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Donnerstag, März 26, 2026
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Martinique – Paradies der Karibik

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Scheinbar endlose, weiße Sandstrände, exotische Palmen und warmes Wasser wie in einer Badewanne: So zeigt sich das Inselparadies Martinique. Zu entdecken gibt es exotische Pflanzen, freundliche Menschen und frische tropische Früchte. Die Karibik zählt zu den Orten dieser Welt, die sehr viele Menschen einmal in ihrem Leben bereisen wollen. Hier darf man nicht nur kristallklares Wasser erleben, sondern teilweise auch noch eine unberührte Natur. Die Insel Martinique zählt zu der sogenannten Vulkankette der Antillen. Gerne werden diese Inseln auch als Inseln über dem Wind bezeichnet. Die Inseln St. Lucia und Dominica sind ihre Nachbarinseln. Doch was hat die Insel genau zu bieten?

Trauminsel der Karibik

 Montagne Pelée
Der Montagne Pelée, Bild: Petr Kovalenkov / shutterstock

Martinique ist eine der vielen Trauminseln der Karibik. Überzeugen kann nicht nur ihre politische Zugehörigkeit zur Europäischen Union, sondern auch die Freundlichkeit der Menschen und die einzigartige Kultur. Die Insel gehört zu Frankreich, weshalb auch Französisch gesprochen wird. Martinique liegt zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Karibischen Meer. Entfernt ist die Insel rund 6.000 Kilometer von Frankreich. Die Insel zählt zu den teureren Karibikinseln. Der Vorteil von Martinique: Hier kann man in Euro bezahlen! Für die Einreise wird zudem nur ein Personalausweis benötigt, was ebenfalls von Vorteil ist.

Einzigartige Landschaft

Jardin de Balata
Jardin de Balata, Bild: delDrago / shutterstock

Die Martinique wird gerne als karibischer Traum bezeichnet. Wer sich die Landschaft genauer ansieht, weiß auch warum das so ist. Tropische Palmen ragen praktisch überall in den Himmel, beeindruckende Gebirgsketten und exotische Blumen verzaubern auf den ersten Blick.

Auf Martinique befindet sich ein 1.400 Meter hoher Vulkan, der ebenfalls sehr beeindruckend ist. Von den meisten Sandstränden sieht man auf dichte Urwälder, die sich über die gesamte Insel erstrecken.

Auf der Insel herrscht natürlich tropisches Karibik-Klima. Im Norden ist es jedoch deutlich feuchter. Im Süden der Insel ist es hingegen etwas trockener. Überzeugen können hier nicht nur feine Sandstrände, sondern auch bezaubernde Buchten, die teilweise regelrecht abgeschieden sind. Auch die meisten Anlagen für Touristen befinden sich im Süden der Insel. Im Norden findet man vor allem die Tropenwälder und mystische schwarze Strände.

Fantastische Traumstrände

Sandstrände dürfen in der Karibik natürlich nicht fehlen. Auf Martinique kann man endlos lange Strände entdecken, an denen man sich nicht nur entspannen, sondern auch abkühlen kann. Die meisten der Strände sind mit Palmen gesäumt und begeistern durch ihre einzigartigen Buchten.

Der Strand Anse Dufour

Strand Martinique
Bild: Petr Kovalenkov / shutterstock

Einer der schönsten Strände der Martinique ist Anse Dufour. Hier darf man kristallklares Wasser erleben und eine grüne, hügelige Landschaft hinter dem Strand. Sogar Wasserschildkröten sieht man in der Bucht immer wieder. Auch die wundervolle Unterwasserwelt sollte man bei diesem Strand nicht außer Acht lassen.

Wer gerne schnorchelt oder taucht, ist hier genau an der richtigen Stelle!
Zahlreiche Restaurants und kleine Bars sorgen zudem für die ausreichende Verpflegung, die man hier vorfinden kann.

Les Salines Beach

Bild: RossiRobinNice / shutterstock

Dieser Strand kann mit seinem weißen Pulversand und dem angenehm warmen Wasser überzeugen. Der Strand befindet sich im Süden der Insel. Sehr viele Menschen sind der Meinung, dass es sich bei diesem Strand, um einen der schönsten Karibikstrände handelt.

Meist ist das Wasser hier sehr ruhig. Über den gesamten Strandabschnitt verteilt findet man hier viele kleine Bars und Restaurants. Hier darf man frisches, leckeres Essen genießen und erfrischende Getränke.

Anse Couleuvre

Dieser Strand gilt als ganz besonders exotisch. Die Anfahrt zum Strand ist jedoch ein wenig abenteuerlich, denn die Straßen sind eher schlecht ausgebaut. Bevor man zu dem Strand gelangt, muss man daher auch ein wenig spazieren gehen.

Der Strand zählt zu einem der schönsten und beliebtesten schwarzen Strände der Karibik. Auch hier findet man Palmen an jeder Ecke und traumhafte Buchten.

Fonds Blancs

Fonds Blancs sind keine Strände, sondern natürliche Pools, die sich innerhalb des Meeres befinden. Das Wasser ist flach und hat knappe 28 Grad. Mit einem kleinen Boot können diese vom Festland aus sehr schnell erreicht werden. Die Temperaturunterschiede zwischen dem Meereswasser und dem Wasser, das sich in den Pools befindet, kann an manchen Tagen erstaunlich groß sein. Wer auf Martinique ist, sollte die Fonds Blancs in jedem Fall erleben!

Sehenswürdigkeiten auf Martinique

Anse Cafard Slave Memorial
Anse Cafard Slave Memorial, Bild: Judith Lienert / shutterstock

Auf Martinique darf man neben der traumhaften Landschaft auch andere Sehenswürdigkeiten erleben. So sollte man sich zum Beispiel die Hauptstadt Fort-de-France genauer ansehen.

Auch der Jardin Botanique ist einen Besuch wert. Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden Garten, an dem man die Artenvielfalt der Insel bestaunen darf.

Wer sich ein wenig Kultur wünscht, sollte das Freilichtmuseum namens La Savane des Esclaves besuchen. Hier erfährt man mehr über die Geschichte und die Hintergründe der Insel. Die Geschichte und die Lebensweise der Sklaven in der Kolonialzeit werden in dem Museum thematisiert. Diese haben die Inselgeschichte geprägt.

Martinique von oben
Bild: Drone Caraibes / shutterstock

Selbstverständlich sollte man auch die kulinarischen Highlights der Insel nicht vergessen. Zahlreiche exotische Gerichte mit unglaublichen Gewürzen können hier für wahre Gaumenfreuden sorgen. Frische, exotische Früchte und leckere Cocktails gibt es natürlich ebenfalls.

Wer einmal auf Martinique war, wird die Insel garantiert nicht mehr vergessen. Die beeindruckende Natur, das kristallklare Wasser und die einzigartige Kulinarik sorgen ebenso für Freude, wie die tropische Wärme, die Flora und Fauna der Insel und das freundliche Wesen der Menschen.

Weitere Impressionen Martinique

Castel del Monte in Apulien

Weithin sichtbar, gleich einer Mauerkrone, ruht das Castel del Monte auf einem Hügel. In der unermesslichen Ebene Apuliens erklärt sich das Schloss als beherrschendes Wahrzeichen. Das Volk nennt es das „Belvedere“ oder den „Balkon Apuliens“. Passender ist die Bezeichnung: „Steinerne Krone Apuliens“. Die Stauferburg wurde 1240 unter Friedrich II. als Jagdschloss errichtet. Der Grundriss der Burg ist achteckig, dazu besitzt sie achteckige Türme. Im Obergeschoss lagen die kaiserlichen Gemächer.

