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Dienstag, Januar 20, 2026
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Henne Strand und Umgebung – das hat Dänemarks Westküste zu bieten

Das Küstenland Dänemark bietet Urlaubern in jeder Altersklasse die perfekten Urlaubsbedingungen. Abseits der städtischen Luft der Landeshauptstadt Kopenhagen lassen sich endlose Strände und atemberaubende Landschaften entdecken. Besonders beliebt ist hierbei das Urlaubsgebiet Henne Strand und seine naheliegenden Städte.

Endlose Strände und traumhafte Dünen: Ferienparadies Henne Strand

Leuchtturm Helnæs auf der Insel Fünen
Leuchtturm Helnæs auf der Insel Fünen, Bild: LGieger

Henne: Der beliebte dänische Ferienort Henne Strand ist zwar nicht der größte Urlaubsort in Dänemark, jedoch zählt er zu den touristischsten Orten. Seine familiäre Atmosphäre zieht jährlich Urlauber von überall auf der Welt an. Auch bei den Deutschen bleibt der an der Nordsee liegende Ort nicht unentdeckt. Henne Strand verspricht Single-, Familien- und Romantikurlaubern sowie Urlaubern mit Hund die richtigen Aktivitäten. In einer Kombination aus Aktion und Erholung ist in Henne für Reisende jeden Alters etwas dabei.

Besonders stolz ist die dänische Gastronomie dabei auf ihre Barrierefreiheit. Die Barrierefreiheit zieht sich dabei über den Stadtkern bis hin zum Strand und ins Wasser. Plant man seine Reise im Sommer durchzuführen, können Urlauber an der Küste Sonne tanken, Drachen steigen lassen, Beachvolleyball spielen, Sandburgen bauen und entspannen.

Entscheidet man sich zusammen mit seinen Lieben oder allein nach Henne Strand zu reisen, erlebt man einen Urlaubsort, an dem keine Grenzen gesetzt werden. Da der Ort hauptsächlich auf den Tourismus ausgerichtet ist, sind alle Bedürfnisse speziell auf die Reisenden abgestimmt. So gibt es beispielsweise viele Ferienhäuser am Henne Strand, die das ganze Jahr über gebucht werden können. Das Stadtzentrum besteht hauptsächlich aus Geschäften und Restaurants, die das ganze Jahr über geöffnet sind. Darüber hinaus verfügt der Ort über einen Campingplatz, ein Hallenbad, einen Tennisplatz, einen Fahrrad- und Pferdeverleih, Minigolf und einen internationalen 18-Loch-Golfplatz.

Umgebung: Houstrup Strand und die höchste Düne Dänemarks

Wenige Minuten entfernt von Henne Strand liegen bereits viele weitere Urlaubsorte mit neuen Sehenswürdigkeiten und Angeboten – darunter Houstrup Strand. Die im Jütland liegende Ortschaft Houstrup Strand bietet ihren Urlaubern erneut eine Handvoll renommierter Ferienhäuser und Strände. Die Entfernung zum Henne Strand beträgt ungefähr 7 Kilometer. Diese wenigen Kilometer sind perfekt für eine Wanderung, eine Radtour, oder einen Ausritt.

Die verschiedenen Radwege eignen sich dabei auch für Anfänger und kleinere Radfahrer, da die Landschaft sehr eben ist. Der Strand von Houstrups liegt ebenso an der Nordsee und erstreckt sich über mehrere Kilometer, bis an die Strände anderer Städte. Ein Teil des Strandes ist offiziell der Freikörperkultur zugeschrieben und somit ein FKK-Strand. Möchte man im Urlaub die Strände entdecken, empfiehlt es sich diese an den Stand Gezeiten zu besuchen. Diese variieren je nach Uhrzeit, Wetter, Lage und Jahreszeit. Südlich von Houstrup liegt die Blåbjerg Plantage, eine riesige Naturlandschaft, welche von Flugsand geformt wurde. Für Wanderfreunde hat die Ortschaft viele Wege zu bieten. Egal, ob es über die steilen Küstenhügel, durch die beeindruckenden Sanddünen oder die Heidelandschaft gehen soll – die Wanderwege Houstrup Strands sind für Wanderer jeden Alters einmalig.

Darüber hinaus bietet die Dünenpflanzung „Blåbjerg“ ideale Bedingungen für Mountainbiker. Die Klitplantage Blåbjerg ist Dänemarks höchste Düne. Da das restliche Land sehr eben ist, ermöglicht die auf 64 Meter ansteigende Höhe einen weiten Ausblick auf das Land. Wanderbegeisterte haben die Möglichkeit vom Blåbjerg ein Naturerlebnis, mit einer tollen Aussicht auf die Dünen, zu erblicken. Ein Vorteil der geringen Dünenhöhe ist zudem, dass die Wanderungen nicht so anstrengend und auch für kleinere Urlauber mühelos zu erreichen ist.

Dänemark: Blåvand Strand und weitere beliebte Urlaubsgebiete

Blavandshuk Fyr, Blavand
Blåvandshuk Fyr, der westlichste Leuchtturm Dänemarks, Bild: PIXEL to the PEOPLE / shutterstock

Ein weiterer beliebter Urlaubsort, der nur wenige Minuten von Henne Strand entfernt ist, wäre die Stadt Blåvand. Die Stadt und ihr Stadtviertel Blåvand Strand ermöglichen es Sommerurlaubern aus Deutschland einen naheliegenden Strandurlaub durchzuführen. Die Strände nähe Blåvand gelten als die kinderfreundlichsten Strände Dänemarks, da sie sehr flach sind. Am Horns Rev des Strandes, das ungefähr 40 Kilometer ins Meer hinausragt, und dabei fast eine Art Lagune bildet, gibt es zudem so gut wie keine Strömungen. Die Strömungen der dänischen Nordsee variieren grundsätzlich je nach Jahreszeit und Wetter. Sie sind jedoch meistens von unterschiedlichen Stärken zu unterscheiden.

Einer der Vorteile an den dänischen Ortschaften ist, dass sie in nur wenigen Autostunden von Deutschland aus erreicht werden können. Besonders bei einem Familientrip mit Kindern können die geringen Anreisestunden Goldwert sein. Neben Autoreisen kann das Land mit dem Flugzeug, dem Bus und dem Zug erreicht werden. Da sich Dänemark in seiner Weiten Landschaft sehr streckt, empfiehlt es sich die Aktivitäten vorher genau zu planen und über das Mieten eines Leihwagens oder eines Fahrrads vor Ort nachzudenken. Soll es das Fahrrad sein, empfiehlt es sich bei der Buchung eines Ferienhauses nachzufragen, ob Fahrräder vorhanden sind.

Neben den Fahrrädern gibt es in manchen Ferienhäusern auch Surf- und Segelboards. Da Dänemark überwiegend von Wasser umgeben ist, ist Segeln eine allseits beliebte Freizeitaktivität und in vielen Regionen Dänemarks möglich. Auch das Surfen ist eine beliebte Wassersportart und kann entlang der Westküste in einer Surfschule erlernen werden. Pflicht hierbei ist in jedem Fall eine Schwimmweste zu tragen.

Wandern in den Bergen: Welche Dinge dürfen nicht fehlen?

Wandern verbindet Bewegung und die Natur. Wer sich auf Wanderschaft begibt, sollte sicherstellen, dass er die richtige Ausrüstung dabeihat. Dies gilt ganz besonders für Wandertouren in den Bergen. Neben Essen und Trinken sind geeignete Kleidung, passendes Schuhwerk und Wanderstöcke Pflicht.

Auf Wanderschaft: Das gehört zur Wanderausrüstung

Viele Menschen haben das Wandern wieder für sich entdeckt. Während es die einen gemütlich angehen, testen andere schon mal ihre Grenzen aus und begeben sich auf eine mehrtägige Tour durch die Berge. Ambitionierte Wanderer und Pilger erleben auf ihren langen Ausflügen viele aufregende Dinge, die nicht selten vollkommen unerwartet sind.

Vor jeder Wandertour steht daher die gründliche Vorbereitung und damit verbunden die Überlegung, welche Dinge in den Wanderurlaub mitkommen sollen. Was bei keiner Wanderung in Vergessenheit geraten darf, ist die richtige Ausrüstung. Um nichts zu übersehen, ist es ratsam, zuvor eine Packliste anzulegen, auf der alle wichtigen Dinge notiert sind.

1. Die Wanderschuhe

Wanderschuhe gibt es in vielen Ausführungen, von halbhohen Schuhen bis hin zu Bergstiefeln. Für Wanderungen in den Bergen empfehlen sich Schuhe, die bis über den Knöchel reichen. Damit verleihen sie dem Träger einen sicheren Tritt und schützen dessen Knöchel vor Steinen. Bei Wanderschuhen kommt es darüber hinaus auf die richtige Passform an. Sie sollten bequem und gut sitzen, da sie über mehrere Stunden (auf unwegsamem Untergrund) getragen werden. Wichtig ist auch die Pflege der Wanderschuhe. Diese sollten intensiv nach jeder Wanderung mit passenden Pflegemitteln gereinigt werden. Die Reinigung sollte nur per Hand durchgeführt werden, um das Material zu schonen.

2. Wanderbekleidung

Die richtige Wanderbekleidung ist das A und O beim Wandern. Diese sollte atmungsaktiv sein. Viele Wanderfans schwören deshalb inzwischen auf Sportunterwäsche und Funktionsshirts. Da gerade in den Bergen das Wetter schnell umschlagen kann, darf im Gepäck außerdem eine Softshelljacke, ein Windbreaker oder eine Regenjacke nicht fehlen. Auch eine geeignete Wanderhose ist wichtig. Zur Auswahl stehen kurze und lange Hosen. Besonders praktisch sind Hosenmodelle, bei denen sich die langen Beine bei Bedarf abnehmen lassen.

