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Dienstag, Januar 20, 2026
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Reisemuffel: Las Vegas Hotel oder Spielen auf der Couch?

Eine Reise in die Casinometropole Las Vegas klingt für viele wie ein absoluter Traum. Die Straßen erstrahlen in bunten Neonlichtern, aus den Spielbänken kann man die Klänge der Jackpots hören. Für den großen Casinospaß muss man allerdings gar nicht so weit reisen. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Etablissements, die zum Spielen einladen und eine lange Tradition mit sich bringen. Wer es lieber ganz gemütlich haben möchte, bleibt einfach in den eigenen vier Wänden und spielt stattdessen im Online Casino. Was dabei die Vor- und Nachteile sind, haben wir uns einmal genauer angesehen!

Gemütliches Abenteuer zu Hause

Online Casinos
Bild: insta_photos / shutterstock

Wenn die tiefen Temperaturen über das Land ziehen und die ersten Schneeflocken fallen, sind wir doch eigentlich am liebsten zu Hause. Dann wird es auf dem Sofa nämlich richtig gemütlich. Wer sich den Pyjama am liebsten das ganze Wochenende lang nicht ausziehen möchte, dabei aber trotzdem eine Portion Nervenkitzel erleben möchte, ist im Online Casino genau richtig. Hier kann man die perfekte Mischung aus Abenteuer und Gemütlichkeit finden. Im Vergleich zu einigen landbasierten Spielbank gibt es keinen Dresscode, dazu muss man nicht einmal von der Couch aufstehen. Mit dem Smartphone oder Laptop hat man auf eine riesige Auswahl an Spielen Zugriff und muss dabei niemals den Tisch wechseln oder gar in eine andere Spielbank fahren. Dazu kann man die Angebote jederzeit genießen und muss sich nicht an Öffnungszeiten halten. Wer nach einer stressigen Arbeitswoche einfach entspannen, dabei aber trotzdem etwas erleben möchte, ist hier also genau richtig!

Breitgefächerte Spielauswahl mit einem Klick

Ein großer Vorteil im Online Casino besteht darin, dass man innerhalb weniger Augenblicke zahlreiche Spiele zur Auswahl hat. In den meisten landbasierten Casinos gibt es denselben Automaten mehrmals, damit mehrere Menschen gleichzeitig ihre Lieblingsslots verwenden können. Im Online Casino ist dies nicht notwendig, denn jedes digitale Spiel kann von mehreren Usern zeitgleich genutzt werden. Damit bleibt mehr Raum für unterschiedliche Games, die in der virtuellen Welt natürlich auch räumlich keinen Platzbeschränkungen unterliegen. Die Slots unterscheiden sich nicht nur um Gameplay und der Anzahl an Walzen und Reihen, sondern auch im Design. So widmet sich jeder Automat einem bestimmten Thema: Beliebt sind z. B. Slots mit griechischer Mythologie, Retro Slots mit Früchten und roten Siebenen oder Spiele, die von Filmen inspiriert wurden. Einige Online Casinos bieten dazu auch klassische Tischspiele wie Blackjack, Roulette oder Poker an. Hier tritt man entweder gegen eine KI an oder kann sich im Live Casino von einem professionellen Croupier anleiten lassen.

Live Spiele sorgen für Immersion

Die Live Spiele bieten einen ganz besonderen Charme, da sie eine soziale Komponente in die virtuelle Welt bringen. Statt das Casinoabenteuer alleine zu erleben, kommuniziert man mit dem Dealer und fühlt sich beinahe wie vor Ort. Die Spiele laufen über einen Livestream und werden in Echtzeit an den User übertragen. Der Croupier sitzt dabei vor einem Greenscreen, auf dem eine belebte Casinokulisse eingeblendet wird, und hat einen regulären Spieltisch mit Kartendecks, Jetons oder einem Rouletterad vor sich. Der Spieler kann in der Software festlegen, welche Einsätze er tätigen möchte und das Spiel starten. Einige Live Games verfügen auch über eine Chatfunktion, mit der Nachrichten an den Dealer gesendet werden können. Antworten kann dieser dann einfach über das Video. Fans von Live Casinos schätzen die immersive Komponente der Spiele sehr, denn hier verschwimmen die Grenzen zwischen Online Casino und landbasierter Spielbank. Dazu wird fleißig an neuen Spielvarianten gearbeitet. In Zukunft könnte es z. B. VR Casinos geben, die man mit einem VR Headset besuchen könnte.

Tolle Konditionen im Netz

Online Casino mit Bonus
Bild: rawf8 / shutterstock

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für einen Online Anbieter sind die Konditionen für Kunden. Diese sind tendenziell online besser, variieren aber auch von Plattform zu Plattform. Hier unterscheidet man z. B. die Höhe der Bonusangebote. Die meisten Online Casinos schenken Neukunden einen Willkommensbonus, der sogar mehrere hundert Euro wert sein kann. Die Summe hängt dabei meist von der Höhe der ersten Einzahlung ab. Allerdings gibt es auch Anbieter, die Freispiele bereits direkt nach der Anmeldung verteilen. Das bedeutet, dass Spieler schon vor der ersten Einzahlung das Spielerlebnis austesten können. Interessant sind außerdem die Auszahlungsquoten der Spiele. Diese können für das gesamte Casino festgelegt sein oder sich von Slot zu Slot unterscheiden. Gute Auszahlungsquoten fangen etwa bei 95 % an und steigen noch weiter aufwärts. Je höher die Prozentzahl ist, umso größer ist die Chance, etwas zu gewinnen. Damit man nicht jeden Anbieter einzeln vergleichen muss, stehen Websites wie Casinos.de zur Seite und zeigen die besten Online Casinos in Deutschland im Überblick. Hier kann man genau sehen, welche Bonusangebote auf Kunden warten und welche Vor- und Nachteile jede Plattform hat. Faktoren wie die Seriosität der verschiedenen Anbieter stehen dabei an erster Stelle.

Nachteile im Online Casino

Natürlich gibt es auch einige Argumente gegen das Spielen im Online Casino. Wer die Spielbank besucht, um eine besondere Abendgestaltung mit Freunden zu genießen, wird bei den virtuellen Spielen vielleicht nicht ganz auf seine Kosten kommen. In der Spielbank kann man den Besuch mit einem eleganten Abendessen beginnen, am Spieltisch exquisite Cocktails schlürfen und sich die gesamte Zeit vom Servicepersonal rundum verwöhnen lassen. Die Atmosphäre in den schönsten Casinos der Welt lässt sich mit nichts anderem vergleichen – wer einmal im Casino von Monte Carlo in Monaco oder dem The Venetian in Las Vegas zu Besuch war, kann dies bestätigen! Besonders für Pokerspieler fehlt bei den digitalen Pokertischen manchmal das gewisse Etwas. Poker basiert sehr stark auf einer psychologischen Komponente, da man seine Gegner laufend analysieren und beobachten muss, während man das eigene Pokerface bewahrt. Im Online Casino ist dieser Teil des Spiels nicht relevant. Während dies für einige Spieler eine echte Erleichterung ist, werden einige Pokerprofis den Nervenkitzel am regulären Tisch vermissen!

Online Casinos sind eine hervorragende Alternative zum Besuch in der deutschen Spielbank oder einer Reise in ein Casinohotel. Natürlich ist das Erlebnis ein ganz anderes, daher muss man nach den eigenen Bedürfnissen abstimmen, welche Angebote am besten zu einem passen. Spaß ist auf jeden Fall überall garantiert, wo man die Slots läuten hören kann!

 

Sorglos Buchen – Diese Rechte haben Sie im Falle einer kurzfristigen Verhinderung

In Deutschland fällt die klassische Reisesaison in die Sommerferien. Familien planen zum Teil ein Jahr im Vorfeld, wo der wohlverdiente Urlaub hingehen soll. Bereits im Januar freuen sie sich auf den Sommerurlaub. Jedoch kommt es vor, dass dieser kurzfristig abgesagt werden muss. Ob Krankheit, Todesfall oder Unfall – viele Ereignisse, auf die der Mensch keinen Einfluss nehmen kann, können einen Strich durch die Reiseplanung machen.

Wohl dem, der eine Reiserücktrittsversicherung hat, heißt es in dem Fall. Allerdings haben nicht alle Reisefreudigen vorgesorgt. Dennoch brauchen sie sich nicht zwingend vor hohen Stornierungsgebühren fürchten.

Die Reise ohne Reiserücktrittsversicherung stornieren – und jetzt?

Sonne, Sommer, Strand und Meer: Um in den Urlaub zu fahren, gibt es viele Gründe. Ebenso viele können dafür sorgen, dass die geplante Reise noch vor dem Abflug storniert werden muss. Wer über eine Reiserücktrittsversicherung verfügt, kann entspannt bleiben. Die Versicherung übernimmt die Stornierungskosten, wenn:

  • Unfälle oder eine Krankheit den Reiseantritt verhindern,
  • der Tod eines nahen Angehörigen die Reiseplanung sprengt,
  • unerwartete Arbeitslosigkeit den Urlaub unmöglich macht.

Natürlich dürfen auch Reisende ohne Reiserücktrittsversicherung ihren Urlaub stornieren. Jedoch stellt sich die Frage, welche finanziellen Hürden auf sie zukommen. Wer sich direkt nach der Buchung für die Stornierung entscheidet, braucht keine Kosten zu befürchten. Bei allen Urlaubsbuchungen – ob online oder im Reisebüro – gilt das zweiwöchige Widerrufsrecht.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, auf die Kulanz des Reiseanbieters zu hoffen. Dementsprechend sollte nicht sofort storniert werden. Schildern die Reisefreudigen ihr Problem telefonisch oder per E-Mail, bietet der Anbieter im Idealfall eine der beiden Optionen an:

Reiseweiterverkauf: Die Reise kann in dem Fall an andere Urlauber verkauft werden. Hierbei werden Flug und Hotel zum Buchungspreis an Dritte weitervermittelt. Seltener müssen die verhinderten Reisenden niedrigere Preise akzeptieren.

