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Freitag, April 4, 2025
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Karibik genießen: Wo gibt es die schönsten Strände?

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Die Karibik ist der Inbegriff für türkises Meerwasser, meilenweite Sandstrände und Sonne satt. Während in Deutschland Herbst und Winter ihre volle Größe zeigen, zeigen die Thermometer in der Karibik 25 bis 30 Grad und puren Sonnenschein an.

Während der Monate Dezember bis April sind hier aufgrund der Trockenperiode die Hauptreisezeiten. Wenn Sie die kühle Weihnachtszeit unter karibischer Sonne genießen möchten, stellen wir Ihnen die schönsten Strände vor.

Die kleine Insel mit den zahlreichen Bademöglichkeiten – Curaçao verführt Badeurlauber

Niederländische Antillen, Curacao
Türkisblaues Wasser in Curacao, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

In direkter Nähe zur venezolanischen Küste befindet sich mit Curaçao ein Inselstaat, der zu den Niederlanden zählt. Viele Menschen kennen die Insel, insbesondere im Kontext des Glücksspiels, da die Antillephone N.V.  Curaçao E-Gaming-Lizenzen vergibt. Aufgrund der hohen Sicherheit sind Curaçao Casinos in ganz Europa beliebt und werden häufig genutzt.

Interessanterweise gibt es auf der Insel selbst nur wenige Spielbanken, die meisten von ihnen sind in Hotels wie dem Papagayo Beach Resort untergebracht. Neben Glücksspiel ist Curaçao dann aber auch für die herrliche Strandvielfalt bekannt. Die drei schönsten Locations möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

  • Der Playa Lagun für Schnorchelfans: Gerade einmal 50 Meter misst die Bucht in der Breite und trotzdem ist er einer der schönsten Strände auf Curaçao. Er ist ein magischer Anziehungspunkt für Schnorchler, da das Meer an dieser Stelle ganz ruhig ist. Eine Bar sowie eine inhabergeführte Tauchschule stehen hier zur Verfügung.
  • Der Grote Knip für Ruhesuchende: Dieser Strand wird nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen besucht. Er ist natürlich gestaltet und liegt rund eine Autostunde von Willemstad entfernt. Hier herrscht eher ruhiger Erholungsbetrieb, für Sonnenhungrige ist der Strand ein Paradies.
  • Cas Abao Beach für Filmfans: Er ist einer der Traumstrände in der Karibik und bietet mit Sanitäranlagen, Restaurants, Liegen und Bars das volle Tourismusprogramm. Einigen von Ihnen könnte die Location bekannt vorkommen, denn 2012 drehte RTL hier für DSDS mit den Kandidaten.

Im Herzen der Korallenriffe – Die Bahamas stehen für Luxus und Traumurlaub pur

Heute kennen wir die Bahamas als Paradies für Erholungssuchende, die Geschichte des Archipels ist aber deutlich umfangreicher. Die Spuren der Zeit können Sie bei einem Bummel durch verschiedene Städte noch immer bewundern. Das Fort Fincastle ist eines der beliebtesten Monumente der Zeit und lockt jährlich zahlreiche Touristen an.

Auf der Suche nach Beachfun und Sonne finden sie endlose Sandstrände, die zum Baden, Schnorcheln und Abtauchen einladen. Auch hier möchten wir Ihnen drei zauberhafte Karibikstrände vorstellen, die für Singles und Familien gleichermaßen geeignet sind:

  • Cable Beach für Jetski-Fans: Dieser Strand ist das Paradies für sportliche Familien, die sich für Jetskis und Wassersport im Allgemeinen interessieren. Er ist mit vielen Hotelanlagen der Insel New Providence verbunden und vor allem während der Hochsaison stark besucht. Getränke- und Eisverkäufer gehören hier ebenso zum Standard wie eine gepflegte Sanitäranlage.
  • Tahiti Beach unter Palmen: Im Herzen von Abacos befindet sich ein typisch karibischer Strand, der von Palmen umwachsen ist. Sein flach abfallendes Wasser sorgt für angenehmes Badevergnügen. Da er nicht mit dem Auto erreichbar ist, herrscht weniger touristischer Trubel und Sie finden immer ein ruhiges Plätzchen.
  • Big Major Cay für Schweineliebhaber: Baden mit Schweinen? Das ist am Big Major Cay Standard, dann die Tiere planschen hier munter im Wasser und zeigen keine Scheu vor den Besuchern. Aufgrund der einzigartigen Lage und der idealen Wasserbedingungen herrscht hier im Sommer Hochbetrieb.

Zu Gast auf Barbados – das Herz der östlichen Karibik

Barbados, Bottom Bay
Bottom Bay, Barbados – Paradiesstrand auf der karibischen Insel Barbados., Bild: Simon Dannhauer/shutterstock

Barbados gehört zu den größten karibischen Inseln und zu den „kleinen Antillen“. Geografisch zählt der Inselstaat zu Mittelamerika, ist aber ein Mitgliedsstaat von Commonwealth. Mit 94 von 100 Indexpunkten gilt Barbados als freie Location und ist daher auch bei Auswanderern beliebt.

Für Urlauber zählt die karibische Insel vor allem während der europäischen Wintermonate zu einem der wichtigsten Reiseziele, denn dort warten warme Temperaturen und Sonne. Zahlreiche Strände bieten Erholung und Badevergnügen, drei davon stellen wir Ihnen vor:

  • Der Gibbs Strand für Erholungsfans: An der westlichen Küste liegt dieser natürliche Strand, der auf Geschäftstätigkeiten und Kommerz komplett verzichtet. Er richtet sich an jene, die fernab von touristischem Trubel entspannen und relaxen möchten. Außerhalb der Hauptreisezeit gibt es Tage, an denen kein einziger Mensch an Gibbs Strand zu finden ist.
  • Mullins Strand als Paradies für Wassersportler: Goldener Sand und türkises Wasser locken täglich Tausende Menschen an diesen Abschnitt der Westküste. Stände mit Alkoholverkauf, Eiscreme und Snacks sorgen für die kulinarische Verpflegung. Es gibt zahlreiche Wassersportangebote, die sich an Einsteiger und erfahrene Sportler richten.
  • Accra Strand für Einheimische und Touris: Wenn Sie sich gern einen Eindruck von den Bewohnern der Insel verschaffen möchten, statten Sie Accra Strand einen Besuch ab. Der kinderfreundliche Beach liegt an der Südküste und ist sehr belebt. Seine zentrale Lage macht ihn für die Einwohner von Barbados zu einem beliebten Ausflugsziel.

Der Inselstaat für Reggae-Fans – Jamaika und seine Traumstrände

Jamaika ist nicht nur für das legendäre Bob Marley Museum bekannt, sondern gilt generell als Heimat des Reggaes. Für Musikfans, die gleichzeitig karibisches Flair und Sonne wünschen, ist die beeindruckende Mischung aus Regenwald, Berglandschaften und Stränden die ideale Location in den hiesigen Wintermonaten. Es gibt zahlreiche Strände, die einen Besuch wert sind. Lernen Sie drei davon jetzt kennen:

  • Mammee Bay für alle Surfer: Obwohl ein Teil dieses Strandes privatisiert wurde, ist die Location auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Der hohe Wellengang schafft die perfekten Voraussetzungen für Surfer und Wassersportler, die keine Angst vor der Brandung haben. Ruhiger geht es nur an den seitlichen Abschnitten zu, hier können auch ungeübtere Schwimmer ins Wasser.
  • Winnifred Beach für Wasserliebhaber: Abseits der Touristenströme in Port Antonio befindet sich dieser Strand, der primär von Einwohnern genutzt wird. Beinahe täglich wird hier Reggae-Musik gespielt, ein Jerk Grill versorgt die Gäste mit Leckereien. Das flach abfallende Wasser ist für Kinder und Erwachsene ein einfacher Einstieg in die Fluten.
  • Doctors Cave Beach für Ruhesuchende: Jamaika steht für laute Musik und fröhliche Stimmung. An diesem Strand herrscht jedoch das Gebot der Ruhe. Radiogeräte sind verboten und fliegende Händler dürfen nicht verkaufen. Sie hören das Rauschen des Meeres und blicken dabei in die Sonne. Eine Besonderheit hier ist, dass für den Besuch des Strandes 5 Dollar Eintritt fällig werden.

Fazit: Meeresliebhaber finden in der Karibik immer den richtigen Strand

Unabhängig davon, wohin es Sie in die Karibik verschlägt, werden Sie nie lange nach tollen Hotels und einem passenden Strand suchen müssen. Sind Sie auf der Flucht vor Regen, Schnee und kühlen Temperaturen im Winter bieten Barbados und all die anderen karibischen Inselgruppen den perfekten Gegenpol.

Lassen Sie sich von azurblauem Wasser beeindrucken und genießen Sie das warme Gefühl des Sandes unter den Fußsohlen. Ruheliebhaber finden an den karibischen Stränden ebenso einen Place to be wie jene, die es gern etwas lebhafter haben.

Das sind die fünf beliebtesten Reiseziele in der Schweiz

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Die Schweiz ist tief mit der Alpenkultur verbunden und ein beliebtes Reiseziel bei Naturfreunden. Aber nicht nur die kommen bei einem Urlaub auf ihre Kosten, die Schweiz hat noch eine Menge mehr zu bieten. Welche Reiseziele sich am meisten lohnen, das schauen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer an. Sei es ein toller Sommer am Badestrand oder ein Winter auf der Skipiste, die Schweiz hat ein großes Freizeitangebot zu bieten.

Bitte denkt daran, dass man bei der Benutzung der Autobahnen in der Schweiz eine Vignette benötigt. Diese bekommt ihr beispielsweise beim renommierten Anbieter Vignetteswitzerland.com

1. Spannende Städte erleben

Die Schweiz mag zwar klein sein, aber hat eine unglaublich vielfältige Auswahl an Städten zu bieten. Egal, wo Sie Halt machen, jede der Siedlungen hat ihre ganz eigene Kultur. Einen richtigen Favoriten gibt es gar nicht, wer Zeit hat, sollte unbedingt bei jeder der Städte vorbeischauen und die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen. Hier ein paar Tipps für die besten Ausflugsziele.

Zürich

Zürich ist die größte Stadt in der Schweiz und daher das perfekte erste Ziel für eine Reise. Alleine hier gibt es schon allerhand zu erleben, Sie können ohne Probleme mehrere Tage hier verbringen und vom großen Angebot Gebrauch machen. Wer gerne an der frischen Luft bleiben möchte, der sollte den Zoo Leipzig, den Botanischen Garten der Universität Zürich oder den Chinagarten besuchen. Für Kulturinteressierte gibt es das Landesmuseum Zürich, das Kunsthaus und das Opernhaus. Für kleine und große Fußballfans ist auch das FIFA-Museum absolut einen Besuch wert.

