Kanarische Inseln – Eine Reise in den ewigen Frühlings

Teneriffa Kanarische Inseln
Teneriffa, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Gemeinsam mit den Kapverden, den Azoren, dem Madeira-Archipel und den unbewohnten Inseln von Selvagens zählen die acht Kanarischen Inseln zur geographischen Region Makronesien. Das Besondere an den beliebten spanischen Urlaubsinseln, die sich westlich vor der Küste Marokkos aufreihen, ist ihr vulkanischer Ursprung, wobei jede Insel eine individuelle Entstehungsgeschichte aufweist.

Was sie jedoch alle gemeinsam haben, sind die traumhaften, abwechslungsreichen Strände und Buchten, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und sie bieten zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Dank des subtropischen Klimas und der Nähe zum Äquator sind die Kanarischen Inseln das ganze Jahr über ein ideales Urlaubsziel für Aktivurlauber, Naturliebhaber, Genussurlauber und Familien mit Kindern.

Die drei großen Schwestern der Kanarischen Inseln: Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria

Teneriffa, Teide
Blick auf den Teide, Bild: Mikadun / shutterstock

Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria sind mit einer Größe zwischen 1500 bis 2000 Quadratkilomtern die drei größten Kanarischen Inseln. Sie bilden den Mittelpunkt der Inselgruppe und sind gleichzeitig die bevölkerungsreichsten Inseln Spaniens. Im Zentrum von Teneriffa erhebt sich außerdem mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens: Der Pico del Teide.

Die eindrucksvolle Bergregion mit der kesselartigen Struktur ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes und teilweise als Nationalpark ausgewiesen. Vor allem in den Frühjahrs-, Herbst- und Wintermonaten zieht es Wanderer und Naturliebhaber auf den Pico del Teide, der zu den meistbesuchten Nationalparks in Europa zählt. Teneriffa hat eine bewegte Geschichte als wichtigster Stützpunkt des Schiffsverkehrs zwischen Spanien und den amerikanischen Kolonien hinter sich. Diese Geschichte hat in den malerischen Altstädten von La Laguna (UNESCO-Weltkulturerbe) oder La Oratava ihre Spuren hinterlassen.

Mehr als Sandstrand und Sonnenschein

Fuerteventura, Playa de Matorral
Playa de Matorral, Bild: Elena Krivorotova / shutterstock

Auch die beiden Schwestern Fuerteventura und Gran Canaria haben mehr zu bieten, als “nur” feinsandige Strände und einzigartige Sonnenplätze. Aufgrund der konstanten Winde ist Fuerteventura außerdem ein Eldorado für Wellenreiter, Windsurfer und Kitesurfer. Zu Fuerteventura gehört auch die kleine, vorgelagerte Nebelinsel Lobos, die ein beliebtes Ausflugsziel mit dem Boot ist. Gran Canaria hingegen ist bekannt für seine Tierparks, den Botanischen Garten, den Kakteengarten sowie für Freilichtmuseen und Höhlendörfer. Auch die Inselhauptstadt Las Palmas mit dem großen Hafen und der wunderschönen Altstadt zählt zu beliebten Ausflugszielen. Außerdem dürfen sich Badenixen und Sonnenanbeter auf Gran Canaria auf rund 60 Kilometer feine Sandstrände freuen – beliebt ist vor allem der goldene Strand von Maspalomas, der sich von Playa del Inglés bis zum großen Leuchtturm erstreckt.

Die Besonderen: Lanzarote & La Palma

Die langgestreckte Insel Lanzarote im äußersten Nordosten der Kanarischen Inseln ist mit einer Größe von rund 850 Quadratkilometern die älteste des Archipels. Ihre Landschaft ist noch am stärksten geprägt von den Vulkanausbrüchen, denn der letzte Ausbruch ereignete sich im 19. Jahrhundert. Lanzarote ist bekannt für seine traumhaften Küstengebiete, die sich zwischen feinen Sandstränden, Kiesstränden und schroffen Felsbuchten abwechseln und den einzigartigen Weinbaugebieten in der schwarzen Vulkanerde.