3. Kopfbedeckung, Sonnenschutz & Co.

Jeder Skifahrer weiß, dass die UV-Strahlung in hohen Lagen stärker ist. Dies sollten auch Wanderer beherzigen und sich mit einer geeigneten Kopfbedeckung (zum Beispiel einem Cap), Sonnenbrille und Sonnencreme entsprechend schützen.

4. Wanderstöcke

Nicht jeder Wanderer legt Wert auf Wanderstöcke. Wer jedoch in den Bergen wandert, sollte auf die praktischen Helfer nicht verzichten. Je steiler die Wege sind, desto nützlicher werden die Stöcke. Sie entlasten die Beine, da die Arme zusätzlich eingesetzt werden, und helfen so beim Aufstieg. Den Unterschied merkt man meist am nächsten Tag, wenn der Muskelkater nicht allzu stark ist.

5. Essen und Trinken

Bei längeren Wanderungen ist die Ernährung äußerst wichtig, um den Körper mit Flüssigkeit und Energie zu versorgen. Snacks wie Studentenfutter und Müsliriegel eignen sich für die kleine Stärkung zwischendurch. Nach der Wandertour darf es dann eine zünftige Brotzeit sein, damit der Körper den Energiespeicher wieder auffüllen kann.

Wasser sollte auf Wanderungen immer in ausreichender Menge dabei sein. Wer hierbei großen Wert auf Nachhaltigkeit legt und auf Flaschen und Müll verzichten möchte, kann ein spezielles Trinksystem nutzen. Dabei handelt es sich um einen Beutel mit integriertem Schlauch. Der Schlauch ragt anschließend aus dem Rucksack heraus und lässt sich an der Seite befestigen. So kann der Wanderer bei Bedarf Wasser trinken, ohne dafür den Wanderrucksack absetzen zu müssen.

6. Wanderrucksack

Ein guter Wanderrucksack darf auf einer Wandertour natürlich auch nicht fehlen. Für eine Tagestour reicht ein Rucksack mit einem Volumen zwischen zehn und 30 Litern aus. Für mehrtägige Wanderungen sollten größere Modelle gewählt werden, damit ausreichend Platz für Proviant und Ersatzkleidung vorhanden ist.

Der Aufbau eines Wanderrucksacks ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich. Einige Modelle sind mit einem praktischen Netzrücken ausgestattet. Ein Meshbezug sorgt für eine gute Belüftung des Rückens und beugt Schwitzen vor. Auch bei der Ausstattung gibt es einige Unterschiede. Die meisten Wanderrucksäcke verfügen über zahlreiche Fächer, in denen sich Trinkflaschen, Smartphone, Brieftasche und andere Utensilien verstauen lassen.

7. Schlafsack

Wer sich auf eine mehrtägige Wanderreise begibt, ist gut beraten, wenn er zusätzlich einen Schlafsack mitnimmt. Zwar sind die Schlafplätze in Berghütten meist recht gut ausgestattet. Dennoch ist es ratsam, sich im Vorfeld zu informieren, wie es mit dem Bettzeug aussieht. Sollte keine Bettwäsche vorhanden sein, kann der Wanderer auf seinen Schlafsack zurückgreifen.

8. Notfallsets

Beim Wandern kann immer etwas passieren. Deshalb ist in Sachen Sicherheit hier mehr tatsächlich mehr. Wer mehrere Tage unterwegs ist, sollte unter anderem folgende Dinge dabeihaben:

  • Erste-Hilfe-Set
  • Blasenpflaster
  • Mikrofasertuch oder Handtuch
  • Stirnlampe
  • Powerbank für das Smartphone
  • Neoprenhandschuhe

Gegebenenfalls erweist sich außerdem eine Regenhülle für den Rucksack als nützlich, insbesondere dann, wenn es in der jeweiligen Region häufig regnet.

Was gilt es beim Wandern außerdem zu beachten?

Wandern wiederentdeckt
Viele Menschen haben das Wandern in der Natur wieder für sich entdeckt, Bild: Dmitry Molchanov / shutterstock

Ob in Europa, Amerika, Asien oder Afrika – wer sich auf eine Wandertour begibt, muss sich an die in dem jeweiligen Land geltenden Regeln halten, um die Natur, andere Menschen und sich selbst zu schützen. Darüber hinaus gilt:

Wer zuvor noch nie in den Bergen unterwegs war, sollte mit kleinen Touren anfangen, um die eigene Kondition zu testen. Unerfahrene Wanderer werden den Unterschied zwischen einer Wanderung in der Ebene und in den Alpen schnell merken. Nach und nach lässt sich die Länge der Touren steigern. Auch die Höhe spielt eine Rolle. Besser ist es, nicht zu weit oben zu beginnen. Für die ersten Wanderungen empfehlen sich bis zu 1.500 Meter Meereshöhe. So gewöhnt sich der Körper besser an die Höhenunterschiede.

Insgesamt sollte jeder darauf achten, seinen Körper beim Wandern nicht zu überanstrengen. Schwitzen ist normal und gehört dazu. Wenn beim Gehen allerdings Schmerzen auftreten, sollte man besser langsamer wandern oder eine Pause einlegen. Eine Regel sagt dazu Folgendes: Wenn man sich beim Wandern ohne Probleme mit jemandem unterhalten kann, geht man im idealen Wandertempo.

Tirol besuchen: Für Touristen ein Paradies

Tirol ist ein beliebtes Reiseziel. Zu recht, denn nicht nur ist das nördlichste Bundesland Österreichs sehr leicht erreichbar, Tirol bietet auch hervorragende Grundsteine für einen angenehmen Aufenthalt. Zu jeder Jahreszeit lässt sich etwas erleben und entdecken. Aber was bietet Tirol insgesamt und welche Highlights gibt es zu erkunden? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Ob Sommer oder Winter: Tirol hat immer viel zu bieten

Natürlich: Im Winter schlägt das Herz Tirols höher, denn die Wintersportgebiete ziehen Urlauber nicht umsonst aus der ganzen Welt in die Alpenregion. Doch dort, wo sich im Winter der Schnee türmt, zeigt sich im Sommer die Natur in all ihrer Pracht- beste Voraussetzungen für einen Aktivurlaub in Österreich. Einige Highlights des Bundeslands:

  • Wintersport – in ganz Tirol gibt es 81 Skigebiete. Diese Zahl dürfen sich Wintersportfans auf der Zunge zergehen lassen. Die Bekanntesten sind sicherlich die »Bergbahn Kitzbühel«, das Skigebiet der SkiWelt am Wilder Kaiser, sowie die Skigebiete Gurgl, Hintertuxer Gletscher, Hochzillertal, Arlberg und Ischgl. Viele der anderen Skigebiete gehören zu den Kurzstrecken, die teils nur bis zu fünf Pistenkilometer haben. Dafür liegen diese Minigebiete allerdings teils sehr zentral und sind daher auch für diejenigen, die sich nicht auf die Bretter konzentrieren möchten, geeignet.
  • Winterliche Beschäftigung – neben Skifahren und Snowboards treibt das Winterwandern oder auch der Langlauf vielen Urlaubern ein Leuchten in die Augen. Für große und kleine Rodler stehen zudem Rodelbahnen zur Verfügung.
  • Die Städte – Innsbruck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel und Wörgl bieten sich, je nach Aufenthaltsort, gut für einen Ausflug an. So wartet in Kufstein die alte Festung, die hoch über der Stadt thront und ein Heimatmuseum beheimatet. Innsbruck ist nicht nur durch die Vier-Schanzen-Tournee bekannt, gerade die Altstadt aus der Kaiserzeit begeistert. Direkt aus Innsbruck heraus geht es mit der Nordkettenseilbahn in die Berge.
  • Natur – sie zeigt sich in Tirol in all ihrer Vielfalt. Gebirge, Gletscher, Naturparks, wunderschöne Seen und Naturschauspiele gibt es quasi überall zu entdecken.

Tirol gehört zu den Urlaubsgebieten, die für jede Altersklasse ideal sind. Familien mit Kindern können sich gemeinsam entspannen und viel erleben, denn immer wieder gibt es altersgerechte Angebote für die Kleinen. Wer zwischendurch feiern will, der wird in den Wintersportgebieten stets fündig, doch auch im Sommer wissen Innsbruck, Wörgl und der Rest von Tirol, wie die Nacht bis zum Morgengrauen durchgemacht werden kann.

Attraktive Unterkünfte in Tirol

Natürlich hat sich der Tourismus in Tirol in den letzten Jahrzehnten verändert. Waren einst Wanderungen und der Wintersport weit oben auf der Agenda, sind Familienurlaube und Wellnessangebote heute weit verbreitet. Wie divers Tirol ist, zeigt sich an den Unterkünften:

  • Bauernhöfe – perfekt für Familien und teils sogar als Mitmach-Bauernhof geplant, lassen sich hier traumhafte Ferien verbringen. Je nachdem, ob der Bauernhof im Tal oder doch auf einer Alm liegt, ist das Erleben der Natur eine völlig neue Erfahrung. Welche Mädchenherzen schlagen nicht höher, wenn die Haflingerhengste auf der Hengstalm am Berg besucht werden können?
  • Pensionen – von größer bis klein und urig. Wer Lust hat, der kann auf einer der höchsten Almen in eine Pension einkehren und die Welt sprichwörtlich tief unter seinen Füßen betrachten. Etliche Pensionsbetriebe bieten mittlerweile sogar ein wenig Wellness an, doch immer ist für das leibliche Wohl gesorgt.
  • Hotels – Sport-, Fitness-, Wellness- oder Familienhotels – wer nach bestimmten Unterkünften sucht, der sollte seine Wünsche nicht ausklammern. Je nach Region in Tirol spezialisieren sich einige Hotels auf einzelne Facetten. Die Wellness kommt jedoch nie zu kurz.
  • Ferienhäuser/Ferienwohnungen – selbstverständlich können Reisende auch ein Haus oder eine Wohnung anmieten. Gerade in den beliebten Ferienregionen stehen die unterschiedlichsten Unterkünfte zur Verfügung.
  • Campingplätze – auch sie fehlen nicht. Wie in vielen Regionen, sind die Plätze mittlerweile aufgeteilt in Dauercamper, Stellplätze für Urlauber, Mietwohnwagen und natürlich die Mobilheime, die angemietet werden können.