St. Gallen

St. Gallen ist eine kleine, aber sehr gemütliche Stadt. Sie setzt gleichzeitig auf Jahrhunderte alte Tradition, ist aber auch ein wichtiges Zentrum für die Bildung innerhalb der Schweiz. Ein gemütlicher Spaziergang durch die Altstadt sollte mit dazugehören, unterwegs können Sie viele der Museen der Stadt besuchen, unter anderem das Naturmuseum oder das Chocolarium. Auch die alte Stadtbibliothek sollte mit auf der Liste stehen und lässt Sie mit ihrer Architektur und Tausenden von Büchern nicht mehr aus dem Staunen herauskommen.

Bern

Auch Bern sollten Sie nicht unterschätzen, eine kleine, aber feine Stadt inmitten der Schweiz. Ihre Altstadt gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe dazu und eignet sich perfekt für einen Stadtbummel. Unterwegs sehen Sie auch den berühmten Zytglogge, den ältesten Uhrenturm in der Schweiz und das Symbol der Stadt. Ansonsten haben Sie auch hier die Wahl zwischen vielen verschiedenen Museen, sei es das Einstein Museum, das Alpine Museum der Schweiz oder das Museum für Kommunikation.

Genf

Genf, Jet d'Eau
Der Jet d’Eau inmitten des Genfer Sees, Bild: canadastock / shutterstock

Die Stadt Genf bildet das Tor zwischen der Schweiz und Frankreich. Entsprechend groß ist hier auch der Einfluss des Nachbarlandes, sowohl auf die Sprache, als auch auf die allgemeine Kultur. Hier lassen sich besonders leckere Gerichte und kulinarische Highlights finden, die die schweizerische und französische Küche miteinander kombinieren.

2. Badespaß am Bodensee oder Genfersee

An heißen Sommertagen zieht es auch die Schweizer an die Badeseen. Das Land hat davon eine große Auswahl zu bieten, aber die zwei größten Anlaufstellen sind wohl der Bodensee an der deutsch-österreichischen Grenze oder der Genfersee im Süden des Landes. Entlang des Südufers des Bodensees gibt es eine Menge kleiner Städte, die einen Besuch wert sind und alle ihre ganz eigene Verbindung zum See aufweisen. Der Genfersee ist vor allem durch seine Nähe zu Frankreich geprägt, ist also für all diejenigen etwas, die weiter von der deutschen Grenze entfernt Urlaub machen wollen.

3. Schloss Chillon bei Montreux

Direkt am Genfersee lässt sich auch ein weiteres Highlight finden. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Wasserburg und eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Gegen einen kleinen Eintritt lässt sich das Schloss komplett erkunden, ob alleine oder mit einer Schlossführung. Das Bauwerk selbst ist eindrucksvoll und bietet einen Blick ins Mittelalter. Hinzu kommt ein einzigartiges Alpenpanorama, was ein unvergessliches Fotomotiv für das Album oder soziale Medien ist.

4. Das Matterhorn besteigen

Das Matterhorn ist der höchste Berg in den Alpen und für Wanderer das wohl beste Ausflugsziel in der Schweiz. Zu finden ist er und das umliegende Gebirge im Süden des Landes, an der Grenze zu Frankreich. Hier haben Sie eine Auswahl aus verschiedenen Wanderpfaden, die auf und um den Berg herumführen und eine unheimlich tolle Aussicht bieten. Zum Einstieg lohnt sich ein Besuch im Matterhorn Museum in Zermatt. Wer nicht wandern möchte, der kann eine der vielen Seilbahnen nutzen, um ebenfalls gute Aussichtspunkte zu erreichen.

Im Winter ist das Gebiet außerdem eine Hochburg für Ski- und Snowboardfahrer. Es gibt unzählige Bahnen, von einfach bis schwer. Die Region bietet zudem viele Unterkunftsmöglichkeiten für all die Wintertouristen. Auch ein Kurztrip über die Grenze nach Frankreich ist kein Problem.

5. Mit dem Bernina Express durch die Schweiz

Wer die Schweizer Alpenlandschaft aus einer anderen Perspektive betrachten möchte, der sollte unbedingt eine Fahrt mit dem Bernina Express buchen. Die Strecke führt dabei durch den Südosten des Landes, zwischen Chur und Tirano. Unterwegs gibt es eine traumhafte Landschaft zu bestaunen, die Sie so sonst nicht erleben würden. Die Strecke führt über 196 Brücken und durch 55 Tunnel und bietet viel Abwechslung für Fahrgäste aus aller Welt. Die großen Panoramafenster der Bahn sind speziell auf die Zugwaggons ausgelegt. Und wer noch nicht genug davon hat, kann bei der großen Schwester, dem Glacier Express, vorbeischauen und eine noch längere Zugfahrt zwischen Zermatt und St. Moritz genießen. Buchen Sie am besten schon Tickets online, um auch die besten Preise zu erwischen und zur Hochsaison nicht mit leeren Händen dazustehen.

Idyllische Beschaulichkeit inmitten begnadeter Landschaften

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Ein Stück altes Amerika in der Neuen Welt: In Neuengland wird die historische Verwandtschaft zu Europa sichtbar.

      von Susanne Reuter

Bis heute zeigen sich deutliche Spuren der englischen Siedler in der Architektur, in der Sprache der Bewohner und im gesamten Lebensstil der Region. Der Name New England leitet sich von der Beschreibung des Abenteurers John Smith ab, der diese Gegend bereits ab 1614 bereiste und daraufhin das Buch „A Description of New England“ veröffentlichte. Es folgten die Pilgerväter, die mit ihrem Schiff „Mayflower“ aus dem englischen Mutterland auswanderten und die erste Kolonie auf nordamerikanischem Boden gründeten. Die eigentliche Massenauswanderung aus England begann ab 1629, zehntausende Puritaner wurden wegen ihres strengen Glaubens verfolgt und verließen Britannien in Richtung der Neuen Welt.

Heute setzt sich Neuengland, oder New England, aus insgesamt sechs US-Staaten zusammen: Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Deren einzigartige Natur, ihre historisch und aktuell bedeutsamen Städte sowie renommierten Universitäten wie Harvard, MIT und Yale, die malerischen Küsten mit ihren hübschen Leuchttürmen, pittoresken Orten mit Kopfsteinpflasterstraßen, Fischmärkten, Hafenkomplexen mit Restaurants und Cafes, Museen sowie die entspannte Atmosphäre ziehen Besucher aus aller Welt an. In einen wahrlichen Traum verwandelt sich die Region im Herbst während des Indian Summer. Die Farben leuchten spektakulär, wenn sich die Blätter aufgrund des sinkenden Chlorophyll-Gehalts rot, orange und gelb färben. Wer diese Farbenpracht im Altweibersommer einmal in Neuengland erlebt hat, der wird sie nicht mehr vergessen.

Brooklyn Bridge New York
Start der Reise in New York mit der traumhaften Brooklyn Bridge, Bild: Susanne Reuter

Inspiriert durch die Historie reise ich ebenfalls per Schiff, natürlich heutzutage sehr modern auf der MSC Meraviglia und mit allem erdenklichen Luxus ausgestattet. Für mich vereint die Kreuzfahrt viele Pluspunkte: Lange Autofahrten, aufwändige Recherchen nach Übernachtungen und Restaurants entfallen, top Destinationen erreiche ich wahrhaftig über Nacht.  Die MSC Meraviglia der Schweizer Reederei hat seit April 2023 seinen neuen Heimathafen in New York und zeigt damit ganzjährig Präsenz im nordamerikanischen Gebiet. Wir verlassen New York und nehmen Kurs auf Newport.

Wo die New Yorker High Society den Sommer verbrachte

Trinity Church, Newport
Die Trinity Church in Newport, Bild: Susanne Reuter

Ankunft in Rhode Island, Newport, Hafen. Sogleich spüre ich den Stolz der Segelhauptstadt der Welt, bis 1983 Austragungsort des legendären America Cups. Überhaupt, hier schnuppert der Besucher sogleich Anmut und Charme des traditionsreichen Resorts. Hübsch anzusehen fällt die weiße Kirche, die Trinity Church, mit ihrem schmalen Glockenturm auf, die mit ihren drei Ebenen einer Hochzeitstorte gleicht. Und im Innenraum ein Highlight: Ca. 1,5 x 1,5 große Holzboxen mit Kirchenbänken. Die Holzeinfassungen hielten im Winter die Zugluft ab und bewahrten die Wärme der heißen Kohlen, die in Behältern von den Gemeindemitgliedern mitgebracht wurden.

Die Bänke wurden nach Wunsch der Eigentümer geschmückt. Der Kauf einer Kirchenbank war Bedingung für die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde und brachten ihr Einnahmen in einer Zeit, wo es noch keine Spenden gab. Für den Eigentümer bedeutete die private Kirchenbank ein permanent reservierter Sitzplatz, der sogar vererbt werden konnte.  Aufgrund seines gemäßigten Klimas und der malerischen Lage avancierte Newport vor vielen Jahrzehnten zum Sommerresort vieler reicher New Yorker Familien, die der stickigen Stadtluft entflohen. The Breakers ist das imposanteste Sommerhaus und gleichzeitig Symbol für die soziale und finanzielle Macht der Familie Vanderbilt um die Jahrhundertwende, die ihr Vermögen durch Dampfschiffe und Eisenbahnen schuf. Der Palast im Renaissance-Stil mit seinen über 70 Zimmern (Audioführung) kann besucht werden. Wer Zeit hat und gut zu Fuß ist, kann den spektakulären Cliff Walk Trail nehmen und gelangt zu dem eleganten Herrenhaus. Mit der felsigen Küste Neuenglands und der tosenden Brandung auf der einen Seite und Newports extravagantesten Villen auf der anderen Seite ist der Cliff Walk ein atemberaubend schöner Rundgang.

Der Pfad der amerikanischen Freiheit

Ankunft in Boston. Ein wenig NY-Skyline, eben im Kleinformat. Wo die Wiege der Freiheit steht, folge ich dem Freedom Trail und unternehme einen Streifzug durch die Stadt. Er zieht sich wie ein Faden durch die Stadt, beginnt am Boston Common und endet 4 Kilometer weiter am Bunker Hill Monument und präsentiert alle historischen Stätten, die mit dem Unabhängigkeitskampf der Kolonien in Verbindung stehen, insgesamt 16 Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt mit dem ‚Paul Revere’s House‘ von 1680 das älteste Privatgebäude der Innenstadt ebenso wie das Old State House, das im Jahre 1713 gebaut wurde. Dort ist einst der Funke der Revolution gegen die Kolonialmacht England entsprungen. Für etwas Natur sorgt zwischendurch der ‚Rose Kennedy Greenway‘, eine zauberhafte Parklandschaft.

