Aveiro wird gerne als „Venedig Portugals“ bezeichnet. Ein griffiger Vergleich, der der Stadt zwischen Porto und Coimbra allerdings nur bedingt gerecht wird. Denn Aveiros Kanäle entstanden nicht, weil hier jemand Venedig nachbauen wollte. Sie sind Teil einer Landschaft, deren Geschichte eng mit der Ria de Aveiro, dem Atlantik, Salzgewinnung, Fischerei und den bunt bemalten Moliceiro-Booten verbunden ist.
Wer Aveiro zum ersten Mal besucht, versteht trotzdem schnell, woher der Vergleich mit Venedig kommt. Kanäle ziehen sich durch das Zentrum, schmale Boote gleiten über das Wasser und an den Ufern stehen einige ausgesprochen schöne Jugendstilgebäude. Doch Aveiro ist überschaubarer, ruhiger und besitzt einen ganz eigenen Charakter.
Hinzu kommt die Lage: Porto liegt nicht weit entfernt, die Atlantikküste ist schnell erreicht und mit Costa Nova befindet sich eines der ungewöhnlichsten Küstendörfer Portugals praktisch vor der Haustür. Ein Tag reicht für einen ersten Eindruck. Wer Stadt, Ria und Atlantikküste miteinander verbinden möchte, sollte mindestens zwei Tage bleiben.
Die Ria de Aveiro – ohne sie gäbe es die Stadt so nicht
Um Aveiro zu verstehen, muss man zunächst die Ria de Aveiro kennenlernen. Die weitläufige Lagunenlandschaft entstand im Zusammenspiel von Flüssen und Atlantik und erstreckt sich weit über das eigentliche Stadtgebiet hinaus. Süßwasser des Rio Vouga trifft hier auf Salzwasser aus dem Meer.
Über Jahrhunderte bestimmte die Ria das wirtschaftliche Leben. Fischerei, Salzgewinnung und der Transport von Waren waren von den Wasserwegen abhängig. Im 16. Jahrhundert erlebte Aveiro durch Salzhandel, Landwirtschaft und Fischerei eine wirtschaftliche Blütezeit.
Das änderte sich dramatisch, als schwere Stürme im 16. Jahrhundert die Verbindung zum Meer zunehmend versandeten. Handel und Fischerei brachen ein. Erst mit der Öffnung eines neuen Kanals zum Atlantik im Jahr 1808 verbesserte sich die Situation wieder. Die Verbindung zwischen Lagune und Meer wurde damit erneut zur Lebensader der Region.
Heute verbindet man die Ria vor allem mit Freizeit, Naturbeobachtung und Bootsausflügen. Wer jedoch nur die Kanäle im Zentrum sieht, bekommt lediglich einen kleinen Ausschnitt dieser besonderen Landschaft mit.
Aveiros Kanäle – Wasserwege mitten durch die Stadt
Drei größere Kanäle verbinden die Ria mit dem Stadtgebiet: der Canal Central, der Canal de São Roque und der Canal dos Santos Mártires, der auch als Canal do Paraíso bezeichnet wird.
Für Besucher ist vor allem der Canal Central interessant. Entlang seiner Ufer stehen mehrere der bekannten Jugendstilgebäude und hier starten viele der Rundfahrten mit den Moliceiro-Booten.
Mindestens ebenso schön ist jedoch ein Spaziergang entlang des Canal de São Roque. Hier wird es etwas ruhiger und man nähert sich bereits den Salinen. Gerade am frühen Morgen oder gegen Abend lohnt es sich, die touristischeren Bereiche rund um den Hauptkanal hinter sich zu lassen.
Aveiro ist sehr flach. Die Kanäle lassen sich deshalb problemlos zu Fuß erkunden und auch das Fahrrad eignet sich hervorragend, um etwas weiter hinauszufahren.