Umbuchung: Teilweise stimmen die Reiseveranstalter einer Umbuchung zu. Für diese können Gebühren anfallen.

Lassen sich Reiseanbieter oder die Gäste auf keine der beiden Lösungen ein, bleibt nur die Stornierung übrig. Wie teuer sie die Reisenden zu stehen kommt, hängt maßgeblich vom Zeitpunkt des Reiserücktritts ab. Auch die Art der Reise kann sich auf die Stornierungsgebühren auswirken. Die niedrigsten Kosten fallen in der Regel bei Pauschalreisen an. Wer seinen Urlaub individuell plant, muss sich selbstständig über die Höhe der Stornierungskosten von Flug und Unterkunft informieren.

Bei den meisten Billigfluganbietern verfallen die Tickets im Fall einer Stornierung und können nicht wiederverwendet werden. Ähnlich verhält es sich bei exklusiveren Fluganbietern, bei denen die günstigste Flugklasse gebucht wurde. Bei allen Reisen gilt grundsätzlich: Je später storniert wird, desto höher fallen im Schnitt die Kosten aus.

Strand und Muschel
Muss eine Reise storniert werden, ist das für die Urlauber schlimm genug. Zusätzliche Kosten können sie nicht gebrauchen, Bild: S_Photo / shutterstock

Die Reise ohne Stornogebühren absagen – wann und wie geht das?

Im Normalfall kommen Reisende nicht um Stornierungsgebühren herum, wenn sie eine Reise kurzfristig absagen. Dennoch gibt es Ausnahmefälle, in denen die Stornierung ohne anfallende Kosten vonstattengeht. Hierbei spielt zunächst der Grund für den Reiserücktritt eine Rolle. Wer keine Lust auf den Urlaub hat, kann dies nicht als guten Stornierungsgrund geltend machen.

Beispielsweise fallen auch bei einer kurzfristigen Verhinderung keine Kosten für den Rücktritt der Reise an, wenn höhere Gewalt den Urlaub verhindert. Hierbei kann es sich unter anderem um Naturkatastrophen handeln. Ebenso muss der Reiseveranstalter die Stornierung kostenfrei akzeptieren, wenn er kurzfristig seine Geschäftsbedingungen verändert. Dieser Fall kann eintreten, wenn sich der Preis für den Urlaub plötzlich erhöht oder im Vorfeld inkludierte Leistungen nicht mehr im Reisepreis inbegriffen sind.

Zu bedenken ist, dass die Stornierungsregelung hier von Fall zu Fall entschieden wird. Kommt es zu Streitigkeiten zwischen Gast und Reiseveranstalter, muss unter Umständen ein Anwalt hinzugezogen werden. Durchkreuzt „höhere Gewalt“ die Urlaubspläne, ist die Rechtslage jedoch eindeutig. Eine entsprechende Situation tritt ein, wenn:

  • es einen drohenden militärischen Konflikt oder Krieg im Reiseland gibt,
  • das Reisegebiet aufgrund einer Naturkatastrophe gesperrt wird,
  • Krankheitsepidemien im Urlaubsland drohen,
  • innenpolitische Unruhen oder ein Bürgerkrieg die Reise unsicher machen.

Die Gefahr eines Terrorangriffs gilt offiziell nicht als „höhere Gewalt“. Selbst nach einem Terroranschlag ist es bei vielen Reiseanbietern unmöglich, den Urlaub im betroffenen Land kostenfrei zu stornieren. Existiert eine konkrete Terrorwarnung, sind die Veranstalter hingegen verpflichtet, die Urlauber über das Geschehen zu informieren. Deutsche Reisende können sich auf einen weiteren Fall berufen: Spricht das Auswärtige Amt für eine Region oder ein Land eine offizielle Reisewarnung aus, kann die Reise dorthin ohne Kosten storniert werden.

 

Was sollte beim kurzfristigen Reiserücktritt beachtet werden?

Aus welchen Gründen der Urlaub auch storniert oder umgebucht werden muss – vorab sollten die Reisenden ihren Veranstalter kontaktieren, um ihm die Situation zu schildern. Im Gespräch können bestenfalls individuelle Regelungen für das Problem gefunden werden. Kommt es zu keiner Einigung, wird der Reiserücktritt zur beschlossenen Sache. In dem Fall ist es wichtig, dem Reiseanbieter nochmals schriftlich die eigene Intention mitzuteilen. Das gelingt per Brief, Fax oder E-Mail.

Ein Beleg für den schriftlichen Reiserücktritt sollte immer aufbewahrt werden. Folglich lohnt es sich bei Briefpost, diese als Einschreiben zu versenden. Im Streitfall dient der Beleg als Beweis für die Absichtsverkündigung beim Reiseveranstalter. Im Ernstfall kann er rechtlich geltend gemacht werden.

 

Entschädigung bei Flugverspätung

Flugverspätungen sind nicht nur ärgerlich, weil Sie Ihren Zeitplan durcheinander bringen und Sie möglicherweise etliche Stunden mehr im wenig einladenden Umfeld eines Flughafens verbringen müssen. Oft gestaltet sich auch die Wahrnehmung der eigenen Fluggastrechte schwierig, wenn es um Entschädigungsforderungen gegenüber der Fluggesellschaft geht. Unterstützung beim einfordern Ihrer Entschädigung erhalten Sie von spezialisierten Anbietern wie beispielsweise AirHelp.

Welche Rechte habe ich bei einer Verspätung meines Fluges?

Die Fluggastrechte-Verordnung der Europäischen Union spricht Reisenden bei erheblichen Verspätungen eine flugverspätung entschädigung zu, die, je nach Flugstrecke, zwischen 250€ und 600€ liegen kann.  Die Entschädigungsansprüche bei mehr als drei Stunden Verspätung unterteilen sich wie folgt:

  • Kurzstreckenflug (z.B. Mallorca) bis einschließlich 1.500 Kilometer: 250 Euro Entschädigung
  • Mittelstreckenflug zwischen 1.500 Kilometer und 3.500 Kilometer: 400 Euro Entschädigung
  • Langstreckenflug außerhalb der EU ab 3.500 Kilometer: 600 Euro Entschädigung (bei einem Langstreckenflug innerhalb der EU maximal 400 Euro Entschädigung)

Dabei gilt, dass ab einer Verspätung von drei Stunden Entschädigungsansprüche geltend gemacht werden können. Ein Entschädigungsanspruch ergibt sich, wenn infolge der anfänglichen Verspätung Anschlussflüge verpasst werden. Ab zwei Stunden Verspätung steht Ihnen eine kostenlose Versorgung mit Getränken und Snacks zu, ebenso muss Ihnen der Zugang zu kostenfreien Kommunikationsmitteln, insbesondere E-Mail und Telefon, ermöglicht werden. Bei mehr als fünf Stunden Verspätung steht Ihnen das Recht auf Rücktritt von der Reise mit Rückerstattung des vollen Ticketpreises zu. Wollen Sie die Reise dennoch fortsetzen und ist ein Flug zum gewünschten Ziel erst am nächsten Tag möglich, so haben Sie ein Recht auf Erstattung von Hotelkosten. Auch die Transferkosten zu einem Hotel (hin und zurück) können Sie von der Fluggesellschaft zurückverlangen.

Die Fluggastrechte-Verordnung der EU gilt nicht nur bei Flügen innerhalb der EU, sondern bei allen auf dem Gebiet der EU startenden Flügen, auch unabhängig vom Sitz Ihrer Airline. Wenn Ihr Flug außerhalb der EU startet, so findet die Verordnung nur Anwendung, wenn die gewählte Airline ihren Sitz innerhalb der EU hat. Die EU-Verordnung gilt ebenfalls bei Flügen, die in der Schweiz, Norwegen oder Island starten. Beachten Sie, dass vor allem in der Schweiz die europäische Rechtslage nicht zwangsläufig übernommen wird und dortige Richter nicht selten zugunsten der Fluggesellschaften urteilen.

Findet die EU-Fluggastverordnung keine Anwendung, ist es hinsichtlich Ihrer Entschädigungsansprüche oft schlecht bestellt, da umfassende Regelungen wie in der EU meist nicht existieren. Die meisten Airlines haben eigene Bestimmungen erarbeitet, mit denen geregelt wird, wie bei deutlichen Flugverspätungen zu verfahren ist und unter welchen Umständen der betroffene Reisende möglicherweise Geld zurückerhalten kann. Startet Ihr Flug außerhalb der EU und hat die von Ihnen gewählte Airline Ihren Sitz in einem Drittstaat, dann lohnt sich ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fluggesellschaft.

Was es bei einer Entschädigungsforderung zu beachten gilt

Nur bei rund 2/3 der mehr als drei Stunden verspäteten Flüge in der EU besteht das Anrecht auf Entschädigung durch die Fluggesellschaft. Ob Sie Entschädigungsansprüche erheben können, ist davon abhängig, ob die Airline selbst verantwortlich für die Verspätung ist. Ist dies nicht der Fall, z.B. bei außergewöhnlichen Unwettern oder Vogelschlag, besteht kein Entschädigungsanspruch gegenüber der Fluggesellschaft. Wichtig: Auch Personalstreiks werden in der Regel diesen “außergewöhnlichen Umständen” zugerechnet.

