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Sonntag, Juni 28, 2026
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Rom – nichts kommt dir gleich!

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Mitten im Chaos, auf der tosenden Piazza Venezia, steht ein schöner Mann mit weißen Stulpen und elegantem Tropenhelm. Seine Hand ausgestreckt wie Michel Angelo, der Arm leicht angewinkelt und die Hüfte gebeugt: ein Karajan in Uniform. Mopeds knattern, Autos röhren und Busse rasseln – alle fahren gleichzeitig und sogleich ist die Piazza verstopft. Spätestens, wenn der Besucher dieses Chaos durchdrungen hat und die wunderbare Piazza Navon erreicht, um endlich einen Cappuccino zu schlürfen, dann ist er in Rom, der Hauptstadt Italiens angekommen. Das beruhigende Fazit: Selbst im Chaos ist Rom „erste Sahne“. Das Herz der Antike steht nun allen Rom-Fans offen.

Rom – Was für eine Stadt!

Kolosseum in Rom bei Nacht
Kolosseum in Rom bei Nacht, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Wer zum ersten Mal nach Rom kommt, sieht sich einer Fülle von widersprüchlichen Eindrücken gegenüber. Prächtige Paläste, jahrtausendealte Baudenkmäler, Kirchen aus der Renaissance und dem Barock, aber auch moderne Geschäftshäuser werden vom lärmenden, qualmenden Kraftfahrzeugverkehr umbrandet. Überall pulsiert das geschäftige Leben. Doch in den Gotteshäusern und Parkanlagen scheint die Zeit still zu stehen. Eine weit über 2000-jährige Geschichte hat die Hauptstadt Italiens geprägt, und so entsteht zuweilen ein schroffes Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart. Gerade diese überraschende Vielfalt macht den Reiz der „Ewigen Stadt aus“ und lohnt einen Besuch, der nicht nur wenige Tage dauern sollte.

Wer mehr als nur einen flüchtigen Eindruck von der einstigen Macht des Imperiums bekommen möchte, sollte sich Zeit nehmen. Sehr viel Zeit.

Plätze in Rom mit lebhaft bewegten Kompositionen

Piazza del Popolo

Engelsburg in Rom im Oktober 2024
Die Engelsburg in Rom im Oktober 2024. Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Bevor es Eisenbahnen gab, war die Piazza del Popolo mit ihrem ägyptischen Obelisk und den Zwillingskirchen der Empfangssalon der Stadt für Reisende aus dem Norden. Bereits in der Antike stand hier das Stadttor.

Campo de‘ Fiori

Den Campo de‘ Fiori erreicht man über die Via della Cancelleria. Mitten in der Altstadt gelegen, zählt er zu den stimmungsvollsten Plätzen Roms. Am Morgen, wenn der römische Blumenmarkt seine ganze Pracht entfaltet, wird er besonders gern besucht. Am Abend trifft man sich zum Ausgehen und Beisammensein.

Piazza Navona

Der schönste Platz der Stadt, vielleicht sogar der Welt, ist die Piazza Navona. Inmitten verwinkelter Gassen und kleiner, mit Brunnen geschmückten Plätze, zeigt sich Rom von seiner ursprünglichsten Seite. Es fällt schwer, nicht sofort dem Charme dieses Platzes mit seinen eindrucksvollen Palastfassaden zu erliegen.

Trevi-Brunnen im Oktober 2024
Trevi-Brunnen im Oktober 2024 – Die Stadt rüstet sich für das Jahr 2025 und restauriert einige Sehenswürdigkeiten, Bild: Reisemagazin Online

Tipp: Auf diesen schönen Plätzen wandelt das geistliche Rom:
Gleich hinter dem Pantheon befindet sich die efeuumrankte Piazza dei Caprettari, gefolgt von der Piazza della Minerva, dem Ort, wo ein kleiner Elefant einen viel zu großen Obelisken trägt. Zu guter Letzt schlägt in der Via dei Cestari das fromme Herz höher. Mit Bischofsroben und kleidsamen Kutten erfährt die geistliche Mode ihren Auftritt.

Das Pantheon

Das Altstadtviertel rund um das Pantheon ist sehr belebt und dicht mit Kirchen, Palästen und kleinen Plätzen bebaut. Aus dem Labyrinth der Gassen gelangt man schließlich zur Piazza della Rotonda, ein besonders schöner Platz, in dessen Mitte sich das wuchtige Pantheon erhebt. Geniale Baumeister und Konstrukteure haben die größte Kuppel der Alten Welt erbaut. In seiner heutigen Gestalt entstand das Pantheon Anfang des 2. Jahrhunderts unter Kaiser Hadrian.

Rund um die Piazza di Spagna

Forum Romanum im Oktober 2024
Forum Romanum, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Die Piazza di Spagna ist einer der bekanntesten Orte Roms. Mit ihrem Brunnen, den ockerfarbenen Wohnhäusern und ihrer von Azaleen gesäumten Treppe, welche zur französischen Kirche Trinitá dei Monti führt, ist sie ein ideales Beispiel barocker Inszenierung. Die Piazza ist ein quirliger Ort. Sowohl tagsüber als auch nachts schwirrt die Luft vom Stimmengewirr der Menschen.

Hinter der Fontäne erhebt sich die Spanische Treppe. Sie ist breit wie eine ganze Straße und hoch wie die benachbarten Häuser. Man schreibt das Jahr 1726 – Rom ist um ein städtebauliches Ensemble reicher. Zweifellos ist die Scalinata di Trinitá dei Monti ein Muss für jeden Rom Besucher.

Kaskadengleich flutet die Spanische Treppe von der Kirche zum Platz hinunter. Der Architekt konnte sich nicht genug tun im eleganten Spiel von Stufen und Absätzen, von Schwüngen nach außen und nach innen, von Terrassen, die auf halber Höhe zum Verweilen einladen. Bei Sonnenuntergang genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Kuppeln römischer Kirchen.

Eine magische Anziehungskraft üben auch die Modeviertel zwischen der Spanischen Treppe, der Via del Corso und der Via del Tritone aus. Hier offeriert sich eine Art Bermudadreieck, in dem die Besucher beim stilvollen Kaufrausch in den unzähligen Boutiquen ihr Geld loswerden. Auch der Nachwuchs findet ein eigenes Klamottenparadies vor. Auf der Via del Corso bekommt der Jugendliche alles von Skates über Jeans bis zur Federboa. Die angrenzenden Straßen Via Borgognona und Via Frattina bilden mit der Via dei Condotti das wichtigste Einkaufszentrum von Rom.

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Galerien mit fantastischen Ausblicken und beeindruckende Gebäude

Rom, Pantheon
Das Pantheon, Bild: Phant / shutterstock

Die Santi Trinitá dei Monti ist eine der fünf französischen Pfarrkirchen Roms, erbaut im 16. Jahrhundert. Gegenüber windet sich die Viale Trinitá bis zum Pincio.

Die Villa Medici wurde zum Ende der Renaissance erbaut. Von 1630-1633 stand hier Galileo Galilei unter Hausarrest. Im 17. Jahrhundert ging das Gebäude in den Besitz der Medici über.

Der Pincio-Hügel und die Villa Borghese: Seinen Namen verdankt der Pincio-Hügel der Familie Pinci, den Besitzern des Geländes im 14. Jahrhundert. Es ist ein zauberhafter Ort, der mit Palmen, Pinien und großen Eichen bewachsen ist. Überquert man vom Pincio aus die Viale del Muro Torto, erreicht man die größte Parkanlage Roms, die Villa Borghese. Der wohl schönste Park Roms ist eine grüne Oase der Ruhe und der Künste. Hier befindet sich eine der berühmtesten Kunstsammlungen der Welt.

Das antike Rom – Kapitol und Palatin

Rom bietet malerische kleine Gassen
Rom bietet malerische kleine Gassen, Bild: Catarina Belova / shutterstock

Wo die Parademeile des Forum Romanum zum Jupitertempel auf dem Kapitol führt, finden sich die meisten Überreste des antiken Roms – soweit das Auge von Vitorriano bis Kolosseum reicht. Von sieben Hügeln, auf denen Rom erbaut wurde, berichtet die mythologische Gründungsgeschichte. Kapitol und Palatin zählen zu den klassischen Gründungshügeln. Die nicht enden wollende Zahl an Thermen, Triumphbögen und Foren lädt zu einer Reise in die Vergangenheit ein – eine längst vergangene Epoche wird zum Leben erweckt. Auf dem Kapitolshügel begeistert das älteste der Öffentlichkeit zugängliche Museum mit einer umfangreichen Antikensammlung. Eine Kopie des Philosphenkaisers Marc Aurel begrüßt auf dem Platz vor dem Palazzo die Besucher.

Das Kolosseum

Brunnen an der Spanischen Treppe in Rom
Brunnen an der Spanischen Treppe, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin-Online

Kaiser Vespasian begann 72 n. Chr. mit dem Bau des gigantischen Kolosseums. Die Hauptstadt seines Weltreiches sollte auch die größte Arena der Welt haben.

Das Kolosseum, eines der Hauptwerke des antiken Roms, ist gleichzeitig eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. „Solange das Kolosseum steht, steht auch Rom. Wenn das Kolosseum fällt, dann fällt auch Rom. Wenn Rom untergeht, vergeht auch die Welt“, schrieb einst der Chronist Venerabilis (673-735).

Engelsburg und Engelsbrücke

Hier zeigt sich Rom von seiner ruhigen Seite. In dieser Gegend findet man keine mit Cafés und Menschen überfüllten Gassen oder Plätze. Der Stil ist ausufernd barock und repräsentiert den Triumph des Christentums. Jenseits der Engelsbrücke, die von Bernini als Zugang zur Peterskirche geschaffen wurde, erhebt sich majestätisch die Engelsburg, das Hadriansmausoleum. Ihren Festungscharakter behielt die Burg bis in die Neuzeit, sie war Schatzkammer der Päpste und Gefängnis. Heute ist sie ein Museum. Vor allem bei Nacht beeindruckt das barocke Spektakel – beleuchtet – auf dem Weg zum Petersdom.