Moliceiros – Aveiros auffälligste Boote
Kaum ein Fotomotiv wird so stark mit Aveiro verbunden wie die bunt bemalten Moliceiros. Mit ihren langgezogenen Rümpfen und hochgezogenen Spitzen erinnern sie ein wenig an venezianische Gondeln. Ihre ursprüngliche Aufgabe war allerdings eine völlig andere.
Die Boote wurden traditionell eingesetzt, um Algen und Seegras aus der Ria zu sammeln. Dieses Material – der sogenannte moliço – wurde anschließend vor allem als Dünger auf den landwirtschaftlichen Flächen der Region verwendet. Daher stammt auch der Name Moliceiro.
Mit dem Rückgang dieser Form der Landwirtschaft verloren die Boote ihre ursprüngliche wirtschaftliche Bedeutung. Heute werden sie überwiegend für touristische Rundfahrten durch die Kanäle genutzt.
Charakteristisch sind die farbenfrohen Bemalungen an Bug und Heck. Die Motive reichen von religiösen und historischen Darstellungen bis zu Szenen aus dem Alltag und humorvollen Bildern.
Eine Rundfahrt dauert nicht besonders lange und vermittelt einen guten ersten Überblick über das Zentrum. Wer Aveiro jedoch wirklich kennenlernen möchte, sollte danach unbedingt noch zu Fuß weitergehen.
Jugendstil in Aveiro – Arte Nova am Canal Central
Neben den Kanälen prägt der Jugendstil das Bild der Innenstadt. Besonders entlang des Canal Central stehen mehrere auffällige Gebäude mit geschwungenen Fassaden, floralen Ornamenten, schmiedeeisernen Balkonen und den für Portugal typischen Azulejos.
Der portugiesische Jugendstil wird als Arte Nova bezeichnet. In Aveiro entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Ansammlung entsprechender Gebäude, die heute über eine eigene Jugendstilroute miteinander verbunden sind.
Zu den bekanntesten Beispielen gehört die Casa Major Pessoa direkt am Kanal. In dem auffälligen Gebäude befindet sich heute das Museu Arte Nova.
Wer sich für Architektur interessiert, sollte nicht nur die Fassaden unmittelbar am Wasser betrachten. Weitere Jugendstilgebäude verteilen sich über das Zentrum und lassen sich bei einem längeren Spaziergang entdecken.
Beira Mar – Aveiros altes Fischerviertel
Nur wenige Schritte vom Canal Central entfernt liegt Beira Mar. Das ehemalige Fischer- und Arbeiterviertel gehört zu den angenehmsten Gegenden für einen Spaziergang.
Kleine Häuser, enge Straßen und Plätze unterscheiden sich deutlich von den repräsentativen Jugendstilfassaden am Hauptkanal. Mittelpunkt des Viertels ist der Praça do Peixe mit dem Fischmarkt.
Besonders am Vormittag lohnt sich ein Abstecher in diesen Teil der Stadt. Rund um den Fischmarkt befinden sich heute außerdem zahlreiche Restaurants und Bars, sodass Beira Mar am Abend zu den lebhafteren Gegenden Aveiros gehört.
Im Viertel steht auch die kleine Capela de São Gonçalinho. Dem Heiligen wird jedes Jahr im Januar eines der ungewöhnlichsten Feste der Stadt gewidmet.
Museu de Aveiro und das ehemalige Convento de Jesus
Wer sich näher mit der Geschichte der Stadt beschäftigen möchte, sollte das Museu de Aveiro besuchen. Es befindet sich im ehemaligen Convento de Jesus, dessen Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.
Eng verbunden ist das Kloster mit Prinzessin Joana, einer Tochter des portugiesischen Königs Afonso V. Sie trat in das Kloster ein und verbrachte dort einen großen Teil ihres Lebens. Später wurde sie seliggesprochen und wird bis heute als Santa Joana Princesa verehrt.
Zu sehen sind ihr reich gestaltetes Grabmal sowie zahlreiche religiöse Kunstwerke. Besonders eindrucksvoll sind die vergoldeten Holzschnitzereien in der Kirche des ehemaligen Klosters.