Castel del Monte – Das Licht und der Stein und ein Mythos

Blick auf die Landschaft von Apulien, gesehen vom Castel del Monte
Vom Schloss aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft Apuliens, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Der Plan für das monumentale Kastell, das in seiner herben Schlichtheit wie ein erratischer Block auf der Kuppe eines Hügels thront, soll auf den Kaiser Friedrich II. selbst zurückgehen. Es bringt dessen persönliche Vorlieben für Astronomie, Geometrie und seinen Fanatismus für alle Gesetzmäßigkeiten zum Ausdruck. Formvollendet, aber es ist nicht die Form weltlicher Bauten. Das Bauwerk scheint aus dem harten Licht des Südens gemeißelt. Im Lichtstrom wird hier die Zeit zum Raum. Die mathematische Strenge des Grundrisses ist außergewöhnlich. Das ist kein reines architektonisches Prinzip, sondern gebaute Philosophie. Daher steht das Quadrat für die Welt und das Diesseits, der Kreis für die jenseitige Unendlichkeit Gottes, während das Achteck die vermittelnde Instanz zwischen Himmel und Erde repräsentiert.

Bestimme Kreise sahen in Friedrich II. den Antichrist – ja, sogar den Sohn Satans. Schuld an dieser Einschätzung war seine Neugier. Diese trieb ihn immer wieder dazu, über die Grenzen der eigenen Kultur und des eigenen Glaubens hinauszublicken. In zehnjähriger Bauzeit wurde eine Burg gebaut, die den Vorstellungen des Bauherren vollkommen entsprach und sein Vermächtnis werden sollte.

Charme und Geheimnisse einer Mysterienburg

Ganz gleich, aus welcher Richtung man das Kastell betrachtet, der achteckige Körper erscheint von vollkommener Symmetrie. Ähnlich wie ein geschliffener Kristall, den man immer wieder bewundernd in den Händen dreht. Erst in der Bewegung erschließt sich die Form. Der Bau wirkt wuchtig und leicht, umkränzt mit achteckigen Türmen – in sich geschlossen und unbezwingbar. Nach Osten gerichtet der Eingang, Triumphbogen und Kathedralenportal.

Wer hier eintritt, durchquert einen Raum, um wieder ins Freie zu treten. In dem achteckigen Innenhof misst der Schatten die Zeit nach dem Sonnenstand. Vom Erdgeschoss führen in drei der acht Türme Wendeltreppen in das obere Stockwerk. Die Steine des Castel del Monte sprechen von Macht und Mystik. Verblüffend ist die Magie des Bauwerks, welches mathematische Berechnung mit christlicher Symbolik vereinigt. Die Zahl Acht ist nicht nur ein kaiserliches Symbol, sie steht für die Auferstehung des Menschen. Das Castel del Monte, welches die Persönlichkeit ihres Schöpfers darstellt und kulturelle Elemente der Antike, dem Norden Europas und der islamischen Welt harmonisch vereint, wurde im Jahre 1996 zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Ostuni – ein Traum in Weiss

Acht Kilometer von der Adriaküste entfernt präsentiert sich Ostuni seinen Besuchern ganz in Weiß. Schon von Weitem fällt die auf einem Hügel liegende Stadt ins Auge, deren Altstadt sich durch die ausschließlich weiß gekalkten Häuser sehr malerisch präsentiert.

Ostuni verspricht einen erholsamen Urlaub, denn die traumhafte Kleinstadt in der Region Apulien ist ein wahres Kleinod. Die einzigartige Altstadt repräsentiert die zauberhafte Ursprünglichkeit Italiens, die es zu genießen gilt.

Ein Bummel durch die Stadtgeschichte

Wer heute durch das wundervolle Gewirr aus den schmalen Gassen wandelt, schreitet auch durch die Geschichte des Landes. Eine erste Ansiedlung auf dem Gebiet der heutigen Kleinstadt wird in die Altsteinzeit eingeordnet, wie Funde in der Grotta di Agnano bestätigen. Im Laufe der Geschichte wurde eine Ansiedlung der Messapier durch den sagenumwobenen Hannibal zerstört.

Unter griechischer Herrschaft wurde eine neue Stadt erbaut und später herrschten die Normannen über die Stadt. Zu dieser Zeit entwickelten sich erste Züge der Stadt, wie wir sie heute kennen. So wurde die Burg auf dem Gipfel erbaut und auch die imposante Stadtmauer, die bis heute erhalten ist. Besonders prägend war der Einfluss von Isabella Sforza, der Gattin des berühmten Gian Galeazzo Sforza, in der Zeit der italienischen Renaissance und später der Einfluss ihrer Tochter Bona Sforza. Diese galt als sehr großherzig den Bürgern gegenüber und ließ die bis heute erhaltenen Türme entlang der Küste als Schutz errichten.

Eine der beeindruckendsten und wichtigesten Plätze ist die Piazza della Libertà, die nicht nur als Zentrum der Altstadt gilt, sondern auch an der Grenze zum moderneren Teil von Ostuni liegt. Rund um die Piazza laden zahlreiche Straßencafés und Restaurants zum Verweilen ein. Am Platz gelegen findet sich auch das heutige Rathaus, welches in einem sehenswerten ehemaligen Klostergebäude der Franziskaner untergebracht ist. Besonders sehenswert ist die gut erhaltene Oronzo-Säule.

Ostunis Altstadt ist zudem geprägt von zahlreichen Sakralbauten, die allesamt sehr sehenswert sind. Mit der Kathedrale Santa Maria Assunta bietet sich nicht nur ein wundervolles Fotomotiv, sondern ein beeindruckendes Gebäude der Renaissance mit spätromanischen und gotischen Elementen, die der Kirche ein einzigartiges Flair verleihen.

Ostuni – Genuss in authentischem mediterranen Ambiente

Straße inmitten von Ostuni
Der blaue Himmel in Kombination mit farbenfrohen Blumenkästen prägen das Innere von Ostuni, Bild: sanfred / shutterstock

Ostuni ist eine überschaubare Stadt, doch genau dies sorgt für ihren Reiz. Umgeben von einer sanften Hügellandschaft, Olivenhainen, Weinbergen und einem sagenhaften Blick auf das tiefblaue Meer ist die Stadt der Inbegriff für mediterranes Ambiente. In dieser Umgebung fällt es nicht nur leicht, sich unter azurblauem Himmel zu entspannen, sondern auch die Köstlichkeiten der Region zu genießen. Ob nach einem Ausflug zur Chiesa delle Moncelle (einer Ausgrabungsstätte mit Funden aus der Steinzeit) oder nach einem Einkaufsbummel in der Altstadt bei einem exzellenten Glas Rotwein und frischen italienischen Speisen lassen sich auch die Abende in Ostunis Altstadtgassen auf ganz besonderer Weise unter dem Himmel Apuliens genießen.

Reiseinformationen für Ostuni: Die „weiße Stadt“ Apuliens

1. Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Der nächstgelegene Flughafen ist Brindisi (etwa 30 km entfernt). Alternativ ist der Flughafen Bari (etwa 80 km entfernt) eine Option.
  • Mit dem Auto: Ostuni ist gut über die Schnellstraße SS379 erreichbar, die Brindisi und Bari verbindet.
  • Mit der Bahn: Ostuni hat einen Bahnhof, der an das regionale Schienennetz angebunden ist. Regelmäßige Züge verkehren von Bari, Brindisi und Lecce.

2. Beste Reisezeit

  • Frühjahr (April bis Juni): Milde Temperaturen, blühende Landschaften und weniger Touristen.
  • Sommer (Juli bis August): Perfekt für Strandurlaub, allerdings heiß und mit mehr Touristen.
  • Herbst (September bis Oktober): Angenehme Temperaturen und Erntezeit in der Region.
  • Winter (November bis März): Ruhiger und kühl, ideal für entspannte Städtereisen ohne Menschenmengen.

3. Unterkunft

  • Hotels und Resorts: Ostuni bietet viele charmante Boutique-Hotels, oft in historischen Gebäuden untergebracht.
  • Masserien: Die typischen, restaurierten Landgüter Apuliens bieten luxuriöse Unterkünfte mit Pool und oft eigener Olivenölproduktion.
  • Ferienwohnungen: Eine gute Option für Familien oder längere Aufenthalte.

