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Montag, Februar 2, 2026
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Malta – geschichtsträchtiges Ferienparadies im Mittelmeer

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Malta ist ein Kleinstaat südlich von Sizilien und war bereits vor Tausenden von Jahren bewohnt. Viele Zivilisationen, darunter die Phoenizier, Karthager und Römer, haben die Insel südlich von Sizilien besiedelt, was man heute noch an der Maltesischen Sprache mit ihren vielfältigen Einflüssen sehen kann. In Phönizischer Sprache bedeutet der Ortsname so viel wie „Zuflucht“, was auch immer noch zutrifft – nur dass die Insel heute eher eine Zuflucht für Urlauber ist, die dem kalten Wetter in ihrer Heimat entfliehen wollen.

Malta Strand
Malta eignet sich auch für den Badeurlaub, Bild: Niamy/shutterstock

Ebenso vielfältig wie die Kulturen, die sich auf Malta vereinigen, ist auch die Maltesische Küche: Fischpastete, Kanincheneintopf und mit Ricotta gefüllte Blätterteigtaschen kommen ebenso auf den Tisch wie frischer Fisch und Meeresfrüchte. Natürlich darf beim Kochen ein gutes Olivenöl von der Nebeninsel Gozo nicht fehlen, und dank der 3000 Stunden Sonnenschein im Jahr produziert die Insel ausgezeichnete Weine.

Malta ist ein Land, in dem man Geschichte atmet. Alleine die Hauptstadt Valletta, die zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde, besitzt über 300 historische Sehenswürdigkeiten, darunter die St. John’s Co-Cathedral mit ihrem prächtigen Innenraum und Manuel Theatre, Europas drittältestes Schauspielhaus.

Im Fort St. Elmo wird die Geschichte lebendig, wenn Männer in historischen Kostümen traditionelle Exerzierübungen nachstellen. Ganz nebenbei beherbergt Malta auch den Megalithischen Komplex, das älteste Bauwerk der Welt – sogar noch älter als die Pyramiden in Ägypten.

Die Fülle an historischen Wahrzeichen macht Malta zum perfekten Drehort für Hollywood-Filme, was der Insel den Spitznamen „Mini-Hollywood“ eingebracht hat. Blockbuster wie „Gladiator“ und „Troja“ wurden hier gedreht und beim Anblick von „Sweethafen“, dem Dorf, in dem Popeye lebt, gehen nicht nur Fans des starken Seemanns die Augen über.

Karmelitenkirche Malta
Karmelitenkirche in Valletta, Bild: kavalenkava/shutterstock

Natürlich kommen nicht nur Städtebummler in Malta auf ihre Kosten. Die Insel ist auch äußerst beliebt bei Badegästen. Ihre Strände gehören zu den saubersten in Europa und werden regelmäßig mit der Blauen Flagge für exzellente Wasserqualität ausgezeichnet. Wassersportler können in der Golden Bay Jetski fahren und paragliden, während die Bucht von Mellieha ideale Bedingungen zum Windsurfen bietet.

Während Taucher anderorts lange suchen müssen, um ein altes Schiffswrack zu finden, hat die Regierung von Malta gleich mehrere ausrangierte Ozeanriesen versenkt, um ein einzigartiges Unterwasserparadies zu schaffen.

Ein Maltesisches Sprichwort sagt: „Malta wäre ein herrlicher Ort, wenn jeder Priester ein Baum wäre.“ Den Sinn dieses Ausspruchs versteht man bereits beim Anflug: Die Insel besitzt keinen Wald mehr. Das tut der wilden Schönheit dieser Insel, die auf kleinster Fläche eine beachtliche Pflanzenvielfalt besitzt, jedoch keinen Abbruch.

Malta bietet einen interessanten Kontrast zwischen den weiten, flachen Buchten im Norden und den schroffen Steilküsten im Süden. Hier können sich auch ungeübte Kletterer an den Klippen abseilen und eine einmalige Aussicht genießen. Im Südwesten liegt die Blaue Grotte auf Gozo mit ihrem majestätischen Felseneingang und himmelblau schimmerndem Wasser, und im Westen finden Naturfreunde die malerische Bucht von Gnejna.

Egal ob Städtereisen, Strandurlaub, Wassersport oder Wandern – Malta bietet vielfältige Ausflugsziele für jeden Urlaubstyp in wild-romantischer Umgebung.

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Mehr Informationen

Die beliebtsten Sehenswürdigkeiten auf Malta

  1. Valletta: Die Hauptstadt Maltas ist berühmt für ihre gut erhaltene Barockarchitektur. Die Festungsstadt Valletta wurde von den Rittern des Johanniterordens gegründet und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Hier finden Sie den Großmeisterpalast und die St. John’s Co-Kathedrale.
  2. Die Megalithtempel von Malta: Diese prähistorischen Tempel sind älter als die Pyramiden von Gizeh und gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Tempel von Ħaġar Qim, Mnajdra und Tarxien sind beeindruckende Zeugnisse der frühen Zivilisation auf Malta.
  3. Die Blaue Grotte: Dies ist eine der bekanntesten natürlichen Sehenswürdigkeiten Maltas. Besucher können mit Booten in die Höhle fahren und das klare blaue Wasser und die faszinierenden Felsformationen bewundern.
  4. Mdina: Diese mittelalterliche Stadt, auch als “Stille Stadt” bekannt, ist von einer imposanten Stadtmauer umgeben und bietet enge Gassen, gotische Architektur und eine reiche Geschichte.
  5. Die drei Städte: Vittoriosa, Senglea und Cospicua, auch als die drei historischen Städte bezeichnet, sind voller Geschichte, befestigter Stadtmauern und wunderschöner Aussichten auf den Grand Harbour.
  6. Hypogäen von Ħal-Saflieni: Diese unterirdischen Begräbnisstätten sind ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe und bieten Einblicke in die prähistorische Kultur Maltas.
  7. Die Dingli-Klippen: Diese hohen Klippen bieten spektakuläre Aussichten auf das Mittelmeer und sind der höchste Punkt der maltesischen Inseln.
  8. Die Insel Gozo: Nur eine kurze Fährfahrt von Malta entfernt, ist Gozo bekannt für seine entspannte Atmosphäre, die Zitadelle von Victoria und die beeindruckenden Ġgantija-Tempel, die zu den ältesten freistehenden Strukturen der Welt gehören.
  9. Marsaxlokk: Dieses malerische Fischerdorf ist berühmt für seine bunten Fischerboote und den Sonntagsmarkt, auf dem frischer Fisch und lokale Produkte verkauft werden.
  10. Die Hafenrundfahrt: Eine Bootsfahrt im Grand Harbour bietet nicht nur großartige Aussichten auf Valletta und die umliegenden Städte, sondern auch Einblicke in die maritime Geschichte Maltas.

Fakten über Malta

  1. Kleine Nation, große Geschichte: Malta ist eines der kleinsten Länder Europas, sowohl in Bezug auf die Fläche als auch auf die Bevölkerung. Dennoch hat es eine beeindruckende Geschichte, die Jahrtausende zurückreicht.
  2. Dreisprachig: Die Amtssprachen Maltas sind Maltesisch und Englisch. Die meisten Malteser sprechen fließend Englisch, und Maltesisch ist eine einzigartige semitische Sprache.
  3. Die Ritter von St. John: Malta war einst der Sitz des Johanniterordens, auch bekannt als Ritter von St. John. Die Hauptstadt Valletta wurde von ihnen gegründet und ist nach ihrem Großmeister Jean de Valette benannt.
  4. UNESCO-Weltkulturerbe: Malta hat insgesamt drei UNESCO-Weltkulturerbestätten: die Megalithtempel, die Stadt Valletta und die Hypogäen von Ħal-Saflieni.
  5. Sonnenreiches Klima: Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist Malta ein beliebtes Reiseziel für Sonnenanbeter.
  6. Megalithtempel: Die Megalithtempel von Malta gehören zu den ältesten freistehenden Bauwerken der Welt und sind älter als die Pyramiden von Gizeh in Ägypten.
  7. Die Blaue Grotte: Die Blaue Grotte auf der Insel Gozo ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Maltas. Sie ist für ihr kristallklares Wasser und die beeindruckenden Felsformationen berühmt.
  8. Hypogäen von Ħal-Saflieni: Die unterirdischen Begräbnisstätten von Ħal-Saflieni sind ein bemerkenswertes archäologisches Erbe und bieten Einblicke in die prähistorische Kultur Maltas.
  9. Drei Inseln: Malta besteht aus drei Hauptinseln: Malta, Gozo und Comino. Jede Insel hat ihren eigenen einzigartigen Charakter und Charme.
  10. Festas: Traditionelle Dorffeste, bekannt als “Festas,” sind ein wichtiger Teil der maltesischen Kultur. Sie beinhalten Prozessionen, Feuerwerke und Musik und finden das ganze Jahr über statt.
  11. Drehort für Filme: Malta war Drehort für mehrere bekannte Filme und Fernsehserien, darunter “Game of Thrones” und “Gladiator.”
  12. Küche: Die maltesische Küche ist von mediterranen Einflüssen geprägt und bietet eine Vielzahl von köstlichen Gerichten, darunter Pastizzi (Teigtaschen), Ftira (lokales Brot) und Meeresfrüchte.
  13. Tauchen: Malta ist ein beliebtes Ziel für Taucher aufgrund seiner reichen Unterwasserwelt und zahlreichen Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg.
  14. Unabhängigkeit: Malta erlangte 1964 die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich und wurde 1974 zur Republik.
  15. EU-Mitgliedschaft: Malta ist Mitglied der Europäischen Union (EU) seit 2004 und verwendet den Euro als Währung.

