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Samstag, April 5, 2025
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Auf der Suche nach dem wahren Reichtum

Im Sommer 2021 brach eine vierköpfige Familie aus Nordrhein-Westfalen in einem Wohnmobil auf, um ein Abenteuer unerwarteten Ausmaßes zu erleben. Aus einer schnelllebigen und zwischenmenschlich oft kalten Welt kommend, machte man sich auf die Suche nach einem Ort der Herzlichkeit und Zufriedenheit. Fündig wurden die Abenteurer in einer Region, von welcher man diese Eigenschaften am wenigsten erwartet hätte.

Bereits vor elf Jahren berichtete „Der Spiegel“ von einem eklatanten Zusammenhang zwischen ernsthaften psychischen Problemen und Wohlstand. So gibt es in Ländern mit einem hohen Durchschnittseinkommen einen deutlich höheren Prozentsatz an Personen mit Depressionen, als in Entwicklungsländern. Zu den Betroffenen zählt Deborah Furin aus dem Oberbergischen Kreis – Ehefrau und Mutter von zwei Kindern. Auch sie erfuhr von dieser wissenschaftlichen Erkenntnis und machte sich gemeinsam mit Ehemann Max, ihrem 5-jährigen Sohn Noah und ihrer 11-jährigen Tochter Isabella auf den Weg, um in eine gesellschaftlich unvergleichbare Welt einzutauchen. Zusammen mit ihren beiden Hunden begaben sich die Furins in einem 6 Meter langen Wohnmobil, welches von ihnen den Namen „Constantin“ bekam, auf ein zweimonatiges Abenteuer in das zweitärmste Land Europas – Albanien.

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Das Abenteuer beginnt

Alleine die rund 2.000 Kilometer lange Anreise dauerte zwei Wochen, da die weltoffene Familie bereits auf dem Weg Eindrücke sammeln wollte. Über die „Adria Magistrale“ – eine der schönsten aber auch gefährlichsten Küstenstraßen der Welt – ging es für die Furins durch die Länder Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro bis nach Albanien. Ganz bewusst wollten die Eltern Deborah und Max keinen klassischen Urlaub verbringen. Es sollte eine Entdeckungsreise mitten durch das Alltagsleben einer anderen Gesellschaft werden.

Unbezahlbare Erfahrungen

Die darauffolgenden Monate verbrachte die Familie in Form von Wildcamping. Völlig autark lebte man im Wohnmobil an verschiedenen Orten des Landes. Auffällig war besonders die außerordentlich schlechte Infrastruktur. Generell sind Straßen und Gebäude in einem desaströsen Zustand, Wasser aus der Leitung gibt es an einem Tag nur in einem bestimmten Zeitfenster. Um die eigene Existenz für die nächste Woche zu ermöglichen, müssen die Bewohner zumeist täglich harte körperliche Arbeit verrichten. Man möchte meinen, Depression, Unzufriedenheit und ein allgegenwärtiger Egoismus stünden situationsbedingt ausnahmslos an der Tagesordnung. Das Gegenteil ist der Fall und Familie Furin erfuhr diesen Umstand am eigenen Leibe. „So ein Ausmaß an Herzlichkeit, Empathie und Großzügigkeit habe ich noch nie erlebt.“, meinte Astrofotografin Deborah in einem Interview.

„Wir wollten uns in Albanien die Haare schneiden lassen und gingen zu einem Friseur. Da wir einen Dokumentationsfilm über unsere Reise drehten und auch diese Szene miteinbringen wollten, fragten wir, ob es möglich wäre, zu filmen. Der Friseur empfand das als große Wertschätzung und verlangte anschließend keinen einzigen Cent für seine erbrachte Leistung.“ Solche Situationen waren keine Ausnahme, sondern Alltag. Als Highlight der Reise definieren die Nordrhein-Westfalener jedoch eine andere Begegnung: „Eines Nachmittags pflückten wir uns eine Hand voll Feigen, als uns ein Mann zu sich winkte. Die Befürchtung war zu Beginn groß, dass wir uns mit dieser Aktion bei ihm unbeliebt gemacht hätten, doch dem war nicht so. Wir kamen mit dem Mann ins Gespräch und wurden nach einer Weile von ihm zu seiner Familie nach Hause auf einen Kaffee eingeladen. Nach einiger Zeit bot man uns tatsächlich an, ob wir ‘Fremden‘ bei ihnen übernachten möchten. Da das zwischenmenschlich die größtmögliche Wertschätzungsgeste ist, die man bekommen kann, stimmten wir zu. Theoretisch hätte man uns ausrauben können. Immerhin ließe sich unser Equipment für dortige Verhältnisse zu gutem Geld machen. Diese Gefahr und der Gedanke daran standen aber nie im Raum. Es war einfach ein Akt der puren Menschlichkeit“.

Deborah und Max Furin zeigen sich überwältigt von den Einwohnern Albaniens: „Unsere Erwartungen wurden regelmäßig übertroffen. Für uns ist die touristische Ablehnung gegenüber diesem Land absolut unverständlich. Albanien sollte man nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen sehen und bereisen.“ Bis heute zehrt die junge Familie an diesen Erfahrungen und speziell für die Kinder hatten die zwei Monate eine enorme Bedeutung punkto Persönlichkeitsbildung.

Eigener Dokumentationsfilm zur Reise

Die Furins hielten ihr außergewöhnliches Abenteuer auf Kameras fest, um anschließend einen Dokumentationsfilm zu produzieren. Dieser wird am 27. Februar mit dem Namen „Lumturi – Auf der Suche nach dem wahren Reichtum“ in Spielfilmlänge auf ihrem YouTube Kanal „Constantins Diary“ veröffentlicht. Deborah erfüllt sich somit einen Lebenstraum. Sie und ihr Mann wählten für die Veröffentlichung des Films ganz bewusst eine kostenlose Plattform, da sie ihre Dokumentation für jeden zugänglich machen möchten – unabhängig von der Höhe des Einkommens. Über eine freiwillige Spende würde sich Familie Furin aufgrund des großen finanziellen Aufwands dennoch sehr freuen. Der Dokumentationsfilm ist es jedenfalls wert gesehen zu werden. Immerhin bietet er eine hervorragende Möglichkeit, um auch den eigenen Horizont maßgeblich zu erweitern.

Autor: Luca Kielhauser

 

Phu Quoc: Vietnamesische „Perle“ im Gold von Thailand

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Atemberaubende Natur, traumhafte Strände und paradiesische Sehenswürdigkeiten: Das ist Phu Quoc. Die größte Insel Vietnams inmitten des Golfs von Thailand ist für viele Urlauber aus der ganzen Welt noch ein echter Geheimtipp. Immer mehr Touristen entdecken inzwischen die Vorzüge dieser paradiesischen Insel für sich, auch aufgrund der sehr guten Infrastruktur. Phu Quoc verfügt über einen Internationalen Flughafen, der täglich von Flugzeugen aus der ganzen Welt angeflogen wird. Außerdem gibt es auf der Insel gleich mehrere Häfen. Diese können sowohl von Kreuzfahrtschiffen als auch von privaten Booten angefahren werden.

Traumhafte Strände – ein Gefühl, wie im Paradies

Einen Großteil der Touristen zieht es an die Traumstrände der Insel. Die gehören mit ihrem weißen Sand, ihrem kristallklaren Wasser und ihren schattenspendenden Palmen zu den schönsten Stränden Südostasiens. Hier fühlt man sich, als wäre man mittendrin im Paradies. Die absolute Nummer eins der Strände auf der beliebten Insel ist der Bai Truong vor den Toren der Inselhauptstadt Duong Dong. Der vor allem von westlichen Touristen auch „Long Beach“ genannte Strand erstreckt sich über 20 Kilometer an der Westküste. Badeurlauberinnen und -urlauber kommen hier voll auf ihre Kosten, ebenso wie Wassersportler. Vor allem am nördlichen Strandabschnitt tummeln sich vor allem in den europäischen Wintermonaten tausende Touristen aus der ganzen Welt.

