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Sonntag, April 19, 2026
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Terschelling – die lange westfriesische Insel

Kaum eine Nordseeinsel ist so abwechslungsreich und für jeden Urlaubertyp geeignet wie westfriesische Insel Terschelling in der Niederlande. Ob Kitesurfer, Strandwanderer, Vogelkundler, Radfahrer oder Partygänger – auf Terschelling fühlt sich jeder wohl. Auf knapp 29 Kilometern Länge und 4,5 Kilometern Breite verteilt sich ein vielfältiges Landschaftsbild: Ausgedehnte Strände, hohe Dünengürtel, Polderebenen, Wälder und Sümpfe, in denen sich eine bemerkenswerte Varietät an Vögeln und Schmetterlingen tummelt.

Die Überfahrt von Harlingen nach Terschelling

Die Anreise beginnt im Fährhafen Harlingen, das Auto darf mit, muss aber nicht. In Harlingen steht ausreichend Langzeitparkraum zur Verfügung. Eilige benutzen die Schnellfähre (allerdings ohne Auto), die Terschelling in 45 Minuten erreicht. Urlaub von Anfang an ist die Anreise mit der großen Autofähre, die für die Überfahrt 120 Minuten benötigt. Unvergleichlich, wenn sich die behäbige Autofähre vorsichtig in Schlangenlinien durch die Fahrrinne des Wattenmeeres tastet, während Sie vom Deck aus mit einem Fernglas die sich auf glitzernden Sandbänken in der Sonne rekelnden Seehunde beobachten.

Der erste Eindruck – Ankunft in West-Terschelling

Ankunft in Terschelling
Ankunft in Terschelling, Bild: maloff / shutterstock

Auf der Insel angekommen, befinden Sie sich in West-Terschelling, einer der beiden lebhaftesten Inselortschaften. Angesichts 70 Kilometern ausgebauter Radwege ist das praktischste Verkehrsmittel das Fahrrad. Gleich gegenüber dem Fähranleger können Sie eines mieten und Ihre Unterkunft stilecht niederländisch ansteuern. Ihr Gepäck bringt Ihr Vermieter mit dem Auto hin. West-Terschelling bietet viele Unterkünfte, Restaurants, Cafés und Läden in belebten Einkaufsstraßen sowie einen Jachthafen. Darüber hinaus stehen ein Hallenbad und eine Tennishalle zur Verfügung. Das Zentrum für Natur und Landschaft beherbergt ein Naturmuseum und ein Meeresaquarium. Überragt wird der Ort von dem weithin sichtbaren Leuchtturm „De Brandaris“, der leider nicht bestiegen werden darf. Die Auswahl an Unterkünften ist in West-Terschelling am größten. Außerhalb des Dorfes gibt es einige Campingplätze.

Terschellings Dörfer stellen sich vor

In der Mitte der Insel hat sich das Dorf Midsland einen Namen als Partylocation gemacht. Für das nötige Outfit sorgen ausreichend Geschäfte. Cafés, Kneipen, bezahlbare Essgelegenheiten und Nachtklubs sind auf das jüngere Publikum zugeschnitten, das insbesondere in den Sommerferien zum Feiern auf die Insel kommt.

Je weiter man nach Osten kommt, desto ruhiger werden die Dörfer. Formerum ist ein ruhiger, familienfreundlicher Ferienort. Hier steht die einzige Windmühle Terschellings. Im Wrackmuseum können aus Schiffswracks geborgene Gegenstände aus der Zeit von 1650 bis heute besichtigt werden.

In Hoorn befriedigt eine kleine Einkaufsstraße den täglichen und touristischen Bedarf. Sehenswert ist die „Sint Janskerk“, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. In einem kleinen Museum unterhalb des Turmes sind Münzen und andere Gegenstände ausgestellt, die bei Restaurierungsarbeiten im Boden gefunden wurden. Das Landwirtschaftsmuseum mit angeschlossenem Kinderbauernhof ist ein von Familien mit Kindern gerne angesteuertes Ausflugsziel.

Oosterend ist das östlichste Dorf der Insel und Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet „De Boschplaat“. Die Boschplaat ist 10 Kilometer lang und 5 Kilometer breit. Hier brüten ungefähr 65 Vogelarten, unter anderem die Kleine Mantelmöwe, die Silbermöwe und der Löffler. Hierdurch ist das Naturreservat während der Brutsaison zwischen dem 15. März und 15. August für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jedoch führt ein schmaler Sandweg auf der Dünenkuppe entlang des Brutgebietes, der ganzjährig geöffnet ist.

Der Nordseestrand – das Kapital Terschellings

Viele Urlauber kommen wegen des Strandes nach Terschelling. Auf 30 Kilometern Strand findet jeder sein Plätzchen für sich. Bei West-Terschelling herrscht noch lebhaftes Treiben, zwischen Formerum und Oosterend hat man den Strand fast ganz für sich allein. Entlang des Strandes befinden sich mehrere Strandpavillons. Hier besteht die Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken sowie Sonnenschirme und Liegen zu mieten.

Ein Geheimtipp ist der Strandpavillon „Heartbreak Hotel“, der in Oosterend – in unmittelbarer Nähe zur „Boschplaat“ – der östlichste Strandpavillon der Insel ist. Ganz im Stile der 50er- und 60er-Jahre eingerichtet, erklingen hier die unvergessenen Hits von Elvis Presley, Chuck Berry oder Johnny Cash aus den Lautsprecherboxen. Teilweise sind die Strandpavillons sogar im Winter geöffnet – ein fantastisches Erlebnis, nach einer stürmischen Strandwanderung auf ein warmes Getränk mit Meerblick einzukehren. Durch die Weite des Strandes ist für jeden die Ausübung seines Strandsportes möglich: Schwimmen, Surfen, Kiten, Strandsegeln, Strandausritte, Lenkdrachen fliegen lassen.

Auf Terschelling wird es nie langweilig

Blick auf Terschelling
Blick auf Terschelling, Bild: T.W. van Urk / shutterstock

Auch abseits des Strandes kommt jeder auf seine Kosten. Neben Radfahren ist Wandern die beste Möglichkeit, die Natur zu entdecken. Es gibt 250 Kilometer Wanderwege, die die Insel durchkreuzen. Auch eine Wattwanderung gehört zu den Optionen, die jedoch nicht ohne ortskundige Führung gemacht werden sollte.

Jedes Jahr im Juni herrscht auf Terschelling für 10 Tage Ausnahmezustand. Das berühmte „Oerol“-Festival zieht mit seinen Theater- und Musikdarbietungen Tausende Besucher auf die Insel. Wer zu diesem Zeitpunkt die Insel besuchen möchte, sollte frühzeitig seine Unterkunft buchen, da sämtliche Unterkünfte lange im Voraus ausgebucht sind.

Rot, rund und gesund – die Cranberry

Ein Markenzeichen der Insel sind die Cranberrys, eine ursprünglich in Nordamerika beheimatete Moosbeere, die nach Schiffsunglücken auf der Insel angespült wurde und sich wild vermehrt hat. Schnell wurde der gesundheitsfördernde Effekt der Cranberrys entdeckt und vermarktet. Cranberrys werden als Saft, als Gelee oder Marmelade sowie als Wein oder Likör zum Kauf angeboten.

Reiseinformationen für einen Urlaub auf Terschelling


1. Allgemeine Informationen

  • Lage: In der Nordsee, Teil der westfriesischen Inseln, Provinz Friesland.
  • Fläche: Ca. 88 km².
  • Einwohnerzahl: Etwa 5.000.
  • Sprache: Niederländisch und Westfriesisch. Viele Einheimische sprechen Englisch und oft auch Deutsch.
  • Währung: Euro (EUR).
  • Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), im Sommer MESZ.

2. Anreise

  • Fähre:
    Die Insel ist per Fähre von Harlingen aus erreichbar. Es gibt zwei Arten von Fähren:

    • Regelfähre: Dauert ca. 2 Stunden.
    • Schnellfähre (Watertaxi): Dauert ca. 45 Minuten.
  • Harlingen: Gut erreichbar mit dem Auto, Zug oder Bus. Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge sind in Harlingen vorhanden, da Autos auf Terschelling meist nicht notwendig sind.
  • Flughäfen: Der nächstgelegene Flughafen ist Amsterdam Schiphol. Von dort aus gelangt man mit dem Zug nach Harlingen.

3. Beste Reisezeit

  • Sommer (Mai bis September): Ideal für Strand- und Outdoor-Aktivitäten.
  • Winter: Ruhiger, aber perfekt für Wanderungen und Ruhe suchende Reisende.
  • Veranstaltungen:
    • Oerol Festival (Juni): Ein berühmtes Theater- und Kunstfestival, das die gesamte Insel in eine große Bühne verwandelt.
    • Horizontoer (August): Musik- und Segelfestival.

4. Transport auf der Insel

  • Fahrrad: Fahrräder sind das Hauptfortbewegungsmittel auf Terschelling. Zahlreiche Fahrradverleihe stehen zur Verfügung.
  • Öffentlicher Nahverkehr: Busse verbinden die wichtigsten Dörfer.
  • Auto: Mit Genehmigung kann man Autos auf die Insel mitnehmen, jedoch ist dies oft nicht nötig.

5. Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

  • Strände:
    • Kilometerlange, breite Sandstrände, ideal zum Sonnenbaden, Wandern oder Wassersport.
  • Nationalpark De Boschplaat: Ein UNESCO-Biosphärenreservat mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Perfekt für Vogelbeobachtung und Wanderungen.
  • Dörfer:
    • West-Terschelling: Hauptort mit dem markanten Leuchtturm Brandaris (ältester Leuchtturm der Niederlande).
    • Oosterend: Ruhiger Ort in der Nähe von De Boschplaat.
    • Midsland: Charmantes Dorf mit Geschäften und Restaurants.
  • Wattwandern: Geführte Wanderungen durchs Wattenmeer, ein einzigartiges Erlebnis.
  • Wassersport: Kitesurfen, Segeln und Stand-up-Paddling sind beliebte Aktivitäten.

6. Unterkünfte

  • Campingplätze: Von einfachen Plätzen bis hin zu komfortablen Glamping-Angeboten.
  • Hotels und Pensionen: Besonders in West-Terschelling und Midsland gibt es viele Optionen.
  • Ferienhäuser: Ideal für Familien oder längere Aufenthalte.
  • Besondere Unterkünfte: Schlafen in Dünenlodges oder renovierten Bauernhöfen.

7. Kulinarik

  • Regionale Spezialitäten:
    • Schafs- und Kuhkäse: Aus lokaler Produktion.
    • Seefisch: Frisch gefangener Hering, Muscheln und Krabben.
    • Cranberries: Die Insel ist bekannt für ihre Cranberry-Produkte, darunter Marmeladen und Liköre.
  • Lokale Brauereien: Probiere Biere aus der Terschellinger Brauerei.

8. Praktische Tipps

  • Wetter: Das Klima ist maritim. Packe wind- und regenfeste Kleidung, auch im Sommer.
  • Internet und Strom: WLAN ist in vielen Unterkünften verfügbar. Stromversorgung entspricht dem europäischen Standard (230V).
  • Hunde: Hunde sind auf der Insel willkommen, auch an vielen Stränden. Es gibt ausgewiesene Freilaufzonen.

9. Nachhaltigkeit

Terschelling legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Viele Unterkünfte und Anbieter arbeiten umweltfreundlich. Recycling und der Verzicht auf Plastik sind gängige Praktiken.

Warum der Jahresanfang perfekt für Kurztrips mit der Clique ist

Zum Jahresbeginn setzen sich die meisten Menschen neue Ziele und gehen positive Veränderungen an. Für viele gehört es auch dazu, endlich einmal die gemeinsame Reise mit Freunden zu unternehmen, über die man schon so häufig gesprochen hat. Gemeinsames Verreisen sorgt noch lange nach dem Urlaub für positive Erinnerungen und für ein Lächeln. Zudem ist die Auszeit eine Möglichkeit, die Batterien wieder aufzuladen und Freundschaften zu vertiefen.

Wie wäre es in diesem Jahr mit einem Urlaub mit Freunden?

Kurztrips mit der Clique sind auch in 2024 Trend. Ob mit den besten Freunden oder mit dem Sportverein – der Jahresanfang ist die optimale Zeit, um eine gemeinsame Flugreise über eSky Travel zu planen. Mit Freunden oder dem Hobbykreis verreisen bedeutet Abwechslung und viel Spaß. Und das Schönste daran: Gemeinsam reisen schweißt zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen. Das kann ein Junggesellenabschied in Prag oder ein Party-Trip nach Las Vegas sein: Die richtigen Ideen und gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung und das Vertrauen im Freundeskreis. Doch die Auswahl des Reiseziels kann manchmal eine Herausforderung sein. Unterschiedliche Erwartungen und Interessen aller Gruppenmitglieder wollen gleichermaßen berücksichtigt werden: Soll es ein Sporturlaub sein oder lieber eine Wellness-Auszeit? Welche Reiseziele, Unterkünfte und Aktivitäten passen zu den Vorlieben der Clique? Die Entscheidung erfordert eine sorgfältige Abstimmung sowie Kompromissbereitschaft.

Mit Brainstorming zum richtigen Reiseziel

Brainstorming ist ein unterhaltsamer Weg, um Ideen für ein Urlaubsziel zusammenzutragen. Bei dieser Ideensammlung in lockerer Atmosphäre sollten alle Reiseteilnehmer mitmachen und möglichst viele Ideen nennen, die ohne Kritik oder Kommentare notiert werden. Beim Brainstorming sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Vielfalt der Ideen führt häufig zu überraschenden und inspirierenden Optionen. Ist eine Liste mit potenziellen Zielen oder Aktivitäten erstellt, werden die gesammelten Ideen nach Kategorien geordnet. Dies hilft dabei, die Auswahl zu erleichtern. Folgende Vorschläge eignen sich als Unterkategorien:

  • Kultur
  • Städtereisen
  • Naturziele
  • Sportaktivitäten
  • Wellness

Alle entscheiden gemeinsam, welche Ideen in die engere Auswahl kommen. Dabei spielen sowohl Budgetüberlegungen eine Rolle als auch die Frage, ob Flug, Hotel und Vollpension gebucht wird oder ob ein gemütliches Ferienhaus mit Selbstversorgung besser passt. Die Teilnehmer wählen zunächst die Kategorie und dann die genaue Destination. Dabei erhält jeder eine Stimme oder alternativ mehrere Klebepunkte, mit denen er seine Lieblingsziele markieren kann. Auf diese Weise wird schnell ein Reiseziel identifiziert, das für die Mehrheit am ansprechendsten ist.

Aktivitäten für jeden Geschmack

Auch die Planung von Freizeitaktivitäten erfordert Kreativität und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen aller Gruppenmitglieder zu berücksichtigen. Es ist ratsam, einen ausgewogenen Mix aus geplanten und vorab gebuchten Unternehmungen und freier Zeit vorzusehen. So bleibt genügend Raum für spontane Entdeckungen und Abenteuer, die für Erinnerungen und spannende Fotomotive sorgen. Natürlich muss sich keiner auf die beliebten Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten und Naturpanoramen beschränken. Selfies und die sogenannten Groufies, also Selfies von Gruppen, machen besonders viel Spaß, weil sie spontan und lustig sind. Die schnellen und unkomplizierten Aufnahmen halten ungestellte Augenblicke und natürliche Ausdrücke wie Überraschung und Freude fest. Der spielerische Versuch, möglichst viele Menschen in dem kleinen Display des Smartphones zu erfassen, sorgt garantiert für witzige Grimassen, verrückte Posen und gemeinschaftliches Lache

 

Die schönsten Gebiete für einen Hausbooturlaub in Frankreich

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Ein Urlaub auf einem Hausboot bietet die perfekte Kombination aus Erholung und Abenteuer. Man kann damit völlig frei durch idyllische Fluss- und Seenlandschaften schippern und braucht in der Regel nicht einmal einen Führerschein oder bestimmte Vorkenntnisse.

Vor allem in Frankreich ist diese Art Urlaub zu machen sehr beliebt. Dank seiner vielen Schiffswege gilt es als Land des Wassertourismus. Zahlreiche Gegenden wie etwa die Region Burgund, das Elsass oder der Canal du Midi sind wie geschaffen für einen gelungenen Hausbooturlaub und bieten ihren Besuchern nicht nur perfekte Infrastruktur, sondern auch kulturelle und kulinarische Highlights. Deshalb werden Ihnen im Folgenden die 4 schönsten Reviere für einen Urlaub mit dem Hausboot in Frankreich vorgestellt.

1. Canal du Nivernais im Burgund

Ein Klassiker ist der Urlaub mit dem Hausboot im Burgund. Insbesondere der ehemalige Handelskanal “Canal du Nivernais” zählt mit seinen vielen blumenreichen Schleusen zu den schönsten Wasserwegen Frankreichs. Er erstreckt sich von Decize im Süden bis nach Auxerre im Norden und ist in eine wunderschöne Landschaft mit vielen kleinen Dörfern, grünen Wiesen und Weinbergen gebettet. Außerdem führt er an einigen mittelalterlichen Kathedralen und märchenhaften Schlössern vorbei. Für Badefreunde gibt es auf dem Fluss Yonne, welcher den Canal du Nivernais fast bis zu seinem höchsten Punkt begleitet, viele geeignete Badestellen. Auch kulinarisch hat die Region Nivernais einiges zu bieten. Neben den köstlichen Weißweinen finden sich hier einige kleine Gasthäuser mit leckeren regionalen Speisen.

2. Canal du Midi in Südfrankreich

Der Canal du Midi verbindet im Süden von Frankreich den Atlantik mit dem Mittelmeer und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch er ist eines der bekanntesten und etabliertesten Hausbootreviere. Hier lässt sich nicht nur die unvergleichliche Natur Südfrankreichs hautnah erleben. Auch finden sich einige mittelalterliche Städte um den Kanal, in welchen es einzigartige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gibt. Beliebte Touristenziele sind beispielsweise die “Cité de Carcassonne” oder die Basiliken in Toulouse.

