Schneebedeckte Viertausender, abwechslungsreiche Skipisten und traditionsreiche Wintersportorte: Die Schweiz gehört zu den bekanntesten Skidestinationen Europas. Zwischen dem Wallis, Graubünden und dem Engadin finden Wintersportler große Skigebiete mit modernen Bergbahnen, anspruchsvollen Abfahrten und eindrucksvollen Alpenpanoramen. Doch auch kleinere Wintersportorte bieten attraktive Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Skiurlaub.
Die Auswahl reicht von international bekannten Skiregionen wie Zermatt und St. Moritz bis zu familienfreundlichen Gebieten wie Bellwald. Während erfahrene Skifahrer und Snowboarder anspruchsvolle Pisten und Freeride-Gelände bevorzugen, finden Anfänger vielerorts breite Übungshänge und gut ausgebaute Skischulen. Hinzu kommen Langlaufloipen, Winterwanderwege, Rodelbahnen und zahlreiche Möglichkeiten, die Schweizer Bergwelt auch abseits der Skipisten zu erleben.
Wir stellen sieben interessante Skigebiete in der Schweiz vor und zeigen, welche Besonderheiten sie auszeichnen und für welche Wintersportler sie sich besonders eignen.
Silvretta Arena Samnaun-Ischgl – Skifahren zwischen der Schweiz und Österreich

Die Silvretta Arena gehört zu den bekanntesten grenzüberschreitenden Skigebieten der Alpen. Sie verbindet den Schweizer Wintersportort Samnaun im Kanton Graubünden mit Ischgl im österreichischen Tirol. Insgesamt stehen Wintersportlern rund 239 Kilometer markierte Pisten und zahlreiche moderne Bergbahnen zur Verfügung. Das Skigebiet reicht bis auf eine Höhe von rund 2.870 Metern und bietet damit gute Voraussetzungen für eine lange Wintersaison.
Eine Besonderheit ist die doppelstöckige Pendelbahn von Samnaun-Ravaisch zum Alp Trider Sattel. Von dort aus erschließt sich ein weitläufiges Pistennetz mit Verbindungen in beide Länder. Die Abfahrten reichen von breiten, mittelschweren Carvingpisten bis zu sportlich anspruchsvollen Strecken. Besonders erfahrene Skifahrer finden an der Greitspitze steile Abfahrten, darunter die bekannte schwarze Piste 14a.
Auch Snowboarder und Freestyler kommen in der Silvretta Arena auf ihre Kosten. Der Snowpark Ischgl bietet unterschiedliche Bereiche mit Sprüngen und weiteren Hindernissen. Abseits der präparierten Pisten gibt es zudem Möglichkeiten für Freerider, wobei entsprechende Touren nur bei geeigneten Schnee- und Lawinenbedingungen unternommen werden sollten.
Wer lieber auf Langlaufskiern unterwegs ist, findet rund um Samnaun und im benachbarten Paznaun verschiedene Loipen. Besonders angenehm ist die Strecke durch das Samnauntal, die sich auch für weniger geübte Langläufer eignet. Nach dem Wintersport laden Bergrestaurants und Hütten zu einer Pause ein. Während Ischgl für sein lebhaftes Après-Ski bekannt ist, geht es im Schweizer Samnaun meist etwas ruhiger zu.
Corviglia in St. Moritz – Skifahren mit Blick auf das Engadin

Das Skigebiet Corviglia gehört zur international bekannten Wintersportdestination St. Moritz im Oberengadin. Rund 155 Kilometer präparierte Pisten und 24 Bergbahnen erschließen ein abwechslungsreiches Wintersportgebiet, dessen höchster Punkt am Piz Nair auf 3.057 Metern liegt.
Corviglia ist vor allem für seine sonnigen Hänge und die eindrucksvolle Aussicht auf die Engadiner Bergwelt bekannt. Die südliche Ausrichtung sorgt an vielen Wintertagen für angenehme Bedingungen. Gleichzeitig bietet die Höhenlage gute Voraussetzungen für den Wintersport. Breite Pisten ermöglichen ausgedehnte Carvingfahrten, während anspruchsvollere Abfahrten und ausgewiesene Freeride-Möglichkeiten auch sportliche Skifahrer ansprechen.
Der Einstieg ins Skigebiet ist unter anderem über die Standseilbahn von St. Moritz Dorf zur Chantarella, von Celerina über Marguns oder von St. Moritz Bad über die Signalbahn möglich. Von Corviglia führt eine weitere Bergbahn hinauf zum Piz Nair, von dem sich ein weiter Blick auf die umliegenden Gipfel und Täler eröffnet.
St. Moritz ist allerdings weit mehr als ein klassischer Skiort. Luxuriöse Hotels, gehobene Restaurants und internationale Veranstaltungen haben dem Ort einen besonderen Ruf eingebracht. Gleichzeitig bietet das Engadin ausgezeichnete Möglichkeiten zum Langlaufen. Rund um die Engadiner Seen und durch die Seitentäler verlaufen zahlreiche Loipen, die zu den bekanntesten Langlaufstrecken der Schweiz gehören.
Corviglia eignet sich besonders für Wintersportler, die abwechslungsreiche Pisten mit einem Aufenthalt in einem traditionsreichen Ferienort verbinden möchten. Auch die zahlreichen Bergrestaurants und Sonnenterrassen tragen zum besonderen Charakter des Skigebiets bei.
Zermatt – Skifahren am Matterhorn auf bis zu 3.883 Metern

Kaum ein Schweizer Wintersportort besitzt eine so unverwechselbare Kulisse wie Zermatt. Das berühmte Matterhorn erhebt sich über dem autofreien Bergdorf im Kanton Wallis und prägt das Panorama einer der höchstgelegenen Skiregionen Europas. Das internationale Skigebiet Matterhorn Ski Paradise verbindet Zermatt mit Breuil-Cervinia und Valtournenche in Italien.
Auf beiden Seiten der Grenze stehen insgesamt rund 360 Kilometer Pisten zur Verfügung. Die Abfahrten reichen von etwa 1.500 Metern bis in die hochalpine Gletscherwelt am Klein Matterhorn. Die Bergstation Matterhorn Glacier Paradise liegt auf 3.883 Metern und gehört zu den höchstgelegenen Bergbahnstationen Europas.
Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht auf die zahlreichen Viertausender der Umgebung. Neben dem Matterhorn prägen unter anderem das Monte-Rosa-Massiv und das Breithorn die Landschaft. Zu den bekanntesten Aussichtspunkten gehört der Gornergrat auf 3.089 Metern, der bequem mit einer Zahnradbahn erreicht werden kann.
Das Skigebiet bietet sowohl breite Pisten für genussvolle Abfahrten als auch anspruchsvolle Strecken für erfahrene Wintersportler. Snowboarder und Freestyler finden im Snowpark Zermatt geeignete Möglichkeiten. Dank der großen Höhenlage ist auf dem Theodulgletscher unter entsprechenden Bedingungen auch außerhalb der klassischen Wintersaison Skibetrieb möglich. Das Angebot im Sommer ist allerdings eingeschränkt und hängt von den jeweiligen Schnee- und Wetterverhältnissen ab.
Auch abseits der Skipisten lohnt sich ein Aufenthalt in Zermatt. Der Ort ist weitgehend autofrei und zeichnet sich durch traditionelle Holzhäuser, zahlreiche Restaurants und eine eindrucksvolle Bergkulisse aus. Besucher, die mit dem Auto anreisen, stellen ihr Fahrzeug normalerweise in Täsch ab und fahren mit der Bahn weiter nach Zermatt.
Langläufer finden im benachbarten Mattertal gespurte Strecken, insbesondere zwischen Täsch und Randa. Damit eignet sich Zermatt nicht nur für anspruchsvolle Skifahrer, sondern auch für Reisende, die ihren Winterurlaub mit Wanderungen, Bahnfahrten und Naturerlebnissen verbinden möchten.
Arosa Lenzerheide – abwechslungsreiches Skigebiet für Familien und sportliche Fahrer

Das Skigebiet Arosa Lenzerheide liegt im Kanton Graubünden und verbindet zwei traditionsreiche Wintersportregionen miteinander. Seit der Eröffnung der Urdenbahn können Wintersportler bequem zwischen Arosa und der Lenzerheide wechseln. Insgesamt stehen rund 225 Kilometer präparierte Pisten zur Verfügung.
