an Ampeln erlebt man kaum noch und Schlaglöcher, Schotterwege oder Kopfsteinpflaster wird man eher selten finden.

Alle Facetten der Insel entdecken

Viele Wanderer suchen die Ruhe, und finden diese am besten auf einer kleinen abgelegen Felseninsel auf der Westseite Mallorcas. Vom entzückenden Dörfchen Sant Elm aus fährt ein kleines Boot zur Sa Dragonera, liebevoll auch Dracheninsel, genannt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dieser wunderschöne Platz nur schwer zu erreichen.

Wenn ein Trip in das wunderschöne Tramuntana Gebirge geplant ist, sollte man sich auf keinen Fall die Serpentinenfahrt entgehen lassen. Die kurvenreich gepflasterten Straßen bieten ein durchaus unvergessliches Fahrvergnügen. Auf der einen Seite blickt man in steile, abschüssige Abhänge und auf der anderen Seite ragen meterhohe Felsformationen aus dem Boden. Wem dies zu aufregend und gefährlich erscheint, der kommt dennoch in den Norden, um als Ziel das kleine Städtchen Sóller zu erreichen. Auf dem Weg über die Berge bieten sich unzählige Möglichkeiten für einen Zwischenstopp. Sei es der atemberaubende Blick in die Ferne über tausende Olivenbäume, Orangenfarmen und Weinanbaugebiete, oder einer der kleinen versteckten Bergseen. Am Straßenrand entdecken Sie neugierige Ziegen und Schafe, und am Wasser gelegentlich auch kleine Kuhherden.

Partyurlaub mit Kulturprogramm

Wer einen Urlaub mit Freunden, einem Verein oder der Familie in El Arenal gebucht hat, möchte höchstwahrscheinlich viel Spaß haben, feiern gehen, die Nacht zum Tag machen, den Strand und das Meer genießen. Natürlich soll auch das Kulturprogramm nicht zu kurz kommen. Grundsätzlich fahren mehrmals täglich öffentliche Pendelbusse nach Palma und zurück. Umso näher man dabei am Ballermann 1 wohnt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahrt in die Stadt am Vormittag kaum ein Problem darstellen wird. Auch die Preise sind erschwinglich.

Straßen Mallorca
Bild: Juergen Faelchle / shutterstock

Aber wohnt man eher Richtung Ballermann 15, im ruhigen Örtchen Can Pastilla, sind die Busse morgens meist schon so voll, dass man keinen Platz mehr bekommt und auf einen Späteren warten muss. Nachdem der Tag dann ärgerlich begonnen hat, könnte man am Nachmittag nach der Besichtigung der Kathedrale oder einer ausgiebigen Shopping-Tour vielleicht schon wieder darüber lachen. Oder eben auch nicht. Weil am späten Nachmittag wollen alle – Touristen, Hotelmitarbeiter und Partygäste – auch genau dorthin, wo Sie hergekommen sind.

Es ist tatsächlich keine Seltenheit, dass viele Busse an einigen Haltestellen in Palma nachmittags gar nicht mehr anhalten. Schlichtweg weil sie einfach voll sind! Mit einem Mietauto kommen Sie deutlich schneller von A nach B. Gewiss kommt auch der Autofahrer nicht am Berufsverkehr vorbei. Aber er reist deutlich entspannter und wird sich vorwiegend an positive Erlebnisse seines wohl verdienten Urlaubs erinnern

Visa für Australien-Reisen – dies gilt es zu beachten

Australien ist ein faszinierendes Land. Besonders die Flora und Fauna und die landschaftlichen Besonderheiten lassen das Land zum wahren Touristenmagneten werden. Doch wer eine Australienreise plant, sollte sich bei der Planung nicht nur mit seiner Reiseroute beschäftigen, sondern auch daran denken, dass für die Einreise ein Visum Australien notwendig ist. Damit die geplante Reise problemlos angetreten werden kann, empfiehlt es sich, das benötigte Visa rechtzeitig zu beantragen.

Passende Visa für die Australienreise

Es gibt unterschiedliche Visa, die für die Einreise beantragt werden können. Das eVisitor ist ein sogenanntes Geschäfts- und Touristenvisum und wird am häufigsten genutzt. Alternativ kann auch eine ETA für Australien beantragt werden. Während Deutsche und Österreicher die Wahl haben, ob sie das ETA oder eVisitor Visum beantragen, müssen Reisende mit Staatsangehörigkeit der USA, Kanada, Taiwan, Malaysia, Singapur, Japan, Hongkong, Südkorea und Brunei das ETA beantragen. Da Touristen aus Deutschland und Österreich die Wahl haben, ist ihnen das eVisitor zu empfehlen, da dieses mit geringeren Kosten verbunden ist.