In den vergangenen Jahren sind hier auch zahlreiche große Strandresorts mit einem umfassenden Wassersportangebot entstanden. Berühmt ist der Bai Truong auch außerhalb der vietnamesischen Landesgrenzen vor allem auch für sein sauberes Wasser, weil hier keine Motorboote zugelassen sind. Inzwischen wird auch der südliche Strandabschnitt immer mehr erschlossen und von den Touristen entdeckt. Wer es am Strand eher ruhiger mag, ist am deutlich kleineren Bai Ong Lang im Süden der Inselhauptstadt genau richtig. Durch die kleinen geschützten Buchten ist der Strand vor allem bei Paaren sehr beliebt. Auch der Sao Beach gehört mit seinem weißen Sand und dem flach ins Meer abfallenden Wasser zu den beliebtesten Stränden der Insel. Rund um den Strand gibt es neben den zahlreichen Wassersportangeboten wie Jet Ski oder Parasailing auch zahlreiche Restaurants und Hotels.

Duong Dong: Die lebhafte Inselhauptstadt

Markt in Duong Dong, Phu Quoc
Markt in Duong Dong, Bild: Lars Ove Jonsson / shutterstock

Der Hauptort von Phu Quoc ist die Stadt Duong Dong. Die 60.000-Einwohner-Stadt ist bei Touristen und Einheimischen als äußerst lebhaft bekannt und beliebt. In der traditionellen vietnamesischen Kleinstadt herrscht immer ein reges Markttreiben und asiatisches Flair. Direkt am Strand befindet sich der Dinh Cau Tempel, denn man sich bei einem Besuch in der Stadt auf jeden Fall anschauen sollte. Er gehört nicht nur zu den beliebtesten Fotomotiven der Insel, sondern ist auch äußerst sehens- und erlebenswert. Von der Terrasse des Tempels hat man einen tollen Überblick über den Strand und den Fischereihafen. Der Hafen von Duong Dong ist außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für kleine und große Inseltouren. In der Nähe des Hafens befindet sich auch der Duong-Dong-Markt. Auch der Rest der Insel hat einige spektakuläre Sehenswürdigkeiten zu bieten. So sollte man sich im Süden der Insel die Hon-Thom-Seilbahn nicht entgehen lassen. Die gehört mit einer Länge von knapp acht Kilometern zu den längsten Seilbahnen der Welt und reicht bis zu vorgelagerten Insel Hon Thom. Auf der Insel befindet sich unter anderem ein großer Wasserpark, ein wunderschöner Sandstrand und mehrere gemütliche Cafés und Restaurants.

Artenreiche Flora und Fauna

Die Insel Phu Quoc zeichnet sich auch durch ihre artenreiche Flora und Fauna aus. Naturfreunde kommen vor allem im Norden der Insel im Naturpark Phu Quoc voll auf ihre Kosten. Der mehr als 30.000 Hektar große Nationalparks gehört zu den schönsten Nationalparks in Asien. Hier sind knapp 500 verschiedene Pflanzenarten zu finden. Vor der Küste befinden sich außerdem wunderschöne Korallenriffe und den unterschiedlichsten Farben. Auch die Tierwelt hält auf der Insel fast 50 verschiedene und vor allem seltene Säugetierarten bereit – darunter unter anderem Kleinkrallenotter, Zwergloris und Silberlanguren. An den Küsten im Süden sind außerdem mehr als 120 verschiedene Fischarten zu finden. Die Insel kann auf eigene Faust oder auch im Rahmen einer Führung durch einen geschulten Guide erkundet werden. Unter anderem hält die Insel noch einige Berge, Grotten und Höhlen bereit.

Beste Reisezeit für Phu Qouc: November bis März

Das Wetter auf der beliebten vietnamesischen Insel wird durch das tropische Klima mit heißen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit bestimmt. Von November bis März liegen die Temperaturen bei etwa 30 Grad Celsius. Mit Niederschlägen ist in dieser Zeit nur selten zu rechnen. Im Mai bis Oktober herrscht die Regenzeit in der mit andauernden und ausgiebigen Niederschlägen zu rechnen ist

Louisiana – Heimat des Jazz

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Louisiana hat viele Gesichter und ist von einer einzigartigen Sumpflandschaft durchzogen. Die Menschen lieben die Klänge des Blues und des Jazz, das Essen ist scharf und der Mississippi beendet hier seine 4000 Kilometer lange Reise durch die USA. Die Städte sind voller Musik und die Strände selbst im Sommer menschenleer. Doch das ist noch längst nicht alles, was Louisiana zu bieten hat.

New Orleans: Heiße Rhythmen vor nostalgischer Kulisse

New Orleans, French Quarter
Das French Quarter von New Orleans, Bild: f11photo / shutterstock

In New Orleans wurde der Jazz erfunden und er ist bis heute allgegenwärtig. Das Leben ist lässig und jeder schwingt seine Hüften zu der heißen Musik. Der French Quarter ist das Herzstück der Stadt. Nirgendwo sind sie Cocktails hochprozentiger und das Essen schärfer. Am Abend wimmelt es nur so von Straßenmusikern und dann verwandelt sich die Stadt in eine Open-Air-Tanzfläche. Hier verschmelzen die Kulturen der Einwanderer auf harmonische Art: Hinter den historischen Fassaden der Häuser verbergen sich kleine Läden mit einem faszinierenden Warenangebot. Kunstinteressierte aus ganz Amerika suchen hier nach Schätzen und in den Second-Hand-Läden kann man ein echtes Schnäppchen machen. Jedes Viertel der Stadt ist anders gestaltet und lebendige Meisterwerke der Architektur reihen sich aneinander. Besucher brauchen viele Tage, um New Orleans zu entdecken. Langweilig wird die Stadt nie.

Der Mississippi ist die Lebensader

Mark Twain machte den Mississippi mit den Abenteuern von Tom Sawyer and Huckleberry Finn berühmt. Doch kaum einer weiß, dass Mark Twain nur das Pseudonym des Schriftstellers Samuel Langhorne Clemens ist. In Louisiana bedeutet Mark Twain nichts anderes als „zwei Faden tief“ und ist ein Warnruf der Mississippi-Schifflotsen. Abenteuerlich ist der Fluss immer geblieben. Mal zeigt er sich von seiner friedlichen Seite und dann tuckern die Raddampfer vorbei und lassen die alte Südstaaten-Geschichte wieder aufleben. Er kann auch mit voller Kraft in Richtung des Deltas fließen und dann trägt er Geröll und Schutt mit sich, den er auf seiner langen Reise durch die USA gesammelt hat. Die Einheimischen sagen, der Fluss sei wie Mann und Frau vereinigt. Oben zeigt er sich weiblich mit seinen hübsch anzusehenden Raddampfern und unter der Wasseroberfläche wird er hart wie ein Mann mit den angriffslustigen Alligatoren und den gefährlichen Untiefen.

Die scharfe Küche der Südstaaten

Kreolische Küche
Kreolische Küche: Reis, Würstchen und Hühnchen, Bild: Ostranitsa Stanislav / shutterstock

Auch kulinarisch ist Louisiana ein Schmelztiegel. Die afrikanische, karibische und europäische Küche erfindet sich hier neu und bereichert sich gegenseitig. Die Köche sind kreativer und haben immer neue Ideen. Kreolische Spezialitäten haben die französische Raffinesse und die mexikanische Schärfe. Auf den Speisekarten dominiert Crawfish étouffée, gewürztes Langusten-Fleisch in pikanter Soße, das mit Reis serviert wird. Besucher sollten unbedingt Gumbo in verschiedenen Restaurants probieren. Es gibt über 1000 Varianten dieses Eintopfes, dessen Grundzutaten Fleisch und Schalentiere sind. Noch abenteuerlicher wird es, wenn man Jambalaya bestellt. Die Grundlage des Topfgerichtes besteht aus Reis und der Koch füllt auf mit allen Zutaten, die die Küche hergibt. In Louisiana liebt man es scharf und würzig. Alle Gerichte sind generell schon schärfer als in anderen Landesteilen. Trotzdem findet man auf den Restauranttischen noch unzählige Varianten an scharfen Soßen. Manche Restaurants haben nur ein paar Grundgerichte, da das Angebot an Soßen im Vordergrund steht.