Kursänderung bei Sturm

Frei nach Dichter Matthias Claudius ‚Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen‘, erreicht mich – wieder an Bord- die Nachricht, dass der Kurs wegen bevorstehendem Sturm geändert wird. Safety first. Ein Seetag steht bevor. Die Zeit nutze ich, entspanne im SPA und kann diverse Sportangebote nutzen, ein echter Pluspunkt auf einer Kreuzfahrt. Nate (55) aus Idaho erzählt mir ganz begeistert von seinen Kreuzfahrterlebnissen. Er ist mit seiner Frau an Bord, früher waren auch die Kinder dabei. Er hat hier alles, was er benötigt. „Nicht jeder Landausflug muss organisiert sein, wir gehen öfter mal auf eigene Faust durch die Stadt“, führt er aus. Bei MSC ist er das erste Mal an Bord. Die MSC Meraviglia ist mit innovativen Technologien ausgestattet, die ihren ökologischen Fußabdruck minimieren. Dazu gehören ein Abgasreinigungssystem für saubere Emissionen, eine fortschrittliche Abwasseraufbereitungsanlage, intelligente Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungssysteme mit Wärmerückgewinnung aus den Maschinenräumen sowie LED-Beleuchtung und intelligente Systeme zur deutlichen Energieeinsparung. Durch den Anschluss an die Landstromversorgung können die Motoren runterfahren und die Schiffe an das örtliche Stromnetz anschließen, um die Systeme an Bord zu betreiben. Da der Strom über einen speziell konstruierten Transformator am Dock zum Schiff geleitet wird, vermeidet dieser Prozess die von Dieselgeneratoren verursachten Emissionen, verbessert die lokale Luftqualität und verringert den Lärm- und Vibrationspegel. Die gesamte MSC-Kreuzfahrtflotte hat die ISO 21070:2017-Zertifizierung für den maritimen Umweltschutz erhalten, was bedeutet, dass Abfälle auf nachhaltige und umweltbewusste Weise entsorgt werden.

48° 56′ 56.389″ N 57° 57′ 0.983″ W

Unverhofft lande ich also in Neufundland. Seit mehr als 100 Jahren ist Corner Brooks kleiner eisfreier Hafen ein Anlaufpunkt für Fracht- und Containerschiffe. Zunehmend teilen sich auch Kreuzfahrtschiffe die Kaianlage. Im Jahr 2014 waren neun Passagierschiffe gemeldet, im Jahr 2024 werden es über 20 sein. Ich bin ganz angetan, einmal Gelegenheit zu haben, echtes kanadisches Landleben spüren zu können. Aus Schloten steigt der Rauch der in den 1920er Jahren gegründete Papierfabrik aus. Ein riesiger Truck maximal beladen mit Holz rollt vom Transcanada Highway hinunter. Seit 1984 produziert die Corner Brook Pulp and Paper Zeitungspapier aus thermomechanischem Zellstoff. Sie dürfte eine entscheidende Rolle in der lokalen Wirtschaft spielen. Im nahegelegenen Glynmil Park leuchten erste Bäume in prachtvollen Farben, der Indian Summer zeigt sich.

Gartenprovinz mit ländlichem Charme: Prinz Edward Island oder kurz PEI

Die Confederation Bridge bei der Prince Edward Island
Die Confederation Bridge bei der Prince Edward Island, Bild: Susanne Reuter

Über den Golf von St. Lawrence geht es direkt zu Prince Edward Island. Hier wurde der Grundstein für die Kanadische Konföderation gelegt, ein historischer Prozess, bei dem die verschiedenen britischen Kolonien in Nordamerika zu einer föderalen Einheit zusammengeführt wurden. Er führte zur Gründung des modernen Kanadas, ein wichtiger Meilenstein in der kanadischen Geschichte. Eine paradiesische Kulisse zeigt sich im Norden: Sandstrände, rostroten Klippen und hohen Dünen sowie Salzmarschen. Auffällig: die rötliche Färbung des stark eisenhaltigen Bodens. Er ist äußerst fruchtbar und üppig, so dass neben dem Fischfang die Landwirtschaft die Ökonomie dominiert. Ich erreiche das historische Bauernhaus Green Gables, das von Lucy Maud Montgomerys Großeltern bewohnt und Inspiration für das Haus der Cuthberts im Literaturklassiker ‚Anne auf Green Gables‘ war. Im Südwesten verbindet die Confederation Brigde die Insel mit dem kanadischen Festland. Mit 12,9 Kilometer ist sie eine der weltweit längsten Brücken über Eiswasser und überwindet die Northumberland Strait, die Meerstraße, die zum Golf von St. Lawrence gehört.

Einmal ganz tief schottische Kultur einatmen

Indian Summer in Portland
Indian Summer in Portland, Bild: Susanne Reuter

Die schottische Kultur spielt eine wichtige Rolle in Nova Scotia: Die schottisch-gälische Sprache, übrigens die heute am meisten gesprochene Keltische Sprache, hat ihren Ursprung im Mittelalter in Schottland und wurde im 19. Jahrhundert von den Einwanderern nach Kanada gebracht. Das kanadische Gälisch wurde fast 200 Jahre lang auf der Cape-Breton-Insel gesprochen. Im 19. Jahrhundert war Gälisch die zweithäufigste Sprache in Kanada. Heutzutage wird sie nach den letzten Schätzungen nur noch von ca. 500 bis 1.000 in Kanada von hauptsächlich älteren Menschen gesprochen, wird jedoch in einer Grundschule neuerdings wieder kultiviert. Cape Breton Island ist besonders stolz auf seine gälischen Traditionen, deshalb lohnt ein Ausflug zum Nova Scotia Highland Village, der 180 Jahre lokale schottische Geschichte durch kostümierte Schauspieler und eine lebensgroße Replik eines schottischen Blackhouse – das einzige in Nordamerika – hautnah erlebbar macht.

Portland – Kunstgalerien, Theater, Musikveranstaltungen und kulinarische Angebote

MSC Meraviglia
Die MSC Meraviglia, Bild: Susanne Reuter

Nur ein paar Schritte vom Pier entfernt und ich bin mittendrin. Viktorianische Backstein- und Hafenatmosphäre, Kopfsteinpflaster und ganz viel Szene im Hafenviertel Old Port Exchange. Museen, historische Gebäude, jede Menge Shops – es lässt sich gut durch die Stadt schlendern. Am Cape Elizabeth, ca. 16 km südlich von Portland steht in wildromantischer Kulisse einer der eindrucksvollsten Leuchttürme Maines, der Portland Head Light von 1790.

Routen der MSC Meraviglia ab New York: Bahamas und Florida, Bermuda, Kanada und Neuengland. Mehr Informationen unter msccruises.de

 

 

 

Mit dem Anhänger in Urlaub fahren – die wichtigsten Vorkehrungen für die Reise

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Je mehr Gepäck, desto mehr benötigter Stauraum. Ein Anhänger ist eine gute Lösung, wenn der Platz im Kofferraum nicht ausreicht. Um sicher am Ziel anzukommen, ist Vorbereitung das A und O. Es stehen Fragen im Raum, die zu beantworten sind. Dürfen Sie einen Anhänger fahren? Welche Geschwindigkeitsregeln gelten und worauf müssen Sie während der Fahrt achten? Wir haben die Antworten.

Die richtige Kupplung – Anhänger sicher befestigen

Jedes Auto hat eine vorgeschriebene Anhängelast, die maximal gezogen werden darf. Als Stützlast wird der Wert bezeichnet, der maximal auf die geeignete Anhängerkupplung einwirken darf. Sie haben die Möglichkeit eine Kupplung nachzurüsten, wenn bei Ihrem Auto bislang keine verbaut wurde. Starre und abnehmbare Varianten stehen zur Verfügung, außerdem gibt es schwenkbare Modelle.

Achten Sie beim Kauf auf gute Qualität, da Sie den Anhänger sicher über Straßen und Autobahnen ziehen möchten.

Der nötige Führerschein – wer darf den Anhänger steuern?

Anhängerkupplung für Wohnwagen
Eine geeignete Anhängerkupplung sorgt für sicheres Fahren, Bild: Gabor Tinz / shutterstock

Mit den Führerscheinen B und BE dürfen Sie grundsätzlich einen Anhänger ziehen. Klasse B schränkt das Gesamtgewicht auf 3,5 Tonnen ein, die Anhängerlast darf 750 Kilogramm betragen. Ist der Anhänger schwerer, kommt es auf das Gesamtgewicht an, das nicht überschritten werden darf.

Mit dem Führerschein BE dürfen Sie Anhänger ziehen, die mehr als 750 Kilogramm wiegen und bei denen das Gespann die 3,5 Tonnengrenze überschreitet. Hier sind 3,5 t als Einzelgewicht für den Anhänger zulässig. So ziehen Sie auch große Wohnmobile bequem in den Urlaub.

Anhänger muss zugelassen sein – wie bei einem Auto

Die Anzahl der KFZ-Anhänger in Deutschland steigt, denn der praktische Nutzen ist nicht nur auf Reisen deutlich spürbar. Um den Anhänger offiziell ziehen zu dürfen, benötigt er eine Zulassung. Hierfür benötigen Sie die gleichen Dokumente, wie für die Zulassung Ihres Autos. Ansprechpartner ist die Zulassungsbehörde, wo Sie den Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief und Ihren Personalausweis vorlegen müssen. Denken Sie daran, dass der Anhänger eine Versicherung braucht und weisen Sie diese mit der elektronischen Bestätigung nach.

Geschwindigkeit im Urlaub – so sind Sie mit Anhänger unterwegs

Camping und Reisen mit dem Wohnmobil sind gefragter denn je. Die beliebtesten Urlaubsländer sind die direkten Nachbarländer Deutschlands und die Schweiz. Wenn Sie hier mit Anhänger unterwegs sind, berücksichtigen Sie die Höchstgeschwindigkeiten auf der Straße. Hier eine kleine Übersicht, was auf der Straße zu beachten ist:

  • Österreich – Maximalgeschwindigkeit 80 km/h auf der Autobahn
  • Schweiz – Maximalgeschwindigkeit 80 km/h
  • Niederlande – mit Anhänger maximal 80 km/h, ohne 90 km/h
  • Frankreich – mit Anhänger 90 km/h
  • Dänemark – Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn 80 km/h

Informieren Sie sich vor dem Urlaub mit dem Wohnmobil, was es zu beachten gibt und wie die individuellen Vorschriften am jeweiligen Urlaubsort aussehen. Denken Sie auch daran, die Parksituation zu berücksichtigen. Haben Sie eine Ferienwohnung gemietet, können Sie dort auch mit Hänger parken (in den meisten Fällen). Anders sieht es aus, wenn der Hänger mit ins Hotel kommt. Fragen Sie im Vorfeld nach, welche Parkoptionen es gibt.

 

Die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands – einen Besuch wert!