Reiseinformationen Malta

Hauptstadt Valletta
Staatsform parlamentarische Republik
Währung Euro
Fläche ca. 316 km²
Bevölkerung 433.000 (Stand 2015)
Sprachen Malti / Maltesisch
Stromnetz 230 Volt und 50Hz
Telefonvorwahl +356
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)

 

Traumurlaub im Paradies: Last-Minute-Angebote auf den Seychellen

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Wenn jemand an weiße Inseln denkt, welche aus einem klaren, blauen Wasser herausragen, dazu eine sanfte Brise, Seevögel und eine tropische Kulisse, dann denkt er wahrscheinlich unbewusst oder bewusst an die Seychellen. Der Inselstaat im Indischen Ozean gilt als Urlaubsparadies schlechthin.

Die Seychellen last-minute entdecken

Wem das Herz in die Weite zu fernen Stränden und tropischen Landschaften treibt, für den bieten sich Last-Minute-Angebote auf den Seychellen an. Buchen Sie gleich das Hotel zusammen mit dem Flug, um spontan das Urlaubsparadies auf eigene Faust zu erkunden. Linienschiffe bringen Sie von einer Insel zur anderen, die örtlichen Tauchschulen halten die passende Ausrüstung zum Schnorcheln und Tauchen parat oder verleben Sie entspannte Tage an einem der zahlreichen Strände. Die Hauptstadt Victoria bietet sich als Ausgangspunkt für die Entdeckungsreisen mit ihren vielen Märkten, der kolonialen Architektur, den Geschäften und Restaurants an. Die kleinste Hauptstadt der Welt – die Einwohnerzahl bemisst sich auf gerade mal 30.000 Einwohner – verfügt neben weiteren Sehenswürdigkeiten über einen exotischen Gewürzgarten, welcher das Zuhause für Tiere wie Geckos oder die berühmte Riesenschildkröte ist. Mit dem Fahrrad von einem der vielen Fahrradverleihe haben Sie die Insel in knapp drei Stunden umrundet.

Einige der schönsten Strände der Welt

Der vor afrikanischer Küste liegende Inselstaat besteht aus mehr als 100 Inseln und Atollen. Man unterteilt das Gebiet in Inner und Out Islands. Mahé, die mit gerade mal 145 Quadratkilometern größte Insel des Landes, zählt zu den Inner Islands und beherbergt ebenfalls die Hauptstadt Victoria. Wer mit dem Flugzeug anreist, kommt zunächst auf dem Flughafen südlich der Stadt an. Abgesehen von dem bewaldeten Gebirge im Hinterland der Insel zieht es Urlauber vor allem an die langen Sandstrände. Der Strand Anse Source d’Argent auf der Insel La Digue gilt für viele als der schönste Strand der Welt und dient wiederholt in Werbespots als Kulisse.

Verschiedenste Aktivitäten

Ob zu Fuß, mit Fahrrad oder Mietwagen, überall auf den Inseln bieten sich traumhafte Anblicke, malerische kleine Ortschaften, Teeplantagen, tropische Wälder und Gebirge. Das klare Wasser und die Korallenriffe sind für das Schnorcheln und Tauchen wie geschaffen. Naturfotografen kommen vor allem innerhalb der Inseln in den Bergen und Wäldern auf ihre Kosten. Die Seychellen sind die Heimat einiger einzigartiger Tier- und Pflanzenarten, wie der Riesenschildkröte oder die als „Coco de Mer“ bekannte Seychellenpalme.

Wohnmobilreisen: Einige Dinge zu beachten

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Europa ist seit langem ein Top-Reiseziel für die ganze Welt und der Kontinent zieht weiterhin Besucher aus allen Teilen der Welt an. Es wird geschätzt, dass vor den Abriegelungen etwas mehr als die Hälfte der weltweiten Reisen in Europa gelandet sind und darüber hinaus mehr als die Hälfte der Reisen von EU-Bürgern innerhalb Europas stattfanden. 

Es scheint, dass Reisen innerhalb Europas sehr beliebt sind und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich dies in naher Zukunft ändern wird. Einer der Trends, der in Deutschland zugenommen hat, ist das Reisen mit dem Wohnmobil. Dieser Trend hat seinen Aufschwung in der Zeit erlebt, als das Reisen meist eingeschränkt war und mehr Menschen von zu Hause aus arbeiteten. Die veränderte Einstellung vieler Unternehmen zur Heimarbeit hat es den Menschen ermöglicht, ihre Arbeit auch auf die Straße zu verlagern.

Die zunehmende Beliebtheit dieser Art des Reisens ist also großartig, kann aber für einen Neuling auch leicht zu einer überwältigenden Erfahrung werden. Hier sehen wir uns ein paar Dinge an, die ein Reisender erwarten kann, wenn er mit einem Wohnmobil unterwegs ist.

Internetverbindung

esim
Mit der passenden esim-Karte sind Sie auch im Urlaub immer online, Bild: Yuriy Golub / shutterstock

Eines der Dinge, die unabhängig von der Art der Reise unerlässlich sind, ist die Möglichkeit, aus beruflichen oder persönlichen Gründen mit anderen zu Hause in Kontakt zu bleiben. Außerdem ist es wichtig, Zugang zu den notwendigen Informationen wie GPS, Nachrichten, Sehenswürdigkeiten und vielem mehr zu haben. Wenn Sie Grenzen überschreiten, ohne auf Änderungen in den Kommunikationsnetzen vorbereitet zu sein, kann dies aufgrund von Roaming-Gebühren kostspielig sein und einen Reisenden von seiner geplanten Route abbringen, weil er eine Verkaufsstelle finden muss, die lokale Sim-Karten verkauft. 

Deshalb ist es wichtig, Vorbereitungen zu treffen, wie z.B. den Kauf einer Europa eSIM, um Kosten zu sparen und sicherzustellen, dass sie beim Grenzübertritt abgedeckt sind. Die Alternative dazu ist, sich über die Netzbetreiber des jeweiligen Landes zu informieren und dafür zu sorgen, dass der Kauf einer Simkarte in die geplante Route einbezogen wird. 

Lange Fahrten

Europa hat viele Attraktionen zu bieten und die Besichtigung mit dem Wohnmobil bietet mehr Flexibilität und eine größere Auswahl an Ausflugszielen. Das kann für manche eine süße Versuchung sein, sich Ziele auszusuchen, die vielleicht etwas weiter weg liegen. Der Grund dafür ist in der Regel, dass Sie sich in einem Wohnmobil ausruhen können, ohne ein Hotel suchen zu müssen, und dass Sie die notwendigen grundlegenden Annehmlichkeiten zur Hand haben.

So wahr das auch sein mag, aber lange Strecken können dazu führen, dass der Reisende aus Zeitmangel zu viel Zeit damit verbringt, die Strecke zurückzulegen, anstatt das Land zu genießen, das er besucht. Hinzu kommt, dass die Rückfahrt auch eine gewisse Zeit für Freizeitaktivitäten in Anspruch nimmt.

Es ist daher ratsam, die Fahrtzeit sorgfältig zu überdenken. Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, keine weiten Fahrten zu planen, insbesondere wenn die Reisetage begrenzt sind. 

Wetter

Das Wetter kann eine Reise entscheiden, wenn Reisende unvorbereitet sind. Trotz der erstaunlichen Wetter-Apps, die für die Wettervorhersage zur Verfügung stehen, ist es unmöglich zu wissen, woher der Wind weht, es sei denn, das gewählte Reiseziel hat vorhersehbare Wettermuster. 

Extremes Wetter, sei es starker Regen oder sehr hohe Temperaturen, kann einige Schwierigkeiten verursachen, wenn es nicht vorhergesehen wird. Das Packen des Fahrzeugs oder die Vorbereitungen für die Nacht inmitten eines Sturms können anstrengend und ungemütlich sein. Es ist daher wichtig, für alle Eventualitäten vorzusorgen und sich mental auf mögliche wetterbedingte Unannehmlichkeiten einzustellen. In einem Wohnmobil zu schlafen, in dem Winde von über 50km/h herrschen, kann eine beängstigende Erfahrung sein. 

Eine positive Einstellung

Ein Wohnmobiltourist zu sein ist eine unterhaltsame und erfüllende Erfahrung, wenn man mit der Einstellung eines Entdeckers an die Sache herangeht. Zu erwarten, dass alles glatt läuft, ist wahrscheinlich ein Fehler, aber wenn man mental auf mögliche Herausforderungen vorbereitet ist, kann man sicherstellen, dass man nicht überfordert ist, wenn solche Situationen eintreten. 

