Frankreich gehört zu den vielseitigsten Wintersportländern Europas. Besonders in den französischen Alpen finden Skifahrer und Snowboarder weitläufige Skigebiete, moderne Bergbahnen und zahlreiche Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Von traditionsreichen Bergorten am Mont Blanc bis zu großen Wintersportzentren in Savoyen reicht die Auswahl. Auch die französischen Pyrenäen bieten interessante Möglichkeiten für einen Skiurlaub.
Viele Skigebiete in Frankreich zeichnen sich durch ihre Größe und die Verbindungen zwischen mehreren Wintersportorten aus. Dadurch können Urlauber häufig mehrere Hundert Pistenkilometer nutzen, ohne täglich den Ausgangsort wechseln zu müssen. Gleichzeitig gibt es kleinere Skiregionen, die besonders für Familien und Einsteiger interessant sind.
Neben dem alpinen Skifahren gehören Langlauf, Winterwandern, Schneeschuhwandern und Rodeln zu den beliebten Aktivitäten. Wir stellen acht bekannte Wintersportorte in Frankreich vor und zeigen, welche Besonderheiten sie auszeichnen und für welche Urlauber sie sich besonders eignen.
Chamonix – Wintersport am Fuße des Mont Blanc

Chamonix-Mont-Blanc gehört zu den traditionsreichsten Wintersportorten der französischen Alpen. Die Stadt liegt in einem eindrucksvollen Hochtal am Fuße des Mont Blanc und ist international für ihre Bergsportgeschichte bekannt. Bereits 1924 fanden hier die ersten Olympischen Winterspiele statt. Bis heute ist Chamonix ein bedeutendes Zentrum für Skifahrer, Bergsteiger und Alpinisten.
Anders als in vielen großen französischen Skiregionen verteilen sich die Pisten rund um Chamonix auf mehrere eigenständige Skigebiete. Zu den bekanntesten gehören Brévent-Flégère, Les Grands Montets, Balme und Les Houches. Die Gebiete unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Höhenlage, Ausrichtung und Schwierigkeit, sodass sowohl Familien als auch erfahrene Wintersportler geeignete Möglichkeiten finden.
Brévent-Flégère liegt auf der dem Mont-Blanc-Massiv gegenüberliegenden Talseite. Von den Pisten eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel und Gletscher. Während es in einigen Bereichen breite und mittelschwere Abfahrten gibt, finden sportliche Skifahrer auch anspruchsvollere Strecken.
Les Grands Montets bei Argentière ist besonders bei erfahrenen Skifahrern und Freeridern bekannt. Das hochalpine Gelände bietet große Höhenunterschiede und anspruchsvolle Bedingungen. Wer dagegen mit Kindern unterwegs ist oder seine ersten Erfahrungen auf Skiern sammeln möchte, findet unter anderem in Les Houches und in den Anfängerbereichen des Tals geeignete Übungshänge.
Eine besondere Attraktion ist die Seilbahn zur Aiguille du Midi auf 3.842 Metern. Sie eröffnet einen außergewöhnlichen Blick auf die Hochgebirgslandschaft des Mont-Blanc-Massivs. Von dort beginnt auch die berühmte Vallée Blanche, eine unpräparierte hochalpine Skiabfahrt, die ausschließlich von entsprechend erfahrenen Wintersportlern mit geeigneter Ausrüstung und vorzugsweise einem Bergführer unternommen werden sollte.
Auch abseits der Skipisten bietet Chamonix zahlreiche Möglichkeiten. Winterwanderungen, Langlaufstrecken, Restaurants und die lebendige Innenstadt machen den Ort zu einem abwechslungsreichen Reiseziel.
Val d’Isère – großes Skigebiet und olympische Geschichte
Val d’Isère liegt im Département Savoie in den französischen Alpen und zählt zu den international bekanntesten Wintersportorten des Landes. Das Bergdorf befindet sich auf rund 1.850 Metern Höhe im oberen Tarentaise-Tal und verbindet traditionelle alpine Architektur mit einer modernen touristischen Infrastruktur.