Lanzarote, Papagayo
Der Strand Papagayo, Bild: Paolo Tralli / shutterstock

Da Lanzarote nur rund 150 Kilometer vor der Marokkanischen Küste liegt, haben hier die Araber ihre Spuren hinterlassen, aber auch die Piraten. Um diese abzuwehren, wurden einige imposante Festungen errichtet, die heute zu beliebten Sehenswürdigkeiten zählen. Auch die Schwester La Palma mit einer Größe von rund 700 Quadratkilometern ist vulkanisch noch aktiv. Neben ausgedehnten Lorbeer- und Kiefernwäldern finden sich auf La Palma viele Pflanzen, die ursprünglich nicht hier beheimatet waren, sondern vom Menschen eingeschleppt wurden. Darunter der beliebte Adventstern, der in den Wintermonaten in jedem europäischen Haushalt zu finden ist. Es gibt hier einen Nationalpark, mehrere Naturparks und geschützte Landschaften, Naturdenkmäler sowie mehrere Gebiete mit wissenschaftlicher Bedeutung.

La Gomera & El Hierro – Klein, aber fein

Die Inseln La Gomera und El Hierro sind mit 2 bzw. 1,2 Mio. Jahren die jüngsten Inseln des Archipels und waren bis 2018die kleinsten bewohnten Inseln (La Graciosa wurde 2018 offiziell als achte kanarische Insel anerkannt). Durch die Höhenunterschiede auf La Gomerra sind hier mehrere Vegetationszonen auf einem Raum entstanden. Im Nationalpark Garajonay werden mehr als 10 Prozent der Insel geschützt, dessen Herz aus dem atemberaubenden, immergrünen Nebelwald besteht. El Hierro hingegen wurde hauptsächlich als Verbannungsinsel berühmt, denn die Spanier haben dort ihre unbequemen Politiker, Militärs und Freigeister hingebracht. Heute ist die nur rund 300 Quadratkilometer große Insel ein Eldorado für Naturliebhaber, denn hier gibt es viele Pflanzen- und Tierarten, die es sonst nirgendwo gibt.

FAQ zu den Kanarischen Inseln

1. Wo liegen die Kanarischen Inseln?
Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantischen Ozean, etwa 100 bis 500 Kilometer westlich der Küste Marokkos. Sie gehören politisch zu Spanien, sind aber geografisch Teil Afrikas.

2. Welche Inseln gehören zu den Kanaren?
Zu den Kanarischen Inseln gehören sieben Hauptinseln: Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Dazu kommen einige kleinere Inseln wie La Graciosa.

3. Wie ist das Klima auf den Kanarischen Inseln?
Die Kanaren haben ein subtropisches Klima mit milden Temperaturen das ganze Jahr über. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 18 °C im Winter und 28 °C im Sommer. Die Inseln werden oft als “Inseln des ewigen Frühlings” bezeichnet.

4. Welche ist die beste Reisezeit für die Kanarischen Inseln?
Die Kanaren sind ein Ganzjahresreiseziel. Wer auf warme Temperaturen und Badeurlaub setzt, reist am besten zwischen Mai und Oktober. Für Wanderungen und Erkundungstouren bieten sich Herbst, Winter und Frühling an.

5. Brauche ich ein Visum für die Kanaren?
Für EU-Bürger reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Besucher aus anderen Ländern sollten sich über die jeweiligen Einreisebestimmungen informieren.

6. Welche Sprache wird auf den Kanaren gesprochen?
Die offizielle Sprache ist Spanisch. In touristischen Gebieten wird jedoch auch Englisch und Deutsch gesprochen.

7. Welche Währung wird auf den Kanaren verwendet?
Die offizielle Währung ist der Euro (€).

8. Gibt es Zeitverschiebungen?
Ja, die Kanarischen Inseln haben die Westeuropäische Zeit (UTC+0 im Winter, UTC+1 im Sommer), also eine Stunde weniger als das spanische Festland.