Wenn die Reise gut geplant ist, alle Werkzeuge und Zubehörteile des Fahrzeugs gut funktionieren und alle Annehmlichkeiten sorgfältig vorbereitet sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines großartigen Erlebnisses recht groß. 

 

Nachhaltig Urlaub machen: Die Seychellen zeigen wie es geht!

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Traumhaft schöne Sandstrände, türkises Meer und tropische Vegetation: Das erwartet Urlauber auf den Seychellen. Die Inselgruppe an der Ostküste Afrikas ist ein beliebtes Reiseziel und kann innerhalb eines halben Reisetages von Deutschland aus erreicht werden. Neben ihrer unglaublichen Flora und Fauna begeistern die Seychellen aber vor allem mit einem: Nachhaltigkeit. Der Archipel wurde bei den World Travel Awards 2020 als nachhaltigstes Reiseziel im Indischen Ozean gekürt. Dieser Aspekt wird für viele Urlauber immer wichtiger, denn sie wollen die Umwelt dieser traumhaften Orte mit ihrem Besuch nicht belasten. Wir verraten, warum das auf den Seychellen so gut klappt und weshalb die Inselgruppe perfekt für den Ökotourismus ist!

Nachhaltiges Tropenparadies mit kurzer Flugstrecke

Für Deutsche sind die Seychellen gleich aus mehreren Gründen ein beliebtes Reiseziel. Einer davon ist die gute Erreichbarkeit, denn von Deutschland aus können die Inseln innerhalb von einem halben Tag erreicht werden. Fliegt man bspw. von Frankfurt, muss man nur einmal in Dubai umsteigen, die Flugzeit beträgt – je nach Wartezeit beim Umsteigen – durchschnittlich 14 Stunden. Was im ersten Moment viel klingt, ist deutlich weniger, als wenn man z. B. in die Tropen von Südostasien fliegt. Damit wird nicht nur Zeit und Geld gespart, sondern auch die CO₂-Belastung durch den Flug verringert. Preislich unterscheiden sich die Flüge je nach Wochentag und Saison, weshalb es sich lohnt, die Preise auf Vergleichsseiten wie zum Beispiel Opodo DE zu vergleichen. Dort können Reisende ganze Monate auswählen und sehen auf einen Blick, an welchem Tag das Ticket am günstigsten ist. Wer flexible Reisetage hat, steigt also finanziell am besten aus. Auf der Plattform warten dazu auch nachhaltige Hotels und Elektro-Mietautos und Co. Ein absoluter Öko-Tipp ist bspw. das Hotel North Island, das sich auf einer eigenen Privatinsel befindet und mit nachhaltiger Architektur und einem ausgeklügelten Umweltkonzept punktet. Wem das zu teuer ist, der kann außerdem das Les Lauriers Eco Hotel oder das Isla Holiday Home ins Auge fassen.

Stiftung sorgt für Nachhaltigkeit im Tourismus

Anse Intendance, Seychellen
Anse Intendance auf Mahe, Seychellen, Bild: haveseen / shutterstock

Die Seychellen haben die Auszeichnung als nachhaltiges Reiseziel aus gutem Grund bekommen, denn vor Ort sind viele Menschen in den Ökotourismus involviert. Der Archipel besitzt sogar eine eigene Stiftung, die sowohl Wirtschaft als auch Politik mit Wissenschaft und dem privaten Sektor zusammenbringt und an gemeinsamen Lösungen für den Umweltschutz arbeitet. Maßnahmen wie das Verbot von Plastikstrohhalmen und -tüten als Einwegprodukt besteht dort bereits seit einigen Jahren, damit konnte der Müll reduziert werden, der oftmals im Meer endet.

Der Ozean wird zudem durch eine Initiative geschützt, an die viele Urlauber vielleicht noch gar nicht gedacht haben. Jedes Jahr gelangen etwa 14.000 Tonnen Sonnencreme ins Meer und werden damit zur Belastung für das sensible Ökosystem der Korallenriffe. Deshalb informiert die Stiftung über korallenfreundliche Sonnencreme und versucht Besucher zu motivieren, diese zu benutzen. Unternehmen, die den Schutz der Meere unterstützen, werden außerdem durch Fördergelder unterstützt.

Nachhaltig zu reisen, ist in Zeiten des Massentourismus nicht mehr so einfach. Die Seychellen zeigen jedoch, wie es geht, und sind damit zum internationalen Vorbild geworden. Mit einem starken Umweltkonzept, Förderungen für Unternehmen, die sich um den Schutz der Meere bemühen, und einer eigenen Stiftung, die als verbindendes Glied zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft steht, kann man der Inselgruppe guten Gewissens einen Besuch abstatten!

Urlaub in Mailand und Norditalien: Was zu tun ist und wie man vom Flughafen Bergamo aus organisiert

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Norditalien ist jedes Jahr ein beliebtes Urlaubsziel für Tausende von Touristen. Die Gründe dafür sind nicht verwunderlich, denn dieses Gebiet des Bel Paese ist reich an zahlreichen Attraktionen, sowohl kultureller als auch weltlicher Art, sowie an Gastronomie und Wein.

Man denke zum Beispiel an die Lombardei, ihre Alpen, Städte, Seen und den Schwerpunkt, den sie im Verhältnis zu anderen Orten im Norden einnimmt, die von den meisten Hauptstädten der Lombardei aus in einem Tag erreicht werden können. Einer der Gründe, die viele Touristen dazu veranlassen, die Lombardei als Reiseziel zu wählen, ist das dichte und effiziente Netz von Verbindungen, sowohl intern als auch interregional, national und international. Die Flughäfen von Mailand und Bergamo sind wahrscheinlich die am besten von den wichtigsten Fluggesellschaften angeflogenen des gesamten Stiefels.

Diese Gebiete sind von jedem Ort der Welt aus mit Direktflügen sehr einfach und in einigen Fällen auch besonders günstig zu erreichen, vor allem für diejenigen, die sich für den Flughafen Bergamo Orio Al Serio entscheiden und nicht für die stärker frequentierten Flughäfen Malpensa und Linate in Mailand. Andererseits verfügt auch der Flughafen Bergamo, obwohl er weiter entfernt liegt als die beiden anderen genannten, über ein effizientes Verkehrsnetz zu den wichtigsten benachbarten und noch weiter entfernten Städten. Den ganzen Tag über verkehren zum Beispiel Shuttlebusse ins Zentrum von Mailand, wie der neue Service von Flibco das auch Transfer von Mailand nach Flughafen Bergamo anbietet, um die Rückreise zu erleichtern. Der Komfort dieser Lösung besteht nicht nur in den geräumigen und voll ausgestatteten Fahrzeugen, sondern auch in der Möglichkeit, bereits vor der Abfahrt über die Website und die App Plätze an Bord der Busse zu reservieren, so dass Sie sich einer sofortigen und direkten Verbindung sicher sein können und die Zeit optimiert wird. Von Bergamo aus sind viele interessante Ziele zu erreichen, so dass man eine Route zusammenstellen kann, die die Höhepunkte der Lombardei und Norditaliens im Allgemeinen abdeckt, sei es für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.

Die Städte

Mailand
Blick auf Mailand, Bild: s74 / shutterstock

Beginnen wir mit der Hauptstadt der Lombardei: Mailand. Sie gilt als die Finanzhauptstadt Italiens, aber nicht nur. Die Stadt ist auch und vor allem wegen der unzähligen Möglichkeiten, die sie bietet, sowohl in kultureller Hinsicht als auch für die Freizeitgestaltung, ein Knotenpunkt für Besucher. Denken Sie an den Charme historischer und imposanter Gebäude wie den Dom, das Castello Sforzesco oder die Galleria Vittorio Emanuele, an die Schaufenster mit den neuesten Modetrends, die den Quadrilatero della Moda, den Corso Buenos Aires, aber auch an all die exklusiven kleinen Restaurants und Trattorien, die über das Stadtzentrum verstreut sind, wie zum Beispiel entlang der Navigli, wo Sie lokale Spezialitäten genießen können. Mailand ist auch eine beliebte Stadt für Liebhaber der Gastronomie; in dieser Stadt kann man nämlich lokale Gerichte wie die berühmte „orecchia di elefante“ (Mailänder Schnitzel), aber auch Safranrisotto und Ossobuco probieren.
Mailand ist jedoch nicht die einzige Hauptstadt der Region, die einen Besuch wert ist. Auch Bergamo und Brescia sind Städte von großem historischen und kulturellen Interesse. Basiliken, Kirchen, Restaurants, Straßen und Stadtviertel machen sie zu idealen Stationen für diejenigen, die in die von Manzoni gepriesenen Straßen eintauchen wollen.