Das Museum ist eine gute Ergänzung zu Kanälen und Moliceiros, weil es eine völlig andere Seite Aveiros zeigt.
Kathedrale von Aveiro
Direkt gegenüber dem Museum steht die Sé de Aveiro. Die heutige Kathedrale geht auf eine ehemalige Dominikanerkirche zurück und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert.
Von außen fällt insbesondere das Portal auf. Im Inneren verbinden sich verschiedene Baustile und Ausstattungsphasen. Museum und Kathedrale lassen sich deshalb gut gemeinsam besuchen.
Ovos Moles – Aveiros berühmteste Süßigkeit
Man kann Aveiro kaum verlassen, ohne zumindest einmal Ovos Moles probiert zu haben. Die Süßigkeit besteht im Wesentlichen aus Eigelb und Zucker und geht auf die Tradition der portugiesischen Klosterküche zurück.
Die süße Eigelbmasse wird häufig von einer dünnen Hülle aus Oblatenteig umgeben. Besonders charakteristisch sind die Formen: Muscheln, Fische und andere maritime Motive erinnern an die enge Verbindung Aveiros mit der Ria und dem Atlantik. Traditionell werden Ovos Moles außerdem in kleinen bemalten Holzfässchen angeboten.
Die Spezialität ist ausgesprochen süß – eine größere Menge braucht man beim ersten Probieren wahrscheinlich nicht. Zu einem Kaffee gehört sie für viele Besucher trotzdem zum Aveiro-Erlebnis.
Salinen – das weiße Gold von Aveiro
Salz spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Aveiros. Die flachen Salinen am Rand der Ria nutzten Sonne und Wind, um Meerwasser verdunsten zu lassen und Salz zu gewinnen.
Ein Teil dieser Salinen wird noch heute bewirtschaftet. Im Sommer sind dort die charakteristischen weißen Salzberge zu sehen, die in der Sonne trocknen.
Einige Anlagen können im Rahmen von Führungen besucht werden. Dabei erfährt man, wie aufwendig die traditionelle Salzgewinnung ist und weshalb die Landschaft rund um Aveiro über Jahrhunderte vom Salz geprägt wurde.
Die Salinen sind außerdem Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Mit etwas Glück lassen sich in der Lagunenlandschaft sogar Flamingos beobachten.
Der Bahnhof von Aveiro – Azulejos schon bei der Ankunft
Wer mit dem Zug nach Aveiro kommt, sollte nicht sofort Richtung Innenstadt weiterlaufen. Das historische Bahnhofsgebäude ist selbst eine kleine Sehenswürdigkeit.
Seine Fassade ist mit zahlreichen blau-weißen Azulejo-Bildern geschmückt. Die Darstellungen zeigen Szenen aus der Region, traditionelle Berufe und Landschaften rund um Aveiro.
Vom Bahnhof führt die breite Avenida Dr. Lourenço Peixinho nahezu gerade Richtung historisches Zentrum und Canal Central. Zu Fuß benötigt man dafür ungefähr eine Viertelstunde.
Costa Nova – die berühmten Streifenhäuser am Atlantik
Wer Aveiro besucht, sollte nach Möglichkeit einige zusätzliche Stunden für Costa Nova einplanen. Der Küstenort liegt zwischen Ria und Atlantik und ist vor allem für seine bunt gestreiften Häuser bekannt.
Die sogenannten Palheiros waren ursprünglich einfache Gebäude, die von Fischern unter anderem zur Lagerung von Geräten genutzt wurden. Später wurden viele zu Ferienhäusern umgebaut. Ihre vertikalen oder horizontalen Streifen in Rot, Blau, Grün und Gelb haben Costa Nova zu einem der bekanntesten Fotomotive der portugiesischen Atlantikküste gemacht.
Doch nur wegen der Häuser hierherzufahren, wäre schade. Auf der anderen Seite der schmalen Landzunge beginnt ein breiter Atlantikstrand mit Dünen und langen Holzstegen.