Direkt in den beliebten Urlaubsregionen sollten Reisende möglichst frühzeitig buchen, damit sie ihre Wunschunterkunft erhalten.

Was lässt sich in Tirol unternehmen?

Innsbruck in Tirol
Innsbruck ist auf jeden Fall eine Reise wert und bietet für Städtereisende viele Highlights, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Outdoor-Aktivitäten sind sicherlich das Maß aller Dinge in Tirol. Selbst Wandermuffel entdecken meist ihre Liebe zum Laufen, denn die Natur lockt einfach nur nach draußen. Kommen dann noch Naturschauspiele wie Wasserfälle oder tiefe Schluchten dazu, können Schlösser und Burgen entdeckt werden, bevor in einen Gasthof eingekehrt wird, ist die Welt perfekt. Mutige können sich an den Kletterwänden versuchen. Und sonst?

  • Hochseilgärten – nicht jeder mag es, direkt am Berg zu klettern. Hochseilgärten sind die Alternative für jedermann, und es gibt sie in Tirol überall dort, wo es auch Berge gibt. Die meisten Hochseilgärten sind so aufgebaut, dass Anfänger, Kinder und Vollblutprofis auf ihre Kosten kommen.
  • Badeseen – etliche Badeseen warten auf Reisende. Sie verteilen sich über das ganze Bundesland und sind im Regelfall für das Schwimmen nicht nur freigegeben, sondern bewirtschaftet.
  • SehenswürdigkeitenInnsbruck lässt sich beinahe als gesamte Stadt als Sehenswürdigkeit beschreiben. Es gibt einfach zu viel zu entdecken. Rattenberg bietet nicht nur alte Hausfassaden, sondern einen Einblick in die Glaskunst. Lienz lockt den Touristen beinahe mit einem Hauch mediterranen Wesens, immerhin säumen Palmen ganzjährig die Gassen. Das Wahrzeichen der Stadt ist jedoch die Burg.

Eigentlich genügt es, morgens die Pension zu verlassen und sich einfach aufzumachen, etwas zu entdecken. Es wird nicht lange dauern, bis Tirol seinen Zauber versprüht und Urlauber gar nicht mehr heim wollen.

Fazit – so nah und doch so faszinierend

Je nach Wohnort ist Tirol nur einen Katzensprung entfernt. Doch auch für Nordlichter ist das österreichische Bundesland gut zu erreichen, immerhin müssen keine Pässe überquert werden. Wo auch immer der Urlaub in Tirol hinführt, es wird sicherlich nicht langweilig werden, denn für jede Jahreszeit und jedes Wetter ist die passende Unterhaltung vorhanden. Übrigens dürfen sich Autofahrer in diesem Urlaub freuen: Die Benzinpreise liegen in Österreich stets deutlich unter dem deutschen Niveau.

Diese Reiseausrüstung darf auf keinem Trip fehlen

Reisen machen dann besonders viel Spaß, wenn man auf jede Situation bestmöglich vorbereitet ist. Deswegen ist es eine gute Idee, eine umfassende und hochwertige Reiseausrüstung zusammenzustellen. Diese sollte unter anderem Komponenten wie eine Trinkflasche, Regenjacken, einen Rucksack, eine Powerbank, aufblasbare Reisekissen und eine Reiseapotheke enthalten. Worauf bei der Auswahl der einzelnen Reiseutensilien zu achten ist, erläutert dieser Artikel.

Eine zuverlässige Trinkflasche

Gerade wer einen Abenteuer- oder Campingurlaub plant und viel in der freien Natur unterwegs sein möchte, braucht eine Trinkflasche. So ist sichergestellt, dass man selbst bei ausgiebigen Wanderungen und Gipfelerlebnissen nicht dehydriert und den Ausflug ohne Kopfschmerzen und Schwindel genießen kann. Es ist wichtig, dass die jeweilige Flasche zuverlässig schließt und ein möglichst geringes Eigengewicht besitzt. Außerdem sollte sie gut in der Hand liegen und sich mühelos reinigen lassen.

In vielen Fällen ist es praktisch auf eine Trinkflasche mit integriertem Filter zu setzen. So kann man nicht nur Getränke von zu Hause mitnehmen, sondern auch unterwegs aus Bächen Flüssigkeit entnehmen und trinken. Die Filter sollten zuverlässig möglichst alle Krankheitserreger aus dem Wasser herausfiltern, sodass man sich während der Reise oder eines Ausflugs nichts einfängt. Zudem ist es wichtig, den Filter regelmäßig auszutauschen, damit er immer zuverlässig seinen Dienst tut.

Wetterfeste Regenjacken

Wetterfeste Kleidung und speziell Regenjacken sind auf Reisen extrem wichtig. Immer wieder kommt es vor, dass man auf Ausflügen von einem Regenschauer überrascht wird. Männer die gut ausgerüstet sind, z.B. mit einer hochwertigen Regenjacke von campz.de bleiben trocken und die Gefahr sinkt, sich eine Erkältung einzufangen. Es ist wichtig, dass die jeweilige Regenjacke über einen zuverlässigen Reißverschluss verfügt und mehrere Taschen für unterschiedliche Utensilien bietet.

Insbesondere die Ärmel spielen bei Regenjacken eine wichtige Rolle. So ist es praktisch, wenn diese abnehmbar sind. Dann kann die Jacke auch getragen werden, wenn der Regen nachlässt und es wieder wärmer wird. Außerdem sind reflektierende Details hilfreich, um auch bei Dunkelheit gut gesehen zu werden. Für einen möglichst hohen Tragekomfort ist eine Unterarmbelüftung ratsam. Bei den Ärmelenden sind Stulpen praktisch. Außerdem lassen sich die Jacken individuell einstellen, wenn die Ärmel elastisch und weitenverstellbar sind.

Rucksack

Rucksack Camping
Viele Reise- und Ausflugsutensilien finden in einem hochwertigen Rucksack Platz, Bild: NAR studio / shutterstock

Ein Rucksack darf auf keiner Reise fehlen. Hierin lassen sich alle Utensilien unterbringen, die während des Trips benötigt werden. Es ist praktisch, wenn ein solcher Rucksack über eine große und zusätzlich viele kleine Taschen verfügt. So steht Platz für große Utensilien zur Verfügung und gleichzeitig können kleine Dinge ordentlich und leicht auffindbar eingepackt werden. Die Reißverschlüsse an dem Rucksack müssen stabil sein, um selbst häufiges Öffnen und Schließen mühelos zu überstehen.

Die Größe des Rucksacks muss unbedingt auf die Anwender angepasst werden. Es bringt nichts, viele Fächer für zahlreiche Gegenstände zu besitzen, wenn man den Rucksack nicht hochbekommt oder wenn er Rückenschmerzen verursacht. Außerdem sollte der Rucksack über eine gute Belüftung verfügen, damit es beim Tragen nicht so schnell zur Schweißbildung kommt. Wichtig ist, dass die Träger des Rucksacks individuell eingestellt werden können, damit der Rucksack während der Benutzung optimal auf den Träger angepasst ist.

Eine Powerbank

Es gibt eine Vielzahl von Utensilien, die auf keiner Reise fehlen dürfen, aber nur mit Strom betrieben werden können. Vom Smartphone über eine Stirnlampe bis hin zum Lautsprecher gibt es hier ganz unterschiedliche Dinge. Damit für alle Trips, Ausflüge und Reisen genügend Strom zur Verfügung steht, sollte auf eine Powerbank gesetzt werden. Mit dieser können elektrische Geräte wieder aufgeladen werden, sodass sie weiterhin zuverlässig ihren Dienst tun.

Es gibt Powerbanks in unterschiedlichen Ausführungen und Varianten. Besonders beliebt sind Modelle mit einer Solarzelle. Diese können bequem mittels Sonnenlicht aufgeladen werden. Somit steht selbst dann Strom zur Verfügung, wenn man mehrere Tage unterwegs ist und hierbei an keiner Steckdose vorbeikommt. Die Powerbank sollte eine möglichst gute Leistung bieten, hierbei aber kompakt, handlich und leicht sein.

Aufblasbare Reisekissen

Aufblasbare Reisekissen sollten auf allen größeren Reisen mitgenommen werden. Diese sind speziell auf Ausflügen praktisch. Sie können innerhalb kürzester Zeit aufgeblasen werden, sodass man nicht auf dem harten Boden sitzen muss. Außerdem verhindert man so, dass die Hose nass oder schmutzig wird, wodurch der Tragekomfort spürbar sinken würde. Aber auch in Autos oder Zügen leisten solche Kissen gute Dienste, weil man darauf seinen Kopf ausruhen kann, wenn man etwas schlafen möchte.

Wichtig ist, dass aufblasbare Kissen im nicht aufgeblasenen Zustand möglichst klein sind, damit sie wenig Platz im Rucksack einnehmen. Außerdem sollten sie leicht zu reinigen sein, damit sie mühelos von Schmutz befreit und erneut eingesetzt werden können. Außerdem lohnt es sich, auf Qualität zu setzen, damit die Reisekissen immer zuverlässig ihren Dienst tun und es nicht so leicht zu Beschädigungen kommt.