Voraussetzungen für den Erhalt von einem eVisitor

Um das eVisitor nutzen zu können, muss es sich um eine Geschäfts- bzw. Urlaubsreise handeln. Je nach konkreten Fall reicht das eVisitor auch für ehrenamtliche Arbeit aus. Dies ist jedoch vom Einzelfall abhängig. Arbeit gegen Bezahlung ist mit einem eVisitor jedoch in keinem Fall erlaubt. Wer also Work and Travel plant, benötigt entweder eine Arbeitserlaubnis oder ein Working-Holiday-Visum. Ist eine reine Urlaubsreise geplant, gibt es mit dem eVisitor jedoch keine Probleme und dieses ist auch völlig ausreichend. Grundsätzlich gilt, dass der Reisepass bei Abreise mindestens noch für 6 Monate Gültigkeit besitzen muss. Die geplante Aufenthaltsdauer in Australien sollte 3 Monate am Stück nicht überschreiten.

Ein eVisitor wird versagt, wenn der Antragsteller offene Schulden bei australischen Behörden hat. Auch wer zu einer Haftstrafe von mehr als 12 Monaten verurteilt wurde, erhält keine Genehmigung für die Einreise. Zudem wird die Einreise versagt, wenn zum Zeitpunkt der Einreise eine Tuberkuloseerkrankung vorliegt.

Gültigkeitsdauer eines eVisitor

Es ist kein Problem, das eVisitor frühzeitig zu beantragen, denn das eVisitor behält ab dem Tag der Genehmigung 12 Monate lang seine Gültigkeit. Während des Gültigkeitszeitraums ist eine Einreise zu jeder Zeit möglich. Auch ist die Einreise innerhalb dieses Zeitraums immer wieder möglich, solange ein einzelner Aufenthalt 3 Monate nicht überschreitet. Eine Verlängerung von einem eVisitor ist nicht möglich, jedoch können problemlos beliebig oft neue Visa beantragt werden. Zum Zeitpunkt der Beantragung ist es jedoch zwingend notwendig, dass sich der Antragssteller von einem Visum nicht in Australien aufhält.

Visa bequem online beantragen

Sydney
Blick auf Sydney, Bild: Rudy Balasko / shutterstock

Das eVisitor lässt sich sehr unkompliziert beantragen. Es gibt die Möglichkeit sowohl für eine Einzelperson ein eVisitor zu beantragen als auch mit einem Antrag Visa für mehrere Personen. Dies alles ist bequem online möglich, sodass die Beantragung des Visums kaum Zeit in Anspruch nimmt und ohne großen Aufwand möglich ist. Da die Passnummern nötig für die Antragstellung ist, sollte dieser natürlich griffbereit sein. Die Kosten für ein eVisitor beantragen 14,95 € pro Person und müssen direkt bei Antragsstellung entrichtet werden. Dies gilt auch für die Antragsstellung innerhalb eines Gruppenantrags.

Wer ein Working-Holiday-Visum benötigt, um während seiner Reise jobben zu können, muss mit deutlich höhere Kosten kalkulieren, denn hier liegt der Preis für das Visum bei 450 AUS$ (ca. 280 €) pro Person. Hier gilt aber auch, dass ein durchgängiger Aufenthalt von 12 Monaten möglich ist. Beantragt kann das spezielle Touristenvisum von deutschen und österreichischen Backpackern werden, die das 31 Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

Eine weitere Alternative kann das Visitor Visa sein. Dieses kann gestellt werden, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist. Mit diesem Visum können Reisende bis zu 12 Monate am Stück einen Aufenthalt zu genießen. Es ist zu beachten, dass hier mit Kosten von circa 90 € gerechnet werden muss und die Bearbeitung des Antrags mindestens 3 Wochen in Anspruch nimmt.