Besuch im kleinsten Staat der Welt: Vatikanstadt

Blick auf Rom
Blick auf Rom, Bild: S.Borisov / shutterstock

„Alle Straßen führen, wie das Sprichwort sagt, nach Rom. Jedoch in Rom selbst führen sie über den Tiber zum Vatikan. Der Zugang beginnt auf italienischem Territorium auf der Piazza Ponte Sant‘ Angelo, welche gegenüber der Engelsburg am anderen Ufer des Tibers liegt.

Beim Überschreiten der Engelsbrücke werden die Besucher von den Statuen der Heiligen Peter und Paul begrüßt und von zehn Engelsstatuen geleitet.

Ein Großteil der Vatikanstadt wird vom Petersdom eingenommen, der weltweit größten Basilika im kleinsten Staat der Welt. Der triumphale Vorplatz ist in seiner Vollkommenheit zutiefst beeindruckend. Seit dem Pontifikat Julius II. (1503-1513) haben die Päpste Roms in ihren Palästen unzählige Kunstschätze angesammelt. Das Vatikanische Museum gehört heute zu den größten Museen der Welt.
Beim Anblick der von Seeschlangen umschlungenen Laokoongruppe in den Musei Vaticani fließen die Tränen, oft auch vor Erschöpfung. Bald stockt der Atem vor Schönheit und Gedränge in den einstigen päpstlichen Privatgemächern, in den Stanzen von Raffael und in der Sixtina. Jedoch – die Massen haben ein Recht auf die Sixtinische Kapelle.

Die Tiberinsel Travestere oder „das Rom der kleinen Leute“

Rom, Travestere
Travestere, Bild: Catarina Belova / shutterstock

Trastevere, das größte Dorf von Rom, begeistert jenseits des Tibers mit lauschigen Plätzen und plätschernden Brunnen. Hier gibt es sie noch, die alten, schwarz gekleideten Frauen, die sich im Hinterhof auf einen Klatsch treffen. Der Putz der Häuser abgeblättert, die Vespa vor der Haustüre geparkt, auf den Mauern gescheckte Katzen, die Siesta halten – das macht die Atmosphäre von Travestere aus. Seine Bewohner erlebt man oft inmitten lautstarker Wortgefechte. Rom zeigt sich hier völlig ungeschminkt und ohne Allüren.

Mittlerweile hat sich das „Rom der kleinen Leute“ zum Szene- und Ausgehviertel entwickelt. Auf der idyllischen Tiberinsel finden sich zahlreiche Bars und Restaurants für jeden Geldbeutel.

Fakten über Rom

  1. Rom ist die Hauptstadt und größte Stadt Italiens.
  2. Die Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet und hat eine reiche Geschichte, die bis zur Antike zurückreicht.
  3. Rom war das Zentrum des Römischen Reiches und spielte eine wichtige Rolle in der Weltgeschichte als Sitz des Papsttums und der katholischen Kirche.
  4. Rom ist auch bekannt für seine zahlreichen historischen Denkmäler, darunter das Kolosseum, das Pantheon, die Spanische Treppe, die Sixtinische Kapelle und der Vatikan.
  5. Die Stadt ist ein wichtiger Touristenort und empfängt jedes Jahr Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt.
  6. Das Klima in Rom ist mediterran und die Stadt genießt in der Regel mildes bis warmes Wetter das ganze Jahr über.
  7. Die italienische Küche ist weltweit berühmt und Rom ist bekannt für seine Pasta-Gerichte, Pizza und Gelato.
  8. Die Stadt hat auch eine reiche Kunstszene, mit zahlreichen Museen, Galerien und Kunstausstellungen.
  9. Rom hat eine Bevölkerung von rund 2,8 Millionen Menschen und ist eine der dicht besiedelten Städte Europas.
  10. Die Stadt hat ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem, das aus Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und Zügen besteht.

Die bekanntesten Museen in Rom

  1. Vatikanische Museen: Die Vatikanischen Museen sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Rom und beherbergen eine unglaubliche Sammlung von Kunstwerken, darunter die Sixtinische Kapelle, die Stanzen des Raffael und die Pinakothek.
  2. Kapitolinische Museen: Die Kapitolinischen Museen befinden sich auf dem Kapitolshügel und sind die ältesten öffentlichen Museen der Welt. Sie beherbergen eine große Sammlung von Skulpturen, Gemälden, Münzen und archäologischen Funden.
  3. Galleria Borghese: Die Galleria Borghese ist ein Kunstmuseum, das sich in einer herrlichen Villa im Park der Villa Borghese befindet. Es beherbergt eine Sammlung von Meisterwerken der Renaissance und des Barock, darunter Werke von Bernini, Caravaggio und Raffael.
  4. Nationalmuseum von Rom: Das Nationalmuseum von Rom ist eines der wichtigsten archäologischen Museen der Welt und zeigt eine beeindruckende Sammlung von Artefakten aus der römischen Geschichte, darunter Skulpturen, Mosaiken und antike Schmuckstücke.
  5. Palazzo Altemps: Der Palazzo Altemps ist ein Museum, das sich in einem Renaissance-Palast befindet und eine Sammlung von Skulpturen aus der Antike bis zur Renaissance zeigt.
  6. MAXXI: Das MAXXI ist ein Museum für zeitgenössische Kunst und Architektur und beherbergt eine Sammlung von Werken moderner Künstler aus der ganzen Welt.

Ein Wochenende in Bochum

Die Großstadt im Ruhrgebiet punktet mit einer großen Anzahl an Veranstaltungshighlights und Sehenswürdigkeiten. Bochum entdecken bedeutet, wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Palette der Unterhaltungsmöglichkeiten kann Besucher der Stadt leicht überfordern: kulturelle und musikalische Highlights in Hülle und Fülle. Musikliebhaber, Theaterfreunde, Filmfans oder auch Partygänger kommen in Bochum voll auf ihre Kosten. Den ersten Rang unter den Festivals und Events gebührt zweifellos dem europaweit größten innerstädtischen Open-Air-Festival. Das bekannte Musikfestival “Bochum Total” lockt jährlich hunderttausende Besucher in die Stadt. Seit über 30 Jahren findet das Event jeden Sommer im Bochumer Kneipenviertel Bermuda3Eck statt. Mehr als 100 Bands sowie zahlreiche nationale und lokale Künstler/innen wetteifern vier Tage lang auf sechs Bühnen und zehn Locations untereinander. So manches Nachwuchstalent erhielt hier seine Feuertaufe. Die Musikbandbreite reicht von Jazz, Rock, Hardrock bis Pop.

Weitere Partys & Events

Schlussszene von Starlight Express in Bochum
Schlussszene von Starlight Express in Bochum. Während des eigentlichen Stückes ist fotografieren und filmen verboten, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Das legendäre Kneipenviertel Bermuda3Eck in der Bochumer City ist allein schon durch die große Anzahl von Bars, Biergärten, Restaurants, Kinos und Diskotheken im gesamten Ruhrgebiet bestens bekannt. Das vielfältige Angebot lässt keinen Partygänger unberührt. Mit Eröffnung der Freiluftsaison wird die berühmte Kneipenmeile zur Open-Air-Party und verwandelt sich in ein regelrechtes Straßenfest. Auch das gastronomische Angebot kann sich sehen lassen. Typische Gerichte sind u. a. Apfel im Schlafrock, Graupensuppe, Brotpfannkuchen, Hasenpfeffer und nicht zu vergessen graute Bohnen mit Speck, ein berühmtes Eintopfgericht aus Ackerbohnen, Schweinefleisch und Kartoffeln. Berühmt sind auch die leckeren Wurstspezialitäten. Ein Besuch im Bratwursthaus lohnt sich allemal. In dem Kultlokal wird der Gast mit würzigen Brat-, Bock-, Curry- und Krakauer der traditionsreichen Fleischerei Dönninghaus verwöhnt. Schon der deutsche Rockmusiker Herbert Grönemeyer besang in seinem Lied Currywurst, die echte Currywurst von Dönninghaus. Ein weiterer Höhepunkt ist die Rotunde. In der überregional bekannten Kulturspielstätte am ehemaligen Hauptbahnhof verschmelzen Kunst und Kultur miteinander. Die Off-Location in der Bochumer Innenstadt bietet klassische Konzerte, Kunstausstellungen, Klub- und Comedy-Abende, Flohmärkte und ein umfangreiches musikalisches Programm. Ein besonderes Erlebnis ist das jedes Frühjahr stattfindende Weinfestival. Liebhaber des Rebensaftes können fünf Tage lang hochwertige Weine genießen.

Wer an Bochum denkt, dem kommt aber auch ganz automatisch das Musical-Highlight Starlight-Express in den Sinn. Seit 1988 wird es im speziell für das Musical gebauten Theater aufgeführt und begeistert junge und alte Zuschauer.

Ein Wochenende in Bochum mal anders

Die Kulturhauptstadt Bochum hat viel zu bieten. Wer das vielfältige Kulturangebot der Stadt kennenlernen möchte und nebenbei etwas für seine Gesundheit tun will, sollte einen Besuch in der Medi Therme einplanen. Das Thermalbad im Ruhr-Park in Bochum ist eine wahre Wohlfühloase. Ein über eine Schleuse miteinander verbundener beheizter In- und Außen-Swimmingpool, Kneipp Becken, 16 unterschiedliche Saunen und Dampfbäder, Schwall- und Regendusche, Salzgrotte, Whirlpool und moderne Solarien garantieren herrliche Entspannung. Die Sauna- und Thermenlandschaft der Medi Therme bietet ihren Gästen bleibende Wellness Wohlgefühl-Erlebnisse. Massage-Liebhabern sei die orientalische Hamam-Zeremonie empfohlen, eine Mischung aus Dampfbad, Sauna, Waschungen, Peeling und wohltuenden Massagen.

Bergmanngefühle hautnah erleben

Unterwegs im Bochumer Bergbaumuseum
Unterwegs im Bochumer Bergbaumuseum, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Bochum ist eine ehemalige Bergbaustadt. Wer den Arbeitsplatz der Bergleute aus nächster Nähe kennenlernen will, sollte das Deutsche Bergbau-Museum Bochum besuchen. Naturliebhaber spazieren durch den botanischen Garten. Das Anschauungsbergwerk in 20 Meter Tiefe kann auf eigene Faust erkundet werden. Hier trifft man auch auf ehemalige Bergleute, die gerne einen interessanten Einblick in die Gewinnung des schwarzen Goldes gewähren. Tipp für Familien: Einmal wöchentlich gibt es im Bergwerk auch eine Unter-Tage-Führung für Kinder.