Die lombardischen Alpen

Die Lombardei steht nicht nur für Großindustrie, Unterschriften, Karrieren und gesellschaftliche Anlässe. Naturliebhaber können von Mailand aus leicht Orte im Herzen der Alpenkette erreichen. Zum Beispiel Ponte di Legno, das durch seine kürzlich restaurierte Architektur besticht, sowie die Landschaften des Adamello-Berges, der ein idealer Ort für Mountainbike-Fahrer ist. Aber auch Livigno und das Valtellina sind sehr beliebte Ziele, die Eleganz und Sportlichkeit gekonnt miteinander verbinden.

Piani di Bobbio, Val Camonica und Gerola sind ein Muss für alle, die in die wilde Natur der lombardischen Alpen eintauchen wollen, auch wenn es nur für einen Tag ist.

Die Seen

Comer See
Der Comer See, Bild: Rebell / shutterstock

Eine weitere sehr interessante Tour, die man zusammenstellen kann, ist die zu den großen Seen der Lombardei. Man kann zum Beispiel den Comer See mit all seinen prächtigen Villen und dem Retro-Charme der gleichnamigen Hauptstadt besuchen, aber auch den Gardasee mit seinen Dörfern, wie Riva del Garda oder Desenzano. Faszinierend sind auch der Lago Maggiore und der Lago d’Iseo, die von Bergen umgeben sind und ein idealer Ort für alle sind, die in schöne Gewässer eintauchen wollen, auch wenn sie sich nicht in einem Badeort befinden.

Ausflüge außerhalb der Region

In der Lombardei zu übernachten, bedeutet vor allem, wie bereits erwähnt, ein umfangreiches Netz von Direktverbindungen mit anderen nördlichen Städten zu genießen.
Denken Sie zum Beispiel an Verona oder Venedig, die zu den romantischsten Städten des Bel Paese gehören und in denen sich Geschichte, Architektur und ergreifende Legenden miteinander verbinden. Verona, berühmt für die Geschichte von Romeo und Julia, die von Shakespeare verherrlicht wurde, bietet die ganze Schönheit ihres historischen Zentrums und ihrer Plätze, die man vielleicht sogar während der Weihnachtsmärkte besuchen kann. Venedig mit seinen Kanälen, stillen Gassen, der Seufzerbrücke, dem alten Arsenal und nicht zuletzt dem berühmten Markusplatz bleibt eine der eindrucksvollsten Perlen des Mittelmeers, die man zu jeder Jahreszeit besuchen kann.

 

 

Traumhafte Inseln in der Südsee: Ein Paradies für Entdecker

Die Südsee – eine bei uns gebräuchliche Bezeichnung für den Südpazifik – ist ein Archipel von Inseln und Atollen allseits südlich von Panama. Und oh, wie schön ist Panama, wusste schon der kleine Tiger und der Bär! Denn die Südsee ist berühmt für ihre unberührten Strände, türkisfarbenen Gewässer, üppigen tropischen Vegetation – kurzgesagt: für ihr Dasein als Paradies auf Erden. Kein Wunder also, dass sie ein wahrer Besuchermagnet für Reisende ist, die nach Entspannung und Abenteuer suchen. Wir nehmen Sie mit auf die Reise zu einige der schönsten Inseln des Südpazifiks; und wer weiß? Vielleicht finden Sie ja einen Anreiz für Ihre nächste traumhafte Auszeit.

Abgelegenes Paradies

Tahiti
Ein Urlaub auf Tahiti bleibt ein ganz besonderes Erlebnis, Bild: Martin Valigursky / shutterstock

Doch obwohl die Südsee zweifellos ein Traumziel ist, ist sie auch bekannt für seine abgelegenen Standorte und gelegentlichen Flugplanbeschränkungen. Oder vielleicht sind gerade deswegen diese Orte so reizvoll, da sie fernab der ausgetretenen Pfade sind und pure Entspannung und Luxus bieten. Die Anreisen sind nicht immer ganz einfach, und Möglichkeiten wie das Mieten eines Privatjets für extra Komfort und Privatsphäre, aber auch für die Freiheit, nach Ihrem eigenen Zeitplan zu reisen, kommen hier definitiv ins Spiel. So, oder mit dem Mieten eines Bootes, können zusätzliche entlegene Inseln und abgelegene Buchten leichter erreicht werden, um alles im eigenen Tempo erkunden zu können. Die Amtssprachen hier sind übrigens Tahitianisch und Französisch, aber vor allen in Hotels wird gut Englisch verstanden. Ein paar Phrasen in der Landessprache kommen allerdings immer gut an!

Bora Bora – die Perle des Pazifiks

Bora Bora, oder auch oft als „Perle des Pazifiks“ bezeichnet, ist eine der wohl bekanntesten Inseln der Südsee. Die Insel ist von einem türkisfarbenen Lagunenring umgeben, der von Korallenriffen vor dem offenen Meer geschützt wird. Am berühmtesten sind ihre Overwater-Bungalows, die direkt über den klaren Lagunen schweben und atemberaubende, unvergleichliche Blicke auf das Meer bieten – ideal für romantische Flitterwochen oder andere besondere Anlässe. Das klare Wasser bedeutet auch, dass die Lagune ein wahres Paradies für Wassersportarten ist; sei es Schnorcheln, Tauchen, Kajakfahren oder Paddleboarden. Die Unterwasserwelt ist reich an exotischen Fischen und Korallen, die sich aus der Ferne beobachten lassen. Mit einer Bootsfahrt oder einer Katamaran-Tour können außerdem Hai- und Rochenfütterungen beobachten werden. Das Wahrzeichen der Insel allerdings ist der erloschene Vulkan Mount Otemanu, zu dem zahlreichen Wanderungen und Ausflüge unternommen werden können, um den Gipfel zu erklimmen, die umliegenden Hügel zu erkunden und atemberaubende Aussuchen zu genießen.

Tahiti – Das Herz der Südsee

Tahiti ist die größte Insel in Französisch-Polynesien und oft das einzige Tor zur Südsee für Reisende aus aller Welt, da sie den einzigen Flughafen beherbergt, der international angeflogen wird. Die Hauptstadt Papeete bietet wunderschöne kulturelle Einblicke mit ihren lebhaften Märkten wie dem Marché de Papeete, auf dem lokale Kunsthandwerksprodukte und frische tropische Früchte gefunden werden können, während die umliegenden Inseln wahre Naturparadiese sind. Wunderschöne Strände wie La Plage de Maui und Papenoo Beach, sowie üppiger Regenwald und zahlreiche Wasserfälle runden das Ganze ab. Tahiti ist außerdem ein beliebtes Ziel für Surfer!

Moorea – Die Magie des Mar del Sur

Und dann wäre da noch Moorea, eine nahegelegene Nachbarinsel von Tahiti, mit einer etwas entspannteren Atmosphäre und einer atemberaubenden Kulisse aus Bergen und Buchten. Hier können beispielsweise massenweise Delfine in freier Wildbahn begegnet werden und es werden regelmäßig Bootstouren unternommen, um diese intelligenten, faszinierenden Tiere sehen zu können. Durch die Beschaffenheit der Insel bietet sie sich auch hervorragend für Wander- und Ausflugsmöglichkeiten an. Besonders beliebt: die Wanderung zum Belvedere-Aussichtspunkt, mit grandioser Aussicht auf die gesamte Insel. Und selbstverständlich ist das Wasser hier, wie auf den meisten Südseeinseln, perfekt für Wassersportaktivitäten. Und mit einem Besuch im Tiki Village können authentische Einblicke in die polynesische Kultur, Musik und traditionelle Tänze ergattert werden.

Gute Reise!

Anguilla – Entspannte Karibik

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Anguilla gehört zu der Inselgruppe der Kleinen Antillen in der Karibik und ist britisches Überseegebiet. Sie ist die Hauptinsel des Archipels, zu dem noch weitere unbewohnte Koralleninseln zählen und besteht selbst aus Korallen und Kalkstein. Anguilla ist circa 25 Kilometer lang, maximal fünf Kilometer breit und hat eine Gesamtfläche von 91 Quadratkilometern. Crocus Hill ist ihr höchster Punkt, der sich lediglich 65 Meter über dem Meeresspiegel befindet.

Ihrer langgestreckten Form verdankt die Insel ihren heutigen Namen, der sich vom spanischen Wort Anguilla ableitet und übersetzt Aal bedeutet. Dieser Name könnte treffender nicht sein, denn Urlauber kommen auf die Insel, um sich in der Sonne zu aalen und ohne Ablenkungen dem Nichtstun zu frönen. Anguilla verfügt über kein Einkaufszentrum, keinen Souvernirladen, kein Casino, kein Kino und auch kein Theater. Die Hauptstraße führt von einem Ende der Insel zum anderen und verläuft durch die Hauptstadt The Valley. Dort befindet sich neben der einzigen Ampel Anguillas auch der Supermarkt, die Post, die Tankstelle und die Polizeiwache.