Kurzfristige zum Visum Australien mit Eilantrag

Bild: F R i M A G E S / shutterstock

Wer eine Reise antreten möchte, muss bereits im Besitz eines Visums sein. Bereits beim Check-Inn am Flughafen wird überprüft, ob ein gültiges ETA oder eVisitor Visum vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, kann die Reise nicht angetreten werden. Bei einer kurzfristigen Reiseplanung oder wenn vergessen wurde, rechtzeitig ein Visum zu beantragen, kann ein Eilantrag Abhilfe schaffen. Doch auch hier muss mit einer Bearbeitungszeit von einigen Stunden gerechnet werden. Zudem wird für Eilanträge ein Aufpreis von 17,50 € fällig. In Einzelfällen kann sich die Genehmigung jedoch verzögern und so sollte auch der Eilantrag bereits einige Tage vor Reisebeginn gestellt werden, denn nur so lässt sich auf Nummer sichergehen.

Schöne Ziele für einen Radurlaub

Radurlaub liegt voll im Trend. Das haben Reiseveranstalter längst erkannt und locken mit tollen Angeboten. Die Möglichkeiten sind nahezu unerschöpflich. Wer es mag, der radelt durch die schönsten Landschaften Europas oder entlang eines Themenradweges. Viele wollen im Urlaub nicht ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs sein. Dann empfiehlt sich ein Hotel in fahrradfreundlicher Lage mit Radwegen direkt vor der Türe. Nicht nur Deutschland kann man bequem mit dem Rad erkunden. In ganz Europa gibt es sehr gut ausgebaute Radwege, die oftmals sogar an den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes vorbeiführen. Nachfolgend alle Tipps zu den schönsten europäischen Fahrradurlaubszielen.

Entlang der deutschen Küsten und den Inseln

Radurlaub Deutschland
Entspannt durch Deutschland radeln, Bild: Oleksiy Rezin / shutterstock

Die Radwege in Deutschland sind sehr gut ausgebaut. Besonders entlang der Flüsse und Meere findet man eine ganze Reihe an landschaftlich einladenden Radstrecken. Der Norden Deutschlands ist durch seine flache Lage bei Radfahrern besonders attraktiv. Hier kann man ohne nennenswerte Steigung die ganze Küste entlang radeln. Sylt liegt in der Gunst von Radlern sehr hoch im Kurs. Die ganze Insel ist mit Radwegen ausgebaut und viele liegen inmitten herrlicher Landschaften oder führen direkt an der Küste entlang. Von List nach Hörnum kann man durchweg über Radwege fahren.

Hotels und Campingplätze sind auf radelnde Tagestouristen eingestellt und bieten Angebote für Urlauber, die eine Fahrradrundreise über die Insel machen. Auch die ostfriesischen Inseln und Küstengebiete bieten Attraktionen für Fahrradtouristen. Hier kann man bei einer frischen Brise direkt auf dem Deich radeln und genießt dabei noch ein traumhaftes Panorama. Die meisten ostfriesischen Inseln sind autofrei und das Fahrrad ist das einzige Fortbewegungsmittel für Touristen. Unvergesslich bleibt auch eine Radtour entlang des Nord-Ostseekanals. Dabei kommt Fernweh auf, denn so mancher großer Pott zieht vorbei und mit etwas Glück sieht man sogar ein Kreuzfahrtschiff.

Attraktive Radwanderwege an Flüssen

Europa ist von großen und kleinen Flüssen durchzogen. Sie alle punkten mit wunderschönen Radwegen, die direkt an den bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeiführen und immer am Ufer des Flusses entlang führen. Zu den bekanntesten zählt der Elberadweg. Touristen aus der ganzen Welt bewegen sich entlang des Flusses und entdecken die bekannten Landschaften mit dem Rad. Zudem bietet der Elberadweg noch weitere Attraktionen.

So führt er zum Beispiel ganz oft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entlang, weil die Elbe auch als Grenzfluss zwischen Ost- und Westdeutschland galt. Zudem führen Etappen an der deutschen Storchenstraße vorbei. So kann man zum Beispiel im Wendland überall Störche bewundern, die ihre Nester auf Kaminen oder alten Fabrikstürmen gebaut haben. Lohnenswert sind auch Touren entlang des Rheins. Hier warten interessante Großstädte wie die Modemetropole Düsseldorf oder die Karnevalshochburg Köln. Dazwischen liegen malerische Naturidyllen, wie beispielsweise das Rheintal bei Königswinter mit der Insel Nonnenwerth oder die Rheinauen bei Bonn. Auch entlang der Weser, der Isar und der Lippe warten tolle Radfahrgebiete auf Besucher.