Sonderfall Annullierung eines Fluges infolge der COVID19-Pandemie

Wurde Ihr Flug aufgrund von nationalen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie annulliert, so schreibt die EU-Fluggastrechteverordnung Nr. 261/2004 vor, dass die Fluggesellschaft den vollständigen Ticketpreis binnen sieben Tagen an den Kunden zurückerstatten muss. Häufig erfolgt die Erstattung in Form von Gutscheinen. Diese Erstattungsform ist jedoch nur zulässig mit schriftlich dokumentiertem Einverständnis des Fluggastes. Da die Fluggesellschaften ihre Kunden binden möchten, haben die Gutscheine oft einen Wert, der über dem Preis für die ursprünglichen Tickets liegt. Sie müssen abwägen, ob Sie den Gutschein akzeptieren oder Ihr Geld zurückzufordern wollen. Akzeptieren Sie den Gutschein, müssen Sie damit rechnen, dass dieser im Falle einer Insolvenz der Airline verfallen könnte. Bestehen Sie auf eine Rückzahlung des Geldes, kommt möglicherweise einiger bürokratischer Aufwand auf Sie zu, wenn sich die Airline nicht sofort mit der Rückzahlung einverstanden erklärt.

Zwar haben sich die Bedingungen im Flugreiseverkehr inzwischen weitgehend normalisiert, mit dem Auftreten neuer und womöglich gefährlicherer Varianten des pandemischen Coronavirus könnte dieser Punkt aber erneut an Relevanz gewinnen.

Was muss ich tun, um nach einer erheblichen Verspätung meines Fluges meine Rechte einzufordern?

Rechte bei Flugverspätung
Bei einer durch die Fluggesellschaft verursachte Verspätung stehen Ihnen verschiedene Rechte zur Verfügung, Bild: David Prado Perucha / shutterstock

Möchten Sie bei einer Verspätung Ihres Fluges eine finanzielle Entschädigung einfordern, sollten Sie gleich von Beginn an einige Punkte beachten, deren Befolgen Ihnen später beim Einfordern Ihrer gesetzlich verbrieften Fluggastrechte behilflich sein wird.

Bereits am Flughafen sollten Sie sich die Verspätung mit ihrer genauen Dauer oder den Grund für die Annullierung Ihres Fluges durch das Flughafenpersonal dokumentieren lassen. Bewahren Sie Nachweise über finanzielle Aufwendungen für Getränke und Snacks auf. Ratsam ist es auch, aktiv auf andere Fluggäste zuzugehen und diese nach ihrer Anschrift oder zumindest einer erreichbaren Telefonnummer zu fragen, so dass Sie später über Zeugen verfügen. Dies kann vor allem dann wichtig werden, wenn es zu einem Rechtsstreit mit der Airline kommt.

Wenn Sie eine Entschädigungsforderung geltend machen wollen, richten Sie ein entsprechendes Schreiben per Post (idealerweise per Einschreiben + Rückschein) an die Niederlassung der Fluggesellschaft möglichst in Ihrem Land. Bei Pauschalreisen ist die Forderung an den Reiseveranstalter zu richten.

Führen Sie in diesem Schreiben genau auf, zu welchen Zeitpunkt der Flug an welchem Ort hätte starten sollen, wann und an welchem Ziel der Flug hätte ankommen sollen. Weiterhin teilen Sie die Verspätung mit, mit der der Flug letztlich stattgefunden hat.

Durch Einhaltung der hier beschriebenen Tipps haben Sie eine gute Aussicht darauf, Ihre Rechte gegenüber der Fluggesellschaft durchsetzen zu können.

Reisen mit Baby – so ist es wirklich

Einfach mit der ganzen Familie unterwegs sein, das Baby locker in die Freizeitaktivitäten integrieren und etwa die Elternzeit nutzen, um auf große Reise zu gehen. So in etwa sieht die Vorstellung vieler begeisterter Traveller aus, die Eltern werden. Doch nicht nur Reisefans, die ohnehin häufig unterwegs sind, wünschen sich einen schönen Urlaub mit dem Baby. Der Nachwuchs soll seine Eltern natürlich auch in den klassischen Jahresurlaub begleiten, und dabei stellen sich viele Fragen: Ab wann darf ein Baby reisen? Wohin reist man am besten, und welche Orte meidet man lieber? Was muss man bei der Organisation beachten, und wie ist das Reisen mir Baby wirklich? Wir haben die wichtigsten Antworten zusammengestellt.

Ab wann darf man mit seinem Baby reisen?

Theoretisch kann ein Baby gleich nach der Geburt mit seinen Eltern unterwegs sein. Nicht wenige Babys werden auf Reisen geboren und sind dann eben gleich mit dabei. Praktisch ist es jedoch so, dass die ersten Wochen nach einer Geburt nicht umsonst „WochenBETT“ heißen. Mama und Kind sollen sich ausruhen und in ihrem neuen Leben ankommen. Wenn man es jedoch unbedingt möchte, kann man auch gleich auf Reisen gehen.

Baby im Flugzeug
Während dem Flug kann man sich ganz dem Baby widmen, Bild: Tomsickova Tatyana / shutterstock

Bei den meisten Fluggesellschaften sind Kinder ab ein bis zwei Wochen erlaubt. Ob das der richtige Zeitpunkt für eine Fernreise mit dem Flugzeug ist, müssen Eltern selbst entscheiden. Obacht ist jedoch geboten, denn natürlich sind auf Flughäfen nicht nur viele Menschen, sondern auch Krankheitserreger unterwegs. Und das Immunsystem von Babys entwickelt sich erst noch.

Mit dem Zug oder dem Auto ist das etwas unkomplizierter. Besonders im eigenen PKW oder Camper genießt man die größtmögliche Freiheit. Vorausgesetzt, das Baby führt gern mit.

Welche Orte sind zu empfehlen, welche meidet man mit einem Baby lieber?

Eigentlich kann man mit einem Baby an beinahe jeden Ort auf der Welt reisen, denn überall dort, wo Menschen leben, werden auch Babys geboren. Natürlich wird man bestimmte Orte vorziehen und andere meiden, um sich und die Familie nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Eine Übersicht:

  • Bei den ersten Reisen mit Baby wählt man am besten Reiseziele, an denen man sich bereits auskennt, denn das neue Leben als Familie ist aufregend genug. Da muss man sich nicht unbedingt noch mit einer neuen Umgebung auseinandersetzen.
  • Es ist von Vorteil, wenn am Reiseziel ähnliche klimatische Bedingungen wie zu Hause herrschen. Man reist mit einem Baby also nicht an die kältesten oder heißesten Orte der Welt. Auch die Regenzeit mit ihren andauernden Niederschlägen und der extremen Luftfeuchtigkeit sollte man lieber meiden.
  • Reiseziele, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, umgeht man lieber. Als Familie ist man deutlich verletzlicher, als wenn man allein unterwegs ist.
  • Extreme Höhenlagen sind ebenfalls nicht zu empfehlen, wenn man nicht ohnehin in einem solchen Gebiet wohnt.
  • An manchen Orten dieser schönen Welt braucht man bestimmte Impfungen. Viele davon kann ein Baby noch nicht bekommen, und sollte aus diesem Grund nicht an derartige Plätze reisen.

An was muss man denken, wenn man mit dem Baby verreist?

Das hängt ein wenig davon ab, wohin man reist und wie lange man sich dort aufhalten wird. Auf der einen Seite geht es um alles, was man für die Reise selbst braucht. Unterwegs kann man schlecht im Koffer kramen, also muss man die Dinge griffbereit haben. Das ist alles, was das Baby auch zu Hause brauchen würde, also Fläschchen, Windeln, Cremes, Ersatzkleidung und Schnuller. Das Gleiche gilt für den Aufenthalt selbst, wobei es immer ein wenig davon abhängt, wohin man unterwegs ist. Urlaubt man in einem europäischen Land und kann sogar auf die bewährte Windelmarke zugreifen? Oder ist man in der Ferne und muss damit rechnen, dass sich in den Gläschen mit Babybrei ungewöhnliche Tierarten befinden?

Eine weitere Sache gilt es zu bedenken, und das sind die notwenigen Dokumente, sofern man ins Ausland unterwegs ist. Passt die Krankenversicherung, ist das Kind gesund, ist der andere Elternteil, sofern nicht dabei, mit der Reise einverstanden? Wer einen guten Überblick haben will, kann hier eine Checkliste für den Flug downloaden. Sie gilt natürlich auch auf anderen Fernreisen, etwa mit dem Zug.

Wie ist es eigentlich wirklich, mit einem Baby zu reisen?

Urlaub mit Baby
Nicht immer schlafen Babys auf Reisen so entspannt wie hier, Bild: Jeremie86HUN / shutterstock

Auf Instagram und Reiseblogs sieht man immer wieder schöne Bilder von entspannten Eltern und schlafenden oder lächelnden Babys auf Reisen. Sie schlafen auf dem Rücksitz im Auto, sie staunen aus dem Zugfenster, sie entspannen sich im Flugzeug. Eines sollte man wissen, bevor man sich auf die Reise mit Baby macht: Das eigene Kind kann einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen und all die schönen Bilder ad absurdum führen. Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit und an welchen Reisen es Spaß hat, kann eine echte Überraschung sein.

Zwar mögen die meisten Kinder das Autofahren, aber eben nicht alle. Manche weinen durchgehend, was einen Roadtrip zur Tortur machen kann. Vielleicht kneift aber auch nur der Autositz an einer Stelle, ein Problem, das schnell gelöst werden kann. Manche Babys schlafen im größten Trubel ein, andere sind schon genervt (und tun das lautstark kund), wenn das Radio im Supermarkt zu laut ist. Während das eine Baby richtig gern im Kinderwagen durch die Welt geschoben wird, ist ein anderes empört, wenn es irgendwo allein liegen muss und will die ganze Zeit getragen werden.

Wer also mit seinem Baby verreisen will, der sollte es erst einmal richtig kennenlernen und ausprobieren, welche Situationen es gut akzeptiert und welche ihm zusetzen. Dementsprechend kann man seine Reiseziele aussuchen, ebenfalls die Aktivitäten vor Ort und auch die Art der Anreise. Was spricht dagegen, ein paar Monate das Wandern im heimischen Umfeld zu zelebrieren, wenn das Kind dafür in der Trage schlummert? Wenn es größer wird, dann wächst auch seine Toleranz gegenüber neuen Situationen, die es durch reisefreudige Eltern immer wieder kennenlernen kann.