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Bald ist es wieder soweit: Millionen Menschen zieht es auf die Weihnachtsmärkte und so stellt sich die Frage: Welcher Weihnachtsmarkt ist einen Besuch wert? Einige der schönsten und einzigartigsten Weihnachtsmärkte Deutschlands lassen sich unten stehend finden:

1. Nürnberger Christkindlesmarkt

Christkindlmarkt Nürnberg
Der Nürnberger Weihnachtsmarkt. Im Hintergrund ist die Frauenkirche zu sehen, Bild: Mapics / shutterstock

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der berühmtesten Weihnachtsmärkte in Deutschland: Eröffnet wird der traditionelle Markt stets am 1. Dezember. An Heiligabend schließt der Nürnberger Christkindlesmarkt wiederum. Die Verkaufsstände sind hier typischerweise mit rot-weißen Dächern verziert. Der Nürnberger Christkindlesmarkt bietet viele kulinarische Spezialitäten wie die Nürnberger Rostbratwurst. Außerdem bietet der Weihnachtsmarkt durch seinen Standort in der historischen Altstadt Nürnbergs eine wunderschöne Atmosphäre.

2. Dresdner Striezelmarkt

Allein aufgrund seiner langen Historie ist der Dresdner Striezelmarkt bereits einen Besuch wert: Der Weihnachtsmarkt, welcher traditionell auf dem Altmarkt stattfindet, wurde das erste Mal im Jahr 1434 eröffnet. Seither findet der Dresdner Striezelmarkt jedes Jahr statt und lockt mit seinen historischen Verkaufsständen Tausende von Besuchern an. Mittelpunkt des Dresdner Striezelmarktes ist eine riesige Pyramide, welche aus Holzstufen besteht und weihnachtlich verziert ist.

3. Augsburger Christkindlesmarkt

Der Augsburger Christkindlesmarkt gehört mit seiner Eröffnung im 15. Jahrhundert ebenfalls zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Die Besucher können hier zahlreiche regionale Spezialitäten genießen. Außerdem können sich die Besucher auf eine traditionelle weihnachtliche Stimmung freuen. Unterstrichen wird diese von dem Engelesspiel, welches seit den 70er-Jahren jährlich veranstaltet wird: Hier erscheinen Engel in Konstellation eines Adventskalenders an der Fassade des alten Rathauses.

4. Lindauer Hafenweihnacht

Wer zur Weihnachtszeit Süddeutschland besuchen möchte, sollte einmal die Lindauer Hafenweihnacht erleben: Der historische Weihnachtsmarkt findet im Hafen von Linda am Bodensee statt und zeichnet sich daher durch eine wunderschöne Atmosphäre aus. Der Weihnachtsmarkt findet hier direkt an der Uferpromenade statt und ist märchenhaft gestaltet. Zu den Attraktionen gehören unter anderem das Nikolausschwimmen sowie das Turmblasen.

5. Tegernseer Adventszauber

Der Tegernseer Adventszauber wird oftmals als einer der märchenhaftesten Weihnachtsmärkte Deutschlands beschrieben, denn der schöne Weihnachtsmarkt findet vor einer malerischen Bergkulisse statt und befindet sich direkt am Ufer des Tegernsees. Neben den zahlreichen Verkaufsständen werden hier auch Sehenswürdigkeiten wie Eisskulpturen geboten.

6. Erfurter Weihnachtsmarkt

Der Erfurter Weihnachtsmarkt ist einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands und beginnt jedes Jahr bereits zum Ende des Novembers. Seit mehr als 170 Jahren findet der Weihnachtsmarkt bereits statt. Geprägt ist der Erfurter Weihnachtsmarkt unter anderem von einer riesigen Pyramide, welche sich in der Mitte des Marktes befindet. Attraktionen wie Riesenräder und Karusselle stehen ebenfalls zur Verfügung.

7. Kassler Märchenweihnachtsmarkt

Kassler Märchenweihnachtsmarkt
Kassler Märchenweihnachtsmarkt, Bild: D.serra1 / shutterstock

Bei dem Kassler Märchenweihnachtsmarkt ist der Name Programm, denn hier erscheinen die wunderschönen Verkaufsstände tatsächlich wie aus einem Märchen. Den Besuchern werden hier zahlreiche Attraktionen wie das Schlittenfahren oder der fliegende Rentierschlitten geboten. Eröffnet wird der Kassler Märchenweihnachtsmarkt bereits Ende November. Am 30. Dezember wird der Markt wiederum geschlossen.

8. Leipziger Weihnachtsmarkt

Da der Leipziger Weihnachtsmarkt stets in der historischen Altstadt stattfindet, weist auch dieser eine wunderschöne Kulisse auf, welche jedes Märchen übertrifft. Mehr als 300 Stände befinden sich typischerweise auf dem großen Weihnachtsmarkt. Außerdem werden Highlights wie der Märchenwald und die Wichtelwerkstatt geboten.

9. Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Nahezu 300 Stände lassen sich auch auf dem großen und historischen Stuttgarter Weihnachtsmarkt finden: Der Weihnachtsmarkt im Zentrum Stuttgarts ist mittelalterlich gestaltet und bietet Attraktionen wie einen mehr als 20 m hohen Tannenbaum sowie Weihnachtsfiguren auf den Dächern der Verkaufsstände. Er gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten Europas.

10. Engelkemarkt Emden

Bis zur Silvesternacht erstreckt sich der Engelkemarkt Emden jedes Jahr. Der Weihnachtsmarkt findet hier in der historischen Hafenstadt Emdens statt: So haben die Besucher unter anderem die Möglichkeit, einen heißen Glühwein auf einem der alten Museumsschiffe zu trinken. Ostfriesische Spezialitäten lassen sich auf dem Engelkemarkt Emden ebenfalls finden.

11. Lucia Weihnachtsmarkt Berlin

Wer sich zur Adventszeit in Berlin befindet, sollte dem Lucia Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten. Ohne Frage handelt es sich hierbei um einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Hauptstadt: Gestaltet wurde der Lucia Weihnachtsmarkt in einem nordischen Design und so gibt es hier neben zahlreichen Verkaufsständen auch eine Sauna. Anstelle von Glühwein wird schwedischer Glögg getrunken.

12. Aachener Weihnachtsmarkt

Vor der Kulisse des Aachener Doms findet jedes Jahr der berühmte Aachener Weihnachtsmarkt statt: Mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern handelt es sich dabei um einen der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Alle Straßen und Gassen rund um den Dom verwandeln sich hier zu einem historischen Weihnachtsdorf. Der Aachener Weihnachtsmarkt gehört offiziell zu den 10 besten Weihnachtsmärkten Europas.

Unter den Sternen Schlafen: Ihr Einstiegs-Guide zum Camping

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Die Freiheit der Natur, das Funkeln der Sterne über Ihnen, und die beruhigende Stille, die nur durch das Zirpen der Grillen unterbrochen wird – Camping bietet eine einzigartige Möglichkeit, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Für Anfänger mag der Einstieg in die Welt des Campings jedoch ein wenig überwältigend wirken. Dieser Guide soll Ihnen dabei helfen, Ihr erstes Campingabenteuer unvergesslich und stressfrei zu gestalten.

1. Die richtige Ausrüstung

Die Campingausrüstung umfasst eine breite Palette von Ausrüstungsgegenständen, die für das Campen im Freien benötigt werden. Die Auswahl der richtigen Ausrüstung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Campingstil, die Jahreszeit, die Dauer des Aufenthalts und persönliche Vorlieben. Hier sind einige grundlegende Informationen über Campingausrüstung:

  1. Zelt: Das Zelt ist eine der wichtigsten Komponenten der Campingausrüstung. Es bietet Schutz vor Witterungseinflüssen und Insekten. Zelte gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Materialien. Einige wichtige Überlegungen bei der Auswahl eines Zeltes sind die Größe (für wie viele Personen es Platz bieten muss), das Gewicht, die Aufbauzeit und die Wetterbeständigkeit.
  2. Schlafsack: Ein Schlafsack ist entscheidend, um warm und bequem zu schlafen. Schlafsäcke sind nach Temperaturbereichen bewertet, also wähle einen, der zu den erwarteten Temperaturen passt. Es gibt auch Schlafsäcke in verschiedenen Formen, wie Mumienform oder Deckenschlafsäcke.
  3. Isomatte oder Luftmatratze: Eine Isomatte oder Luftmatratze dient dazu, den Schlafkomfort zu erhöhen und dich vor Kälte vom Boden zu isolieren. Sie sind in verschiedenen Dicken und Größen erhältlich.
  4. Kochausrüstung: Wenn du vor Ort kochen möchtest, benötigst du Campingkocher, Töpfe, Pfannen und Geschirr. Es gibt tragbare Gaskocher, Holzöfen und andere Optionen.
  5. Essgeschirr und Besteck: Campinggeschirr und Besteck sollten leicht und langlebig sein. Es gibt spezielle Campingsets, die aus Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl bestehen.
  6. Beleuchtung: Stirnlampen, Taschenlampen oder Campinglaternen sind wichtig, um in der Dunkelheit zu sehen und das Camp zu beleuchten. Wähle Modelle mit langer Batterielaufzeit oder wiederaufladbare Optionen.
  7. Rucksack: Ein geeigneter Rucksack ist wichtig, insbesondere beim Rucksack-Camping. Er sollte bequem zu tragen sein und ausreichend Stauraum für deine Ausrüstung bieten.
  8. Erste-Hilfe-Ausrüstung: Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mit Verbandsmaterial, Medikamenten, Scheren, Pinzetten und anderen wichtigen Gegenständen sollte immer dabei sein.
  9. Kleidung: Packe wetterangepasste Kleidung ein, die in Schichten getragen werden kann. Denke an Regenjacken, warme Kleidung und wetterfeste Stiefel.
  10. Werkzeuge und Zubehör: Ein Taschenmesser, Seile, Heringe, eine Axt (wenn erlaubt) und Reparatursets für Zelte und Schlafsäcke können hilfreich sein.
  11. Umgebungsschutz: Müllsäcke und Umweltschutzprodukte sind wichtig, um sicherzustellen, dass du keinen Müll hinterlässt und die Natur respektierst.
  12. Karten und Navigation: Karten, GPS-Geräte oder Kompass können dir helfen, dich in der Natur zu orientieren.
  13. Persönliche Ausrüstung: Dazu gehören Dinge wie eine Wasserflasche, Sonnenschutzmittel, Insektenschutzmittel, Toilettenartikel und persönliche Medikamente.