9. Wie komme ich auf die Kanarischen Inseln?
Die meisten Besucher reisen mit dem Flugzeug an. Es gibt mehrere internationale Flughäfen, darunter auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Alternativ gibt es Fährverbindungen vom spanischen Festland.

10. Wie kann ich mich auf den Kanaren fortbewegen?
Es gibt gut ausgebaute Busverbindungen, Mietwagen, Taxis und Fähren zwischen den Inseln. Ein Mietwagen ist besonders empfehlenswert, um abgelegene Orte zu erkunden.

11. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es auf den Kanarischen Inseln?

  • Teneriffa: Der Teide-Nationalpark mit dem höchsten Berg Spaniens, Loro Parque, die Altstadt von La Laguna.
  • Gran Canaria: Dünen von Maspalomas, Roque Nublo, historische Altstadt von Las Palmas.
  • Lanzarote: Timanfaya-Nationalpark, Jameos del Agua, Cueva de los Verdes.
  • Fuerteventura: Traumhafte Strände, Dünenpark von Corralejo, Cofete-Strand.
  • La Palma: Caldera de Taburiente, Roque de los Muchachos.
  • La Gomera: Garajonay-Nationalpark, Valle Gran Rey.
  • El Hierro: Naturparadies mit einzigartigen Landschaften und Tauchspots.

12. Gibt es besondere kulinarische Spezialitäten?
Ja! Typische Gerichte sind:

  • Papas arrugadas (Salzkartoffeln mit Mojo-Soßen)
  • Gofio (geröstetes Getreidemehl, oft als Beilage)
  • Frischer Fisch und Meeresfrüchte
  • Queso de Flor (Käse aus Gran Canaria)
  • Bienmesabe (Mandelcreme-Dessert)

13. Sind die Kanaren ein gutes Reiseziel für Familien?
Ja, die Kanaren sind sehr familienfreundlich. Es gibt viele kinderfreundliche Strände, Freizeitparks wie den Siam Park auf Teneriffa und eine große Auswahl an Familienhotels.

14. Kann man auf den Kanaren gut wandern?
Ja, die Kanaren bieten viele Wanderwege durch atemberaubende Landschaften. Besonders bekannt sind der Teide-Nationalpark auf Teneriffa, die Vulkanlandschaften von Lanzarote und der Garajonay-Nationalpark auf La Gomera.

15. Gibt es gefährliche Tiere auf den Kanaren?
Nein, auf den Kanaren gibt es keine gefährlichen Tiere oder giftigen Schlangen. Beim Baden sollte man jedoch auf Quallen achten.

16. Sind die Kanarischen Inseln teuer?
Die Lebenshaltungskosten sind ähnlich wie in Spanien. Besonders touristische Gebiete können etwas teurer sein, aber es gibt auch viele günstige Möglichkeiten für Unterkunft und Verpflegung.

17. Kann man auf den Kanaren surfen?
Ja, die Kanaren sind ein Paradies für Surfer. Besonders bekannte Surfspots gibt es auf Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa.

18. Ist das Wasser auf den Kanaren trinkbar?
Leitungswasser ist nicht überall zum Trinken geeignet, daher wird empfohlen, abgefülltes Wasser zu kaufen.

19. Gibt es spezielle Festivals auf den Kanaren?
Ja, einige der bekanntesten sind:

  • Karneval von Santa Cruz de Tenerife (einer der größten der Welt)
  • Fiesta de San Juan (Sommersonnenwende mit Feuern am Strand)
  • Bajada de la Virgen de las Nieves (La Palma, alle fünf Jahre)

20. Welche Insel ist die beste für meinen Urlaub?

  • Für Badeurlaub: Fuerteventura, Teneriffa, Gran Canaria
  • Für Wanderer & Naturfreunde: La Palma, La Gomera, El Hierro
  • Für Surfer: Fuerteventura, Lanzarote
  • Für Kultur & Nachtleben: Teneriffa, Gran Canaria
  • Für Familien: Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote

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