 

Die schönsten Ecken Merans

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Südtirol, auch Alto Adige genannt, hat seinen ganz eigenen Charme. Seit Jahrzehnten lockt die Region unzählige Besucher und zieht sie in ihren Bann. Sowohl die Skigebiete in den Bergen, die Wanderstrecken in den Dolomiten, die urigen kleinen Dörfer als auch die berühmte Weinstraße mit ihren wunderschönen Städten Bozen, Brixen und vor allem Meran begeistern jeden Reisenden.

Die Unterkunft macht’s: Wellness und Entspannung

Wer sich danach sehnt, die Seele baumeln zu lassen, ist in Meran genau richtig. Das Thema Wellness wird hier großgeschrieben und in vielen Hotels erwarten einen exklusive Spa Behandlungen, Heubäder und Massagen. Swimming Pools und liebevoll eingerichtete Räume zum Wohlfühlen, laden zur vollkommenen Entspannung ein, wie zum Beispiel im Wellnesshotel in Schenna. Mit dem traumhaften Blick auf Meran lässt es sich hier gut aushalten und die Alltagssorgen sind schnell vergessen. Nicht umsonst ist Meran eine Kurstadt, die von vielen als Lieblingsziel für Erholung auserkoren wurde. Mit rund dreihundert Sonnentagen im Jahr, welche Meran stolz sein Eigen nennen kann, wird diese auch garantiert zu einem Erfolg.

Die Highlights von Meran

Botanischer Garten Meran
Der botanische Garten, Bild: Stefano Ember / shutterstock

Viele Besucher in Meran sind Wiederholungstäter, da es sie immer wieder in die bezaubernde Stadt mit ihrem besonderen Flair zieht. In Meran trifft Geschichte auf Tradition und Moderne und entfaltet somit viele Möglichkeiten, sich den Tag zu versüßen.

Die Architektur der Häuser im ältesten Teil der Stadt, dem Steinach Viertel oder die berühmten Meraner Lauben mit ihren Restaurants, Bars, Geschäften und ihrer Historie, die bis ins Mittelalter zurückreicht, hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Jedes einzelne Haus in den Gassen der Stadt hat eine Geschichte und ist ein Foto wert.

Vom Pulverturm aus hat man einen atemberaubenden Blick auf ganz Meran mit seiner Pfarrkirche und den Berge im Hintergrund. Nicht weit entfernt, den Tappeinerweg entlang spazierend, findet man den öffentlichen Kräutergarten, der definitiv einen Besuch wert ist. Wer sich hier bereits für die vielfältige Pflanzenwelt begeistert, wird im botanischen Garten garantiert seinen Lieblingsort der Stadt finden.

Auch an Regentagen sehenswert

Fluss Passer, Meran
Der Fluss Passer fließt durch Meran, Bild: andrea vicentini / shutterstock

Sollte das Wetter nicht mitspielen, ist man in Meran dennoch gut aufgehoben, denn es gibt auch viele Möglichkeiten die Stadt geschützt vor Regen oder Kälte kennen zu lernen. So kann ein Besuch in die Therme von Meran eine entspannende Abwechslung sein, die den Wellnessurlaub perfekt ergänzt. Auch die Museen der Stadt laden zu Entdeckungen ein. Das Schloss Trauttmansdorff hat zum Beispiel nicht nur schöne Gärten zu bieten, sondern beherbergt auch das Tourismus Museum. Auch das wichtigste Museum, das Meraner Stadtmuseum in dem historischen und beeindruckenden Gebäude des Palais Mamming, sollte auf der Bucketlist stehen. In den restaurierten Sälen des Barockpalais, aber auch im neuen Zubau, welcher zum Teil in den Felsen des Küchelbergs getrieben wurde, kann man mehr über die spannende Geschichte Merans lernen und sich die große Sammlung an prachtvollen Ausstellungsstücken betrachten.

Ausflug ins Meraner Land

Nicht nur die Stadt selbst, sondern auch ihre Umgebung machen Meran zum perfekten Urlaubsort. Ganzjährig mildes Klima, köstliche mediterrane Speisen sowie eine Kultur, in der zumeist deutsch und italienisch gesprochen wird, laden zu Entdeckungen und Abenteuern ein. So kann man zum Beispiel mit dem Coach und Psychologen Martin Kiem Waldbaden gehen, die Berge besuchen oder die alpine Straße der Romantik entdecken.

Auch die vielen kleinen spannenden Orte im Meraner Land, zum Beispiel Schenna, Algund, Naturs oder Dorf Tirol sind nicht weit entdeckt und haben alle ihre eigenen schönen Ecken und verzaubern ihre Besucher im Handumdrehen. Die Landschaften, oft geprägt von endlosen Weinreben und verschiedenen Grüntönen, umrandet von den majestätischen Bergen, lassen einen Aufatmen und Innehalten. Die Sehenswürdigkeiten der Region sind oft unterschätzte und vergessene Schätze. Die Gaulschlucht bei Lana, der Südtiroler Skulpturen-Wanderweg, das Mausoleum in Schenna oder die Ultner Urlärchen sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten, die sich bei einem Ausflug ins Meraner Land bieten.

Köstliche Weine auch abseits der Weinstraße

Meran liegt zwar nicht direkt an der berühmten Weinstraße, köstlicher Wein wird hier aber dennoch überall angebaut. Entlang des Tappeinerwegs innerhalb der Stadt oder vom Pulverturm aus konnte man bereits die ersten Weinreben innerhalb der Stadt besuchen. Doch auch vor den Toren Merans gibt es diverse Kellereien in prunkvollen Gebäuden, die schon fast an kleine Schlösser anmuten und in denen teilweise über viele Generationen hinweg die besonders geschmackvollen Sorten, für die Südtirol so berühmt ist, angebaut werden. Mittlerweile übernehmen immer mehr junge Winzer das Geschäft und verleihen der ehrwürdigen Tradition einen modernen Touch. Wer sich aufmacht, um die Kellereien zu besuchen kann auch häufig an Führung und Verkostungen teilnehmen. Die perfekte Ergänzung für den Wellness Urlaub.

Checkliste für den Urlaub in Meran

  • Die Altstadt besuchen
  • Den botanischen Garten bewundern
  • Den Ausblick vom Pulverturm genießen
  • Sich im Wellness Hotel verwöhnen lassen
  • Das Meraner Stadtmuseum besichtigen
  • Das Umland erkunden
  • Wein in einer der Kellereien kosten
  • Genießen

Landurlaub in Deutschland: Die schönsten Reiseziele für Aktivurlauber

Ein Aktivurlaub ist eine wunderbare Abwechslung vom häufigen Sitzen im Büroalltag. Wer tolle Regionen kennenlernen und hierbei aktiv werden möchte, muss nicht zwingend in die Ferne schweifen.

Deutschland hat eine Vielzahl wunderschöner Urlaubsregionen zu bieten, die dazu einladen, sich zu betätigen und die faszinierende Natur zu erkunden. Vom Bauernhofurlaub über einen Wanderurlaub bis hin zu Städtetrips und Reisen ans Meer steht Urlaubern alles offen. Wir stellen einige der schönsten Reiseziele für Aktivurlauber vor.

Ein toller Urlaub muss nicht über die Landesgrenzen gehen

Eine der großen Stärken von Deutschland als Reiseland besteht darin, dass es hier nahezu alle erdenklichen Urlaubsregionen gibt. Wer sich nach einem Urlaub in den Bergen sehnt wird in den vielfältigen deutschen Gebirgen fündig und die Nord- und Ostsee sind für einen Urlaub am Meer hervorragend geeignet. Gleichzeitig ist Deutschland ein sehr naturverbundenes Land. Von Rad- und Wanderwegen über Bauernhöfe bis hin zu Naturschutzgebieten stehen zahlreiche Optionen offen, um im Urlaub in Kontakt mit der Natur zu treten.

Wer sich eine tolle Ferienzeit machen möchte, muss daher nicht zwingend einen Auslandsurlaub buchen. In Deutschland gibt es eine beachtliche Zahl an Unterkünften, die sich für ganz verschiedene Zielgruppen anbieten. Einige Hotels sind auf Familien ausgerichtet und bieten ein interessantes Programm für Kinder unterschiedlichen Alters. Andere haben einen Wellness-Charakter, während in anderen sportliche Aktivitäten auf dem Programm stehen. Durch eine gezielte Auswahl lässt sich eine Unterkunft finden, die den eigenen Ansprüchen rundum gerecht wird.

Bauernhofurlaub

Ein Bauernhofurlaub zählt zu den beliebtesten Reisearten für Familien in Deutschland. Die Menschen finden es toll, in ihren Ferien in Kontakt mit der Natur zu treten und das ländliche Leben hautnah kennenzulernen. Verschiedene Bauernhöfe bieten jeweils andere Aktivitäten an, bei denen während des Urlaubs eine gute Zeit verlebt werden kann. Viele Reisende entscheiden sich für Unternehmungen wie einen Urlaub auf dem Golchener Bauernhof, weil dieser rustikale Gemütlichkeit mit einer bildschönen Natur und liebenswerten Tieren verknüpft.

Ein Aufenthalt auf einem Bauernhof kann auf ganz verschiedene Weise gestaltet werden. Einigen ist es lieb, die Region rund um den Bauernhof kennenzulernen und vielfältige Spaziergänge oder Ausflüge mit dem Fahrrad zu machen. Andere wollen gerne selbst Hand anlegen und einmal einen Stall ausmisten, die Tiere füttern oder andere Aufgaben erledigen, die auf einem Bauernhof anfallen. Für Familien mit Kindern bietet es sich an, einen Bauernhof zu wählen, auf dem ganz vielfältige Tierarten beheimatet sind. So können Ziegen gestreichelt, Pferde geritten und mit dem Hofhund gespielt werden.