Der Charme der Südstaaten

Weiße Säulenhäuser, umgeben von hohen Eichen bestimmen noch immer das Bild Louisianas. Manche Gegenden lassen die Kulisse von Vom Winde verweht wieder aufleben und die mächtigen Villen der Plantagenbesitzer sind noch voller trauriger Erinnerungen. Louisiana ist ein typischer Südstaat und doch unterscheidet er sich gewaltig von allen andern. Das Land ist verwunschen mit eigenen Kirchengemeinden, in denen eine eigene Sprache gesprochen wird und die ihre eigene Kultur pflegen. Diese Gemeinden wurden von den Cajuns gegründet und blieben über Jahrhunderte erhalten. Louisiana ist voller schriller Typen, die aber tief religiös sind. Teile des Bundesstaates gehören zum sogenannten Bible Belt. In diesen Gegenden ist der sonntägliche Gottesdienst das bedeutendste Ereignis der Woche. Dabei ist es völlig egal, ob man Baptist oder Protestant ist. Die Gottesdienste sind fröhlicher als bei uns und die Gospelmusik lässt manche Besucher in Ekstase fallen. Eine Reise durch Louisiana bleibt ein unvergessliches Erlebnis, wenn man sich auf die Menschen einlässt und sich den Herausforderungen stellt.

Das sumpfige und feucht-fröhliche Louisiana

Da wo das Süßwasser des Mississippis sich mit dem Meerwasser aus dem Golf von Mexico vereinigt, wird es sumpfig. Ein idealer Ort für Schlangen, die hier ihre Brutstätten haben. Zugvögel machen am Delta gerne halt und im matschigen Schlamm gedeihen Garnelen. Die Sümpfe von Louisiana sind ein Paradies für Tiere. Auf Menschen wirken sie melancholisch, mystisch und gefährlich. Die Bewohner von Louisiana haben gelernt mit den Sümpfen zu leben. Sie wissen, dass hinter den bezaubernden Uferstreifen aus Eiben, Zypressen und Schilfgras gefährliche Alligatoren lauern. Trotzdem fahren die Fischer bei Vollmond hinaus, denn das helle Licht lockt die Beute an die Oberfläche. Am Abend landet der Fisch auf dem Grill. Dann erklingen die Geigen, die langen Röcke der Frauen werden geschwungen und die Männer fordern zum Square Dance auf. Gäste sind überall herzlich willkommen und gefeiert wird in Louisiana viel und oft. Ein Höhepunkt ist Madi Gras, der berühmte Karneval von New Orleans. Im August trifft man sich zur White Linen Night. Die Menschen tragen nur weiße Bekleidung aus Baumwolle und nehmen an zahlreichen Kunstveranstaltungen teil. Bei Hogs for the Cause wird in New Orleans das größte Barbecue der USA aufgetischt

Von Hamburg mit dem Camper Richtung Norden

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Nördlich von Hamburg erstrecken sich die schönsten Camper-Reiseziele in Europa. Schleswig-Holstein lockt mit traumhaften Stränden und malerischen Fischerdörfern. Dahinter erstreckt sich das Königreich Dänemark mit den vorgelagerten Inseln und mit über 7000 Kilometern Küstenlänge. Überquert man den Øresund, dann taucht man ein in die Welt von Pippi Langstrumpf, einer bunten Holzhäuserkulisse und den märchenhaften Schären. Nördlich davon zeigt sich Skandinavien von seiner schönsten Seite mit sagenumwobenen Fjorden und unberührter Natur. Worauf warten Sie: Camper mieten in Hamburg und ab in den Urlaub.

Das Land zwischen den Meeren mit dem Camper entdecken

Leuchtturm Sylt, Schleswig Holstein
Sonnenaufgang auf Sylt, Bild: Jenny Sturm / shutterstock

Schleswig-Holstein gehört zu den beliebtesten deutschen Reisezielen. Die einen zieht es an die ruhigen Strände der Ostsee und die anderen bevorzugen das raue Klima der Nordsee. Das Angebot an Campingplätzen ist entlang der Küste nahezu unerschöpflich. Hier findet man Campingplätze mit einem direkten Zugang zum Strand oder inmitten des fruchtbaren Marschlandes. Auch viele Inseln sind bequem mit dem Camper erreichbar. Ganz oben Sylt mit einer großen Auswahl an idyllisch gelegenen Campingplätze.

Der Campingplatz von Rantum überzeugt durch seine einzigartige Lage direkt am gleichnamigen Becken und der Platz in Wennigstedt erstreckt sich direkt hinter den Dünen. Im Süden von Schleswig-Holstein liegen blühende Städte und kleine Fischerdörfer. Das Land des Kohls wird vom Nord-Ostsee-Kanal durchzogen und ab Eiderstedt kann man Nordseeurlaub der Extraklasse erleben. Die Halbinsel ist ein idealer Ausgangspunkt für Wattwanderungen und die Schwefelquellen von St. Peter-Ording sind eine Wohltat für Körper und Geist. Schon Theodor Storm war von dieser einzigartigen Landschaft inspiriert. Echte Kenner fahren im Frühjahr oder im Herbst nach Schleswig-Holstein. Zu Ostern steht alles in voller Blüte und im Herbst zeigt sich die Nordsee von ihrer rauen Seite. Nach einem anregenden Strandspaziergang zieht man sich in den Camper zurück und genießt traumhafte Sonnenuntergänge.

Das kleine Königreich ganz groß

Sttrand Havneby, Römö
Am Strand von Havneby auf Römö, Bild: 5149mich / shutterstock

Dänemark ist ein Paradies für Camper. An jeder Ecke findet man einladende Plätze, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer die Ruhe sucht, der zieht sich auf den familiär geführten Campingplätzen abseits der Touristengebiete zurück. Die Campingplätze an der Westküste sind Feriencenter und bieten von Badelandschaften über Wellness bis hin zu täglicher Animation alles, was zu einem aufregenden Urlaub dazugehört. Gleich hinter der Grenze bis hoch nach Skagen erstreckt sich Jütland, der feste Landesteil Dänemarks. Die tosende Nordseeküste ist bekannt für ihre kilometerlangen Sandstrände. Die Ostseeküste ist dagegen ruhiger und die Strände abfallend.

Die Insel Rømø bietet Campingplätze in unmittelbarer Strandnähe und hier herrscht im Sommer ein reges Treiben. Fanø und Møn sind dagegen eher ein Ziel für Individualisten. Je nördlicher man fährt, desto paradiesischer wird die Landschaft. Der Limfjord punktet mit einsamen Stränden und malerischen Häfen. Hier kann man die Krabben direkt vom Kutter kaufen oder durch märchenhafte Dörfer spazieren. Die Küste von Thy lockt Surfer aus aller Welt an und in Skagen findet man die schönste Dünenlandschaft Europas. Weiter geht es über den Kleinen Belt nach Fünen. In Odense können Besucher auf den Spuren des Märchendichters Hans Christian Andersen wandern oder bei einer Safari Wale beobachten. Unterhalb des Großen Belts zieht es die Camper auf die paradiesischen Inseln Langeland, Lolland und Falster. Kopenhagens Hauptstadt ist bekannt für ihre Gemütlichkeit.

Willkommen in der Heimat von Pippi Langstrumpf

Nach der Fahrt über den Øresund erreicht man Malmö. Auch hier dominiert das maritime Flair. Setzt man die Fahrt fort, dann taucht man ein in die Schauplätze, die Henning Mankell inspiriert haben. Mystische Dörfer, abgelegene Küstenstreifen und steinige Schären zeigen Kommissar Walanders Kulisse. Doch Schweden ist gegensätzlich. Mancherorts wirken die bunten Holzhäuser wie ein Schlaraffenland und man versteht, warum Pippi Langstrumpf nur in Schweden entstanden sein konnte. Es geht überall ruhig zu und die Zeit scheint manchmal stehengeblieben zu sein. Selbst die großen Städte Stockholm und Göteborg fehlt jede Form von Hektik. Urlaub in Schweden heißt Entschleunigung. Wer hier mit seinem Camper anreist, der hat die Qual der Wahl. Es gibt Campingplätze direkt am Strand oder entlang der Schären. Wer will campt direkt am Wasserfall oder im abgelegenen Hinterland. Im Sommer werden überall Feste gefeiert und man gibt sich der hellen Zeit hin. Aber auch die dunklen Winter haben Flair. Im schwedischen Lappland kann man in traumhaft verschneiten Landschaften campieren und dabei das märchenhafte Farbenspiel der Polarlichter beobachten.