Ein gelungenes Wochenende mit Kindern

Auch ein Kurzurlaub mit Kindern lässt sich in Bochum gut gestalten. Im Streichelzoo des Bochumer Tierparks können Kinder auf Tuchfühlung mit den tierischen Bewohnern gehen. Zu den Fütterungszeiten können Kinder den Tierpflegerinnen und Tierpflegern unter die Arme greifen und einen Mini-Tierpfleger/in-Führerschein erwerben. Der Tierpark lässt keine Wünsche offen. Es gibt an die 4.000 Tiere zu entdecken. Besonders die possierlichen Erdmännchen, Totenkopfäffchen oder die Minischweine Kune Kune, lassen Kinderherzen höher schlagen. Ergänzt wird das Angebot durch das Fossilium, mit vielen versteinerten Exemplaren aus der Urzeit der Erde. Pfeilschwanzkrebs und Co lassen grüßen. Ein weiteres Kinder-Highlight sind die jährlichen Halloween-Partys im Tierpark. Geister, Hexen und andere finstere Gestalten erobern dann den Tierpark. Ein einmaliges Gruselprogramm für Jung und Alt.

Besondere Blockbuster

Weitere lohnenswerte Attraktionen in Bochum, sind das Eisenbahnmuseum, der Botanische Garten und das Planetarium. Für historisch Interessierte empfiehlt sich ein Besuch im Eisenbahnmuseum. Naturliebhaber gönnen sich einen Spaziergang durch den botanischen Garten. Das Planetarium schließlich gehört zu den am häufigsten besuchten Planetarien in Europa. Es bietet einen sensationellen Blick in den Sternenhimmel und auf ferne Galaxien. Verschiedene Astronomie-Shows vermitteln viel Wissenswertes über unseren Kosmos.

Die 10 meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Italien

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Weltbekannte Museen, antike Stätten und imposante Bauwerke: Die Liste lohnenswerter Sehenswürdigkeiten in Italien ist lang. Welches aber sind die Attraktionen, die Touristen am häufigsten besuchen? Wir haben eine Liste der zehn beliebtesten Attraktionen in Italien erstellt.

Platz 1: Das Kolosseum in Rom

Rom ist als Hauptstadt Italiens an sich schon eine Reise wert und bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Die Spanische Treppe und die Engelsburg sind nur zwei davon. Mit Abstand die meisten Touristen aber begeben sich zum Kolosseum in Rom. Immerhin handelt es sich bei diesem Amphitheater um den größten geschlossenen Bau der römischen Antike, der hervorragend erhalten ist. Heute ist das Kolosseum nicht nur das Wahrzeichen von Rom, sondern von ganz Italien und gehört bei einem Urlaub im Land als Top Sehenswürdigkeit einfach dazu. Unbedingt sollte man sich einer Führung anschließen, um mehr über die Geschichte und vor allem die spektakulären Gladiatorenkämpfe zu erfahren.

Platz 2: Der Schiefe Turm von Pisa

Pisa
Die Kathedrale und der schiefe Turm von Pisa, Bild: f11photo / shutterstock

Der Schiefe Turm von Pisa, der insgesamt 56 Meter hoch ist, ist die zweite große Attraktion in Italien. Bereits kurz nach seinem Bau im 12. Jahrhundert begann der Turm sich zu neigen. Heute beträgt die Neigung etwa vier Grad, was schon beeindruckend ist. Der Schiefe Turm von Pisa ist eines der bekanntesten Fotomotive in der Toskana. Wie für die meisten Sehenswürdigkeiten in Italien gilt auch für den Turm: Tickets für die Besteigung kauft man sich am besten vor dem Besuch online. So kann man die teilweise sehr langen Wartezeiten vor Ort vermeiden.

Platz 3: Der Petersdom

Wer einen Besuch des weltbekannten Kolosseums plant, sollte sich auch den Petersdom nicht entgehen lassen. Dieser befindet sich ebenfalls in Rom, sodass beide Bauwerke gut miteinander kombiniert werden können. Auf dem Petersplatz in Rom gelegen, zählt er zu einer der wichtigsten Kirchen weltweit und ist eine beliebte Pilgerstätte. Vor allem seine Größe ist beeindruckend: Der Petersdom bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen.

Platz 4: Der Trevibrunnen

 

Der Trevibrunnen ohne Wasser im Oktober 2024
Der Trevibrunnen ohne Wasser im Oktober 2024, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online

Der Trevibrunnen ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Rom. Schaut man sich dessen Besucherzahlen an, zählt auch er zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten im Land Italien. Kein Wunder, denn er gilt als der bekannteste Springbrunnen der Welt. Man sollte es nicht versäumen, eine Münze in den Brunnen zu werfen, denn dann kommt man der Legende nach sicher noch einmal nach Rom zurück. Wirft man zwei Münzen in den Brunnen, wird man sich in naher Zukunft verlieben. Der Trevibrunnen ist ganze 50 Meter breit und mit den Figuren von Neptun und vielen anderen bekannten römischen Göttern ein beliebtes Fotomotiv.

Platz 5: Die Arena von Verona

Arena von Verona
Die Arena von Verona, Bild: xbrchx / shutterstock

Ganz ähnlich wie das Kolosseum in Rom wurde auch die Arena von Verona für Gladiatorenkämpfe errichtet. Ganz so groß wie das Kolosseum ist die Arena nicht, dennoch einen Besuch wert. Der Grund: Das Amphitheater in Verona ist hervorragend erhalten und wird noch heute für die Aufführung von Freilichtspielen genutzt. Eine Opernaufführung in der Arena von Verona ist ein unvergessliches Erlebnis!

Platz 6: Der Gardasee

Der Gardasee ist der größte See in Italien und wegen seines milden Klimas das perfekte Reiseziel für viele Touristen. Doch auch die malerische Landschaft ist natürlich ein Grund dafür, dass es jedes Jahr so viele Urlauber an den Gardasee zieht. Der Gardasee wird von den imposanten Gipfeln der Alpen umrahmt, was ein hervorragendes Fotomotiv ist. Egal ob gemütlicher Strandurlaub oder aktiver Freizeitspaß: Der Gardasee bietet für jeden Geschmack etwas.

Platz 7: Der Markusplatz in Venedig

Der Markusplatz in Venedig
Der Markusplatz in Venedig, Bild: TTstudio / shutterstock

Venedig ist nach Rom die Stadt, die sich die meisten Touristen für einen Urlaub aussuchen. Zentraler Platz, von dem aus man eine Sightseeing-Tour beginnen kann, ist der Markusplatz. Bekannt in erster Linie für seine zahlreichen Tauben, kann man auf ihm aber noch viele weitere Attraktionen entdecken. Dazu zählen der weltbekannte Dogenpalast ebenso wie der Markusdom. Dieser ist die wichtigste Kirche der Stadt und definitiv einen Besuch wert. Den 175 Meter langen und 82 Meter breiten Markusplatz besucht man am besten in den Abendstunden, denn dann ist die Stimmung besonders schön.

Platz 8: Die Kathedrale von Mailand

Italien, Mailand
Die Mailänder Kathedrale, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Der Mailänder Dom, dessen Bau fast sechs Jahrhunderte dauerte und an dem Napoleon Bonaparte maßgeblich beteiligt war, ist ein weiteres Top Highlight in Italien. Unbedingt sollte man sich hier auf die Domterrassen begeben, denn der Ausblick von hier auf die Modemetropole Mailand ist unvergleichlich. Doch auch wer den Aufstieg nicht auf sich nehmen möchte, findet schöne Fotomotive: Mit reichlich Marmor und Türmen bestückt, ist der Mailänder Dom majestätisch anzusehen.

Platz 9: Die Amalfiküste

Atrani an der Amalfiküste
Atrani an der Amalfiküste, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Im Südwesten Italiens befindet sich die traumhafte Amalfiküste. Bei einer Fahrt auf einer der wohl beliebtesten Küstenstraßen Europas hat man von überall aus einen traumhaften Blick auf das Mittelmeer. Nicht zu vergessen die zahlreichen kleinen Ortschaften, die teilweise malerisch in den Berg gebaut sind. Wen wundert es, dass die Amalfiküste von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde?

Platz 10: Die Kathedrale von Florenz

Florenz
Blick auf Florenz und die Kathedrale, Bild: RastoS / shutterstock

Wer sich für imposante Bauwerke interessiert, sollte ebenfalls der Kathedrale in Florenz einen Besuch abstatten. Dieses Meisterwerk der Renaissance ist unglaubliche 107 Meter hoch. Damit gehört sie zu den größten Kirchen der Welt. Einen tollen Ausblick über Florenz hat man von der Kirchenkuppel aus. Allerdings muss man erst einmal 463 Stufen überwinden, um dorthin zu gelangen.

Die schönsten Orte auf Sizilien

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Sizilien ist eine Vulkaninsel im Süden Italiens, direkt vor der Stiefelspitze. Wunderschön liegt sie im Mittelmeer und beherbergt den mysteriösen Ätna, den aktivsten Vulkan Europas. Dies ist hier auch die größte Attraktion neben der Hauptstadt Palermo. Viele Urlauber verbringen hier wegen der römischen Ausgrabungen und den Kunstschätzen ihren Urlaub, doch auch Landschaft und Natur stehen meist im Mittelpunkt. Einige Orte im Hinterland haben schöne Kirchen und Kunstschätze, doch auch die Küstengebiete sind eine Reise wert. Noch dazu gibt es für die Shoppingfans unter uns immer wieder besondere Märkte mit günstigen Kleidern.