4. Sehenswürdigkeiten

  • Altstadt von Ostuni: Ein Labyrinth aus weißen, gewundenen Gassen, die zur Kathedrale Santa Maria Assunta führen.
  • Kathedrale von Ostuni: Ein Meisterwerk der gotisch-romanischen Architektur mit einer beeindruckenden Rosette.
  • Piazza della Libertà: Der zentrale Platz mit der beeindruckenden Colonna di Sant’Oronzo.
  • Strände: Die Küste von Ostuni ist nur etwa 8 km entfernt. Die beliebtesten Strände sind Torre Pozzelle und Rosa Marina.
  • Archäologischer Park Santa Maria di Agnano: Ein historischer Ort, an dem prähistorische Überreste entdeckt wurden.

5. Aktivitäten

  • Kulinarische Touren: Probieren Sie apulische Spezialitäten wie Orecchiette, Burrata und frisches Olivenöl.
  • Weinverkostungen: Besuchen Sie lokale Weingüter und probieren Sie den apulischen Primitivo oder Negroamaro.
  • Fahrrad- und Wandertouren: Erkunden Sie die ländliche Umgebung mit ihren Olivenhainen und Trockenmauern.
  • Bootstouren: Entdecken Sie die Adriaküste mit einem Boot und genießen Sie die Aussicht auf das kristallklare Wasser.

6. Praktische Tipps

  • Sprache: Italienisch ist die Amtssprache. Viele Einheimische sprechen Englisch, vor allem in touristischen Gebieten.
  • Währung: Euro (€). Kartenzahlung ist weit verbreitet, aber es ist ratsam, Bargeld für kleinere Beträge mitzunehmen.
  • Kleidung: Im Sommer leichte Kleidung, aber auch ein Hut und Sonnencreme wegen der starken Sonneneinstrahlung.
  • Mietwagen: Empfehlenswert, um die Region flexibel zu erkunden.

7. Lokale Feste und Veranstaltungen

  • Sagra dei Vecchi Tempi (Juni): Ein traditionelles Fest mit Tanz, Musik und lokaler Küche.
  • Ferragosto (15. August): Ein wichtiges Fest in Italien mit Feuerwerk und Feiern.
  • Festa di Sant’Oronzo (26. August): Zu Ehren des Schutzpatrons von Ostuni, mit Prozessionen und kulturellen Veranstaltungen.

Omaha – Nebraska`s größte Stadt

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Omaha, die größte Stadt im Bundesstaat Nebraska, ist ein oft unterschätztes Reiseziel im Herzen der USA. Mit einer reichen Geschichte, einer lebendigen Kunst- und Kulturszene und einer Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten bietet Omaha eine perfekte Mischung aus urbanem Flair und natürlicher Schönheit. Egal, ob Sie ein Geschichtsinteressierter, ein Feinschmecker oder ein Naturliebhaber sind, Omaha hat für jeden etwas zu bieten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Anreisemöglichkeiten und lohnenswerte Ausflugsziele in der Umgebung vor.

Sehenswürdigkeiten in Omaha

  • Eine der bekanntesten Attraktionen in Omaha ist der Henry Doorly Zoo and Aquarium, der regelmäßig als einer der besten Zoos der Welt ausgezeichnet wird. Mit seiner beeindruckenden Artenvielfalt, innovativen Ausstellungen wie dem Regenwald-Dom und dem größten Indoor-Wüstenbiom der Welt ist der Zoo ein absolutes Highlight für Besucher jeden Alters.
  • Die Old Market District in der Innenstadt ist ein weiteres Muss. Dieses historische Viertel mit seinen gepflasterten Straßen, einzigartigen Boutiquen, Galerien und Restaurants versprüht einen besonderen Charme. Hier können Sie Kunstwerke lokaler Künstler entdecken, in unabhängigen Buchhandlungen stöbern oder in einem der zahlreichen Cafés und Bistros entspannen.
  • Das Joslyn Art Museum ist ein kulturelles Highlight der Stadt. Das beeindruckende Gebäude aus rosa Marmor beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken, die von der Renaissance bis zur Moderne reichen. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos, was es zu einer attraktiven Option für Kunstliebhaber macht.
  • Ein weiterer historischer Schatz ist das Durham Museum, das in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude untergebracht ist. Hier erfahren Besucher mehr über die Geschichte der Region, die Bedeutung der Eisenbahn und das Leben im Mittleren Westen. Die detailreichen Ausstellungen und das beeindruckende Art-Déco-Design machen das Museum zu einem unvergesslichen Erlebnis.
  • Für Naturliebhaber bietet der Lauritzen Gardens Botanical Center eine Oase der Ruhe. Die weitläufigen Gärten präsentieren saisonale Blumenarrangements, Themengärten und eine beeindruckende Modelleisenbahnanlage. Ein Spaziergang durch dieses grüne Paradies ist besonders im Frühling und Herbst ein Genuss.

Anreise nach Omaha

Denkmal der Arbeit am Ufer in Omaha
Denkmal der Arbeit am Ufer in Omaha, Bild: Denkmal der Arbeit an Omahas Ufer / shutterstock

Omaha ist gut erreichbar, sowohl auf dem Luftweg als auch über Land. Der Eppley Airfield, der internationale Flughafen der Stadt, liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet Verbindungen zu vielen großen US-Städten. Reisende aus Europa können über Drehkreuze wie Chicago, Atlanta oder Dallas fliegen.

Für diejenigen, die eine Reise mit dem Auto bevorzugen, ist Omaha über mehrere Interstate-Highways gut angebunden, darunter die I-80, die von Ost nach West durch den Staat führt. Mit dem Zug erreicht man Omaha über den Amtrak-Service, der auf der California Zephyr-Route verkehrt und die Stadt mit Chicago und der Westküste verbindet.

Innerhalb der Stadt können Besucher auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen, das von Metro Transit betrieben wird. Allerdings empfiehlt sich für maximale Flexibilität ein Mietwagen, insbesondere wenn Ausflüge in die Umgebung geplant sind.

Ausflugsziele rund um Omaha

Die Umgebung von Omaha bietet zahlreiche lohnenswerte Ziele für Tagesausflüge. Nur etwa 30 Minuten von der Stadt entfernt liegt die Fontenelle Forest Nature Reserve, ein wunderschönes Naturschutzgebiet mit Wanderwegen, Hängebrücken und einer beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Es ist der perfekte Ort, um der Hektik der Stadt zu entfliehen und die Natur zu genießen.

Ein weiteres Highlight ist das Strategic Air Command & Aerospace Museum in Ashland, etwa 40 Kilometer von Omaha entfernt. Dieses Museum ist ein Muss für Luft- und Raumfahrtbegeisterte. Es zeigt historische Flugzeuge, Weltraumartefakte und interaktive Ausstellungen, die die Geschichte der Luftfahrt und Raumfahrt illustrieren.

Für Weinliebhaber ist ein Besuch der Weingüter in der Region ein Genuss. Die Soaring Wings Vineyard und die James Arthur Vineyards bieten Führungen und Verkostungen, die einen Einblick in die Weinkultur von Nebraska geben.

Wenn Sie Lust auf ein Abenteuer in der freien Natur haben, lohnt sich ein Ausflug zum Platte River State Park. Dieser liegt etwa eine Stunde von Omaha entfernt und bietet Wandermöglichkeiten, Angelplätze und malerische Wasserfälle. Der Park ist besonders im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben, ein beliebtes Ziel.

Für Geschichtsinteressierte ist ein Besuch der nahegelegenen Stadt Council Bluffs in Iowa empfehlenswert. Das Historic General Dodge House und das Union Pacific Railroad Museum geben spannende Einblicke in die Geschichte der Region.