3. Bootstour durch Elsass Lothringen

Nancy, Grand-Est
Die innenstadt von Nancy, Bild: olrat / shutterstock

Ein weiteres beliebtes Hausboot-Urlaubsziel ist Elsass Lothringen. Typisch für die Region sind die sehr speziellen Häuser und natürlich die berühmten deftigen Köstlichkeiten wie Quiche Lorraine oder Flammkuchen. Hier kann man beispielsweise über den Canal de la Marne au Rhin in den Westen nach Nancy, in die Hauptstadt des Jugendstils aufbrechen. Die Stadt ist vor allem für ihre vielen Glasbläsereien sowie für faszinierende Paläste und Kirchen berühmt. Eine weitere beliebte Hausboottour ist die in Richtung Osten nach Straßburg. Dort bietet es sich an, das Europaviertel oder die berühmte Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg zu besuchen.

4. Mediterranes Klima in der Camargue

Im Süden Frankreichs kann man auch auf dem Canal du Rhône à Sète die mediterrane Lebensart der Camargue erleben. Im Herzen eines Naturschutzgebiets fährt man über den Étang de Thau und sieht die berühmten rosaroten Flamingos oder die weißen Camargue-Pferde. Darüber hinaus ist die Region vor allem für den Reisanbau und die Viehzucht bekannt, was sich auch in der Küche der Camargue widerspiegelt. Da der Canal du Rhône à Sète direkt am Mittelmeer entlang führt, gibt es in der Region einige Badegelegenheiten, um sich zwischendurch abzukühlen.

Städtereisen 2024 – Welche Städte im Trend liegen

Städtereisen erfreuen sich nicht umsonst großer Beliebtheit, denn sie bieten einige Vorteile gegenüber anderen Arten zu reisen. Ein Grund dafür ist die naturgemäß gute Infrastruktur, sowohl zur Anreise als auch vor Ort.

Anstatt beständig nach Parkplätzen zu suchen und in einem unbekannten Land umherzuirren, lassen sich die meisten Ziele bequem vom Hotel aus erreichen. Das kann zu Fuß geschehen oder aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – häufig gibt es günstige Tickets für einen Tag, ein Wochenende oder zwei Wochen. Denn viele Städte eignen sich nicht nur für Kurztrips, besonders wenn das Umland zu Tagesausflügen einlädt.

Städtereisen: Sehenswürdigkeiten und Geschichte auf engstem Raum

Ob Hauptstadt oder „nur“ kulturelles Highlight eines Landes, in vielen Städten weltweit finden sich Sehenswürdigkeiten dicht an dicht. Museen, Kirchen oder Zoos – große Städte vereinen oft die wichtigsten und hochwertigsten Attraktionen eines Landes. Dadurch bietet sich Reisenden auf Städtereisen die Möglichkeit sehr variabler Tagesprogramme und spontaner Entscheidungen. Häufig lassen sich auch mehrere Ausflugsziele ohne Mühe miteinander kombinieren.

Städtereisen: Kultur und Nachtleben

Zu den Vorzügen der Städtereisen gehört auch die Vielfalt an kulturellen Angeboten. Dazu zählen Opern und Theater ebenso wie Restaurants und weitere Ausgehstätten. Insbesondere diese zu erkunden und neue Geschmäcker kennenzulernen sowie neue Erfahrungen zu machen, kann besonders faszinierend sein. Egal ob französische Haute Cuisine, asiatische Fusionsküche, Irish Pub oder Szene-Lounge – in großen Städten ist zumeist für jeden Geschmack etwas zu haben.

London

London, Big Ben
Der Big Ben und die kaum weniger berühmten roten Doppeldecker-Busse in London, Bild: S-F/shutterstock

London zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen und kann nicht gerade als Geheimtipp bezeichnet werden – doch das hat gute Gründe. Schon das Panorama mit Tower Bridge, London Eye und „Gurke“ lässt erahnen, welch turbulente Mischung hier auf Besucher wartet. Die Stadt ist hervorragend für Reisende aufgestellt und bietet vor allem ein breites gastronomisches und kulturelles Angebot. Gleichzeitig beherbergt die britische Hauptstadt auch unzählige weltberühmte Museen und Ausstellungen. Eine besondere Empfehlung stellt die Stadt zudem für Musicalfreunde dar.

Lissabon

Städtereisen Lissabon
Eine alte Straßenbahn in Lissabon, Bild: S-F / shutterstock

Wer an die Iberische Halbinsel denkt, hat zumeist als erstes Barcelona im Kopf. Weniger überlaufen, aber nicht weniger schön ist Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Vor allem beeindruckt die Stadt mit ihrer vielschichtigen Vergangenheit, aus der beispielsweise das berühmte gotische Kloster Mosteiro dos Jerónimos und viele maurische Bauwerke sowie der bekannte Torre de Belém resultieren. Auch das gewaltige Ozeanium ist einen Besuch wert.

Helsinki

Städtereisen Helsinki
Die Uspenski-Kathedrale in Helsinki, Bild: Karavanov_Lev / shutterstock

Wer weniger am heißen Süden interessiert ist, wird in der skandinavischen Metropole Helsinki ein interessantes Ziel finden. Die Stadt bietet faszinierende Zeugnisse einer reichen Geschichte wie die Uspenski-Kathedrale mit ihren goldenen Zwiebeln, neben moderner Architektur und einem attraktiven Nachtleben. Da die Stadt direkt an der Küste liegt, sind viele Ausflüge mit einer der Fähren möglich, unter anderem zur geschichtsträchtigen Festungsinsel Suomenlinna.

Chios – Eine Insel abseits der Touristenströme

Chios ist die fünftgrößte griechische Insel und liegt im Norden der Ägäis nur wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Sie ist touristisch noch nicht überlaufen, was auch daran liegen mag, dass die Anreise mit dem Flugzeug in der Regel nur mit Zwischenlandung in Athen erfolgen kann. Von April bis Mitte Oktober ist es angenehm warm und trocken. In den Monaten Juli und August sorgt ein stetiger Wind aus Richtung Norden dafür, dass es nicht zu heiß wird.

Die traumhafte Landschaft im nördlichen Teil der Insel ist überwiegend gebirgig mit kleinen, malerischen Dörfern und abgelegenen Stränden. In der Inselmitte liegen fruchtbare Ebenen, die Richtung Süden in eine Hochebene übergehen. In der Umgebung von Chios-Stadt finden sich viele Olivenhaine und Weinberge. Es gibt über fünfzig Strände mit klarem Wasser, einige sogar in der Nähe von Chios-Stadt.

Agios Ididoros, Chios
Die Kirche Agios Ididoros auf Chios, Bild: Milan Gonda / shutterstock

In regelmäßigen Abständen finden sich an der Küste runde Wachtürme. Ursprünglich wurden etwa 50 von Ihnen errichtet, um die Einwohner rechtzeitig vor Angriffen feindlicher Schiffe zu warnen. Jeder Turm befindet sich in Sichtweite seiner beiden Nachbarn, so dass Meldungen in Form von Rauchsignalen oder Feuern schnell Verbreitung fanden.

Auf der Insel finden sich viele Tavernen und Restaurants, in denen viel Fisch in vielen Varianten serviert wird. In Tavernen wählt man zusammen verschiedene Speisen aus, die in der Tischmitte platziert werden und von denen sich jeder nach Belieben bedienen kann. In Restaurants dagegen ist es üblich, das jeder Gast für sich ein Hauptgericht bestellt. Während sich das Angebot der Restaurants eher an Touristen richtet, trifft man in den Tavernen viele Einheimische.

Chios-Stadt und Umgebung

Der Fährhafen von Chios-Stadt bietet viele Verbindungen in die Ägäis und auf das griechische Festland. Von hier aus verkehrt auch eine Fähre zum türkischen Festland, die für Tagesausflüge ins nahe gelegene Cesme genutzt werden kann. An der Hafenpromenade liegen aneinander gereiht zahlreiche Cafés, die zum Verweilen einladen und am Wochenende bis spätnachts geöffnet haben. Richtung Norden fällt der Blick auf vier historische Windmühlen, eines der Wahrzeichen von Chios.

Nördlich vom Hafen liegt die gewaltige Festung der Stadt mit byzantinischen und genuesischen Bauelementen. Von hier aus führt eine Gang zum Giustiniani-Palast aus dem 14. Jahrhundert. Er ähnelt ebenfalls einer Festung und befindet sich in der Nähe vom Eingangstor der Stadtmauer von Chios. Das Gebäude beherbergt wechselnde Ausstellungen genuesischer und byzantinischer Kunst.

Chios
Bild: Nejdet Duzen / shuterstock

In Chios-Stadt gibt es diverse Clubs, die bis frühmorgens geöffnet haben. Auf der Shoppingmeile reihen sich zahlreiche Geschäfte aneinander. Die Preise sind vergleichsweise günstig, da auch viele griechische Touristen hier einkaufen.

Drei Kilometer südlich von Chios-Stadt liegt das Tal von Kambos mit seinen ausgedehnten Zitronenplantagen. Hier finden sich zahlreiche sehenswerte Herrenhäuser. Sie sind aus rotem Stein erbaut und vereinigen in Ihrer Bauweise italienische und orientalische Elemente.

Das touristische Zentrum der Insel liegt etwa fünf Kilometer südlich von Chios-Stadt um Karfas Beach. Der feine, flach abfallende Sandstrand ist ideal für einen Familienurlaub mit Kindern. Um den Strand herum gruppieren sich neben Tavernen und Shops die meisten Hotels und Pensionen der Insel.

