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Wohnmobil in den USA mieten
Mit dem Wohnmobil durch die USA reisen, Bild: Tunatura / shutterstock

Ein Wohnmobil für die USA-Rundreise mieten

Wohnmobile lassen sich in den USA an etlichen Stationen mieten. Sie sind durchschnittlich etwas größer als in Europa, auch die Camping- und Parkplätze sind auf diese Fahrzeuge eingestellt. Allerdings gibt es auf vielen an sich schönen Campingplätzen ein Größenlimit. Es liegt meistens bei 25 ft. (Fuß), was ~7,62 m entspricht. Daher ist die erste Frage bei der Anmietung: Wie viel „Luxus“ wird auf der Reise gewünscht?

Empfohlene Größen für die Wohnmobilanmietung in den USA

Natürlich bleibt es jeder Reisegemeinschaft überlassen, wie groß ihr Wohnmobil für die USA-Rundreise ausfallen soll. Hier einige Empfehlungen für verschiedene Personenzahlen:

  • ein bis zwei Personen: 19 – 22 ft. (Truck Camper)
  • drei bis vier Personen: 23 – 25 ft.
  • über vier Personen: ab 25 ft.

Sollten zwei Paare oder Familien gemeinsam reisen, empfiehlt sich die Anmietung von zwei separaten Fahrzeugen. Der Raum in einem Camper ist knapp. Bei schlechterem Wetter und auf langen Strecken müssen ihn sich die Insassen für Stunden oder gar Tage teilen, was bei aller Freundschaft zu Spannungen führen könnte. Die Größe sollten alle Mitreisenden zuvor gemeinsam besprechen. Die Camper mit einer Länge von 19 ft. sind wirklich knapp bemessen, Paare fühlen sich eigentlich bei 22 ft. am wohlsten.

Für Familien gibt es auch Fahrzeug mit einem Slide-Out. Dieser erweitert mit herausfahrbaren Seitenteilen den Raum. Noch ein Aspekt kommt bezüglich der Größe hinzu: Die kleinsten Camper sind nicht immer die günstigsten. Manche Vermieter bietet sogar die sehr großen Camper mit 29 bis 30 ft. am günstigsten an. Bei diesen sind natürlich die Spritkosten recht hoch, doch Sprit ist in den USA längst nicht so teuer wie hierzulande. Die Gallone kostet im Dezember 2023 ~5,0 $. Eine Gallone sind ~3,78 l (exakt 3,785411784 l), der Dollar steht zum Euro Anfang Dezember 2023 bei 1,08. Umgerechnet bedeutet das: Ein Liter Superbenzin kostet derzeit in den USA etwa 1,22 €, während in Deutschland aktuell um 1,78 bis 1,81 € aufgerufen werden. Die US-Amerikaner empfinden übrigens ihre derzeitigen Spritpreise als sehr teuer.

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Anbieter von Campern und Übernahmeorte

Campen in den USA
Campen in den USA, Bild: Karel Stipek / shutterstock

Die USA teilen sich geografisch bei solchen Services wie der Wohnmobilvermietung in die drei Zonen Ost, West und Landesinneres. Dort befinden sich jeweils recht viele Übernahme- und Abgabestationen für Wohnmobile, über welche die jeweiligen Anbieter informieren.

Die Suche und Recherche nach dem passenden Wohnmobil ist teilweise sehr zeitaufwendig und umständlich. Deshalb empfehlen wir den Anbieter CU Camper, um ein Wohnmobil in den USA zu mieten. Der renommierte Anbieter vergleicht die besten Angebote und Fahrzeuge. Durch die komfortable Suche sind Rabattaktionen automatisch inkludiert.

Sollten Sie sich selbst auf die Suche nach dem passenden Wohnmobil machen, beachten Sie, dass die Preise der unterschiedlichen Anbieter sich teilweise deutlicher unterscheiden, als wir es von Europa gewohnt sind. Allerdings stehen dahinter dann auch sehr differenzierte Angebote. Ein Preis-Leistungs-Vergleich ist unabdingbar, lässt sich daheim im Internet durchführen und kostet einige Zeit.

Natürlich variieren die Preise auch saisonal, wie wir das in Europa auch kennen. In den Sommerferien sind sie am höchsten. Diese sind etwas länger als bei uns (10 bis 11 Wochen) und beginnen wie bei uns in den einzelnen Bundesstaaten zu unterschiedlichen Zeiten ab Ende Mai bis Anfang Juni. Sie enden im August bis Anfang September. Daher ist mit Kosten für ein Wohnmobil in den USA zwischen 50 und 200 $/Tag abhängig von der Größe, der Ausstattung und der Saison zu rechnen.

Es wird wie bei uns eine Kaution hinterlegt. Wichtig ist die Versicherung. Hier gibt es deutliche Unterschiede zu europäischen Gepflogenheiten. Bekanntlich verlangen unsere Vermieter regelmäßig den Abschluss einer Vollkaskoversicherung mit einer mehr oder minder hohen Selbstbeteiligung. In den USA ist hingegen über die obligatorische Haftpflichtversicherung hinaus bestenfalls noch ein Basisschutz üblich, der einer sehr abgespeckten Teilkasko entspricht. Reisende können jedoch eine Zusatzversicherung abschließen, die sie umfänglicher schützt – bis hin zum Standard, der mit unserer Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung vergleichbar ist. Solche Versicherungen sind wiederum sehr unterschiedlich teuer. Auch hier ist ein Preisvergleich unverzichtbar.

Siehe auch  Rundreise durch die USA - Metropolen, Küsten und Nationalparks

Buchungszeit

Bei der Buchungszeit gilt dasselbe wie hierzulande: Die Buchung kann gar nicht zeitig genug stattfinden, denn die Fahrzeuge sind knapp und kurz vor den Sommerferien nur noch sehr eingeschränkt verfügbar. Sechs Monate Vorlauf werden jedermann empfohlen.

Die schönsten Routen

Kalifornien, Golden Gate
Die Golden Gate Bridge in San Francisco, Bild: Lucky-photographer / shutterstock

Die nachfolgend genannten Routen sind selbstverständlich nur Vorschläge. Das Schöne am Camping ist ja, dass sich jedermann seine eigene Route zusammenstellen kann:

Am Ende wird jede Reisegruppe ihre Traumziele selbst auswählen. Viel Spaß und Abenteuer wünscht Euch dabei unsere Redaktion!