Dänemark ist ein Paradies für Radfahrer

Mehrmals wurde Kopenhagen zur Fahrradhauptstadt Europas gewählt und das völlig zu Recht. Nirgendwo in einer Hauptstadt findet man so gute Möglichkeiten für Fahrradtouristen vor. Die Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem mit dem Rad erkunden. Auch Busse bieten ausreichende Mitnahmemöglichkeiten für Radfahrer an. Nördlich von Kopenhagen erstrecken sich traumhaft gelegene Radwege, die direkt an der Küste entlang führen.

Aber nicht nur die Hauptstadt, sondern auch Fünen und Jütland locken mit einzigartigen Attraktionen für Fahrradurlauber. Die Küstengebiete am Kleinen und Großen Belt verfügen über eine Vielzahl an nationalen Fahrradwegen. Wer ganz Dänemark entdecken will, der radelt einfach auf der Margeritenroute entlang. Die Küstenstraße führt ausschließlich an der dänischen Küste vorbei und immer durch besonders schöne Landschaften und Naturschutzgebiete.

Das gute ist auch hier die flache Landschaft. Radfahrer haben nur selten mit Steigungen zu kämpfen und so wird dieser Radurlaub garantiert zu einem entspannten Erlebnis. Viel zu sehen gibt es an den Strecken am Limfjord. Auf der Halbinsel Salling führt der Radweg über die stillgelegte Inselbahnroute. Von Skive bis zur Sallingsundbrücke durchradelt man urige Dörfer mit kalkweißen Kirchen und die traumhaften Strände laden zum Verweilen ein.

Mit dem Fahrrad durch die Benelux-Länder

Die Niederlande sind die Fahrradnation Europas. Das ganze Land ist mit Fahrradwegen durchzogen und auch die Hauptstadt Amsterdam verfügt über ein vorbildlich ausgebautes Netz an Radwegen. Eine Radtour entlang der Grachten oder der niederländischen Nordseeküste sorgt garantiert für viel Abwechslung. Hier trifft man auf namhafte Städte, wie zum Beispiel das gemütliche Käsestädtchen Alkmaar oder die Hafenstadt Rotterdam.

Im Hinterland liegen mit Bruinisse und Andijk Feriengebieten der Extraklasse. Auch die Grenzgegend zu Deutschland und Belgien ist bekannt für die sehr gut ausgebauten Fahrradwege. Hier wartet die Grenzstadt Kerkrade mit ihrem idyllischen Marktplatz und die Region um Vaals, die mitten im Dreiländereck liegt. Auch in Belgien findet man entlang der Küste ausgezeichnete Radwege vor. Wer es sportlicher mag, der sollte zu Touren durch die Ardennen aufbrechen. Hier kann man sich über extreme Steigungen quälen und wird mit traumhaften Aussichten auf malerische belgische Kleinstädte belohnt. Sehr sehenswert ist Malmedy und die kleine Stadt Eupen in der Nähe der deutschen Grenze. Für naturverbundene Radler sind Touren durch das grüne Luxemburg ein Muss. Besonders schön ist die Gegend rund um Vianden.

Radreisen nach Südeuropa

Radfahren auf Mallorca
Radfahren auf Mallorca, Bild: kovop58 / shutterstock

Der Süden Europas punktet mit schönem Wetter und bekannten Sehenswürdigkeiten. Manche Gebiete sind auch für Radfahrer attraktiv. Die spanischen Küstenregionen Costa Brava und Costa Dorada bieten reizvolle Straßen, die direkt an den belebten Stränden vorbeiführen.

Empfehlenswert ist insbesondere die Insel Mallorca. Hier finden Mountainbiker beste Möglichkeiten vor. Frankreich hat weniger gut ausgebaute Radwege. Dafür kann man hier aber gefahrlos über abgelegene Straßen radeln. Die führen zum Beispiel durch die mit Lavendelblüten gekennzeichneten Landschaften der Provence oder durch die grüne, historische und oft menschenleere Region Picardie. Besonders reizvoll für Radfahrer ist die Bretagne.

In der Nebensaison findet man hier nur wenige Touristen und kann die traumhaften Strände alleine genießen. Wer diese Strände erreichen will, muss kräftig in die Pedale treten, denn zuvor müssen meist extreme Steigungen bezwungen werden. Danach geht es dann steil bergab direkt an den Strand mit Traumpanorama. England bietet kaum ausgebaute Radwege. Trotzdem sollte man vor einem Radurlaub nicht zurückschrecken. Die meisten Urlauber radeln durch den Lake District nördlich von Manchester. Einige zieht es in die Grenzregion zu Schottland und in die Pennines. Wer hier radelt, braucht aber ein geländetaugliches Fahrrad und wetterfeste Kleidung.