Zwischen Lagune und offenem Meer liegen teilweise nur wenige hundert Meter. Gerade dieser Gegensatz macht Costa Nova interessant.
Praia da Barra und Portugals höchster Leuchtturm

Direkt nördlich von Costa Nova liegt Praia da Barra. Hier befindet sich der Farol da Barra, der höchste Leuchtturm Portugals. Das markante rot-weiß gestreifte Bauwerk steht nahe der Einfahrt, über die die Ria de Aveiro mit dem Atlantik verbunden ist.
Praia da Barra besitzt einen langen Sandstrand und ist im Sommer ein beliebter Badeort. Wer genügend Zeit hat, kann Costa Nova und Barra problemlos an einem Tag miteinander verbinden.
Der Atlantik sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Wassertemperaturen, Wellen und Strömungen unterscheiden sich deutlich von einem klassischen Badeurlaub am Mittelmeer.
São Jacinto – Natur statt Streifenhäuser
Wer die ruhigere Seite der Ria kennenlernen möchte, findet mit der Reserva Natural das Dunas de São Jacinto ein interessantes Ausflugsziel. Das Naturschutzgebiet liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Lagune und Atlantik.
Dünen, Wälder, Feuchtgebiete und nahezu naturbelassene Strandabschnitte bestimmen die Landschaft. Verschiedene Wege führen durch das Schutzgebiet und machen São Jacinto besonders für Spaziergänger und Vogelbeobachter interessant.
Im Vergleich zum lebhaften Costa Nova geht es hier deutlich ruhiger zu. Wer mehrere Tage in Aveiro verbringt und Natur sucht, findet deshalb eine interessante Alternative zum klassischen Strandtag.
Was isst man in Aveiro?
Ovos Moles sind zwar die bekannteste Spezialität, kulinarisch hat die Region aber wesentlich mehr zu bieten. Durch die Nähe zu Ria und Atlantik spielen Fisch und Meeresfrüchte eine wichtige Rolle.
Typisch für die Region sind beispielsweise Aalgerichte. Aal wird als Eintopf zubereitet oder mariniert serviert. Daneben stehen gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und verschiedene Reisgerichte auf vielen Speisekarten.
Rund um den Praça do Peixe und im Viertel Beira Mar gibt es eine große Auswahl an Restaurants. Wer abends essen möchte, sollte gerade an Wochenenden nicht erst sehr spät nach einem Tisch suchen.
Aveiro als Tagesausflug von Porto

Aveiro eignet sich sehr gut für einen Tagesausflug von Porto. Beide Städte liegen an der wichtigen Nord-Süd-Bahnstrecke Portugals und sind regelmäßig per Zug miteinander verbunden.
Wer morgens anreist, kann Kanäle, Jugendstilviertel, Beira Mar, Museum und eine Moliceiro-Fahrt problemlos an einem Tag kombinieren.
Schwieriger wird es, wenn Costa Nova ebenfalls auf dem Programm steht. Zwar lässt sich auch das organisieren, der Tag wird dann jedoch deutlich voller. Für Stadt und Küste sind zwei Tage wesentlich entspannter.
Wie viel Zeit sollte man für Aveiro einplanen?
Für das Zentrum reicht grundsätzlich ein Tag. Die Entfernungen sind kurz und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich gut zu Fuß erreichen.
Ich würde dennoch zwei Tage einplanen. Dann bleibt am ersten Tag Zeit für Aveiro selbst und am zweiten für Costa Nova, Praia da Barra oder die Ria.
Wer zusätzlich São Jacinto besuchen, Fahrradtouren unternehmen oder die Lagunenlandschaft ausführlicher erkunden möchte, kann auch drei Nächte gut füllen.
Beste Reisezeit für Aveiro
Mai, Juni und September eignen sich besonders gut für die Kombination aus Stadtbesichtigung und Ausflügen an die Küste. Die Temperaturen sind meist angenehm und außerhalb der Ferienzeit ist an vielen Orten weniger los.