Die Region zeichnet sich durch ihre große landschaftliche Vielfalt aus. Während rund um Arosa weitläufige Berghänge und eindrucksvolle Ausblicke auf die Bündner Alpen dominieren, bietet die Lenzerheide zahlreiche Abfahrten durch offene Berglandschaften und teilweise bewaldetes Gelände. Die Pisten reichen von einfachen Übungshängen bis zu anspruchsvollen schwarzen Abfahrten.
Für Familien ist Arosa Lenzerheide besonders interessant. Kinderländer, Skischulen und gut erschlossene Anfängerbereiche erleichtern den Einstieg in den Wintersport. Gleichzeitig finden erfahrene Skifahrer und Snowboarder sportliche Herausforderungen, Freeride-Möglichkeiten und Snowparks. Zu den bekannten Bereichen für Freestyler gehören die Anlagen auf der Lenzerheide und in Arosa.
Auch das Angebot abseits der Skipisten ist umfangreich. Winterwanderwege, Rodelbahnen und verschiedene Langlaufloipen sorgen für Abwechslung. Besonders die Lenzerheide ist für ihr weitläufiges Loipennetz bekannt, das sowohl klassische Strecken als auch Skatingrouten umfasst. Je nach Saison werden außerdem besondere Veranstaltungen und Angebote wie Nachtskifahren durchgeführt.
Ein Vorteil der Region ist die Kombination aus sportlichem Wintersport und vergleichsweise entspannten Ferienorten. Zahlreiche Bergrestaurants und Hütten bieten regionale Spezialitäten, während die umliegenden Dörfer mit einer traditionellen alpinen Atmosphäre überzeugen.
Saas-Fee – Wintersport zwischen Gletschern und Viertausendern

Saas-Fee liegt auf rund 1.800 Metern im Kanton Wallis und ist von einer eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft umgeben. Zahlreiche Viertausender prägen das Panorama des autofreien Ferienorts, der zu den bekanntesten Gletscherskigebieten der Schweiz gehört. Die hoch gelegenen Pisten bieten gute Voraussetzungen für eine lange Wintersaison.
Das Skigebiet erstreckt sich bis auf rund 3.600 Meter Höhe und umfasst ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Könnerstufen. Während Anfänger auf den Übungshängen in Dorfnähe ihre ersten Schwünge üben können, finden fortgeschrittene Skifahrer im höher gelegenen Gelände lange Abfahrten und anspruchsvollere Strecken.
Besonders bekannt ist Saas-Fee für seine Gletscherlandschaft rund um Mittelallalin. Hier eröffnen sich weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Das Gebiet ist außerdem ein wichtiger Trainingsstandort für internationale Wintersportler. Auf dem Gletscher wird bei geeigneten Bedingungen auch außerhalb der regulären Wintersaison Skisport angeboten.
Snowboarder und Freestyler finden je nach Saison unterschiedliche Parkangebote. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem die Fahrt mit der Metro Alpin in die hochalpine Bergwelt. In der Nähe der Bergstation befindet sich das Drehrestaurant Allalin, das auf rund 3.500 Metern einen beeindruckenden Rundblick auf die umliegenden Berge bietet.
Für Langläufer ist vor allem das Saastal interessant. Die Loipen verlaufen durch die winterliche Tallandschaft und verbinden je nach Schneelage verschiedene Orte. Besonders reizvoll sind die Ausblicke auf die steilen Bergflanken und die verschneiten Wälder.
Saas-Fee eignet sich sowohl für Familien als auch für sportliche Wintersportler. Die Kombination aus hochalpinem Skigebiet, traditionellen Walliser Häusern und einem weitgehend autofreien Ortszentrum sorgt für eine besondere Urlaubsatmosphäre.
Davos Klosters – sechs Skigebiete mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die Region Davos Klosters gehört zu den vielseitigsten Wintersportdestinationen Graubündens. Rund 300 Kilometer Pisten verteilen sich auf sechs unterschiedliche Skigebiete: Parsenn, Jakobshorn, Madrisa, Rinerhorn, Schatzalp und Pischa. Jedes Gebiet besitzt seinen eigenen Charakter und spricht unterschiedliche Wintersportler an.
Das Parsenngebiet ist der Klassiker unter den Skigebieten von Davos Klosters. Weitläufige Pisten, lange Abfahrten und zahlreiche Bergrestaurants machen es besonders bei sportlichen Skifahrern beliebt. Die Verbindung zwischen Davos und Klosters ermöglicht abwechslungsreiche Skitage mit unterschiedlichen Ausgangspunkten.
Das Jakobshorn ist dagegen besonders bei Snowboardern und Freestylern bekannt. Snowpark-Angebote, sportliche Abfahrten und eine lebhafte Atmosphäre prägen das Gebiet. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, findet am Rinerhorn und auf der Madrisa attraktive Möglichkeiten. Insbesondere die Madrisa ist mit ihren familienfreundlichen Angeboten ein beliebtes Ziel für Urlauber mit Kindern.
Pischa gilt als interessante Region für Freerider und Naturliebhaber, während die Schatzalp mit ihrer historischen Atmosphäre und ruhigeren Wintersportmöglichkeiten eine besondere Stellung einnimmt. Damit bietet Davos Klosters nicht nur ein großes Pistennetz, sondern auch unterschiedliche Möglichkeiten, den Winter in den Bergen zu erleben.
Darüber hinaus gehört Davos zu den bekanntesten Langlaufregionen der Schweiz. Mehr als 100 Kilometer Loipen führen durch das Landwassertal und die umliegenden Seitentäler. Sowohl klassische Langläufer als auch Skater finden Strecken verschiedener Schwierigkeitsgrade. Besonders bekannt sind die Loipen im Flüelatal sowie die Angebote für Nachtlanglauf.
Winterwanderer und Rodler kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Zahlreiche präparierte Wege erschließen die verschneite Landschaft, während verschiedene Schlittelbahnen für Abwechslung sorgen. Davos selbst bietet als international bekannter Ferien- und Kongressort eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels, Restaurants und kulturellen Veranstaltungen.
Bellwald – familiäres Skigebiet im Wallis
Bellwald liegt auf einer sonnigen Terrasse oberhalb des Goms im Kanton Wallis. Der traditionsreiche Bergort ist für seine gut erhaltenen Holzhäuser, die ruhige Atmosphäre und die eindrucksvolle Aussicht auf die umliegende Bergwelt bekannt. Im Vergleich zu großen Wintersportzentren geht es hier deutlich überschaubarer zu.
Das Skigebiet bietet Abfahrten verschiedener Schwierigkeitsgrade und eignet sich besonders für Familien sowie Wintersportler, die einen entspannten Skiurlaub verbringen möchten. Moderne Sesselbahnen und weitere Liftanlagen erschließen die Hänge oberhalb des Dorfes. Die übersichtliche Struktur erleichtert die Orientierung und macht Bellwald auch für weniger erfahrene Skifahrer interessant.
Für sportlich ambitionierte Besucher stehen ebenfalls anspruchsvollere Pisten zur Verfügung. Hinzu kommen Möglichkeiten zum Winterwandern, Schneeschuhlaufen und Rodeln. Gerade die ruhige Lage und die traditionelle Dorfstruktur unterscheiden Bellwald von den großen internationalen Skidestinationen.
Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zum Goms, einer der bekanntesten Langlaufregionen der Schweiz. Zwischen Oberwald und Niederwald erstreckt sich ein weitläufiges Loipennetz, das zahlreiche Dörfer miteinander verbindet. Die Strecken führen durch verschneite Wälder, über offene Wiesen und entlang der Rhone. Dank der Matterhorn Gotthard Bahn lassen sich verschiedene Ausgangs- und Endpunkte miteinander kombinieren.
Die Loipen des Goms gehören allerdings nicht unmittelbar zum alpinen Skigebiet Bellwald. Wer sowohl Ski alpin als auch Langlauf betreiben möchte, kann die beiden Angebote während eines Aufenthalts in der Region miteinander verbinden.
Welches Skigebiet in der Schweiz eignet sich für wen?
Die Schweizer Skigebiete unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Größe, sondern auch in ihrer Ausrichtung. Wer möglichst viele Pistenkilometer und lange Abfahrten sucht, findet in Zermatt, der Silvretta Arena und Davos Klosters besonders abwechslungsreiche Möglichkeiten. Corviglia in St. Moritz verbindet sportliches Skifahren mit einem traditionsreichen Ferienort und einem gehobenen gastronomischen Angebot.
Für Familien sind Arosa Lenzerheide, Saas-Fee und Bellwald interessant. Während Arosa Lenzerheide mit einem großen Pistennetz und verschiedenen Kinderbereichen punktet, überzeugt Bellwald durch seine überschaubare Größe. Saas-Fee bietet wiederum den besonderen Reiz eines hochalpinen Gletscherskigebiets.
Langläufer sollten insbesondere die Regionen Davos Klosters, Engadin und Goms in Betracht ziehen. Dort stehen umfangreiche Loipennetze zur Verfügung, die sowohl sportliche Strecken als auch gemütliche Touren durch die Winterlandschaft umfassen.
Wann ist die beste Reisezeit zum Skifahren in der Schweiz?
Die klassische Wintersportsaison beginnt in vielen Schweizer Skigebieten im Dezember und dauert bis März oder April. Besonders hoch gelegene Gebiete wie Zermatt, Saas-Fee oder die Silvretta Arena bieten häufig eine längere Saison. Der tatsächliche Beginn und das Ende des Skibetriebs hängen jedoch von der Höhenlage, den Schneeverhältnissen und den jeweiligen Betriebszeiten der Bergbahnen ab.
Die Monate Januar und Februar bieten in vielen Regionen gute Voraussetzungen für Wintersport. Gleichzeitig können die Temperaturen in höheren Lagen sehr niedrig sein. Im März profitieren Skifahrer häufig von längeren Tagen und mehr Sonnenstunden. Besonders in hoch gelegenen Skigebieten lassen sich dann noch gute Pistenbedingungen vorfinden.
Wer seinen Skiurlaub während der Weihnachtsferien, über Silvester oder in den Schulferien plant, sollte Unterkünfte und Skipässe möglichst frühzeitig buchen. Außerhalb der Hauptreisezeiten sind die Orte häufig etwas ruhiger. Vor der Anreise empfiehlt es sich, die aktuellen Schneeberichte, geöffneten Pisten und Wetterprognosen der jeweiligen Skigebiete zu prüfen.
Häufige Fragen zu den Skigebieten in der Schweiz
Welches ist das höchste Skigebiet der Schweiz?
Das internationale Skigebiet Matterhorn Ski Paradise bei Zermatt gehört zu den höchstgelegenen Skigebieten Europas. Die Bergstation Matterhorn Glacier Paradise liegt auf 3.883 Metern. Die tatsächlichen geöffneten Pisten und Abfahrten hängen von der Jahreszeit und den Bedingungen ab.
Welche Schweizer Skigebiete eignen sich für Familien?
Besonders Arosa Lenzerheide, Saas-Fee und Bellwald bieten interessante Möglichkeiten für Familien. Dazu gehören Übungshänge, Skischulen und unterschiedlich anspruchsvolle Pisten. Welches Gebiet am besten geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter und den Vorkenntnissen der Kinder ab.
Wo kann man in der Schweiz besonders gut langlaufen?
Zu den bekanntesten Langlaufregionen gehören das Engadin, Davos Klosters und das Goms im Wallis. Die Gebiete bieten zahlreiche gespurte Loipen für die klassische Technik und das Skating.
Kann man in der Schweiz auch im Sommer Ski fahren?
In hoch gelegenen Gletscherskigebieten wie Zermatt und Saas-Fee ist unter geeigneten Bedingungen auch außerhalb der klassischen Wintersaison Skibetrieb möglich. Das Angebot kann jedoch eingeschränkt sein und hängt von Schnee, Wetter und den Betriebszeiten der Anlagen ab.
Welche Skigebiete in der Schweiz sind besonders groß?
Zu den großen Skiregionen gehören das internationale Matterhorn Ski Paradise mit rund 360 Pistenkilometern, Davos Klosters mit rund 300 Kilometern, die grenzüberschreitende Silvretta Arena mit 239 Kilometern und Arosa Lenzerheide mit rund 225 Kilometern.












Der junge algerische Koch Mehdi lebt ein Doppelleben: Tagsüber ist er der brillante Koch im Bistro, kurz davor, den Laden gemeinsam mit seiner Partnerin Léa zu übernehmen – doch abends spielt er vor seiner algerischen Mutter Fatima den „perfekten Sohn“. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen – und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous.