 

Benin, das Land des Voodoo

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Herzlich willkommen in der Wiege des Voodoo: Denn in keinem anderen Land sind die mystischen religiösen Zeremonien so stark verbreitet wie in Benin. Voodoo gilt hier inzwischen sogar als Staatsreligion. Wilde Tänze und Beschwörungen von Geistern und Ahnen gehören fest zu dem kleinen westafrikanischen Staat an der Guineaküste dazu. Sogar ein eigenes Voodoo-Festival feiern die Beniner. Jedes Jahr am 10. Januar wird Ouidah zum Schauplatz für indigene Tänze, Gesänge und Rituale.

Nicht aber nur Musik und Tanz spielen in Benins Voodoo-Kultur eine Hauptrolle. Auch Schlangen dürfen nicht fehlen, schon gar nicht die Python. Für das majestätische Reptil wurde in Ouidah sogar ein eigener Tempel errichtet, besser bekannt als der Python-Tempel. Mehr als 20 Schlangen bewohnen die heilige Stätte.

Eintauchen in die Geschichte des westafrikanischen Sklavenhandels

Blick auf die berühmte Amazonas-Statue in Cotonou, Benin
Blick auf die berühmte Amazonas-Statue in Cotonou, Benin, Bild: Omri Eliyahu / shutterstock

Auch historisch gesehen hat Benin seinen Besuchern einiges zu bieten, allen voran Ouidah. Der malerische Hafenort war nämlich im 18. Jahrhundert ein wichtiger Knotenpunkt im westafrikanischen Sklavenhandel. Wer hautnah in das dunkle Kapitel eintauchen will, besichtigt den portugiesischen Fort sowie das historische Museum. Die sogenannte Sklavenroute katapultiert Sie direkt in das Zeitalter von Benins Sklaverei zurück. Vom Versteigerungsplatz bis hin zur Pforte ohne Wiederkehr können Interessierte hier die Wege der Sklaven nachverfolgen und sich in die Menschen hineinfühlen.

Einer der größten Drahtzieher im westafrikanischen Sklavenhandel war damals das Königreich von Dahomey. Die hochrangigen Adeligen ließen benachbarte Völker überfallen, erklärten die Bewohner für Kriegsgefangene und verkauften sie teuer als Sklaven an die Europäer weiter. Das florierende Geschäft brachte dem Königreich ein beachtliches Vermögen ein, mit dem es sich majestätische Paläste erbaute. Heute zählen die prächtigen Grabstätten und Palastruinen der Dahomey zum UNESCO-Weltkulturerbe und ziehen jährlich tausende von Besuchern an.

Willkommen im Venedig von Westafrika – in Ganvie

Venedig gibt nicht nur in Italien eine gute Figur ab, sondern auch im westafrikanischen Benin. Bunt bemalte Häuser auf schmalen Stelzen aus Holz säumen den Nokoue-See.

Von A nach B kommen die Bewohner von Ganvie mit ihren Booten. In schmalen Fischerkuttern paddeln sie sich von Haus zu Haus, von Steg zu Steg. Ursprünglich war Ganvie, übrigens das größte Pfahldorf in ganz Westafrika, als Zufluchtsort vor den Sklavenhändlern gedacht. Hier, umringt von nichts als Wassermengen, fühlten sich die Bewohner und Neuankömmlinge in Sicherheit.

Das ganze Leben spielt sich in Ganvie auf dem Wasser ab. Die Frauen kaufen im schwimmenden “Supermarkt” für das Abendessen ein, die Männer widmen sich ganz dem Fischfang und die Schulkinder haben Unterricht auf Stelzen.

Safari in Benin

Auch Benin lockt mit eindrucksvollen Nationalparks. Besonders großen Eindruck hinterlässt der Pendjari Nationalpark. Er ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservat-Netzwerks, eines weitläufigen Naturschutzgebietes mit einer stolzen Fläche von rund 4.844 km2. Das Besondere: Im Pendjari Nationalpark ist die größte Population von Löwen und Elefanten in ganz Westafrika zu Hause. Doch auch andere Tiere wie Flusspferde, Antilopen, Büffel und über 300 verschiedene Vogelarten fühlen sich in dem Reservat rundum wohl.

Der Norden von Benin: Wasserfälle und Burgenlandschaften

Malerischer Strand im westafrikanischen Land Benin
In Benin kann man auch schöne Stunden am Strand verbringen, Bild: Dave Primov / shutterstock

Im Norden von Benin trifft man auf die Somba. Das kleine afrikanische Volk hält im Gegensatz zu den südlichen Gebieten streng an seiner traditionellen Lebensweise fest. Noch immer spielen hier Landwirtschaft und Jagd die Hauptrolle. Selbst bei der Architektur folgen die Somba ihren ganz eigenen Gesetzen: Mit den klassisch westafrikanischen Lehmhütten mit Spitzdach hat ihre Behausung nämlich nur wenig zu tun. Die Somba leben lieber in kleinen Burgen, in Mini-Festungen. Wie kleine verwinkelte Städte zieren ihre Gebilde die Landschaft.

Nicht aber nur für die Burgen der Somba ist der Norden von Benin bekannt. Auch mit einem Wasserfall kann er dienen, mit dem Chutes de Kota. Rund 15 Kilometer von der Stadt Natitingou entfernt befindet sich die beliebte Sehenswürdigkeit.

Malerische Sandstrände und lebhafte Städte in Benin

Wer sich nach weiten, Palmen gesäumten Stränden sehnt, ist in Benin ebenfalls richtig. Insbesondere der Strand von Fidjrosse lädt zum Entspannen, Sonne tanken und Baden ein. Selbst der Hauptort Cotonou ist nicht weit von hier. So lässt sich der Strandbesuch mühelos mit einem Stadtbummel verbinden.

Gut zu wissen: Cotonou gilt als das Herzstück von Benin. Hier befindet sich der Regierungssitz des französischsprachigen Landes. Mit seinen über 679.012 Einwohnern ist es reich an Geschäften, Restaurants, Märkten und Bars. Doch Achtung: Trotzdem ist Cotonou nicht die offizielle Hauptstadt Benins. Diese Rolle übernimmt Porto-Novo, der Sitz des Parlaments.

Reiseinformationen für einen Urlaub in Benin


1. Allgemeine Informationen

  • Hauptstadt: Porto-Novo (Regierungssitz ist jedoch Cotonou, die größte Stadt des Landes)
  • Amtssprache: Französisch (zahlreiche lokale Sprachen wie Fon und Yoruba sind weit verbreitet)
  • Währung: Westafrikanischer CFA-Franc (XOF)
  • Zeitzone: GMT+1
  • Einwohnerzahl: Etwa 13 Millionen

2. Einreisebestimmungen

  • Visum: Deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum, das vorab online über das eVisa-System von Benin beantragt werden kann. Optionen umfassen Visa für 30 Tage oder länger.
  • Reisepass: Muss mindestens 6 Monate über das Reisedatum hinaus gültig sein.
  • Impfungen: Eine Gelbfieberimpfung ist obligatorisch. Weitere empfohlene Impfungen: Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut. Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen.

3. Beste Reisezeit

  • Trockenzeit: November bis Februar und Juli bis September. Diese Monate bieten angenehmes Wetter mit weniger Regen.
  • Regenzeit: März bis Juni und Oktober. Regenfälle können Straßenverhältnisse erschweren.

4. Transport

  • Flughäfen: Der internationale Flughafen Cotonou Cadjehoun ist der Hauptflughafen des Landes.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Sammeltaxis und Motorradtaxis („Zémidjans“) sind die gängigsten Transportmittel. Vorsicht ist bei der Nutzung geboten, da Sicherheitsstandards oft niedrig sind.
  • Straßenbedingungen: Straßen sind teilweise schlecht ausgebaut, insbesondere in ländlichen Regionen. Ein Geländewagen ist für Rundreisen empfehlenswert.