Anguilla, Karibik
Naturbelassene Bucht auf Anguilla, Bild: Nikolay Tranov / shutterstock

Das Eiland bietet ebenfalls keinerlei Sehenswürdigkeiten wie Berge oder Vulkane, die auf anderen Antilleninseln zu finden sind. Die Insel positioniert sich ganz bewusst als Gegenpol zum Erlebnisurlaub, wo es darum geht, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erleben. Ein Urlaub auf Anguilla steht für das pure Karibik-Feeling – verbunden mit der totalen Entspannung und der Möglichkeit seine Seele baumeln zu lassen, da Hektik auf der Insel unbekannt ist.

Klima auf Anguilla

Anguilla liegt auf dem 18. Breitengrad und durch die Nähe zum Äquator herrscht in der Region ein tropisches Klima vor. Bedingt durch den Nordost-Passatwind, der im Jahresverlauf für ein konstantes Klima sorgt, fallen die Temperaturschwankungen sehr gering aus. Im Jahresmittel gibt es täglich zwischen sieben und neun Sonnenstunden. Die Monate Januar und Februar verzeichnen generell die wenigsten Regentage, während auf die Zeit von Juli bis Oktober die höchste Niederschlagswahrscheinlichkeit und Regenmenge entfällt. Die Niederschläge sind nie lang anhaltend jedoch kann es von Juli bis November zu Hurrikans kommen. Die Wintermonate von Dezember bis März bieten besonders angenehme Temperaturen, die im Tagesverlauf die Marke von 30 °C nicht übersteigen und sich nachts bei vergleichsweise kühlen Tiefsttemperaturen von circa 20 °C einpendeln. In den Sommermonaten zeigt das Quecksilber regelmäßig Werte jenseits von 30 °C und auch die Nächte kühlen sich nicht unter 25 °C ab.

Die Wassertemperatur auf Anguilla bewegt sich das ganze Jahr im Bereich von 25 °C, was die Insel ganzjährig bei Badeurlaubern beliebt macht. Die beste Reisezeit, um Anguilla in der Karibik zu besuchen, stellt der Zeitraum von Dezember bis März dar und ist gleichzeitig Hauptsaison.

Anreise

Anguilla
Bild: Photostravellers / shutterstock

Die Insel Anguilla kann nicht direkt angeflogen werden, da das Eiland keinen ausreichend großen Flughafen hat. Von Deutschland geht es zuerst mit dem Flugzeug nach San Juan in Puerto Rico und vom dortigen Luis Munoz International Airport mit einem Linienflugzeug der Seaborne Airlines, Tradewind Aviation oder einem privat gecharterten Flieger weiter zum Clayton J. Lloyd International Airport auf Anguilla unweit der Hauptstadt The Valley.

Reisende, die mit einem privaten Flugcharter reisen, müssen die Zoll- und Einreisebestimmungen am Flughafen einhalten. Bei der Abreise fällt eine Abflugsteuer in Höhe von 20,- US-Dollar an, die bar zu entrichten ist. Die Flugzeit von San Juan in Puerto Rico nach Anguilla beträgt etwa eine Stunde.

Strände auf Anguilla

Der Hauptanreiz für einen Urlaub auf Anguilla sind die malerischen Strände aus feinem, weißen Sand, die zusammen mit dem türkisfarbenen Karibischen Meer den traumhaften Hintergrund für einen unvergesslichen Karibikurlaub bilden. Die Insel verfügt über 33 teilweise abgelegene und naturbelassene Strände, die es alle wert sind, entdeckt zu werden. Auch das sehr klare Meerwasser kann mit Sichtweiten bis zu 30 Meter auftrumpfen.

Der vielleicht schönste Strand der Karibik und damit auch von Anguilla ist Shoal Bay East. Er liegt im Nordosten des Eilands. Auf einer Länge von 1500 Metern lässt sich hier entspannt durch den feinen, weißen Sand flanieren und der wunderbare Blick auf das türkisfarbene Meer genießen. Hier ist das Meer durch ein Korallenriff geschützt und die Wassertiefe nimmt ganz langsam zu, was den Strand besonders für Familien mit Kindern interessant macht. Sonnenanbeter können gegen Gebühr Liegestühle und Sonnenschirme mieten.

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Tipp: Vor Ort gibt es mit Gwens Reggae Bar, Elodias Bar & Grill, dem Sandpipers und Onkel Ernies einige Bars und Restaurants, die für das leibliche Wohl sorgen. Touristen, die ein Hotel mit Blick auf den schönsten Strand der Karibik wünschen, sollten ihr Zimmer im Villen Kú oder im Shoal Bay buchen. Am Ende des Sandstrands beginnt der Strand Upper Shoal Bay, der weniger frequentiert ist.

Der Strand Shoal Bay East hat auch eine archäologische Entdeckung zu bieten. In der Fountain Cavern, einer großen Kalksteinhöhle, wurden Petroglyphen und ein großer bearbeiteter Stalagmit, der den Gott Jocahu der Arawak-Indianer verkörpert, gefunden. Der Fund ist eine der am besten erhaltenen Stätten der Ureinwohner der Karibik und steht auf der vorläufigen Liste der UNESCO.

Der entlang der Südküste Anguillas gelegene Strand Cove Bay Beach ist bisher einer der am wenigsten von Baumaßnahmen betroffenen Strände der Insel. Durch den langsam abfallenden Sandboden ist er ebenfalls besonders für Kinder interessant.

An der Südwestküste liegt der Strand von Rendevous Bay Beach, der den Strand von Cove Bay im Norden erweitert und über einen ausladenden Sandstreifen verfügt. Zu den längsten Stränden der Insel gehört Meds Bay Beach im Nordwesten von Anguilla. Die
Wassertiefe nimmt sehr schnell zu, was ihn für Kinder ungeeignet macht. Am östlichen Ende der Insel befindet sich Savannah Bay Beach. Der Strand liegt etwas abgelegen, ist ganz naturbelassen und er kann nur mit einen Umweg über eine unbefestigte Straße
erreicht werden. Der Sand zeigt am Strand von Savannah Bay Beach eine einmalige rosa Färbung und hat damit ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Strand Maunday‘s Bay Beach befindet sich an der Südwestküste zwischen den Stränden Cove Bay und Shoal Bay West und ist der Standort des Luxushotels Cap Juluca.

Besondere Sehenswürdigkeiten auf Anguilla

  1. Anguilla Arch
    Anguilla Arch, Bild: Derson Santana / shutterstock

    Shoal Bay: Diese Bucht gilt als eine der schönsten Strände der Karibik und ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. Das türkisfarbene Wasser und der feine weiße Sand erstrecken sich kilometerweit.

  2. The Valley: Die Hauptstadt von Anguilla, The Valley, ist ein charmantes Dorf mit farbenfrohen Gebäuden und freundlichen Einheimischen. Besuchen Sie das Heritage Museum, um mehr über die Geschichte und Kultur der Insel zu erfahren.
  3. Straw Hat Restaurant: Dieses preisgekrönte Restaurant bietet exzellente karibische Küche in einer entspannten Strandatmosphäre. Probieren Sie unbedingt lokale Gerichte wie gegrillten Hummer oder frischen Fisch.
  4. Anguilla’s Prickly Pear Cays: Diese kleinen Inseln vor Anguillas Küste sind ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Die Unterwasserwelt ist voller faszinierender Korallen und exotischer Meeresbewohner.
  5. Dolphin Discovery: Für Tierliebhaber ist ein Besuch im Dolphin Discovery eine großartige Möglichkeit, Delfine hautnah zu erleben und sogar mit ihnen zu schwimmen.

Die Sprache auf Anguilla

Die Amtssprache auf Anguilla ist Englisch, was die Kommunikation für englischsprachige Touristen problemlos gestaltet. Die Einheimischen sprechen in der Regel auch das anguillanische Kreolisch, aber Englisch wird in den meisten Bereichen verwendet, insbesondere im Tourismussektor.

Die Anreise von Deutschland nach Anguilla

Um von Deutschland nach Anguilla zu gelangen, müssen Sie in der Regel einen internationalen Flug nach Sint Maarten (Princess Juliana International Airport) oder Puerto Rico (Luis Muñoz Marín International Airport) nehmen. Von dort aus können Sie einen Anschlussflug oder eine Fähre nach Anguilla nehmen. Der Flughafen von Sint Maarten ist die gängigste Anlaufstelle, da er von vielen internationalen Fluggesellschaften angeflogen wird und eine kurze Fährfahrt von Anguilla entfernt liegt.

Reiseinformationen für Anguilla

  • Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Anguilla kein Visum, wenn sie einen gültigen Reisepass besitzen. Ein Rückflugticket und ausreichende finanzielle Mittel für Ihren Aufenthalt werden jedoch empfohlen.
  • Währung: Die offizielle Währung von Anguilla ist der Ostkaribische Dollar (XCD), aber US-Dollar werden weitgehend akzeptiert.
  • Klima: Anguilla hat ein tropisches Klima mit warmen Temperaturen das ganze Jahr über. Die Trockenzeit von Dezember bis April ist die beliebteste Reisezeit.
  • Gesundheit: Es sind keine speziellen Impfungen erforderlich, aber es wird empfohlen, Ihre Standardimpfungen auf dem neuesten Stand zu halten. Trinkwasser ist normalerweise sicher, aber es wird empfohlen, Wasser aus versiegelten Flaschen zu trinken.
  • Stromversorgung: Die Spannung auf Anguilla beträgt 110-120 Volt bei 60 Hz, und die Stecker sind vom Typ A und B. Ein Adapter kann erforderlich sein.