Gemeinsam mit dem benachbarten Tignes bildet Val d’Isère ein großes zusammenhängendes Skigebiet mit rund 300 Kilometern präparierten Pisten. Die Abfahrten reichen von etwa 1.550 Metern bis auf über 3.400 Meter Höhe. Dadurch bietet die Region gute Voraussetzungen für eine lange Wintersaison.
Besonders bekannt sind die Bereiche Solaise und Bellevarde. Auf der Solaise finden Anfänger und Familien verschiedene geeignete Pisten und Übungsbereiche. Bellevarde ist dagegen vor allem für seine sportlichen Abfahrten bekannt. Hier befindet sich die berühmte Face de Bellevarde, auf der bereits internationale Skirennen ausgetragen wurden.
Val d’Isère spielte auch bei den Olympischen Winterspielen 1992 eine wichtige Rolle. Während die Spiele offiziell in Albertville stattfanden, wurden in Val d’Isère die alpinen Wettbewerbe der Männer ausgetragen. Darüber hinaus war der Ort bereits mehrfach Schauplatz bedeutender internationaler Skiveranstaltungen.
Für erfahrene Wintersportler bietet das Skigebiet zahlreiche rote und schwarze Pisten. Gleichzeitig sorgen moderne Liftanlagen und spezielle Anfängerbereiche dafür, dass auch weniger geübte Skifahrer geeignete Abfahrten finden. Dank der Verbindung mit Tignes lassen sich während eines mehrtägigen Aufenthalts immer wieder neue Strecken entdecken.
Val d’Isère eignet sich besonders für Urlauber, die ein großes und hoch gelegenes Skigebiet suchen und gleichzeitig Wert auf ein lebendiges Ortszentrum mit Restaurants, Geschäften und Après-Ski-Möglichkeiten legen.
Courchevel – Skifahren im Verbund Les 3 Vallées
Courchevel gehört zu den bekanntesten Wintersportdestinationen Frankreichs. Der Ort liegt in den Savoyer Alpen und ist Teil des riesigen Skiverbunds Les 3 Vallées. Mit rund 600 Kilometern miteinander verbundenen Pisten zählt dieser zu den größten zusammenhängenden Skigebieten der Welt.
Courchevel besteht aus mehreren Ortsteilen in unterschiedlichen Höhenlagen. Dazu gehören Le Praz, Courchevel Village, Courchevel Moriond und Courchevel 1850. Die einzelnen Bereiche unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Atmosphäre und ihres Unterkunftsangebots. Während Courchevel 1850 international für luxuriöse Hotels und gehobene Gastronomie bekannt ist, haben sich andere Ortsteile einen stärker traditionellen Charakter bewahrt.
Das Skigebiet bietet eine große Auswahl an Pisten für unterschiedliche Könnerstufen. Breite grüne und blaue Abfahrten erleichtern Anfängern den Einstieg, während anspruchsvollere rote und schwarze Pisten erfahrene Skifahrer ansprechen. Moderne Bergbahnen verbinden Courchevel mit den benachbarten Skiregionen Méribel, Les Menuires und Val Thorens.
Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, ausgedehnte Skitouren innerhalb des Pistennetzes zu unternehmen. Wer früh startet, kann an einem Tag mehrere Täler durchqueren und dabei ganz unterschiedliche Landschaften kennenlernen. Allerdings sollte bei längeren Touren ausreichend Zeit für den Rückweg eingeplant werden.
Auch im Sommer ist Courchevel ein interessantes Reiseziel. Wanderwege, Mountainbike-Strecken und verschiedene Veranstaltungen sorgen dafür, dass die Region nicht ausschließlich vom Wintersport lebt. Für Urlauber, die große Skigebiete und ein umfangreiches Freizeitangebot schätzen, gehört Courchevel zu den vielseitigsten Adressen in den französischen Alpen.