Piazza Duomo
Der Piatta Duoma in Catania, Bild: trabantos / shutterstock

Im Osten der Insel liegt der Vulkan Ätna und die Stadt, die sich direkt vor ihm befindet, heißt Catania. Früher gab es hier mal Straßenbahnen, die jedoch durch Busse ersetzt worden. Es gibt heute noch einen großen Hafen und die Ausflüge zum Ätna beginnen hier in der Stadt. Bei einem Stadtrundgang kann man die antiken Spuren im Stadtzentrum erkunden. In den Orten um die Stadt Catania kann man einen wundervollen Badeurlaub verbringen, denn die Strände sind grandios, mit ihren Liegestühlen und Schirmen, die man im Sommer mieten kann. Die Innenstadt hat einige schöne antike Sehenswürdigkeiten zu bieten. Man kann den Turm von einer der vielen Kirchen besteigen und hat einen weiten Blick bis hinunter zum Meer und dem Ätna, der Dom erinnert an ein Abbild des Petersdoms in Rom und auch das Castello Ursino ist einen Besuch wert. Der Elefantenbrunnen ist meist Ausgangspunkt für einen Stadtführung.

Giardini Naxox

Taormina Sizilien
Taormina, Bild: Romas_Photo / shutterstock

Einer der schönste Badeorte der Insel ist Giardini Naxos, der griechischen Ursprungs ist. Überall sind griechische Götterfiguren in der Stadt und der Strand ist einfach nur feinsandig, lang und breit. Im Sommer, doch auch im Herbst oder Frühling kann man hier baden gehen. In den letzten Jahren wurde der Ort immer größer und zahlreiche Hotelanlagen sind gebaut worden. Es gibt einen archäologischen Park, der über die Geschichte der Stadt erzählt. Am Horizont sieht man von Giardini Naxos aus den mächtigen Krater des Ätna. Der bricht regelmäßig aller paar Jahre aus und ist der aktivste Vulkan Europas. Man kann Wanderungen zu den Silvestrikratern machen und bis hinauf an den Schlund mit einer Seilbahn fahren. Besonders reizvoll sind die Vulkanischen Berge, die sich rund um den Ätna befinden. Auch die Runinen der Häuser, die nach einem Ausbruch abgebrannt sind, stehen noch, wie ein Mahnmal in der Landschaft. Hier sieht man wie mächtig die Gewalt der Natur sein kann.

Alcantara Schlucht

Alcantara Fluss, Sizilien
Der Alcantare-Fluss in Sizilien, Bild: BBA Photography / shutterstock

Eine der schönsten Landschaftlichen Highlights auf Sizilien ist die Alcantara-Schlucht, in der man zahlreiche Wanderungen machen kann, sich den Fluss tief unten in den Gesteinsschichten anschaut und zahlreichen Treppen überwinden muss. Auch diese Schlucht ist aus dem Lavagestein des Ätnas entstanden und somit vulkanischen Ursprungs. Landschaftlich sind die Dattel- und Zitronenbäume hier ein Hlighlight. Um die Schlucht herum ist das Gebiet sehr fruchtbar, nicht nur Obst kann man hier zahlreich finden, sondern auch Weinstöcke. Hier im Hinterland der Insel ist es sehr gebirgig. Besonders schön ist die Kleinstadt Castiglione di Sicilia. Sie liegt hoch oben auf einem Berg. Mit einem Zug kann man hier quer durch das Nebrodigebirge fahren.

Die Isola Bella

Eine der schönsten Inseln, die sich vor Sizilien befinden, ist die Isola Bella. Regelmäßig fahren Ausflugsschiffe von den bekannten Badeorten dorthin. Einen Halt macht man dabei an der Grotte de l’amore, der Liebesgrotte, die nicht schöner schimmern könnte im warmen Sonnenlicht. Auf den Bootsausflügen sind Badestopps in den schönsten Buchten eingeplant. Die Grotte leuchtet blau, wie die Blaue Grotte auf der Insel Capri, doch es gibt auch noch orangene Korallen an den Wänden. Kurz dahinter befindet sich der Elefantenfelsen, der wie ein mächtiges Tier aussieht, welches hinaus auf das Meer schaut. Bei den Bootsausflügen lernt man die schönsten Orte entlang der Küste kennen, nämlich einsame Buchten und wunderschöne kleine Strände.

Taormina und Castelmola

Castelmola, Sizilien
Castelmola, Bild: glafiro / shutterstock

Zwei Juwele im Norden der Insel sind die Städte Taormina und Castemola, beide hoch oben auf den Bergen gelegen. Am besten kann man diese Orte entdecken, wenn man sich einen Roller mietet. Entlang der Küste erstrecken sich kleine Juwelen, wie Sant Alessio Siculo oder Mazzaro, alle mit einem wunderschönen Sandstrand, der zum Baden einlädt. Castelmola liegt hoch oben über all dem auf einem Kalktsteinfelsen, in ca. 500 Metern Höhe. Man kann wunderbar bummeln gehen, sich zahlreiche künstlerische Shops anschauen und findet sehr gute italienische Restaurants und Pizzarien. Die Burg ganz oben auf dem Berg kann besichtigt werden. Besonders reizvoll ist die kleine Bar San Giorgio, in der Mandelwein serviert wird. Entlang der Einkaufsstraße befinden sich zahlreiche Souvenirshops. Auch Taormina ist sehenswert, mit seinen Einkaufsstraßen, dem Blick hinüber auf das weite Mittelmeer und den zahlreichen Galerien, die sich in bunten kleinen Häusern befinden. Es gibt ein römisches Amphietheater direkt am Hang, mit einem wundervollen Blick über das Küstengebiet von Nordsizilien.

Hauptstadt Palermo

Castellammare del Golfo
Castellammare del Golfo in der Nähe von Palermo, Bild: wiesdie / shutterstock

Die Hauptstadt Palermo hat ebenfalls eine Menge Kultur und Kunstschätze zu bieten. Sie ist die größte Stadt der Insel und liegt im Nordwesten. Palazzo Reale und die Kathedrale sind nur zwei der Sehenswürdigkeiten, die hier so bekannt sind. 8 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum befindet sich der Dome von Monreale, der ebenfalls einen Besuch wert ist. Die große Stadt hat viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Sie bietet seinen Gästen alle möglichen Aktivitäten.

Die schönsten Urlaubsorte auf Kos

Ein Urlaub in Kos vereint Erholung, Kultur und aktive Sportmöglichkeiten auf informative, vielfältige und abwechslungsreiche Art und Weise. Ob Erholungs- oder Aktivurlaub – endlose Strände, eine unberührte Natur, historische Stätten, ein aufregendes Nachtleben und das breite Sportangebot bieten ein stets reizvolles und überzeugendes Urlaubsflair mit Sonnengarantie. Flache und feinsandige Strände, antike Bauten, Monumente und Kulturgüter sowie idyllische Dörfer im Landesinneren offerieren einen breitgefächerten Mix für jeden Gast und Besucher dieser griechischen Sonneninsel.

Die beliebtesten Orte und Landschaften auf Kos

Bergdorf Zia

Zia, Kos
Zia auf Kos, Bild: Esin Deniz / shutterstock

Das Dorf am Fuße des Dikeos (846m Höhe) ist etwa 15 Kilometer von Kos-Stadt entfernt und bietet die wohl schönste Aussicht Griechenlands auf einen Sonnenuntergang. In diesem idyllischen Bergdorf auf 300 Metern Seehöhe sorgen diverse Tavernen, Restaurants, Souvenirgeschäfte und regelmäßige folkloristische Veranstaltungen für Abwechslung und Unterhaltung.

Zudem beginnt hier ein sehr beliebter Wanderweg, der im Verlauf bis auf den Gipfel des Dikeos-Gebirges führt. Auch hier bietet sich dem Besucher dann ein fantastischer (Aus)Blick auf Zia, die Nachbarinseln und das weitere Festland.

Tigaki

Tigaki, Kos
Der Strand von Tigaki, Bild: wjarek / shutterstock

Der kleine Ort (etwa 250 Einwohner) ist von einem weitläufigen Sandstrand gekennzeichnet, der eine sehr schöne Panorama-Aussicht auf die gegenläufige Insel Pserimos bietet. Langeweile kommt beim Besucher angesichts der zahlreichen gastronomischen Angebote am Strand und im Ort selbst niemals auf.

Marmari

Der beliebte Urlaubsort bietet eine Vielzahl von touristischen Möglichkeiten und Betätigungsfeldern. Der breite und feine Sandstrand, die Auswahl an Wassersport sowie viele Tavernen, Cafeterias und Restaurants im typischen Stil des Landes werten den Ort zu einem echten “Hotspot” auf.

Halbinsel Kéfalos

Kefalos, Kos
Blick auf Kefalos, Bild: Natascha Kaukorat / shutterstock

Die kleine Halbinsel mit ihrem Hauptort Kefalos hat sich trotz aller touristischen Erschließung und Ausrichtung noch immer einen ganz natürlichen und heimatbezogenen Charme bewahrt. Ein verlassenes Kloster, die Ruinen einer alten Burg sowie eine sehenswerte Kapelle zeugen von Geschichte und Historie des Landstrichs.

In der Region sind zudem das traditionelle Kaffeehaus mit Namen “Niotis”, die bekannte “Windmühle von Papavassilies” und ehemals bewohnte Höhlengänge zu besichtigen. Die sauberen Strände mit kristallklarem Wasser um Kefalos mit seinen engen und verwinkelten Gassen bieten viele Gelegenheiten für Erholung, Entspannung und aktiven Wassersport.

Pyli

Löwenkopfbrunnen Pyli, Kos
Der Löwenkopfbrunnen, Bild: Wojtek Jarco / shutterstock

Etwa 17 Kilometer von Kos-Stadt gelegen ist der Ort vor allem für seinen im Dorfzentrum befindlichen Löwenkopfbrunnen aus dem Jahre 1592 bekannt, aus dem die Einheimischen sich sogar noch heute mit dem kostbaren Nass versorgen. Das Gebiet nahe des Gebirges Dikeos mit seinen grünen und fruchtbaren Hängen ist von landwirtschaftlichem Anbau dominiert, wobei sich oberhalb des jetzigen Ortes die historischen Ruinen der ehemaligen Stadt Palio Pyli befinden.

In unmittelbarer Nähe des Dorfplatzes steht ein traditionelles und sehr gut erhaltenes Bauernhaus, in dem der Besucher die damaligen Lebensumstände vergangener Generationen direkt und unmittelbar erleben und praktisch nachvollziehen kann.