Die Kraft der Natur auf deutschen Wanderwegen entdecken

Wandern in Deutschland
Auf den Wanderwegen Deutschlands fällt das naturverbundene Entspannen leicht, Bild: Corri Seizinger / shutterstock

In Deutschland gibt es rund 300.000 km an Wanderwegen. Diese haben einen jeweils eigenen Charakter und Charme und bieten sich daher für jeweils andere Zielgruppen an. Einige Wanderwege sind speziell für Sportler gestaltet und entsprechend anspruchsvoll. Hier ist es ratsam, eine hochwertige Ausrüstung dabei zu haben. Zudem gibt es Erlebniswanderwege, die speziell auf Familien mit Kindern zugeschnitten sind. Hier können die Kleinen in der Natur aktiv werden, sportliche Höchstleistungen erbringen und viel über die heimische Flora und Fauna lernen. Andere Wanderwege führen an attraktiven Gewässern entlang und bieten sich für gemütliche Spaziergänge an. Auf vielen Wanderwegen gibt es Raststationen und Bänke, sodass immer wieder genügend Pausen gemacht werden können.

Viele Aktivurlauber sind von einem Wanderurlaub begeistert. Hier haben sie die Möglichkeit, in engem Kontakt mit der Natur zu treten und die hervorragende Luft in den deutschen Wäldern einzuatmen.  Die einzelnen Wanderwege unterscheiden sich abhängig davon, in welchem Bundesland sie zu finden sind. So bietet der Goldsteig in Bayern die Möglichkeit, die Kultur des südlichen Bundeslandes unmittelbar kennenzulernen. Der Oberlausitzer Bergweg in Sachsen zeichnet sich zudem durch seine beachtlichen Bauwerke aus und der Jägersteig in Baden-Württemberg bietet einen fantastischen Ausblick auf den Schluchsee.

Städtetrips zu deutschen Metropolen

Wer Urlaub in Deutschland macht, kann vielfältige sehenswerte Metropolen besuchen. Besonders erwähnenswert ist Berlin. Die deutsche Hauptstadt vereint das Flair einer Weltmetropole mit großer Gemütlichkeit und einen unverwechselbaren Charme. Ebenfalls eine Reise wert ist München. Die bayerische Hauptstadt gilt als eine der lebenswertesten Städte der Welt und bietet einen guten Einblick in die bayerische Kultur und das Lebensgefühl der Menschen dieses Bundeslandes.

Wer während des Urlaubs wirklich etwas erleben möchte, sollte zur Karnevalszeit nach Köln reisen. Hier ist das rheinische Lebensgefühl mit Händen zu greifen und die Einheimischen heißen die Touristen herzlich willkommen. Dresden ist eine ungemein geschichtsträchtige Stadt, in der Modernität und Historie Hand in Hand gehen. Schleswig-Holstein hat mit Kiel eine attraktive Stadt zu bieten, die Ländlichkeit und Stadtleben perfekt miteinander vereint. Es besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Highlights der einzelnen Städte während des Urlaubs en détail zu erkunden. Ebenso können bei einem Städtetrip ganz unterschiedliche Metropolen angesteuert werden, um ein möglichst umfassende Bild der deutschen Lebensweise zu bekommen.

Ein wunderschöner Urlaub am Meer

Eine der schönsten Möglichkeiten, um in Deutschland Urlaub zu machen, ist ein Besuch am Meer. So gibt es mit der Nordsee und der Ostsee zwei großartige Regionen, die Besucher in die Welt des Meeres eintauchen lassen. Während an der Nordsee insbesondere das Wattwandern ein echtes Highlight ist, gibt es an der Ostsee eine Vielzahl wunderschöner Strände, die sich für Sportarten wie Schwimmen, Tauchen oder Motorbootfahren hervorragend eignen. Zudem gibt es mit Sylt, Norderney, Rügen und Usedom zahlreiche Nordsee- und Ostseeinseln, die unbedingt einen Besuch wert sind.

Urlaub in großen Tiefen und beeindruckenden Höhen

Der Bayerische Wald gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland. Das liegt daran, dass es hier eine Vielzahl von Aktivitäten gibt, die speziell bei Aktivurlaubern gut ankommen. So können hier Tropfsteinhöhlen erkundet werden, was für Menschen aller Altersgruppen ein echtes Abenteuer ist. Wer möchte, kann die Baumwipfelpfade in Bayern beschreiten und sich die großartige Natur von oben aus ansehen. Nicht zuletzt ist Bayern reich an Thermen, die für die nötige Entspannung nach den vielfältigen Aktivitäten sorgen.

Fazit

Deutschland hat als Reiseland für Aktivurlauber eine Menge zu bieten. Wichtig ist es, dass die Reisenden genau wissen, welche Art von Ferien sie gerne erleben möchten. Deutschland hat von hohen Bergen bis hin zu weiten Meeren alles zu bieten, was einen Traumurlaub ausmacht. Außerdem gibt es von Bauernhöfen über Hotels bis hin zu Bungalows alle erdenklichen Ferienunterkünfte, die jeweils andere Schwerpunkte setze und einen individuellen Charme besitzen.

Winterurlaub aktiv: Mehr als nur Skifahren

Winterurlaub kann doch jeder, doch auf Dauer werden selbst das Ski- und das Snowboardfahren langweilig. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Sie ihren Winterurlaub absagen müssen. Es gibt nämlich noch eine Menge Aktivitäten abseits der bekannten Bretter. Schnee und Eis haben viel mehr zu bieten. Außerdem machen es Ihnen die schönsten Gebiete für Ihren Winterurlaub in Europa sehr leicht, sich auch mal neben der Piste zu beschäftigen. Wir haben die besten Unternehmungen für ihren aktiven Winterurlaub an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

Wo geht die Reise hin?

In Europa können wir uns wirklich glücklich schätzen, denn hier haben wir einige der schönsten Wintersportgebiete der Welt. Schaut man sich beispielsweise die Dolomiten an. Sie bieten gleich mehrere Gebiete für begeisterte Wintersportler an.

Zwei der beliebtesten sind das Val Gardena und das Alta Badia. Hier haben Sie die Möglichkeit auf dem Welterbe Dolomiten Wintersport zu betreiben. Eine Pause gönnen Sie sich in einem der Wellnesshotels in den Dolomiten, die tolle Entspannungs- und Erholungsprogramme anbieten.

Neben den Dolomiten locken auch weitere klassische Wintersportgebiete hierzulande, in Frankreich, der Schweiz und in Österreich. Das hat neben Ischgl jedoch noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Allerdings muss die Winteraktivität nicht unbedingt immer mit einer Übernachtung verbunden sein. Wer in der Nähe eines Skigebiets lebt, kann am Wochenende einfach einen Tagesausflug planen, um sich im Schnee auszupowern.

Langlaufen

Skifahren einmal anders – Das ist der Skilanglauf. Auf vorgegebenen Loipen bewegen Sie sich gemütlich auf Skiern fort. Dabei entfällt der Geschwindigkeitsrausch, den Sie beim regulären Skifahren erleben. Allerdings haben Sie dadurch viel mehr Zeit, die Landschaft und ihre Umgebung zu genießen.

Langlauf-Beginner sollten sich jedoch erst einmal mit dem Sport auseinandersetzen. Es mag zwar einfach aussehen, allerdings ist die Disziplin technisch sehr anspruchsvoll und anstrengend. Es werden nämlich verschiedenste Muskelgruppen, wie etwa Beine, Arme und Rumpf, sowie die Ausdauer trainiert.

Wandern mit Schneeschuhen

Richtig entschleunigt geht es bei einer Wanderung mit Schneeschuhen zu. Dabei sind Sie vor allem im Tiefschnee und eher unberührter Natur unterwegs. Die Schneeschuhe sorgen dafür, dass das Gewicht der Wanderer gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt wird und sie bei ihren Schritten nicht zu tief einsinken.

Bei dieser Sportart ist die Ausrüstung sehr wichtig. Neben den Schneeschuhen ist ein warmer Schneeanzug essenziell. Da Sie sich oft auch in unberührten Landschaften in den Bergen fortbewegen, besteht Lawinengefahr. Deshalb sollten Sie entsprechende Vorkehrungen treffen, beispielsweise mit einem Lawinenrucksack, einer Schaufel, einem Lawinenverschüttetensuchgerät und einer Sonde.

Schlittschuhfahren

Das Eislaufen ist mittlerweile fast überall in größeren und sogar kleineren Städten möglich. In den entsprechenden Eishallen können sich Anfänger Schlittschuhe leihen und ihre ersten Schritte auf dem Eis wagen.

Das Eislaufen an sich ist ein sehr guter Sport, um die Ausdauer zu trainieren. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System angeregt. Zudem werden die Koordination und der Gleichgewichtssinn geschult. Besonders geeignet ist das Schlittschuhlaufen für Menschen mit Gelenkproblemen.

Die gleitenden Bewegungen auf dem Eis fordern den Körper nicht so sehr wie beispielsweise das Joggen, bei dem jeder Schritt für einen kleinen Aufprallschock sorgt.

Curling

Wintersport - Curling auf einem gefrorenen See
Curling auf einem gefrorenen See, Bild: Bernd Juergens / shutterstock

Beim sogenannten Eisstockschießen geht es etwas gemütlicher zu. Allerdings ist dieser Sport dennoch herausfordernd, auch wenn nicht so viel körperlicher Einsatz gefordert ist. Zwei Teams treten gegeneinander an.

Jedes Team muss versuchen seine Curlingsteine über eine Eisfläche so nah wie möglich an ein festgelegtes Ziel gleiten zu lassen. Mit dem sogenannten Curlingbesen können die Geschwindigkeit der Steine sowie deren Entfernung, die sie zurücklegen.