2. Campingplatz auswählen

Die Wahl des richtigen Campingplatzes ist entscheidend für einen erfolgreichen und angenehmen Campingurlaub. Hier sind einige wichtige Faktoren, die du bei der Auswahl eines Campingplatzes berücksichtigen solltest:

  1. Lage: Die Lage des Campingplatzes ist von großer Bedeutung. Überlege, ob du in einer abgelegenen, naturnahen Umgebung oder in der Nähe von Annehmlichkeiten und Aktivitäten in der Nähe der Stadt campen möchtest. Die Entfernung zu Sehenswürdigkeiten, Wanderwegen und anderen Aktivitäten kann ebenfalls wichtig sein.
  2. Zugänglichkeit: Stelle sicher, dass der Campingplatz leicht erreichbar ist, insbesondere wenn du mit einem Wohnmobil oder einem Anhänger anreist. Überprüfe die Straßenbedingungen und ob es ausreichend Parkplätze gibt.
  3. Ausrüstung und Annehmlichkeiten: Untersuche, welche Einrichtungen der Campingplatz bietet. Dazu gehören Toiletten, Duschen, Wasserstellen, Müllentsorgung und Elektrizität. Einige Campingplätze bieten auch Grillstellen, Picknicktische, Feuerstellen und Spielplätze.
  4. Kosten: Kläre die Kosten für die Campingplatznutzung, Reservierungsgebühren und eventuelle Zusatzgebühren für spezielle Dienstleistungen. Vergleiche die Preise mit deinem Budget.
  5. Reservierungen: Überprüfe, ob der Campingplatz Reservierungen erfordert oder ob es möglich ist, spontan anzureisen. In der Hochsaison und bei beliebten Campingplätzen, insbesondere in Frankreich und Italien ist eine Reservierung oft ratsam.
  6. Campingregeln: Informiere dich über die Regeln des Campingplatzes, einschließlich der Ruhezeiten, Lagerfeuervorschriften, Haustierregelungen und anderer Bestimmungen. Stelle sicher, dass du diese Regeln respektierst.
  7. Sicherheit: Achte auf die Sicherheit des Campingplatzes. Überprüfe, ob es Notfallausrüstung, Feuerlöscher und Notrufnummern gibt. Kläre auch, ob es Wildtiere in der Umgebung gibt und wie man sich bei Begegnungen verhalten sollte.
  8. Natur und Umwelt: Beachte die Umweltauflagen und schütze die Natur. Hinterlasse keinen Müll, verwende umweltfreundliche Produkte und respektiere die natürlichen Ressourcen.
  9. Aktivitäten und Unterhaltung: Prüfe, ob der Campingplatz Aktivitäten oder Unterhaltung bietet, die deinen Interessen entsprechen. Dies kann Wandern, Angeln, Radfahren, Wassersport oder organisierte Aktivitäten sein.
  10. Bewertungen und Empfehlungen: Lies Bewertungen und suche nach Empfehlungen von anderen Campern, um mehr über die Erfahrungen anderer auf diesem Campingplatz zu erfahren.
  11. Saison und Wetter: Berücksichtige die Jahreszeit und das erwartete Wetter. Einige Campingplätze sind saisonabhängig oder schließen im Winter.
  12. Gruppen und Familie: Wenn du mit einer Gruppe oder deiner Familie campst, stelle sicher, dass der Campingplatz ausreichend Platz für alle bietet und kinder- oder gruppenfreundlich ist.

Die Wahl des richtigen Campingplatzes kann einen großen Einfluss auf dein Campingabenteuer haben. Wenn du diese Faktoren berücksichtigst und sorgfältig planst, kannst du sicherstellen, dass dein Aufenthalt sicher und angenehm wird.

3. Sicherheit geht vor

  • Wetter: Checken Sie die Wettervorhersage und planen Sie entsprechend.
  • Wildtiere: Informieren Sie sich über möglicherweise in der Gegend vorkommende Wildtiere und wie Sie sich verhalten sollten.

4. Nachhaltigkeit und Respekt

  • Müll: Produzieren Sie so wenig Müll wie möglich und nehmen Sie ihn wieder mit.
  • Natur: Respektieren Sie die Flora und Fauna. Bleiben Sie auf den Wegen und pflücken Sie keine Pflanzen.
  • Lärm: Seien Sie rücksichtsvoll gegenüber anderen Campern und der Tierwelt.

5. Kleidung und Wetter

Die Wahl der richtigen Kleidung beim Campen ist entscheidend, um komfortabel und sicher in der Natur zu sein, unabhängig von den Wetterbedingungen. Die Kleidung sollte in Schichten getragen werden, um sich den wechselnden Bedingungen anzupassen. Hier ist eine Liste von Kleidungsstücken, die du beim Campen unbedingt einpacken solltest:

  1. Basisschicht (Unterwäsche):
    • Hochwertige Funktionsunterwäsche aus atmungsaktivem Material, das Schweiß von der Haut ableitet, um dich trocken und warm zu halten.
  2. Mittelschicht (Isolierung):
    • Isolierende Kleidung wie Fleece-Pullover oder -Jacken, die die Wärme speichern, aber gleichzeitig atmungsaktiv sind.
  3. Außenschicht (Schutz vor den Elementen):
    • Eine wasserdichte und winddichte Außenschicht, die vor Regen, Schnee und Wind schützt. Dies kann eine Regenjacke, eine Hardshell-Jacke oder eine Wetterschutzjacke sein.
  4. Hosen:
    • Langlebige, wasserabweisende Hosen oder Thermohosen für zusätzliche Isolierung. Wanderhosen mit abnehmbaren Beinen können bei wechselnden Temperaturen praktisch sein.
  5. Kopfbedeckung:
    • Eine warme Mütze oder ein Stirnband, um den Kopf vor Kälte zu schützen. Eine Sonnenmütze oder ein Hut mit breiter Krempe bietet Schutz vor Sonne.
  6. Handschuhe:
    • Warme, wasserabweisende Handschuhe oder Fäustlinge, um die Hände vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen.
  7. Socken:
    • Hochwertige, feuchtigkeitsableitende Socken aus Merinowolle oder synthetischem Material. Trage bei kaltem Wetter eventuell auch eine zusätzliche Schicht dünnerer Socken.
  8. Wanderschuhe:
    • Stabile, wasserdichte Wanderschuhe oder Stiefel mit gutem Halt und einer rutschfesten Sohle, die auf unterschiedlichen Untergründen Halt bieten.
  9. Sonstiges Zubehör:
    • Eine Schals oder ein Buff-Tuch, um Hals und Gesicht zu schützen.
    • Gamaschen, um Wasser, Schnee und Schmutz aus den Schuhen fernzuhalten.
    • Regenhülle für den Rucksack, um Ausrüstung bei Regen trocken zu halten.
    • Schwimm- oder Neoprenschuhe für Wasseraktivitäten oder feuchte Bedingungen.

Denke daran, dass das Wetter je nach Ort und Jahreszeit stark variieren kann. Plane daher entsprechend und passe deine Kleidung an die speziellen Anforderungen deines Campingausflugs an. Es ist besser, zu viele Schichten mitzunehmen und sie bei Bedarf ablegen zu können, als unzureichend vorbereitet zu sein und sich unwohl zu fühlen.

6. Essen und Trinken

  • Vorrat: Packe ausreichend Lebensmittel und Wasser ein. Berücksichtige dabei die Dauer und Art Deiner Aktivitäten.
  • Konservierung: Denken Sie an eine Kühlmöglichkeit für verderbliche Lebensmittel.

7. Unterhaltung und Aktivitäten

  • Wanderungen: Erkunde die Gegend zu Fuß und genießen Sie die Natur.
  • Spiele: Packe Brettspiele, Karten oder andere Outdoor-Spiele für vergnügliche Abende ein.

8. Gesundheit und Wohlbefinden:

  • Erste Hilfe: Ein gut ausgestatteter Erste-Hilfe-Kasten und Basiskenntnisse in Erster Hilfe sind unerlässlich.
  • Sonnenschutz: Denke an Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung.

Feldberg – traumhafte Winterlandschaft im Süden Baden-Württembergs

Die Gemeinde und der gleichnamige Berg Feldberg im Schwarzwald erfreuen sich unter Wintersportfans großer Beliebtheit. In der Region um den höchsten Berg Baden-Württembergs haben Reisende zahlreiche Möglichkeiten, Ski zu fahren, zu Snowboarden oder die Winterlandschaft auf andere Weise zu genießen. Dank der vielfältigen Pisten und Aktivitäten gibt es in Feldberg passende Angebote für Jung und Alt. Auch bei wärmeren Temperaturen stellt der Feldberg ein tolles Reiseziel dar. Dank der Nähe zu größeren Städten wie Freiburg können Besucher ihren Urlaub abwechslungsreich gestalten und die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Skigebiete auf und um den Feldberg

Mit nahezu 1500 Metern Höhe ist der Feldberg einer der höchsten Berge in ganz Deutschland. Er bietet sowohl erfahrenen Skifahrern als auch Anfängern die idealen Voraussetzungen für einen gelungen Winterurlaub. Die Region bietet Wintersportlern daher zehn Skigebiete am und um den Feldberg. Hier kommen nicht nur Skiliebhaber auf ihre Kosten: Neben den vielen tollen Ski- und Snowboardpisten gibt es auch Winterwanderwege und Rodelstrecken.

Das Skigebiet Feldberg stellt das Zentrum der verschiedenen Gebiete dar und umfasst eine insgesamt 30 Kilometer lange Pistenlandschaft, die sich über 16 verschiedene Skipisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erstreckt. Dank der verschiedenen Abfahrten kommen alle Winterurlauber am Feldberg auf ihre Kosten.

In unmittelbarer Nähe zum Skigebiet Feldberg befinden sich außerdem neun weitere Skigebiete, welche mit einem gültigen Skipass genutzt werden können. Die Familienabfahrt in Altglashütten, die kinderfreundlichen Lifte in Stollenbach, sowie die leichten und mittelschweren Skipisten der Belchenbahn bieten die besten Voraussetzungen für Urlauber mit Kindern. Für Snowboarder gibt es im Skigebiet Spitzenberg & Knöpfle tolle Rahmenbedingungen.

Wintersport am Feldberg
Bei traumhaftem Wetter den Wintersport genießen, Bild: Jan von nebenan / shutterstock

Im Bernauer Hochtal können sich geübte Skifahrer an herausfordernden Pisten erproben. Die Abfahrten werden ebenfalls von professionellen Sportlern als Trainingsstrecken genutzt. Die Spießhorn-Arena in Menzenschwand besticht durch vielseitige Angebote für Skifahrer, Snowboarder und Liebhaber von Winterwanderungen. Auf den Skistrecken in Muggenbrunn können sich Urlauber auf einen traumhaften Panoramablick freuen.

In Notschrei gibt es neben mehreren Skipisten auch tolle Rodelstrecken und Langlaufloipen zu erkunden. Nicht zuletzt lohnt sich ein Abstecher zu den Skistrecken in Todtnauberg, die nach Anbruch der Dunkelheit mithilfe einer Flutlichtanlage ausgeleuchtet werden und so auch noch späte Abfahrten erlauben.