Juli und August sind die beliebtesten Monate für einen Strandurlaub. Aveiro selbst kann dann ebenfalls voller werden, besonders an Wochenenden.
Durch die Nähe zum Atlantik ist das Klima allerdings wechselhafter als in Südportugal. Wind gehört an der Küste fast immer dazu und selbst im Sommer kann es kühlere Tage geben.
Frühling und Herbst sind für Städtereisen gut geeignet. Wer außerhalb des Sommers reist, sollte allerdings mit häufigerem Regen rechnen.
Unterwegs in Aveiro
Das Zentrum von Aveiro lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Die Stadt ist weitgehend flach und die Entfernungen zwischen Kanälen, Jugendstilgebäuden, Beira Mar und Museu de Aveiro sind überschaubar.
Auch das Fahrrad ist eine gute Möglichkeit, Aveiro kennenzulernen. Für Costa Nova und Praia da Barra bestehen Busverbindungen, sodass ein Mietwagen für einen klassischen Aufenthalt nicht zwingend erforderlich ist.
Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, gewinnt allerdings Flexibilität für Ausflüge rund um die Ria und zu weniger gut angebundenen Bereichen der Atlantikküste.
Häufige Fragen zu Aveiro
Warum wird Aveiro als Venedig Portugals bezeichnet?
Der Beiname geht auf die Kanäle im Stadtzentrum und die darauf fahrenden Moliceiro-Boote zurück. Mit Venedig ist Aveiro allerdings nur bedingt vergleichbar. Die Wasserwege gehören zur Ria de Aveiro und sind eng mit der Geschichte von Fischerei, Salzgewinnung und Landwirtschaft verbunden.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Aveiro?
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Kanäle mit ihren Moliceiro-Booten, die Jugendstilgebäude am Canal Central, das Museu de Aveiro im ehemaligen Convento de Jesus und das Fischerviertel Beira Mar. Auch die Salinen und das nahe Costa Nova sind einen Besuch wert.
Lohnt sich eine Fahrt mit dem Moliceiro?
Eine Moliceiro-Fahrt ist eine angenehme Möglichkeit, einen ersten Überblick über Aveiro zu bekommen. Die Rundfahrten führen durch mehrere Kanäle des Zentrums. Anschließend sollte man die Stadt jedoch unbedingt noch zu Fuß erkunden.
Wie weit ist Costa Nova von Aveiro entfernt?
Costa Nova liegt rund zwölf Kilometer westlich von Aveiro an der Atlantikküste. Der Ort lässt sich mit dem Auto oder Bus erreichen und eignet sich gut für einen halbtägigen Ausflug.
Kann man Aveiro als Tagesausflug von Porto besuchen?
Ja. Aveiro ist per Bahn gut mit Porto verbunden und das Zentrum lässt sich an einem Tag erkunden. Wer zusätzlich Costa Nova, Praia da Barra oder die Ria ausführlicher besuchen möchte, sollte besser eine Übernachtung einplanen.
Wie viele Tage braucht man für Aveiro?
Ein Tag reicht für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Zwei Tage sind ideal, wenn auch Costa Nova und die Atlantikküste auf dem Programm stehen. Für Naturausflüge rund um die Ria lohnt sich ein längerer Aufenthalt.
Was sind Ovos Moles?
Ovos Moles sind eine traditionelle Süßigkeit aus Aveiro. Die Füllung besteht hauptsächlich aus Eigelb und Zucker und wird häufig von dünnem Oblatenteig umhüllt. Typisch sind maritime Formen wie Muscheln oder Fische.
Wann ist die beste Reisezeit für Aveiro?
Mai, Juni und September eignen sich besonders gut für eine Reise nach Aveiro. Für einen Badeurlaub an der Atlantikküste sind Juli und August beliebter, während Frühling und Herbst gute Bedingungen für Stadtbesichtigungen und Ausflüge bieten.