Beim Curling sind vor allem eine gute Hand-Augen-Koordination wichtig sowie strategisches Denken. Nicht umsonst gilt es als eine Präzisionssportart.

Rodeln

Nicht nur Kinder werden bei dieser Wintersportart ihren Spaß haben, sondern auch die Erwachsenen. Zum Rodeln selbst brauchen Sie nicht mehr als einen Schlitten. Idealerweise sollte er aus Holz sein. Modelle aus Plastik sind einfach weniger robust und können schneller kaputtgehen.

In Skigebieten finden Sie speziell gekennzeichnete Rodelbahnen, auf denen Sie mit Ihrem Schlitten fahren können. Wenn Sie nicht so weit reisen möchten, tut es jedoch auch ein eingeschneiter Hügel in Ihrer Nähe. Das Rodeln ist jedoch nicht so leicht, wie es aussieht. Vor allem die Steuerung erfordert etwas Übung, denn die erfolgt durch die Verlagerung des Gewichts.

Eisklettern

Ein atemberaubender und ebenso gefährlicher Wintersport ist das Eisklettern. Hier kommen erneut die Dolomiten ins Spiel, denn vor allem das Val Travenanzes in den östlichen Dolomiten bietet tolle Möglichkeiten für Eiskletterer. Dort finden Sie einen etwa 200 Meter hohen und 400 Meter breiten Felsen, der mit verschiedenen Eislinien überzogen ist. Vor allem Einsteiger sollten sich nicht auf eigene Faust an die Eiswand wagen, sondern sich von einem Bergführer anleiten lassen.

Schwimmen in der Therme

Nach so viel Spannung an der Eiswand haben Sie sich ein wenig Entspannung verdient. Neben den bereits erwähnten Wellnesshotels in den Dolomiten können Sie auch in den verschiedenen Thermen relaxen. Bei Minusgraden schwimmen Sie draußen im herrlich warmen Wasser. Das löst Verspannungen und bringt den Kreislauf in Schwung. So lässt sich ein aktiver Winterurlaub wirklich entspannt zu einem Ausklang bringen.

 

7 Highlights für die Reise in den Orient

Er soll einem „Märchen aus 1001 Nacht“ gleichen. Mit ihm wird etwas Geheimnisvolles, ja beinahe Mystisches verbunden. Er verspricht eine Flucht wie in eine andere Welt, wo an jeder Ecke etwas Unbekanntes wartet: exotische Gewürze, prunkvolle Überbleibsel einstiger Hochkulturen, in Gewänder gehüllte Beduinen, die auf Kamelen reiten. Die Sprache ist vom Orient und all den Erwartungen, die mit einer Reise in entsprechende Länder einhergeht. Wer dabei die richtigen Highlights auswählt, kann all das tatsächlich erleben – und noch viel mehr.

 Auf der Suche nach dem Orient…

…stehen viele Reisewillige bereits vor der ersten wichtigen Frage: Welche Länder gehören überhaupt hinzu? Schließlich gibt es keine definierten Grenzen, wo der Orient eigentlich beginnt oder welche Kulturen noch als orientalisch bezeichnet werden können. Obwohl der Orient allein schon wegen Geschichten wie jener von „Aladdin“ wohl jedem Kind ein Begriff ist, wissen also nur wenige Menschen, wie er im Detail definiert wird. Es ist daher an der Zeit, um Licht ins Dunkel zu bringen: Der Begriff leitet sich von einem lateinischen Wort namens „Oriens“ ab, das sich grob als Osten übersetzen lässt. Er umfasst mehrere Länder in Afrika sowie Asien, die über eine ähnliche Kultur sowie Religion verfügen und die mitunter durch die genannten Besonderheiten geprägt sind. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind demnach der Islam, das heiße Klima sowie der große Reichtum zahlreicher Länder der orientalischen Welt, die eine einzigartige Mischung ergeben. Das ist, was hierzulande für viele Menschen das „Märchen aus 1001 Nacht“ ausmacht und sich beispielsweise in typischen Speisen, typischer Musik oder typischer Kleidung widerspiegelt.

Zum Morgenland, wie der Orient ebenfalls genannt wird, gehören in erster Linie Afghanistan, Ägypten, Algerien, Irak, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Pakistan, Syrien, Tunesien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Das macht bereits deutlich, wie vielfältig das Reiseziel wirklich ist – und dass eigentlich nicht von dem einen Orient gesprochen werden kann. Stattdessen lohnt es sich, diesen Teil der Erde in all seinen Facetten zu erkunden und dabei auch die Unterschiede der morgenländischen Kultur je nach Land zu entdecken. Zudem warten dort neben traditionellen Anlaufstellen wie den orientalischen Märkten auch moderne Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Wer also den echten Orient erleben möchte, der sollte eine Rundreise planen und dabei folgende Highlights nicht verpassen:

Marokko: Der Inbegriff des Morgenlands

Marrakesch
Marrakesch, Bild: Matej Kastelic / shutterstock

Wer nach dem klassischen Orient sucht, wie ihn sich die meisten Menschen vorstellen, mit seinem bunten Markttreiben, seinen würzigen Düften und seinen antiken Sehenswürdigkeiten, für den ist Marokko das perfekte Reiseziel. Vor allem die ehemalige Hauptstadt Marrakesch wird deshalb gerne auch als „Tor zum Orient“ bezeichnet und besticht durch ihre ursprüngliche Kultur, ihre bunten Farben sowie auch ihre Sicherheit, denn nicht jedes Ziel im Morgenland ist für eine Reise geeignet, wie die vorangegangene Liste deutlich gemacht hat. Dennoch ist auch in Marrakesch eine gewisse Vorsicht angebracht, vor allem bei Menschenansammlungen wie auf den traditionellen Märkten. Ein Besuch lohnt sich trotzdem – mit entsprechende Sicherheitsvorkehrungen – und zu den „Must-sees“ für Besucher in Marokko gehören außerdem die „blaue Stadt“ Chefchaouen, die Sahara, die ehemalige Königsstadt Fès sowie das UNESCO-Weltkulturerbe Ait Ben Haddou. Sie alle erlauben den Besuchern, in die faszinierende Vergangenheit des Morgenlands einzutauchen.

Israel: Das Land der Begegnung

Israel, Tel Aviv
Der Strand von Tel Aviv, Bild: Dance60 / shutterstock

An Israel denken wenige Menschen zuerst, wenn sie eine Reise in den Orient planen. Doch es ist aus so vielen Gründen eine empfehlenswerte Anlaufstelle, denn dort zeigt sich die morgenländische Kultur von einer ganz anderen Seite. Israel ist ein Land, in dem verschiedene Religionen sowie Kulturen aufeinandertreffen; heute wie damals. Das hat zahlreiche Spuren hinterlassen und es zu einem vielfältigen Reiseziel geformt, in dem sich auch die orientalischen Einflüsse widerspiegeln. In typischer Manier muten beispielsweise der Basar in Jerusalem oder der Felsendom an. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten machen diesen Teil des Orients aus und präsentieren ihn in neuem Licht: Traumstrände bei Eilat, heilige Stätten verschiedener Religionen wie die Klagemauer oder die älteste bewohnte Stadt der Welt namens Jericho. Allerdings herrschen gerade, weil Israel ein solcher Schmelztiegel ist, dort auch immer Konflikte. Erneut ist beim Reisen daher eine gewisse Vorsicht geboten.

Jordanien: Eine Reise in die Vergangenheit

Erst seit wenigen Jahren erfreut sich Jordanien steigender Bekanntheit und Beliebtheit als Reiseziel im Orient. Denn dort lassen sich die Überbleibsel früherer Hochkulturen in einer sicheren Umgebung erkunden und das auch noch für vergleichsweise wenig Geld. Mit der Felsenstadt Petra, Wadi Rum, dem Toten Meer und der Hauptstadt Amman mangelt es Jordanien nicht an Highlights und jedes davon bringt einen unvergleichlichen orientalischen Flair mit. Wer das Morgenland also mit Wüste, Beduinen und Kamelen verbindet, der sollte sich Jordanien auf keinen Fall entgehen lassen. Vor allem aber lohnt es sich, den Kontakt zu den Einheimischen zu suchen. Wer sich nämlich respektvoll verhält, demgegenüber erweisen sie sich als äußerst gastfreundlich und dem erlauben sie unter Umständen einen hautnahen Einblick in ihre Kultur.

Katar: Moderner Orient der Superlative

Spätestens seit der Bewerbung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ist Katar wohl jedem ein Begriff. Das Land befindet sich auf einer Halbinsel am Persischen Golf und ist ebenfalls durch eine wüstenartige Landschaft mit hohen Dünen geprägt. Im Kontrast dazu stehen aber die hochmodernen Wolkenkratzer, die den modernen Orient heutzutage vor allem in arabischen Regionen schmücken. Katar ist somit eine hervorragende Anlaufstelle, um das heutige Morgenland zu erleben und sozusagen einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Aber auch hier gibt es noch so manche Sehenswürdigkeit im typisch orientalischen Flair, wie den Markt Souq Waqif in Doha. Wer zeitnah nach Katar möchte, kann unter Umständen noch einem WM-Spiel beiwohnen und somit diese futuristische Atmosphäre, die überall im Land herrscht, besonders intensiv erleben. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass es sich um ein islamische Land handelt und somit beispielsweise Sportwetten verboten sind. Wer diese trotzdem tätigen möchte, sollte das also nach einem sorgfältigen Blick in die Quoten noch rechtzeitig vorab im eigenen Land tun.