Reiseapotheke

Eine der wichtigsten Komponenten bei einer Reise ist die Reiseapotheke. Es kann immer wieder dazu kommen, dass man sich verletzt oder schlecht fühlt. Dann ist es praktisch, auf Desinfektionssprays, Pflaster und andere Hilfsmittel zurückgreifen zu können. Auf diese Weise lassen sich Entzündungen und Krankheiten vermeiden und man kann gegen Symptome gezielt vorgehen. Die Reiseapotheke selbst sollte handlich sein und ein geringes Eigengewicht besitzen.

Je nach Bedarf kann eine Reiseapotheke unterschiedlich ausgestattet werden. Einigen Reisenden ist es beispielsweise wichtig, dass sie Kopfschmerzmittel oder Kohletabletten dabei haben. Andere legen Wert auf Verbände, um auf Unfälle vorbereitet zu sein und Infektionen vermeiden zu können. Außerdem gibt es spezielle Zeckenzangen, mit denen Zecken professionell aus der Haut herausgezogen werden können. Ebenfalls häufig in einer Reiseapotheke anzutreffen sind Desinfektionsmittel, Feuchttücher, Sonnencreme und Salben. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der einzelnen Komponenten muss vor Reiseantritt geprüft werden, um veraltete Utensilien austauschen und gegen neue ersetzen zu können.

Fazit

Für eine unvergesslich schöne Reise werden vielfältige Utensilien benötigt. Man sollte sich vor Reiseantritt genau überlegen, welche Komponenten man unbedingt braucht, und für diese Platz im Rucksack einplanen. Je nachdem, wohin die Reise geht und wie weit man von Städten und Unterkünften entfernt ist, werden von einer Trinkflasche über Regenjacken bis hin zu einer Powerbank und einer Reiseapotheke ganz unterschiedliche Dinge gebraucht. Je sorgfältiger hier geplant wird, desto besser gelingt die Reise.

Fit trotz Trainingspause: 5 Tipps für Muskelerhalt im Urlaub

Bestimmt kennst du den Gedanken: Endlich Urlaub! Das ganze Jahr über hast du dich wahrscheinlich auf die bevorstehende Sommerpause gefreut. Ist es dann endlich soweit, plagen insbesondere Kraftsportler und Athleten jedoch große Sorgen: Wirkt sich die Auszeit möglicherweise negativ auf die Kondition aus und führt zum Muskelabbau? Keine Sorge: Hier findest du hilfreiche Tipps, wie du in deinem Urlaub bestmöglich entspannen und dennoch einem Muskelabbau entgegenwirken kannst.

1. Lass dich nicht von der Angst, unfit zu werden, beherrschen

Der wohl wichtigste Tipp lautet an dieser Stelle, dich nicht von Angst und Sorgen beherrschen zu lassen. Schlussendlich dient ein Erholungsurlaub, wie der Name ja schon sagt, vordergründig der Entspannung. Es ist somit in Ordnung, wenn du dich dafür entscheidest, dir eine komplette Auszeit von ein bis zwei Wochen zu gönnen. Direkt danach kannst du wieder voll motiviert ins Training einsteigen. Eine solche Trainingspause hat laut Informationen der IKK Classic durchaus ihre Vorteile: Während dieser Zeit können sich die Muskeln, Sehnen und Bänder regenerieren. Und: Auch wenn du eine Pause vom Training einlegst, bauen sich deine Muskeln nicht heute auf morgen ab. Es dauert bis zu vier Wochen, ehe ein solcher Muskelabbau überhaupt einsetzt. Selbst wenn du an Muskelkraft einbüßt, kannst du diese nach deiner Heimkehr ganz easy dank „Memory-Effekt“ wieder aufbauen.

2. Plane aktive Erholungsphasen ein

Falls du dich dagegen aussprichst, eine komplette Trainingspause einzulegen, kannst du Übungen in deinen Urlaub integrieren. Hierbei ist es ratsam, sich frühzeitig über die Trainingsmöglichkeiten vor Ort zu informieren. Im Falle, dass kein Fitnessstudio oder keine Trainingsmöglichkeit im Hotel zur Verfügung steht, musst du nicht auf Fitness verzichten. Vielmehr kannst du dich mit etwas Kreativität und Einfallsreichtum trotzdem fit halten:

  • Auch im Urlaub kannst du durch Bewegung fit bleiben. Hierbei benötigst du nicht zwingend Geräte. Stattdessen hast du die Option, ein Training nur mit deinem eigenen Körpergewicht auszuführen. Altbewährte Übungen wie „Liegestütze“, „Kniebeugen“ und „Klimmzüge“ sind bereits eine gute Basis, um die Muskelmasse zu schützen.
  • Falls du nicht ohne Geräte verreisen kannst oder willst, dann eignet sich für den Urlaub ein kleines Hantelset oder ein paar Faszienrollen welche nach dem Training die Muskeln massieren und Verletzungen vorbeugen. Mit diesen kann man ideal im Urlaub trainieren – und diese passen auch perfekt in das Handgepäck.
  • Um dich aktiv zu erholen, bieten sich im Urlaub – abhängig vom jeweiligen Reiseziel – auch andere, „beliebte“ Sportarten vor Ort an. Das kann beispielsweise Schwimmtraining oder auch Beachvolleyball oder Joggen sein.
  • Von den Intervallen her empfehlen wir ambitionierten Sportlern einen Trainingstag und anschließend einen Tag Pause. Daraus ergibt sich ein zwei- bis dreimal wöchentliches Training, das zwischen 45 und 60 Minuten dauert.

3. Achte auf eine gesunde und proteinreiche Ernährung

Fitness im Urlaub
Fitness im Urlaub, Bild: muse studio / shutterstock

Wie schön es doch wäre, im Urlaub mehrmals richtig zu schlemmen. Gegen ein wenig Faulenzen ist natürlich nichts einzuwenden – zumindest bei den Kalorien solltest du es aber nicht übertreiben. Denn durch ungeahnte Kalorienfallen im Urlaub hast du ganz schnell daheim ein Plus auf der Waage. Vor allem Buffets sind tückisch, da du schnell den Überblick verlierst oder durch die facettenreichen Angebote Heißhunger bekommst. Du kannst dem zügellosen Schlemmen vorbeugen, indem du dir von Beginn an ein Essenslimit setzt. Noch besser wäre es, wenn du dich auch im Urlaub zumindest in den meisten Tagen gesund ernährst. Viele Hotels und Resorts bieten neben kalorienreichen Speisen Salatteller oder Lunchpakete zum Mitnehmen an. Wenn es schon Kalorien sein sollen, dann tun es auch „gute“ Kohlenhydrat- und Proteinquellen. Zum Frühstück könntest du dich mit Haferflocken-Müsli oder ungezuckerten Obstsalat gut sättigen. Mittags bieten Nudeln-, Reis- oder Kartoffelgerichte viele Kohlenhydrate, während Fisch proteinhaltig ist. Abends solltest du zu proteinreichen Quellen wie Fleisch oder Fisch mit Gemüse greifen. Falls du zwischendurch Hunger bekommst, dann schnapp dir einfach einen Proteindrink oder einen Eiweißriegel aus deinem Vorrat.

Übrigens: Auch wenn die Versuchung im Urlaub groß ist, solltest du so gut es geht auf Alkohol verzichten. Ein Festival-Urlaub mit Bier taugt absolut dazu, die Trainingsfortschritte zunichte zu machen. Das hängt damit zusammen, dass Alkohol den Muskelaufbau hemmt und den Körper dehydriert. Zudem schüttet der Organismus nach dem Genuss von Bier Hormone wie Testosteron oder Östrogen aus, die zu einer schlechteren Figur beitragen.

4. Nimm die richtigen Supplemente im Urlaub ein

Während einer Reise ist es nicht verkehrt, dennoch auf eine gewisse Basis-Supplementierung Acht zu geben. Durchschnittlich empfehlen Experten 1,5 bis zwei Gramm Eiweiß pro Körpergewicht. Allein mit normaler Ernährung ist dies kaum schaffbar, weshalb Supplemente helfen.

Packe dahingehend einen Shaker in den Koffer ein und versorge dich mit den Nährstoffen, die du auch im Alltag einnimmst. Bedeutungsvoll sind Glutamine, die durchblutungsanregend wirken und deine Muskeln beim Energiestoffwechsel vor der vom Gesundheitslexikon definierten „katabolen Phase“ schützen. Auch Aminosäuren wie BCAAs sind sinnvoll, da sie den Abbau der Muskelproteine hemmen. Für einen kleinen Snack zwischendurch sind Proteinriegel praktisch, bei größeren Dosierungen auch Proteinpulver. Führe diese im Ausland allerdings besser in der Originalverpackung mit dir. Vielerorts sieht es der Zoll nicht gern, wenn Touris unbekannte Pulver oder Flüssigkeiten mitführen.

5. Achtsam wieder ins Training einsteigen

Nach der Heimkehr ist vor der Heimkehr? Nicht ganz! Nach einer zeitweisen Abstinenz vom Training wirst du dich wahrscheinlich erst einmal etwas geschwächt fühlen. Dennoch wirkt sich die Erholungspause nur minimal auf deine Kraftwerte aus. Schon nach wenigen Trainingseinheiten wirst du zu deiner „alten Stärke“ zurückfinden. Damit das gelingt, solltest du zunächst locker an die Übungen herangehen. Verwende anfangs etwas leichtgewichtige Geräte. Auf diese Weise lässt du mehr Steigerungen zu und erlaubst es deinem Körper, langsam wieder bis ans Limit zu gehen. Lege keinesfalls nach einer längeren Pause, einer Verletzung oder einer Erkrankung wieder zu 100 Prozent los. Wenn du das tust, riskierst du Verletzungen und möglicherweise einen „Muskelschock“, der zu einem wahnsinnig unangenehmen Muskelkater führt. Abgesehen davon ist die Angst, durch die Pause an Kraft zu verlieren, unbegründet. Wie bereits erwähnt existiert der sogenannte „Muscle Memory Effect“, das Muskelgedächtnis. Deine Muskeln finden zu ihrer alten Form zurück, da sie alte Trainingszustände „gespeichert“ haben und schnell reagieren.