Geheimnisvolle Fjorde und niedliche Trolle

Norwegen ist einzigartig und voller Impressionen. Wer das Land einmal mit einem Camper bereist hat, der kommt nie wieder davon los. Es ist das Zusammenspiel der Natur, die faszinierende Landschaft, die Herzlichkeit der Menschen und die sagenhaften Geschichten, die Norwegen so anders erscheinen lassen. Gerade steht man noch auf einen meterhohen Felsvorsprung und ergötzt sich geradezu an der traumhaften Aussicht auf den türkisblauen Fjord und im nächsten Moment beißt der kalte und raue Wind des Nordmeeres und Eismassen der Gletscher drohen auf einen herabzustürzen. Selbst die Städte sind in Norwegen unnatürlich. Oslo ist für eine Hauptstadt viel zu gemütlich. Bergen ist vollgepackt mit Postkartenmotiven. Hier kann man auch im Winter Weihnachtsdekoration kaufen, mit der Fløibanen ein Panorama der Superlative genießen oder sich einfach nur dem maritimen Treiben hingeben. Die Fjorde sind unbeschreiblich und wechseln ständig ihr Aussehen. Bizarr ragen die Felsen hinauf in den Himmel, die Wassermassen stürzen an den steinigen Flächen entlang und die Boote auf dem Wasser sehen aus wie eine Miniaturlandschaft. Viele Urlauber fahren mit dem Camper bis zum Nordkap und begegnen Elchen und lernen die Traditionen der Samen kennen.

Indiana am Lake Michigan: Zwischen Dünen und farbenfrohen Laubwäldern

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Der US-amerikanische Bundesstaat Indiana liegt im Nordosten des riesigen Landes. Nördlich grenzt der Staat an den Lake Michigan. Mit einer Fläche von rund 95.000 Quadratkilometern zählt Indiana zu den mittelgroßen Bundesstaaten der USA. Knapp 6,8 Millionen Einwohner verteilen sich über dieses Gebiet. Indiana ist von einer ebenso vielfältigen wie abwechslungsreichen Naturlandschaft geprägt.

Im Süden reihen sich hügelige Landschaften, die überaus waldreich sind, aneinander, während der Norden, an den Ufern des Lake Michigan, von Dünenlandschaften geprägt ist. Die Hauptstadt von Indiana, Indianapolis, gehört mit 830.000 Einwohnern unbestritten zu den bekanntesten Metropolen der USA. Die Stadt steht in einer langen Tradition des Automobilbaus und des motorisierten Rennsports, was innerhalb des Stadtgebietes an jeder Ecke ersichtlich ist. Zudem finden hier eine Menge interessanter kultureller Veranstaltungen statt. Auch außerhalb der USA ist die Stadt bekannt für das Musik-Festival Midwest und das Jazz-Festival Indy Fest. Wem für seine Ferien in den USA also eine Mischung aus aufregenden und abwechslungsreichen Landschaften, Auto-Rennsport und Kultur vorschwebt, der ist in Indiana goldrichtig.

Die Hauptstadt Indianapolis aus spannender Ausgangspunkt der Reise durch den Bundesstaat Indiana

Skyline von Indianapolis
Skyline von Indianapolis, Bild: f11photo / shutterstock

Indianapolis bildet den idealen Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Indiana. Die Stadt liegt zentral, tatsächlich genau in der Mitte des US-Bundesstaates und verfügt über einen internationalen Flughafen. Schon früh wurde die Stadt durch das hier stattfindende Autorennen Indianapolis 500 bekannt, das zu den ältesten Autorennen der Welt zählt. Weilt man während der Renntage zufällig gerade in der Stadt, dann ist der Besuch der Rennanlage obligatorisch.

Doch auch außerhalb der Renntage ist der Besuch des Indianapolis Motor Speedways ein absolutes Highlight. Denn die vier Kilometer lange und in einem Oval ausgebaute Rennstrecke, deren Tribünen insgesamt 300.000 Besuchern Platz bieten, gilt nicht nur als das größte Sportstadion der ganzen USA. Der Indianapolis Motor Speedway kann auch mit der Besonderheit aufwarten als eines der wenigen Rennareale weltweit zentral, und damit innerhalb der Stadt Indianapolis zu liegen. Im angeschlossenen Indianapolis Motor Speedway Museum erfahren Besucher alles über die Geschichte des Rennsports in Indianapolis. Weiterhin gilt Indianapolis als Stadt der Kunst. Das Indianapolis Museum of Art verfügt über eine ausladende kunsthistorische Sammlung, die nicht nur amerikanische, sondern auch viele europäische sowie einige afrikanische und asiatische Kunstwerke ausstellt. Dabei zieht sich das Ausstellungsprogramm durch zahlreiche Kunstepochen, wie etwa spätmittelalterliche Kunst, über die Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kunstwerken.

Einige der bekanntesten dort ausgestellten Künstler sind Domenico Tintoretto, Vincent van Gogh, Claude Monet oder Albrecht Dürer. Das Indiana State Museum informiert über die Geschichte und Kultur des kompletten Bundesstaates. Ursprünglich siedelten in Indiana zahlreiche Ureinwohner, was dem Bundestaat letztlich zu seinem Namen verhalf. Darüber hinaus besticht Indianapolis mit herrlichen Parks und Grünflächen. Besonders beliebt bei Naturfreunden sowie Familien mit Kindern sind der Fort Harrison Park und der Eagle Creek Park. Außerdem sollte man sich das sehr erhaben wirkende Kapitol des Bundesstaates Indiana ansehen. Das Gebäude wurde zu weiten Teilen im Stil der Renaissance errichtet und kann von innen wie außen gratis besichtigt werden. Spannende Festivals in den Straßen der Stadt, wie etwa das Indy Jazz Fest, finden vor allem in den Herbstmonaten von September bis November statt.

Der Indiana Dunes Nationalpark am Lake Michigan

Indiana Dunes Nationalpark
Indiana Dunes Nationalpark, Bild: Jon Lauriat / shutterstock

Wer nach Indiana reist, muss auf jeden Fall einen Abstecher in den Indiana Dunes Nationalpark am Lake Michigan machen. Dieser Nationalpark wurde erst im Jahre 2019 gegründet und umschließt ein Gebiet von 61 Quadratkilometern. Der spannendste Bereich des großzügigen Areals ist ein 24 Kilometer langer Küstenstreifen der sich am Lake Michigan entlang zieht. Dieser kann es in seiner Ausprägung leicht mit den Dünenlandschaften der Nordsee oder Ostsee aufnehmen. Neben bis zu 60 Meter hohen Dünen beinhaltet der Nationalpark auch einige Sumpf- und Moorgebiete sowie nicht weniger als 1.100 unterschiedliche Pflanzenarten. Weiterhin kommen hier alle Vogel- und Schmetterlingsfreunde auf ihre Kosten. das Angebot für Touristen im Indiana Dunes Nationalpark ist ungeheuer vielfältig. Man kann den Park entweder im Rahmen geführter Touren oder auf eigene Faust durchstreifen. Es gibt zahlreiche gut ausgewiesen Wander- und Radwege, einen Campingplatz, die Möglichkeit zum Angeln, Pferde, die für Ausritte gebucht werden können, und natürlich ausgewiesene Schwimmbereiche direkt am Lake Michigan.

Der waldreiche Süden des Bundesstaates Indiana

Der Süden des Bundesstaates Indiana ist entgegen der nördlichen Sphären nicht von Wasser, sondern durch Wald geprägt. In erster Linie ist hier mit Mischwäldern zu rechnen, die im Herbst ein unglaublich farbenfrohes und verträumtes Antlitz offenbaren. Wer gerne wandert kann hier, vor allem in den Herbstmonaten, herrliche Naturabenteuer erleben. Bezaubernde Wanderwege bieten zum Beispiel der Hoosier National Forest und der Brown County State Park. In letzterem fühlen sich auch Mountainbiker zu Hause. Allerdings sollte ein wenig Acht auf die im Brown County State Park lebenden Reptilien gegeben werden, denn darunter befinden sich unter anderem Klapperschlangen. Wen diese nicht ängstigen, der kann im Park auch campen. Im McCormick’s Creek State Park finden sich vor allem passionierte Angler ein. Im unweit davon gelegenen Spring Mill State Park können Höhlen erforscht werden. Das längste Höhlengebiet der gesamten USA liegt ebenfalls im Süden von Indiana: die Indiana Caverns. Hier können in den Höhlen gelegene Flüsse und Seen auf geführten Touren mit Booten durchfahren werden. Auf den Paoli Peaks tummeln sich im Winter Snowboarder und Skifahrer

Port Louis – Hauptstadt von Mauritius

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Sommer, Sonne, Strand und Meer, in Mauritius bekommen Sie das alles bei tropischen Temperaturen und einer herrlich entspannten Atmosphäre. Doch wenn es um Mauritius geht, dann muss nicht zwangsläufig die Rede von einem Strandurlaub sein, denn der Inselstaat im Südwesten des indischen Ozeans hat noch so einiges mehr zu bieten. Die Hauptstadt Port Louis weist einige Sehenswürdigkeiten auf, die Sie unbedingt gesehen haben müssen. Mit ca. 175.000 Einwohnern ist die Stadt schließlich das Zentrum des Staates schlechthin. Zu welchen Spots Sie also reisen müssen und auf was Sie dabei Acht geben müssen, verraten wir Ihnen gerne.

