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Lille, Hauts-de-France
Hauptplatz im Zentrum von Lille, Bild: MisterStock / shutterstock

Urlaub in der französischen Region Hauts-de-France

Hauts-de-France ist die nördlichste Region in Frankreich, grenzt sowohl an Belgien als auch an das Meer an und ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber. Tatsächlich gibt es diese Region erst seit 2016, wo es zu einem Zusammenschluss der zwei Gebiete Nord-Pas-Calais und Picardie kam. Heute besteht sie aus den fünf kleineren Gebieten Pas-de-Calais, Nord, Somme, Aisne und Oise. In Hauts-de-France liegen die Städte Lilie und Amiens. Wie jede andere Region ist auch diese von Kultur geprägt, kann aber auch durch ihre Natur überzeugen. In diesem Beitrag werfen wir einmal einen Blick auf Hauts-de-France und was es für Reisende zu bieten hat.

Besondere Sehenswürdigkeiten

Hauts-de-France ist ein traumhaft schönes Gebiet im Norden Frankreichs, welches sowohl Natur als auch Kultur bieten kann. Wer nicht direkt ins Innere von Frankreich reisen möchte, für den ist dies ein passendes Urlaubsziel. Es kombiniert viele beliebte Ausflugsziele, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei.

Küstenregionen und Natur erleben

Da Hauts-de-France eine Küstenregion ist, kann es vor allem hier deutlich überzeugen. Man findet im Norden des Gebiets die größten Kreidefelsen Europas, welche sich am Strand entlang hangeln und mehrere Meter in die Höhe ragen. Die weißen Steinformationen, bedeckt mit einer grünen Wiese, sind auf jeden Fall einen Besuch wert. An der Küste tummeln sich ebenfalls viele kleinere Städte und Dörfer, man kann zudem viele Leuchttürme betrachten. Die Somme-Bucht ist dabei wohl das beliebteste Ausflugsziel

Auch für Radreisende ist diese Region speziell, denn die Landschaft ist weitestgehend flach und bietet ein großes und ausgebautes System an Wegen. Hauts-de-France, mit seinen verschiedenen natürlichen Landschaften, kann also auch so erkundet werden. Es gibt viele Kanäle und Flüsse, wo die Radwege entlang führen. Naturliebhaber werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, die Region bietet viele Nationalparks, Gärten, Parks und Wälder.

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Städte und Kultur erleben

Kathedrale von Amiens, Hauts-de-France
Kathedrale von Amiens, Bild: karamysh / shutterstock

Es gibt aber auch für Städtereisende viel zu entdecken. Lilie und Amiens sind die größten Städte der Region, aber auch viele der kleinen Städte und Dörfer haben viel zu bieten. Die Architektur allein ist schon einen Blick wert und bietet viele tolle Fotomotive. Lille ist dabei das moderne und kulturelle Zentrum, eine aktuell schnell wachsende Stadt. Amiens ist sehr viel verschlafener, wird gerne als das Venedig von Nordfrankreich bezeichnet. Die Stadt ist von Kanälen und vielen Gärten durchzogen. Liebhaber von Geschichte sollten auf jeden Fall einige der Gebiete besuchen, darunter auch Bergues, Cassel oder Arras. Zudem gibt es viele imposante Gebäude zu sehen, zum Beispiel die Kathedrale von Lille, die Kathedrale Notre-Dame in Amiens (nicht mit der aus Paris verwechseln, die in Amiens ist fast doppelt so groß) oder verschiedene Schlösser in den Regionen Pierrefonds, Chantilly und Compiègne. Das Museum Louvre-Lens ist ebenfalls einen Besuch wert.

Um mehr über die Geschichte der Region zu erfahren, gibt es ebenfalls viele Museen und Monumente. Die Region ist taktisch eine der wichtigsten in ganz Frankreich, vor allem während des Ersten Weltkriegs. Sie war ein Schutz der Hauptstadt Paris, musste sowohl Angreifer vom Meer als auch aus Belgien abwehren. Hierfür gibt es in der ganzen Region Hauts-de-France Erinnerungsstätten. Die Region ist außerdem bekannt für ihre Textil- und Kohleverarbeitung. Auch hierzu gibt es zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten.

Die beste Jahreszeit für eine Reise

Durch die Nähe zum Meer ist diese Region ausgesprochen mild. Im Sommer ist es nicht sonderlich heiß, im Winter aber auch selten sehr kalt. Die Temperaturen befinden sich immer in einem Spektrum zwischen 0 und 25 Grad. Das macht es zu einer perfekten Reiseregion. Es könnte jedoch mehr regnen als erwartet, vor allem die Küstenregionen sind teilweise schwer einzuschätzen und das Wetter kann schnell umschlagen.

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Für einen Bade- und Strandurlaub lohnt sich definitiv der Sommer, aber auch im Herbst und Frühling sind die Küstenregionen rund um Hauts-de-France einen Besuch wert. Hier nur etwas dicker einpacken, da es sehr windig werden kann. In den wärmeren Jahreszeiten lohnt sich außerdem ein Ausflug in die Natur. Die Städte können das ganze Jahr über besucht werden, was vor allem an milden Temperaturen liegt.

Kulinarische Spezialitäten

Die Region Hauts-de-France hat ebenfalls einige leckere Gerichte zu bieten. Bekannt sind zum Beispiel die Wurstsorten Andouille und Andouillette. Durch die Nähe zu Belgien ist das Gebiet aber besonders von dessen Essensgewohnheiten beeinflusst. Darunter fällt zum Beispiel die Flämische Karbonade, der fluffige Kuchen namens Merveilleux und Gaufre Fourrée Lilloise, welche Ähnlichkeiten mit den belgischen Waffeln haben. Der beliebteste Käse der Region ist Maroilles.