Wenn du auch beruflich viel reist, musst du nicht auf Fitness verzichten. Versuche stattdessen, den Sport von Anfang an in deine Planung einzubeziehen. Und: Deine gesundheitsförderlichen Routinen haben auch auf Reisen ihren festen Stellenwert.

 

 

Kreta-Geheimtipp: Der Palast von Phaistos

Einst errichteten die Minoer an der kretischen Südküste den Palast von Phaistos (Festós). Die Palastanlage galt nach Knossos auf der Insel als das zweitwichtigste Machtzentrum. Es war Wohnsitz, Handelszentrum und Begegnungsstätte für kultische Zeremonien zugleich. Die Architektur lässt erahnen, dass die minoische Kultur außergewöhnlich hoch entwickelt war.

Der Palast von Phaistos – Reisetipp für Geschichtsfans

Mystische Orte, Museen, Klöster und Ruinen – Kreta hat viel Sehenswertes zu bieten. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört neben dem Palast von Zakrós und dem Palast von Knossos auch der minoische Palast von Phaistos.

Der Palast von Phaistos ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten Kretas und ein Muss für alle Geschichtsinteressierte. Für diese ist es ein unvergessliches Erlebnis, den großen Zentralhof, die große Treppe, die königlichen Gemächer und die unscheinbare Stelle, an der man den sagenhaften Diskos von Phaistos fand, zu besichtigen.

Der größte Vorteil für Reisende ist die relativ kurze Flugdauer nach Kreta. Mit einem Direktflug sind Urlauber aus Deutschland innerhalb von zwei bis drei Stunden auf der Insel (je nach Anbieter und Abflugort). Phaistos gilt als Geheimtipp für Kreta-Besucher. Der Ort ist weniger überlaufen als Knossos und bietet eine wunderschöne Umgebung.

Die Geschichte des minoischen Palastes von Phaistos

Es wird angenommen, dass der Höhenrücken und die Messara-Ebene bereits ab etwa 4000 v. Chr. besiedelt waren. Die ältesten Fundstücke aus der Region stammen aus der Zeit um 3000 v. Chr. König Minos selbst soll es gewesen sein, der einst die Siedlung gründete.

In der Altpalastzeit zwischen 1900 und 1700 v. Chr. blühte die minoische Kultur auf. Damit wurde auch in Phaistos in der Zeit 1900 v. Chr. der erste Palast errichtet. Dieser war ebenso bedeutsam wie Knossos. Die Palastanlage befand sich auf einem Höhenrücken über der Messara-Ebene in der Nähe der Südküste und erstreckte sich über eine Fläche von 8.400 Quadratkilometern.

Auf einem Nachbarhügel, etwa zwei Kilometer nordwestlich von Phaistos, stand eine weitere minoische Palastanlage. Weil die minoische Bezeichnung nicht bekannt war, wurde sie nach einer byzantinischen Kirche, der „Agia Triada“, benannt. Ein gepflasterter Pfad verband die beiden Paläste miteinander.

Um 1700 v. Chr. zerstörte ein Erdbeben die Palastanlage, die unmittelbar danach wiederaufgebaut wurde. Der Neubau wurde jedoch nie vollendet. Zur gleichen Zeit entstand im benachbarten Ort Agia Triada ein neuer Palast, der besser ausgestattet war. Deshalb nehmen Historiker an, dass sich Agia Triada als neues Machtzentrum etablierte, während Phaistos weiterhin als wirtschaftliches und kultisches Zentrum bestehen blieb.

Ausgrabungsarbeiten in Phaistos ab 1900

Kreta
Kreta ist mit seiner traumhaften Landschaft für viele Menschen ein Traumziel, Bild: arturasker / shutterstock

Im Jahr 1900 begann die Italienische Archäologische Schule unter der Leitung von Luigi Pernier und Professor Frederico Halbherr mit den ersten Ausgrabungsarbeiten im Gebiet um Phaistos. Um Teile des vorigen und neuen Palastes von Phaistos freilegen zu können, mussten die Archäologen Überbauungen, die in späteren Epochen darüber errichtet wurden, abreißen. Die meisten der vorhandenen Gebäudereste gehörten zur neuen Palastanlage. Mit dem Gebäude des oberen Hofes und dem griechischen Rhea-Tempel blieben einige der Gebäude aus der nachminoischen Zeit erhalten.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges führte Doro Levi die Ausgrabungsarbeiten fort. Er konzentrierte sich in erster Linie auf den alten Palast von Phaistos und verschiedene Stadtbereiche. Später wurden die Arbeiten auf die Umgebung des Hügels, auf dem der Palast thronte, und die Häuser ausgeweitet, die an dessen Abhängen nach der Zerstörung der Palastanlage errichtet wurden.

Anders als in Knossos haben in Phaistos bisher nur Konservierungsarbeiten stattgefunden, jedoch keine Restaurierungen. Bis heute dauern die Ausgrabungen an, während der Palastbereich für Besucher geöffnet wurde. Die frühere Unterkunft der Archäologen, die sich oberhalb der Palastanlage befindet, hat man zu einem Touristenpavillon umfunktioniert.

Der Diskos von Phaistos

Ein besonderer Fund aus dem Jahr 1908 war eine gebrannte Tonscheibe – der Diskos von Phaistos. Die Tonscheibe hat einen Durchmesser von 16 Zentimetern, ist zwei Zentimeter dick und weist auf beiden Seiten spiralförmig angeordnete Bildzeichen auf.

Zur Bedeutung der Zeichen auf der Tonscheibe ranken sich die wildesten Theorien. Zahlreiche Historiker versuchten bereits, das Geheimnis der Scheibe zu lösen. Die einen vermuteten eine Hieroglyphensammlung, die anderen meinten, eine Buchstaben- oder Silbensprache zu erkennen. Wiederum andere dachten an einen Jahrtausendkalender oder eine astronomische Karte. Manche interpretierten sogar eine Anleitung zum Liebesspiel hinein. Je nach Lösungsansatz sei der Inhalt in Minoisch, Urgriechisch, der früheren kleinasiatischen Generalsprache Luwisch oder einer „außerirdischen“ Sprache verfasst worden.

Obwohl die Tonscheibe in einem Berg aus Keramik und Schutt in einem Vorratsraum im alten Palast von Phaistos gefunden wurde, ist bis heute nicht klar, woher und aus welcher Zeit sie tatsächlich stammt. Pernier datierte seinen Fund auf 1700 v. Chr. Der Diskos von Phaistos kann heute neben vielen weiteren Fundstücken aus Phaistos im Archäologischen Museum in Iraklio (Heraklion) besichtigt werden.

Fazit: Phaistos ist der schönste der minoischen Paläste

Kreta ist die größte Insel Griechenlands und ein beliebtes Reiseziel. Die Mittelmeer-Insel bietet ihren Besuchern eine reizvolle Landschaft mit einer spezifischen Flora und Fauna. Vier Gebirgsketten durchziehen die Insel: das Dikti-Gebirge, das Ida-Gebirge, die weißen Berge (Lefka Ori) und das kleine Thripti-Gebirge. Das Klima ist sowohl im Sommer als auch im Winter moderat. Kreta ist bei Urlaubern nicht zuletzt wegen der rund 300 Sonnentage im Jahr so beliebt. Aber auch in Sachen Kultur hat die Insel einiges zu bieten.

Neben dem Palast von Knossos befindet sich eine weitere, besonders geschichtsträchtige Sehenswürdigkeit auf der Insel: der Palast von Phaistos, auch Phaestos oder Festós genannt. Er befindet sich im zentralen Süden Kretas am östlichen Ausläufer des Kastri-Hügels an der fruchtbaren Messara-Ebene. Mit seiner imposanten Konstruktion und fortschrittlichen architektonischen Komposition gilt Phaistos als der typischste und schönste aller minoischen Paläste. Die Ruinen der früheren minoischen Siedlung sind erhalten geblieben und können heute von geschichtsinteressierten Kreta-Besuchern ganzjährig besichtigt werden.

 

 

Das Dachsteingebirge: Österreichs vielseitige Naturschönheit

Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut ist bekannt für ihre 7.000 Jahre alte Geschichte, ihre reiche Kultur und das älteste Salzbergwerk. Aber dieser Landstrich hat noch weitaus mehr zu bieten: Er punktet auch mit einer einzigartigen Natur. Kein Wunder also, dass diese Region 1997 als Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Für uns Grund genug, um sie genauer zu beleuchten.

Zu den wichtigsten Orten der Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut zählen Bad Goisern, Hallstatt, Gosau und Obertraun. Die Region ist vor allem Wintersport-Liebhabern ein Begriff. Sie pilgern jährlich mit den Skiern oder dem Snowboard im Gepäck hinauf auf die Berge, um rasante Fahrten zu unternehmen. Doch das Dachsteingebirge ist nicht nur im Winter ein echtes Erlebnis, sondern hat auch im Sommer viel zu bieten. Nämlich eine Postkarten-Idylle zwischen grünen Wiesen und schroffen Gipfeln. In Summe also ein Gebiet, das sich zu jeder Jahreszeit für einen Urlaub eignet.