Kardamena

Eine lebhafte Hafenszene mit bunten Fischerbooten, die auf klarem, blauem Wasser schwimmen, Palmen, die die Uferpromenade säumen, und Gebäuden im Hintergrund unter einem strahlenden, teilweise bewölkten Himmel.
Der kleine Hafen von Kardamena, Bild: Nejdet Duzen / shutterstock

Das circa 30 Kilometer von Kos-Stadt entfernte ehemalige Fischerdorf bietet einen weitläufigen Strand mit azurblauem Wasser, zahlreiche attraktive Angebote an Wassersport und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie den Tempel des Apollon und ein antikes Theater. Berühmt und berüchtigt ist das tagsüber eher verschlafene Städtchen für sein intensives und pulsierendes Nachtleben.

Zahlreiche Bars, britische Pubs und Restaurants bieten vor allem für junge Leute jede Menge Abwechslung und Unterhaltung. Zudem beinhalten die belebten Clubs und Diskotheken außergewöhnlich lange Öffnungszeiten für anspruchsvolle Partyfans und ausdauernde Nachtschwärmer.

Katalonien – im Herzen des spanischen Nordostens

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Falls Sie an Katalonien denken, fallen Ihnen zunächst bestimmt die atemberaubend schöne Costa Brava, das schillernde Barcelona, die berühmte Architektur von Antoni Gaudí oder die malerischen Werke von Salvador Dalí ein. Doch hat die Region im äußersten Nordosten Spaniens noch viel mehr zu bieten: Versteckte Paradiese ranken dabei zwischen einsamen Buchten, kleinen lebhaften Ortschaften und wild romantischen Bergkette hervor, die Sie nirgendwo anders in Spanien finden. Katalonien verfügt über eine immense kulturelle und landschaftliche Vielfalt, die Sie als Besucher sofort in den Bann ziehen werden. Buchen Sie eines der schönen Ferienhäuser und lassen Sie sich von der Schönheit Kataloniens verzaubern.

Besonderheiten in Katalonien

Da Katalonien mit Abstand die abwechslungsreichste Region des spanischen Festlandes darstellt, eignet es sich ideal für jeden Urlaubstyp. Von ausgedehnten grünen Wäldern in den Mittelgebirgen über malerische hochalpine Pyrenäen und landwirtschaftlichem Flachland bis hin zu steilen Felsenküsten oder weitläufigen Sandstränden – in Katalonien finden Sie alles, was das Urlaubsherz höher schlagen lässt.

Castell de Sant Ferran in Figueras
Castell de Sant Ferran in Figueras, Bild: Manuel Ascanio / shutterstock

Doch begeistert die Region nicht nur mit seinen einzigartigen Panoramas, sondern auch mit seinen kulturellen Schätzen: Auch Geschichtsliebhaber werden bei einem Urlaub in Katalonien nämlich voll auf ihre Kosten kommen. So stechen mittelalterliche Klöster zwischen traumhaften Berglandschaften hervor und erzählen die vorrömische Geschichte Kataloniens innerhalb ihrer religiösen Mauern. Lauschen Sie also schon bald den historischen Sagen- und Heldengeschichten und begeben Sie sich auf den altehrwürdigen Pfad der Iberer. Mit einem leckeren Wein aus der Region können Sie dann noch Ihre Reise durch Katalonien abrunden, sodass Ihr Aufenthalt den perfekten Abschluss findet.

Falls dies aber noch nicht genug sein sollte, so können Sie weltberühmte Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie die Sagrada Família in Barcelona oder das Castell de Sant Ferran bewundern, die Ihnen wunderbare Einblicke in die glorreiche und fortschrittliche Architektur Kataloniens zu der damaligen Zeit geben. Nach einer aufregenden Sightseeing-Tour lässt sich der Tag dann ganz entspannt bei einem erholsamen Spaziergang durch die romantischen Berglandschaften oder dem Park Güell ausklingen lassen.

Katalonien kompakt – Was Sie wissen sollten

Barcelona, Place d`Espanya
Der Place d`Espanya in Barcelona, Bild: Marco Rubino / shutterstock

Katalonien liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel und gilt autonome spanische Region. Während im Norden die Pyrenäen die natürliche Grenze zu Frankreich bilden, trennt das Mittelmeer im Osten die Region von anderen Ländern. Westlich schließt sich die autonome spanische Gemeinschaft Aragón an, südlich an der Südostküste die Region Valencia.

Mit einer Fläche von etwa 32.000 Quadratkilometern ist Katalonien in etwa so groß wie Belgien und beherbergt rund sieben Millionen Einwohner. Wirtschaftlich betrachtet kann die ganze Region als stärkstes Gebiet in ganz Spanien aufgefasst werden, welche auch im europäischen Markt eine führende Rolle einnimmt. Gemeinsam mit den Regionen der Lombardei in Norditalien, der Rhône-Alpes in Frankreich und Baden-Württemberg in Deutschland zählt Katalonien nämlich zu den vier mächtigsten Wirtschaftsräumen der Europäischen Union.

Vor allem die boomende Stadt Barcelona punktet an dieser Stelle nicht nur mit einer starken Industrie und einem passablen Bruttoinlandsprodukt, sondern auch mit einem ausgedehntem Tourismussektor, der mehr als zehn Millionen Urlauber pro Jahr verzeichnen kann. Da Sie vermutlich bereits schon viel über Barcelona gehört haben, möchten wir Ihnen in diesem Artikel weitere katalanische Highlights vorstellen, die nicht weniger sehenswert sind als die schillernde Metropole.

Die Küste – das ewige Wasser

Mit einem Mietwagen lässt sich fabelhaft eine Reise an die weißen Strände Kataloniens antreten. Die katalanische Küste verzeichnet nämlich mit rund 580 Kilometern eine ewig lange und vor allem traumhafte Strecke, die förmlich nur zum Entlangfahren und Entdecken einlädt.

Falls Sie dem Massentourismus an der beliebten Costa Brava entgehen wollen, so können Sie auf Ihrer Fahrt an vielen kleinen Fischerorten halten, die typischerweise an der Felsküste liegen nach all den Jahrhunderten immer noch ihren alten Charme bewahrt haben. Auch Taucher werden an diesem Teil der Küste voll auf ihre Kosten kommen, da neben exotischen Lebewesen auch eine atemberaubende Flora auf sie warten wird.

Südlich von Barcelona erstreckt sich nun der zweite große katalanische Küstenabschnitt, welcher auch Costa Daurada genannt wird. Dieser Abschnitt ist im Volksmunde auch als goldene Küste bekannt, da sich hier kilometerweite Sandstrände erstrecken. Dementsprechend stellt dieser Teil Kataloniens wieder einen allseits beliebten Touristenmagnet dar. Falls Sie den Weg in den Süden antreten und ein bisschen fernab der Touristenmassen reisen wollen, so werden Sie irgendwann im Ebrodelta wieder auf Naturschauspiele der Extraklasse stoßen. Das europäische Naturschutzgebiet punktet mit förmlicher Ruhe und Einsamkeit, die lediglich von seltenen Vogelarten manchmal unterbrochen werden.

Das Landesinnere – romantische Gebirgsketten

Falls Sie eher der Aktivurlauber sind und überfüllte Strände meiden wollen, so bieten sich Kataloniens Gebirgsketten hervorragend zum Klettern und Wandern an. So verzaubern die Pyrenäen jährlich zahlreiche Urlauber und bieten nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Region, sondern auch auf das benachbarte Frankreich.

Auch der Rest des Gebietes kann mit zahlreichen kleineren Gebirgszügen punkten. So können Sie beispielsweise auf dem Montserrat, einem bizarren Sandsteingebirge nordwestlich von Barcelona, das Kloster Montserrat besuchen, das bis heute noch als Wahrzeichen der Region gilt. Das Kloster wurde nämlich bereits 880 gegründet und gilt bis heute noch als Nationalheiligtum.

Egal für welchen Ort Sie sich auch in Katalonien entscheiden sollten, eine Reise in den Nordosten Spaniens bietet für jeden Urlaubstyp etwas, sodass Sie in jedem Fall unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen sammeln werden

Salina – Italiens Insel der Ruhe

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Unweit der sizilianischen Küste liegt mit Salina die zweitgrößte Insel der liparischen Inselgruppe. Die kleine Vulkaninsel im Tyrrhenischen Meer ist bekannt für ihre Landschaft, herrliche Natur und wenigen beschaulichen Dörfern. Vom Tourismus weitgehend verschont gilt Salina als ein besonderer Ort der Ruhe und trägt den schönen Titel „Isola Slow“.

Salina – Das grüne Eiland

Blick auf die malerische Küste von Salina
Blick auf die malerische Küste von Salina, Bild: Emilio messina / shutterstock

Traditionell wird auf Salina Weinbau betrieben und auch Kapern werden seit eh und je auf der kleinen Insel angebaut. Vor über 30 Jahren wurde die Insel unter Naturschutz gestellt. Die große Besonderheit Salinas ist das nachhaltige Tourismuskonzept, denn auf der idyllischen Insel finden sich keine Bettenburgen und sind auch nicht in Planung. Vielmehr wird darauf gesetzt die natürliche Schönheit zu erhalten und naturverbundene Touristen anzusprechen, die dem stressigen Alltag entfliehen möchten.

Mit allen Sinnen genießen

Salina zu erkunden ist ein besonderes Erlebnis, denn die grüne Insellandschaft lädt zu langen Wanderungen ein. Das Landschaftsbild ist von zwei Vulkanen geprägt, deren Hänge heute dicht bewachsen sind, denn die vulkanische Erde ist besonders fruchtbar und ideal für den Weinanbau und die Landwirtschaft. Das fehlen von Stränden sorgt dafür, dass die Insel für typische Badeurlauber uninteressant ist, für Naturliebhaber und Ruhebedürftige hingegen ist die Insel ein Paradies. Wer nach einer Wanderung dennoch eine kleine Abkühlung im Meer genießen möchte, kann einen kleinen Badestreifen zwischen Rinella und Lingua besuchen.

Doch der Reiz der Insel liegt darin, dass man hier die traumhafte Natur sehen, spüren und sogar riechen kann. Traumhafte Akazienalleen locken auf Salina ebenso wie die Fischerhäfen von Santa Marina und Rinella, die an der steil abfallenden Küste liegen und zu den wenigen Ortschaften der Insel zählen. Wer einige Tage auf Salina verbringt, wird feststellen, dass er die Natur auch schmecken kann, denn die Inselküche setzt auf die vor Ort vorhandenen Lebensmittel, sodass die Speisen besonders schmackhaft sind.