5. Sehenswürdigkeiten

  • Historische Stätten:
    • Ouidah: Ehemaliges Zentrum des Sklavenhandels mit dem “Tor ohne Wiederkehr”.
    • Paläste von Abomey: UNESCO-Weltkulturerbe und Residenz des Königreichs Dahomey.
  • Naturwunder:
    • Pendjari-Nationalpark: Eines der besten Safariziele Westafrikas mit Elefanten, Löwen und Büffeln.
    • Lake Nokoué: Heimat des berühmten Stelzendorfs Ganvié.
  • Kultur und Tradition:
    • Voodoo-Zeremonien: Benin ist die Wiege des Voodoo. Traditionelle Rituale können in Dörfern wie Possotomé erlebt werden.
    • Cotonou Markt: Perfekt, um lokale Kunsthandwerke und Stoffe zu entdecken.

6. Sicherheit

  • Kriminalität: In urbanen Gebieten wie Cotonou ist Vorsicht vor Taschendiebstahl geboten. Nachts sollten abgelegene Gegenden gemieden werden.
  • Gesundheit: Sauberes Trinkwasser ist selten. Abgefülltes Wasser kaufen und Lebensmittelhygiene beachten.
  • Reisehinweise: Es wird empfohlen, aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amts zu prüfen.

7. Kulinarik

  • Typische Gerichte:
    • Amiwo: Würziger Maisbrei, oft mit Fleisch oder Fisch.
    • Acarajé: Frittierte Bohnenbällchen.
    • Sauces: Verschiedene Eintöpfe auf Palmölbasis.
  • Getränke: Lokales Bier (z. B. La Béninoise) und Palmwein sind beliebt.

8. Praktische Tipps

  • Stromversorgung: 220V, europäische Stecker sind kompatibel. Stromausfälle kommen vor.
  • Internet: WLAN ist in großen Städten verfügbar. Eine lokale SIM-Karte bietet oft günstiges mobiles Internet.
  • Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung für das tropische Klima. Respektiere lokale Traditionen und kleide dich konservativ bei Besuchen von Dörfern oder religiösen Stätten.

Ostafrika erleben: Zwischen Savanne und Regenwald – Abenteuer in Kenia und Uganda

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Tauchen Sie ein in die vielfältige Welt Ostafrikas und erleben Sie eine Reise durch Kenia und Uganda. Lassen Sie sich von den Naturlandschaften, der Tierwelt und den Kulturen begeistern. Begeben Sie sich auf eine Safari und beobachten Sie Löwen, Elefanten und Giraffen in ihrem natürlichen Lebensraum. Eine Kenia Safari 2025  bietet Ihnen Möglichkeiten, die Vielfalt dieses Kontinents zu entdecken.

Naturwunder und Wildtiere in Kenia und Uganda

Tauchen Sie ein in die Welt der Nationalparks Kenia Uganda und erleben Sie die Artenvielfalt Ostafrikas. Bei einer Big Five Safari haben Sie die Gelegenheit, Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Die Nationalparks Ostafrikas beherbergen über 1.000 verschiedene Vogelarten, darunter seltene Exemplare wie den Schuhschnabel oder den Graupapagei.

Safari-Abenteuer in der Masai Mara und Serengeti

Erleben Sie die Natur bei einer Masai Mara Safari in Kenia und einem Besuch des Serengeti Nationalparks in Tansania. Ein Höhepunkt Ihrer Reise wird die Great Migration sein – die Wanderung von Gnus und Zebras durch die Weiten der Savanne. Die Masai Mara und die Serengeti beherbergen eine Vielfalt an Wildtieren, darunter die “Big Five”, Herden von Antilopen, Giraffen und Gazellen sowie über 500 Vogelarten.

Gorilla-Trekking im Bwindi-Nationalpark

Gorillas Uganda
Gorillas im Bwindi Nationalpark, Bild: GUDKOV ANDREY / shutterstock

Ein besonderes Abenteuer erwartet Sie beim Gorilla Trekking Uganda im Bwindi Impenetrable National Park. Dieser Regenwald beherbergt die seltenen Berggorillas Bwindi, die zu den gefährdeten Primatenarten der Welt gehören. Das Trekking zu den Gorillas führt Sie durch dichte Vegetation und über Hänge. Durch den nachhaltigen Tourismus im Bwindi-Nationalpark wird der Schutz der Berggorillas und ihres Lebensraums unterstützt.

Kulturelle Begegnungen mit Massai und Karamojong

Tauchen Sie ein in die Welt der Massai Kultur Kenia und des Karamojong Stamm Uganda. Eine Reise nach Ostafrika bietet Möglichkeiten, das traditionelles Leben Ostafrika zu erleben. Die Massai sind bekannt für ihre Gewänder, ihren Schmuck und ihre Tänze. Die Karamojong im Nordosten Ugandas sind ebenfalls für ihre Kultur und ihre Lebensweise bekannt.

Entspannung an den Stränden von Mombasa

Nach einer Safari durch Kenia lädt die Küste rund um Mombasa zum Entspannen ein. Die Strände von Mombasa in Kenia sind ein beliebtes Ziel für Sonnenanbeter und Wassersportler. Ob Schnorcheln, Tauchen, Surfen oder Kitesurfen – hier kommt jeder auf seine Kosten.

Nachhaltig reisen in Ostafrika

Bei einer Reise nach Kenia und Uganda ist es wichtig, auf nachhaltigen Tourismus zu achten. Durch die Wahl von umweltfreundlichen Unterkünften und Aktivitäten können Sie als Reisender einen positiven Beitrag zum Artenschutz und zur Unterstützung lokaler Gemeinschaften leisten.

Praktische Tipps für Ihre Ostafrika-Reise

Die beste Reisezeit für Kenia und Uganda liegt zwischen Juni und Oktober sowie von Dezember bis Februar. Für die Einreise benötigen Sie ein Visum, das Sie online beantragen können. Konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Arzt, um notwendige Impfungen und Malaria-Prophylaxe zu besprechen. Planen Sie schon jetzt Ihren Uganda Urlaub und sichern Sie sich unvergessliche Momente in der afrikanischen Wildnis. Mit einer sorgfältigen Reiseplanung und den richtigen Vorbereitungen steht Ihrem Ostafrika-Abenteuer nichts mehr im Wege. Zudem sollten Sie sich über die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen informieren, um unvorhergesehene Probleme bei Ihrer Ankunft zu vermeiden und eine entspannte Reise zu gewährleisten.

Schicke und funktionale Koffer zu besten Preisen

Urlaubsreisen sind eine der schönsten Möglichkeiten, dem Alltag zu entfliehen und neue Eindrücke zu gewinnen. Ob eine entspannte Strandreise, eine abenteuerliche Wanderung oder ein Kulturtrip in eine große Stadt, eine gut vorbereitete Reise sorgt für mehr Spaß und weniger Stress. Dabei spielen nicht nur die Auswahl des Reiseziels oder die Planung der Aktivitäten eine Rolle, sondern auch die Reiseausstattung, insbesondere der Koffer.

Welche Merkmale sollte ein guter Koffer haben?

Ein guter Koffer sollte nicht nur schick aussehen, sondern vor allem funktional und robust sein. Ein Koffer begleitet einen auf der ganzen Reise, und es ist wichtig, dass er genügend Platz bietet und gleichzeitig leicht zu handhaben ist. Praktische Merkmale wie leichtgängige Rollen, ein stabiler Teleskopgriff und gut strukturierte Innenfächer zur Gepäckaufbewahrung machen den Koffer zu einem nützlichen Begleiter.

Für längere Reisen empfiehlt es sich, auf einen Koffer mit Hartschale zu setzen, da dieser das Gepäck vor äußeren Einflüssen schützt. Für kürzere Trips können auch Weichschalenkoffer eine gute Wahl sein, da sie flexibler und oft leichter sind. Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Angebot sind, können Sie Sichern Sie sich tolle Koffer im Sale und finden Sie Modelle, die sowohl funktional als auch stilvoll sind, im koffer.com Onlineshop.