Aktiv am Dachstein & Krippenstein

Nur 15 Minuten mit dem Auto von Hallstatt entfernt, ragt das Dachsteingebirge mit seinen diversen Gipfeln in die Höhe – darunter der Hohe Dachstein und der Hohe Krippenstein. Schon der Anblick dieser Landschaft lässt einen staunen. Noch intensiver taucht man jedoch in das Gebirge ein, wenn man sich für eine der vielen Aktivitäten entscheidet.

Im Winter ist das Gebiet vor allem ein Eldorado für Skifahrer und Snowboarder. Doch Achtung – in der Herbst-Wintersaison 2022/23 findet am Dachsteingletscher in Verantwortung gegenüber Natur und Wirtschaftlichkeit kein Alpin-Skibetrieb statt. Doch das ist kein Grund zur Sorge, denn es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten zum Skifahren rund um den Dachstein. Auf 160 präparierten Pistenkilometern können sich Erwachsene und auch Kinder im Skigebiet Dachstein West austoben. Die Wintersaison geht hier von 3. Dezember 2022 bis 10. April 2023. Bei Freeridern beliebt ist hingegen die Freesports Arena Dachstein Krippenstein – dort warten 30 Kilometer feinster Tiefschnee! Auch das Skigebiet Loser ist einen Besuch wert – dieses liegt nur 25 Fahrminuten von Hallstatt entfernt.

Die Region ist außerdem ein hervorragender Ausgangspunkt für Winter- und Schneeschuhwanderungen. So gibt es etwa drei markierte Trails, die Winterfans zu atemberaubenden Aussichtspunkten führen. Mehrere Skischulen und Skiverleihs komplettieren das Angebot.

In den wärmeren Jahreszeiten lassen sich die einzigartigen Dachsteinhöhlen erkunden. Ein kurzer Fußmarsch vom Gasthaus „Koppenrast“ am Ortsende von Obertraun, entlang der Traun, reicht beispielsweise aus, um die Koppenbrüllerhöhle zu erreichen. Diese Dachsteinhöhle begeistert Jung und Alt und die 50-minütige Führung gewährt Interessierten spannende Einblicke in die unterirdischen Wasserwege des Dachstein-Inneren. Die anderen beiden Höhlen befinden sich in unmittelbarer Nähe: Um die Rieseneishöhle und die Mammuthöhle zu besichtigen, starten Sie am besten bei der Mittelstation der Schönbergalm. Von dort aus erreichen Sie beide Naturjuwele in jeweils 15 bis 20 Minuten zu Fuß. In den Höhlen selbst gibt es dann allerlei Highlights wie eine Hängebrücke, Licht- und Musikeffekte oder Bilder aus weißer Bergmilch und braunem Eisenoxid, die die Natur selbst gezeichnet hat.

Aussichtsplattform 5 fingers
Aussichtsplattform 5fingers, Bild: Kletr / shutterstock

Wen es hingegen hinauf in luftige Höhen zieht, der fährt mit der Panoramaseilbahn noch ein Stück weiter – zum Beispiel auf den Gipfel des Hohen Krippensteins. Dort erwartet Sie ein atemberaubender Blick auf den Dachstein-Gletscher. Lassen Sie sich auch die Aussichtsplattform 5fingers nicht entgehen. Sie ragt wie eine Hand in einen über 400 Meter tiefen Abgrund hinein. Dieses Ausflugsziel ist daher nichts für schwache Nerven – wer sich allerdings traut, die Plattform zu begehen, wird mit einem spektakulären Blick auf den Hallstättersee oder das Innere Salzkammergut belohnt.

Ausgehend von der Bergstation gibt es auch eine Reihe von Wanderwegen für Familien und Bergfexe gleichermaßen, zum Beispiel den Heilbronner Rundwanderweg. In zirka drei Stunden geht es dabei über den Dachstein-Hai und das Heilbronner-Kreuz zur Talstation Gjaid. Von dort aus können Sie bequem mit der Seilbahn zurück zum Hohen Krippenstein gondeln.

Ein weiteres Highlight der Region ist der „Skywalk“, auch Welterbe-Blick genannt. Diese imposante Aussichtsplattform befindet sich am Salzberg und thront damit 360 Meter über den Dächern Hallstatts. Sie erreichen den Aussichtspunkt von der Hallstätter Salzbergbahn in nur zwei Minuten zu Fuß oder können sogar einen Aufzug in Anspruch nehmen. Wer möchte, kann aber auch vom Zentrum hinauf marschieren.

Kultur-Besuch in Hallstatt

Luftblick auf das österreichische Bergdorf Hallstatt und den Hallstatter See
Luftblick auf das österreichische Bergdorf Hallstatt und den Hallstatter See, Bild: DaLiu / shutterstock

Das Salzkammergut gilt als eine der schönsten Regionen Österreichs und insbesondere Hallstatt sollte man einmal im Leben besichtigt haben. Denn der Ort, der bereits von vielen berühmten Schriftstellern, Dichtern, Malern, Fotografen und Entdeckern gerühmt wurde, sieht wirklich aus wie aus dem Bilderbuch. Etwas mehr als eine Autostunde von Salzburg entfernt, ist Hallstatt ein ideales Ziel für einen Tagesausflug oder einen Wochenendtrip. Und besonders romantisch wird es, wenn Sie den malerischen Ort per Schiff ansteuern.

Auch wenn es sich dabei um einen verhältnismäßig kleinen Ort handelt, so sollten Sie für die Besichtigung mindestens 3 bis 4 Stunden einplanen, denn es gibt viel zu sehen. Ein paar Highlights, die Sie nicht verpassen sollten: Für das perfekte Foto lohnt sich ein Spaziergang zur Aussichtsterrasse. Am Ende des Ortes, direkt vor dem Haus Zian mit der Adresse Gosaumühlstraße 68, schieben sich die schmucken Häuser am Ufer besonders schön ins Blickfeld. Auch ein Besuch des Beinhauses in der Michaelskapelle lohnt sich. Der Raum, in dem sich jede Menge Schädel und Knochen befinden, besteht seit dem 12. Jahrhundert. Vor allem die bemalten Schädel sind ein Unikum. Der Grund für diesen skurrilen Ort ist rasch erklärt: Der Platz am Friedhof reicht nicht aus für alle Verstorbenen. Deswegen werden die Gräber nach 10-15 Jahren erneut geöffnet, die Gebeine gereinigt, geputzt, teilweise verziert und im Beinhaus untergebracht. Besonders charmant ist auch der Marktplatz Hallstatts – hier sollten Sie unbedingt ein paar Minuten verweilen und sich von den bunten Fassaden verzaubern lassen. Schließlich lockt auch noch das Salzbergwerk „Salzwelten“. Dabei handelt es sich um das älteste Schaubergwerk der Welt.

Kombinieren Sie den Besuch mit anderen herrlichen Orten wie Bad Ischl, die Gegend rund um den Attersee oder den Traunsee, Altaussee, die Fuschlsee-, Wolfgangsee- oder die Mondsee-Irrsee-Region – je nachdem, wie viel Zeit Sie zur Verfügung haben.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in der Region?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt vielmehr von den Aktivitäten ab, die Sie unternehmen möchten.

Im Sommer kommen vor allem Wanderer, Wassersportler, Naturliebhaber, aber auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Allerdings zählt Hallstatt gerade in den wärmeren Monaten zu den beliebtesten Ausflugszielen, wodurch es etwas voll auf den Straßen und in den engen Gassen werden kann. Hotels und Tickets sollten daher auf jeden Fall im Voraus gebucht werden. Haben Sie eine Wanderung ins Dachsteingebirge oder einen Spaziergang durch Hallstatt geplant, so empfiehlt es sich, früh loszustarten – noch vor den typischen Tagesausflüglern. Auf diese Weise haben Sie den Berg oder das Städtchen für sich allein, können so viele postkartenreife Fotos knipsen, wie Sie wollen, und finden problemlos einen Parkplatz.

Im Winter verwandelt sich die Region in eine Märchenlandschaft und hat somit seinen ganz eigenen Charme. Winterwandern, Langlaufen und natürlich Skifahren oder Snowboarden kann man hier bestens. Und auch die urigen Weihnachtsmärkte haben ihren Reiz. Der Winter ist somit die zweitstärkste Tourismussaison der Region – auch während dieser Zeitspanne sollten Sie die Menschenmassen nicht unterschätzen. Im Frühling und im Herbst geht es hingegen etwas ruhiger zu – diese Jahreszeiten bieten sich daher nach wie vor sehr gut für einen Besuch an.

Anreise in die Region

Hallstatt erreichen Sie von Wien aus in 3,5 Stunden, von Linz in knapp zwei, von Innsbruck in drei und von Salzburg in knapp 1,5 Stunden. Insbesondere vom Knotenpunkt Salzburg aus gibt es vielfältige Anreisemöglichkeiten. Die Stadt bietet sich auch insbesondere dann als Ausgangspunkt an, wenn Sie nur Hallstatt besuchen möchten und nicht in der Region übernachten.

Von Salzburg nach Hallstatt

Der ÖBB-Bus Nr. 150 vom Salzburger Busterminal am Südtiroler Platz bringt Sie nach Bad Ischl, von wo aus Sie in einen Regionalzug umsteigen, der zum Bahnhof Hallstatt fährt. Schließlich gelangen Sie mit der Fähre vom Bahnhof direkt zum Marktplatz Hallstatts. Achtung: Der Hallstätter Bahnhof, der in Wirklichkeit Obertraun heißt, liegt auf der anderen Seite des Sees. Wenn Sie mit dem Zug anreisen, müssen Sie also eine Fähre nehmen.