Les Deux Alpes – Wintersport zwischen Gletscher und Hochgebirge
Les Deux Alpes liegt im Département Isère in den französischen Alpen und ist besonders für seine hoch gelegenen Pisten bekannt. Der Wintersportort befindet sich auf rund 1.650 Metern Höhe in einer eindrucksvollen Berglandschaft zwischen den Gebirgsmassiven Oisans und Écrins.
Das Skigebiet erstreckt sich bis in eine Höhe von rund 3.600 Metern und bietet etwa 200 Kilometer präparierte Abfahrten. Besonders reizvoll ist die große Höhendifferenz zwischen den hochalpinen Bereichen und den tiefer gelegenen Pisten. Dadurch können Wintersportler bei geeigneten Bedingungen lange Abfahrten mit wechselnden Landschaftseindrücken erleben.
Eine Besonderheit ist die Gletscherregion, die mit modernen Bergbahnen erschlossen wird. Von den höchsten Bereichen eröffnen sich weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. In der Nähe liegt auch das imposante Massiv der Meije, das zu den bekanntesten Hochgebirgslandschaften der französischen Alpen gehört.
Les Deux Alpes ist besonders bei Snowboardern und Freestylern beliebt. Der Wintersportort besitzt eine lange Tradition im Freestyle-Sport und bietet entsprechende Einrichtungen für unterschiedliche Leistungsstufen. Daneben stehen zahlreiche mittelschwere und anspruchsvolle Abfahrten zur Verfügung.
Für Anfänger gibt es spezielle Übungsbereiche in der Nähe des Orts und in höher gelegenen Teilen des Skigebiets. Das ermöglicht auch weniger erfahrenen Wintersportlern, die Aussicht auf die hochalpine Landschaft zu genießen.
Abseits der Pisten bietet Les Deux Alpes ein lebendiges Ortszentrum mit Restaurants, Geschäften und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer kommen Wanderer und Mountainbiker in die Region. Das hoch gelegene Skigebiet macht den Ort besonders für Wintersportler interessant, die großen Wert auf abwechslungsreiche Abfahrten und eine lange Saison legen.
Alpe d’Huez – sonnige Skipisten und die berühmte Sarenne-Abfahrt
Alpe d’Huez liegt auf rund 1.860 Metern Höhe im Département Isère und gehört zu den bekanntesten Wintersportorten der französischen Alpen. International ist der Ort nicht nur für den Skisport bekannt, sondern auch als legendäre Bergankunft der Tour de France. Die 21 Kehren der Straße hinauf nach Alpe d’Huez gehören zu den berühmtesten Streckenabschnitten des Radsports.
Im Winter verwandelt sich die Region in ein weitläufiges Skigebiet mit rund 250 Kilometern präparierten Pisten. Die Abfahrten verteilen sich auf unterschiedliche Höhenlagen und verbinden mehrere Orte miteinander. Dank der überwiegend sonnigen Ausrichtung trägt Alpe d’Huez auch den Beinamen „Insel in der Sonne“.
Für Anfänger und Familien gibt es zahlreiche breite und vergleichsweise leichte Pisten. Besonders in den Bereichen rund um den Hauptort finden sich geeignete Übungshänge und Skischulen. Gleichzeitig bietet das Skigebiet anspruchsvolle Abfahrten für sportliche Wintersportler.
Eine der bekanntesten Strecken ist die schwarze Sarenne-Abfahrt. Sie beginnt am Pic Blanc auf rund 3.330 Metern Höhe und führt über eine außergewöhnlich lange Strecke hinunter in tiefere Lagen. Mit etwa 16 Kilometern zählt sie zu den längsten schwarzen markierten Abfahrten der Alpen. Aufgrund ihrer Länge und einzelner anspruchsvoller Abschnitte richtet sie sich vor allem an erfahrene Skifahrer.