Oman: Die morgenländische Karibik

Oman, Nakhal Fort
Die Festung Nakhal Fort im Oman, Bild: Hans Wagemaker / shutterstock

Der Oman gehört zu den weniger bekannten Reisezielen auf der arabischen Halbinsel. Nichtsdestotrotz ist er absolut sehenswert – vor allem auf der Suche nach orientalischem Flair. Im Oman finden sich beeindruckende islamische Gebetsstätten, antike Sehenswürdigkeiten, Festungen, die teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sowie Wadi Nakhar, der sogenannte „Grand Canyon“ des Orients. Aber nicht nur diese Highlights sind gute Gründe, um in den Oman zu reisen, sondern auch seine traumhaften Strände sowie Oasen, die ihm den Spitznamen als morgenländische Karibik eingebracht haben. Insgesamt gilt der Oman als eines der sichersten, friedlichsten und schönsten Reiseziele für einen Urlaub wie aus 1001 Nacht.

Türkei: Brücke zwischen Okzident und Orient

Auch die Türkei gehört zu den beliebtesten Reisezielen im Orient, dafür ist es jedoch wichtig, sich abseits der Touristenzentren zu bewegen. Hier befand sich schließlich einst die Geburtsstätte des Osmanischen Reiches, dennoch ist die Türkei heutzutage auch stark durch ihre abendländischen Nachbarn geprägt. Sie gilt deshalb als Brücke zwischen Orient und Okzident, was ihr wiederum einen ganz eigenen Charme eingebracht hat, der sich von anderen morgenländischen Kulturen unterscheidet. Wer in der Türkei weniger nach Massentourismus sucht und mehr nach der orientalischen Seite des Landes, wird beispielsweise in Edirne, Istanbul und Izmir fündig.

VAE: Eine Kultur im Wandel der Zeit

Zuletzt dürfen die Vereinigten Arabischen Emirate nicht in dieser Liste fehlen. Ähnlich wie in Katar, stehen sie vor allem für die Zukunft des Morgenlands. Hier warten Superlative an jeder Ecke und der Reichtum dieser Länder wird in zahlreichen Details wie vergoldeten Verzierungen sichtbar. Dennoch machen die Gewänder, die Kamelmärkte, die hohen Sanddünen und vieles mehr deutlich, dass man sich noch im Orient befindet. Eine einzigartige Mischung, die jeder gesehen haben sollte, der sich für das Morgenland in all seinen Facetten interessiert. Das bedeutet allerdings nicht, dass in den Vereinigten Arabischen Emiraten alle Regeln ausgehebelt sind. Auch hier gelten islamische Grundsätze, die beispielsweise bei der Kleiderwahl oder eben beim Glücksspiel beachtet werden müssen. Sich vorab zu informieren und an diese Regeln zu halten, ist somit unumgänglich – dann steht der gelungenen Reise in den Orient von damals und heute nichts mehr im Weg!

Skiurlaub in Österreich: Wann ist die beste Reisezeit?

Sommer, Sonne, Sonnenschein – das ist für die einen das Nonplusultra. Für die anderen aber sind glitzernder Schnee, rasante Abfahrten und urige Hütten das höchste der Gefühle. Mit anderen Worten: Sie warten ein ganzes Jahr darauf, dass die Skisaison endlich startet. Um diese Zeitspanne optimal zu nutzen, ist es wichtig, den Winterurlaub gut zu planen und sich schon vorab Gedanken darüber zu machen, wann die beste Zeit zum Skifahren in den Bergen Österreichs ist. Nachstehend gibt es Tipps, um sich für die richtige Zeit im Jahr zu entscheiden.

Inhalt

  • Das richtige Skigebiet
  • November – für alle, die es kaum erwarten können
  • Dezember – Skifahren mit Weihnachtszauber
  • Januar – Ruhigere Pisten und Skigebiete
  • Februar – Spaß in der Hochsaison
  • März – Skigenuss bei milderem Wetter
  • April – Exklusives Skifahren nur an wenigen Orten

Das richtige Skigebiet

Um Ihre Reiseroute perfekt zusammenzustellen, sollten Sie sich zunächst überlegen, welches Skigebiet überhaupt für Sie geeignet ist. Sind Sie Skifahrer oder Snowboarder oder gar beides? Verreisen Sie mit der ganzen Familie oder haben Sie einen Solo-Trip geplant?  Bevorzugen Sie kleine, familiäre Skigebiete oder lieben Sie es, die volle Auswahl an vielfältigen Abfahrten zu haben? Zu den Top-Skigebieten in Österreich zählen zum Beispiel: KitzSki in Kitzbühel/Kirchberg, Silvretta Arena in Ischgl, SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, Ski Arlberg, Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn oder Schladming.

Wer sich diesbezüglich unsicher ist, wählt am besten ein Gebiet, das zum einen gut erreichbar ist und zum anderen mit vielfältigen Möglichkeiten punktet. So lassen etwa Funslopes, Rennpisten oder Nachtskilauf-Angebote die Herzen von Adrenalinjunkies höherschlagen, während Familien in eigenen Familienbereichen mit Übungspisten, Skischulen oder lustigen Maskottchen voll auf ihre Kosten kommen. Schladming ist beispielsweise einer der wichtigsten Skiorte der Steiermark – eine charmante Gemeinde mit Postkarten-Idylle. Wer einen spontanen Urlaub plant, schaut am besten vorab auf das Wetter auf der Planai. Wen es hingegen ins Salzburger Land zieht, der sollte sich den Skicircus im Pinzgau als Destination vormerken. Dort stehen Wintersportbegeisterten 270 Pistenkilometer offen. Und wer Tirol bevorzugt, der ist mit dem KitzSki und 188 Kilometern Pistenkilometer in jedem Fall gut beraten.

Generell sollten Sie auch eine ungefähre Vorstellung davon haben, wann es in Österreich schneit und welche die besten Monate zum Skifahren sind. Der Schnee kommt statistisch gesehen von Jahr zu Jahr später, wodurch der Winter und die Skisaison normalerweise von Dezember bis April dauern. Aber schon ab November, wenn die Temperaturen sinken, kann man in den höhergelegenen Skigebieten Wintersport betreiben. Und hier lassen sich auch dann noch die Abfahrten bezwingen, wenn ringsherum schon der Frühling grüßt. Im Folgenden verraten wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Monate:

November – für alle, die es kaum erwarten können

Es gibt ausgezeichnete Skigebiete in Österreich, die schon im November ihre Pforten öffnen. Auch ohne Gletschergelände sind etwa die miteinander verbundenen Dörfer Obergurgl und Hochgurgl hierfür eine gute Wahl. Für den Fall, dass die Natur nicht mitspielt, verfügt das dortige Skigebiet auch über moderne Beschneiungsanlagen, die 99 % der Pisten abdecken. Die beiden nahe gelegenen Söldener Gletscher bieten weitere Möglichkeiten, sollten die Bedingungen vor Ort nicht allzu gut sein.

Dezember – Skifahren mit Weihnachtszauber

Der Dezember ist eine gute Zeit, um die besten Skigebiete des Landes zu besuchen. Neben einer Vielzahl an aufregenden Wintersportarten bei günstigen Schneeverhältnissen erwartet Sie zu dieser Zeit auch eine magische Weihnachtsatmosphäre in den Alpen. Die Ferienorte und Skigebiete bieten zu Jahresende sogar oft spezielle Programme für Weihnachten und Silvester an – mit Weihnachtsmärkten und anderen Traditionen.

Für diejenigen, die die Skipisten jedoch in aller Ruhe genießen möchten, ist es ratsam, schon vor Weihnachten dort aufzuschlagen. Denn zwischen dem 24. Dezember und Silvester sind die Skigebiete in Europa in der Regel sehr voll.

Januar – Ruhigere Pisten und Skigebiete

Nach Weihnachten und Silvester verlassen viele Touristen die Skigebiete wieder und fahren oder fliegen zurück in die Heimat. Einheimische, die bereits die Feiertage für das Skivergnügen genutzt haben, widmen sich wiederum bereits anderen Tätigkeiten. Daher ist der Januar in Summe ideal für all jene, die Ruhe und leere Pisten bevorzugen. Außerdem ist er eine gute Zeit für Familien und Skianfänger.

Februar – Spaß in der Hochsaison

St. Anton am Arlberg
St. Anton am Arlberg, Bild: JackKPhoto / shutterstock

Der Februar ist normalerweise jene Zeit, in der die Skigebiete in Österreich und in ganz Europa stark ausgelastet sind. Aber das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. In den größten Skigebieten gibt es neben dem Skifahren nämlich auch viele Unterhaltungsmöglichkeiten und spezielle Angebote für Gäste aus der ganzen Welt.

Auch das Wetter ist zu dieser Zeit ideal für den Sport, denn es gibt meistens viel Neuschnee und dazwischen Tage mit strahlend blauem Himmel. Insbesondere für Familien mit Kindern bietet sich ein Urlaub in den Semesterferien an.

März – Skigenuss bei milderem Wetter

Auch wenn in Europa zu dieser Zeit nach wie vor der Winter regiert, so sind die Temperaturen im März nicht mehr so niedrig wie in den Monaten zuvor. Daher ist dies ein guter Monat für alle, die Spaß auf den Pisten haben wollen, aber die gröbste Kälte umgehen möchten. Das bedeutet auch, dass Sie im März andere Outdoor-Aktivitäten wie Rodeln sowie die Außenbereiche von Restaurants und Bars besser nutzen und genügend Sonne tanken können.

April – Exklusives Skifahren nur an wenigen Orten

Am Ende der Schneesaison in Europa können Sie immer noch jene Skigebiete ansteuern, die ihre Saison erst zwischen Mitte und Ende April beenden, wie z.B. Planai, St. Anton oder Lech-Zürs. Der Schnee ist dann zwar nicht mehr von der gleichen Qualität wie in den anderen Monaten, aber die Tage sind wärmer und länger, wodurch Sie die Pisten länger genießen können. Aber Achtung: Es ist wichtig, sich vor der Reise über die Wetterbedingungen zu informieren, um nicht von Schneemangel überrascht zu werden.