Alternativ können Sie den Bus Nr. 542 nach Gosaumühle nehmen und dort in den Bus Nr. 543 nach Hallstatt Lahn (Hauptbushaltestelle, Hallstatt) umsteigen. Der gleiche Bus fährt weiter zum Dachstein-Krippenstein in Obertraun.

Ein Zug vom Salzburger Hauptbahnhof bringt Sie nach Attnang-Puchheim, wo Sie in den Regionalzug zum Bahnhof Hallstatt umsteigen können und dann erneut mit der Fähre vom Bahnhof ins Zentrum schippern.

Erotikreisen – seriös und unkompliziert

Eine besondere Art, die Ferien zu verbringen, stellen Erotikreisen dar. Prickelnde Romantik lässt die Liebe zwischen zwei Partnern wieder aufleben. Aber auch Alleinreisende genießen heiße Partys, abwechslungsreiche Swinger-Erlebnisse und FKK-Feeling an den schönsten Urlaubsorten der Welt. Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlich gestalteten Erotikreisen in zahlreiche Länder, einige davon stellen wir Ihnen nachstehend vor.

Mallorca

Auf der beliebten spanischen Insel ist seit dem Jahr 2014 FKK verboten. Da das Nacktbaden jedoch immer beliebter wird, kann möglicherweise in naher Zukunft mit einer Änderung gerechnet werden. Zumindest ist im Gespräch, dass die Linkspartei mehrere FKK-Strände offiziell ausweisen möchte. Außerdem finden sich mittlerweile einige Plätze, an denen bereits jetzt viele Urlauber die letzten Hüllen ungestört fallen lassen.

Erolifestyle und Swinger-Feten finden vermehrt im Privatkreis bei Yachtausflügen oder auf Fincas statt. Sie versprechen einzigartige Erlebnisse, wozu auch das attraktive Open-Air-Ambiente beiträgt. Swingerclubs gibt es nur wenige auf Mallorca, darunter das Elixir de Fuego in Can Pastilla, Playa de Palma, und das Le Swing in Palma. Sind Sie auf der Suche nach einem mallorquinischen FKK-Swinger-Resort steht Ihnen das Ollymar-Landhotel zur Verfügung. Hier erleben open minded people, FKK-Freunde und tolerante Paare einen Urlaub vom Feinsten.

Gran Canaria

Erotikreise
Für den Urlaub in einem FKK-Resort braucht man sich kaum Gedanken um Kleidung zu machen, Bild: oneinchpunch / shutterstock

Vor der Kulisse tiefschwarzer Lavafelder und schneeweißer Sandstrände genießen Sie auf Gran Canaria einen fantastischen Swingerurlaub. Aufgrund der Nähe zur Nordwestküste Afrikas erwartet Reisende ganzjährig ein angenehmes Klima. Im Gegensatz zu Mallorca verfügt die Insel über zahlreiche FKK-Resorts sowie vielfältige Möglichkeiten für Erolifestyler und Swinger. Zu den Hotspots für erotische Ferien zählen Playa del Inglés und Maspalomas. Hier erwarten Sie viele Szenebars, die sich perfekt zum Knüpfen von Kontakten eignen.

Ein gut besuchter Swinger-Treffpunkt ist die Strandbude 4 am FKK-Strand in Maspalomas. Dort lernt man sich kennen, erotische Erlebnisse sind jedoch direkt vor Ort nicht erlaubt. Umso lebhafter geht es etwa 500 Meter entfernt in den Dünen zu. Wer Probleme mit Spannern hat, ist dort jedoch am falschen Platz. Bekannte Swingerclubs auf Gran Canaria sind:

  • Fun4All im C.C. Cita
  • Tu Y Yo im C.C. Nilo
  • 2×2 im C.C. La Sandia

Die Resorts La Mirage sowie Venus Star Resort, beide in Maspalomas, heißen alle Liebhaber von Erotikurlauben herzlich willkommen.

Cap d’Agde

Swingerurlaub
Auf Swinger-Reisen erleben Reisende prickelnde Erotik, Bild: Volodymyr TVERDOKHLIB / shutterstock

Im Stadtteil Cap d’Agde der französischen Stadt Agde, Département Hérault, befindet sich das Village Naturiste. Die 120 Hektar große FKK-Anlage direkt am Mittelmeer ist wohl weltweit einzigartig. Sie verfügt über einen internationalen Ruf als Swinger-Party-Paradies. Von der Süddeutschen Zeitung wurde das Nudistendorf als „Welthauptstadt der Nackten“ bezeichnet. Für angezogene Urlauber ist hier kein Raum, dies gilt nicht nur für den Strand, sondern auch für Restaurants, Einkaufsläden etc.

Nachdem das Village Naturiste Cap d’Agde zunächst allein zum Ausleben der FKK-Kultur gegründet wurde, hat es sich im Laufe der Zeit zu einem Mekka für Freigeister, Hedonisten, Swinger sowie fetisch-orientierten Menschen entwickelt. In dem faszinierend freizügigen Dorf finden regelmäßig rauschende Schaum- und Poolpartys in Musikbars und Swingerclubs statt. Auch frivole Privatfeten stehen häufig auf dem Programm. Als herausragend gelten zudem die Apartment-Anlagen für Paare, die sexuelle Freiheit selbst im Poolbereich bieten.

Städtetrip planen: So bereiten Sie sich richtig vor

Es gibt unzählige Möglichkeiten in ihrem wohlverdienten Urlaub zu verreisen. Die einen schwören auf einen entspannten Urlaub am Strand, die anderen beschäftigen sich gerne aktiv in der Natur und wieder andere erkunden am liebsten die schönsten Städte. Bei Letzteren liegen die Vorteile ganz klar auf der Hand: Sie lernen viele neue Menschen kennen und kommen mit der Kultur dort in Kontakt. Doch in einer ganz fremden Stadt unterwegs zu sein, kann sich schnell zu einem Kulturschock entwickeln. Aus diesem Grund ist eine gute Planung im Vorfeld wichtig. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Städtereisen sind immer ein Erlebnis

Städtereisen sind nicht umsonst so beliebt. Sie machen es Ihnen ganz einfach, in die Kultur einer Region oder eines Landes einzutauchen. Hier ist nämlich meist viel Geschichte passiert. Außerdem treffen Sie auf neue Menschen, lernen eine neue Kulinarik kennen und erforschen eine ganz neue Kultur. Gleichzeitig ist es sehr aufregend, immer wieder Neues zu entdecken.

Nehmen Sie sich Zeit und überfordern Sie sich jedoch nicht. Gehen Sie es ruhig an und dann kann ein Städtetrip sogar richtig entspannt sein. Natürlich sollte eine Planung im Vorfeld, wie es bei jeder Reise ist, obligatorisch sein, wenngleich sie auch nicht zu detailliert ausfallen darf.

Es muss nicht unbedingt das Ausland sein

Städte zum Erkunden gibt es auf der Welt wirklich mehr als genug. Doch bevor Sie sich ins ferne Ausland wagen, sollten Sie zunächst den Städten in Ihrer näheren Umgebung Beachtung schenken. Denn selbst ein paar Hundert Kilometer weiter tun sich möglicherweise für Sie ganz neue kulturelle Horizonte auf.

Schauen Sie sich beispielsweise die Graffiti-Szene in der Hauptstadt an. Es handelt sich hierbei keineswegs um Schmierereien, sondern um echte Kunst. München hat vor allem kulturell ebenfalls noch viel mehr zu bieten als nur Weißwürste, Lederhosen und Dirndl.

Selbst ein Badeurlaub lässt sich in Deutschland mit einem Städtetrip verbinden, wenn Sie beispielsweise Cuxhaven, Kiel oder andere deutsche Städte am Wasser besuchen.

Reisezeit berücksichtigen

Gerade in Städten sollten Sie einige Besonderheiten beachten, wenn Sie Ihren Trip buchen. Informieren Sie sich im Vorfeld, ob zu Ihrem gewählten Reisezeitpunkt möglicherweise größere Veranstaltungen anstehen. Dann könnte die Stadt zum einen ziemlich voll und die Unterkünfte ziemlich rar sein. Deshalb sollten Sie sich möglichst frühzeitig informieren.

Oft sind die Städte in den Sommermonaten, also der Haupturlaubssaison, ziemlich leer. Wenn Sie jedoch gezielt eine solche Veranstaltung im Rahmen Ihres Städtetrips besuchen wollen, sollten Sie frühzeitig planen und buchen.

Sehenswürdigkeiten einplanen

Gerade die großen Städte bieten Ihnen eine ganze Reihe berühmter Sehenswürdigkeiten. Reisen Sie beispielsweise nach Paris, dürfen Sie keinesfalls den Louvre mit Leonardo Da Vincis „Mona Lisa“ auslassen. In Barcelona möchten Sie bestimmt die Sagrada Familia, das berühmte Wahrzeichen der Stadt besuchen.

Wenn Sie langes Anstehen oder gar eine Enttäuschung vermeiden möchten, empfehlen wir Ihnen im Vorfeld Tickets für die Sehenswürdigkeiten zu reservieren. Daneben gibt es noch einige weitere Tipps, wie Sie unkompliziert die Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen. Allerdings sollten Sie Ihren Aufenthalt auch nicht zu sehr verplanen.

Fortbewegung in einer Stadt

Gehen Sie so viele Strecken wie möglich zu Fuß. So können Sie die meisten Eindrücke von Ihrer Reise mitnehmen und entdecken vielleicht wunderschöne Orte, die nicht unbedingt auf einer touristischen Karte verzeichnet sind. Abseits der Touristenrouten warten oft die wahren Schätze.

Sollte doch einmal ein weiterer Weg anstehen, empfehlen wir Ihnen, die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort zu nutzen. Sie sind günstiger als jede Stadtrundfahrt und meist sehen Sie hier viel mehr von der Stadt.