Auch Snowboarder und Freestyler finden in Alpe d’Huez verschiedene Möglichkeiten. Hinzu kommen Winterwanderwege, Rodelangebote und ein umfangreiches Freizeitprogramm. Die Kombination aus sonnigen Hängen, langen Abfahrten und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden macht Alpe d’Huez für viele Urlauber interessant.
Les Gets – familienfreundlicher Skiurlaub in den französischen Alpen

Les Gets liegt im Département Haute-Savoie und gehört zu den traditionsreichen Bergdörfern der französischen Alpen. Der Ort hat sich trotz seiner touristischen Entwicklung einen vergleichsweise ursprünglichen Charakter bewahrt. Traditionelle Chalets, kleine Geschäfte und gemütliche Restaurants prägen das Ortsbild.
Das Skigebiet von Les Gets ist Teil des grenzüberschreitenden Skiverbunds Portes du Soleil, der mehrere Wintersportorte in Frankreich und der Schweiz miteinander verbindet. Der gesamte Verbund bietet ein weitläufiges Pistennetz mit mehreren Hundert Kilometern markierter Abfahrten.
Besonders attraktiv ist Les Gets für Familien und Anfänger. Zahlreiche leichte und mittelschwere Pisten führen über offene Berghänge und durch bewaldete Abschnitte. Kinderbereiche und Skischulen erleichtern den Einstieg in den Wintersport. Gleichzeitig gibt es genügend anspruchsvollere Strecken, um auch fortgeschrittenen Skifahrern abwechslungsreiche Tage zu ermöglichen.
Eine Besonderheit ist die Verbindung zum benachbarten Morzine. Beide Orte teilen sich verschiedene Skibereiche und ermöglichen ausgedehnte Fahrten durch die umliegende Berglandschaft. Wer den gesamten Verbund Portes du Soleil nutzen möchte, sollte auf die Gültigkeit des jeweiligen Skipasses achten.
Auch abseits der Pisten ist Les Gets ein angenehmer Ferienort. Winterwanderwege, Restaurants und traditionelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung. Im Sommer gehört die Region zu den bekannten Mountainbike-Zielen der französischen Alpen.
Les Gets eignet sich besonders für Urlauber, die ein großes Skigebiet nutzen möchten, dabei aber lieber in einem gewachsenen Bergdorf als in einer großen, eigens für den Wintersport errichteten Ferienanlage wohnen.
Pra-Loup – Wintersport in den französischen Südalpen
Pra-Loup liegt im Département Alpes-de-Haute-Provence und gehört zu den bekannten Wintersportorten der französischen Südalpen. Der Ort befindet sich oberhalb des Ubaye-Tals und zeichnet sich durch seine Lage zwischen bewaldeten Hängen und hochalpinen Gipfeln aus.
Gemeinsam mit dem benachbarten La Foux d’Allos bildet Pra-Loup das Skigebiet Espace Lumière. Bei vollständig geöffneten Verbindungen stehen in diesem Verbund rund 180 Kilometer Pisten zur Verfügung. Die Abfahrten reichen von leichten Anfängerstrecken bis zu sportlich anspruchsvollen Pisten.
Besonders reizvoll ist die Landschaft der Südalpen. Im Vergleich zu den weiter nördlich gelegenen Skiregionen sind hier häufig mehr Sonnenstunden zu erwarten. Gleichzeitig sorgen die Höhenlage und die vorhandenen Beschneiungsanlagen für zusätzliche Möglichkeiten, den Skibetrieb während der Wintersaison aufrechtzuerhalten.
Pra-Loup ist vor allem für Familien und Genussfahrer interessant. Die unterschiedlichen Pistenbereiche lassen sich gut miteinander kombinieren, während verschiedene Übungshänge den Einstieg erleichtern. Fortgeschrittene Skifahrer können bei geeigneten Bedingungen auch die Verbindung nach La Foux d’Allos nutzen.