Das berühmteste der zahlreichen Klöster der Insel ist Nea Moni. Es stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Der achteckige Dom ist reich mit Marmor verziert und in der Nähe des Altars finden sich bedeutende Mosaike. Von hier führt ein Weg zu dem benachbarten Höhlenkloster, wo einst drei Einsiedler gelebt haben, denen Nea Moni seine Entstehung verdankt.

Anavatos ist ein verlassenes Dorf etwa 15 Kilometer westlich von Chios-Stadt, dessen Ruinen aus byzantinischer Zeit in schwer zugänglicher Lage über einer Schlucht eng beieinander stehen. Es handelt sich um eine der Hauptattraktionen der Insel und der Ausblick über die umliegende Landschaft ist atemberaubend.

Mastix und bemalte Dörfer

Im Süden der Insel wird traditionell das Naturharz Mastix gewonnen, das zur Herstellung von Ouzo, Süßigkeiten und neuerdings auch Bier Verwendung findet. Die Ernte geschieht durch Einritzen der Baumrinde des Pistazienbaumes, so dass man Mastix auch als Tränen von Chios bezeichnet. Das getrocknete Harz wird im Herbst von den Bauern aufgesammelt und weiterverarbeitet.

Die so genannten Mastixdörfer Mesta, Olymbi, Vessa, Pyrgi und Armolia sind für ihre originell gestalteten Häuserfassaden berühmt. Die Fassaden wurden erst weiß und dann grau gestrichen und anschließend die geometrischen schwarz-weißen Xysta-Muster per Hand eingraviert. Diese Dörfer liegen meist weit vom Meer entfernt und bilden mit ihren dicht aneinander gebauten Häusern nach außen hin eine regelrechte Stadtmauer, durch die es jeweils nur einen Zugang gibt. Der besseren Verteidigung diente ein Labyrinth aus engen, mit Stein gepflasterten Gassen, vielen Bogengängen und Gewölben. In Pyrgi ist noch der Wachturm im Zentrum erhalten, in dem sich die Bewohner bei einem Angriff in Sicherheit bringen konnten.

Klimadiagramm von Chios

Klimadiagramm Chios
Klimadiagramm von Chios

Die beliebtesten Strände von Chios

Agia Dinami

Strand von Agia Dinami auf Chios
Strand von Agia Dinami, Bild: Georgios Tsichlis / shutterstock

Agia Dinami, gelegen an der atemberaubenden Küste von Chios, ist ein Strand, der durch seine ruhige Schönheit und seine natürliche Umgebung besticht. Dieser versteckte Juwel, benannt nach einer kleinen Kapelle am Ufer, ist bekannt für sein smaragdgrünes und unglaublich klares Wasser. Der Strand vereint feinen Sand mit sanften Kieselsteinen und bietet eine malerische Kulisse für einen entspannten Tag am Meer. Agia Dinami ist besonders für diejenigen geeignet, die eine Auszeit vom hektischen Alltag suchen, da er oft weniger besucht wird und somit eine Oase der Ruhe bietet. Die natürlichen Schattenspender am Strand schaffen perfekte Bedingungen für ein ausgedehntes Sonnenbad oder ein ruhiges Picknick. Dieser Ort ist nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein ideales Ziel für Familien, die einen friedlichen Strandtag genießen möchten.

Avlonia

Der Strand Avlonia, versteckt in einer idyllischen Bucht auf Chios, ist ein kleines Paradies für diejenigen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen. Umgeben von der malerischen Landschaft der Ägäis, zeichnet sich Avlonia durch seinen charakteristischen Mix aus feinem Sand und kleinen Kieselsteinen aus. Das Wasser hier ist bekannt für seine kristallklare Qualität und bietet trotz seiner Frische ein erfrischendes Badeerlebnis. Dieser Strand ist besonders bei Besuchern beliebt, die fernab von touristischem Trubel entspannen möchten. Die unberührte Natur und die ruhige Atmosphäre machen Avlonia zu einem idealen Ort für ausgedehnte Sonnenbäder und gemütliche Picknicks. Obwohl abgelegen, ist der Strand gut erreichbar und bietet eine friedliche Flucht aus dem Alltag, perfekt für alle, die in der Schönheit der griechischen Inselwelt versinken möchten.

Apothika

Der Strand Apothika, gelegen an der malerischen Küste von Chios, ist ein wahrer Geheimtipp für Liebhaber unberührter Natur und aktiver Erholung. Mit seiner einladenden Mischung aus feinem Sand und Kies bietet dieser Strand eine natürliche, ruhige Umgebung, die ideal für entspannte Strandtage ist. Besonders attraktiv ist Apothika für Wassersportbegeisterte: Hier kann man nicht nur schwimmen und sonnenbaden, sondern auch Kajakfahren, Stand-Up-Paddling und Tauchen. Die Strandbar vor Ort versorgt die Besucher mit Erfrischungen und bietet zudem Ausrüstung für verschiedene Wassersportaktivitäten an. Umgeben von der unverfälschten Schönheit der Ägäis, bietet Apothika ein authentisches Strand-Erlebnis abseits der üblichen Touristenpfade, ideal für diejenigen, die das echte Griechenland erleben möchten.

 

Andorra – Kleines Land mit großer Vielfalt

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Nur 468 km² groß und mit gleich drei Nationalparks ausgestattet. Mehrsprachig und zwischen zwei kulinarischen Giganten – Frankreich und Spanien – gelegen. Andorra muss doch eigentlich das Urlaubsparadies sein!

Und doch wissen die meisten wenig von dem kleinen Fürstentum – außer, dass es als Steueroase gilt. Aber Andorra hat so viel mehr zu bieten!

Kleine Andorra-Kunde

Andorra la Vella
Andorra la Vella, Bild: Studio Light and Shade / shutterstock

Andorras liegt in einem Hochtal der östlichen Pyrenäen. Im Winter schneit es viel und oft, im Sommer kann trotz der hohen Lage über 20 Grad warm werden. 65 Gipfel sind über der 2000 Meter Marke. Der höchste davon ist der Coma Pedrosa mit 2942 Metern.

Andorra liegt zwischen Spanien und Frankreich und wird auch von Vertretern beider Staaten regiert: der französische Präsident teilt sich das Amt des Fürsten mit dem Bischof von Urgell, dem spanischen Bistum, zu dem auch Andorra gehört – eine Regierungsform, die es so nur in Andorra gibt. Die Amtssprache ist Katalanisch, aber Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch wird ebenfalls gesprochen. Die Hauptstadt Andorra La Vella ist die größte Stadt des kleinen Landes und gleichzeitig die höchstgelegene Hauptstadt Europas.

Mit seinen 468 km² ist Andorra der größte der sechs Europäischen Kleinstaaten. Damit ist es etwa halb so groß wie Berlin und lässt sich mit dem Auto trotz kurviger Straßen in nicht einmal einer Stunde durchqueren. Gleichzeitig ist Andorra von allen sechs Kleinstaaten der am dünnsten besiedelte – trotz seiner rund 80 000 Einwohner. Lediglich 8 Prozent der Fläche sind bebaut – der Rest ist Natur pur!

Wandern in Andorra

Wandern in Andorra
Andorra ist ein Paradies für Wanderfreunde, Bild: Henryk Sadura / shutterstock

Andorra ist nicht nur für seine beeindruckenden Berglandschaften bekannt, sondern auch für seine vielfältigen und besonderen Wanderwege. Wer die Schönheit der Bergwelt der Pyrenäen in der reinsten Form erleben möchte, findet in Andorra ein ursprüngliches und beeindruckendes Wanderparadies. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch einige der beeindruckendsten Wandergebiete des Landes, darunter der Sorteny Naturpark, das Icles-Tal und der Circuit de Pessons.

Der Sorteny Naturpark – Ein botanisches Wunderland

Der Sorteny Naturpark befindet sich im Nordosten des Landes und zeichnet sich durch seine einzigartige Flora und Fauna aus. Mit mehr als 700 Pflanzenarten ist dieser Naturpark ein wahres Paradies für Botanikliebhaber mit einer einzigartigen Farbenpracht. Besonders in der Blütezeit zwischen Mitte Juni bis Anfang August ist die Farbenvielfalt aussergewöhlich. Der Park erstreckt sich über circa 1.110 Hektar und bietet eine Vielzahl von Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, sodass für jedes Ausdauer-Level etwas Passendes dabei ist. Bei Bedarf werden geführte Wanderungen angeboten.
Die Wanderwege im Sorteny Naturpark führen unter anderem durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bergbächen und zu beeindruckenden Aussichtspunkten. Ein beliebter Weg führt zur Coma de Arcalís, einem idyllischen Hochtal, von dem aus Wanderer einen faszinierenden Blick auf die umliegenden Berge genießen können.

Das Icles-Tal – Ein verstecktes Juwel

Das Icles-Tal, südwestlich von der Hauptstadt Andorra la Vella gelegen, ist ein weiteres Highlight für Wanderer und Naturliebhaber. Abseits der bekannten Touristenpfade bietet dieses Tal eine ganz besondere Vielfalt der Natur. Umgeben von grünen Wiesen und majestätischen Gipfeln, erstreckt sich das Tal über mehrere Kilometer und zeichnet sich dabei durch zahlreiche Wanderwege für unterschiedliche Fitnesslevel aus. Eine der beliebtesten Routen des Icles-Tal führt zum Estany Primer, einem malerischen Bergsee mit einem unverwechselbaren Blau. Der Weg zuvor führt durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bächen und durch blühende Almwiesen. Am Estany Primer angekommen, belohnt der einmalige Bergsee die Wanderer mit einer Kulisse, die zum Verweilen einlädt.