Lernen Sie die Ursprünge kennen

Port Louis, Mauritius
Blick auf Port Louis, Bild: Ryan Chan Yam / shutterstock

Der Ort Aapravasi Ghat hat eine zentrale Bedeutung für Mauritius, denn viele der Einwohner sind indischen Ursprungs. Man geht davon aus, dass die ersten Siedler an diesem Ort die Insel betreten und somit einen Grundstein gelegt haben. Die wirtschaftlichen Umsätze in Mauritius starteten mit dem Anbau von Zuckerrohr. Aapravasi Ghat galt ab dem Jahre 1834 als zentraler Umlagestandort für dieses wirtschaftlich wichtige Geschäft. Heutzutage zählt dieser Standort sogar zum UNESCO Welterbe. Dort erfahren Sie viele Dinge über den Kolonialismus, denn damals kamen viele Einwanderer aus den britischen Kolonien nach Mauritius. Ein interessantes Stück Geschichte, welches Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Bunt, bunter, Mauritius

Wer an Mauritius denkt, dem kommt sofort ein Bild vor Augen, dass als eines der Aushängeschilder von Mauritius schlechthin zählt, nämlich die bunten Regenschirme über dem Markt. Zu finden sind diese an der Caudant Waterfront, am Hafenviertel. Dort schlendern Sie an einer wunderschönen Promenade entlang, wo sich viele kleine Lädchen, Restaurants, Cafés und mehr angesiedelt haben. Von dort aus können Sie wunderbar die vielen Schiffe, auch eindrucksvolle Yachten, beobachten, welche tagtäglich in den Hafen einfahren oder ihn verlassen. Ein absolutes Muss stellt sodann der “Umbrella Square” dar. Dort schweben die vielen bunten Regenschirme über Ihren Köpfen. Es ist eines der beliebtesten Fotomotive überhaupt und sieht einfach umwerfend aus. Sehen Sie sich dieses Spektakel unbedingt an!

Vergangene Zeiten hautnah erleben

Ein ebenso wichtiger Teil der Kultur von Mauritius sind die vielen Museen, in denen die vielseitige Geschichte des Inselstaates aufgearbeitet wird. Unter anderem entdecken Sie im Natural History Museum eine Abteilung, die die tierische und pflanzliche Vergangenheit sowie Gegenwart lehrt. Darstellungen von längst ausgestorbene Tierarten sind hier zu erkunden. Wieso sind diese ausgestorben, wer war verantwortlich? Wie lange lebten Sie hier und welche Verwandten besiedeln noch heute die Insel? Wie sieht es mit der Flora und Fauna aus? Alle diese Fragen und noch viele mehr werden Ihnen im Natural History Museum beantwortet.

Nicht weniger interessant und genauso berühmt ist das Blue Penny Museum. 1847 wurde die sogenannte “Blue Penny” gedruckt. Es handelt sich hierbei um eine Briefmarke. Diese wurde zum Anlass eines Maskenballs im Gebäude der damaligen Regierung gefertigt und ist dort ausgestellt. Sie fragen sich nun sicherlich was an dieser Briefmarke so besonders sein soll. Nun, ganz einfach: von dieser Marke wurde nur eine limitierte Anzahl von 500 Stück hergestellt. Von diesen 500 Marken existieren heute weltweit nur noch sage und schreibe fünf Einzelstücke. Eine Briefmarke ist heutzutage mindestens 650.000 Euro wert. Eine Briefmarke, die weit über 650.000 € wert ist? So etwas muss man gesehen haben!

Rennsport, wie man ihn nur aus Filmen kennt

Keine Sportart hat auf der Insel Mauritius einen solchen Kultstatus, wie das Pferderennen. Hautnah miterleben können Sie das in der Pferderennbahn Champ de Mars. Die Einwohner lieben Ihren Sport und fiebern tatkräftig mit. Jedes Wochenende reisen mehr als 30.000 Menschen zu der Rennbahn und wetten dort auf die Rennpferde. Für manche Leute ist es einfach ein Ort, an dem sie immer wieder ihre Freunde treffen und gemeinsam etwas Zeit verbringen. Wieder andere schauen sich das Spektakel an, um die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen. Lassen Sie sich dieses Schauspiel nicht entgehen und besuchen Sie die Pferderennbahn Champ de Mars!

Lebhaft, wuselig und vielschichtig

Le Caudan Waterfront, Port Louis
Le Caudan Waterfront, Bild: wsf-s / shutterstock

Der Central Market in Port Louis bietet all das, was Mauritius ausmacht: bunte Vielfalt, exotische Früchte, Gewürze und Gemüsearten und echte Handwerkskunst, die in den vielen kleinen Läden noch leidenschaftlich praktiziert wird. Gerade diese kleinen handwerklichen Meisterwerke eignen sich bestens, um sie als kleines Souvenir oder Andenken mit nach Hause zu nehmen. Es mag Sie im ersten Augenblick vielleicht überwältigen, aber lassen Sie sich ruhig ganz und gar darauf ein. Das wilde Durcheinander, die vielen bunten Farben und die Massen an umher rennenden Menschen sind wie von einer anderen Welt. Es ist einfach faszinierend und etwas beängstigen zugleich. Der Central Market ist ein Ort, den Sie auf Ihrer Reise nach Mauritius nicht vergessen dürfen!

Fazit

Port Louis in Mauritius hat so viel zu bieten, dass man es an einem einzigen Tag nicht schafft, alles zu bestaunen. Nehmen Sie sich die Zeit, um alles in Ruhe zu genießen. Lernen Sie von der spannenden Geschichte, tauchen Sie in die wilde Menge des Marktes ab und lassen Sie die eindrucksvolle Kultur auf sich wirken. Es gibt so viele Dinge zu entdecken, so viele vermeintlich kleinen Orte zu bestaunen. Sie sollten Port Louis bewusst erleben, sich voll und ganz darauf einlassen und Sie werden einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Montana: Eine aufregende Reise in den US-Bundesstaat der Berge und der Indianer

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Der US-Bundesstaat Montana ist ein erstklassiges Reiseziel für alle, die Natur und Weite lieben. Montana liegt ganz im Norden der USA und grenzt dort an Kanada an. Der Name des Bundesstaates leitet sich vom lateinischen Wort montanus ab, das in die deutsche Sprache übersetzt Berg bedeutet. Wer das weiß, den wird es nicht überraschen, dass der viertgrößte der amerikanischen Bundesstaaten von ausladenden Gebirgsketten durchzogen ist. Die beliebteste Touristendestination Montanas ist, auch das ist nicht verwunderlich, der an Kanada angrenzende Glacier Nationalpark.

Dort befindet sich ein ausladendes Naturschutzgebiet, das mitten in den Rocky Mountains liegt. Alleine dort können Naturfreunde problemlos einen mehrwöchigen Urlaub verbringen, der nicht langweilig werden wird. Doch Montana hat noch mehr zu bieten. Im Süden des mit nur knapp über einer Million Einwohnern äußerst dünn besiedelte US-Bundesstaates befindet sich noch einer weiterer der bekanntesten Nationalparks der USA: der Yellowstone Nationalpark. Der Yellowstone Nationalpark zählt nicht nur zum UNESCO-Weltnaturerbe, sondern kann auch mit einer spannenden Population an Wildtieren wie Grizzlybären und Bisons aufwarten. Ergänzt werden die Highlights Montanas durch das Little Bighorn Battlefield National Monument, einem der geschichtsträchtigsten Orte der gesamten USA. Hier können die Besucher viel über die amerikanischen Ureinwohner, die Indianer, erfahren.

Den frostigen Zauber des Glacier Nationalparks erleben

Monatana - Glacier Nationalpark
Glacier Nationalpark, Bild: Bill45 / shutterstock

Der Glacier Nationalpark überwältigt jeden, der ihn besucht. Auf einer Fläche von rund 4.047 Quadratkilometern tummeln sich insgesamt 175 Berggipfel und 25 Gletscher. Dazu kommen nicht weniger als 762 Seen. Der Nationalpark kann ganzjährig besucht werden, im Winter jedoch können die Straßen, die den Glacier Nationalpark durchziehen durchaus einmal verschneit oder auch zugefroren sein, was Autofahrern ein gutes fahrerisches Können abverlangt, um sich dort sicher fortbewegen zu können.