Nicaragua – Urlaub im Land der tausend Vulkane

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Das mittelamerikanische Nicaragua bietet ein wunderbares Ziel für einen unvergesslichen Urlaub. Wegen seiner zahlreichen aktiven Vulkane trägt das Land auch die Bezeichnung „Land der tausend Vulkane“. Nicaragua eignet sich sowohl für einen entspannenden Wellnessurlaub als auch für einen regen Aktivurlaub. Für die Besucher steht eine Fülle an Freizeitangeboten zur Verfügung. Zudem laden die Städte des Landes sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu einem Besuch ein.

Geographische Aspekte Nicaraguas

Nicaragua befindet sich in Zentralamerika und liegt zwischen Honduras im Norden und Costa Rica im Süden. Im Westen grenzt das Land an den Pazifischen Ozean und im Osten an die Karibik. An der Pazifikküste durchziehen einige aktive Vulkane das Land. Dort befinden sich auch die bedeutendsten Zentren von Nicaragua. Im Süden und Osten besteht dagegen nur eine spärliche Besiedlung. Der höchste Berg des Landes ist der Pico Mogoton, der es auf 2438 Meter über dem Meeresspiegel bringt. Flächenmäßig ist Nicaragua sogar das größte Land von Mittelamerika.

Beste Reisezeit für einen Besuch in Nicaragua

Strände Nicaragua
Nicaragua bietet auch traumhafte Strände, Bild: Olivier Langevin / shutterstock

Nicaragua lässt sich das ganze Jahr über gut bereisen. Das Klima fällt tropisch aus und die Temperaturen erreichen konstant etwa 30 Grad Celsius. Als günstigste Zeit für einen Besuch des Landes gelten die Monate Dezember bis Mai. In diesem Zeitraum herrscht die Trockenzeit an der pazifischen Küste. Im April wird es bei Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad am wärmsten. Die Sonne scheint während der Trockenperiode 8 bis 9 Stunden, sodass blauer Himmel garantiert ist.

Die Regenzeit beginnt im Juli und endet im November. Die Temperaturen betragen dann durchschnittlich 30 bis 32 Grad Celsius und oft ist es schwül. An der karibischen Küste im Osten herrscht dagegen beständig ein feuchtes Klima. Die Regenzeit verläuft dort von Februar bis April.

Anreise nach Nicaragua

Am besten erreichen lässt sich Nicaragua über den einzigen internationalen Flughafen Augusto C. Sandino International Airport. Er liegt in Nicaraguas Hauptstadt Managua. Von Deutschland aus sind allerdings keine Direktflüge möglich, sodass wenigstens einmal umgestiegen werden muss.

Es gilt als günstig, erst nach Costa Rica mit dem Flugzeug einzureisen und anschließend über den Landweg nach Nicaragua weiterzufahren.

Innerhalb Nicaraguas bestehen Busverbindungen zwischen den größeren Städten. Sie fahren u. a. auf der berühmten Schnellstraße Panamericana. Innerhalb der Städte sind auch Taxis unterwegs. Um in die abgelegenen Gebiete im Osten zu kommen, müssen jedoch ein Flugzeug oder ein Boot benutzt werden. Auf dem Land entsteht oft der Eindruck, als habe die Zeit angehalten.

Nicaraguas Vulkane erkunden

Masaya Volcano Nationalpark, Nicaragua
Masaya Volcano Nationalpark, Bild: mbrand85 / shutterstock

Das Land der tausend Vulkane ist natürlich reich an sehenswerten Vulkanen. Zu den größten Attraktionen zählt der Masaya Vulkan, den die Einheimischen „brennender Berg“ (Popogatepe) nennen. Am offenen Krater des Masaya, der auch als „Höllenschlund“ bekannt ist, lässt sich flüssige Lava besichtigen.

Zu mehreren Vulkanen werden Tagesausflüge angeboten. Die Aussicht von den Gipfeln gilt als unvergesslich. Dabei sind auch anspruchsvolle Wanderungen möglich. Besonders sehenswert sind der Cerro Negro Volcano in Leon, der Mombache Volcano in Granada sowie der Volcano Concepcion auf der Isla de Ometepe.

Ein Besuch am größten Binnensee von Mittelamerika

Einen Abstecher wert ist der Lago de Nicaragua im Südwesten des Landes. Er bildet den größten Binnensee Mittelamerikas.

Um den See rankt sich eine tragische Legende. So sollen zwei Liebende aus verfeindeten Stämmen sich dort das Leben genommen haben, um der Wut ihrer Angehörigen zu entkommen, indem sie sich die Pulsadern aufschnitten. Aus ihrem Blut bildete sich der See, der es auf eine Länge von 300 Kilometern bringt. Die beiden Vulkane Concepcion und Maderas auf der Insel Ometepe sollen die Brüste der Frau darstellen, die aus dem Wasser steigen.

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Nicaraguas Natur bewundern

Überaus sehenswert ist die Natur von Nicaragua. Sie besitzt eine beeindruckende Anzahl an Tier- und Pflanzenarten. Der Osten Nicaraguas wird von ständig grünen Regenwäldern durchzogen. In den noch unbewohnten Gebieten finden sich Bäume wie Eichen und Zedern, das Edelholz Mahagoni sowie viele andere tropische Pflanzen.

Außerdem tummeln sich in Nicaraguas Natur viele Tiere wie Jaguare, Pumas, Hirsche, Affen, Schlangen und Alligatoren. In besonderer Pracht präsentieren sich die zahlreichen Vogelarten wie Papageien, Pelikane, Kolibris und Spechte.

Ein Besuch ist außerdem im Naturschutzgebiet Miraflor in Esteli zu empfehlen. Auf einer Wanderung lassen sich Landschaft und Natur, zu denen Wasserfälle, Flüsse und Farmen gehören, kennenlernen. Wer sich gerne entspannen möchte, ist an der Laguna de Apoyo, einem Kratersee am Vulkan Apoyo, gut aufgehoben. In Hängematten lässt es sich dort wunderbar ausruhen.

Strandurlaub in Nicaragua

Fans des Strandurlaubs sind auf den Corn Islands an der Karibikküste genau an der richtigen Adresse. Dort lässt es sich entspannt am Strand sonnen und baden. Ebenso sind Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln vorhanden. Das Besondere an den Corn Islands ist, dass sie sich noch so präsentieren, wie die Karibik vor 50 Jahren war.

Wer gerne auf ein Surfbrett steigt, findet an Nicaraguas Pazifikküste ausgezeichnete Surfspots. Zu den schönsten zählt San Juan del Sur. An diesem Ort gibt es auch lebhafte Strandpartys.

Nicaraguas Städte

Alte Kathedrale von Managua, Nicaragua
Alte Kathedrale von Managua, Bild: Henryk Sadura / shutterstock

Sehenswert sind auch die Metropolen Nicaraguas wie die Hauptstadt Managua. Mit rund zwei Millionen Einwohnern ist Managua die größte Stadt des Landes. Als sehenswert gelten die historische Altstadt mit der Kathedrale sowie der vulkanische Hügel Loma de Tiscapa.

Vor Managua war Leon die Hauptstadt des Landes. Die Stadt bildet das intellektuelle Zentrum Nicaraguas. Besonders zu empfehlen sind die sehenswerten Kirchen wie die Kathedrale von Leon, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, sowie die Museen der Stadt, zu denen das Revolutionsmuseum gehört.

Südwestlich von Leon befindet sich mit dem Militärfort El Fortin eine weitere Sehenswürdigkeit, das einen umfassenden Panoramaausblick ermöglicht.

Liebhaber des Kolonialstils bekommen in Granada, Nicaraguas drittgrößter Metropole, einiges zu sehen. So punktet die bezaubernde Stadt mit einer üppigen Farbenpracht. Als besonders beeindruckend gelten die Altstadt sowie die Kirche Iglesia de la Merced. Das Zentrum Granadas stellt der Parque Central dar. Er wird von der Kathedrale, vielen Kolonialhäusern und einem goldverziertem Brunnen umgeben. An dieser Stelle pulsiert das Leben der Stadt.

Kulinarische Spezialitäten

Nicaragua bietet seinen Besuchern einige schmackhafte Köstlichkeiten. Dazu gehören vor allem der Maisfladen Quesillo mit Weichkäse, Kräutern und Zwiebeln und der Krautsalat Vigoron mit Tomaten, Schweinefleisch und Maniok, der in ein Bananenblatt eingewickelt wird.

Sehr zu empfehlen sind außerdem der Fischeintopf Rondon, der Eintopf Indio Viejo mit Fleisch und Gemüse sowie das Gebäck Bunuelos, das Ähnlichkeit mit Quarkbällchen hat. Zum Herunterspülen gibt es einen frischen Fruchtsaft mit Eiswürfeln.