Inmitten der faszinierenden Landschaft befindet sich ein wundervoller Wasserfall. Auch für Kurzstreckenwanderer ist dieser dank des verfügbaren Shutte Service bis circa drei Kilometer vor dem Wasserfall gut erreichbar. Entlang des Abstieges vom GRP1 finden sich auch Restaurants für leckere Mahlzeiten.

Im Icles-Tal zeigt sich darüber hinaus die Nationalblume von Andorra in verzaubernder Atmosphäre und unzähliger Häufigkeit. Das gesamte Tal blüht im Frühjahr dank der zahlreichen Narzissen gelb. Kontrastreich zeigt sich in einigen Bereichen der blaue Enzian, sodass ein unverwechselbares Farbenspiel entsteht.

Der Circuit de Pessons – Gletscherseen und spektakuläre Aussichten

Der Circuit de Pessons, ein Rundwanderweg im Herzen des Landes, führt durch eine der beeindruckendsten Berglandschaften von Andorra. Dieser anspruchsvolle Pfad erstreckt sich über circa 18 Kilometer und führt an mehreren Gletscherseen, darunter dem berühmten Estany de les Fonts, vorbei. Diese Route lässt sich nach den persönlichen Vorzügen auch in kleinere Teiletappen aufteilen. Der Blick auf die Gipfel der Pyrenäen ist einmalig.

Wanderer können sich auf eine abwechslungsreiche Strecke freuen, die durch alpine Wiesen, felsige Pfade und schroffe Schluchten führt. Der Circuit de Pessons ist besonders im Sommer und Herbst ein beeindruckendes Erlebnis, wenn die Bergwiesen in satten Farben erstrahlen und das Laub in den umliegenden Wäldern unverwechselbar leuchtet.

Weitere Wanderoptionen im Fürstentum Andorra

Das Tal Madriu-Perafita-Claror, ein UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit seiner einzigartigen Schönheit. Auf den Wanderungen rund um den Madriu führen die gut ausgeschilderten Wegen zu tollen Aussichtspunkten und Weideflächen.
Der Pas de les Vaques, auch bekannt als der “Pass der Kühe”, überzeugt ebenfalls als Wanderroute. Der Aufstieg wird durch atemberaubende Panoramablicke auf den Bergsee von Siscaró belohnt.

Andorra – Ein Eldorado für Wanderfreunde

Andorra beeindruckt nicht nur durch seine charmanten Dörfer und historischen Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem durch die unberührte Natur und die vielfältigen Wandergebiete. Vom botanischen Reichtum des Sorteny Naturparks über die Ruhe des Icles-Tals bis hin zu den spektakulären Ausblicken des Circuit de Pessons offenbart Andorra für jeden Wanderliebhaber das passende Abenteuer. In der oftmals unberührten Schönheit der Pyrenäen lässt sich eine faszinierende Welt entdecken, welche Ruhe und Abwechslung vom stressigen Alltag in der Natur bringt.

Natur pur in den Pyrenäen – Andorra im Sommer

Pyrenäen
Blick auf die Pyrenäen, Bild: Sergii Nagornyi / shutterstock

Mehr als 90 Prozent naturbelassene Fläche – das sind einzigartige Voraussetzungen für Naturliebhaber und Aktivtouristen. Egal, ob Wandern, Mountainbiken, Klettern oder Reiten – in den Sommermonaten kann man die erstaunliche Natur Andorras auf vielerlei Arten erkunden und erleben.

Andorra hat drei Nationalparks, Valle del Sorteny, Valles del Comapedrosa und Madriu-Perafita-Claror. Letzterer ist seit 2004 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Hier (und auch außerhalb der Parks) gibt es unzählige, gut ausgeschilderte Wanderwege, Waldwege und Steige für jeden Wanderbegeisterten, egal welchen Alters oder wie erfahren er auch sein mag. Ein Großteil des Landes liegt oberhalb der Baumgrenze, deshalb beim Wandern unbedingt für Sonnenschutz und ausreichend Getränke sorgen.

Gut ausgerüstet eröffnet sich einem eine unvergleichliche Schönheit der Natur. Vorbei an zerklüfteten Felsen, unberührten Wiesen und glasklaren Bergseen, durch entlegene Täler oder auf hohe Gipfel, von denen man eine unvergleichliche Aussicht genießt.

Die meisten dieser Wege eignen sich ebenso zum Mountainbiken oder auch zum Rennradfahren. Und wer die Berge lieber auf dem direkten Weg erklimmen will, für den gibt es Klettersteige in allen Schwierigkeitsstufen.

Unendliche Pisten – Andorra im Winter

Andorra Ski
Skifahren in Andorra, Bild: Alexey Oblov / shutterstock

Wintersport wird in Andorra großgeschrieben. Drei Skigebiete bieten Skifahrern, Snowboardern und auch Langläufern nahezu grenzenlosen Schnee-Genuss.

Grandvalira ist das größte Skigebiet, nicht nur in Andorra, sondern in den Pyrenäen. Insgesamt 200 km Pisten, die alle miteinander verbunden sind, bieten sportliche Herausforderungen für alle Wintersportbegeisterten. Auf blauen, roten und schwarzen Pisten kommt hier jeder auf seine Kosten, es gibt sogar die Möglichkeit zum Heli-Skiing. Vallnord ist vor allem für Anfänger und Familien eine großartige Skiregion. Auf den 65 km sind über weite Strecken grüne Einsteigerpisten mit blauen Pisten miteinander verbunden.

Eine besondere Attraktion ist der Abenteuerpark Naturlandia. Im Winter ist es ein Paradies für Langläufer und Schneeschuhwanderer. Aber es wäre kein Abenteuerpark, wenn nicht auch ordentlich Action geboten wäre: Man kann hier mit Schneemobilen die Pisten unsicher machen – auch Nachttouren sind möglich. Und das Tobotronc ist die längste Rodelbahn der Welt und das nicht nur im Winter. Naturlandia ist ganzjährig geöffnet und verbindet Natur und Action auf angenehme Art und Weise. Ein eigener Wildpark, Bogenschießen und ein Hochseilgarten sind nur einige der unzähligen Attraktionen.

Quellen der Entspannung – Andorras Thermalbäder

Andorra bei Nacht, Bild: AlejandroCarnicero / shutterstock

Aber nicht jeder sucht im Urlaub nach Sportlichen Herausforderungen – viele wollen einfach nur entspannen. Seit fünfundzwanzig Jahren werden die natürlichen heißen Quellen Andorras für die die zweite große Tourismus-Säule neben dem Aktivurlaub genutzt. Wellnesshotels und Thermalbäder sind seither aus dem kleinen Fürstentum nicht mehr wegzudenken. Das berühmteste Thermalbad ist Caldea, ein futuristisch anmutender Wellnesstempel mit über 32 000 m² Wellness und Badevergnügen.

Feuer, Museen und Romanik – Andorras Kultur

Sant Esteve d'Andorra la Vella
Sant Esteve d’Andorra la Vella, Bild: Leonid Andronov / shutterstock

Einmal im Jahr wird die Nacht von brennenden Feuerringen und unzähligen Lagerfeuern erleuchtet. Die Feuerringe entstehen durch Fackeln, die die jungen Andorraner am Sonnwendfest beinahe akrobatisch kreisen lassen. Das Fest „Fallas y Fallaires“ zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und findet immer am 23. Juni statt.

Wer zwischen Wandern, Skifahren und anderen Aktivitäten nach kultureller Abwechslung sucht, kann sich an den 40 romanischen Kirchen erfreuen, die es in Andorra zu besichtigen gibt. Oder man besucht eines der zahlreichen Museen, die für jeden Geschmack etwas bieten: Es gibt unter anderem ein Motorradmuseum, ein Tabakmuseum und – besonders sehenswert – das 2017 eröffnete Museu Carmen Thyssen Andorra: dort werden bedeutende Werke aus der Kollektion des Schweizer Unternehmers und Kunstsammlers Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de Kászon ausgestellt.

Klimatabelle für Andorra

Monat Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) Durchschnittliche Niederschlagsmenge (mm)
Januar 6 -2 53
Februar 7 -1 49
März 10 1 54
April 12 3 89
Mai 16 7 119
Juni 20 11 84
Juli 23 14 60
August 23 14 85
September 20 11 80
Oktober 15 7 91
November 10 2 68
Dezember 7 -1 67

Worauf sollte man beim Kauf einer Reisetasche achten?

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Diejenigen, die gerade dabei sind, die schönsten Wochen (oder Tage) des Jahres zu planen, werden oft vergleichsweise früh mit einer wichtigen Frage konfrontiert: „Welches Gepäckstück passt am besten zu meinem Bedarf?“. Die Auswahl ist groß und bietet – glücklicherweise – für so gut wie jeden das Passende.