Günstige Koffer mit hoher Qualität finden

Ein Koffer muss nicht teuer sein, um eine gute Qualität zu bieten. Viele Marken bieten im Koffer Sale Modelle an, die durch ihre hohe Funktionalität und das ansprechende Design überzeugen. Gerade für Reisende, die viel unterwegs sind, ist es wichtig, dass der Koffer stabil und langlebig ist, ohne das Budget zu sprengen.

Rollkoffer sind besonders beliebt, da sie sich einfach durch Flughäfen und über andere Oberflächen bewegen lassen. Auch bei längeren Reisen bieten sie den Vorteil, dass sie bequem transportiert werden können. In einem Koffer Sale lassen sich solche praktischen Modelle zu attraktiven Preisen finden, die Ihnen eine angenehme Reise ermöglichen.

Die neuesten Trends bei Reisekoffern

Die Reisekofferbranche hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Besonders beliebt sind inzwischen Koffer mit smarten Funktionen, wie eingebauten USB-Ladeanschlüssen oder GPS-Tracking-Systemen. So können Sie jederzeit sicherstellen, dass Ihr Gepäck am richtigen Ort ist und Ihre elektronischen Geräte immer aufgeladen sind.

Außerdem wächst das Interesse an nachhaltigen Koffern. Immer mehr Marken setzen auf recycelte Materialien und umweltfreundliche Herstellungsprozesse. Dies spiegelt das zunehmende Bewusstsein der Reisenden wider, die ihren Urlaub umweltbewusster gestalten möchten. Viele dieser nachhaltigen Modelle sind mittlerweile ebenfalls zu guten Preisen im Koffer Sale erhältlich.

Wichtige Überlegungen beim Reisen

Neben der Auswahl des richtigen Koffers gibt es noch weitere Faktoren, die bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden sollten. Eine Gepäckversicherung ist besonders sinnvoll, wenn Sie wertvolle oder zerbrechliche Gegenstände mitnehmen. Diese Versicherung schützt Ihr Gepäck vor Diebstahl oder Beschädigung und sorgt dafür, dass Sie sich im Falle eines Vorfalls weniger Sorgen machen müssen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Gepäckaufbewahrung gut zu organisieren, insbesondere wenn Sie mit mehreren Gepäckstücken unterwegs sind. So haben Sie jederzeit Zugriff auf wichtige Dinge wie Dokumente oder Elektronik und bleiben auf Reisen immer gut organisiert.

Die Wahl des richtigen Koffers ist nur ein Teil der Urlaubsplanung, aber ein wichtiger. Ein funktionaler, robuster und gleichzeitig stilvoller Koffer sorgt dafür, dass Sie Ihre Reise entspannt antreten können. Achten Sie auf wichtige Merkmale wie Material, Stauraum und innovative Features und profitieren Sie von Angeboten im Koffer Sale, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten. So steht einer erholsamen Reise nichts mehr im Weg.

 

Alicante: Zentrum der Küstenregion Costa Blanca

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Alicante, an der Costa Blanca im Süden Spaniens gelegen, ist eine Perle am Mittelmeer, die jährlich unzählige Besucher anzieht. Mit ihrer reichen Geschichte, traumhaften Stränden und lebendigen Kultur bietet die Stadt eine perfekte Mischung aus Entspannung und Entdeckung. Ob für einen kurzen Städtetrip oder einen längeren Urlaub – Alicante hat für jeden etwas zu bieten. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Highlights der Stadt und die schönsten Ausflugsziele in der Umgebung.

Sehenswürdigkeiten in Alicante

Die Burg Santa Barbara befindet sich auf dem Berg Benacantil im Zentrum von Alicante, Spanien.
Die Burg Santa Barbara befindet sich auf dem Berg Benacantil im Zentrum von Alicante, Bild: saiko3p / shutterstock

Ein Besuch in Alicante wäre nicht komplett ohne einen Abstecher zur beeindruckenden Festung Castillo de Santa Bárbara. Hoch oben auf dem Berg Benacantil thront diese historische Burg, die einen spektakulären Blick auf die Stadt, die Strände und das Mittelmeer bietet. Die Ursprünge der Festung reichen bis in die maurische Zeit zurück, und ein Rundgang durch die Anlage gibt Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Region.

Im Herzen der Stadt liegt die Explanada de España, eine der schönsten Promenaden Spaniens. Diese von Palmen gesäumte Flaniermeile ist mit Millionen von Mosaiksteinen gepflastert, die ein wellenförmiges Muster bilden. Hier können Besucher entspannt spazieren, Straßenkünstler bewundern oder in einem der Cafés verweilen.

Kunst- und Kulturinteressierte sollten das Museo de Arte Contemporáneo de Alicante (MACA) besuchen. Dieses moderne Kunstmuseum beherbergt Werke spanischer und internationaler Künstler, darunter Pablo Picasso und Joan Miró. Ein weiteres Highlight ist das Archäologische Museum von Alicante (MARQ), das mit interaktiven Ausstellungen die Geschichte der Region von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit beleuchtet.

Naturliebhaber werden von den Stränden von Alicante begeistert sein. Der Playa del Postiguet ist der zentrale Stadtstrand, der sich ideal zum Sonnenbaden und Schwimmen eignet. Für ein ruhigeres Ambiente bietet sich der etwas abseits gelegene Playa de San Juan an, der mit seinem feinen Sand und klaren Wasser punktet.

Anreise nach Alicante

Alicante ist dank seines internationalen Flughafens, dem Flughafen Alicante-Elche, hervorragend angebunden. Aus vielen europäischen Städten gibt es Direktflüge, was die Anreise besonders bequem macht. Vom Flughafen gelangt man mit dem Taxi, Bus oder Mietwagen in etwa 15 Minuten ins Stadtzentrum. Alternativ kann man Alicante auch mit dem Zug erreichen, da die Stadt gut in das spanische Bahnnetz integriert ist. Hochgeschwindigkeitszüge (AVE) verbinden Alicante mit Madrid und anderen großen Städten.

Innerhalb der Stadt ist der öffentliche Nahverkehr eine praktische Option. Die Straßenbahn TRAM verbindet die wichtigsten Stadtteile sowie einige der umliegenden Strände und Ortschaften. Für Ausflüge in die Umgebung empfiehlt sich jedoch ein Mietwagen, um maximale Flexibilität zu genießen.

Ausflugsziele rund um Alicante

Blick auf Alicante
Blick auf Alicante, Bild: Franin / shutterstock

Die Umgebung von Alicante bietet zahlreiche Möglichkeiten für Tagesausflüge. Ein beliebtes Ziel ist die Insel Tabarca, die erste Meeresschutzinsel Spaniens. Nur etwa 20 Kilometer von Alicante entfernt, kann die Insel mit dem Boot erreicht werden. Besucher erwartet eine malerische Kulisse mit kristallklarem Wasser, perfekten Bedingungen zum Schnorcheln und einer charmanten Altstadt.

Etwa eine Stunde Fahrtzeit entfernt liegt die historische Stadt Elche, bekannt für ihren riesigen Palmengarten, den Palmeral de Elche. Dieser ist UNESCO-Weltkulturerbe und bietet eine einzigartige Mischung aus mediterraner Flora und maurischem Erbe. Ein Spaziergang durch die schattigen Gärten ist besonders an heißen Tagen ein Genuss.

Für Naturliebhaber ist ein Ausflug zum Naturpark Las Salinas de Santa Pola empfehlenswert. Dieses geschützte Feuchtgebiet ist Heimat zahlreicher Vogelarten, darunter Flamingos. Wanderwege und Aussichtspunkte machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Weinliebhaber können die Region um Villena erkunden, die etwa 50 Kilometer nordwestlich von Alicante liegt. Hier befinden sich einige der besten Weingüter der Region, die Besichtigungen und Verkostungen anbieten. Die Weine aus Alicante, insbesondere der Muskateller, genießen international hohes Ansehen.

Ein weiteres Highlight ist die malerische Kleinstadt Guadalest, die in den Bergen etwa eine Stunde von Alicante entfernt liegt. Die mittelalterliche Burg und der atemberaubende Ausblick auf das umliegende Tal machen Guadalest zu einem der charmantesten Orte der Costa Blanca.