Entlohnt wird man dafür im Winter durch märchenhafte Schnee- und Eislandschaften, in denen man zum Beispiel Schneeschuhwanderungen unternehmen kann. Auch Langlaufloipen sind dann gespurt. Ganz Verwegene probieren sich hier in den Wintermonaten am Eisklettern und erkunden die vielfältige Gebirgslandschaft des Glacier Nationalparks dabei ganz aus der Nähe. Von Juni bis September sind alle Straßen des Parks weitgehend schneefrei und somit bestens befahrbar. Das sind hervorragende Voraussetzungen, um sich auf das ein oder andere Wanderabenteuer durch eine aufregende Flora und Fauna einzulassen. Unterwegs trifft man häufig auf Bergziegen oder Dockhornschafe.

Man kann zum Beispiel den 16 Kilometer breiten Lake McDonald, der der größte See des Nationalparks ist, auf dem Wanderweg Trail of the Cedars umrunden. Wer sich lieber auf dem Wasser bewegen möchte, überquert den See per Boot. Egal, wie man sich entscheidet, man hat bei allen möglichen Optionen immer einen hervorragenden Ausblick auf die den See umgebenden mächtigen Gletscher. Auch mit dem Zug lässt sich der Glacier Nationalpark durchqueren. Eine mehrtägige Bahnfahrt führt Touristen nicht nur bis nach Kanada, sondern lässt sie von den Panoramawaggons des Zuges aus sämtliche Vegetationsstufen des Glacier Nationalparks besichtigen.

Wälder, Wildnis und Wildtiere im Yellowstone Nationalpark erkunden

Yellowstone Nationalpark in Montana
Eine Herde von Bison bewegt sich schnell entlang des Firehole River, Bild: YegoroV / shutterstock

Wer den Yellowstone Nationalpark, der sich über mehrere US-Bundesstaaten erstreckt, auf dem Gebiet Montanas erkunden möchte, wählt einen der beiden nördlich gelegenen Parkeingänge. Die Kleinstadt Livingston gilt bereits seit dem 19. Jahrhundert als beliebtester Einstiegspunkt in den Yellowstone Nationalpark. Auf dem Weg in den Park lohnt ein Abstecher in das Eisenbahnmuseum der Stadt Livingston. Ein weiterer Zugangspunkt zum Park liegt nahe des noch kleineren Ortes Gardiner, der vom 1.114 Kilometer langen Yellowstone River durchflossen wird. Von Gardiner aus betritt man den Park durch den massiven Roosevelt-Torbogen. Von dort aus geht es weiter in das Grizzly and Wolf Discovery Center wo man Bären und Wölfen sehr nahe kommen kann. Der Bear Paw Trail lädt zu einer Wanderung durch die waldreiche Landschaft des Parks ein. Wandern steht im Yellowstone Nationalpark ohnehin sehr hoch im Kurs. Ungefähr 2.000 Kilometer an ausgewiesenen Wanderwegen sind in dem fast 9.000 Quadratkilometer großen Nationalpark zu bewandern.

Zu Besuch beim Little Bighorn Battlefield National Monument

Der US-Bundesstaat Montana verfügt neben einer atemberaubenden Landschaft auch über eine reiche Geschichte. Diese war geprägt von zahlreichen Konflikten zwischen den aus Europa stammenden weißen Siedlern und der nordamerikanischen Urbevölkerung, den Indianern. Auf dem Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Montana lebten einst 13 verschiedene Indianerstämme. Die bekanntesten Indianer darunter sind die Angehörigen des Stammes der Sioux. Noch heute leben viele der Ureinwohner in Indianerreservaten, von denen es alleine in Montana sieben gibt.

Am Little Bighorn kam es am 25. Juni 1876 schließlich zu einer Schlacht zwischen Kavallerietruppen der weißen Siedler und den Vertretern mehrerer Indianerstämme. Angeführt wurden die Ureinwohner dabei durch die Indianer-Häuptlingen Sitting Bull und Crazy Horse. Bei den Kampfhandlungen ging es darum, dass eine den Indianerstämmen als heilig geltende Gebirgskette von den weißen Siedlern eingenommen werden sollte. Diese erhofften sich dort den finanziell gewinnbringenden Abbau von Bodenschätzen. Da die Indianer ihr Gebiet verteidigten und erstaunlich starken Widerstand leisteten, mussten viele Angehörige beider Seiten in der Schlacht ihr Leben lassen. Auf dem Little Bighorn Battlefield wurde schon bald nach der Schlacht eine Gedenkstätte eingerichtet, die inzwischen nicht mehr nur, wie ursprünglich, den weißen Opfern der Schlacht, sondern auch den in der Schlacht gefallenen Indianern in aufrichtiger Art und Weise gedenkt.

Rundreise durch die USA – Metropolen, Küsten und Nationalparks

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USA – drei Buchstaben, hinter denen 50 Bundesstaaten stecken, die mit ihren einzigartigen Landschaften und Städten jedes Jahr zahllose Reisende anziehen. Eine Rundreise durch das drittgrößte Land der Erde braucht demnach Zeit. Aber natürlich gibt es einige Perlen, die besondere Anziehungskraft besitzen und die Reisende in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht verpassen sollten.

The Big Apple – New Yorks vielschichtige Anziehungskraft

Unter den vielen Metropolen der USA gehört New York an der Ostküste zu den größten touristischen Anziehungspunkten. Der „Big Apple“ am Atlantik war früher erste Anlaufstelle für Auswanderer vom europäischen Kontinent. Der erste Blickfang war bereits damals die Freiheitsstatue auf Ellis Island im Hafen von New York. Heute erklimmen Besucher die Wendeltreppe der 93 Meter hohen Statue und genießen von oben den Blick über den Hafen hinüber nach Manhattan, dem urbanen Herz der Stadt. Auf der Insel, die vom Harlem, East und Hudson River umspült wird, locken sowohl der belebte Times Square als auch der ausgedehnte und beliebte Central Park. Die grüne Lunge der Stadt wirft für Erholungssuchende und Sportler die doppelte Größe von Monaco in die Waagschale. In die Höhe geht es am 443 Meter hohen Empire State Building. Die Galerien im Gebäude zeigen eindrucksvoll Entstehung des Nachts so prunkvoll beleuchteten Hochhauses. Im 86. sowie 102. Stockwerk bieten Aussichtsplattformen einen unschlagbaren Blick über eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt. Zum Besuch der Stadt gehört auch das Denkmal für den 11. September am „Ground Zero“, wo einstmals die beiden Türme des World Trade Centers standen. Genau dort sind heute zwei Wasserbecken, die von den eingravierten Namen der Opfer umrahmt werden.

Hawaii – tropisches Paradies mit Lava, Stränden und Regenwald

Hawaii, Napali Küste auf Kauai
Die Napali Küste auf Kauai, Bild: Alexander Demyanenko

Ganz weit draußen im Pazifik liegt die Inselgruppe von Hawaii. Der 50. US-Bundesstaat fasziniert mit zwei der aktivsten Vulkane der Erde, paradiesischen Stränden, atemberaubender Natur und einer Herzlichkeit der Menschen, die ihresgleichen sucht. Das tropische Paradies mit seinem vulkanischen Ursprung ist der Inbegriff einer üppigen Pflanzenwelt, lässiger Lebensfreude und palmengesäumter Traumstrände wie dem Waikiki Beach auf der Insel Oahu. Die Hauptinsel Hawaii, auch Big Island genannt, verfügt im Süden und Südwesten über eine ganze Reihe von schwarzen Stränden und den grünen Strand von Papakolea. Wassersportler finden perfekte Bedingungen zum Schnorcheln, Tauchen und Surfen vor. Die Landschaft besticht mit üppigen Regenwäldern und einzigartiger Vielfalt, was auch dem Klima geschuldet ist. Hier ist das ganze Jahr über Wärme garantiert. Dominiert wird Big Island von den Vulkanen Mauna Loa und Kilauea, die noch immer aktiv sind. Sie gehören zum Hawaii Vulkan National Park, der Bestandteil des Weltkulturerbes ist. Ohnehin besitzt Hawaii das größte Vulkansystem weltweit.

