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Skyline von San Diego
Die Skyline von San Diego, Bild: f11photo / shutterstock

San Diego – Sonne, Strand, Burritos und Tacos

Kalifornien, entspannter Lifestyle, mexikanisches Essen und Sonne satt – das sind Dinge, die Touristen mit einer Reise nach San Diego verbinden. Und dazu kommt noch einiges mehr. Vermutlich ist nirgends in den kompletten Vereinigten Staaten von Amerika der Mythos, dass man es jederzeit vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen kann, lebendiger als in dieser amerikanischen Metropole. Die Filmstadt Los Angeles ist nur zwei Stunden mit dem Auto entfernt, eine halbe Stunde dauert es, bis die mexikanische Grenze in Sichtweite kommt. Kein Wunder, dass San Diego ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen ist. Denn, dass man es hier mit harter Arbeit noch ganz nach oben schaffen kann, wissen sowohl lateinamerikanische Migranten, als auch Amerikaner, die aus ländlich geprägten Gegenden in die sonnenverwöhnte Stadt strömen, um hier ihr Glück zu versuchen.

San Diego und seine Traumstrände

Downtown San Diego
Unterwegs in San Diego, Bild: Johan Erkki / shutterstock

Das Klima in der kalifornischen Großstadt San Diego ist das ganze Jahr über angenehm. Unter 20 Grad sinkt das Thermometer auch im Winter nur selten. Dazu liegt die rund 1,4 Millionen Einwohner zählende Metropole direkt am Pazifischen Ozean. Somit können Gäste, sowie Einheimische, das ganze Jahr über an den feinsandigen Stränden der Stadt baden oder surfen. Das Surfen gehört hier zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigung. Selbst wer nicht selbst auf ein Surfbrett steigen, und sich in die Fluten werfen möchte, wird zum Beispiel am Pacific Beach herrliche Stunden verbringen.

Denn das Treiben der talentierten Surfer zu beobachten, ist mehr als spannend. Mutige finden an fast allen Stränden Surfschulen mit zertifizierten Surf-Lehrern und der Möglichkeit die komplette Surf-Ausrüstung auszuleihen. Alle, die es ruhiger angehen lassen wollen steuern La Jolla Cove, eine malerische Badebucht, in der es sich abseits der Menschenströme am Strand liegen lässt, an. Hier kommen übrigens häufig Seehunde vorbei, die ein prima Fotomotiv abgeben. Der Mission Beach ist bei Familien mit Kindern überaus beliebt.

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Die Infrastruktur an diesem Strand ist hervorragend, denn gleich nebenan liegt mit dem Belmont Park ein Vergnügungspark mit Restaurants Karussells, Auto-Scootern und Achterbahnen von denen aus man, während der wilden Fahrt, den Strand und das Meer überblicken kann. Partygänger fühlen sich am Ocean Beach am wohlsten. Hier gibt es die coolsten Bars und die beste Partymusik. Filmfans schließlich machen gerne einen Ausflug zur Halbinsel Coronado Island, die San Diego in östlicher Richtung direkt vorgelagert ist. Hier gibt es die weißesten aller feinen Sandstrände der ganzen Region, rund um San Diego, und außerdem die Möglichkeit die originalen Filmschauplätze der Marylin-Monroe-Komödie „Manche mögen’s heiß“ zu besuchen.

Sightseeing in der Sonnenstadt

San Diego's Balboa Park bei Dämmerung
San Diego’s Balboa Park bei Dämmerung, Bild: f11photo / shutterstock

Sightseeing macht in San Diego immensen Spaß, denn fast immer ist es in der Stadt sonnig, warm und nur selten regnerisch. Beste Voraussetzungen, um sich zu Fuß auf in die Old Town San Diegos zu machen. Hier mischen sich mexikanische und spanische Einflüsse mit dem Erbe der ersten europäischen Siedler Amerikas. Im Old Town San Diego State Historic Park, der in die Altstadt integriert ist, können traditionelle Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert begutachtet werden. Im Handumdrehen fühlen sich Besucher in die Zeit des Wilden Westens zurückversetzt. Um den Park herum haben sich hervorragende mexikanische Restaurants angesiedelt, die ausnahmslos alle einen Besuch wert sind. Hier gibt es die besten Burritos und Tacos der ganzen Stadt.

Wer etwas über die militärische Geschichte Amerikas erfahren möchte besucht danach das USS Midway Museum. Dabei handelt es sich um einen ausgedienten Flugzeugträger, der heute als Museum dient. Von 1945 bis 1992 wurde der Flugzeugträger von der US Navy genutzt und kam sowohl in kriegerischen Auseinandersetzungen, als auch im Rahmen humanitärer Hilfsexpeditionen zum Einsatz. Im Museum erfährt man allerhand über das Leben der US Marines an Bord und während der Einsätze. Wer es noch ein wenig altertümlicher mag besucht danach das Maritime Museum of San Diego, das auf einem alten Segelschiff untergebracht ist. Ein Spaziergang durch das Seaport Village rundet den Stadtspaziergang ab. Hier gibt es immer zahlreiche Straßenmusiker und Performer, die ihre großartige Kunst für eine kleine Spende der Passanten feil bieten. Alles mit herrlichem Blick auf den Hafen.

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Kunst und Kultur in San Diego

Doch damit nicht genug. San Diego ist außerdem eine Stadt der Kunst und Kultur. Es gibt mehrere Theater sowie ein Opernhaus für alle Musikfreunde. Weiterhin verfügt San Diego über ein eigenes Philharmonisches Orchester. Das San Diego Museum of Art ist in einem auffällig gestalteten Gebäude untergebracht, das alleine die Anreise schon wert ist. Ausgestellt werden hier die Werke bedeutender amerikanischer, europäischer und asiatischer Künstler. So tummeln sich im Museum Meisterwerke von Claude Monet, Peter Paul Rubens und Salvador Dali. Von den herausragenden amerikanischen Künstlern sind unter anderem William Merritt Chase und Asher Brown Durand vertreten. Im Museum of Contemporary Art San Diego können viele Werke zeitgenössischer Künstler besichtigt werden.

Zoos und Parks

San Diego ist darüber hinaus besonders reich an Zoos und Grünflächen. Besonders empfehlenswert ist der San Diego Zoo Safari Park in dem 300 unterschiedliche Tierarten aus allen Erdteilen leben. Direkt nebenan liegt die umfangreichste Grünanlage der Stadt, der Balboa Park. Der Park misst fünf Quadratkilometer. Spaziergänger durchschreiten hier eine so üppige wie bemerkenswerte Flora und Fauna, sowie verschiedene Themengärten. Die Gebäude im Park wurden größtenteils im neoklassizistischem Stil errichtet. Darunter sind auch mehrere Museen.