St. Kitts und Nevis – Geheimfavorit in der Karibik

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Der Inselstaat St. Kitts und Nevis gehört zu den zwölf kleinsten Staaten der Welt und beherbergt gerade einmal 55.000 ständige Einwohner. Dabei werden sich hier bei jedem Besuch deutlich mehr Menschen finden lassen. Die Inseln in der Karibik gehören nämlich zu den Geheimfavoriten von Urlaubern, die es nicht auf die touristisch stark erschlossenen Inseln wie die Dominikanische Republik zieht. St. Kitts und Nevis haben einen ganz eigenen Flair und sind, ganz im Gegensatz zu den Vorurteilen, nicht nur ein Ziel für Menschen mit einer dicken Brieftasche. Auch Urlauber mit dem Anspruch an eine besondere Kultur und tolle Sehenswürdigkeiten werden hier einen tollen Urlaub verbringen können.

St. Kitts und Nevis – eine Schönheit in den kleinen Antillen

St. Kitts und Nevis
Bild: Luc Brousseau / shutterstock

Die Inseln St. Kitts und Nevis sind ein Teil der kleinen Antillen und so finden sich Ziele wie Antigua und Barbuda, Saba und St. Eustatius in unmittelbarer Umgebung. Tatsächlich ist das auch einer der Gründe dafür, dass hier regelmäßig die Besucher von Kreuzfahrtschiffen einen großen Anteil an den Touristen ausmachen, die ohne Übernachtung auf der Insel bleiben. Die beiden Inseln haben dabei die klassische Geschichte der Karibik hinter sich. Erst fanden die Ureinwohner vor einigen tausend Jahren hier ihren Platz, bis die Inseln schließlich in den Bestrebungen der Kolonialisierung zu den Europäern kamen. Zwar sagten sich St. Kitts und Nevis offiziell von Großbritannien los, sie sind allerdings noch bis heute ein Teil des Commonwealth. So lassen sich auch bis heute die britischen Einflüsse überall auf der Insel sehen.

Infastruktur, Transport und die Erkundung der Inseln

Klassischerweise wird der Beginn der Reise über die Insel für die meisten Menschen in der Hauptstadt Basseterre beginnen. Hier halten nicht nur die meisten Kreuzfahrtschiffe an, auch die Fähren von den anderen Inseln haben in der Regel hier im Hafen ihren Punkt für das Andocken. Auch der internationale Flughafen ist hier zu finden, wenn man sich lieber für die Anreise mit dem Flugzeug entscheidet. Basseterre selbst ist stark touristisch erschlossen und man merkt eigentlich an jeder Ecke, dass die Menschen hier inzwischen rund drei Viertel ihres gesamten Bruttoinlandsproduktes mit der Hilfe der Gäste aus Übersee machen. Bis zu 250.000 Touristen kommen jedes Jahr auf die Insel wobei es vor allem die US-Amerikaner sind, die hier für eine Übernachtung bleiben.

Die Fortbewegung auf der Insel selbst ist in verschiedenen Formen möglich. Zum einen gibt es ein gute Infrastruktur an Mietwagen, zum anderen sind Busse und Taxen auf der Insel zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Auch die organisierten Touren führen zu den besten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Wer von der Hauptinsel St. Kitts nach Nevis übersetzen möchte, hat zudem die Möglichkeit, dies für einen günstigen Preis per Fähre zu erledigen.

Was sollte man auf St. Kitts und Nevis gesehen und erledigt haben?

Brimstone Hill Festung, St. Kitts und Nevis
Brimstone Hill Festung, Bild: evenfh / shutterstock

Die beiden Inseln sind klassisch karibisch geprägt. Das bedeutet, dass man hier neben alten Anlagen aus den einstigen Kriegen der kolonialen Herren auch den einen oder anderen Streifen unberührter Natur entdecken kann. Und natürlich darf auch ein Vulkan nicht fehlen. Der Mount Liamuiga, der laut Erzählungen im 17. Jahrhundert und 1843 seine letzten Ausbrüche hatte, noch ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Touren. Mittlerweile werden diese Ausbrüche jedoch angezweifelt. Besonders die kleinen Dörfer an den Seiten der Wanderwege und die vielen Zuckerrohr-Felder vermitteln einen Flair von der echten Karibik, abseits der Welt der Touristen und Kreuzfahrtschiffe.

Die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit der beiden Inseln ist aber ein Relikt aus den Tagen der kolonialen Herren. Brimstone Hill Fortress wurde erbaut, um die Insel gegen die anderen Großmächte zu verteidigen. Heute ist sie noch weitestgehend erhalten und nicht nur das liebste Ausflugsziel der Touristen, die sich auf eigenen Wege rund um die Insel machen. Auch die meisten organisierten Touren führen hoch zu der Festung mit dem Museum, von der aus man auch einen tollen Blick über die gesamte Insel hat.

Auch das alte Herrenhaus Romney Manor ist einen Besuch wert. Die Anlage aus dem 17. Jahrhundert ist berühmt für seinen wunderschönen Garten und darüber hinaus eng mit der Geschichte der Insel verknüpft. Hier wurden einige der ersten Sklaven der Karibik zu freien Bürgern erklärt und das gegen die damalige Haltung des britischen Parlaments. Eine Ausstellung erinnert an die Lebensweise der einstigen Bewohner und die Geschichte des Hauses.

Was lässt sich darüber hinaus auf St. Kitts and Nevis erleben?

Auch mit all seinen Sehenswürdigkeiten, Touren und dem touristischen Ausbau ist St. Kitts and Nevis am Ende auch einfach nur eine karibische Insel, auf der man die Seele baumeln lassen kann. Die meisten hübschen Strände finden sich auf der Nordost-Seite der Insel. Hier lässt sich auch Wassersport in jeder Form erleben und die beliebten Schnorcheltouren, die in die Tiefen des karibischen Meeres führen. In den Städten lässt sich die karibische Küche mit europäischen Einflüssen entdecken und im Nachtleben lockt die Insel mit einem traditionellen Flair. Es gibt also viele gute Gründe, warum man über einen Besuch auf der Insel nachdenken sollte.

Die beliebtesten Freizeitparks in Deutschland

Achterbahnen, Familienattraktionen und exotische Themenbereiche – Freizeitparks sind das ideale Freizeitziel für Familien. Doch welche der etablierten Parks in Deutschland sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben – und empfehlen sich für einen Besuch?

1. Movie Park Germany

Deutschland hat nicht nur eine reiche Kultur und Geschichte zu bieten, sondern auch eine aufregende Welt des Entertainment. Der Movie Park Germany, in Bottrop-Kirchhellen gelegen, ist ein beliebtes Ziel für Filmfans und Abenteuerlustige gleichermaßen. Dieser Freizeitpark bietet eine einzigartige Kombination aus aufregenden Fahrgeschäften, interaktiven Shows und lebendigen Filmsets, die die Herzen von Besuchern jeden Alters höher schlagen lassen.

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Filmisches Abenteuer

Der Movie Park Germany ist der einzige Freizeitpark in Deutschland, der dem Thema Film gewidmet ist. Hier können Besucher in die Welt ihrer Lieblingsfilme und -serien eintauchen und sogar echte Hollywood-Momente erleben. Der Park ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt, darunter “Hollywood Street Set”, “Streets of New York”, “Santa Monica Pier” und “Nickland”, die jeweils ein einzigartiges Erlebnis bieten.

Spannende Attraktionen

Der Movie Park Germany bietet eine breite Palette von aufregenden Attraktionen für Besucher jeden Alters. Wenn Sie den Adrenalinkick suchen, sollten Sie die “Star Trek: Operation Enterprise” nicht verpassen, eine atemberaubende Achterbahn, die die Besucher auf Warp-Geschwindigkeit katapultiert. Für diejenigen, die es lieber gemütlicher mögen, bietet die “Ghost Chasers” eine interaktive Geisterjagd-Erfahrung, bei der die Besucher auf Geisterjagd gehen und versuchen, die mysteriösen Ereignisse im Movie Park zu lösen.

Für die Kleinen

Der Movie Park Germany hat auch viel für die kleinen Besucher zu bieten. Das “Nickland” ist ein Bereich, der den beliebten Nickelodeon-Charakteren gewidmet ist. Hier können die Kinder mit SpongeBob, den Ninja Turtles und anderen Nick-Helden interagieren und auf kinderfreundlichen Attraktionen wie “Backyardigans: Mission to Mars” Spaß haben.

Unterhaltsame Shows

Neben den aufregenden Fahrgeschäften und Attraktionen bietet der Movie Park Germany auch eine Vielzahl von unterhaltsamen Shows. Von spektakulären Stuntshows bis hin zu mitreißenden Paraden gibt es immer etwas zu sehen. Eine der beliebtesten Shows ist “Crazy Cops New York”, in der die Besucher in die Welt der Gesetzeshüter eintauchen und eine actiongeladene Verfolgungsjagd erleben können.