New Orleans – Louisianas traditionsreiche Metropole

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New Orleans liegt im Süden des US-Bundesstaates Louisiana – dort, wo der Mississippi mit seinen Wassermassen im Golf von Mexiko ein mächtiges Delta geschaffen hat und wo spanische und französische Kolonialherren einen geeigneten Standort für eine Hafengründung fanden. Von hier aus konnten sie über den mächtigen Strom das amerikanische Hinterland erschließen und zugleich im Seehafen ein Zentrum für den Sklavenhandel etablieren.

Bei einem Bummel durch das kolonialzeitliche French Quartier der Altstadt oder einem Spaziergang an den Ufern des oft besungenen „Old Man River“ begegnen euch auf Schritt und Tritt Zeugnisse der Stadtgeschichte. Ihren ganz besonderen Ausdruck aber findet sie in der Musik, die so stimmungsvoll wie nirgends in den Vereinigten Staaten über der Stadt liegt.

Das French Quarter – Keimzelle und pulsierendes Zentrum von New Orleans

St Charles Streetcars
St Charles Streetcars, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Die Gründung von New Orleans im Jahr 1718 geht auf französische Kolonialherren zurück. So ist die Keimzelle der heutigen Hauptstadt Louisianas die am Ufer des Mississippi liegende und als „French Quarter“ bekannte Altstadt. Neben dem Fluss wird das French Quarter durch die Esplanade Avenue, die Canal Street, die Basin Street sowie die Rampart Street eingefasst. Die im französischen kolonialzeitlichem Baustil mit wunderbaren gusseisernen Verschnörkelungen errichteten Gebäude bilden gleichermaßen eine wunderschöne Kulisse für weltberühmte Hollywood-Klassiker wie auch für das pulsierende Leben der Stadt. Filme wie Cincinnati Kid oder My Name is Nobody mit Terence Hill wurden da gedreht, wo sich heute Besucher der Stadt allabendlich in das Nachtleben stürzen. Hotspots des pulsierenden Nachtlebens sind auch die attraktiven Bars und Clubs der Frenchmen Street im Faubourg Marigny Bezirk.

Am einstigen Paradeplatz der Stadt, dem Jackson Square, erhebt sich die Ende des 18 Jh. errichtete St. Louis Cathedral. Das prächtige klassizistische Bauwerk ist Zentrum des Erzbistums von New Orleans. Ein eindrucksvolles Beispiel kreolischer Architektur findet ihr in der Dumaine Street mit dem historischen Bauensemble des Madame John’s Legacy. Es ist ebenso wie das Old Post Office in der Canal Street in das Nationale Register historischer Stätten eingetragen.

Die besonderen Events im Mississippi-Delta – Wenn auch auf Trauerfeiern eine heitere Wendung nehmen

Mississipi, New Orleans
Der Mississipi, Bild: f11photo / shutterstock

Eines der Highlights im Veranstaltungskalender von New Orleans ist der rund um den Faschingsdienstag, dem Mardi Gras Tag, mit Kostümparaden ausgelassen gefeierte Straßenkarneval. Nicht minder stimmungsvoll geht es bei Jazz Fest zu. Hier gibt sich jede aktuelle Jazzgröße, die etwas auf sich hält, in einer der zahlreichen Event Locations rund um die Bourbon Street ein Stelldichein.
Eine touristische Attraktion sind die traditionellen Jazz-Bestattungen der Toten in den aus Mausoleen bestehenden Cities of Death. Die Trauergesellschaften begleitende Marching Bands wechseln nach der Beisetzung den Rhythmus von traurigen Hymnen zu heiteren Jazz Rhytmen.

Kulinarik – Französische Spezialitäten mit kreolischen Einflüssen und das Café du Monde

Saint Louis Cathedral, New Orleans
Saint Louis Cathedral, Bild: f11photo / shutterstock

Der bunte Mix unterschiedlichster Kulturen spiegelt sich auch in einer vielfältigen Gastronomieszene wider. Die von den einstigen Kolonialherren eingebrachte französische Küche wurde im Laufe der Jahrhunderte um kreolische, afrikanische und amerikanische Komponenten bereichert. Rund um die Bourbon Street ist die Dichte renommierter Feinschmeckerrestaurants mit kreolischen Spezialitäten besonders hoch. Die Karten der Restaurants preisen insbesondere Fisch, Meeresfrüchte und Langusten an. Auf dem French Market locken Händler mit den kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Hier liegt auch das weltberühmte Café du Monde, das sich durch Coffee and Chicory, eine aus Milchkaffee und geröstete Chicoréewurzeln bestehende Kaffeespezialität sowie durch französisches Fettgebäck zu einem angesagten Treffpunkt von Touristen entwickelt hat.

Schaufelraddampfer und Straßenbahn – Die Nostalgie der Verkehrsträger

Downtown New Orleans
Downtown New Orleans, Bild: f11photo / shutterstock

Die Fahrt auf einem Schaufelraddampfer ist bei einem Besuch von New Orleans eines der absoluten must-dos. Auf dem Riverboat werden die Zeiten von Tom Sawyer lebendig und es scheint, als könne jeden Moment Louis Armstrongs die Bühne betreten, um hier die wundervolle Welt zu besingen. Allabendlich legt ein dampfgetriebene Nostalgieschiff zu einer Jazztour auf dem Old Man River ab.

Ein nostalgisches aber probates Verkehrsmittel zwischen den Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Straßenbahnen. Die nicht zuletzt aus Filmen bekannteste Bahn ist die aus grünen Wagen bestehende St. Charles Linie, die schon seit 1893 zwischen New Orleans mit dem Vorstadt Carrollton pendelt. Mit der als „Ladies in Red“, bekannten Riverfront-Linie, gelangt ihr vom French Quarter zur Canal Street.

New Orleans – Stadt des Blues und des Jazz

New Orleans ist nicht zuletzt durch das düstere Kapitel der Sklaverei zu einem Schmelztiegel der Kulturen geworden. Hier sind aus einer Vermischung afrikanischer, karibischer und europäischer Musikelemente der Blues und der Jazz entstanden. In der Altstadt fühlst du dich auf Schritt und Tritt an die großen Jazz- und Blueslegenden erinnert, die der Stadt seit dem beginnenden 20. Jh. den Ruf der Musikmetropole des Südens bescherten.

Auf den Spuren des Jazz und des Louis Armstrong

Eine herausragende Persönlichkeit war Louis Armstrong, der wie kaum ein anderer den amerikanischen Traum verkörperte. Der frühe Superstar der Jazzmusik ist heute eines der touristischen Aushängeschilder. So könnt Ihr noch heute auf den Spuren des Musikers wandeln, wenn ihr durch die Viertel Back O ‘Town nahe der heutigen Mercedes-Benz Superdome oder Storyville bummelt. In Storyville, das als eigentliche Wiege des Jazz gilt, verdingte sich Armstrong einst als Kohlenlieferant für Bordelle. Hier standen die rauchigen Saloons und Honky Tonks, in denen der Jazz zelebriert wurde. Der Little Gem Saloon ist einer der besonders authentischen Orte, die mit Livemusik an diese Zeiten erinnern.

Heute wird dem großen Sohn der Stadt durch das jährliche Sommerfestival „Satchmo“ gehuldigt. Im Norden des French Quarters befindet sich der Louis Armstrong Park mit dem Kongo-Platz. Hier trafen sich seit der Mitte des 18 Jh. bis in das 19. Jh. hinein Sklaven zum gemeinsamen Musizieren. Ein beeindruckendes Zeignis mit einer überlebensgroßen Bronzestatue des Musikers ist die im Armstrong Park liegende Perseverance Hall, ein ehemaliger Tempel der Freimaurer.