Entschleunigung – auf Salina keine bewusste Entscheidung

Zitronenbäume Sizilien
Der Duft frischer Zitronen liegt in der Luft, Bild: Alfiya Safuanova / shutterstock

Auf Salina sind kaum Autos unterwegs, denn sowohl die Einheimischen als auch die Touristen setzen auf Motorroller oder gehen zu Fuß. Bemerkenswert ist es, dass auf Salina alles langsamer vor sich geht. Auch wenn die Frauen zum Beispiel bei der Kapernernte Höchstleistungen vollbringen, wirken sie dennoch ruhig und ausgeglichen.

Bei der Verarbeitung ist hingegen wieder viel Geduld gefragt und so umfängt der ruhige Herzschlag der Insel sowohl die Einheimischen als auch die Besucher. Alles ist ruhig auf Salina und auch in den wenigen Orten gibt es keinen Lärm, einzig die Kirchenglocken sind etwas lauter. Die Wallfahrtskirche Madonna del Terzito ist aber selbst auch ein Ort der Ruhe und Einkehr. Sie gilt, als ältestes Marienheiligtum des Archipels wurde auf den Fundamenten eines römischen Tempels erbaut.

Absolute Ruhe können Besucher auf dem Weg zu den Vulkankratern der Vulkanen Monte Fossa delle Felci und Monte dei Porri genießen. Doch auch Wanderungen scheinen auf Salina etwas langsamer vor sich zu gehen, denn immer wieder laden schöne Plätze zum Verweilen ein.

Allgemeine Informationen

  • Lage: Salina ist Teil der Äolischen (oder Liparischen) Inseln und liegt im Tyrrhenischen Meer, nördlich von Sizilien, Italien. Sie ist die zweitgrößte der Äolischen Inseln.
  • Fläche: Die Insel hat eine Fläche von etwa 27 Quadratkilometern.
  • Bevölkerung: Salina hat eine Bevölkerung von ungefähr 2.500 Einwohnern, verteilt auf mehrere Dörfer.

Natur und Umwelt:

  • Vulkanische Herkunft: Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, wie alle Äolischen Inseln. Sie besteht aus zwei inaktiven Vulkanen, Monte Fossa delle Felci (962 m) und Monte dei Porri (860 m). Monte Fossa delle Felci ist der höchste Punkt der Insel und zugleich der höchste Vulkan des gesamten Archipels.
  • Grüne Insel: Salina wird oft als die grünste Insel der Äolischen Inseln bezeichnet. Die fruchtbaren Vulkanböden begünstigen den Anbau von Wein, Kapern und Oliven.
  • Flora und Fauna: Die Insel ist reich an Vegetation, darunter dichte Wälder, Olivenhaine, Weinberge und Felder mit Kapernpflanzen. Sie ist auch Heimat einiger seltener Vogelarten und endemischer Pflanzen.

Tourismus:

  • Strände: Salina hat mehrere wunderschöne Strände mit klarem Wasser, darunter der beliebte Pollara-Strand, der in einem halb versunkenen Vulkankrater liegt und für seine malerischen Sonnenuntergänge bekannt ist.
  • Wandern: Es gibt viele Wanderwege, die durch die grünen Hügel und Berge der Insel führen. Eine der bekanntesten Routen ist der Aufstieg zum Monte Fossa delle Felci, von dessen Gipfel man einen atemberaubenden Blick auf die Äolischen Inseln und das Tyrrhenische Meer hat.
  • Wein und Kapern: Salina ist bekannt für ihren süßen Malvasia-Wein und ihre hochwertigen Kapern. Viele Weingüter bieten Verkostungen an, und es gibt zahlreiche Restaurants, die lokale Spezialitäten anbieten.
  • Pollara: Pollara ist ein kleines Dorf und berühmt als Drehort des Films „Der Postmann“ („Il Postino“) aus dem Jahr 1994. Es zieht Filmfans an, die die atemberaubende Kulisse erleben möchten.

Erreichbarkeit:

  • Fähren: Salina ist mit Fähren und Schnellbooten gut erreichbar. Es gibt regelmäßige Verbindungen nach Salina von den benachbarten Inseln sowie von Sizilien aus, insbesondere von Milazzo und Messina.
  • Transport auf der Insel: Die Insel hat eine gut ausgebaute Straßeninfrastruktur, und es gibt Busverbindungen zwischen den Dörfern. Viele Besucher erkunden die Insel auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Besondere Merkmale:

  • Dörfer: Salina hat mehrere charmante Dörfer:
    • Santa Marina: Das größte Dorf und Haupthafen der Insel, bekannt für seine Geschäfte, Restaurants und malerischen Straßen.
    • Malfa: Ein weiteres wichtiges Dorf, berühmt für seine Weingüter und seine Nähe zu den schönsten Stränden.
    • Leni: Ein kleineres Dorf in der Nähe des Monte Fossa delle Felci, von dem aus Wanderungen starten.
  • Naturschutzgebiete: Ein großer Teil der Insel ist Teil des Naturschutzgebiets „Riserva Naturale Orientata delle Montagne delle Felci e dei Porri“, das die vulkanischen Gipfel und die umliegende Natur schützt.

Wirtschaft:

  • Landwirtschaft: Salina ist berühmt für den Anbau von Kapern, die zu den besten der Welt gehören, sowie für den Weinanbau, insbesondere des Malvasia-Weins. Die Landwirtschaft ist neben dem Tourismus die Haupteinnahmequelle der Insel.
  • Tourismus: Der Tourismus spielt eine immer wichtigere Rolle in der Wirtschaft der Insel, insbesondere der nachhaltige und ökologische Tourismus, der die Natur und die Kultur Salinas respektiert.

Kultur:

  • Feste: Salina hat eine reiche kulturelle Tradition, und es gibt das ganze Jahr über viele religiöse und kulturelle Feste. Eines der wichtigsten ist das Fest der Schutzpatronin der Insel, der Madonna del Terzito, das im Juli gefeiert wird.
  • Kulinarische Tradition: Neben dem berühmten Malvasia-Wein und den Kapern ist die Insel für ihre frischen Meeresfrüchte und traditionelle sizilianische Küche bekannt. Viele Gerichte sind auf den lokalen Anbau von Zutaten wie Tomaten, Oliven und Auberginen angewiesen.

Der abenteuerreiche Stromboli

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Die Insel Stromboli ist eine der Liparischen Inseln und befindet sich vor der Küste Siziliens. Die Insel ist vom gleichnamigen Stromboli-Vulkan geprägt, durch dessen vulkanische Aktivität die Insel erst den Meeresspiegel überragen konnte.

Vom Meer aus betrachtet hat die Insel die Form eines Kegels, da der Vulkan fast die gesamte Fläche der Insel, diese beträgt 12,6 Quadratkilometer, einnimmt. Der höchste Punkt der Insel befindet sich auf dem Gipfel des Vulkans und liegt 926 Meter über dem Meeresspiegel, was für eine so kleine Insel sehr außergewöhnlich ist.

Der Name der Insel stammt aus dem Griechischen und ist wohl auf Seefahrer aus dem antiken Griechenland zurückzuführen. Übersetzt soll der Name der Insel nämlich „runde Insel“ bedeuten, da der Vulkan durch seine Natur als Schichtvulkan die Insel in einer runden Form bildete.
Stromboli kann heute von Neapel, Milazzo und Messina per Schiff erreicht werden.

Die Bewohner der Insel

Stromboli Ort
Bild: bierchen / shutterstock

Noch heute ist Stromboli nur spärlich bewohnt. Der Vulkanberg macht es zu großen Teilen unmöglich, Ortschaften auf die Insel zu bauen. Da es auch keinen Platz für Felder oder Weiden gibt konnten sich früher auch der Insel nie viele Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen.

Insgesamt leben auf Stromboli 572 Menschen auf zwei Ortschaften verteilt. Im Nordosten der Insel befindet sich die größte Siedlung der Insel, die ebenfalls Stromboli heißt. Sie ist im Laufe der Zeit aus mehreren kleineren Dörfern zusammengewachsen und bildet heute das Zentrum der Insel.

Im Südwesten der Insel gibt es noch das Dörfchen Ginostra. Hier leben jedoch nur 30 Menschen, die per Landweg von den restlichen Bewohnern der Insel isoliert sind. Um von Ginostra zur Ortschaft Stromboli zu gelangen, müsste man den Vulkan besteigen. Deshalb fahren zwischen den beiden Dörfern regelmäßig Boote.

Auf der Insel gibt es fast keine Autos. Nur in der größeren Ortschaft Stromboli gibt es einige PKWs, auch einige Elektroroller und kleine Lastwagen gibt es hier.

Sehenswürdigkeiten der Insel

Der Grund, warum die meisten Menschen die Insel besuchen, ist der Vulkan. Er ist einer der wenigen noch aktiven Vulkane in Europa und ist somit ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen, die die Kraft der Natur erleben wollen.

Von den beiden Ortschaften der Insel kann der Vulkankrater erreicht werden, ein Aufstieg von der Ortschaft Stromboli aus ist aber deutlich häufiger als von Ginostra aus.

Eruption Stromboli
Bild: Alfiya Safuanova / shutterstock

Es ist unter Strafe verboten, den Vulkan alleine zu erklimmen. Touristen können sich in Gruppen zusammenschließen und dann unter der Leitung eines ortskundigen Führers den Vulkan besteigen. Der Aufstieg dauert mehrere Stunden und ist vor allem im Sommer unter der starken süditalienischen Sonne sehr anstrengend. Wer also den Aufstieg in Betracht zieht, sollte über ausreichende Fitness und sicheres Schuhwerk verfügen, da die Wege von Geröll bedeckt sind.

Der Aufstieg beginnt meist am Nachmittag, damit der Gipfel zum Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann. Denn dann können die Besucher die kleinen, regelmäßigen Eruptionen des Vulkans besser beobachten. Kleine Lavafontänen und Rauchwolken steigen fast immer im Krater des Vulkans auf.

An der Nordwestseite des Kraters hat sich ein steiler Abhang gebildet, der unter den Einheimischen als „Feuerrutsche“ bekannt ist. Bei größeren Eruptionen fließt hier nämlich die Lava aus dem Krater in das Meer ab.