Der Ort selbst bietet Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Wer seinen Winterurlaub mit Ausflügen verbinden möchte, kann außerdem das Ubaye-Tal und die umliegenden Bergdörfer erkunden.
La Pierre Saint-Martin – Skifahren in den französischen Pyrenäen
Nicht alle interessanten Skigebiete Frankreichs befinden sich in den Alpen. Auch die Pyrenäen bieten zahlreiche Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Winterurlaub. Ein Beispiel ist La Pierre Saint-Martin im Département Pyrénées-Atlantiques, nahe der Grenze zu Spanien.
Das Skigebiet liegt in einer abwechslungsreichen Berglandschaft mit offenen Hängen, Kalksteinformationen und ausgedehnten Waldgebieten. Die Pisten erstrecken sich über unterschiedliche Höhenlagen und bieten vor allem leichte und mittelschwere Abfahrten. Dadurch eignet sich La Pierre Saint-Martin besonders für Familien und weniger erfahrene Skifahrer.
Ein Vorteil ist die vergleichsweise überschaubare Größe des Wintersportgebiets. Die verschiedenen Abfahrten sind gut erreichbar, und viele Unterkünfte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Pisten. Neben klassischen Hotels und Ferienwohnungen gibt es auch zahlreiche Chalets.
Für Langläufer ist die Umgebung ebenfalls interessant. In der Region befinden sich verschiedene nordische Wintersportgebiete, darunter das nahe gelegene Gebiet Issarbe. Die dortigen Loipen führen durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgs- und Hochgebirgslandschaft.
Auch abseits des Wintersports lohnt sich ein Aufenthalt. Die westlichen Pyrenäen sind für ihre Karstlandschaften und Höhlensysteme bekannt. Zu den besonderen Naturattraktionen gehört die unterirdische Höhlenwelt von La Verna, die im Rahmen organisierter Besichtigungen erkundet werden kann.
La Pierre Saint-Martin eignet sich besonders für Reisende, die eine ruhigere Alternative zu den großen Skizentren der Alpen suchen und ihren Winterurlaub mit Naturerlebnissen in den Pyrenäen verbinden möchten.
Welche Skigebiete in Frankreich eignen sich für Familien und Anfänger?
Frankreich bietet zahlreiche Skigebiete, die sich besonders für Familien mit Kindern und Anfänger eignen. Entscheidend sind dabei nicht allein die Anzahl der Pistenkilometer, sondern auch die Verteilung der Schwierigkeitsgrade, die Erreichbarkeit der Übungshänge und das Angebot der Skischulen.
Les Gets gehört zu den interessanten Möglichkeiten für einen familienfreundlichen Skiurlaub. Der traditionelle Bergort verfügt über verschiedene Anfängerbereiche und bietet zugleich Zugang zum großen Skiverbund Portes du Soleil. Auch La Pierre Saint-Martin in den Pyrenäen ist aufgrund seiner überschaubaren Struktur eine gute Wahl für weniger erfahrene Wintersportler.
In Alpe d’Huez und Courchevel finden Familien ebenfalls zahlreiche leichte Abfahrten. Beide Regionen bieten allerdings ein wesentlich größeres Pistennetz, sodass die Orientierung etwas mehr Planung erfordern kann. Wer dagegen mit erfahrenen Skifahrern unterwegs ist, findet in Val d’Isère, Les Deux Alpes und Chamonix besonders abwechslungsreiche sportliche Herausforderungen.
Wann ist die beste Reisezeit zum Skifahren in Frankreich?
Die klassische Wintersportsaison in Frankreich beginnt in vielen Skigebieten im Dezember und dauert bis März oder April. Besonders hoch gelegene Regionen wie Val d’Isère, Tignes und Les Deux Alpes bieten häufig eine längere Saison. In tiefer gelegenen Gebieten hängen die Betriebszeiten stärker von den jeweiligen Schnee- und Wetterverhältnissen ab.