Aber worauf sollte man beim Kauf einer Reisetasche eigentlich achten? Welche Größe passt zum eigenen Bedarf? Und welche Rolle spielt die individuelle Einteilung im Inneren der Taschen? Fest steht: Vor dem Kauf ist es wichtig, den eigenen Bedarf mit den Charakteristika der verschiedenen Artikel zu vergleichen. Die folgenden Abschnitte helfen dabei, die Recherchen so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Der allgemeine Qualitätseindruck

Unabhängig davon, ob es darum geht, die Reise per Flugzeug oder mit dem Auto anzutreten: Die Einflüsse, denen Gepäckstücke, wie zum Beispiel hochwertige Herren Weekender oder größere Koffer, ausgesetzt sind, sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es heutzutage viele Hersteller gibt, die mit Hinblick auf die eingesetzten Materialien und deren Verarbeitung keine Kompromisse eingehen. Die Endergebnisse zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit und eine hohe Belastbarkeit aus. Mit Hinblick auf das Ziel einer möglichst langen Nutzung ist es vielleicht sinnvoll, nicht direkt das günstigste Modell, sondern das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen.

Die richtige Größe

Wer öfter in Urlaub fährt, weiß, dass das Risiko, zu viel mitzunehmen, oft groß ist. Zu viel und zu schweres Gepäck kann im Flugzeug jedoch nicht nur teuer, sondern im Auto schlicht unhandlich werden.

Daher ist es ratsam, wirklich nur so viel mitzunehmen, wie nötig. Viele Koffer und Taschen erweisen sich in diesem Zusammenhang als echte Platzwunder und lassen sich vollkommen unkompliziert im Kofferraum verstauen.

Unter anderem sorgen bei vielen Modellen auch oft kleinere Zusatztaschen im Innenbereich dafür, dass nur ein Griff ausreicht, um alle wichtigen Utensilien schnell wiederzufinden. Apropos …

Etwaige Zusatztaschen sind so gut wie immer praktisch

Egal, ob Weekender oder größere Koffer: Viele Hersteller entscheiden sich heutzutage dafür, den Nutzern ihrer Marke nicht nur ein großes Hauptfach, sondern auch mehrere kleine Innenfächer anzubieten. Hier lassen sich unter anderem beispielsweise Ausweisdokumente, Bücher für die Fahrt, Ladegeräte für das Handy und Ähnliches verstauen.

Ob besagte Innentaschen dann wiederum mit einem Reißverschluss versehen sein sollten oder nicht, ist vor allem vom individuellen Anspruch abhängig.

Zusatztipp: Wer plant, unter anderem auch sein Tablet oder seinen Laptop mitzunehmen, sollte unbedingt darauf achten, dass etwaige Zusatztaschen für den Transport dieser elektronischen Geräte geeignet sind. Besonders praktisch ist es selbstverständlich, wenn die entsprechenden Bereiche zusätzlich gepolstert wurden, um eventuellen Schäden bestmöglich vorzubeugen.

Die Sache mit dem Eigengewicht …

Viel Gepäck mitzunehmen, bedeutet unter anderem auch, viel schleppen zu müssen. Wer Lust darauf hat, sich zumindest ein paar Gramm zu ersparen, sollte Wert darauf legen, dass seine Gepäckstücke ein vergleichsweise geringes Eigengewicht aufweisen.

Zusätzlich können gepolsterte Gurte und Tragegriffe den Nutzerkomfort noch weiter erhöhen. Auch, wenn die Strecken, die während einer Reise mit dem jeweiligen Gepäckstück zurückgelegt werden müssen, meist vergleichsweise überschaubar sind, weil entweder das Auto oder das Flugzeug den Großteil der Arbeit übernimmt, ist es so möglich, noch entspannter unterwegs zu sein.

Fazit

Ob der Ablauf einer Reise komfortabel wird oder nicht, ist unter anderem auch davon abhängig, ob es den Reisenden gelungen ist, sich für das richtige Gepäckstück zu entscheiden. Genau dessen sind sich selbstverständlich auch viele Hersteller bewusst.

Neben all dem Komfort und der Funktionalität, die größere Koffer, Taschen und Weekender bieten, bleibt auch der optische Aspekt nicht auf der Strecke. Das bedeutet: Egal, ob sich die Touristen in spe auf der Suche nach einem lässigen oder eleganten Gepäckstück befinden, mit dem sie quer durch Europa reisen können, dauert es in der Regel nicht lange, bis sie auf eine große Auswahl treffen.

Und wer von sich selbst weiß, dass sich seine Reiseziele und die Dauer seiner Aufenthalte immer wieder deutlich voneinander unterscheiden, kann sich natürlich im Laufe der Zeit natürlich auch einen (mehr oder weniger) kleinen Vorrat anlegen.

Lissabon – die weiße Stadt am Atlantik

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Weltberühmte Sehenswürdigkeiten, die gibt es wenig – Lissabon, die Hauptstadt von Portugal selbst ist ein Kunstwerk an sich. Bergauf und bergab – in Lissabon geht es immer in zwei Richtungen mit dem besten Blick über die Stadt, in der man sich verlieren kann. Verträumte Plätze, malerische Winkel, Klöster und prächtige Paläste zeugen von kolonialem Glanz; kleine charmante Ecken und Gassen stecken voller Überraschungen. Nach grünen Oasen folgen zauberhafte Aussichtspunkte, während die Sonne 290 Tage im Jahr der Stadt Licht und Wärme schenkt. Die Stadt des Lichts zeigt sich herzlich, offen und entspannt – Lissabon empfängt seine Gäste.

Lissabon – Eine der schönsten Städte Europas

Palácio Nacional da Pena, Lissabon
Der Palácio Nacional da Pena, in der Nähe von Lissabon, Bild: Yasonya / shutterstock

Zweifellos gehört Lissabon zu den schönsten Städten Europas. Einheimische nennen sie die „weiße Stadt am Atlantik“. Jedoch liegt Lissabon etliche Kilometer vom Meer entfernt am Nordufer des Tejo. Von hier unternahmen portugiesische Seefahrer ihre Entdeckungsfahrten und eroberten für Portugal ein Weltreich. Der unwiderstehliche Charme vergangener Zeiten ist stetst präsent. Lissabon musste im Laufe seiner Geschichte mehrere folgenschwere Katastrophen bewältigen. Wie etwa das Erdbeben aus dem Jahr 1344, gefolgt von dem verheerenden „großen Erdbeben“ des Jahres 1755 sowie in 1988 eine Feuersbrunst in der Altstadt. Diese Ereignisse richteten unermessliche Schäden an. Flutwellen, Flächenbrände und Erdstöße verwüsteten einen Großteil der Stadt. Prächtige Baudenkmäler aus dem Mittelalter und der Blütezeit Portugals, dem 16. Jahrhundert, wurden zerstört. In einer Stadt, deren Lebensgefühl von einem melancholischen Weltschmerz geprägt ist, erfährt man heute einen Schmelztiegel verschiedener Kulturen mit weltbürgerlichem Flair.

Zauberhaft: der erste Blick auf Lissabon

Lissabon liegt an den Hängen einer zerklüfteten Hügelkette mit beträchtlichen Höhenunterschieden von über 200 Meter. Von den hoch gelegenen Stadtteilen eröffnen sich sensationelle Blicke. Mancher wählt den Schleichweg und erreicht bei einem beschaulichen Aufstieg die Oberstadt. Andere entschließen sich, etwas länger anzustehen, um mit dem historischen Fahrstuhl Elveador de Santa Justain in die Höhen der Oberstadt zu gelangen. Von einem 45 Meter hohen Turm erschließen sich 360 Grad Lissabon. Seit 1901 verbindet der Personenaufzug die Unterstadt mit dem noblen Einkaufsviertel Chiado in der Oberstadt.

Ebenfalls knatternd und ächzend rumpeln die „Electricos“ die Hügel rauf und runter. Ein Muss ist die Fahrt mit der U 28, der ältesten Tram der Stadt. Mit dem charmanten Fahrzeug streift man so viel Lissabon wie nirgendwo sonst. Die Fahrstrecke führt vom Praça do Comércio hoch zum Miradouro de Sants Luzia und wieder runter zum Martim Moniz.

Wo Kunst auf der Straße liegt – Rossio, das Zentrum der Baixa

Sonnenuntergang in Lissabon
Sonnenuntergang in Lissabon, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Auf dem lang gezogenen Platz Rossio schlägt das Herz von Lissabon. Hier tummeln sich Krawattenträger, Teeanger mit dem Handy am Ohr, schicke Shopper in edlem Outfit, Schuhputzer, laut schnatternde Straßenhändler, Losverkäufer als auch Gruppen von Afrikanern, gestikulierend im Gespräch vertieft.

Vom Rossio durch die Fußgängerzone kommend, auf dem Weg zur Praça do Comercio erblickt man schon von Weitem den Arco da Rua Augusta. Der große Triumphbogen als auch die Reiterstatue José I. dominieren den lebendigen Platz. Bewundernd streifen die Blicke immer wieder den Gehweg. Überall hebt sich eine besondere schwarz-weiße Pflasterung hervor. Calçada Portugesa nennt sich die Kunst am Boden, die um 1500 entstand. Kunstvolles Marmormosaik mit interessanten und unterschiedlichen Motiven ziert den ehemaligen repräsentativen Vorplatz zum Königspalast und erntet Wertschätzung.
Nach Süden hin ist die Praça do Comércio offen. Während eine von Säulen gesäumte Treppe aus Marmor zum Fluss hinunter führt, bietet sich ein zauberhafter Blick über die breite Uferstraße auf den Tejo.