Allgemeine Informationen

  • Lage: Stromboli ist eine kleine Insel im Tyrrhenischen Meer, die zu den Äolischen Inseln (oder Liparischen Inseln) gehört und nördlich von Sizilien in Italien liegt.
  • Fläche: Die Insel hat eine Fläche von etwa 12,6 Quadratkilometern.
  • Bevölkerung: Stromboli hat rund 500 ständige Einwohner, obwohl diese Zahl in den Sommermonaten durch Touristen stark ansteigt.

Vulkan:

  • Aktiver Vulkan: Stromboli ist bekannt für seinen aktiven Vulkan, der zu den aktivsten der Welt gehört und nahezu kontinuierlich ausbricht. Er wird oft als „Leuchtturm des Mittelmeers“ bezeichnet, weil seine Eruptionen von Weitem sichtbar sind.
  • Aktivität: Der Vulkan zeigt häufig kleine Explosionen, bei denen Asche und Lavabrocken in die Luft geschleudert werden. Größere Eruptionen kommen seltener vor, aber es besteht immer die Möglichkeit eines stärkeren Ausbruchs.

Natur und Umwelt:

  • Landschaft: Die Insel hat eine steile, vulkanische Landschaft mit schwarzen Stränden, die durch die Lavaströme des Vulkans entstanden sind. Der höchste Punkt des Vulkans liegt etwa 926 Meter über dem Meeresspiegel.
  • Klippen und Buchten: Neben den schwarzen Stränden gibt es auch steile Klippen und felsige Buchten, die die Küste von Stromboli prägen.

Tourismus:

  • Vulkanwanderungen: Eine der beliebtesten Aktivitäten auf Stromboli ist die geführte Wanderung zum Kraterrand des Vulkans, von wo aus man die vulkanische Aktivität in der Nacht beobachten kann. Die Wanderung erfordert eine gewisse körperliche Fitness und sollte nur mit einem lizenzierten Guide unternommen werden.
  • Strände: Stromboli bietet auch einige abgelegene Strände wie den Spiaggia di Ficogrande, die für ihre vulkanisch schwarzen Sandstrände bekannt sind.
  • Bootstouren: Beliebt sind auch Bootstouren rund um die Insel, bei denen man die Küstenlinie und die benachbarte, unbewohnte Insel Strombolicchio, einen kleinen Felsen im Meer, erkunden kann.

Erreichbarkeit:

  • Fähren: Stromboli ist per Fähre von mehreren Städten in Italien aus erreichbar, darunter Neapel, Milazzo und Messina. In der Hochsaison gibt es häufigere Verbindungen, sowohl mit Fähren als auch mit Schnellbooten.
  • Transport auf der Insel: Auf Stromboli gibt es keine Autos, nur kleine Elektroroller oder Fahrräder. Die meisten Menschen bewegen sich zu Fuß oder mit Booten entlang der Küste.

Besondere Merkmale:

  • Dorf Stromboli: Das Hauptdorf der Insel, das ebenfalls Stromboli heißt, liegt am Hang des Vulkans und bietet charmante weiße Häuser, enge Gassen und eine entspannte, idyllische Atmosphäre. Es gibt auch das kleinere Dorf Ginostra, das nur per Boot erreichbar ist.
  • Strombolicchio: Eine kleine Felseninsel in der Nähe von Stromboli, auf der ein alter Leuchtturm steht, ist ein beliebtes Ziel für Ausflüge mit dem Boot.
  • Sicherheit: Wegen der kontinuierlichen vulkanischen Aktivität gibt es strenge Sicherheitsrichtlinien. Vulkanologen überwachen die Eruptionen ständig, und in Notfällen gibt es Evakuierungspläne.

Kultur und Geschichte:

  • Mythologie: In der antiken griechischen Mythologie wurde der Vulkan Stromboli mit dem Gott des Windes, Aiolos, in Verbindung gebracht, der auf den Äolischen Inseln lebte.
  • Berühmtheit: Stromboli wurde durch den Film „Stromboli“ von 1950 mit Ingrid Bergman unter der Regie von Roberto Rossellini international bekannt.

Die Galapagosinseln

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Weltweit gehören die Galapagosinseln zu den bekanntesten Archipelen der Welt. Vor allem die außergewöhnliche Flora und Fauna, welche auch zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, tragen zu dem Bekanntheitsgrad bei.

Insbesondere die Galapagos Riesenschildkröten, welche nur auf diesen Inseln vorkommen, sind bekannt. Ihnen verdankt diese Inselgruppe auch ihren Namen. Galapago ist spanisch und bedeutet „Wulstsattel“ und bezieht sich auf die spezielle Form des Panzers dieser Schildkrötengattung. Auch wenn inzwischen der Tourismus auf den Galapagosinseln die größte Einnahmequelle darstellt, sind sie dennoch immer noch als ein Geheimtipp zu bezeichnen.

Allgemeine Daten zu den Galapagosinseln

In etwa 130 Inseln zählen zur Gruppe der Galapagosinseln. Davon beinhalten jedoch nur 13 Inseln eine Fläche von 10km² oder mehr. In Summe bedecken die Inseln in etwa 80.000 km² Fläche. Fünf der Inseln sind besiedelt: Santa Cruz, San Cristobal, Isabela, Floreana und Baltra. Total wohnen hier in etwa 25.000 Menschen. Baltra besitzt keine wirkliche Besiedlung, sondern weist nur einen Militärstützpunkt für ca. 400 Soldaten auf.

Geschichte der Galapagosinseln

Galapagos, Iguanas
Einfach faszinierend, Iguanas am Strand der Galapagosinseln, Bild: Discover Marco / shutterstock

Die Inselgruppe wurde 1535 von dem Spanier Tomas de Berlanga (damaliger Bischof von Panama) entdeckt. Er kam auf dem Weg nach Peru vom Weg ab und strandete auf einer der vulkanischen Inseln. Es heißt, das große Teile der Besatzung des Schiffes nur durch den Genuss von Seelöwen und Riesenschildkröten überleben konnte.

Im 17ten Jahrhundert boten die Inseln hervorragende Verstecke für Piraten und Seeräuber. 200 Jahre später wurde die Insel für Ecuador in Besitz genommen und in Islas Galapagos umbenannt. Berühmtheit erlangten sie vor allem durch den Besuch von Charles Darwin, der später für seine Evolutionstheorie, welche mit auf den Galapagosinseln begründet wurde, berühmt wurde.

Noch zu Beginn des 20 Jh. lebten kaum mehr als 400 Menschen auf den Inseln. Erst seit wenigen Jahrzehnten steigt die Bevölkerungszahl beständig an. Bereits 1968 war der Großteil der Fläche der Inseln unter dem Schutz von Nationalparks gesellt. Seit 1978 ist das Gebiet auch Teil des UNESCO Weltnaturerbes. In den vergangenen Jahren wurde der Schutz der Gebiete kontinuierlich verstärkt, sodass das Naturerbe inzwischen von der Roten Liste der UNESCO genommen werden konnte.

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Mehr Informationen

Sehenswürdigkeiten der Galapagosinseln

Ein Urlaub auf den Galapagosinseln ist erst dann komplett, wenn unterschiedlichste, zum Teil winzige Archipele besucht und ein ganzes Heer von unterschiedlichsten Tieren beobachtet wurde. Natur pur ist hier also das Motto – denn davon haben die Galapagosinseln reichlich zu bieten. Zu den interessantesten Inseln zählen:

Isabela

Riesenschildkröte Galapagosinseln
Die Riesenschildkröte auf den Galapagosinseln, Bild: FOTOGRIN / shutterstock

Isabela ist die größte der Inseln, beherbergt einen der drei Flughäfen und stellt somit das Zentrum der meisten Urlaube auf den Galapagosinseln dar. Doch damit nicht genug, hat Isabela auch einiges an fantastischen Naturwundern zu bieten.

Fünf Vulkane sind ineinander geschmolzen um diese Insel entstehen zu lassen. Der Vulkan Sierra Negra gehört zu den aktivsten Vulkanen der gesamten Inselgruppe. Sein Krater weist einen Durchmesser von in etwa zehn Kilometern auf. Der Aufstieg ist mit knapp sechs Stunden lang und mühevoll, wird aber mit fantastischen Ausblicken belohnt. Wer es eher ruhig angehen will, sollte unbedingt bereits auf Isabela eine erste Boot- oder Schnorcheltour durch Los Tuneles machen.

Die Vielfalt an Meereslebewesen ist gigantisch. Meeresschildkröten, Seepferdchen und Fische in allen Größen, Farben und Formen können hier beobachtet werden. Bei Las Intoreras ist zusätzlich auch noch die Chance auf kleine Krebse und Galapagos Pinguine, bei Concha de Perla sogar Seelöwen gegeben.

Floreana

Diese Insel ist weniger für ihre Natur als für ihre Geschichte bekannt. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht wunderschön anzusehen ist (es gibt nur keine einzigartigen Naturschauspiele wie auf anderen Inseln). Im 17ten Jahrhundert wurde Floreana von Piraten besiedelt. Es gab vor allem zwei Gründe für diese Wahl:

  • Die spanischen Goldschiffe mussten auf ihrem Weg zurück nach Europa in der Nähe vorbeifahren und
  • Die Insel bot Verstecke und noch viel wichtiger: Trinkwasser!

Darwin & Wolf Inseln

Strand Galapagosinseln
Bild: Jess Kraft / shutterstock

Das Highlight für Taucher auf den Galapagosinseln sind die zwei kleinen Inseln im Nordwesten der Gruppe: Jede der beiden Inseln besitzt nur eine Fläche von in etwa 1 km². Benannt sind die Inseln nach Charles Darwin und Teodore Wolf, zwei weltberühmten Naturforschern.

Menschen leben hier nur sehr wenige, dafür umso mehr Echsen und Vögel, darunter der seltene Vampirfink, der sich vom Blut anderer Vögel ernährt. Unter Wasser können neben Meeresschildkröten und Mantarochen auch ungewöhnlich große Schulen von Hammerhaien und Walhaien beobachtet werden. Auch Delfine, Orcas und Wale sind häufig zu Besuch.