Gipuzkoa – zauberhaftes Baskenland

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Im Norden Spaniens liegt die zauberhafte baskische Provinz Gipuzkoa. Spektakuläre Strände, bizarre Felsklippen, traumhafte Städte und kulturell reizvolle Orte verzaubern ebenso, wie die Berge und Täler die Naturparks Aiako Harria und Aralar.

Die romantischen Landschaften der Provinz Gipuzkoa laden zu Outdooraktivitäten ein während die Städte mit ihren kunsthistorischen Schätzen locken. Historische Baudenkmäler und avantgardistische Architektur fügen sich in den Städten zu einem reizvollen Gesamtbild zusammen, während hervorragende Restaurants mit sagenhaften „pintxos“ zu kulinarischen Hochgenüssen einladen.

Gipuzkoa – Die kleinste spanische Provinz bietet große landschaftliche Vielfalt

Zumaia, Gipuzkoa
Zumaia, Bild: Mimadeo / shutterstock

Als die kleinste Provinz Spaniens ist Gipuzkoa landschaftlich sehr abwechslungsreich. So sind die Strände der Region legendär und laden nicht nur zum Baden ein, sondern auch zu vielfältigen Wassersportaktivitäten. Zu den schönsten Stränden zahlt die Cala de Asabaratze, denn die Bucht bei San Sebastian ist nur zu Fuß erreichbar und kaum besucht.

Im Westen der Küstenregion finden sich mit den Stränden von Mutriku typische Badestrände mit herrlicher Strandpromenade. Doch auch die Strände in Zumaja laden zum Baden ein. Der Strand von Zarautz ist für Wassersportler besonders interessant, zudem gibt es hier die Möglichkeit der Freikörperkultur zu frönen. Eine Tour entlang der Küste führt aber auch zu bizarr wirkenden Felsklippen, die für eine wildromantische Atmosphäre sorgen. Abseits der Küste lädt im Landesinneren ein abwechslungsreiches Landschaftsbild zu Erkundungstouren ein, zwischen Bergen und Tälern präsentierte sich eine Hügellandschaft mit reicher Vegetation und Flüsse wie der Bidasoa und der Deba schlängeln sich durch die Provinz.

Zu den schönsten Wanderrouten zählt die Drei-Kirchen-Tour die zur Wallfahrtskirche Santuario de Loyola, zur Nuestra Senora de la Antigua und zur Wallfahrtskirche Santuario de Arantzazu in Onati führt. Ornithologen sollten sich Zeit nehmen, den ökologischen Park von Plajaundi zu besuchen. Zudem locken die Tropfsteinhöhlen von Arrikrutz Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte, denn die Höhlen waren einst Zufluchtsort für die Basken. Dank des milden Klimas ist Gipuzkoa ganzjährig ein interessantes Reiseziel für eine aktive Urlaubsgestaltung.

Gipuzkoas schönste Städte

Direkt am Meer liegt Donostia San Sebastian. Die Provinzhauptstadt begeistert nicht nur mit ihrem weißen Sandstrand, sondern auch mit einem authentischen Fischerviertel, einer opulenten Neustadt und historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Königspalast von Miramar, der Kathedrale Buen Pastro, der Kirche San Vincente und zugleich mit dem am Reißbrett entworfenen Stadtteil Almeda del Boulevard.

Hernani, Gipuzkoa
Hernani, Bild: Amy_Shot / shutterstock

Einer der schönsten Orte der Region ist das Dorf Hernani. Der alte Ortskern gilt als besonders malerisch und wurde zum Kulturgut ernannt. Sehr sehenswert ist das Museum Chillida-Leku, denn hier werden in einem herrlich bewaldeten Garten über 40 Skulpturen des Bildhauers Eduardo Chillida präsentiert.

Ein besonderes Küstenstädtchen ist Hondarribia. Die wunderschöne Altstadt mit ihren beeindruckenden Stadtmauern ist zum historischen Ensemble erkoren worden. Als Highlights gilt die Wallfahrtskirche Jaizkibel und die Stadtburg.

Von herrlichen Herrenhäusern geprägt präsentiert sich die Stadt Zestoa als besonderes Juwel. Rund um das Thermalbad entstanden ab dem 15. Jahrhundert wundervolle Prachtbauten, die bis heute mit ihren architektonischen Besonderheiten begeistern. Mit den Häusern von Lizarraitz und der Wallfahrtskapelle San Juan lässt sich in Zestoa auch in die baskische Volksarchitektur eintauchen.

Da sich in der kleinen Provinz noch zahlreiche viele weitere Städte und Orte mit sehenswerten Besonderheiten finden, sind dies nur ein paar Beispiele und es lohnt sich Touren durch die Region einzuplanen und in den Orten und Städten auf Entdeckungstour zu gehen.

Der Geschmack des Baskenlands

Eine ausgepräfte Esskultur gehört im Baskenland dazu, Bild: Matyas Rehak / shutterstock

Ähnlich den bekannten Tapas prägen im Baskenland pintxos die Esskultur. In Bars und Gasthäusern locken die kleinen Köstlichkeiten und zeigen wie vielfältig die baskische Küche ist. Von traditionellen pintxos wie Kartoffel-Zwiebel-Omlett bis zu exklusiven Varianten mit Stopfleber, weißen Bohnen und fruchtigen Soßen reicht die Palette der pintxos. Zu den pintxos wird in der Regel ein Glas Txakoli, Rotwein aus La Rioja oder ein kleines Bier getrunken. So ist das baskische Fingerfood sehr beliebt und zu jeder Tageszeit erhältlich. Die Basken gehen auch gerne auf pintxo-Tour und wechseln mehrmals am Abend die Location und kosten so an einem Abend die pintxos aus den unterschiedlichen Küchen der Stadt.

Als Genussstadt schlechthin gilt die Hauptstadt Donostia San Sebastian. Hier finden sich gleich mehrere Restaurants mit Michelinsternen. Doch ebenso wie die Sterneköche der Stadt mit kulinarischen Highlights locken, lohnt es sich, Dorffeste und kleine Lokale auf den Dörfern zu besuchen, wo herzhafte Käse- und Wurstspezialitäten angeboten werden und vor allem zahlreiche Bauernhöfe den klassischen Sidra herstellen. Der baskische Apfelwein ist ein ganz besonderes Getränk, besonders wenn er auf den Höfen direkt am Fass getrunken wird und dazu deftige Köstlichkeiten gereicht werden.

Kultur pur – die Highlights in der Jahresübersicht

Das Baskenland ist bekannt für sein Brauchtum und so finden sich auch auf dem Veranstaltungskalender von Gipuzkoa ganzjährig kulturelle Highlights.

  • Der Januar ist geprägt von La Tamoborrada. Die Trommelmärsche zu ehren des Stadtpatrons finden in San Sebastian und Azpeitia statt.
  • Im Februar begehen die Basken, den Karneval bei dem berühmten Inauteriak werden vorchristliche Kostüme getragen und die Bevölkerung feiert auf den Straßen.
  • Der Juli ist in der Provinz Gipuzkoa geprägt von Jazz, denn es findet das internationale Jazzfestival statt, bei dem Jazzgrößen aus der ganzen Welt sich in San Sebastian einfinden.
  • Semana Grande in San Sebastian ist ein Stadtfest im August. Es dauert mehrere Tage an und begeistert durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
  • Im September finden in Hondarribia eine wundervolle Prozession und eine festliche Messe zu Ehren des Sieges über den Prinzen von Conde gefeiert. Besonders die Waffenschau von Hondarribia lockt die Besucher mit historischen Waffen.
  • Feria de Santo Thomas ist ein traditionelles Volksfest in der Vorweihnachtszeit. Hier werden kulinarische Köstlichkeiten angeboten, aber auch viele schöne und festliche Produkte finden sich an den zahlreichen Ständen.

Da die Basken gerne feiern finden immer irgendwo kleine und große Feste, Konzerte oder kulturelle Veranstaltungen statt, sodass sich bei einem Besuch im Baskenland in jedem Fall ein Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender lohnt.