Zu den Stadtvierteln Lissabons

In der Unterstadt am Tejo reicht der Blick zur “Brücke des 25. April” und zum Torre de Belém. Das Wahrzeichen der Stadt erhebt sich am westlichen Flussufer und besticht mit einem Schmuckwerk aus Kuppeltürmchen. Torre de Belém diente einst als Festung und Leuchtturm.

Gleich in der Nähe befindet sich das Hieronymus Kloster. Alle größten Söhne des Landes fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Seit 1986 ist das Kloster UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist ein gigantisches Bauwerk, das auf fast 300 Meter Breite portugiesische Macht präsentiert. Mit seinen üppigen Verzierungen zählt der doppelte Kreuzgang zu den schönsten der Welt. Jeden 1. Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.

Ebenfalls im Stadtteil Belém befindet sich das Seefahrerdenkmal Padrã dos Descorbrimentos. Es wurde zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer im Jahr 1960 errichtet und erinnert an die Geschichte Portugals als See- und Kolonialmacht.

Streifzug durch Alfama

Praça do Comércio Lissabon
Praça do Comércio, Bild: TTstudio / shutterstock

Schmale Gassen führen in die familiären Sphären von Alfama. Vieles strahlt hier eine verzauberte maurisch-mittelalterliche Atmosphäre aus. Geschehnisse und Traditionen der Anwohner werden lebendig, indem ihre Bilder an den Häusern eine Geschichte erzählen.

Der labyrinthische Stadtteil Alfama ist ein kleines authentisches Viertel und bildet den Kern der Altstadt Lissabons. Tolle Restaurants und Fado-Lokale säumen die engen Gassen mit verwinkelten Häusern und kleinen Plätzen, welche steil bergan steigen – hoch zum Castelo des São Jorge. Wie eine steinerne Krone thront die mittelalterliche Burg über der Stadt. Die Ursprünge der riesigen Festungsanlage liegen in der Zeit, als die Mauren die iberische Halbinsel beherrschten.

Die verführerische Seite der Oberstadt

Rund um den Chiado führt der Weg zu wundervollen Aussichtspunkten. Dabei streifen die Besucher das noble Viertel Bairro Alto mit edlen Restaurants, Fado-Bars, verrauchten Kneipen und eleganten Clubs. Lange Zeit war das Bairro Alto das Zentrum der Lissabonner Zeitungslandschaft. Auch wenn die Zeitungsverlage längst abgewandert sind – das Flair der journalistischen Szene ist geblieben. Am Abend verwandeln sich die verträumten Straßen des Bairro zu einer turbulenten Spektakelmeile.

Lissabon genießen bei allerlei Köstlichkeiten

Wie der Portwein zu Porto, so gehören die portugiesischen Törtchen Pastel del nata zu Lissabon. Tipp: In der Confeitaria Pasteis de Belém gibt es die besten und beliebtesten dieser Blätterteigpasteten mit einer leckeren Eiercreme.

Vom Puddingtörtchen zum Kirschlikör: Nicht weniger beliebt sind die köstlichen Liköre, welche seit 1890 in den Klöstern der Stadt ihren Ursprung haben. Der Stehausschank „A Ginjinha do Rossio“ lockt mit süßem Kirschzauber und zieht Einheimische als auch Touristen magisch an.

Ein Überblick über die kulinarischen Highlights in Lissabon:

Was wäre Lissabon ohne einen traumhaften Sonnenuntergang?

Tolle Lage, tolles Essen: Ponto Final am Tejo – die Sonne geht unter, das Meer rauscht und bei einem köstlichen Getränk genießt man am Tejo eine märchenhafte Stimmung. Wildromantisch schön: Das Wasser des Tejo glitzert in der untergehenden Sonne und bunte Fährschiffe schippern hin und her. Hier weht der Geist der Vergangenheit! Der Charme einer alter Seefahrernation – er ist immer noch zu spüren.

So ist das Klima in Lissabon

Monat Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) Durchschnittliche Niederschlagsmenge (mm) Durchschnittliche Anzahl von Regentagen
Januar 15 8 100 14
Februar 16 9 85 13
März 18 10 53 10
April 19 11 68 11
Mai 22 13 38 8
Juni 25 16 18 4
Juli 28 18 4 1
August 28 18 6 1
September 26 17 26 5
Oktober 22 14 78 11
November 18 11 86 13
Dezember 15 9 94 14

 

Lissabon genießt ein mediterranes Klima mit milden, feuchten Wintern und warmen, trockenen Sommern. Die regenreichsten Monate sind in der Regel von November bis Februar, während der Sommer besonders trocken ist, insbesondere im Juli und August. Diese Klimatabelle kann nützlich sein, um die beste Reisezeit für Lissabon zu bestimmen, insbesondere wenn Sie Aktivitäten im Freien planen.

 

Neuer Camping-Trend – mit dem Dachzelt unterwegs

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Nicht erst seit Corona ist Camping eine beliebte Form des Reisens. Ist das Zelten doch mit größtmöglicher Freiheit verbunden und Campingplätze und Wohnmobile haben Hochkonjunktur. Zudem ist Camping eine der nachhaltigsten Formen des Reisens.

Nicht jedem ist es vergönnt, auf den Komfort eines Campingbusses oder Reisemobils zurückzugreifen. Ein Dachzelt dagegen ist eine Alternative, die mit geringen Kosten verbunden ist und auf jedem Pkw einfach installiert werden kann.

Welche Typen von Dachzelten sind zu empfehlen?

Nicht jeder hat den finanziellen Background, um in ein Wohnmobil zu investieren. Ein Dachzelt dagegen kostet nur einen Bruchteil dessen, was für ein “Haus auf vier Rädern” aufgerufen wird und vermittelt ein Reiseerlebnis, welches mit dem eines Camping-Bullis zu vergleichen ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Dachlast des Trägerfahrzeugs mit dem Gewicht des Zelts übereinstimmt.

Zwei Typen von Dachzelten werden unterschieden. An dieser Stelle verschaffen wir Camping-Enthusiasten einen Überblick über Hartschalen-Dachzelte und über Softtop-Versionen.

Dachzelt mit Hartschale

Hartschalen-Dachzelte erfreuen sich bei Camping-Fans einer steigenden Beliebtheit. Sie ähneln einer klassischen Dachbox und bestechen durch ihr geringes Gewicht und ihre Aerodynamik, insbesondere dann, wenn das Material aus Carbonfasern besteht. Hartschalen-Dachzelte gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen.

Beim ersten Typ lässt sich der gesamte Deckel der Hartschalenbox anheben und dient als Dach. Der Boden hat die Funktion einer Liegefläche. Die Wände sind mit stabilen Streben ausgestattet, die sich bequem zum Anlehnen nutzen lassen. Bei der zweiten Ausführung lässt sich eine Seite um 45° anheben, wodurch eine außergewöhnliche Kopffreiheit entsteht.

Vorteile eines Hartschalen-Dachzeltes

Die Vorteile eines Zeltes mit Hardtop lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Schneller Aufbau.
  • Es ist keine zusätzliche Stütze notwendig.
  • Geringe Geräuschentwicklung während der Fahrt.
  • Der Kraftstoffverbrauch steigert sich nicht wesentlich.
  • Während der Fahrt können in der Box Bettzeug oder kleinere Gegenstände verstaut werden.
  • Sehr gute Eigenschaften bei Regen und feuchter Witterung.
  • Lange Lebensdauer.

Dachzelt in der Softtop-Ausführung

Ein Softtop-Dachzelt ist nichts anderes als ein herkömmliches Zelt, welches sich auf dem Dachgepäckträger befestigen lässt. Eine besondere Falttechnik erlaubt es, das Zelt zu einem handlichen Paket zu schnüren. Die Stabilität während des Gebrauchs wird durch zahlreiche Querverstrebungen gewährleistet.

Vorteile eines Softtop-Dachzeltes

  • Softtop-Dachzelte können mit einem Vorzelt ausgestattet werden, das eine zusätzliche Fläche bietet und einen trockenen Einstieg gewährleistet.
  • Die Liegefläche lässt sich erweitern und wird nicht durch die Dachgröße begrenzt.
  • Das geringe Gewicht und die Kompaktheit erlauben es, das Zelt platzsparend zu lagern.
  • Eine variantenreiche Farbgestaltung, die das Auge jeden Tag aufs Neue erfreut.

Wie wird ein Dachzelt auf dem Autodach befestigt?

Die wichtigste Voraussetzung für einen entspannten Campingurlaub ist die fachgerechte Montage. Dabei spielt die optimale Gewichtsverteilung eine entscheidende Rolle. Eine zusätzliche externe Abstützung stabilisiert das Zelt in ausreichender Form.

Zur Befestigung selbst ist ein stabiler Dachgepäckträger notwendig. Dieser besteht in der Regel aus zwei oder mehreren Querträgern, die an der Dachreling verschraubt werden. Die Zelte verfügen über Profilschienen, die die Befestigung maßgeblich erleichtern.