Kulinarische Genüsse

Nach all dem aufregenden Spaß ist es Zeit, sich zu stärken. Der Park bietet eine breite Auswahl an Restaurants und Imbissbuden, die für jeden Geschmack etwas bieten. Egal, ob Sie Lust auf Pizza, Burger, Pasta oder exotischere Küche haben, im Movie Park Germany werden Sie sicherlich fündig.

Planen Sie Ihren Besuch

Der Movie Park Germany hat in der Regel von Mitte März bis Anfang November geöffnet, wobei die genauen Öffnungszeiten je nach Saison variieren können. Es wird empfohlen, Tickets für den Movie-Park online zu kaufen, um Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden.

2. Europa-Park

Im Baden-Württembergs Rust liegt der deutsche Freizeitpark Europa-Park, dessen Ersteröffnung 1975 erfolgte. Heute gilt der Europa-Park als meistbesuchter Park dieser Art innerhalb Deutschlands: 2019 besuchten über fünf Millionen Menschen den Park unweit der französischen Grenze. Innerhalb Europas kann nur das Disneyland in Paris mehr Besucher vorweisen. Gegründet wurde der Park 1975 von der Familie Mack, bereits drei Jahre später konnte der Vergnügungspark seine erste Millionen Besucher innerhalb eines Jahres begrüßen. Heute verfügt der Europa-Park in Rust über mehr als 100 Attraktionen auf etwa 95 Hektar Parkfläche.

Im Europa-Park ist der Name Programm: so verfügt er über 18 Themenbereiche, von denen sich der Großteil europäischen Ländern und ihren Eigenheiten widmet. Den Anfang machte 1982 ein Themenbereich zu Italien – es folgten Länder wie Frankreich, England, Spanien oder Portugal. Zu den Highlights unter den Fahrgeschäften gehört die 2002 eröffnete Achterbahn Silver Star, die den sogenannten Hypercoastern zuzuordnen ist. Sie wird nicht nur zu den höchsten, sondern auch zu den schnellsten Achterbahnen Europas zugerechnet. Als weitere Attraktionen des Europa-Parks in Rust gelten die Wasserbahn Poseidon und die Hochgeschwindigkeitsachterbahn Blue Fire Megacoaster im Themensektor Island.

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3. Phantasialand

Nördlich des meist besuchten deutschen Freizeitparks liegt das Phantasialand: bei Brühl unweit von Köln. Die Gründung im Jahr 1967 – ursprünglich als Märchenwald – macht das Phantasialand zu einem der ältesten Freizeitparks der Republik. Die etwa 400.000 Besucher bereits im ersten Jahr deuteten schnell auf einen Erfolg des Parks hin, der heute im Jahr etwa durchschnittlich zwei Millionen Besucher begrüßt. Das Phantasialand präsentiert sich mit seinen 28 Hektar, weniger als ein Drittel der Größe des Europa-Parks, als kompakt und vergleichsweise klein. Dennoch gehört der Erlebnispark zu den beliebtesten Freizeitzielen dieser Art innerhalb Deutschlands: er ist der zweitmeist besuchte Freizeitpark des Landes.

Sechs Themenbereiche sorgen für ein abwechslungsreiches Entertainment für Besucher. 1970 debütierte der erste Themenbereich namens Berlin, es folgten bis heute Mexico, China Town, Mystery, Fantasy und Deep in Africa. Berühmt ist die Achterbahn Black Mamba im Themembereich Deep in Africa, die als Inverted Coaster ein intensives Achterbahnerlebnis bietet. 2016 wurde im Bereich Mystery außerdem die Achterbahn Taron eröffnet, die eine Maximalgeschwindigkeit von 117 km/h erreicht. Für Abwechslung sorgen die Wildwasserbahn Chiapas im Themenbereich Mexico sowie das moderne VR-Erlebnis Crazy Bats im Themenbereich Fantasy.

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4. Heide Park Resort

Heide Park Resort, Freizeitparks
Heide Park Resort, Bild: JohnKruger / shutterstock

Nimmt man die reine Parkgröße zur Grundlage, ist das Heide Park Resort bei Soltau mit seinen 85 Hektar nach dem Europa-Park der zweitgrößte Freizeitpark Deutschlands. Etwa 1,5 Millionen Besucher kommen zum Heide Park Resort zuweilen im Jahr. Der Ursprung des Parks, der im Norden Niedersachsens gelegen ist, lässt sich bis ins im Jahr 1978 zurückverfolgen, drei Jahre nachdem der Europa-Park im Süden Deutschlands die Pforten öffnete. Übernachtungsmöglichkeiten für Familien bietet der Park unter anderem im parkeigenen Holiday Camp sowie im Heide Park Abenteuerhotel. Heute ist das Heide Park Resort auch als Veranstaltungsort für Konzerte und internationale Events bekannt.

Doch das eigentliche Highlight des Parks sind die Fahrattraktionen, die sich über das Parkgebiet verteilen. Nennenswert ist speziell die Holzachterbahn Colossos, die 2019 wiedereröffnet wurde. Sie gehört zu den fünf höchsten Holzachterbahnen der Welt – und gilt mit 60 Metern Maximalhöhe als höchste Europas. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 110 km/h präsentiert sie sich als besonders schnelle Achterbahn. Als Achterbahnalternative hat der Park außerdem den Launched Coaster Desert Race vorzuweisen. Ein intensives Erlebnis bietet daneben auch der Gyro-Drop-Tower Scream, der seit 2003 zum Lineup des Parks gehört. Als familienfreundliche Attraktion ist Peppas Ballonfahrt im Park zu entdecken, die im Themenbereich Peppa Pig Land zu entdecken ist.

5. Hansa-Park

Hansa Park Freizeitpark
Hansa Park, Bild: Lucertolone / shutterstock

An der Ostseeküste in Schleswig-Holstein liegt mit dem Hansa-Park ein weiterer Favorit unter Fans von Freizeitparks. Von 1973 bis 1976 befand sich auf dem heutigen Gelände das erste deutsche Legoland. 1977 schließlich entstand dort das Hansaland, das 1987 zu seinem zehnjährigen Jubiläum in den heutigen Hansa-Park umbenannt wurde. Der Hansa-Park wird heute den fünf großen Freizeitparks Deutschlands zugeordnet, so erreicht der Park in guten Jahren etwa 1,4 Millionen Besucher. Die über 125 Fahrgeschäfte verteilen sich auf die 46 Hektar des Parkgeländes. Insbesondere Ostseeurlauber weiß der Park mit seinen Attraktionen als Ausflugsziel anzuziehen.

Heute bietet der Park insgesamt 13 verschiedene Themenabschnitte – darunter Hanse in Europa, Abenteuerland, Bonanza City und Wikingerland. Absolutes Highlight des Parks ist die Achterbahn Der Schwur des Kärnan, die zusammen mit dem Silver Star im Europa-Park als höchste Achterbahn Deutschlands und vierthöchste Europas gilt. Daneben bietet der Hansa-Park Achterbahnen wie Nessie, Fluch von Novgorod sowie Die Schlange von Midgard. Aber auch Fans von Wasserbahnen kommen im Hansa-Park auf ihre Kosten – ob im Super Splash, Störtebeckers Kaperfahrt oder dem Barracuda-Slide. Eine Urlaubsmöglichkeit an der Ostsee bietet das Hansa-Park Resort. Wie auch beim Heide Park Resort finden im Hansa-Park über das Jahr hinweg zudem verschiedenste Events und Veranstaltungen statt.

6. Legoland Deutschland Resort

Legoland Freizeitpark
Legoland in Günzburg, Bild: Pavel Dobrovsky / shutterstock

Das Legoland Deutschland Resort befindet sich heute bei Günzburg in Bayern. Doch bereits in den 70er-Jahren existierte ein Legoland auf dem Gelände des heutigen Hansa-Parks. Seit 2002 ist der Park in Bayern als Ausflugsziel vorzufinden – jährlich kommen bis zu 1,3 Millionen Besucher zum Park im Süden Deutschlands. Der Freizeitpark gilt als touristisches Highlight für Familien, die in Bayern Urlaub machen. Viele der Besuchermagneten des Parks wurden aus Legosteinen erbaut.

Der Park setzt sich ähnlich der Konkurrenz aus verschiedenen Themenwelten zusammen – zu den Höhepunkten gehören die Lego Ninjago World, das Land der Pharaonen sowie das Miniland. Im Miniland sind verschiedenste Miniaturbauten zu entdecken, die insgesamt aus über 25 Millionen Bausteinen aus Lego geformt wurden. So sind hier Frankfurt, Berlin, Venedig oder Teile der Niederlande in Miniaturform zu bestaunen. Über eine Millionen Steine versammelt alleine der Nachbau der Münchener Allianz Arena. Doch im Legoland lassen sich nicht nur Nachbauten aus Lego entdecken – so bietet der Park auch Attraktionen für die ganze Familie wie die Achterbahn Feuerdrache, die Wildwasserbahn Dschungel Xpedition oder den Aussichtsturm im Stil eines Gyro-Towers.