Essen und Trinken abseits der Touristenströme

Über die Kulinarik erschließt sich vielen Menschen die Kultur einer Region oder eines gesamten Landes. Leider wird dieses Bild in den touristischen Restaurants in der Nähe berühmter Sehenswürdigkeiten oft verfälscht. Unser Tipp: Suchen Sie nach Restaurants, Cafés und Lokalen, in denen zufriedene Einheimische sitzen.

Hier können Sie sicher sein, dass Sie eine gute Küche bekommen, die außerdem noch günstig ist. Die traurige Wahrheit ist doch, dass Sie in den touristisch angelegten Gastronomien tendenziell schlechtere Kost zu hohen Preisen bekommen.

Auf Entdeckungstour gehen

Wie bereits erwähnt, sollten Sie die Tage, die Sie in der Stadt verbringen, nicht komplett verplanen. Nehmen Sie sich die Zeit, um einfach ziellos auf Entdeckungstour zu gehen. Lassen Sie sich dabei auf neue Einflüsse, Orte und Menschen ein. So machen Sie unter Umständen sogar die spannendsten Erfahrungen.

Allerdings sollten Sie trotzdem vorsichtig sein und nicht zu naiv in eine fremde Stadt gehen. Meiden Sie vor allem nach Einbruch der Dunkelheit schlecht beleuchtete Ecken und Gassen einer Stadt. Bleiben Sie dort, wo Menschen sind. Sie können nie vorsichtig genug sein.

Orientierung nicht immer leicht

Es ist nicht unbedingt immer einfach, sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden. Verlassen Sie sich deshalb auf Karten, die Sie beispielsweise bei der Touristeninformation bekommen. Zusätzlich sollten Sie mit Ihrem Smartphone arbeiten und Karten für die Offline-Nutzung herunterladen. Achten Sie darauf, dass Ihr Handy dann auch immer geladen ist oder Sie zumindest eine Powerbank dabei haben, die Sie im Notfall nutzen können.

Fazit

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß bei der Planung und natürlich der eigentlichen Städtereise. Wenn Sie sich an unseren Tipps orientieren, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Urlaubsfotos mit dem Smartphone: fünf Tipps fürs perfekte Gelingen!

Da das Smartphone allgegenwärtig ist, hat es auf Urlaubsreisen die System- oder Spiegelreflexkamera für normale Urlauber weitgehend verdrängt. Dennoch gelingt es leider selten, die Motive vor Ort mit der gewünschten Lebendigkeit und Präzision einzufangen. Wir zeigen fünf Tipps, die dabei helfen, Urlaubsfotos in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen.

Tipp 1: die passende Software

Je nach Smartphone fällt die Software für die Einstellungen der Kamera mehr oder weniger umfangreich aus. Falls möglich, sollten unter anderem die folgenden Einstellungen getroffen werden:

  • Standardmäßig nehmen die meisten Smartphones Bilder im JPG-Format auf. Dies reduziert zwar die Dateigröße, aber JPGs sind immer mit Verlusteffekten behaftet. Der Wechsel in den RAW-Modus garantiert, dass die Bilder ohne Komprimierung aufgenommen werden (was auch vorteilhaft für die Nachbearbeitung ist).
  • Eine höhere Auflösung sorgt potenziell dafür, dass Details auf dem Foto besser sichtbar sind. Nützlich ist dies bei Motiven mit vielen kleinen Elementen – etwa einem Baum mit unzähligen Blüten. Die Aktivierung der höchsten Auflösung sollte, sofern notwendig, unbedingt erfolgen.
  • Die meisten Anwendungen für die Aufnahme von Fotos erlauben die Einblendung von horizontalen und/oder vertikalen Hilfslinien. Dies hilft beispielsweise dabei, ein Foto exakt am Horizont auszurichten oder ein Gebäude ohne Seitenneigung aufzunehmen.

Viele weitere Tipps können das Erlebnis noch verbessern: Auf einen Blitz sollte verzichtet werden, wenn nicht unbedingt notwendig. Außerdem sollte der ISO-Wert in der Software immer so niedrig wie möglich ausgesucht werden. Zu hohe ISO-Werte fügen ein markantes Bildrauschen hinzu, das gerade bei Dunkelheit schlecht aussieht.

Tipp 2: Bildstabilisator

Ältere und moderne Smartphones zeigen große Unterschiede im Handling. Bei der Aufnahme eines Fotos ist die Vorschau auf dem Display bei manchen Modellen sehr ruhig, bei anderen hingegen sehr wackelig. Dies liegt an der Integration eines optischen oder elektronischen Bildstabilisators im Smartphone. Optische Modelle sind klassischerweise überlegen, die elektronischen Varianten konnten jedoch in den letzten Jahren stark aufholen.

Der Bildstabilisator gleicht die Bewegungen aus, die Menschen verursachen. Dies können schnelle Bewegungen sein, etwa beim Laufen, aber auch ruhige, kleine Bewegungen, die vielleicht vom Atmen erzeugt werden. Ein Bildstabilisator ist daher extrem gut geeignet, wenn bewegliche Motive eingefangen werden sollen und man sich selbst ebenfalls in Bewegung befindet.

Wer im Urlaub beispielsweise einen belebten Strand fotografieren möchte, ein vor Ort besuchtes Sportevent oder ähnliche Ereignisse, sollte ein Smartphone mit Bildstabilisator vorziehen. Er sorgt dafür, dass selbst in ständiger, fließender Bewegung ruhige Bilder entstehen, die die Motive gut einfangen. Dies wirkt sich nebenbei auch überaus positiv auf aufgenommene Videos aus.

Tipp 3: Stativ

Dies betrifft Personen mit einem hohen Anspruch an die Stabilität ihrer Fotos. Stative mit Smartphonehalterungen verankern die kleinen Geräte genauso fest wie etwa eine DSLM oder DSLR. Dies macht absolut ruhige Fotos möglich und bringt viele Vorteile (Link: https://feiersun.de/5-gruende-warum-du-mit-einem-stativ-bessere-bilder-machen-kannst). Selbst bei sehr ruhigen Händen kann es schwierig sein, das Foto absolut frei von Bewegungsunschärfe zu schießen. Viele Reisestative sind relativ leicht und sie lassen sich zusammenfalten oder -klappen. Damit ist die Mitnahme im Urlaub kein Problem.

High-End-Smartphones, die mit einem optischen Zoom ausgestattet sind, profitieren noch deutlicher. Bei einem hohen Zoomfaktor ist es für Menschen unmöglich, das Gerät stillzuhalten. Selbst kleinste Bewegungen reichen aufgrund des hohen Zooms aus, um die Vorschau auf dem Display hin und her springen zu lassen. Ein Stativ bringt die notwendige Ruhe, um auch weiter entfernte Motive absolut perfekt einzufangen.

Dieser Vorteil wächst, je weiter die Motive entfernt sind – wie etwa scheue Tiere, die aus großer Distanz eingefangen werden sollen.

Tipp 4: Bildbearbeitung

Wirklich herausstechende Urlaubsfotos im Internet sind praktisch nie unbearbeitet. Gleichzeitig fällt es schwierig, die mit einem Smartphone geschossenen Bilder direkt auf diesem Gerät zu bearbeiten. Mit folgenden Mängeln ist zu rechnen:

  • Kleines Display, daher schwierige Präzisionsarbeit
  • Eingeschränkte Leistung selbst auf High-End-Modellen
  • App-Angebot relativ eingeschränkt
  • Volle Wirkung des Bildes für Menschen schwer zu erfassen

Besser ist es, mindestens ein Notebook oder noch besser einen Desktop-PC zu verwenden. Alternativ reicht auch der Anschluss eines Notebooks an einen großen Monitor. Auf 27 Zoll und mehr und mit 4K-Auflösung lassen sich Bilder deutlich besser bearbeiten. Auf Wunsch kann jeder Pixel einzeln verändert werden – und selbst aufwendige Arbeiten, die über Zuschnitt und Horizontbegradigung hinausgehen, nehmen deutlich weniger Rechenzeit in Anspruch.

Außerdem ist das Bild auf einem großen Display wesentlich besser in seiner Gesamtheit zu erfassen. Scrolling, um Details unter die Lupe zu nehmen, entfällt. Unter Windows und macOS haben Fotobegeisterte außerdem eine gigantische Sammlung aus hochwertigen Anwendungen für die Bildbearbeitung. Spezielle Geräte für ambitionierte Fotografen verbessern das Erlebnis noch, aber sie sind sehr teuer in der Anschaffung.

Tipp 5: Nachtfotografie

Aufgrund der relativ kleinen Sensoren in Smartphones haben diese Probleme, genug Licht bei mangelnden Lichtverhältnissen einzufangen – also bei Dämmerung, Nacht oder in geschlossenen Räumen. Einige Tipps helfen:

  • Die Aktivierung des HDR-Modus kann den Kontrast auf den Fotos einerseits verbessern. Andererseits haben HDR-Fotos aber häufig einen leicht “übernatürlichen” Touch. Jeder muss selbst entscheiden, ob dieser Look gewünscht ist oder nicht.
  • Die Verschlusszeit sollte verlängert werden. Tagsüber reicht ein kurzer Schnappschuss aus. Bei Nacht sollten dem Smartphone einige Sekunden gegeben werden, um genug Licht einzufangen. So werden selbst dunkle Straßen (fast) taghell beleuchtet. Auch hier ist ein Stativ Gold wert.

Manche Smartphones sind außerdem mit besonderen Nachtmodi ausgestattet. Das sind immer kleine Softwaretricks, die manchmal gut funktionieren und manchmal nicht. Unser Tipp: einfach ausprobieren!