Zu beachten ist zudem die vom Hersteller angegebene zulässige Dachlast, die üblicherweise auf 100 Kilogramm begrenzt ist. Diese Angabe gilt jedoch für das fahrende Fahrzeug. Im Stand hält ein Autodach ein Vielfaches an Gewicht aus.

Wie funktioniert der Aufbau?

Wenn das Dachzelt fachgerecht auf dem Dach montiert ist, wird der Aufbau zum Kinderspiel. Je nach Ausführung steht entweder eine mechanische Kurbel oder ein Gasdruckdämpfer zur Verfügung, mit deren Hilfe das Zelt aufgerichtet wird.

Sofern die Konstruktion über keine eigene Matratze verfügt, muss nur noch die Luftmatratze aufgeblasen und der Schlafsack ausgerollt werden und die Schlafstatt ist bezugsfähig. Zur komfortablen Ausgestaltung eignen sich Vorzelte, Sonnensegel, Hängenetze und Innentaschen sowie LED-Lampen, die mit aufladbaren Akkus ausgestattet sind.

Was kostet ein Dachzelt?

Die Kosten eines Dachzelts richten sich nach Größe und Ausstattung. Die Preisspanne für ein Softtop-Dachzelt für zwei Personen beginnt bei etwa 1.500 Euro. Für das günstigste Doppel-Hartschalen-Dachzelt muss mit etwa 2.000 Euro kalkuliert werden.

Insidertipps für Amerika-Reisen – wo machen die Amerikaner in den USA Urlaub?

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Die Vereinigten Staaten gehören wegen ihrer vielseitigen Reisemöglichkeiten zu den beliebten Urlaubszielen. Das riesige Land hat neben kosmopolitischen Großstädten eine Menge Sehenswürdigkeiten, ausgezeichnete Strände und Naturreservate zu bieten. Kein Wunder, dass auch viele Amerikaner ihre Ferien am liebsten im eigenen Land verbringen.

Welche Bundesstaaten und Regionen sind bei US-Bürgern besonders beliebt?

Betrachtet man die von US-Amerikanern bevorzugten Regionen und Bundesstaaten, ergeben sich interessante Rückschlüsse für die eigene Reiseplanung. Platz eins der bevorzugten Reiseziele belegt der Bundesstaat Kalifornien. Die Gegend, die als „Fruchtgarten Amerikas“ bekannt ist, punktet mit landschaftlicher Vielfalt. Orangen- und Zitronenhaine, Weinberge und Sandstrände prägen das Landschaftsbild dieses im Südwesten der USA gelegenen Gebietes.

Yosemite Nationalpark
Der Yosemite Nationalpark, Bild: cb_travel / shutterstock

In Kalifornien besuchen Amerikaner am liebsten den Yosemite Nationalpark. Zu den Highlights einer Wanderung im Naturpark gehört das Erklimmen der Granitberge von Half Dome und El Capitan. Einzigartige Panoramablicke über die gebirgige Landschaft und den Bridalveil-Wasserfall hat man vom Aussichtspunkt oberhalb des Brautschleier-Falls.

Wer Kalifornien innerhalb kurzer Zeit entdecken und dabei viel Abwechslung erleben will, unternimmt einen Roadtrip von San Diego nach Los Angeles und San Francisco. Auf den Plätzen zwei und drei der beliebtesten US-Reiseziele befinden sich Florida und Montana. Während der Sunshine State wegen ausgezeichneter Bade- und Wassersportmöglichkeiten geschätzt wird, ist Montana durch die Rocky Mountains als Wanderregion populär. Nach Florida, dem südöstlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten, zieht es vor allem Badeurlauber. Die Küstenlinie erstreckt sich über mehrere Hundert Meilen, bietet feinsandige Strände und idyllische Badebuchten.

In Miami, der für ihre lateinamerikanisch geprägte Kultur bekannten Küstenmetropole hat sich eine kreative Kunstszene entwickelt. Mit seinen schneebedeckten Berggipfeln, Bergseen und alpinen Wanderwegen ist der Bundesstaat Montana genau das Gegenteil vom sonnenverwöhnten Florida. In diesem im Westen der USA gelegenen Staat befindet sich der Glacier-Nationalpark. Das große Wildnisgebiet, in dem Bergziegen oder Grizzlybären leben, wird von US-Reisenden für Campingferien, Mountainbiketouren oder zum Trekking im Gebirge bevorzugt.

Wie machen Amerikaner am liebsten Urlaub?

Ocean Drive Miami
Der Ocean Drive in Miami, Bild: marchello74 / shutterstock

Amerikaner schätzen Wärme, Strände und Natur. Die Sommerferien werden traditionell in einem der zahlreichen Badeorte an der Ost- oder Westküste verbracht. Gern zieht man sich in ein Ferienhaus (gemietet oder gekauft) zurück, wo mit der gesamten Familie entspannte Ferien verbracht werden. Besonders in den Frühjahrsmonaten strömen US-Touristen in Scharen in die südlichen, vom kalten Winter verschonten Landesteile.

Urlaubsziele, die im Frühling bevorzugt von US-Bürgern besucht werden, sind Orlando (Florida), Los Cabos, Miami (Florida), Oahu und Maui (Hawaii) sowie Las Vegas (Nevada). Im Trend sind Aktivurlaub und Outdoorferien. Die Nähe zur Natur spüren, ist vor allem den Einwohnern größerer Städte ein wichtiges Bedürfnis. Daher sind viele Amerikaner gern im eigenen Wohnmobil unterwegs. Da sich Campingplätze in Strandnähe großer Beliebtheit erfreuen, sollte man sich frühzeitig um einen freien Stellplatz kümmern. Aktiver Urlaub dient als Ausgleich zur überwiegend bewegungsarmen Lebensweise. Beliebte Ferienaktivitäten sind mehrtägige Kanutouren, Tierbeobachtungen in den Nationalparks und in den Wintermonaten Hundeschlittentouren durch Alaska.

In diesen Landesteilen sind Einheimische unter sich

Pacific Coast Highway 101 in Oregon bei Port Orford und Humbug Mountain
Pacific Coast Highway 101 in Oregon bei Port Orford und Humbug Mountain, Bild: Manuela Durson / shutterstock

Die Vereinigten Staaten werden alljährlich von Millionen Touristen aus dem Ausland besucht. Während sich die Urlauber auf weltweit bekannte Reiseziele fokussieren, gibt es einige Landesteile, in denen Einheimische unter sich sind. Als perfektes Reisegebiet für Individualisten, Wanderer und Kletterer gilt der Bundesstaat Oregon. In Cannon Beach, einem idyllischen Badeort in Clatsop County, kann man am feinsandigen Strand ungestört spazieren gehen. Der Crater-Lake-Nationalpark ist Oregons einziger Nationalpark. Im Naturpark liegt der mit 594 Meter tiefste See Amerikas, der Kratersee Crater Lake. Ebenfalls auf dem Nationalpark-Gelände befindet sich der 2.722 Meter hohe Gipfel des Mount Scott. Die Region ist bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt.

Das touristisch kaum erschlossene Louisiana hat es wegen der „Wiege des Jazz“ genannten Großstadt New Orleans zu einiger Bekanntheit gebracht. Abseits der Großstadt entdeckt man eine interessante Region mit landschaftlicher Vielfalt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die 127.000-Einwohner-Stadt Lafayette. Von dort aus gelangt man in die „Heimat der Krokodile“ im Sumpfland des Mississippi-Deltas. Abenteuerliche Bootstouren, die vor Ort angeboten werden, ermöglichen die Erkundung einer einzigartigen Naturlandschaft und die Beobachtung der Alligatoren aus nächster Nähe.

Die schönsten USA-Strände aus Sicht amerikanischer Touristen

Coronado Beach in San Diego
Coronado Beach in San-Diego, Bild: Sherry V Smith / shutterstock

Am Strand entspannen, auf einer Sonnenliege ausruhen und im Meer baden sind bevorzugte Aktivitäten amerikanischer Touristen, die im eigenen Land Urlaub machen. Als schönste USA-Strände aus Sicht der Einheimischen gelten Ocracoke Beach in North Carolina, George Island State Park im Florida Panhandle sowie Coronado Beach in San Diego, Kalifornien. Historischen Überlieferungen zufolge soll Ocracoke früher die Heimat des Piraten Blackbeard gewesen sein. Der wilde Naturstrand, bekannt für die hohe Brandung, ist ein mystischer Ort. Die Hauptaktivitäten am Ocracoke-Strand sind ausgedehnte Strandspaziergänge und die Erkundung des gleichnamigen Dorfes.

Fernab hektischer Großstädte ist der St. George Island State Park im nordwestlichen Zipfel des US-Bundesstaates Florida (Panhandle genannt) ein beliebtes Reiseziel für entspannten Strand- und Badeurlaub. Die langgezogene Barriereinsel wird zudem zum Angeln und zum Vogelbeobachten besucht. Am Strand spazieren und Muscheln sammeln oder im kristallklaren Wasser schwimmen kann man am besten in dieser Region. Der in San Diego, Kalifornien gelegene Coronado Beach erstreckt sich über Hunderte von Metern. Die Oase am Meer punktet mit angenehm mediterranem Klima, feinem Sand und subtropischer Vegetation. Vom Ufer aus beobachtet man Schiffe, genießt die milde Brandung und erfrischt sich beim Baden im Meer.