Am Ende des Tages: Das Après-Ski-Programm auf dem Feldberg

Nach einem langen Tag auf der Piste bietet die Region Feldberg seinen Urlaubern verschiedene Après-Ski-Angebote. Entlang des August-Euler-Platzes findet man mehrere Bars, Pubs und Restaurants. Hier kann man mit einer kräftigen Mahlzeit wieder Kraft tanken und auf einen gelungen Urlaub anstoßen. Je nach Vorliebe kann man den Tag mit einem guten Abendessen ausklingen lassen oder danach noch eine der Après-Ski-Partys besuchen und bis in die Morgenstunden feiern. Darüber hinaus werden über die Skisaison Events veranstaltet, die ein tolles Rahmenprogramm zum Winterurlaub bieten.

Das Naturschutzgebiet Feldberg

Der Feldberg ist nicht nur wegen seiner hervorragenden Wintersportlandschaften ein besonderes Reiseziel. Die Region ist darüber hinaus das älteste und größte baden-württembergische Naturschutzgebiet und bietet seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Seit nahezu hundert Jahren steht das Gebiet um den Feldberg daher bereits unter Naturschutz. Hier findet man die sogenannten Eiszeitrelikte – Tier- und Pflanzenarten, die ursprünglich nur in sehr kalten Regionen gefunden werden konnten.

Mehr als nur Skifahren – weitere Aktivitäten und Attraktionen nahe des Feldbergs

Die Region um den Feldberg bietet auch über den Wintersport hinaus viele attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Sowohl im Winter als auch im Sommer können Besucher den Berg auf zahlreichen Wanderwegen näher erkunden. Nicht weit vom Feldberg entfernt liegen tolle Ziele wie der Titisee und der Schluchsee, der Todtnauer Wasserfall oder der Schauinsland. Im Sommer lädt die Gegend zu Aktivitäten wie Radfahren, Baden oder Boot fahren ein. Reisende sollten sich auch die Feldbergbahn nicht entgehen lassen: Diese transportiert ihre Gäste mithilfe von 8er Gondeln bis zur Bergstation nahe des Berggipfels. Von hier aus kann auch der Feldbergturm bequem erreicht werden. Dieser bietet einen grandiosen Ausblick über die umliegende Berglandschaft der Alpen und den Schwarzwald.

Mit dem Auto gelangt man außerdem innerhalb von weniger als einer Stunde nach Freiburg, wo Sehenswürdigkeiten wie das Freiburger Münster oder die Museen der Stadt besucht werden können. Außerdem gibt es in der Stadt das ganze Jahr über ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm, sodass Reisende hier während ihres Aufenthalts in Feldberg zum Beispiel Konzerte oder Shows genießen können. Wer zwischendurch entspannen möchte, kann dies durch verschiedene Wellnessangebote in örtlichen Hotels, Saunen oder Spa`s tun.

Alle Inseln der Karibik im Überblick

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Die Karibik verfügt über viele traumhafte Reiseziele. Bei der Wahl für die passende Karibikinsel tut sich der ein oder andere jedoch sicher schwer. Im nachfolgenden Artikel stellen wir die einzelnen Inseln kurz vor. Für weitergehende Informationen haben wir die detaillierten Artikel jeweils verlinkt.

Anguilla

Anguilla, Karibik
Naturbelassene Bucht auf Anguilla, Bild: Nikolay Tranov / shutterstock

Anguilla gehört zu der Inselgruppe der Kleinen Antillen in der Karibik und ist britisches Überseegebiet. Sie ist die Hauptinsel des Archipels, zu dem noch weitere unbewohnte Koralleninseln zählen und besteht selbst aus Korallen und Kalkstein. Anguilla ist circa 25 Kilometer lang, maximal fünf Kilometer breit und hat eine Gesamtfläche von 91 Quadratkilometern. Crocus Hill ist ihr höchster Punkt, der sich lediglich 65 Meter über dem Meeresspiegel befindet.

Antigua und Barbuda

Strand Antigua und Barbuda
Idyllischer tropischer Darkwood-Strand in Antigua-Insel in Karibischen Meeren mit weißem Sand, Türkisozeanwasser und blauem Himmel, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Der Wahl- und Werbeslogan des Inselstaates Antigua und Barbuda könnte auch als Programm für einen gelungenen Urlaub dienen: „Erlebe es, um es zu glauben“. Zweifellos ist es ein besonderes Erlebnis, einen der faszinierenden Sonnenuntergänge auf diesen sogenannten „Inseln über dem Winde“ zu erleben. Rosarot schimmern dort einige der insgesamt 365 Strände zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean.

Aruba

Aruba gilt als erste der sogenannten ABC Inseln (Aruba, Bonaire und Curacao). Bewohnt wurde die Insel bereits vor mehr als 3000 Jahren. Die als Arawak bekannte Bevölkerungsgruppe sind, so wird angenommen über die vorgelagerten und benachbarten Inseln Bonaire und Curacao jedoch auch von Venezuela her eingewandert.

Bahamas

Die Bahamas sind so etwas wie ein Zauberwort für Urlauber, die sich dem Fernweh nicht entziehen können. Das Meer glitzert türkis, an den Stränden wiegen sich die Palmen in einem warmen Wind und der weiße Sand lädt ein zu langen Wanderungen. Für Kenner dieser Inselgruppe ist dies alles eine betörende Mischung aus Luxus und einem heiteren Charme.

Barbados

Barbados verfügt im Vergleich zu den meisten anderen Inseln der Region über eine recht flache Topografie, da sie nicht vulkanischen Ursprungs ist und ist somit nicht nur zum Sonne tanken, sondern auch für Aktivitäten wie Fahrrad- oder Wandertouren geeignet. Es ist berühmt für seine weißen Sandstrände, das türkisfarbene und klare Wasser, leckere Kokosnüsse sowie einen unschlagbaren Rumpunch. Trotz all dieser verlockenden Eigenschaften ist dieses Paradies eine vom Tourismus vergleichsweise unberührte Insel, die meisten Besucher kommen aus Großbritannien.

Britische Jungferninseln

Norman Island, Britische Jungferninseln
Norman Island, Bild: Andy Deitsch / shutterstock

Die Britischen Jungferninseln sind zweifellos der Inbegriff aller Klischees, die sich Urlauber von einem exotischen Traumziel machen. Bis zu den Gipfeln der Berge ziehen sich grüne Regenwälder hinauf, und an den Stränden biegen sich die Palmen in einem zumeist milden Wind. Und wenn man sich nicht gerade die Hurrikan-Saison als Termin für seinen Trip gen Westen ausgesucht hat, darf man auf unbeschwerte Tage ohne nennenswerte Niederschläge und auf Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius hoffen.

Bonaire

Bonaire, welche zu den sogenannten ABC-Inseln (früher Niederländische Antillen) gehört (Aruba, Bonaire und Curacao) kann auf eine lang zurückliegende, wenn auch nicht ruhmreiche Geschichte verweisen. Als Ureinwohner zählen die Arawak, welche auch heute noch einen Großteil der Bevölkerung stellen. Daraus ergibt sich auch, das die in der Hauptsache verwendete Sprache das »Papiamentu« ist. Verständigungsschwierigkeiten sind deswegen aber nicht gegeben. Denn neben dem Niederländisch wird auch noch hinreichend Englisch gesprochen. Angenommen wird, das sich die Arawak, von anderen Inseln aus auf Bonaire angesiedelt haben.

Cayman-Inseln

Schneeweiße, endlos wirkende Sandstrände, im Hintergrund lässt sich das Rauschen der Wellen vernehmen, die nur wenige Meter vor den eigenen Füßen am Strand ausrollen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen blauen Himmel herab und es duftet sachte nach süßlich tropischen Früchten. An den Palmen nebenan hängen große Kokosnüsse. Mitten im karibischen Meer zwischen Kuba und Mexiko liegen die Cayman Islands, die malerisch schöner kaum sein könnten. Wer das Paradies auf Erden sucht, der findet es auf der dreiteiligen Inselgruppe.

Curaçao

Niederländische Antillen, Curacao
Türkisblaues Wasser in Curacao, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Curacao stellt unter den ABC-Inseln, neben Aruba und Bonaire, ein besonderes Juwel dar. Bereits 4.000 vor Christus wurde die Insel von den Vorfahren der Arawak-Indianer besiedelt. Bemerkenswertes Zeugnis geben noch heute die Höhlenmalereien in der Hatohöhle ab, welche auch besichtigt werden können. Nach und nach erging es der Insel dann genauso wie ihren benachbarten Inseln. Sie wurde zuerst von Spaniern, danach von den Niederländern, Engländern und Amerikanern in besitzenden Anspruch genommen. Wobei es allen gemein war, das sie vornehmlich an der Ausschlachtung der naturgegebenen Ressourcen interessiert waren.

Dominica

Wavine Cyrique Wasserfall Dominica
Wavine Cyrique Wasserfall am schwarzen Strand auf Dominica, Bild: david blais / shutterstock

Zwischen den bekannten Karibikinseln Martinique und Guadeloupe liegt die eher unbekannte Insel Dominica. Das Inselparadies bietet noch ursprüngliche Karibikatmosphäre abseits des Massentourismus. Urlauber, die nach Dominica kommen, erleben Abenteuer pur: Spektakuläre Landschaft, aufregende Wanderungen und eine mystische Kulisse, die aus Hollywoodfilmen bekannt ist, machen die Insel zu einer wahren Perle der Karibik. Ein wichtiger Faktor für diese prächtige Natur ist sicher auch der Naturschutz. Dieser wird auf Dominica sehr ernst genommen. So gibt es etwa einen „Cleaning Day“ und bereits in der Grundschule wird den Kindern der Respekt vor Tieren gelehrt.

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist in der Welt des Tourismus eine Großmacht. Sehr viel früher als die karibischen Nachbarn verstand es das Land, sich für Urlauber zu öffnen. Mit einer guten Infrastruktur, einem akzeptablen Wegenetz, modernen Hotelanlagen und einer überwältigenden Natur. Im Gegensatz zu Haiti, mit dem man sich die Perle der Antillen teilt, ist die Republik grün, und wer durch das Land reist, der begegnet riesigen Plantagen mit Zuckerrohr, Kaffee und Bananen.

Grenada

Saint George's, Grenada, kleinen Antillen
Saint George’s, die Hauptstadt von Grenada, Bild: Claudio306 / shutterstock

Die Karibikinsel Grenada ist die südlichste der Inseln über dem Wind. La Grenade nannten die Franzosen zur Kolonialzeit die Insel: das Juwel. Und ein Juwel ist sie in der Tat. Sie ist vulkanischen Ursprungs, nur 18 Kilometer breit und etwa 34 Kilometer lang, doch bis zu 840 Meter ragen die erloschenen Vulkane aus dem Meer.

Die Insel ist fast vollständig mit Regenwald bedeckt. Traumhafte Strände laden zum Verweilen ein, im Landesinneren locken unberührte Natur, Kraterseen, Wasserfälle und heiße Quellen. Und bei alledem gilt Grenada noch als Geheimtipp und ist nicht von Touristenmassen überschwemmt.

Guadeloupe

Über ein Dutzend vulkanische Inseln gehören Guadeloupe an, von diesen sind sechs bewohnt – Basse-Terre, Grande-Terre, Marie-Galante, La Désirade und die Îles des Saintes. Von einsamen Sandstränden bis hin zu bewaldeten Bergen erstreckt sich die landschaftliche Vielfalt des Archipels. Die beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre formen zusammen die Flügel eines Schmetterlings. Sie trennt ein Mangrovensumpf, der von einigen wenigen Brücken überspannt wird.

Haiti

Jamaika

Strand Montego Bay
Am Strand von Montego Bay, Bild: Sheri Swailes / shutterstock

Auf der paradiesischen Insel Jamaika gibt es so etwas wie ein „magisches Dreieck“: Reggae, Rastafari und Rum! Doch es sind nicht nur die heißen Rhythmen, die ungewöhnlichen Frisuren und die alkoholischen Getränke, die Gäste aus allen Teil der Welt in diese tropische Region locken. Vielmehr sind es die wunderbaren Strände, das zu allen Jahreszeiten warme Meer und die die faszinierende Unterwasserwelt an den Korallenriffen vor der Haustür Jamaikas. Aber der Sound des Reggae wird bei vielen Urlaubern im Gedächtnis bleiben, wenn sie längst wieder vom Alltag eingeholt worden sind.

Kuba

Kubas Sehenswürdigkeiten sind zum einen die Städte mit ihren prunkvollen, teils verfallenen Kolonialbauten. Andererseits kann man auf Kuba eine traumhafte Natur mit endlosen, weißen Stränden und exotischen Nationalparks erleben und genießen.
Die Mentalität der Kubaner, die zugleich durch Lebensfreude und Schwermut geprägt ist, ist überall spürbar, sogar in der traditionellen Musik und Tänzen des Landes, dem Son Cubano.

Martinique

Martinique ist eine der vielen Trauminseln der Karibik. Überzeugen kann nicht nur ihre politische Zugehörigkeit zur Europäischen Union, sondern auch die Freundlichkeit der Menschen und die einzigartige Kultur. Die Insel gehört zu Frankreich, weshalb auch Französisch gesprochen wird. Martinique liegt zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Karibischen Meer. Entfernt ist die Insel rund 6.000 Kilometer von Frankreich. Die Insel zählt zu den teureren Karibikinseln. Der Vorteil von Martinique: Hier kann man in Euro bezahlen! Für die Einreise wird zudem nur ein Personalausweis benötigt, was ebenfalls von Vorteil ist.

Montserrat

Montserrat
Ein typisches Bild auf Montserrat: Steinebedeckte Strände, Bild: t.m. urban / shutterstock

Aus der Luft beeindruckt Montserrat durch seine üppig grüne, tropische Vegetation und die drei vulkanischen Massive. Man unterscheidet die Silver Hills im Norden, die Centre Hills im Inneren der Insel und die Soufrière Hills im Süden. Der Soufrière ist einer der aktivsten Vulkane der Karibik und bekannt für eine Serie von desaströsen Ausbrüchen in den Jahren 1995 und 1997. Damals wurde die Hauptstadt Plymouth von einem verheerenden Aschestrom fast komplett verschüttet und wird darum auch oft als ein modernes Pompeji bezeichnet. Etwa zwei Drittel der damals rund 12.000 Einwohner mussten Montserrat aus Sicherheitsgründen verlassen – der gesamte Südteil der Insel wurde zur Sperrzone erklärt.

Puerto Rico

Puerto Rico ist die östlichste und kleinste Insel der Großen Antillen, zu denen auch Kuba, Jamaika und Hispaniola gehören. Das, unter US-amerikanischer Verwaltung stehende Land, ist ein Reiseziel, das bei Europäern noch relativ unbekannt ist, obwohl es alle Klischees der Karibik erfüllt. Der Hafen von San Juan, der Hauptstadt, wird allerdings täglich von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, deren Passagiere Puerto Rico dann an einem Tag entdecken möchten und für ein paar Stunden in Gruppen durch die malerische Altstadt geführt werden.

Saba

Saba, The Bottom
The Bottom auf Saba, Bild: Wandering Lexicon / shutterstock

Saba, stellt mit ihren Nachbarn Green Island ein tropisches Paradies dar. Desgleichen trifft auch auf die etwas weiter entfernten Inseln, wie Bonaire und Curacao zu. Das dies so bleibt, darum kümmert sich die von der niederländischen Krone eingesetzten Räte der jeweiligen Inseln. Tatsächlich gilt die Isel als ganzheitliches Naturschutzgebiet auf denen rigorose Regeln zum Schutz der Fauna und Flora, über und unter Wasser, herrschen. Nichtsdestotrotz finden viele Taucher und Segler, vereinzelt Jachten den Weg nach Saba.

Saint-Barthélemy

Die auch unter dem Namen St. Barts bekannte Insel ist als Teil des Überseedépartements ein wenig Frankreich inmitten der Kleinen Antillen. Die Insel vulkanischen Ursprungs gilt als Geheimtipp für erholsamen Urlaub abseits großer Menschenmengen. Sie nimmt nur eine Fläche von etwa 21 Quadratkilometern ein und ist die kleinste Insel der französischen Antillen, besticht dafür aber mit einer großen Vielfalt an Landschaften. St. Barts besitzt endlose feine, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, schillernde Korallenriffe, verschlungene Wanderwege im Landesinneren, eine exotische Blumenwelt sowie pittoreske Städte.

Saint Lucia

St. Lucia ist der Himmel auf Erden. Hier darf man sich auf einen unglaublichen Mix aus Natur und fantastischen Stränden freuen. Wer einmal in St. Lucia war, wird die Karibikinsel mit Sicherheit noch einmal besuchen. Geprägt ist St. Lucia von malerischen Landschaften, die mit ihrer satten, grünen Farbe und der bezaubernden Natur überzeugen können. Traumhafte Strände und ein tropisches Klima das ganze Jahr über überzeugen außerdem.

Saint-Martin & Sint Maarten

Eine der Besonderheiten der Karibik ist es, dass die Entfernung zwischen zwei Inseln nur eine Stunde betragen kann und man sich trotzdem in einer komplett neuen Welt befinden kann. Dieser Kontrast wird besonders deutlich, wenn man sich von einem Ziel zur Insel Sint Maarten begibt. Die Ruhe und Beschaulichkeit, die auf vielen der kleineren Inseln gefunden werden kann, wird hier ausgetauscht gegen Weltoffenheit und ein dauerhaft aktives Nachtleben. St. Maarten hat sich zum Puls der Karibik entwickelt und ist inzwischen bei Urlaubern aus der gesamten Welt ein begehrtes Ziel. Die Insel selbst kann dabei mit einigen interessanten Besonderheiten auftrumpfen.

Sint Eustatius

St. Eustatius, SSS-Inseln
Blick auf St. Eustatius, Bild: EQRoy / shutterstock

Bei einer Aufzählung der karibischen Insel würde mit Sicherheit ein großer Teil der Deutschen St. Eustatius völlig vergessen. Sofern sie denn überhaupt einmal vom Namen der Insel gehört haben welche früher zu den Niederländischen Antillen zählte. Anders könnte es da schon in den Niederlanden aussehen. Immerhin ist die kleine Insel in der Karibik bis heute eine besondere Gemeinde der Niederlande und hat eine lange Geschichte in der Kolonialisierung hinter sich. Die kleine Insel ist zu einem Mekka für jene Touristen geworden, die karibischen Flair ganz ohne Massentourismus erleben wollen. Es zieht vor allem die Liebhaber der Natur auf das kleine Inselparadies.

St. Kitts und Nevis

Der Inselstaat St. Kitts und Nevis gehört zu den zwölf kleinsten Staaten der Welt und beherbergt gerade einmal 55.000 ständige Einwohner. Dabei werden sich hier bei jedem Besuch deutlich mehr Menschen finden lassen. Die Inseln in der Karibik gehören nämlich zu den Geheimfavoriten von Urlaubern, die es nicht auf die touristisch stark erschlossenen Inseln wie die Dominikanische Republik zieht. St. Kitts und Nevis haben einen ganz eigenen Flair und sind, ganz im Gegensatz zu den Vorurteilen, nicht nur ein Ziel für Menschen mit einer dicken Brieftasche. Auch Urlauber mit dem Anspruch an eine besondere Kultur und tolle Sehenswürdigkeiten werden hier einen tollen Urlaub verbringen können.

St. Vincent und die Grenadinen

Eine beliebte Destination für Kreuzfahrten durch die Karibik, und trotzdem etwas abseits der überlaufenen Touristenpfade – die Insel St. Vincent, Hauptinsel des Inselreichs St. Vincent und die Grenadinen, lockt mit ihrem Kontrast aus idyllischen Stränden und menschenleeren Buchten sowie wildem Urwald, bergiger Wildnis und Vulkanlandschaften. St. Vincent mit seiner Hauptstadt Kingstown, einer Fläche von 346 Quadratkilometern und etwa 25.000 Einwohnern ist Teil des Commonwealth of Nations und sein Name geht auf das Jahr 1498 zurück, als Christopher Kolumbus am Sankt-Vinzenz-Tag dort an Land ging. Die atemberaubende karibische Landschaft zieht nicht nur Urlauber und Naturliebhaber, sondern auch Filmteams an, sodass mehrere Orte der Insel zu Kulissen der berühmten „Fluch der Karibik“-Filme wurden.

Trinidad und Tobago

Strand Trinidad & Tobago
Traumhafter Strand von Trinidad & Tobago, Bild: Claudio306 / shutterstock

Direkt vor der Küste von Venezuela befindet sich der oft genannte aber selten besuchte Inselstaat Trinidad & Tobago. Die beiden südlichsten Inseln der Antillen haben eine lange und kuriose Geschichte und gelten bis heute aufgrund ihres exotischen Namens als eine Kuriosität im Alltag und in den verschiedenen Foren und Berichten für Reisen. Dabei lässt sich der Charme der Karibik hier auf eine ganz besondere Weise erleben. Es sind nicht zuletzt die Menschen selbst, die diesen Ort zu einem besonderen Ziel für Reisende und Urlauber aus der gesamten Welt machen. Darüber hinaus gibt es auf den beiden Inseln eine Menge Dinge zu entdecken.

Turks And Caicos Islands

Unbekannte, traumhafte Schönheiten wie die Turks- und Caicosinseln besitzen gerade wegen ihrer Unbekanntheit so viel Charme und Reiz. Noch ist die Idylle ein weniger bekanntes Urlaubsziel und eigentlich möchte man über solch einen Ort gar nicht so viel berichten, das Geheimnis lieber bewahren. Andererseits aber soll jeder Mensch die Möglichkeit bekommen, einmal ins Paradies und wieder zurück zu können.

Virgin Islands / Amerikanische Jungferninseln

Der Archipel der Amerikanischen Jungferninseln gehört zu den Kleinen Antillen. Die US Virgin Islands, wie sie offiziell heißen, bestehen aus ca 68 Inseln. Nur die 3 größten unter ihnen, St. Thomas, St. John und St. Croix, sind ständig bewohnt. Die Inselgruppe ist ungefähr 70 km von Puerto Rico entfernt. Auch bis zur Dominikanischen Republik ist es nicht so weit.

Grüne Oasen Deutschlands: Entdecken Sie die Naturwunder der Eifel

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Wenn es darum geht, den nächsten Urlaub zu planen, konzentrieren sich viele Menschen auf Ziele, die sich in der Ferne befinden. An sich ist dagegen natürlich nichts einzuwenden, dennoch sollte man auch mal Gegenden ansteuern, die etwas näher liegen, weil auch diese so einiges zu bieten haben. Das trifft etwa auf die Eifel zu, die neben interessanten Städten auch mit einer spannenden Natur aufwarten kann, die entdeckt werden möchte.

Deutschland hat eine Menge Urlaubsgebiete, in denen man genauso wie im Ausland entspannen oder faszinierende Dinge erblicken kann. Dazu gehören ebenso die Naturwunder der Eifel, die es einem ermöglichen, dass man eine schöne Zeit und – wieder zu Hause angekommen – auch etwas zu erzählen hat. So sollte man beispielsweise auf jeden Fall einmal den Nationalpark Eifel besucht haben, der mit dichten Naturwäldern genauso lockt wie mit wunderschönen Bachläufen, der bunte Wiesen mit einer großen Artenvielfalt bietet und über tolle Felsenlandschaften verfügt. Und der außerdem die Heimat von Mooren und Heiden ist.

Landschaften, die von Vulkanen gestaltet worden sind

Wer im Nationalpark Eifel wandern möchte, dem werden diverse Wanderwege mit einer Länge von insgesamt knapp 250 Kilometern geboten. Möglichkeiten genug also, um den Alltag hinter sich zu lassen und in die Natur einzutauchen, was auch daran liegt, dass dieser im Jahr 2004 gegründete Nationalpark eine Fläche von bemerkenswerten 11.000 Hektar hat. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Wildnis-Trail, dessen Länge 85 km beträgt. Hier kommt man nicht nur in Bezug auf verschiedene Aussichten auf seine Kosten, sondern kann sich auch der Herausforderung von großen Steigungen und Gefällen stellen.

Doch auch sonst weiß die Eifel mit Naturwundern zu begeistern. So befinden sich dort etwa mehrere Hundert Vulkane. Dass diese die Landschaft entscheidend geprägt haben, sieht man beispielsweise an den über 70 Maaren. Ein Maar ist eine trichter- oder schüsselförmige Mulde, die entweder trocken geblieben ist oder sich mit Wasser füllte, sodass dort ein See entstand. Viele dieser Maare – etwa das Pulvermaar, das Eichholzmaar oder das Immerather Maar – laden zum Verweilen ein, um nicht nur die Natur selbst, sondern ebenso die Ruhe der ansprechenden Umgebung zu genießen.

Die abenteuerliche Natur erleben

Ebenfalls empfehlenswert ist die Teufelsschlucht, die sich vor vielen tausend Jahren aufgrund von sich abwechselnden Witterungen bildete, durch die sich riesige Felsen lösten und zu Boden stürzten. Dadurch entstand eine Landschaft, die eine abenteuerliche Wanderung möglich macht und in der es viel zu entdecken gibt. Denn neben Wasserfällen findet man dort auch bemooste Felsen, die wiederum in den unterschiedlichsten Formationen zu bestaunen sind und teils beachtliche Höhen aufweisen. Langeweile kommt auch hier jedenfalls nicht auf!

Noch ein erwähnenswertes Naturwunder der Eifel stellt der Wallende Born dar. Dabei handelt es sich um einen Kaltwassergeysir in Wallenborn. Falls bei der Ankunft dort gerade nichts zu sehen ist, muss man etwas warten, denn der Geysir bricht ungefähr jede halbe Stunde aus und ist dann für circa fünf Minuten aktiv. Und wer für spannende Wanderungen auf Holzstegen zu begeistern ist, dem sei das Hochmoor Hohes Venn ans Herz gelegt, das eines der letzten Hochmoore in Europa ist.

Die Eifel lohnt sich

Wer Lust auf ganz besondere Naturwunder hat, sollte sich in die Eifel begeben. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet viel fürs Auge und lässt keine Langeweile aufkommen.

Skigebiet Willingen

Das Skigebiet Willingen zählt zu einem der besten Wintersportorte in Deutschland! Der Ort liegt in einer bezaubernden Landschaft, mitten im Sauerland. Die herrliche Natur und die guten Schneebedingungen machen dieses Skigebiet zu einer perfekten Urlaubsregion für Skibegeisterte. Es liegt auf einer Höhe zwischen 530 und 830 m über dem Meeresspiegel und ist somit ideal für ein Schneespaß-Erlebnis. Anfänger und Fortgeschrittene finden hier gleichermaßen das ideale Gelände, um sich auszutoben. Das Skigebiet bietet ein breites Spektrum an unterschiedlichen Pisten und Liften, die jedem Wintersportler den besten Fahrspaß bietet. Auch Après-Ski-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, denn es gibt zahlreiche Bars, Clubs und Restaurants. In dieser tollen Abenteuerlandschaft kann man sich nicht nur auf den Ski- und Snowboardpisten amüsieren, sondern auch andere Wintersportarten wie Langlauf, Rodeln oder Eislaufen ausprobieren. Das Skigebiet Willingen ist immer eine gute Wahl, für Skifans, die in Deutschland ein besonderes Skigebiet suchen.

Lage des Skigebietes Willingen

Das Skigebiet Willingen befindet sich im schönen Hochsauerland im Nordwesten Deutschlands. Sie erreichen den Ort leicht mit dem Auto. Die A45 ist nur wenige Kilometer entfernt. Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden. Die zentrale Lage in der Mitte von Deutschland erspart Skifans den langen Weg in die Alpen. Die Städte im Ruhrgebiet sind in unmittelbarer Nähe.

Winteraktivitäten

Skywalk Willingen
Skywalk in Willingen, Bild: P. Heitmann / shutterstock

Im Skigebiet Willingen gibt es sehr viele Möglichkeiten für Freunde des Skisportes. Neben den Ski- und Snowboardpisten gibt es noch Langlaufloipen und Rodelstrecken. 120 Schnee-Erzeuger sorgen dafür, dass 13 km beschneite Pisten bei entsprechenden Wetterbedingungen zur Verfügung stehen. Durch eine Flutlichtanlage ist der Skispaß auch an bestimmten Tagen in der Dunkelheit möglich. Es gibt eine Vielzahl von Pisten in allen Schwierigkeitsgraden. Mehrere Kinderförderbänder ermöglichen es auch den Kleinsten sicher den Hang zu erobern. Zudem bieten mehrere Skischulen ihre Dienste an. Im entsprechenden Kurs kann man sich das nötige Wissen für das Skifahren aneignen und praktisch umsetzen. Sie können sich natürlich auch eine komplette Skiausrüstung vor Ort ausleihen. Mehrere Ausleihstationen stehen Ihnen mit ihren Diensten zur Verfügung.
Die moderne Skiausrüstung wird individuell angepasst und perfekt eingestellt. Somit steht dem sicheren Skivergnügen nichts im Wege. Winterwanderungen zählen zu den besonderen Aktivitäten in dieser bezaubernden Naturlandschaft. Es gibt unzählige Wege, um die Schneelandschaft mit den Wanderschuhen zu entdecken. Bei einer Pferdeschlittenfahrt kann sich die ganze Familie an der romantischen Winterlandschaft erfreuen. Das Glockengeläut der Schlitten ist einfach märchenhaft. Eine Eislaufbahn sorgt zudem auch am Abend für winterliches Vergnügen.

Unterkunftsmöglichkeiten

Im Skigebiet Willingen gibt es eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten. Dazu gehören Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser. Es gibt auch eine Reihe von Hütten, die sowohl im Winter als auch im Sommer eine bequeme Unterkunft bieten. In Willingen gibt es mehrere Wellness-Hotels, die mit den Annehmlichkeiten einer Wohlfühloase werben.  Entspannung und eine unvergessliche Atmosphäre sind garantiert. Die Gastlichkeit und der gute Service dieser Unterkünfte sind deutschlandweit bekannt.  Zudem können auch kleine Hotels und Pensionen mit der familiären Atmosphäre punkten. Willingen bietet eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten für jeden Geschmack und jedes Budget. Einzelreisende wie auch Familien finden immer die geeignete Unterkunft.

Sehenswürdigkeiten

Im Skigebiet Willingen gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Zu den besonderen Attraktionen des Skigebiets gehören das Ettelsberg-Panorama, eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Wälder und Berge. Zudem gibt es in der Umgebung auch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie die Burgruine Eisenberg, das Museum für Kulturgeschichte, das idyllische Schloss Waldeck oder der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Willingen ist ein ausgezeichneter Ort, um sich zu entspannen und neue Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Ausflugstipps in der Nähe

Neben den Skipisten und Wintersportmöglichkeiten bietet diese Urlaubsregion auch noch viele tolle Aktivitäten und Ausflugsziele. Einige der beliebtesten Ausflugstipps sind:

1. Der beeindruckende Ettelsberg-Panorama-Aussichtsturm: Genießen Sie eine traumhafte Aussicht auf das Skigebiet Willingen und die umliegenden Berge.

2. Der Rothaarsteig: Dieser Wanderweg ist eine tolle Möglichkeit, die Natur zu genießen und die herrliche Winterlandschaft zu erkunden.

3. Schloss Waldeck: Erkunden Sie die beeindruckende Burgruine und lernen Sie mehr über die Geschichte der Region.

4. Restaurants und Cafés: Genießen Sie die lokalen Spezialitäten in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés im Skigebiet Willingen. Die regionale Küche hat so manche Überraschung auf Lager.

Fazit:

Das Skigebiet Willingen bietet eine Vielzahl von Wintersportmöglichkeiten für alle Alters- und Erfahrungsstufen. Die gute Organisation und die moderne Ausstattung mit Beschneiungsanlagen machen jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Insgesamt ist Willingen ein ausgezeichneter Ort, um in ein deutsches Wintermärchen einzutauchen.