Besonders wichtig bei diesen Inseln ist, dass nur sehr wenige Reiseveranstalter eine Lizenz besitzen, Touren auf diese unter strengem Naturschutz stehenden Inseln anzubieten.

Plaza Sur

Ein netter kleiner Ausflug kann auch auf die Insel Plaza Sur unternommen werden. Der Krater eines Vulkans bildet ein natürliches Hafenbecken, in welchem die Ausflugsboote anlegen können. Ein Rundwanderweg über die Insel bietet die Möglichkeit Seelöwen, Echsen, Vögel aber auch selten Pflanzen wie Sesuvium zu beobachten.

Wichtige Informationen für Ihre Reise auf die Galapagos-Inseln

1. Reisevorbereitung

  • Visum und Einreise: Deutsche Staatsbürger benötigen kein Visum für Ecuador, einschließlich der Galapagosinseln, für Aufenthalte bis zu 90 Tagen. Dein Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  • Flüge: Es gibt keine direkten Flüge von Deutschland zu den Galapagosinseln. Üblicherweise fliegst du nach Quito oder Guayaquil in Ecuador und von dort weiter nach Baltra oder San Cristóbal auf den Galapagosinseln.
  • Transit Control Card (TCT): Bei Ankunft in Ecuador musst du eine TCT-Karte ausfüllen (kostet ca. 20 USD). Sie wird bei der Einreise auf die Inseln kontrolliert.
  • Eintrittsgebühr für den Nationalpark: Bei Ankunft auf den Galapagosinseln musst du eine Gebühr von 100 USD (Stand 2024) für den Nationalpark entrichten.

2. Gesundheit und Sicherheit

  • Impfungen: Standardimpfungen (wie Tetanus, Hepatitis A) sollten aktuell sein. Malaria ist auf den Galapagosinseln nicht verbreitet, aber Insektenschutzmittel sind trotzdem ratsam.
  • Reiseapotheke: Da die medizinische Versorgung auf den Inseln eingeschränkt ist, solltest du eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitbringen, einschließlich Sonnenschutz, Medikamente gegen Seekrankheit und Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Reiseversicherung: Eine gute Reiseversicherung mit Krankenrücktransport ist empfehlenswert, da medizinische Notfälle kostspielig sein können.

3. Kleidung und Ausrüstung

  • Sonnenschutz: Die Sonne auf den Galapagosinseln ist intensiv. Nimm Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, einen Sonnenhut und Sonnenbrille mit.
  • Bequeme Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung für warmes Wetter sowie Badesachen und Schnorchelausrüstung (wenn nicht gestellt) sind sinnvoll. Feste Wanderschuhe sind ebenfalls ratsam, da einige Inseln vulkanisch und steinig sind.
  • Schnorcheln und Tauchen: Die Gewässer um die Galapagosinseln sind weltberühmt für ihre reiche Unterwasserwelt. Wenn du schnorcheln oder tauchen möchtest, kannst du vor Ort Ausrüstung leihen, aber eigene Ausrüstung ist oft bequemer.

4. Umweltbewusstsein

  • Nachhaltigkeit: Galapagos ist ein besonders geschütztes Gebiet. Achte darauf, die strengen Umweltauflagen zu respektieren. Vermeide Plastikmüll, halte Abstand zu den Tieren und berühre sie nicht.
  • Wasserknappheit: Frischwasser ist knapp auf den Inseln. Vermeide unnötigen Wasserverbrauch und nutze wiederverwendbare Wasserflaschen.

5. Reisezeit

  • Beste Reisezeit: Die Galapagosinseln können das ganze Jahr über besucht werden. Die warmen Monate (Dezember bis Mai) bieten angenehmere Temperaturen und ruhigeres Wasser, ideal zum Schnorcheln. Die kühlere Saison (Juni bis November) ist ideal für Tierbeobachtungen, da mehr Meeresbewohner anzutreffen sind.

6. Tierbeobachtungen

  • Einzigartige Tierwelt: Auf den Galapagosinseln leben viele endemische Tierarten, wie die Galapagos-Riesenschildkröte, Meeresleguane und Blaufußtölpel. Eine geführte Tour mit einem lizenzierten Naturführer ist ideal, um mehr über die Tiere zu erfahren.

7. Insel-Hopping

  • Transport: Die Inseln sind nur per Boot oder Flugzeug verbunden. Insel-Hopping ist eine beliebte Art, mehrere Inseln zu erkunden. Informiere dich im Voraus über die Fährenzeiten und internen Flüge, besonders in der Hochsaison.

Mérida: Die weiße Stadt in Yucatán

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Gastbeitrag von Ingrid Müller, ingrids-block.at

Faszinierende Geschichte, farbenfrohe Festivals und wunderschöne Architektur: Mérida sollte bei einer Reise nach Mexiko auf dem Reiseplan stehen. Die Stadt im Kolonialstil ist bei Touristen nicht so bekannt wie Cancún – daher sollte man sich diesen Geheimtipp nicht entgehen lassen. Also Vámanos! Auf nach Mexiko!

Mérida hat ein einzigartiges Stadtbild.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán wurde bereits 1542 gegründet. Mérida wurde auf den Ruinen der ehemaligen Maya Stadt T´Hó gebaut. Die Bezeichnung „Weiße Stadt“ hat ihren Ursprung in der häufigen Verwendung von weißem Kalkstein beim Stadtbau. Da Mérida als eine der sichersten Städte in Mexiko bekannt ist, spricht nichts gegen einen Stadtspaziergang, bei dem man die gut erhalten koloniale Architektur hervorragend bewundern kann. Mehr über die Geschichte erfährt man im „Museo de la Ciudad de Mérida“ (Museum der Stadt Mérida). Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale von Mérida: San Ildefonso. Die mehr als vierzig Meter hohe Kirche besteht aus Teilen eines Mayatempels und ist eines der ältesten Kathedralen des amerikanischen Kontinents. Der Plaza de la Independencia, ein bekannter öffentlicher Platz, liegt nur wenige Meter entfernt. Von hier kann man ein weiteres imposantes Gebäude der Stadt bewundern: den rosafarbenen Palacio Municipal. Das Rathaus ist für seinen markanten Uhrturm bekannt. Bemerkenswert ist auch der Straßenmarkt Mercado San Benito. Mit ein wenig Feilschen kann man sich hier günstig die exotischsten Früchte mitnehmen.

Festivals, die man gesehen haben muss.

Fröhlich und unbeschwert geht es im Februar beim „Carnaval de Mérida zu. Hier wird in prachtvollen Kostümen auf den Straßen getanzt und gefeiert. Ganz Mérida wird zu einer einzigen großen Party! Neben den vielen Paraden werden auch viele spezielle Aktivitäten für Kinder angeboten.

Hanal Pixán“ bezeichnet die Maya-Variante des bekannten „Dia de los Muertos“ (Tag der Toten). Es gibt verschiedene Darbietungen wie unter anderem die Nachstellung eines Maya Ballspiels. Ein Fahrradkorso mit geschminkten und kostümierten Einwohnern fährt durch das Stadtzentrum und alte Maya Geschichten werden vorgelesen. Wem es nicht zu gruselig ist, der kann auch an einem geführten, nächtlichen Friedhofspaziergang teilnehmen. Die Feierlichkeiten rund zu Hanal Pixán beginnt in der letzten Oktoberwoche und dauern ca. zwei Wochen.

Ausflugsmöglichkeiten

Chichen Itza

Blick auf die Ausgrabungsstätte Chichen Itzen
Blick auf die Ausgrabungsstätte Chichen Itzen, Bild: Ingrid Müller

Jährlich besuchen ca. zwei Millionen Besucher die bekannteste Ausgrabungsstätte der Maya Kultur: Chichen Itza. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eines der sieben neuen Weltwunder.

Die große Stufenpyramide ist dem gefiederten Schlangengott Kukulcán gewidmet. Zur Tagundnachtgleiche strömen Tausende Touristen zur 30 Meter hohen Pyramide, um ein spezielles Phänomen zu sehen: Ein Schatten in Form einer Schlange scheint sich die Treppen hinunter zu schlängeln. Für die Maya war dies ein Zeichen: Kukulcán war angekommen.

In der Nähe der Pyramide findet man neben anderen Gebäuden auch den großen Ballspielplatz. Der kiloschwere Ball musste nur mit der Hüfte, Ellbogen oder Schulter durch einen Steinring bugsiert werden. Etwas entfernt liegt die Cenote Sagrado. An diesem heiligen Ort wurden verschiedene Rituale durchgeführt. Um den Wassergott zu ehren, wurden dabei Gold, Schmuck und Keramik ins Wasser der Sinkhöhle geworfen.

Celestún

Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft
Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft, Bild: Ingrid Müller

Der beschauliche Fischerort Celestún hat gerade einmal 7000 Einwohner. Dennoch ist das Kleinod am Golf von Mexiko einen Besuch wert.

Im Biosphärenreservat „Reserva de la biosfera Ria Celestún“ leben mehr als eintausend exotische Tierarten. Bei einer Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft sieht man Flamingos oder entdeckt einen Ozelot oder Jaguar herumstreifen. Schildkröten fühlen sich in dem Reservat ebenso wohl wie der vom Aussterben bedrohte Geoffroy-Klammeraffe. Bei der Fahrt sollte man allerdings seine Hände und Füße im Boot lassen: Hier ist auch das Zuhause von Beulen- und Spitzkrokodilen.

In Celestún kann man auch bei der Ernte von Meersalz dabei zu sein. Hier wird seit mehr als 1000 Jahren Fleur de sel geerntet. In der Nähe steht der Leuchtturm von Palmar, der mit seinen 39 Meter einer der höchsten Leuchttürme Mexikos ist. Celestún lässt mit seinen vielen Restaurants auch das Herz von Fischliebhabern höher schlagen.

Anreise und beste Reisezeit für Mérida.

Die mexikanische Stadt verfügt über einen eigenen Flughafen und auch ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Bevorzugt man einen Mietwagen, ist das Anmieten bei allen großen Anbietern problemlos möglich. Mérida besucht man am besten in den Sommermonaten ab April bis November. In dieser Zeit liegen die Tagestemperaturen zwischen 20 und 35 Grad Celsius. Im Gegensatz zu den Wintermonaten gibt es in diesem Zeitraum fast keinen Niederschlag.

Quellen: