Montag, Juni 1, 2020
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Teneriffa – Insel aus Feuer und Wasser

Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings: Mit Durchmesser von 50 und einer Länge von 80 Kilometern zählt Teneriffa als ein Minikontinent mit vielen Klima- und Vegetationszonen. Von 0 – 1550 Meter ü.d.M. wachsen ca. 2100 verschiedene Pflanzenarten. Der höchste Punkt, gleichzeitig höchster Berg Spaniens ist der Pico del Teide mit stattlicher Höhe von 3718 Metern. Der gleichnamige Nationalpark zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. 1402 wurde die Insel als letztes kanarisches Eiland erobert. Dies zog sich bis 1496. Die letzte Stadt, die erobert wurde, war La Laguna, ebenfalls Hauptstadt von 1496 bis 1723, danach durch Santa Cruz abgelöst.

Wunderschöne Insel mit traumhafter Landschaft

Weiter anzumerken ist, dass Teneriffa die Verwaltung von La Palma, La Gomera und El Hierro übernimmt. Zur Provinz Gran Canaria gehören Lanzarote, Fuerteventura und 3 weitere kleine Inseln. Als drittgrünste der Kanaren nach La Palma und La Gomera hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr größter Exportartikel ist die Banane. Einzig die Isla Bonita (La Palma) hat mehr Plantagen aufzuweisen, als Teneriffa, das Ausmaß ist nahezu endlos, vor allem an der Riviera de Teneriffa, der Nordwestküste. Bananen werden in Monokulturen angepflanzt, also ganzjährig geerntet. Sie brauchen bis zu 25 Liter Wasser pro Tag. Im Süden sind Tomatenfelder sehr verbreitet. Dies ist das zweitgrößte Exportgut. Dann kommt die Strelizie, die nach den Grafen von Strelitz benannt wurde.

Flora und Fauna für Ausflüge

Die Insel hat mehrere Kameltaxistationen. Kamelritte sind sehr beliebt auf den Kanaren, genau, wie die Baumheiden in den Gebirgen der Insel. In ihrer Blütezeit von Jan. bis März werden sie von rosa und weißen Knospen geschmückt. Größe: 8- 10 m hoch. Bei einer Fahrt durch das Tenogebirge, sieht man weite Kartoffelfelder, deren Früchte aus dem fernen Peru importiert worden und hier in zwei Arten nachgezüchtet werden: Pasanegras und Pasabenitas .Das Gänseliesel ist eine Unterart des Löwenzahns und das Wahrzeichen des Tenogebirges. Die Blätter sind spitzer, als beim Löwenzahn.

Urlaubsorte auf Teneriffa

Costa Adeje, Teneriffa
Costa Adeje, Bild: Cristian Balate

Die schönsten Urlaubsorte der Insel sind Puerto de la Cruz im Norden mit seinen schönen Stränden, dem Loro Parque und dem Casino. Auch der Hafen und die zahlreichen Hotelanlagen und Bungslows laden für einen erholsamen Urlaub ein. Besonders reizvoll sind die Berge im Hinterland, die man bei einer Wanderung erklimmen kann. Gut ausgebaute Wanderwege gibt es im Norden der Insel reichlich.

Playa de Las Americas liegt im Süden der Insel und nahe des Flughafens. Man kann hier wunderbar feiern gehen und der Ort mit den zahlreichen Hotelanlagen und dem goldenen Sandstrand wird häufig „Ballermann der Kanaren“ genannt. Neben den Feierwütigen kann man hier auch als Familie mit Kindern sehr gut seinen Urlaub verbringen. Besonders an den Stränden ist im Sommer sehr viel los. Sonnenschirme und Liegestühle werden vermietet. Das Wasser ist ganzjährig warm und angenehm. Neben zahlreiche Partys, die hier in den Clubs und Bars steigen, kann man natürlich auch zahlreiche Restaurants und verschiedene Speisen testen. Neben landestypischer Küche gibt es hier auch asiatische oder afrikanische Speisen.

Santa Cruz – Die schöne Hauptstadt

Santa Cruz, Teneriffa
Die Inselhauptstadt Santa Cruz, Bild: RossHelen / shutterstock

Wer shoppen gehen möchte und sich mal so richtig amüsieren will, der ist in Santa Cruz gut aufegehoben. Hier gibt es zahlreiche Hotels und viele kleine Boutiquen, in denen man Dinge bekommt, die sonst auf der Insel eher selten sind. Wunderschön ist der Ausblick auf den Hafen, in dem auch Kreuzfahrtschiffe ankern. Die Hauptstadt ist für einen City Trip sehr bliebt, oder auch einen Kurzurlaub. Von hier aus kann man zu zahlreichen Stränden fahren. Wer den Urlaub auf Teneriffa verbringt, der ist eh mit einem Mietwagen am besten dran.

Urlaub mitten in der Natur

Der Esperanza-Wald ist der bekannteste Wald auf der Insel und liegt mitten in einem Naturreservat, wo man natürlich auch übernachten kann. Auf besondere Art und Weise lernt man so die Flora und Fauna der Insel besser kennen. Der Wald zieht sich entlang der Curmbre Dorsal, dem Gebirgskamm, der sich nordöstlich an den Riesenkrater Las Canadas anschließt und im Norden zur Oberfläche von La Laguna abbricht. Mächtige Kanarische Kiefern und Eukalyptusbäume wachsen im Wald. Dieser liegt in der Passatnebelzone der Insel, die den dichten Baumbestand überhaupt ermöglicht. An den langen Kiefernnadeln und den anderen Pflanzen kondensiert das Niederschlafswasser, versickert im porösen Vulkangestein und sammelt sich schließlich in den Hohlräumen mit undurchlässigen Bodenmaterialen an. Sowas kann man auf einer der zahlreiche Ranchs erleben, die man hier mieten kann. Denn von da aus ist der Weg in den Wald und den Nationalpark nicht weit.

Der Westen der Insel

Wer in Los Gigantes seinen Urlaub verbringt, der sieht einen modernen und großen Küstenort und kann sich gar nicht vorstellen, dass vor einigen Jahren hier noch ein kleines Fischerdorf existiert hat. Heute säumen moderne Hotelanlagen den Ort, der nicht weit von den gleichnamigen Klippen der Insel entfernt ist. Diese sind übrigens ein sehr beliebtes Reiseziel für die Gäste der Insel. Besonders schön ist aber der Strand, der sich Playa de los Guios nennt und nach einem Vulkanausbruch entstanden ist. Er hat schwarzen Sand. Der Rest der Region ist Steilküste mit bis zu 450 Metern Tiefe. Vom Ort aus, kann man Wal- und Delfintouren buchen. Über die Klippen hinweg hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm, der den westlichsten Punkt der Insel markiert. Von hier aus gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen.


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