Spektakel in der Wüste – Las Vegas

Sie zieht Heiratswillige und Spieler ebenso an, wie Touristen – Las Vegas, die Stadt der Spielcasinos und legendären Shows. Mitten in der Wüste des Bundesstaates Nevada im Südosten der USA gelegen, verwandelt sich die Stadt nachts in ein Lichtermeer. Nachbauten des Eiffelturms oder von Venedig, einer Pyramide oder eine Kopie der Freiheitsstatue – die Hotels und Gebäude von Las Vegas sind alle ein Blickfang für sich. Einmal an den Spieltischen oder „Einarmigen Banditen“ sein Glück zu versuchen, ist ein Muss. Viele angesagte Clubs bieten die Möglichkeit, die Nacht zum Tag zu machen. Natürlich locken auch die vielen Shows in die Wüstenstadt, wo Showstars wie Celine Dion gastieren.

Hollywood und eine legendäre Brücke – L.A. und San Francisco

San Francisco, Golden Gate Bridge
Die Golden Gate Bridge, Bild: Travel Stock / shutterstock

In Kalifornien am Pazifik warten gleich zwei besondere Metropolen auf Besucher: Los Angeles und San Francisco. In L.A. tummeln sich Stars und Sternchen in Hollywood – der „Walk of Fame“ ist ein Muss bei einem Besuch. Zudem lohnen der berühmte Venice Beach und der Pier in Santa Monica einen Besuch. San Franciscos berühmtestes Wahrzeichen, die Golden Gate Bridge, überspannt die Bucht auf über 2.700 Metern Länge. In jener Bucht liegt auch Alcatraz, das berüchtigte Gefängnis, das auf einer Führung erkundet werden kann. Auch die alten Häuser aus viktorianischer Zeit sind ein absoluter Blickfang.

Landschaften voller Unterschiede – die Nationalparks

Die klimatischen Bedingungen des riesigen Landes sorgen für völlig unterschiedliche Landschaften. Die Sümpfe der Everglades in Florida sind nicht minder anziehend, wie die beeindruckenden Niagara Fälle. Außerdem verfügen die USA über 61 Nationalparks, die alle einen Besuch wert sind. Zu den bekanntesten Nationalparks gehört natürlich der Grand Canyon. Die Schlucht mit ihren ungeheuren Dimensionen ist bis zu 1.600 Meter tief und fast 450 km lang, bei einer durchschnittlichen Breite von 16 Kilometern. Der Colorado River hat sich hier über die Zeit ins Gestein gegraben. Nicht umsonst gilt der Grand Canyon als eines der weltweit größten Wunder der Natur und ist auch Teil des UNESCO Weltnaturerbes. Auch der in der Sierra Nevada in Kalifornien gelegene Yosemite Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe.

Die vielfältige Fauna und Flora, die riesigen Mammutbäume und die dominierenden, über 2.000 Meter hohen Granitberge Half Dome und El Capitan haben ihn weltweit in die Schlagzeilen gebracht. Der Bundesstaat Utah hat gleich 5 Nationalparks zu bieten. Deren gemeinsamer Spitzname „Big Five“ ist passend, sind der Arches, Bryce, Canyonlands, Zion und Capital Reef Nationalpark doch gespickt mit roten Bergen, eindrucksvollen Wasserfällen, Flüssen und natürlichen Steinbögen – ein Paradies für Wanderer.

All diese Landschaften und Metropolen stehen stellvertretend für die große Vielfalt, die eine Rundreise durch die USA ausmacht. Zwischen Pazifik und Atlantik verbirgt sich so manche bekannte, aber auch so manche unbekannte Schönheit, die es zu entdecken gilt.

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Ausflugsziele am Gardasee

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Der Gardasee lockt nicht alleine mit tollem Wasser, herrlichen Unterkünften und allerlei Möglichkeiten am See selbst, sondern auch mit seiner perfekten Ausgangslage für Erkundungstouren. Geographisch beinahe perfekt gelegen, können einige der interessantesten Ziele von Norditalien in kürzester Zeit erreicht werden. Das ist ein Grund dafür, warum sich so viele Familien aber auch Paare und Singles dafür entscheiden, die schönsten Wochen im Jahr am See zu verbringen. Aber was sind die interessantesten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, die man beim Aufenthalt erlebt und gesehen haben sollte, bevor es zurück in die Heimat geht?

Die Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung des Sees

Es gibt viel zu sehen – kein Wunder, der Gardasee ist riesig und an seinen verschiedenen Uferseiten haben sich mitunter ganz eigene Dörfer und Städte entwickelt. Zu den absoluten Klassikern gehört aber ganz ohne Frage die Castello Scaligero in Sirmione. Die kleine Stadt Sirmiona existiert schon seit Jahrhunderten und die prachtvolle Burgruine spricht noch von dieser Zeit aus dem Mittelalter. Die relativ gut erhaltene Ruine lässt sich besichtigen und entführt Besucher für einen Moment in Zeiten, in denen Touristen am See noch eine Seltenheit waren. Hier können darüber hinaus auch die Thermalquellen besucht werden, die schon seit der römischen Zeit Entspannung versprechen.

Riva del Garda, Gardasee
Der Gardasee bei Riva del Garda, Bild: pointbreak / shutterstock

Zu den schönsten Orten in der unmittelbaren Umgebung des Sees – und perfekt für einen Ausflug geeignet – gehört zudem Riva del Garda. Die alte Stadt hat eine lange Historie und besonders der Turm im Zentrum der Stadt, der 35 Meter in die Höhe ragt, ist ein beliebtes Ziel von Touristen. Auf der Spitze angekommen hat man nicht nur einen tollen Blick über den See, sondern darüber hinaus auch auf die Altstadt und den historischen Hafen, der eine letzte Spur dafür ist, wie wichtig der See seit jeher für die Menschen in der Region war.

Wer sich für die Sehenswürdigkeiten im direkten Umkreis des Gardasee interessiert, wird irgendwann auch auf die Skaligerburg in Malcesine stoßen. Eine der ältesten Burgen Europas, die wohl schon in der Antike entstanden und eng mit der Geschichte des Sees verbunden ist. Hier erhält man einen echten Einblick in die geschichtliche Entwicklung. Mit den Führungen ist für Kinder als auch für Erwachsene Spannung und Bildung toll miteinander verbunden.

Die Natur rund um den Gardasee mit unterschiedlichen Aktivitäten genießen

Natürlich gibt es nicht nur historische Bauwerke und Dörfer zu entdecken. Der Gardasee lockt vor allem mit seiner vielfältigen Natur, den nahen Alpen und den vielen Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Es ist ein Paradies für Wanderer, die sowohl die unterschiedlichen Landschaften rund um den See aber auch die nahen Berge erkunden können. Es wird eine Vielzahl von begleiteten Touren in der Gruppe angeboten – aber natürlich kann man sich auch ganz auf eigene Faust auf Erkundungstour durch das Gebiet begeben und die Schönheiten der Natur hier ohne fremde Menschen entdecken.

Besonders die vielen Fahrradstrecken rund um den See sind bei Urlaubern sehr beliebt. In den meisten der Urlaubsorte kann man sich entspannt Fahrräder ausleihen oder man bringt die eigenen Bikes mit und macht sich auf die Strecke. Neben den bereits erwähnten Zielen empfiehlt sich natürlich auch ein Ausflug in das Hinterland, wo sich diverse kleinere Seen und Zuflüsse entdecken lassen . Auch die eine oder andere urige Taverne mit norditalienischer Küche wartet darauf besucht zu werden.

Städtetrips ganz bequem vom Gardasee aus starten

Venedig
Der Canal Grande mit der barocken Kirche Santa Maria della Salute, Bild: Phant / shutterstock

Vom Gardasee aus lassen sich einige der schönsten Städte Norditaliens in kürzester Zeit besuchen. Venedig ist beispielsweise nur rund 150 Kilometer entfernt und mit einer Busreise ist man in weniger als drei Stunden in der Stadt. Über die Stadt selbst muss man natürlich wenig sagen – Venedig ist weltbekannt und die Stadt der Kanäle ist besonders in den frühen Monaten des Sommers und im Herbst immer einen Besuch wert. Durch die Straßen zu schlendern und vielleicht eine Fahrt in den Kanälen zu machen, kann ein echtes Highlight für den Urlaub in Italien sein.