 

 

5 – Tipps für den ersten gemeinsamen Urlaub als Paar

Schmetterlinge im Bauch – am Anfang einer Beziehung hat man das Gefühl, die gemeinsame Zeit reicht nicht aus. Paare empfinden in diesen ersten Monaten eine gewisse Exklusivität. Warum sollte diese Zeitspanne nicht genutzt werden, um zu vereisen? Hier sind 5 Tipps, damit der gemeinsame Urlaub zum Erfolg wird.

1. Fernweh? Wohin soll die Reise gehen?

Der erste Gedanke an eine romantische Auszeit ist sehr aufregend. Bei der Planung sollte man jedoch einen kühlen Kopf bewahren. Schließlich wünscht man sich, dass der Urlaub ein voller Erfolg wird. Viele Liebespaare sehen die erste Reise als Belastungsprobe für die neue Liebschaft. Das ist allerdings Ansichtssache und nicht jede Beziehung verträgt diesen “Härtetest”.

Der erste Schritt sollte also Offenheit sein. Ein romantischer Abend zu zweit ist der beste Zeitpunkt, um mit der Planung zu beginnen. Gemeinsame Ziele binden emotional aneinander und stärken die Liebe. Um herauszufinden, ob sich die Vorstellungen decken, gibt es unterschiedliche Strategien. Eine Möglichkeit ist das Brainstorming. Dabei werden spontane Einfälle gesammelt ohne Wertung oder Zensur.

Wenn die Entscheidung gefallen ist für eine geeignete Destination, stellt sich als Nächstes die Frage, in welchem Zeitraum man dem Alltag entfliehen möchte. Wer gerne im Juli bis Oktober verreist, hat eine große Auswahl an sonnigen Reisezielen. Eine kleine Auszeit ist selbstverständlich ganzjährig möglich. Es lohnt sich auch nach Alternativen für die kälteren Jahreszeiten zu schauen. Ein Winterurlaub mit Hund benötigt aber beispielsweise zusätzliche Planung und kann in der Regel nicht spontan stattfinden.

In Island kann ein besonderer Vulkanstrand erkundet werden, der sogenannte Diamantstrand der Jökulsarlon Gletscherlagune. Er beherbergt unzählige kristallklare Eisformationen, wodurch er seinen Namen erlangt hat. Wer von der Wärme magisch angezogen wird, wird dem Charme der Insel Malta nicht entfliehen können. Doch die malerische Inselgruppe hat noch viel mehr zu bieten. Die Temperaturen liegen selbst im Winter bei circa 14-15 Grad, weswegen sie ganzjährig besucht werden kann.

Wer also nicht auf Anhieb einen geeigneten Urlaubstag findet, sollte nicht verzweifeln. Es bietet sich an am Anfang einer Beziehung keine langen Urlaube zu planen. Das ist unkomplizierter und gibt erste Einblicke in das neue Beziehungsleben.

Das Wichtigste ist, dass beide Partner mit der Entscheidung einverstanden sind. Die Reisegewohnheiten des anderen zu verstehen und respektieren ist die wichtigste Grundvoraussetzung.

2. Zwischen Ausweisdokumenten, Versicherungen und Einreisebestimmungen

Sightseeing im Urlaub
Bild: Song_about_summer / shutterstock

Die Reise ist gebucht, aber die Koffer sind noch leer. Als Nächstes sollten alle notwendigen Unterlagen eingepackt werden. Das wichtigste Dokument für eine Auszeit im Ausland ist der Reisepass. Mit einem deutschen Reisepass kann in über 170 Staaten gereist werden.

Neben den Einreisebestimmungen sollte auch der Führerschein geprüft werden. Das ist entscheidend, wenn ein Mietwagen vor Ort wartet. Unter Umständen muss hier noch ein internationaler Führerschein ausgestellt werden.

Besonders praktisch ist es, wenn man in dem Urlaubsziel direkt mit der Landeswährung bezahlen kann. Damit kann sofort der Taxifahrer oder Bus zum Hotel bezahlt werden. Durch ein festgelegtes Budget in Bar hat der Reisende einen größeren Überblick über seine Ausgaben. Das schafft Transparenz und verhindert mehr Ausgaben als geplant.

Wer hingegen gerne entspannt die Finanzen online überwachen möchte, kann das mit einer Kreditkarte umsetzen. Jedes Kontomodell hat andere Konditionen. Hat man noch keine Kreditkarte, kann man diese bei der Hausbank beantragen.

In Zeiten von Corona ist es wichtig, sich vor Abreise zu informieren, welcher Impfstatus und welche Testnachweise im jeweiligen Land gefordert werden. Dementsprechend kann die Impfung bei nicht ausreichendem Schutz aufgefrischt werden. Außerdem vermeidet das die Wartezeiten am Flughafen.

Weltweit geschützt ist man mit einer Auslandsreisekrankenversicherung. Niemand möchte im Urlaub krank werden. Tritt dieser Fall ein, erspart das dem Reisenden viel Ärger. Die Versicherung übernimmt im Krankheitsfall die Kosten für anfallende Medikationen oder Operationen vor Ort sowie unter Umständen den Transport nach Hause.

3. Aktivitäten, Kultur und Sehenswürdigkeiten

Allein das Planen der Reise und das Sammeln der Ideen für die Ausflüge weckt schon Vorfreude. Wer ausgefallene Erlebnisse mag kann sich eine Kutschfahrt durch die Stadt buchen. Romantik pur erleben Liebespaare bei einem Picknick, während die Sonne untergeht.

Hier sollte dennoch nicht zu viel geplant werden. Ruhepausen sind wichtig und tragen zur Entspannung bei. Schließlich ist es ein Urlaub und keine Geschäftsreise. Es lohnt sich für diesen Zeitraum offline zu gehen und das Handy auszulassen. Das vermeidet Ablenkung und gibt mehr Freiraum für gemeinsame Zeit. Ein weiterer Tipp ist es den Schlafrhythmus nicht allzu sehr durcheinander zu bringen. Sieben bis acht Stunden sind auch im Urlaub perfekt.

4. Reiseproviant

Gesunde Ernährung im Urlaub
Gesunde Ernährung im Urlaub, Bild: Pearl PhotoPix / shutterstock

Gesunde Ernährung im Urlaub: Kaum geht die Reise los, fängt der Magen an zu knurren. Das kann sehr anstrengend werden. Um dem Hunger zuvorzukommen, lohnt es sich, etwas vorzubereiten.

Vor der Abreise können beide Partner eine kleine Tasche voller gesunder Snacks und kleinen Mahlzeiten zusammenstellen. Hierbei kann ein gemeinsamer Einkauf gewisse Vorlieben offenbaren. Neben den eigenen Bedürfnissen gibt es auch allgemeine Tipps:

  1. Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, sollten direkt vor der Abreise zubereitet werden und möglichst in einer kühlenden Tasche verstaut werden.
  2. Proteinreiche Lebensmittel wie Eier oder Hülsenfrüchte machen satt. Um Platz und Aufwand zu sparen, eignet sich ein Salat, der das alles vereint. Roh-Ei Speisen wie Mayonnaise sollten jedoch vermieden werden und stattdessen auf ein Öl-Dressing zurückgegriffen werden.
  3. Zwischen den Mahlzeiten bietet sich ein kleiner Imbiss an. Mit Schokolade überzogene Lebensmittel eignen sich nicht so gut wie zum Beispiel Müsliriegel. Nüsse sind hingegen nicht nur gesund, sondern liefern auch neue Energie.
  4. Die richtige Zubereitung ist sehr entscheidend bei der Mitnahme. Geschnittene Äpfel und unverpackte Sandwiches sind für eine Reise eher ungeeignet. Geschnittenes Obst verdirbt deutlich schneller. Am besten eignet sich eine Brotdose, um alles sicher zu transportieren.

Das vorbereitete Essen kann gut in kleinen Pausen gegessen werden. Es bietet sich an auf einer Reise eher kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Mit guter Planung und etwas Geduld spart man unterwegs jede Menge Zeit und Geld.

5. Urlaubskasse

Wie viel Budget ihr zur Verfügung habt, ist ganz individuell. Manche Paare haben eine gemeinsame Urlaubskasse, in der sie beispielsweise übriges Geld vom Einkaufen zurücklegen und das in den Urlaub investieren. Nicht jeder kann sich das gleiche Maß an Reisen leisten, weshalb es sinnvoll ist, frühzeitig einen festen Budgetrahmen zu vereinbaren.

Eine gemeinsame Kasse setzt viel Vertrauen und Toleranz voraus. Man sollte also als erstes herausfinden welche Ausgaben geteilt werden sollen. Auf einem separaten gemeinsamen Konto kann schon vor der Reise etwas zurückgelegt werden. Eine richtige Lösung gibt es hierbei nicht. Die sieht für jedes Paar anders aus.

Eins steht fest, vor und während der Reise müssen Entscheidungen getroffen werden bei denen Geld eine große Rolle spielt. Es lohnt sich daher eine faire Aufteilung zu definieren.

Fazit:

Der erste gemeinsame Urlaub ist sehr aufregend. Vielleicht läuft nicht alles auf Anhieb nach Plan. Das muss es auch nicht. Auch wenn einer krank wird oder der Strand zu überfüllt ist, sollte man nicht in Panik verfallen. Hauptsache, ihr seid dabei auf jeden Fall einfühlsam und versucht euer Gegenüber zu verstehen. Das schafft außerdem eine neue Ebene in der Beziehung und verstärkt den Zusammenhalt. Es lohnt sich also, mutig zu sein und diesen Schritt zu gehen. Der erste gemeinsame Urlaub ist für jedes Paar ein unvergessliches Erlebnis, das zusammenschweißt und eine gute Basis für die weitere Zukunft sein kann.