Die Monate Januar und Februar gelten vielerorts als gute Reisezeit für den alpinen Wintersport. Allerdings können die Temperaturen in höheren Lagen sehr niedrig ausfallen. Im März profitieren Skifahrer häufig von längeren Tagen und mehr Sonnenstunden. Besonders in hoch gelegenen Skigebieten sind dann oft noch gute Bedingungen möglich.
Wer während der französischen Schulferien oder über Weihnachten und Silvester verreisen möchte, sollte Unterkünfte und Skipässe frühzeitig buchen. In großen Wintersportregionen kann die Nachfrage während dieser Zeit besonders hoch sein.
Vor der Anreise empfiehlt es sich, die aktuellen Schneeberichte und Betriebszeiten der Bergbahnen zu prüfen. Das gilt insbesondere für Verbindungen zwischen mehreren Skigebieten, die bei ungünstiger Witterung zeitweise geschlossen sein können.
Häufige Fragen zu den Skigebieten in Frankreich
Welche sind die größten Skigebiete in Frankreich?
Zu den größten zusammenhängenden Skigebieten gehören Les 3 Vallées mit rund 600 Pistenkilometern und Tignes–Val d’Isère mit rund 300 Kilometern. Auch Paradiski und der grenzüberschreitende Verbund Portes du Soleil bieten sehr umfangreiche Pistennetze.
Welche französischen Skigebiete eignen sich für Anfänger?
Besonders Les Gets, La Pierre Saint-Martin, Alpe d’Huez und verschiedene Bereiche von Courchevel bieten zahlreiche leichte Pisten und geeignete Anfängerbereiche. Auch in den größeren Skigebieten gibt es spezielle Übungshänge und Skischulen.
Wo kann man in Frankreich besonders lange Ski fahren?
Hoch gelegene Skigebiete wie Tignes–Val d’Isère und Les Deux Alpes bieten häufig eine lange Wintersaison. Die tatsächlichen Öffnungszeiten hängen jedoch von Schneelage, Wetter und den Betriebsbedingungen ab.
Gibt es in Frankreich auch Skigebiete außerhalb der Alpen?
Ja, neben den Alpen sind besonders die Pyrenäen ein wichtiges Wintersportgebiet. Auch im Zentralmassiv, in den Vogesen und im Jura gibt es Skiregionen. La Pierre Saint-Martin gehört zu den bekannten Wintersportorten der französischen Pyrenäen.
Wo kann man in Frankreich besonders gut Snowboard fahren?
Les Deux Alpes, Chamonix und Val d’Isère sind bei Snowboardern beliebt. Sie bieten abwechslungsreiche Pisten und je nach Gebiet auch Snowparks und Freeride-Möglichkeiten. Die Verfügbarkeit einzelner Anlagen hängt von der Saison ab.
Sind die Skigebiete in Frankreich für Familien geeignet?
Viele französische Wintersportorte verfügen über Skischulen, Kinderbereiche und familienfreundliche Unterkünfte. Besonders Les Gets, Courchevel und Alpe d’Huez bieten entsprechende Möglichkeiten. Bei der Auswahl sollten Familien auf die Lage der Unterkunft und die Erreichbarkeit der Anfängerpisten achten.





Iris (Kate Winslet) und Amanda (Cameron Diaz) sind grundverschieden – die eine lebt in einem verträumten englischen Dorf, die andere bewohnt ein glamouröses Hollywood-Anwesen. Sie haben aber eine Gemeinsamkeit: Kein Glück in der Liebe. Auf der Suche nach Ablenkung kreuzen sich ihre Wege zufällig im Internet. Spontan beschließen sie, ihre Häuser zu tauschen. Statt Ruhe und Abgeschiedenheit warten neue Bekanntschaften auf sie, die die Herzen unerwartet schneller schlagen lassen – und es folgt die Erkenntnis, dass mit einer neuen Adresse tatsächlich ein neues Leben beginnen kann …