Nicht nur Venedig ist einen Ausflug wert, auch die Stadt Verona ist vom Gardasee aus schnell erreicht. Sie ist ein weniger bekanntes Ziel und weiß doch mit seinem ganz eigenen Charme zu punkten. Die historischen Bauten und die engen Gassen sind perfekt für die Suche nach kleinen Läden und tollen Restaurants, in denen man authentisch essen gehen kann. In Kombination mit einem Besuch in Mantua, das ebenfalls in der unmittelbaren Umgebung liegt, hat man also auch außerhalb der Metropole Venedig interessante Ziele für Städtereisen zur Verfügung, wenn es einem vom Land des Gardasees wieder in die Stadt zieht.

 

Urlaub mit der Familie: Warum ist er wichtig und wie sind harmonische Ferien garantiert?

Unser Alltagsleben ist in der Regel von Stress und Zeitdruck geprägt. Die Arbeit mit der Familie unter einen Hut zu bringen, stellt eine große Herausforderung dar. Nur selten genießen Eltern mit ihren Kindern gemeinsame Stunden, die – vor allem mit Nachwuchs im Jugendalter – oft auch durch Streitigkeiten einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen. Viele Mütter und Väter befürchten, dass der Familienurlaub zu einem Desaster werden könnte. Wer es richtig anpackt, kann jedoch davon nur profitieren, denn er ist wichtig für Groß und Klein.

Zusammenschweißen der Familie

Erfahrungsgemäß schweißen gemeinsame Erlebnisse Jung und Alt zusammen. Eine Auszeit führt zu Entspannung auf beiden Seiten, plötzlich zeigen alle Familienmitglieder ein gänzlich anderes Verhalten als zu Hause. Man lernt sich in veränderten Lebenssituationen praktisch neu kennen. Damit das auch möglich ist, sollten Eltern und ihre Kinder im Urlaub möglichst viel zusammen machen. Dazu gehört das Genießen der täglichen Mahlzeiten, erholsame Stunden am Strand und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten.

Zeit miteinander gewinnen

Gerade der Zeitgewinn ist ein wichtiger Aspekt während der Urlaubsreise. Unser Alltag ist geprägt vom Berufs- und Schulleben, hinzu kommen Haushalt, Einkaufen und vieles mehr. Nach der Schule müssen Kinder häufig jede Menge Hausaufgaben erledigen. Stehen dann noch Hobbys auf dem Programm, ist der Tag rum, ohne dass Eltern und Nachwuchs sich in Ruhe unterhalten konnten. Eine Reise entführt uns aus dem Alltagstrott und ermöglicht uns endlich einmal, eine angenehme Zeit miteinander zu verbringen.

Batterien aufladen

Spätestens wenn die Reisevorbereitungen wie Kofferpacken endlich hinter uns liegen, sind unsere Energiereserven meist verbraucht. Der Urlaub ist die perfekte Gelegenheit, um unsere Batterien wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Beim gemeinsamen Entspannen der Eltern und dem Nachwuchs laden alle Familienmitglieder ihre Energiereserven wieder auf. Davon profitiert man nicht nur in den Ferien, sondern auch lange danach – ein harmonisches Zusammenleben in der Heimat steht somit auf dem Programm.

Erinnerungsfotos schießen

Haflinger Herden
m Sommer entdeckt man auf den Südtiroler Almwiesen riesengroße Haflinger-Herden, Bild: ON-Photography Germany / shutterstock

Heute hat der Großteil der Bevölkerung ein Smartphone mit guter Kamerafunktion. So ist es ein Leichtes, lustige und außergewöhnliche Momente für immer auf ein Bild zu bannen. Gleich, ob man sie sich zu Hause ausdruckt oder im Computer speichert, das regelmäßige Anschauen macht immer wieder der ganzen Familie Spaß. So bleiben die schönsten Momente im Leben in Erinnerung und noch lange in uns wach.

Im Urlaub fürs Leben lernen

Wir hören immer wieder, das Reisen den Horizont erweitert. In jedem Urlaub treffen wir auf andere Kulturen, Sitten und Bräuche. Kinder haben oft große Freude daran, fremde Sprachen zu erlernen und ihre neu gewonnenen Kenntnisse vor Ort zum Besten zu geben. Die exotischen Geschmäcker fremder Gerichte können ebenso probiert werden wie unbekannte Sportarten. Für Jung und Alt wird Weltoffenheit zu einer Selbstverständlichkeit. Die gemeinsamen Erfahrungen und auch das erlernte Wissen sorgen für eine erstklassige Basis für ein harmonisches Familienleben.

Gemeinsam Urlaubsziel auswählen

Es ist unmöglich, eine allgemein gültige Aussage zu treffen, wann Kinder bei der Auswahl des Reiseziels mitentscheiden sollten bzw. können. Es kommt vor allem auf ihren Entwicklungsstand an, der äußerst unterschiedlich ist. Weiterhin spielt es eine Rolle, inwieweit der Nachwuchs auch im Alltag in Familienentscheidungen mit einbezogen wird. Experten sprechen davon, dass ein Kind ab etwa 14 Jahren in allen Lebensbereichen an Entscheidungen beteiligt werden sollte. Zum Schutz unserer Jüngsten bestätigen Ausnahmen die Regeln.

Das perfekte Reiseziel finden

Liegen die Meinungen über das Urlaubsziel komplett auseinander, sollten Kompromisse gefunden werden. Die Ferien sind zum Scheitern verurteilt, wenn das eine oder andere Familienmitglied „gute Miene zum bösen Spiel macht“.

Vielfalt in Südtirol

Glücklicherweise gibt es heute eine Vielzahl von Angeboten, die zum einen verschiedenste Aktivitäten, zum anderen vielfältige Entspannungseinrichtungen offerieren. Beispielsweise halten die Sporthotels in Südtirol eine fantastische Auswahl an Freizeitmöglichkeiten bereit:

  • geführte Wanderungen
  • begleitete E- und Mountain-Bike-Touren
  • Golfen im Golfclub Pustertal inklusive Shuttletransfer
  • persönliche Tourenberatung, Shuttles-Dienst und Ausrüstung für Schneewanderungen
  • zahlreiche Services rund um das Skifahren am Kronplatz
  • Premium SPA mit Fitness-, Wellness- und Körperanwendungen, auch für Kids und Teens

Südtirol gilt seit langer Zeit als eines der beliebtesten Urlaubsziele von Familien mit Kindern. Die italienische Region verdankt es sowohl seinen einzigartigen Landschaften, darunter die faszinierenden Dolomiten, als auch wunderschönen, sehenswerten Städten wie Bozen, Trento und Brixen.

Sonne, Strand und Meer

Familienurlaub
Als Familie den Urlaub gemeinsam genießen, Bild: Song_about_summer / shutterstock

Wenn Eltern sich ausschließlich nach Entspannung sehnen, Kinder jedoch vor Energien nur so sprühen, scheint auf dem ersten Blick ein für alle befriedigender Urlaub kaum möglich. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall, zumindest, wenn man die zahlreichen Reiseländer am Meer ins Auge fasst. Allein Strände bieten unglaublich viele Möglichkeiten, nach eigenem Geschmack und Bedürfnis die Ferien zu verbringen.

Erwachsene können es sich auf Liegestühlen bequem machen und erholsame Sonnen- sowie erfrischende Meeresbäder genießen. An zahlreichen Urlaubsorten ist Stand-Up-Paddling möglich – eine beliebte und gemütliche Sportart, die auch viele Kinder begeistert. Je nach Alter, Lust und Laune kann der Nachwuchs – mit und ohne Eltern – einen Surf- oder Tauchkurs machen sowie an actionreichen Beachball- und anderen organisierten Spielen teilnehmen.

Sowohl für Eltern mit Kleinkindern als auch Jugendlichen empfiehlt sich vor allem ein Urlaub in einem gut ausgestatteten Familienresort. Groß und Klein profitieren von unzähligen vorteilhaften Services und Einrichtungen, darunter:

  • Babysitter und kleinkindgerechte Zimmerausstattung mit Hochstühlen, Kinderbetten und Co.
  • Kidsclubs, in denen der jüngere Nachwuchs professionell betreut und bespaßt wird
  • Freizeitprogramm für Teenager, darunter spezielle Animation, gemeinsame Ausflüge, Workshops, Disco etc.
  • extra Swimmingpools für Erwachsene und Kinder
  • Familiensauna und Wellnessangebote für Groß und Klein
  • hoteleigene Gastronomie, bestenfalls mit abwechslungsreichem Buffet oder Kindertellern
  • bewachter Privatstrand